[Anime] K ( - Return of Kings)

Anime, (jap. アニメ) und Manga (jap. 漫画) sind die japanischen Begriffe für Animationsfilme bzw. Comics aus Japan, die meistens in westlichen Ländern verwendet werden.
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Child of Bodom
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[Anime] K ( - Return of Kings)

Beitrag von Child of Bodom » Fr 3. Feb 2017, 08:15

K

Faul, fauler, am faulsten, Yashiro Isana. Er schnorrt das Essen von den Mitschülern und verpennt den Tag am liebsten auf dem Dach mit seinem Kätzchen. Kein Wunder, dass er als Sonderling gesehen wird. Als er einen kleinen Botengang für eine Mitschülerin machen muss, wird er Zeuge eines Bandenkrieges. Und plötzlich richtet sich alle Aufmerksamkeit auf ihn. Auf seiner Flucht wird er von Kurou Yatogami gerettet, vor dem er aber ebenfalls flüchten muss, trachtet ihm dieser doch genauso nach dem Leben wie alle anderen. Aber besser geht ja bekanntlich immer: kaum Zuhause angekommen, sitzt ein nacktes Mädchen namens Neko auf seinem Bett, das über magische Kräfte zu verfügen scheint. Und dann klingelt auch noch Kurou ganz höflich an der Tür...

K - Return of Kings

Es gibt sieben Könige im modernen Japan, die ihre Kräfte mit ihren Klanmitgliedern teilen. Der Blaue König, Reishi Munakata, Anführer des Blauen Klans Scepter 4, hält eine große Verantwortung inne. Der Goldene König, Daikaku Kokujouji, der den Turm Dresden Slate überwachte, kann diesen jedoch nicht aus seinen Gedanken bekommen und fühlt sich schuldig, den vorherigen Roten König, Mikoto Suou, getötet zu haben. Das frühere Klanmitglied von HOMRA, dem Roten Klan, Anna Kushina ist nun als nächster Roter König erwacht und hat mit Angriffen vom Grünen Klan Jungle zu kämpfen. Mit ihrer neuen Rolle, stärkt sie die Bande mit ihren Kameraden erneut. Die Mitglieder des Weißen Klans, Neko und Kurou, glauben, dass der Weiße König Yashiro noch am Leben ist und versuchen seinen Verbleib ausfindig zu machen. Doch sie sind nicht die Einzigen, die nach dem Weißen König suchen. Da Jungle wieder in Aktion trat, vereinen sich die Schicksale der Könige wieder einmal miteinander.
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Re: [Anime] K ( - Return of Kings)

Beitrag von Child of Bodom » Fr 3. Feb 2017, 09:16

Yo, Servus Leute. Es ist mal wieder CoBs Anime-Review-Time. Heute mit dem sehr schwer zu bewertenden "K" und seiner 2ten Staffel "K - Return of Kings". Ich weiß immer noch nicht was genau ich jetzt dazu schreiben soll, da meine Gefühle zu "K" wirklich mehr als nur gemischt sind. Kurz gesagt für ein wenig überhyped halte ich den Anime schon, aber er ist auch nicht so schlecht gewesen, als dass er eine schlechte Bewertung verdient hätte.

Kurz gesagt, der Artstyle ist nicht verkehrt. Ich für meinen Teil wünschte mir im Nachhinein nur, dass ich ihn im Sommer gesehen hätte und nicht mitten im Winter, da hätte möglicher Weiße die helle, farbige Athmosphäre besser gezogen als sie es hatte. Die Charaktäre sind alle super genial gezeichnet und jeder hat alleine über den Zeichenstil seinen eigenen Charakter bekommen. Auch die Animations-Qualität der Actionszenen ist ganz O.K. es ist hier eher Choreographie und die Musikalische Untermalung, die das eigendlich gute Bild zerstört. Außerdem stört sich meine Person ein wenig an ihrer Dauer, die ist immer extrem kurz. Außerdem störe ich mich an einigen Szenen in denen man sich scheinbar entschieden hat die Farbgebung seltsam und extrem unpassend zu gestalten. Das war aber scheinbar Absicht und fällt daher unter Geschmacksfrage.

