Ich zocke gerade...

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Tom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » So 7. Apr 2019, 21:28

Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Ich blicke in keiner Weiße durch, was ich dort überhaupt genau zu tun habe.
Dungeon aufbauen, Monster produzieren, Oberfläche erobern.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Kreaturen machen eigentlich nur was sie wollen und selten was ich will. oO
Also mir gehorchen sie aufs Wort.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Wie ich Ressourcen bekommen und mächtiger werden soll verstehe ich nicht.
Gold bekommst du, wenn du Gold abbaust. Mana und Energie, wenn du sie an der Oberfläche eroberst oder im Dungeon abbaust.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Ein Schalter um die Ebene zu wechseln ist mir auch nicht bekannt, auch wenn ich das Konzept ja eigentlich schon schätze.
Da gibt es keinen Schalter. Einfach auf die Minimap klicken. Links für die Oberfläche, rechts für den Dungeon.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Das Tutorial erscheint mir vollkommen nutzlos
Ganz im Gegenteil. Erklärt alles was man wissen muss.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
ständig wird mir das kleine wenig Dungeon dass ich bis dahin aufgebaut habe von irgendwelchen Heroes überrannt und das Game macht in keiner Weiße verständlich wieso das so ist oder was ich dagegen tun kann und das dann auch noch rechtzeitig. oO
Natürlich wird es verständlich gemacht. Einheiten patrouillieren an der Oberfläche. Wenn sie den Eingang zum Dungeon finden, betreten sie ihn auch. Also solltest du die Wachstube erforschen und gleich vor den Eingang bauen. Mit Türen. Und danach Fallen platzieren, falls du doch überrannt wirst.

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

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Child of Bodom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Sa 13. Apr 2019, 22:18

Nova Drift: Ich kann kaum glauben, dass das noch ein Early Access-Game ist. Es könnte auch schon problemlos released sein. Ich muss allerdings zugeben, dass ein paar Features schon noch sein könnten und Content ist zwar massiv, könnte aber auch noch etwas massiver sein. Aber das Gameplay itself ist schon so ausgereift, wie es ein Top-Down-Shooter mit Thruster/Weltall-Physik nur sein kann. Zielen geht ziemlich gut und auch Ausweichen versteht man nach ein paar Runden ganz gut. Interessant auch, dass das Game teilweiße (etwa bei manchen Bossen, habs aber auch schon bei mancher Welle einsetzen können/müssen) die Tatsache gezielt ausnutzt, dass das Spieler-Schiff immer wieder auf der Gegenseite erscheint, auf der es aus dem Bild verschwunden ist, etwa so wie auch in den Shooterklassikern Asteroids oder Stardust. Teilweiße ist es daher nur möglich Angriffen auszuweichen, wenn man "aus dem Bildschirm" fliegt. Das Build-System ist es aber wirklich weshalb das Game genial ist. Es macht wirklich unglaublichen Fun noch weiter den nächsten Level zu jagen um das nächste Upgrade einbauen zu können und auf einmal ist schon wieder eine ganze Stunde um. oO Und da die Level-Up-Rate perfekt abgestimmt ist, ist man nach dem Tod auch eher geneigt noch eine Runde zu starten, weil dieses mal klappt der Build bestimmt und es dauert ja auch nicht so lange und Zack schon wieder hat man eine Stunde um. XD Und das bei einem Early Access-Game. ^^ Wie gesagt könnte es mehr von allem geben. Mehr Waffen, Mehr Schilde, Mehr Rumpfmodelle, mehr Gegnertypen, mehr Drohnen-Typen, mehr Boss-Gegner, einfach von allem mehr. XD Aber das könnte ja noch kommen mit der Zeit. ^^ Ansonsten sehe ich noch Bugfixes anstehen, denn das Game stürzt doch unverhältnismäßig oft ab, jedoch niemals in kritischen Momenten. Immer nur nach dem Sterben oder irgendwo im Menü.

Battle Shapes: Interessantes Konzept, aber einige Teile der Umsetzung hängen ein wenig. Zunächst finde ich diese Art des Handlings, dass dieses Spiel verbaut hat echt grauenhaft. Speed zu haben, bevor man sich drehen kann ist echt keine Gute Wahl in einem Spiel in dem man die Bildschirmseiten nicht berühren darf. Wäre es da mehr wie das eins oben drüber würde ich sicherlich viele Dinge possitiver sehen, auch den Payload-Modus, der mit dieser Steuerung fast unspielbar ist. Noch schlimmer wird es allerdings in 1VS2-Battles, die man so fast nicht gewinnen kann. Dabei hatte das Game ein gutes Konzept, einen stimmigen Artstyle und die verschiedenen "Battleshapes" sehen nicht nur unterschiedlich aus, sie zocken sich auch echt unterschiedlich. So wie es allerdings ist, kann ich das Game trozdem nicht empfehlen. -.-´

