Science VS Fiction

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Tom
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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Tom » Sa 28. Feb 2015, 07:43

Ich hoffe, du hast noch im Kopf, was du geschrieben hast. Würd gern wissen, was du (und andere auch) dazu zu sagen habt.

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

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Staubschmied
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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Sa 28. Feb 2015, 09:36

Ich finde viele der Ideen in diesem Thema unplausibel, da uns Zukunftstechnologien noch gar nicht bekannt sind. Wer weiß schon, wie groß ein Raumantrieb später sein wird? Ein Jäger lässt sich auch leichter beschleunigen als ein Großkampfschiff, weil er kleiner ist. Je mehr Masse ich habe, desto mehr Energie muss ich für jede Art der Lenkung aufwenden; dank Trägheit zerreißt's mich auch eher selbst. Auch bin ich größer und kann leichter getroffen werden. Die Qualität der Tarnung von Raketen im Weltraum ist gar nicht klar, womöglich können diese auf hohe Distanz auch gar nicht geortet werden - denn auch die Qualität der Sensorik ist völlig unklar. Tarnung könnte überlegen sein, dann kann ich die Raketen womöglich gar nicht verlässlich vom Schwarz und Rauschen des Weltraums unterscheiden.

Und wie groß sind Zukunftstechnologien? Womöglich ist der räumliche Einsatz verschwindend gering. Wozu dann ein Schiff von der Größe Berlins bauen, das sich kaum selbst bewegt bekommt, viele leerstehende Hallen hat und insgesamt ein riesiges Ziel abgibt? Was nützen alle Arsenale, wenn ein quasi-unsichtbarer Marschflugkörper das Schiff aufgrund überlegender Zerstörungsfähigkeit ohnehin zerlegen kann?

Elektronische Kriegsführung ist momentan im Kommen, weil das Internet eine weltweite, offene und weitgehend nicht verstandene Technologie ist; es ist aber auch wahrscheinlich, dass sich das ändern wird. Es gibt weltweit Bemühungen zur Kontrolle des Internets und zuletzt kann sich jeder durch einfaches Ausstöpseln schützen. Ein Jäger wird kein Bluetooth haben. Die Entwicklung von Netztechnologien und der Informatik kann vielschichtig ausfallen - vielleicht kommt ja auch nichts Großes mehr.

Auch sind spätere soziopolitische Entwicklungen unabsehbar. Womöglich darf man einen Planeten gar nicht bombardieren, womöglich gehört es zum guten Ton. Womöglich ist das Kamerateam schon an Bord und berichtet zu Hause über eigene Kriegsverbrechen und der eigene Kopf rollt ob dessen.

Eine Zukunft, in der Jäger verschwindend winzig sind, weil die Traglast verschwindend gering ist, Schilde und Schutz quasi nicht existieren, aber die Explosionskraft hoch ist, ist denkbar.

Das sind jedoch alles sehr militärische Überlegungen. Womöglich ist Raumfahrt auch zivil dominiert. In der gegenwärtigen Welt spielen Firmen oft eine größere Rolle als Staaten oder lenken diese gar, ein wirtschaftlich dominierter Weltraum ist nicht auszuschließen. Vielleicht kommt auch Utopia und die nichtkommerzielle Raumfahrt siegt, stattdessen fliegen fröhliche Siedlungs- und Forschungsschiffe durch die Gegend und Leute haben Hippy-Kommunen im Jupiter-Orbit.

Womöglich ist ein Krieg um Ressourcen auch bedeutungslos, wenn wir die Kapazitäten haben um Großkampfschiffe zu errichten. Wer weiß, wie fortgeschritten dann aktuelle Technologien und Recycling sind; womöglich arbeitet alles mit Sonnenenergie und jegliche Bodenschätze werden von den zahllosen unbewohnten Planeten gewonnen. Davon gibt's auch mehr als bewohnte, und dort mosert auch niemand herum.

Womöglich ist Raumfahrt auch völlig uninteressant, weil sowieso alles im Orbit oder in unmittelbarer Orbitnähe entschieden wird. Der Weltraum ist groß, da fällt man sich unterwegs sowieso nicht über die Füße, und als planetare Lebensform werden wir das All womöglich nur zum Transit nutzen.

Womöglich gibt's im Weltraum auch Geräusche, weil wir's mit Atmosphäre geflutet haben, um leichter SciFi-Filme drehen zu können. Space-a-forming. Ok, dieser Punkt ist banane.

Aber sonst alles eine Frage der Prämissen über das theoretisierte Szenario. :pfeif:

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Niomedes
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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Niomedes » Sa 28. Feb 2015, 10:19

Das Theoretische Szenario ist eine Realität nach den Gesetzen des Technischen Fortschritts in Absehbarer Zukunft.
Diese Gesetmäßigkeiten besagen, das Reaktion erst nach Aktion geschieht, und Tarnung ist eine Reaktive Technik, weshalb es niemals einen Vorsprung in der Tarnung gegenüber der Sensorik geben kann, weil man sonst im voraus wissen müsste, wovor man sich in der zukunft tarnen will. Diese Bittere Lektion mussten die Optisch sehr gut getarnten U-boote der Kriegsmarine bei Einfürung des Radar lernen.

Die Frage nach der größe eines Raumantriebs ist auch völlig hinfällig, da wir hier in den Antrieb selbst, und die Bereitsellung seiner Energie Teilen müssen. Je größer ein Antrieb ist, desto mehr Leistung kann er auch Linear bringen. Und je größer der Antrieb im verhältnis zur gesamtmasse, desto schneller beschleunigt das schiff. Ausserdem übersiehst du hierbei, das der Jäger zwar schneller beschleunigt, aber wie gesagt, auch schneller seine Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, und dann eben von jedem Großkampfschif mit ordentlichem Aufbau überholt werden kann. Die Zugehörige Formel zur berechnung der Ungefähren Grenzwerte von Geschwindigkeit und Beschleunigung für ein Fahrzeug lautet: a=P/m*v (Wobei P für Peistung steht)

Eben solche Schiffe von der Größe berlins werden, selbst wenn sie durch einzelne Schüsse zerstört werden, Trotzdem die Hauptkampflast tragen. Sie haben die Möglichkeit tausende Tonnen von Waffen mit zu führen, und da die Reichweite der Meisten Waffen im Raum unbegrenzt ist, würden sie bereits auf Sensorenreichweite, also mehrere Lichtsekunden Entfernung, kämpfen. zu berücksichtigen ist aus, das ich mit "Sensorreichweite" meine in welchem gebiet die sensoren hoch auflösend sind. deren Reichweite ist Theoretisch auch Unbegrenzt. Wenn man nun also auf so eine Entfernung kämpft, dann wird man nicht oft treffen, also braucht man viel Munition. Die Gefahr durch Lenkwaffen wäre allerdings wohl eher gering, da diese die Selben probleme wie jäger hätten, und wenn sie nicht supergroß wären, entweder verdammt langsam wären, oder schon nach wenigen 1.000 kilometern nurnoch geradeaus fliegen würden. Mangels Treibstoff.

