Ich zocke gerade...

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Tom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » Sa 9. Nov 2019, 14:30

Also ich finds nicht schlecht. Am Anfang scheint es recht simpel zu sein, aber es wird recht schnell fordernd. Hab schon öfters angefangen, weil immer wieder was kam, was mir das Genick brach. Vor allem die Räuber sind nervig.

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

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Chabero
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Chabero » Sa 9. Nov 2019, 23:37

gekauft hab ichs mal (ist als bündelteil mit dem anderem spiel noch rabatiert) hab glaub 19 euro hingelegt da ich den bündelrest schon besitzte
mal bei gelegenheit reinschauen, aktell "Eve" ich noch :D

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Beitrag von Staubschmied » Mi 13. Nov 2019, 16:12

Lieferando Simulator 2019, auch bekannt als Death Stranding.

Ich fand den Anfang ziemlich stark, aber schon im Tutorialgebiet (oder dafür halte ich es) wird das Spiel nach und nach zäher. Wobei ich es jetzt nicht schlecht finde, aber eben auch nicht gut. Bin mal gespannt, was sich da im Weiteren noch ergibt - auf jeden Fall war ein Kauf kurz nach Release wohl verfrüht. Viele Details wirken auch nicht richtig zu Ende entwickelt. Beispielsweise ist der Protagonist fürs Herumgehen sehr genau auszubalancieren, aber schwingt er sich aufs Motorrad, kann man damit nahezu beliebig gegen Sachen fahren oder es ungleichmäßig beladen, ohne, dass es Konsequenzen hat.

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Beitrag von Child of Bodom » Mi 13. Nov 2019, 19:16

Staubschmied hat geschrieben:
Mi 13. Nov 2019, 16:12
Lieferando Simulator 2019, auch bekannt als Death Stranding.
Was mich in dem Zusammenhang interessieren würde: Ist es in der Hinsicht schlimmer als No Mans Sky? :rofl: :rofl: :rofl:
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Beitrag von Staubschmied » Di 19. Nov 2019, 16:49

Ich habe Nomanski nicht gespielt, sondern nur in YT-Videos gesehen, von daher ist mein Urteil dahingehend mit diesbezüglichen Abzügen zu verstehen. Dieses Urteil aber lautet, dass Death Stranding schon signifikant inhaltsschwerer und ausgereifter ist.

Die Quests sind zwar alle gleichförmig (Hole Sache, bringe Sache, hole UND bringe Sache, wirf verstrahlten Abfall ins Meer, etc.), das Gameplay an sich ist aber unterhaltsam (wenngleich extrem einfach) und im Hintergrund entwickelt sich etwas wie eine Handlung. Ich bin nun halb durch und finde es noch recht unterhaltsam.

Man wird regelmäßig mit neuen Features beschmissen, wie etwa Straßen bauen, Transportfahrzeuge klauen, Transportroboter benutzen, ..., die zwar alle für sich Kleinigkeiten sind, aber immer mal wieder was Neues zum Herumspielen bieten. Die Kommunikation mit anderen Charakteren findet fast immer indirekt statt - man bekommt Mails mit viel zu vielen Smileys, unterhält sich mit Hologrammen, sitzt in seinem Bunker und liest alte Berichte, ...

Alles in allem vermittelt das Spiel ein bisschen die Atmosphäre von "Lain: Serial Experiments" gemischt mit "Postman", durchsetzt mit kindischen Witzen und indirektem Koop, weil andere Spieler Dinge in der Welt hinterlassen (und man selbst für sie).

Mein Fazit auf halber Strecke sieht so aus: Mäßiges Spiel, 6/10, ich habe viel zu viel Spaß und freue mich schon auf heute Abend.