Steredenn: Auch das sah im Trailer besser aus, als es war. Aber noch schlimmer ist, dass die ersten 5 Minuten einem da auch heftig was vormachen. Grundsätzlich hat Steredenn nicht nur einen komischen Namen, sondern auch eine wunderbare Pixelart-Grafik mit tollem Artdesign und tollen Hintergründen. Auch die Spezialeffekte lassen sich sehen, aber der wirklich gute Teil ist das Sounddesign. So kommt es also dass neben einem der geilsten Metal-Soundtracks, die ich jemals in einem Game hören durfte, Explosionen richtig rein krachen. Kaum ein anderes Ballerspiel hat so ein geiles Trefferfeedback wie dieses hier. Was dann aber leider wieder sehr enttäuschend war, waren die anderen Waffen, die zum einen sehr Standard sind und zum anderen das Buildsystem, dass in Steredenn irgendwie keine richtige Relevanz zu haben scheint. So richtig mächtig scheint man jedenfalls niemals zu werden. Dadurch ist auch der Schwierigkeitsgrad des Spiels extrem und Bosse noch einmal schwieriger. Das haben sie genau wie Enter the Gungeon z.B. auch ganz schon an die Wand gefahren. Interessant finde ich aber wieder, dass Bosse keine HP-Balken haben, sondern wie in Monster Hunter World, der Low-HP-Status durch das Aufblinken eines Totenschädels direkt auf dem Boss signalisiert wird. Viele gute Ideen, die leider nutzlos wurden, als das Buildsystem verkackt wurde und der Schwierigkeitsgrad zu hoch angesetzt wurde. -.-´

Wizard of Legend Update V1.1: Holy Shit, ein Update dass genau das behandelt was die Community kritisiert hat, mehr Content bringt und das dann scheinbar auch noch für alle Besitzer des Games umsonst? oO Tatsächlich bringen es der neue Wind-Bossgegner und einige der neuen Items doch ziemlich. Auch schön finde ich, dass sie für die bereits vorhandenen Spells immer mehr die Möglichkeit integrieren sie als Ultimate zu verbauen. Allerdings waren Spells die ich da gerne drinnen gesehen hätte nicht dabei und das hat mich dann schon enttäuscht. Allerdings ist das nichts was mich davon abhalten könnte in Wizard of Legend wieder zurück zu finden und mir einen der krassesten Action-Game-Builds zusammen zu basteln die ich jemals gesehen habe und mir diese neuen Chaos-Spells auch noch zu holen. XD Jetzt fehlt hier wirklich nicht mehr allzu viel in dem Game um es noch besser zu machen. Ein Elektro-Boss und noch ein dazu gehöriger Level wären ganz nett und dann eben wie immer noch etwas mehr von allem. Das wars eigentlich schon.

Tropico 6: Hmmm. Irgendwie weiß ich nicht genau was ich von dem hier halten soll. Auf der einen Seite hat es endlich alle positiven Seiten seiner Vorgänger in einem Game, dazu kommt auch dieses mal ein Tauziehen zwischen dem Patron und den Revolutionären Kräften die immer gebalanced sein wollen und dass hier diesesmal ziemlich effektiv und fordernt umgesetzt wurde. Auf der anderen Seite gibt es wirklich nichts, und damit meine ich wirklich nichts, neues in Tropico 6. Nicht einmal die Grafik wirkt in irgendeiner Weiße zum 5ten Teil verbessert. Im Gegenteil. Ich mag mich irren, ich gucke in der letzten Zeit erstaunlich viel Youtube dazu, aber mir kommt die Optische Darstellung sogar schlechter vor als im 5ten Teil. Wasser-Effekte sehen Scheiße aus, Texturen sind Matsch, Bäume sahen einen Teil vorher auch mal besser aus und was zur Hölle ist mit diesen Einwohnern? Die sind so dermaßen Detailarm und fast ohne Animationen, das es weh tut. Das selbe gilt noch schlimmer für die Tierdarstellung. Waren wir da nicht schon mal weiter? Insgesamt muss ich echt sagen Tropico 6 sieht vielleicht halbwegs zweckmäßig aber insgesamt ziemlich Kacke aus. oO Selbst im 4ten Teil gabs ne schönere Grafikdarstellung, meiner Meinung nach. oO Bleibt also echt kaum ein Grund das hier zu zocken, wenn man auch einen Vorgänger oder gleich die wesentlich schöneren Anno 1404 oder 2070 zocken kann? Nicht gerade allzu viele. Und wenn Anno 1800 nicht wieder den selben Schwachsinn abgedrückt hat wie 2250, dann ist das bald auch eher eine Alternative zu Tropico 6. oO Schade, auf das Aufbauspiel hatte ich echt ein wenig gesetzt dieses Jahr. ^^

