[Serie] Battlestar Galactica (2003)

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[Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Glumski » Sa 18. Jan 2014, 20:21

Bild
(Ich hoffe, die Grafik ist nicht zu groß. Im Vorschaufenster passt sie, aber da fehlt die linke Spalte.

Battlestar Galactica ist eine Science-Fiction-Serie, die auf dem Klassiker "Kampfstern Galactica" von 1978 beruht.
Die Geschichte beruht auf einer der typischen Science-Fiction-Kompositionen: Eine hochentwickelte, menschliche Rasse entwickelt eine Maschinenintelligenz und wird von dieser angegriffen und (beinahe) vernichtet.
Im Falle von BSG gelingt es der Crew des veralteten Kriegsschiffes Galactica zu überleben und zu einer Flotte mit weiteren Überlebenden zu stoßen. Vorläufiges Ziel ist es, die legendäre dreizehnte Kolonie, die Erde, zu finden und zu ihr zu gelangen.

Ich persönlich sehe BSG als die beste Serie an, die ich bisher gesehen habe. Sie besticht durch unglaublich detaillierte Charaktere und einen riesigen Realismus. Als Alterseinstufung würde ich dem [ab 16] eigentlich zustimmen. Die Gewalt ist dafür ein Faktor, Sex auch (wobei ich bei zweitem das Einführen einer Alterseinstufung eigentlich unsinnig finde), aber die Komplexität und die Beweggründe dürften für Kinder schwierig zu verstehen sein. Naja, einem 14-jährigen SciFi-Fan kann man es auch zeigen. Bei 12-jährigen würde ich abraten.

Das einzig enttäuschende ist meiner Meinung nach das Ende. Oh. und die erste Staffel soll nicht so gut sein. Die hab' ich überwiegend übersprungen, da ich die irgendwann vor einiger Zeit schonmal gesehen hatte...

Grüße
Glumski

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Chaosimperator » So 19. Jan 2014, 14:30

Glumski hat geschrieben:Ich persönlich sehe BSG als die beste Serie an, die ich bisher gesehen habe. Sie besticht durch unglaublich detaillierte Charaktere und einen riesigen Realismus.
Ja BSG ist in der Tat eine der beeindruckensten SciFi-Serien die es gibt. Vor allem ist es auch interessant wie sich die Handlung im Lauf der Serie weiterentwickelt. Während es am Anfang noch ein klassisches "Gut gegen Böse"-Szenario ist, wandelt es sich im späteren Verlauf zu einem Konflikt zwischen unterschiedlichsten Gruppen die aus unterschiedlichsten Motiven heraus handeln.
Glumski hat geschrieben:und die erste Staffel soll nicht so gut sein. Die hab' ich überwiegend übersprungen, da ich die irgendwann vor einiger Zeit schonmal gesehen hatte...
Naja so schlecht fand ich die erste Staffel jetzt eigentlich nicht, man muss nur etwas in die Story reinkommen damit man die Handlung von anfang an besser nachverfolgen kann.
Glumski hat geschrieben:Das einzig enttäuschende ist meiner Meinung nach das Ende.
Das ist leider ein Problem dass die meisten SciFi-Serien haben. Wobei ich das Ende von BSG jetzt nicht einmal so schlecht fand, es war zwar nicht sonderlich überragend aber insgesamt ganz ok.
Da fand ich persönlich das Ende von Stargate SG-1 deutlich schlechter, aber das ist nur meine persönliche Meinung ;)

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Glumski » Mi 22. Jan 2014, 17:27

Was mich in BSG am Ende richtig störte, war, dass sie alles sehr komplex und hochspannend aufgebaut haben, meines Erachtens nach ohne Logikfehler und durchaus glaubhaft, und dann passierte... ähh... ich bin mir nicht einmal sicher, was. Erschien mir sehr unlogisch. Was auch immer passieren würde, ich bin mir sicher, dass wir nicht auf einmal unsere gesamte Zivilisation und Kultur aufgeben würden. Und die Szene mit Kara (schreib' ich das richtig?) fand ich ja gänzlich unlogisch. Da ist ihnen wohl nichts besseres eingefallen. Mir zwar auch nicht, aber... Mensch.