Das Geringe größe einem Jäger schutz bieten würde, ist auch eine mehr als Antiquierte theorie. Das stimmt vielleicht wenn du Jäger abfangen willst, in dem du das Firmament mit Schrapnellen abfüllst, aber ich brachte bereits das Arleigh Burke beispiel: Ein heutiger Kreuzer kann bereits Anfliegende Projektile erfassen und zerstören. Da in einem Jäger immer Mindestens Platz für Antriebe und KI systeme, und falls bemannt auch für Pilot und Lebenserhaltung sein muss, wirst du einen Jäger nicht kleiner als eine 20cm Granate kriegen. Und jedes Objekt das Größer ist, lässt sich mit heutiger Technologie schon Abfangen. Die Größe des Jägers spielt also ab einer bestimmten entfernung gar keine rolle mehr, und selbst auf große entfernung ist sie relativ vernachlässigbar, wenn man mit Lasern auf sie schiesst. Ausserdem hätte ein solcher jäger kaum vermögen Reaktionsmasse mit sich zu führen.

Und letztendlich zu Elokas: Unter Elokas versteht man nicht nur direkte Systeme zum Eindringen in Das Schiffsystem, sondern auch E.M.P. und grundsätzlich alle Ortungssysteme Störenden Kampfmaßnahmen. Und da triffst du auf den nächsten Punkt, an dem Jäger keine Chance haben: Großkamfschiffe können Flares, Coldflares, Gleißkörper, Radarstörende Partikel, uvm in großen massen mitführen, und Gradratkilometer große bereiche mit ihnen füllen, und so einen Toten winkel für gegnerische Erfassung kreieren. Ein Jäger hingegen kann.... das wenn er so klein ist jedenfalls nicht, wird also ziemlich schnell erfasst, wenn er sich seinem ziel annährt.

Und jetzt noch das Letzte: Jäger haben garnicht die Möglichkeit waffen zu tragen, die einem Großkampfschiff gefährlich würden. Ausser Raketen. Mit den bekannten Problemen.

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Staubschmied
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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Sa 28. Feb 2015, 11:02

Niomedes hat geschrieben:Diese Gesetmäßigkeiten besagen, das Reaktion erst nach Aktion geschieht, und Tarnung ist eine Reaktive Technik, weshalb es niemals einen Vorsprung in der Tarnung gegenüber der Sensorik geben kann, weil man sonst im voraus wissen müsste, wovor man sich in der zukunft tarnen will. Diese Bittere Lektion mussten die Optisch sehr gut getarnten U-boote der Kriegsmarine bei Einfürung des Radar lernen.
Also ist die Sensorik eine Reaktion auf die sehr gut getarnten U-Boote. Damit widersprichst du selbst deiner Einteilung von "Aktion" und "Reaktion". Es ist wohl viel mehr ein Ping-Pong, aber darüber hinaus kann es auch beliebige Entwicklungen ohne Notwendigkeit geben. Alles, was es dazu braucht, ist eine zufällige Entdeckung oder ein Genie.

Das mit dem linearen Leistungsanwachs nach Größe ist auch so eine Milchmädchenrechnung. Eine Zufallstechnologie kann kleiner sein und mehr leisten. Womöglich ist irgendwann bei 1m³ eine Leistung erreicht, die zwar mit einem größeren Antrieb höher wäre, aber das Schiff instant zerfetzt; dann ist die Leistung zwar bei größerem Antrieb größer, aber praktisch völlig uninteressant. (Und was entwickelt sich schon wirklich linear ...)
Niomedes hat geschrieben:Ausserdem übersiehst du hierbei, das der Jäger zwar schneller beschleunigt, aber wie gesagt, auch schneller seine Höchstgeschwindigkeit erreicht hat
Du tust ein bisschen so, als wenn ein GKS und ein Jäger beide einfach nur Punkte sind. Ein GKS hat auch viel mehr innere Trägheit zu bewältigen, Stichwort Selbstzerfetzung. Und wenn so ein Block erst mal auf dem Weg ist, kriegt man den so schnell auch nicht mehr manövriert. Formel schön und gut, aber viel zu einfach für echte Objekte.
Niomedes hat geschrieben:das ich mit "Sensorreichweite" meine in welchem gebiet die sensoren hoch auflösend sind. deren Reichweite ist Theoretisch auch Unbegrenzt.
Stichwort Theorie. Ich habe mal in Signalverarbeitung gearbeitet. Was du nicht verlässlich unterscheiden kannst, kannst du auch nicht sehen, da ist höhere Auflösung eher selten der Trick.
Niomedes hat geschrieben:Die Gefahr durch Lenkwaffen wäre allerdings wohl eher gering, da diese die Selben probleme wie jäger hätten, und wenn sie nicht supergroß wären, entweder verdammt langsam wären, oder schon nach wenigen 1.000 kilometern nurnoch geradeaus fliegen würden. Mangels Treibstoff.
Ich muss ja nicht ständig lenken und verliere im Raum auch nicht viel an Geschwindigkeit, wenn ich mal gar nicht Gas gebe. Da du riesige schwerbewegliche Ziele mit vorausberechenbarem Kurs einsetzt, trifft die Rakete dann auch ohne viele Manöver.
Niomedes hat geschrieben:Ein heutiger Kreuzer kann bereits Anfliegende Projektile erfassen und zerstören. Da in einem Jäger immer Mindestens Platz für Antriebe und KI systeme, und falls bemannt auch für Pilot und Lebenserhaltung sein muss, wirst du einen Jäger nicht kleiner als eine 20cm Granate kriegen. Und jedes Objekt das Größer ist, lässt sich mit heutiger Technologie schon Abfangen.
Wie kommst du darauf, dass spätere Projektile nicht besser getarnt sind? Funktioniert das auch im Weltraum? Wie kommst du darauf, dass es KIs geben wird? Höchst spekulativ. Zuletzt glaube ich auch nicht, dass Projektilerfassung und -zerstörung in einer Kampfsituation einwandfrei funktioniert. Wenn doch, Beweise bitte. Aber dann müsste ja der Raketenschirm auch schon funktionieren ... und da habe ich ganz anderes gehört.
Niomedes hat geschrieben:Ein Jäger hingegen kann.... das wenn er so klein ist jedenfalls nicht, wird also ziemlich schnell erfasst, wenn er sich seinem ziel annährt.
Und wenn die Tarnung besser ist? Wieder teile ich nicht die Prämisse.