Helium Rain: O.K. Eigentlich hatte ich bei den ganzen possitiven Kommentaren auf dieses Game mehr erwartet und gehofft es hier den ganzen X-Fans mit nem begeisterten Kommentar zu empfehlen. Leider kann ich das nicht. Vielleicht zuerst mal was dieses Game richtig macht. Anders als X baut dieses hier nur auf ein paar Sektoren in nur einem einzigen Sonnensystem. Das ganze könnte sich meiner Meinung nach über noch ein paar mehr Sonnensysteme ziehen für mehr Variation, solche vielen Millarden Sektoren wie bei X braucht man aber meiner Meinung nach eher nicht. Helium Rain bleibt so ziemlich übersichtlich. Die Flugphysik versucht realer zu sein und errinnert mich an die alten Elite-Games oder die I-War-Reihe. Das ist ein anderer Ansatz als X und geschmacksfrage. Gefechte setzt Helium Rain aber mit ziemlich guten Effekten in Szene und das ganze errinnert mich dann mehr an Battlestar Galactica. XD Die Andockphysik ist die ersten paar Male ganz cool, aber mir ging sie schnell auf den Geist, so dass automatisches Andocken das erste war was ich freigeschaltet habe. Grundsätzlich ist die Übersicht und die Tatsache, dass Helium Rain im Gegensatz zu anderen Spielen seiner Stilrichtung funktioniert, das worin Helium Rain gut ist. In allem anderen ist es ziemlich schrecklich unspektakulär. Raumschiffdesigns sehen zwar irgendwie schon aus als könnten sie von der NASA sein, aber auch das trägt nicht gerade dazu bei, dass man es als spektakulär wahr nimmt. Die Sektorgrafik ist allen falls zweckmäßig und die Sektorkarte hat nicht einmal eine Animation um darzustellen dass der Spieler den Sektor wechselt. Da hatte X3 ja doch ein wenig mehr zu bieten. Es gibt keine Aliens und die verschiedenen Konzerne sehen alle gleich aus. Das gesagt gibt es zwar verschiedene Schiffstypen und Waffensysteme, sogar einen ganzen Techtree zum frei schalten und auch Konzerndiplomatie, sogar die Möglichkeit eine Eigene Fraktion zu bilden ist da und alles funktioniert, aber nichts davon ist überhaupt von belang, da das meiste sich nur im Menü abspielt, so wie fast das ganze Game, wenn man mal von Gefechten und dem schnell langweilig werdenten Andocken ab sieht. Funktionalität reicht eben nicht immer aus, ein klein wenig Präsentation und wenn es durch schöne Bildchen oder kleine Animationen ist, muss da schon sein. Aber vielleicht war dafür einfach kein Geld da bei diesem kleinen Entwickler. Daher würde ich eigentlich schon gerne sehen was diese Leute zusammen bringen, wenn man ihnen mal Geld in die Hand gibt.

Dangerous Driving: Wie gerne hätte ich hier jetzt einen 5 Seiten langen Freudenpost darüber schrieben, dass Burnout wieder da ist. Leider kann ich das nicht ganz. Dangerous Driving ist leider bestenfalls ein Burnout für Arme. Alles ist bestenfalls Mittelmäßig. Das gilt für das Design, die Unreal-Engine-Grafik, den Sound, alles in diesem Game versucht eindeutig das Vorbild zu immitieren, kommt nicht an das Original ran. Am schlimmsten ist jedoch, dass sie das Fahrverhalten verkackt haben. Die Autos steuern sich eher als würden sie über die Strecke schweben und das Driftverhalten ist grauenhaft und macht das Spiel fest unkontrollierbar, selbst mit Xbox-Controller!!! Das Schadensmodell ist zwar besser als bei den Erstwerken der Entwickler, der Danger Zone-Reihe, aber immer noch nicht ansatzweiße das was in Burnout gewesen ist. Und auch wenn es Optisch auf dem Stand von Burnout 2 ist, so fühlten sich Crashs in Burnout 1 dank wesentlich besserer Physik-Engine und vor allem aber wesentlich mehr krachenden Sounds viel spektakulärer an. Die Strecken von Dangerous Driving sehen zwar variantenreich aus, aber verglichen mit Burnout fühlt sich das alles Leblos an und Passagen wie in Burnout wo an einer Straßenkreuzung plötzlich von beiden Seiten Straßenverkehr erscheint, sind mir nicht einmal vorgekommen, was ein Problem ist, denn genau diese Passagen waren es mitunter die Burnout so gut gemacht haben. Alles in allem zwar ganz O.K. für einen Low-Budged-Versuch, aber längst nicht ausreichend um dem Vorbild wirklich zu entsprechen. Ich gehe immer noch lieber hin und starte den Emulator wenn ich das alte Burnout-Feel haben möchte. Außerdem kommt mir das möglicher Weiße auch nur so vor, aber die Grafik von Dangerous Driving sieht sogar schlechter aus als die des ersten Burnouts und das war in der frühen PS2-Era, da stimmt entweder meine Wahrnehmung nicht, oder die Grafik von Dangerous Driving ist wirklich scheiße und das mit einer Unreal Engine, wobei ich ja denke, dass die Unreal-Engine nicht für diese Art Spiele geeignet ist, lediglich für Ego-Shooter. -.-´ Ich kenne mal kein einziges brauchbares nicht-Ego-Shooter oder -1st-Person-Game auf Basis dieser Engine. -.-´

