Ich sehe gerade...

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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Glumski » Do 6. Apr 2017, 10:14

K6geOms33Dk
Ein Flugzeug, das via Magnus-Effekt fliegt. Total cool, finde ich.

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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Glumski » Sa 8. Apr 2017, 17:54

... Dark Angel. Eine (mehr oder weniger) SciFi-Serie von 2000-2002 mit Jessica Alba in der Hauptrolle. Bislang habe ich drei Folgen gesehen, die auch unterhaltsam waren. Vielleicht ist es nur Nostalgie, aber irgendwie fühlen sich Serien aus der Zeit nicht so hektisch an wie die heutigen.

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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Mi 3. Mai 2017, 08:17

Yo, servus. Habe vor nicht allzu langer Zeit die Serie Boardwalk Empire abgeschlossen. Und ich kann nur sagen, dass wir es hier mit einer excellenten Serie über Machtmissbrauch und Korruption zu tun haben. Die Serie ist so gut, dass sie sogar House of Cards von Platz 3 gestoßen hat, ganz einfach aus dem Grund, weil mir die Politiker von House of Cards nicht mehr korrupt genug sind, seit ich Boardwalk Empire kenne. Sehr selten habe ich eine Serie gesehen, die die Realität so gut eingefangen und dem Zuschauer rüber gebracht hat wie diese hier. Historisch korrekt scheint sie auch noch weitest gehenst zu sein, zumindest sind mir da mal keine Fehler aufgefallen. Zum Schluss darf ich nun noch das Finale von Staffel 4 erwähnen, dass extrem unerwartet ausgefallen ist nachdem es in den Folgen 3 bis 8 ziemlich harmlos zuging und mir persönlich richtige Befriedigung brachte, sowie das Ende der Serie selbst, dass ich als extrem unerwartet, aber auch extrem logisch und sinnvoll empfinde. Scheint so als dürfte ich nun nicht mehr von den Top 3 (Game of Thrones, Breaking Bad, House of Cards) reden, sondern als müsste ich nun von den Top 4 reden. HBO hat was wirklich gutes abgeliefert, dass die wichtigsten eigenschaften der Top 3 kombiniert hat (von Game of Thrones die "Fuck, aber so war das damals"-Momente, den Illegalitätsfaktor von Breaking Bad und den politischen Korruptionsfaktor von House of Cards x 100). Das ganze hat nicht nur eine perfekte Serie ergeben, ich fühle mich seitdem bösartig auf weitere Game of Thrones-Staffeln sowie andere HBO-Produkte, die ich mir nun eines nach dem anderen zu gemüte führen werde, gehyped.
Bevor das mit den HBO-Produkten los geht, werde ich mich allerdings noch etwas anderem interessanten widmen. Und das ist der Breaking Bad-Ableger "Better Call Saul". Der Anwalt war auf jeden Fall ne gute Wahl als neuen Hauptcharakter und die erste Folge erschien mir nicht verkehrt. Mal sehen wies weiter geht. ^^
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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Glumski » Mi 24. Mai 2017, 21:26

... Rogue One.
Der Film gefiel mir sehr viel besser als ich ihn in Erinnerung habe. Als größten Kritikpunkt würde ich definitiv die Charaktere einführen, die so gut wie null Entwicklung haben und, naja, eigentlich auch nicht viel Charakter haben. Ich mein', ich kenne nicht einmal die Namen von den Typen. Jyn und Cassian als Protagonisten sind mir bekannt, aber sonderlich vielfältig sind die nicht gerade. Krennic ist einer der generischsten Antagonisten, die ich kenne. Den Mönch-Typen und seinen Freund kann man völlig vergessen (laut Wikipedia haben die tatsächlich sogar Namen!) und der Pilot hatte immerhin seine paar Minuten, bevor er endlich abgekratzt ist, aber naja. Grandios ist natürlich K-2SO, aber irgendwie ist das bei jeder von Alan Tudyk gespielten/gesprochenen Figur so.
Obwohl die Charaktere so vergessbar sind und mir das eigentlich einer der wichtigsten Punkte in einer Erzählung ist, hat Rogue One aber total bei mir gezogen. Dramaturgisch gefiel es mir ungemein, den Soundtrack fand ich toll, die Effekte sind nach typischer Star-Wars-Manier erste Sahne, es gab ein paar hübsche Weltraum-Dinge, Tarkin und den Todesstern. Dass alle gestorben sind, hat mir sehr gut gefallen (Ich mein', es ist ein Kriegsfilm). Und dann ist da natürlich die letzte Szene mit Darth Vader, die ja wohl das absolut Coolste überhaupt ist!

