Witziges & Co.

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Tom
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Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:24

Ersatz für Frauen?

Mal abgesehen vom Sex - Frauen nerven im Bett. Wenn ich von der Erotik einmal absehe, haben mir Frauen im Bett nichts als Ärger eingebracht. Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurück, in denen ich entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoß oder nur vorübergehend mit einer Frau das Bett aufsuchte. Die Probleme fingen erst so mit Anfang zwanzig an, als man das Nachtlager "wie Mann und Frau" teilte, sprich: vom Einschlafen bis zum Aufstehen. Hieraus muß ich eine ganz bittere Bilanz ziehen.

"Nächte des Grauens" ist noch untertrieben. Am Tage durchaus abgeklärte, zupackende und moderne Frauen mutieren angesichts von Federkern und Daune ausnahmslos zu verwöhnten, lebensuntüchtigen, egoistischen Zicken. Wie ich jetzt an einigen Beispielen schlüssig beweisen werde.

Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema "Mücken". Vorweg muß ich sagen, daß ich im Sommer grundsätzlich ganz gern neben einer Frau liege, weil ich dann von Stechmücken verschont bleibe. Die stürzen sich immer auf meine Partnerin. Das ist bitter, tut mir persönlich auch wirklich leid, ist aber noch lange kein Grund, mich grob wachzujammern: "Ich bin völlig zerstochen". Mit einer Stimme, die im Grenzbereich zwischen Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der Auftrag an mich, dem männlichen "Sicherheitsbeamten", ist klar: "Steh auf und geh Mücken jagen". Ich weiß nicht, warum Frauen selbst keine Mücken jagen. Warum sie im Bett liegend den Späher machen, auf schwarze Punkte an der Decke deuten und "Da!" rufen. Ich weiß vor allem nicht, weshalb ich immer wieder gähnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten Zeitung auf der Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage.

Sex ... am liebsten in der Löffelchen-Stellung. Ich liebe diese Schlafposition, weil sie mich in dem Grundvertrauen in die Richtigkeit meines Daseins bestärkt. Nun gibt es aber zahlreiche Frauen, die sich anfangs sehr anschmiegsam geben und leidenschaftlich "löffeln", sich aber, wenn es um die endgültige Schlafposition geht, als sehr hartleibig erweisen. Sie stoßen sich mit der einen Hand von mir los, ergreifen mit der anderen Hand die eigene Bettdecke und verteidigen dieses Refugium mit erbitterter Gegenwehr. Und ich muß geduldig warten, bis die Meine-Decke-gehört-mir-Autistin endlich in den Schlaf gesunken ist und ich beginnen kann, vorsichtig robbend, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Wenn ich dann, nunmehr halbherzig löffelnd, in tiefen Schlaf gesunken bin, kommt häufig schnell die nächste Gemeinheit. Ein brutaler Stoß, meist mit dem Ellbogen ausgeführt, trifft mich in die Seite. Ich schrecke hoch und höre eine schneidende Stimme: "Du schnarchst!". So was würde ich nie tun. Ich finde es bezaubernd, wenn sie im Schlaf redet oder ein bißchen vor sich hin blubbert. Nie würde ich mit dem Ellbogen stoßen. Aber Frauen ist es ja egal, ob man frühmorgens einen wichtigen Termin hat. Nach der Tat sinken sie umgehend wieder in den Tiefschlaf, und ich liege mit tellergroßen Augen in der Dunkelheit und finde keine Ruhe.

Grauenhaft ist auch eine andere Variante der körperlichen Attacke. Da liegt man wohlig unter seiner Decke und ist am Wegnicken und dann kommen sie: kalt, eiskalt. Gefrorene Frauenfüße schieben sich langsam und unaufhaltsam zwischen die männlichen Schenkel. Dort sollen sie gewärmt werden. Der Mann zuckt zurück, windet sich, versucht die Flucht, aber die weichen Gletscher unter der Decke sind stärker. Alle Frauen haben kalte Füße! Alle! Und sie kennen kein Erbarmen. Stumm, aber fordernd kommen sie in der Nacht gekrochen und saugen Körperwärme im Gigawatt-Bereich ab.

Schrecklich! Manchmal geben sie aber auch dann keine Ruhe, wenn man ihre Permafrost-Füße enteist,das Schnarchen eingestellt und dem Löffeln entsagt hat. Denn dann haben sie was gehört."Da ist doch jemand", raunen sie, "Da hat doch was geknackt" oder "Hörst du diese komischen Geräusche?" Die Botschaft ist erneut glasklar: Mann, pack dir einen hölzernen Kleiderbügel oder sonst eine behelfsmäßige Waffe, wag dich in die dunkle Wohnung und vertreib den Einbrecher, so du einen findest. Klar, daß jeder Mann dem tiefverwurzelten Instinkt zum Schutze der Sippe folgt und in Socken und Unterhosen wie ein Depp im Dunklen umherstolpert. Um dann frierend und unverrichteter Dinge wieder zur (natürlich tiefschlafenden) Partnerin zurückzukehren.