Edit: Das Ende von SG-1 fand' ich ganz ok. Es war nur irgendwie kein Ende, aber das ist ja häufig so.

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Chaosimperator » Mi 22. Jan 2014, 20:57

Glumski hat geschrieben:Was mich in BSG am Ende richtig störte, war, dass sie alles sehr komplex und hochspannend aufgebaut haben, meines Erachtens nach ohne Logikfehler und durchaus glaubhaft, und dann passierte... ähh... ich bin mir nicht einmal sicher, was. Erschien mir sehr unlogisch. Was auch immer passieren würde, ich bin mir sicher, dass wir nicht auf einmal unsere gesamte Zivilisation und Kultur aufgeben würden.
Du meinst damit wahrscheinlich das Ende wo sie am Ende so ziemlich alles aufgeben (Raumschiffe, Technologie, Medizin usw...). Ja die Stelle fand ich auch irgendwie unlogisch, ich meine welches halbwegs vernunftbegabte Lebewesen würde sich freiwillig von so grundlegenden Dingen wie Elektrischem Strom, einer grundlegenden medizinischen Versorgung und gewissen zivilisatorischen Annehmlichkeiten trennen ?
Glumski hat geschrieben:Und die Szene mit Kara (schreib' ich das richtig?)
Ja das tust du :D
Glumski hat geschrieben:Und die Szene mit Kara (schreib' ich das richtig?) fand ich ja gänzlich unlogisch. Da ist ihnen wohl nichts besseres eingefallen
Ich bin mir gerade nicht ganz sicher welche Szene du meinst, allerdings ist es auch schon ein Weilchen her das ich mir BSG angesehen habe.... :roll:
Glumski hat geschrieben:Das Ende von SG-1 fand' ich ganz ok. Es war nur irgendwie kein Ende, aber das ist ja häufig so.
Naja es war halt kein spektakuläres Ende sondern halt irgendwie nur ne ganz normale Folge. Aber wenn man bedenkt das es ja noch zwei Kinofilme gab die die Geschichte fortgeführt haben, dann ist so einigermaßen in Ordnung.
Auch wenn es Serien gibt die das Ende wesentlich besser hinbekommen haben (z.B. Babylon 5)

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Chabero » Mi 22. Jan 2014, 23:12

Kara war die Toppilotin der Galaktika, und wenn ich das richtig mitbekommen hab die Anführerin der Zylonen, ohne es wohl zu wissen...

Raus kam auch das die Kolonisten der 12 Koloniene von der Erde stammten und die Leute erinnerungen hatten wie wohl damals die A-Bomben einschlugen

*Mein ich jedenfalls*
war irgendwie undurchsichtig zum Schluß

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Glumski » Fr 24. Jan 2014, 23:08

Du meinst damit wahrscheinlich das Ende wo sie am Ende so ziemlich alles aufgeben (Raumschiffe, Technologie, Medizin usw...). Ja die Stelle fand ich auch irgendwie unlogisch, ich meine welches halbwegs vernunftbegabte Lebewesen würde sich freiwillig von so grundlegenden Dingen wie Elektrischem Strom, einer grundlegenden medizinischen Versorgung und gewissen zivilisatorischen Annehmlichkeiten trennen ?
Jop. Ich hätte nie im Leben auf Toiletten und heiße Duschen verzichtet. Im Ernst. Wie dämlich wär das denn? Und dass sie das auch noch alle machen. Niemand hat was dagegen, nein, scheiß auf kulturelles Erbe oder Zivilisation...
Ich bin mir gerade nicht ganz sicher welche Szene du meinst, allerdings ist es auch schon ein Weilchen her das ich mir BSG angesehen habe.... :roll:
Sie ist mit 'nem Flieger abgestürzt und war plötzlich wieder da, unerklärt. Ich habe mir den Kopf zerbrochen, wie die Autoren das erklären wollen, und dann stellte sich heraus, dass sie... äh... eine Art Geist war? Zumindest verschwand sie plötzlich in dünne Luft.
Naja es war halt kein spektakuläres Ende sondern halt irgendwie nur ne ganz normale Folge. Aber wenn man bedenkt das es ja noch zwei Kinofilme gab die die Geschichte fortgeführt haben, dann ist so einigermaßen in Ordnung.
Zwei? Huh. Ich kenne nur 'The Plan', der alles aus Sicht der Zylonen erzählt.
Kara war die Toppilotin der Galaktika, und wenn ich das richtig mitbekommen hab die Anführerin der Zylonen, ohne es wohl zu wissen...
Nee, ich glaube nicht. Aber so ziemlich alle anderen waren Zylonen... Kara war... die Reinkarnation von einer (einem?) anderen Starbuck. Glaube ich.
Raus kam auch das die Kolonisten der 12 Koloniene von der Erde stammten und die Leute erinnerungen hatten wie wohl damals die A-Bomben einschlugen
Kann gut sein. Es gab da auf jeden Fall so ein paar Zylonen, die Original-Zylonen waren und die Erde war in Wahrheit eine atomare Hölle und sie hatten dann einen anderen Planeten, den sie einfach Erde genannt haben oder so... ich meine, die Erde war der Herkunftplanet aller zwölf Kolonien (und der Zylonen) und da ist mehr oder weniger dasselbe geschehen wie im Staffelverlauf, nur ein paar Jahrhunderte vorher.
Aber das ist bei mir auch sehr schwammig...