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Re:

Beitrag von Child of Bodom » Mi 20. Nov 2019, 17:28

Staubschmied hat geschrieben:
Di 19. Nov 2019, 16:49
Ich habe Nomanski nicht gespielt, sondern nur in YT-Videos gesehen, von daher ist mein Urteil dahingehend mit diesbezüglichen Abzügen zu verstehen. Dieses Urteil aber lautet, dass Death Stranding schon signifikant inhaltsschwerer und ausgereifter ist.
Was ich eigentlich eher meinte ist dieses "Dein Inventar ist voll, deshalb musst du 100KM zu deinem Schiff zurück rennen um alles zu leeren und ob du dann die 100KM überhaupt wieder zurück findest ist ohnehin fraglich"-Ding, dass wirklich jeden Fun vernichtet hat den No Mans Sky theoretisch auch so noch hätte machen können. Aber das was du hier schreibst hilft auch schon mal viel weiter. Habe ein Vid auf Youtube gefunden (aber aus Spoiler-Gründen nicht angesehen), dass auf "Top 10 Death Stranding Boss Battles" hört. Bedeutet das denn, dass das Game noch irgendwie komplett seine Richtung zu Action wechselt, weil mit dem Auslieferungsgameplay lässt sich auf dem Level nicht so viel machen. oO




Ansonsten kann der CoB sich den Post über seine letzten Zockerlebnisse nicht verkneifen, mit neuem Pro-Contra-Format ist die Sache jetzt vielleicht auch kürzer und nicht so Gelaberlastig. ^^ Vielleicht bringts ja irgendwem, der hier noch mit ließt irgendetwas, also hier ist es:

Abzu:
+ Wunderbarer Artstyle
+ Tolle Fisch-Animationen
+ Gute Schwimmsteuerung
+ Geschichte wird gut erzählt auch ohne Text und Worte
+ Aufwendiger, meiner Meinung nach sehr toller Soundtrack
+ Es ist eine Menge imposantes und spektakuläres auf dem Bildschirm zu sehen, obwohl nicht eine einzige Situation mit Gewalt enthalten ist, nicht einmal Fische die sich Gegenseitig fressen
+ Macht eine Menge Spaß und ist eine Erfahrung auf die ich troz Nachteilen nicht verzichtet haben wollte
- Gameplay ist sehr simpel und besteht nur daraus sich durch die Welt zu bewegen oder Artefakte per Knopfdruck zu aktivieren
- Manchmal ist zu unklar wo man denn eigentlich genau hin muss, das streckt das Spiel gefühlt unnötig
- Sehr kurz, nicht viel länger als 4 Stunden und da ist ne Menge gefuddel wegen "nicht wissen wohin" dabei

Byte Driver:
+ Interessantes Retro Drive-Shooting-Gameplay, dass mit einer Hacking- und Upgrading Mechanik erweitert wurde
+ Die Grafik ist natürlich nichts besonderes, aber sie hat einen Konsistenten Stil und bringt das Gefühl dieser alten Geräte von damals gut rüber
+ Der Soundtrack ist athmosphärisch, wenn auch extrem elektronisch
+ 10 Level die auch immer etwas neues bieten, sei es eine neue Waffe oder ein neuer Feindtyp, meist sogar beides
- Insgesamt doch eher sehr simpel gehalten
- Alles gleichzeitig am Laufen zu halten und dabei das Fahrzeug nicht an die Wand zu setzen ist echt nicht so einfach
- Generell ziemlich hohe Schwierigkeit ab dem 2ten Level

Forza Horizon 4:
+ Wunderbare, meiner Meinung nach sehr Englisch aussehende Landschaft mit gutem Zerstörungsmodell und wesentlich mehr Leben als etwa im Vorgänger
+ Jahreszeiten, die nicht nur die Optik ändern, sondern auch das Fahrverhalten der Fahrzeuge
+ Vollgestopft mit Inhalt, Fahrzeugen und Sachen zu tun
+ Gut in der Openworld umgesetzte Events
+ Ausreichende und manchmal auch überraschende Tuning und Anpassungsoptionen (etwa den Oldtimer zu einem 1000PS-Monster-Car zu machen XD)
+ Brauchbares Fahrmodell, besser als das vom Vorgänger, Errinnert ein wenig an Grand Tourismo
+ Schau-Rennen, Story-Missionen mit festen Autos und auch manche normale Rennen machen unglaublichen und unerwarteten Fun
+ Rückspulfunktion von GRID
- Grinding unglaublich heftig
- Das Glücksrad ist zwar Nice, aber dann bitte ohne solche Fuck-Dinger wie Emotes oder Kleidung für den Spieler-Avatar
- Zu viele Freiheiten bei der Eventgestaltung...
-...einige Fahrzeugklassen kommen so praktisch niemals zum Einsatz
- Das Schadensmodell der Fahrzeuge ist zwar irgendwie etwas besser als im Vorgänger, aber immer noch seltsam (Das ganze fällt allerdings viel weniger auf, wenn man aus der Innenansicht fährt, wahrscheinlich ist das Game so vom Erfinder gedacht worden XD)
- Mir persönlich wäre es lieber gewesen sie hätten den freie Fahrtmodus optional gehalten, so wie etwa damals in NFSU2
- Im Vergleich mit Forza Horizon 3 nur wenig neues, wer das hat und mag, für den gibt es nur wenig Gründe Forza Horizon 4 zu zocken

