Ich zocke gerade...

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Tom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » So 7. Apr 2019, 21:28

Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Ich blicke in keiner Weiße durch, was ich dort überhaupt genau zu tun habe.
Dungeon aufbauen, Monster produzieren, Oberfläche erobern.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Kreaturen machen eigentlich nur was sie wollen und selten was ich will. oO
Also mir gehorchen sie aufs Wort.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Wie ich Ressourcen bekommen und mächtiger werden soll verstehe ich nicht.
Gold bekommst du, wenn du Gold abbaust. Mana und Energie, wenn du sie an der Oberfläche eroberst oder im Dungeon abbaust.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Ein Schalter um die Ebene zu wechseln ist mir auch nicht bekannt, auch wenn ich das Konzept ja eigentlich schon schätze.
Da gibt es keinen Schalter. Einfach auf die Minimap klicken. Links für die Oberfläche, rechts für den Dungeon.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
Das Tutorial erscheint mir vollkommen nutzlos
Ganz im Gegenteil. Erklärt alles was man wissen muss.
Child of Bodom hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 13:46
ständig wird mir das kleine wenig Dungeon dass ich bis dahin aufgebaut habe von irgendwelchen Heroes überrannt und das Game macht in keiner Weiße verständlich wieso das so ist oder was ich dagegen tun kann und das dann auch noch rechtzeitig. oO
Natürlich wird es verständlich gemacht. Einheiten patrouillieren an der Oberfläche. Wenn sie den Eingang zum Dungeon finden, betreten sie ihn auch. Also solltest du die Wachstube erforschen und gleich vor den Eingang bauen. Mit Türen. Und danach Fallen platzieren, falls du doch überrannt wirst.

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

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Child of Bodom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Sa 13. Apr 2019, 22:18

Nova Drift: Ich kann kaum glauben, dass das noch ein Early Access-Game ist. Es könnte auch schon problemlos released sein. Ich muss allerdings zugeben, dass ein paar Features schon noch sein könnten und Content ist zwar massiv, könnte aber auch noch etwas massiver sein. Aber das Gameplay itself ist schon so ausgereift, wie es ein Top-Down-Shooter mit Thruster/Weltall-Physik nur sein kann. Zielen geht ziemlich gut und auch Ausweichen versteht man nach ein paar Runden ganz gut. Interessant auch, dass das Game teilweiße (etwa bei manchen Bossen, habs aber auch schon bei mancher Welle einsetzen können/müssen) die Tatsache gezielt ausnutzt, dass das Spieler-Schiff immer wieder auf der Gegenseite erscheint, auf der es aus dem Bild verschwunden ist, etwa so wie auch in den Shooterklassikern Asteroids oder Stardust. Teilweiße ist es daher nur möglich Angriffen auszuweichen, wenn man "aus dem Bildschirm" fliegt. Das Build-System ist es aber wirklich weshalb das Game genial ist. Es macht wirklich unglaublichen Fun noch weiter den nächsten Level zu jagen um das nächste Upgrade einbauen zu können und auf einmal ist schon wieder eine ganze Stunde um. oO Und da die Level-Up-Rate perfekt abgestimmt ist, ist man nach dem Tod auch eher geneigt noch eine Runde zu starten, weil dieses mal klappt der Build bestimmt und es dauert ja auch nicht so lange und Zack schon wieder hat man eine Stunde um. XD Und das bei einem Early Access-Game. ^^ Wie gesagt könnte es mehr von allem geben. Mehr Waffen, Mehr Schilde, Mehr Rumpfmodelle, mehr Gegnertypen, mehr Drohnen-Typen, mehr Boss-Gegner, einfach von allem mehr. XD Aber das könnte ja noch kommen mit der Zeit. ^^ Ansonsten sehe ich noch Bugfixes anstehen, denn das Game stürzt doch unverhältnismäßig oft ab, jedoch niemals in kritischen Momenten. Immer nur nach dem Sterben oder irgendwo im Menü.

Battle Shapes: Interessantes Konzept, aber einige Teile der Umsetzung hängen ein wenig. Zunächst finde ich diese Art des Handlings, dass dieses Spiel verbaut hat echt grauenhaft. Speed zu haben, bevor man sich drehen kann ist echt keine Gute Wahl in einem Spiel in dem man die Bildschirmseiten nicht berühren darf. Wäre es da mehr wie das eins oben drüber würde ich sicherlich viele Dinge possitiver sehen, auch den Payload-Modus, der mit dieser Steuerung fast unspielbar ist. Noch schlimmer wird es allerdings in 1VS2-Battles, die man so fast nicht gewinnen kann. Dabei hatte das Game ein gutes Konzept, einen stimmigen Artstyle und die verschiedenen "Battleshapes" sehen nicht nur unterschiedlich aus, sie zocken sich auch echt unterschiedlich. So wie es allerdings ist, kann ich das Game trozdem nicht empfehlen. -.-´

Steredenn: Auch das sah im Trailer besser aus, als es war. Aber noch schlimmer ist, dass die ersten 5 Minuten einem da auch heftig was vormachen. Grundsätzlich hat Steredenn nicht nur einen komischen Namen, sondern auch eine wunderbare Pixelart-Grafik mit tollem Artdesign und tollen Hintergründen. Auch die Spezialeffekte lassen sich sehen, aber der wirklich gute Teil ist das Sounddesign. So kommt es also dass neben einem der geilsten Metal-Soundtracks, die ich jemals in einem Game hören durfte, Explosionen richtig rein krachen. Kaum ein anderes Ballerspiel hat so ein geiles Trefferfeedback wie dieses hier. Was dann aber leider wieder sehr enttäuschend war, waren die anderen Waffen, die zum einen sehr Standard sind und zum anderen das Buildsystem, dass in Steredenn irgendwie keine richtige Relevanz zu haben scheint. So richtig mächtig scheint man jedenfalls niemals zu werden. Dadurch ist auch der Schwierigkeitsgrad des Spiels extrem und Bosse noch einmal schwieriger. Das haben sie genau wie Enter the Gungeon z.B. auch ganz schon an die Wand gefahren. Interessant finde ich aber wieder, dass Bosse keine HP-Balken haben, sondern wie in Monster Hunter World, der Low-HP-Status durch das Aufblinken eines Totenschädels direkt auf dem Boss signalisiert wird. Viele gute Ideen, die leider nutzlos wurden, als das Buildsystem verkackt wurde und der Schwierigkeitsgrad zu hoch angesetzt wurde. -.-´

Wizard of Legend Update V1.1: Holy Shit, ein Update dass genau das behandelt was die Community kritisiert hat, mehr Content bringt und das dann scheinbar auch noch für alle Besitzer des Games umsonst? oO Tatsächlich bringen es der neue Wind-Bossgegner und einige der neuen Items doch ziemlich. Auch schön finde ich, dass sie für die bereits vorhandenen Spells immer mehr die Möglichkeit integrieren sie als Ultimate zu verbauen. Allerdings waren Spells die ich da gerne drinnen gesehen hätte nicht dabei und das hat mich dann schon enttäuscht. Allerdings ist das nichts was mich davon abhalten könnte in Wizard of Legend wieder zurück zu finden und mir einen der krassesten Action-Game-Builds zusammen zu basteln die ich jemals gesehen habe und mir diese neuen Chaos-Spells auch noch zu holen. XD Jetzt fehlt hier wirklich nicht mehr allzu viel in dem Game um es noch besser zu machen. Ein Elektro-Boss und noch ein dazu gehöriger Level wären ganz nett und dann eben wie immer noch etwas mehr von allem. Das wars eigentlich schon.

Tropico 6: Hmmm. Irgendwie weiß ich nicht genau was ich von dem hier halten soll. Auf der einen Seite hat es endlich alle positiven Seiten seiner Vorgänger in einem Game, dazu kommt auch dieses mal ein Tauziehen zwischen dem Patron und den Revolutionären Kräften die immer gebalanced sein wollen und dass hier diesesmal ziemlich effektiv und fordernt umgesetzt wurde. Auf der anderen Seite gibt es wirklich nichts, und damit meine ich wirklich nichts, neues in Tropico 6. Nicht einmal die Grafik wirkt in irgendeiner Weiße zum 5ten Teil verbessert. Im Gegenteil. Ich mag mich irren, ich gucke in der letzten Zeit erstaunlich viel Youtube dazu, aber mir kommt die Optische Darstellung sogar schlechter vor als im 5ten Teil. Wasser-Effekte sehen Scheiße aus, Texturen sind Matsch, Bäume sahen einen Teil vorher auch mal besser aus und was zur Hölle ist mit diesen Einwohnern? Die sind so dermaßen Detailarm und fast ohne Animationen, das es weh tut. Das selbe gilt noch schlimmer für die Tierdarstellung. Waren wir da nicht schon mal weiter? Insgesamt muss ich echt sagen Tropico 6 sieht vielleicht halbwegs zweckmäßig aber insgesamt ziemlich Kacke aus. oO Selbst im 4ten Teil gabs ne schönere Grafikdarstellung, meiner Meinung nach. oO Bleibt also echt kaum ein Grund das hier zu zocken, wenn man auch einen Vorgänger oder gleich die wesentlich schöneren Anno 1404 oder 2070 zocken kann? Nicht gerade allzu viele. Und wenn Anno 1800 nicht wieder den selben Schwachsinn abgedrückt hat wie 2250, dann ist das bald auch eher eine Alternative zu Tropico 6. oO Schade, auf das Aufbauspiel hatte ich echt ein wenig gesetzt dieses Jahr. ^^

Helium Rain: O.K. Eigentlich hatte ich bei den ganzen possitiven Kommentaren auf dieses Game mehr erwartet und gehofft es hier den ganzen X-Fans mit nem begeisterten Kommentar zu empfehlen. Leider kann ich das nicht. Vielleicht zuerst mal was dieses Game richtig macht. Anders als X baut dieses hier nur auf ein paar Sektoren in nur einem einzigen Sonnensystem. Das ganze könnte sich meiner Meinung nach über noch ein paar mehr Sonnensysteme ziehen für mehr Variation, solche vielen Millarden Sektoren wie bei X braucht man aber meiner Meinung nach eher nicht. Helium Rain bleibt so ziemlich übersichtlich. Die Flugphysik versucht realer zu sein und errinnert mich an die alten Elite-Games oder die I-War-Reihe. Das ist ein anderer Ansatz als X und geschmacksfrage. Gefechte setzt Helium Rain aber mit ziemlich guten Effekten in Szene und das ganze errinnert mich dann mehr an Battlestar Galactica. XD Die Andockphysik ist die ersten paar Male ganz cool, aber mir ging sie schnell auf den Geist, so dass automatisches Andocken das erste war was ich freigeschaltet habe. Grundsätzlich ist die Übersicht und die Tatsache, dass Helium Rain im Gegensatz zu anderen Spielen seiner Stilrichtung funktioniert, das worin Helium Rain gut ist. In allem anderen ist es ziemlich schrecklich unspektakulär. Raumschiffdesigns sehen zwar irgendwie schon aus als könnten sie von der NASA sein, aber auch das trägt nicht gerade dazu bei, dass man es als spektakulär wahr nimmt. Die Sektorgrafik ist allen falls zweckmäßig und die Sektorkarte hat nicht einmal eine Animation um darzustellen dass der Spieler den Sektor wechselt. Da hatte X3 ja doch ein wenig mehr zu bieten. Es gibt keine Aliens und die verschiedenen Konzerne sehen alle gleich aus. Das gesagt gibt es zwar verschiedene Schiffstypen und Waffensysteme, sogar einen ganzen Techtree zum frei schalten und auch Konzerndiplomatie, sogar die Möglichkeit eine Eigene Fraktion zu bilden ist da und alles funktioniert, aber nichts davon ist überhaupt von belang, da das meiste sich nur im Menü abspielt, so wie fast das ganze Game, wenn man mal von Gefechten und dem schnell langweilig werdenten Andocken ab sieht. Funktionalität reicht eben nicht immer aus, ein klein wenig Präsentation und wenn es durch schöne Bildchen oder kleine Animationen ist, muss da schon sein. Aber vielleicht war dafür einfach kein Geld da bei diesem kleinen Entwickler. Daher würde ich eigentlich schon gerne sehen was diese Leute zusammen bringen, wenn man ihnen mal Geld in die Hand gibt.