Gott, war das Ende seltsam.

Die letzte Szene ist mir aber noch gut in Erinnerung geblieben. Da liefen Gaius Baltar (falls ich das richtig schreibe) und Six (seine zylonische Halb-Halluzination und Bettgefährtin) durch Manhattan und haben gesagt, dass es sich wiederholt, mit Blick auf den Fortschritt in Robotik und KI, während sie All Along The Watchtower von Jimi Hendrix abspielten, was das musikalische Thema der Originalzylonen war.
Genau.
Und bevor ihr jetzt sagt, dass das komisch klingt, ja, tut es. Und ich bin ziemlich sicher, dass es halbwegs akkurat ist.

Aber wenn wir schon bei musikalischer Gestaltung sind: Die war echt super. Ich habe selten eine Serie mit so gutem Soundtrack gesehen. Und sie haben es wirklich geschafft, Motive einzubauen. Das war genial.

Grüße
Glumski

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Chaosimperator » Sa 25. Jan 2014, 02:36

Glumski hat geschrieben: Jop. Ich hätte nie im Leben auf Toiletten und heiße Duschen verzichtet. Im Ernst. Wie dämlich wär das denn? Und dass sie das auch noch alle machen. Niemand hat was dagegen, nein, scheiß auf kulturelles Erbe oder Zivilisation...
Ok Toiletten und heiße Duschen wären jetzt nicht unbeding das wichtigste gewesen, aber es fängt ja schon bei so elementaren Dingen an wie z.B. elektrisches Licht, Medikamente bzw. eine grundlegende medizinische Versorgung oder was auch ganz wichtig wäre Raumschiffe und Transportmittel.
Glumski hat geschrieben:Sie ist mit 'nem Flieger abgestürzt und war plötzlich wieder da, unerklärt. Ich habe mir den Kopf zerbrochen, wie die Autoren das erklären wollen, und dann stellte sich heraus, dass sie... äh... eine Art Geist war? Zumindest verschwand sie plötzlich in dünne Luft.
Ach so die Szene meinst du. Ja die war ziemlich irritierend, insbesondere da sie ja später wieder in einem fabrikneuen Jäger wieder aufgetaucht ist, nur um dann gegen Ende der Serie auf der nuklear verstrahlten Erde ihre eigenen sterblichen Überreste zu finden.
Was sie jetzt aber genau war (Reinkarnation, wiederauferstanden usw...) wurde niemals wirklich aufgelöst.
Glumski hat geschrieben:Zwei? Huh. Ich kenne nur 'The Plan', der alles aus Sicht der Zylonen erzählt.
Das mit den zwei Filmen war auf deine Äußerung zu Stargate SG-1 im dritten Post dieses Threads bezogen. ;)