Code Vein:
+ Scheinbar vom selben Team wie das von God Eater, möglicher Weiße sogar selbes Universe und das merkt man auch am Artstyle, der dem von God Eater 3 ähnlich ist
+ Gut gemachte Anime-Charaktäre
+ In gut erzählter Story
+ Sehr variables Buildsystem
+ Erweitert den Dark Souls-Kampfstil um Skills und Super-Angriffe wie in einem MOBA
+ Nicht ganz so langsam wie Dark Souls, nicht so schnell wie God Eater
+ Gutes Feind-/Boss-Design
- Kampfsystem schrecklich ungeschickt und die Animationen fühlen sich schlechter als die Effekte an
- Buildsystem braucht zu lange bis alles notwendige für guten Fun freigeschaltet ist
- Leider auch das bescheuerte Dark Souls-Savesystem
- Dadurch unnötig frustrierend
- Schwierigkeit immer noch zu hoch
- Auch wenn die gut gemacht sind, es sind immer noch Anime-Charaktäre mit allen Nachteilen die das hat
- Eintönige Landschaften und Levels
- Insgesamt nur wenig was Dark Souls nicht vorher schon hatte
- Für mich absolut den Hype nicht wert und wenn ich noch ein einziges Game sehen muss, dass versucht Dark Souls zu kopieren kotze ich glaube ich -.-´

Valfaris:
+ Came for the Metal, stayed for the gameplay XD
+ Gameplay errinnert stark an Contra, hat aber einige Zusatzfunktionen, wie Nahkampf, Blocken, Parrieren, Kontern, Pistolen- und Hauptwaffenslot, Lebenspunkte für den Main und nicht zuletzt Savepunkte
+ Krasses Grafisches Design, praktisch ein animiertes Metal-Cover in einem Sci-Fi, Fantasy, WH40K-Setup
+ Praktisch jede Todesart für den Main hat eine eigene Animation bekommen
+ Wirklich guter Metal Soundtrack, der wirklich gut zum Gamerhythmus passt
+ Contra-Artiges Geballer-Gameplay mit unglaublich gut gemachten und durchdachten Feinden, von denen einige eine so gute KI haben, dass sie sogar einer Nahkampfattacke unerwartet gut ausweichen und den Block des Spielers durchbrecken können
+ Extra-Credits für die echt gut durchdachten Bosskämpfe
+ Trotz aller Contra-Ähnlichkeiten in vielen belangen, fühlt sich Valfaris immer Fair an und zwischen Tod und neuem Versuch liegen nur wenige Sekunden
+ Upgradesystem für Waffen, die man bisher am liebsten alle gleichzeitig mitnehmen möchte, aber immer nur eine pro Typ mitnehmen kann
+ Obwohl es Savepunkte gibt ermutigt Valfaris trozdem immer die nicht benutzen
+ Mecha-Passagen (!!!!!)
- Weiß nix, muss mit der Lupe suchen XD
- Vielleicht, dass es keine Sprachausgabe und auch sonst nur recht wenig geschriebenen Dialog gibt?

Nuclear Throne:
+ Simpler aber gut aussehender Grafikstil
+ Wohl klingender Soundtrack, insbesondere der 2te Track der im Kanallevel gespielt wird weiß mir zu gefallen
+ Sehr geil optimiertes Geballer mit echt ziemlich krassem Waffenimpact
+ Schnelle und recht kurze Runs
+ Selbst nach dem Verrecken dauert es gerade ein paar Sekunden bis man wieder im nächsten Run ist
+ Tonnenweiße Charaktäre, Schießprügel und Mutationen aus denen auch ganz nette Builds entstehen können
+ Gutes Feindverhalten und eine Ausreichende Anzahl davon
+ Bosskämpfe die bei den ersten paar malen sogar richtig auf dem falschen Fuß treffen können
+ Dazu auch noch tonnenweiße Secrets, die in diesem Falle wirklich bedeutend sind und das Gameplay des Runs entscheident verändern können
- - - Viel zu schwer bis man irgendetwas freigeschaltet bekommt
- Die wirklich coolen Sachen, die man auch braucht, die gibt es nur wenn man diesen heftigen Anfang packt
- Andere Features sind versteckt hinter Secrets, die man nur mit Wiki-Hilfe überhaupt finden würde
+/- Selbst nach 100erten Spielstunden ist man meistens immer noch ziemlich kacke in dem Game und hat noch nicht mal die Hälfte davon gesehen
- Manchmal wird man durch das Randomizing ziemlich gefickt, etwa wenn man plötzlich ohne Munition da steht oder mal wieder mitten in den Feinden in einem offenen Bereich spawnt, aber das kommt seltener vor als dass es funktioniert

