Wissenschaftsdiskussion

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Beitrag von Tom » Di 17. Nov 2015, 22:57

Em,n=2n-m(nm)

Ich hasse Perfektion.
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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Mi 18. Nov 2015, 15:03

...meinst du die Reihe von 2n-m multipliziert mit dem Binomialkoeffizienten von n über m? Nee... dafür ist da ein = zu viel. Wolfram Alpha beißt sich auf jeden Fall die Zähne dran aus.

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Staubschmied » Mi 18. Nov 2015, 16:51

if_youre_happy_and_you_know_it.jpg

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Tom » Mi 18. Nov 2015, 18:32

@Glumski
Siehe Anhang. ;)
Dateianhänge
hypercube.png
hypercube.png (54.12 KiB) 3477 mal betrachtet

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Rainer Prem » Mi 18. Nov 2015, 19:48

Ah,

zuviel Avengers geschaut.

Grüße
Rainer
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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Tom » Mi 18. Nov 2015, 19:57

Eigentlich nicht ...

Ich hasse Perfektion.
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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Staubschmied » Mi 18. Nov 2015, 20:11

https://www.mybb.de/erweiterungen/16x/p ... th-bbcode/

Hier, falls du voll mathematisch gehen willst. :zwinkerzwinker:
Verstehe die Formel aber so oder so nicht, da sind gar keine Variablen eingeführt worden.
:aUeberheblich:

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Mi 18. Nov 2015, 20:46

Siehe Anhang. ;)
Ohhhhhhh.
... trotzdem verstehe ich die Vorschrift nicht. :mrgreen:
Hier, falls du voll mathematisch gehen willst. :zwinkerzwinker:
Ist... ist das die LaTeX-Library? Ich glaube, es ist die LaTeX-Library! :crazy:
(Kann hier jemand LaTeX?)
Verstehe die Formel aber so oder so nicht, da sind gar keine Variablen eingeführt worden.
Normalerweise würde ich in meiner Rolle als allem überlegener Physiker irgendeine abfällige Bemerkung über Programmierung machen, aber... das Problem habe ich auch. :oops: Steht E für Energie?

Ah, Moment. Wikipedia zur Rettung:
"Wenn man einen n-dimensionalen Hyperwürfel in ein kartesisches Koordinatensystem um den Ursprung zentriert und nach den Koordinatenachsen ausgerichtet legt, gibt es zu einem k-dimensionalen Grenzelement k Koordinatenachsen, die parallel zu diesem Grenzelement sind. Andererseits gibt es aber zu jeder Auswahl von k Koordinatenachsen nicht nur ein k-dimensionales Grenzelement, sondern 2n-k, weil man durch jede der n-k zu den Grenzelementen senkrechten Achsen die Anzahl der Grenzelemente verdoppelt (es gibt dieselben Grenzelemente noch einmal parallelverschoben auf der anderen Seite der Achse). Die Anzahl der Grenzelemente ergibt sich also aus dem Produkt der Anzahl der Möglichkeiten, k Achsen aus den n Achsen auszuwählend (Binomialkoeffizient), mit der Anzahl von Grenzelementen für jede Auswahl und lautet somit [obige Formel]"
Es gibt dazu auch eine Abbildung, die unglaublich nicht hilfreich ist.

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Staubschmied » Do 19. Nov 2015, 09:13

Ist... ist das die LaTeX-Library? Ich glaube, es ist die LaTeX-Library! :crazy:
(Kann hier jemand LaTeX?)
Ja und ich. Seitdem ich es kenne, gibt es für mich nur noch .txt und .tex, alles dazwischen mufft ab!
Normalerweise würde ich in meiner Rolle als allem überlegener Physiker irgendeine abfällige Bemerkung über Programmierung machen, aber... das Problem habe ich auch. :oops: Steht E für Energie?
Informatiker neigen leider auch dazu, nichts ordentlich einzuführen und ihren Code nicht zu kommentieren. Aber ich schreibe überall Kommentare dran und führe alles ein, weil ich so gern sauber arbeite. Einhorn-Status: Bestätigt. (Nicht so eins wie bei MLP, sondern ein reguläres.)
"Wenn man einen n-dimensionalen Hyperwürfel in ein kartesisches Koordinatensystem um den Ursprung zentriert und nach den Koordinatenachsen ausgerichtet legt, gibt es zu einem k-dimensionalen Grenzelement k Koordinatenachsen, die parallel zu diesem Grenzelement sind. Andererseits gibt es aber zu jeder Auswahl von k Koordinatenachsen nicht nur ein k-dimensionales Grenzelement, sondern 2n-k, weil man durch jede der n-k zu den Grenzelementen senkrechten Achsen die Anzahl der Grenzelemente verdoppelt (es gibt dieselben Grenzelemente noch einmal parallelverschoben auf der anderen Seite der Achse). Die Anzahl der Grenzelemente ergibt sich also aus dem Produkt der Anzahl der Möglichkeiten, k Achsen aus den n Achsen auszuwählend (Binomialkoeffizient), mit der Anzahl von Grenzelementen für jede Auswahl und lautet somit [obige Formel]"
Hey, das verstehe ich fast. :)

