[RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

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Child of Bodom
angesehener Forianer
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[RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Jan 2014, 00:02

So, ich dachte mir, dass ich (auch um das hier ein wenig aufzufüllen) ein paar meiner alten Projekte aus der Egosoft-Zeit (meine fertigen ^^) hier noch einstelle. Vlt. gibts ja wen hier, der sie nicht aus dem Egosoft-Forum kennt und sie gut findet. Losgehn tuts jetzt erstmal mit Crimson Space, einer Gesichte über Gewalt, Tod, Zertörung, Terror und Wiederstand. ^^
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Crimson Space - Rising Chaos:

Prolog:

Es begann alles im Jahre 2138, ein Juli, als die Vereinigten Staaten von Amerika die Atomprogramme der anderen Staaten nicht mehr bereit waren zu akzeptieren. Der Konflikt bahnte sich bereits seit 119 Jahren an, immer wieder entschieden sich die Vereinigten Staaten weiter in der Innere Arabiens vorzurücken. Als das Amerikanische Volk den Fehler machte einen Republikanischer, der offen Nebenaktivitäten für die Amerikanische Nazionalsozialischte Partei zugab, zum Präsidenten zu wählten, liefen die Konflikte aus dem Ruder. Der Nukleare Erstschlag wurde ausgeführt und immer mehr Staaten schlossen sich diesem Vernichtungskrieg an. Die Parlamentarischen Strukturen verschwammen, wärend sich die Menschheit immer mehr in den Untergrund zurück zog. So lange bis nur noch 2 verrückte Diktatoren übrig blieben, die längst vergessen hatten, weshalb sich sich bekämpften. Aber die Menschen akzeptierten dies nicht. Gemeinsam setzten sie beide Gewaltherrscher ab und übernahmen selbst die Führung. Sie entschieden sich zur Zusammenarbeit im Sinne der Gemeinschaft und der Menschheit um den Erhalt von eben dieser zu sichern. Ungefähr 200 weitere Jahre dauerte es, aber die Menschheit, sowie auch ein Großteil der noch existierenden Flora und Fauna, schafften es sich der ungeheuren Strahlenbelastung sowie den neuen, mutierten Bakterien anzupassen und begannen mit dem Wiederaufbau ihrer alten Zivilisation, wobei ein großer Wert darauf gelegt wurde, dass sich ein solches Desaster niemals mehr wiederholen sollte. Mit den ersten Vorstößen ins weitere Weltall und dem ersten Kolonisieren eines anderen Planeten, sowie den ersten künstlichen Kolonialstationen bildete sich ein weiterer Konflikt herraus. Das alte Prinzip der Gemeinschaft die in ihrem eigenen Interesse handelte geriet in Vergessenheit und verlor sich in den unendlichen Weiten des Universums. Machtgier, Parlamentarier und Kapitalisten fanden neue Wege zum Aufstieg und unterdrückten die Einwohner von Kolonien, raubten ihre Bodenschätze und zwangen sie die Lebensnotwendigen Ressourcen von ihnen zu unwirtschaftlichen Preisen zu erkaufen. Der Konflikt gipfelte 3180 in einem Aufstand, der einen Krieg von noch nie zuvor gesehenen Ausmaßen nach sich zog. Zum ersten mal kämpften hier Raumschiffe in größerem Ausmaß gegeneinander. Der Gipfel der damaligen Technologie war jedoch das EMP-Feld, welches Interplanetare Raketen größeren Kalibers unbrauchbar machte. Somit blieben die Welten selbst weitgehenst verschont von den Kriegen die weit außerhalb von ihnen abliefen. Dennoch waren die Zahlen der Menschenopfer enorm und so hoch wie niemals zu vor. Genauso wie der Ressourcenverbrauch. Man entschied sich den Krieg zu beenden, zur Zusammenarbeit und wagte sich an eine weitere Expansion durch die gesamte Milchstraße und in andere Galaxieen. In Fremde Welten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte. Um die Reißedauer zu verkürzen wurden neue Antriebe für große Schiffe, sowie sehr viel später Sprungtore für Schiffe die einfach zu klein waren um diesen neuen Antrieb zu tragen. Ein gewaltiges Interstellares Reißenetzwerk entstand daraus, durch das sich ohne Probleme Waren, Rohstoffe und Personen transportieren ließen. Die gewaltige Fülle an koloniesierten Planeten verlangte, nach Meinung des Volkes, dass eine Polizei zu ihrer Kontrolle, sowie ein Parlament zu wiederum deren Kontrolle eingerichtet werden sollte. Aber es lief nicht wie es hatte laufen sollen. Neben dem Parlament, bildeten sich Konzerne, die immer mehr zu rießigen Großkonzernen herran wuchsen. Durch die Käuflichkeit der Politiker zeigte sich sehr bald, dass die Konzerne die wahren Herrscher über die bekannten Sektoren waren. Immer mehr unterwarfen sich die Menschen deren Gewalt. Und wer es nicht tat wurde gnadenlos verfolgt, unter Umständen sogar getötet. Einige Menschen verschwanden aus den bekannten Systemen und schlugen sich fortan als Piraten durch ihr klägliches Leben. Wiederrum andere organisierten sich im Untergrund und bildten im Jahre 6578 den "Wiederstand", eine Organisation, deren einziges Ziel die Vernichtung des bestehenden Systems war. Ihr Kampf lief Großartig. Bereits 10 Jahre später hatten sie sich ein eigenes Gebiet erkämpft, auf dem sie existieren konnten. Und sie machten weiter. Ihr Ziel war noch lange nicht abgeschlossen. Dennoch hatte der Plan einen großen Fehler, denn er ging nicht weiter als bis zu diesem einen Punkt. Es war kein Ersatzsystem gewählt worden. Darin sah eine einzellne Person ihre Chance und übernahm die Macht über den Wiederstand, welcher 20 Jahre später, im Jahre 6608, bereits ein Viertel des bekannten Gebietes für sich erobert hatte. Nun war auch der Wiederstand zu einer gewaltigen, ernstzunehmenden Macht geworden, welche durch überlegenere Technologie, der Masse der Regierungsarmee mehr als nur gewachsen war.

Helena deaktivierte das Logbuch und drehte sich auf dem Stuhl in Flugrichtung. SechstausendSechshundertundAcht. Dies war die Zeit über die sie eigendlich berichten wollte. Es war eine schöne Zeit gewesen, auch wenn sie ihre hassenswerten Seiten hatte. Zumindest war es eine Zeit in der alles möglich war. Darüber wollte sie berichten. Darüber und über den Mann dem sie so viel zu verdanken hatte. Aber das musste sie nun hinten an stellen. Der Transporter näherte sich langsam seinem Ziel. Sie sah nach draußen. Die Sterne waren heute noch schöner als sonst. Zumindest kam es ihr so vor. Lediglich die Station, die einen immer größeren Teil der Sterne verdeckte störte das Bild.
"Hey, Thomas. Etwas weiter nach rechts." sagte sie dann in einem scherzhaften Ton.
"Nur die Ruhe. Ich krieg das hin."
"Ja, sicher. So wie letztes mal, als du den Stationseingang gerammt hast." warf eine weitere Männliche Person ironisch ein.
"Einen Frachtzug mit 50 Containern in eine Öffnung mit 50cm spielraum zu fliegen ist eben nicht so einfach."
"Das ist nichts was ein guter Pilot nicht kann."
"Komm doch her und machs besser, Jakob."
"Ich bin Wissenschaftler, kein Frachterpilot."
"Jungs. Bitte nicht streiten. Ja?" warf nun Helena mit einer hohen, freundlichen Stimme ein.
"Ganz wie du meinst, Süße." antwortete Thomas schnell genauso freundlich.
"Wenigstens muss ich den da nur noch bis in die Station aushalten, bis ich mich zur Ruhe setzen kann." sagte Jakob und verschwand in eines der wenigen Quartiere des Transporters, der nun ganz in der Nähe der Station war. Eine Schleuse öffnete sich und der Transporter flog durch bis zu einem kleinen internen Andockplatz.
"So, das war´s. Jetzt nur noch die Papiere abliefern und die Kohle abholen." sagte Thomas und wollte gerade aus seinem Pilotensitz aufstehen.
"Nein, lass gut sein. Ich mach das." sagte Helena und machte sich auf den Weg. Wärend sie sich durch die Luftschleuse quälte durchdachte sie noch einmal ihre Verhandlungstaktik. Dabei schossen ihr jedoch immer wieder Gedanken durch den Kopf die nichts mit der Verhandlungstaktik zu tun hatten. Viel mehr drehten sie sich um die Geschehnisse von denen sie berichten wollte. Von den Geschehnissen rund um Nathan Tate, dem wohl größten Helden aller Geschichten und Mythologien.

Kapitel 1 - Freighterpilot:

Es war friedlich auf Saria, einem Wüstenplaneten, welcher der erste von 6 in einem Doppelsonnen-System war und 3 Monde hatte. Viele ruinenartige Gebäude unterschiedlicher größe bedeckten Teile der Oberfläche und bildeten Dörfer und Stadte. Darunter befanden sich die Erzminen, welche die Wirtschaft des Planeten am Leben hielten. Aber die Athmosphäre täuschte. Ein 50 Leute Trupp marschierte durch die Gassen von einer der kleineren Siedlungen, umstelle nach und nach die Eingänge der Gebäude. Mit nach vorne gerichteten Schusswaffen traten sie die Türen ein und stürmten die Gebäude, schlugen die Einwohner mit den Waffen zu Boden und zerrten sie nach draußen. Das ganze dauerte kaum länger als 10min. dann waren alle Einwohner auf der Straße aufgereit. Jeder wurde von einem Polizisten am Boden gehalten und von einem weiteren mit der Waffe bedroht. Durch diese Reihen lief ein weiterer Mann in Polizei-Uniform. Allerdings war offensichtlich um längen Ranghöher als die anderen 50, welche die Siedlungsbewohner unter Kontrolle hielten. Einer der 50 trat vor den Kommandanten.
"Melde gehorsamst, Sturm auf die Siedlung erfolgreich abgeschlossen." sagte er. "Allerdings." setzte der Polizist leise nach.
"Allerdings was?" fragte der Komandant nun in einem leicht agressiven Tonfall.
"Der Verdächtige ist nirgends unter den Dorfbewohnern." sagte der Polizist und trat schnell weg. Der Kommandant ging weiter langsam durch die Reihen, sah sich jeden der Gefangenen genau an. Die meisten waren relativ alt, unansehnlich, auch wenn der Kommandant selbst im selben Alter war. Er verachtete Minenarbeiter. Und dazu noch Verräter. Mittlerweile war er einmal an jedem Gefangenen vorbei gegangen und hatte ihn gemustert. Das Ziel war tatsächlich nicht anwesend. Der Kommandant trat einige Schritte zurück, so das er einige der Gefangenen im Blick hatte.
"Bürger von Saria, die ihr hier in unseren Gebieten lebt. Der Grund für diese ganze Sache hier ist, dass es in unseren Reihen einen Verräter gibt. Er hat unsere Technologie an die Regierung weiter gegeben. Ein schweres Verbrechen, dass nicht ungesühnt bleiben darf. Sein Standort wurde bis hier her verfolgt. Also muss er sich noch hier irgendwo aufhalten. Wenn ihr uns sagt, wo er ist, oder in welche Richtung er geflüchtet ist, wird euch allen nichts geschehen. Wenn nicht werdet auch ihr wegen Hochverrates angeklagt werden. Und die Strafe hierfür dürfte bereits bekannt sein." sagte der Kommandant und sah durch die Reihen.
"Wir wissen nicht wovon sie da sprechen!" schrie plötzlich einer der Gefangenen.
"Wir wüsten bis eben nicht einmal von der Existenz dieses Verräters und jetzt sollen wir wissen wo er ist?" warf ein weiterer ein.
"Schade. Wirklich. Sehr Schade." sagte der Kommandant und fuhr mit der Handkante seinen Hals entlang. Das war das Zeichen für seine Polizisten. Und einer von ihnen führte den Befehl direkt aus indem er mit seiner Waffe eine Kugel durch den Kopf von einem der Männer feuerte. Als das Projektil von der Seite in den Schädel eindrang erzeugte es so viel Druck, dass der gesamte Schädel Risse bekam und dem Druck von Gehirn und dessen Flüssigkeit nicht mehr stand hielt. Zusätzlich schlug die Kugel in das Gehirn ein und riss es auf ähnlich Art und Weiße auseinander, so dass sich Blut, Hirnmasse und -flüssigkeit auf der Straße verteilten. Die meisten der Bewohner gerieten bei dem Anblick in Panik und erlitten ein ähnliches Schicksal. Andere versuchten sich aus den Griffen der Polizisten zu lösen und wurden mit Klingen durchstochen. Aus den Einstichen spitzte mehr Blut als aus einem Springbrunnen und färbte den Wüstensand langsam dunkelrot. Diese Leute lebten noch, aber bei diesen Verletzungen war es fraglich, wie lange noch. Sie hatten Schmerzen, trauten sich aber nicht zu schreien. Dennoch wollten sie nichts weiter als den Gnadenstoß, wie ihn die anderen auch bekommen hatten.
"Verschwinden wir hier. Dieser Planet ist nicht weiter von Bedeutung für uns." sagte der Kommandant und ging langsamen Schrittes vorraus.
"Und was ist mit denen dort?" fragte einer der Polizisten und deutete auf die Beinaheleichen der übrigen Dorfbewohner.
"Dieser Dreck krepiert auch ohne weitere Kugelverschwendung." sagte der Kommandant und der Trupp folgte ihm, wärend die Verletzten langsam und qualvoll ausbluteten. So endete es meistens, was PAIN als normale Rutinedurchsuchung bezeichnete.

Langsam bewegte sich der Frachtzug durch die vorgegebenen Flugstrecken für den allgemeinen Weltraumverkehr. Die Zugmaschine hatte im Groben die Form einer abgeschnittenen Pyramide, welche nach allen 3 Dimensionen (Länge, Breite, Höhe) das gleiche Maß von 40m hatte, mit abgerundeten Kanten. Von diesem Grundkörper gingen 4 X-Förmig angebrachte Ausläufer aus, die in den Haupttriebwerken endeten. Es waren chemische Triebwerke, eine äußerst Rückständige Technik, die es kaum schaffte die Zugmaschine alleine auf 600KM/H zu bringen. Je nach Anzahl der Container nahm die Endgeschwindigkeit ab. Nicht weil die Endgeschwindigkeit begrenzt war, sondern, weil die Triebwerke nach den Sicherheitsvorgaben in der Lage sein mussten, das Schiff innerhalb von nicht viel mehr als einer Sekunde auch wieder zu stoppen. Und das wurde mit mehr Frachtcontainern, also mit mehr Masse, auf Grund der Trägheit bei 600KM/H immer schwieriger. Dennoch waren 600KM/H in dieser Zeit ein einziger Witz. Es dauerte oft Tage von einem Sprungtor zum nächsten. Und sowas in Zeiten, in denen kilometergroße Schlachtschiffe Zulassungen für bis zu 5000KM/H bekommen konnten. Ebenfalls an den 4 Ausläufern waren die Greifer, welche die Frachtcontainerzüge, von denen jeder Quaderförmig mit einer quadratischen Grundfläche von 2500m² (Seitenlänge: 50m) war. packen und festhalten sollten und die Luftschleuse des ersten Containers mit der hinteren Schleuse der Zugmaschine verbanden, so dass der Pilot jeder Zeit die Möglichkeit hatte, den Zustand seiner Ladung zu begutachten. Neben dieser hinteren Luftschleuße, gab es noch 2 weitere Luftschleußen an beiden Seiten des Transporters. Wer genau hinsah konnte auch die Reste 2 Geschützkanzeln, jeweils oben und unten, bemerken. Allerdings keine davon war noch funktionsfähig, dafür waren sie viel zu sehr korrodiert. Und als würde das nicht genügen zog sich die Korrosion über die gesamte, aus einer Titan-Eisen-Legierung gebauten, Zugmaschine und gab ihr durch ihre Typenvielfalt viele unterschiedliche Farben. Das alles deutete auf einen Misserablen Zustand des Fahrzeuges hin, welches langsam und gemütlich durch die dafür vorgesehenen Wege durch das bekannte Weltall flog. Dahinter hatte sich eine gewaltige Schlange von Gleitern, kleinen zivilen Raumfahrzeugen und anderen, schnelleren, besseren Transportern angesammelt. Sie alle versuchten über die Komanlage den Piloten zu erreichen und ihm mitzuteilen, dass er mit seinem Schrotthaufen, gefälligst abseits der üblichen Verkehrswege fliegen solle. Aber der Pilot hatte die Komanlage auf Lautlos gestellt und nahm gerade eine Dusche, oder zumindest etwas ähnliches, denn die Dusche funktionierte nicht, wie das meiste an Bord dieses Schrotthaufens den er liebevoll "Nightmare" nannte. Ein mehr als nur zutreffender Name für dieses Fahrzeug. Eine Tür öffnete sich im wenig erleuchteten Cockpit, das lediglich von den Lichtern der Steuerkonsole erhellt wurde. Damit war es möglich den Mann zu erkennen, der diesen Haufen korrodiertes Metall flog. Er war geschätzte 25 Jahre alt, hatte lange, schwarze, glatte Haare, welche er vor allen Dingen so lang trug, weil er sich keinen Friseur leisten konnte und den Umständen entsprechend, eine relativ starke Muskulatur. Er plazierte sich auf dem Pilotensitz und das obwohl er nicht mehr als ein Handtuch um die Hüfte trug. Er überprüfte seinen Kurs anhand einer Sektorkarte die auf einer Art Plastik gedruckt war und ging dann wieder nach hinten in einer der anderen viel zu engen Räume in denen er alte Schränke am Boden festgeschraubt hatte. In denen wiederum bewahrte er seine Kleidungsstücke auf. Nicht unbedingt die beste Methode seine Kleidung aufzubewahren, aber für ihn momentan die Einzige. Wieso war er auch so dumm gewesen mit 16 von zu Hause zu verschwinden und dabei den Transporter seines Vaters, diesen Transporter, zu stehlen? Nein, das durfte er nicht denken. Er hatte gute Gründe dafür so gehandelt zu haben, wie er gehandelt hatte. Wer er war? Er war Nathan Tate, von Beruf. Ja, was war er eigendlich von Beruf? Er war arbeitslos und nahm von nahezu jeder Seite Aufträge an, wenn er sie bekam. Da er nicht als Frachterpilot ausgebildet war und die Qualität seiner Dienstleistung, auf grund der langsamen Geschwindigkeit seines Fahrzeuges, sehr gering war, fiehl auch der Lohn entsprechend aus. Das genügte ihm kaum um den nächsten Monat zu überleben. Aber dieses mal sollte es besser werden, denn er hatte es tatsächlich geschafft innerhalb des Zeitplans zu bleiben und befand sich kurz vor dem letzten Sprungtor. Nathan konnte eine gewisse Aufregung nicht leugnen, immerhin würde der Lohn hierfür ausreichen um sein Schiff einmal general zu überholen und ohne weitere Probleme für den nächsten Monat zum Überleben. Und so steuerte er langsam aber sicher auf das künstlliche Wurmloch zu, welches im Zentrum schwarz war und von blau-grüner Energie umwirbelt wurde. Nun wäre es nicht mehr weit bis zu seinem Ziel.

Es war schwarz, düster aber alles andere als leer. Das Parlament der Erde war ein rießiges Gebäude, dass nur noch entfernt an die Jahrtausende alten Vorgänger errinnerte. Es war von oben betrachtet einem Septagramm ähnlich und aus der Froschperspektive errinnerte es eher an eine art Schloss. An allen Ecken des Septagramms stand jeweils ein Bleistiftartiger Turm und die Mauern waren mit Schwert- und Fledermausflügelartigen nach oben ragenen Gebilden, sowie Zacken besetzt. Ähnlich auch die Gebäude im inneren des abgesteckten Regierungsbereichs. Wer es nicht wusste, würde niemals ein Parlament in diesem Gebäude vermuten, eher eine satanistische Sekte. Auch der Rest der Umgebung, der Gebäude dort, sah ähnlich aus. Der Boden war allgemein schwarz und wurde nur von den Fahrzeugen darauf erhellt. Über der Stadt tobte ein Gewittersturm. So eigenartig das Gebäude auch aussah im inneren war es hochmodern. Künstliches Licht, dass ausreichte um eine ganze Sonne zu ersetzen, sowie selbstöffnende Türen und Replikatoren waren in beinahe jedem der unzähligen Räume vertreten. In einem davon befand sich ein runder Tisch an dem 7 Personen Platz genommen hatten. Dies war das Parlament der Regierung.
"Kommen wir nun zum 7ten Tagesordnungspunkt über den wir "abstimmen" müssen. Die Massenproduktion der neuen Fahrzeuge für unsere Armee."
"Ich hätte auch ohne die Schmiergelder von Future Corp dafür gestimmt. Mit diesen Waffen können wir dem Wiederstand endlich wieder stand halten."
"Der neue Prototyp soll ja meines Wissens nach ohne Probleme mit den Wiederständlern fertig werden."
"Ja, aber nur auf dem Papier. Bevor wir eine entgültige Zustimmung geben, soll die Future Corp ausreichende Tests durchführen." sagte nun einer der 7 Abgeordneten, der bisher noch kein einziges Wort gesagt hattte.
"Was ist denn mit dir los?"
"Genau, hat dir der Konzern nicht genug Geld gegeben?"
"Der Konzern hat mir gar kein Geld gegeben. Ich werde der Massenoproduktion zustimmen, sobald ausreichende Tests durchgeführt wurden." sagte der selbe Abgeordnete.
"Das ist durchaus ein sinnvolles Vorgehen."
"Ja genau." sagte ein anderer Abgeordneter und noch 2 weitere nickten zustimmend mit dem Kopf.
"Dann ist es also entschieden. Einer Massenproduktion wird erst zugestimmt, wenn ausreichende Tests durchhgeführt worden sind."
"Aber das Testlabor von Future Corp ist 12 Sektoren neben den Laboratorien."
"Das ist nicht unser Problem. Wenn der Prototyp verloren gehen sollte wird Future Corp dafür die Verantwortung tragen."

Langsam verließ die Nightmare das künstliche Wurmloch und damit das Tor. Andere Verkehrsteilnehmer warteten bereits sehnsüchtig darauf, dass der Transporter endlich den Weg freigab. Nathan ließ sich mit der ganzen Sache jedoch Zeit. Durch die ständigen Funksprüche sogar noch mehr. Nachdem er nun endlich den Sprungtorbereich verlassen hatte begann er nach der Zielstation zu suchen. Glücklicher Weiße war sie ganz in der Nähe. Nach ca. 3 weiteren Stunden hatte Nathan es endlich geschafft und manövrierte seinen Frachtzug in das Innere der Station, wo er sich einen guten Andockplatz suchte. Als die Nightmare dort war wo sie sollte aktivierte der Umkehrschub. Sowohl Nathan als auch alles auf den Konsolen und Tischen wurde nach vorne geschleudert. Das war zwar nicht normal, aber es schockierte Nathan mittlerweile nicht mehr. Zum wiederholten Male waren die Trägheitsdämpfer ausgefallen, das geschah öfter, auch damals als er den Transporter gerade frisch gestohlen hatte. Die Andockhalter der Station fuhren aus und klammerten sich an die 4 Ausläufer der Nightmare. Nathan stand aus dem Pilotensitz auf und bereitete sich vor den Transporter zu verlassen. Die Luftschleuse öffnete sich und Nathan trat über eine kleine Metallbrücke auf eine Metallplattform. Kaum dort angekommen traten ihm 3 Gestallten entgegen. Einer war um längen kleiner als er selbst, nicht mehr als 1,70m und sehr fein gekleidet, vor allem im Vergleich zu Nathan, der in schwarzen Stoffhosen, mit Rissen in den Beinen und einem alten ähnlich zerissenen Bandshirt auftrat. Die beiden anderen Männer, links und rechts neben dem Kleinen, waren um längen größer als der sowieso schon 1,90m große Nathan und sehr breit und muskulös. Sie hatten beide die selbe Kleidung an, welche ihre Muskulatur betonen sollte und wirkten auch sonst wie Zwillinge. Leibwächter. Hatte der kleine Zwerg etwa nicht den Mumm sich Nathan alleine gegenüber zu stellen?
"Mr. Tate. Lief alles nach Plan?" sagte der Kleine.
"Ich musste einem oder 2 Piraten ausweichen, aber ansonsten schon." sagte Nathan ruhig obwohl es nicht gerade einfach war aus Piratenangriffen zu fliehen und obwohl ihn 2 rießige Gestallten beobachhteten.
"Übergeben sie mir die Frachtpapiere und ich werde ihnen ihren Lohn übergeben." sagte der kleine Mann nun wieder und beide tauschten jeweils ein PDA aus.
"Ihnen ist da ein Fehler unterlaufen. Die Bezahlung waren 50.000 Republikanische Credits. Nicht 5000." sagte Nathan immer noch völlig ruhig und entriss dem Kleinen schnell das PDA mit den Frachtpapieren wieder.
"Das war kein Fehler. Die Anzahl der Durchsuchungen durch SOUL ist gestiegen und mein Konto wird von AIR überwacht, ich kann mir keine 50.000 für einen einfachen Transport und dann auch noch von einem Piloten ohne richtige Lizens erlauben. Wenn die das rausfinden bin ich am Ende."
"Das interessiert doch mich nicht. Unsere Abmachung war auf 50.000 Credits."
"Haben sie das schriftlich?" fragte der Kleine ironisch, denn Nathan hatte tatsächlich keinen Schriftlichen Vertrag und damit keinen Beweiß.
"Du Bastard, du hattest von Anfang an vor mich zu bescheißen." stellte Nathan dennoch ganz ruhig fest.
"Keine falschen Anschludigungen, Mr. Tate. Sonst wird sich AIR bald mehr für sie interssieren als für mich."
"Ich will meine 50.000 oder ich nehm die Ladung wieder mit und vertick sie selbst an den Wiederstand. Da krieg ich auch mindestens 30.000." sagte Nathan weiter ganz ruhig.
"Ich biete ihnen die 5000 an weil ich es gut mit ihnen meine. Aber wenn sie mir drohen, dann gehen sie eben leer aus, denn dafür sind sie wirklich nicht in der Position."
"Jetzt hör mir mal." sagte Nathan und machte eine etwas ungünstige Geste, bei der er mit dem Finger direkt auf das Gesicht des Mannes zeigte, ihm dabei auf wenige Zentimeter nahe kam. Seine Leibwächter reagierten umgehend. Einer packte Nathans Arm und bog ihn weg. Der andere schlug Nathan mehrmals in den Bauch, bis er auf die Knie zusammen brach.
"Schade Mr Tate, wirklich. Aber sie lassen mir ja keine andere Wahl."
"Typisch für dich und deines Gleichen mir auf diese Weiße gegenüber zu treten, nur weil ihr alle zu feige seit euch mir direkt entgegen zu stellen." sagte Nathan in einem ernsten, feststellenden, aber ruhigen Tonfall. Daraufhin schlug ihm der Kleine mehrmals ins Gesicht, wärend Nathan immer noch von dessen Leibwächtern am Boden gehalten wurde. Als er damit fertig war, liefen Nathan 2 Ströme Blut am Kinn herrunter.
"Nehmt ihm die Frachtpapiere und die Bezahlung ab. Dieser Haufen Mist hat mein Geld ohnehin nicht verdient." sagte der Kleine und die Leibwächter führten die Befehle aus, bevor die 3 verschwanden und Nathan mit seinen Verletzungen zurück ließen. Jetzt stand er alleine da, hatte keine Frachtpapiere, keine Fracht und kein Geld. Nur eine alte, schon längst schrottreife Frachtzugmaschine. Langsam richtete er sich wieder auf und setzte sich auf die Plattform, wärend gerade die Frachtcontainer von seinem Schiff entfernt wurden. Er wischte sich das Blut aus dem Gesicht. Wenn er wieder auf die Suche nach Aufträgen ginge, dann konnte er das nicht mit Blut im Gesicht tun. Ja, er würde sich wieder auf die Suche nach Aufträgen machen, denn es lag einfach nicht in seiner Natur aufzugeben und zu verhungern. Er hatte dafür schon zu viel überstanden. Langsam stand er auf und ging um Hauptbereich in dem sich eine gigantische Anzeigetafel mit den angedockten Schiffen befand. Wie es der Zufall so wollte fand sich darunter jemand, der ihm einen Gefallen schuldete und so ging Nathan langsam zu dem Andockplatz an dem sich die entsprechende Person befand. Der Mann war 1,84m groß, aber um Längen muskulöser als Nathan. Er passte insgesamt besser in das klischeehafte Bild eines Transporterpiloten, als Nathan es tat. Nachdem dieser "Hey" gerufen hatte, drehte der sich der andere Pilot um. Mehrmals. Es wirkte fast so als könnte er nicht glauben Nathan vor sich zu sehen.
"Nathan, mein Freund. Das Universum ist tatsächlich sehr klein." sagte er dann hörbar erfreut.
"Ich muss dringend den Gefallen einfordern den du mir noch schuldig bist, dafür, dass ich die Umweltkontrolle von deinem Schiff improvisiert und dich aus der Giftathmosphäre geholt hab."
"Was willst du denn?"
"Ich brauche einen Auftrag. Dringend. Ich hab kein Geld mehr und die Nightmare fällt langsam aber sicher auseinander."
"Fliegst du etwa immer noch diesen alten Schrotthaufen?"
"Wie gesagt, ich hab kein Geld."
Der Pilot gab ein nachdenkendes "Hmmm" von sich. Dann sah er zu seinem Schiff und dann zu Nathan.
"Ich hab da tatsächlich was für dich. In erster Linie, weil mir der Auftrag zu heikel ist. Es geht um einen einzigen Frachtcontainer mit ein paar Mikrochips."
"Was ist das Problem?" fragte Nathan verwirrt.
"Das interessiert dich wahrscheinlich nicht, so waghalsig wie ich dich kennen gelernt hab. Der Transport geht bis 6 Sektoren von hier. 6 hab ich schon gemacht. Es gibt 120.000 Credits dafür. Das teilen wir dann zur Hälfte auf. Alles klar?"
"Und wie es das ist. Dank dir." sagte Nathan, entriss dem anderen Piloten die Papiere und stürmte davon.
"Falls du es überhaupt bis dahin schaffst." murmelte der Frachterpilot noch vor sich hin, da Nathan längst verschwunden war. Wärend dessen wurde der Container aus dem Frachter entfernt und an die Nightmare gekoppelt. Noch hatte Nathan keine Ahnung auf was er sich da eingelassen hatte, aber die Erleuchtung sollte viel schneller folgen als es ihm recht war.

Kapitel 2 - Incubus:

Nathan hatte nun einige Tage in seinem Transporter verbracht ohne besondere Vorkommnisse. Dieser Frachterpilot war ja so ein Trottel, wenn er diesen Auftrag mit Nathan teilte. Nicht einmal SOUL-Jäger forderten ihn auf seine Lizenz zu zeigen. Und das Beste war, dass er den Sektor bald verlassen konnte. Kurz vor dem Sprungtor lehnte Nathan sich in seinem Sitz nach hinten zurück und wartete den Sprung ab. Nachdem er den nächsten Sektor erreicht hatte, gab er dem Autopilot den nächsten Kurs ein und richtete sich dann wieder auf. Als er gerade durch die Tür gehen wollte, versagte der Selbstöffnungsmechanismus. Na Klasse. Jetzt konnte er schon weiter etwas an seinem Schiff improvisieren. Aber jetzt musste er erst einmal durch die Tür. Er nahm sich ein Werkzeug, dass an eine Brechstange errinnerte und stemmte die Tür gewaltsam auf. Ob das so eine gute Idee war, darüber konnte man sich zwar streiten, aber nachdem der Container abgeliefert war, konnte Nathan in jedem Falle erst einmal eine Pause machen und sich ausgiebig um das Schiff kümmern, eventuell auch die Fluglizenz dafür nach holen. Aber jetzt ging er erst einmal in die Küche. Eine Küche die zwar aus Metall bestand, aber ebenfalls verrostet war und obendrein wirkte, als würde sie in den nächsten Tagen auseinander fallen. Wer sich außerdem die Mühe machte, erkannte den einen oder anderen Schimmel oder Fettspritzer. Es lohnte sich einfach nicht die Küche sauber zu machen. Sie würde sowieso bald aus dem Schiff fliegen und durch neue Replikator-Technologie ersetzt. Jetzt musste Nathan sich allerdings erstmal einen Kaffee machen und zu sehen, dass er wach blieb, denn er hatte vor nur noch alle 3 Tage zu schlafen und den Rest der Zeit durchzuarbeiten. Plötzlich konnte er hören wie ein kleiner Stein an die Hülle seines Frachtzuges schlug. Ein Stein? Das deutete in der Regel auf weitaus mehr hin. Nathan stoppte was er gerade tat und stürmte in das Cockpit zurück. Ein Asteroid verfehlte die Nightmare nur sehr knapp, aber noch viel schlimmer war, dass er gerade Wegs auf einen weiteren Asteroiden zusteuerte. Nathan sprang auf den Pilotensitz und ativierte den Rückwärtsschub, wärend er die Steuerung nach oben riss. Die Nightmare kam gerade noch an dem gigantischen Felsbrocken im All vorbei. Der Container schrammte ein wenig mit der hinteren Kante daran entlang. Durch das Cockpit zog sich ein leichter Ruck. Aber mehr auch nicht. Nichts was Nathan nach all den vielen Ausfällen der Trägheitsdämpfer noch schockieren konnte. Es war gerantiert nur minderschlimm. Viel schlimmer war, dass Nathan keine Ahnung mehr hatte wo er war. Dieser Verdammte Autopilot, hatte ihn weit Abseits der üblichen Routen abdriften lassen, mitten in einem Asteroidenfeld. Überhaupt waren diese Dinger ein einziger Scherz eines höheren Wesens. Unzählige Felsklumpen die durch das All schwebten und ein absolut undurchsichtiges Labyrinth bildeten, außer man hatte eine brauchbare Navigationssensorik, aber bei der Nightmare konnte man von so etwas ja nicht sprechen. Nathan ging wieder nach hinten und holte sich seinen Raumanzug, den er schnell anlegte. Er war rießig, sperrig und schränkte seine Bewegungsfreiheit gewaltig ein. Auf jeden Fall war es kein Vergleich zu den Ganzkörperanzügen mit einem flexiblen Helm und einem winzig kleinen Sauersoffreplikator darin, wie sie in Nathans Zeit eigendlich üblich waren. Nathan plazierte sich nun wieder auf seinem Platz und aktivierte das Navigationssystem. Auf der Oberseite fuhr eine Antenne mit einer runden Empfangsschüssel aus. Einer der verstaubten Bildschirme in der Konsole begann etwas anzuzeigen. Es war ein Gravidar, dass eher schlecht als recht war, da es sich nicht auf die Entfernung einstellen ließ. Dennoch konnte Nathan Objekte erkennen, die nicht als Asteroiden eingetragen waren. Was war das? Die Frage beantwortete sich schneller als Nathan lieb war, als ein violetter dünner Energie-Strahl an der Nightmare vorbei fegte. Ein weiterer folgte direkt darauf und drohte die Nightmare zu treffen. Nathan riss das Steuer zur Seite und wich dem Strahl um wenige Milimeter aus. Zeitgleich verließen 10 Mechs ihre Deckung. Sie waren alle sehr humanoid, aber auch klobig. Der Kopf der Mechs war Menschenähnlich und 2 Hörner ragten an beiden Seiten schräg nach oben. Zur Fortbewegung nutzten die Maschinen ihre Triebwerke die hinten im Rücken und in der Verse eingelassen waren. 3 waren sichtbar mit 2 Schwertern, die wirkten wie aus dem Mittelalter, und 2 Katanas bewaffnet. 3 weitere waren mit 2 Strahlen-Kanonen und 2 der Mittelalterlichen Schwerter, und die übrigen 4 mit einem EMP-Netzwerfer, sowie einer EMP-Kanone und 2 Schwertern ausgerüstet. Alle 3 Typen verfügten außerdem über Gattlings mit denen sie direkt zu feuern begannen. Nathan riss den Transporter weiter nach oben und gab vollen Schub. Er entkam dem Gattlingfeuer nach oben und wich 2 weiteren Energie-Strahlen zur Seite aus, wärend er auf einen weiteren Asteroiden zu hielt. Die Angreifer feuerten weiter mit den Gattlings und trafen den Frachtcontainer, von dem aus Funken sprühten. Nathan tauchte in der Nähe des Asteroiden nach unten ab und hoffte, dass seine Gegner gegen den gigantischen Felsbrocken krachen würden. Wären es Jäger oder Bomber gewesen, wäre diese Rechnung wahrscheinlich sogar aufgegangen, aber gegen Mechs wirkte dieser Trick nicht, da diese darauf ausgelegt waren, schnell die Richtung wechseln zu können. Und so folgten sie der Nightmare weiter, wärend sie mit ihren Gattlings feuerten. Nathan hatte sich mittlerweile die Daten des Mechs zugelegt. Sie wurden Gunstar genannt. Alte, seit 500 Jahren außer Dienst gestellte Vielzweck-Mechs von SOUL. Dennoch verbesserte das seine Lage nicht, denn er hatte überhaupt keine Waffen. Die Geschosse der Gattlings schlugen in den Felsen unter Nathan ein und rissen einige Stücke herraus, denen Nathan nur sehr schwer ausweichen konnte. Er konnte bereits das Ende des Asteroiden sehen, da tauchte vor ihm ein weiterer Gunstar, dieses mal mit einer gewaltigen Plasma-Kannone in den Händen, auf. Ein Plasmastrahl jagte auf das Cockpit zu und drohte den Transporter zusammen mit Nathan zu vernichten. Dieser aktivierte ein weiteres mal den Umkehrschub und die Oberen Triebwerke, was dazu führte, dass er gegen den Asteroiden krachte. Aber der Plasma-Strahl verfehlte seine Nightmare. Und nicht nur das. Die anderen Gunstar-Mechs mussten der Plasma-Kanone ebenfalls ausweichen, was Nathan einen kurzen Zeitvorteil einbrachte. Das Problem dabei war jedoch, dass er durch dieses Ausweichmanöver die unteren Triebwerke der Nightmare beschädigt hatte, so dass ihm nun die Hälfte des Schubs fehlte. Dennoch versuchte er den Angreifern zu entkommen indem er sich vom Asteroiden wegbewegte. Plötzlich tauchte rechts neben ihm ein weiterer Gunstar auf und feuerte mit einer Rakete. Nathan sprang schockiert auf und verließ seinen Pilotenplatz, wohl wissend, dass er der Rakete niemals entkommen konnte. Eine gewaltige Explosion überzog die Seite der Zugmaschine und riss einen Großteil davon herraus. Korrodiertes Metall und einige Technische Teile, oder deren Überreste schwebten in das All hinnaus, angetrieben von der áusströhmenden Athmosphäre. Nathan selbst hatte sich im Cockpit an etwas gekettet und konnte so verhindern, dass der Sog ihn nach drausen riss. Nachdem er keinen Zug mehr spührte öffnete er die Augen und sah sich um. Das Cockpit bestand nur noch aus der Hälfte. Die andere Hälfte war von der Rakete abgerissen worden. Die Künstliche Schwerkraft war ebenfalls ausgefallen und wahrscheinlich auch der größte Rest der anderen Systeme. Da Nathan nun freien Blick auf seine Angreifer hatte konnte er auch die beiden gekreutzten Knochen unter einem Totenkopf erkennen, die auf die Mechs gepinselt waren. Das waren Piraten. Aber wieso griffen sie einen kleinen Frachtzug mit nur einem Container an? Wussten sie etwas, was Nathan selbst nicht wusste? Fakt war, dass er sich nicht allzu lange mit diesen Fragen befassen konnte. Die Gunstar-Mechs begannen wieder auf den Transporter zu zusteuern. Wohl um ihn zu übernehmen. Für Nathan gab es nur die Möglichkeit sich im Frachtcontainer zu verstecken. Und genau dort begab er sich schnell hin, bevor die Piraten nahe genug wären um zu bemerken dass Nathan noch lebte. Der trat gerade durch die Luftschleuse zum Container. Es war finster, kein einziges künstliches Licht, und keine Möglichkeit eines einzuschalten. Daher gab es für Nathan nur die Möglichkeit sich ein Versteck zu ertasten. Tatsächlich fand er eine Öffnung direkt vor sich, durch die er gerade so durch passte. Er kletterte durch und fand sich in einem weiteren Raum, der Nathan zwar genügte um aufrecht darin stehen zu können, niedrig war er trotzdem. Dazu schien der Raum relativ klein. Nathan begann die Wände weiter abzutasten. Ganz plötzlich, ohne, dass er wusste, was er genau getan hatte erhellte sich der Raum von selbst. 2 Künstliche Lichter sorgten für die Beleuchtung des ansonsten schwarzen, wie ein flacher Zylinder gebauten Raumes. Nathan sah sich weiter um und entdeckte in der Mitte des Raumes einen Sitz, ganz offensichtlich ein Pilotensitz, wenn er auch weit aus größer war und gemütlicher aussah, als Nathan es von Pilotensitzen gewohnt war. Befand er sich etwa in einem Fahrzeug? War es sein Auftrag dieses Fahrzeug zu transportieren? Und war es das was die Piraten unbedingt wollten? Für den Moment war das alles egal. Vielleicht konnte ihm dieser Kasten sein Leben und seine Existenzgrundlage retten. Er setzte sich auf den Pilotensitz und versuchte einen Anhaltspunkt über die Steuerung zu finden. Es gab lediglich den Schalter "Cockpit öffnen/schließen" und einen für die Energie. Neben an der Seite seines Sitzes waren Pads in die Armablagen eingelassen worden. Nathan kannte diese Art der Steuerung aus einem Mech des Wiederstandes den er einmal gesehen hatte. Und so aktivierte er die Energie und legte seine Hände auf die Pads. Schlagartig fand er sich in der Sicht seines Vehikels wieder. Aber der Container war zu dunkel um etwas zu erkennen.
"Ich kann auf Nachtsicht-Modus umschalten, wenn sie es wünschen." sagte plötzlich eine hohe, weibliche, sanfte, aber leicht verzerrte Stimme.
"Was? Wer hat das gesagt?" warf Nathan verwirrt ein.
"Ich bin die künstliche Unterstützungseinheit für den Piloten."
"Eine K.I. also. Dann sag mir mal, in was ich mich hier befinde."
"Dies ist der Transformierbare Mech "Incubus". Eine Multifunktionale Kampfmaschine."
Noch bevor Nathan diese Sätze wirklich verarbeitet hatte, wurde der gesamte Frachcontainer durchgeschüttelt, so sehr, dass Nathan es noch im Incubus fühlen konnte.
"Was geht hier vor sich?" fragte er.
"Die Angreifer versuchen den Frachtcontainer von der Zugmaschine zu trennen. Und das mit aller ihnen möglichen Gewalt."
"Das müssen wir unbedingt verhindern."
"Verstanden. Aktiviere Kampfmodus. Öffne Frachtcontainer."