Rad:
+ netter Artstyle
+ Guter Soundtrack
+ neuartiges Szenario
+ Gute Gegner-KI die Angriffen tatsächlich recht geschickt ausweichen kann
+ Ich mag die Mutationen die da sind
- Es gibt zu wenige davon
- Das Gameplay ist die meiste Zeit recht impactlos, sowohl was Nahkampf als auch Fernkampf angeht
- Unglaublich schwierig
- Viel zu große Levels
- Die meisten Mutationen und Upgrades im Game sind völlig nutzlos

Ziggurat:
+ DOOM/Serious Sam/Shadow Warrior trifft Dungeon-Crawler, perfekt um Stundenweiße Zeit zu versenken
+ Grunsätzlich geniale Magische Waffen
+ Gut durchdachtes Kampfsystem, dem zur kompletten Perfektion lediglich noch die DOOM-Glory-Kills fehlen würden, sonst spielt es sich genauso flüssig und das gleichzeitige Einsammeln von Munition/Mana und EP-Punkten hält die Sache immer am Laufen
+ Gute Nebenmechaniken, die interessante Builds ermöglichen, gerade die Auswahl des richtigen Waffentyps ist wichtig
+ Nette und ansprechende Darstellung, aber nur auf Indie-Niveau
+ So ziemlich das wierdeste Gegnerdesign, dass ich jemals gesehen habe (Antropomorphe Horror-Karotten, Fliegende Fische mit Augen im Maul sind nur ein paar davon XD)
+ Nach dem Tod gibt es eigentlich fast immer etwas freigeschaltetes zur Motivation
+ Verschiedene Charaktäre, die das Spiel aber nur unwesentlich verändern, gerade ausreichend um von Bedeutung sein zu können
+ Recht einfach zu erlernen und in frühen Dungeons ist es sogar recht einfach aber später doch ziemlich schwierig, selten wirklich unfair
- Perks und Levelups erscheinen doch irgendwie ziemlich nutzlos
- Manche Ideen sind direkt aus DOOM geklaut, so etwa der Fliegende Totenschädel-Gegner, nur brennen tut er nicht
- Die Bewegung und das Plattforming/Fallenausweichen könnten manchmal echt besser sein
- Eine Funtion um sich an einer Kante hochzuziehen wäre nützlich, aber fehlt
- Manchmal doch echt ganz schön Random, etwa wenn man einen negativen Perk bei den Schreinen reingewürgt bekommt, oder mit wenig HP einen dafür viel zu mächtigen Bossgegner bekommt, die meiste Zeit geht es aber

Immortal Redneck:
+ DOOM/Serious Sam/Shadow Warrior trifft Dungeon-Crawler, perfekt um Stundenweiße Zeit zu versenken
+ Gutes Geballergameplay, dass sich wunderbar mit dem oft ziemlich harten Plattforming vereinigt, auch hier würden lediglich DOOMs Nahkampffinisher die Sache perfektionieren, sonst gibt es da nur wenig zu motzen
+ Die Grafik ist zwar Indie, aber nett und fühlt sich zumindest ein wenig retro an
+ Ebenfalls sehr wierdes Gegner-Design, wenn auch noch nicht so krass wie in Ziggurat
+ Nette Hintergrundmusik und manchmal ganz guter Humor, etwa manche Sprüche des Hauptcharakters oder auch Sprüche auf dem Ladebildschirm
+ Nette Upgrades die sich nach und nach freischalten
+ Diverse Charaktäre und Spielstile, von denen nach jedem Verrecken nur 2 Optionen zur Verfügung stehen, dadurch bekommt man immer wieder was anderes zu sehen
+ Ziemlich viele verschiedene Waffen, die man auch unterwegs findet um den Build anpassen zu können, manche können echt unterschiedlich sein
- Einige davon sind einfach nur Remakes einer anderen, nur als Elektro- oder Lähmungsversion
- Am Anfang echt schwierig und viele Mechaniken des Spiels sind versteckt und müssen erst durch ausreichenden Goldgewinn in einem Run freigeschaltet werden
- Es ist nicht möglich dieses Gold oder eine andere Ingame-Währung über mehrere Runs hinweg anzuhäufen, was den Fortschritt unnötig verlangsamt
- Neben Plattforming, Geballer und Sachen Freischalten nach dem Tod echt nicht viel zu tun, die Spirale zieht entweder oder das Spiel hat nicht viel Chancen etwas gut zu machen