Wer meint, mit dem Morgengrauen sei der Ärger ausgestanden, irrt! Wie in einem Horrorfilm, der scheinbar seinen gruseligen Höhepunkt erreicht hat und dann noch mal entsetzlich zuschlägt: Die Rede ist von unterschiedlichen Schlaf- und Wachrhythmen. Ich arbeite eben bis in die frühen Morgenstunden und stehe folgerichtig nicht gerademit den Hühnern auf. Kein Problem für den Alleinschläfer. Was aber soll ich mit einer Frau machen, die morgens um sieben kerzengerade nachfedernd im Bett sitzt, Langeweile hat, sich laut und vernehmlich reckt, gähnt, räuspert, aufdringlichen Körperkontakt sucht und am Ende gar flüssige Konversation fordert? Nachdem ich blutsaugende Insekten zur Strecke brachte, zum Dank dafür Ellbogen-Checks kassierte und unter die eigene kalte Bettdecke verbannt wurde.

Nach all dem reichte es mir irgendwann. Und zwar richtig. Eines frühen Morgens wurde ich durch die Frage: "Kannst du auch nicht mehr schlafen?" geweckt und herrschte die Frau neben mir rüde an: "Halt die Klappe und mach Frühstück!" Kurz danach fiel die Wohnungstür krachend ins Schloß, und ich mußte mir das Frühstück selbst machen. Gibt es keine Hoffnung? Doch, die gibt es!!! Ich habe - nun ja - jemanden kennengelernt. Und die ist anders! Sie ist anschmiegsam und kuschelt exzessiv. Ich darf in ihrer Gegenwart ausgiebig schnarchen. Wenn sie Geräusche hört, schaut sie selber nach dem Rechten. Mücken bringt sie mit geschickten Schlägen eigenhändig zur Strecke, und sie hat niemals kalte Füße. Gut, sie ist vielleicht ein bißchen verspielt.

Aber welche Katze ist das nicht?

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:25

Chili-Kochwettbewerb

Kürzlich wurde mir - ich heiss übrigens Sebastian - die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb in Mexiko zu fungieren. Der ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf.

Die beiden anderen Punktrichter (beide gebürtige Mexikaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht allzu scharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir:

PRIMA, LOS GEHT`S!

Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:

Chili Nr 1: Mike`s Maniac Mobster Monster Chili

Richter1 : Etwas zu Tomatenbetont; amüsanter kick
Richter2 : Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma. Sehr mild.
Sebastian : Ach Du sch***e! was ist das für Zeug!? Damit kann man getrocknete Farbe von der Autobahn lösen!! Brauchte zwei Bier um die Flammen zu löschen; Ich hoffe, das war das übelste; Diese Mexikaner sind echt bescheuert!


Chili Nr 2: Arthur`s Nachbrenner Chili

Richter 1 : Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung
Richter 2 : Aufregendes Grill Aroma, braucht mehr Peperonis um ernst genommen zu werden.
Sebastian : Schließt dieses Zeug vor den Kindern weg! Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollten mir erste Hilfe leisten und schleppten mehr Bier ran, als sie meinen Gesichtsausdruck sahen.


Chili Nr 3: Fred`s berühmtes "Brennt die Hütte nieder Chili"

Richter 1 : Excellentes Feuerwehrchili! Mordskick! Bräuchte mehr Bohnen.
Richter 2 : Ein Bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.
Sebastian : Ruft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen weiß jeder was zu tun ist: bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!! Die Barfrau hat mir auf den Rücken geklopft; jetzt hängt mein Rückgrat vorne am Bauch. Langsam krieg ich eine Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.


Chili Nr. 4: Bubba`s Black Magic

Richter 1 : Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
Richter 2 : Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
Sebastian : Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts schmecken. Ist es möglich, einen Tester auszubrennen? Sally, die Barfrau stand hinter mir mit Biernachschub; die hässliche Schlampe fängt langsam an HEIß auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den ich hier esse. Kann Chili ein Aphrodisiakum sein?


Chili Nr. 5: Lindas legaler Lippenentferner

Richter 1 : Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Chayennepfeffer fügt einen bemerkenswerten kick hinzu. Sehr beeindruckend.
Richter 2 : Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muß zugeben,dass der Chayennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterläßt.
Sebastian : Meine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab und ich kann nicht mehr klar sehen. Mußte furzen und 4 Leute hinter mir mußten vom Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally goß Bier direkt aus dem Pitcher auf meine Zunge und stoppte so die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.


Chili Nr 6: Veras sehr vegetarisches Chili

Richter 1 : Dünnes aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zwischen Chilis und anderen Gewürzen.
Richter 2 : Das beste bis jetzt! Agressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
Sebastian : Meine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen. Ich habe mich vollgeschissen als ich furzen mußte und ich fürchte es wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr hinter mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das dringende Bedürfniss, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.


Chili Nr 7: Susannes "Schreiende-Sensation-Chili"

Richter 1 : Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpepperoni.
Richter 2 : Ahem, schmeckt als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment eine Dose Pepperoni reingeworfen. Ich mache mir Sorgen um Sebastian. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht völlig unkontrolliert.
Sebastian : Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen; ich würde nicht einen Mucks fühlen. Auf einem Auge sehe ich garnichts mehr und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an. Mein Hemd ist voller Chili, daß mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose ist voll mit lavaartigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren was mich getötet hat. Habe beschlossen, das Atmen einzustellen, es ist einfach zu schmerzvoll. Was soll`s, ich bekomme eh keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch dieses große Loch in meinem Bauch einsaugen.


Chili Nr. 8: Helenas Mount Saint Chili

Richter 1 : Ein perfekter Ausklang; ein ausgewogenes Chili, pikant und Für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug um auf seine Existenz hinzuweisen.
Richter 2 : Dieser letzte Bewerber ist ein gut balanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf. Bedauerlich nur, daß das meiste davon verloren ging, als Sebastian ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte. Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl; ich frage mich, wie er auf ein richtig scharfes Chili reagiert hätte.