Interessant fand ich, das so vieles auch ganz eindeutig nicht Star Wars war, angefangen beim fehlenden Opening Crawl zu Beginn über die untypischen Szenen-Übergänge bis zur viel düsteren Grundstimmung. Zumindest der letzte Punkt ist aber wohl auch der Tatsache geschuldet, dass man ohne Jedi als Deus Ex Machina auskommen musste, was ja eigentlich das zentrale Star Wars Thema ist.

Hach, ich bin noch ganz aufgedreht!

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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Do 25. Mai 2017, 15:23

Habe den Film auch gesehen und fand ihn hmmm, wie soll ich das ausdrücken ohne dass ich befürchten muss hinter her geflamed zu werden oder irgendjemandes Gefühle zu verletzen?, ich fand ihn äußerst mittelmäßig. Es sind einige Fragwürdige Entscheidungen was den Handlungsverlauf angeht in diesem Film getroffen worden, weshalb man wie Glumski schon richtig schrieb sich diesen Charaktäre nicht so sehr verbunden fühlt wie ich gehofft hätte, dass ich mich ihnen verbunden fühlen würde. Ich würde allerdings nicht so weit gehen zu sagen, dass sie mir scheißegal waren. Die Darsteller haben einen ganz guten Job erledigt, die Effekte waren für mich nicht wirklich umwerfend, aber Zweckmäßig und insgesamt war dieses Finale besser als es das von Star Wars 7 war. Es ist nur auch hier das Script, dass man meiner Meinung nach frühzeitig im Ofen hätte verfeuern müssen. Ich halte es z.B. für eine Fragwürdige Entscheidung Gyns Vater durch ne Zufallsbombe und nicht durch einen Mord durch den Antagonisten sterben zu lassen. Ich denke hier liegt auch meiner Meinung nach der größte Fehler des Films, der ihn vollkommen Sinnlos gemacht hat. Was hätte ich eine Emotionale Verbindung zu Gyn gehabt und diesen eigendlich gar nicht so schlecht gespielten Antagonisten gehasst, wenn er nur wirklich mal was schlimmes in dem Film getan hätte, wie etwa einen direkten Mord an Gyns Vater, am besten noch an den Wissenschaftlern, die er noch versucht hatte zu beschützen gleich mit. Ein weiteres Problem des Films war leider auch, dass bereits von Anfang an auf eine gewisse Weiße klar war, wie es ausgehen musste. Und da keiner der Hauptcharaktäre in einem der alten Klassiker zu sehen war, war deren Tod auch irgendwie naheliegend. Dennoch erschien es mir irgendwie sinnlos mir einen Film anzusehen bei dem am Ende alle wirklich wichtigen Charaktäre tot sind, noch dazu wenn der einzige andere Sinn dieses Films derjenige war einen üblen Fehler im Script der Klassiker noch irgendwie notdürftig grade zu biegen. Ehrlich gesagt erscheint mir die Erklärung für den Fehler im Todesstern extrem weit her geholt und wird nur dadurch sinnvoll, dass man ihr einen ganzen Film geopfert hat. Als Kriegsfilm habe ich Rogue One nicht betrachtet und tue mir damit auch immer noch schwer, auch wenn ich nicht bestreiten kann, dass das Thema defintiv nicht nur enthalten sondern auch ein wichtiger Bestandteil des Films ist. Es ist ein Film der versucht diese Lücke im Script der Klassiker zu schließen und das versucht so spektakulär wie möglich zu tun. Also man merkt, dass ich echt nicht halb so begeistert bin wie Glumski es immer noch ist. Ich finde Rogue One echt nur mittelmäßig und bin in gewisser Weiße froh, dass nicht noch ne Fortsetzung kommt (eigendlich ja auch gar nicht mehr kommen kann), das ist er echt nicht wert. Er ist nicht wirklich schlecht, er ist aber auch längst nicht so gut wie Glumski oder auch der allgemeine Hype ihn darstellen. Er ist einfach nur mittelmäßig.
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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Flippi » Fr 26. Mai 2017, 09:12

Ach ja, Rogue One.