Die Piraten begannen zu verzweifeln. So sehr sich auch mit ihren Schwertern auf das rostige Material der Containerhalter einschlugen, es schien dem stand zu halten. Was für eine art Korrosion war das, die ein Metall erhartete und nicht spröde machte? Keinem der Piraten war es möglich das zu erklären. Einer der Nahkampf-Gunstars drängelte sich nach vorne und baute 2 Energieklingen an den Armen auf. Damit wäre es ganz sicher möglich die Containerverrigelung zu zerstören. Bevor der Pilot jedoch damit zuschlagen konnte, öffnete sich der Frachtcontainer und ganz langsam schwebte ein weiterer Mech, der Incubus nach draußen. Er war 25m hoch und damit 5m höher als einer der Gunstars. Zusätzlich dazu war der Incubus weit ergonomischer, weit Menschenähnlicher gebaut als die Gunstars. Alles war weit dünner gebaut und wirkte als würde es eine höhere Bewegungsfreiheit zulassen als die Gunstars. Insgesamt sah der Incubus aus als würde man einen Menschen, ein Insekt, einen Dämon und eine Fledermaus zusammen werfen und das daraus entstehende Mechanisch nachbauen. Die Beine liefen unten Spitz zu und an den Schultern ragten 2 Ausläufer, wie die Hauptknochen von Flügeln seitlich nach hinten. Auf dem Rücken waren 2 gewaltige Busterschwerter, die mit Griff fast so lang waren wie der Incubus selbst und vorne rundlich endeten, X-Förmig angebracht. Der Oberkörper bestand aus mehreren zackig geformten ineinander geschobenen Panzergliedern. Der Kopf des Incubus war wie der eines Menschen, allerdings mit einem viel zu großen Maul, mit viel zu großen Zähnen designet. Nach beiden Seiten gingen am Kopf kleine fledermausflügelartig geformte Ausläufer zur Seite aus, die sich außerdem auch an einigen Stellen des Oberkörpers und an den Beinen des Mechs befanden. Zusätzlich fand man an den Unterarmen 2 Klingen, die wirkten wie 4 kleine, eng beieinander angebrachte, schräg nach hinten ragende Messer. 2 Weitere Klingen dieser Art befanden sich außerdem am unteren Rückenbereich des Mechs. Wer außerdem sehr genau hinsah konnte die Nahtstellen an den Trapezförmigen Gliedern erkennen aus denen die Busterschwerter bestanden. Bereits jetzt war der schwarz-rote Mech ein furchteinflößender Anblick. Und das verstärkte sich weiter, als zunächst die Augen, dann ein Prisma-Gebilde in der Brust, über dem Cockpit des Incubus rot leuchteten und sich vertikale grün-blaue Energie-Linien über den ganzen Mech zogen. Zeitgleich begannen die beiden Ausläufer an den Schultern rote Energie auszustoßen, die eine Form annahm, die an Fledermaus-Flügel errinnerte. Das war er, der gewaltige Incubus.
"Kampfmodus aktiv. Sammle Daten der Feinde." sagte der Kampfcomputer, wärend die Piraten immer noch starr vor Angst waren.
"Die brauche ich nicht. Ich greife sie direkt an!" rief Nathan und stürmte mit dem Incubus nach vorne. Wärend er das tat griff er nach einem der beiden Busterschwerter und schlug von oben nach unten zu. Einer der Gunstars wurde in der Mitte zerteilt und explodierte. Erst das schien die anderen Piraten aus ihrem Schock zu reißen, denn sie wichen schnell zur Seite um nicht die nächsten Opfer eines Schwertschlages zu werden. Anschließend richtete einer von ihnen seine beiden Strahlen-Kanonen und feuerte. Nathan wich ihnen ohne große Probleme zur Seite aus und stürmte ein weiteres mal mit warnsinniger Geschwindigkeit auf einen der Gunstars zu. Noch bevor der Pilot überhaupt registriert hatte was vor sich ging wurde er zusammen mit seiner Maschine in der Mitte zersägt. Wärend Nathan sich auf diesen Feind konzentriert hatte kam ein weiterer Gunstar, dieses mal mit Nahkampf-Ausrüstung und schlug mit einem der beiden Katanas zu. Der Incubus blockte den Schlag mit der Klinge an dem Arm mit dem kein Schwert geführt wurde. Dabei sah es eher aus wie ein Reflex, als ein geplanter Block. Und genau das war es auch. Der Mech reagierte auf wirklich jeden von Nathans Gedanken. Noch wärend die beiden Mechs in dieser Position waren stürmten die anderen beiden Nah-Kampf-Gunstars auf den Incubus zu. An diesem begannen sich plötzlich die hinteren Klingen zu lösen und mit Triebwerken weg zubewegen. Es waren Drohnen, welche eine Klingenform immitierten, wenn sie an ihrem Muttermech angedockt waren. Eine Klinge bestand aus jeweils 4 dieser Drohnen, was insgesamt 8 machte. Sie begannen sich schlagartig um die 3 Gunstars zu plazieren und feuerten mit jeweils einem grünen Energiestrahl, der die Piraten-Mechs an verschiedenen Stellen einfach durchschlug und völlig zerstörte.
"Nur noch 7 Feinde vollständig in Takt." sagte der Kampfcomputer des Incubus.
Und wie gerufen griffen gleich 6 von ihnen Nathan mit ihren Fernkampf-Waffen an. Allerdings schien keine der Waffen in der Lage zu sein, die Energieschilde des Mechs zu durchdringen. Direkt darauf klappten an den Seiten und oben auf den Schultern jeweils ein Raketen-Werfer aus.
"Mal sehen wie EUCH das schmeckt." sagte Nathan und feuerte. Noch bevor die Gunstar-Piloten verstanden hatten was passierte, wurden sie mit ihren Mechs von den unzähligen Raketen des Incubus zerfetzt. "So das waren 10, fehlt nur noch." Wie gerufen feuerte der letzte Gunstar, ein Langstrecken-Feuersupport-Typ, mit seiner Plasma-Kanone. Die Energie-Flügel des Incubus klappten nach vorne und der Plasma-Strahl teilte sich in unterschiedliche Richtungen auf, wo er Krater in Asteroiden riss. Der Incubus selbst hatte keinen Schaden abbekommen. Nathan ließ seine Kampfmaschine beide Arme nach vorne richten und die Hände die Umrisse einer Kugel formen, woraufhin sich tatsächlich eine blaue Energie-Kugel direkt dazwichen bildete. Ein Energiestrahl, gegen den der letzte Gunstar völlig machtlos war. Er wurde einfach davon zerissen.
"Alle Feinde wurden beseitigt." sagte der Kampfcomputer und Nathan atmete tief durch.
"Au mann, das war echt knapp." sagte er dann jedoch völlig ruhig. Fragen über diesen Mech die ihm zuvor noch durch den Kopf gegangen waren, spielten nun nicht mehr die geringste Rolle. Das einzige was zählte war sein Sieg über diese Piratenbande.

Dieser Nathan war wirklich ein Trottel. Er nahm Aufträge an, die ihn das Leben mit 100%iger Sicherheit kosten würden und hinterfragte sie nicht einmal. Aber das konnte dem Frachterpiloten völlig egal sein, denn er hatte seine Brötchen auf jeden Fall verdient. Mehr als das. Er hatte noch einen weiteren Auftrag, der darin bestand Nahrung von einem Planeten zum nächsten zu bringen. Und so raste er die Handelswege entlang. Aber diese Freude hielt nicht sehr lange. Jäger umrundeten seinen Transporter. Sie waren ca. 8m lang und 10m breit. Von einem runden, spitz endenten Rumpf gingen 2 große Fledermausartige Flügel aus. In der Mitte dieser Flügel waren jeweils 2 doppelte Triebwerke angebracht. Eins über und eins unter dem Flügel. Waffen waren keine Sichtbar. Aber die Tatsache, dass auf dem schwarzen Rumpf in weißen Buchstaben "S.O.U.L." standen deutete auf ausreichend Waffen in dem Jäger hin. Zeitgleich mit dem plötzlichen Erscheinen der Jäger ging ein Funkspruch ein.
"Dies ist eine Frachtkontrolle. Bitte folgen sie uns wiederstandslos und sie werden keine Gewalt erleiden."
Verdammt. Eine Kontrolle. Aber das war ja nicht weiter schlimm. Es befand sich ja nichts illegales im Transporter und somit folgte der Pilot den Anweißungen. Wärend er den SOUL-Jägern folgte, stellte der Frachterpilot immer mehr fest, dass sie die Handelsrouten immer mehr verließen. Was sollte das werden? Die Jäger stoppten und auch der Transporter stoppte. Dann verließen 2 der Jägerpiloten ihre Maschinen in Raumanzügen und bewegten sich zur Luftschleuse des Transporters. Der Transporterpilot öffnete die Luftschleuse bereitwillig, wärend ein Kraftfeld die Luft im Transporter hielt. Umso schockierter war er plötzlich 2 Läufe von Plasma-Gewehren vor seiner Nase sah. Angsterfüllt hob er die Hände und ging einige Schritte zurück und auch die beiden Männer traten durch das Kraftfeld und sahen sich um. Das ganze wirkte eher wie ein Militäreinsatz als eine Routine-Kontrolle.
"Der Transporter ist sicher. Sie können nun eintreten." sagte einer der beiden.
Wenige Sekuden später traten 5 weitere Personen durch die Luftschleuse. 4 Personen, die mit weiteren Plasmagewehren eine weitere schützten. Das musste der Kommandant dieser Einheit sein. Er bewegte sich langsam aber sicher zu dem Transporterpiloten und packte ihn am Kragen.
"Wo ist er?" fragte er den immer noch verwirrten Transporterpiloten.
"Wo ist wer?" wimmerte dieser ängstlich.
"Der Frachtcontainer für Future Corp."
"Den hab ich nach der Hälfte der Strecke an einen anderen Frachtpiloten übergeben. Nathan Tate."
"Und wo ist der damit hingeflogen?"
"Ich hab keine Ahnung." wimmerte der Transporterpilot zurück und brach in Tränen aus. "Darf ich jetzt weiterfliegen?"
Der Kommandant der SOUL-Einheit gab keine Antwort. Er ließ den Piloten lediglich los und gab seinen Leuten ein Handzeichen, dass der Pilot nicht verstand. Aber er deutete es als ein "Wir verschwinden". Erleichtert atmete er auf. Dann plazierten sich jedoch plötzlich 2 der anderen Männer vor ihm und richteten die Plasma-Gewehre auf ihn. Die Läufte begannen aufzuleuchten. Der Transporterpilot brachte gerade noch einen Schrei herraus, bevor ihn 2 Plasma-Ladungen in den Bauch trafen und sich seine Organe, Seine Knochen und seine Arme, sowie sein Kopf zusammen mit einem Großteil seines Blutes im Raum verteilten. Einer der beiden Männer verließ das Schhiff. Der andere ging in den Reaktor-Raum und brachte ein kleines Gerät an, welches dazu diente den Reaktor zu überladen. Die SOUL-Jäger machten sich auf den Weg zurück in die offiziellen Gebiete, wärend der Transporter Von innen herraus mehrmals explodierte und in einer letzten noch viel gewaltigeren Explosion verging.

Wieder hatte sich das Parlament eingefunden. Eine Notsitzung die von einem von ihnen einberufen wurde. Es gab nur ein einziges Thema. Die Anhörung des Future Corp-Vorsitzenden, Kane Willson. Er betrat den Anhörungsraum indem ein Tisch im Halbkreis aufgestellt war an dem die Abgeordneten saßen. Er selbst fand seinen Platz am Mittelpunkt des Halbkreises.
"Mr. Willson. Ihnen ist klar, weshalb sie hier sind."
"Sie haben den bedeutensten Prototypen verloren, der jemals gebaut wurde. Wenn er in die Hände des Wiederstandes, oder sogar noch schlimmer, in Piraten-Hände fällt sind unsere, sowie auch ihre Tage bald gezählt."
"Und genau aus diesem Grund ist es besonders in meinem Interesse, dass genau dies nicht geschehen wird." warf nun Kane ein. Er war relativ jung für einen Firmenbesitzer, nicht älter als 30 Jahre und passte nur wenig in das Bild eines Firmenbesitzers. Er war durchtrainiert und so wie er aussah sicherlich ein typischer Frauenschwarm. Seine Haare waren eher mittellang und dunkelbraun. Er trug die Kraft und Entscheidungsfreudigkeit der Jugend in sich und das machte ihn Ideal als Firmenbesitzer. Und das war den Abgeordneten ebenfalls klar.
"Was gedenken sie dagegen zu tun, Mr. Willson?"
"Ich selbst habe natürlich keine Bevollmächtigung. SOUL und AIR haben diese allerdings."
"Was schlagen sie also vor?"
"Ich möchte dass beide Einrichtungen zusammenarbeiten und ich als Berater eingeteilt werde."
"Wieso wollen sie Berater sein? Das klingt für mich eher als wollten sie Oberbefehlshaber sein." warf nun der Abgeordnete ein, der sich in allen Disskussionen am wenigsten meldete.
"Ich möchte lediglich zeigen, dass Future Corp. bereit ist das Projekt zu unterstützen. Sei es durch neue Technologie oder mein eigenes Wissen über Militär-Strategie. Allerdings unsere materielle Unterstützung bekommt die Regierung nur, wenn sie mich als Berater einstellt." gab Kane völlig ruhig als Antwort. Die Abgeordneten begannen sich zu beraten.
"6 von uns 7 sind für diese Zusammenarbeit. Mr. Black und Mr. Tao werden sich in Kürze bei ihnen melden Mr. Willson."
"Verstehe. Wenn mich die Herren nun entschuldigen würden. Ich habe eine Firma zu leiten." sagte Kane und verließ den den Raum. Auch wenn der Prototyp verloren gegangen war, so hatte er einen anderen wichtigen Schritt zur Erfüllung seiner Pläne erreicht. Und so verließ er seine Anhöhrung mit einem Grinsen im Gesicht.

"Meister Black Sun!!! Meister Black Sun!!!" schrie ein recht kleiner, schwach wirkender Mann, als er durch die Gänge von etwas Mechanischem rannte. Es handelte sich um die Crossfire, eine Art Piraten-Mutterschiff, des "Black Sun"-Clans. Es war ca. 800m lang und 450m hoch. Dafür aber nur 200m breit. Es war im Grunde Quaderförmig aufgebaut. Das Ende jedoch war Zylindrisch geformt und passte so überhaupt nicht zum Rest des Schiffes. Überall konnte man Ausläufer und kleine Teile erkennen, die ebenfalls nicht unbedingt an das Schiff gehörten. Es war ganz offensichtlich aus 2 Rümpfen zusammen gebaut und mit neuerer Technologie nachgerüstet worden. Wie auch an Nathans Nightmare, fanden sich an der Crossfire einige korrodierte Stellen. Keine davon nahm jedoch nur in Ansätzen eine Form an wie bei Nathans Transporter. Die Crossfire war zwar nicht so gut in Stand wie es die Schiffe von PAIN, SOUL oder AIR waren, aber sie war noch nutzbar für den normalen Menschen. Etwas, was man von Nathans Nightmare nicht mehr sagen konnte. Der Pirat erreichte völlig außer Puste den Raum den er suchte. Den Hauptaufenthaltsraum des Clan-Anführers, der den selben Namen trug wie der Clan selbst. Wer nun nach wem benannt war, das wusste niemand so genau, aber es spielte auch keine Rolle.
"Was schreist du hier so laut rum?" fragte Black Sun gelangweilt und genervt.
"Die Hudson-Bande wurde ausgelöscht. Keiner von ihnen hat überlebt. Sie sollen angeblich gerade einen alten, rostigen Frachtzug mit nur einem Container verfolgt haben. Und das hier soll ein Augenzeuge gemacht haben." sagte der Pirat und überreichte Black Sun ein PDA auf dem ein Bild des Incubus zu sehen war wie er den Energiestrahl abfeuerte und die Drohnen gerade zu ihm zurück kehrten. Es war unscharf, aber das wichtigste war noch zu erkennen.
"Das ist kein Mechtyp den ich kenne." sagte Black Sun nachdenklich.
"Auch im Clan hat ihn keiner jemals zuvor gesehen. Aber er scheint von SOUL zu stammen. Der Energy-Driver deutet darauf hin."
"Und die Drohnen auf PAIN. Aber weißt du was ich glaube? Dass er zu keinem von beiden gehört. Aber im Endeffekt ist es mir auch egal. Gib dieses Bild weiter an die Sensorik-Abteilung. Und lass einen Kurs setzen in den Sektor in dem dieser Mech zum ersten mal erschienen ist. Ich will diesen Prototyp haben, so lange er noch einzigartig ist."
"Verstanden, Boss." sagte der Pirat und stürmte aus Black Suns Raum auf die Brücke. Wenig später begann sich die Crossfire in Bewegung zu setzen.

Kapitel 3 - Starting the Chase:

Endlich hatte Nathan es geschafft. Er war im 3ten Sektor angekommen. Der einzige auf der gesamten Strecke mit einer Schiffswerft. Dort konnte er endlich das halbe Cockpit reparieren oder besser improvisieren lassen. Denn für mehr fehlte Nathan immer noch das Geld. Aber Hauptsache er konnte wieder in diesen Bereich seines Transporters ohne einen Raumanzug anlegen zu müssen. Die Steuersysteme waren ja zum Glück unbeschädigt geblieben und das war alles was Nathan nun noch brauchte. In der Zwichenzeit kehrte er zu seinem Container zurück und platzierte sich im Incubus. Hoffentlich konnte er auf diese Weiße wenigstens herraus finden was er da transportierte.
"Guten Morgen Sir." sagte der Kampfcomputer direkt nach einschalten der Energie.
"Ich will Infos zu diesem Vehikel."
"Bitte spezifizieren sie."
"Zuerst mal die Technischen Daten."
Direkt vor dem Pilotensitz erschien eine Holographische Anzeige mit allen nötigen technischen Daten. Der Incubus hatte Unmengen an Technologie die Nathan nicht einmal gesehen hatte. Davon dass er sie nicht verstand, wollte er gar nicht erst sprechen. Die Psysische Gedankensteuerung hatte Nathan ja bereits gesehen und die Busterschwerter waren nichts was eine Erklärung erforderte. Viel interessanter war dabei die Tatsache, dass sie sich in ihre Segmente aufteilen konnten und diese wiederrum als Drohnen mit 4 Strahlenkannonen, einer Plasma-Kanone und Energieklingen an allen Kanten fungierten. Dazu kamen die 16 Klingendrohnen, welche mit einer Strahlen-Kanone ausgerüstet waren und den Feind durchstoßen konnten, sowie 10 "Bat"-Drohnen, welche die Fledermausflügel-förmigen Ausläufer am Mech waren und mit 2 Strahlenkanonen und einer Puls-Kanone ausgerüstet waren. Der Incubus selbst verwendete einen Energy-Driver, der es ermöglichte Energie an allen Stellen des Mechs zu bündeln, beinahe beliebig zu formen und auf den Feind abzufeuern, sowie 4 Raketenbatterien, die sich durch einen sehr komplexen Transformvorgang ausfahren ließen und durch einen Replikator mit Munition versorgt wurden. Dazu kamen noch 4 Energieklingen, jeweils eine davon in Armen und Beinen. Zum Schutz dienen dem Mech Energieschilde für leichte Waffen, sowie die Energie-Flügel, welche auch den Flug in der Athmosphäre ermöglichten, für mittlere Waffen. Versorgt wurde der Mech durch einen Materie/Anti-Materie-Fusionsreaktor in Kleinform und von 6 Partikeltriebwerken auf die warnsinnige Geschwindigkeit gebracht, die er bereits im Kampf gegen die Piraten demonstriert hatte. Nathan versuchte das ganze immer noch zu verstehen, aber er war kein Techniker und daher konnte er das auch nicht. Er wusste allerdings, dass kein SOUL-Mech bisher Drohnen verwendete oder zu solch komplexen Transformvorgängen in der Lage war, genauso wie er wusste, dass kein PAIN-Mech jemals einen Energy-Driver eingesetzt hatte. Es war verwirrend, denn obendrein ließ sich in der Datenbank des Incubus keine einzige Information über die Herkunft und die Erbauer auffinden. Das machte Nathan das Leben nicht unbedingt einfacher. Für ihn stand nur fest, dass der Incubus kein Mech des Wiederstands war und auch keiner der Regierung. Im Endeffekt war es ihm auch egal. Er wollte lediglich wissen, was der Incubus konnte, falls Nathan gezwungen war ihn ein weiteres mal zu seinem eigenen Schutz einzusetzen. Nathan war nur ein kleiner Frachtzugpilot und dazu noch einer ohne Lizenz. Er erledigte lediglich seine Aufträge, bekam seine Bezahlung und der Rest, die Politik und die Konflikte dahinter waren ihm egal. Er war auch nur eine arme Sau die versuchte zu überleben.
"Eine Nachricht geht gerade ein." unterbrach plötzlich der Kampfcomputer Nathans Gedanken. Wenig später erschien ein weiterer Holographischer Bildschirm vor ihm und zeigte die Nachricht. Das Cockpit der Nightmare war nun wieder Luftdicht und auch ohne Raumanzug benutzbar. Nathan stand aus dem Pilotensitz des Incubus auf und machte sich auf den Weg zu seinem Schiff.

Ein großer, relativ breit gebauter, gut trainierter Mann, der auf den Namen Takeru Isamu hörte und einer der 3 Generäle des Wiederstandes und Chefs von PAIN war, ging durch einen hell erleuchteten Gang. Er hatte Angst davor sein Ziel zu erreichen, denn seine Nachrichten waren sowohl gut als auch schlecht. Er betrat den Raum in dem sich der Diktator befand. Es war ein einziger Luxus-Raum nur für den Anführer der Wiederstandsbewegung, der auf den Namen Ronald Pain höhrte. Der Diktator selbst war eher klein und schwach gebaut. Sein Alter würde ein Außenstehender auf 52 schätzen. Seine Haare hatten eine schwarze Färbung, die aber bereits sichtbar am ergrauen war.
"Ich hoffe du bringst mir gute Nachrichten Takeru." sagte der Diktator.
"In der Tat tue ich das. Wir haben den Verräter gefunden und nach einiger Folter hat er uns mitgeteilt an wen er die Technologie weiter geben hat. Allerdings waren das alle guten Nachrichten. Denn der Verräter hat die Technologie direkt an Jakob Jakoby einen Wissenschaftler bei Future Corp weiter gegeben. Nach seinen letzten Informationen haben die bereits an einem Prototypen gearbeitet. Da die Information 6 Monate alt ist, können wir davon ausgehen, dass der Prototyp bereits fertig gestellt und in der finalen Testphase ist." sagte Takeru und der Diktator sprang panisch auf.
"Stell sofort eine Eliteteam zusammen. Sie sollen in das Gebiet der Regierung eindringen und diesen Prototypen vernichten. Egal welches Opfer sie dafür bringen müssen."
"Verstanden." sagte Takeru, salutierte und machte sich daran den Befehl auszuführen. Er hatte bereits erste Leute und Schiffe für ein solches Team ausgewählt. Einen Anführer hatte er ebenfalls schon. Nach Takerus Meinung den besten im gesamten Gebiet. Hoffentlich würde das alles genügen um gegen einen solchen Feind anzukommen.

Es dauerte nicht lange und die Nightmare war wieder mit dem Frachtcontainer verbunden. Nathan betrachtete seinen Kontostand, der ihm einiges an Sorgen bereitete. Er war nun ganze 2 Standard-Aufträge im Minus. Aber diese Kosten war es wert gewesen. Die Nightmare hatte nun wenigstens eine noch nicht korrodierte Stelle. Die rechte Seite des Cockpits, auch wenn diese lediglich aus der Abdeckung und sonst aus nichts bestand, war diese komplett metallisch und glänzte. Die Techniker hatten sich sogar die Mühe gemacht die Abdeckung ein wenig an die Form des Schiffes anzupassen. Einen Dienst den Nathan nicht einmal verlangt hatte. Im Moment war er gerade unterwegs an eine Intergalaktische Datenbank. Vielleicht gäbe es dort Informationen über seine eigenartige Fracht. Unterwegs konnte er auf einem Bildschirm die IGN sehen. Diese berichteten gerade von einem Frachter, der auf Grund einer Reaktorüberladung explodiert war. Sie zeigten sogar die Trümmerteile. Und Nathan erkannte auf einem davon den Namen des Frachters. Der Pilot dieses Frachters hatte ihm zuvor den Auftrag übergeben. Ein seltsamer Zufall, dass er wenige Tage nachdem Nathan den Auftrag erhalten hatte, in seinem Transporter sterben sollte. Zumal der Reaktor das letzte Teil des Schiffes war, dass einen Defekt diesen Ausmaßes haben konnte. Zumindest war es so als Nathan das Umweltsystem improvisiert hatte. Oder war am Ende diese Improvisation dafür verantwortlich? Oder wusste der Frachterpilot etwas, was er nicht wissen durfte und war eliminiert worden? Nathan nahm gerade noch den Satz auf, dass die Ermittlungen immer noch liefen und in diesem Zusammenhang konnte er seinen Namen hören. Als er nach oben sah erkannte er außerdem ein Bild von sich selbst. Wohl eine Überwachungsaufnahme. Panisch sah Nathan sich um. Waren Leute von SOUL in der Nähe? Oder irgendwelche anderen ominösen Gestalten die zu AIR gehören konnten? Verdammt, in dieser Menschenmenge sahen alle gleich aus. Aber das konnte Nathan mit Sicherheit zu seinem Vorteil nutzen. Er machte sich schnell auf den Rückweg zu seinem Frachter. Ungefähr auf halber Wegstrecke konnte er plötzlich einen lauten Plasma-Schuss hören. Sowie Schreie der anderen Leute in der Station. Als er sich umdrehte konnte er sehen wie sich Männer von SOUL durch die Menschenmenge kämpften. Aber sie waren noch ziemlich weit entfernt. Nathan begann zu rennen. Leute stieß er sich einfach aus dem Weg.
"STEHENBLEIBEN!!!" schrie nun einer der Männer von SOUL. Aber Nathan ignorierte ihn einfach und rannte weiter. Ein anderer Kämpfer von SOUL feuerte seine Waffe ein weiteres mal nach oben ab. Dieses mal wichen die Leute schnell zur Seite und gaben den Weg zu Nathan frei. Dieser stieß einen weiteren Mann zur Seite und rannte weiter, wärend der Kämpfer mit dem Plasma-Gewehr auf Nathan zielte. Er feuerte. Aber sein Ziel war zu weit entfernt. Nathan wurde verfehlt. Stattdessen traf die Ladung einen weiteren Passanten, dessen Bauch nicht in der Lage war dem Außendruck des Plasmaprojektils stand zu halten und es einfach durch ließ. Als es ausreichend abgebremst war begann das Plasma zu expandieren. Leber, Darm, Magen, Muskeln, Knochen. Alles gab nach und wurde von dem gewaltigen Druck ausgerissen und weg geschleudert. Das gesamte Innenleben des Mannes verteilte sich über die Passanten neben ihm. Selbst Nathan bekam einige Blutspritzer ab. Aber so schockierend das Bild auch war, er musste nun durchhalten. Es waren nur noch wenige Meter bis zu seinem Schiff. Der Kämpfer feuerte ein weiteres mal. Dieses mal trennten nur wenige Milimeter Nathan von seinem sicheren Tod. Aber die Ladung verfehlte ihn. Stattdessen schlug die Ladung in eine Frau ein. Die Frau erlitt ein ähnliches Schicksal wie der Mann vor ihr. Der gesamte Oberkörper begann von innen herraus zu zerreißen und spritze in unterschiedliche Richtungen weg. Ein armer anderer Passant hatte dabei die Ehre den Kopf der Frau aufzufangen, bevor das Blut ihn fasr völlig bedeckte. Nathan hatte in der Zeit das Schiff beinahe erreicht. Allerdings waren auch die Leute von SOUL in Schussweite. Alle 5 richteten ihre Waffen aus und feuerten. Einer der Schüsse würde Nathan mit 100%iger Wahrscheinlichkeit treffen. Er tauchte gerade durch die Öffnung seines Schiffes und schloss sie gerade rechtzeitig, bevor ein Plasmaprojektil in die Tür einschlug. Das hatte Nathan zum Glück nicht mehr mitbekommen, denn das Projektil hätte ihn getroffen, wenn die Tür es nicht aufgehalten hätte. Schnell sprang er in sein Cockpit und aktivierte die Triebwerkskontrolle. Da er nun nur noch über 2 Triebwerke verfügte, war es klar, dass sich die Nightmare noch langsamer in Bewegung setzte als sie es ohnehin schon tat. Die SOUL-Soldaten feuuerten weiter mit ihren Plasma-Waffen. Aber es war nutzlos. Ihre Waffen waren nicht in der Lage das Material, aus dem die neue Cockpitabdeckung bestand, auch nur anzukratzen. Somit konnte Nathan unbeirrt die Station verlassen.
"Wir müssen ihn verfolgen, sonst entkommt er uns noch." sagte einer der SOUL-Mitarbeiter.
"Auf zu den Schiffen." rief der jenige von den 5, welcher wohl der Kommandant war.

Die Nightmare war nun ein gutes Stück von der Werft entfernt. Niemand verfolgte ihn momentan. Und wahrscheinlich würde das auch keiner mehr tun. Er atmete erleichtert auf. Das war knapper gewesen als ihm lieb war.Wenn SOUL herraus finden würde, dass er keine Lizenz für den Transporterflug hatte, dann würde er wahrscheinlich ohnehin sein Leben lang im Gefängnis sitzen. Da tat die Anklage wegen Mordes auch nichts weiter zur Sache. Die Todesstrafe würde ihn lediglich dieses Leiden ersparen. Aber noch hatten sie ihn nicht eingefangen. Er würde einfach auf das Gebiet des Wiederstandes auswandern. Mit einer Maschine wie dieser im Gepäck war es auch ganz einfach dort zu überleben. Er musste lediglich die Regierung dort damit erpressen oder falls das irgendwann nicht megr funktionierte, die Maschine und alle ihre Technologie verkaufen. Genau das würde er tun. Letzten Endes konnte ihm gar nichts besseres passieren. Allerdings das Wiederstandsgebiet musste er auch erst einmal erreichen. Und das war nicht so einfach. Besonders jetzt, als Nathan plötzlich auf seinem Gravidar Schiffe fand, die keine Gleiter oder Frachter waren. Das mussten die SOUL-Jäger sein.
"Achtung, dies ist unsere letzte Warnung Mr. Tate. Stellen sie sich und wir werden keine Gewalt anwenden." tönte es durch den Kom-Kanal, wärend sich die 5 Jäger der Vampire-Klasse, der selbe Jäger-Typ, welcher auch den Mann überfallen hatte, von dem Nathan den Frachtcontainer hatte, immer mehr näherten. Die Jäger der Vampire-Klasse waren mindestens 10 mal so schnell als die Nightmare mit allen 4 Triebwerken und verfügten als Bewaffnung über 4 Gattlings, 2 davon mit Energie, 2 mit kleinen Plasmaladungen, sowie 4 Raketenbatterien und Aufhängungen für weitere Waffen. Zumindest sagte das Nathans Errinnerungsvermögen. Eine Flucht war ausgeschlossen, aber ein Kampf erst recht. Sich zu stellen kam überhaupt nicht erst in Frage. Nathan starb lieber, als in einer Zelle zu verrotten. Sein Transporter war zwar im schlechtesten nur möglichen Zustand, aber wenigstens hatte er seine Freiheit noch. Es gab nur noch eines was er tun konnte. Nathan programmierte schnell den Autopiloten auf das nächste Sprungtor und hoffte darauf, dass der dieses mal funktionieren würde. Dann sprang er schnell von seinem Platz und rannte nach hinten in den Frachtcontainer, wo er sich in das Cockpit des Incubus schwang. Das ganze musste schnell gehen, bevor die SOUL-Jäger das Feuer eröffnen konnten. Die Energie des Incubus wurde aktiviert.
"Guten Tag, Sir. Bereit für die nächste Anweißung." sagte der Kampfcomputer.
"Wir müssen die Schiffe abwehren, die hier gleich versuchen werden mein Schiff wegzublasen." sagte Nathan hektisch und legte die Hände auf die Steuerung.
"Verstanden. Aktiviere Kampfmodus. Öffne Container."

Die Vampire-Jäger kamen der Nightmare immer näher. Langsam aber sicher begannen sie ihre Waffen zu aktivieren. An beiden Flügeln klappten jeweils 2 Gattlings aus der Kante und aus der oberen und unteren Fläche klappten jeweils eine kleine, runde 4-Fach Raketen-Batterie. Alle Piloten hatten ihre Finger am Abzug. Sie warteten nur noch darauf, dass sie in Reichweite kamen.
"Noch nicht." sagte einer von ihnen.
"Ich hab da eigenartige Energiewerte auf der Sensorik, die aus dem Transporter stammen."
"Ignoriert es und feuert."
"Seht mal. Der Frachtcontainer öffnet sich."
Wärend die Piloten auf den Container starrten, der gerade aufklappte, richtete sich der Incubus immer mehr auf, so dass er bald mit dem Oberkörper aus dem Transportmedium ragte. Die Energieflügel wurden aktiviert und die Augen leuchteten auf. Zeitgleich stieß sich der Incubus vom Container ab und schwebte ins Weltall.
"Was ist das?"
"IST DOCH VÖLLIG EGAL!!! FEUER!!!" schrie der Kommandant panisch durch die Kom-Anlage.
"Feuern? Auf was?"
"Auf den Transporter, auf den Mech, auf Alles! Hauptsache einer feuert endlich!"
Tatsächlich begannen die SOUL-Jäger das Feuer mit ihren Gattling-Waffen zu eröffnen, dabei zielten sie vor allem auf den Incubus wärend sie weiter auf die Nightmare Kurs hielten. Nathan plazierte den Incubus zwichen die Nightmare und die Jäger und ließ das Waffenfeuer von den Schilden seines Mechs abfangen. Zeitgleich richtete er beide Arme des Incubus nach vorne und ließ einen Hagel aus kleinen Energiestacheln auf die Vampire-Jäger los. Jeder einzellne der Jäger wich schnell in eine andere Richtung aus. Nathan folgte lediglich einem von ihnen mit dem Waffenfeuer. Der Jäger begann Harken zu schlagen wie ein Hase auf der Flucht. Es war Nathan kaum möglich ihm zu folgen. Wärend dessen formierten sich die anderen 4 Jäger neu und starteten einen weiteren anflug auf den Incubus, wo sie mit einigen Raketen feuerten.
"Achtung, eingehende Raketen." sagte der Kampfcomputer sehr zu Nathans Schock. Er drehte den Incubus um und feuerte mit dem selben Angriff auf die Raketen, womit er sie alle zerstörte. Die Jäger dahinter hatten sich wieder getrennt und versuchten durch das Waffenfeuer zu brechen.Nathan begann sich auf einen einzigen zu konzentrieren. Doch so sehr er seine Projektile auch streute, der Jäger war immer in der Lage auszuweichen. Einer der Jäger begann einen weiteren Anflug auf die Nightmare. So knapp am Incubus vorbei wie er konnte. Nathan baute jedoch an einem der beiden Arme eine Energieklinge auf und schlug im richtigen Moment von oben nach unten zu, wodurch er den Jäger, mitsamt Pilot, der Länge nach in der Mitte zerteilte, bevor er explodierte. In der Zeit hatten sich die übrigen SOUL-Jäger neu formiert und feuerten mit ihren Gattling-Waffen. Auch wenn diese den Schilden des Incubus nichts anhaben konnten, die Raketen, die direkt darauf folgten konnten es. Nathan sah sich gezwungen nach oben auszuweichen, die Position direkt hinter seiner Nightmare zu verlassen. Aber es war damit noch nicht zu Ende. Nathan startete die Klingen-Drohnen und ließ sie hinter der Nightmare in Stellung gehen. Zeitgleich begann er die "Bat"-Drohnen zu starten und versuchte mit den Puls-Kanonen einen der Jäger zu treffen wärend sie seinen Incubus weiter umkreisten.
"Verdammt, die sind mir einfach zu schnell." sagte Nathan hektisch und angestrengt.
"Der Incubus war in dieser Form nie für den Kampf gegen Jäger und Bomber vorgesehen." gab der Kampfcomputer als Antwort.
"Klasse dass du mir das jetzt erst sagst." warf Nathan sarkastisch ein und feuerte einen Energiestrahl nach einem der Jäger, ohne jeden Erfolg.
".für diesen Zweck verfügt der Incubus über eine weitere Fähigkeit."

