Ich zocke gerade...

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Tom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » Di 3. Jul 2018, 22:14

Hab mir beide SAO Titel durch den Steam Summer Sale geholt.

Bei Fatal Bullet kann ich keine Abstriche machen. Gutes Gameplay mit toller Story.

Bei Hollow Realization gibts schon was zu bemängel. Die Stuerung finde ich etwas umständlich auch die Kameraführung könnte besser sein. Aber es ist nicht all zu tragisch. Störend ist da schon mehr, dass ich meinen Hauptcharakter weiblich gestaltet habe, mir aber die Stimme nicht übernommen wird, die ich eingestellt habe. Es bleibt die von Kirito. Ebenso finde ich es blöd, dass man die Rückblenden als Kirito erlebt, obwohl ich ihn gar nicht spiele. Mit anderen Worten: Das Game ist auf Kirito als Char ausgelegt, auch wenn man sich einen anderen Char bastelt. Was dann zu Irritationen führt.

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Child of Bodom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Fr 6. Jul 2018, 20:13

Total War - Warhammer - Die keine Ahnung wie vielte (XD): Nachdem ich das Game jetzt in unzähligen Schlachten mit diversen Fraktionen ausprobiert habe kann ich jetzt sagen, dass es tatsächlich wichtig ist welche Units man gegeneinander einsetzt. Infanterie-Armeen werden von Fernkämpfern vernichtet, Fernkämpfer von Kavallerie. Dazu gibt es dann noch Monster-Einheiten die eigentlich gegen alles außer Einheiten mit Speer gut sind, Artillerie, Fliegende Units, verschiedene Ausführungen Heroes und natürlich verschiedene Anführer. Alleine über die Schachten eines Total War Warhammer könnte man eine ganze Abhandlung in der Uni schreiben (XD). Ich denke dass ich das jetzt mittlerweile aber ganz gut im Griff habe. Das Problem von TWWH ist seine Überfrachtung die durch die vielen unterschiedlichen Infanterie-Units entstand, die man oft nicht mal wirklich braucht, da die ohnehin meistens alle die selbe Funktion erfüllen. Allerdings wird das System tatsächlich etwas klarer sobald man wie ich einen historischen Total War - Teil dazu gezockt hat. Da ist es noch nicht ganz so schlimm, gerade weil da die Fraktionsunterschiede wirklich ziemlich gering ist. Mehr dazu aber später. Insgesamt glaube ich jetzt das System ganz gut verstanden zu haben, so dass ich Total War Warhammer und insgesamt alle Total Wars eigentlich mittlerweile ohne ein schlechtes Gewissen vom Gameplay-Technischen empfehlen kann. Man braucht aber mindestens 3 Stunden Zeit um sich Tutorials in Youtube anzusehen und nochmal mindestens genauso lange bis man die Kampfmechanik dann auch verstanden hat, das selbe gilt für die sämtlichen Kampagnen-Mechaniken die jede Fraktion mit sich bringt, aber das ganze lohnt sich wirklich, weil hier wirklich jede Fraktion anders gespielt werden muss. Was sich bei Total War als erstes Game überhaupt tatsächlich zu lohnen scheint ist sich ein Replay einer Schlacht anzusehen. Erst dann kann man nach belieben rein und raus zoomen und tatsächlich sieht das Game dann auch ziemlich epic aus. Nur während man die Schlacht zockt ist man so sehr mit Armee-Mikro-Management beschäftigt und damit die Übersicht zu behalten, dass man das alles gar nicht richtig mitbekommt. Im Replay erscheint einem Total War dann fast wie die letzten Game of Thrones-Gemetzel inszeniert, vlt. sogar noch etwas besser, wegen krasserer Monster-Units. ^^ Was sich aber wohl eher nicht lohnen dürfte ist dieser exzessive DLC-Abfuck, der hier betrieben wurde und den Preis für das Gesamt-Paket ziemlich nach oben getrieben hat. Lieber noch etwas warten und hoffen, dass bald eine komplett Edition mit allen DLCs für wesentlich weniger als der eigentlich Neupreis herraus kommt. ^^