Ich hatte den Film erst vor kurzem gesehen, und das Ende war zumindest für mich etwas überraschend. Allerdings machte es durchaus Sinn. Der Film wurde ja gelobt weil das typische Star Wars feeling der alten Reihe aufkommen sollte. Meiner Meinung nach hat man das durchaus geschafft, und die Rebellion ist das erste mal wirklich glaubhaft dargestellt worden. Dass die Rebellen auch mal dunkle Taten vollbringen mussten, um was zu erreichen, war ne schöne Abwechslung.

Zu den Charakteren kann ich mich den anderen nur anschließen. Sie waren zwar durchaus sympathisch, allerdings nicht die einprägsamen Gestalten der anderen Filme. Allerdings hatten diese mehr Zeit auf der Leinwand :roll: .

Der einzige Charakter mit dem ich was anfangen konnte, war Saw Gerrera, der Anführer der abtrünnigen Rebellengruppe. Natürlich werden die meisten jetzt fragen, was so besonders an diesem Nebencharakter ist. Nun, um es kurz zu machen, in Star Wars The Clone Wars und Star Wars Rebels taucht dieser Charakter auf, teilweise eingebettet in einer eigenen, tiefen Story. Dieser Nebencharakter hat also das erste mal das Film Universum mit den Animationsserien verbunden, was ein gigantischer Schritt ist! Außerdem, wer die Episoden von Saw Gerrera kennt, weiß warum er in Rogue One so radikal ist. Zusätzlich hatte Forest Whitaker einfach nen guten Job gemacht. Es war dieser Nebencharakter, der Rogue One für mich besonders macht! Neben dem schön inszenierten Todesstern natürlich ;) .


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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Glumski » Sa 27. Mai 2017, 19:38

Ich würde allerdings nicht so weit gehen zu sagen, dass sie mir scheißegal waren.
So weit würde ich auch nicht gehen. Ich fand die Charaktere nur total unpersönlich. Ich mein', Jyn ist die einzige Figur mit einer vernünftigen Hintergrund-Geschichte, und das auch nur, weil die Handlung direkt davon abhängt. Von Cassian wissen wir, dass irgendwas in seiner Kindheit blöd war. Mönch-Kerl war mal ein tollerer Mönch, Pilot war mal von Beruf Pilot und der Freund vom Mönch, äh, nein, da fällt mir kein einziges Detail ein. Wir kennen die Motivation der Figuren nicht, können über ihre Beweggründe nur mutmaßen und das einzige Fitzelchen Charakter-Entwicklung ist Jyns plötzlicher Sprung von apathischer Kleinkrimineller zu charismatischer Rebellin, weil sie den Tod ihres entfremdeten Vaters miterlebt.
Das ist wahrscheinlich die eine Sache, in der Star Wars VII haushoch überlegen ist; die Charaktere sind echte Charaktere mit guten Dialogen und inneren Konflikten.
Ich halte es z.B. für eine Fragwürdige Entscheidung Gyns Vater durch ne Zufallsbombe und nicht durch einen Mord durch den Antagonisten sterben zu lassen.
Fand ich persönlich gut so. Klar hätte Krennic Galen umbringen können, aber wir wissen bereits, dass Krennic böse ist, denn er hat die Wissenschaftler und Galens Frau getötet. Dass Galen durch eine Bombe der Rebellen stirbt, zeigt hingegen, dass im Krieg manchmal falsche Entscheidungen getroffen werden, oder dass richtige Entscheidungen zu Kollateralschäden führen können, oder einfach nur dass zur falschen Zeit am falschen Ort Leute sterben, die nicht hätten sterben sollen.
einen direkten Mord
Für mich persönlich macht es keinen Unterschied auf der Böse-Skala, ob Krennic den Mord selber durchführt oder treuen Sturmtruppen befiehlt. Im Gegensatz zu unserem deutschen Militär ist man im Ami-Land (und nach dessen Vorbild sicherlich auch im Imperium) dazu verpflichtet, Befehle auszuführen, auch wenn sie dem eigenen Gewissen widersprechen.
Ein weiteres Problem des Films war leider auch, dass bereits von Anfang an auf eine gewisse Weiße klar war, wie es ausgehen musste.
Naja, ich mein', offensichtlich. Zumindest ich habe mich gar nicht daran gestört, dass der Rahmen der Geschichte vollkommen klar war. Ähnlich war es ja auch schon in Episode I bis III; wir wissen, dass die Republik und die Jedi untergehen, dass Anakin Skywalker böse wird, dass Kenobi und Yoda ins Exil gehen und alle anderen Jedi sterben werden. Aber das genaue Wie und Warum sind eben interessant, wie auch in Rogue One.
Und da keiner der Hauptcharaktäre in einem der alten Klassiker zu sehen war, war deren Tod auch irgendwie naheliegend.
Fand ich persönlich auch super. Es ist ein Kriegsfilm. Wenn die Helden alle sterben, ist die Moral der Geschichte, dass Krieg doof ist. Wär irgendwie blöd gewesen, wenn wir in der letzten Szene Jyn und Cassian mit zwei-einhalb Kindern in 'nem Einfamilienhaus mit weißen Gartenzaun gesehen hätten.
Als Kriegsfilm habe ich Rogue One nicht betrachtet und tue mir damit auch immer noch schwer, auch wenn ich nicht bestreiten kann, dass das Thema defintiv nicht nur enthalten sondern auch ein wichtiger Bestandteil des Films ist.
Naja, der Film wollte den Stil eines Kriegsfilms aufgreifen. Das ist die Intention der Leute, die den Film gemacht haben. In erster Linie ist es natürlich eine Space Opera, aber es kommt einem Kriegsfilm definitiv sehr viel näher als die Star Wars Teile.
Es ist ein Film der versucht diese Lücke im Script der Klassiker zu schließen und das versucht so spektakulär wie möglich zu tun.
Das fand ich auch echt komisch. Sie haben eine Logik-Lücke geschlossen und dabei eine ganze Menge neuer Lücken geöffnet. Ist jetzt nicht ganz so genial...
Ich hatte den Film erst vor kurzem gesehen, und das Ende war zumindest für mich etwas überraschend.
Du dachtest, die Rebellen kriegen die Pläne für den Todesstern nicht und das Imperium sieht seine Fehler ein und kehrt zu einer Demokratie zurück? :P
Der einzige Charakter mit dem ich was anfangen konnte, war Saw Gerrera, der Anführer der abtrünnigen Rebellengruppe. Natürlich werden die meisten jetzt fragen, was so besonders an diesem Nebencharakter ist.
Ohhhhhhh. Ich stelle fest, dass ich wirklich die animierten Serien schauen sollte. Danke für den Hinweis; das wusste ich echt noch nicht!
Zusätzlich hatte Forest Whitaker einfach nen guten Job gemacht.
Ich fand die englische Stimme unglaublich gut. Im Deutschen klang er irgendwie lächerlich, aber bei Originalvertonung hatte ich echt Gänsehaut.