Die SOUL-Jäger wichen Nathans Waffenfeuer weiter aus wärend sie weiter versuchten den Incubus mit den Raketen zu erfassen.
"Macht so weiter, gleich haben wir ihn!"
"Meine Raketen haben ihr Ziel erfasst."
Bevor der Pilot die Raketen abfeuern konnte, begann ein eigenartiger Prozess am Incubus. Der ganze Mech begann sich beinahe völlig umzubauen. Wer genau hinsah konnte bereits erkennen zu was. Nämlich zu einem Jäger. Der Jäger bestand aus 3 Sektionen. Einer Mittleren V-Förmigen, von der 2 Flügelartige Gebilde zur Seite ausgingen, an denen wiederum die beiden zylindrischen und mit einem Kegel vorne abschließenden Seiten-Sektionen angebracht waren. Die beiden Buster-Schwerter waren nun jeweils rechts und links an der Mittelsektion nach vorne ragend angebracht. An der Unter und Oberseite der beiden Seitensektionen konnte man die Halter für die Klingendrohnen erkennen. Wärend die Energielinien im Mechmodus vertikal verliefen, folgten sie nun horizontal, von vorne nach hinten dem Verlauf des Incubus. Bevor die SOUL-Piloten verstanden hatten was vor sich ging, war der Jäger bereits verschwunden.
"Wo ist er?" fragte einer von ihnen.
Die Frage beantwortete sich schnell, als ein blauer Blitz, abgefeuert von den Busterschwertern des Incubus, genau diesen Jäger traf und zur Explosion brachte. Nachdem Nathan sich nun wieder zu erkennen geben hatte, setzten sich 2 weitere SOUL-Jäger hinter ihn und nahmen den Incubus unter Gattling-Feuer. Genauso plötzlich erschienen 2 der Bat-Drohnen hinter ihnen und feuerten mit Puls-Kanonen. Die SOUL-Jäger gingen in Flammen auf und explodierten 2 Sekunden später. Nun war nur noch ein Gegner übrig. Und das war der Anführer der Gruppe. Er hatte seinen Feind unterschätzt, sich von dieser Rostlaube auf einen Irrweg lenken lassen. Gegen diesen Feind kam er niemals alleine an. Und somit zog er sich zurück, so schnell er konnte.
"Der Feind dreht ab. Ich empfehle die Verfolgung." sagte der Kampfcomputer.
"Nein. Dann lasse ich die Nightmare schutzlos zurück. Wer weiß was im nächsten Sektor ist." sagte Nathan und flog in die Richtung seines Schiffes zurück.
"Falls der Feind seine Allierten erreicht, wird er Verstärkung anfordern und es noch einmal versuchen."
"Wenn wir schnell genug aus dem offiziellen Gebiet und ihrem Sensorennetzwerk sind, kann uns das egal sein." antwortete Nathan wärend er den Incubus zurück in den Frachtcontainer manövrierte.
Zuletzt geändert von Child of Bodom am So 19. Jan 2014, 00:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Jan 2014, 00:03

Kapitel 4 - Grenzübergang:

Groß, gigantisch, Zeichen setzend. Das waren Worte mit denen man das Hauptgebäude der Future Corp. beschreiben konnte. Denn es ragte mindestens 500m in den Himmel und war ähnlich aufgebaut wie das Gebäude des Parlaments. Dafür verantwortlich war in erster Linie der gigantische Mittelturm. Im höchsten Stockwerk davon befand sich das Büro von Kane Willson. Es war gigantisch, umfasste mindestens 50m² Fläche. Auch wenn man sich fragte wofür ein Mensch so viel Platz brauchte. Die Aussicht war atemberaubend und wurde durch das beinahe Vollpanorama noch verstärkt. Vor den Fenstern befand sich Kanes Schreibtisch. Davor wiederrum unzählige andere Tische und Sitzgruppen. 2 Männer betraten den Raum. Einer davon ca. 1,84m groß und ein typischer Chinese. Tao Zi Fai, der Chef von A.I.R., der "Agency for Intelligence and Reconaissance", welche den Geheimdienst der Regierung darstellte. Der 2te erreichte ohne Probleme die 2m und war das was man vom Chef einer Polizei und Militäres erwarten würde. Ein Kämpfer. Das war Kirk Black, der Chef von S.O.U.L., der "Surveillance Organisation for Unity and Liberty".
"Mr. Fai, Mr. Black. Nehmen sie Platz." sagte Kane und die beiden Männer setzten sich auf 2 Plätze direkt vor dessen Schreibtisch. "Ich weiß, diese Situation ist haarig und ich bedauere zu tiefst dass es soweit kommen konnte."
"Ihr bedauern können sie sich sparen und für schlechtere Zeiten sichern, die sicherlich kommen, wenn wir den Prototyp nicht abfangen." unterbrach Kirk Kane wütend, sehr zu dessen sichtbarer Verwirrung.
"Der Prototyp ist unterwegs in das Gebiet des Wiederstandes. Wenn er das erreicht, bewahrheiten sich unsere schlimmsten Befürchtungenen." sagte nun Tao um die Situation etwas aufzulösen.
"Und er hatte bereits Kontakt mit SOUL und hat 4 meiner Männer getötet."
"Dann werden ihm in jedem Falle die offiziellen Routen verschlossen bleiben. Und ohne Nahrung wird er verhungern, wenn er die Vorräte nicht auffüllt. " warf Kane ein.
"Ich werde AIR-Agenten in jede Piratenststion die uns bekannt ist schleußen. Die besten die wir haben."
"Und ich habe bereits ein Team zusammen gestellt, dass mit Nathan Tate fertig werden sollte. Das sind die Leute, Schiffe und momentan verfügbaren Mechs die ich dafür ausgewählt habe." sagte Kirk und reichte Kane ein PDA. Dieser laß es Aufmerksam durch und gab es Kirk zurück. Besonders hervor stachen dabei die Namen "Drake Ryan" und "Katharina Valentine". Beide waren Kane bereits bekannt, aus einer Zeit an die er sich nicht gerne errinnerte. Ebenfalls ins Auge fiehl ihm "Kujiro Shinji", aber weniger durch den Namen, als viel mehr durch die unzähligen Qualifikationen. Und auch "Nathan Tate" weckte bei Kane einige Errinnerungen, die er lieber schnell vergrub. "Aber zur Vollständigkeit, brauche ich alle Daten über den Prototypen." setzte Kirk nach und riss Kane aus seinen Gedanken.
"Da gibt es ein Problem. Alle unsere Aufzeichnungen über das Incubus-Projekt sind verloren gegangen."
"Verloren gegangen?" warf Tao verwirrt ein.
"Ich nehme an, dass sie von einem Kollaborateur gelöscht wurden. Ich werde mich bei SOUL melden, sobald unsere Firmeninternen Ermittlungen abgeschlossen sind." sagte Kane. "Wenn das alles ist, dann entschuldigen sie mich bitte ich muss eine Firma leiten."
"Selbstverständlich, Mr. Willson." sagte Tao, richtete sich auf und verließ den Raum.
"Was ist mit der Unterstützung durch neue Mechs und Waffensysteme, von der sie gesprochen hatten?" warf Kirk noch schnell ein.
"Die erhalten sie, sobald die Produktion abgeschlossen ist." sagte Kane ruhig und dies genügte Kirk vorerst, dass er den Raum verließ. Jedoch nur vorerst. Und Kane war sich sicher, dass er SOUL nicht ewig auf diese Weiße hin halten konnte. Allerdings war sein Plan gefährdet, wenn er das nicht konnte. Er musste nun weiter durch halten. Nicht mehr lange. Nathan Tate. Dieser Name weckte Errinnerungen. Errinnerungen die Kane lieber schnell wieder vergrub und sich nicht weiter damit befasste.

Nathan war nun schon sehr lange unterwegs. Er wusste nicht einmal mehr genau wie lange. Das einzige was er definitiv wusste, war dass er das Sensoren-Netzwerk von SOUL und AIR verlassen hatte und dass er das Gebiet des Wiederstandes und der PAIN-Truppen noch nicht erreicht hatte. Überhaupt würde es Jahre mit dieser Geschwindigkeit dauern, bis er an seinem Ziel ankommen würde. Bis dahin wäre er alt und grau und hätte von seinem Plan nichts mehr, da die Technologie bereits den nächsten Sprung gemacht hätte. Außerdem ging ihm langsam die Nahrung aus. Auch wenn es ganz offensichtlich riskant war mit einer Maschine wie dem Incubus zu Piraten zu fliegen, es war seine einzige Möglichkeit an etwas Essbares zu gelangen. Und auch wenn die Piraten ständig hinter neuester Technik her waren, sie suchten ihn als Person wahrscheinlich nicht und stellten auch eigendlich keine Fragen, so sehr wie sie auf diesen Stationen oft auf allen möglichen Drogen waren, die Nathan zum Teil nicht einmal namentlich kannte. Die nächste Station befand sich außerdem in der Nähe. Eine in einen Asteroiden eingebaute Stadt, konnte man sagen. Auch wenn diese Stadt völlig herrunter gekommen war und dort so viel Kriminalität herrschte wie sonst nirgends, mal abgesehen von der Staatlich ledigtimierten Kriminalität in den Gebieten des Wiederstandes und der Regierung. Dennoch landete Nathan sein Schiff genau dort und stieg aus. Er hoffte nur, dass es auch noch da wäre, wenn er zurück kam. Und so ging er durch die Gänge der Station und hoffte einen Piraten zu finden, der gerade unter Nahrungsüberschuss litt. Das war bei weitem nicht so einfach, besonders weil Nathan unterschätzt hatte, wie viele Menschen sich für den Weg der Piraterie entschieden um zu überleben. Das durfte nicht so weiter gehen. Auf keinen Fall. Irgendwer musste endlich etwas gegen dieses Terror-Regime unternehmen. Und damit dachte Nathan auch ganz sicher nicht an das was sich offiziell "der Wiederstand" nannte und nicht im geringsten anders war. Ganz plötzlich fühlte Nathan einen seltsamen Druck an seiner Schulter. Ähnlich dem eines Waffenlaufs.
"Umdrehen." sagte eine recht hohe, aber immer noch eindeutig als Mann identifizierbare Stimme und Nathan folgte der Anweißung. Hinter ihm stand ein 1,82m großer, relativ schwach wirkender, vielleicht 34 Jahre alter Mann. Seiner Kleidung nach ein Wissenschaftler und dem Namensschild nach einer von der Firma "Future Corp". "Mr. Tate. Bin ich froh, dass sie sie endlich gefunden habe." brachte der Wissenschaftler noch herraus, bevor er die Waffe einfach fallen ließ und direkt vor Nathan zusammen brach.

Langsam aber sicher bewegte sich das große PAIN-Schiff in Richtung der Grenze von Wiederstand und Regierung. In der Regel waren die Grenzen der Regierung sehr schwer bewacht. Daher waren alle in Gefechtsbereitschaft.Ganz besonders Ray Diamon, der Kommandant dieses ganzen Unternehmens. Er war mit 1,92m ein relativ großer Mann, zwar relativ schmal, aber nicht schlechter trainiert als andere breitere Personen im Militär. Das musste er jedoch auch gar nicht sein. Er war lediglich Mech-Pilot und Strategischer und Taktischer Planer. Auszeichnen tat ihn die Tatsache, dass er diese Berechnungen auch mitten im Gefecht durchführen konnte und seine Befehle sich immer der Situation anpassten. Ray stand in seinem Raumanzug, mit verschränken Armen, an die Wand gelehnt im Bereitschaftsraum für die Piloten, wärend das Schiff sich weiter auf die Grenze zubewegte. Es war eines der Blackfire-Klasse, ein Zylindrisches Schlachtschiff von 750m Länge und 275m Durchmesser, dass vorne immer spitzer zu lief. Nach Vorne ragen außerdem einige Stachelartige Gebilde und in 3-Ecks-Form angeordnet ragten 3 Segelartige organene Ausläufer aus dem ansonsten fast schwarzen Schiff und gaben ihm ein insektoides Aussehen und das obwohl es völlig Mechanisch war. Ray sah sich weiter um. Seine Untergebenen wirkten alle wie gerade frisch aus der Ausbildung, so wie sie an den Tischen saßen und für Rays Verhältnisse rumblödelten. Und wenn sich seine Befürchtung bewahrheitete, waren sie niemals einem anderen Mech mit Drohnentechnologie gewachsen. Ray war sich nicht einmal sicher, ob sie dem eventuellen Grenzposten gewachsen waren. Auch wenn dieser wahrscheinlich relativ schwach war. Die Regierung rechnete nicht mit einer Grenzübertretung an dieser Stelle. Vielleicht kämen sie sogar ohne weitere Probleme einfach durch. Ray kam mit dem Gedanken nur sehr schwer zurecht. Er machte sich auf den Weg in den Hangar, wo er sich noch einmal die Mechs und Jäger ansah. Die Gremlin-Jäger, welche ca. 7m lang waren mit Flügeln die nach unten gerichtet waren. An beiden Flügelspitzen ragten 2 Stacheln nach vorne und auch aus der breiten Front ragten unzählige Stachelgebilde. Wie auch das Hauptschiff selbst wirkte dieser Jäger ein wenig Insektoid. Dazu kamen noch die Bomber mit der Bezeichnung Brawler. Sie zeichneten sich durch den käferförmigen hinteren Bereich aus, an dem ein Cockpitbereich angebracht war. 4 Stacheln umrundeten die Seiten des Schiffes. Unter den Mechs fand Ray den Lich, einen mittleren Mech, der wie auch der Incubus wie eine Mischung aus Mensch und Insekt wirkte. An Rücken und Kniekehlen waren recht kleine Triebwerke angebracht, sowie 2 größere Ausläufer, die in 2 großen Triebwerken endeten. Die Füße endeten in Klauen, wie auch die Hände des Mechs. Der Kopf errinnerte an ein Insekt, verzichtete jedoch auf Fühlerartige Gebilde. Außerdem dabei war der Wraith, ein schwerer Mech, der fast völlig aus dem typischen beweglichen Design des Wiederstandes herraus fiehl. Man konnte direkt die schweren Rüstungsteile daran erkennen, die den Mech selbst fast völlig verdeckten. Dazu war der Wraith so schwer, dass er mit 5 gewaltigen flügelartigen Ausläufern auf dem Rücken ausgerüstet war, welche die Triebwerke darstellten. Das musste so sein, um den Wraith überhaupt ausreichend beschleunigen und bremsen zu können. Plötzlich wurde der Alarm eingeschaltet. Ein lautes Ohrenvernichtendes Heulen und rotes Licht weckten jeden aus dem Tiefschlaf. Es dauerte kaum eine Minute, da starteten bereits die ersten Jäger, Bomber und Mechs. Ray selbst wartete darauf, dass alle anderen gestartet waren, bevor er sich in seinen eigenen Wraith platzierte und startete.
"Alle in Formation." gab Ray durch die Kom durch, wärend er versuchte die Lage zu erfassen. Der Feind war ein Träger der Phantoma-Klasse. Das war weit mehr als er an diesem Posten erwartet hatte.
"Erste Feindwelle, schnell näher kommend."
Noch bevor Ray seinen ersten Befehl geben konnte eröffneten die Jäger der Vampire-Klasse das Feuer auf die Mechs. Ray selbst wich den Energie- und Plasma-Gattlings nach oben aus. Sein Nebenmann hatte nicht dieses Glück. Ray konnte nur zusehen, wie das Gattlingfeuer das Cockpit traf und es zerfetzte, bevor der Mech explodierte. Ray transformierte eines der Armrüstungsteile in eine Puls-Kanone und feuerte auf den Vampire-Jäger, der seinen Nebenmann getötet hatte. Obwohl der Jäger ein Kurve flog rissen die grünen Puls-Strahlen den rechten Flügel ab und trafen anschließend die Triebwerke. Der Jäger explodierte. Zeitgleich dazu waren vom feindlichen Träger bereits Mechs, sowie Raven-Bomber gestartet. Die Ravens waren ungefähr 12m lang und 14m breit. Die Nase war nach unten abgeknickt und die Flügel errinnerten an einen Vogel. An Mechs sandte die Regierung den Cerberus, einen relativ großen breit gebauten Humanoid wirkenden Mech, der zwar recht rund, aber nur wenig ergonomisch gebaut war, sowie den Dragonforce, der sich vom Cerberus vor allem durch die Drachenköpfe, aus denen die Unterarme ragten, und den einen Drachenkopf, welcher den Kopf umschloss, abhob. Dazu kamen noch 2 Drachenartig designte Flügel. Als wäre es nicht schon schwer genug dem Feuer der Jäger und Mechs auszuweichewn begann der SOUL-Träger nun mit einem Artilleriefeuer aus blauen Energiekugeln, erzeugt durch den Energy-Driver. Das ganze würde weitaus schwerer werden als Ray es erwartet hatte.

Jakob fand sich in einem Sessel in einem der Quartierräume der Nightmare wieder. Nathan drückte ihm seine eigene Waffe an den Kopf. Auch wenn Jakob im ersten Moment eine leichte Panikattacke bekam, war er sich wenige Sekunden später sicher, dass Nathan ihn nicht töten würde.
"So. Und jetzt nochmal zum mitschreiben. Wer zum Geier bist du?" fragte Nathan ruhig.
"Dr. Jakob Jakoby. Technologiewissenschaftler bei Future Corp. Mr. Tate, sie glauben mir gar nicht wie froh ich bin, dass ich sie gefunden habe."
"Komm zum Punkt, Mann."
"Ich habe auf einem PDA zufällig Informationen über die Pläne unseres Managers gelesen und werde seitdem genauso verfolgt wie sie." sagte Jakob in Erwartetung einer schockierten Reaktion von Nathan.
"Sag das doch gleich." antwortete dieser jedoch völlig ruhig und legte die Waffe weg. Dann ging er in Richtung der Luftschleuse.
"Wo wollen sie hin? Das ganze Universum ist hinter ihnen her." rief ihm Jakob nach.
"Nicht das ganze. Ich denke, dass die PAIN-Truppen mich jederzeit gerne aufnehmen."
"Denken sie wirklich, die lassen sie einfach so durch? Und überhaupt, was mache ich hier. Die werden mich umbringen!" schrie Jakob nun panisch auf.
"Hey, Ruhig. Niemand wird hier umgebracht." sagte Nathan und begann dann kurz nachzudenken. Jakob begann vor sich hinzumurmeln. Einen Ausweg zu suchen.
"Ach verdammt, das können wir ja auch nicht machen, dann wird Mr. Willson seinen Plan umsetzen und dann wird alles noch schlimmer." setzte er panisch nach. Nathan ließ den zerstreuten Professor mit seinen Gedanken alleine und ging sich wieder um Nahrung kümmern. Zur Sicherheit allerdings verriegelte er die Tür. Wobei die Bezeichnung "verrammeln" besser zu traf. Da alle Schlösser der Korrosion verfallen waren, musste Nathan die Tür mit Hilfe von Gegenständen blockieren. Und so machte er sich auf den Weg zurück auf die Station. Ohne neue Nahrungsmittel könnte er das ganze in jedem Falle vergessen.

Ray wich einem Vampire-Jäger zur Seite aus und feuerte ihm mit den Puls-Kanonen nach. Der Jägerpilot war jedoch schnell genug um auszuweichen. Zeitgleich griff einer der Cerberus Mechs Ray an und jagte ihm mit dem Energy-Driver eine Energiekugel entgegen. Ray wich nach unten aus und feuerte mit seiner Puls-Kanone. Wärend dessen riss er ein weiteres Teil aus seinem Wrath, was sich als Energie-Schwert herrausstellte und sägte damit den Cerberus in 2 Hälften, bevor dieser auch nur in Ansätzen zum Schlag kommen konnte. Auf dem Kreuzer startete nun die erste Staffel Brawler unterstützt von 2 weiteren Staffeln Gremlin-Jägern. Wärend sie nach vorne stürmten und versuchten durch die Frontlinie zu brechen bewegte sich eine Staffel Vampire-Jäger auf sie zu. Zeitgleich feuerte einer der Dragonforce-Mechs mit kleinen Energie-Projektilen, erzeugt durch den Energy-Driver, welche einen der Gremlin-Jäger trafen und ohne weiteres zerfetzten. Zeitgleich begann der Träger mit einem Flak-Feuer, dass sich genauso äußerte wie der Angriff des Dragonforce zuvor. Die erste Staffel Gremlin-Jäger wurde ohne auch nur die geringste Chance innerhalb einer Sekunde zerfetzt und auch einer der Brawler fiehl dem Flakfeuer zum Opfer. Die Restlichen Jäger und Bomber schafften es durch leichte Seitwärtsbewegungen und auflösen der Formation auszuweichen. Doch nun waren die Vampire-Jäger in Reichweite und feuerten ohne weitere Umschweife mit ihren Gattling-Waffen. Es dauerte nicht lange und der erste Brawler verlor seinen Flügel und geriet ins Trudeln, bevor ihn die unzähligen Energie-Projektile in einem Feuerball aufgehen ließen. Einer der Gremlin-Jäger versuchte zur Seite auszubrechen und sich hinter die Vampires zu setzen, als eines der Flak-Projektile das Cockpit durchschlug ung wenige Sekunden später ein weiteres den Reaktor. Gerade war alle Hoffnung auf einen Erfolg verloren, als der erste der Vampires dem Friendly-Fire zum Opfer fiehl. Er krachte in einen weiteren Vampire-Jäger und zwang die anderen so zu einem Seitlichen Ausweichmanöver, dass sie ebenfalls in dasd Friendly-Fire lotste. Nun war der Weg für die Bomber frei und sie ließen sich nicht lange Zeit damit ihre Torpedos abzufeuern. Die überdimensionierten Raketen-Waffen schlugen in den Träger ein, wo sie zunächst ein Lila-Schwarzes Energiefeld erzeugten, welches einen Teil des rießigen Schiffes einfach zerquetschte, als es wieder kollabierte. Dies war die Zerstörungskraft der Graviton-Torpedos. Ganz plötzlich stoppte das Flakfeuer des Trägers und auch die Artillerie-Angriffe auf den Kreuzer endeten schlagartig. Der Energy-Driver war zerstört worden. Die Hauptwaffe des Schiffes war damit vernichtet. Nun begannen aus dem Kreuzer kleine drehbare Halbkugeln auszuklappen, aus welchen sich wiederrum auf eine ähnlich komplizierte Weiße wie zuvor bei den Mechs transformierten sich aus diesen Halbkugeln die Waffensysteme, bei denen es sich größten Teils um Torpedo-Werfer und Ionen-Kanonen handelte. Zusätzlich transformierten sich die vorrderen Stachelartigen Ausläufer zu einer gewaltigen Quanten-Kanone, dem Vaporator. Ein gewaltiges Feuerwerk aus Projektilen und Torpedos schlug in den Träger ein und überzog ihn mit Explosionen, bevor der Reaktor getroffen wurde und das gewaltige Schiff mit einer gewaltigen Explosion in 2 Hälften brach. Ray war erleichtert. Sogar so sehr, dass ihm beinahe der Schwertschlag eines Cerberus entgangen wäre. Zum Glück hatte einer der Lichs mit seiner Tachyon-Kanone gefeuert und den Cerberus so völlig vaporisiert.
"Alles in Ordnung, Kommandant?" fragte der Pilot des Lichs.
"Dank ihnen ja." sagte Ray und versuchte sich einen Überblick über die restlichen Feinde zu verschaffen. "Alle Mechs starten die Drohnen."
Ray Kommando wurde direkt ausgeführt. Die nun noch übrigen SOUL-Mechs hatten dieser überwältigenden Feindanzahl nichts mehr entgegen zu setzen. Ihre Mechs wurden von nahezu allen Seiten angegriffen. Somit mussten sie sich zwangsweiße zurück ziehen. Troz allem verließ keiner von ihnen die Schlacht schadenfrei. Der Grenzklonflikt war für PAIN entschieden und somit war es Ray möglich seinen Auftrag weiter zu führen. Noch wärend alle Jäger und Mechs zum Kreuzer zurück kehrten, überquerte dieser die Grenze vom Wiederstands- in das Regierungsgebiet.

Nathan hatte eine Weile gebraucht, aber er hatte endlich einen Piraten gefunden, der ihm gegen eine gewisse Bezahlung neue Nahrungsmittel zur Verfügung stellte. Für ihn war das kein Problem gewesen, denn er besaß einen Replikator und es war ihm rätselhaft wie Nathan keinen besitzen konnte. Das konnte Nathan ihm im Gesicht ansehen. Aber nun war es zunächst einmal Zeit wieder abzufliegen. Mit etwas Glück konnte er nun endlich durch fliegen ohne weitere Zwichenanhalte. Die Nightmare legte ab. Die Triebwerke starteten und der alte Frachtzug stetzte sich in Bewegung. Was Nathan nicht wusste war, dass sich hinter einer Ecke kurz vor seinem Schiff 2 finstere Personen standen. Dies waren AIR-Argenten. Und sehr bald wusste auch SOUL wo sich Nathan gerade aufhielt. Was diese jedoch wiederrum nicht wussten, war, dass die Crossfire sich ebenfalls in der Nähe befand und den Kom-Verkehr abhörte. Nun wusste Black Sun genau wo sich Nathan befand und wo er ihn am besten Abfangen konnte. Es war nur eine Frage der Zeit bis Nathan der härteste Kampf seines Lebens bevor stehen sollte.

Kapitel 5 - Die Schwarze Sonne - The Black Sun:

Langsam näherte sich das kleine Transport-Schiff einem weit aus größeren. Es war aufgebaut wie ein Bogen, der in der Mitte einen eher breiten, eckigen Ausläufer nach vorne hatte. Das Schiff war auf diese Weiße sehr viel breiter als lang oder gar hoch. Von dem Ausläufer in der Mitte gingen Schwertartige Gebilde nach hinten aus und Stachelartige nach vorne. Selbst für ein SOUL-Schiff war dies ein ungewöhnliches Design. Aber der Sinn dahinter war unverkennbar. Innerhalb des Schiffes hatten sich 6 Piloten versammelt. Einer davon war 1,85m groß, nicht älter als 26 und hatte lange hellbraune Haare. Dazu kam ein relativ freches Gesicht mit einer relativ spitzen Nase, wie es nun mal zu jemandem passte, der Drake Ryan hieß. Ein weiterer Kämpfer war ganze 2m groß, um die 30 Jahre alt, sehr gut durchtrainiert und hatte mittellange blonde, fast weiße Haare, die gerade seine Ohren bedeckten. Er stand lediglich mit verschränken Armen an der Wand und wartete das weitere Geschehen hab.
"Kujiro. Willst du nicht mal hier rüber kommen?" fragte ein Mädchen, dass gerade 24 Jahre alt war, lange rot-braune Haare und einen äußerst attraktiven Körperbau hatte. Dennoch gehörte sie definitiv zum Team und hörte auf den Rufnamen "Cat". Einfach deshalb weil den meisten in einem Kampf, der komplette Name, Katharina Valentine, zu kompliziert war.
"Lass ihn einfach. Ich hab mir mittlerweile abgewöhnt nochwas zu ihm zu sagen." warf nun Drake ein.
"Trozdem gehört er zu unserem Team und wir sollten ihn nicht ausschließen." warf ein weiteres Teammitglied ein. Auch wenn er bereits 24 Jahre alt war, wirkte er eher als wäre er gerade erst Volljährig geworden. Er war mit 1,90m zwar relativ groß, aber sein schmaler Körperbau und das Gesicht machten ihn optisch jünger als er war. Dazu kam eine kurzhaar-Frisur.
"Bist du nicht Daniel Corner?" warf Katharina schnell ein.
"Errinnert mich bloß nicht daran."
"Was machen wir eigendlich auf diesem Schiff hier? Ich denke wir sollen einen Prototypen verfolgen und wieder einfangen." stellte Kujiro ganz plötzlich fest.
"Soweit ich weiß sollen wir uns hier mit den Leuten von AIR und dem Boss von Future Corp. treffen." sagte einer der noch übrigen 2 Piloten. Kaum 2 Sekunden später trafen 2 weitere Gestallten ein in Begleitung von Kane Willson persönlich. Einer der beiden Unbekannten war ein Mann der beinahe die selben Ausmaße hatte wie Kujiro. Sein Gesicht wurde jedoch fast völlig von einer Stoffmaske verdeckt. Die andere Person war definitiv ein Mädchen mit sehr langen schwarzen Haaren. Aber auch ihr Gesicht wurde durch eine Stoffmaske verdeckt. Daher war es auch unmöglich Aussagen über das Alter von beiden zu treffen. Insgesamt wirkten sie zusammen mit ihrer Kleidung eher wie Ninjakrieger, als zu SOUL gehörende.
"Guten Abend, die Damen und Herren." sagte Kane mit einer gewissen Ironie. "Dies hier sind Shiro Agaki und Aimi Edo. AIR-Argenten. Und sie haben alle Informationen die über den Aufenthaltsort des Incubusprojektes gebraucht werden. Und da ist noch etwas." setzte Kane nach und aktivierte einen Holoprojektor.
"Was soll´n das sein?" warf Drake verwirrt ein.
"Diese Maschine ist unser erster Versuch etwas zu bauen was dem Incubus ebenwürdig ist."
"Und ist es das?" fragte Kujiro in einem sehr ruhigen Tonfall.
"Das wissen wir nur nach einem direkten Kampftest, da alle unsere Daten über das Incubusprojekt zerstört wurden. Ich lasse die Maschine in ihren Kreuzer transportieren." sagte Kane. "Außerdem werde ich ihnen die "Fallen", dieses Schiff in dem wir uns befinden zur Seite stellen."
"Hey, Hey, Hey. Moment mal. Wir wollen hier einen einzigen Mech aus einem Verrosteten Transporter zurück holen und keinen Krieg führen." stellte Drake fest.
"Und das machen wir immer noch auf unsere Weiße." sagte Kujiro.
"Ganz wie sie wünschen. Es ist ganz alleine ihre Entscheidung unsere neuesten Technologieen zu verwenden." sagte Kane abschließend und ging dann. Kujiros Blick wandete sich Shiro und Aimi zu.
"Was wollt denn ihr 2 komischen Vögel noch hier?" fragte er sie dann.
"Wir haben Befehl das SOUL-Team zu begleiten und mit ihm zu kooperieren." sagte Shiro.
"WOW. Du kannst ja sprechen." stellte Drake ironisch fest.
"Kane Willson sagte vorhin, dass ihr Informationen über den Standort unseres Ziels hättet." warf Daniel ein um wieder auf das wesentliche zurück zu kommen.
"Das Zielobjekt befindet sich auf einer Piratenstation, die auf der Hälfte des Weges in das Gebiet des Wiederstandes, von hier aus gerechnet, liegt." sagte Aimi.
"Dann sollten wir nicht mehr zu lange warten und endlich starten." rief Katharina. Nachdem alle anderen das ganze Abgenickt hatten, standen die Piloten auf und verließen den Raum. Die beiden AIR-Argenten sahen sich kurz an und folgten den Piloten dann. Wenig später startete sowohl der eine Transporter, der zuvor angedockt hatte, als auch ein weiterer etwas größerer.

Nathan erwachte schreiend aus seinem Traum. Er war an der Steuerung seines Transporters eingeschlafen. Wieso verfolgten ihn die Schatten seiner Vergangenheit weiter? Das alles war nun doch schon 8 Jahre her. Wieso bekam er es nicht aus dem Kopf? Finsternis. Sie war überall und es war unmöglich ihr zu entkommen. Mit einem lauten quietschen öffnete sich die Tür ins Cockpit. Lediglich das konnte Nathan aus seinen Gedanken reißen.
"Mr. Tate. Ist mit ihnen alles in Ordnung?" fragte Jakob, der gerade das Cockpit betreten hatte.
"Nenn mich Nathan, Mann. Den Nachnamen trage ich nur weil ich meinen richtigen nicht mehr ertragen kann."
"Ganz wie sie wollen Mr. Nathan Tate."
"Ich glaube mit dir hab ich noch ne ganze Menge zu tun." sagte Nathan und schlug sich die Handfläche gegen die Stirn. Jakob hatte ein schlechtes Gewissen. Mehr als nur das. Er hatte ein wirklich schlechtes gewissen. Er verheimlichte dem einzigen Menschen bei dem er sich sicher sein konnte, dass er ihn nicht an SOUL ausliefern würde, das wichtigste von allem. Er musste es ihm unbedingt sagen.
"Mr. Nathan Tate. Ähm. Es gibt da was, was ich ihnen dringend noch sagen müsste, aber ich bin einfach noch nicht dazu gekommen." sagte Jakob demütig. Das Glück war ihm einfach nicht wohl gesonnen. Ein Annäherungsalarm ging los und Nathan führte schlagartig ein Ausweichmanöver durch, bei dem er den Transporter um 180 Grad drehte und dann nach oben zog. Er flog nur sehr knapp über die Unterseite eines Kreuzers, welcher zusätzlich noch unzählige Ausläufer hatte, die Nathan in den Weg kamen. Wie durch ein Wunder schaffte er es an diesem Kreuzer vorbei zu fliegen, ohne seiner Nightmare noch viel mehr Schaden zuzufügen.
"Du Vollidiot, pass doch auf wo du hinfliegst." rief er dem Kreuzer nach.
"Wir werden sterben." murmelte Jakob schon seit längerem vor sich hin.
"Guck doch mal raus. Wir leben beide noch." sagte Nathan, als er plötzlich auf dem Gravidar mehrere Objekte erkannte, die von dem Kreuzer starteten. Mechs. Erneut vom Typ Gunstar. Sie waren schnell. Sogar so schnell, dass sie es schafften die Nightmare zu umstellen. Jakob brach nun völlig in Panik aus und schrie auf.
"So hab ichs jetzt auch nicht gemeint." sagte Nathan ironisch und sah sich die Mechs genauer an. Auf ihrem typischen Farbschema war mitten im Zentrum eine Schwarze Sonne aufgemalt. Der Black Sun-Piraten-Clan. Die Mechs zogen ihre Strahlen-Kanonen und richteten sie auf die Nightmare. Zeitgleich richtete die Crossfire ihre Kanonen auf den vergleichsweiße kleinen Frachtzug aus.
"Übergib mir deine Fracht und ich werde dich dein klägliches Leben weiter leben lassen." tönte Black Suns Stimme durch den Kom-Kanal. Jakobs Panikattacke wurde immer extremer, aber zumindest war nun wieder still . Er begann Nathan ein Handzeichen zu geben dass er genau das auf keinen Fall tun sollte.
"Was wollt ihr Piraten denn mit einem einzigen Frachtcontainer Mikrochips?" fragte Nathan ironisch.
"Ich lasse mich von dir ganz sicher nicht verarschen. Du hast 10 Sekunden um den Container abzukkoppeln und zu verschwinden. Ansonsten bist du tot."
"Ganz wie ihr wollt." sagte Nathan nach einem lauten Seufzer und bewegte die Hand langsam an die Steuerung. Jakob wurde immer panischer. Vor allem, da diese Situation eine Schachmattlage war. Wenn sie die Forderung nicht erfüllten wären sie 100%ig tot. Wenn sie die Forderung erfüllten wären alle anderen Menschen versklavt oder tot. Nathan schien das ebenfalls zu wissen. Sein Gefühlsneutraler Gesichtsausdruck deutete dennoch genau darauf hin. Schlagartig bewegte er die Hand an den Gashebel und gab vollen Schub. Zeitgleich riss er die Steuerung nach hinten. Die Nightmare bewegte sich plötzlich nach oben. Alle Schüsse die abgefeuert wurden verfehlten den Transporter. Die Gunstar-Mechs die ebenfalls gefeuert hatten sahen sich gezwungen den Waffen der Crossfire auszuweichen. Daher konnten sie selbst nicht weiter auf die Nightmare feuern. Nathan hielt nun mit höchster Geschwindigkeit auf die Crossfire zu, welche mit allen ihren Gattling- und Flaktürmen zu feuern begann. Wärend sie die Nightmare so in Bewegung hielt, feuerte die Crossfire mit einer Plasma-Kanone. Nathan riss schlagartig das Steuer zur Seite und wich so sehr knapp der Kanone aus. Zeitgleich plazierte sich eine weitere Truppe Mechs in der Flugbahn und feuerte wieder mit Gattlings und Strahlenkanonen. Nathan wich ihnen nach unten aus und versuchte mit allem was die Nightmare hergab zu entkommen, wärend die Mechs und der Kreuzer mit den Waffen hinterher feuerten, die Nightmare jedoch um längen verfehlten.
"Wir werden sterben. Verdammt, ich will nicht sterben. Tun sie doch irgendwas." sagte Jakob panisch.
"Halt endlich die Klappe!" schrie Nathan ihn an und drückte ihm danach den Raumanzug in die Hand. "Also. Zieh dir den da drüber. Ich gehe jetzt in den Container. Wenn die Schleuße zu ist und das rote Licht da drüben wieder aus geht drückst du diese Taste um ihn abzukoppeln. Danach versuchst du weiter in Richtung Wiederstandsgebiet zu kommen. Wenn die Piraten dich kriegen und mich killen sagst du, dass du ein Gefangener von mir warst und gerne bei ihnen einsteigen würdest. Verstanden?"
Jakob nickte das ganze nur hektisch ab und schlüpfte noch viel hektischer in den übergroßen Raumanzug, wärend Nathan verschwand. Jakob führte Nathans Anweißungen aus und setzte sich dann irgendwo in die Ecke, wo er versuchte sich wieder zu beruhigen. Im Gegensatz zu Nathan wusste er, dass der Incubus nicht dafür geschaffen war alleine gegen ein Schiff und dessen Geleitschutz anzutreten.

