Wenn das Leben einen Aufrisst

Hier ein Bereich wo sich jeder mit jedem treffen und über alles geredet werden kann.
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Pax der Erhabene
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Wenn das Leben einen Aufrisst

Beitrag von Pax der Erhabene » Fr 29. Aug 2014, 00:32

Ich habe im moment einfach das Gefühl das ich nicht so Wirklich vorwärts Komme.

Ich gehe Morgens zur Arbeit Ärgere mich Über Idiotische Entscheidungen vonm Boss und Darüber das Scheinbar jeder Hanswurst mehr zu sagen hat wie ich und mir Befehle erteilen darf.
Ich arbeite auf einer Stelle Wo ich zwar Theoretisch mein Eigener Abteilungsleiter bin aber eben nur Theoretisch.
Hinzu Kommt das Meine Vorgänger alle Dokumente und vorgaben Mitgennomen haben und ich Scheinbar alles von Vorne aufbauen Muss.

Man rechne noch einen Chef hinzu der jemanden nur mit Negativen Druck zu Formen versucht Weil man ja so Ziemlich der Jüngste in der Firma ist...

Die tage und Stunden Ziehen an Einem Vorbei und man Fragt sich Immer öffter wie Lange das noch so Weiter gehen soll.

Nun gut unsere Firma ist jetzt in der Anfangsphase einer umstrukturierung und das bringt auch einem Neueren Moderneren Chef mit sich. Vieleicht ein Licht am ende des Tunnels? Ich wage es eigentlich nicht mir hoffnungen zu machen irgend etwas bewirken zu können,
trotzdem wäre ich wohl dumm es nicht zu versuchen !?
Nun den schimmer der Hoffnung gibt es auch Privat, mit den 3d Drucker ist vieleicht endlich der Heilige Gral in sicht der mir ermöglicht einige meiner Lang geplanten Projekte zu verwirklichen.
Den einen oder Anderen Roboter Bauen, sich für alle möglichen Zenarien irgendetwas einfallen Lassen, die Perfekte Überlebensausrüstung für die Stadt das Land und für Reisen zusammenstellen.
Ich habe hier tatsächlich noch Skitzen und ideen aus der 4ten Klasse rumliegen.
Ok sie sind etwas gereift und detailierter geworden aber immerhin.

Leider ist es viel zu selten das ich mal tatsächlich was von dem Brauchen kann was ich mir habe einfallen lassen aber wenn mir einer von Hinten in Meinen Kugelsicheren Rucksack Schießt...

Dann hatte ich recht!
und es ist verdammtnochmal Richtig geil recht zu haben :D

letzten endes Kämpfe ich also weiter, versuche meinen Charakter zu verbessern, vieleicht sogar ein kleiner Held zu werden,
Jeden tag Eine Gute Tat Schaffe ich vieleicht nicht ganz, dazu komme ich zu selten aus meinen Trott raus, aber ich arbeite daran und vesuche Weiterhin mit zuversicht in die Zukunft zu Schauen.

Nun ich weis eigentlich Gar nicht so recht warum ich das hier Schreibe.
Die depremierte Stimmung hier im forum und im leben "Away from Keyboard" könnten ein grund sein.
und vieleicht konnte ich ja dem einem oder anderem einen anderen gedankengang aufzeigen un damit vieleicht ein wenig zu Helfen.
Ein grosser Mensch ist, wer sein kinderherz nicht verliert. (Mencius)

Ihr Fragt ob ich Verrückt bin? Hab ich denn je das gegenteil behauptet?!

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Re: Wenn das Leben einen Aufrisst

Beitrag von Glumski » Fr 29. Aug 2014, 11:29

Du klingst ein wenig ausgebrannt. Oder sogar ein wenig mehr.
Ich kann dir nur raten, nicht die Hoffnung zu verlieren und dran zu bleiben (woran auch immer)! In so einer Situation wie du ist wahrscheinlich jeder hin und wieder. Bei mir war's gegen Ende des letzten Semester beispielsweise so; dann kamen Ferien und eine Kirchenfreizeit mit nervigen Kindern nach Schweden. Hat den Geist sehr vom Alltag befreit und jetzt kann ich mit guter Erholung ins nächste Semester gehen.
Andere Ratschläge... nope, mir fällt nichts ein. Hmm. Leg dir ein Hobby zu, bei dem du Leute triffst. Aber frag mich nicht wie, daran scheitere ich ein wenig. ^^"

Grüße
Glumski

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Re: Wenn das Leben einen Aufrisst

Beitrag von Tom » Fr 29. Aug 2014, 15:30

Woher kenne ich das nur?
Ich hatte auch schon mal einen Job, den ich vom ersten Tag an verflucht hatte. Aber den hab ich nicht lange gemacht. ;) War nur eine Überbrückung, bis ich was "richtiges" gefunden hatte.
Aber ich kann dich schon gut verstehen. Ich hatte auch zwei Jobs, wo ich mein eigener Herr in der Abteilung war (teilweise, weil nur ich da war). Es ist immer wieder schön, wenn einem niemand in die Arbeit reinredet. Denn schließlich weiß man ja, was man zu tun hat.