Ich hab' in den letzten Tagen auch noch Star Wars VII geschaut. Die Charaktere und Dialoge finde ich wirklich gut gelungen (besonders zu beginn mit Finn/Poe und Finn/Rey), aber abgesehen davon ist der Film ja so unglaublich unoriginell, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, Abrams hat einfach nur seine Lieblingsszenen der Original-Trilogie wiederholen wollen. :/

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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Flippi » Sa 27. Mai 2017, 19:59

Du dachtest, die Rebellen kriegen die Pläne für den Todesstern nicht und das Imperium sieht seine Fehler ein und kehrt zu einer Demokratie zurück? :P
Ne, ich persönlich dachte nicht dass die ganze Besatzung draufgeht. Auch dachte ich nicht, dass der Todesstern "nur" ein "kleines" Gebiet hochjagen kann. Ich dachte eher an: Rebellen schaffen es die Pläne zu bekommen und zu entkommen, müssen allerdings diese über umwege zur Tantive IV übertragen.

Dass die Truppe nicht in der alten Trilogie vorkamen heißt nicht, dass die nicht weiter leben dürfen! Der Bürgerkrieg ist Galaxisweit, und die Rebellion wurde auch nie komplett gezeigt, bis auf die Schlacht bei Endor! Da gäbe es genug Platz wo Rebellen wie diese Truppe weiterkämpfen können, ohne jemals mit Kenobi, Luke oder Han Solo in Kontakt zu kommen.
Ohhhhhhh. Ich stelle fest, dass ich wirklich die animierten Serien schauen sollte. Danke für den Hinweis; das wusste ich echt noch nicht!
Glaub mir, ich war echt überrascht diesen (Neben-)Charakter im Film zu sehen! Ein weiterer Grund sich die Serien reinzuziehen!
Ich hab' in den letzten Tagen auch noch Star Wars VII geschaut. Die Charaktere und Dialoge finde ich wirklich gut gelungen (besonders zu beginn mit Finn/Poe und Finn/Rey), aber abgesehen davon ist der Film ja so unglaublich unoriginell, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, Abrams hat einfach nur seine Lieblingsszenen der Original-Trilogie wiederholen wollen. :/
Mal sehen was Teil 8 so bringt :D . Ich hatte Teil 7 vor einiger Zeit sehen können und der war nicht unbedingt schlecht :) .