Xenon Racer: O.K. Noch ein mittelmäßiges Racing Game auf der Unreal-Engine basierend. Allerdings das hier ist einem Original, Ridge Racer ähnlicher als das obendrüber. Außerdem muss ich sagen, dass das Fahrverhalten in Xenon Racer zwar gewöhnungsbedürftig ist aber insgesamt wie das von Ridge Racer auch, ganz gut funktioniert. Um die Sache interessanter zu machen wurde ein Boost-System und ein kleineres Schadensmodell mit %-Angaben wie in Wipeout oder Redout hinzugefügt. Leider haben sie sich nicht getraut die Option alle 3 Booster aufeinmal in einen Super-Boost zu packen aus Ridge Racer 6 und 7 übernommen. Das wäre wirklich das eine Extra, dass das Game noch richtig gut hätte machen können. Ferner hätte die Grafik gerade für Unreal-Engine schöner sein können. Der Artstyle ist zwar stimmig und die Fahrzeuge haben ein echt geiles Design, sogar die Backstory dazu ergibt irgendwie ein wenig Sinn, aber diese Texturen sind einfach grauenhaft. Gut in Bewegung fällt kaum noch auf, dass wir uns praktisch in der PS1-Era befinden, aber die Scheiben des Fahrzeugs sind nicht mal richtig transparent oder zumindest in einer glaubhaften Art und Weiße dargestellt worden. Da fallen die ganzen Details des 3D-Modellierers leider sehr unter den Tisch. Animationen gibt es auch fast keine und selbst wenn ich das Fahrverhalten nicht so schlimm finde wie in Dangerous Driving, es fühlt sich immer noch typisch Unreal-Engine an, also als ob das Fahrzeug gar keinen Kontakt zur Straße hätte. Schade, bei so ner guten Grundsubstanz, aber vlt. kriegen wir ja ein besseres Xenon Racer 2 eines Tages. Die Verkaufszahlen scheinen ja so schlecht nicht zu sein und dann kann man das auch fast uneingeschränkt empfehlen. ^^
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Chabero » Di 16. Apr 2019, 22:31


Dungens 3 gibs aktuell im angebot bis 22.4

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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Mai 2019, 14:19

So, es ist mal wieder Zeit für den allgemeinen viel zu langen, monatlichen Post zum Thema Games von CoB. ^^

Discharge: Autsch, das hier tut mal wieder richtig weh. Denn Substanz und Potential sind da schon vorhanden, aber das Game hat leider zu viele Macken und ist damit echt ziemlich unspielbar. Die KI ist grauenhaft und nutzt die eigebauten Action-Mechaniken wie Strafing bei Panzerfahrzeugen nicht und die Flugsteuerung ist so grauenhaft, dass nicht einmal die noch grauenhaftere KI so richtig damit klar kommt. Das haben Spiele wie Warshift oder früher in der Vergangenheit Battlezone schon viel besser gemacht und leider hat dieser Entwickler nicht genug Aufwand betrieben um diesen Vorbildern überhaupt im Ansatz gerecht werden zu können. Schade, das sah im Trailer echt nicht schlecht aus. -.-´

Warcraft 3: Ich weiß auch, dass ich mit meinem Kommentar zu Warcraft 3 ein wenig spät komme, aber Warcraft 3 ist eines dieser Games in die ich immer nur zum Teil rein gefunden habe, da es einfach schon damals zu viele Probleme hatte. Das erste ist, dass dieses Game einfach versucht zu viel gleichzeitig zu sein. Basebuilding, Armybuilding, Herobuilding im Makrobereich und dann noch Tonnenweiße Micro-Management dazu. Nicht ohne Grund gab es ja tonnenweiße Mods für das Game die sich versucht haben auf eines der Gameplay-Elemente zu fokusieren. Daraus entstanden dann Genres wie MOBA (das klassische LOL oder DOTA) und Tower-Defense. Das ändert nichts daran, dass Warcraft 3 eines dieser Games ist, die zwar ein geiles Design in allen Belangen, eine damals sehr geil aussehende und wirklich sehr gut gealterte Grafik und tonnenweiße Tiefe und Inhalt haben, sich aber insgesamt grauenhaft zocken, wenn man nicht ein minimum von 20 Klicks in der Sekunde beherrscht. Dazu scheint die KI schon auf Leicht die 20 Klicks/Sekunde zu beherrschen, was dazu führt, dass die meistens Siege, die ich in Warcraft 3 geholt habe sich eher wie Glück als wie Skill angefühlt haben. oO Noch dazu produziert so ziemlich alles grauenvoll langsam und ich habe überhaupt keine Ahnung wie genau dieses Game gezockt oder gewonnen wird. XD Als ob das nicht genügen würde hat das Game ein lächerlich geringes Unitlimit und ich habe keine Ahnung wie es kommt, dass dieses Spiel in allen gängigen Zeitschriften seiner Zeit immer über 90 Punkte bekommen hat. oO Blizzard war damals noch nicht so mächtig wie heute, also kann da eigentlich kein Geld geflossen sein. Vielleicht mache ich auch nur grundlegend etwas verkehrt, aber anders als etwa bei Total War, scheinen mir hier die Tutorials auf Youtube nicht weiter zu helfen. oO

Warparty: So, das hier ist der wahre Grund weshalb ich mein Warcraft 3 wieder ausgegraben habe. Schließlich bekommt das hier mehr Vergleiche mit dem Blizzard-Monster ab, als es verdient hat. Grundsätzlich finde ich nämlich nur sehr wenig Ähnlichkeiten mit dem Blizzard-Titel, die nicht auch auf alle anderen Strategie-Spiele da draußen zutreffen. Ressourcen sammeln, eine Base bauen, eine Armee hoch ziehen und den Gegner überrennen. Dabei noch ein wenig Schere-Stein-Papier spielen, wenn die Armee Mikro-Management braucht und das wars mit den Ähnlichkeiten. Heroes die Leveln? Es gibt zwar für jede der 3 Fraktionen eine Hero-Unit, aber außer ner superstarken Einheit zu sein, sind die eigentlich nutzlos. oO Was dafür ganz cool ist ist sowohl das Welten-Design, als auch das Fraktionsdesign. Allerdings spielen die sich bis auf die Optik und minimale Details doch ziemlich ähnlich. Insgesamt ist die Grafik auch ganz cool und wird genauso gut altern wie die von Warcraft 3, aber die Animationen sind defintiv nicht auf dem Stand der heutigen Technik und fühlen sich nicht nur abgehackt sondern auch schrecklich impact-los an. Vielleicht kommt das auch eher daher, dass das Game im Soundbereich sehr viel zu wünschen übrig lässt. Für 30€ zu teuer, ist vielleicht 10 ioder sogar weniger Wert. Dann kann man aber echt bedenkenlos zuschlagen. ^^