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:25

Der Lebens-Code:
($sein) OR ($nicht_sein)

OPEN life (land, eltern, religion, gesellschaft_schicht);
SET $jahre="0";
WHILE $jahre<lifespan
{
$jahre++;
}

/* Wurde gerade hochgefahren! Die Basiskonfiguration stimmt, sagt Dr. Solomon.
/* Meine Memory erweitert sich täglich. So viel Input der verlinkt werden muß!!
/* Mein Ausscheidungssystem läuft instabil.

SET $HOMEPAGE="c:/zuhause/eltern";
/* In der Kindergarten-Umgebung konnte ich einige konsonante Beziehungen herstellen.
/* Leider führt das Ansprechen der Patrick-Unit zu ständigen Fehlermeldungen. Er deleted ständig meine Sandburgen.
/* Die Controller-Tante schimpft bei jedem Crash.

SET $HOMEPAGE="c:/volksschule/ ";
/* Die Lehrerin-Einheit versucht ständig, neue Software auf mir zu installieren. Vor allem das Lesen-Programm führt noch zu Systemkonflikten.
/* Die Lehrerin sagt, das wäre nur ein Bug, der spätestens im Update klasse.3.1 behoben würde.
/* Meine anderen Zeugnis Variablen wären "true" und auch mein RAM wäre ausreichend.
/* Einige von den anderen Mitschülern sind jetzt wieder Betaversionen.
/* Das Klassenraum-Setting ist mir zu wenig dynamisch. Ich will zu meinem Motherboard!

SET $HOMEPAGE="c:/mittelschule/unterstufe/";
/* Nach 4 Updates wurde meine Rechnerleistung erweitert. Ich bin jetzt IBM-kompatibel, so wie 90% der anderen auch.
/* Die Einheiten mit zu wenig Arbeitsspeicher wurden zu Commodores in einer Abstellkammer. Nur ein einziger wurde zum Apple aufgerüstet.

SET $HOMEPAGE="c:/mittelschule/unterstufe/klasse.4.1";
/* Meine Hardware erweitert sich ständig, aber die Ressourcen sind nicht ausgelastet.
/* Vom Desktop bin ich zum Mini Tower und schließlich zum Big Tower gewachsen.
/* Mein COM2 Anschluß steht plötzlich ständig unter Strom. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, bis jetzt hatte ich keine Verwendung dafür. Ich glaube mir fehlt ein peripheres Gerät, um meine Energien zu entladen.
/* Mein ganzes Betriebssystem läuft instabil. Die Eltern-Variable kollidiert ständig mit dem Freunde-Modul.
/* Ich habe damit begonnen, mir mein eigenes Betriebssystem zu schreiben. Dazu verwende ich fertigen Teilcode aus Medien98, Friends-in-Workgroups, Erziehung/2 und ein wenig eigenen Code.
/* Bis jetzt ist noch nicht einmal eine Betaversion fertig.

SET $HOMEPAGE="c:/mittelschule/oberstufe/klasse.5.1";
/* Habe mir den Angela-Virus eigefangen! Er reproduziert sich ständig selbst und belegt meine gesamte Memory. Meine Rechenleistung ist auf einem Minimum und ich kann kaum andere Prozeduren ausführen.
/* Fast alle Zeugnisvariablen "false"!

SET $HOMEPAGE="c:/mittelschule/oberstufe/klasse.5.2";
/* Mein Betriebssystem läuft nun stabil, nachdem ich meine Festplatte komplett neu formatiert habe. Leider laufen die meisten alten Programme nicht mehr. Ich muß unbedingt neue Software testen.
/* Gute Nachrichten vom Angela-Virus. Ich konnte die Zugriffsrechte neu setzen, dadurch erhalten alle anderen eine 'access denied'-Meldung. Ich habe jetzt alleinigen Zugriff!!
/* Unglaublich, wieviel bidirektionaler Datenaustausch stattfindet. Meine Festplatte rotiert, wenn wir online sind.
/* Ich habe herausgefunden, wofür der COM2-Anschluß da ist. Wow, welche Erfahrung!!
/* Immer noch Probleme mit der Eltern-Variable. Nachdem ich versuchsweise die Wertigkeit auf "0" gesetzt habe, kam es zu einem Riesencrash. Wochenlang war jegliche Kommunikation gestört. Anscheinend liegt es am neuen Betriebssystem.
/* Zeugnisvariablen sind momentan "undefined".

INCLUDE (Rauchen, Bier);
IF rauchen>20/Tag OR bier>5/Tag THEN $lifespan=$lifespan-20;

SET $HOMEPAGE="c:/mittelschule/matura";
/* Habe das Fehlersuchprogramm für IBM-kompatible fertig durchlaufen. Es wurden keine groben Fehler gefunden.
/* Christoph-Unit hat meinen Angela-Virus gehackt und die Zugriffsrechte neu gesetzt. Ich erlitt deshalb einen schweren Systemzusammenbruch.
/* Erst nach einer Weile fand ich einen Viren-Scan, der die Memory löschte. Jetzt sind nur noch einige resistente Fragmente vorhanden.
/* Allerdings ist das Programm machtlos gegen Daniela- und Maria-Virus.
/* Ansonsten läuft mein Betriebssystem stabil, nachdem ich die Wertigkeit einiger Variablen erhöht habe.
/* Mein Speicher hat sich enorm erweitert.

