Science VS Fiction

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Staubschmied
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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Sa 7. Mär 2015, 11:57

Glumski hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass es dazu Geld braucht. Möglichst viele Ziffern im Click-Counter sind wahrscheinlich schon Anreiz genug. Ich weiß, dass es mich sehr gefreut hat, als eines "meiner" Videos vierstellig wurde.
Na ja, Klicks sind sicher gut, aber 51.600 – 412.800 Euro im Jahr sind definitiv besser. Allein schon, was man da wieder für Klicks von kaufen kann ... ich habe gerade nachgeschaut, 100k Klicks kosten derzeit 449€. Das heißt von dem Geld könnte er sich circa 91 Millionen Klicks kaufen.

Eine Idee, die ich zum eigentlichen Thema dieses Themas gerade hatte:
Wie valide wäre in Weltraumkämpfen der Einsatz des Äquivalents eines Feuerschiffes? Wir haben ja schon festgestellt, dass GKS relativ schwerfällig und auf einige Distanz in ihren Bewegungen vorausberechenbar sind. Wenn man jetzt große Feuerschiffe baut, deren zentrale Aufgabe ist ein solches GKS zu rammen ... wäre das effektiv? Könnte ein GKS einen auf es zukommenden mit Antrieben versehenen Quasi-Kometen stoppen? Wie stabil könnte man so eine Ramme konstruieren?

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Tom » Sa 7. Mär 2015, 12:10

Das Rammschiff XD müsste nur so lange stabil bleiben, bis es am Ziel ankommt. Oder in einer Entfernung ist, die durch eine Explosionswelle Schaden zufügt.
Die Frage ist, ob man es gleich als Kamikazeschiff konstruiert oder ob alle Schiffe diese Möglichkeit haben sollten.
Wenn es ein reines Kamikazeschiff wird, würd ich es in Wabenstruktur aufbauen, mit Querstreben in jedem Raum und Gang. Optimale Stabilität. Dann würde ich das ganze Schiff mit explosivem Material, Gas und/oder Flüssigkeit.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Glumski » Sa 7. Mär 2015, 15:13

Na ja, Klicks sind sicher gut, aber 51.600 – 412.800 Euro im Jahr sind definitiv besser. Allein schon, was man da wieder für Klicks von kaufen kann ... ich habe gerade nachgeschaut, 100k Klicks kosten derzeit 449€. Das heißt von dem Geld könnte er sich circa 91 Millionen Klicks kaufen.
Wait, what? oO
Das ist wirklich erstaunlich viel.
Wie valide wäre in Weltraumkämpfen der Einsatz des Äquivalents eines Feuerschiffes? Wir haben ja schon festgestellt, dass GKS relativ schwerfällig und auf einige Distanz in ihren Bewegungen vorausberechenbar sind. Wenn man jetzt große Feuerschiffe baut, deren zentrale Aufgabe ist ein solches GKS zu rammen ... wäre das effektiv? Könnte ein GKS einen auf es zukommenden mit Antrieben versehenen Quasi-Kometen stoppen? Wie stabil könnte man so eine Ramme konstruieren?
Ich denke schon, dass das funktionieren dürfte. Es muss nur schnell genug sein, um die paar Kurskorrekturen des GKS zu kontern, was wahrscheinlich schwieriger wird, wenn das GKS schon früh hinter den Kamikaze-Plan kommt. Letztendlich wäre so ein Feuerschiff ja nichts anderes als eine sehr, sehr große Rakete...
Die Frage ist, ob man es gleich als Kamikazeschiff konstruiert oder ob alle Schiffe diese Möglichkeit haben sollten.
Ich bin mir sicher, dass man jeden Bordcomputer auf einen Kollisionskurs programmieren könnte. Ist nur ziemlich teuer, wenn man das mit seinem brandneuen Bentley macht. Falls aber schon absehbar ist, dass man sein Schiff verliert, kann man so immerhin noch den Feind mitnehmen...
Ein speziell konstruiertes Kamikaze-Schiff dürfte sogar recht gut funktionieren. Man kann sich wieder den ganzen Schnickschnack wie Wohnquartiere oder Lebenserhaltung sparen (und sogar die eventuelle Strahlenabschirmung diverser Generatoren) und stattdessen explosives Zeugs einladen oder 'n paar Zusatzschilde/Panzerung, damit man auch wirklich ankommt und nicht vorher in die Luft fliegt.

Letztendlich würde ich vermuten, dass das eine Kostenfrage ist. Aber auch da könnte man ja vielleicht ausrangierte Schiffe umbauen.

Hmm. Wahrscheinlich könnte man auch ein Zivilschiff mit Sprengstoff vollstopfen und irgendwie dafür sorgen, dass es an einer feindlichen Station (oder einem GKS) andockt. Wenn so ein Hangar hochgeht, ist der Rest wahrscheinlich auch nicht mehr im besten Zustand. Dürfte besonders als koordinierter Erstschlag ziemlich effektiv sein.