Die Story von K ist hier jedoch der eigendliche Star, wobei die erste Staffel einer ganz anderen Stilrichtung angehört wie die 2te. Ist die erste Staffel noch eher auf Mystery getrimmt, geht die 2te Staffel eher in Richtung Action. Eigendlich müsste ich die beiden Staffeln deshalb getrennt behandeln, kann ich aber wegen Storyinkonsistenzen in der ersten Staffel, die dann in der 2ten aufgelöst werden, nicht machen. Die Staffeln gehören leider genau so zusammen wie ich sie auch behandeln. Insgesamt war das meiste dann doch recht schlüssig, auch wenn ich keine Details spoilern kann. Die Welt von K allerdings ist sogar das, was mir noch am aller besten daran gefiehl. Diese Farben-Basierten Kräfte sind interessant und hatten jede Menge Potential. Ich hätte mir allerdings ausnahmsweiße ein paar mehr Erklärungen dazu gewünscht. Außerdem hatten wir in der ersten Staffel noch einen Charakter der 2 Farben beherrschte, in der 2ten Staffel war davon dann nichts mehr zu sehen. Ein übler Schnitzer in der Story wie ich finde. Interessant war auch, dass die Farben auch den Charakter der Clans mit definiert haben und dabei eigendlich keiner wirklich als gut oder böse dargestellt wurde. Auch der Humor in der ersten Staffel hat mir ein paar Lacher entlocken können. Insgesamt eine unmenge an Potential, aber jetzt kommen wir zu dem Teil der den Anime leider beinahe getötet hätte.

Zum einen wäre da die schon erwähnte Action-Choreographie. Die ist wirklich unterirdisch schlecht. Anstatt, dass man wirklich spektakuläre Gefechte mit diesen Kräften und den Fähigkeiten der Charaktäre los getreten hätte, hat man sich meistens lieber auf Mittelmäßige Hand-Gefechte reduziert, in denen 90% aller Charaktäre nicht einmal Verletzungen davon tragen. Noch dazu ist die Musik während der Action-Szenen so schrecklich unangemessen, dass die Athmosphäre böse getötet wurde. Für ruhige Szenen dagegen funktioniert sie ganz gut, liegt aber bei meinem Geschmack so böse daneben, dass ich außnahmsweiße echt mal Punktabzug dafür geben muss, auch weil sie die Action viel zu oft getötet hat. Dann wäre da das Finale der ersten Staffel. Das sollte eigendlich super dramatisch ausfallen, aber leider entfaltet sich nicht die geringste Dramatik daraus, außerdem ist das Endgefecht viel zu kurz und viel zu schlecht umgesetzt. Alles ist niemals so spektakulär wie es hätte sein können, außer vielleicht die erste Folge der 2ten Staffel. Manchmal ist das ganze so auffällig, dass man meinen könnte, dass dem Studio mitten drinnen wieder das Geld ausgegangen ist. Und dann wäre da noch der letzte Kritik-Punkt und der ist für Anime wirklich extrem selten und betrifft die Story. Und zwar wirkt diese völlig überfrachtet, was wahrscheinlich, neben dem verunglückten Soundtrack, mit der Grund war weshalb nicht eine Szene wirklich so funktioniert hat, wie sie es hätte sollen.

Insgesamt kommt der Anime damit leider nur auf 6 von 10 Punkten. Wobei ich ihm einen Punkt für sein Potential und die Welt, die sich innovativ anfühlt oben drauf gegeben habe. Die Grundsubstanz des Werks ist leider so schrecklich mittelmäßig, dass es wirklich sehr oft, sehr massiv weh getan hat. Lediglich der Zeichenstil und die Animationsqualität selbst kann ich als halbwegs possitiv bewerten. Und damit beende ich nun dieses Review und widme mich einem Anime, der sich wesentlich besser angelassen hat und den Namen "Majestic Prince" trägt. Dann bis zum nächsten Review dann. ^^
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