Dangerous Driving: Wie gerne hätte ich hier jetzt einen 5 Seiten langen Freudenpost darüber schrieben, dass Burnout wieder da ist. Leider kann ich das nicht ganz. Dangerous Driving ist leider bestenfalls ein Burnout für Arme. Alles ist bestenfalls Mittelmäßig. Das gilt für das Design, die Unreal-Engine-Grafik, den Sound, alles in diesem Game versucht eindeutig das Vorbild zu immitieren, kommt nicht an das Original ran. Am schlimmsten ist jedoch, dass sie das Fahrverhalten verkackt haben. Die Autos steuern sich eher als würden sie über die Strecke schweben und das Driftverhalten ist grauenhaft und macht das Spiel fest unkontrollierbar, selbst mit Xbox-Controller!!! Das Schadensmodell ist zwar besser als bei den Erstwerken der Entwickler, der Danger Zone-Reihe, aber immer noch nicht ansatzweiße das was in Burnout gewesen ist. Und auch wenn es Optisch auf dem Stand von Burnout 2 ist, so fühlten sich Crashs in Burnout 1 dank wesentlich besserer Physik-Engine und vor allem aber wesentlich mehr krachenden Sounds viel spektakulärer an. Die Strecken von Dangerous Driving sehen zwar variantenreich aus, aber verglichen mit Burnout fühlt sich das alles Leblos an und Passagen wie in Burnout wo an einer Straßenkreuzung plötzlich von beiden Seiten Straßenverkehr erscheint, sind mir nicht einmal vorgekommen, was ein Problem ist, denn genau diese Passagen waren es mitunter die Burnout so gut gemacht haben. Alles in allem zwar ganz O.K. für einen Low-Budged-Versuch, aber längst nicht ausreichend um dem Vorbild wirklich zu entsprechen. Ich gehe immer noch lieber hin und starte den Emulator wenn ich das alte Burnout-Feel haben möchte. Außerdem kommt mir das möglicher Weiße auch nur so vor, aber die Grafik von Dangerous Driving sieht sogar schlechter aus als die des ersten Burnouts und das war in der frühen PS2-Era, da stimmt entweder meine Wahrnehmung nicht, oder die Grafik von Dangerous Driving ist wirklich scheiße und das mit einer Unreal Engine, wobei ich ja denke, dass die Unreal-Engine nicht für diese Art Spiele geeignet ist, lediglich für Ego-Shooter. -.-´ Ich kenne mal kein einziges brauchbares nicht-Ego-Shooter oder -1st-Person-Game auf Basis dieser Engine. -.-´

Xenon Racer: O.K. Noch ein mittelmäßiges Racing Game auf der Unreal-Engine basierend. Allerdings das hier ist einem Original, Ridge Racer ähnlicher als das obendrüber. Außerdem muss ich sagen, dass das Fahrverhalten in Xenon Racer zwar gewöhnungsbedürftig ist aber insgesamt wie das von Ridge Racer auch, ganz gut funktioniert. Um die Sache interessanter zu machen wurde ein Boost-System und ein kleineres Schadensmodell mit %-Angaben wie in Wipeout oder Redout hinzugefügt. Leider haben sie sich nicht getraut die Option alle 3 Booster aufeinmal in einen Super-Boost zu packen aus Ridge Racer 6 und 7 übernommen. Das wäre wirklich das eine Extra, dass das Game noch richtig gut hätte machen können. Ferner hätte die Grafik gerade für Unreal-Engine schöner sein können. Der Artstyle ist zwar stimmig und die Fahrzeuge haben ein echt geiles Design, sogar die Backstory dazu ergibt irgendwie ein wenig Sinn, aber diese Texturen sind einfach grauenhaft. Gut in Bewegung fällt kaum noch auf, dass wir uns praktisch in der PS1-Era befinden, aber die Scheiben des Fahrzeugs sind nicht mal richtig transparent oder zumindest in einer glaubhaften Art und Weiße dargestellt worden. Da fallen die ganzen Details des 3D-Modellierers leider sehr unter den Tisch. Animationen gibt es auch fast keine und selbst wenn ich das Fahrverhalten nicht so schlimm finde wie in Dangerous Driving, es fühlt sich immer noch typisch Unreal-Engine an, also als ob das Fahrzeug gar keinen Kontakt zur Straße hätte. Schade, bei so ner guten Grundsubstanz, aber vlt. kriegen wir ja ein besseres Xenon Racer 2 eines Tages. Die Verkaufszahlen scheinen ja so schlecht nicht zu sein und dann kann man das auch fast uneingeschränkt empfehlen. ^^
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Chabero » Di 16. Apr 2019, 22:31


Dungens 3 gibs aktuell im angebot bis 22.4

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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Mai 2019, 14:19

So, es ist mal wieder Zeit für den allgemeinen viel zu langen, monatlichen Post zum Thema Games von CoB. ^^

Discharge: Autsch, das hier tut mal wieder richtig weh. Denn Substanz und Potential sind da schon vorhanden, aber das Game hat leider zu viele Macken und ist damit echt ziemlich unspielbar. Die KI ist grauenhaft und nutzt die eigebauten Action-Mechaniken wie Strafing bei Panzerfahrzeugen nicht und die Flugsteuerung ist so grauenhaft, dass nicht einmal die noch grauenhaftere KI so richtig damit klar kommt. Das haben Spiele wie Warshift oder früher in der Vergangenheit Battlezone schon viel besser gemacht und leider hat dieser Entwickler nicht genug Aufwand betrieben um diesen Vorbildern überhaupt im Ansatz gerecht werden zu können. Schade, das sah im Trailer echt nicht schlecht aus. -.-´

Warcraft 3: Ich weiß auch, dass ich mit meinem Kommentar zu Warcraft 3 ein wenig spät komme, aber Warcraft 3 ist eines dieser Games in die ich immer nur zum Teil rein gefunden habe, da es einfach schon damals zu viele Probleme hatte. Das erste ist, dass dieses Game einfach versucht zu viel gleichzeitig zu sein. Basebuilding, Armybuilding, Herobuilding im Makrobereich und dann noch Tonnenweiße Micro-Management dazu. Nicht ohne Grund gab es ja tonnenweiße Mods für das Game die sich versucht haben auf eines der Gameplay-Elemente zu fokusieren. Daraus entstanden dann Genres wie MOBA (das klassische LOL oder DOTA) und Tower-Defense. Das ändert nichts daran, dass Warcraft 3 eines dieser Games ist, die zwar ein geiles Design in allen Belangen, eine damals sehr geil aussehende und wirklich sehr gut gealterte Grafik und tonnenweiße Tiefe und Inhalt haben, sich aber insgesamt grauenhaft zocken, wenn man nicht ein minimum von 20 Klicks in der Sekunde beherrscht. Dazu scheint die KI schon auf Leicht die 20 Klicks/Sekunde zu beherrschen, was dazu führt, dass die meistens Siege, die ich in Warcraft 3 geholt habe sich eher wie Glück als wie Skill angefühlt haben. oO Noch dazu produziert so ziemlich alles grauenvoll langsam und ich habe überhaupt keine Ahnung wie genau dieses Game gezockt oder gewonnen wird. XD Als ob das nicht genügen würde hat das Game ein lächerlich geringes Unitlimit und ich habe keine Ahnung wie es kommt, dass dieses Spiel in allen gängigen Zeitschriften seiner Zeit immer über 90 Punkte bekommen hat. oO Blizzard war damals noch nicht so mächtig wie heute, also kann da eigentlich kein Geld geflossen sein. Vielleicht mache ich auch nur grundlegend etwas verkehrt, aber anders als etwa bei Total War, scheinen mir hier die Tutorials auf Youtube nicht weiter zu helfen. oO

Warparty: So, das hier ist der wahre Grund weshalb ich mein Warcraft 3 wieder ausgegraben habe. Schließlich bekommt das hier mehr Vergleiche mit dem Blizzard-Monster ab, als es verdient hat. Grundsätzlich finde ich nämlich nur sehr wenig Ähnlichkeiten mit dem Blizzard-Titel, die nicht auch auf alle anderen Strategie-Spiele da draußen zutreffen. Ressourcen sammeln, eine Base bauen, eine Armee hoch ziehen und den Gegner überrennen. Dabei noch ein wenig Schere-Stein-Papier spielen, wenn die Armee Mikro-Management braucht und das wars mit den Ähnlichkeiten. Heroes die Leveln? Es gibt zwar für jede der 3 Fraktionen eine Hero-Unit, aber außer ner superstarken Einheit zu sein, sind die eigentlich nutzlos. oO Was dafür ganz cool ist ist sowohl das Welten-Design, als auch das Fraktionsdesign. Allerdings spielen die sich bis auf die Optik und minimale Details doch ziemlich ähnlich. Insgesamt ist die Grafik auch ganz cool und wird genauso gut altern wie die von Warcraft 3, aber die Animationen sind defintiv nicht auf dem Stand der heutigen Technik und fühlen sich nicht nur abgehackt sondern auch schrecklich impact-los an. Vielleicht kommt das auch eher daher, dass das Game im Soundbereich sehr viel zu wünschen übrig lässt. Für 30€ zu teuer, ist vielleicht 10 ioder sogar weniger Wert. Dann kann man aber echt bedenkenlos zuschlagen. ^^

Chieftain: Irgendwie immer echt ziemlich kacke, wenn Potential so an die Wand gefahren wird. Eigentlich hatte das Game schon die Möglichkeit gehabt sowas wie Cartoon-Indie-Total War mit Zufälligen Karten zu sein. Aber da ist das größte Problem mit dem Game. Es ist so absolut zufällig generiert, dass der Sieg oder Verlust eigentlich schon am Anfang klar ist. Die Unmöglichkeit Terrain umzuwandeln, wobei bestimmte Gebäude nur auf bestimmtem Terrain gebaut werden können, hat das Spiel dann wirklich getötet. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht mal sicher was das hier überhaupt sein soll? Das ist eine Pre-Alpha von einem Spiel, besten Falls. oO

Driftland - The Magic Revival: OK. Das hier ist dann schon wieder eine ganz andere Nummer und ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Makro-Management-Fantasy-Aufbau-Strategie-Spiel so gut finden würde. Ich denke es lässt sich am ehesten mit Siedlern oder Anno vergleichen, allerdings mit einem heftigen Fantasy-Zusatz und ohne Weg-System. Bis auf das Verbinden, Erzeugen, oder Verschieben der Inseln ist das Gameplay zunächst sehr ähnlich. Wo man bei Anno dann aber neues im Aufbau-Part entdecken kann, gehts bei Driftland dann eher ins Militärische hinein. 3 Einheiten sind in diesem Game erstaunlicher Weiße eigentlich genug, dazu gibt es die Möglichkeit einige mit Adlern zu kombinieren und Fliegende Einheiten daraus zu machen. Das extrem automatische Angriffssystem errinnert mich dann auch wieder an die ersten beiden Teile der Siedler und legt einen brauchbaren Fokus auf das errichten von Lagern und Auswahl der Ziele. Die Spells sind auch ganz nett und die Spezialeffekte, so wie eigentlich alles an der Grafik sehen echt ziemlich gut aus, es fehlen mir nur irgendwie die Animationen im Bereich der Zivil-Gebäude. Da haben Spiele wie die Siedler und Anno einfach mehr drauf. Trotzdem hat mich die Mischung aus echt heftigem Ressourcen und Bevölkerungsmanagement (ernsthaft, die Balance zwischen Nahrung, Ressourcenabbau, Geld und Bevölkerungsgröße zu halten ist echt HART oO) und Makro-Militär-Strategie überzeugen können. Anscheinend gibt es auch noch 3 verschiedene Fraktionen, wo ich ja nun doch echt mal gespannt bin obs da irgendwelche Unterschiede gibt und wie die aussehen. ^^

Reignfall: Das hier ist eins dass mich echt hin und her reißt. Auf der einen Seite hat es ein wirklich tolles, viel zu selten gesehenes Konzept, dass tatsächlich die Grundidee von They are Billions mit einer Action-Steuerung für die Heroes vereint. Und ich bin echt überrascht wie gut diese Action-Steuerung funktioniert, gerade im Gegensatz zu sowas wie Divinity Dragon Commander. Diese hier errinnert auch mehr entfernt an Dark Souls, aber wirklich nur entfernt. Denn in Reignfall kann man sehr oft hunderte Feinde mit einem Schlag vernichten. Mein einziges Problem mit dem Game sind die doch sehr minimalistischen Animationen, sowie generell die Minimalgrafik und der Minimalinhalt aber das kann man ja bei so einem kleinen Team nicht erwarten. Trotzdem lässt gerade der Minimalinhalt nur schwer zu, dass man es kaufen sollte. Konzepte und Skills für ein gutes Game sind da, aber das Geld nicht und ob das reicht um eine Kaufempfehlung zu geben, ich weiß es ja nu auch nicht. -.-´

Bad North: OK. Das hier ist an sich gar nicht schlecht. Grundsätzlich macht das Konzept der Insel-Verteidigung in Echtzeitschlachten mit eigenen Armeen, die gegen schwarze Schatten-Vikinger (?) die vom Meer aus angreifen schon eine Menge Fun. Das Schere-Stein-Papier-Prinzip und die Weiterentwicklungen der Units mit in der Schlacht gewonnenen Punkten hält auch eine Weile bei Laune, aber irgendwie habe ich ein wenig das Gefühl dem Game mangelt es an Endgame-Content. Vielleicht bin ich auch nur frühzeitig abgekratzt und habe ihn nicht gesehen, aber da bin ich mir unschlüssig. Die Animationen und generell die Grafik und der Stil sehen auf jeden Fall ganz gut, wenn auch etwas eintönig aus. Die Schlachten sind allerdings meiner Meinung nach erstklassig inszeniert, weshalb ich mir das Game auch so vorstelle, dass man immer wieder zurück kehrt um schnell ein paar Schlachten zu spielen und es dann wieder ein wenig sein lässt. Obs das Wert ist bin ich immer noch ein wenig am bezweifeln. oO

Ultrawings FLAT: Juhu, es kommt. Es kommt tatsächlich, es kommt für normalen PC und nicht nur für VR dachte ich mir. Und dann hab ich gleich als erstes mal abgekotzt, denn die Steuerung ist auf einem Xbox-Controller so verbuggt, dass dass Seitenruder auf beiden Tasten, die dafür gedacht sind, in die selbe Richtung steuern, wodurch der Simulationsmodus unspielbar ist. Im Arcade-Modus geht noch einiges, aber auch da gibt es Probleme, wie etwa, dass der Triebwerksauslöser und die Taste zum Feuern der Waffen in den Ballon-Events die Selbe ist. Dadurch ist es unmöglich zu Feuern ohne gleichzeitig Schub zu geben. Die Sicht verliert immer wieder selbstständig den Fokus und wenn ich noch weiter suche fallen mir noch mehr richtig ätzende Dinger ein. Aber das alles Beiseite geschoben, sieht man im Arcade-Modus auf jeden Fall schon mal was das Spielchen drauf hat wenn man ihm etwas Zeit gibt um diese Steuerungsbugs zu beseitigen. Dann machen die Events alle ohne Ausnahme auch ziemlichen Fun und insgesamt beweißt Ultrawings, dass man keine Fotorealistische Grafik, sondern nur einen guten Artstyle braucht um richtig genial auszuhen und Spaß zu machen. Ich bin gespannt wann ein Patch kommt der die Probleme behebt. ^^
Update: Seit dem Patch vom 3.5. sind die Probleme behoben und man kann das Game tatsächlich von der ersten bis zur letzten Sekunde nur noch genießen. Die Details auf den Inseln sind auch echt überraschend geil, etwa kann man Autos über die Bergstraßen fahren oder Mähdrescher beim Getreide ernten sehen. Das hätte man gar nicht erwartet bei dieser sonst so minimalistischen Grafik. ^^

Burnout Paradise: Oder besser ein kurzer Post über die Reihe, die ich wieder zum größten Teil ausgekramt habe, Dangerous Driving sei dank. XD Burnout 1 ist dabei wie zu erwarten war nicht nur ganz hinten weil es die schlechteste Darstellung hat, sondern auch weil es echt teilweiße unerträglich schwierig war/ist. Allerdings hatte es was, was ich heute noch in vielen Spielen vermisse: Softbody-Physics. Zwar hat das Game nicht mehr als das, aber die hat es und das in der frühen PS2-Era. oO Da könnte sich sowas wie Dangerous Driving oder Forza Horizon mal ne Scheibe davon abschneiden. oO Der 2te Teil hat dann abfallende Teile und den ersten Crash-Modus gebracht, der 3te brachte neben mehr Autos, Locations, einem besseren Crashmodus und einer noch besseren Darstellung dann die Takedowns rein, die auch heute noch DAS Merkmal für Burnout sind. In Revenge wurde dann das Verkehr-von-hinten-Rammen zur Spielmechanik erklärt und in Paradise wurde dann das gemacht, wofür ich bei Burnout schon im ersten Teil das große Potential gesehen habe, nämlich eine Openworld. Dafür gabs dann keinen Crashmodus mehr und auch sonst musste vieles weichen. Ich hätte solche Wegweißer wie in den alten Burnout-Games für die Rennevents anstatt einer freien Streckenfindung in der Openworld bevorzugt, aber insgesamt verstehe ich einfach nicht, warum Paradise so viele Hates auch heute noch abbekommt. oO Es war ein adequates Burnoutgame, wenngleich es ein paar kleine Schwächen hatte. Die Openworld hat genauso gelebt, wie die Strecken in den vorherigen Teilen und die Idee die Autos in 3 Booster-Kategorieren zu verteilen, die sich an den Systemen von 1 und/oder 2 und an dem von 3 und/oder Revenge orientiert haben, war wirklich echt genial. Außerdem hat das wichtigste, das Fahrverhalten einfach gepasst. Da haben ganz andere Spiele heutzutage Probleme damit.