Von BSG gab es in der Tat nur "The Plan", wobei das in meinen Augen eher eine Restverwertung diverser Filmschnippsel aus der Serie kombiniert mit ein paar neuen Aufnahmen war. War aber trotzdem sehr interessant zu sehen wie die Story aus Sicht der Zylonen-Schläfer in der Kolonialen Flotte verlief.
Glumski hat geschrieben:Die letzte Szene ist mir aber noch gut in Erinnerung geblieben. Da liefen Gaius Baltar (falls ich das richtig schreibe) und Six (seine zylonische Halb-Halluzination und Bettgefährtin) durch Manhattan und haben gesagt, dass es sich wiederholt, mit Blick auf den Fortschritt in Robotik und KI, während sie All Along The Watchtower von Jimi Hendrix abspielten, was das musikalische Thema der Originalzylonen war.
Genau.
Und bevor ihr jetzt sagt, dass das komisch klingt, ja, tut es. Und ich bin ziemlich sicher, dass es halbwegs akkurat ist.
Ja die Szene war wirklich seltsam, allerdings war das nicht der echte Gaius Baltar sondern ebenfalls eine Haluzination. Denn währen Baltar auf der Galactica Haluzinationen von Six hatte, hatte die eine Six auf Caprica ebenfalls Haluzinationen von ihm. Wobei der Grund für diese Haluzinationen niemals wirklich erklärt wurde.

Aber die Szene am Ende war trotzdem irgendwie genial, vor allem weil die Message das sich alles immer wiederholt, wirklich eindrucksvoll rüberkam.
Glumski hat geschrieben: Aber wenn wir schon bei musikalischer Gestaltung sind: Die war echt super. Ich habe selten eine Serie mit so gutem Soundtrack gesehen. Und sie haben es wirklich geschafft, Motive einzubauen. Das war genial.
Oh ja der Soundtrack war einfach nur episch, da haben die wirklich exzellente Arbeit geleistet. Ich höre mir Stücke davon immer wieder gerne auf Youtube & Co an. :D

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Glumski » Sa 25. Jan 2014, 22:33

Ok Toiletten und heiße Duschen wären jetzt nicht unbeding das wichtigste gewesen, aber es fängt ja schon bei so elementaren Dingen an wie z.B. elektrisches Licht, Medikamente bzw. eine grundlegende medizinische Versorgung oder was auch ganz wichtig wäre Raumschiffe und Transportmittel.
Naja, Toiletten und Duschen wären das, was ich am ehesten vermissen würde... bis ich das erste Mal krank werde. :roll:
Was sie jetzt aber genau war (Reinkarnation, wiederauferstanden usw...) wurde niemals wirklich aufgelöst.
Die Tatsache an sich fand' ich ja noch ok, aber dass Apollo sich in der letzten Folge mit ihr unterhält, dann umdreht, und dann ist sie verschwunden... das ist qualitativ schon ziemlich traurig.
Das mit den zwei Filmen war auf deine Äußerung zu Stargate SG-1 im dritten Post dieses Threads bezogen. ;)
Ahhh, das ergibt Sinn.
Von BSG gab es in der Tat nur "The Plan", wobei das in meinen Augen eher eine Restverwertung diverser Filmschnippsel aus der Serie kombiniert mit ein paar neuen Aufnahmen war. War aber trotzdem sehr interessant zu sehen wie die Story aus Sicht der Zylonen-Schläfer in der Kolonialen Flotte verlief.
Das war ziemliche Restverwertung. Und ohne die Serie unverständlich. Aber ich fand ihn trotzdem ziemlich gut.
Ja die Szene war wirklich seltsam, allerdings war das nicht der echte Gaius Baltar sondern ebenfalls eine Haluzination. Denn währen Baltar auf der Galactica Haluzinationen von Six hatte, hatte die eine Six auf Caprica ebenfalls Haluzinationen von ihm. Wobei der Grund für diese Haluzinationen niemals wirklich erklärt wurde.
An Baltars Hallus erinnere ich mich sehr gut. An das Gegenstück von Six... hmm, ist mir neu. Ich sollte es mal wieder schauen. :D
Aber die Szene am Ende war trotzdem irgendwie genial, vor allem weil die Message das sich alles immer wiederholt, wirklich eindrucksvoll rüberkam.
Das fand' ich auch. Es hat mich nur völlig verwirrt, dass die beiden plötzlich durch Manhattan rannten. Ich meine... ich würde jetzt nicht davon ausgehen, dass ich in ein paar Jahrtausenden noch durch die Gegend laufe. Auch nicht als Haluzination... :D
Oh ja der Soundtrack war einfach nur episch, da haben die wirklich exzellente Arbeit geleistet. Ich höre mir Stücke davon immer wieder gerne auf Youtube & Co an. :D
Dito. Hab' mir 'ne Playlist aufs Handy gelegt. Spitzenklasse, wenn man etwas ohne Gesang hören möchte.