Langsam löste sich der Container von der Nightmare. Wärend die Zugmaschine weiter flog stoppten die Piraten den Angriff und formierten sich um das Frachtbehältnis. Nathan hatte in der Zwichenzeit das Cockpit des Incubus betreten. Die Beschleunigung durch die Piraten-Mechs konnte er sogar darin noch fühlen. Sie waren wohl der Meinung dass er aufgegeben hatte. Aber weit gefehlt. Nathan hatte definitiv alles andere als das. Mittlerweile waren die Piraten bereits ganz nahe an ihrem Hauptschiff. Black Sun selbst stand im Hangar um seine neue Wunderwaffe in Empfang zu nehmen.
"Jaaa. Bringt sie her. Nur noch ein paar Meter und ich bin unbesiegbar." sagte er voller Freude.
Plötzlich begann sich der Container zu öffnen. Der Incubus richtete sich langsam auf und packte gleich als erstes den Kopf von einem der 5 Gunstars, welche den Container transportierten und riss ihn ab. Dem nun blind fliegenden Mech schoss er nun auch noch mit Hilfe des Energy-Drivers einen blauen Energiestrahl von oben nach unten durch, woraufhin er explodierte. Dann ließ Nathan seinen Mech aus dem Container aufsteigen und startete die Klingendrohnen, welche zunächst durcheinander flogen und dann jeweils einen der übrigen 4 Gunstars am Cockpit durchschlugen. Sie erlitten ein ähnliches Schicksal wie ihr Kamerad vor ihnen.
"NEIN!" schrie Black Sun. "Alle 3 Mechstaffeln starten. Und feuert mit allem was ihr habt. Wenn ich diesen Mech schon nicht kriege, dann soll er ihn auch nicht kriegen!" schrie er den nächsten untergebenen an.
Wenig später starteten weitere 15 Gunstars. Jeweils 5 davon mit der Nahkampf-Konfiguration, 5 mit der Mittelstrecken-Konfiguration und 5 mit der Langstreckenkonfiguration. Kaum hatte Nathan sie gesehen eröffneten die Gunstars für die Entfernung auch schon das Feuer mit ihren Artillerie-Kanonen. Nathan wich den Projektilen zur Seite aus und jagte den 3 Gunstarstaffeln kleine blaue, tetraethrische Projektile mit dem Energy-Driver entgegen. Die gewaltige Unmenge an Waffenfeuer zwang die Gunstars ihre Formation aufzulösen. Nun feuerte einer der mittelstrecken Gunstars mit einer seiner Granatenkanonen. Eine Explosion überzog den Incubus, aber das Prjektil kam glücklicher Weiße nicht durch den Energieschild. Zeitgleich startete Nathan die Bat-Drohnen und ließ sie auf die Artillerie-Gunstars losgehen. Einer von ihnen wurde direkt von den Pulsstrahlen getroffen und verging in einer Explosion. Nathan baute in der Zeit eine größe blaue Energiekugel auf und jagte sie den Mittelstrecken-Gunstars entgegen, die ihre Formation wieder auflösten und in unterschiedliche Richtungen auswichen. Einer von ihnen war jedoch zu spät dran damit und die Energiekugel traf ihn mit voller wucht. Eine gewaltige Explosion vaporisierte Mech und Pilot vollständig, so dass beinahe nichts mehr von ihm übrig blieb. Die übrigen 4 begannen mit Raketen auf Nathan und seinen Incubus zu feuern, der sich mit den Energieflügeln schützte und mit einem Energiestrahl aus dem Energy-Driver einen weiteren der Gunstars zerstörte. Zeitgleich dazu zerstörten die Bat-Drohnen auch die letzten 4 Artillerie-Gunstars und kehrten zum Incubus zurück. Wärend dessen waren nun die Nahkampf-Gunstars in Reichweite. Einer von ihnen schlug direkt mit dem Katana zu. Nathan blockte mit den Armklingen und zog das Busterschwert. Als er von oben nach unten zuschlug wich der Gunstar nach hinten aus und nahm ihn unter Gattlingfeuer. Nathan hatte lediglich Glück, dass die Schilde seines Incubus in der Lage waren das Gattlingfeuer abzublocken. Zeitgleich tauchte hinter Nathan ein weiterer Gunstar auf der von oben nach unten mit seinem Schwert zuschlug. Nathan blockte den Schlag mit dem Busterschwert und zerteilte den Mech mit dem anderen Busterschwert. Zeitgleich dazu griffen 2 weitere Nahkampf-Gunstars an. Nathan richtete eines der Busterschwerter auf sie und transferierte Energie aus dem Energy-Driver darauf. Diese Energie entlud sich in Blitzen auf die beiden Gunstars unf brachte sie zur Explosion noch bevor sie ihren Angriff ausführen konnten. Plötzlich wich Nathan einem weiteren Raketen und Granaten-Angriff der Mittelstrecken-Gunstars aus. Er begann zurück zu fliegen und eine gewisse Distanz zu ihm und den Nahkämpfern aufzubauen. Dann begannen sich die Busterschwerter zu trapetzförmigen Drohnen aufzuspalten und schlagartig auf die Gunstars zu zurasten. Die Nahkämpfer wurden einfach von den Klingen mehrfach durchtrennt. Die Mittelstrecken-Gunstars versuchten noch mit Granaten zu feuern. Aber die relativ großen Klingendrohnen klappten Plasmakanonen aus und feuerten. Die Gunstars hatten dem nicht das geringste entgegen zu setzen. Anschließend kehrten die Klingendrohnen wieder zum Incubus zurück und bildeten wieder die Buster-Schwerter, die Nathan wieder dort verstaute wo sie hingehörten. Nun wandte er sich der Crossfire zu. Das Schiff begann schlagartig mit allen Flak und Gattlingwaffen zu Feuern über die es verfügte. Aber die Schüsse verfehlten den Incubus um längen. Somit war es Nathan möglich ohne weitere Probleme den Incubus zum Jäger zu transformieren und auf den Kreuzer zu zuhalten. Als er angekommen war transformierte er den Incubus wieder zum Mech und landete auf der Hülle des Schiffes. Als er gerade ein Buster-Schwert zog um es in die Hülle des Kreuzers zu rammen, packe ein weiterer Mech den Incubus mit einer gewaltigen Klaue.
"Überraschung, du kleines Stück Dreck." sagte Black Sun ironisch durch die Kom und begann zu lachen.

Daniel sah sich die Informationen die es über seine Mission gab auf dem Bildschirm an. Darunter waren auch Bilder und Informationen über die Nightmare und Nathan selbst. Auch bei ihm weckte der Name Nathan in Verbindung mit diesen Bildern Errinnerungen. Errinnerungen die es eigendlich wert gewesen wären erhalten zu werden. Und dann gab es andere Errinnerungen die Daniel lieber schnell wieder begrub. Im Vergleich zu Nathan glaubte Daniel nämlich immer noch an SOUL, an AIR, an das Parlament und daran, dass sich Zustände ändern konnten. Und dennoch gab es in seinem Kopf eine Sperre, die es ihm verweigerte Nathan zu töten. Aber das musste er auch nicht. Das war gar nicht sein Auftrag. Alles was er tun musste war den Prototypen zurück bringen. Das öffnen der Tür riss Daniel aus den Gedanken. Katharina war es die zu ihm kam.
"Was machst du denn da?" fragte sie freundlich.
"Das sind die Daten zu unserer Mission."
"Ach die hab ich mir schon durchgelesen. Nichts was wir nicht schon wissen. Komm doch lieber mit mir mit. Drake und Kujiro treten gleich gegen 2 Mechaniker von diesem Schiff im Kampfsimulator an. Der Sieger bekommt die letzten Alkohol-Reserven des Verlierers. Das wird sicher lustig."
"Ich weiß nicht, ich sollte vielleicht lieber."
"Drake hat gesagt, dass er dir in den Arsch tritt wenn du nicht kommst und dass du MOFig aussiehst, wenn du dich an den Terminals versteckst."
"MOFig?" fragte Daniel verwirrt, denn er hatte den Ausdruck MOF, der "Mensch ohne Freunde" bedeutete, vorher noch nicht gehört.
"Ach vergiss es und komm jetzt endlich mit." gab Katharina lediglich als Antwort und zerrte Daniel am Arm nach draußen.

Black Suns Mech war mit knapp 30m Höhe rießig und übertraf sogar den Incubus damit. Der Aufbau des Mechs war eher auf Massivität, Waffen und Panzerung ausgelegt, weniger auf Bewegungsfreiheit und Geschwindigkeit. Dennoch konnte sich der Gigant bewegen wie es manch andere Wiederstandsmechs konnten. Der linke Arm des Mechs stellte sich als gewaltige Klaue dar, die beinahe so groß war wie der Mech selbst. Der rechte Arm schien normal zu sein. Insgesamt sah man dem Mech an, dass er aus diversen Teilen zusammen gebaut war, die eigendlich nicht zusammen gehörten. Daher wurde der Mech auch als "Scraper" bezeichnet. Mit der Klaue hatte er den Incubus gepackt und rammte ihn in die Hülle des Schiffes, bevor er ihn vom Schiff weg schleuderte und mit 2 gewaltigen Kanonen, die plötzlich über die Schultern klappten 2 Plasmastrahlen abfeuerte. Nathan wich nach unten aus und jagte dem Scraper mehrere Energiestrahlen entgegen, denen Black Sun auswich.
"Wenn ich deinen Mech nicht bekomme, sollst du ihn auch nicht haben!" schrie er Nathan entgegen und transformierte die Klaue seines Scrapers zu einer Gattling mit der er auf den Incubus feuerte. Des weiteren klappten 2 Strahlenkanonen und 2 Flak-Kanonen an den Seiten aus mit denen er ebenfalls feuerte.
"Das entscheide immer noch ich alleine." sagte Nathan und wich den Angriffen aus. Wärend dessen transformierten die Raketenwerfer des Incubus aus und ließen einen gewaltigen Hagel aus Raketen auf den Scraper los. Jede Einzellne schien ihr Ziel zu treffen. Mehrere Explosionen umhüllten Black Suns Mech vollständig. Nathans Erleichterung wandelte sich in einen Schock um als plötzlich der Scraper mit einem Aktiven Energie-Schild durch die Explosionen stieß und mit einem mittelalterlich wirkenden Schwert zuschlug. Nathan wich zunächst nach hinten aus und blockte den darauf folgenden Schlag mit den Armklingen. Zeitgleich richtete er die Handfläche auf das Zentrum des Scrapers. Bevor jedoch den Energy-Driver aktivieren konnte packte Black Sun den Arm des Incubus mit der Klaue und bog ihn nach oben weg. Der Energiestrahl den Nathan abgefeuert hatte, ging ins Leere.
"Diese Maschine ist an dich verschwendet, DU ANFÄNGER!" schrie Black Sun und riss mit einem Ruck den Arm des Incubus ab. Schockiert wich Nathan nach hinten zurück und feuerte die vielen Projektile aus dem Energy-Driver. Black Sun aktrvierte jedoch wieder die Energieschilde und feuerte mit den Strahlen-Kanonen, vor denen Nathan sich mit den Energie-Flügeln schützte. Zeitgleich startete er die kleinen Klingendrohnen und ließ sie mit unzähligen Strahlen feuern.
"Diese Taktik ist so alt, dass sie schon verwest." sagte Black Sun und wich jedem der Strahlen aus, bevor er mit der Gattling feuerte und nach und nach eine Drohne nach der anderen zerstörte. Nathan zog in der Zeit eines der Busterschwerter und stürmte auf den Scraper zu, der den Schlag mit der Klaue abblockte und mit seinem eigenen Schwert zuschlug. Nathan musste sein Busterschwert zwangsweiße aufgeben um nach hinten ausweichen zu können.
"Was würdest du denn mit dieser Maschine tun, wenn ich sie dir überlassen würde?" fragte Nathan rethorisch und ließ das Busterschwert welches der Scraper in der Hand hielt in die Drohnen aufteilen. "Ich werds dir sagen. Tod und Verderben über diese Welt bringen!" setzte er nach und ließ 2 der 4 Drohnen auf den Scraper zurasen. Black Sun wich schlagartig nach hinten aus und zerstörte die beiden Drohnen mit der Gattling, bevor er den Strahlen-Kanonen der anderen beiden Drohnen ausweichen musste. Nachdem er das getan hatte feuerte er mit den Flak-Kanonen darauf und zerstörte diese beiden Drohnen ebenfalls.
"Eine Welt in der Organisationen wie PAIN und SOUL existieren, hat nichts anderes verdient, als dass man Tod und Verderben über sie bringt." sagte Black Sun und an beiden Seiten des Scrapers klappten Raketen-Batterien aus. Ein gewaltiger Schwarm Raketen raste auf Nathan zu und es schien ihm unmöglich sie alle zu zerstören. Kurz bevor die Raketen die durch Nathans Projektil-Feuer kamen, auf den Incubus trafen sandte er die Bat-Drohnen in die Flugbahn der Raketen. Mehrere Explosionen bildeten sich und schleuderten den ramponierten Mech nach hinten.
"Genügend Leute haben Angst vor diesen Organisationen!" schrie Nathan.
"Aber niemand unternimmt etwas gegen sie!" schrie Black Sun zurück und feuerte mit der Gattling. Nathan wich dieser zwar aus, wurde aber plötzlich von einem anderen sehr großen Projektil getroffen, das aus einer Railgun der Crossfire stammte. Das linke Bein des Incubus riss ab. Zusätzlich wurde der Mech seitlich ins All geschleudert. Black Sun folgte ihm und bereitete den letzten Schwertschlag vor. Bevor er den jedoch ausführen konnte zog Nathan das 2te Busterschwert und rammte es durch den rechten Arm und das Zentrum des Scrapers und damit mitten durch das Cockpit. Nathan konnte im Kom-Fenster das Blut spritzen sehen. Der gesamte Innenbereich des Scrapers wurde rot gefärbt und Black Sun stieß einen lauten Ohren betäubenden Schmerzenschrei aus. Zudem war der rechte Arm des Mechs abgetrennt worden.
"Du hast gut gekämpft Anfänger. Aber dennoch verloren." sagte er schwach und lachend und richtete die Gattling auf das Cockpit des Incubus. Er kam jedoch nicht mehr dazu sie abzufeuern. Sein Blutverlust war zu extrem um ihm das überleben zu ermöglichen. Und so starb er bevor er den letzten Schlag ausführen konnte. Noch etwas schockiert riss Nathan das Busterschwert nach oben aus dem Mech. Die Kom-Verbindung brach zusammen, zu Nathans Freude. Jetzt musste er die Leiche nicht mehr sehen. Kaum 2 Sekunden später explodierte der Scraper. Nathan war jedoch noch nicht fertig. Er gab vollen Schub auf die Crossfire. All deren Gattling und Flak-Feuer konnte ihn nicht mehr aufhalten. Er rammte das Busterschwert in die Hülle des Schiffes und gab Energie darauf ab, die sich in das gesamte Schiff entlud. Direkt nachdem Nathan sich von der Hülle wieder abgestoßen hatte sprengte eine gigantische Explosion das Schiff in 2 Hälften. Nun war seine Aufgabe erfüllt. Jetzt galt es nur noch die Reste einzusammeln und mit der Nightmare hoffentlich bald in das Gebiet des Wiederstandes zu verschwinden.

Kapitel 6 - How to Start a Band:

Nathan stand betrübt vor den Resten des Incubus. Jetzt war sein ganzer Plan hinüber. Er hatte nichts mehr in der Hand wenn er das Wiederstandsgebiet erreichte. Die PAIN-Truppen würden ihn einfach außeinander reißen. Das wäre sein Ende. Ansonsten schien jedoch alles gut zu laufen. Die Nightmare war weiterhin auf Kurs und das Gebiet von PAIN nicht mehr weit. Dennoch würde es schwierig für Nathan ohne den Incubus. Wärend er nach dachte betrat Jakob den Frachtcontainer. Nachdem er für ca 5 Sekunden schockiert die Incubus-Reste anstarrte, schüttelte er kurz den Kopf und bewegte sich dann an eine Konsole innerhalb des Frachtcontainers. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis eine Reihe Reperatur-Arme ausgefahren waren. Und zum ersten mal seit einigen Jahren fiehlen Nathan fast die Augen aus, vor erstaunen.
"Was ist los, Mr. Nathan Tate? Wollen sie mir helfen, oder lieber weiter das Reperatursystem anstarren?" rief Jakob ihm plötzlich zu.
"Moment mal kurz, Auszeit. Woher weißt du dass es hier drinne ein Reperatursystem gibt?"
"Das ist Standard bei Prototypenauslieferungen bei Future Corp. Nur für den Fall, dass sie beim Transport beschädigt werden."
"Und woher weißt du, dass das ein Protodingsda von Future Corp ist und nicht von Deca Inc?"
"Ich weiß das Mr. Tate, weil ich es war der diese Maschine entworfen und mitgebaut hat."
Ein weiteres mal musste Nathan sein Erstaunen durch Mimik und Gestik deutlich machen. Er hatte tatsächlich den Erbauer des Incubus auf der Piratenstation aufgegabelt. Das war ein Schock den er zunächst einmal verkraften musste.
"Das ganze kann ja wohl unmöglich ein dummer Zufall sein." sagte er dann sarkastisch, nachdem er diesen Schock hinter sich hatte.
"Ist es auch nicht. Ich habe nach ihnen gesucht wie sie wissen. Wir beide werden gejagt, weil wir Dinge getan haben und wissen, die wir nicht wissen sollten. In ihrem Falle war es, den Incubus zu finden und einzusetzen. Und in meinem Falle war es, den Imcubus zu entwerfen und die Daten wenig später zu vernichten."
"Alter, du hast deine Daten vernichtet? Und wie schrauben wir das Ding jetzt wieder zusammen?"
"Ich habe alles was von Bedeutung ist im Kopf. Und das wird es sein, weshalb SOUL mich unbedingt haben will. Hätte ich diese Höllenmaschine doch nie gebaut. Das war der größte Fehler in meinem ganzen Leben."
"Mann. Quatsch nicht so einen Käse. Diese Höllenmaschine rettet nun 2 Männern den Arsch, auch wenn sie der Auslöser für das alles war. Unser Mistsystem hätte sicher sowieso die Verfolgung auf Leute wie uns beide gestartet. Auf mich sowieso."
"Dieses System ist das Beste was wir seit 5000 Jahren haben."
"Blödsinn. Guck doch nur mal hin. Konzernbosse, die sich Politiker kaufen, Geheimdienste, Bespitzelung und Polizeibrutalität. Das alles gab es auch schon vor 5000 Jahren. Und wenn wir mal zum Wiederstand sehen, dieser Militärdiktatur, dann sieht es dort auch nicht besser aus. Und die Piraten. Ein Haufen Gesetzloser. Vergiss die doch. Die heulen auch nur rum, dass niemand was dagegen tut und tun es selbst nicht."
"Genau wie sie gerade Mr. Tate."
"Was soll ich denn tun? Ich bin ein dummer kleiner Frachterpilot." sagte Nathan. "Ein dummer kleiner Frachterpilot mit einer Massenvernichtungswaffe." stellte er jedoch ganz plötzlich fest. "Weißt du was? Du bist ein echt durchgeknallter Wissenschaftsheini. Aber du bist trozdem voll O.K."
"Ähm. Ich danke ihnen." sagte Jakob nach einer kurzen Denkpause.
"So und jetzt schrauben wir den Kasten wieder zusammen."

Kane hatte es langsam satt ständig zum Parlament zitiert zu werden. Er hatte weit wichtigeres zu tun, als diesen inkompetenten Idioten bei ihren Entscheidungen zu helfen. Der Raum gewohnt dunkel. Aber Kane erkannte 6 von 7 Abgeordneten. Er wusste sogar genau um welche es sich handelte. John Hadden. ein 56-jähriger ehemaliger Raumschiffkapitän. Sowohl sein Alter, als auch sein ehemaliges Militärdasein konnte man ihm im Gesicht ansehen. David J.M. Smith, ein mit 64 passionierter Konzernmanager. Graue Haare und eine Brille, sowie ein faltiges, gut genährtes Gesicht domierten sein Bild. Kenji Yamamoto, ein 43-jähriger japanischer, schwarzhaariger Handwerker und ein ehemaliger Idealist. Zumindest so lange bis er mit seinen ersten 6 Stelligen Schmiergeldbeträgen in Kontakt kam. Frank Richfield, ein 50-jähriger Langzeitarbeitsloser, der sich dachte, dass er es doch mal mit der Politik versuchen könnte. Sein Gesicht sah weit älter aus als er eigendlich war und seine Augen wirkten als hätte er schon eine sehr lange Zeit nicht mehr geschlafen. Kamov Kolwalski, ein 45-jähriger ehemaliger General, der wegen Gewalt gegen Gleichrangige entfernt wurde. Nicht nur seine Russischen Merkmale, auch der viele Wodka, den er in seinem recht jungen Alter getrunken hatte, machten sich opttisch bemerkbar. Sie alle waren jedoch nichts gegen Michael Corner. Dem Mann der wahrscheinlich nur im Parlament saß um die Weltherrschaft übernehmen zu können. Er war 53 Jahre alt, hatte dunkelbraune Haare und war in guter körperlicher Verfassung für sein Alter. Der Jüngste von ihnen allen fehlte. Julian Hawk. Der große energiegeladene Jungspund und Rebelle. Kane sah sich weiter um und glaubte außerdem noch Kirk Black und Tao Zi Fai zu erkennen.
"Willkommen Mr. Willson."
"Uns kam zu Ohren, dass sie vorhaben für diese anstehende Wahl zu kanidieren."
"Lassen sie mich ihnen das erklären." begann Kane schnell zu sprechen und wurde unterbrochen.
"Sie müssen uns überhaupt nichts erklären. Wir begrüßen ihr vorhaben."
"Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit diese Wahl gewinnen und Julian Hawk endlich ersetzten."
"Und Falls nicht, werden wir dafür sorgen."
"Und wie wollen die Herren Abgeordneten das erreichen?" warf Kane ein.
"Wir werden alle übrigen Gegenkanidaten ausschalten lassen und Julian Hawk ebenfalls." antwortete Tao an der Stelle des Parlaments.
"Sie sehen also Mr. Willson. Sie haben viele Verbündete in diesem Kampf um die Macht." gab nun David Smith zu seinem besten.
"Wir erwarten sie dann also in 7 Tagen auf dem Platz an unserer Seite."
Nach weitereren Gesprächen über mehr oder weniger bedeutsame Dinge machte Kane sich auf den Weg zurück zu seiner Firma. Wieder mit einem Lächeln im Gesicht. Sein Plan schien sich beinahe von selbst umzusetzen, nachdem er diese gewissen Schwierigkeiten in der Anfangsphase überstanden hatte. Es galt nun lediglich diesen Michael Corner noch irgendwie auszuschalten und der entgültigen Umsetzung stand nichts mehr im Wege. Was er und die anderen jedoch nicht wussten, war, dass sie alle belauscht wurden. Von einer Person, der nun klar war, dass sie viel zu viel wusste um in der Öffentlichkeit weiter leben zu können.

Es war gar nicht so einfach einen Mech mit solcher Komplexer Technologie zu repareren, selbst mit den Hochmodernen Reperaturanlagen innerhalb des Frachtcontainers. Zudem schien Jakob dauerhaft mit anderen Dingen beschäftigt zu sein, die nichts mit der Reperatur hatten. Auf die Dauer machte es Nathan ziemlich wütend die ganze Zeit zu arbeiten, wärend Jakob lediglich mit einem PDA rum saß und sich ein paar Notizen zu irgendetwas machte.
"Sag mal. Was treibst du da eigendlich?" entschied Nathan sich letzten Endes einfach zu fragen.
"Ich baue ein Upgrade."
"Ein Upgrade für was?"
"Na für den Incubus."
"Und wie soll das aussehen?"
"Ich werde ein wenig Wiederstandstransformtechnologie verbauen." sagte Jakob und hielt Nathan das PDA hin, der es kurz übersah und dann aufgab, weil er nicht verstand was er dort sah.
"Interessant." war lediglich sein Kommentar dazu.
"Allerdings kann ich es nicht ohne Werftarbeiter und die Bautechnologie einer Werft umsetzen."
"Reichen diese Reperaturdinger da nicht?"
"Leider nicht. Sie waren zumindest niemals für diesen Zweck geschaffen worden."
Wärend die Beiden sich mit der Umsetzung ihrer Pläne befassten krachte die Nightmare gegen einen Asteroiden. Der obere linke Ausläufer, der bereits nur noch einer losen Metallplatte gehangen hatte, riss nun entgültig ab. Der Autopilot verlor die Kontrolle. Nathan stürmte ins Cockpit und fing sein Schiff ab. Gerade noch rechtzeitig vor einem weiteren Asteroiden. Jakob betrat 5 Sekunden später das Cockpit und sah sich panisch um.
"Was ist passiert?" rief er.
"So wie das hier aussieht hat dieser Schrotthaufen gerade einen Asteroiden gerammt." sagte Nathan wärend er sich durch die Reste der Kontrollen und Anzeigen kämpfte. "Sieht aus als würdest du tatsächlich bekommen was du willst."
"Wovon sprechen sie Mr. Tate?"
"Dieser Treffer hat einen der Triebwerks und Befestigungsausläufer abgerissen. Wir müssen doch in ne Werft."
"Aber die Regierung wird uns in Stücke schießen und wenn die Piraten das von Black Sun raus finden wirds mit denen ähnlich sein. ARG!!! Wir werden sterben!!!" schrie Jakob wieder panisch. Tatsächlich hatte er auf eine gewisse Weiße recht. Die Regierungswerften waren völlig außer Frage und die Piraten würden sie ebenfalls töten, wenn sie das mit Black Sun raus fanden. Es gab allerdings noch die Möglichkeit, dass es ein Respektbonus für ihn und Jakob werden würde. Und selbst wenn nicht. Noch wusste keiner von ihnen auch nur in Ansätzen über den Vorfall mit Black Sun bescheid. Nathan nahm einen Kurs zur nächsten Piratenstation und hoffte darauf heil anzukommen.

Langsam aber sicher bewegte sich die Kaskadia, ein schwerer Dreadnought der Zombie-Klasse auf die Grenze zum Wiederstandsgebiet zu. Der Weg führte durch mehrere Asteroidenfelder und an diversen Piratenstationen vorbei. Obwohl es eine ideale Gelegenheit wäre die Piraten anzugreifen, flog das Schiff weiter. Der Auftrag hatte Vorrang vor jedem Piratenangriff, das wussten sowohl der Kapitän als auch Daniel. Es war ihm ein Rätsel, weshalb SOUL ihn mit diesen 5 Durchgedrehten zu einem Team zusammen geführt hatte und ihn den anderen nicht einfach als Anführer vor die Nase setzte. Er war derjenige, der die Kontrolle behielt wenn das Chaos ausbrach. Er war es der die Anweißungen verteilte und mitdachte. Das alles dachte er wärend er in seinem Quartier auf dem Bett lag und versuchte die Flugzeit irgendwie hinter sich zu bringen. Plötzlich öffnete sich die Tür.
"Hey, Mann, du liegst schon wieder so einsam da in der Ecke." sagte Drake wärend er eintrat.
"Das muss doch nicht sein." sagte Katharina, die ebenfalls eintrat.
"Was wollt ihr denn hier? Und wie kommt ihr hier überhaupt rein?"
"Naja. Ähm. Du hast vergessen abzusperren." antwortete Drake verlegen. Daniel erkannte daraus, dass er einfach die Absperrung geknackt hatte. Für Drake, der schon in Kindheitszeiten Sperren geknackt hatte, was das selbstverständlich kein Problem.
"Ist doch auch egal. Wir wollen dich mit zum Gemeinschaftsraum nehmen."
"Was zum.? Wir sind hier auf einer Mission die über unser aller Leben in der nächsten Zeit entscheidet und ihr habt nichts weiter zu tun als im "Gemeinschaftsbereich" rumzuhängen, zu Saufen und irgendwelche Filme zu gucken oder Videospiele zu spielen?" rief Daniel aufgebracht.
"Was geht denn mit dir ab? Von Kujiro bin ich ja schon gewohnt, dass er ein MOF ist, gut von dir eigendlich auch, aber ich habs eben in den letzten Tagen, seit wir hier auf dem Schiff sind, erst so richtig bemerkt. Selbst dieser komische Shiro und diese noch viel komischere Aimi sind hier besser integriert als du. Und verdammt nochmal Daniel. Das müssen wir dringend ändern."
"Im Vergleich zu euch weiß ich, dass wir jederzeit verrecken können."
"Das wissen wir auch. Genau deshalb wollen wir ja so viel Fun wie möglich haben. Aber vergiss es Mann. Dann lassen wir dich eben in Ruhe." sagte Drake und ging dann.
"Besser ist das. Ich hab kein Interesse an Drogen, Videospielen oder Filmen." sagte Daniel jetzt wieder ruhig und auf eine gewisse Weiße schockierte er damit Katharina, die immer noch im Zimmer war.
"Was ist dann mehr dein Interessengebiet? Sport oder Kunst vielleicht?"
"Nein. Eher Waffentechnik und Militärstrategie."
"Soll das etwa heißen, dass du keine Hobbys hast? Was machst du dann in deiner Urlaubszeit?"
"Ich hab noch keinen Urlaub genommen."
"In all den Jahren, in denen wir schon zusammen arbeiten und wir unseren Urlaub hatten, hast du gar keinen genommen?" wiederholte Katharina schockiert Daniels letzte Aussage. "Ich verstehe." setzte sie dann deprimiert nach und ging dann langsam zur Tür. Dort angekommen drehte sie sich nocheinmal um. "Was für ein armes Leben du führst." sagte sie bevor sie ging. Daniel verstand es nicht. Was sollte das alles? Und wieso war sie auf einmal so hartnäckig wenn es darum ging mit ihm zusammen sein zu können? Gut er hatte ihr in den 5 Jahren in denen sie zusammen in einer Staffel waren mehrmals das Leben gerettet. Aber der Grund erschloss sich Daniel einfach nicht logisch. Und selbst wenn er den richtigen Gedanken gefasst hatte, verdrängte er ihn ganz schnell wieder, weil er ihm zu unwahrscheinlich erschien.

"BITTE, WIE VIEL?!?!" schrie Nathan schockiert auf. Er befand sich im Inneren der Werft einer gewaltigen Piratenstation. Genauer gesagt in dem was das Büro des Werftleiters darstellen sollte. Es befand sich mitten im Hangar oder besser gesagt dem Trockendockbereich. Insgesamt sah es aus, wie es immer bei Piraten aussah. Alt, rostig und improvisiert. Auch der Besitzer sah nicht gerade gut gepflegt aus. Aber worüber beschwerte Nathan sich eigendlich? Bei ihm war es doch auch nicht besser.
"Weißt du Junge. Die Leute bei der Regierung verlangen locker das 3-Fache, wenn sie dir überhaupt helfen. Und ich bin noch mit dem Preis runter gegangen weil ich dich ziemlich gut leiden kann."
"So viel Geld hab ich aber nicht."
"Dein Pech. Da kann ich nichts dafür."
"Ich danke für die Aufmerksamkeit." sagte Nathan und machte sich wieder auf den Weg.
"Solltest du zufällig doch das Geld auftreiben können, kannst du jeder Zeit zu uns kommen."
"Ähhh. Danke." sagte Nathan verwirrt, bevor er ging. Dieser Werftbesitzer war doch vollkommen verrückt. Nicht nur sein Umgangston, auch seine Preise deuteten darauf hin. Für 60.000 Imperiale Credits, was nochmal ungefähr dem doppelten in der Republikanischen Währung entsprach, bekäme er schon ein komplett neues Schiff. Gut, da wäre noch keine Werkstattmiete und Werftarbeiterbezahlung drinne, wenn er den Incubus upgraden wollte. Aber das war ganz sicher keine 60.000 Credits wert. Trozdem brauchte er dringend das Geld und die Reperatur der Nightmare.
"Was hat er gesagt, Mr. Tate?" fragte Jakob, der an der nächsten Ecke wartete.
"Hast du mal eben 120.000 Republikanische Credits?"
"Nein." stellte Jakob betrübt fest.
"Ich auch nicht." seufzte Nathan.
"Und was machen wir jetzt?" warf Jakob nun wieder panisch ein.
"Irgendwoher die Kohle auftreiben. Ansonsten gehts nicht weiter."
Wärend die beiden durch die Station irrten und nach einer Möglichkeit suchten an schnelles Geld zu gelangen, fiehlen Nathan 2 Plakate auf. Alleine dass diese Piraten noch mit auf Papier abgedruckten Sätzen und Bildern auf sich aufmerksam machten, war auffällig. Noch mehr fiehl ihm auf was darauf stand. Ein gewisser Frost-Clan war in der Stadt und suchte einen weiteren Musiker für eine Musikgruppe welche dann auf Tournée gehen sollte. Mehrere Tausend Credits wären als Bezahlung möglich. Je nach Erfolg der Band. Nathan riss das Plakat ab. Problem war, dass es keine Angaben über die Musikrichtung gab, aber das störte ihn nicht.
"Sie denken doch nicht ernsthaft, dass sie versuchen wollen dort unter zu kommen." warf Jakob schnell ein.
"Wenn das klappt haben wir nicht nur die Kohle für die Werft sondern auch Geleitschutz zur nächsten Station und mit etwas Glück auch zur übernächsten, wenn wir im Konvoi eines größeren Piratenclans mitfliegen. Ich muss es auf jeden Fall versuchen." sagte Nathan so ruhig wie er immer wirkte.
"Und wenn dieser Frost raus findet was wir transportieren? Er trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Er hat keine Seele, keine Gefühle. Frost lässt uns ohne Mitleid hinrichten."
"Das ist ein Risiko, dass ich bereit bin einzugehen."

Frost, ein scheinbar 43-Jähriger, muskulöser Mann, mit 2m Größe und recht langen, beinahe weißen Haaren hatte seinen Platz in der Mitte von 2 weiteren Personen. Er wirkte gelangweilt, was nicht zuletzt an der mangelden Qualtät der letzten Vorträge lag. Rechts neben ihm hatte eine junge Frau, nicht älter als 20 und 1,78m groß, ihren Platz. Bei jeder anderen Person hätte ihr enger, pinkfarbener Raumanzug eigenartig ausgesehen. Bei ihr schien er perfekt zu ihrem Körperbau, ihrem Gesicht und ihren recht langen blonden Haaren zu passen.
"Was hälst du von dem letzten, Helena?" sprach Frost sie plötzlich an.
"Ich weiß nicht genau. Aber wenn nicht gleich ein noch besserer kommt, werden wir ihn wohl nehmen müssen." antwortete sie und zuckte dann vorbeugend zusammen.
"Genau das selbe was ich auch gedacht hatte."
"O.K. Boss. Der nächste hat sich Nathan Tate angegeben." sagte nun der Mann links neben Frost.
"Nathan Tate. Der Name sagt mir was. Hilf mir mal auf die Sprünge."
"Ich dachte du wüsstest da etwas mehr Boss. Ich rätsle nämlich auch schon eine Weile."
"Naja egal. Und selbst wenn er ein gesuchter Mörder wäre, würde ich ihn nehmen wenn er was auf dem Kasten hat." stellte Frost fest.
Wenige Sekunden später betrat Nathan den Raum. Bereits der erste Eindruck den er mit seiner alten E-Gitarre, an der bereits die Farbe abblätterte und die Saiten außen aus Rost bestanden, und dem kleinen mindestens 2000 Jahre alten Verstärker, hinterließ war nicht der Beste, das konnte er an Frosts Gesichtsausdruck erkennen. Auch wenn der es Nathan nicht allzu einfach machte seine Emotionen zu erkennen. Es wäre genauso gut möglich, dass Frost immer so aussah. Und ob der kurze Blickkontakt den er mit Helena hatte, der Sache zuträglich war, wusste er auch nicht genau. Dennoch musste er nun alles geben um anzukommen. Daher begann er direkt damit ein Gitarren-Solo zu schreddern, so schnell er konnte. Dannach mit einem kleinen Melodischen Teil und dann mit einigen Metal-Gitarren-Riffs. Frosts Helfer zu seiner Linken fiehlen beinahe die Augen herraus vor erstaunen. Auch bei Helena fehlte da nicht viel. Frost dagegen wirkte völlig kalt, was jedoch an seiner Natur lag. In seinem tiefsten Inneren war er jedoch sehr beeindruckt. Nachdem Nathan noch 2 oder 3 weitere Unterschiedliche Stile angespielt hatte, gab Friost ein Handzeichen, dass es genug war.
"Und wie war ich?" fragte Nathan mit einer gewissen Ironie.
"Lass es mich so ausdrücken Nathan. Du bist dabei." gab Frost ihm als Antwort. "Allerdings unter einer Bedingung. Kauf dir mal neues Equipment, bevor wir anfangen."
"Geht nicht. Ich hab kein Geld."
"Hmmm. Unter den Umständen müssen wir dir wohl etwas aus underer Clankasse leihen."
"Mal sehen. Mit allem drum und dran, wären das 850 Credits." sagte Frosts Helfer.
"Damit wäre das also auch geklärt. Ich erwarte dich morgen zu unseren ersten Proben." waren Frosts abschließende Worte bevor er ging. Der Mann zu seiner Linken folgte ihm schnell. Helena ihrer Seits blieb noch im Raum, wärend Nathan seine Sachen abbaute.
"Hi, ich bin Helena Dracous ." stellte sie sich vor.
"Nathan Tate." antwortete dieser und danach war es eine Zeit lang still, bis er seine Ausrüstung verstaut hatte. "Sag mal. Welche Position hast du in dieser Band?"
"Genau wie du auch, die Gitarre und einen Teil des Gesangs."
"Und du bist ein Mitglied im Clan?"
"Errinner mich bitte nicht daran. Ich bin nicht freiwillig hier."
"Ganz wie du meinst. Ich muss dann zurück auf mein Schiff. Sonst kriegt mein Begleiter Kriesenzustände." sagte Nathan und brachte Helena damit zum Lachen.
"Ja, das kenn ich gut. Wir sehn uns bei den Proben." sagte sie und Nathan gab noch ein Abschiedshandzeichen bevor er verschwand. Bereits wenige Tage später trat die Band in einer Schenke der Station auf. Nathan hatte Anfangs seine Zweifel, aber der Mix aus 4000 Jahre alterm Metal und neuzeitlicher Musik schlug im Kreise der Piraten ein wie eine Bombe. Bereits mit diesem einen Auftritt hatte Nathan das notwenige Geld um seine Schulden bei Frost zu begleichen, die Nightmare reparieren zu lassen, sowie die Werft für das Upgrade anzumieten. Und noch mehr. Aber das war nur endlich einmal gerecht, nachdem er und Jakob dieses beinahe ewige Pech hatten.