Chieftain: Irgendwie immer echt ziemlich kacke, wenn Potential so an die Wand gefahren wird. Eigentlich hatte das Game schon die Möglichkeit gehabt sowas wie Cartoon-Indie-Total War mit Zufälligen Karten zu sein. Aber da ist das größte Problem mit dem Game. Es ist so absolut zufällig generiert, dass der Sieg oder Verlust eigentlich schon am Anfang klar ist. Die Unmöglichkeit Terrain umzuwandeln, wobei bestimmte Gebäude nur auf bestimmtem Terrain gebaut werden können, hat das Spiel dann wirklich getötet. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht mal sicher was das hier überhaupt sein soll? Das ist eine Pre-Alpha von einem Spiel, besten Falls. oO

Driftland - The Magic Revival: OK. Das hier ist dann schon wieder eine ganz andere Nummer und ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Makro-Management-Fantasy-Aufbau-Strategie-Spiel so gut finden würde. Ich denke es lässt sich am ehesten mit Siedlern oder Anno vergleichen, allerdings mit einem heftigen Fantasy-Zusatz und ohne Weg-System. Bis auf das Verbinden, Erzeugen, oder Verschieben der Inseln ist das Gameplay zunächst sehr ähnlich. Wo man bei Anno dann aber neues im Aufbau-Part entdecken kann, gehts bei Driftland dann eher ins Militärische hinein. 3 Einheiten sind in diesem Game erstaunlicher Weiße eigentlich genug, dazu gibt es die Möglichkeit einige mit Adlern zu kombinieren und Fliegende Einheiten daraus zu machen. Das extrem automatische Angriffssystem errinnert mich dann auch wieder an die ersten beiden Teile der Siedler und legt einen brauchbaren Fokus auf das errichten von Lagern und Auswahl der Ziele. Die Spells sind auch ganz nett und die Spezialeffekte, so wie eigentlich alles an der Grafik sehen echt ziemlich gut aus, es fehlen mir nur irgendwie die Animationen im Bereich der Zivil-Gebäude. Da haben Spiele wie die Siedler und Anno einfach mehr drauf. Trotzdem hat mich die Mischung aus echt heftigem Ressourcen und Bevölkerungsmanagement (ernsthaft, die Balance zwischen Nahrung, Ressourcenabbau, Geld und Bevölkerungsgröße zu halten ist echt HART oO) und Makro-Militär-Strategie überzeugen können. Anscheinend gibt es auch noch 3 verschiedene Fraktionen, wo ich ja nun doch echt mal gespannt bin obs da irgendwelche Unterschiede gibt und wie die aussehen. ^^

Reignfall: Das hier ist eins dass mich echt hin und her reißt. Auf der einen Seite hat es ein wirklich tolles, viel zu selten gesehenes Konzept, dass tatsächlich die Grundidee von They are Billions mit einer Action-Steuerung für die Heroes vereint. Und ich bin echt überrascht wie gut diese Action-Steuerung funktioniert, gerade im Gegensatz zu sowas wie Divinity Dragon Commander. Diese hier errinnert auch mehr entfernt an Dark Souls, aber wirklich nur entfernt. Denn in Reignfall kann man sehr oft hunderte Feinde mit einem Schlag vernichten. Mein einziges Problem mit dem Game sind die doch sehr minimalistischen Animationen, sowie generell die Minimalgrafik und der Minimalinhalt aber das kann man ja bei so einem kleinen Team nicht erwarten. Trotzdem lässt gerade der Minimalinhalt nur schwer zu, dass man es kaufen sollte. Konzepte und Skills für ein gutes Game sind da, aber das Geld nicht und ob das reicht um eine Kaufempfehlung zu geben, ich weiß es ja nu auch nicht. -.-´

Bad North: OK. Das hier ist an sich gar nicht schlecht. Grundsätzlich macht das Konzept der Insel-Verteidigung in Echtzeitschlachten mit eigenen Armeen, die gegen schwarze Schatten-Vikinger (?) die vom Meer aus angreifen schon eine Menge Fun. Das Schere-Stein-Papier-Prinzip und die Weiterentwicklungen der Units mit in der Schlacht gewonnenen Punkten hält auch eine Weile bei Laune, aber irgendwie habe ich ein wenig das Gefühl dem Game mangelt es an Endgame-Content. Vielleicht bin ich auch nur frühzeitig abgekratzt und habe ihn nicht gesehen, aber da bin ich mir unschlüssig. Die Animationen und generell die Grafik und der Stil sehen auf jeden Fall ganz gut, wenn auch etwas eintönig aus. Die Schlachten sind allerdings meiner Meinung nach erstklassig inszeniert, weshalb ich mir das Game auch so vorstelle, dass man immer wieder zurück kehrt um schnell ein paar Schlachten zu spielen und es dann wieder ein wenig sein lässt. Obs das Wert ist bin ich immer noch ein wenig am bezweifeln. oO