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

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Re: Wenn das Leben einen Aufrisst

Beitrag von Glumski » Mi 21. Jan 2015, 23:24

*zaghaft meld*
Bin mittlerweile auch an einem Punkt angelangt, an dem ich das Gefühl habe, in einem nicht enden wollenden Arbeitstag gefangen zu sein. Und obwohl ich die Weihnachtsferien konsequent genutzt habe (bis auf Heilig Abend, da hab' ich mir zugunsten diverser Familienbesuche frei genommen), bin ich immer noch deutlich hinter meinem Zeitplan für die Klausurvorbereitung. Was nur noch mehr Druck macht, da Anfang Februar die Klausuren sind.
Aber wenn ich mich nicht völlig vertue, dann soll laut unserer Prüfungsordnung ein Workload von siebzig Wochenstunden (35CP * 30h/CP / 15w) angemessen sein. Was irgendwie ziemlich ***** wäre. (Und gut 15h/w mehr als ich tue).

Ugh. Wahrscheinlich seh' ich das nur zu pessimistisch.
Nun ich weis eigentlich Gar nicht so recht warum ich das hier Schreibe.
Niemand hier, der sofort anfängt mit "OMG, HAST DU DEPRESSIONEN???? WIRF DICH NICHT VOR ZÜGE!!!".
Weil Demotivation neuerdings immer mit Suizidgedanken gleichgesetzt wird. Zumindest in meinem Umfeld. Ôo
Plus scheinbare Anonymität. :roll:
(Plus tolle Smileys: :assimilate: )

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Re: Wenn das Leben einen Aufrisst

Beitrag von Staubschmied » Do 22. Jan 2015, 09:31

Du hast dir aber auch einen der geilsten Studiengänge ausgesucht, was Zeitaufwand angeht. Ich glaube, nur die Chemiker haben mehr Zeitaufwand, weil sie halt noch stundenlang im Labor stehen müssen. So ungefähr täglich.

Willst du den zweiten PZ nicht nutzen? Dann kaufst du dir zumindest ein paar Wochen ...

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Re: Wenn das Leben einen Aufrisst

Beitrag von Glumski » Do 22. Jan 2015, 21:14

Du hast dir aber auch einen der geilsten Studiengänge ausgesucht, was Zeitaufwand angeht.
"Du hast dir aber auch einen der geilsten Studiengänge ausgesucht, was Zeitaufwand angeht."
:D
Ich glaube, nur die Chemiker haben mehr Zeitaufwand, weil sie halt noch stundenlang im Labor stehen müssen. So ungefähr täglich.
Der Spiegel hat vor kurzem eine Statistik veröffentlicht, in der Physik mit (glaube ich) 48 Wochenstunden betitelt war. Deutlich weniger als z.B. Medizin und Tiermedizin. Wobei die Psychologen und Kunsthistoriker nur 22 oder so hatten... ähem. :roll:

Das große Problem ist ja gar nicht, dass es so viel Zeit einnimmt. Wenn es Spaß machen würde, würde ich das ja gerne machen. Der Großteil geht aber für die Hausarbeiten drauf, überwiegend aufgrund von schlechter Aufgabenstellung. Am aller aller schlimmsten finde ich aber Mathe, was wahrscheinlich am Dozenten liegt. Zumindest behaupten die älteren Semester, dass Mathe 3 ganz toll (und insbesondere leichter als Mathe 1) sein soll, während bei uns im Jahrgang bereits etwa 80% den Kurs verlassen haben. Es wäre einfach schön, wenn man bei der Menge an Arbeit wenigstens davon ausgehen könnte, dass man das Semester besteht. Oder zumindest eine 50%-Chance hat. Es ist so verdammt frustierend.
Willst du den zweiten PZ nicht nutzen? Dann kaufst du dir zumindest ein paar Wochen ...
PZ... ähh... Pharmazeutische Zeitung?

Was ich nutzen könnte (und auch werde), ist die Nachschreibklausur Mathe. Wobei ich in der letzten trotz zweier Monate voll intensiven Lernens nur 36% erreicht habe (51% = 4.0/bestanden in der Hauptklausur).
stundenlang im Labor
Die Chemiker kriegen ihre Protokolle anscheinend danach bewertet, wie gut ihre Ergebnisse sind. Da bin ich doch sehr froh, dass es bei uns danach geht, wie gut man das Protokoll verfasst hat und insbesondere wie gut man erklärt hat, warum die eigenen Ergebnisse so unglaublich vom Literaturwert abweichen... :D

Naja. Es gibt schlimmeres. Eigentlich geht's mir ja gar nicht schlecht. Bestimmt ist einfach nur Mathe die Wurzel allen Übels. (Haha, Wurzel, versteht ihr? ...Okay, der war erbärmlich.)

Grüße
Glumski

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