Wissenschaftsdiskussion

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Tom » Mi 18. Mai 2016, 23:30

Faszinierend!
Will haben!
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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Chabero » Do 19. Mai 2016, 20:41

wie groß ist die Sauerei wenn mans wieder raus holt?
wieviel von dem Gel bleibt an der Wurst hängen?

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Staubschmied » Sa 21. Mai 2016, 20:43

Angeblich gar nichts. Aber selbst, wenn das wahr wäre: Von der Wurst bleibt immer noch was im Gel hängen. Dann wird einem das Bio-Zeug irgendwann die absolute Gammelmasse. Das "Bio-Zeug" funktioniert aber angeblich auch mit Nano-Robotern, von denen ich auch noch nichts gesehen habe.

Vermutlich also einfach nur ein völlig unrealistischer Design-Entwurf. "Erfunden" ist da also das falsche Wort.

Aber falls jemand eine gute Quelle zur Funktionsweise findet, interessieren würde mich das ja schon ... also, falls es dazu doch noch was gibt, das ich nur nicht gefunden habe.

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Sa 21. Mai 2016, 22:12

Nee, ich hatte ein Bild von dem Teil schon vor ein paar Jahren (zwei oder drei?) gesehen und auch keinerlei vernünftige Information dazu gefunden.
Hmm, es gibt da wohl ein (offizielles?) Video aus dem Jahre 2012 (YouTube), dessen ersten Kommentar ich doch zitieren möchte:
dustin b hat geschrieben:Bullshit, I invented a doorless door too, you just walk through this non sticky odorless gell hung in front of the doorway. wheres my money?
Naja. Eigentlich sagt Toms Bild ja schon alles. Wenn ein Designer einen biomechanischen Kühlschank entwirft, dann sieht der hübsch aus.

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Staubschmied » So 22. Mai 2016, 09:07

Oh, da steht "entworfen" ... ich war so verwirrt, weil ich aus irgendeinem Grunde "erfunden" gelesen habe ... :pfeif:

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » So 29. Mai 2016, 21:42

Ich bin über den Wikipedia-Artikel Timeline of the far future gestolpert und lese mich schon den ganzen Abend durch abzweigende Artikel. Es erscheint mir recht... ernüchternd. Die Erosion der uns bekannten Landmarken, statistische Vorhersagen von Artensterben und Asteroideneinschlägen, das Ende der Photosynthese, das Abkühlen des Universums, das Ende der Sternentstehung, Zerfall baryonischer Materie.
Aber es sind auch eine Menge interessanter Konzepte dabei, wie das Boltzmann Brain oder dass aufgrund von Quantenfluktuation das exakt selbe Universum erneut entstehen und ablaufen wird.
Und anscheinend gibt es auf Statistik beruhende Argumente, wann die menschliche Rasse aussterben wird. Sehr philosphisch.

Entsprechend gibt es auch eine Timeline of the near future, in der abgesehen von Sportereignissen der nächsten paar Jahre und astronomischen Ereignissen der nächsten paar Jahrhunderte nicht wirklich viel steht. Abgesehen von der technologischen Singularität 2040.

Davon ausgehend gibt es auch einen Artikel über das 3rd Millennium, in dem wichtige Ereignisse stehen. Also Revolutionen, Terroranschläge und nukleare Katastrophen für die meisten Kontinente sowie ein Buschfeuer in Ozeanien. Ôo
2050 kriegen wir den Weltraumaufzug, 2200 werden wir eine Typ-I-Zivilisation und 2250 haben wir den Weltstaat. Huh.

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Chabero » Mo 30. Mai 2016, 15:56

*Nach mir die Sintflut.. wobei... teilweise war die ja schon da oO letztes Wochenende...*

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Di 12. Jul 2016, 21:28

Ist mir irgendwann Ende des letzten Monats aufgefallen:
Phys.org - Wissenschaftler evaluieren Kraftwerke, die all ihre CO2-Emissionen in Kohlenstoffnanoröhren konvertieren
So wie es scheint (und mein Wissen von Chemie ist arg begrenzt, also vertraue ich den Aussagen des Textes), ist es problemlos möglich, CO2 in Kohlenstoffnanoröhren (CNTs) zu verwandeln. Es würde sämtliche CO2-Emissionen des Kraftwerks eliminieren, die Energieeffizienz erhöhen, den Energie-Output zwar um 8% verringern aber dafür die Einnahmen (bei momentanem Marktpreis von CNTs) um das ca. 200-Fache steigern.