Ultrawings FLAT: Juhu, es kommt. Es kommt tatsächlich, es kommt für normalen PC und nicht nur für VR dachte ich mir. Und dann hab ich gleich als erstes mal abgekotzt, denn die Steuerung ist auf einem Xbox-Controller so verbuggt, dass dass Seitenruder auf beiden Tasten, die dafür gedacht sind, in die selbe Richtung steuern, wodurch der Simulationsmodus unspielbar ist. Im Arcade-Modus geht noch einiges, aber auch da gibt es Probleme, wie etwa, dass der Triebwerksauslöser und die Taste zum Feuern der Waffen in den Ballon-Events die Selbe ist. Dadurch ist es unmöglich zu Feuern ohne gleichzeitig Schub zu geben. Die Sicht verliert immer wieder selbstständig den Fokus und wenn ich noch weiter suche fallen mir noch mehr richtig ätzende Dinger ein. Aber das alles Beiseite geschoben, sieht man im Arcade-Modus auf jeden Fall schon mal was das Spielchen drauf hat wenn man ihm etwas Zeit gibt um diese Steuerungsbugs zu beseitigen. Dann machen die Events alle ohne Ausnahme auch ziemlichen Fun und insgesamt beweißt Ultrawings, dass man keine Fotorealistische Grafik, sondern nur einen guten Artstyle braucht um richtig genial auszuhen und Spaß zu machen. Ich bin gespannt wann ein Patch kommt der die Probleme behebt. ^^
Update: Seit dem Patch vom 3.5. sind die Probleme behoben und man kann das Game tatsächlich von der ersten bis zur letzten Sekunde nur noch genießen. Die Details auf den Inseln sind auch echt überraschend geil, etwa kann man Autos über die Bergstraßen fahren oder Mähdrescher beim Getreide ernten sehen. Das hätte man gar nicht erwartet bei dieser sonst so minimalistischen Grafik. ^^

Burnout Paradise: Oder besser ein kurzer Post über die Reihe, die ich wieder zum größten Teil ausgekramt habe, Dangerous Driving sei dank. XD Burnout 1 ist dabei wie zu erwarten war nicht nur ganz hinten weil es die schlechteste Darstellung hat, sondern auch weil es echt teilweiße unerträglich schwierig war/ist. Allerdings hatte es was, was ich heute noch in vielen Spielen vermisse: Softbody-Physics. Zwar hat das Game nicht mehr als das, aber die hat es und das in der frühen PS2-Era. oO Da könnte sich sowas wie Dangerous Driving oder Forza Horizon mal ne Scheibe davon abschneiden. oO Der 2te Teil hat dann abfallende Teile und den ersten Crash-Modus gebracht, der 3te brachte neben mehr Autos, Locations, einem besseren Crashmodus und einer noch besseren Darstellung dann die Takedowns rein, die auch heute noch DAS Merkmal für Burnout sind. In Revenge wurde dann das Verkehr-von-hinten-Rammen zur Spielmechanik erklärt und in Paradise wurde dann das gemacht, wofür ich bei Burnout schon im ersten Teil das große Potential gesehen habe, nämlich eine Openworld. Dafür gabs dann keinen Crashmodus mehr und auch sonst musste vieles weichen. Ich hätte solche Wegweißer wie in den alten Burnout-Games für die Rennevents anstatt einer freien Streckenfindung in der Openworld bevorzugt, aber insgesamt verstehe ich einfach nicht, warum Paradise so viele Hates auch heute noch abbekommt. oO Es war ein adequates Burnoutgame, wenngleich es ein paar kleine Schwächen hatte. Die Openworld hat genauso gelebt, wie die Strecken in den vorherigen Teilen und die Idee die Autos in 3 Booster-Kategorieren zu verteilen, die sich an den Systemen von 1 und/oder 2 und an dem von 3 und/oder Revenge orientiert haben, war wirklich echt genial. Außerdem hat das wichtigste, das Fahrverhalten einfach gepasst. Da haben ganz andere Spiele heutzutage Probleme damit.