Nicht zuletzt ist der Aufwand für ein Schiff der Größe Berlins auch unglaublich groß. Wer weiß, ob es überhaupt jemals die Ressourcen gibt, sowas zu tun - und wenn, ob es sich dann lohnt. Wenn man eins fertig hat und das zerstört wird, ist man eventuell auch nicht mehr so motiviert ein zweites zu bauen und geht eher auf die Guerilla-Schiene. Abgesehen davon, dass die Physik dahinter komplexer ist als eine Oberstufenformel. Und nicht zuletzt hängt die Konstruktion auch davon ab, mit was für einem Gegner man es überhaupt zu tun hat ...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns nicht einig werden.
Von daher schnell noch ein Comic über Extrapolation!
http://xkcd.com/605/

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Glumski » Sa 28. Feb 2015, 11:25

So, neuer Versuch. Weil ich immer noch wegen dem grausamen Verrat meines Computers verstimmt bin, kommt hier die Kurzfassung ohne vernünftiges zitieren der Vorposts etc.

(Haupt-) Beschleunigung pro Masse
Wenn wir zehn Jäger aneinander kleben, so hat das entstehende Schiff die selben Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte wie der einzelne Jäger. Man bemerkt aber, dass ein verhältnismäßig großer Teil der Oberfläche die Triebwerke beherbergt. Ein richtiges Großkampfschiff mit identischem Triebwerksaufbau wie bei Jägern wäre also von der Beschleunigung her deutlich langsamer als ein Jäger.
Andererseits kann man davon ausgehen, dass es auch in der Zukunft Technologien geben wird, die man nicht beliebig skalieren kann. Sollten wir also für ein extrem gut beschleunigendes Triebwerk aus irgendeinem Grund einen gewaltigen Teilchenbeschleuniger (wie den CERN) benötigen, so können wir den auf einem GKS einbauen, aber nicht auf einem Jäger. Der Jäger müsste sich also mit schlechterer Technologie begnügen. Es wäre somit möglich, dass ein GKS und ein Jäger identische Beschleunigungswerte besitzen.
Grundsätzlich würde ich mir vorstellen, dass das Problem aber gar nicht die Maximalbeschleunigung der Triebwerke ist, sondern das Platsch der Mannschaft an der Rückwand des Schiffes. Falls es keine Technologie gibt, die die Massenträgheit kompensieren (Inertialkompensatoren), war's das leider mit hohen Beschleunigungen. Bei einem Jäger ist das allerdings mit heutigen Mitteln wesentlich besser kompensierbar als bei größeren Objekten, schon allein, weil man in einem kleinen Einmann-Jäger nur in seinem Stuhl liegt, während ein GKS für gewöhnlich auch Wohnquartiere oder Gänge etc. besitzt.

Agilität (Beschleunigung auf anderen Achsen)
Es ist unwahrscheinlich, dass die Triebwerkstechnologie der Haupttriebwerke auf allen Achsen eingesetzt wird. Zum Steuern (und womöglich auch Bremsen) müsste eine andere Lösung eingesetzt werden, die häufig wesentlich leistungsschwächer ist. Hier wird die große Masse eines GKS der Agilität zum Verhängnis.
Dies führt auch dazu, dass man in dichteren Gebieten (Hauptverkehrszonen, Asteroidenfelder etc.) mit einem Jäger höhere Endgeschwindigkeiten erreichen kann als mit einem GKS, da der fette Pott ansonsten überall anecken würde. Auch die Inertialkompensation muss berücksichtigt werden; dem Jägerpiloten macht es nichts, wenn er mit 3G zur Seite gewirbelt wird, auf einem GKS würde alles durch die Gegend fliegen. Und 3G sind nicht gerade hohe Beschleunigung (ca. 30 m/s²).

Endgeschwindigkeit
Wenn ich über Triebwerke der Zukunft nachdenke, gilt mein erster Gedanke immer Ionentriebwerken. Bei denen und wahrscheinlich auch den meisten weiteren futuristischen Triebwerken liegt die Maximalgeschwindigkeit (AFAIK) bei c, wobei die Lichtgeschwindigkeit natürlich nur asymptotisch (also faktisch nie) erreicht wird. Das Problem der Endgeschwindigkeit reduziert sich also auf das Problem des Treibstoffes. Ein Jäger bietet natürlich nicht sonderlich viel Platz für riesige Tanks, ein GKS allerdings auch nicht, wenn wir ihn schon mit fetteren Triebwerken, größeren Energieschilden, Mega-Kanonen, Kraftwerken und Wohnquartieren vollstopfen. Da Jäger zudem nur kurzzeitig eingesetzt werden, bis sie zu ihrer Heimatbasis zurückkehren, während ein GKS wahrscheinlich auch langfristig agieren soll, ist bei Jägern wahrscheinlich eine höhere Endgeschwindigkeit sinnvoller.

Schilde/Panzerung
Stellen wir uns eine Kugel vor. Eine zweite Kugel zehnfachen Radius besitzt das tausendfache Volumen, aber nur die hundertfache Oberfläche. (Funktioniert genauso gut mit Würfeln und ich schätze mal allen regelmäßigen Körpern). Falls unser GKS also nicht über besonders viele Einschnürungen oder eine besonders absurde Form hat (z.B. Pfannkuchen), so muss auf einem GKS verhältnismäßig zum Volumen weniger Oberfläche von Schilden oder Panzerung abgedeckt werden. Man hat also recht viel Platz übrig, den man für bessere Schilde etc. benutzen kann.
Auch hier könnte das Skalierbarkeitsproblem wieder vorkommen; eventuell könnte man ein Schildsystem bauen, dass zwanzig Mal stärker ist aber nur vier Mal so groß wie das, das auf Jäger passt.

Projektilwaffen
Projektilwaffen haben den Vorteil, dass sie unseres Wissens nach kleiner und effizienter als Energiewaffen sind. Das wird sich in der Zukunft aber womöglich ändern.
Ein großer Vorteil von Projektilwaffen ist, dass ihre Energie kinetischer Natur ist. Sie machen also viel Wumms, wenn sie auftreffen, sind in der Regel Ladungsneutral und nicht magnetisch und somit auch nicht über Energieschilde stoppbar (es sei denn, dass diese eben auch kinetisch wirken). Ich würde davon ausgehen, dass man auch auf einem Jäger eine Projektilwaffe installieren kann, die kleine Geschosse auf sehr hohe Endgeschwindigkeiten beschleunigen kann. So ein kleines Geschoss hat auch den Vorteil, dass es praktisch unsichtbar ist, also auch nicht so leicht abgefangen werden kann wie ein größeres Geschoss gleichen Impulses.
Richtet man einen Laser auf ein Projektilgeschoss, so wird dieses wahrscheinlich nicht sonderlich abgebremst, da der Impuls von Photonen nicht sonderlich gewaltig ist (zumal es schwierig sein dürfte, den Laser überhaupt auf so ein Projektil auszurichten). Ein riesiges GKS wird man mit kleinen Projektilwaffen wohl kaum zerstören können, aber Projektile sind sehr gut darin, kleine Löcher zu machen. Und ein kleines Loch in der Windschutzscheibe eines gegnerischen Jägers (oder im Kopf dessen Piloten) hat eine große Wirkung, genauso wie in Tanks oder diversen Gerätschaften.