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Do 19. Nov 2015, 21:42

Ja und ich. Seitdem ich es kenne, gibt es für mich nur noch .txt und .tex, alles dazwischen mufft ab!
Mich hat bislang abgeschreckt, dass man nicht viel mehr als den blinkenden Cursor und seine Tastatur hat. Ich bin einfach viel zu faul... Hast du tolle Tutorials oder so?
Informatiker neigen leider auch dazu, nichts ordentlich einzuführen und ihren Code nicht zu kommentieren. Aber ich schreibe überall Kommentare dran und führe alles ein, weil ich so gern sauber arbeite. Einhorn-Status: Bestätigt. (Nicht so eins wie bei MLP, sondern ein reguläres.)
Physiker sind faul und hassen neue Begriffe. Widerstand z.B. ist so oft belegt, dass es echt unlustig wird. Und im Englischen werden mit continuity equation so ziemlich alle Erhaltungssätze bezeichnet. Im Deutschen ist die Kontinuitätsgleichung zum Glück nur die für Flüssigkeiten. Oh, und die von Strom. Naja, und die von Wahrscheinlichkeiten. Ach verdammt.
Hey, das verstehe ich fast. :)
Für einen Sekundenbruchteil war ich mir sicher, dass ich es verstanden hatte. Vielleicht war der damalige Glumski schlauer, als ich es jetzt bin. Dramatisch. :roll:
(Der Text ist ein ziemlich gutes Beispiel für einen der Gründe, aus denen ich Mathematiker nicht sonderlich leiden kann.)

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Staubschmied » Fr 20. Nov 2015, 10:16

Na ja, es ist halt was sehr Spezielles. Ich habe schon ein paar Mal mit Hypercube-Strukturen gearbeitet (manche Prozessornetze sind dem Prinzip entsprechend verlinkt) und erstmal ist halt alles etwas verwirrend. Aber am Ende, wen interessiert überhaupt, wie viele parallele Koordinatenachsen 'nen Hypercube hat ...
Glumski hat geschrieben:Mich hat bislang abgeschreckt, dass man nicht viel mehr als den blinkenden Cursor und seine Tastatur hat. Ich bin einfach viel zu faul... Hast du tolle Tutorials oder so?
Installier dir
  • TeXworks unter Windows
  • gummi unter Linux
und benutz diese Datei. Mit dem Editor öffnen. Gummi aktualisiert die angezeigte PDF automatisch, bei TeXworks musst du Strg+T drücken, um das Resultat zu sehen. (Visuelle Rückmeldung ist einfach nützlich, damit man weiß, was man tut.) Die .tex ist so konfiguriert, dass alles, was du erstmal machen willst, wahrscheinlich bereits möglich ist. Oben in Kommentaren sind nützliche Code-Schnippsel, unten ist eine alte Hausaufgabe, die viele Formeln benutzt, sodass du die auch sehen kannst.

Immer, wenn du was Neues machen willst, googlest du einfach "latex how do i open a beer with a lighter" oder was auch immer du gerade versuchst und bekommst den Befehl wahrscheinlich in den ersten drei Ergebnissen.

Ich denke, es ist das beste, wenn du dich damit einfach so ins kalte Wasser wirfst und halt via Trial&Error immer wieder Strg+T drückst (oder dir das Zwischenergebnis in gummi ansiehst). Fehlermeldungen sind meistens sogar nützlich. Es ist nicht kompliziert, nur ungewohnt. So wie Hypercubes.

PS:
\newpage startet eine neue Seite, das fehlt da, glaube ich. Sonst frag einfach hier, ich bin LaTeXpErTe.