City of Brass - Blacksmith Forge:
+ Grundsätzlich geniales Spielprinzip, dass grundsätzlich ein Dark Messiah of Might and Magic - Dungeoncrawler ist
+ Ähnlich flüssiges Kampfsystem mit ähnlich hohem Spaßfaktor
+ Schaltet interessante neue Inhalte und Optionen frei wenn man weiter kommt
+ Tolle innovative Seitenmechaniken
+ Die Grafik sieht toll aus
+ Manche Feindtypen machen mir manchmal immer noch nachts Abträume (wie etwa diese gottverdammten aus Dr. Who geklauten Staturen. XD)
+ Verschiedene Charaktäre mit teils unterschiedlichen Items und oft sehr unterschiedlichen Gameplaystilen
+ Grundsätzlich ist das Arabische Design klasse und fühlt sich innovativ an...
- ...Es könnte aber trozdem insgesamt irgendwie mehr Optische Variation haben, gerade bei den Feinden, manchmal fühlt es sich wirklich so an, als gäbe es da zwischen den Skeletten mal Skelette und dann zur abwechslung mal Skelette und weils so schön ist...
- Nervige Fallen als Spielinhalte und ich meine wirklich nervig, insbesondere während Gefechten -.-´
- Zwar anpassbarer, aber grundsätzlich immer extrem hoher Schwierigkeitsgrad
- Items nicht so nützlich wie man meint, oft erscheinen sie sogar völlig nutzlos

Mothergunship - The Namengineers:
+ Guncrafting
+ Total überrissenes Geballer und Plattforming
+ Ausreichende Vielfalt an Waffenarten, die sich über Verbindungsstücke zu rießigen Superwummen zusammen bauen lassen
+ Levelup-System
+ Haupt- und Nebenlevel, wobei letztere eher eine Möglichkeit darstellen sich bessere Ausrüstung für einen zu schweren Level zu ergrinden
+ Dadurch eigentlich immer recht fairer Schwierigkeitsgrad
- überrissenes, aber leider auch fast gar nicht optimiertes Geballer, Waffenimpact ist lachhaft und dass ein Gegner tot ist merkt man manchmal erst 5 Sekunden später
- Guncrafting zwar nett, aber schränkt die Möglichkeiten einzigartiges mit den Waffen zu machen stark ein
- Die meisten Waffen und Module sind völlig nutzlos
- So richtig eskalieren, so wie es im Trailer behauptet wird, tut das Spiel eigentlich bisher noch nicht ein einziges mal