Laserwaffen
Der große Vorteil von Lasern ist wohl, dass sie praktisch instantan sind, da sich ihr Geschoss mit c bewegt. Abgesehen davon habe ich von Lasern aber kaum Ahnung. Ich würde wetten, dass sie in der Zukunft genauso energieeffizient wie Projektilwaffen sein können, ohne dass man für einen ordentlichen Laser so viel Raum wie in einem Wohnhaus bräuchte.

Raketen
Raketen verhalten sich im Vergleich zu Jägern im Grunde wie Jäger zu GKS. Ein riesiger Vorteil von Raketen ist, dass hohe Beschleunigungen ihre Piloten nicht umbringen. Man könnte eine Rakete also wahrscheinlich sehr schnell auf sehr hohe Geschwindigkeiten beschleunigen, was das abfangen (außer mit Sperrfeuer) sehr schwierig gestaltet. Außerdem kann man auf fast alle Geräte an Bord verzichten (insbesondere genügend Platz für den Piloten und die Lebenserhaltung, aber auch für Energieschilde und Waffen). Selbst mit einem großen Gefechtskopf ist also wahrscheinlich noch ausreichend viel Platz für Treibstoff und Steuerdüsen, zumal diese ja nicht sehr leistungsfähig sein müssen.
Raketen nehmen allerdings, genauso wie die Munition von Projektilwaffen, Platz ein. Und sie haben natürlich auch eine Masse, die ihre Basis (sei es Jäger oder GKS) transportieren muss.

Jäger vs. GKS
Ich glaube nicht, dass ein Jäger gegen ein GKS gewinnen kann. Ich glaube auch nicht, dass irgendjemand so verrückt ist, das zu versuchen. Auch wenn die Agilität von Jägern mit der Einführung von Laserwaffen kein deutlicher Vorteil in direkten Raumkämpfen mehr ist (zumindest nicht bei Jäger gegen GKS), gibt es zahlreiche Einsatzgebiete für Jäger, in denen ein GKS einfach nicht sinnvoll ist:
  • Atmosphären. Ein GKS kann man wahrscheinlich nicht einmal landen. Ein Jäger hingegen dürfte keine Probleme haben, auch in der Atmosphäre eingesetzt zu werden. Insbesondere auch Kämpfe in den oberen Atmosphärenschichten sind für Raumjäger ein guter Einsatzbereich, da normale Kampf-Flugzeuge dort bereits evtl nicht mehr funktionieren bzw. nicht über die nötige Lebenserhaltung verfügen (falls man Flugzeuge nicht ohnehin durch Raumjäger ersetzen will). Auch Missionen, die sowohl den Raum als auch die Atmosphäre umfassen, können nur von Jägern ausgeführt werden, etwa Eskorten von planetaren Einrichtungen zu orbitalen Einrichtungen oder auch die Verteidigung des Planeten gegen äußere Bedrohungen.
  • Dichte Gebiete. Das können Asteroidenfelder sein oder auch zentrale Raumgebiete wie z.B. die Orbits von Planeten.
  • Tarnung. Ein Jäger ist schwieriger zu finden und wahrscheinlich leichter zu tarnen als ein GKS.
  • Kleine Abstecher. Ein GKS ist zu träge, um schnell zu reagieren oder mal eben vom Kurs abzuweichen.
Kampfdrohnen
In vielen Fällen kann es aber sinnvoller sein, den Jäger durch eine Kampfdrohne (oder auch einfach 'nen unbemannten Jäger) zu ersetzen. Zumal die Bordcomputer intelligent genug sein dürften, um alles autark auszuführen und eventuell sogar zu entscheiden (sofern man ihnen das überlassen möchte). Im Grunde könnte man in seiner Rakete schon den Gefechtskopf durch einen kleinen Laser ersetzen und hätte bereits eine Kampfdrohne. Oder man ersetzt das Cockpit eines Jägers durch mehr Laser. Der Übergang ist da wahrscheinlich ziemlich fließend.
Es ist eben immer die Frage, ob man einer seelenlosen Maschine gestatten möchte, die Kill Decision zu treffen oder ihr zutraut, irgendwelche Erkundungen selbstständig zufriedenstellend auszuführen. Ich würde dazu tendieren, dass das zutrifft, aber ich bin auch der Meinung, dass wir in ein paar Jahrzehnten oder Jahrhunderten recht überflüssig sein werden.

"Phasenverschiebungsautomatik"
Ich habe keine Ahnung, in welcher Phase ich etwas verschieben muss, damit es durch Materie durchgeht oder unsichtbar wird. So ziemlich jede SciFi-Serie benutzt immer die "Phasenverschiebung" für Tarnung, aber ich habe echt keine Ahnung, was das physikalisch sein soll. Andererseits habe ich auch noch nicht gesucht...
Das Problem ist, dass wenn das Schiff nicht unsichtbar ist, ich es auch mit Sensoren entdecken kann (z.B. weil eine Kamera ein ziemlich guter Sensor ist). Tatsächlich stelle ich es mir deutlich leichter vor, ein Schiff optisch (oder vielleicht sogar gegenüber jeder Wellenlänge von EM-Strahlung) zu tarnen. Die gravitative Signatur dürfte aber komplizierter sein, falls man denn überhaupt Sensoren hat, die die Anziehung von so etwas Insignifikantem wie einem Jäger messen können.

Orbitale Zerstörung
Es gibt viele Gründe, keine globale orbitale Zerstörung zu betreiben:
  • Bevölkerung. Hoffentlich wird es auch in der Zukunft noch irgendein Regelwerk für Kriege geben und hoffentlich wird die Ermordung von Zivilisten in diesem Regelwerk verboten sein.
  • Infrastruktur. Die wär' natürlich hin.
  • Ressourcen. Ich würde mir vorstellen, dass auch der Abbau von Ressourcen schwieriger wird, wenn der Planet nur noch eine riesige Lavahölle darstellt oder radioaktiv bis zum Gehtnichtmehr verstrahlt ist.
Das alles ist natürlich in einem Vernichtungskrieg unwichtig. Ist das tatsächlich eine "Wir oder sie"-Sache, wird man die fettesten Bomben da drauf werfen, die man findet, und es der nachfolgenden Generation überlassen, sich über die Kriegsverbrechen ihrer Eltern zu empören (da es diese nachfolgende Generation ja sonst gar nicht gäbe).
Und gezielte orbitale Zerstörung ist natürlich immer noch möglich. 'Nen fetten Stein auf eine Militärbasis zu werfen, reicht dabei schon aus. Ist wahrscheinlich sogar effizienter als 'ne Bombe zu nehmen.