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Fr 20. Nov 2015, 15:46

TeXworks unter Windows
Ach wie schön, dass ich doch irgendwo noch dieses MiKTeX herumfliegen habe. Danach schreit er nämlich gerade. :D

Linux hab' ich nicht, da ich manchmal Spiele spielen will und zu faul bin, zwei Betriebssysteme zu haben. :oops:
und benutz diese Datei.
Okay.
bei TeXworks musst du Strg+T drücken, um das Resultat zu sehen
Grr, er findet MiKTeX nicht.
Grr, jetzt findet er MiKTeX, aber nicht die pdflatex.exe.
Grr, jetzt muss er Dinge nachladen.
Whoa, er findet tatsächlich den Server der nächsten Fern-Uni als Repository.
Wow, 10 KB/s. Das ist ja schon fast... ugh.
Und yay, es klappt!
Immer, wenn du was Neues machen willst, googlest du einfach "latex how do i open a beer with a lighter" oder was auch immer du gerade versuchst und bekommst den Befehl wahrscheinlich in den ersten drei Ergebnissen.
Ist... ist das die freundliche Version von Let Me Google That For You? :D
Ich denke, es ist das beste, wenn du dich damit einfach so ins kalte Wasser wirfst und halt via Trial&Error immer wieder Strg+T drückst (oder dir das Zwischenergebnis in gummi ansiehst). Fehlermeldungen sind meistens sogar nützlich. Es ist nicht kompliziert, nur ungewohnt. So wie Hypercubes.
Vielleicht versuche ich es beim nächsten Protokoll (in ca. zwei Wochen). Wahrscheinlich nicht, weil ich faul bin. Aber mal sehen, zumindest hab' ich's funktionsfähig auf dem Rechner.

Vielen Dank auf jeden Fall! Wahrscheinlich werd' ich dich irgendwann grauenvoll damit nerven. :P

Grüße
Glumski

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Staubschmied » Fr 20. Nov 2015, 16:01

Glumski hat geschrieben:Ist... ist das die freundliche Version von Let Me Google That For You? :D
War eher als Hinweis darauf gemeint, dass Googlen für Latex-Befehle unglaublich gut funktioniert. Im Gegensatz zu z.B. Matlab, wie ich finde.

Miktechs usw. hatte ich schon wieder ganz vergessen, unter Ubuntu holte er sich das glaube ich automatisch mit. Aber auf meinem Standrechner habe ich auch nur Windows, weil Videospiele. :D

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Fr 20. Nov 2015, 22:05

War eher als Hinweis darauf gemeint, dass Googlen für Latex-Befehle unglaublich gut funktioniert. Im Gegensatz zu z.B. Matlab, wie ich finde.
Hmm, bei direkten Befehlen kann ich mir das gut vorstellen. Wenn man allerdings nur "Latex Tutorial" eingibt, sind die Ergebnisse sehr, sehr seltsam. :roll:
Matlab konnte ich bislang zum Glück ignorieren. Für graphische Auswertungen haben wir qtiPlot (grauenvolles, instabiles Programm) und natürlich Excel (das man aber aus Gründen nicht nutzen darf) sowie Mathematica (für das ich zu doof bin).
Miktechs usw. hatte ich schon wieder ganz vergessen, unter Ubuntu holte er sich das glaube ich automatisch mit.
Ja, er braucht auch nur die Basic Library. Alles weitere holt er sich automatisch nach, und meine Güte, es gibt da ja echt eine ganze Menge an Paketen!