Borderlands 3:
+ 4 verschiedene Charakterklassen und damit auch 4x komplett anderes Shooter-Gameplay, ich selbst spiele die mit Exoskellet, was ein wenig das Titanfall-Gameplay immitiert
+ Tatsächlich auch ein nicht zu unterschätzender Mechafaktor beim bestücken mit Waffen und beim hoch skillen
+ Tonnenweiße Prozedural generierte Waffen und anderes Loot
+ Cartoon-Grafik-Stil der dieses mal aber ziemlich gut aussieht
+ Gute Storyinszenierung inklusive Voice-Acting und Charakterbau
+ Die eigene Spielfigur ist trozdem kein stiller Protagonist
+ Meiner Meinung nach ein wesentlich entschärfterer Claptrap als in den Vorgängern (den will ich immer noch erschießen, aber das muss ich nicht, weil er Storybedingt regelmäßig für seine eigene Blödheit auf den Sack bekommt XD)
- Zunächst ist sie Spielfigur zu langsam und hat viel zu wenige HP um wirklich Fun mit dem Game haben zu können
+ Das gibt sich aber schon ab Level 10 zunehmend und mit Upgrades lässt sich die Laufgeschwindigkeit erhöhen, so dass es sich dann tatsächlich anfühlt wie DOOM, Rage 2 oder Shadow Warrior (2)
+ Durch den Planetenwechsel gibt es dieses mal einige unterschiedliche Landschaften, Feindtypen und Bosse, das Game wird sogar noch unerwartet Sci-Fi
- Der Humor ist und bleibt immer wieder Geschmacksfrage
- Die meisten Waffen und das meiste Loot sind völlig nutzlos
- Zielfernrohre sind zwar auf fast jeder Waffe, aber das Gameplay ist so angelegt, dass auch die die meiste Zeit nutzlos sind
- Grundsätzlich zu wenige Unterschiede zwischen einzellnen MGs, SMGs, Pistolen usw.
- Ich weiß nicht ob mein Spiel vlt kaputt ist aber ich bekomme kaum schwere Waffen in meinem Random-Generator oO
- Zu viele Stats und Zahlen, die man hätte Grafisch aufbereiten müssen damit das ganze wirklich Fun gemacht hätte
- Keine wirkliche Verwendung für Schrottloot und es zu verkaufen ist immer noch unnötig schwierig
- Genereller Mangel an Komfortfunktionen, auch wenn Schnellreise und Vehikel möglich sind
- Vehikel erscheinen fast nutzlos
- Welcher Depp hatte eigentlich die Idee 6 Waffenklassen zu machen aber dem Spieler nur 4 max Slots für Waffen zu geben?
- Grundsätzlich hat das Game eine Art Identitätskriese und versucht alles gleichzeitig zu sein, sein großes Aushängeschild die Zufalls-Waffen sind oft nicht spektakulär genug um wirklich etwas raus reißen zu können

Slay the Spire:
+ Praktisch der Erfinder von Card-Based Dungeon-Crawlern auf dem Rechner, insbesondere aller derer die dieses System verwenden
+ Karten stellen entweder eine Attacke, einen Defense-Move oder einen Specialskill des gewählten Charakters dar
+ Dazu kommt noch ein Dungeon-Mangement-Anteil bei dem strategisch sinnvoll auf einer Karte der nächste zu besuchende Bereich gewählt werden muss, darunter normale Kämpfe, Zwischenbosse, Raststätten (wie in Dark Souls XD), Händler und Random-Events
+ Weitere Mechaniken wie Deckbau, Trankmanagement und Artefakte
+ Der gewählte Charakter beeinflusst welche Karten zur Verfügung stehen, was wirklich unterschiedliche Stile möglich macht
+ Schon am Anfang ist das grundlegende System einfach zu verstehen, später fühlt es sich sogar völlig natürlich an
+ Nette Zeichnungen, Feinddesigns, Hintergründe und gerell ist der Artstyle durchaus ganz OK, nur die Animationen beim Spielen einer Karte sind allenfalls zweckmäßig
- Viel zu schwierig und zu oft viel zu zufällig
- Viel zu oft gerät man in Situationen die Ausweglos erscheinen und es meist auch sind
- Tränke neigt man oft zum vergessen, da sie auch nicht allzu offensich markiert sind
- Zu viele Schrottitems und -Karten

Overdungeon:
+ Im Grunde Slay the Spire, im Grunde die selben Mechaniken, inklusive einem leicht erweiterten Dungeon-Management, allerdings mit diesem RTS-Kampfsystem
+ Sehr einfach rein zu finden und die ersten völlig überzogenen Kombos los zu lassen
+ Gute Grafik und insbesondere tolles Artwork
+/- Ob der Style mit dem Beschwören von Tieren so meine Sache ist, waage ich zu bezweifeln, mir wäre etwas weniger auf Putzig gemachtes lieber
+ Die Musik ist auf jedenfall interessant anzuhören und verursacht auch beim 101ten mal keinen Ohrenkrebs
+ Teils können je nach Spielstil ziemlich gewaltige Materialschlachten losbrechen
+ Ausreichend Inhalt um interessant zu sein
- Schlecht optimiert in absolut allen Bereichen
- Das System der Karten ist nicht immer durchsichtig und nicht immer ist klar welche Karte was tut
- Anders als in den beiden anderen Dungeon-Kartenspielen kostet das Spielen von Karten keine Energie, was das System zwar stark vereinfach aber absolut unstrategisch macht