Ressourcen
Ich glaube nicht, dass man einen anderen bewohnten Planeten wegen dessen Materialien angreifen würde. Es gibt genügend unbewohnte Planeten und Asteroiden, auf denen man dazu alles notwendige findet. Falls man aber ein teuflischer Overlord ist, möchte man vielleicht die Sklaven haben.
Eine unglaublich wichtige Ressource wird wahrscheinlich der Lebensraum sein. Man kann zwar orbitale Habitate bauen oder vielleicht sogar andere Planeten terraformieren, aber beides dürfte Zeit und Ressourcen beanspruchen. Da kann man besser einen Hinterwäldler-Planeten übernehmen (und den Hinterwäldlern das sogar noch positiv verkaufen).

Raumherrschaft vs. Bodenherrschaft
Meiner Meinung nach hat es sich mit der Bodenherrschaft wenn die Raumherrschaft hin ist, weil im Prinzip die Bevölkerung als Geisel gehalten wird. Kapituliert der Planet nicht, dann wirft man eben 'nen Stein auf ein Bevölkerungszentrum. Klar, da geht ein bisschen Infrastruktur drauf, aber man kann sich ja noch an den restlichen Städten erfreuen, wenn man sie endlich übernommen hat. (Stichwort Hiroshima/Nagasaki)
Es ist aber wahrscheinlich etwas komplizierter. Falls der Planet über ausreichend Ressourcen (und aus irgendeinem Grund auch über ausreichend Zeit) verfügt, kann er vielleicht sogar die Raumherrschaft zurückerlangen. Vielleicht ist der Planet auch gar nicht sonderlich an der Raumherrschaft interessiert und die 'Eroberer' nicht am Planeten (warum auch immer).
In der Regel denke ich aber, dass mit Erlangen der Raumherrschaft der Krieg für den Planeten verloren ist und man das Ende nur noch hinauszögern kann.

Elektronische Kriegsführung
Ich schätze mal, dass elektronische Kriegsführung nur möglich ist, falls Angreifer und Ziel sich innerhalb einer Lichtlaufzeit von Millisekunden befinden (also höchstens ein paar Tausend Kilometer). Auf größeren Entfernungen ist wahrscheinlich der berühmt-berüchtigte EMP eine feine Sache (Hey, orbitale Eroberung! Einfach den Planeten lahmlegen...). Ich würde aber auch davon ausgehen, dass nach dem ersten oder zweiten Vorfall die Systeme ausreichend abgesichert werden, dass man mit elektronischer Kriegsführung nicht alles lahmlegen kann. Vielleicht sogar schon vorher, falls jemand ganz schlau ist (aber eher nicht. Man schaue sich uns mal an).
Ich finde viele der Ideen in diesem Thema unplausibel, da uns Zukunftstechnologien noch gar nicht bekannt sind.
Science Fiction. :P
(Und wehe du antwortest mir mit "Science Fiction"!)
Vielleicht kommt auch Utopia und die nichtkommerzielle Raumfahrt siegt, stattdessen fliegen fröhliche Siedlungs- und Forschungsschiffe durch die Gegend und Leute haben Hippy-Kommunen im Jupiter-Orbit.
Staubschmied for president! ICH WILL DAS. WO KRIEGE ICH DAS?
Von daher schnell noch ein Comic über Extrapolation!
:1tu:

Und jetzt, wo ich eure Diskussion auf Seite 3 gelesen habe, stelle ich fest, dass ein Großteil meines Posts überflüssig geworden ist. Hmm. Stellt euch einfach vor, dass ich das schon letzte Nacht geschrieben hätte und ihr es seid, die nochmal alles wiederholen. :pfeif:

Grüße
Glumski

Edit: Und er wollte schon wieder alles löschen. Glücklicherweise bin ich tagsüber wach genug, um STRG+A und STRG+C zu benutzen.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Sa 28. Feb 2015, 11:46

Glumski hat geschrieben:
Ich finde viele der Ideen in diesem Thema unplausibel, da uns Zukunftstechnologien noch gar nicht bekannt sind.
Science Fiction. :P
(Und wehe du antwortest mir mit "Science Fiction"!)
Na ja, das Thema heißt ja "Science VS Fiction" - da habe ich jetzt noch was anderes hervorgehoben! Ich finde GKS einfach nur nicht so plausibel, das wollte ich eigentlich sagen.
ICH WILL DAS. WO KRIEGE ICH DAS?
Ich wünschte, ich wüsste es. Jetzt habe ich schon Lust einen Film über sowas zu schauen ...
dass ein Großteil meines Posts überflüssig geworden ist
Ach ne, finde ich gar nicht! Dass zum Beispiel die Crew matsch gehen kann, hat noch keiner bedacht. Und ich finde die Idee cool, ein GKS einfach mit konventionellen ballistischen Projektilen zu zersieben ... wenn man ~30 Jäger im Orbit hat, die dann mit ihren AK-47-Derivaten losballern, dann würde das wahrscheinlich ganz schnell zu Luftknappheit führen. Es sei denn, dass sie in die Hülle dasselbe einbauen wie in meinen Fahrradreifen, der sich auch angeblich von selbst schließt. Aber wie lange das wohl funktioniert?

Noch was: Im Buch Anathem (wer es nicht gelesen hat, hat nicht gelebt!) wird ein interessantes Raumschiff beschrieben. Ich packe es mal in Spoiler, falls sich jetzt plötzlich jemand dazu aufgestachelt fühlt es zu lesen.
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Der Schild ist einfach nur eine riesige Hülle aus Steinen, die um das eigentliche Raumschiff herum liegt. Nicht sonderlich mobil, braucht sich aber auch nicht vor Beschuss zu sorgen.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Niomedes » Sa 28. Feb 2015, 11:59

Das ist kein Wiederspruch an sich. Die Sensorik ist in diesem Fall eine Reaktion auf die Aktion der optischen Tarnung, also sehe ich garnicht in wie fern das zu einem wiederspruch mit meiner Aussage führe sollte. In wie fern die leistung eines Antriebes zur Zerstörung eines Schiffes beitragen könnte, jetzt NUR unter dem gesichtspunkt der Leistung, wird mir auch nicht wirklich aus der Argumentation klar, aber selbst dann vergisst du, das du auch eine Reaktionsmasse mitführen musst, wenn du dich überhaupt fortbewegen willst.

Bei dieser Rechnung geht es nur um beschleunigung und Höchstgeschwindigkeiten, sie muss also garnicht die Ausmaße der Objekte erfassen, da diese im Raum auch eher uninteressant sind, sondern nur Masse und Leistung. Die geringe Manövrierbarkeit ist im raum auch nur dann gegeben, wenn du nicht schnell genug gegenbeshcleunigung aufbringen kannst, und das das Praktisch nicht gehen wird steht zwar außer frage, aber theoretisch ist es Trotzdem möglich. Das GKS ist im Endeffekt auf jeden fall schneller als der Jäger, und überholt diesen nach einiger zeit.