Kapitel 7 - Die Hölle Gefriert:

Die Reperaturen an der Nightmare waren beendet. Der Ausläufer war ersetzt worden, einige durchkorrodierte Stellen mit neuem Metall verschweißt worden und um ein wenig von dem vielen Rost und den unpassenden, improvisierten Teilen abzulenken hatte einer der Werftarbeiter die verrückte Idee einer Feuerbemalung auf dem Schiff umgesetzt. Ein Upgrade am Incubus wurde nicht vorgenommen. Frost drängelte ohnehin schon. Die Zeit reichte dafür einfach nicht mehr. Mittlerweile waren Nathan und Jakob mit dem Schiff gestartet und nahmen eine Formation in der Nähe der Cryostasis, dem gewaltigen HQ-Dreadnought des Frostclans, ein. Die Cyrostasis hatte eine Anker-Form und war sehr hell mit metallischem Glanz. Das Schiff wurde gut in Schuss gehalten und das sah man. Fenster leuchteten innen blau und zogen einen schimmer über das gesamte Schiff. Rund um die Cryostasis waren 6 weitere Kreuzer in Stellung gegangen, welche die Bezeichnung Coldblades trugenn. Die Coldblades waren ebenfalls sehr helle, metallisch glänzende Schiffe. Die Form glich am ehesten einem Quader, an dem vorne ein weiterer kleinerer Quader angebracht war. Das war jedoch bei den vielen Rundungen und Ausläufern nur eine sehr grobe Beschreibung. Die Schiffe waren außerdem innen grün beleuchtet, weshalb sie außen grün schimmerten. Es schienen alte Wiederstandsschiffe zu sein. Nathan war sich damit jedoch nicht ganz sicher. Jakob hatte sich in der Zeit wieder in die nächste Ecke zurück gezogen. Er verkraftete den Gedanken in einer Formation mit 7 großen, schwer bewaffneten und scheinbar gut dastehenden Piratenschiffen zu fliegen nicht. Auch wenn Nathan seine Reaktionen darauf für überzogen hielt, konnte er sie dennoch gut verstehen, denn er verstand außerdem was in Frosts Kopf vorging. Zeitgleich wusste Nathan jedoch auch, dass niemand so dumm wäre ihn anzugreifen, wenn er vom Frostclan geschützt wurde. Zumindest kein anderer PIratenclan.
"Hey, du da hinten in der Ecke. Chill mal." sagte Nathan als ihm Jakobs wimmern auf die Nerven ging.
"Wir befinden uns zwichen 7 großen Piratenschiffen, die es zusammen mit 2 modernen Regierungs oder Wiederstandschiffen aufnehmen könnten und sie sagen zu mir, dass ich "chillen" soll?" schrie Jakob aufgebracht. Nathan schüttelte nur den Kopf und gab dem Autopilot ein, dass er der Cryostasis folgen sollte. Dann ging er in die Richtung der Tür.
"Wo wollen sie denn hin? Wollen sie etwa wirklich das Schiff auf Autopilot fliegen lassen, wärend die uns jederzeit angreifen können?" rief Jakob ihm nach.
"Das werden sie allerhöchstens, wenn ich bis zur nächsten Station nicht alle neuen Songs spielen kann, die sie mir aufgetragen haben. Ansonsten sind wir hier so sicher, wie wir es schon seit mehreren Wochen nicht mehr waren."
"Sie sind wirklich naiv, wenn sie Piraten vertrauen."
"Ich vertraue ihnen nicht, glaub mir, Dr. Jackel. Ich vertraue denen nicht. Aber es ist besser sie das nicht direkt merken zu lassen." waren Nathans letzte Worte bevor er n die Richtung seines Quartierraums verschwand.

Im Gemeinschaftsraum der Kaskadia hatten sich ein Technikerteam, sowie 2 weitere Staffeln, die auf diesem Schiff stationiert waren eingefunden. Zusätzlich waren Drake und Katharina, ja selbst Kujiro, Aimi und Shiro dort. Und man konnte hören, dass sie sich amüsierten. Selbst wenn man hinter der Wand stand und nur zuhörte, wie Daniel es tat. Sollte er eintreten? Wäre das wirklich das richtige? Nein, eigendlich nicht. Sein Vater würde es ihm verbieten wenn er hier wäre. Aber das war er nicht. Und er würde es wahrscheinlich auch niemals rausfinden. Dennoch machte ihm der bloße Gedanke daran Angst.
"Hey, was meint ihr. Soll ich unserem Ober-MOF sagen, dass er endlich reinkommen soll, oder soll ich ihn noch ein wenig spionieren lassen?" konnte Daniel Drake plötzlich rufen hören. Er sah schockiert auf. Drake wusste die ganze Zeit, dass Daniel vor der Tür stand. Und wenn er es wusste, dann wussten es die anderen ganz sicher auch. Er kannte diese Situationen nicht. Was sollte er jetzt machen? Sollte er reingehen und ordentlich randalieren, oder lieber schnell verschwinden, bevor man ihn auf frischer Tat beim spitzeln ertappte? Die Tür öffnete sich schlagartig. Jetzt war es sowieso zu spät. Jetzt hatte er in jedem Falle allen Respekt der anderen verloren. Eine Person trat aus dem Raum und wandte sich ihm zu.
"Du bist also doch gekommen." sagte sie und stellte sich als Katharina herraus. Noch bevor Daniel einen Satz sagen konnte, packte sie ihn am Arm und zog ihn direkt in den Gemeinschaftsraum. Anstatt einer feindseeligen Standpauke über Privatssphäre, erwartete Daniel nun eine freundliche, herzliche Begrüßung aller möglicher Leute, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Als letztes trat Drake vor ihn und schüttelte ihm die Hand, wie er es normal nur mit Leuten tat, die er als seine Freunde bezeichnete. Bei alle dem wich ihm Katharina nicht von der Seite. Auch wenn sie nichts genaues wusste, konnte sie fühlen, dass sich Daniel vor irgendetwas dabei fürchtete. Und selbst wenn sie nicht wusste wovor, war sie sich sicher, dass er seine Furcht bewältigen konnte, wenn er es nicht alleine machen musste. Drake verschwand kurz an den Rand des Raumes. Wenige Sekunden später tauchte er mit 3 Getränkeflaschen wieder auf. Republikanisches Starkbier mit einer unmenge an Alkoholgehalt.
"Da habt ihr ´n Bier." sagte Drake und drückte sowohl Katharina als auch Daniel eins in die Hand.
"Du weißt doch, dass ich nicht trinke." sagte Daniel deprimiert.
"Was mich sehr wundert. Ich meine. Hier draußen hält man es doch ohne Alk nicht aus. Spüls schon runter. Du wirst es nicht bereuhen." sagte Drake lediglich ganz ruhig. Daniel sah kurz rüber zu Katharina, die bereits die halbe Flasche verzehrt hatte. Dann schüttelte er kurz den Kopf und wollte gerade die Flasche öffnen, als der Bereitschaftsalarm los ging.
"Ach verdammt." sagte Katharina deprimiert, denn sie wusste, was ein Bereitschaftsalarm bedeutete, nämlich, dass sie ihrem Ziel bereits sehr nahe waren. Genauso bedeutete der Alarm, dass diese inoffizielle Party nun zu Ende war und alle Piloten und Techniker sich im Hangar einzufinden hatten. Drake nahm das ganze gelassen hin.
"Dann eben nächstes mal." sagte er und verstaute seine Bierflasche wieder, bevor er den Raum verließ. Nach und nach gingen alle Anwesenden. Und auch Katharina ließ Daniel mit den Worten "Ich hoffe, dass wir bald fortsetzen, was wir begonnen haben" alleine zurück. Dieser begann über diese Worte zu rätseln und über sein Weltbild, bzw. das Weltbild, das ihm sein Vater eingeprügelt hatte. War es vielleicht Fehlerhaft oder Falsch? Egal ob es das war oder nicht. Daniel hatte keine Zeit darüber nachzudenken. Er musste sich schnell die Ausrüstung anlegen und im Hangar erscheinen.

Nathan kehrte nach einigen Stunden wieder zurück ins Cockpit. Er brauchte eine Pause vom Gitarre spielen. Zumal die Songs die er lernen sollte ein solch hohes Niveau hatten, dass es beinahe frustrierend war. Jakob war nun endlich aus seiner Ecke aufgestiegen. Dafür rannte er nun panisch von einer Seite zur nächsten. Nathan war sich nicht sicher ob das wirklich besser war.
"Kannst du nicht mal 2 Sekunden still sitzen?"
"Nicht unter diesen Umständen."
"Hör du mir jetzt mal zu. Entweder du setzt dich jetzt hin oder du kannst von mir aus."
Nathan hatte seinen Satz noch nicht beendet, als ein Plasma-Projektil an der Front der Nightmare vorbei raste. Es hatte anscheinend sein Ziel verfehlt und schlug stattdessen in die Cryostasis ein. Oder es war von vorne herrein als ein Angriff auf Frost und seinen Clan gedacht gewesen. Zum Glück von Frost flogen seine Schiffe grundsätzlich immer mit aktiven Schilden. Deshalb richtete der Schuss keinen Schaden an. Das Innere der Cryostasis wurde jedoch durchgeschüttelt.
"Was war das?" fragte Frost.
"Ein Plasma-Projektil aus einer frühen Plasma-Kanone."
"Ich hab hier 4 Kreuzer auf dem Schirm."
Als der Holographische Projektor vor Frost sich einschaltete und die Kreuzer zeigte wusste er bereits um welche Schiffe es sich handelte. Es waren die Kreuzer der Jericho-Klasse des Jigoku-Clans. Seines Wissens nach alle Schiffe die dieser Clan aufbieten konnte. Die Kreuzer waren Zylindrisch gebaut und hatten eine grau-gelbe Farbe. Definitiv ein älteres Regierungsmodell.
"Frost. Zieh dich von diesem Transporter den du eskortierst zurück und ich werde dir und deiner Besatzung das Weiterfliegen gestatten." tönte eine Stimme durch den Kom-Kanal.
"Jigoku, ich hatte dich immer für einen guten Strategen gehalten, der wusste wann man eine Grenze nicht überschreiten darf. Aus diesem Grund habe ich dich all die Jahre verschont. Aber nachdem du dieses Bild eben zerstört hast, endet auch meine Gnade. Aktiviert alle Kampfsysteme. Startet alle Mechs. Lasst ihn büßen für die Dummheit den Frostclan, unseren Clan angegriffen zu haben."
Direkt auf Frosts Befehl wurden die Waffen aktiviert. Mehrere Waffentürme in unterschiedlicher Größe fuhren an der Cryostasis und den Coldblades aus, auf denen sich die Waffen austransformierten, wie es typisch für Wiederstandsschiffe war. Zeitgleich starteten mehrere Mechs vom Typ Messiah von den Schiffen. Die Messiahs waren weiß als Hauptfarbe, und rund sowie relativ ergonomisch in ihrem Bau und wirkten wie mechanische Engel in ihrem Design. Zu diesem Bild trugen vor allem die beiden vogelartig aussehenden Flügel, die trozdem mechanisch waren, bei. An den Unterseiten der Flügel waren die Triebwerke angebracht. Außerdem ragten jeweils 2 goldgelbe Schwerter, bei denen die graden Klingen durch einen Kreis ragten. In der Mitte des Kreises ragten außerdem 2 grade Ausläufer zur Seite. Nathan konnte sich daran errinnern sie vor vielen Jahren in einer Militär-Datenbank gesehen und nicht für echte Mechs gehalten zu haben. Nun sah er sie wirklich. Aber er hatte keine Zeit um sich mit den Mechtypen zu befassen. Von den Kreuzern der Jigoku starteten ebenfalls Mechs. Und diese waren Nathan bereits auf schockierende Art und Weiße bekannt waren. Es waren Scraper. Zumindest wusste er nun woher Black Sun diesen Mech hatte. Und um Jakobs bereits in extremster Weiße ausgebrochen Panik noch einen drauf zu setzen, begannen die Schiffe ohne weitere Umschweife das Feuer aufeinander zu eröffnen.

Wie ein Sturm aus Energie und Projektilen offenbarte sich die Schlacht. Die Kreuzer feuerten unaufhörlich aufeinander, wärend die Mechs versuchten in die Nähe des Feindes zu gelangen. Einer der Messiahs feuerte mit Gattlings auf ankommende Raketen eines Scrapers, wärend ein weiterer Messiah mit den Artillerie-Kanonen feuerte. Der Scraper wurde von der Explosion der Artillerie-Projektile ohne weitere Probleme zerissen. Kaum 2 Sekunden später tauchte ein weiterer Scraper zwichen den beiden Messiahs auf und packte einen von beiden mit der Klaue. Wärend er ihn nach und nach zerquetschte feuerte der Scraper mit den beiden Strahlen-Kanonen, verfehlte jedoch sein Ziel um Längen, als der 2te Messiah zur Seite auswich. Nachdem er mit beiden Schwertern zugeschlagen hatte, war das Schicksal des Scrapers besiegelt. Tatsächlich schafften es 2 andere Messiahs durch die Mauer aus Feindlichen Mechs zu einem der Kreuzer, wo sie jedoch von dessen Flak-Feuer zerrissen wurden. Nathan hatte wärend dessen andere Sorgen. Er wich nämlich gerade einem weiteren Plasma-Projektil eines Jericho-Kreuzers aus. Zeitgleich feuerte die Cryostasis mit ihren Artillerie-Kanonen und setzte mit den Ionen-Strahlern nach. Obwohl die Explosionen beeindruckend wirkten, war der angerichtete Schaden eher im mittleren Bereich. Wieder schrie Jakob seine überlichen panischen Sätze durch das Schiff und die machten Nathan langsam aber sicher komplett irre. Sogar so sehr, dass er nachdem er die Nightmare sicher hinter der Cryostasis in Deckung hielt, zu Jakob rüber ging und ihm einen Schlag mit der Faust ins Gesicht verpasste.
"Jetzt pass mal auf, du Wissenschaftsfuzie. Wenn du das hier überleben willst, solltest du zuerst mal deine innere Ruhe finden. Dann setzt du dich an die Steuerung und hälst mein Schiff genau hier." sagte er dann eindringlich. "Hast du das verstanden?" setzte er nach und Jakob nickte nur panisch mit dem Kopf. Dann rannte Nathan nach hinten in den Frachtcontainer um den Incubus zu starten. In der Zeit feuerte einer der Jericho-Klasse-Kreuzer das Magnet-Geschütz, eine riesige Hauptwaffe auf die Cryostasis ab. Das Gesamte Schiff wurde durchgeschüttelt als das gewaltige Projektil in die Schilde Schlug und dort eine Explosion verursachte. Die Ionen-Strahler versuchten dem Kreuzer zu folgen, aber das Schiff war zu schnell. Zeitgleich versuchten 6 Scraper in die Nähe des Hauptschiffes des Frostclans zu gelangen. Der erste wurde von mehreren Gattling-Projektilen getroffen, verlor die Kontrolle und krachte in die Hülle der Frostclan-Basis. Ein 2ter wurde von Puls-Kanonen getrofen und explodierte direkt. Die übrigen 4 schafften es durch das Flak-Feuer und flogen eng an der Hülle entlang. Plötzlich schlugen 2 Strahlen in den Scraper ganz rechts in der Formation. Auch dieser Scraper verlor die Kontrolle und krachte gegen die Hülle der Cryostasis und trudelte ein Stück ins All, bevor er explodierte. Wenig später tauchten vor den 3 Scrapern 2 Messiahs auf, die mit ihren Puls-Werfern feuerten und die Scraper so zum Ausweichen zwangen. Die Scraper erwiederten das Feuer mit Gattlings, wärend der 3te Scraper mit der Klaue auf einen der Messiahs los ging. Dieser zog schlagartig beide Schwerter, welche direkt darauf an der Klinge gelb zu leuchten begannen und trennte zunächst die Klaue ab und teilte anschließend den Scraper in der Mitte. Plötzlich wurde jedoch der andere der beiden Messiahs von Plasma-Feuer an den Flügeln getroffen und anschließend von einem weiteren Strahl vaporisiert. Der nun noch übrige Messiah lud eine gelbe Waffe im Zentrum der Einheit auf, den Protonen-Emitter und das alles wärend die beiden Scraper mit ihren Schwertern direkt auf den einzellnen Mech zustürmten. Als der Messiah die Waffe abfeuerte, stellte sie sich als einziges gewaltiges gelbes Energieartiges Projektil herraus, welches den ersten der beiden Scraper vaporisierte. Der 2te wich zur Seite aus und durchstieß kaum eine Sekunde später den Messiah mit dem Schwert. Nachdem der Mech explodierte war, wandte sich der Scraper wieder der Cryostasis zu und flog schnell direkt zur Brücke, wo er die Plasma-Kanonen ausrichtete. Das einzige was Frost tun konnte war schockiert auf den Auflade-Vorgang zu starren, welcher jedoch ganz plötzlich stoppte. Der Scraper war von einem blauen dünnen Energie-Strahl durchschlagen worden und wurde anschließend von einem weiteren größeren Energiestrahl einfach zerfetzt. Für kaum eine Sekunde konnte Frost nun einen ihm unbekannten Mechtyp an der Brücke vorbei fliegen sehen. Den Incubus. Für einen kurzen Moment reagierte Frost schockiert. Dann besann er sich wieder auf die Situation und sah auf den Holoprojektor. Die Coldblades hatten gerade eine Verteidungsstellung um die Cryostasis eingenommen. Nach Frosts Meinung ein schwerer Fehler.

Nathan hielt gerade auf einen der Jericho-Kreuzer zu, als er sich plötzlich mit einem gewaltigen Gattling-Feuer von einer 5er-Gruppe Scraper konfrontiert sah. Den ersten Kugeln wich Nathan zur Seite aus und blockte die nächsten Schüsse mit den Flügeln. Zeitgleich richtete er die Arme nach vorne und feuerte mit den kleinen blauen Projektilen, traf aber nur auf Schilde der Scraper. Diese rasten nun alle auf den Incubus zu. Bevor der erste mit der Klaue zuschlagen konnte, wurde er von Nathan mit dem Busterschwert zerteilt. Wärend dessen starteten 8 der Klingen Drohnen und jeweils 4 davon durchstießen einen von 2 Scrapers. Die übrigen beiden richteten Plasma und Strahlen-Kanonen aus und feuerten. Schlagartig wich Nathan zur Seite und baute in der noch freien Hand des Incubus eine riesige Energie-Kugel auf, die er direkt auf einen der beiden Scraper abfeuerte. Die Explosion zeriss den ersten direkt und entfernte die Häfte des letzten Scrapers, machte ihn so gefechtsunfähig. Nathan war jedoch ein weiterer Scraper entgangen. Der griff ihn von hinten mit dem Schwert an, wärend er die Klaue zur Gattling transformierte. Bevor er jedoch dazu kam schlug das Energie-Projektil eines Protonen-Emitters in ihn ein und schleuderte ihn nach hinten, wo der Mech in Flammen aufging.
"Du solltest wirklich besser auf dich aufpassen." tönte Helenas Stimme über die Kom als sich einer der Messiahs näherte, was nur den Schluss zu ließ, dass sie diesen Mech steuerte.
"Ich weiß schon was ich tue." erwiederte Nathan lediglich und feuerte einen kleinen Energieball auf einen weiteren Scraper, der sich ihm frontal näherte. Dann wandte er sich wieder dem Kreuzer zu, der bereits mit Flak-Feuer begann. "Warte hier." sagte Nathan beinahe zu ruhig und der Incubus transformierte zum Jäger und raste mit vollem Schub auf den Kreuzer zu. Wärend Nathan einer Reihe Gattling-Projektile auswich ließ er die Bat-Drohnen starten, welche 2 weitere Scraper mit ihren Plus-Kanonen zerstörten, die sich gerade in den Weg bewegen wollten. Als Nathan langsam in die Nähe des Kreuzers kam feuerte er mit Hilfe der Busterschwerter energetische Blitze ab, welche die ersten Waffentürme zerstörten. Dann transformierte er den Incubus wieder zum Mech und landete auf der Hülle, wo er wie bei der Crossfire zuvor das Busterschwert in die Hülle rammte und energetische Blitze in das Schiff abgab. Es dauerte kaum 2 Sekunden, da durchstießen erste Explosionen das Schiff von innen, bevor es mit einer ganz besonders großen in 2 Teile zerbrach. Nathan hatte sich im Jägermodus rechtzeitig davon entfernt um dieses mal keinen Schaden davon zu tragen. Das nächste Problem folgte jedoch auf dem Fuß. 5 weitere Scraper feuerten mit Plasma-Kanonen und zwangen ihn zu einer schnellen Kursänderung.

Frost sah mit wohlwollen die Zerstörung des ersten Kreuzers des Jigoku-Clans. Dieser unbekannte Mech war definitiv eine Massenvernichtungswafffe und er hatte Glück, dass er auf seiner Seite kämpfte. Aber nun galt es noch 3 weitere Kreuzer auszuschalten.
"Allgemeiner Befehl an alle Coldblades. Konzentriert das Feuer auf den Flankierenden Kreuzer." gab er durch die Kom durch. Sein Kommando wurde direkt umgesetzt als die Coldblades mit ihren Quanten-Kanonen und Quanten-Torpedos feuerten. Die hellblau-weißen Energie-Projektile schlugen direkt in die Schilde der Jericho ein und rissen Löcher in das energetische Schutz-Netzwerk. Zeitgleich schlugen die Torpedos in die Hülle und rissen das Schiff in 5 Bruchstücke, welche wenig später mit verschiedenfarbigen Schockwellen zerrissen. In der Zwichenzeit hatte die Cryostasis den Kurs auf einen Frontalen Kollisionskurs geändert und alle Front-Waffen, 10 Quanten-Kanonen, 4 Protonen-Emitter und eine weitere sehr große Protonen-Waffe ausgefahren. Ein gewaltiges Feuerwerk aus blauen und gelben Partikel-Projektilen krachte in die Schilde des Kreuzers und brachte sie zum kollaps, so dass die Projektile nun nach und nach immer mehr Löcher in die Hülle rissen. Dann wurde die gewaltige Protonen-Haupt-Waffe der Cryostasis abgefeuert. Der Reaktor der Jericho wurde einmal direkt getroffen und das ganze Schiff zerfetzte ohne weitere Explosionen direkt. Blieb noch ein Kreuzer übrig der sehr bald die geballte Macht der gesamten Frostclan-Flotte zu spühren bekam und ein ähnliches Schicksal erlitt als der Vorgänger. Die nun noch übrigen Scraper-Piloten zogen sich verängstigt zurück. Etwas anders blieb ihnen bei der Übermacht des Frostclans nicht mehr übrig, denn nun war ihr Clan, der Jigoku-Clan ausgelöscht. Nach und nach kehrten alle übrigen Messiahs zu ihren Basis-Schiffen zurück. Und auch Nathan kehrte zu seinem Schiff, der Nightmare zurück. Frost konnte von der Brücke aus sehen wie der Incubus im Frachtcontainer landete.
"Nehmt den ursprünglichen Kurs wieder auf." sagte er jedoch einfach nur. Wärend die Schiffe wieder in ihre Formationen zurück kehrten und weiter in die alte Richtung flogen, betraten Helena, sowie Frosts Adjutant die Brücke.
"Diese Schlacht war gefährlich. Sie hätten uns fast gehabt." sagte dieser.
"Das stimmt. Dass wir gesiegt haben verdanken wir Nathan Tate und seiner Massenvernichtungs-Waffe."
"Nathan Tate, Boss?" fragte der Adjutant verwirrt.
"Jetzt weiß ich wieder woher ich den Namen vorher schon kannte. Er besitzt diese Waffe und wird wegen Mordes von SOUL gesucht. Außerdem hat er die Hudson-Bande und Black Sun mit seinem Clan erledigt. Und wenn das so ist müssen wir uns vor ihm tatsächlich in acht nehmen."
"Was ist der Plan, Boss?"
"Helena. Du wirst in der nächsten Zeit seine Nähe suchen, Schwächen herraus finden. Und es ist mir verdammt nochmal egal, was du dafür tun musst. Schlaf mit ihm, wenn es sein muss." sagte Frost und deprimierte Helena dadurch sichtbar. "Hast du ein Problem damit?"
"Nein." sagte sie schnell und panisch, da sie genau wusste was sie erwartete wenn sie sich gegen Frost stellte.
"Ansonsten werden wir ihn für unsere Missionen rekrutieren, ihn ausnutzen so gut wie wir können, bis Helena uns seine Schwächen mitteilt. Wenn alles gut geht, werden wir ihm in einem günstigen Moment diesen Mech abnehmen und Nathan Tate an SOUL ausliefern können. Dann haben wir endlich die Macht die wir brauchen um die Clans zu vereinigen."

Kapitel 8 - Encounter - Begegnung:

Die "Darkthrone", das PAIN-Schiff der Blackfire-Klasse auf dem auch Ray stationiert war, befand sich weiter auf direktem Kurs durch das Regierungsgebiet. Immer auf der Suche nach einer Signatur, welcher einem Fahrzeug mit Wiederstands- und Regierungstechnologie zusammen entsprach. Ray machte seinen üblichen Inspektionsgang durch das Schiff. Er hatte nichts anderes zu tun in seiner Freizeit. Die ausgelassenen Festivitäten überließ er den anderen und auch in seinem Urlaub ging er sich lieber auf irgendeinem noch urzeitlich belassenen Planeten entspannen als Partys zu feiern. Nun kam er am Gemeinschaftsraum vorbei. Laute Musik, viel Lärm und, darauf würde Ray sein Jahresgehalt verwetten, Unmengen an alkoholischen Getränken. Langsam ging er am Raum vorbei als sich plötzlich die Tür öffnete. Einer seiner Piloten war kurz nach draußen gegangen, aus welchem Grund auch immer.
"Kommandant Diamon, Sir. Wieso schleichen sie denn um den Gemeinschaftsraum herrum? Kommen sie doch lieber rein."
Noch ehe Ray etwas erwiedern konnte zog ihn sein Pilot am Arm in den Raum, in dem sich eine Unmenge an Menschen gesammelt hatte. Kaum war Ray eingetreten drückte ihm auch schon irgendein bereits völlig besoffner Mechaniker das erste Bier in die Hand.
"Irgendwie fühle ich mich hier überhaupt nicht wohl." waren Rays Worte, aber niemand schien sie zu hören. Alle feierten ausgelassen und es wirkte so als könnte nichts ihre Stimmung trüben. Zumindest fast nichts. Ungefähr 5 min. nachdem Ray eingetreten war ging der Bereitsschaftsalarm los. Das musste bedeuten, dass sie ganz in der Nähe ihres Ziels waren. Schlagartig verstummten alle Stimmen und auch die Musik.
"O.K. Die Party ist zu Ende. Alle die noch gerade stehen können gehen auf ihre Posten. Alle anderen legen sich diesen Tag in ihren Quartieren hin." sagte Ray nun sehr kräftig und laut, so dass selbst der besoffenste Gehörgeschädigte ihn noch hören konnte. Mit von schlechter Laune zeugenden Kommentaren verließen die ersten den Raum. "Das gilt übrigens nicht für meine Mechpiloten. Ihr legt euch alle direkt und ohne Umwege hin. Wenn es zum großen Gefecht kommt, kann ich keine Staffel gebrauchen, die sich wegen Übermüdung gegenseitig umbringt." sagte Ray.
"Und was machen sie so lange ohne uns, Sir? Also, wenn es zum Gefecht kommt." warf einer seiner Piloten ein.
"Ich werde ohnehin alleine auf einen Spionage-Flug gehen. Wenn ich euch alle korrekt anleiten will muss ich genau wissen, was unser Feind kann und wie er reagiert. Und jetzt auf, das war keine Bitte, sondern ein Befehl."

Das nächste Ziel des Frostclans war nun nicht mehr allzu weit. Lediglich ein Asteroidenfeld blockierte noch ihre Bahn. Ein guter Ort für einen feindlich gesinnten Clan einen Angriff aus dem Hinterhalt zu starten. Das alles interessierte jedoch in keiner Weiße Nathan. An seine Nightmare hatte sich einer der Messiahs gekrallt und wurde von der Nightmare mitgezogen. Das ganze ermöglichte es dem Piloten aus dem Mech auszusteigen. Bereits an der Farbe des Raumanzug konnte man die Person erkennen, die gerade zur Luftschleuse der Nightmare schwebte und eintrat. Allerdings spätestens nachdem sie ihren Helm abgenommen hatte, sollte man erkannt haben, dass es sich bei der Person um Helena handelte. Sie öffnete das Haargummi, dass ihre extrem langen, blonden Haare zusammen hielt und schüttelte ein paar mal den Kopf um sie aufzulockern. 2 Sekunden danach tauchte Nathan an der Luftschleuse auf um sie abzuholen.
"Du hast mir vorhin über die Kom vergessen zu sagen, was du überhaupt in meiner Rostlaube willst." waren lediglich seine Worte.
"Ein Gentleman scheinst du ja nicht zu sein."
"Die Veranlagung ist halt nicht zu mir durch gekommen." antwortete Nathan sachlich und Helena lachte.
"Also ich bin hier um mit dir die neuen Stücker durchzugehen. Die sind nicht so ganz ohne und da wollte ich das eben vorher mal machen."
"Ach, wem sagst du das. Wie kommt Frost dazu solche schweren Sachen von uns zu verlangen?" frage Nathan wärend er Helena zu seinem Quartier führte.
"Er weiß, dass alle ihn fürchten und es deshalb tun werden." sagte Helena leise und hörbar eingeschüchtert.
"Ist das auch der Grund weshalb du ihm folgst?"
"Mitunter. Aber es gibt einen Unterschied von mir zu den anderen Leuten. Normaler Weiße schließen sie sich Frost freiwillig an und wissen vorher was es für sie bedeutet. Ich hatte niemals die Wahl. Es begann alles mit seinem Angriff auf meine Heimatstation. Ich hab als kleines Kind mit ansehen müssen wie Frost meine Eltern getötet hat und das alles ohne eine Mine zu verziehen. Mich hat er leben lassen. Sich mir angenommen."
Wärend Helena ihren Vortrag hielt brach sie bereits sichtbar in Tränen aus, aber sie blieb bei allem dem noch ruhig. Bis jetzt. Denn nun brachen alle diese alten Gefühle aus ihr herraus. Alles das was sie über die Jahre versteckt gehalten hatte. Nathan schüttelte den Kopf. So genau hatte er das ganze gar nicht wissen wollen und auch Helena wusste eigendlich gar nicht so genau, warum sie ihm das alles erzählt hatte. Für sie strahlte Nathan irgendwie eine gewisse vertrauenswürdige Aura aus. Vielleicht war es auch einfach die Tatsache, dass auch er viele Probleme auf einmal hatte, genau wusste sie es einfach nicht. Nach einigem zögern umarmte Nathan sie und drückte sie an sich, versuchte genau die optimale Balance zwichen einem festen, Sicherheit ausdrückenden Griff und Zärtlichkeit zu finden.
"Ruhig. Ich versteh das auf eine gewisse Weiße." sagte er dabei noch ruhiger als sonst, aber vor allen Dingen freundlicher als sonst. "Ich versteh das. Ich hatte es auch nicht grade leicht, von jetzt auch nicht zu reden."
"Wirklich?" schluchzte Helena und begann seine Umarmung zu erwiedern.
"Ich hatte einen tyranischen Vater und einen Bruder, der ganz der Vater war. Aber auch die beiden standen nie so gut zueinander. Und irgendwann hat der Konflikt zwichen uns 3 ausgetragen werden müssen. Für mich hat das dann mit der Änderung von meinem Nachnamen und dem Diebstahl von dem Transporter, den wir grade bei uns hatten, geendet. Dazu hab ich die Militärakademie und die normale Schule geschmissen. Und ich meine. Guck dich hier drinne mal um. Ist doch irgendwie alles für´n Arsch."
"Wieso hast du nicht einfach ne Karriere als Profimusiker angefangen? Ich meine, wer so gut ein Instrument spielen und dazu noch so eine warnsinnige Stimme hat wie du, schafft es bis ganz nach oben. So wie diese Sängerin von Insultation, Tina Bryant, oder wie sie heißt."
"Ich mache Musik zum Spaß und das hatte eigendlich auch so bleiben sollen. Dass ich mich auf das Niveau runter gelassen hab, liegt einfach nur an meiner extremen Notlage. Das mach ich auch nicht lange. Noch den nächsten Auftritt und ich verschwinde wieder."
"Wenn du das tust. Kannst du mich dann mitnehmen?" fragte Helena plötzlich nachdem sie sich aus seiner Umarmung gelöst hatte. Sie sah ihm dabei tief in die Augen mit einem Blick der dem eines Rehkiz glich. Es war sehr schwer, selbst für Nathan, diesem Blick, diesen blauen Augen, zusammen mit ihrem Gesicht und ihren anderen körperlichen Vorzügen zu wiederstehen und keinen übereilten entschluss zu treffen. Eine Weile war es völlig still. Nathan traute sich einfach nicht etwas zu sagen. Gerade als er das tun wollte platzte Jakob in die Unterhaltung und betrat ohne weitere Vorwarnung das Zimmer.
"Dieser Frost hat sich gerade auf dem Komkanal gemeldet. Er will von dir, dass du eine Art Scoutmission machst und das Asteroidenfeld auskundschaftest, bevor sie durch fliegen. Er bezahlt sogar dafür meint er."
"Hmm. Dann werde ich wohl tun was er sagt." sagte Nathan und ging in die Richtung der Tür, wo er sich noch einmal Helena zuwandte. "Ich werde drüber nachdenken wärend ich da draußen bin und mich langweile. So lange wartest du besser hier auf mich."

Die Situation war angespannt auf der Kaskadia. Immer noch war Bereitschaftsalarm. Aber das Schiff bewegte sich schon lange nicht mehr. Und keiner des Teams von SOUL wusste so genau was vor sich ging, wärend sie in dem beengenden Bereitschaftsraum saßen. Alle waren nervös und dennoch sagte keiner ein einziges Wort. Die jenigen die fehlten waren jedoch Shiro und Aimi.
"Langsam könnte uns auch mal jemand irgendwas sagen." warf nun Katharina in den Raum und brach das Schweigen.
"Ich will jetzt fuck nochmal auch wissen was hier ab geht." sagte Drake.
"Wir Mechpiloten sind sowieso die letzten denen bescheid gesagt wird. Wir sind auch nur das Kanonenfutter." setzte Kujiro nach.
"Regt euch alle mal ab. Das bringt doch auch nichts." sagte Daniel, als gerade Shiro und Aimi den Raum betraten.
"Wir haben Informationen und einen Auftrag." sagte Aimi.
"Wir befinden uns in der Nähe des Vermeidlichen Ziels. Es ist gerade in das Asteroidenfeld vor uns geflogen. Und unser aller Aufgabe wird es sein in das Asteroidenfeld zu fliegen und das Ziel zu zerstören." sagte Shiro.
Wärend die Reaktionen der anderen Piloten zunächst eher Skeptisch war, zeigte Drake sich als erster begeistert und machte sich mit einem "O.K. Auf gehts" auf den Weg in den Hangar. Die anderen Piloten seines Teams folgten ihm nur wenig später.

Dieser Flug durch das Asteroidenfeld war so langweilig, dachte Nathan sich, wärend er mit seinem Incubus im Jägermodus an den überdimensionierten Felsbrocken vorbei kurvte. Da es nicht schien als würde etwas passieren begann er sich wichtigerem zu widmen, wie darüber nachzudenken ob er Helena nun mitnehmen sollte oder nicht. Wenn er sie mitnehmen würde, dann hätte er einen Feind mehr, den Frost würde sie genauso erbahmungslos verfolgen, wie SOUL. Trozdem konnte er sie nicht einfach bei Frost zurück lassen und bei dem Wiederstand wären sie sicher, wenn sie erst dort ankämen. Wärend Nathan weiter in Gedanken war, flog er an einem weiteren Felsen vorbei. Dahinter befand sich ein weiterer Transformer. Definitiv vom Wiederstand. Darauf deutete bereits das ergonomische Insektendesign hin. Dennoch wirkte der 26m hohe Mech schwer und robust. 4 X-Förmig angeordnete Ausläufer nach allen Seiten bildeten die Triebwerke, welche beim Ausstoß von Energie tatsächlich wie Insekten-Flügel wirkten. Das war der Mantis, eine der gefährlichsten High-Tech-Waffen, die der Wiederstand derzeitig besaß. Gerade als Nathan den Asteroiden passiert hatte, der dem Mantis als versteck diente, transformierte dieser zum Bomber, einem Nurflügeler, bei dem die Ausläufer die 4 Triebwerke bildeten und raste auf den Incubus zu. Wärend dessen feuerte er bereits mit Puls-Kanonen und Strahlen-Kanonen. Nathan führte ein schlagartiges Ausweichmanöver nach rechts-unten durch und wurde so verfehlt. Dieses Ausweichmanöver nutzte Nathan für eine Wende, wo er den Incubus zum Mech-Modus transformierte und das Busterschwert zog. Der Mantis raste jedoch weiter auf den Incubus zu und transformierte ebenfalls zum Mech. Mit einem relativ großen Energieschwert blockte Ray, der Pilot des Mantis, Nathans Schlag ab und die beiden darauf folgenden genauso.
"Ich heiße dich willkommen in unserer Spielarena, Incubus." sagte Ray, wohl wissend, dass er die Kom gar nicht aktiviert hatte. Zeitgleich tranformierte die Arm-Panzerung des anderen Mantis-Arms zu 2 großen Gattlingartigen Waffen, den Puls-Werfern mit denen Ray ohne weitere Umschweife feuerte. Nathan wich nach hinten-oben zurück und baute mit dem Energy-Driver eine blaue Energiekugel auf, die er dem Mantis entgegen jagte, ihn aber weit verfehlte. Die Energiekugel schlug stattdessen in den Asteroiden hinter dem Transformer ein und spaltete ihn in 4 Teile. Wärend Ray ausgewichen war jagte er Nathan die Strahlen-Kanonen entgegen und transformierte die Puls-Werfer zurück zur Armpanzerung. Nathan wich zur Seite aus und raste weiter auf Ray und den Mantis zu. Dieser zog ein 2tes Energie-Schwert und blockte damit den Schlag von Nathans Busterschwert. Zeitgleich schlug er mit dem anderen Energieschwert zu und zwang Nathan zu einem Ausweichmanöver nach hinten. Wärend er nach hinten wich starteten am Incubus die ersten Klingen-Drohnen und feuerten mit den Strahlen-Kanonen.
"Gar nicht schlecht."
Noch wärend Ray versuchte aus dem Schussfeld zu kommen, starteten auch an seinem Mantis Drohnen. 10 Kleine und 2 Größere. Die 10 kleinen Drohnen nahmen dabei die Klingendrohnen von Nathan unter Feuer wärend die beiden größeren mit gleich 5 Strahlen auf einmal im Fächerschuss feuerten.
"Shit!" schrie Nathan auf und wich nur knapp in einen toten Bereich des beinahe perfekten Fächer-Feuers. Trozdem konnte er nicht verhindern, dass einer der Strahlen seinen Incubus streifte und dort ein paar Brandspuren an der Panzerung hinterließ. Nun startete Nathan die übrigen Klingen-Drohnen, sowie die großen Segmente aus denen das Buster-Schwert bestand. Ray sah lediglich schockiert auf, als plötzlich 4 seiner kleinen Drohnen hoch gingen und er sich von den Buster-Drohnen mit Plasma-Kanonen umstellt sah. Dennoch schien Nathan etwas vergessen zu haben. Nämlich dass der Weltraum 3 Dimensional war und so wich Ray nach oben aus, als die Drohnen feuerten und sich so selbst zerstörten. Dort trafen beide Transformer ein weiteres mal mit Klingen aufeinander.
"Du hast beiendruckende Technik an Bord. Aber du kannst nicht damit umgehen." zog Ray sein Fazit. "Dich kann ich sogar ganz ohne Hilfe besiegen." setzte er nach und stieß den Incubus nach hinten. Als Ray jedoch gerade den nächsten Schlag ausführen wollte, wich er schlagartigen einer weiteren Energie-Kugel aus. Und die konnte nicht vom Incubus stammen. 6 Mech-Fahrzeuge von SOUL kamen nun zu dem Gefecht dazu und das wäre selbst für Ray zu viel. Ohne ein weiteres Wort transformierte er den Mantis zum Bomber und verschwand aus dem Asteroidenfeld. Wärend dessen stürmten die 6 SOUL-Mechs, Katharina und Aimi in jeweils einem Dragonforce, Kujiro und Shiro in einem Cerberus und Daniel und Drake in einem Aeon, einem Mech, der dem Cerberus auf den ersten Blick optisch sehr ähnelte, sich jedoch durch die beiden Schwertgriffe, die nach der oberen Seite weg ragten, aber keine Klinge hatten, von ihm ab. Die Energie-Klingen der Energie-Buster-Schwerter des Aeon begannen dabei relativ breit und liefen dann an beiden Schneiden zu einer dünneren Klinge zusammen. Daniel ließ sich nicht lange Zeit und griff eines davon um auf den Incubus loszugehen. Beide Schwerter blockierten sich dabei gegenseitig.
"Nathan Tate. Übergeben sie uns den Prototypen Incubus Alpha 2 und wir werden von weiterer Gewaltanwendung absehen." sagte Daniel plötzlich durch das Komsystem, sehr zu Nathans schock.