Das einzige Manko scheint - meinem Verständnis nach - der Verbrauch von Lithium als Ressource zu sein. Wie gut sich das Prinzip skalieren lässt und wie hoch die Anschaffungskosten sind, scheint noch nicht bestimmt zu sein, aber bei einer Steigerung der Einnahmen um zwei Größenordnungen dürfte sich das rechnen.

Falls sich jemand für das Paper interessiert, ist es am Ende des Artikels verlinkt und kostenlos verfügbar.

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Beitrag von Staubschmied » Mo 18. Jul 2016, 08:02

Ich frage mich, wie schnell das den Marktpreis für CNTs ins Bodenlose fallen lassen würde, wenn plötzlich alle Kohlekraftwerke sowas in Massen herstellen. Hmmm ... !

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Di 19. Jul 2016, 16:29

Bei einer Einnahmensteigerung von 20.000% dürfte die Gewinnspanne hoch genug sein, dass man einen Preiseinbruch um 90% gut überstehen würde. Leider ist Ausgabensteigerung (wenn ich recht gesehen habe) nicht bemessen, aber angenommen, dass die nicht allzu hoch ausfällt, würde ja sogar ein Einbruch um 99% noch im gewinnbringenden Bereich liegen.
Und billige CNTs wären natürlich toll. :D

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Tom » Di 19. Jul 2016, 23:57

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Chabero » Mi 20. Jul 2016, 06:53

Links einbauen musste aber noch lernen :pfeif:

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Tom » Mi 20. Jul 2016, 06:55

Geht bei mir einwandfrei.

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Mi 20. Jul 2016, 13:57

Bei mir nicht. Da steht einfach nur der BBCode. Seltsam. Vielleicht, weil so viele []-Terme in der URL vorkommen.
Funktionabler Link: http://iq.intel.de/tarnkappe-neues-nano ... nsichtbar/
Oder bei phys.org: http://phys.org/news/2016-07-scientists ... cloak.html
Wenn ich das zugehörige Paper (Nature - Surface Wave Cloak from Graded Refractive Index Nanocomposites) richtig verstehe, lassen sich mit der Tarnkappe aber "nur" Bodenwellen (Wellen, die der Krümmung einer Oberfläche folgen) tarnen, die im Bereich von 8-10GHz (Mikrowellen, Wellenlänge ca. 30-37mm) liegen. Das Material, entlang bzw. durch das sich die Wellen bewegen, sorgt dabei dafür, dass die zurückgelegte Weglänge gerader und gekrümmter Lichtstrahlen übereinstimmen und es keine Streuung nach vorn oder hinten gibt, wodurch es zu deutlich weniger Schattenwurf und Reflexion (im Mikrowellenbereich) kommt.
Ich kenne mich mit dem Thema leider viel zu wenig aus, um sagen zu können, wofür man das anwenden könnte, aber es klingt ziemlich cool. Phys.org sagt, dass man dadurch besonders Mikrowellen-Antennen an bislang unmöglichen Stellen anbringen könnte.

Zum Thema Tarnkappen finde ich persönlich das Paper OSA - Invisibility exposed: physical bounds on passive cloaking (Phys.org-Artikel) recht interessant, in dem eine theoretische Abschätzung gemacht wird, in welchem Frequenzbereich eine wie starke Tarnung überhaupt physikalisch möglich ist. Insbesondere wird die Tarnfähigkeit anhand der Bandbreite - also wie groß der "unsichtbare" Frequenzbereich ist, optisch dürften das ca. 50% sein - und der Objektgröße bemessen. Es stellt sich heraus, dass es sehr viel leichter ist, ein (möglichst kleines) Objekt für große Wellenlängen unsichtbar zu machen. Man kann also eine mittelgroße Radioantenne für große Bandbreiten unsichtbar machen, um bessere Kommunikation zu ermöglichen, aber keinen menschlichen Körper im Optischen, zumindest nicht über den gesamten optischen Bereich.

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Chabero » Mi 20. Jul 2016, 15:14

Körper-Bodypainting ;) wobei da immer noch die Wärmeerkennung bleibt

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