Grüße
Glumski

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Glumski » Do 12. Mär 2015, 23:48

Da ist mir doch tatsächlich noch ein Thema zu Science vs Fiction eingefallen: Der Mensch nutzt nur 10% seines Gehirns.
Dass das ziemlicher Schwachsinn ist, weiß mittlerweile fast jeder. Dennoch wird es hartnäckig insb. im SciFi-Bereich verwendet, z.B. in Stargate oder auch in dem sogar recht neuen Film Lucy.
Was ich mich frage: Woher kommt diese Idee? Warum hält sie sich so gut?
Der Fehler mit dem unglaublichen Spinat-Wert ist ja auch nur noch als Treppenwitz im Umlauf...

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Tom » Fr 13. Mär 2015, 06:14

Es sind 20% die wir nutzen. ;) :D

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Fr 13. Mär 2015, 10:49

Glumski hat geschrieben:Woher kommt diese Idee? Warum hält sie sich so gut?
Ich würde selbst antworten, aber Wikipedia macht das ziemlich kompakt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zehn-Prozent-Mythos

Warum sie sich so gut hält ist wohl Teil einer "I WANT TO BELIEVE"-Haltung vieler Leute.
Was ist das mit dem Spinat, was du da ansprichst?

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Chabero » Fr 13. Mär 2015, 10:53

Spinat galt mal als seehr gesund weil laut "auswertung" sehr viel Eisen enthalten ist, später stellte sich heraus das es sich dabei um einen "Kommafehler" handelte.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Fr 13. Mär 2015, 10:59

Ach so. Ich wusste auch, dass das mal als gesund galt und dann als weniger, aber dass das an einem Kommafehler lag ... grandios. :D

(Und lecker. Also, Spinat. Nicht der Fehler.)

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Glumski » Fr 13. Mär 2015, 11:46

Ich würde selbst antworten, aber Wikipedia macht das ziemlich kompakt:
Wow. Ich bin mal wieder erstaunt, was Wikipedia alles erklären kann.
Ach so. Ich wusste auch, dass das mal als gesund galt und dann als weniger, aber dass das an einem Kommafehler lag ... grandios.
Da fragt man sich doch, was Popeye wirklich in seinen Konservendosen hatte. :roll:

Was mich aber doch wundert, ist dass wir anscheinend wirklich nur einen recht geringen Teil des Gehirns aktiv nutzen (laut dem obigen Artikel ca. 10% im Schlaf und 35% sonst). Wenn ich an meinen Computer denke, dann ist der die meiste Zeit auch nicht mehr ausgelastet, aber wahrscheinlich kann ich den Vergleich auch nur ziehen, weil ich keine Ahnung von der Thematik habe. Meine Vermutung wäre, dass man nur 35% gleichzeitig benutzt, weil nur bestimmte Bereiche für bestimmte Dinge zuständig sind, aber dann müsste Multi-Tasking ja eigentlich echt gut funktionieren... ehh. Von euch ist nicht zufällig jemand Neuroinformatiker, oder? :D

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Fr 13. Mär 2015, 11:54

Ich bin zwar kein Neuroinformatiker, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass, wenn jemand 100% seines Gehirns zugleich benutzt, dies in etwa einem epileptischen Anfall entsprechen wird.

Um das zu erreichen müsste ja auch alle Rezeption zugleich ausgelöst werden: Alle Geschmäcker im Mund, alle Töne im Ohr, alle sensorischen Eindrücke, ...

Danach benutzt man dann wohl 0%. Für immer.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Glumski » Fr 13. Mär 2015, 23:18

Ich erinnere mich an eine SciFi-Geschichte, die mich sehr daran erinner (von P. K. Dick, glaube ich). Darin kam ein Mensch vor, der sich als Roboter entpuppte. Seine Empfindung funktionierte über eine extrem lange Lochkarte und als sie zu Ende war (er hat sie glaube ich abgeschnitten, aber es ist Jahre her, dass ich es gelesen habe) hat er alles gleichzeitig epfunden.

Ich meine mich daran zu erinnern, dass epileptische Anfälle tatsächlich die einzigen Ereignisse sind, bei denen ein sehr großer Anteil des Gehirns angesprochen wird. Da ich aber bis vorgestern noch der Meinung war, dass so etwas normal ist, traue ich meinem Gedächtnis gerade nicht so wirklich... Vielleicht hat ja jemand ein paar zusätzliche Löcher in meine Lochkarte gemacht...

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Sa 14. Mär 2015, 09:27

Lol, Lochkarten. Mit welcher Geschwindigkeit hat er die durchgezogen, 200m/s? :D Es ist schon lustig, wie man sich die Zukunft vorstellt ... für mich klingt das so, als hätte sich jemand gedacht: In Zukunft werden wir so weit entwickelt sein, dass wir Feuer nicht mit zwei, sondern mit vier Steinen machen! Dann ist es doppelt so heiß!

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Glumski » Sa 14. Mär 2015, 15:20

Ich erinnere mich an Raumpatrouille Orion, wo die Computer auf Raumschiffen (absichtlich) über ratternde Relais verfügten.
Und natürlich das Bügeleisen als Schubkontrolle (und die Waschmaschine als... irgendwas), aber das lag wohl eher am begrenzten Budget.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Tom » Sa 14. Mär 2015, 15:35

Der Bleistiftspitzer als Kommunikationsgerät. XD

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Tom » Mo 27. Apr 2015, 23:12

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