Dafür Müsste die Rakete aber ziemlich schnell auf den Punkt abgefeuert werden, wo sich das GKS befinden wird, wenn die Rakete die Entfernung überbrückt hat. Damit du dem GKS aber wirklich so wenig manöverspielraum lässt, das es nicht mehr ausweichen kann, müsstest du die Rakete ziemlich stark beschleunigen, und nur wenige Kilometer vor den Richtungsvektor des Schiffes zielen. Wenn sie aber nun 600.000 km und mehr überbrücken muss, und sich das Schiff des gegners mit 10.000m/s, 0,9m/s^2 und mehr fortbewegt. Wie schnell müsste die rakete dann wohl sein, um einen Punkt nur wenige Kilometer vor dem Vektor auf der Vektorrichtung zu treffen, ohne das der gegener ausweichen kann ? Ausserdem Spielt geschwindigkeit im raum nur eine untergeordnete Rolle, Beschleunigung ist viel Wichtiger. Und die entsteht durch Beschleunigen. Selbst wenn die Rakete dem schiff nun gefährlich wird, könnte man sie immernoch abfangen.

Zur Abfangtechnik habe ich auf die Schnelle nur den Wikipedia Artikel Gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Aegis-Kampfsystem Und Das AEGIS System ist auch nicht 100% Abwehrfähig, aber es wird warscheinlich eine Ähnliche Entwicklung wie das heutzutage beinahe Perfektionierte Radar nehmen, und spätestens wenn jemand Fähig ist überhaupt im Weltraum zu Kämpfen dürfte auch das System fertig sein.

Ich verwende keine Oberstufenformeln. Die Physik dahinter ist ein Fließender Übergang zwischen der Relativistischen und der Newtonschen, weil wir uns in einem Grenzbereich zwischen beiden Zuständigkeitsbereichen bewegen. Auch halte ich KI`s für mehr als Unwarscheinlich, allerdings habe ich schon oft erlebt das jemand mit ihnen Argumentiert hat, also habe ich sie gleich in den gegen Jäger gerichteten teil der Argumentation mit einbezogen.

Was Tarnung angeht: Irgendwann kommst du an einen Punkt, an dem du nicht mehr Tarnen, sondern nurnoch Täuschen kannst. Wenn du ein gerät hast, mit dem du die Wirkung von Gravitation messen kannst, wird dich keine Tarnung der welt mehr unsichtbar machen können, denn Gravitation lässt sich nicht Abschirmen. in dem Fall hilft nur übersättigung, oder Täuschkörpereinsatz.

Das war der Antwortenteil, Die Sache mit der Beschleunigung habe ich eigentlich als Selbstverständlich angesehen. Wieso sollte irgendjemand die Magische 1g Grenze jemals mit seinem Schiff überschreiten, außer er WILL das seine Besatzung zu bruch geht, oder ist so verzweifelt, das er das in Kauf nimmt ? Da du drum gebeten hast, nicht alles zu widerholen, werde ich das auch nicht tun, aber ich sage noch, das ihr das Kapazitätsproblem des Jägers weiterhin beachten müsst. auch was Munition angeht.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Niomedes » Sa 28. Feb 2015, 12:00

Viel wichtiger: Warum spielt ihr nicht das Zukunftsspiel mit mir :(

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Sa 28. Feb 2015, 14:03

Niomedes hat geschrieben:Tarnung ist eine Reaktive Technik, weshalb es niemals einen Vorsprung in der Tarnung gegenüber der Sensorik geben kann
Niomedes hat geschrieben:Die Sensorik ist in diesem Fall eine Reaktion auf die Aktion der optischen Tarnung, also sehe ich garnicht in wie fern das zu einem wiederspruch mit meiner Aussage führe sollte.
Merkste selber? Weiß grad nicht, wie ich das unkompliziert auf den Punkt bringen soll.

Dein Post in dem Spiel war irgendwie so lang, dass ich mir nicht alles merken kann, um eine sinnvolle Fortsetzung zu schreiben. Außerdem ist es schon so verrückt, dass jetzt eigentlich nur noch die Saints in HotDog-Kostümen kommen und die Welt vernichten können.

Das ist jedenfalls meine Ausrede!

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Tom » Sa 28. Feb 2015, 14:39

Ich werd bei Zeiten was schreiben, wenn ich nicht am Handy bin.

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Niomedes » Sa 28. Feb 2015, 16:03

Ich weiß immernoch nicht in wie fern sich das widersprechen soll. Die Optische Tarnung, und die Optischen Sichtgeräte funktionierten beide optisch, Die Optische Sichtung war zuerst da, also hat man sich als Reaktion optisch getarnt. Die Nächste Aktion war dann die Einführung der Radarortung, so das man keine Optik mehr brauchte, eine Reaktion darauf ist z.b. der Salisbury Screen, eine Radartarnung. ich Wiederhole gerne: ich weiß nicht was sich daran widersprechen soll. Die Tarnung ist in keinem dieser beiden Fälle der Sensorik voraus gewesen, sondern hat dieser gegenüber nur gleich gezogen.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Sa 28. Feb 2015, 17:02

Du hast behauptet, dass es nie einen Vorsprung der Tarnung gegenüber der Sensorik geben kann. Dann wiederum sagst du, dass Sensorik entwickelt wird, um Tarnungen aufzudecken. Wenn die Tarnung der Sensorik immer hinterher wäre, müsste man aber gar keine Sensorik entwickeln. Ergo muss es einen Punkt geben, an dem die Tarnung besser ist als die Sensorik.

Davon abgesehen kann man immer noch nicht-vorhandene Sensorik antizipieren. Wäre nur die Frage, wie wirtschaftlich das nun wieder ist ...

Nachtrag: Wahrscheinlich meinst du einfach nicht Sensorik/Tarnung generell, sondern immer nur ausprägungsbezogen. Das würde es zumindest klären.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Niomedes » Sa 28. Feb 2015, 18:58

Ja, ich glaub dein Nachtrag spricht es ganz gut an. Denn ich meinte damit, das die Tarnung nie überlegen ist, weil sie immer die Technischen Möglichkeiten aushebelt, die die Sensorik nutzt, und das bisher immer auf dem selben Niveau wie die Sensorik. Somit gibt die Sensorik das Niveau der verwendeten Technik an. Technologisch -das war meine Sicht- ist also die Tarnung immer nur gleich gewesen bisher, auf diesem niveau war sie dann zwar natürlich überlegen, aber das Niveau der Tarnung selbst, eben nicht.