"Daniel? Bist du das? Was machst du bei SOUL?" fragte Nathan verwirrt und die beiden Mechs schoben sich nach hinten weg.
"Ich bin hier um dich davon abzuhalten den größten Fehler der Geschichte zu begehen. Dieser Transformer und seine Technologie dürfen niemals in die Hände von Verrätern wie dem Wiederstand kommen." gab Daniel ihm als unzureichende Antwort.
"Was tust du bei SOUL? Wir hatten damals geschworen beide dort aufzuhören."
"Das geht dich einen Scheiß an." warf Drake nun durch die Kom ein und richtete sein eigenes Buster-Schwert mit der eingebauten Plasma-Gattling auf den Incubus.
"Dich hab ich nicht gefragt." sagte Nathan und feuerte mit dem Energy-Driver eine kleine Energie-Ladung auf Drakes Aeon, die ihn zum Ausweichen und damit zum Abbruch seines Angriffs. Die anderen Teammitglieder machten sich Kampfbereit, aber Daniel platzierte sich mitten in ihre Schusslinie.
"Lasst das. Vielleicht gibt es eine bessere Lößung."
"Dass ich euch den Incubus überlasse? Vergiss es."
"Wenn er dem Wiederstand in die Hände fällt wird der unsere Technologie nutzen um das Verderben über die bekannten Welten zu bringen, sie alle der Diktatur von Ronald Pain zu unterwerfen."
"Und ihr von SOUL glaubt wirklich, dass ihr besser seit? Ihr seit das Werkzeug einer korrupten Regierung, die alles wofür die Meschheit seit 10.000 Jahren kämpft verraten hat."
"Die Regierung mag korrupt sein, aber das System wird sie dafür bestrafen."
"Ja, Sicher. Indem sie von den kleinen Leuten noch was bezahlt bekommen, dass sie sich zur Ruhe setzen. Seht es endlich alle ein. Das System funktioniert nicht." sagte Nathan aufgebracht. "Wenn ihr meint ihr müsstet unbedingt diese Maschine hier haben, dann kommt her und holt sie euch."
Daniel schloss ohne ein weiteres Wort den Komkanal und ließ seinen Aeon das Busterschwert wieder ziehen. Das war auch für die anderen 5 das Signal, dass es bald weiter gehen würde. Nathan ging schnell auf Abstand zu ihnen und bereitete sich geistig auf den Kampf vor. Kaum hatte er sich ausreichend gesammelt griff Katharina ihn bereits mit einer Energie-Kugel aus dem Energy-Driver an. Nathan wich zur Seite aus und anschließend nach unten um den Schüssen einer Plasma-Gattling der beiden Cerberus-Piloten zu entkommen. Wärend Nathan weiter auswich startete er ein weiteres mal die Klingen-Drohnen und ließ sie auf die beiden Dragonforce-Mechs losgehen. Diese feuerten mit Raketen auf die Drohnen und ludten eine rote Energie-Waffe im Zentrum auf, wärend sie immer weiter den den Strahlen auswichen und nach oben stiegen. Nathan ließ sich von alle dem Ablenken und sah sich plötzlich mit einem Schwertschlag von einem der Aeons konfrontiert. Dieser stoppte jedoch plötzlich den Angriff ab. Kurz bevor er den Incubus in der Mitte zerteilen würde, stoppte der Aeon den Angriff. Daniel konnte das nicht tun. Er war nicht in der Lage Nathan zu töten. Egal was der getan hatte oder ob er das Daniel beinahe heilige System verleugnete.
"Daniel, was ist mit dir?" fragte Katharina über die Kom.
"Man, Alter tu endlich was, sonst killt er dich!" schrie nun Drake. Aber er lag falsch. Auch Nathan war nicht in der Lage Daniel etwas anzutun. Was war es was ihn noch so sehr mit Daniel verband? Etwa tatsächlich die alten Zeiten?
"Daniel hau ab!" schrie Kujiro und feuerte mit den Plasma-Gattlings. Nicht Daniel ergriff die Flucht, sondern Nathan indem er auswich. Sowohl Katharina als auch Aimi sahen darin ihre besten Chancen und feuerten mit den Photonen-Kanonen, die sie nun vollständig aufgeladen hatten. Schockiert wich Nathan nach links aus, der Incubus verlor jedoch dabei den rechten Arm.
"Startet die nächste Angriffsformation!" rief Drake, als plötzlich 2 gelbe Strahlen durch die SOUL-Truppe fegten und ein 8er-Trupp Messiahs hinter einem Asteroiden hervor kam. "NA LOS DOCH!!!" schrie Drake weiter.
"NEIN!" mischte sich nun Daniel ein. "Wir ziehen uns zurück." sagte er wärend Shiro einer Puls-Kanone auswich. "Wir kommen nicht gegen 8 Piraten und den Incubus an."
Nachdem eine allgemeine Hilflosigkeit bei dem SOUL-Team herrschte, entschieden sie sich letzten Endes Daniels Vorschlag anzunehmen und sich zurück zu ziehen. Auch Nathan zog sich zurück, in Begleitung der Messiahs.

Langsam aber dennoch sicher landete Nathan den Incubus im Frachtcontainer der Nightmare. Er war schweißnass und atmete tief, wie jemand der gerade seine Kräfte verbraucht hatte, oder wie jemand, der aus einem Albtraum aufwachte. Nachdem er sich einige Zeit zur Beruhigung genommen hatte, öffnete er das Cockpit und stieg aus. Kaum hatte Nathan die Luftschleuse zum Frachtzug hinter sich gelassen, rief bereits Helena seinen Namen und fiehl ihm um den Hals. Ja, richtig. Er hatte ja gesagt, dass er auf der Mission darüber nachdenken würde, ob er sie mitnahm oder nicht. So ganz genau wusste Nathan das immer noch nicht. Aber er wusste, dass Helena eine Entscheidung erwartete. Nathan begann weiter nachzudenken. Die Vorteile waren ganz klar zu erkennen. Die Emotionale Unterstützung, die sie sich beide geben konnten, für die Jakob vor allem nicht im geringsten Tauglich war, Helenas Fähigkeiten als Pilotin und auch ihre körperlichen Vorzüge hatten lediglich zum Nachteil auch noch von Frost verfolgt zu werden. Zumindest vorher wäre das alles kein Problem gewesen. Als er noch davon ausgehen konnte, dass PAIN seine Ankunft förmlich ersehnen würde. Aber sie verfolgten ihn ebenfalls, würden ihn töten, wenn sie ihn finden würden. Dazu kam nun auch noch dass Daniel für SOUL arbeitete und das mit voller Hingabe. Nathan schien die ganze Sache irgendwie über den Kopf zu wachsen. Wahrscheinlich war das auch der Grund für seine Entscheidung, die so einiges am Verlauf der Zeit ändern würde.
"Ich hab über vieles Nachgedacht. Und mich entschieden, dich mitzunehmen." sagte er recht schnell.
"Ernsthaft?" fragte Helena verwirrt bevor sie zunächst erfreut aufschrie und Nathan dann ein weiteres mal um den Hals fiehl. Dass sie ihn nicht gleich küsste, war gerade alles. Jekob hatte das ganze mitbekommen. Er machte sich Sorgen. Hatte Nathan wirklich die richtige Entscheidung getroffen?

Langsam kehrten alle 6 Mechs zur Kaskadia zurück. Die ersten beiden die ihre Maschinen verließen waren Shiro und Aimi. Kujiro und Drake folgten als nächstes, direkt darauf Katharina. Daniel schien jedoch seinen Mech kaum verlassen zu wollen. Er litt an ähnlichem wie Nathan, nur noch weit extremer. Und das obwohl er sogar wusste gegen wen er antrat.
"HEY! Daniel. Komm da raus, es ist vorbei." rief Drake nach oben. Aber es folgte keine Reaktion. Katharina war es, die sich dazu durchrang von außen das Cockpit zu öffnen. Daniel so zu sehen, schockierte sie. Noch mehr als ihn alleine irgendwo zu sehen.
"Daniel. Was ist mit dir?"
"Ich konnte es nicht tun. Ich habe in 5 Jahren 20.000 Menschen und mehr getötet und genau diesem einen kann ich nicht. Und das obwohl unser aller Zukunft in gefahr ist." antwortete Daniel mit Unterbrechungen.
"Sowas passiert jedem von uns irgendwann." sagte Katharina und umarmte Daniel so lange bis er sich beruhigt hatte und mit ausstieg. Unten Disskutierten Kujiro, Drake und Shiro bereits über den Prototyp, dessen Schwächen und den Transformer, der zuvor mit ihm gekämpft hatte.
"Das war ein Mantis. Eine von PAINs neuesten Erfindungen." warf Daniel plötzlich ein.
"Jetzt wo du´s sagst." sagte Kujiro.
"Dann ist PAIN also auch hier und hinter dem Mech her." stellte Shiro fest.
"In jedem Fall werde ich das dem Parlament melden gehen." sagte Daniel und machte sich auf den Weg.
"Daniel. Lass das lieber mich machen." rief Katharina ihm nach, ohne Reaktion von Daniels Seite.

Kapitel 9 - This is War:

"WAS? Du hattest den Prototypen so gut wie und dann führst du den letzten Schlag einfach nicht aus?" schrie Michael Corner durch die Kom-Anlage.
"Vater, es tut mir leid." antwortete Daniel demütig und unterwürfig.
"Du wertloses Stück Scheiße! Hast du eine Ahnung, was das jetzt bedeutet? Er wird den Prototyp zum Wiederstand bringen und die werden uns angreifen und vernichten."
"Ich denke nicht. Wir sind auf einen PAIN-Transformer getroffen und ein Schiff ist ebenfalls hier im Sektor. PAIN verfolgt ihn ebenfalls."
"PAIN ist hier in unserem Gebiet?" warf Michael schockiert ein.
"Ist das etwa schlecht? Das blockiert ihm den Fluchtweg."
"Halt deine vorlaute Schnautze, oder ich stopfe sie dir, wenn du wieder zurück kommst. Das Eindringen von PAIN in unser Gebiet ist eine Kriegerische Handlung."
"Was soll ich jetzt machen, Vater?"
"Gar nichts, du hirnloser Idiot. Ich werde jetzt ersteinmal das Parlament zusammen rufen." waren Michaels letzte Worte dazu, bevor er den Kom-Kanal schloss. Erst jetzt merkte Daniel, dass er wieder am ganzen Körper schwitzte. Das tat er meistens bei Gesprächen mit seinem Vater, die immer so aussahen.
"Laufen Gespräche von euch beiden immer so ab?" konnte Daniel plötzlich Katharina sagen hören.
"Meistens." antwortete Daniel und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
"Das erklärt weshalb du dich davor fürchtest deinen Spaß zu haben."
"Hey, Daniel. Was haben die Parlamentarier gesagt?" warf plötzlich Drake ein als er um die Ecke kam.
"Drake. Ich glaube nicht, dass das so ein guter." antwortete Katharina schnell.
"Wir sollen auf Anweißungen warten." unterbrach Daniel sie einfach. "Wenn niemand was dagegen hat, ich bin in meinem Quartier." setzte er noch schnell nach und ging dann.
"Irgendwie wird Daniel von Tag zu Tag komischer." sagte Drake.
"Das liegt alles nur an seinem Vater."
"Wieso das denn?"
"Du hast nicht mitbekommen, was ich mitbekommen hab."
"Schon klar. Erklärs mir."
"Es war demütigend. Nichts was ein Vater zu seinem Sohn zu sagen hat." sagte Katharina und einen Moment lang war es still. "Ich würde ihm so gerne helfen. Aber ich weiß einfach nicht wie."

"Was ist mit dem Incubus passiert? Das war nur eine kleine Aufklärungsmission und du ruinierst ihn direkt!" schrie Jakob schockiert als er die Reste des Incubus sah.
"Hey. Du nennst mich ja plötzlich beim Vornamen." stellte Nathan ironisch fest.
"Ich hab ja hier auch irgendwie eine väterliche Aufgabe, so wie es scheint."
"Chill mal, Mann und bau das Ding wieder zusammen." sagte Nathan lediglich. Jakob schnaufte einmal tief durch und begann dann seine Arbeit. Er war sich im klaren darüber, dass ihr aller Überleben davon abhing. Es waren nun mittlerweile nicht mehr 2 Stunden Flug zum Ziel. Allerdings konnte sich gerade diese Zeit sehr hinziehen. Daher machte Nathan sich auf den Weg in seinen Quartierbereich um dorr nochmal die wichtigsten Stücker durchzugehen. Auf dem Weg dorthin kam ihm Helena entgegen.
"Hey, Nathan. Nimms mir nicht übel. Aber ich freu mich irgendwie auf den Auftritt."
"Ich auch, ehrlich gesagt." antwortete Nathan und ging dann weiter. Er nahm seine Gitarre und spielte die Stücker noch einmal durch. Auch Helena ging weiter in einen Raum, den Nathan ihr zur Verfügung stellte. Kaum war sie eingetreten, piepte ihr Kom-Gerat.
"Ja? Was gibt es?"
"Helena. Warum dauert das so lange?" fragte Frost, an der anderen Seite der Kom-Verbindung
"Ich hab Neuigkeiten für dich. Ich steige aus. Ich helfe dir nicht mehr."
"Bist du dir da sicher?" sagte Frost völlig ohne jede direkte Emotion und seufzte dann einmal. "Helena. Dir scheint der ernst nicht klar zu sein. Ich habe den Transporter schon eine ganze Weile mit meinen Waffen erfasst. Wenn ich sie abfeuere, werden das Schiff, der Mech und alle die sich darauf befinden aus dem All geblasen."
"Das würdest du nicht tun."
"Da ich weiß, dass du diese Entscheidung aus dem Bauch herraus getroffen hast und nicht mit dem Kopf, bin ich bereit dir noch einmal zu vergeben, wenn du jetzt endlich tust was ich sage."
"Ich treffe Entscheidungen nur mit dem Kopf."
"Erzähl mir nichts. Ich hab gesehen, wie du ihn schon damals bei der Bandbewerbung angesehen hast. Also entscheide dich, ob du Leben willst, oder für diesen ewigen Versager sterben." waren Frosts letzte Worte bevor er eigenmächtig die Verbindung beendete. Nun stand sie vor der Wahl ihr altes Leben weiter zu führen oder zu sterben. Eine Zwichenlösung schien es nicht zu geben. Und vielleicht war Nathan doch nicht der Richtige für sie. Überhaupt. Es gab am Ende nur eins was sie tun konnte.

Wieder einmal trat das Parlament zusammen. Doch dieses Mal war die Lage um längen ernster als sie es die letzten Tage war. Nacheinander betraten John Hadden, David Smith, Kenji Yamamoto, Frank Richfield, Kamov Kowalski und der Initator des ganzen, Michael Corner den typischen hell erleuchteten Raum, des finsteren schlossartigen Parlamentsgebäudes. Ein Platz war immer noch frei. Der den sonst Julian Hawk besetzte. Es dauerte 5 weitere Minuten bis dessen Nachfolger eintreffen sollte. Vorher betraten jedoch noch Kirk Black und Tao Zi Fai den Raum. Als letztes kam der neue Abgeordnete, welcher sich als Kane herraus stellte. Kane Willson, der Leiter von Future Corp, welcher auch zu 100% in deren Interesse handeln würde hatte es geschafft sich an die Spitze zu bringen. Mit einem zufriedenen Grinsen setzte Kane sich auf seinen Platz und wartete auf den Beginn der Sitzung.
"Hiermit ist diese Sitzung eröffnet."
"Dann beginnen sie Mr. Corner. Worum geht es, dass sie diese Sitzung einberufen haben?"
"Ich habe eine Nachricht von dem Team bekommen, dass sich um die Bergung oder Vernichtung des Incubus kümmern sollte. Sie hatten Kontakt mit PAIN."
"Kontakt mit PAIN in unseren Gebieten?" wiederholte Kane.
"Und das alles ohne unsere Zustimmung."
"Wenn dem so ist, dann ist das eine kriegerische Handlung und muss wie eine solche betrachtet werden."
"Wie schnell kann unsere Flotte einsatzbereit und an der Grenze sein?"
"In etwa 2 Tagen, wenn wir die Sprungantriebe verwenden." gab Kirk als Antwort.
"Mr. Fai. Haben wir Informationen über den Feind? Flottenstärke, Technologie, Moral?"
"Nein. Aber ich denke meine Leute können sie in der selben Zeit auftreiben." antwortete Tao.
"Was ist mit dem Team, dass PAIN entdeckt hat?"
"Laut ihnen handelte es sich um einen einzigen Transformer. Das lässt vermuten, dass ein Kampf-Schiff in der Nähe ist."
"Dann soll die Kaskadia umgehend angreifen. Oder gibt es Einwände dagegen?" warf Kane schnell ein und sah durch die Runde. Keiner sagte etwas dazu. Der Vorschlag wurde lediglich abgenickt. "Damit ist es also entschieden. Der Krieg hat ein weiteres mal begonnen."

Takeru Isamu, sowie auch die anderen beiden Generäle, Hiroki Katsumi und Takuya Tsuyoshi hatten sich einem Büroartigen Raum eingefunden. Es handelte sich um eine Art Regierungsraum des Diktators Ronald Pain persönlich. Dort warteten sie auf ihn und seine Anweißungen, denn die Lage war ernst. So ernst, dass die Generäle das ganze nicht mehr zu dritt entscheiden konnten. Es dauerte nicht lange und Ronald Pain betrat den Raum und setzte sich hinter seinen Schreibtisch.
"Gentleman. Ich denke ich muss nicht erklären, dass die Lage ernst ist. Unsere gesamte Existenz steht auf dem Spiel." sagte er.
"Ich habe bereits erste Versuche zur Kriegstrategie gestartet." sagte Takuya.
"Moment mal. Noch ist nicht einmal entschieden ob wir es tatsächlich soweit kommen lassen." warf Takeru ein.
"Der Krieg steht in jedem Falle an. Ob wir nun den Angriff auf das SOUL-Schiff starten und weiterhin versuchen ihren Prototypen zu vernichten, oder ob wir uns zurück ziehen, sie ihren Prototypen zurück gewinnen lassen und dann gegen weitaus stärkere Feinde antreten müssen." gab Hiroki als Anwort auf alle diese Fragen.
"Damit steht also fest, dass wir den Krieg starten werden. Stellt sich nur noch die Frage wie. Takeru. Rufe die Flotte zusammen und sende sie direkt an die Grenze. Takuya. Beende umgehend deine Arbeit an der Strategie. Wir werden schnell sein müssen. Direkt in ihr Herz stechen. Hiroki. Du wirst umgehend Informationen über die Regierungsflotte und ihre Möglichkeiten sammeln und damit Takuya bei der Planung unterstützen. Beginnt umgehend damit."
"Ja, mein Führer." sagten alle 3 fast syncron, wärend sie sich leicht mit der rechten Faust auf die linke Schulter schlugen und verließen dann den Raum.
"Nicht mehr lange. Dies wird hoffentlich der letzte Krieg, die letzte Schlacht, der letzte Kampf sein um das System zu zerschlagen. Und dann ist meine Alleinherrschaft sicher. Endlich." sagte Ronald und lehnte sich entspannt und verträumt zurück.

Mittlerweile war es nur noch eine geschätzte Stunde Flugzeit bis die Nightmare und die Flotte des Frostclans das Ziel, die Piratenstation, erreichten. Es war dunkel in der Nightmare. So wie es meistens war. Die perfekte Gelegenheit dachte Helena sich und machte sich auf den Weg in den hinteren Bereich, wo sie die Luftschleuse in den Frachtcontainer vor fand. Sie wartete bis diese geöffnet war und betrat dann den großen Raum in dem der Incubus untergebracht war. Sie sah sich kurz um und sprang dann auf den Arm der Maschine, wo sie bis zum Cockpit kletterte.
"Wo willst du hin?" fragte plötzlich Nathan, als er auf der anderen Seite des Cockpits hervor kam. Helena reagierte schockiert und begann einige unverständliche Worte zu stottern. Sie hatte Angst. Angst davor von Nathan jetzt genauso gehasst zu werden, wie von Frost. "Du wolltest den Incubus stehlen und zu ihm bringen. Hab ich recht?" fragte Nathan und Helena nickte das ganze nur ab. Er schüttelte den Kopf, packte ihren Arm und brachte sie dann aus dem Frachtcontainer, in ihren Quartierraum, wo Jakob bereits wartete. Nathan schleuderte sie mit Schwung in den nächsten Sessel und ging dann nachdenklich einige Male auf und ab.
"Er wollte uns beide töten, wenn ich nicht tue was er sagt." traute sich Helena nun zu sagen.
"Er würde uns auch töten, wenn du erfolgreich gewesen wärst. Zuerst mich und dann, wenn du ihm nicht mehr von Nutzen bist, auch dich. Ich hatte eigendlich gedacht, dass ich dich mitnehme und wir zusammen durchziehen, wenn wir diesen Auftritt gemacht haben. Aber jetzt hab ich ernste Zweifel an allem was du gesagt hast."
"Die Geschichte von dem was Frost getan hat ist wahr und auch, dass ich mit dir verschwinden wollte."
"Und warum versuchst du dann das einzige was uns beide retten kann zu stehlen und ihm zu übergeben?" schrie Nathan sie nun an. "Das ganze ergibt einfach keinen Sinn." sagte er nun wieder in normaler Lautstärke und ging den Raum wieder auf und ab.
"Ich kann dir sagen, was das ganze sollte. Sie hat dich benutzt und gut schaugespielt. Sie sollte ins Theater gehen, diese Lügnerin." mischte sich nun Jakob ein.
"Halt du dich da ganz raus." sagte Nathan.
"Ich werde auch von allen verfolgt. Ich hab genauso ein Recht was dazu zu sagen."
"Aber das hier ist mein Schiff. Und hier bestimme ich die Regeln." sagte Nathan und wurde vom Piepsen von Helenas Kom-Gerät unterbrochen.
"Helena. Was tust du da drüben, dass das so lange dauert?" sagte Frosts Stimme laut und deutlich durch das Kom-Gerät.
"Ich muss da ran gehen." sagte sie wärend Frost weiter versuchte irgendetwas durch nachfragen zu erreichen. "Bitte. Er wird sonst wissen, dass ihr mich geschnappt habt und das Schiff sofort angreifen." setzte sie in Tränen aufgelöst nach. Nathan griff plötzlich nach dem Kom-Gerät und schaltete es ein.
"Sie wird nicht kommen Frostbeule." sagte er dann.
"Nathan Tate." stelle Frost hörbar überrascht fest.
"Ich hab sie dabei erwischt, wie sie meinen Mech für dich stehlen wollte. Und noch was Eisbeutel. Sie wird ab sofort keine Befehle von dir mehr entgegen nehmen. Sie kommt mit mir."
"Ach, Nathan. Ich es tut mir im Herzen weh einem Musiker mit deinen Fähigkeiten so etwas anzutun." sagte Frost mit einer gewissen Ironie in der Stimme. Plötzlich war eine Explosion auf dem Kom-Kanal zu hören, bevor die Verbindung abbrach. Nathan rannte schockiert aus dem Raum ins Cockpit, wo er es sehen konnte. Das gewaltige Wiederstands-Schlachtschiff, die Darkthrone. Als würde das nicht genügen, stellte er auf dem Gravidar unzählige weitere Objekte hinter sich fest, die sich nach einem kurzen Blick auf die Heckkamera als ein noch viel gewaltigeres Schlachtschiff, einen Dreadnought mit Mech, Jäger und Bomber-Begleitung von SOUL herraus stellten. Langsam aber sicher kam die Kaskadia immer näher, genau wie die Darkthrone.
"Helena. Wenn du nicht sterben willst, dann verlasse diesen Transporter und kämpfe an meiner Seite." sagte Frost nun wieder über das Kom-Gerät, welches Nathan auf dem Boden liegen gelassen hatte. Und obwohl Jakob den Satz mitgehört hatte, überraschte es ihn, als Helena aufsprang und ihm mit dem Ellenbogen genau auf die Nase schlug, bevor sie floh. Unterwegs zur Luftschleuse setzte sie sich den Helm ihres Raumanzugs auf und kehrte zu ihrem Mech zurück, den sie ohne Umwege startete. Gerade als sie ihre Waffen auf den Trannsporter ausgerichtet hatte, sah sie sich gezwungen einem Tachyon-Projektil auszuweichen, dass sie und die Nightmare nur sehr knapp verfehlte. Jakob taumelte in der Zeit ins Cockpit, wärend ihm das Blut aus der Nase lief.
"Sie ist weg." sagte er.
"Egal. Übernimm das Steuer." antwortete hektisch Nathan und stürmte nach hinten.

Langsam aber sicher starteten Messiahs von den Coldblades und der Cryostasis. Gerade rechtzeitig bevor die ersten Jäger beider anderer Seiten eintrafen und sich beharkten. Einer der Vampires feuerte auf einen Gremlin-Jäger, verfehte ihn jedoch um längen und traf den rechten Flügel eines Messiahs, der explodierte und den gesamten Mech mitriss. Ein anderes mal feuerte ein Vampire auf einen Gremlin und traf den linken Flügel des SOUL-Jägers mit der Strahlen-Kanone. Der Pilot verlor die Kontrolle und krachte in eine der Coldblades, wo der Jäger explodierte und eine Verbrennung am Metall des Kreuzers hinterließ. Auf der Cryostasis herrschte das reinste Chaos. ZUm ersten Mal seit vielen Jahren rannte das Personal durcheinander und kam sich dabei in die Quere.
"Frost. Wir haben über 200 bestätigte Feindkontakte." sagte einer der Brücken-"Offiziere".
"Darunter ein PAIN und ein SOUL-Schiff."
"Was sollen wir jetzt tun?"
"Alle Waffen laden und feuern!" schrie Frost.
"Worauf denn?"
"AUF SOUL, AUF PAIN, AUF DIE NIGHTMARE, AUF ALLES! Und würde bitte endlich jemand das VERFLUCHTE FEUER ERWIEDERN!?!?" schrie Frost nun noch lauter.
Es dauerte eine Minute, aber die Waffentürme der Cryostasis und der Coldblades fuhren aus und feuerten auf die Darkthrone. Zeitgleich leiteten die Schiffe-Wende-Manöver ein, so dass sie sehr bald mit der Seite zu beiden Feinden standen. Mittlerweile trafen auch die Mechs von SOUL und PAIN ein, darunter auch Rays und Daniels Team, und begannen ohne umwege direkt auf einander zu feuern. Daniel wich der Puls-Kanone eines Lichs aus und feuerte mit der Plasma-Gattling seines Aeon. Der Lich wich nach oben aus und jagte einem weiteren Angreifenden Aeon die Tachyon-Blaster entgegen. Nach 2 Volltreffern im Zentrum explodierte der Mech einfach. Daniel baute in der Zeit eine Energie-Kugel mit dem Energy-Driver auf und jagte sie einem Wraith entgegen, bevor er selbst einem Ionen-Strahl ausweichen musste. In der Zeit lud die Kaskadia eine gewaltige Energie-Kugel mit ihrem Energy-Driver auf. Daniel feuerte ein weiteres mal mit den Plasma-Gattlings, bevor er einen Schwertschlag eines Messiahs mit seinem Energie-Buster-Schwert blocken musste. Zeitgleich griff ein weiterer Messiah einen Cerberus an und zersägte ihn in der Mitte. Katharina feuerte in der Zeit ihre Photonen-Kanone auf einen anderen Messiah und musste den Schwertschlag eines plötzlich vor ihr erschienen Mantis abblocken.
"Das hier ist doch keine Schlacht. Das ist Chaos!" rief Drake aus bevor er seine Plasma-Gattling abfeuerte und einen Lich am Zentrum traf. Ganz plötzlich begann die Coldblade, in deren Nähe sich die 6 die ganze Zeit aufhielten mit einem Flak-Feuer und zwang sie zu Ausweichmanövern. Stattdessen wurden der Mantis, der Katharina angriff und weitere Mechs getroffen und durch die Projektile zerfetzt.
Wie sollen wir hier jemals unser Ziel finden?" warf Kujiro ein als er den Schwertschlag eines Messiahs blockte und ihm einen Energieball mitten ins Zentrum jagte.

Nathan hatte mittlerweile den Incubus erreicht und starrte. Kaum hatte er den Container verlassen sah Nathan sich schon gezwungen der Puls-Kanone eines Gremlin-Jägers auszuweichen, welcher wenig später vom Gattlingfeuer der Cryostasis zerfetzt wurde. Er sah sich um, versuchte sich einen Überblick über dieses Chaos zu verschaffen. So gut es eben möglich war. Wärend er das tat, griff ein Messiah mit dem Protonen-Emitter an. Der gelbe Energie-Ball verfehlte den Incubus und der Messiah feuerte mit den Puls-Werfern, was Nathan dazu zwang sich mit den Energie-Flügeln des Incubus zu schützen. Wärend er das tat griff er nach dem Busterschwert und schlug von oben nach unten zu, zerteilte den Messiah in der Mitte, bevor dieser das Schwert ziehen konnte. Anschließend richtete er das Schwert auf einen gerade ausgefahrenen Waffenturm der Cryostatis und feuerte mit den Blitzen, bevor der Gattlingturm auf die Nightmare feuern konnte.
"Jakob, hörst du mich?" fragte Nathan über die Kom-Anlage.Jakob hatte sich wie üblich in seine Ecke gesetzt und sich so klein wie möglich gemacht. Nun war es noch schlimmer als sonst. Er hatte Panik, Angst, davor zu sterben. Noch mehr als sonst. "Jakob, du musst das Schiff durch die Schlacht fliegen. Ich kann es nicht, ich muss den Weg frei räumen." sagte Nathan und obwohl Jakob verstand, sah er sich nicht in der Lage das zu tun. Er würde sterben, und dann wollte er es wenigstens nichht noch kommen sehen müssen. Er konnte einfach nicht tun, was Nathan von ihm verlangte. "Jakob. Ich stelle dir jetzt eine Frage. Willst du immer der ewige Trottel sein, der bei der kleinsten Gefahr in Panik gerät oder willst du mehr sein als das? Demnach handelst du auch." waren Nathans letzte Worte bevor er einen weiteren Messiah abblocken musste. Jakob dachte darüber nach, aber es lag nicht in seiner Natur zu kämpfen. Er war Wissenschaftler, kein Krieger. Und dennoch. Er hatte es satt immer der letzte Idiot zu sein. Und so kam es, dass er sich an das Steuer der Nightmare setzte und den Autopiloten abstellte. Ein Projektil eines Ionen-Blasters kam auf die Nightmare zu. Troz seiner Panik riss Jakob das Steuer zur Seite und wich aus. Nathan schob in der Zeit den Messiah nach hinten weg und jagte ihm einen Raketen-Schwarm entgegen. Mehrere Explosionen überzogen den Mech und zerrissen ihn einfach.
"Gut Jakob. Du hast dich also richtig entschieden. Dann gib jetzt vollen Schub und bleib auf keinen Fall stehen." sagte er dann.
"Wenn ich wegen dir sterbe, dann töte ich dich in der Hölle nochmal!" schrie Jakob Nathan durch die Kom an und folgte seinen Anweißungen. Gerade rechtzeitig bevor ein weiterer Gattlingturm der Cryostasis gefeuert hätte.
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Child of Bodom
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Re: [RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Jan 2014, 00:04

Kapitel 10 - Blood:

Die Schlacht lief weiter. Unzählige Projektile flogen von einer Seite auf die andere. Mittlerweile hatte die Kaskadia ihren Energieball voll aufgeladen und feuerte ihn ab. Auch wenn das Ziel ursprünglich die Darkthrone war, schlug der Energieball in eine Coldblade und zeriss das Schiff in tausende Einzellteile. Die Gattlings und Puls-Kanonen der Cryostasis richteten sich automatisch auf die Trümmer aus und feuerten. Darin sahen die Leute von PAIN ihre Chance und feuerten mit Quanten-Torpedos und Ionen-Strahlern. Die blau-roten Strahlen krachten förmlich auf die Schilde der Cryostasis, aber konnten sie nicht durchdringen. Wenig später schlugen die Torpedos ungehindert in die Schilde ein. Explosionen von gewaltiger Intensität und Größe überzogen das Schiff, hinterließen aber keinen Schaden. Zeitgleich feuerten die Coldblades mit Quanten-Kanonen und Photonen-Emittern auf die Darkthrone, verfehlten das Ziel jedoch um längen. Einer der Vampire-Jäger griff nun einen der Messiahs an. Der Mech, welcher nicht direkt auf den Kampf gegen Jäger ausgelegt war nahm Schäden im Zentrum und explodierte nach wenigen Treffern mit den Strahlen-Kanonen. Zeitgleich tauchte ein Aeon von oben nach unten ab und schlug mit dem Energie-Busterschwert zu, zerteile so einen weiteren Messiah in der Mitte. Die Kaskadia hatte in der Zeit einen weiteren Energie-Ball geladen und feuerte in zusammen mit den Photonen-Kanonen auf die Darkthrone. Die Waffen kamen zwar an den Piraten-Schiffen vorbei, verfehlten dennoch die Darkthrone ebenfalls um längen. Von dieser starteten nun die Brawler-Bomber, wärend sich die Gremlin-Jäger langsam aber sicher zurück zogen und den Transformern, wie dem Mantis, oder dem Scissors, einem 21m Meter großen, recht eckig und kantig wirkenden, aber dennoch ergonomisch gebauten Mech mit einem Jägermodus, in dem er nach vorne Spitz zu lief, das Feld räumten. Zeitgleich starteten von der Kaskadia die Raven-Bomber, dieses mal jedoch fast völlig ohne Geleitschutz durch die Vampire-Jäger. Stattdessen wurden Transformer vom Typ Dracula ins Feld geschickt. 25m große Mechs, deren Energie-Flügel ähnlich wie die des Incubus auch, an Fledermäuse errinnerten. Überall über den gesamten Mech, der optisch schon fast zum Wiederstand gehören könnte, waren Fledermaus-Flügelartige Ausläufer zu finden, in denen sich die Gattling-Waffen befanden. Das Bild kompletierten die beiden Griffe für die Energie-Buster-Schwerter. Im Jägermodus bildeten die Energie-Flügel auch die Flügel des Jägers. Insgesamt sah es aus als würde der Jäger nur aus Flügel bestehen. Die beiden großen Triebwerke an beiden Seiten unterstrichen das Bild sogar fast noch. In der Zwichenzeit hatte sich eine Gruppe Dragonforce-Mechs abgesetzt und versuchte in die Nähe der Darkthrone zu kommen, wo sie plötzlich von Drohnen umrundet und von allen Seiten mit Strahlen-Kanonen beschossen wurden. Nachdem zunächst Arme und Beine der Mechs abgerissen wurden schaffte es eine der Drohnen das Zentrum von einem der Mechs zu Treffen und brachte ihn zur Explosion. Zeitgleich erschien ein Scissors im Jägermodus vor den übrigen 3 SOUL-Mechs. An der Spitzen Nase klappten 2 Klingen zur Seite und nach vorne aus mit denen der Mech zupackte und einen weiteren Dragonforce im vorbeifliegen am Cockpit zersägte. Nun war auch klar woher der Transformer seinen Namen hatte. Die übrigen beiden Dragonforces wurden von 2 Energie-Schwertern eines Mantis zersägt. Es handelte sich dabei um die Gruppe von Ray, die aus ihm und einem weiteren Mantis, 2 Scissors, 2 Lichs und 2 Wraiths bestand.
"Kommandant. Sehen sie." sagte einer seiner Piloten und deutete auf einen Messiah der sich ohne direkt erkennbaren Grund aus der Schlacht begab und hinter der angrenzenden Station versteckte.
"Der ist uninteressant. Wichtiger ist der Prototyp. Sucht weiter nach Schiffen und Mechs, die nicht der Norm entsprechen."
"Das ist leichter gesagt als getan bei so viel Variantenreichtum."