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Chaosimperator » Sa 25. Jan 2014, 23:57

Glumski hat geschrieben:aber dass Apollo sich in der letzten Folge mit ihr unterhält, dann umdreht, und dann ist sie verschwunden... das ist qualitativ schon ziemlich traurig.
An die Szene kann ich mich irgendwie gar nicht mehr erinnern.... ich glaube ich sollte mich bald mal wieder durch die ganze Serie durcharbeiten.
Glumski hat geschrieben:An Baltars Hallus erinnere ich mich sehr gut. An das Gegenstück von Six... hmm, ist mir neu
Naja es gab nur wenige Folgen wo sie diese Hallus hatte (glaube nur 1 oder 2 Folgen), von daher kann es sein das du die Folgen auch noch nicht gesehen hast. ;)
Glumski hat geschrieben:Dito. Hab' mir 'ne Playlist aufs Handy gelegt. Spitzenklasse, wenn man etwas ohne Gesang hören möchte.
Hm das hört sich ziemlich schlau an..... sollte ich vielleicht auch mal machen. :D

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von MP X10L » So 26. Jan 2014, 11:53

Also Freunde, es gibt eigentlich drei Filme.
1.) Der Pilotfilm (.... jaja ok ... ^^)
2.) Razor
3.) The Plan

Wobei sich Razor noch ganz gut schauen lässt ist The Plan wirklich absolute Grütze. Die Hälfte der Szenen kennt man schon und die Anderen liegen qualitativ weit unter dem Serienniveau.
Bei Razor dreht sich alles um die Pegasus.

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Chaosimperator » So 26. Jan 2014, 14:11

MP X10L hat geschrieben:Also Freunde, es gibt eigentlich drei Filme.
1.) Der Pilotfilm (.... jaja ok ... ^^)
2.) Razor
3.) The Plan
Razor soll ein Film sein ? Soweit ich mich erinnere war Razor lediglich eine Doppel-Folge am Anfang der zweiten oder dritten Staffel (bin mir gerade nicht ganz sicher) wo die Koloniale Flotte die Pegasus gefunden hat. ;)

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von MP X10L » So 26. Jan 2014, 14:41

Hm, Also ich hab die DVD einzeln hier rumliegen ... es steht Film drauf ... deshalb ging ich jetzt mal davon aus. ^^

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Chaosimperator » So 26. Jan 2014, 15:28

MP X10L hat geschrieben:Hm, Also ich hab die DVD einzeln hier rumliegen ... es steht Film drauf ... deshalb ging ich jetzt mal davon aus. ^^
Hm interessant.... wie gesagt es gibt eine Doppelfolge die ebenfalls Razor heißt und ebenfalls von der Pegasus handelt....
Es kann natürlich sein das sie diese beiden Folgen zusammen mit ein paar neuen Szenen zusammengeschnitten haben und ihn als einzelnen Film verkaufen..... so ähnlich wie es ja auch bei "The Plan" war. ;)

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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Child of Bodom » Fr 24. Jul 2015, 14:06

So, nach einer ewigen Session BSG weiß ich immer noch nicht so recht was ich über diese Serie sagen soll. Ganz klar versucht sie eine Art "Game of Thrones in Sci-Fi" zu sein. Man versucht sich realistisch an allen Ecken und Kanten zu halten und hält sich bei der Galactica stark an die Standard-Prozesse auf einem Flugzeugträger. Das bedeutet aber auch Szenen wie Crashs im Hangar, Bombenschränke die beim Verladen umfallen, eben nette kleine Fehlschläge, bei denen man sich schon irgendwie zwangsweiße denken muss "Ja so ist das auf nem Flugzeugträger" und "Ja, das passiert sicher öfter als uns Zuschauern das so recht ist". Zusätzlich gabs dann noch allerhand politische Intriegen und Versorgungsprobleme in der Zivilflotte zu lösen. Man sieht die Serie ist umfangreich und trifft regelmäßig auf moralische und philosophische Grenzen. Die Geschichte und die Charaktäre sind ebenfalls extrem umfangreich geraten und leider muss man gerade bei den Cylonen-Charaktären stark aufpassen sonst gerät man böse durcheinander. Manchmal ist die Story sogar so gut, dass sie mich überrascht hat, was in letzter Zeit eigendlich nur durch Game of Thrones und Breaking Bad erreicht wurde.