Forza Horizon 3: So, ich weiß zwar, dass wir mittlerweile bei Teil 4 sind, aber ich musste trozdem erstmal mit dem hier anfangen. Ich bin ja seit NFS-Shift 2 diesen Difficulty-Spike hatte und ich mit Grid 2 durch bin auf der Suche nach einem Ersatz-Spiel und dachte das könnte vlt. Forza Horizon sein. Ist es aber leider nicht. Es ist auch kein Ersatzspiel für Burnout oder Flatout, auch wenn ich erstaunlicher Weiße ein wenig auch davon in Forza Horizon 3 wieder finde. Zuerstmal ist das Fahrverhalten sehr gewöhnungsbedürftig. Die Fahrzeuge steuern sich extrem schwerfällig um die Kurven verglichen mit Burnout, Grid 2 oder selbst Flatout. Allerdings fühlen sich die Autos auch an als ob sie wesentlich mehr Gewicht haben, als ihre Gegenstücker in anderen Games. Die Openworld ist ziemlich klasse und tatsächlich zum ersten Mal genauso offen wie etwa in GTA5. XD Noch dazu hat Forza Horizon 3 eine unerwartet gute Zerstörungsengine, die sogar kleine Bäume, Gebüsch und das Gras auf den Wiesen zerstören lässt, wo andere Games einfach den Clipping-Fehler hin nehmen würden. Selbst Wreckfest und Flatout hinken auf diesem Sektor ein wenig hinter her. Aber dann ist da das Schadensmodell der Fahrzeuge und das ist einfach grauenhaft. Nichts erscheint wirklich zerstörbar. Typisch für Rennspiele mit Realen Fahrzeugen. In Zeiten von Youtube und anderen ist das allerdings von den Herstellern nur noch lächerlich. oO Schade für Forza Horizon, das hätte hier gut an allen anderen vorbei ziehen können. Denn ansonsten ist es definitiv reinster Car-Porn für alle denen da einer ab geht. XD Alle Fahrzeuge und von denen gibt es echt gewaltig viele, fast schon zu viele, sind extrem Detailiert nach gebaut worden und haben sogar eine Innenansicht. Bei den Rennen und Modi macht Forza Horizon 3 auch ne gute Figur, da gibts nämlich fast nichts was es nicht gibt. Es ist sogar Möglich in nem Event per Eigene Einstellung mit Ferraris durchs Gelände oder mitten durch den Schnee zu rasen. XD Letzten Endes komme ich auf Forza Horizon 3 ganz gut klar, aber ein Ersatz für Grid 2 ist es leider nicht wirklich, es eher wie das was raus gekommen wäre, wenn Test Drive Unlimited ein gutes Spiel gewesen wäre.

Death Rally - Original und Remake: Noch so ein Game, dass einen irgendwie Zwiegespalten zurück lässt. Sowohl das Original als auch das Remake haben gewaltige Schwächen. Das Fahrverhalten ist Schwierig und das Waffenhandling nicht so der Renner. Das Grinding ist außerdem heftig und die gesamte Remake-Aufmachung errinnert an ein billiges Mobile-Game. Das Problem ist dann aber auch wieder, dass das alles genauso im Original war. Die Umgebungen sehen außerdem sehr Detailarm aus und wie gesagt, das Waffenhandling und die Rennen, generell das Action-Feel hängt bei beiden ein wenig. Wer Bock auf ein Game in dieser Richtung hat, der sollte vielleicht besser Blazerush probieren. Wer das allerdings schon durch hat für den ist das hier auch eine Alternative. Diese Car-Combat-Games sind zwar schon häufiger geworden aber leider immer noch viel zu selten um das hier links liegen lassen zu können. ^^

Duelyst: Auch das hier tut ordentlich weh, dass ich es negativ bewerten muss. Grundsätzlich hätte es auch als Free2Play-Game ziemlich krasses Potential gehabt. Das Deckbau-System, der Artstyle und die Idee die Karten auf einem Heroes of Might & Magic oder Age of Wonders-Artigen Spielfeld auszuspielen, wo man sie dann wie Einheiten steuert war schon ziemlich geil. Leider wird das Gameplay ruiniert durch einige Probleme. Zunächst mal sind Combos völlig undurchsichtig. Vielleicht liegt das aber daran, dass ich noch nicht viele Karten habe. Was wiederrum an der grauenhaften grindlastigen Progression liegt. Das war ja leider irgendwie zu erwarten in einem F2P-Game, aber ich bin trozdem ziemlich enttäuscht. -.-´ Zu guter letzt ist da der Strategische Part, der auch nicht so sehr von seiner Vorlage, Heartstone, abweicht wie ich gehofft hatte. Letzten Endes gibt es da kaum einen Unterschied im Gameplay. Daher erhält auch Duelyst von mir einen Daumen runter, leider, ich hatte mir wesentlich mehr erhofft. -.-´

Fade to Silence: auf den letzten Moment hier in der Liste gelandet, komme ich leider nicht zum Schluss, dass es sich bei Fade to Silence um ein besonders tolles Werk handelt. Grundsätzlich würde ich es mal als Mischung aus Frostpunk, Dark Souls und Ark bezeichnen. Die Schnee-Apokalypse und die düsteren Fantasy-Monster haben da schon Potential, genauso die dahinter stehende Story. Die Erforschung des Gebiets ist ebenfalls interessant, aber wie in allen anderen Spielen gehen mir Crafting-System und Suvival-Shit eher auf die Nerven, wobei das wahrscheinlich noch die Hauptpluspunkte neben der Story bei Fade to Silence sind. Leider haben die Kämpfe ein Problem damit sich wirklich flüssig zu zocken. Alles läuft ein wenig abgehackt, eher wie in Elex, wobei ich Elex als das schlimmere von beiden Games was das Kampfsystem angeht in Errinnerung habe. Trotzdem, so gut wie es im Trailer aussieht, ist das Kämpfen in Fade to Silence einfach nicht. Dazu stecken alle beteiligten, meiner Meinung nach aber insbesondere die Gegner zu viele Treffer ein. Ausweichen ist ein wenig ungeschickt und den Block hat man irgendwie (mit Absicht?) vergessen. Die Gegnervielfalt lässt zu Wünschen übrig und ich finde ein wenig spektakulärer könnten die, die da sind, ruhig aussehen. Sie passen allerdings immer ganz gut ins Szenario. Denn ansonsten kann ich eigentlich nichts schlechtes über die Grafik sagen. Schönere Texturen gibts bei Monster Hunter World, Dark Souls oder gar Sekiro auch nicht, die Schnee-Dynamik ist extrem gelungen die Effekte sehen eigentlich alle ganz in Ordnung aus und die Landschaft hat genügend Details um noch stimmig aber nicht zu leer auszusehen. Selbst Pflanzen gibts noch und ich finde, dass es ein gutes Beispiel für eine solche Landschaft ist an dem sich Monster Hunter World für die Iceborn-Erweiterung orientieren könnte. Leider leidet Fade to Silence auch noch an dem Problem, dass es nach seinem Anfang eigentlich nichts mehr anzubieten hat. Die Aufgaben ändern sich nicht mehr großartig und worauf man beim Erforschen eines neuen Gebiets achten muss weiß man schnell. Interessierte können ab 5€ abwärts zuschlagen, mehr ist es leider nicht wert. -.-´

Rage 2: Auch noch auf den letzten Drücker auf dieser Liste gelandet muss ich eine Sache gleich mal im Vorfeld klar stellen. RAGE 2 IST ULTRA-GEIL! Ich stimme nicht einmal den negativen Punkten die andere Reviewer gesucht haben wirklich zu. Die Openworld mag zwar nicht so überfüllt sein wie die von The Witcher 3 oder Assasins Creed Odyssey, aber sie ist definitiv nicht leer! Sie ist gerade noch angemessen für die Postapokalypse und es gibt immer genug Außenposten, Zufällige Fahrzeuge oder auch zufällig angetroffene NPCs um das ganze interessant zu halten. Auch das Postapokalypse-Szenario ist eines der Besten die ich so gesehen habe in den letzten Jahren. Das Sci-Fi kommt auf jeden Fall echt gut darin. Das Upgrade-System überschlägt sich hier schon so ziemlich, aber ich konnte bisher allem noch irgendwie einen Sinn abgewinnen. Das Gunplay gibt ansonsten DOOM ganz gut wieder, nur dass es noch zusätzlich Fahrzeuge gibt mit denen auch einiges Angestellt werden kann. Diese sind mit Waffen versehen und errinnern mich meist eher an ein Bat-Mobil oder ein James Bond-Agenten-Auto. Bisher hatte ich aber noch keine Hauptmission bei der ein Fahrzeug wichtig gewesen wäre, ich bin aber auch noch überhaupt nicht weit. Die Story und das Worldbuilding sind OK. Das einzige Problem dass ich mit dem Game ein wenig habe ist sein verzweifelter Versuch Humor in das Gemetzel einzubringen und sowas wirkt auf mich in 99% der Fälle eher Respektlos den Opfern einer realen Gewaltat gegenüber. Gewalt zu zeigen wie sie ist, ist meiner Meinung nach immer eine gute Sache. Witze darüber zu machen finde ich aber einfach nur zum kotzen. Bisher hat sich das allerdings auf die Eingangsszenen beschränkt und das Game hat zumindest bisher einen düstereren Weg eingeschlagen als ich angenommen hatte. Ist auch nur ein vergleichsweiße kleines Problem, dass mich wahrscheinlich eher persönlich betrifft und das letzte was ich will ist Rage 2 jetzt im Nachhinein kaputt zu moralisieren. XD Es sollte aber mal erwähnt sein. Die Grafik ist klasse, das Sounddesign super und auch offensichtlich an DOOM orientiert. Würde mich nicht wundern, wenn auch hier der legendäre Mick Gordon den Soundtrack geschrieben hätte, zu seinem Stil würde es passen. Sogar die Umgebungszerstörung von Forza Horizon hat man sich für Rage 2 ausgeliehen. Ich werde fast nicht fertig damit wie geil das Game ist und beende hier mal meinen viel zu langen Post. Ich muss wieder zocken gehen. XD

Ansonsten komme ich jetzt langsam an den Punkt von Monster Hunter World wo ich schon das Gefühl habe, dass das Game sich übelst wiederholt. Nachdem man den größten Teil der Waffen aufgerüstet und die Rüstungen geschmiedet hat kann man das ganze noch mit den Event-Monstern machen, aber dann fängt das ganze schon wieder mit noch stärkeren aber den selben Monstern wie im Early-Game bei Null an. Trotzdem, ich habe fast 300 Stunden gebraucht um an diesen Punkt zu kommen, an dem das ganze jetzt einfach insgesamt seine Faszination verliert. Und nun gibt sich das Game auch noch durch Savegame-Selbstzerstörung den Rest. Sogar so sehr, dass ich das Drecksspiel nie wieder anfassen werde, außer ich finde einen Magischen Weg meinen Savefile wieder zurück zu bekommen. Nicht einmal Iceborne kann das Game jetzt nochmal für mich retten. Das wars dann wohl. Die Monster Hunter wahrscheinlich jetzt ersteinmal ablösende Spiele dürften wohl Forza Horizon 3 und Rage 2 sein. Vielleicht quäle ich mich auch noch der Nostalgie halber durch Darksiders 3. Mal sehen. Mit Souls-Likes bin ich aber eigentlich durch. Ich habe keine Lust mehr nach dem virtuellen Sterben die selben 50 Passagen bis zu dem Punkt nochmal spielen zu müssen und ich habe keine Lust mehr durch 2 Treffer zu sterben. Aus dem gleichen Grund zocke ich kein Counter Strike und kein Call of Duty. -.-´ Aber mal sehen, es gibt ja definitiv insgesamt mehr als genug zu zocken und auszuprobieren. ^^
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » Do 4. Jul 2019, 21:28

Hab mir gerade MarZ angetan.
Selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad ist das noch ... interessant.
Zumindest hab ich es hier mal geschafft die ersten Missionen zu bestehen.
Im Gegensatz zu They Are Billions, wo ich es nicht ein einziges Mal geschafft habe zu gewinnen.