Forza Horizon 3: So, ich weiß zwar, dass wir mittlerweile bei Teil 4 sind, aber ich musste trozdem erstmal mit dem hier anfangen. Ich bin ja seit NFS-Shift 2 diesen Difficulty-Spike hatte und ich mit Grid 2 durch bin auf der Suche nach einem Ersatz-Spiel und dachte das könnte vlt. Forza Horizon sein. Ist es aber leider nicht. Es ist auch kein Ersatzspiel für Burnout oder Flatout, auch wenn ich erstaunlicher Weiße ein wenig auch davon in Forza Horizon 3 wieder finde. Zuerstmal ist das Fahrverhalten sehr gewöhnungsbedürftig. Die Fahrzeuge steuern sich extrem schwerfällig um die Kurven verglichen mit Burnout, Grid 2 oder selbst Flatout. Allerdings fühlen sich die Autos auch an als ob sie wesentlich mehr Gewicht haben, als ihre Gegenstücker in anderen Games. Die Openworld ist ziemlich klasse und tatsächlich zum ersten Mal genauso offen wie etwa in GTA5. XD Noch dazu hat Forza Horizon 3 eine unerwartet gute Zerstörungsengine, die sogar kleine Bäume, Gebüsch und das Gras auf den Wiesen zerstören lässt, wo andere Games einfach den Clipping-Fehler hin nehmen würden. Selbst Wreckfest und Flatout hinken auf diesem Sektor ein wenig hinter her. Aber dann ist da das Schadensmodell der Fahrzeuge und das ist einfach grauenhaft. Nichts erscheint wirklich zerstörbar. Typisch für Rennspiele mit Realen Fahrzeugen. In Zeiten von Youtube und anderen ist das allerdings von den Herstellern nur noch lächerlich. oO Schade für Forza Horizon, das hätte hier gut an allen anderen vorbei ziehen können. Denn ansonsten ist es definitiv reinster Car-Porn für alle denen da einer ab geht. XD Alle Fahrzeuge und von denen gibt es echt gewaltig viele, fast schon zu viele, sind extrem Detailiert nach gebaut worden und haben sogar eine Innenansicht. Bei den Rennen und Modi macht Forza Horizon 3 auch ne gute Figur, da gibts nämlich fast nichts was es nicht gibt. Es ist sogar Möglich in nem Event per Eigene Einstellung mit Ferraris durchs Gelände oder mitten durch den Schnee zu rasen. XD Letzten Endes komme ich auf Forza Horizon 3 ganz gut klar, aber ein Ersatz für Grid 2 ist es leider nicht wirklich, es eher wie das was raus gekommen wäre, wenn Test Drive Unlimited ein gutes Spiel gewesen wäre.

Death Rally - Original und Remake: Noch so ein Game, dass einen irgendwie Zwiegespalten zurück lässt. Sowohl das Original als auch das Remake haben gewaltige Schwächen. Das Fahrverhalten ist Schwierig und das Waffenhandling nicht so der Renner. Das Grinding ist außerdem heftig und die gesamte Remake-Aufmachung errinnert an ein billiges Mobile-Game. Das Problem ist dann aber auch wieder, dass das alles genauso im Original war. Die Umgebungen sehen außerdem sehr Detailarm aus und wie gesagt, das Waffenhandling und die Rennen, generell das Action-Feel hängt bei beiden ein wenig. Wer Bock auf ein Game in dieser Richtung hat, der sollte vielleicht besser Blazerush probieren. Wer das allerdings schon durch hat für den ist das hier auch eine Alternative. Diese Car-Combat-Games sind zwar schon häufiger geworden aber leider immer noch viel zu selten um das hier links liegen lassen zu können. ^^

Duelyst: Auch das hier tut ordentlich weh, dass ich es negativ bewerten muss. Grundsätzlich hätte es auch als Free2Play-Game ziemlich krasses Potential gehabt. Das Deckbau-System, der Artstyle und die Idee die Karten auf einem Heroes of Might & Magic oder Age of Wonders-Artigen Spielfeld auszuspielen, wo man sie dann wie Einheiten steuert war schon ziemlich geil. Leider wird das Gameplay ruiniert durch einige Probleme. Zunächst mal sind Combos völlig undurchsichtig. Vielleicht liegt das aber daran, dass ich noch nicht viele Karten habe. Was wiederrum an der grauenhaften grindlastigen Progression liegt. Das war ja leider irgendwie zu erwarten in einem F2P-Game, aber ich bin trozdem ziemlich enttäuscht. -.-´ Zu guter letzt ist da der Strategische Part, der auch nicht so sehr von seiner Vorlage, Heartstone, abweicht wie ich gehofft hatte. Letzten Endes gibt es da kaum einen Unterschied im Gameplay. Daher erhält auch Duelyst von mir einen Daumen runter, leider, ich hatte mir wesentlich mehr erhofft. -.-´

Fade to Silence: auf den letzten Moment hier in der Liste gelandet, komme ich leider nicht zum Schluss, dass es sich bei Fade to Silence um ein besonders tolles Werk handelt. Grundsätzlich würde ich es mal als Mischung aus Frostpunk, Dark Souls und Ark bezeichnen. Die Schnee-Apokalypse und die düsteren Fantasy-Monster haben da schon Potential, genauso die dahinter stehende Story. Die Erforschung des Gebiets ist ebenfalls interessant, aber wie in allen anderen Spielen gehen mir Crafting-System und Suvival-Shit eher auf die Nerven, wobei das wahrscheinlich noch die Hauptpluspunkte neben der Story bei Fade to Silence sind. Leider haben die Kämpfe ein Problem damit sich wirklich flüssig zu zocken. Alles läuft ein wenig abgehackt, eher wie in Elex, wobei ich Elex als das schlimmere von beiden Games was das Kampfsystem angeht in Errinnerung habe. Trotzdem, so gut wie es im Trailer aussieht, ist das Kämpfen in Fade to Silence einfach nicht. Dazu stecken alle beteiligten, meiner Meinung nach aber insbesondere die Gegner zu viele Treffer ein. Ausweichen ist ein wenig ungeschickt und den Block hat man irgendwie (mit Absicht?) vergessen. Die Gegnervielfalt lässt zu Wünschen übrig und ich finde ein wenig spektakulärer könnten die, die da sind, ruhig aussehen. Sie passen allerdings immer ganz gut ins Szenario. Denn ansonsten kann ich eigentlich nichts schlechtes über die Grafik sagen. Schönere Texturen gibts bei Monster Hunter World, Dark Souls oder gar Sekiro auch nicht, die Schnee-Dynamik ist extrem gelungen die Effekte sehen eigentlich alle ganz in Ordnung aus und die Landschaft hat genügend Details um noch stimmig aber nicht zu leer auszusehen. Selbst Pflanzen gibts noch und ich finde, dass es ein gutes Beispiel für eine solche Landschaft ist an dem sich Monster Hunter World für die Iceborn-Erweiterung orientieren könnte. Leider leidet Fade to Silence auch noch an dem Problem, dass es nach seinem Anfang eigentlich nichts mehr anzubieten hat. Die Aufgaben ändern sich nicht mehr großartig und worauf man beim Erforschen eines neuen Gebiets achten muss weiß man schnell. Interessierte können ab 5€ abwärts zuschlagen, mehr ist es leider nicht wert. -.-´