All das Possitive hat allerdings auch extreme Nachteile. Der Realismus der sich am Flugzeugträger orientiert beutet natürlich auch ein extremes Maß an Militarismus. Zwar hat man das zum Ende hin immer mehr versucht aufzulößen, aber es bleibt einfach irgendwie immer eine Spur unpersönlicher und härter organisiert als etwa in Voyager, Stargate Universe oder anderen Sci-Fi-Serien in denen eine Zufällig zusammen gewürfelte Gruppe nach ihrer oder einer neuen Heimat sucht und dabei versucht in den Tiefen des unbekannten Raums zu überleben. Auf die Schwächen in der Story werde ich in einem Spoilertag noch genauer eingehen, aber wer den nicht lesen will dem soll gesagt sein es gibt leider welche, so dass die Serie immer zwischen Genialität, Realismus, Rassismus gegen Maschinen und Militärpropaganda (das Militär löst bestimmt nicht alle Probleme, so wie es die Serie ja irgendwie doch verkaufen will) schwankt.

Loben muss ich auch mal die Schauspieler-Leistung, insbesondere Gaius Baltar und Nummer 6. Ebenso den Soundtrack, der besonders die Weltall-Szenen mit exotischer Trommelmusik angemessener Lautstärke untermalt. Die Weltallszenen itself sehen in den meisten Fällen echt genial aus. Allerdings hab ich leider das Gefühl, dass zum Finale das Budget ausgegangen ist, weshalb die letzte Schlacht nicht nur einen enttäuschend geringen Umfang, sondern auch irgendwie enttäuschend wenige Weltraumszenen hatte. Das lag aber wahrscheinlich daran, dass man sich hier einfach lieber einen teuren Pilot-Film geleistet hat und hier alle Kohle reingehauen hat. Deshalb bin ich kein Freund von Pilotfilmen, sondern eher von Schlussfilmen (wie in etwa bei Firefly/Serenity), aber es ist halt wie es ist und leider ist das Ende einer Serie der unbedeutenste Teil davon, der am wenigsten Unterhaltsam sein muss und den Zuschauer ruhig enttäuschen kann. Durch den Rest der Serie hat er sich ja schon gequält und der Spoilertag dürfte aufzeigen warum es hin und wieder auch eine Qual war diese Serie zu schauen.
SpoilerAnzeigen
So kommen wir nun zu den heftigen Schwächen in der Story und beginnen wir mit meiner größten Kritik. Und die ist Starbuck. Hierbei geht es nicht darum, dass es ne Tussi ist und im Original ein Kerl war, ich kenne das Original nicht wirklich. Es geht eher um ihre Rolle in der Geschichte. Zum einen foltert sie Maschinen und niemand setzt sich damit jemals auseinander, nicht einmal sie selbst als sich rausstellt, dass es auch coole Cylonen gibt. Dann beißt sie irgendwann ins Gras, kommt zurück, sieht Personen die es gar nicht gibt und hört Musik, die irgendwelche Koordinaten beinhaltet, die dann zur Erde führen, nur damit sich zum Schluss herraus stellt, dass sie ja doch tot ist und anscheinend eine Gemeinschaftshalluzination? WTF? Hab ich irgendwas nicht richtig verstanden? Und wenn nicht, wie kann eine Halluzination so viel Interaktion mit der Realität haben? Dagegen waren die von Gaius