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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Tom » Mi 7. Jun 2017, 08:51

Jupiter Ascending

Jupiter Jones ... Der Name des Hauptcharakters hört sich nach nem Marvel Charakter an. Ich denke wohl zu sehr an Jessica Jones. XD

Apropo ... Ich musste immer an Perry Rhodan denken, wenn ich die ganzen Aliens gesehen hab.

Ansonsten schöner Film mit tollen Effekten.

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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Tom » Do 8. Jun 2017, 00:22

A World Beyond

Der Anfang ist etwas zäh, aber dann gehts so richtig los. Hat mir gut gefallen, auch wenn einige Fragen offen bleiben.

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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Do 8. Jun 2017, 09:51

Tom hat geschrieben:Jupiter Ascending

Apropo ... Ich musste immer an Perry Rhodan denken, wenn ich die ganzen Aliens gesehen hab.

Ansonsten schöner Film mit tollen Effekten.
Guter Film der Matrix-Macher, bei dem ich echt nicht verstehen kann, wieso er zu negativ bewertet wurde, wie er es wurde. Die Action sieht klasse aus, die Story funktioniert und alles nötige über die Welt wurde erklärt. Zudem fand ich dieses Ultra-Bombast-Artige Design der Welt und insbesondere der Technik ziemlich geil. Ich hätte wirklich gerne mehr aus dieser Welt gesehen und gerade dieser Film würde gut mit Sequels funktionieren, war soweit ich mich errinnern kann auch als 3 Teiler gedacht. Schade drum wirklich, mir hat er damals wesentlich besser gefallen als etwa Guardians of the Galaxy, der ja aus der selben Zeit stammt, aber der saublöde Film hat natürlich nen Teil 2 bekommen. -.-'
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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Glumski » Di 13. Jun 2017, 09:52

... Wonder Woman, sogar in Originalvertonung.
Nachdem Batman v Superman und Suicide Squad ja echt mies waren, ist Wonder Woman ziemlich gut gelungen. Im Gegensatz zu den letzten Filmen von DC sind die Dialoge hier recht gut gelungen, alles ist trotz des ernsten Themas immer noch an angebrachten Stellen humorvoll und die Charaktere sind auch nicht ganz so eindimensional, wenn auch nicht wirklich gut ausgearbeitet. Die Ausnahme dazu ist natürlich Wonder Woman selber, die quasi von früher Kindheit auf begleitet wird, und deren Motive und Emotionen man daher erstaunlich gut verfolgen kann.
Die Geschichte ist recht solide. Nach einer recht langen Einführung auf Themyscira, der Heimat der Amazonen, ist der erste Weltkrieg das Hauptthema. Der wird meiner Ansicht nach auch recht angemessen dargestellt. Ganz am Ende wurden Drehbuchautor und Regisseur wohl ein wenig überwältigt, denn da gleitet der Film in doch sehr... mystische Motive ab. Abgesehen davon ist die Geschichte aber durchweg gut gelungen und ebenso gut umgesetzt.
Schauspielerisch hat mich ausgerechnet Gal Gadot in der Hauptrolle nicht hundertprozentig überzeugen können; sie ist aber nicht grauenvoll schlecht oder so. Bei den anderen Charakteren hatte ich keine Probleme.
Ein bisschen skurril fand ich das Ende (ohne zu spoilern). Es fühlte sich für mich so an, als wollten sie sowas sagen wie: "Der erste Weltkrieg ist vorbei und nie wieder hat die Menschheit einen solch grausamen Krieg erleben müssen". Ich mein', nicht ganz?

Insgesamt ist es aber ein guter Actionfilm, der trotz seiner Länge (2h 24min) nicht langweilig oder langatmig wurde. Besonders toll ist der Charakter von Wonder Woman, abgesehen davon gibt es nichts, das den Film wirklich hervorheben würde.

Edit: Hab gerade gelesen, dass insbesondere Gal Gadots Schauspiel-Leistung gelobt wird. Anscheinend geht's nur mir so.

