Druckmedium VS eBook

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Tom
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Druckmedium VS eBook

Beitrag von Tom » Di 5. Mai 2015, 21:12

Flippi hat mich auf einen Beitrag im Egosoft Board aufmerksam gemacht, wodurch mir dieser Beitrag ins Auge gestochen ist. Jede Antwort darauf war (bis jetzt zumindest), Ablehnend gegen eBooks.

Wie sieht es bei euch aus?

Ich persönlich halte auch gern ein Buch in den Händen. Bisher habe ich mir nur ein eBook gegönnt und das auch nur, weil es kostenlos war. Aber ich spiele selbst auch mit dem Gedanken eBooks zu veröffentlichen. Daher ist meine Frage doppelt für mich interessant. Einmal als Leser und einmal als Autor.

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

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Flippi
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Re: Druckmedium VS eBook

Beitrag von Flippi » Di 5. Mai 2015, 22:27

Ich persönlich lese sehr selten, wenn überhaupt mal. Ob das jetzt ein Buch ist, oder am PC spielt für mich eher weniger eine Rolle. Ich hab hier wahre Klassiker der Literatur stehen, und hab die nichtmal gelesen (dafür geerbt ;) ).

Ein spezielles Gerät für Bücher zu kaufen ist natürlich für Ebooks nicht gerade förderlich. Am PC zu sitzen und ein Buch zu lesen ist auch nicht gerade das wahre, vor allem ist das eher unbequem (außer bei mir, ich hab nen TV als Monitor und lieg auf der Couch :D ).


Gruß Flippi, der sich jetzt ne Kanne Tee kocht....
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Re: Druckmedium VS eBook

Beitrag von Glumski » Mi 6. Mai 2015, 20:24

Jede Antwort darauf war (bis jetzt zumindest), ablehnend gegen eBooks.
Also das fand' ich ja echt ein Ding. Nicht die grundsätzliche Aussage, aber der Tonfall klang für mich sehr nach "EHER SCHMORE ICH IN DER HÖLLE, ALS DASS ICH DAS LANGERSEHNTE BUCH DIGITAL LESEN MUSS!"

Klar, ich finde Papier-Bücher auch schöner, aber wenn man sich zwischen eBook und gar nichts entscheiden muss, ist gar nichts doch die schlechtere Wahl...

Ich hab' 'nen Reader (den alten meiner Mutter übernommen, also fragt mich bloß nicht nach aktuellen Geräten oder Preisen). Auf den kann man via SD-Karte jeden Mist schieben, auch wenn er nicht alle Formate unterstützt. EPUBs sind natürlich drin', und PDF auch, und alles andere kann man ja eigentlich in PDF konvertieren.
Grundsätzlich ist es angenehmer als Bildschirme, da die Reader ohne Beleuchtung klarkommen und man damit im Prinzip eine papierähnliche Oberfläche vor sich hat. Im Dunkeln kann man's vergessen, aber das ist bei echten Büchern ja auch nicht anders. Im Gegensatz zu Smartphones oder Tablets ist das Lesen in prallem Sonnenlicht hingegen gar kein Problem, weswegen man sich sehr gut im Sommer raus setzen kann. Besonders bei PDFs oder EPUBs (seien es jetzt offizielle eBooks, Fanfictions oder Wikipedia-Bücher) ist das ein echter Gewinn.
Falls man aus irgendwelchen Gründen auf Gewicht und Volumen achten muss, hat so'n Reader auch die Nase vorn. Bahnreisen, Flüge etc. lassen sich mit seiner Privatbücherei sonst wohl kaum durchführen. Aber wenn ich zuhause bin, greife ich definitiv lieber zum guten alten Buch. Ist dasselbe wie mit Zeitungen und Magazinen; da schaut man eh nicht in digitale Versionen rein wie man es bei der Papier-Variante tun würde.

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Staubschmied
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Re: Druckmedium VS eBook

Beitrag von Staubschmied » Do 7. Mai 2015, 16:02

Ich habe auch einen Reader, find's eigentlich ganz gut, der Bildschirm ist überraschend angenehm und man kann ziemlich viel draufschieben. Insbesondere alte Bücher, auf die sowieso keiner mehr Rechte hat, lese ich derzeit viel.

:1tu: 8-) :1tu:

Ohne Reader ist eBook natürlich nicht so knülle. Aber man kann's sich ja auch jederzeit selbst drucken, im guten Copyshop kostet eine Seite ~5 Cent. Ok, das ist dann nicht hübsch gebunden, aber es tut's. Muss man halt gucken, wie pragmatisch man das angehen möchte.

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