und Nummer 6 viel besser gelöst. Vor allem fand ich es sehr genial als sich hier herraus gestellt hat, dass nicht nur Gaius Halluzinationen von Nummer 6 hat sondern sie auch von ihm. Auch ein genialer Plottwist war der Fund der ersten Erde und als sich herraus gestellt hat, dass sich die Menschheit dort auch selbst zerstört hat, musste ich einfach mal sarkastisch lautstark los lachen. Diese Szene hat unglaublich viel von der Serie gerettet, nachdem die Kommandantin der Pegasus tot war und Adama und die Präsidentin irgendwie die gleiche Rolle übernommen haben. Generell hab ich das Gefühl alle Charaktäre bauen die ganze Zeit nichts als Mist und irgendwie ergibt - und - am Ende doch + oder sowas. Eine weitere Storyschwäche war diese unglaublich willkürliche Platzierung der 5 letzten Cylonen-Modelle. Vor allem die Tatsache, dass die Frau des 1sten Offiziers der 5te Cylon war passt mir einfach überhaupt nicht. Welchen Sinn hatte das? Bei dem ersten Offizier selbst, Starbucks Freund und dem Techniker hat das irgendwo noch ein wenig Sinn, da sie nicht nur ziemliche Rassisten waren, sondern auch mit den größten Rassisten befreundet. Man hätte sie hier zwingen können sich mit der Situation auseinander zu setzen aber leider hat auch das in viel zu geringem Maße stattgefunden. Generell stößt die Serie sehr gerne an Moralische Grenzen ohne sich wirklich damit zu befassen, meist löst militärische Disziplin die Probleme oder man tötet die Charaktäre bevor das wirklich möglich gewesen wäre. Ebenso wäre es mir lieber gewesen, dass sie alle am Schluss gestorben wären, wie es der Hybride eigendlich auch Prophezeiht hat und das muss ich sagen war dann doch die größte Enttäuschung von allen. Die Serie hatte so unglaublich viel Potential und durch den Fund einer neuen Erde und dieses doch sehr unrealistische Ende haben sie alle Moralischen Fragen die sie vorher aufgeworfen haben wieder an die Wand gefahren. Somit weiß ich auch irgendwie nicht auf was diese Serie am Ende überhaupt hinaus will. Ich werde mit Fragen zurück gelassen, die man meiner Meinung nach hätte sehr eindeutig klären können und müssen und das wäre ganz einfach möglich gewesen durch den Tod aller Charaktäre, die sich mit den Cylonen gegenseitig abmetzeln während z.B. die Zivilflotte ein neues Heim findet. Das hätte ein Zeichen gesetzt und klar gemacht, dass das einzige was das Militär bringt der Tod ist. Aber leider ist das nicht geschehen und so bleibe ich mit einem sehr gemischen Urteil zurück. Ich kann der Serie lediglich 50% geben, da ich wie gesagt nicht wirklich dahinter komme worauf diese Serie hinaus will und es genauso gut Nazi-Militär-Propaganda sein könnte. Und auch wenn das mit der Propaganda nicht wäre, würde sie aller aller aller höchstens auf 80% kommen, wegen diesem enttäuschenden Finale.
Meister der Action-Szenen
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Re: [Serie] Battlestar Galactica (2003)