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Staubschmied » Sa 28. Feb 2015, 19:05

Würde eine Tarnung, die die Sensorik nicht durchschaut, halt als überlegen bezeichnen, aber das ist ja jetzt wohl nur noch eine sprachliche Abweichung. Mal gucken, wie wir den Faden zurück zum Thema finden ... vielleicht rettet Tom uns ja mit dem angekündigten Post? :D

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Re: Science VS Fiction

Beitrag von Glumski » Sa 28. Feb 2015, 21:31

Na ja, das Thema heißt ja "Science VS Fiction" - da habe ich jetzt noch was anderes hervorgehoben! Ich finde GKS einfach nur nicht so plausibel, das wollte ich eigentlich sagen.
Ich sollte mir den Thementitel genau durchlesen, bevor ich damit Antworten gebe. -.-'
GKS finde ich grundsätzlich gar nicht so unplausibel. Klar, es gibt ein paar Probleme, aber falls wir irgendwann mal Zu Den Sternen Aufbrechen sollten, würde ich darauf setzen, dass man seine kleineren Schiffchen irgendwie zusammenschließt. Oder man müsste irgendwie anders von einem zum anderen kommen, was aber 'ne Menge Treibstoff verbrauchen könnte, den man nicht unbedingt gut wieder bekommt. Falls wir irgendwann mal 'ne Große Reise beginnen sollten. Vielleicht tun wir das auch nicht. Oder wir erfinden den Warp-Antrieb.
Ich wünschte, ich wüsste es. Jetzt habe ich schon Lust einen Film über sowas zu schauen ...
Utopie nichtkommerzieller Raumfahrt mit rumfliegenden Forschungsmissionen? Du meinst Star Trek? :mrgreen:
Ach ne, finde ich gar nicht! Dass zum Beispiel die Crew matsch gehen kann, hat noch keiner bedacht.
War mein erster Gedanke, da jeder Bus immer losfährt, bevor man sich hinsetzen kann. Wie oft ich schon beinahe an Rückwänden gelandet wäre... ^^"
Es sei denn, dass sie in die Hülle dasselbe einbauen wie in meinen Fahrradreifen, der sich auch angeblich von selbst schließt. Aber wie lange das wohl funktioniert?
Und die Panzerung darf natürlich nicht so groß sein. Ich habe gehört, dass Schiffe aus Porzellan praktisch unzerstörbar sein sollen. Was mir sehr seltsam erscheint. Aber naja, vielleicht hab' ich das auch nur in irgendeinem idiotischen Buch aufgeschnappt.
In wie fern die leistung eines Antriebes zur Zerstörung eines Schiffes beitragen könnte, jetzt NUR unter dem gesichtspunkt der Leistung, wird mir auch nicht wirklich aus der Argumentation klar, aber selbst dann vergisst du, das du auch eine Reaktionsmasse mitführen musst, wenn du dich überhaupt fortbewegen willst.
Das Problem ist, dass der Antrieb erst einmal nur sich selbst beschleunigt. Wenn das Schiff keine strukturelle Integrität besitzt, dass beschleunigt der Antrieb sich leider durch den Rest des Schiffes hindurch und lässt einen Trümmerhaufen zurück, während er allein nach Alpha Centauri fliegt. Die Titanik hat sich unter der Erdbeschleunigung beispielsweise auch halbiert. Ist vielleicht nicht das beste Beispiel, aber dafür hat jeder das Bild vor Augen.
Bei dieser Rechnung geht es nur um beschleunigung und Höchstgeschwindigkeiten, sie muss also garnicht die Ausmaße der Objekte erfassen, da diese im Raum auch eher uninteressant sind, sondern nur Masse und Leistung.
Zur korrekten Beschleunigung der Masse sind aber gerade die Ausmaße wichtig. Wenn ich nicht genau in Richtung des Massenschwerpunktes beschleunige, fängt mein Raumschiff an, sich zu drehen. Stellt man sich beispielsweise den Mond vor und jemand befestigt ein gigantisches Triebwerk mit einem einzelnen Zahnstocher am Mond, dann mag das Triebwerk zwar genügend Leistung haben, um den Mond zu bewegen, aber der Zahnstocher wird einfach zerbrechen. Nehmen wir ganz viele Zahnstocher, so dreht der Mond sich beschleunigt um seine eigene Achse.
Die geringe Manövrierbarkeit ist im raum auch nur dann gegeben, wenn du nicht schnell genug gegenbeshcleunigung aufbringen kannst, und das das Praktisch nicht gehen wird steht zwar außer frage, aber theoretisch ist es Trotzdem möglich.
Steuerdüsen sind grundsätzlich kleiner und leistungsschwächer als Haupttriebwerke. Entsprechend ist die Manövrierbarkeit von GKS vernichtend gering. (Es sei denn sie ist vernichtend hoch, wegen Selbstzerreißen und so. VERNICHTEND hoch, versteht ihr? Haha.)
Was ich damit ausdrücken will, ist, dass ein GKS auf jeden Fall über weniger Agilität verfügt als ein Jäger. Das ist unumgänglich. Falls ich das bislang unzureichend erklärt habe, kann ich da gerne noch näher drauf eingehen, aber mir fällt keine Möglichkeit ein, wie man die Probleme der Strukturintegrität und verhältnismäßig großen Masse lösen könnte.
Das GKS ist im Endeffekt auf jeden fall schneller als der Jäger, und überholt diesen nach einiger zeit.
Warum? Weil dem Jäger der Treibstoff ausgeht?
Dafür Müsste die Rakete aber ziemlich schnell auf den Punkt abgefeuert werden, wo sich das GKS befinden wird, wenn die Rakete die Entfernung überbrückt hat.
So eine Rakete wird wohl kaum nur stupide geradeausfliegen. Der Zielcomputer sollte schlau genug sein, um Kurskorrekturen auszuführen, wenn das GKS von der berechneten Bahn abweicht. Da der riesige Pott eben eine gewaltige Trägheit besitzt, ist die Treffsicherheit der Rakete das Gegenteil eines Problemes. Viel schwieriger wird es sein, die Rakete zum Ziel zu bringen, ohne dass sie abgefangen wird.
Wie schnell müsste die rakete dann wohl sein, um einen Punkt nur wenige Kilometer vor dem Vektor auf der Vektorrichtung zu treffen, ohne das der gegener ausweichen kann ?
10.001m/s mit einer Beschleunigung von 0,9m/s² oder 10.000m/s mit einer Beschleunigung von 1,0m/s². Es muss einfach nur schneller sein. Nicht viel schneller. Es ist ja nicht so, als ob der Rakete in absehbarer Zeit der Sprit ausgehen würde. Klar, wenn sie in ihrer Beweglichkeit dem GKS gegenüber nur marginale Vorteile aufweist, dann ist es eine ziemlich blöde Rakete (insbesondere weil ich mit meinen schlechten Wurfkünsten und einem Tennisball das Teil abfangen könnte). Ich stelle mir bei einer Rakete aber eine Geschwindigkeit nahe c vor (zumindest einen Prozentteil davon) und eine Beschleunigung, die die des GKS um mehrere Größenordnungen übersteigt. Weil eine Rakete im Gegensatz zum GKS weder zerreißen wird noch seine Mannschaft zum Pfannkuchen pressen kann.