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

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Child of Bodom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Sa 27. Jul 2019, 18:38

Yo, Leute. Der CoB nochmal in fast schon etwas trauriger Angelegenheit. Dies hier ist der letzte Post dieser Art den ich in überhaupt einem Forum schreiben werde. Zukünftige werden wenn sie statt finden viel kürzer oder kreativer sein, die wahrscheinlichkeit für kürzer oder weniger statt finden ist hoch. Ich habe entschieden meine Vergangenheit nun zurück zu lassen, da die gute alte Zeit in denen Foren noch cool waren nicht mehr wieder zurück kommen wird. Generell wird meine Internetaktivität entweder stärker zurück gehen (da ich auch das interesse langsam verliere) oder sich auf andere Themenbereiche wie etwa dessen technische Funktionalität beschränken. Das bedeutet nicht das ich das Forum nie wieder besuchen werde, das bedeutet nur, dass ich diese Posts und generell das Vielschreiben einstelle. Einen letzten Abschiedspost mit ganz besonders krasser Länge gibt es aber trozdem noch. ^^ Praktisch der letzte Abschiedspost. XD

Majesty: Zu dem alten Schinken bin ich gekommen weil man Driftland immer damit verglichen hat und was lag da näher als sich das Vergleichswerk anzusehen, wenn man Driftland mag? ^^ Der Vergleich ist auf jeden Fall irgendwo angemessen und dann auch irgendwo wieder nicht. Es gibt Ähnlichkeiten, etwa die Globalen Spells, die Tatsache, dass man seine Einheiten nur "motivieren" kann etwas zu tun, die Levelaufstiege, aber dann auch sehr viele Unterschiede, hauptsächlich im Aufbauteil. Driftland hat ein Aufbausystem mit 6 verschiedenen Ressourcen, Nahrungs- und Geldbalance die gefunden werden möchte und dazu das Insel-System. In Majesty gibt es nur eine Ressource und die ist das Geld. Allerdings hat Majesty ein sehr interessantes System entwickelt bei dem die Helden in Dungeons oder auch einfach nur so durch Zufall Monster schlachten und Gold dafür erhalten. Das nehmen sie dann entweder mit in die Helden-Gilde wo es ein Steuereintreiber auf seiner Gebäude-Tour einsammelt oder geben es auf dem Markt für Items aus, wo es der Steuereintreiber auch wieder einsammelt. Das System ist einzigartig, komplex und dennoch recht einfach zu verstehen, da es immer noch einer gewissen Real-World-Logik folgt. Ein weiterer Unterschied von Majesty zu Driftland ist die Anzahl der Optionen bei der Heldenwahl. Dadurch wird es auch weniger schlimm, dass Majesty keine Fraktionsaufteilung hat. Durch das System bei dem man die unterschiedlichen Tempelgebäude miteinander kombiniert hat man eigentlich genügend Fraktionsartige Variation drinnen. Außerdem lassen sich manche Gebäude auch völlig ignorieren und das Fantasy-Königreich sich völlig auf eine Art Held spezialisieren. Insgesamt liebe ich sowohl Majesty als auch Driftland, wobei ich finde, dass sich Majesty noch ein wenig entspannter spielt als Driftland wegen der einfacheren Wirtschaft. Wie man das lieber mag bleibt jedem selbst überlassen. ^^ Insgesamt kann ich mich auch über die echt schlecht gealterte Grafik nur wenig beschweren. Bis auf die Animationen, die echt abgehackt und unflüssig wirken und oft auch nicht eindeutig genug sind, sieht alles ziemlich klasse aus. Die Musikuntermalung ist auch super und konnte mich irgendwie an ruhigere Passagen aus dem Fairy Tail-Soundtrack errinnern. Und wenn ich mitbekomme wie einer meiner vielen Zauberer aus meiner unzähligen Magier-Gilden gerade einen angreifenden Drachen geschlachtet hat komme ich nicht umhin mich wie der Herrscher vom Fiore Königreich zu fühlen. XD

Warlords Battlecry 3 - The Protectors Standalone Mod: Ich bin mir nicht sicher ob ich das hier verlinken sollte, da ich nicht weiß in wie fern das gerade überhaupt legal ist. Schließlich läuft dieser Mod ohne das Hauptspiel und ist damit Vollkommen 100% kostenlos. Allerdings gibt es dieses für ein paar Euro bei GOG zu kaufen, da bin ich mir unsicher ob das erlaubt ist. Es scheint aber bisher zumindest noch keinem aufgefallen zu sein und deshalb verlinke ich das hier einfach mal. Warlords Battlecry 3 ist eines dieser Strategie-Spiele, die versuchen RPG-artiges Hero-Bulding mit zu verbauen. Im Gegensatz zu Warcraft 3 und damit eher wie im Rundenstrategie-Spiel Disciples, nimmt man hier seinen Hero von Skirmish zu Skirmish mit und baut ihn auf. Dazu hatte schon das Hauptspiel 14 (!!!) Fraktionen mit unterschiedlichen Hintergründen und zumindest sehr unterschiedlichen Einheitenkombinationen. Diese sahen immer toll aus, aber waren wechselhaft animiert. Das selbe bei den Spezial und Magie-Effekten. Dennoch hatten die 14 Fraktionen und das Hero-Building hier etwas für sich, das zum Probieren einlud. Und das hat The Protectors defintiv weiter ausgebaut. Fraktionen sind nun noch einmaliger geworden und passen nun teilweiße auch mehr zu ihrem Thema (Pyro- und Cryo-Hydras bei einer Fraktion die Plaguelords heißt war schon cool irgendwie, hat aber nur wenig zum Thema der Fraktion gepasst oO). Wiederholungen bei den Einheiten gibt es zwar immer noch, aber wesentlich weniger als vorher und die größeren Optionen für noch größere Schlachten wissen zumindest mir zu gefallen. Die Bugs weniger. Das Hauptspiel hatte schon viele und der Mod macht es teilweiße noch schlimmer. Vor allem die Abstürze wenn man Kombinationen wählt, die der Mod scheinbar nicht vorgesehen hat, gehen echt auf den Geist. Aber dafür ist das Game auch 100% kostenlos und hat echt ne Menge Inhalt. Und deshalb kann ich es troz heftiger Präsentationsschwächen mal jedem empfehlen auszuprobieren. Gerade das Herobuilding macht erstaunlich viel Fun. XD

Swine HD: So noch so eins, dass irgendwie besser sein könnte als es ist. Grundsätzlich mal das gute. Ich habe das Original nicht gespielt, aber ich gehe davon aus, dass alles so wie es war einfach auf das neue 16:9 umgestellt und HD-Fähig gemacht wurde. Das bedeutet wem das Original gefallen hat, dem wird das Remake auch gefallen. Nur leider ist es ein Fall von weshalb sollte man das hier zocken, wenn es gleichzeitig 20 andere Games gibt die das Selbe viel besser können? Nicht einmal ein wirkliches Schere-Stein-Papier-Spiel scheint es da wirklich zu geben, das Munitions und Benzin-System erschien mir bisher belanglos und die Einheitenauswahl am Anfang ist zu eingeschränkt und bietet zu wenig wirklich sinnvolle Anpassungen um interessant zu sein. Die Tatsache, dass es nur sich oft auch wenig unterscheidente Fahrzeuge gibt, die man nicht einmal anpassen kann, trägt dem Spiel nicht gerade possitives bei. Die Hasen und die Schweine-Fraktion scheinen sich nicht einmal besonders stark voneinander zu unterscheiden. Weshalb es 2 Kampagnen gibt ist mir also auch ein wenig rätselhaft. Viel schlimmer ist für mich allerdings, dass es keinen Skirmish-Mode gegen K.I. gibt. -.-´ Bleibt noch das Szenario, dass zwar Humorvoll überzogen sein soll, aber mich immer wieder zu sehr an den echten 2ten Weltkrieg errinnert und irgendwie finde ich, dass man keine Witze über so viele Millionen Tote machen sollte. Der Humor trifft mich also auch eher auf dem falschen Fuß. Die Grafik ist ganz nett für ihre Zeit, aber hier kann ich auch nur wenig sagen, wie sehr sie sich im Vergleich zum Original verbessert hat oder nicht. Was ich aber sagen kann, ist dass sowohl das grundlegende taktische Gameplay und eine ähnlich gut aussehende Grafik Mech Commander 2 zu finden sind. Und bei dem Game hat man zusätzlich noch Mech/Einheitenanpassung und Versorgungsfahrzeuge die einfach viel mehr Sinn machen. Wem nicht so nach Mechas ist, der sollte es vlt. mit Wargame Red Dragon versuchen und wer unbedingt WW2 braucht geht zu Steel Division. Die sind dann nicht ganz so ähnlich im Gameplay, aber sind taktisch und haben eine rießige Einheitenauswahl. Schade, Swine hätte so viel besser sein können als es ist, selbst für ein Game aus den 2000ern. -.-´

Tempest Citadel: Und noch eins, dass eigentlich ganz anders ausgesehen hat als es war. oO Und das gleich in so heftigem Maße, dass ich fast schon von falscher Werbung sprechen würde. oO Zuerst mal, die Grafik sieht scheiße aus! Der Trailer zeigt interessante Landschaften, coole Einheiten und tolle Spezialeffekte. Nichts davon sieht ingame aber genauso gut aus, wie das was man im Trailer sehen kann. Animationen sind außerdem echt grauenvoll. oO Dann vermittelt der Trailer eindeutig, dass das Spiel anpassbarer ist, als es eigentlich ist. Man hat keine Kontrolle über gar nichts, nicht einmal den Schlachtenverlauf. Eigentlich fängt man sich sehr schnell an zu fragen was man da denn genau tut, denn nichts hat in Tempest Citadel wirklich Sinn oder bringt wirklich irgendetwas. Noch dazu verhalten sich die Automatischen Units so dämlich in Gefechten, dass man sich wirklich die Haare ausreißen möchte (von konzentriertem Feuer haben die wohl noch nichts gehört oO). Alles in allem ein netter Versuch von einem kleinen Team aber echt maßlos gescheitert. -.-´ Vielleicht wird ja der nächste etwas besser.

Wizard of Legend - Boss Rush Update: Holy Shit. Diese Entwickler wissen definitiv wie man ein Game am Leben hält und hauen direkt das nächste kostenslose Content-Update raus, das dieses mal zwar nicht so massiv ist, aber dafür das Game wirklich neu beleben kann. Der Boss-Run-Mode ist wie zu erwarten war recht schwierig und erfordert ein völlig anderes vorgehen bei der Auswahl der Zaubersprüche. Flächenspells sind wesentlich weniger wichtig geworden, da es kaum noch kleine Feinde gibt und eine gute Defensive wichtiger denn je, da gerade die Hauptbosse immer sehr gefährlich sind. Die neuen Items kommen so auch gut auf ihre Kosten und da der neue Modus eine Teilnahmegebühr kostet ist es auf keinen Fall unnötig geworden das Spiel noch normal zu spielen. ^^ Ich habe allerdings noch nicht herraus finden können ob es spezielle Belohnungen für das durchspielen dieses Modus gibt oder ob es einfach nur einen Highscore im Online-Scoreboard gibt. ^^

Pawarumi: Hmmm. Das hier ist zwar nicht wirklich schlecht, aber auch hier würde ich beinahe schon von falscher Werbung reden, oder zumindest von extrem missverständlicher. Was ich nämlich erwartet habe ist ein Top-Down-Shooter mit einem Kombinantions-Build-System für die Waffen wie etwa Nova Drift oder in Sachen Waffen-Kombinations-System wie Copy Kitty, nur mit wesentlich weniger Möglichkeiten. Anstelle dessen haben wir ein Farbsystem bei dem bestimmte Gegner mit einer der 3 Waffen abgeschossen werden müssen. Wenn man dafür die passende nimmt gibt es Extra-Schaden, für die anderen beiden gibt es Selbstheilung und Ladung für den Super-Meter. Die Super-Attacke ist allerdings total lame und den Aufwand nicht wert. Dadurch bleibt leider von Pawarumi nicht allzu viel übrig. Ein simpler Top-Down-Shooter mit ner netten Farb-System-Beilage und ganz brauchbarer Grafik. Der Trailer zeigt hier keine falschen Spielszenen aber impliziert meiner Meinung nach eher ein Build-System als alles andere. Schade, ich hatte schon große Hoffnung auf ein neues Endlos spielbares Game. ^^

Hell is other Demons: Ja, was soll ich hier noch sagen. Eigentlich ein ganz gutes Game, aber scheiße, dass es sich nach ungefähr 2 mal sterben zumindest bei mir jedes mal selbst das Savegame zerstört. Schade wirklich, dabei hätte der grundsätzliche Plattformer, der mich irgendwie an einen Super Mario mit allen Items zur gleichen Zeit errinnert. Wie Super Mario auch kann diese Figur springen (sogar doublejumps ^^), gleiten, dashen und auf Feinde fallen um diese zu töten. Dazu kommen bei Hell is other Demons noch Schusswaffen und ein Levelup-System, dass wirklich tolle und unterschiedliche Builds ermöglicht. Nicht zuletzt, da sie Waffen echt unterschiedlich und die Skills nicht zu übertrieben zahlreich, aber dafür sinnvoll sind. Zum Schluss gibts noch einen Super-Move den man per Pickup aufladen kann. Ansonsten ist man die ganze Zeit mit ballern, ausweichen und den interessanten Artstyle bewundern beschäftigt. Und mit sterben. Denn das tut man viel, was einen leider dauernt in den Speicherbug treibt und naja, ihr versteht das Problem. -.- Sonst aber eigentlich schönes Spiel. ^^

Outrun: Au Yeah. Kann ich zufällig noch einer von euch an Outrun errinnern? Und ja, ich meine dieses Maschinen, mit Lenkrädern, Pedalen und Schalthebeln, an denen man nur das eine Game zocken konnte, die vor 20 Jahren noch überall rumgestanden haben, auch Arcade-Games genannt. XD Outrun war schon lustig und ist irgendwie auch zu recht ein Klassiker geworden. An sich ist das Spiel ja simpel, denn die Story ist wohl die, dass man mit seinem dicken Ferrari die Sau raus hängen lässt um seine Freundin zu beeindrucken. Ähnlich einfach zockt sich das dann, denn man fährt einfach nur eine Strecke gegen die Uhr ab und weicht dem virtuellen Verkehr aus. Warum der aber nur in eine Richtung fährt und nur aus VK Käfern, 3er BMWs, LKWs und Porsche 911s besteht teilt das Spiel niemals mit. XD Fun macht das Spielchen trozdem immer wieder, selbst nach 20 Jahren noch, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Grafik echt ziemlich gut aussieht, selbst nach heutigem 2D-Standard noch und diese Crash-Animationen muss ich ja auch nochmal loben. Sowas gabs damals praktisch sonst nirgends, nur in Outrun. XD