Beitrag von Glumski » Mo 27. Jul 2015, 23:13

Zwar hat man das zum Ende hin immer mehr versucht aufzulößen, aber es bleibt einfach irgendwie immer eine Spur unpersönlicher und härter organisiert als etwa in Voyager, Stargate Universe oder anderen Sci-Fi-Serien in denen eine Zufällig zusammen gewürfelte Gruppe nach ihrer oder einer neuen Heimat sucht und dabei versucht in den Tiefen des unbekannten Raums zu überleben.
Das finde ich eigentlich sogar ganz angenehm, wenn vielleicht auch nur, weil es dann nicht ewig dasselbe ist. SG:U schien mir an mehreren Stellen ein aufgewärmtes ST:Voyager zu sein, obwohl die beiden Serien ja auch nicht so viel gemein haben.
Ebenso den Soundtrack, der besonders die Weltall-Szenen mit exotischer Trommelmusik angemessener Lautstärke untermalt.
Den Soundtrack find' ich echt super; insbesondere bei Serien fällt mir in vergleichbarer Qualität nur Doctor Who ein und vielleicht noch Buffy, wobei man da nur enttäuschend wenig bei YouTube findet...
Bear McCreary hat auch in Terminator:SCC gute Arbeit geleistet, wenn auch nicht so umwerfend wie in BSG. Seinen Soundtrack aus Defiance kann man hingegen IMHO eher vergessen.
Allerdings hab ich leider das Gefühl, dass zum Finale das Budget ausgegangen ist, weshalb die letzte Schlacht nicht nur einen enttäuschend geringen Umfang, sondern auch irgendwie enttäuschend wenige Weltraumszenen hatte.
Sie haben für die letzten paar Folgen ja auch ein paar neue Raumschiffchen etc. eingeführt (ich glaube die aus der Originalserie). Möglicherweise hat das auch was verschluckt.
Deshalb bin ich kein Freund von Pilotfilmen, sondern eher von Schlussfilmen (wie in etwa bei Firefly/Serenity)
Mhh, naja, Serenity war ja kein wirklicher Schlussfilm, oder zumindest keiner, der zu Zeiten der Serie geplant war. Ein Pilot ist wahrscheinlich deutlich lukrativer, da er eine viel größere Zielgruppe erreicht.
SpoilerAnzeigen
[quote]Es geht eher um ihre Rolle in der Geschichte.[/quote]
Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ich glaube, sie ist eine Mischung aus Jesus und Obi-Wan. Ich habe aber auch keine Ahnung, was da bei den Drehbuchautoren schief gelaufen ist.

[quote]Dagegen waren die von Gaius und Nummer 6 viel besser gelöst.[/quote]
Mir fehlte am Ende eine Erklärung, wie genau das doch hervorgerufen wurde. Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich BSG gesehen habe, aber haben sie's nicht über Schicksals-Gedöns und ihren religiösen großen Zyklus zu rechtfertigen versucht? Abgesehen davon war das definitiv ein Highlight der Serie (und zum Glück ein oft auftretendes).

[quote]Auch ein genialer Plottwist war der Fund der ersten Erde und als sich herraus gestellt hat, dass sich die Menschheit dort auch selbst zerstört hat, musste ich einfach mal sarkastisch lautstark los lachen.[/quote]
Supertoll. Sehr gut gefiel mir auch die Nachricht am Ende, dass der Zyklus sich erneut wiederholt, wobei man das deutlich besser hätte umsetzen können.

[quote]Eine weitere Storyschwäche war diese unglaublich willkürliche Platzierung der 5 letzten Cylonen-Modelle.[/quote]
Aber waren das nicht irgendwie die Original-Fünf, die gar nicht wirklich zu den Zylonen gehörten? Verdammt, es ist wahrscheinlich schon zu lange bei mir her.

[quote]Vor allem die Tatsache, dass die Frau des 1sten Offiziers der 5te Cylon war passt mir einfach überhaupt nicht.[/quote]
Ja. Das war echt doof.

[quote]Ebenso wäre es mir lieber gewesen, dass sie alle am Schluss gestorben wären[/quote]
:D
Dann wären die Zuschauer auf die Straße gegangen...

[quote]Das hätte ein Zeichen gesetzt und klar gemacht, dass das einzige was das Militär bringt der Tod ist.[/quote]
Was aber definitiv nicht die Meinung ist, die die Serie verkörpern wollte. Ich glaube, es wäre ziemlich unglaubhaft gewesen, wenn das großartige Militär sich am Ende als "falsch" herausgestellt hätte, insbesondere, da ja bereits die Zivilisten/Wissenschaftler mit Baltars Planetenbesiedlung die "falschen" Ideen hatten.
Außerdem gewinnen die Terroristen, wenn das Militär nicht "richtig" ist. :roll:

[quote]Und auch wenn das mit der Propaganda nicht wäre, würde sie aller aller aller höchstens auf 80% kommen, wegen diesem enttäuschenden Finale.[/quote]
Naja, Militär-Propaganda haben wir im amerikanischen Fernsehen ja praktisch permanent. Ich erinnere mich an mindestens eine Stargate-Folge, in denen das so extrem war, dass ich mich schon gefragt habe, wann der explizite Aufruf kommen würde, sich freiwillig zu melden.
Aber das Finale... so eine große Enttäuschung.

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