Blood Card:
+ Auch hier wieder im Grunde das selbe Prinzip wie bei Slay the Spire, ebenfalls mit Dungeon-Management und Deckbuilding
+ Einzigartige Mechaniken, das Spiel zwar etwas komplexer machen, aber auch fairer (Karten im Deck=Lebenspunkte-Mechanik bedeutet etwa vor jedem Kampf ein Autoheal) und ggf. sogar freier (Dungeon-Management lässt komplett freie Wahl des nächsten Raums vor)
+ Geniales Artwork, insbesondere die Karten und Bosse sind ziemlich geil gezeichnet
+ Meiner Meinung sind in Blood Card schönere Kartenkombos und krassere Deckbuilds möglich
+ 2te Win-Condition und generell mag ich diese "Todes-
Mechanik", auch wenn sie im Steamforum unter Dauerfeuer steht
+ Schöne düstere Athmosphäre für die auch die düstere Musik verantwortlich ist
- Auch hier könnten die Effekte besser sein
- Ich habe das Gefühl die Menge an Karten ist recht überschaubar
- Nur 2 Spielbare Charaktäre und bei denen nicht einmal unterschiedliche Karten wie etwa im Vorbild
- Mir persönlich ist das sterben in dem Game nicht immer ganz klar, mal sterbe ich wenn die Karten im Deck leer sind, mal wenn ich keine Handkarten mehr habe und machmal braucht es beides, das führte in wirklich sehr seltenen Fällen zu typischen: WTF?!?!WHY?!?!-Situationen, aber das war verglichen mit Games wie FTL doch sehr selten

FTL Advanced Edition:
+ Neuartiges Spielprinzip (zumindest als es damals raus kam), im wesentlichen ein Star Trek-Crew-Simulator mit ein wenig Dungeon-Crawler
+ Nette Darstellung bei der sogar die Raumschiff-Kämpfe und der Weltraum nur wenig zu kurz kommen (unerwarteter Weiße)
+ Interessante Optionen das Spiel anzupassen und sich seinen eigenen Schiff+Crew-Build zu erschaffen
+ Die 2 Schiffe die ich geschafft habe freizuschalten sind unterschiedlich genug um fun zu machen, wenn die anderen genauso gut sind, dann ist das ein Pluspunkt ^^
+ Bedient sich unglaublich einfach und intuitiv, lediglich in Into the Breach vom selben Entwickler hab ich ein ähnlich durchdachtes Interface gesehen
+ Wird niemals zu komplex, aber auch niemals wirklich so richtig tiefgreifend in seinen Systemen
+/- Sehr Mikro-Management-Lastig, aber dadurch auch immer etwas zu tun
- Leider ist der Schwierigkeitsgrad verkackt worden, gerade im Vergleich mit Into the Breach, selbst Einfach ist viel zu Schwer, wie Schwer ist will ich gar nicht wissen
- Viel zu Random was die Builds angeht, manchmal gibt es sogar im Store nur Schrott
- Random-Events die praktisch durch ihr Auftreten ein gut gerüstetes Schiff mit vollen HP oder eine gesamte Schiffsbesatzung vernichten können haben noch nie ein Spiel besser gemacht
- Generell viel zu unvorhersehbar was die Folgen einer Entscheidung angeht, das konnten dann Spiele wie Convoy doch besser
- Für mich überwiegen leider die Negativ-Punkte zu sehr, ich kann allerdings diesen Hype wesentlich besser verstehen als den FromSoftware-Hype etwa