FUNCTION studium (studienfach="random")
{
LOOP Studienverlauf
{
$SEMESTERANZAHL=n;
WHILE n<32 ALERT ('Ich kenn mich nicht aus. Dabei bin ich schon im '+n+'. Semester. Ich bin sooooo frustriert!!');
n++;
IF n=>32 THEN abbruch() OR bundeskanzler();
END LOOP;
}
}

FUNCTION jobsuche (freunderlwirtschaft)
{
IF ( freunderlwirtschaft="true") THEN EXIT jobsuche();
ELSE
{
$bewerbungsschreiben=x;
WHILE( x<100)
{ ALERT('Wir danken für ihr Schreiben ...')
x++;
}
ELSE ALERT('Sie haben den Job!');
}
}

SET $HOMEPAGE="c:/job";
/*Endlich werden meine Ressourcen voll ausgenutzt. Ich schaffe mehrere Megabyte Output pro Tag.
/* In unserem Netzwerk wurde ich zum Großrechner aufgerüstet. Ich verwalte jetzt 40 Clients.

INCLUDE (heirat, kinder, verdienst, status);
IF (verdienst<10000öS) THEN (heirat="false") AND (kinder="false") AND (status="0");
ELSE function familienleben(haus_im_grünen, hund, kinder);
/* Ich bin jetzt Teil eines internen Familien-Netzwerkes.
/* Komisch, in der Ursprungskonfiguration war ich Systemadministrator. Jetzt wurden mir von der Ehefrau-Einheit sämtliche Rechte entzogen.
/* Ich darf nicht mal mehr mit meinen Freunden browsen!
/* Ständig wirft sie mir vor, ich würde den Haushalt zu wenig defragmentieren.
/* Und dauernd scannt sie mich, wenn ich mal weggehe.
/* Seit die Kinder-Einheiten entzippt und installiert wurden, hat sie auch immer den Migräne-Virus, wenn ich eine COM2-Verbindung herstellen möchte.

IF familienurlaub.length>2Wochen THEN INCLUDE (familienkrise);

INCLUDE (midlifecrises);
/* Mein Masteruser nutzt nur meine Rechenleistung aus.
/* Ich habe das Gefühl, daß mein CPU bald einen Kurzschluß bekommt. Die Ventilation funktioniert auch nicht mehr richtig.
/* Am liebsten würde ich meine ganze Festplatte formatieren und alles neu installieren.

SET $HOMEPAGE="c:/pension";
INCLUDE (schach, talkshows, rheuma);
/* Eine neue Rechnergeneration ist auf den Markt gekommen. Die meisten Programme laufen schneller auf ihnen.
/* Sie sagen, ich wäre nicht benutzerfreundlich genug. Deshalb wurde ich disconnected und gegen ein neueres Modell ausgetauscht.
/* Manchmal finden noch Datenbankabfragen meiner Memory statt, doch meistens laufe ich im Energiespar-Modus.
/* Warten auf das Logoff.

EXIT life;

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:26

Forianer

Ein Leitfaden über Haltung und Pflege dieser staatsbildenden Wesen.


Seit einiger Zeit bevölkert eine wachsende Anzahl von Forianern das Biotop Internet. Ich habe einige Beispiele dieser neuen Lebensform studiert und zeige in diesem Leitfaden einige gemeinsame Verhaltensmuster dieser Lebensgemeinschaften auf und erkläre die grundsätzlichen Dinge die es bei der Haltung dieser Wesen zu beachten gibt. Der Leitfaden ist dabei sowohl als Hilfe für Einsteiger, wie auch als Nachschlagewerk für erfahrene Halter gedacht.
Am Ende des Leitfadens habe ich noch auf einige Schädlinge hingewiesen, auf die man bei der Forianerhaltung treffen kann und wie diese bekämpft werden.


Kapitel 1: Das Forum – Anleitung zum Aufbau.

Der elementare Lebensraum der Forianer ist das Forumicarium, kurz Forum genannt. Dieses wird von einem geeigneten Behälter, meist Server genannt, gegen Wettereinflüsse von Aussen geschützt und stellt das Baumaterial, also die Hardware, für das Forum bereit. Der innere Aufbau des Forums beinhaltet verschiedenartige Biotope, Rubriken genannt, welche später als Lebensraum für die Forianer dienen. Zur Erzeugung der Grundgerüste für die Rubriken und zur Schaffung geeigneter Lebensbedingungen für die Forianer ist ein beachtliches Spezialwissen nötig, da die Grundstrukturen aus roher HTML zusätzlich mit PHP-Leim oder vergleichbaren Substanzen miteinander verknüpft werden müssen. Solcherlei Tätigkeiten überfordern die meisten Hobbybastler.
Glücklicherweise steht dem engagierten Forenbauer bereits eine Anzahl fertig verleimter Wohnkonstrukte zur Verfügung, beispielsweise die flexible Wohnlandschaft phpBB.


Kapitel 2: Die ersten Bewohner ziehen ein.

Nachdem unser Forum nun fertig aufgebaut im Server weilt, können wir allmählich mit der Besiedlung desselbigen beginnen. Der erste Bewohner eines Forums ist stets ein Mitglied der höchsten Kaste: Ein Admin.
Der Admin gestaltet das Forum zunächst nach seinen eigenen Wünschen um. Reißt unerwünschte Bereiche ein und erbaut Erweiterungen wo er es für nötig erachtet. Nach dieser Phase der Umstrukturierung folgt in der Regel eine Phase in der die neuen Bereiche ausgiebig auf Baufehler geprüft werden.