Turbo Outrun: Eine Optisch und Spielerisch in vielerlei Hinsicht upgegradete Version. Neben den neuen Wetter-Effekten und einem Turbo-Boost fährt man jetzt anstatt eines Ferrari Testarossa einen Ferrari F40 durch die Landschaft. Außerdem ist Turbo Outrun absolut Linear und ermöglicht anders als der Vorgänger nicht einen von 2 Wegen am Ende der Strecke zu wählen. Turbo Outrun ist dafür wesentlich einfacher, nicht zuletzt weil es die Option für Automatik-Schaltung und die Option bei der Gescheiterten Strecke für eine weitere Münze erneut zu beginnen. Pay to Win also schon in den 80-90ern, wenn man so möchte XD. Zu guter letzt kann man nach bestimmten Etappen eines von 3 Upgrades wählen und auch die Frau wurde nun mit ein paar mehr Animationen in das Geschehen eingebunden und sitzt nicht mehr nur dumm daneben und glotzt gerade aus. XD Die Logik-Probleme mit dem nur in eine Richtung fahrenden Verkehr sind aber geblieben, genauso aber die selbst für heutigen 2D-Standard noch gut aussehende Grafik und der Fun den das ganze einfach im Allgemeinen macht. XD

Outrun 2006 Coast 2 Coast: Auch an das hier kann ich mich tatsächlich noch aus einer Arcadehalle errinnern, da es dort so in der PS2/Xbox/Gamecube-Era unter dem Namen Outrun 2 zu finden war. Ich glaube sogar noch ein Stück davor. Gerade deshalb kann man diese Grafik nur als revolutionär bezeichnen, selbst heute noch, wo es 2006 als PSP und PC-Version mit stark erweiterten Features im Kampagnen-Bereich und tonnenweiße weiteren Inhalten die im Original nicht dabei waren, unter dem Namen Outrun 2006 Coast 2 Coast re-released wurde. Eine Zeit lang war es dann noch bei Steam zu kaufen, bevor es dann auch dort verschwunden ist und heute bekommt man es, außer von dieser Seite und ggf. bei Ebay gar nicht mehr. oO Angeblich hat Sega die Ferrari-Lizenz verloren und darf das Spiel deshalb auch nicht mehr verkaufen. Was das jetzt rechtlich bedeutet kann ich nicht genau sagen. Ich gehe aber von einem sog. Abandonware-Status aus, was so viel bedeutet wie: Wo kein Kläger, da auch kein Richter. ^^ Falls ich mich irre kann mich ja mal einer aufklären, aber wenn nicht gibt es keinen Grund mehr nicht einfach zu zuschlagen und eine Menge Fun damit zu haben. XD Und den hat man, denn der eigentlich 3te oder sogar schon 4rte Teil, hat eine lustige, unlogische, aber unglaublich Fun machende Drift-Mechanik und eine Windschattenmechanik, sowie ein echt brutales Tempo, eine geile Grafik für seine Zeit, insbesondere die Spielerfahrzeuge mit den Animationen des Fahrers und der Beifahrerin sind wirklich gut gelungen. Dabei ist das fahren in Outrun 2006 unerwartet komplex ausgefallen, denn man kann nur entweder die Drift- oder die Windschatten-Mechanik nutzen, wobei letztere selbstverständlich die schnellere von beiden ist. Und Zeit ist auch in diesem Teil von Outrun wichtig. XD Die Streckenführung ist ebenfalls lustig und errinnert fast mehr an einen Erlebnis-Park als an eine Rennstrecke oder eine Straße im echten Leben, außerdem übernimmt auch Outrun 2 das Logikproblem mit dem Verkehr in nur eine Richtung. Aber spätestens in einem der neuen Modi, dem Heart-Attack, bei dem die Beifahrerin mit Mini-Games während des normalen Outrun fahrens beeindruckt werden soll, rastet das Spiel dann komplett aus. Vom Wegrammen der anderen Verkehrsteilnehmer, bis zum töten von Geistern und dem Ausweichen von Meteoriten oder Aliens ist hier echt alles vertreten, was einem Japaner nur so einfallen konnte. XD Man sollte nun gemerkt haben, dass Outrun 2 sich als Spiel selbst nicht ganz ernst nimmt und genau das ist es, weshalb es so genial ist und heute noch Stunden lang Spaß machen kann. Man sollte außerdem denken dass diese Minigames nervig wären auf die Dauer, aber genau das sind sie nicht. XD Und so schafft es Ourun 2006, dass man gar nicht merkt, dass man eigentlich nur die Outrun-Miles grindet um sich neue Unlocks damit zu kaufen und wesentlich mehr sollten das hier umsonst zocken. XD

Ridge Racer Unbounded: Eines dieser Games, die gnadenlos verkackt wurden. Vielleicht störten mich die immer gleich aussehenden Strecken und der ätzende Techno-Soundtrack. Vielleicht reichten das nette Konzept, bei dem der Nitro gleichzeitig auch als Super-Zerstörungs-Move verwendet wird, die Zerstörung auf der Strecke und die coolen Fantasie-Fahrzeuge einfach nicht aus. Vielleicht kann ich aber auch einfach das typische Ridge Racer-Fahrverhalten grundsätzlich nicht ausstehen und bin mehr der Outrun/Burnout/Need for Speed-Typ. -.-´ Auf jeden Fall ist das hier leider nichts, trotz eines guten Konzepts.

Split/Second: OK. Hier kommen wir an was echt geiles, was selbst Größen wie Need for Speed und Burnout ein echter Konkurrent ist. Zunächst mal sieht das Game immer noch Ultra-Geil aus und das nach der langen Zeit, die es jetzt schon Alt ist. oO Man könnte das glatt für echt halten, wenn man es nicht besser wüsste und die Zerstörungseffekte der Power-Plays machen den Effekt noch heftiger. Die sind es auch die das Game bis heute echt einmalig machen. Das Fahrverhalten würde ich als Zwischenstufe von Need for Speed und Burnout beschreiben. Das ändert allerdings nichts daran, dass es ab der 3ten Staffel ziemlich hart wird. Dafür halten einen aber sehr abwechslungsreiche und auch ziemlich einmalige Events bei Laune und selbst ein klassisches Zeitrennen kann schon ein ziemlich krasses Erlebnis sein, wenn um dich herrum die gesamte Strecke explodiert. XD Weshalb das Game nicht den Erfolg hatte den es gebraucht hätte für einen Nachfolger ist mir ohnehin absolut ein Rätsel. Gerne hätte ich noch mehr, noch ausgerastere Events gesehen und vor allem mehr und noch ausgerastere Power-Plays. Aber es soll wohl nicht sein und wenn ich mir ansehe wie das hier heute noch aussieht, dann ist ein Nachfolger wohl auch nur noch deshalb nötig weil das Ende von diesem hier einen Andeutet. -.-´

Forza Horizon 3 Nachtrag: So nachdem ich doch auch einige Zeit in Forza Horizon 3 gesteckt habe, sind da Dinge die ich mal klar stellen muss. Zuerst mal, dieser Grind ist echt heftig. Man bekommt so ungefähr ein Maximum von 10.000Cr für einen Sieg, teure Fahrzeuge in Forza Horizon kosten aber 2.200.000 bis 4.500.000 oder sogar noch mehr. Und davon gibt es einige. Wer sich die Stundenzahl ausrechnen möchte, die man dann braucht um alle Fahrzeuge freizuschalten, der kann das ja dann mal machen. Da gefällt mir das System aus GRID2 mal wieder wesentlich besser. Dann verstehe ich nicht wie Leute sagen können die Spielwelt in Rage 2 wäre leer, während Forza Horizon 3 generell für seine Openworld mit Lob überschüttet wird. Klar sind das Spiele aus verschiedenen Stilrichtungen, bestimmte Dinge lässt man in Forza aus Jugendschutzgründen weg, aber trozdem ist hier was, was einfach nicht ganz zusammen passt, denn die Bewertungskriterien für Openworlds sind absolut identisch, egal welche Stilrichtung das Spiel sonst noch hat. oO Dann finde ich es schlimm, dass man anders, als etwa in den ersten NFS-Titeln mit Openworld, hier dazu gezwungen ist das Element zu verwenden, anstatt eine Schnellreise-Option zu den Events anzubieten. Auch das zieht das Spiel absolut unnötig in die Länge und nervt irgendwann tierisch. Ansonsten habe ich aber nichts weiter zu motzen, als das was ich schon gemotzt habe. Das Fahrverhalten von Forza Horizon 3 ist dagegen ganz gut zu kontrollieren und die Unterschiede der Fahrzeuge sind zumindest ausreichend um aufzufallen.

Rage 2 Nachtrag: So, das letzte was mir nun noch fehlt bei Rage 2 ist das Finale und nach dem ganzen anpreisen im letzten Post bin ich da jetzt doch etwas mehr in die Mitte geraten. Nachdem man sehr von der Spielwelt possitiv überrascht ist, merkt man nach einiger Zeit dann doch schon ein heftiges Muster. Aufgaben wiederholen sich auch ein wenig, aber nicht wirklich so schlimm wie in anderen, schlechteren Games. Und ja es ist richtig, dass die Random-Encounters kaum zu irgendwas gut sind, außer die Welt etwas mehr zu füllen, dazu hat das Game einfach zu wenig Survivalaspekt an sich. Es stimmt auch, dass es keinen Sinn hat ein andere Fahrzeuge, außer dem Phoenix oder dem Anti-Schwerkraftteil zu benutzen (bin aber trotzdem froh, dass man da als Spieler zumindest mal die Möglichkeit hat sie zu benutzen) und es stimmt, dass die meisten Feinde einfach viel zu Humanoid gestaltet sind. Ich kann allerdings sagen, dass es nicht stimmt, dass die Welt leer wäre, das ist sie ganz bestimmt nicht. Es stimmt auch nicht, dass zu viele Missionen irgendeines Typs verbaut wären, die sind eigentlich schon ganz abwechslungsreich. Was aber wieder stimmt ist die Mittelmäßige Story, deren Ende mir eigentlich schon früh scheiß egal war und das wurde eher noch schlimmer. Und Goddamn it Rage 2-Macher, wenn ihr euren Supersoldaten sinniger Weiße "Ranger" nennt, hättet ihr dann nicht wenigstens einen anderen Namen für den Hauptcharakter als "Walker" nehmen können? oO Bei dieser Bennenung alleine musste der Charakter ja antipathie von mir ziehen, ganz zu schweigen davon, dass er eigentlich einfach nur ein Arschloch ist. XD Zu guter letzte noch der letzte Motzpunkt, bevor ich wieder auf meinen Anpreisungspost zurück komme: Das meiste von Rage 2 ist schrecklich optional und bis auf wenige Situationen, meist Bosskämpfe oder ganz besondere Setups, konnte ich mit dem Sturmgewehr alles reißen, weil es einfach viel zu überpowered ist. Ansonsten brauchte ich noch den Raketenwerfer und das wars eigentlich schon. Den Rest der Waffen und Skills habe ich nie gesehen und auch nicht gebraucht. oO Ansonsten ist Rage 2 schon ganz geil und gerade für nen DOOM-Fanboy wie mich ein ganz guter Zeitvertreib um sich die Wartezeit bis zu DOOM - Ethernal nicht ganz so sehr unerträglich zu gestalten. XD
Editor²: OK. Das Finale hat jetzt auch nichts mehr hinzugefügt und der Boss war zwar OK aber jetzt auch nichts was einen aus den Socken gehauen hätte. Aber gut, ich hatte meinen Spaß mit Rage 2 und jeder der gerne einen recht schnellen Shooter wie DOOM, Shadow Warrior und andere dieser Art zockt ist hier eigentlich für eine Weile zumindest ganz gut aufgehoben. XD

Robo Rumble: Ein interessanter alter RTS-Klassiker den ich noch aus meiner Kindheit/Frühjugend kenne mit unglaublich tollem Mecha-Baukasten, seiner Zeit schönen Grafik-Effekten und 2 Frationen mit unterschiedlichen Bauteilen. Auch wenn leider dabei die Story rund um 2 Waffenhersteller, die in einem Wettbewerb stehen wer die Erde mit seinen Entwicklungen vor einer Alieninvasion retten darf, gelinde gesagt echt übler Schwachsinn ist, die Engine nicht so besonders gut gealtert ist und der Schwierigkeitsgrad fast ein Ding der Unmöglichkeit ist, insbesondere bei der Tech-Fraktion, der Mechabaukasten sorgt dafür, dass ichs trozdem seit vielen Jahren immer wieder gerne versuche. XD Multiplayer gibt es auch, was ich allerdings vermisse ist ein Modus der MP gegen Bots, aka Skirmish.

Divinity Original Sin: Wie das hier von so vielen Leuten so sehr geliebt werden kann ist mir echt ein Rätsel. Seit Monaten, sogar Jahren starte ich immer mal wieder das Spiel, nur um dann fest zu stellen, dass ich es nicht mag und es dann wieder einige Wochen in der Versenkung verschwinden zu lassen. Rundenbasiertes Kämpfen in einem RPG rund um eine Gruppe aus maximal 4 Leuten war noch nie eine gute Idee und aus irgendeinem Grund habe ich mir weiß machen lassen, dass es hier so effektvoll zugehen würde und sich die Skills zu so tollen Kombos basteln lassen würden, dass das nichts machen würde. Naja, verarscht ist halt verarscht in dem Fall, ich finde es sogar noch unspektakulärer als Heroes of Might & Magic, dass ja eher wegen seiner Einheiten und Fraktionen toll ist als wegen seiner Kämpfe mit ihnen. oO Die Anpassungsmöglichkeiten und Charakter-Klassen sind zwar interessant aber auch nichts was das Game noch retten könnte und wenn hinter diesen Massen an Text eine gute Story versteckt ist, dann hab ich sie nicht gefunden oder sie braucht einfach zu lange um anzulaufen. Insgesamt zieht das Spiel bei mir einfach nicht und ich verstehe den Hype der darum gemacht wird einfach nicht. oO Da geht das bei dem eins weiter unten schon besser.