Nathan und Jakob waren zusammen unterwegs und versuchten der Schlacht zu entkommen. Das war einfacher gesagt als getan, bei 600KM/H Höchstgeschwindigkeit. Nathan wich gerade einem Gattling-Turm einer Coldblade aus und zog das Busterschwert mit dem er im Vorbeifliegen einen Aeon in der Mitte zersägte. Zeitgleich musste Jakob einer Artillerie-Kanone der anderen Coldblade ausweichen und wenig später der Tachyon-Kanone der Coldblade direkt vor sich. Nathan gab nun mehr Schub und begann eine Energie-Kugel aufzubauen, die er auf eine Truppe Cerberus-Mechs feuerte. Wenig später tauchte ein Vampire-Jäger genau vor der Nightmare ab und zwang Jakob zu einem weiteren Ausweichmanöver zur Seite. Genau in das Gattlingfeuer der Coldblade, welches aber einem Gremlin-Jäger gedacht war und diesem daher auch folgte. Zeitgleich wurde Nathan plötzlich von einem weiteren Aeon angegriffen. Der Mech packte seinen und schob ihn mit allem Schwung in die Cryostasis.
"Nathan!" schrie Jakob panisch.
"Weiterfliegen!" schrie Nathan zurück und deaktivierte die Verbindung, wärend er eine Energie-Klinge am rechten Arm aufbaute und nach seinem Gegner schlug. Der Aeon wich nach hinten und anschließend nach oben, als ein Gattlingturm der Cryostasis ausfuhr und auf ihn feuerte. Zeitgleich tauchte ein weiterer Aeon hinter dem Incubus auf und stach mit dem Buster-Schwert von oben nach unten zu. Nathan wich zurück und anschließend nach oben aus. Genau rechtzeitig, bevor ihn die Photonen-Kanonen der Dragonforces treffen konnten.
"Nathan Tate. Das hier ist die letzte Chance. Übergeben sie uns den Prototyp Incubus Alpha 2 oder wir werden sie ausschalten." sagte Kujiro über die Kom, wärend Aimi und Katharina die Waffen ihrer Dragonforces ausrichteten.
"Beweg auch nur einen Finger und du bist tot." sagte Drake.
"Ach ja? Wie wärs dann mit dem da?" antwortete Nathan und der Incubus zeigte dem 6er-Team den Mittelfinger. Wärend diese empört darüber waren ließ Nathan die hinteren Klingendrohnen starten und auf Drakes Aeon los gehen. Zeitgleich wich er mehreren Energiekugeln von Aimi und Katharina nach oben aus, wo er mit dem Busterschwert das von Daniels Aeon abblockte.
"Gib es endlich auf Nathan. Du hast keine Chance allein gegen 6." sagte er und schob den Incubus nach hinten weg, wo Kujiro mit der Plasma-Kanone feuerte, sein Ziel jedoch weit verfehlte. Zeitgleich wich Drake den unzähligen Strahlen der Klingen-Drohnen aus und jagte hinter Nathan her, der gerade 2 weitere Schwertschläge von Daniel abblockte und sich vor einer Reihe unzähliger Energieprojektile mit den Energie-Flügeln schützte. Nun tauchte auch Drake wieder im Getümmel auf und schlug mit beiden Buster-Schwertern X-Förmig zu. Nathan wich nach hinten aus und blockte einen weiteren Schlag von Daniel mit einer Energie-Klinge.
"JETZT!" schrie Drake durch die Kom und in dem Moment tauchten Katharina und Aimi mit ihren Dragonforces auf und feuerten mit den Photonen-Kanonen, sowie einer Reihe Energie-Bälle. Schockiert schob Nathan Daniels Aeon nach hinten und wich nach oben aus, wo ihn Kujiro wenig später mit der Plasma-Gattling zu einem Ausweichmanöver zur Seite zwang.
"Verdammt." sagte Katharina und wich einem Tachyon-Blaster aus.
"Das war gut. Nächstes mal kriegen wir ihn." sagte Drake und stürmte ein weiteres mal mit beiden Buster-Schwertern auf den Incubus zu. Dieses mal blockte Nathan die beiden Schläge mit seinen eigenen Buster-Schwertern ab. Dann sah er sich um und wich kaum eine Sekunde später nach hinten weg. Dabei packte er mit der Hand des Incubus, den Arm des Aeon und zog ihn hinter sich her. In genau diesem Moment schlug das rot-grün-blaue Projektil des Tachyon-Blasters in den Aeon ein. Drake schrie auf, wärend alle Gliedmaßen und ein Großteil der Außenpanzerung seines Mechs weggerissen wurden. Dazu durchschlug ein Trümmerteil das Cockpit.
"DRAKE!" schrie Daniel schockiert auf und feuerte mit der Plasma-Gattling nach dem Incubus. Wärend dessen nahm sich Shiro dem Überrest von Drakes Mech an und zog ihn in die Richtung der Kaskadia weg. Wärend Daniel weiter versuchte Nathan mit der Plasma-Gattling zu treffen tauchte plötzlich wieder Katharina und Aimi mit ihren Dragonforces auf und feuerten mit den Photonen-Kanonen. Nathan wich jedoch kurz nach unten und raste auf den Dragonforce von Katharina zu, die den Schlag mit dem Busterblade zwar mit dem Energie-Schwert ihres Mechs abblockte, aber mit den vielen plötzlich umher schwirrenden Klingen-Drohnen völlig überfordert war. Nach und nach wurden der linke Arm und das rechte Bein der Maschine abgrissen, bevor eine weitere Drohne das Cockpit streifte und einen gewaltigen Riss darin hinterließ. Nathan widmete sich schnell dem anderen Dragonforce und jagte ihm eine Energie-Kugel entgegen, welche die gesamte rechte Seite des Mechs abriss. Daniel sah sich das alles nur schockiert an.
"Wir müssen uns zurück ziehen!" rief Kujiro plötzlich. Ohne ein Wort zu sagen packte Daniel eines der beiden Mechwracks, Kujiro das andere und schleppte es zur Kaskadia zurück.
"Na endlich." sagte Nathan und gab vollen Schub um aus der Schlacht zu entkommen.

Jakob wich einem weiteren Tachyon-Blaster aus und wenig später einem Ionen-Strahler, als sivh plötzlich eine Gruppe Vampire-Jäger hinter die Nightmare setzte und das Schiff unter Feuer nahm. Wie durch ein Wunder schaffte er es den ersten Gattling-Schüssen zur Seite auszuweichen. Zeitgleich ging eine Staffel Gremlin-Jäger auf Kollisions-Kurs. Panisch riss Jakob das Steuer nach oben und entkam den ersten Schüssen der Puls-Kanonen, welche stattdessen einen der Vampires trafen. Der Jäger verlor den Flügel und krachte in eines seiner Staffelmitglieder. Die beiden brennenden Wracks wiederrum krachten frontal in einen der Gremlin-Jäger und nahmen ihn mit in den Tod. Die anderen Jäger schwärmten aus und nahmen sich gegenseitig unter Feuer. Jakob hielt wärend dessen wieder auf die Cryostasis zu und wich einer Reihe Gattling-Geschosse aus. Er begann sich umzusehen. So gut er konnte. Dabei fiehl Jakob ein Schlupflochan der Seite oben der Schlacht auf. Schnell drehte er die Nightmare und raste darauf zu, immer wieder Plasma-Kanonen und Raketen ausweichend. Gerade als er an seinem Ziel angekommen war, schob sich eine Coldblade in seine Flugbahn. Aus Reflex hob Jakob die Arme. Er schrie auf so laut er konnte. Bald würde er sterben. Von der anderen Seite landete fast Zeitgleich Nathan auf der Coldblade und rammte eines der Buster-Schwerter in die Hülle mit Hilfe dessen er Energie-Ladungen in das Innere des Schiffes abgab. Als Nathan sich wieder abstieß explodierte der Kreuzer und zerriss in der Mitte. Durch diese beiden brennenden Teile, raste die Nightmare, mit nur knapp einem Meter Platz von einer Seite zur anderen, durch die Öffnung, die sich gebildet hatte und sich immer weiter öffnete, da die Teile immer weiter auseinander drifteten. Jakob nahm die Arme aus der Sichtlinie. Er war am Leben. Er konnte es kaum glauben, aber er war am Leben.
"Siehste. War doch gar nicht so schlimm." sagte Nathan ironisch über Kom, wärend die beiden sich mit ihren Fahrzeugen aus der Schlacht entfernten. Jakob sackte erleichtert im Piloten-Sitz zusammen. Er war so erleichtert, dass er gar nichts mehr sagen konnte. Er wusste nicht wie, aber er hatte überlebt.

Wärend dessen lief die Schlacht immer noch weiter. Die übrigen beiden Coldblades wichen einem Vaporator-Schuss der Darkthrone aus, wärend jedoch unzählige rote Photonen-Projektile in ihre Schilde schlugen und sie auf 40% senkten. Bei der Kaskadia sah es ähnlich trüb aus. Aber Frost war nicht gewillt demnächst aufzugeben.
"Ladet alle Bug-Waffen. Volle Drehung um 90 Grad." gab er durch. Verwirrt begann der Steuermann den Befehl auszuführen. Beinahe Schlagartig drehte der gewaltige Träger auf der Stelle und wandte seine Front der Kaskadia zu. Diese feuerte gerade mit einer weiteren Energie-Kugel aus dem Energy-Driver. Der Schuss streifte die Cryostasis links-oben und explodierte dort. Auch wenn die Schilde einen Großteil der Explosion abhielten, war der Schutz nicht flächendeckend. An manchen Stellen des Schiffes wurden kleinere Löcher in die Hülle gerissen, welche zusätzlich noch brannten.
"FEUER!" schrie Frost und von der Cryostasis aus regnete ein Feuerwerk aus blau-weißen Quanten und gelb-weißen Protonen-Projektilen auf die Kaskadia. Immer wieder blitzten deren Schilde auf bis sie entgültig zusammen brachen und die Projektile direkt Löcher in den Dreadnought rissen. Den Gipfel dieses Angriffes bildete jedoch die Haupt-Waffe. Ein gelb-weißer Protonen-Strahl, der die Kaskadia einmal der Länge nach durchschlug. Zum Glück für die Besatzung des rießigen SOUL-Schifffs traf der Strahl ein wenig seitlich und verfehlte den Reaktor knapp. Dennoch war das Schiff nun völlig Kampfunfähig. Ein Großteil der Waffentürme war zerstört, der Energy-Driver ebenfalls. Der Antrieb funktionierte nur noch notdürftig und das rechte Drittel des Schiffes verfügte über keine Energie mehr, da die Hauptzufuhr-Leitung an dieser Stelle gekappt worden war. Daniel und sein Team hatten Glück, denn sie waren noch nicht am Schiff angekommen.
"Sehr gut. Und jetzt eine 180 Grad-Wende." sagte Frost, als plötzlich ein Vaporator-Projektil in die Cryostasis einschlug und die Brücke nur sehr knapp verfehlte. Dennoch hüllte der Treffer die Brücke in Flammen und kurzzeitig brach eine Allgemeine Massenpanik auf dem Kommandodeck aus. Wärend dessen brachen 2 Brawler durch das Flak-Feuer einer Coldblade, wo sie direkt ihre Graviton-Torpedos abfeuerten. Nachdem wichtige Teile der Coldblade fehlten feuerte die Darkthrone mit Quanten-Torpedos und traf den Reaktor. Das Schiff explodierte, riss in 2 Teile, von denen eines auf die Cryostasis zudriftete und sie an der Unterseite rammte. Dabei riss der Trümmer einen tiefen Graben in den Träger.
"Schadensmeldung!!!" schrie Frost.
"Alle Frontwaffen sind ausgefallen. Die Hälfte unserer Flaks ebenfalls."
"Evakuiert das Schiff." rief plötzlich Frosts Adjutant.
"WAS?" schrie Frost ihn an. Der Adjutant seiner Seits zog seine Handwaffe und hielt sie Frost an den Kopf.
"Dein Warnsinn hat schon genug Menschenleben gefordert. Viel zu Viele. Und jetzt werde ich das tun, was ich schon lange hätte tun sollen."
Gerade als der Adjutant abdrücken wollte trudelte ein getroffener Vampire-Jäger auf die Brücke zu. Frost nutzte den Schock seines Adjutanten um schnell in den Lift zu springen und die Brücke zu verlassen. Gerade rechtzeitig bevor der Jäger in die Brücke schlug und explodierte. Dabei zerriss die Brücke in unzählige Einzellteile. Frost seiner Seits fuhr mit dem Lift auf das Hangardeck, wo er in einen Mech stieg und flüchtete. Er sah bereits wie die noch übrige Coldblade evakuiert wurde, wie seine Leute verschwanden und wie feige Ratten das sinkende Schiff verließen.
"Wenn dann wenigstens mit einem ordentlichen Knall." sagte Frost und aktivierte über seinen Mech eine Kontrolle der Cryostasis. Die Selbstzerstörung.

Es war ein Schock für alle, als plötzlich der gewaltige Träger in einer so grellen Explosion verging, dass meinen konnte, es handele sich um eine Sonne. Aber nicht nur das. Die Schockwelle der Explosion riss alles mit was sich in der Reichweite befand. Rettungskapseln, Jäger, Bomber, Mechs, egal welcher Seite, ja sogar die Überreste der letzten Coldblade wurden einfach von der Druckwelle zerbröselt, die Piloten oder Insaßen der Kapseln einfach zu einem Blutigen Matsch zerquetscht, der sich mit den Metallteilen im All verteilte. Leute die sich gerade auf dem Rückweg zu ihren Schiffen befanden hatten Glück. Denn die Explosion reichte nicht bis zur Darkthrone oder der Kaskadia. Auch Nathan und Jakob waren ganz knapp außer Reichweite. Dafür wurde ein Drittel der Piratenstation in der Nähe in mitleidenschaft gezogen. Damit fand nun der weitere Kampf zwichen PAIN und SOUL statt. Zumindest so gut es unter diesen Umständen noch möglich war. Denn die Darkthrone musste lediglich einen oder 2 Torpedos auf die Kaskadia abfeuern um sie zu zerstören. Die Besatzung wusste dies und daher wurden auch von diesem Schiff Rettungskapseln und alles andere was noch fliegen konnte gestartet. Zeitgleich ließ der Kapitän die Kapitulation über die Kom senden. Es schien beinahe so, als hätte sich die Situation beruhigt. Das hätte sie auch, wenn nicht in genau diesem Moment ein heller Lichtblitz erschienen und 25 neue SOUL-Schiffe nahezu aller Klassen per Sprungantrieb in die Schlacht geflogen wären. Obwohl die Besatzung der Darkthrone zunächst überfordert mit dieser Übermacht schien, änderte sich dies sehr bald wieder, als nun 18 Schiffe von PAIN in die Schlacht sprangen. Nun brach erst das wahre Feuerwerk los. Jäger rasten von einer Seite auf die andere, wärend Mechs versuchten die andere Seite zu erreichen und die großen Schiffe den kleineren Deckung gaben. Eines der SOUL-Schiffe war die Fallen. Das momentane Hauptschiff von Future Corp, welches auch das Führungs-Schiff war. Kommandiert wurde es von niemand geringerem als Kane Willson persönlich.
"Sichert umgehend einen Bereich um die Überlebenden. Verteilt sie auf die umliegenden Schiffe. Sorgt außerdem dafür, dass das Team, welches den Prototypen bergen sollte zu uns kommt." sagte er wärend der Steuermann die Fallen geschickt an allen größeren Energie-Projektilen vorbei flog.

Nathan war nun bereits auf der anderen Seite der Piratenstation und bekam daher nur wenig von der gewaltigen Schlacht mit, die sich hinter ihm abspielte. Jakob erging es ähnlich. Er war lediglich froh, dass alles vorbei war.
"Nathan. Wie machen wir jetzt weiter?" traute er sich nun zu fragen.
"Ich denke wir suchen uns einen Planeten wo wir untertauchen können und dann sehen wir weiter."
Nathan hatte kaum seinen Satz beendet, als plötzlich ein Feindalarm losging. Er wich zur Seite und entkam den Puls-Kanonen eines Lichs, sowie den Tachyon-Blastern eines Wraiths. Zeitgleich transformierte er den Incubus zum Mechmodus und blockte den Schwertschlag eines zum Mech transformierten Scissors mit einer Energie-Klinge ab, bevor er den Strahlen-Kanonen eines Mantis ausweichen musste und anschließend den Schwertschlag eines weiteren Lichs abblocken musste.
"Hier spricht PAIN-Commander Ray Diamon. Ich bin gewillt sie am Leben zu lassen, wenn sie uns ihren Tranformer-Prototypen überlassen." sagte eine Stimme über die Kom.
"Gebt ihr Militäridioten eigendlich niemals auf?" sagte Nathan und wich einer Tachyon-Kanone nach oben aus, wo er 2 Ionen-Strahlen eines Scissors mit den Energie-Flügeln abblockte. Direkt darauf stürzte sich ein weiterer Mantis auf ihn und stach mit seinem Energie-Schwert zu. Nathan wich nach hinten und blockte wenig später einen weiteren Schwertschlag eines Lichs ab. Bisher war Nathan nur am Ausweichen und kam gar nicht zum Angriff. Nun war ein günstiger Moment in dem er sämtliche Klingen und Bat-drohnen startete und einen Energie-Kugel auf einen Scissors jagte. Dieser transformierte zum Jägermodus und wich nach unten aus, wo er wieder zum Mech-Modus wechselte und mit den Strahlen-Kanonen feuerte. Nathan blockte die Strahlen mit den Energie-Flügeln ab und jagte die Klingen-Drohnen auf einen der beiden Lichs, der von allen Seiten durchschlagen wurde. Den letzten Todesstoß gab ein Treffer mitten durch das Cockpit. Die Drohne durchschlug den Piloten, dessen Blut sich plötzlich auf die Innenwand verteilte und sie komplett rot färbte. Wenig später explodierte der Mech an einer Reaktorüberladung. Einer der beiden Scissors-Piloten schrie ein lautes, lang gezogenes "NEIN!" aus und nahm im Jägermodus kollisionskurs auf den Incubus.
"HALT, STOP!!!" schrie Ray noch, aber es war längst zu spät. Der Pilot ließ die Energie-Schere ausfahren und rammte den Incubus. Dieser packte dabei jedoch beide Scherenarme und riss einen davon ab, bevor er eben diesen mit aller Wucht in das Cockpit des Scissors rammte. Auch wenn es nicht genügte um das Cockpit zu durchschlagen, genügte es um den Kopf des Piloten zu durchdringen, so dass dieser wenig später durch das außenvakuum zerplatzte. Der Inhalt verteilte sich auf den Steuermodulen. Nathan stieß sich vom Scissors ab wärend dieser weiter geradeaus raste und in einen Asteroiden krachte, wo die Explosion einen tiefen Krater hinterließ.
"All diese Toten, all diese Zerstörung. Und das nur weil ein Mann nicht bereit ist eine neu gewonnene Macht wieder abzugeben." murmelte Ray, wärend er den Puls-Kanonen einer Bat-Drohne auswich. "DU EKELST MICH AN!" schrie er durch die die Kom und zerstörte blitzartig mit seinen Puls-Werfern die Drohne, sowie eine Klingendrohne. Dann startete Ray seine Drohnen und begann den Incubus mit einem beinahe niemals endeten Strahlen-Gewitter einzudecken. Nathan wich zurück und anschließend nach oben wo er mit dem Energy-Driver mit einem Flakfeuer begann, dass nach und nach alle Drohnen zerstörte.
"JETZT!" rief Ray und die beiden Wraith-Piloten feuerten ihre Säure-Kanonen ab. Den ersten 3 grünen, glibberig wirkenden Projektilen wich Nathan geschickt aus. Das vierte ließ sich selbst von ihm nicht umfliegen und traf den rechten Arm des Incubus, wo es sich wie eine Flüssigkeit an das Metall heftete und es langsam zu zerfressen begann.
"Denkt ihr, dass mich das großartig juckt?" fragte Nathan und raste plötzlich mit einer warnsinnigen Geschwindigkeit auf die beiden Wraiths zu. Einer der beiden wurde von ihm direkt mit dem Busterschwert der Länge nach zerteilt. Der andere konnte das Busterschwert mit seinem Energie-Schwert blocken, aber nicht mehr das andere der beiden Schwerter und wurde daher der Breite nach zerteilt. Nun griff der Lich an und feuerte zunächst mit Puls-Kanonen, bevor er mit dem Kampfrotor angriff. Nathan wich nach hinten und jagte dem Piloten eine Klingen-Drohne genau durch das Cockpit, wo sie den Bauch des Piloten einmal durchschlug und als sie den Umkerschub aktivierte, seine Inneren Organe im Cockpit verteilte. Nathan zählte noch einmal nach. Es waren 8 Mechs gewesen. 5 waren zerstört, also waren noch 3 übrig. Einer der Mantis´ griff wie gerufen mit den beiden Radiation-Turrets an. Einem Waffensystem, das eine so starke Micro-Wellen-Strahlung aussandte, dass sich sich als Flammenartiger Strahl manifestierte. Einer dieser Strahlen traf den linken Flügel des Incubus und schmolz ihn vom Rest des Mechs ab. Nathan jagte dem Mantis mit den Klingendrohnen eine Reihe Energiestrahlen entgegen, denen der Pilot geschickt auswich und mit dem Energieschwert zuschlug. Nathan blockte mit dem rechten Arm seines Mechs, als dieser plötzlich einfach abriss. Die Säure hatte den Arm soweit abgefressen, dass er dem Stoß eines Schwertschlags nicht mehr stand hielt.
"WAS?" schrie er schockiert auf und wich schnell zurück, so dass ihn ein weiterer Schwertschlag des Mantis verfehlte.
"Noch niemals bekanntschaft mit unseren Säure-Kanonen gemacht, was?" sagte der Scissors-Pilot, wärend er einem weiteren Strahl einer Klingendrohne auswich und sie mit den Puls-Kanonen zerstörte. Nathan seiner Seits richtete das übrige Busterschwert auf den Manntis vor sich und feuerte einen Blitz auf ihn ab. Ein Volltreffer, der die Elektrik überlud und den gesamten Mech, das Innere inclusive unter Hochspannung setzte. Der Pilot wurde förmlich gegrillt und erlitt schwere, qualvolle Schmerzen bevor er starb. Nun tauchte Ray mit seinem Mantis hinter dem Incubus auf und feuerte mit der Graviton-Kanone. Wieder wich Nathan zur Seite aus und jagte Ray eine Energie-Kugel entgegen.
"Damit kannst du mich nicht besiegen!" schrie er und ging mit 2 Energie-Schwertern auf den Incubus los. Dieser blockte sie beide mit dem einen Busterschwert und baute plötzlich Energie-Klingen an den Füßen auf. Ray bekam kaum mit, wie sein Mech den rechten Arm und beide Beine verlor und mit einem Tritt in die Weiten des Alls geschleudert wurde.
"Merke. Es lohnt sich immer sich noch ein Ass im Ärmel zu behalten." sagte Nathan lediglich.
"Kommandant!" schrie der Scissors-Pilot und flog direkt zu den Überresten mit denen im Schlepptau er sich schnell zurück zog. Nathan sah sich um. Jakob war zwar nun schon ein gutes Stück weiter, aber er war noch nicht völlig außer Reichweite. Zum Glück war er einfach weiter geflogen. Ansonsten wäre Jakob wahrscheinlich in größerer Gefahr gewesen als Nathan gerade eben.

Kapitel 11 - Breaking The Ice:

Die beiden gewaltigen Titanen von SOUL rückten langsam aber sicher immer weiter vor, fingen das Feuer für die kleinen Schiffe ab und sorgten dafür, dass die Überlebenden der Kaskadia sicher an ihren Bestimmungsorten ankamen. Zusätzlich dazu starten Korvetten der Crow-Klasse, Schiffe, die den Raven-Bombern ähnlich sahen. Besonders auffällig war, dass die Korvetten viel mehr in die Höhe gebaut waren und die Flügel eher Stummelflügel entspachen. Ein Waffenturm, eine doppelte Energie-Gattling fuhr aus der Korvette aus und nahm einen Gremlin unter Feuer. Der Jäger explodierte noch bevor er trudeln konnte. Ähnlich erging es einem Brawler, der versuchte einen Quanten-Torpedo auf eine weitere Crow abzufeuern. In der Zeit eröffneten 2 Kreuzer aus den Reihen von SOUL das Feuer mit Plasma-Torpedos, die eine Fregatte von PAIN trafen und große Löcher hinein rissen. Das Schiff geriet außer Kontrolle und driftete in einen befreundeten Dreadnought, wo es explodierte. Der Dreadnought nahm jedoch nur geringe Schäden und blieb weiter kampffähig. In der Zwichenzeit erreichten die Mechs sich und die Aeons nahmen die Lichs von PAIN unter Feuer. Das alles interessierte weder Shiro, noch Daniel oder Kujiro. Sie waren nur darauf bedacht schnell und sicher an Bord der Fallen zu gelangen. Die Hangartore öffneten sich und die 3 Mechs landeten zusammen mit den Wracks, die sich mit sich trugen. Nachdem das Team an Bord war drehte die Fallen ab und verschwand zunächst aus der Schlacht. Daniel verließ als erster seinen Mech und sah nach dem Dragonforce von Katharina. Diese öffnete das Cockpit und stieg aus. Es schien so als wäre sie mit ein paar Kopfschmerzen und dem Schrecken davon gekommen. Erleichtert aber auch mit einem schweren Herzen sah Daniel zu den Rest des Aeons von Drake. Es war fast unmöglich, dass Mensch so etwas überlebt haben konnte. Neben den fehlenden Gliedmaßen des Mechs, waren auch Teile des Torsos völlig geschmolzen, wozu alleine eine Temperatur von 2000 Grad und mehr nötig war. Das konnte kein Mensch überlebt haben. Und selbst wenn. Der Splitter der enmal mitten durch das Cockpit führte hätte ihm sicherlich den Rest gegeben. Katharina legte ihre Hand auf Daniels Schulter, versuchte ihre Anwesenheit so zu betonen und ihn dadurch zu trösten. Wärend dessen ging Kujiro zu den Überresten und hielt sein Ohr dagegen.
"Hey Daniel! Komm mal her!" rief er plötzlich und Daniel kam ohne weitere Worte dazu und tat das selbe wie Kujiro. Er konnte tatsächlich etwas hören, was wie ein leises schmerzerfülltes Stöhnen klang. Drake war also noch am Leben.
"Steht hier nicht rum! Holt uns einen Trupp Techniker und Sanitäter her!" rief er erleichtert und Katharina machte sich auf den Weg um die Santitäter zu holen, wärend sich einer vom Hangarpersonal um die Techniker kümmerte. Wärend man nun versuchte das Cockpit mit Gewalt zu öffnen, widmete sich Shiro dem Dragonforce von Aimi. Nachdem er die verbogene Abdeckung mit einem kräftigen Ruck entfernt hatte, konnte sie jedoch unbeschadet aussteigen. Mittlerweile war auch das Cockpt von Drakes Aeon geöffnet und gab den Blick auf ihn frei. Aussteigen konnte er noch nicht. Denn in ihm steckte immer noch der Metallsplitter. So wie es aussah war dieser jedoch nur in die Schulter eingeschlagen und stopfte gleichzeitig die blutige Verletzung. So dass sich der Blutverlust auf einem noch auf einem nicht bedrohlichen Niveau hielt.
"Drake. Wie fühlst du dich?" fragte Daniel.
"Wie ein Stück Scheiße." antwortete Drake schwach, wärend die Techniker das Metall absägten. Anschließend halfen Daniel und Kujiro ihm nach draußen zu kommen. Mittlerweile traf auch Katharina ein, die ebenfalls sichtbar erleichtert war.
"Tu das nie wieder!" schrie sie Drake an.
"Was soll ich nicht mehr tun?"
"Mich so erschrecken!"
"Kann ich machen. Wenn mir einer von euch diesen Splitter aus der Schulter ziehen kann."
"Das wäre nicht so schlau." sagte Kujiro.
"Mir egal." antwortete Drake und Daniel sah sich das ganze an. Plötzlich stieß Shiro ihn zur Seite.
"Ich mach das." sagte er völlig gefühlsneutral und riss Drake den blutigen Splitter aus der Schulter. Er schrie zwar kurz laut auf, aber war danach sichtbar zufriedener. Nun trafen auch die Sanitäter ein und transportierten Drake auf die Krankenstation.

Auch Ray und der noch lebende Pilot erreichten das Trägerschiff wieder. Die Darkthrone, welche wenig später einer Energiekugel eines Energy-Drivers auswich. Zeitgleich feuerte das Schiff mit den Tachyon-Kanonen in die Menge der Regierungs-Schiffe. Noch etwas deprimiert verließen Ray und der letzte Pilot seines Teams ihre Maschinen.
"Was? Nur 2 Piloten?" fragte der Komandant eines Sicherheitsteams.
"Die anderen sind gefallen, Sir." sagte der Pillot.
"Wer trägt hierfür die Verantwortung?"
"Ich." meldete sich nun Ray. "Voll und ganz."
Sein Pilot sah ihn überrascht und verwirrt an. Er verstand nicht in welcher Gefahr er schwebte. Und er ahnte auch nicht in welche Gefahr Ray sich gerade begab um ihn zu schützen. Aber Ray war sich sicher genau zu wissen was er tat.
"Verstehe." sagte nun der Sicherheits-Kommandant. "Nehmt ihn fest und tötet den anderen."
"NEIN!!!" schrie Ray noch, aber es war zu spät. Das Sicherheitsteam feuerte bereits auf den Piloten. Unzählige Projektile trafen auf seinen Körper und zerfetzten ihn. Blut und Gedärme verteilten sich über den Hangarboden und über Ray. Aber so etwas war er gewohnt. Es war weniger das Bild von Blut und Körperteilen als viel mehr die Tatsache, dass der Pilot einfach erschossen wurde. Er konnte für nichts etwas. Ray begann drüber nachzudenken, wärend ein Sicherheitsteam ihn in seine Arrestzelle führte. Weshalb tat er das alles? Weshalb war er Ronald Pain und seinen Plänen so treu? Er war nicht besser als die Regierung. Vielleicht sogar noch schlimmer. Aber nun war alles zu spät. Man würde ihn in eine Strafkolonie bringen oder ihn gleich hinrichten. Und von dort konnte er überhaupt nichts mehr ausrichten. Langsam aber sicher drehte die Darkthrone ab und setzte Kurs auf die Heimat und auf Rays verderben.

Helena versteckte sich nun schon eine ganze Zeit hinter der Piraten-Station. Es schien so als wäre Frost nicht mehr an ihr interessiert. Und da war ja auch die Nightmare zusammen mit den Überresten des Incubus. Erleichtert und in voller Wiedersehens-Freude gab Helena Schub und setzte einen Kurs auf die beiden Maschinen. Plötzlich erschien jedoch ein weiterer Mech in ihrem Weg. Er war genauso groß wie der Incubus aber etwas massiver gebaut. Troz der weißen Färbung wurde auf Engelsflügel im Design verzeichtet. Stattdessen sah der Mech aus als würden Angriffe von ihm seine Gegner gefrieren. Dazu kam einige Wolfselemente im Design. Das erklärte auch den Namen den diese Maschine trug. Fenrir. Und gesteuert wurde sie von niemand geringerem als Frost persönlich.
"Wohin wolltest du denn? Etwa zu ihm? Ich sag dir was. Du wirst niemals ankommen." sagte Frost über die Kom. Schockiert aktivierte Helena den Umkehrschub und versuchte sich von Frost und seinem Mech zu entfernen, krachte jedoch in die Wand der Piratenstation, welche ihr bisher als Deckung gedient hatte. "Ich habe meinen gesamten Clan verloren, glaubst du es kommt mir da auf eine dumme Waiße an, die mich verraten hat?"
"Was willst du von mir?" fragte Helena tränenaufgelöst.
"Ich will, dass du ihn an meiner Seite tötest, mir zumindest mit allen Fähigkeiten im Kampf beistehst. Dann werde ich dich als eine treue Dienerin akzeptieren und auch dir die Treue halten und dich frei lassen, jetzt nachdem der Clan nicht mehr in dieser Form existiert."

Nathan hatte mittlerweile Jakob mit der Nightmare wieder eingeholt. Er war fertig, mit seinen Kräften mit den Nerven, mit einfach allem. Und Jakobs Kommentare darüber, dass er jetzt wieder unmengen an Arbeit mit dem Mech hätte, waren auch nicht sehr aufbauend. Nachdem der sich beruhigt hatte, konnte Nathan sich endlich der weiteren Planung widmen. Und die bestand daraus, dass er sich überlegen musste, wie er jetzt weiter machte. Er brauchte sowohl ganz dringend eine Werft für das Incubusupgrade, sowie einen Platz an dem SOUL und AIR ihn nicht suchen würden oder finden konnten. Oder ein Platz, an dem die SOUL und AIR-Mitglieder so korrupt waren, dass sie nicht weiter gegen ihn vorgingen, wenn er sie bezahlte. Weder das eine noch das andere war einfach zu finden. Auf dem Wiederstandsgebiet war es unmöglich so etwas zu finden. PAIN-Mitglieder waren an den Randbezirken noch brutaler und gesetzloser als in den Hauptbezirken. Und Piraten versuchten ihn direkt zu bestehlen, wenn er seuine Identität und die Existenz des Incubus preis gab. Was sollte er also tun? Lange hatte er nicht Zeit darüber nach zudenken, denn ein Alarmsignal ging los. Puls-Kanonen-Feuer. Auch wenn die Schüsse ihn verfehlten, zogen sie Nathans Aufmerksamkeit auf sich. Ein Messiah hatte sie abgefeuert. Es gab also doch noch einen überlebenden vom Frostclan. Aber der existierte nun nicht mehr und vielleicht war das die Chance für Nathan jemanden auf seine Seite zu ziehen, der sich in der Piratenszene besser auskannte als er.
"HEY! Du da in dem Messiah. Weißt du eigendlich, dass dein Clan nicht mehr existiert?" rief Nathan durch die Kom-Anlage.
"Ich wünschte es wäre so." schlutzte ihm eine ihm bekannte Stimme entgegen. Helena. Sie war geflohen als die Schlacht begonnen hatte. Nathan schien erleichtert zu sein. Zumindest so lange, bis sie mit den Strahlen-Kanonen in den Schwertern ihres Messiahs feuerte und Nathan zum Ausweichen zwang. Direkt darauf folgte ein Angriff mit dem Protonen-Emitter, der jedoch ein weiteres mal daneben ging.
"Hör auf damit. Es ist vorbei. Die Frostbeule hat den Löffel abgegeben." sagte Nathan wärend er einem weiteren gelb-weißen Projektil des Protonen-Emitters auswich.
"Dummer Weiße für dich, entspricht das nicht ganz der Wahrheit." sagte Frosts Stimme plötzlich über die Kom-Anlage. Nathan drehte den Incubus und stellte plötzlich fest, dass der Fenrir sich hinter ihm befand und mit einem weißen, gewellten Schwert zuschlug, dann ansonsten von der Optik des Griffes zum Rest des Mechs passte. Nathan wich zurück und entkam dem Schlag sehr knapp, bevor er ein weiteres mal nach oben ausweichen musste und einem Puls-Werfer-Feuer von Helena entkam. Wärend er sich weiter im Steigflug befand feuerte Nathan mehrere Energie-Bälle auf den Fenrir, traf aber nur auf dessen Energie-Schilde. Der Fenrir seiner Seits transformierte 2 große 4-Läufige Kanonen auf den Schultern aus und feuerte damit. Die Projektile entsprachen denen der Artillerie-Kanone eines Gunstars. Nathan wich nach unten und zog das Busterschwert. Verzweifelt ging er seine Optionen durch, die auf Grund der Schäden des Incubus äußerst gering waren.
"Helena. Wieso kämpfst du gegen mich und nicht gegen ihn?" rief Nathan und wich Frosts Puls-Werfer-Feuer zur Seite aus. Kurz darauf blockte er einen von Frosts Schwertschlägen mit dem Busterschwert und wich dem eines 2ten Schwerts nach hinten aus. Helena hielt sich nun schon eine Weile aus dem Kampf raus. Der letzte Satz hatte ihr eine Menge zu denken gegeben.
"Was tust du da? Kämpf gegen ihn und töte ihn! Ansonsten werde ich DICH GENAUSO JÄMMERLICH ABSCHLACHTEN WIE DEINE ELTERN!" schrie Frost durch die Kom. Wieder brach Helena in Panik aus und zog wieder die Schwerter des Messiahs. Zeitgleich starteten die "Feder"-Drohnen von ihrem Messiah und gingen auf den Incubus los. Mehrfach sah Nathan sich gezwungen den Puls-Kanonen der Drohnen auszuweichen, oder dem Protonen-Emitter von Helena, wärend sie mit vollem Schub auf den Incubus zuraste. Dabei war sie völlig in Tränen aufgelöst und auch Nathan bekam einige Panikzustände als ihm klar wurde was er nun tun musste. Aber es war das beste, besonders für sie. Als die Feder-Drohnen ein weiteres mal in Angriffsstellung gingen erfasste Nathan sie schnell mit den Raketen-Werfern und zerstörte sie. Auch Helenas Raketen-Sturm wusste Nathan mit Hilfe seiner nun noch übrigen Bat-Drohnen abzuwehren. Als nun der Messiah auf ihn zugerast kam und mit den Schwertern zuschlug wich Nathan zunächst zurück und schlug dann mit dem Buster-Schwert von oben nach unten zu. Dabei trennte er den rechten Flügel und Arm des Messiahs ab. Direkt darauf Folgte ein Seitlicher Tritt mit der aktiven Energie-Klinge, der die Beine von Helenas Mech abtrennte. Abschließend feuerte Nathan mit einigen kleinen Energie-Projektilen auf den Kopf des Mechs. Der Aufprall letzterer schleuderte den Messiah in die tiefen des Weltalls. Frost begann zu lachen, so dass Nathan es durch den Kom-Kanal hören konnte.
"Du hast sie also lieber getötet als sie mir und meinen Plänen zu überlassen. Das nenne ich wahre Liebe." sagte Frost ironisch nachdem er sich wieder gefangen hatte.
"Du hast doch keine Ahnung." sagte Nathan ruhig und machte sich und seine Incubus-Überreste bereit zum Kampf. Auch Frost machte seine Maschine bereit. Beinahe zeitgleich gaben sie vollen Schub und rasten aufeinander zu.