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Re: Wissenschaftsdiskussion

Beitrag von Glumski » Sa 21. Nov 2015, 22:51

Ich hab' heute ein paar Stunden mit LaTeX gearbeitet. Es gibt ein paar Dinge, überwiegend Grundlagen, die mich am Anfang sehr verwundert haben. Eine davon ist z.B., dass Formeln sich leicht in $-Zeichen verpacken lassen, was zwar schön ist, wenn man Formeln schreiben will (und das weiß), aber sehr verwirrend, wenn alle möglichen Sonderzeichen wie Pfeile nur in $ stehen und man keine Ahnung hat wieso. Naja, das fällt einem natürlich sehr schnell auf.
Die grundsätzliche Notation \begin{Umgebung} ... \end{Umgebung} finde ich persönlich sehr nervig, insbesondere, da alle drei Syntax-Zeichen nicht sonderlich leicht zu erreichen sind. Und ganz im Ernst, wer hat sich ausgedacht, die Reihenfolge auf der Tastatur {[]} zu machen? Ich würde {}[] echt bevorzugen...
Manchmal, wenn ich diese Syntax-Zeichen schreibe, entsteht dahinter irgendein seltsames Symbol, z.B. die Kartenfarbe Kreuz (oder war es Pik?). Ich kann mir nicht wirklich erklären warum.
Obwohl das Dokument explizit auf ngerman gestellt ist, erscheinen die Anführungszeichen beidseitig oben und müssen auf der einen Seite via \glqq eingefügt werden.
Das Nachladen von Paketen war bei mir häufiger nötig als erwartet (z.B. ulem, mathabx, MnSymbol, array) und leider habe ich keinen Indikator gefunden, der mir sagt, ob das Paket bereits erfolgreich heruntergeladen wurde oder ob er noch dabei ist. Naja. Meistens sind die nur ein paar KB groß, aber bei MB-Größe dauert das einige Sekunden, die mich sehr verwirren.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie das mit den Absätzen funktioniert. {description} lässt sich ziemlich gut für manche Absätze verwenden (die mit einer Mini-Überschrift zu Beginn wie z.B. "Ansatz:"), mit \par schließt man die Dinger offensichtlich. Wie genau ich aber einrücken kann, insb. nur die erste Zeile eines Absatzes oder alle bis auf die erste, hab' ich noch nicht ganz kapiert. Angeblich soll es mit \indent klappen, aber das tut es nicht.
Dafür, dass \newline angeblich Teufelszeug ist, wenn man einen Zeilenumbruch haben möchte, funktioniert es in erstaunlich vielen Fällen besser als \par oder \\ oder \linebreak, insb. da die überwiegend Nebeneffekte haben. Naja...
Einrücken und insbesondere Textausrichtung funktioniert super, wenn man so etwas wie eine Mini-Tabelle mit \newline und \phantom aufbaut, aber echt mies, wenn man einen mehrzeiligen {description} so einrücken möchte, dass der Umbruch erst hinter dem hervorgehobenen Wort beginnt (was meist da der Fall ist, da es bei so Dingen wie "Idee:" sonst echt seltsam aussieht).
Formeln zu schreiben funktioniert erstaunlich schnell und leicht, auch wenn es nervt, sich die Sonderzeichen rauszusuchen. Ich habe unglaublich lange gebraucht, bis ich endlich das entsprechen-Zeichen ('=' mit 'nem Dach drüber) gefunden habe.
Tabellen kotzen mich echt an. Anscheinend sagt die Design-Schule, dass vertikale Linien Teufelszeug sind, und leider sind vertikale Linien vielen Befehlen auch nicht wohl gesonnen. Ich habe es jetzt geschafft, eine halbwegs vernünftige Tabelle zu erstellen, aber sobald man in einer der Überschriften einen Zeilenumbruch benötigt, wird es unangenehm. Zumal er den Supertext extrem nah an die horizontalen Linien schreibt (ohne die die Tabelle jedoch zu unübersichtlich wird). Insgesamt misfällt mir die Notation von Tabellen, auch wenn mir wirklich nicht einfällt, wie man es besser hätte lösen können. Wahrscheinlich sind Tabellen in jeder Hinsicht einfach zum Kotzen und man sollte sich freuen, dass es überhaupt geht.
Gerade graphische Funktionen scheinen kompliziert zu sein, sind dafür aber auch ziemlich mächtig. Insbesondere mit Kästen um z.B. eine wichtige Formel oder eine Anmerkung muss ich mich noch auseinandersetzen.
Der Textumbruch mitten im Wort bei Überlänge funktioniert ja wirklich super gut! Er hat "Sternentwicklungsendzustände" korrekt getrennt, wo Word wahrscheinlich einfach irgendwo abschneiden würde.
Als die Tabelle nicht mehr auf eine Seite gepasst hat, wurde sie auf die nächste Seite geschoben und der Inhalt der ursprünglichen Seite wurde subtil so gestreckt, dass es nicht auffällt, dass dort eigentlich noch total viel Platz ist. Sieht super aus, ohne dass ich überhaupt irgendetwas hätte machen müssen! Hat mich sehr erstaunt!
Die Einstellmöglichkeiten zu Beginn des Dokuments machen mir ein wenig Angst. Ich habe die Dokumentklasse von article auf book geändert, da ich mein Skript abtippe... keine Ahnung, ob das eine gute Idee war oder nicht.
Demnächst müsste ich eine Grafik übertragen. Ich habe noch keine Ahnung, ob LaTeX vernünftige Zeichenwerkzeuge dafür besitzt oder ob ich mir irgendetwas mit Paint.NET malen soll. Es ist eigentlich die Art Grafik, die ich in einer seltsamen Mischung aus Word und Excel erstellen würde, daher bin ich mir noch gar nicht sicher, was ich tun soll...

(Außerdem: Yay, Textwände!)

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