Total War Warhammer 2: Ja, ich konnte es nicht so recht unterlassen, da mir ja der erste Teil schon ausgiebig alle Nerven genommen hatte, bis ich ihn dann verstanden habe. ^^ Beim 2ten hat sich da jetzt so viel nicht getan. Im Grunde hat man immer noch die selben sich im Detail stark unterscheidenten Fraktionsmechaniken, das selbe Kampfsystem und die selbe Verwaltungsmechanik. Was hat sich im 2ten Teil also geändert? Wir haben neue Fraktionen, eine neue Map (mit dem Mortal Empires-Ding sind es dann 2 ^^) und insgesamt mehr Umfang. Ehrlich gesagt Total War Warhammer 2 als Nachfolger und eigenständiges Game verkauft zu haben und nicht als größerer DLC oder (Standalone-)Addon ist da schon irgendwie nicht nur eine leichte Frechheit. Mehr als der Umfang erhöht hat sich hier nämlich nicht. Nichts ist hier wirklich neu oder so stark verändert, dass es ein neues Game gebaut zu haben rechtfertigt. Das gesagt kann ich allerdings noch hinzufügen, dass das Game insgesamt so ganz cool ist wie es ist. Die neuen Fraktionen sind auch allesamt extrem cool und unterscheiden sich endlich noch stärker voneinander und auch von dem was der erste Teil vor gemacht hat. Auch die Monstereinheiten der neuen Fraktionen scheinen cooler und unterschiedlicher geworden zu sein. ^^ Hier habe ich es zum ersten Mal, dass mir keine der 5 momentanen Fraktionen irgendwie lahm oder nicht spielenswert wirkt. Im ersten Teil waren das für mich die Vampire Counts (oder auch die Untoten-Fraktion genannt ^^) und irgendwie Bretonia und das Imperium, wobei letzteres dann doch mit Technischen Units punkten konnte. Im 2ten Teil habe ich sogar Lust die Hochelfen und die Skaven (eine eher auf Masse zockende Fraktion, normal nicht mein Stil ^^) zu zocken. Das müssen andere Spiele erstmal auf die Reihe bringen. Außerdem erschienen mir die Effekte der Spells jetzt etwas aufgebessert, so dass die Sache jetzt zumindest ein wenig spektakulärer wirkt. Das einzige was dieser Total War - Reihe jetzt noch fehlen dürfte sind die RTS-Seeschlachten aus den Historischen Total Wars, sowie eine kräftige Preissenkung und dann würde ich sagen das Game schrammt wirklich ganz knapp an ner 10 von 10 Punkte-Wertung durch mich vorbei. ^^