WICHTIG: Stören sie den Admin bei dieser Arbeit auf keinen Fall, denn er ist in dieser Phase gewöhnlich sehr gereizt und neigt sogar zu tätlichen Angriffen!

Nachdem alles zur Zufriedenheit des Admins funktioniert, kann nun die Arbeiterkaste, User genannt, einziehen. Der Admin züchtet diese normalerweise durch komplexe Werberituale heran. Dieser Prozeß beinhaltet sowohl werbende Gespräche mit einzelnen Usern und massenhafte Bannerwerbung (eine Art Pheromonspur im Internet), als auch die aktive Anwerbung von Usern anderer Foren.

Solange der Forianerstamm klein und übersichtlich ist, kümmert sich der Admin in der Regel persönlich um die Koordination seines Volkes. Mit zunehmendem Wachstum des Staates benötigt der Admin jedoch Hilfskräfte zur Koordination der Aufgaben. Diese neue Kaste wird Moderator, oder kurz Mod, genannt.

TIPP: Freuen Sie sich wenn die ersten Mods in ihrem Forum heranwachsen, denn sie sind ein sicheres Anzeichen für eine gesunde Entwicklung der Kolonie.


Kapitel 3: Moderatoren und User.

Moderatoren:
Der Moderator untersteht dem Admin und kümmert sich stellvertretend für diesen um die Pflege und Aufzucht weiterer User. Er besitzt einige der Fähigkeiten des Admin um seiner Aufgabe nachzugehen. So kann der User, welche ihrer Aufgabe nicht in anständiger Weise nachgehen ermahnen oder gänzlich aus dem Volk verbannen, genau so wie dies ein Admin auch tun kann. Er ist jedoch, aufgrund vom Admin vorenthaltener Drüsensekrete, nicht in der Lage die Grundstrukturen des Forums strukturell oder in Erscheinungsform maßgeblich zu verändern.

Aufgrund seiner besonderen Position zwischen Admin-Kaste und User-Kaste ist der Moderator Anlaufstelle für Probleme beider Seiten und hat darüber hinaus die Aufgabe die soziale Interaktion zwischen den Usern zu überwachen und ggf. einzuschreiten. Mods sind ebenfalls für die Kontrolle und Sortierung der von den Usern erzeugten „Beiträge“ (näheres im nächsten Abschnitt) und die Abwehr von bestimmten Feinden zuständig.

User:
Diese Arbeiterkaste ist für das Wachstum des Forums zuständig. Sie erzeugen ständig neue Kleinstlebensräume, Themen genannt, in denen daran angepasste User das fundamentale Grundprodukt eines Forums erzeugen: Die Beiträge. Ohne einen ständigen Zuwachs an Beiträgen stagniert die Kolonie und stirbt ohne geeignete Rettungsmaßnahmen schließlich ganz ab.
Man kann sagen, die Beitragsproduktion der User ist die Energiequelle für das gesamte Forum.


Kapitel 4: Feinde eines Forums.

Es gibt eine Reihe von Feinden, die ständig versuchen dem geordneten Leben der Forianer zu schaden. Normalerweise achten alle Bewohner eines Forums gemeinsam auf solche Schädlinge und Mods wie auch Admins arbeiten eng bei deren Bekämpfung zusammen. Die Einrichtung eines Torwächters (Login) hilft dem Admin bei der Identifizierung von Bedrohungen und hält zudem ungebetene Schmarotzer fern.

Auf einige der häufigsten Schädlinge möchte hier eingehen:

Der gemeine Forentroll (Stupido communis):

Der Forentroll ist ein hartnäckiger Schädling, der im Forum durch schlechte Beiträge das Lebensklima innerhalb von Themen für die User unangenehm verändert. Er schleicht sich als normaler User getarnt durch den Torwächter und infiziert einen oder mehrere von ihm gewählten Themen durch seine Anwesenheit. Dem Forum gehen dadurch wichtige Ressourcen in Form von Beiträgen und sogar Usern verloren. In der Regel wird der Forentroll von Moderatoren bekämpft und aus dem Forum entfernt.

ACHTUNG: Setzen Sie unter keinen Umständen vermeintlich aus dem Forum gefallene User wieder zurück. Es könnte sich um einen verbannten Forentroll handeln!

Eine schwierigere Variante des Forentrolls kehrt immer wieder als neuer User getarnt ins Forum zurück. Dieser ist jedoch meist am wiederkehrenden Fraßbild in seinen Beträgen leicht zu erkennen und Moderatoren und Admins können ihn am IP-Geruch erkennen.

Spammer (Verbalus diarroehicus):

Der Spammer ist ein Schmarotzer, der in kurzer Zeit eine große Anzahl gehaltloser Beiträge produziert um die Aufmerksamkeit der User auf sich zu lenken. Neben den üblichen Verteidigungsmechanismen der Mods und Admins greifen hier vor allem die sog. Plonkschen Drüsen der User. Wird ein Spammer von Usern „geplonkt“, so kann er durch seine Flut an Beiträgen keine Aufmerksamkeit von diesen erhalten. Seine Versuche zur Kontaktaufnahme werden fortan von diesen Ignoriert. Der Spammer wird aber wegen des Platzverbrauchs seiner Beiträge auch in vollständig abgeplonkter Form nicht geduldet und in der Regel mitsamt seinen Beiträgen entfernt.