Pillars of Ethernity: Wie schon geschrieben zieht das hier viel besser als das oben drüber. Praktisch alles gefällt mir viel besser als in Divinity Original Sin. Angefangen von der schönen 2D-Grafik, den schöneren Effekten, den Pausierbaren Echtzeitkämpfen, die sich ein wenig anfühlen als würde ich alle Charaktäre in einem MOBA kontrollieren und der wesentlich besseren Story, die schon in der Eingangssequenz so gut funktioniert, dass ich echt in die Welt gezogen bin und nur damit aufhören kann um etwas anderes zu zocken. Das hier hat seinen Hype durchaus verdient und ich werde sehen wohin es mich noch führt. ^^ Allerdings bin ich etwas angefressen über den oft viel zu plötzlichen Tod meiner Seitencharaktäre, aber im Internet stand, dass das nur in der Eingangsequenz so wäre und Absicht sei. Mal sehen wie das ganze jetzt noch weiter geht. ^^

Nier Automata der 2te Versuch (XD): So, nach diesem Final Fantasy 15 - Desaster und einigen Runden Monster Hunter World gibt es von diesem hier ein Replay. XD Dummer Weiße ging mein alter Speicherstand beim Wechsel des Hauptsystems verloren, weshalb ich nochmal beginnen musste. Interessant wie sehr mir Monster Hunter World geholfen hat auch hier ein besseres Verständnis für die Spielmechaniken zu entwickeln. Außerdem muss ich vorher irgendwie im Easy-Mode gezockt haben, denn das Spiel erscheint mir nun auch grundsätzlich wesentlich schwieriger als vorher, so dass ich bestimmte Dinge wie die Build-Mechaniken nun endlich auch benötige. Grundsätzlich ist in Nier Automata alles da was sich ein Gamer nur wünschen könnte, es hängt nur an einigen Stellen an der Umsetzung, die wirklich kaum Faulpelziger hätte gewesen sein können. Nicht mal Bilder oder Icons für viele Items zu haben macht das ganze einfach beinahe schon nutzlos. Das Kampfsystem ist tatsächlich ziemlich cool, nicht zuletzt weil es fast komplett aus Bayonetta übernommen wurde, lediglich der POD ist hier neu und ermöglicht es den Feind unter Dauerfeuer zu halten, während man Nahkampf-Kombos los lässt und ausweicht. Mir missfällt jedoch die Tatsache, dass viele Waffen nicht einmal unterschiedliche Kombos haben. Noch dazu gibt es keine Status-Effekte wie in Monster Hunter der Elementar-Schaden, so dass es äußerst Witzlos erscheint so viele Modelle untergebracht zu haben. 2 Stück pro Waffenklasse (in denen sich sehr stark die Kombos unterscheiden) hätten da auch genügt. -.-´ Trozdem macht es eine Weile Fun die richtige Kombination für sich selbst herraus zu finden. An die Walls of Text hat mich Monster Hunter inzwischen auch gewöhnt und die Musik, sowie die Nebenaufgaben nehme ich im 2ten Durchlauf als weniger nervig war als im ersten. Selbst die Navigation klappt nun in Nier Automata besser, da ich nun verstanden habe, dass es sich in Nier Automata nicht um eine Openworld handelt sondern um einige größere, durch Gänge miteinander verbundene Welten. Zum Schluss ist da aber noch die Grafik, die meiner Meinung nach zu unrecht so sehr in den Himmel gehoben wird. Es gibt Szenen in denen das Design sich überschlägt und manchmal ist auch die Landschaft unglaublich schön in ihrem Gesamtanblick, allerdings die meiste Zeit sieht leider ein Baum und eine Hausruine aus wie die andere. Ich würde noch nicht sagen, dass die Grafik schlecht ist, aber sie ist nicht so gut wie das andere in Reviews behaupten. XD Mal sehen was mir hier ein dritter und vierter Durchlauf vielleicht noch bringen, auch wenn das wahrscheinlich nicht mehr hier nachzulesen sein wird. -.-´
2ter Durchlauf: Erstaunlich, dass es jetzt doch noch nachzulesen sein wird. Die Massen an Text die ich diesem Ding hier immer wieder hinzufüge zeigen immer wieder wie schwierig es für mich ist das hier hinter mir zu lassen und wahrscheinlich ist es umso wichtiger dass ich es tue. Aber hier gehts um den 2ten Durchlauf von Nier Automata, den ich vielleicht doch mal etwas früher hätte machen sollen. Nicht nur dass die neuen Einsichten in die Geschichte, welche die selben Geschehnisse aus der Sicht eines anderen Charakters zeigen, welchen man hierbei auch kontrolliert, echt interessant sind, die hier teilweiße neu verbauten Mechaniken, wie das nun als Attacke verbaute Hacking-Minigame oder die Mechpassage mit einer freien Bewegung durch ein recht eingegrenztes Gebiet. Auch wichtig wenn ihr das Spielt, guckt dass ihr alle 3 Pods am Anfang bekommt, damit sind diese Parts und generell das Spiel nicht nur etwas einfacher, sondern es macht auch mehr Fun, weil man zwischen mehr Waffenkombinationen wechseln kann. XD Auch muss ich meinen Irrtum mal klar stellen, dass Tatsächlich die Kombos zumindest mancher Nahkampfwaffen unterschiedlich nach Waffe sind und manchmal macht es sogar einen massiven Unterschied ob man die Waffe als schweren oder leichten Angriff genommen hat. Das hatte ich an Tiefe und Umfang gar nicht mehr so in Errinnerung, wahrscheinlich habe ich nicht so intensiv geforscht wie dieses Mal. XD Allerdings muss ich im Nachhinein auch sagen, dass 9S ziemlich überpowert wurde. Das Hacking ist zu mächtig und lässt sich zu einfach einsetzen. Ferner nutzt sich das eigentlich ganz gute Hacking-Mini-Game so recht schnell ab, da es einfach zu oft eingesetzt wird. Nach dem Ende des 2ten Durchlaufs wird einem ja versucht Lust auf den 3ten Durchlauf zu machen. Auch wenn ich wirklich nicht wüsste wie sich da noch irgendwas verbessern könnte, aber mal sehen. Die Story von 9S´ Perspektive zu sehen war durchaus auch interessanter als ich erwartet hätte. XD

Amid Evil: Ein echt interessanter Retro-Design-Shooter, der wie etwa auch schon etwa Devil Daggers vor ihm ein wenig auf die DOOM-Welle aufspringt. Das Design der Gegner und der Levelarchitektur ist auf jeden Fall ein wenig Himmel und Hölle-Artig und die Tatsache, dass es hier wirklich interessante magische Waffen gibt, welche praktisch die üblichen Verdächtigen von DOOM, sprich Fäuste, Pistole, Shotgun, MG, Raketenwerfer und BFG ersetzen. Mein Favorit ist allerdings der Raketenwerfer, der geschrumpfte Planeten abfeuert. XD Dazu gibt es für jeden getöteten Feind eine Seele zum Aufsammeln, die eine Anzeige auffüllt, welche wenn sie Voll ist einen Supermodus aktiviert bei dem jede der 7 Waffen nochmal ihren eigenen Twist bekommt. Auch interessant: Anstatt Munition verbrauchen die Waffen Mana, rotes, grünes, blaues und violettes, ich glaube 2 Waffen brauchen sogar 2 Manatypen. Interessantes Grundkonzept, aber wie ich finde viel zu schwer geraten, nicht nur weil die Geschwindigkeit, selbst für einen Quake-Fanatiker zu hoch sein könnte. Dieses Bildschirm-Wackeln bei Seitenbewegung ist ja knapp an der Unerträglichkeit. Das Zielen ist damit schwierig und das Spiel insgesamt echt schwierig zu erlernen. Außerdem hat es meiner Meinung nach einfach nicht genug Kontent mit seinen nur 7 Waffen und gerade einmal 8 (viel mehr waren es nicht) Feindtypen. Dadurch ist der Wert echt mal hart zu hinterfragen, gerade wenn es für einen 1st-Person-Shooter so schwierig zu erlernen ist. ^^

One Finger Death Punch 2: Eins dieser Spiele die sich nicht nur auf den letzten Drücker noch in die Liste geschmuggelt haben, sondern mir auch noch etwas darüber beigebracht haben was ein gutes Kampfsystem zunächst mal im Grunde ausmacht. Es ist die Tatsache, dass man mit einem einzigen Tastendruck in der Lage ist eine situationsbedingte Animation auslösen kann. Je höher die Menge dieser Animationen da praktisch möglich sind umso besser das Kampfsystem. Es kommt also nicht auf ein Mortal Combat-Combosystem (Das bei mir nie gescheit funktioniert hat oO) oder einen möglichst verzweigten Skilltree oder gar Komplexität in irgendeiner Weiße an, sondern nur darauf. Je automatisierter und damit einfacher das System am Ende ist umso besser und flüssiger spielt es sich. Das war es was Batman Arkham.../Shadow of ... so gut gemacht hatte und One Finger Death Punch, in meinem Falle der 2te Teil, stellt da keine Ausnahme dar. Und was man da alles an Animationen lostreten kann. Neben den üblichen Verdächtigen, bei denen ein Schlag ein toter Gegner ist, gibt es dann noch ganze Kurzduelle, Wurfwaffen, Schusswaffen, Die Fernkampfangriffe des Feindes abzuwehren, Schwerter, Speere, Stäbe Sensen, Kettensägen, Lichtschwerter sogar eine Gitarre und ein Besen gehen als Schlagwaffe, sowie Stühle, Tische, Blumentöpfe und Katons (XD). Und das war längstens noch nicht alles und das ganze nur mit dem Druck von 2 Tasten, meist noch mit dem selben Finger erreichbar. OK, wir haben es gecheckt, daher kommt der Name also. XD So entsteht insgesamt eine gefühlt wunderbare Kombination aus Batman Arkam-Kombosystem und Rhythmus-Spiel. ^^ Dabei ist die Grafik mit den Strichmännchen zwar einfach gehalten, aber die Fülle an Animationen Hintergründen und Content hält den Artstyle insgesamt auf hohem Niveau. Das würde ich auch über die Musikuntermalung sagen. Von traitionell Asiatisch, über Elektro-Schrott bis hin zu episch klingenden Stückern oder wirklich endgeilem Melodic Death Metal ist echt alles vertreten und für jeden sollte sich was finden womit er sich durch die Strichmännchenwelt prügeln kann. Schade nur, dass man da selbst als Spieler keine richtige Wahl hat was man hören will.

Disciples 2 - Rise of the Elves - Zwerg-, Elf- und Menschen-Gameplay XD: Tatsächlich, selbst nachdem ich eine nicht mehr zählbare Anzahl an Stunden in einen Dämonen- und einen Nekromanten-Hero gesteckt habe um diese hoch zu leveln und dabei wirklich ziemlich viele Upgrade-Pfade und Strategieen getestet habe (wobei die meisten bei diesen Fraktionen einfach klassische Brute-Force-Strategieen sind oder im besten Fall ein wenig Disabling beinhalten XD), dachte ich nicht dass sich die Gutartigen oder Neutralen Fraktionen in irgendeiner Weiße noch interessant zocken würden. Aber das tun sie tatsächlich. oO Die Elfen bauen auf ihre Schützen-Einheiten, die tatsächlich für fast alle Situationen gerüstet werden können. Selbst Feuer, Gift und Eisschaden sind möglich. Die Elfen leveln außerdem ungewöhlich schnell auf die höchste Stufe hoch und haben eine Gebietsübernahme-Einheit mit einem Specialskill der das Schlachtfeld mit kleinen, lebenden Büschen voll summoned. Damit kann dieser Hero fast alleine unterwegs sein und ist wahrscheinlich der stärkste dieser Art. Bei den Heilern können die Elfen sogar Immunitäten für einen Zug verleihen. Allerdings können spätere Levels davon nur eine bestimmte Immunität gewähren anstatt 4 verschiedenen at Random. Ich wüsste also nicht weshalb man da überhaupt upgraden sollte. oO Zu guter letzt sind auch die Greifen der Elfen ziemlich mächtig und können mit den Untoten Drachen der Nekromanten und den Dämonen der Höllenfraktion mit halten, zumindest bis zu einem bestimmten Grad. Dann gibt es die Zwerg-Fraktion, die zwar nicht so viele Levelups hat wie die anderen Fraktionen, aber praktisch jede Einheit kann entweder auf hohen Einzellschaden oder möglichst weit verteilten Flächenschaden eingestellt werden. Dazu haben die Zwerge wahrscheinlich die einzige Support-Unit mit der Fähigkeit die Angriffe zu verstärken oder auf einem anderen Pfad, ganze Zusatzangriffe zu gewähren. Somit können im Einzellkampf den Bösen Fraktionen unterlegene Einheiten trotzdem am Ende unglaublich krassen DMG raus hauen. Zu guter letzt haben wir die Menschenfraktion, die zwar in keinem Offensiven Gebiet wirklich was drauf hat, aber dafür solche mächtige Heiler und kann nach meinem Wissen sogar wiederbeleben, so dass es bei gutem Upgrading fast unmöglich ist den einzigen Damage-Dealer den man dann meistens in der Armee hat überhaupt anzutasten. Ein Kampf mit der Menschenfraktion kann also echt nervig sein... für den Gegner. XD Wirklich endgeil und echt immer noch für jeden zu empfehlen der auf Heroes of Might & Magic steht, aber gerne mehr einen Fokus auf die einzellnen Kreaturen anstelle von Masse hätte. Wenn man es auch mal verstanden hat, ist es wirklich ganz simpel.