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Beitrag von Staubschmied » Sa 17. Jun 2017, 10:59

Assassination Classroom. Was ein Anime ist, der mir sehr gefällt. Bisher jedenfalls, bin erst 3/4 durch. Eigentlich mag ich die meisten Anime ja gar nicht, aber dieser findet die richtige Mischung aus Witz und interessanten Inhalten, um mich zu fesseln.

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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Di 18. Jul 2017, 08:44

Heute gleich 2 Film-Reviews von CoB. ^^ Da hätten wir zum einen einmal Guardians of the Galaxy 2. Da ich, wie oben nach zu lesen ist, nicht unbedingt ein Fan des ersten Teils war, ist meine Meinung nicht durch dümmlichen Hype und schlechten Musik-Geschmack (Gut im ersten gings wirklich noch) geprägt worden. Das vorweg gesagt ist GotG2 AUF GAR KEINEN FALL eine 10 von 10 wie die Reviews im Internet ihn immer in den Himmel heben. Ein schlechter Film wars aber trozdem nicht. Zunächst mal geht die Story genau dort weiter wo sie auf gehört hat, nämlich bei 5 Vollidioten, die in einer Sci-Fi-Welt irgendwie um ihr Überleben kämpfen. Und zwar in diesem Falle indem sie irgendein Weltraum-Monster in der Eingangssequenz erledigen. Die Eingangs-Szene hätte richtig gut sein können, hätte sie sich nicht viel zu sehr auf Mini-Groot fokusiert und auch etwas mehr von der Action gezeigt. Und auch sonst fand ich für meinen Teil viel zu oft den Humor an den unpassensten Stellen fokusiert, nämlich immer genau dann, wenn meiner Meinung nach ein Action-Fokus wesentlich angemessener gewesen wäre. Beispiele finden sich für mich durch den gesamten Film, etwa wie schon geschrieben die Anfangsszene oder jene in der Rocket nach Klebeband fragt um den "Todesknopf an der Bombe abzukleben" (Szene ist im Trailer drinnen, also wohl kaum ein Spoiler ^^). Generell hat der Film eine dermaßen heftige Humor-Fokussierung, dass andere Bereiche darunter leiden. So lässt sich in der ersten Hälfte des Films vor lauter humorvoller Sprüche und Texte überhaupt keine Story ausmachen. Ich fragte mich sogar bis zur 2ten Filmhälfte echt ernsthaft worum es da jetzt eigendlich überhaupt genau geht. oO Gott sei dank hat sich der Film zum Schluss nochmal gerettet und sowohl die Story als auch (im Gegensatz zu seinem Vorgänger) einen ganz brauchbaren Schlusskampf abgeliefert. Außerdem lieferte der Film eine brauchbare, wenn auch sehr stark im Film versteckte Erklärung für Yondu's (der blaue mit dem fliegenden Pfeil) "Superkräfte", die ich im ersten Teil extrem stark vermisst habe. Zu guter letzt, was GotG2 wirklich gerettet hat, genau wie schon seinen Vorgänger, sind seine unverbrauchten, sich neuartig anfühlenden Hauptcharaktäre. Dieses mal erhalten wir sogar einen neuen (Mantis) und auch dieser Charakter fügt sich gut in die Gruppe aus eigenartigen, sympatischen Vollidioten ein. Und auch wenn es leider überbenutzt wird, zu einem Grad bei dem Story und Action darunter gelitten haben, die Sprüche in diesem Film waren teilweiße schon echt nicht schlecht. Was mich allerdings schon nach all der Comedy ziemlich hart in die Fresse getroffen hat war das Ende. No Spoiler here, aber ein wenig davor warnen muss ich schon. Und nun zur Schlussbewertung am besten gleich beider GotG-Filme, da sich einige meiner Kritik-Punkte am ersten Teil im 2ten etwas aufgelöst haben. Und die dürfte am Ende auf eine ganz solide 7 von 10 kommen. Ich kam am Ende ganz gut auf beide Filme klar, ich hätte mir nur einen etwas stärkeren Action-Fokus in den Action-Szenen gewünscht. Trozdem bin ich der Meinung dass andere Filme (die schlechter bewertet wurden) wesentlich besser sind und man die hätte fortsetzen müssen und nicht diesen hier.