Ausserdem Spielt geschwindigkeit im raum nur eine untergeordnete Rolle, Beschleunigung ist viel Wichtiger. Und die entsteht durch Beschleunigen.
Was bei der Rakete wohl kaum ein Problem ist, beim GKS hingegen schon.
Selbst wenn die Rakete dem schiff nun gefährlich wird, könnte man sie immernoch abfangen.
Falls sie langsam genug ist. Sperrfeuer oder Flares sind wahrscheinlich 'ne gute Idee, aber gezieltes Abfangen halte ich für unwahrscheinlich. Sowas wie AEGIS funktioniert, weil die Raketen sich hier vergleichsweise langsam bewegen, nur in einem bestimmten Raumbereich auftauchen können und das Abfangsystem in Vergleich zur Rakete ebenfalls recht schnell fungiert.
Das Problem bei einem Weltraum-AEGIS ist, dass die Information "Oh fuck, Rakete" nicht viel früher ankommt als die Rakete selber. Für Sperrfeuer oder Flares mag es noch ausreichen, falls die Sensoren das Teil überhaupt bemerken, aber ich denke nicht, dass man eine Abfangrakete losschicken könnte. Halte ich persönlich für unwahrscheinlich. Vielleicht ist es möglich, aber es würde mich sehr wundern.
Ich verwende keine Oberstufenformeln. Die Physik dahinter ist ein Fließender Übergang zwischen der Relativistischen und der Newtonschen, weil wir uns in einem Grenzbereich zwischen beiden Zuständigkeitsbereichen bewegen.
Naja, relativistische Physik ist hier eigentlich vernachlässigbar. Selbst falls wir Geschwindigkeiten nahe c erreichen würden (was ich außer bei unbemannten Schiffen für unwahrscheinlich halte, da es sehr, sehr lange dauern würde), wären die entstehenden Effekte nicht wirklich wichtig für die Diskussion. Und bitte, bitte, BITTE lass uns nicht mit Formeln anfangen. Ich liebe die Dinger wahrscheinlich mehr als jeder andere hier, aber wenn hier jetzt jemand explizit herumrechnen will, dann dreh' ich durch.
Auch halte ich KI`s für mehr als Unwarscheinlich, allerdings habe ich schon oft erlebt das jemand mit ihnen Argumentiert hat, also habe ich sie gleich in den gegen Jäger gerichteten teil der Argumentation mit einbezogen.
Was? Warum? Ich will KIs! :cry:
Zumindest intelligente Systeme wird es aber geben. Mein Handy könnte ein Raumschiff wahrscheinlich besser fliegen (mit der richtigen Software) als ich es mit jahrelangem Training könnte.
Was Tarnung angeht: Irgendwann kommst du an einen Punkt, an dem du nicht mehr Tarnen, sondern nurnoch Täuschen kannst. Wenn du ein gerät hast, mit dem du die Wirkung von Gravitation messen kannst, wird dich keine Tarnung der welt mehr unsichtbar machen können, denn Gravitation lässt sich nicht Abschirmen. in dem Fall hilft nur übersättigung, oder Täuschkörpereinsatz.
Naja, Gravitation ist ja schön und gut, aber selbst ein echt fettes Raumschiff ist von seiner Anziehungskraft noch so schwach, dass man es wohl eher mit 'ner Kamera als mit seinem Gravidar sehen würde. Womit ich nicht ausschließen möchte, dass wir irgendwann mal soweit sind, aber zumindest momentan haben wir so wenig Ahnung von der Materie (haha, Materie, versteht ihr?!), dass alles darauf basierende völlige Spekulation ist. Sogar im Vergleich zu den anderen Themen hier. Wir sind uns ja noch nicht einmal sicher, ob Gravitationswellen jetzt existieren oder nicht.
Wieso sollte irgendjemand die Magische 1g Grenze jemals mit seinem Schiff überschreiten, außer er WILL das seine Besatzung zu bruch geht, oder ist so verzweifelt, das er das in Kauf nimmt ?
Mit einem geeigneten Anzug sollten im Jäger wohl auch 10g möglich sein. Wikipedia sagt, dass Kunstflugmanöver durchaus 8g erreichen (kurzzeitig) und man 100g ohne schwere Verletzungen überleben kann (WTF?). Astronomisch ist das aber noch immer recht wenig, zumal das hier keine Dauerbelastungen sind. Ich würde bei Jägern von einer dauerhaften Beschleunigung von 5g ausgehen oder mit ganz tollen futuristischen Anzügen meinetwegen auch 10g. Auf 'nem GKS fliegt aber auch schon bei weniger als 1g alles durch die Gegend.
aber ich sage noch, das ihr das Kapazitätsproblem des Jägers weiterhin beachten müsst. auch was Munition angeht.
Natürlich, aber dafür gibt es ja auch Lösungen. Insbesondere ist so ein Jäger nicht für den Dauereinsatz gedacht. Selbst wenn wir mit ihm zwei Tage lang fliegen wollen, brauchen wir den Sprit nur für Kurskorrekturen und zum Beschleunigen (nicht zum Erhalten der Geschwindigkeit wie bei Flugzeugen). Selbst heutige Kampfflugzeuge sind ja schon ausreichend für vergleichbare Einsatzmöglichkeiten, nur eben, naja, nicht im Weltraum. Und dieses Kapazitätsproblem ist bei einem GKS ja ebenfalls vorhanden, insbesondere, da man dort kräftigere Schilde, kräftige Triebwerke, kräftigere Waffen und Wohnquartiere benötigt. Ein GKS ergibt nur dann Sinn, wenn man dort praktisch drauf leben kann, und dann müssen auch noch massig Lebensmittel, sanitäre Anlagen und Schlafplätze mitgeführt werden. Nicht zu schweigen von Fitnessräumen, einem CINEMAXX und 'ner dicken Sauna mit Pool. Das Kapazitätsproblem ist kein Grund gegen Raumjäger sondern gegen Raumschiffe im Allgemeinen.
Mal gucken, wie wir den Faden zurück zum Thema finden ... vielleicht rettet Tom uns ja mit dem angekündigten Post?
Sehet her, ich bin... nicht Tom. Hmm. Aber zumindest ein 'm' hab' auch ich im Namen. Das reicht aus, oder? :mrgreen:

BTW: Die Sensorik-Tarnung-Diskussion erinnert mich irgendwie an die Frage "Was wird es zuletzt geben: Eine Henne oder ein Ei?". :P

Grüße
Glumski

Edit: Er wollte meinen Post SCHON WIEDER löschen! :shock:

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