Total War Shogun 2 - Fall of the Samurai: Das gabs gerade ganz günstig im Paket und was soll ich sagen, es ist eben ein Total War-Game und für mich ein ziemlich krasser Rückschritt. Allerdings bedeutete das auch, dass die Gefechtsmechaniken nicht ganz so heftig schwierig zu verstehen sind wie bei seinem Fantasy-Gegenstück. Fraktionen sind allesamt einfacher zu spielen, weil sie sich wirklich in noch weniger Details unterscheiden wie die von Warhammer. Dafür haben wir hier noch ein paar mehr Truppen mit Handfeuerwaffen, bzw jede Fraktion in Shogun 2 hat darauf Zugriff. Auch hier gilt das was ich über Total War Warhammer schon geschrieben habe. Wirklich Epic sind die Schlachten nur in der Wiederholung, dann aber mal so richtig. Spielen tun sie sich wie gewohnt Mikromanagement-Lastig, allerdings hat die K.I. in diesem hier doch ein paar interessante Tricks drauf gehabt, die mich erwischt haben, etwa der Angriff mit deren Kavallerie auf meine Artillerie, wobei sie mir genau zwischen den beiden Speer-Kämpfertruppen durch ist. Hatte ich so nicht kommen gesehen, ist auch echt ungewöhnlich für ne Total War-KI aber die hier geht wohl noch. ^^ Und dann gibt es da noch seit neuestem Total Wars 2tes Standbein, die Seeschlachten. Die sind im normalen Shogun 2 ziemlich lahm und unnötig, da sich hier eh nur Schiffe ohne Kanonen gegenseitig mit Brandpfeilen beballern. In Fall of the Samurai allerdings gibt es wunderebare Kampfschiffe mit Kanonen von den Westmächten, so dass die Gefechte hier wieder echt Laune machen. Und hier stellt sich die KI tatsächlich auch nicht so blöde an wie ichs von solchen Games, in denen es darum geht Breitseiten auf den Feind abzufeuern, gewohnt bin. Nun noch der letzte Teil und das ist der Rundenbasierte. Dort kommt es in Shogun 2 meiner Meinung nach mehr als in allen anderen Total Wars darauf an seine Gebiete mit ausreichend Militär zu besetzen um das Volk immer schön klein halten zu können. Weiß nicht ob das im normalen Shogun 2 anders ist, ich zocke gerade Fall of the Samurai. ^^ Da ich allerdings die Gefechtsmechanik besser verstehe bin ich jetzt mehr als in Warhammer geneigt die Schlacht mit einem Gleichwertigen Gegner in Echtzeit auszutragen und das Game als den Hybriden aus RTS und Rundenstrategie zu spielen als der er auch gedacht war. Insgesamt auch eine nettes Game dessen Anschaffung ich bisher mal noch nicht bereut habe. ^^

The Binding of Isaac: Rebirth: So um es mal gesagt zu haben, ich verstehe den verdammten Hype um The Binding of Isaac nicht. Diese Tränen sind unglaublich behindert zu schießen und vor allem etwas damit zu treffen, noch dazu ist man auf Angriffe in 4 Richtungen beschränkt. Ich weiß ja nicht welche Cheats die Leute in Youtube eingegeben haben, aber so krass eskaliere ich in Binding of Isaac nie. oO Möglicher Weiße geht mir da was flöten, aber ich wüsste mit Hero Siege etwas echt ähnliches in seinem Gameplay, dass noch dazu besser aussieht. Auch wenn ich zugeben muss, dass das ekelhafte, wiederliche Design (dass mir manchmal echt Würgreiz verursacht) in Cartoon-Optik schon irgendwie neuartig, aber einfach nicht ganz mein Fall ist. Ansonsten ist und bleibt es mir leider immer noch ein Rätsel woher genau jetzt die Popularität und der Hype um The Binding of Isaac her kommen und ich hab dem Game wirklich ne ziemlich krasse Chance gegeben. oO

Moonlighter: Das hier ist da schon wieder etwas besser. Moonlighter scheint sich so manch einen RPG-Anime zum Vorbild genommen zu haben, am krassesten jedoch erscheint es mir irgendwie (leider) von "Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatte Iru Darou ka" (Keine Sorge, den Titel hab ich auch gegoogled um ihn dann Copy-Paste machen zu können XD) geklaut, insbesondere dieses Prinzip in verschiedene Level der Dungeons vorzudringen um dann dort verschieden gelevelte Monster zu killen um von denen wiederrum verschiedenleveliges Loot abzuräumen, dass man dann wiederrum in seinem Laden verkaufen soll, erscheint mir doch stark von dort her bezogen. Beide Titel gaben sich dabei außerdem sehr starke Mühe das Monster Killen im Dungeon als professionellen Beruf zu verkaufen. Vergleiche zu Stardrew Vallew, wie viele in den Comments kann ich nicht ziehen, ich dachte eigentlich dass Stardrew Vallew mehr wie Hay Day fürn PC wäre. oO Damit hat Moonlighter jetzt eigentlich nicht viel zu tun. Und auch wenn die Pixelgrafik auf Putzig daher kommt, die Figuren lustig wirken, man den Dungeon jederzeit per Teleport wieder verlassen kann und seine Items mitnehmen kann, es keine besonders komplexe Wirtschaft hinter dem Verkaufen und scheinbar nur feste Preise für verschiedene seltene Items gibt und das Kampfsystem mir leider irgendwie auch ein wenig ungeschickt erscheint, so habe ich dennoch das Gefühl ein Werk zu spielen bei dem man sich Mühe gegeben hat und ein Spiel erschaffen wollte und keine Dungeonwirtschafts-Simulator. Wer das sucht der ist hier natürlich etwas falsch und sollte es vielleicht lieber mit was anderem versuchen. oO Ich bin ganz zufrieden hiermit und werde weiter dran bleiben. ^^