Crying Suns:
+ In bestimmten Belangen ein erweitertes und dann in bestimmten anderen Belangen ein abgespecktes FTL, je nach Geschmack kann es aber FTL-Spielern zusagen oder nicht
+ Doch recht einfache Menü-Führung und intuitive Steuerung
+ Scheinbar recht gut durchgeschriebene Story, die auch mit viel Bedacht in den Spielverlauf eingebaut wurde
+ Insbesondere die Dialoge mit anderen Charaktären sind der Teil wo Crying Suns wirklich punktet
+ Das Kampfsystem funktioniert grundsätzlich anders als das von FTL, aber man kann auch damit recht einfach zurecht kommen
+ Wenn man rein gefunden hat gibt es kurzweilig sogar etwas Action, Taktik und Strategie
+ Wirklich konsistent guter Artstyle mit nettem Pixelart, dass nur von wenigen Games wie Steredenn oder Wizard of Legend übertroffen wird
- Leider sind die Effekte in den meisten Fällen echt lahm, lediglich manche Explosions- und Waffeneffekte sehen gar nicht schlecht aus
- Insbesondere bei der Planetenerkundung versagen sowohl System als auch Präsentation völlig
- Kleinere Upgrade-Optionen als in FTL, was nicht unbedingt für ein besseres Spielerlebnis gesorgt hat in diesem Fall
- Stark herrunter gebrochenes Crew-Management mit nur 5 Slots für Crew-Mitglieder, da konnte man in FTL nach meiner Errinnerung praktisch so viel nehmen wie man wollte
- Nach etwas mehr Zeit mit dem Kampfsystem bemerkt man leider, dass es wirklich nicht mehr als ein wesentlich-weniger-als-erwartet erweitertes Schere-Stein-Papier ist, die Stufen der kleineren Schiffe etwa sind völlig wertlos
- Feindschiffe sehen troz unterschiedlicher Fraktionen irgendwie alle fast gleich aus, haben lediglich andere Farbgebung

Weiterhin stehen noch The Outer Worlds und ja, auch Tyranny auf dem Programm, aber so lange Borderlands 3 (bei dem ich ungefähr in der Hälfte sein sollte) den größten Teil meiner Zockzeit frisst ist an die beiden eher nicht zu denken. ^^´
Meister der Action-Szenen
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Glumski » So 24. Nov 2019, 20:48

... Prey: Mooncrash.
Nachdem Prey mich ja schon begeistert hatte, habe ich mir kürzlich das DLC zugelegt. Man erhält ein quasi vollständig neues Spiel, das abgesehen von der grundlegenden Prämisse und einigen Gameplay-Elementen wenig mit dem Original zu tun hat; Setting und Handlung sind anders und das Gameplay wurde auf einen ganz anderen Spieltyp getrimmt.
In Prey: Mooncrash spielt man einen Hacker, dessen Aufgabe es ist, via Simulation einer Mondbasis Industriespionage zu betreiben. Innerhalb dieser Simulation stehen fünf Besatzungsmitglieder der Mondbasis zur Verfügung, von denen zu Beginn einer freigeschaltet ist. Stirbt man, so kann man (falls freigeschaltet) in die Rolle eines anderen Besatzungsmitgliedes schlüpfen, und die Simulation fortführen. Das ist sehr gut gelungen, da die fünf Figuren sich in ihren Fähigkeiten unterscheiden (vergleichbar mit einem Klassensystem in üblichen RPGs); so braucht man beispielsweise zunächst einen Ingenieur, um Generatoren oder Türen zu reparieren, bevor man als Psioniker oder Wachmann weiter machen kann. Die Simulation endet für eine Figur, sobald man stirbt oder von der Basis fliehen konnte, und terminiert, sobald alle Figuren tot oder entkommen sind. Endziel ist es, mit allen Figuren in einem Simulationslauf zu flüchten, und dabei verschiedene Missionen für die spionierende Firma zu erledigen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Simulation alle paar Minuten stärker korumpiert wird, sodass stärkere Gegner hinzukommen, etc. Bei jedem Simulationslauf ändert sich die Umgebung auch leicht; Gänge können verschüttet sein, Generatoren defekt, es kann Strahlungslecks geben, einen Ausfall des Tram-Systems, etc..
Normalerweise bin ich überhaupt kein Freund von Spielen mit Zeitdruck, aber in diesem Falle funktioniert es ungemein gut. Sehr viel Zeit habe ich noch nicht in das Spiel investiert (vielleicht fünf Stunden?), aber mir gefällt's ungemein. Mit 5€ beim Sale ist der Preis auch echt in Ordnung; als Spielzeit würde ich das zwei- bis dreifache erwarten, wobei andere von etwa 30h berichten. Handlungsmäßig gefiel mir das Originalspiel wohl besser, aber das Gameplay scheint mir im DLC dynamischer zu sein. Aber wie gesagt, weit bin ich noch nicht!

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