Hacker (Typochondrius nocturnus):

Der Hacker versucht sich von außen unter Umgehung des Login Zugang zum Forum zu verschaffen um dort als vermeintlicher Admin zu agieren und so schwere Schäden anzurichten. (Er kann dort die gesamte Grundstruktur auflösen und der Kolonie so die Lebensgrundlage entziehen.)
Es ist die Aufgabe der Admins den Login sicher genug auszubauen und auch den Server selbst gegen bösartigen Hackerzugriff zu schützen.
Hat sich ein Hacker erst einmal Zugang verschafft ist es meist zu spät. Das Schadenbild hängt aber von der jeweiligen Hackervariante ab. So gibt es beispielsweise symbiotische Formen die sich den Zugang zum Forum nur verschaffen um die Admins auf eine Sicherheitslücke hinzuweisen. Es sei aber angemerkt, dass diese höchst seltene Exemplare sind.

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:26

Das Rezept der Woche: Truthahn mit Whisky

Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilo (für sechs Personen) und eine Flasche Whisky. Dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und etwas ölivenöl in die Pfanne geben. Ofen auf 200 Grad einstellen. Dann ein Glas Whisky einschenken und auf gutes Gelingen trinken. Anschließend den Truthahn in den Ofen schieben. Nun schenke man sich noch zwei schnelle Gläser Whisky ein und trinke wieder auf gutes Gelingen. Den Thermostat nach 20 min. auf 250 Grad stellen, damit es ordentlich bWhiskymt. Danach schenke man sich drei weitere Whisky ein. Nach halm Schdunde öffnen, wenden und den Braten überwachn. Die Fisskieflasche ergreiff unn sich eins hinner die Binde kippen.

Nach ´ner weitern albernen Schuunde lansam bis zzum Ofen hinschlendern uhn die Trute Whiskywenden. Darauf achtn, sisch nitt die Hand zu vabrenn an die schaiss Ohfndür. Sisch waidere ffünff odda siehm Wixki innen Glas sisch unn dann unn so. Die Drute weehrent drrei Schunn´nt (iss auch egal) waiderbraan un all ssehn Minud´n pinkeln.

Ween üürntwi möchlisch, ssum Trathauhn hinkrieschn unn den Owen aus´m Viech ziehn.

Nommal een Schlugg geneemigen un anschliesnt wida fasucehn, das biest rauszukriegen. Den fadammt´n Vochel vom Boden aufläsen un uff der Bladde hinrichtn. Uffbasse, dass nitt Ausrutschn auf´m schaissffettichn Küchenbodn.

Wenn sisch drossdem nitt fameidn, fasuhn wida aufssuschichtn oder so haha is alles jaeehschaissegaaal!

Ein wenig schlafen.

Am nächsten Tag die Truthahnstücken mit Mayonnaise und Aspirin kalt essen.


Viel Spaß beim nachkochen.

Ihr Alfred Biolek

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:26

Schreibforum (von altgriech. schreibein "Dummschwätzer" und forumos "anonymes Treffen") wird eine Selbsthilfegruppe im Internet genannt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Texten, die keiner Lesen will, und Autoren, die keiner kennen will, eine Heimat und dubiose Hilfe zu bieten. Beide, Betreiber und Nutzer dieser fragwürdigen Adresse im Netz, sind unheilbar krank.

Die Krankheiten der Betreiber der Seiten
Grundsätzlich ist davon auzugehen, dass es zwei Motive gibt, die jemanden veranlassen können, ein Schreibforum zu gründen:

Geltungssucht
Der/die betreffende Person will durch die Schaffung des Forums die eigenen Unzulänglichkeiten überdecken. Im Alltag und im Beruf gefrustet, sucht sie nach einer Möglichkeit, andere Leute für vermeintliche Fehler zu Recht zu weisen. Auf die Idee, ein Schreibforum zu gründen, ist die Person nur deswegen gekommen, weil es hier nie seltsam anmuten wird, Unmengen an "gutgemeinten" Ratschlägen zu posten und die Nutzer (User) herrisch auf die Mängel ihrer literarischen Ergüsse hinzuweisen.

Mutter Theresa Syndrom
Der/die Person hat die Krankheiten eines Literaten / Literraten selbst durchgemacht und betrachtet sich nun als geheilt. Uneinigkeit unter den Definitionsexperten besteht hier allerdings die Frage betreffend, ob es zureichende Kriterien für eine Genesung geben könne, oder der Literat an sich als krank eingestuft werden müsse. Im ersten Fall, ist der Betreiber möglicherweise gesund, im zweiten sicher nicht. Unabhängig von dieser Diagnose muss jedoch laut dem 5. Kongress der Vereinigung der Internationalen Dummschwätzer 1966 in Ochsfort das Mutter Theresa Syndrom prognostiziert werden, damit die Möglichkeit, es gäbe soetwas wie gesundes Schrifttum, grunsätzlich ausgeschlossen bleibt.

Die Krankheiten der Nutzer der Seiten
Das es keine Seite im Internet geben kann, ohne dass sich jemand darauf herumtreibt und andersherum niemand sich im Internet herumtreiben würde, wenn es keine Seiten gäbe, ist davon auszugehen, dass so, wie jeder Topf einen Deckel hat, jede Seite im Netz seine Nutzer findet. Im Falle des Schreibforums, sind alle Nutzer, wiederum laut dem 5. Kongress der Vereinigung der Internationalen Dummschwätzer 1966 in Ochsfort, chronisch krank:

Genaus so viele Möglichkeiten, wie es gibt, einen Satz zu formulieren, so viele Literaturkrankheiten gibt es. Im Folgenden sollen nun exemplarisch die gravierensten Störungen erwähnung finden.