Wizard of Legend - Der 2te Nachtrag XD: Ich bin immer noch dabei dieses Game und alle seine Möglichkeiten es zu zocken auszuloten. Ein einziges mal habe ich es bisher gewonnen und das auch nur weil ich praktisch für den Endboss nicht mehr zu treffen war weil ich fast 80% Evade-Chance hatte XD. Ansonsten erscheint es mir immer noch ziemlich schwer obwohl ich mittlerweile fast alle Artefakte freigeschaltet habe. Das Combosystem ist mir leider weiterhin ein ziemliches Rätsel, genauso das mit dem Builds. Aber es lassen sich dennoch immer wieder interessante Kombinationen und damit Wege das Game zu zocken finden und dadurch bleibt es troz allen Schwächen und Problemen (hohe Schwierigkeit, zu wenige Feindtypen) immer noch interessant. Grundsätzlich scheint es auch für jeden Spell in einem Element einen in jedem anderen Element zu geben, der zumindest etwas ähnliches macht und sich daher ganz brauchbar mit den anderen kombiniert. Ich bin mal gespannt was mir noch so einfällt um das Game zu zocken, ich muss hier schließlich durch kommen bis mein neues System angeschafft wird und meine Savegames erstmal durch den Umstieg auf Windoof 10 alle Weg sind. ^^ Daher ist auch mein Post leider nicht so umfangreich wie sonst immer, schätze ich. In jedem Falle bis zum nächsten Mal. Ich plane ja demnächst so einige interessante Aktivitäten, auch für alle die nur zum mitlesen verdammt sind. ^^
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Glumski » Sa 21. Jul 2018, 16:57

... Prey, schon wieder. Das ist das erste Mal überhaupt, dass ich ein Spiel direkt noch ein zweites Mal durchspiele. Auf Black Mesa, Half-Life 2 und beide Portal-Teile bin ich natürlich auch mehrfach zurückgefallen, aber immer erst nach recht langer Zeit.
In diesem Playthrough habe ich das Magie-Äquivalent ausprobiert. Normalerweise ist das etwas, das mich überhaupt nicht lockt - weder die klassische Magie aus Fantasy-RPGs wie Skyrim, noch die technologischen Pendants in SciFi-Titeln wie Mass Effect - doch hier ist die Mechanik wirklich gut umgesetzt, mit Effekten, die sich nicht nur auf Kämpfe sondern auch die Geschichte ihre Auswirkungen haben.
Obwohl die Welt von Prey weitestgehend eine statische ist (die Bereiche und die Geschichte sind vorgefertigt, wie ich es von allen Spielen kenne, die einer kohärenten Geschichte folgen), ergeben sich durch kleine Entscheidungen erstaunliche Unterschiede. Sowohl getriggerte Ereignisse wie auch Dialoge sind unterschiedlich im Vergleich zu meinem ersten Playthrough, was ich wirklich nicht erwartet habe.
Ein paar kleinere Bugs sind mir auch aufgefallen. Bislang nichts weltbewegendes, zum Glück. Im Gegensatz zur üblichen Bethesda-Manier gibt es keine sonderbaren Physik-Glitches oder Spielabstürze.

Insgesamt habe ich tatsächlich ein Spiel gefunden, das mich vollends überzeugt - das erste Mal seit gut fünf Jahren. Da kann ich nur hoffen, dass sie der Serie ebenso gute Folgeteile spendieren möchten, auch wenn ich es für unwahrscheinlich halte. Aber wer weiß, BioShock hat auch zwei Sequels bekommen...

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