Und nun das 2te Review, das dieses mal von Ghost in the Shell ist. Hier auch dazu gesagt, dass ich nur Stücke des Animes dazu kenne, bzw. einen sehr eigenartigen Anime-Film, der mir gar nicht gefallen hat. Das ganz sollte man berücksichtigen, wenn man mein Review ließt, es kommt einfach nicht von einem Fan des Source-Materials. Umso überraschter war ich, dass mir die GitS-Realverfilmung eigendlich sogar ganz gut gefallen hat. Es ist eine Story-Fixierte Verfilmung, die vor allem von ihren guten Darstellern, die man größten Teils aus anderen Filmen oder aus HBO-Serien (Jimmy Darmedy aus Boardwalk Empire [wie auch immer der Darsteller heißt ^^] war echt schon ein ziemliches Highlight im Film) kennt. Das hat die meiner Meinung nach seeeeehr mittelmäßigen Actionszenen dann doch ganz gut aus dem Feuer gerissen. Ich meine wir haben hier kybernetisch verbesserte Menschen und ich hatte bis auf den Schlusskampf nicht ein einziges mal das Gefühl auch nur das geringste davon wärend der Actionszenen zu merken. Und das bei einem Film in dem Scarlett Johanson mit spielt, die sollte doch von den vielen Marvel Film-Drehs mehr Erfahrung darin haben so etwas gescheit rüber zu bringen. Naja egal, dafür darf ich aber Geschichte, nocheinmal die Darsteller-Leistung außerhalb der Action und die Effekte loben. Die futuristische Stadt sieht ziemlich gut aus, mit ihren Leuchtenden Pfeilen auf der Straße, Hologrammprojektoren und Bildschirmen an allen Ecken und Kanten. Dazu hat man sogar dafür gesorgt, dass "eigene Fahrzeuge" auf der Straße unterwegs sind. (Man erkennt keine Autos aus unserer Zeit wieder und Automarken gibt es auch keine so direkt). Der Kampfpanzer am Schluss gefiehl mir tatsächlich auch sehr und hat mich eigendlich erst wieder daran errinnert, dass es sich um eine Anime-Verfilmung handelte. Vorher hätte man davon ohne das Wissen darüber nicht einmal etwas bemerkt. Leider finde ich auch, dass der Film, obwohl es anfangs anders wirkt und der Plot einen ziemlich krassen Twist hat, extrem flach bleibt. Ich finde nicht, dass er sich so sehr mit fragen der Menschlichkeit und der Moral befasst wie etwa sein (meiner Meinung nach) direkter Konkurenz-Film "Chappie". Und auch die Action ist bei Chappie wesentlich besser ausgefallen, wenngleich sie seltener vorkommt. Das alles bringt diesen Film leider "nur" auf eine 8 von 10 Punkten. Eine solide Wertung wenn man so möchte, aber der Film hatte das Potential für eine 10 von 10 und die hat er leider durch die oben genannten Punkte stark verspielt.
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Re: Ich sehe gerade...

Beitrag von Glumski » Fr 21. Jul 2017, 23:43

Hier auch dazu gesagt, dass ich nur Stücke des Animes dazu kenne, bzw. einen sehr eigenartigen Anime-Film, der mir gar nicht gefallen hat.
Ich glaube, dass die Realverfilmung sehr nahe am ersten GitS-Film ist, den ich zwar sehr gut fand aber nicht wirklich verstanden habe. Den zweiten GitS-Film (der computergeneriert war?) fand ich echt müllig, und es gibt noch einen, der an die Serie anschließt.
Die Realverfilmung habe ich aber bislang noch nicht geschaut. Sobald Netflix die hat, schnorre ich mich da vielleicht bei nem Freund durch... Gleiches gilt für GotG2.

Heute habe ich den Film Nerve (2016) geschaut. Trotz vieler Kritikpunkte, die ich eigentlich anführen müsste, fand ich den Film echt gut. Die (hier sehr schlecht zusammengefasste) Prämisse ist, dass es eine Art Online-Spiel gibt, in dem die Spieler zu waghalsigen Aktionen herausgefordert werden, durch die sie Follower erhalten. Der Film ist sehr kurzweilig und das Ende vielleicht ein wenig zu "Moralpredigt" für meinen Geschmack, aber es ist weit weniger Technologie-Bullshit als ich erwartet hatte und irgendwie waren mir die Charaktere einfach sympathisch.
Großes Kino ist es vielleicht nicht, aber gut etwas, das man sich abends anschauen kann.

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