Steredenn - Nachtrag: Ich wollte zwar keine Nachträge mehr machen, aber wenn ich Kacke geschrieben habe, muss ich die zumindest korrigieren. XD Und bei Steredenn liegt das eindeutig daran, dass ich aus dem Buildsystem von Nova Drift kam. Das Nova Drift-Buildsystem ist genial, jedes Upgrade verändert das Gameplay bedeutend. Bei Steredenn ist das nicht ganz so krass. Schadens- und Panzerungsupgrades fühlt man meistens gar nicht richtig, dann gibt es die Upgrades welche den Punktestand betreffen, welche aus der Sicht von jemandem, der nicht für High Scores zockt, völlig unnütz sind. Allerdings dann gibt es noch andere, die dann doch nutzen haben. Wie etwa jene, die einen Waffentyp upgraden oder solche die deren Droprate erhöhen. Auch die Spezialfähigkeiten und deren Upgrades weiß ich mittlerweile zu schätzen und was ich noch mehr zu schätzen gelernt habe sind die Steredenn-Waffen. So ziemlich alle zocken sich ein wenig anders, überschneidungen gibt es (etwa Shotgun, Mega-Shotgun und Energy-Shotgun) aber das unterschiedliche Aussehen der Attacken und deren doch manchmal unterschiedliche Effekte halten auch hier das Gameplay hoch. Einer der wichtigsten Teile des Games ist hier die Random zugeworfenen Waffen sinnvoll zu kombinieren. Nicht immer ist die neue Waffe auch gut für den Build den man gerade anstrebt. Noch wichtiger als Waffenkenntnis in dem Game sind allerdings die Kenntnisse der Feindschiffe. Man muss wissen welche Feinde wie viel aushalten, wie sie sich bewegen und welche Angriffe man von ihnen zu erwarten hat, sonst hat man in den prozeduralen Wellenmustern tatsächlich keine Chance. Die Tatsache, dass es nicht so viele verschiedene sind, dass man überfordert wäre trägt hier auch eher zur Spielbarkeit bei als zur Langeweile. Zumal am Ende jedes Levels ein Boss wartet, der selbst wenn man es tatsächlich schafft ihn auf Anhieb zu besiegen, wirklich immer sehr schweißtreibende Actionsituationen schafft. Und wenn man es nicht schafft, ich bin jetzt weit genug gekommen, kann ich sagen, dass diese Schiffe immer ein Muster haben, dass man sich aneignen kann und auch mit der Zeit tut und wenn man es hat, dann kommen einem frühe Bosse irgendwann kackeinfach vor und man versteht gar nicht weshalb man da überhaupt mal solche Probleme hatte. Und tatsächlich lässt das Spiel einige interessante Builds zu, etwa Drohnen-Builds und viele andere, man muss nur ähnlich wie in Wizard of Legend einfach eine Weile zocken bis man dahinter kommt wie die Upgrades, Waffensysteme und die 5 Schiffe miteinander zu kombinieren sind. ^^

Neuro Voider - Nachtrag: Auch hier gibt es Bullshit zu korrigieren, denn Neuro Voiders beste Stärke ist wahrscheinlich sein Stufensystem für Waffensysteme, welches je nach Rarität auch eine ganz andere Waffe von grund auf sein kann. So schießt zum Beispiel ein normaler üblicher Raketenwerfer eine Rakete frontal, ein Ultra-Rare Raketenwerfer geschätzte 12 in alle Richtungen, während ein normaler Rare-Raketenwerfer zwar auch nur eine frontal abschießt aber im Schnellfeuer. Ferner sagt die Rare-Stufe nur wenig über die Schadenswerte der Waffe aus, die werden nämlich von der Dungeon-Stufe bestimmt. So ist es möglich dass ein normaler Common-Raketenwerfer trotzdem besser ist als seine selteneren Gegenstücker, einfach weil seine Schadenswerte besser sind. Hat man dies verstanden, macht das Game wirklich Fun und kann sehr lange beschäftigen. Durch Co-Op und andere Optionen wirds nur noch besser. Auch die Spezialeffekte sehen eigentlich besser aus, als ich sie vorher gemacht habe und auch wenn die Bosse scheiße aussehen, Fun machen sie ja und einfach sind die meist wirklich nicht. XD

Starr Mazer DSP: OK. Das hier scheint wohl durch ne ziemlich brutale Entwicklungs- und Gerichtsprozess-Hölle gegangen zu sein und dafür muss ich dann doch sagen, dass es überraschend gut ist. Aber leider noch weit davon ein entfernt ein wirklich gutes Game zu werden. Die Zufalls-Generierten Piloten und Schiffe sind wirklich eine echt coole Idee und diese mit dem Punktestand des Vorhergehenden Runs zu kaufen ist fast noch besser. Jetzt habe ich endlich wieder überhaupt einen Grund Punkte zu jagen. Auch gut finde ich diese sich vereinigenden Pick-Ups welche nicht nur Punkte (10x, 100x und so weiter pro Größenstufe) bringen, sondern auch die Waffen upgraden und die Energie dafür und die Super-Attacke aufladen. Aber insgesamt spielt sich das ganze einfach irgendwie noch nicht ganz Flüssig und braucht dringend noch mehr Arbeit, sowie noch mehr Content. Mehr wie 3 oder 4 Gegner-Typen hab ich nicht gesehen bisher und die sind nicht mal so spektakulär, dass man sie nochmal sehen müsste, das selbe gilt für die Levels und Raumschiffe. Genug Potential zum verbessern ist aber da und es kann ja noch werden. Bisher gibt es aber keinen Grund Starr Mazer zu zocken, wenn man auch Steredenn, Neuro Voider oder gar Wizard of Legend zocken kann. Da muss noch viel Arbeit gemacht werden bis das Game soweit ist. -.-´

DoDonPachi (+ Ressurection): Kürzlich darauf gestoßen und ich kann mich an 2 oder 3 sehr frustige Runden davon als Kind errinnern, ist aber ganz lange her. Ganz klar das Original wurde konstruiert um dem Gamer das Geld nur so aus dem Sack zu ziehen. Daher auch die Sofort-Continue-Funktion gegen Bezahlung. Auch hier wieder Pay2Win schon damals. XD Aber grundsätzlich war das Game, bis auf die Tatsache, dass man durch jeden Treffer sofort stirbt und der Bildschirm ab dem 2ten Level praktisch immer voll ist von irgendwas, wodurch man krepieren kann, eigentlich echt geil. Diese Mechanik die entweder Schüsse oder einen Laser abfeuern lassen konnte und die Bomben, welche gleichzeitig als Ladungen für einen Mega-Laser gebraucht werden konnten machten echt Laune. Durch 2 Unterschiedliche Upgrade-Typen, bei dem einmal die Schüsse oder der Laser stärker betont werden können und die 3 zumindest ein wenig unterschiedliche Schiffe für den Spieler machte das ganze echt Laune. Ressurection kann das irgendwie echt nicht ganz wiedergeben. Man wollte sich nicht mit einem einfachen Remake zufrieden geben, sondern wollte ein paar Moderne Mechaniken einbringen. Dann hat man sich aber nicht getraut auch nur ein einiges neues Schiff hinzu zu fügen und der Upgradepfad ist mit 3 Stufen und den tonnen an Power-Ups die man hinterher geschmissen bekommt echt immer noch sehr beschränkt. Ganz nett ist zwar die Tatsache, dass die Bosse jetzt 2 Stufen haben, aber WTFSG, warum zur Hölle transformieren die Dinger zu Anime-Mecha-Girls? oO Oo oO Wieso? Weshalb? Warum? ... Damit ist für mich persönlich das Game irgendwie ein wenig gestorben. Ich hatte ein Action-Shooter ohne Versuche mir Hentai unterzuschieben erwartet. XD Für alles andere sollte man vlt. lieber gucken ob man nicht eine Emulation versuchen will oder sowas.

Armored Warriors: Eines auf das ich in meiner Kindheit leider nicht getroffen bin. Grundsätzlich haben wir hier eigentlich ein ganz klassisches Arcade-Pseudo3D-Prügelspiel, aber mit Mechas!!! Da bin ich eigentlich immer am Start. XD Sehr geil auch bei Armored Warriors die einfache Steuerung für seine Zeit und die Fights sind für damals wirklich geil. Aber noch geiler sind die 4 Unterschiedlichen Mechas die zur Verfügung stehen und die Tatsache dass die Mechas ingame mit Aufgesammelten Teilen gebuildet werden können und müssen. Gerade Fernkampfwaffen müssen oft gewechselt werden, da sie nutzlos sind nachdem die Munition leer geworden ist. Und Nahkampf-Waffen/Arme haben alle eigene Angriffe, so dass die Wahl doch waise getroffen werden sollte. Sofort-Continue und P2W auch hier, aber heutzutage gottseidank nicht mehr so sehr von Bedeutung. ^^

Hardcore Mecha: So jetzt der Grund warum ich sowas uraltes wieder ausgrabe. Grundsätzlich könnte man die Games als ähnlich bezeichnen. Allerdings ist ganz klar, dass es sich hier um eine Weiterentwicklung handelt, insbesondere in Sachen Bewegungs- und Kampfsystem. Tatsächlich zockt sich das ganze in vollständigem 2D genauso gut wie ich eigentlich gehofft hatte, aber Hardcore Mecha hat als Game einfach ein paar Probleme. Die Upgrades für den Main-Mecha sind zahlreich und machen Laune, aber nur ein einiziger für die Kampgne und der Rest im Online-Only-Multiplayer ist da schon etwas ärmlich. Da können die ganz gut erzählte und umfassende Story und die nette Grafik auch nicht mehr genug raus reißen, ebenso die im Armored Warriors-Style unterwegs gefundenen Mechateile und Schusswaffen. -.-´

Toukiden 2 - Nachtrag?: OK. Scheinbar brauchte ich einfach nur ein wenig Zeit um in diese Monster Hunter-Style-Games hinein zu finden. Das gilt für das Original, das gilt für die Kopie God Eater und jetzt scheinbar auch für Toukiden, dem Monster Hunter-Klon von den Dynasty Warriors-Machern. Hier sind allerdings die Monster-Jagten an die Story-Missionen gekoppelt wenn ich das richtig sehe. Darüber hinaus kann man wohl in der Offen gestalteten Welt kleine Viecher jagen gehen und Sachen sammeln. Loot wird verwendet um neue Waffen und Rüstungen herzustellen. Und meine Fresse da gibt es wirklich geiles Zeug, dass sich echt unterschiedlich spielt, sogar besser als die God Arcs von God Eater und vor allen unterschiedlicher. Meine Favoriten sind momentan ganz klar die Klingen-Kette, die Sichel-Kette, die Muskete und das Naginata (Ein rießiges Katana an nem Speer, wenn ich das richtig sehe XD). Aber auch ein einfaches Langschwert, oder die Schwert-Schild-Kombo machen schon unglaublichen Fun. Anders als in God Eater, wo mir das beinahe unmöglich erscheint, sollte man in Toukiden durchaus auch mal je nach Waffe die Ausweichrolle oder den Block nutzen, sonst macht man es wohl nicht so lange. Anders als ich das von Dynasty Warriors-Versuchen gewohnt bin, geht das in Toukiden auch recht kontrolliert. So weit, so Monster Hunter. Darüber hinaus gibt es jetzt aber noch Charakter-Anpassungen, die weit über Monster Hunter hinaus gehen und auch hier wieder mehr an God Eater errinnern. Die Anpassungen für den Charakter und damit die Spielweißen sind hier wirklich endlos und unterscheiden sich immer stark genug, dass ein Versuch zumindest immer irgendwie Sinn ergibt. Die Monster Designs sehen wie eine Zwischenstufe zwischen beiden zum Vergleich herran gezogenen Games aus und waren eigentlich immer ziemlich cool bisher. Ich bin gespannt was mich hier noch erwartet und zocke weiter, auch wenn das hier wahrscheinlich nicht mehr zu lesen sein wird.

Everspace - Nachtrag: So, einen neuen Rechner, einen neuen Controller, 50 entnervt aufgegebene Versuche weil ich immer noch kein Scheunentor mit der Steuerung treffen konnte und am Ende eine Optionseinstellung später hatte ich nun den einen Durchlauf, den Everspace sich als Game verdient hatte. Das dürfte mittlerweile mein größtes Problem mit diesen Rogue-Style-Games sein. Sie haben Tonnenweiße guten Content, der sich mit dem zocken erschließt, was der Grund ist, weshalb ich mich nicht auf Lineare oder Open-World-Games beschränke, aber sie sind echt so schrecklich Random, das man sie oft Stunden zocken kann und nichts sieht, was das Spielerlebnis wirklich possitiv gestalten würde. So würde ich sagen, ist es mir in Everspace, zusätzlich zu dieser einen grauenhaften Steueroption, die sich "Glätten" in den Input-Einstellungen nennt. Was auch immer da geglättet wird am Input, es ist absolute Hühnerkacke und nicht durchdacht. Die Entscheidung es Standard-Mäßig aktiv zu schalten verstehe ich dadurch ohnehin nicht. Aber egal, jetzt ist mal genug gemotzt, ich möchte nämlich eigentlich alle anderen Aussagen über Everspace von zuvor zurück nehmen. Sektoren ab Level 2 aufwärts sehen einfach durchgehend Klasse aus und dieser Sektor in Level 3 den ich hatte, in einem sehr niedrigen Orbit eines Gasplaneten, wirklich warnsinn. Da kann die X-Reihe noch ne Weile üben, bevor sie dieses Gefühl hinbekommt. Durch die Steuerungseinstellungen die ich endlich gefunden habe hat sich auch jede Kritik an den Gefechten erledigt. Die spielen sich jetzt ziemlich gut und auch da kann die X-Reihe noch ne Weile üben, bevor sie dieses Action-Feeling hinbekommt. Die Waffen sind zwar immer noch schrecklich Standard größten Teils, aber das Problem haben auch andere Games deren Namen sich sogar auf ihre große Waffenauswahl bezieht (Enter the Gungeon). Die Blitzkanone und der Strahlenlaser waren allerdings ganz cool. Und seit ich dank Monster Hunter World gelernt habe Crafting Systeme sinnvoll einzusetzen stört mich auch dieses nicht mehr, sondern trägt ganz gut zur Ergänzung und der Aushebelung der oft zu krassen Randomness bei. Die Story nimmt auch noch eine Wendung, ebenfalls in der Darstellung, die sie wesentlich verbessert und jetzt schon zu mehr als einer schlechten Ausrede macht. Die 4 Schiffe die man fliegen kann sind zwar wenig aber ausreichend und mittlerweile kann ich Everspace jedem, der mal wieder ein gutes Space-Game sucht empfehlen, sofern er denn die Hardware dafür hat. Selbst auf meiner momentanen Monster-Kiste habe ich manchmal üble FPS-Drops bei Gefechten mit vielen Feinden gleichzeitig. Aber so wie ich sehe wird auch immer noch Fleißig dran gepatched, so dass das auch mal irgendwann besser wird (hoffentlich).