Rage 2: Auch noch auf den letzten Drücker auf dieser Liste gelandet muss ich eine Sache gleich mal im Vorfeld klar stellen. RAGE 2 IST ULTRA-GEIL! Ich stimme nicht einmal den negativen Punkten die andere Reviewer gesucht haben wirklich zu. Die Openworld mag zwar nicht so überfüllt sein wie die von The Witcher 3 oder Assasins Creed Odyssey, aber sie ist definitiv nicht leer! Sie ist gerade noch angemessen für die Postapokalypse und es gibt immer genug Außenposten, Zufällige Fahrzeuge oder auch zufällig angetroffene NPCs um das ganze interessant zu halten. Auch das Postapokalypse-Szenario ist eines der Besten die ich so gesehen habe in den letzten Jahren. Das Sci-Fi kommt auf jeden Fall echt gut darin. Das Upgrade-System überschlägt sich hier schon so ziemlich, aber ich konnte bisher allem noch irgendwie einen Sinn abgewinnen. Das Gunplay gibt ansonsten DOOM ganz gut wieder, nur dass es noch zusätzlich Fahrzeuge gibt mit denen auch einiges Angestellt werden kann. Diese sind mit Waffen versehen und errinnern mich meist eher an ein Bat-Mobil oder ein James Bond-Agenten-Auto. Bisher hatte ich aber noch keine Hauptmission bei der ein Fahrzeug wichtig gewesen wäre, ich bin aber auch noch überhaupt nicht weit. Die Story und das Worldbuilding sind OK. Das einzige Problem dass ich mit dem Game ein wenig habe ist sein verzweifelter Versuch Humor in das Gemetzel einzubringen und sowas wirkt auf mich in 99% der Fälle eher Respektlos den Opfern einer realen Gewaltat gegenüber. Gewalt zu zeigen wie sie ist, ist meiner Meinung nach immer eine gute Sache. Witze darüber zu machen finde ich aber einfach nur zum kotzen. Bisher hat sich das allerdings auf die Eingangsszenen beschränkt und das Game hat zumindest bisher einen düstereren Weg eingeschlagen als ich angenommen hatte. Ist auch nur ein vergleichsweiße kleines Problem, dass mich wahrscheinlich eher persönlich betrifft und das letzte was ich will ist Rage 2 jetzt im Nachhinein kaputt zu moralisieren. XD Es sollte aber mal erwähnt sein. Die Grafik ist klasse, das Sounddesign super und auch offensichtlich an DOOM orientiert. Würde mich nicht wundern, wenn auch hier der legendäre Mick Gordon den Soundtrack geschrieben hätte, zu seinem Stil würde es passen. Sogar die Umgebungszerstörung von Forza Horizon hat man sich für Rage 2 ausgeliehen. Ich werde fast nicht fertig damit wie geil das Game ist und beende hier mal meinen viel zu langen Post. Ich muss wieder zocken gehen. XD

Ansonsten komme ich jetzt langsam an den Punkt von Monster Hunter World wo ich schon das Gefühl habe, dass das Game sich übelst wiederholt. Nachdem man den größten Teil der Waffen aufgerüstet und die Rüstungen geschmiedet hat kann man das ganze noch mit den Event-Monstern machen, aber dann fängt das ganze schon wieder mit noch stärkeren aber den selben Monstern wie im Early-Game bei Null an. Trotzdem, ich habe fast 300 Stunden gebraucht um an diesen Punkt zu kommen, an dem das ganze jetzt einfach insgesamt seine Faszination verliert. Und nun gibt sich das Game auch noch durch Savegame-Selbstzerstörung den Rest. Sogar so sehr, dass ich das Drecksspiel nie wieder anfassen werde, außer ich finde einen Magischen Weg meinen Savefile wieder zurück zu bekommen. Nicht einmal Iceborne kann das Game jetzt nochmal für mich retten. Das wars dann wohl. Die Monster Hunter wahrscheinlich jetzt ersteinmal ablösende Spiele dürften wohl Forza Horizon 3 und Rage 2 sein. Vielleicht quäle ich mich auch noch der Nostalgie halber durch Darksiders 3. Mal sehen. Mit Souls-Likes bin ich aber eigentlich durch. Ich habe keine Lust mehr nach dem virtuellen Sterben die selben 50 Passagen bis zu dem Punkt nochmal spielen zu müssen und ich habe keine Lust mehr durch 2 Treffer zu sterben. Aus dem gleichen Grund zocke ich kein Counter Strike und kein Call of Duty. -.-´ Aber mal sehen, es gibt ja definitiv insgesamt mehr als genug zu zocken und auszuprobieren. ^^
Meister der Action-Szenen
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