Chronische Plusquamperfektitis
Unter der sog. chronischen Plusquamperfektitis wird das Talent verstanden, Wichtiges und Interessantes in der abgeschlossenen Vergangenheit darzustellen und Nebensächlichkeiten im Präsenz, so dass der Eindruck entsteht, das gar kein Eindruck entsteht.

Beipiel: Das Beispiel hatte er ersonnen, als er, nachdem er von seinem Planeten auf die Erde gedüst war, die Welt gerettet und den Sinn des Lebens herausgefunden hatte, einen Kaugummi kaute, den er gerade jetzt im Mund spürte.

Für diese Form der Literaturkrankheit gibt es (so wie faktisch für alle anderen auch) keine Heilung. Was es gibt ist eine rituelle Handlung und eine Beschwörungsformel, die den Gott des Buchstabens geneigt machen sollen. Die Betroffenen werden angehalten um Mitternacht, bei Mondschein, in der nächst größeren Stadt, nackt, den ihrer Meinung nach besten ihrer Texte (der aller Wahrscheinlichkeit nach der schlechteste ist), zu singen. Nach jeder Zeile müssen sie die Formel "Show don`t tell" beten, während sie einen Handstand machen. Diese Therapieform wurde einstimmig von 5. Kongress der Vereinigung der Internationalen Dummschwätzer 1966 in Ochsfort ratifiziert und ist daher in jedem Falle empfelenswert, auch wenn es nichts bringen sollte.

Trolligkeit
Untern der sog. Trolligkeit (nicht zu verwechseln mit Drolligkeit), wird seit Harry Potter, die Gabe verstanden, keine Gabe zu haben.

Beispiel: Als er aus dem Fenster sähte, blummste eine Katse ihm für den Füsee.

Obwohl die Trolligkeit leicht mit der schweren Form von Poesietitis verwechelt werden kann, gibt es einen gehörigen Unterschied. Ein Poet will nichts ausdrücken und wundert sich darüber, dass jemand etwas dergleichen denkt, während ein Troll einfach nicht denkt. Im Unterschied zu den anderen Krankheiten gäbe es hier die Chance auf Heilung. Aufgrund der Ähnlichkeiten der beiden Krankheiten, sollte der Troll sich mit Poesie beschäftigen, und der Poet Trolltexte lesen - da beide soetwas aber unter keinen Umständen tun würden, was ebenfalls ein Symptom der jeweiligen Krankheit ist, bleibt jeder was er ist, auch wenn er es nicht weiß.

Füllwortsucht
Unter der sog. Füllwortsucht wird die Kunst verstanden, möglichst viele Begriffe zu gebrauchen, die erstens überflüssig sind und denen zweitens in der Welt nichts entspricht.

Beispiel: Obwohl oder trotzdem, das war schon noch die Frage.

Eine Therapie muss im Einzelfall durch einen Fachkundigen Experten vorgeschlagen werden. Obwohl oder trotzdem, bleibt allderdings schon noch die Frage.

Schachtelitis
Unter der sog. Schachtelitis wird der Irrglaube verstanden ein Gedanke sei umso besser, je länger er sei.

Beispiel: Aufgrund der Ähnlichkeiten der beiden Krankheiten, sollte der Troll sich mit Poesie beschäftigen, und der Poet Trolltexte lesen - da beide soetwas aber unter keinen Umständen tun würden, was ebenfalls ein Symptom der jeweiligen Krankheit ist, bleibt jeder was er ist, auch wenn er es nicht weiß.

Eine mögliche Therapieform ist die Verfassung eines Artikels über Literaturkrankheiten, Schreibforen etc. Auch wenn die Chance auf Heilung in diesem Falle gleich Null sein sollte, ist der Faktor Spaß hierbei auf keinen Fall zu unterschätzen.

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:28

George W. Bush fährt mit seinem Chauffeur übers Land. Plötzlich wird ein Huhn überfahren. Wer soll es aber dem Bauern beibringen? Bush großmütig zu seinem Chauffeur: "Lassen Sie mich mal machen. Ich bin der mächtigste Mann der Welt. Der Bauer wird's verstehen." Gesagt, getan. Nach einer Minute kommt Bush atemlos zurückgehetzt: Blaues Auge, Oberkiefer lädiert, den Hintern reibend. "Schnell weg hier!"

Die beiden fahren weiter. Plötzlich wird ein Schwein überfahren. Bush schaut ängstlich zum Chauffeur: "Jetzt gehen aber Sie!" Der Chauffeur geht zum Bauernhof. Bush wartet 10 Minuten, 20 Minuten,... Nach einer Stunde erscheint der Chauffeur singend, freudestrahlend, die Taschen voller Geld und einen dicken Schinken unter dem Arm.

Fragt ihn Bush: "Was haben Sie dem Bauern denn gesagt?"

"Guten Tag. Ich bin der Fahrer von George Bush. Das Schwein ist tot!"

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:29

Ein Rekrut steht auf dem Kasernenhof und rührt Gips mit Scheiße. Kommt ein Leutnant vorbei und fragt was er macht.

Rekrut: "Melde gehorsamst, Rühre Gips mit Scheiße".
Leutnant: "Und was machen Sie dann damit?"
Rekrut: "Melde gehorsamst, Daraus mache ich Leutnants!"