So und zu guter letzt, weil ich es auf grund neuster Entwicklungen kann, gebe ich mal meine Meinung zu einem alten Konflikt zwischen Gamern ab, nämlich Xbox oder Playstation-Controller. XD

Xbox VS Playstation-Controller: Der hier von mir Jahre lang verwendete 360-Controller wurde ursprünglich von mir damals aus diversen Gründen gewählt. Zum einen weil mir die Triggers damals sehr gut gefiehlen, die Tasten dem von Nintendo-Konsolen entsprechen, so dass er praktisch immer passt, egal welchen Emulator man startet und weil ich noch niemals gehört hatte, dass der Controller vor der Xbox itself im Eimer war. Aus heutiger Sicht eine komplette Fehlentscheidung. Nun nach 4 Jahren zeigen sich die massiven Materialschwächen, die auch im Controller schon immer vorhanden waren. Die Federn des Hauptsticks, dem auf der linken Seite, sind völlig ausgeleiert und können den Stick nur noch nach viel zu langer Zeit zentrieren falls überhaupt. Wenn man ihn also los lässt zieht er auf eine Seite. Nach gerade einmal 4 Jahren finde ich das trozdem etwas dreist, da meine Controller für die Playstation 2 damals heute immer noch funktionieren und teilweiße genauso intensiv genutzt worden sind. Den größten Hammer finde ich allerdings dann, dass den Stick zu reparieren ein Ersatzteil für 6€ und einen haufen heftigste Lötarbeit kosten würde, während ein neuer Controller aus China 10€ kosten würde. Da muss man sich über Mikroplastik im Meer wirklich nicht mehr wundern. -.-´ Aber auch abseits von Qualität und Preispolitik hatte ich Probleme mit dem verdammten Ding. Neben diesem grauenhaften Steuerkreuz, dessen Bedeutung ich unterschätzt hatte, ist da noch diese Sache mit dem versetzt platzierten linken Stick. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das auch noch gesund für die Hände sein soll, auch wenn immer wieder betont wird, dass es Geschmackssache wäre. Dazu ist die Griffergonimie des 360-Controllers komplette Hühnerkacke. Ich habe das Ding sogar in Verdacht starke Probleme in beiden Schultern bei mir ausgelöst zu haben. Das merke ich insbesondere jetzt wo ich einen PS4-Controller am Rechner verwende. Der hat zwar keine so schön dosierbaren Triggers, aber für das was man sein Gas in Racinggames dosieren muss, reicht es immer. Selbst die Wiederstände der Sticks gefallen mir beim Playstationcontroller besser. Über das Steuerkreuz verliere ich besser auch mal eine weitern Worte und die Sache mit dem Tastencode ist in der Praxis überbewertet. Ich achte heutzutage da eh nicht mehr wirklich drauf. Ob die Taste jetzt mit nem grünen A oder nem blauen X beschriftet ist, ist mir da echt egal. Es sieht also beschissen aus für den Xbox-Controller und noch lustiger wird das ganze, wenn ich dran denke, dass Recherchen im Internet ergeben haben, dass das ganze beim Xbox One-Controller genauso oder noch schlimmer ist. Ich verstehe auch nicht wieso so viele Controllerhersteller für PC das absolut ungesunde Xbox-Layout verwenden. oO Noch dazu hat dann der PS4-Controller noch so tollen Extra-Schnickschnack wie ein (wenn auch eher mittelmäßiges) Touchpad an der Oberseite und eine scheinbar RGB-Fähige LED am der Vorderseite. Mal sehen wie das jetzt bei Sony mit der Langlebigkeit heutzutage ist. Microsoft scheißt auf jeden Fall jämmerlich ab und wenn ich nicht irgendeinen Exclusiv-Titel unbedingt haben möchte, gäbe es für mich auch null Prozent Grund jemals eine Xbox zu kaufen, auch keinen wirklichen für ne Playstation, allerdings in der Diskussion würde ich mich ganz klar auf PS-Seite stellen, wegen eindeutig besserem Controller. Danke fürs Lesen. XD

So und mit diesem Monster von einem Review-Post verabschiedet sich der CoB für weiteres. Nicht aus dem Forum, aber davon derartige Review-Posts zu verfassen. Vielleicht schreibe ich nochmal solche Review-Posts aber dann nur mit Dingen, die mir vielleicht von anderen vorgeschlagen wurden. XD Ich selbst schreibe hier wohl nicht mehr viel und wenn die Aktivität nicht weiter zu nimmt, werde ich wohl auch meine Eigene nun stärker zurück fahren und wahrscheinlich auch das Forum mit der Zeit weniger besuchen. Vielleicht sehen wir uns irgendwo in den Weiten des Internets wieder, oder wir kennen uns schon längst und wissen es noch gar nicht. XD
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Mo 4. Nov 2019, 20:05

Nachdem ich jetzt mehrmals entnervt mit Darksiders 3 aufgehört hatte und es wieder aufgenommen hatte, sollte nun der Moment kommen an dem ich ihm endlich einen entgültigen Durchlauf verpasse. Schließlich hatte ich das mit dem 2ten Teil auch so gemacht, auch wenn es eine Weile gedauert hatte, bis dorthin. Allerdings jetzt ist wirklich der Punkt gekommen an dem ich das Game entnervt von der Festplatte schmeiße und wahrscheinlich nie wieder anfasse. In egal welcher Spielwelt, nirgendwo ist ein Boss wie Völlerei (Glutony) eine gute Idee. Welches Arschloch aus der Bossdesignabteilung war der Meinung, dass dieser Boss nicht eine unblockbare Instant-Killer-Attacken mit unglaublich wenig Vorbereitungszeit braucht, sondern gleich 2? Welcher Idiot meinte, er müsste den Schaden und die HP so weit hoch drehen, dass man den Impact seiner Schläge nicht mal mehr richtig mitbekommt? Egal wer es war, ich hoffe er wurde mit einem dicken fetten Schlag in die Fresse aus dem Studio geworfen, denn dieser Boss ist der Liste der beschissensten die mir ein Game jemals unterjubeln wollte auf Platz 3, gleich nach dem Massive MT von Armored Core 2 - Another Age und dem ersten Bossgegner aus The Surge. Das übertrifft sogar den brennenden Bullen aus Sekiro. Und nein, der Rest des Games hat auf gar keinen Fall ausgereicht um am weiterspielen zu halten. Bei den beiden Vorgängern war das allerdings noch so. Gunfire Games töten gerade eines meiner liebsten Game-Franchises der Vergangenheit und Darksiders Genesis ist was mich angeht schon Scheißdreck bevor es überhaupt released ist. Auch hier frage ich mich welcher Depp auf die Idee gekommen ist aus Darksiders einen generischen Top-Down-Shooter zu machen. Das kann ja nix mehr werden und was mich angeht ist das Franchise fertig. Ich habe kein Interesse an weiteren Teilen und werde diese, beginnend mit diesem absolut lächerlichen Cash-Grab von einem dritten Teil, vollständig ignorieren. -.-´
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » Mo 4. Nov 2019, 20:53

Jupp. An dem scheitere ich auch. Der Rest des Spieles ist aber super.



Momentan spiele ich Tyranny.

Tolle Story, hohe Wiederspielbarkeit, durch die verschiedenen Entscheidungen die man treffen kann und das Magiesystem ist super, durch die Möglichkeit seine eigenen Zauber zu erstellen.

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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Mo 4. Nov 2019, 22:18

Tom hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 20:53
Jupp. An dem scheitere ich auch. Der Rest des Spieles ist aber super.
Super ist leider nicht das Wort, dass ich da nehmen würde. Es hat zugegebener Maßen auch seine Momente, aber leider Klont es Dark Souls zu stark. Neben der Tatsache, dass die Feinde viel zu viel Schaden austeilen, ist da auch noch dieses dämliche Savesystem aus Dark Souls, durch dass man zu oft gezwungen ist Passagen zu wiederholen und nicht zu letzt die Tatsache, dass das Gameplay so unglaublich eintönig geworden ist und ich Dark Souls nicht genug leiden kann um zu sagen, dass das nichts macht. -.-´ Dazu mixt man noch ein langweiliges Combosystem, mittelmäßige Waffen und genauso langweile Specialskills, dann landet man bei der Mittelmäßigkeit die dieser Dritte Teil ist. Noch dazu enttäuscht er sogar die ohnehin während der Ankündigungen immer niedriger angesetzten Erwartungen.
Tom hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 20:53
Momentan spiele ich Tyranny.

Tolle Story, hohe Wiederspielbarkeit, durch die verschiedenen Entscheidungen die man treffen kann und das Magiesystem ist super, durch die Möglichkeit seine eigenen Zauber zu erstellen.
Das ließt sich nicht verkehrt. Gerade eigene Spells basteln mag mir irgendwie ganz gut gefallen. Aber eine Frage hätte ich da noch: Rundenbasierte Kämpfe oder RTS mit Pause so wie in Pillars of Ethernity?
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » Mo 4. Nov 2019, 22:49

Echtzeitkämpfe, die man jederzeit pausieren kann. In den Pausen kann man jedem Gruppenmitglied einzeln Befehle geben. Mit der SHIFT Taste lassen sich auch mehrere Befehle an einen Charakter geben. Die arbeiten die dann in der Reihenfolge ab, in der du ihnen die Befehle gegeben hast.

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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » Mi 6. Nov 2019, 10:45

Beim ersten Durchlauf wollte ich auf der "relativen guten Seite" spielen. Aber bei der ersten Eroberung hab ich mir deswegen meine früheren Verbündeten zum Feind gemacht. War ja auch klar. Nur das die gleich einen General schickten und ich null Chance hatte. Vlt lags aber auch daran, dass ich da nicht groß auf Ausrüstung und Skills geschaut habe. :argh2:

Beim zweiten Durchlauf hab ich dann auf gute Ausrüstung geachtet und meine Talente sorgfältig ausgewählt. An der gleichen Stelle wie beim ersten Durchlauf hab ich dann mit dem General gekämpft, ihn dann aber betrogen und mir den Turm selber unter den Nagel gerissen. :zwinkerzwinker: Das tolle daran ist, ich hab während der ganzen Zeit die Fraktionen unter meinem Herrscher (es gibt mehrere Armeen) gegeneinander aufgestachelt, was schlussendlich dazu geführt hat, dass ich für einen Bürgerkrieg verantwortlich bin. oO

Bei den Talenten hab ich mich primär für Stich-/Stoßwaffen entschieden, weil es bei den 6 Talenten (Geschicklichkeit, Reichweite, Magie, Führung, Verteidigung, Großwaffen) je eine Fähigkeit für Stich gab. Dadurch hab ich quasi bei einem Angriff immer gleich mehrere Effekte dabei (Finte, Flucht, Arkaner Ansturm, Feind markieren, zu den Waffen, überwältigende Kraft und konzentrierter Schlag).

Meine sekundäre Spezialisierung ist dann natürlich Magie.
Zauber können aus 4 Kombination bestehen:
=> Kern: Feuer, Eis, Leben, ...
=> Sigil: AoE Angriff, AoE Buff, AoE DeBuff, Einzelziel, ...
=> Akzent: Stärke, Wirkungsbereich, Reichweite, Dauer, ...
=> Sigill: Feuer/Frost vereint, Markierung, ...
Aber je mehr man miteinander kombiniert, desto mehr Wissen braucht man, um die Zauber einsetzen können. Das gilt auch für die Gruppenmitglieder. Deswegen habe ich es mir so eingerichtet, dass meine Nahkämpfer Zauber beherrschen, die ihre Waffen, Rüstungen und Auren durch Feuer / Eis modifizieren. Sowie einen AoE Buffer (Heilung, Rüstung stärken, Waffen stärken, Bewegungsgeschwindigkeit, Ausweichen, ...) und einen AoE DeBuffer (einfrieren, verlangsamen, einschläfern, Rüstung korrodieren, Waffen korrodieren, ...). Ich hab mich bei meinen Zaubern auf AoE Schaden (Arktischer Boden, trockenes Land, ...) spezialisiert, während ich selbst mit Waffen kämpfe.
Das gute ist, dass die Gruppe selbstständig ihre Talente, Fähigkeiten, Zauber, etc. einsetzen. :1tu:

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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » Sa 9. Nov 2019, 00:14

Kleines Rätsel ...
Was zocke ich?
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Child of Bodom
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Child of Bodom » Sa 9. Nov 2019, 11:26

Hab das Rätsel schon gelöst, brauche für sowas meist nicht sehr lange. Ich nenne es mal im Spoilertag. Vielleicht wollen andere auch noch Raten. XD Ich muss sagen mich juckt es nicht besonders, da mich schon das Spiel auf dem es offensichtlich basiert (Interface ist fast identisch), mich schon nicht besonders juckt. Aber vlt. gebe ich mir mal Tyranny. Mit Spellbau-Systemen kann mich mittlerweile fast immer kriegen. XD
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Das Game heißt "Dawn of Man"
und das von dem ich meine dass es darauf basiert, heißt "Banished"
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Tom » Sa 9. Nov 2019, 12:39

Im Anhang mal ein Screenshot aus meinem Spielverlauf. Da siehst du ein Beispiel, wie so ein Zauber aufgebaut sein kann. Ich hab hier mal einfach alles aktiviert. In der Beschreibung steht dann auch jedes Detail dazu: Wie viel Schaden angerichtet wird, wie weit er reicht. Wie lange er anhält. Und vieles mehr. Einfach super.
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Mit Banished hat es weniger zu tun. Ich würde es mehr mit Planetbase vergleichen. Gleicher Macher. Madrugaworks
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Re: Ich zocke gerade...

Beitrag von Chabero » Sa 9. Nov 2019, 13:33

von der Optik kommst etwas an Banished ran auch wenns nicht passt, hatte passendes aber auf steam gesehen, gabs kürzlich im Angebot wenn ich nicht irre.
*Spoiler hab ich gelesen, wusste welches es ist kam aber nicht auf den Namen*
Taugt das Spiel was?

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