Der Leutnant läuft rot an vor Wut, rennt zum Hauptmann und erzählt ihm die Geschichte. Der Hauptmann geht auf den Kasernenhof und fragt den Rekruten was er da macht.

Rekrut: "Melde gehorsamt, Rühre Gips mit Scheiße!".
Hauptmann: "Und was machen Sie dann damit?"
Rekrut: "Daraus mache ich dann Hauptmänner!".

Auch der Hauptmann kocht vor Wut und rennt zum General und erzählt ihm alles. Der General ist schon ein älterer Herr und geht ruhig auf den Kasernenhof.

General: "Rekrut, was machen Sie denn da?"
Rekrut: "Melde gehorsamst, Rühre Gips mit Scheiße!"
General: "Ach so, und daraus machen Sie dann bestimmt Generäle?"
Rekrut: "Nein Herr General!"
General: "Wieso denn das nicht?"
Rekrut: "Melde gehorsamst, Zu wenig Scheiße drin!"

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:29

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:30

Kunde: "Do you have a four volt, two watt light bulb?"
Verkäufer: "For what?"
Kunde: "No, two."
Verkäufer: "To what..."
Kunde: "Yes."
Verkäufer: "No"
Kunde: "Thank you. Goodbye"
Verkäufer: "Goodbye"

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:31

Eine Maus wird von einer Katze verfolgt. Die Maus rennt auf eine Weide und sagt zur erstbesten Kuh: "Rette mich!"
Die Kuh antwortet bereitwillig: "Sellt dich hinter mich!" Die Maus gehorcht und die Kuh lässt einen Fladen fallen. Doch leider guckt noch der Mäuseschwanz heraus. Die Katze sieht ihn, zieht die Maus aus dem Fladen und frisst sie auf.

Was lehrt uns die Geschichte?
1. Nicht jeder, der dich bescheißt, ist dein Feind!
2. Nicht jeder, der dich aus der Scheiße zieht, ist dein Freund!
3. Wenn du schon in der Scheiße sitzt, zieh wenigstens den Schwanz ein!

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:32

[Original von Fluffy Dog.
Aus dem alten Forum.]

Fluffy Dog hat geschrieben:Also, meine Mutter hat mir mal eine E-mail mit Fragen an Kinder über das Heiraten geschickt.
Das sah dann folgendermaßen aus:

Wie entscheidet man wen man heiratet?

Man muss jemanden finden der die gleichen Sachen mag. Wenn du
gerne Fußball hast, muss sie auch mögen dass du gerne Fußball hast
und dann die Chips und das Bier bringen. ~Alain, 10 Jahre

Man entscheidet nicht wirklich selbst wen man heiratet. Gott
entscheidet das für dich lange im voraus und dann wirst du sehen,
wen er dir da an den Hals hängt. ~Kirsten, 10 Jahre

Was ist das richtige Alter zum Heiraten?

Das beste Alter ist 23 weil du da deinen Ehemann schon
mindestens 10 Jahre kennst. ~Camille, 10 Jahre

Es gibt kein "bestes Alter" zum Heiraten. Man muss wirklich blöd
sein, um heiraten zu wollen. ~Freddie, 6 Jahre

Was haben deine Eltern gemeinsam?

Sie wollen keine weiteren Kinder mehr. ~Aure, 8 Jahre

Was machen Leute während eines Rendezvous?

Die Rendezvous sind da, um sich zu amüsieren und die Leute
sollten diese Gelegenheit nutzen, um sich besser kennen zulernen.
Sogar die Jungs haben irgendetwas Interessantes zu sagen, wenn
man ihnen lange genug zuhört. ~Linette, 8 Jahre

Beim ersten Rendezvous sagen sie sich interessante Lügen,
dadurch sind sie dann bereit, ein zweites Rendezvous zu haben. ~Martin, 10 Jahre

Was würdest du machen wenn dein erstes Rendezvous verpatzt war?

Ich würde nach Hause gehen und so tun , als wäre ich tot. Und
dann würde ich die Zeitungen anrufen und eine
Todesanzeige abdrucken lassen. ~Craig, 9 Jahre

Wann darf man jemanden küssen?

Wenn sie reiche Männer sind. ~Pamela, 7 Jahre

Wenn du eine Frau küsst musst du sie heiraten und mit ihr Kinder
haben. So ist das eben. ~Henri, 8 Jahre

Ist es besser ledig oder verheiratet zu sein?

Für die Mädchen ist es besser ledig zu bleiben. Aber die Jungs
brauchen jemanden zum Putzen.... ~Anita, 9 Jahre

Letzte Frage: Was muss man tun damit die Ehe ein Erfolg ist?

Man muss der Frau sagen das sie schön ist, auch wenn sie aussieht
wie ein Lastwagen. ~Richard, 10 Jahre

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:34

Elektrizität ist:
mit Hochspannung aufstehen,
mit Widerstand zur Arbeit gehen,
den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
abends geladen nach Hause kommen,
dann an die Dose fassen
und einen gewischt bekommen.

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:34

Manche Mädchen (Frauen) tragen so enge Jeans, dass man ihnen jeden Wunsch von dem Lippen ablesen kann.

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Re: Witziges & Co.

Beitrag von Tom » Sa 18. Jan 2014, 22:35

Neulich stand in der Zeitung, dass 35 % aller Ehefrauen fremd gehen.
Was soll ich mit dieser unnützen Information?
Ich brauche Namen, Adressen, Bilder und Telefonnummern.

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