Mittlerweile befand sich das Team im Bereitschaftsraum der Fallen. Dem selben Raum in dem sie die Instruktionen für ihre Mission bekommen hatten. Damals hatte Drake noch darüber gelästert und war der Meinung, dass sie keinen Krieg starten wollten. Nun war ihre Mission zum Auslöser des Krieges geworden. Von Drake hatten sie nun auch eine Weile nichts mehr gehört. Auch wenn sie sich sicher waren, dass er überlebte, machte ihnen das Sorgen. Umso erleichterter waren sie als sie Drake zusammen mit Kane sahen, als sie den Raum betraten. Drakes gesamter rechter Arm, inklusive der Schulter war mit einer Blockade versehen. Man wollte anscheinend unbedingt auf Nummer sicher gehen, dass er seinen Arm nicht bewegte, wärend das ganze verheilen sollte.
"Ich heiße sie wiederholt Willkommen an Bord der Fallen." sagte Kane.
"Was soll das hier alles? Wieso bricht hier gerade die 2te große Rebellion aus?" fragte Daniel.
"Lassen sie sich das lieber von ihrem Vater erklären Mr. Corner. Übrigens ist der gerade in unserer Kom-Leitung und wartet darauf, dass sie das Gespräch annehmen."
Panisch begann Daniel förmlich aus dem Bereitschaftsraum zu flüchten und nach den Kom-Terminals zu suchen. Der Rest des Teams verblieb mit Kane im Raum.
"Also. Der Grund weshalb sie alle hier auf meinem Schiff sind ist der, dass dieses Schiff, die Fallen, ab sofort ihre neue Operationsbasis für die weitere Verfolgung des Incubus-Prototypen ist."
"Ist das ihr ernst Mr. Willson?" warf Katharina überrascht ein.
"Was denn sonst? Die Kaskadia können wir schlecht weiter verwenden." antwortete Kujiro.
"Sie sind außerdem angewiesen worden die neueste Future Corp.-Technologie zu verwenden, die wir auf diesem Schiff momentan zur Verfügung haben. Das sind momentan der Prototyp des "Ghostdragon" und der "Enforcer". Zumindest sobald die Feinabstimmung des Double-Drivers vorgenommen wurde."
"Double-Driver?" warf nun Shiro ein. Es war eigenartig für ihn eine Technologie nicht zu kennen, da er sie sonst alle kannte.
"Sie wären Überrascht was für Technologie vor ihnen Geheim gehalten wird Mr. Agaki." war jedoch lediglich Kanes Antwort.
"Wie ist nun der weitere Plan?" fragte Kujiro.
"Die Fallen wird zum Grenzposten Gamma 4 fliegen und sich dort mit der Walls of Chaos treffen. Diese wird mich dann zurück ins Zentrum unseres Gebietes bringen. Danach wird die Fallen den Verfolgungskurs zum Incubus und dem kleinen Frachtzug nehmen. Der Rest ihrer Befehle ist identisch zu vorher."

"Du hast doch keine Ahnung VON MENSCHLICHKEIT!" schrie Nathan und schlug mit dem Busterschwert zu, traf aber nur auf eines der Schwerter von Frost. Dieser zog das 2te Schwert dazu und schlug Seitlich nach dem Incubus. Nathan wich jedoch nach hinten und feuerte mit einem Blitz, der jedoch wiederrum nur auf Energie-Schild des Fenrirs traf. Zeitgleich fuhren Raketen-Werfer am Fenrir aus, mit denen Frost feuerte. Auch Nathan feuerte mit seinen Raketen. Mehrere kleine Explosionen bildeten sich zwichen den beiden Mechs, wärend diese immer weiter nach hinten zurück wichen. Frost bereitete bereits seinen nächsten Schlag vor indem er wieder die Artillerie-Kanonen ausfahren ließ und auf die Mitte der Explosionen zielte. Nathan wich zur Seite aus und startete seine übrigen 8 Klingen-Drohnen, welche wenig später durch die Explosion stießen.
"Das sagt mir ausgerechnet derjenige, der meinen ganzen Clan auf dem Gewissen hat!" schrie Frost zurück und startete seiner Seits die Feder-Drohnen seines Fenrirs. Nachdem diese ausgeschwärmt waren feuerte er mit den Strahlen-Kanonen auf eine Klingen-Drohne und zerstörte sie. Wenig später wich er 2 Strahlen-Kanonen aus und zerstörte ebenfalls diese beiden Drohnen.
"Nicht ich hab diese Leute auf dem Gewissen. Sondern du!" antworte Nathan wärend er den Feder-Drohnen auswich und mit einem Sperr-Feuer aus kleinen blauen Projektilen aus dem Energy-Driver gegen hielt. Nach und nach zerfetzten die Feder-Drohnen. Am Fenrir selbst hinterließen die Projektile jedoch keinen Schaden. Dieser hatte sich in der Zeit von den restlichen Klingen-Drohnen befreit und stürmte nun auf den Incubus zu. Beide Schläge hoben sich gegenseitig auf. An der Stelle an der sich die Klingen kreuzten Entluden sich Blitze.
"Was hast du denn mit Helena gemacht? Du hast sie umgebracht!" sagte Frost und machte sich bereit einen horizontalen Schlag mit dem anderen Schwert auszuführen.
"Falsch. Ich habe sie von dir erlöst." sagte Nathan und baute eine Energie-Klinge am rechten Bein des Incubus auf mit der er vertikal zuschlug und die Hand mit dem Schwer vom Rest des Fenrirs trennte. Frost wich schockiert zurück und anschließend einem Energie-Strahl aus dem Energy-Driver zur Seite aus. Am Armstummel des Fenrirs begann sich eine Kanone zu bilden die Frost auch direkt auf Nathan abfeuerte. Ein Protonen-Emitter. "Du hast alle deine Untergebenen schon seit deinen ersten Anfängen nur benutzt." schrie Nathan als er zur Seite auswich und eine große blaue Energie-Kugel aufbaute. "Und wer sich nicht benutzen lassen wollte, den hast du einfach umgebracht." setzte er nach und ließ die Energie-Kugel zusammen mit den letzten 4 Bat-Drohnen auf den Fenrir los. Frost wich zur Seite und entkam der Energie-Kugel, die stattdessen einen Asteroiden in hunderte kleine Stücke sprengte. Zeitgleich flogen alle Bat-Drohnen durcheinander und nahmen den Fenrir unter Feuer. Frost wich nach oben und feuerte mit Puls-Werfern auf die Drohnen, zerstörte sie alle mit einem Angriff.
"Und wenn schon. Diese dummen Bälger haben es verdient wenn ich sie ausnutze und töte wenn sie nicht spuhren." sagte Frost und im Zentrum seiner Maschine öffnete sich der Zugang zu einer weiteren Waffe, einer Quanten-Kanone, die er zusammen mit den beiden Protonen-Emittern und den Artillerie-Kanonen auf Nathan abfeuerte. Obwohl Nathan auswich traf eines des Artillerie-Projektile sein Buster-Schwert und den noch übrigen Energie-Flügel seines Incubus. Zeitgleich starteten vom Fenrir 4 weitere Drohnen mit der Bezeichnung "Snow", einfach deshalb weil sie die Form von Schnee-Flocken hatten, aber dennoch aus Metall bestanden. Diese feuerten mit 6 Strahlen-Kanonen.und zwangen Nathan zu sehr hektischen unkoordinierten Ausweichmanövern. Dabei traf eine der Drohne das andere Bein des Mechs und sprengte es ab.
"UND DU BIST DER NÄCHSTE!!!" schrie Frost und stürmte mit dem Fenrir auf die Incubus-Reste zu. Als er mit dem Schwert zuschlug traf er auf eine Energie-Klinge am Arm des Incubus. Nathan reagierte blitzartig und rammte eine der Energie-Klingen am Bein des Mech durch das Cockpit des Fenrirs und damit durch Frost. Er schrie einmal laut auf vor Schmerz, wärend sein Blut an die hintere Innenwand seines Mechs spritzte.
"Niemand, nicht mal ein General von PAIN verdient es von dir ausgenutzt zu werden." sagte Nathan noch bevor er einen Energie-Stoß mit dem Energy-Driver auf den Fenrir abgab. Blitze zogen sich über den gesamten Mech und durch Frost selbst, dessen Qualen unerträglich sein mussten und auch nicht aufhörten als Frost selbst in Flammen aufging. Bis zu jenem Moment an dem der Reaktor seines Mechs hoch ging erlitt er qualvolle Schmerzen. Nathan dachte sichh lediglich, dass er das verdient hatte und machte sich auf den Weg zu Jakob und der Nightmare zurück.

"WAS? ICH soll einem Idioten wie DIR erklären warum hier gerade die 2te große Rebellion los bricht?" fragte Michael Corner aufgebracht. "Fang du lieber damit an mir zu erklären, weshalb eines unserer besten Schiffe fast zerstört durch das All geistert und du elendes Stück Scheiße mit deinem Versagerteam es nicht geschafft hast den Prototyp zu bergen oder zu zerstören."
"Es tut mir leid Vater." antwortete Daniel schnell unterwürfig. "Es ist alles wegen Nathan Tate. Ich kann ihm einfach nichts antun. Es geht einfach nicht."
"SCHNAUTZE! Weißt du eigendlich, dass ich das Einzige bin, was dich oder das Team vor der Hinrichtung bewahrt?"
"Selbst in unseren Welten oder denen des Wiederstandes gibt es doch schon lange keine offizielle Todestrafe mehr." stellte Daniel schockiert fest.
"Offiziell gibt es die auch nicht. Aber wir führen sie trotdem aus. Das bezeichnen wir dann als Kollateralschaden."
"Aber das. Das könnt ihr doch nicht tun. Das verrät alle Prinzipien, auf denen unser Staat gegründet wurde."
"HALT JETZT DEINE DUMME SCHNAUTZE! Außerdem denkst du viel zu viel. Ich habe kein Kind bekommen, damit es über meine Befehle und meine Ziele nachdenkt. Ich habe ein Kind bekommen, damit es mir absoluten gehorsam leistet. Und jetzt führe deinen Befehl aus und töte diesen Nathan Tate, oder ich werde dich persönlich mit der Plasma-Kanone hinrichten. HAST DU DAS VERSTANDEN?"
"Ja, Vater." sagte Daniel schnell, hektisch und in Panik, bevor sein Vater die Verbindung trennte. Wieder schwitzte er und wieder war sein Atem so als hätte er gerade 10 Stunden Hochleistungssport getrieben. Draußen in einer Massenschlacht hatte Daniel keine Angst. Aber wenn es um den Kontakt mit seinem Vater oder zu anderen ging, das sorgte bei ihm für Panik. Vielleicht wäre es besser für ihn alle Brücken abzubrechen und wieder genauso zu leben wie zuvor. Alleine und isoliert. Wärend dessen wurden die anderen 5 zu ihren neuen Mechs gebracht. 2 Dracula-Transformer, ein neuer Dragonforce, ein Torchbearer, der Ghostdragon und ein weiterer, der noch unter verschluss gehalten wurde, aber wohl der Enforcer war.
"ICH GLAUBS JA NICHT! WOOHOO!!!" schrie Drake einmal laut aus als er die neuen Mechs sah. Obwohl er mit den Draculas und den Dragonforces bereits bekannt war, kannte er den Torchbearer nur vom Hörensagen. Der Mech war genauso groß wie der Dragonforce, aber er errinnerte weit weniger an einen Drachen als viel mehr an einen Dämon, einen Teufel, wie man ihn sich vorstellt, mit Flügeln, Pferdefüßen und Hörnern auf dem Kopf. Und das obwohl die Maschine vollständig Metallisch und Mechanisch war. Der Ghostdragon machte seinem Namen definitiv alle Ehre. Der 30m hohe Mech wirkte wie ein mechanisches Drachenskellet mit ähnlichen Energie-Flügeln wie sie der Incubus verwendete. Bisher waren jedoch alle Funktionen des Mechs unbekannt.
"Die haben was für sich." sagte Kujiro völlig ruhig und Shiro nickte das ganze einfach nur ab.
"Ist schon klar wer welche Maschine bekommt?" warf Aimi nun ein.
"Ist doch völlig egal. Wir bekommen neue Hightech-Mechs. Ich bin ja so aufgeregt." schrie Katharina nun durch den ganzen Hangar.

Nathan kehrte langsam aber sicher zur Nightmare zurück und brachte den Incubus in den Frachtcontainer. Jakob brach ein weiteres mal fast völlig in Verzweiflung aus, als er sah was Nathan mit der Maschine gemacht hatte. Aber er kümmerte sich um die Reperatur, wärend Nathan die weiteren Schritte plante. Er musste an einen Ort, an dem ihm weder SOUL noch PAIN etwas anhaben konnte, der aber Zeitgleich ein gutes Überleben ermöglichte. Da gab es nur einen Ort. Das Freihandelszentrum Kagaru. Der einzige Planet, der Nathan bekannt war. Kagaru war ein reicher Planet der M-Klasse, der zwar selbstständig war, aber dennoch unter Kontrolle der Regierung stand. Auch wenn Nathan sich nicht 100%ig sicher war, ob er dort sicher wäre, es war besser als für den Rest aller Tage durch das All zu geistern. Er setzte den Kurs und hoffte, dass er innerhalb der nächsten Tage und Wochen heil ankäme. Wenn das jedoch funktionierte, dann könnte er dort endlich das lange geplante Upgrade für den Incubus vornehmen lassen. Dann könnten ihm solche Feinde wie dieser Frost so schnell nicht mehr gefährlich werden. Mit dem Gedanken an Frost zog sich automatisch eine Querverbindung zu Helena. Hatte er sie wirklich getötet, oder war es möglich diese Angriffe zu überstehen? Und wenn, hatte er sie dann in die richtige Richtung geschleudert, oder würde sie in ihrem Wrack verhungern? Daran durfte er jedoch nicht denken. Auf keinen Fall. Er hatte das getan was am besten für sie war. Ob sie es überlebt hatte oder nicht. Und wenn nicht, dann war sie wenigstens auf diese Weiße aus Frosts Fängen entkommen. Dennoch machte Nathan sich Vorwürfe dafür. Und überhaupt. Wieso dachte er ausgerechnet an sie nachdem er kurz zuvor an Frost gedacht hatte? Wahrscheinlich lag das einfach daran, dass er sie niemals ohne Frost getroffen hätte. Obwohl er es bedauerte, dass ausgerechnet Frost der Auslöser war, war er dennoch froh sie getroffen zu haben und wünschte ihr in Gedanken alles Gute, wo auch immer sie sich nun aufhielt.

Sie war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr, als ihr Privater Personen-Transporter die Grenze von Wiederstands und Regierungsgebiet übertrat. Kein Wunder, denn sie hatte mit ihrer Band schon seit Monaten keinen Auftritt mehr im Gebiet von SOUL. Die Rede war von Tina Bryant und ihrer Band Insultation. Vielleicht konnte sie sogar die aufgebrachte Stimmung im Regierungs- oder Wiederstandsgebiet wieder etwas verbessern, denn die Unruhen und die Schlacht am Grenzposten 37 blieben auch von ihr nicht ohne Kenntnisnahme. Aber sie machte sich wenig Sorgen. So lange ihre Auftritte immer mitten im Regierungsgebiet oder auf neutralen Planeten stattfanden war sie sich sicher, dass ihr keine Gefahr drohte. Weder von SOUL noch von PAIN. Hätte sie bereits jetzt schon gewusst was ihr blühte, hätte sie ihre gesamte Tour absagen lassen. So sah sie mit großer Freude auf das was sie glaubte vor sich zu haben. Massenweiße jubelnter Fans ihrer Musik und direkter Verehrer, die sie alle von ihrem Platz auf der Bühne sehen konnte.

"Ich hätte dich fast geschlagen." rief Katharina Drake zu als sie den Simulator verließ. Sie lag mit 34 Abschüssen ganz hinten, zusammen mit Drake, der 36 Abschüsse geschafft hatte. Bereits das waren unglaubliche Leistungen, wenn man bedachte, dass normale Piloten im Simulator nicht mehr als 15 bis 20, eher sogar weniger, schafften. Umso unglaublicher schien das was Shiro geschafft hatte. 54 Abschüsse und damit noch einmal 11 mehr als Aimi mit 43 Abschüssen. Erstaunlicher Weiße waren diese beiden jedoch immer noch nicht die besten. Das war nämlich Kujiro mit ganzen 68 Abschüssen. Aber wer seine Akte kannte, wusste auch über seine Qualifikationen bescheid. Simuliert wurde eine normale Gefechtssituation von einem Mech gegen eine ganze Gruppe, deren Zahl immer größer und deren Mechs immer stärker wurden. Als Simulierten Mech hatten sie alle den Dracula-Transformer gewählt. Aber auch die anderen Standard-Modelle des Militärs standen dem Programm zur Verfügung. In genau diesem Moment betrat Daniel den Raum. Er war lediglich auf der Durchreiße in den Hangar um den Technikern zu erklären, dass er den Enforcer nicht steuern wollte.
"Hey Daniel!" rief Katharina ihm plötzlich zu. "Ich hätte Drake fast geschlagen."
"Dann üb mal schön weiter." antwortete Daniel desinteressiert und wollte gerade weiter gehen, als Drake ihn unterbrach.
"Wieso versuchst du es nicht mal?"
Daniel sah sich um und stellte fest, dass nahezu jeder Blick im Raum auf ihn gerichtet war. Langsam aber sicher setzte er sich wieder in Bewegung, in Richtung Simulator.
"Na schön, wenns euch glücklich macht." waren seine Worte als er die Kapsel betrat. Als Mech wählte er den Aeon. Bereits das überraschte den Rest seines Teams, welches das simulierte Gefecht auf einem Bildschirm mit verfolgte. Mit jeder Sekunde die verging wurden ihre Gesichter immer größer. Selbst Shiro und Aimi sah man ein gewisses Erstaunen an. Das ganze Gipffelte als Daniel das Programm vollständig besiegte und ein großes rotes "System Error" auf dem Bildschirm erschien. Das bedeutete dass er weit über 100 Abschüsse hatte. Und das alles innerhalb von kaum 30 Minuten.
"Diese Programme sind alle lahm." sagte er als er die Simulator-Kapsel verließ und sich wieder auf den Weg in den Hangar machte.
"Warte mal." rief ihm Kujiro nach. "Wieso bist du so gut im Kampf?"
"Und noch viel wichtiger. Wieso haben wir bei unseren Kämpfen gegen den Prototyp nichts davon gemerkt?" setzte Drake nach.
"Du hälst dich wegen irgendwas zurück, oder?" stellte Katharina fest.
"Und ich will jetzt verdammt nochmal wissen was das ist." sagte Drake eindringlich. Daniel seufzte einmal und drehte sich zu den 5 um.
"Wenn ihrs unbedingt wissen wollt. Der Pilot des Incubus ist ein alter Freund von mir. Nathan Tate. Wir waren mal unzerrtrennlich. Sind zusammen in die Grundschule, auf die Mittelschule und auf die Militär-Akademie gegangen. Das meiste was ich über das Kämpfen weiß, weiß ich von ihm und wärend wir zusammen unterwegs waren, hat er auf mich aufgepasst, mich vor der Brutalität der Ausbilder, der anderen Kadetten und zeitweiße sogar von meinem eigenen Vater beschützt und mir durch die Prüfungen geholfen."
"Und was ist passiert, dass er heute nicht hier ist sondern gegen uns kämpft?" fragte Kujiro.
"Er hat das Vertrauen in das System verloren und das hat dazu geführt, dass wir uns zerstritten haben. Außerdem hatte er noch größere Probleme zu Hause als ich und eines Tages war er verschwunden. Später hab ich ihn dann mit diesem Transporter auf einer Handelsstation gesehen. Nur ganz kurz und das hat mir zumindest die Gewissheit gegeben, dass er noch lebt. Und jetzt das hier." antwortete Daniel und schlug Tränen aufgelöst gegen die Simulator-Kapsel. Katharina nahm das alles schockierend auf. Sie begann sich zu fragen ob Daniel irgendwelche possitiven Gedanken und Errinnerungen in seinem Kopf aufbewahrte. Fest stand für sie nur eins. Sie würde ihm helfen. Auch wenn sie selbst noch nicht genau wusste wie.

Kapitel 12 - Kagaru:

Auch wenn es logischer Weiße mit den momentanen Grenzkonflikten von PAIN und SOUL zu tun haben musste, war es dennoch erstaunlich, dass Nathan und Jakob keinem einzigen Schiff von SOUL mehr begegnet waren. Man schien soweit im inneren nicht mit einem Feind zu rechnen. So kam es, dass Nathan und Jakob wenig später den Planeten Kagaru vor sich sehen konnten. Er Planet war beinahe komplett dunkel-grau, von den unzähligen Gebäuden die sich darauf befanden. Im Orbit schwebten Stationen und Raum-Kolonieen, welche wiederrum per Molekular-Transporter-Routen verbunden waren. So konnte man auf bestimmten Plattformen von einer Station zur anderen oder gleich direkt auf den Planeten reißen, ohne ein Schiff zu verwendten. Die Technik des Molekular-Transporters war bereits mehrere Jahrtausende alt. Und dennoch hatte sie sich bis heute nicht durchgesetzt. Der Grund dafür war einfach, dass man gewaltige Energieen für die Prozesse der Zerlegung und Zusammensetzung brauchte und man die Moleküle auch nur über extremst Komplex berechnete Routen versenden konnte um sicher zu stellen, dass auch alle Moleküle an ihrem Ziel ankamen. Kagaru war insgesamt ein wahrer Lichtblick unter allen anderen Planeten im Regierungsgebiet. Die Architektur war auf Runde Formen ausgelegt und helle Farben dominierten das Gesamtbild. Ähnlich sahen auch die Stationen und Kolonieen aus. Die Sonne scheinte meistens sehr ausgiebig und die einheimische Tier und Pflanzenwelt war hier verglichen zu anderen näheren Planeten, noch nicht ausgelöscht. Nathan nahm Kurs auf eine der größeren Handelsstationen und flog hinein, als sich die Tore öffneten. Dann suchte er sich einen guten Andockplatz und schaltete alle Systeme ab, wärend die Andock-Klammern seine Nightmare an den 4 Ausläufern packten und eine metallne Brücke zur rechten Luftschleuse ausgefahren wurde.
"Da wären wir." sagte Nathan wärend er sich aufrichtete und zuerst einmal ausstrecken musste.
"Sind wir jetzt in Sicherheit?" frage Jakob vorsichtig.
"Wir haben kein einziges Schiff von SOUL auch nur in der Nähe gesehen. Jetzt chill erstmal und geniese die Freiheit."
"Ich glaub das erst wenn ich´s gesehen hab."
"Dann steigen wir mal aus."
Jakob sah sich begeistert umzusehen, als die beiden ausstiegen. Er hatte seit Wochen keine solche Station mehr gesehen. Immer nur das Innere der Nightmare und die Piratenstationen, die ihm Angst machten. Zu recht wie sich ja bereits herraus gestellt hatte. Niemand dort schien zu wissen wer sie waren oder es war ihnen egal. Tatsächlich schien es als wären sie nun wieder Frei. Zwar nur innerhalb dieses Orbits und auf dem Planeten, aber es gab Zonen in denen sie ihre Freiheit hatten. Nathan sah plötzlich auf eine der Holographischen Anzeigetafeln, auf der die Band "Insultation" ihre Tour und Ankunft auf Kagaru ankündigte.
"Am besten wir teilen uns auf. Du gehst dich um deinen Technikkrams kümmern."
"Und du? Was machst du?"
"Ich geh auf ein Konzert." sagte Nathan mit einem Lächeln im Gesicht, was alleine schon selten für ihn war. Jakob verstand es nicht. Aber es war ihm auch egal. Er ging sich um die Reperaturen am Schiff und das Upgrade für den Incubus kümmern. Dazu brauchte er immer noch Werftarbeiter. Am besten Freischaffende, die sie nicht verraten würden, im Ernstfall.

"Au, Mann ich bin ja so aufgeregt." schrie Tina aus, als sie Kagaru auf einem der Bildschirme in ihrem Personen-Transporter sah. Und genau das war sie auch. Kagaru war nicht nur ein neutraler Planet im bekannten Raum, sondern galt auch unter den Raumfahrern als einer der schönsten.
"Das ist schlecht." antwortete der Schlagzeuger der Band.
"Genau. Immerhin bist du die Frau an der Front. Wenn du aufgeregt bist vor einem Konzert haben wir ein Problem." warf die Bassistin der Band ein und begann dann zu lachen. Der Rest der Band stimmte mit ein.
"Was macht ihr denn als erstes wenn wir ankommen?" warf Tina ein, die immer noch aufgedreht war.
"Keine Ahnung. Wahrscheinlich das was wir immer machen. Im Hotelzimmer versuchen den Fans zu entkommen." gab einer der Gitarristen als Antwort.
"Also ich werde gleich mal die so lange angeprießenen Shopping-Zentren ausprobieren und dann eine Tour durch die Wildnis machen." fügte Tina nun noch hinzu.
"Wieso war mir das nur klar?" antwortete der 2te Gitarrist frustiriert. Wärend die Band disskutierte, trat der Transporter in die Athmosphäre ein und landete auf einem dafür vorgesehenen Landeplatz. Eine Art Angestellter des Konzertorganisators erwartete sie unten, wärend Sicherheits-Kräfte die Unmengen an Fans fern hielten, indem sie Kraftfelder aufstellten. So wurden die 5 in ihre Unterkünfte eskortiert, welche sie offiziel eigendlich gar nicht verlassen durften.
"Ich wünsche ihnen einen Angenehmen aufenthalt." sagte der Angestellte und ging wieder. Es dauerte kaum eine Minute, da sah Tina bereits eine Chance zu verschwinden. Sie begann ihre Kleidung vom Flug auf etwas anderes zu welchseln. Etwas üblicheres, als das Bühnen-Kleid, das sie sonst trug. Sie hoffte, dass das ausreichen würde um nicht erkannt zu werden und so verschwand sie einfach durch den Eingang des Gebäudes nach draußen.

Einmal mehr lag Daniel in seinem Quartier und hoffte in erster Linie auf etwas ruhe. Aber er hoffte auch, dass die Leute von der Fallen bald Nathan, den Transporter und viel wichtiger, den Prototyp gefunden hatten. Er wusste genau, dass das nicht einfach war. Immerhin galt es Millionen Energie-Signaturen auseinander zu halten. Plötzlich piepte die Kom-Anlage im Quartier.
"Mr. Corner. Wir haben das Ziel verloren." sagte jemand, der wie der Wissenschaftsoffizier des Schiffes klang. Wissenschaftsoffizier deshalb, weil diese Offiziere früher für die Datensammlung und deren Auswertung zuständig waren, damals als Raumschiffe noch zur Erforschung des Alls verwendet wurden. Heute waren sie nur noch die Personen, die die Sensoren bedienten. "Es gibt in den nächsten 12 Systemen nichts, was auch nur in Ansätzen dem entsprechen würde, was wir aus dem Datenkern ihres Mechs entnommen haben."
"Und was werden wir jetzt machen?"
"Warten bis das Ziel wieder erscheint. Der Käpten hat so lange einen kurzen Landurlaub angeordert. Unser Kurs führt uns momentan nach Kagaru."
"Wir sollen also untätig rumsitzen und Däumchen drehen?" warf Daniel schockiert ein. "Jetzt kann er noch nicht weit sein. Wenn wir." setzte er nach.
"Der Käpten ist ihrer Meinung was das angeht." unterbrach ihn der Wissenschaftsoffizier. "Das Ziel kann noch nicht soweit sein. Und deshalb werden wir es auch finden, sobald es sich wieder bewegt. Bis es das tut, werden wir uns ein wenig Ruhe gönnen. Und ich denke, dass uns das allen zusteht, nach dieser Schlacht gegen PAIN und die Piraten."
Mit diesen Worten beendete der Offizier die Verbindung. Schön, von Daniel aus könnten die sich so viel auf Kagaru amüsieren, wie sie wollten. Er würde die Mission vorran bringen. Das war alles was für ihn zählte. Kaum 5min. nach dem Gespräch mit dem Wissenschaftsoffizier klingelte plötzlich jemand an der Tür. Da Daniel keine Antwort gab, traten die Personen einfach ein.
"Hast du es auch schon gehört, Daniel? ES GIBT LANDURLAUB! UND DANN AUCH NOCH AUF KAGARU!" platzte die völlig aufgeregte Katharina raus. Mit ihr waren außerdem noch Drake und Kujiro gekommen. Letzterer verfolgte sie in der letzten Zeit ohnehin wie der letzte Stalker.
"Ähhh. Schön." sagte Daniel desinteressiert. "Ich werde mich drum kümmern, dass die Mission vorran geht."
"WAS?!?!" rief Katharina schockiert aus.
"Wir fliegen hier nach Kagaru und alles was der im Kopf hat, ist die Mission." sagte Drake und schüttelte den Kopf.
"Irgendwer muss es doch machen. Irgendwer muss ernsthaft bei der Sache sein, wenn ihr das schon nicht seit."
"Ja, aber ganz sicher nicht du. Du kommst mit uns. Wiederstand ist zwecklos." sagte Drake ironisch.
"Ja, aber die Mission."
"Das kann dieser Shiro machen." sagte nun Kujiro und damit waren alle Gegenargumente von Daniel wie weg gefegt. Es gab nun tausende Argumente dafür und kein eines mehr dagegen.
"Na, meinetwegen, wenns euch denn Glücklich macht." sagte Daniel immer noch desinteressiert und richtete sich auf. Dann machten die 4 sich auf den Weg in die Hangarbereiche.
"Juhu. Wir fahren nach Kagaru. Sonne, Strand, Wildnis und Shopping ohne Ende." rief Katharina aus und Daniel begann sich zu fragen, ob er nicht doch einen Fehler gemacht hatte.

Nathan bog um eine Ecke. Der Gang den er nun eingeschlagen hatte führte zu einer Reihe Transport-Plattformen. Eine kleine erhebung führte auf eine kleine Plattform, auf der wiederrum 5 kleine runde Plattformen nach oben ragten, welche blau leuchteten. Nathan betrat eine davon und murmelte "Oberfläche". Kaum eine Sekunde später wurde er in seine Moleküle zerlegt und erschien an einer anderen Plattform auf dem Planeten wieder. Er selbst hatte den Vorgang des Transportes gar nicht wirklich wahr genommen. Er hatte von einem Moment zum anderen seinen Standort gewechselt. Das war alles gewesen. Jetzt hatte Nathan jedoch ein kleines Problem. Er hatte nicht spezifiziert wo genau er auf der Oberfläche hin wollte, deshalb hatte das System einfach zufällig einen Ort für ihn ausgewählt. Gerade als Nathan sich in Verbindung setzte, kollidierte er mit jemandem.
"Entschuldigung." sagte die Person schnell bevor sie Nathan erstaunt ansah. "Nathan bist du das?"
"Live und in Farbe." antwortete Nathan, der sein Gegenüber längst als Tina Bryant erkannt hatte.
"Du hast dich ja fast gar nicht verändert, wenn man von deinen langen Haaren und deinem Gewichtsverlusst absieht."
"Du auch nicht." sagte Nathan und das meinte er wort wörtlich. Tatsächlich hatte sich in 7 Jahren, die es nun her war, dass er sie gesehen hatte, nicht viel verändert. Sie hatte immer noch diese optimale Figur, welche Körperfett und Muskeln; Beine, Hintern und Oberweite in perfekter Relation hielt. Genauso wie es für den Rest der Welt ein Rätsel war, wie sie mit diesem Körperbau und ausdrucksstarken Gesicht, ihren tiefgrünen Augen und ihren blonden etwas über die Schulter reichenden Haaren, immer noch nicht in festen Händen sein konnte.
"Was machst du denn hier?" fragte sie.
"Ich bin grade zufällig in der Gegend und da du hier ein Konzert spielen willst und das hier neutraler Boden ist, dachte ich, dass ich mal vorbei kommen könnte."
"Neutraler Boden?" war Tinas verwirrte Reaktion. "Nathan was hast du jetzt schon wieder angestellt?"
"Ich wollte nur nen neuen Auftrag um mein Schiff neu machen zu lassen, hab ihn bekommen, mir meine Ladung angesehen und jetzt jagt mich hier irgendwie der Rest der Welt."
"Das ist doch sicher nur die halbe Geschichte oder?"
"Jop. Aber wenn du mehr wüsstest, wärst du in großer Gefahr." sagte Nathan und Tina seufzte.
"Nathan, du warst schon immer ein Rebelle, schon in der Mittelschule. Da hatte ich mir schon gedacht, dass du mal Probleme kriegst. Aber nicht, dass es gleich so übel wird."
"Mach dir um mich keine Gedanken. Ich komme zurecht. Das bin ich immer."
"Naja. Am Ende hast du Mrs. Briggs in die Psychiartrie getrieben, obwohl sie das ja mit dir machen wollte." sagte Tina und Nathan begann zu lachen.
"Ja, das war wirklich ne lustige Sache. Oder als ich die Chemikalien im Schrank vertauscht hatte und dieser "Pseudo Einstein" nimmt 2 davon und kippt sie zusammen. Das Ergebnis. Eine Stichflamme, die bis zur Decke ging und das Dachmaterial auufgeschmolzen hat."
"Wegen dir ist damals der ganze Unterricht für die nächsten 5 Wochen ausgefallen." sagte Tina nun lachend. "Du hast recht, du bist immer irgendwie zurecht gekommen. Wie geht es Daniel so?"
"Wie´s ihm geht weiß ich nicht. Aber irgendwie hab ich dieses Gefühl, dass er ne ganz große Karriere bei SOUL angefangen hat."
"Das wünsch ich ihm zumindest sehr. Also. Ich hoffe du kommst zu meinem Konzert." sagte Tina und machte sich wieder auf den Weg in Richtung Einkaufszentrum. Was Nathan nicht wusste, war, dass die beiden beobachtet wurden. Von jemandem, für den es eigendlich gefährlich war, sich auf diese Weiße zu erkennen zu geben. Julian Hawk, der ehemalige Abgeordnete.
"Was sie beide hier tun ist gefährlich. Vor allem für ihre Freundin, Mr. Tate."

Jakob hatte mittlerweile alle Werftbereiche durch. Nirgends fanden sich freischaffende Arbeiter, die man für einen kleinen Lohn so etwas wie ein Mech-Upgrade bauen lassen konnte. Jakob begann sich wieder nach Future Corp und deren Anlagen zu sehnen. Er hätte einfach nur weiter die Ruhe bewahren müssen. Die Dinge wurden selten so heiß gegessen wie sie auch gekocht wurden. Besonders bei Future Corp. Sehr zu Jakobs Überraschung sprachen ihn plötzlich 2 noch recht Junge Männer an. Der eine schien ungefähr Nathans Größe zu haben und hatte ähnlich schwarze Haare wie er, allerdings hatte er sie zu Stacheln gegelt und auch noch leicht anblondiert. Der andere wirkte in seinem optischen Stil her, eher wie ein Löwe. Seine langen, dichten, braunen Haare und sein ähnlich farbener Kinnbart deuteten darauf hin. Dazu schien er gigantisch von der Größe und der Statur her zu sein.
"Hey, Mann. Du bist doch dieser Typ, der in den Werften nach Freischaffenden Arbeitern sucht." sagte der Größere von beiden.
"Ja, genau das. Warum?"
"Weil du deine Arbeiter gefunden hast."
"Hey, Alter. Ich kenn dich. Du bist Jakob Jakoby von Future Corp." sagte nun der Kleinere von beiden.
"Ahh. Ja." antworte Jakob zögerlich.
"ALTER, Ich habs gewusst. Ich habs gewusst." rief der kleinere und die beiden schlugen die Handflächen zusammen.
"Was ist denn mit dem los?" fragte Jakob.
"Für den bist du das absolut größte Vorbild überhaupt."
"Ich hab schon immer davon geträumt einen Mech zu bauen, so wie du. Ich darf doch Du sagen oder? Cool. Ähm."
"Thomas. Es ist gut jetzt." sagte der Große zu dem Kleineren und riss ihn aus seiner Hektik. "Wir sind hier für was anderes."
"Genau, richtig Mann. Das hat ich ganz vergessen."
"Wir wissen so einiges über dich und Nathan Tate. Und egal was ihr treibt und vor habt. Wir wollen einsteigen."
"Außerdem sind wir Werftarbeiter und kennen uns damit aus etwas nach Plänen zu bauen." fügte Thomas noch schnell hinzu.
Jetzt begann Jakob sich gar nicht mehr wohl zu fühlen. Diese beiden durchgeknallten Irren sollte er Nathan zumuten mitzunehmen? Konnte er sich das überhaupt selbst zumuten? Auf anderen Seite brauchte er dringend die Arbeiter, deren Fähigkeiten und Werkzeuge.
"Ähhh. Kann ich noch ein wenig drüber nachdenken und mich mit Nathan kurz schließen?" traute er sich letzten Endes zu sagen.
"Klar. Du findest uns im Wohnblock ZG46Alpha. Ich bin Jackson Jameston." sagte der Große nun.
"Und ich bin Thomas Dorn."
Die 3 reichten sich die Hände und dann machten sich Thomas und Jackson wieder auf den Weg.
"Ich glaube wir haben ihn verärgert." sagte Thomas.
"Du hast ihn mit deiner Verrücktheit verärgert." antwortete Jackson und die beiden bogen lachend um die nächste Ecke.

Julian trat aus dem Schatten in dem er sich versteckt gehalten hatte und nahm Nathan mit zu einem Platz, den er für sicher hielt. Julian war noch ziemlich Jung für einen Parlamentarier. Kaum älter als Nathan und nur 1,87m groß. Dafür aber weit besser genährt und muskulöser. Zumindest rein optisch. Nathan selbst war sich sicher mit Julian ohne Probleme fertig zu werden, wenn er müsste.
"Was soll das hier werden? Was treibt ein Abgeordneter wie du hier?" fragte Nathan verwirrt.
"Wie gesagt. Ich will dich warnen. SOUL ist hier."
"SOUL ist hier?"
"Ich sags mal so. Kagaru ist nicht halb so neutral wie es nach außen hin erscheint. Sie bauen den neuen Schiffsprototypen. Den superschweren Titan "Ethernal Darkness". Ein Schiff von Future Corp."
"Wieso bauen die das Teil nicht einfach bei sich in der Werft?"
"Weil nur die Werften von Kagaru groß genug sind um Superschwere Titanen zu bauen."
"Wieso risierst du deinen Posten um mich zu warnen?"
"Ich habe meinen Posten längst nicht mehr. Jetzt werde ich genauso verfolgt wie du und Dr. Jakoby. Nathan Tate. Ich kenne unmengen an geheimen Standorten des Militärs und hatte eine Zeit lang Zugriff auf die Unterlagen von AIR und weiß daher auch einiges über PAIN und ihre Standorte. Wenn du jemals etwas verändern wolltest an diesem korrupten System. Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür gekommen."
Nathan begann darüber nach zudenken. Er hatte eine Waffe, die es mit dem meisten was die Militärs sonst hatten, aufnehmen konnte. Wenn er es schaffen konnte dieses Schiff zu stehlen, würde es seine Lage auf jeden Fall verbessern. Auf der Flucht war er ohnehin schon. Außer dem Leben gab es nichts zu verlieren.
"Also. Erzähl mir von dem Schiff. Von seinen Fähigkeiten und wie es bewacht ist."
"Es ist wie gesagt ein Super-Schwerer Titan. Genaues weiß ich nicht auswendig, aber es verwendet Technologie des Wiederstandes und der Regierung. Das besondere daran ist jedoch, dass das Schiff von 3 Personen per Gedanken-Steuerung geflogen werden kann. Ähnlich wie der Incubus im Jäger-Modus. Ich hab bereits einen Plan ausgearbeitet um es zu stehlen. Es ist schwierig, gefährlich und kann uns alle das Leben kosten. Aber es ist möglich."
"Du hast tatsächlich mein Interesse geweckt. Ich werde mich kurz mit Jakob be."
In genau diesem Moment wurde Nathan vom Piepsen seines PDAs unterbrochen. Eine Nachricht von Jakob, darüber, dass er mögliche Werftarbeiter gefunden hatte.
"Das trifft sich wie gerufen. Am besten Treffen wir uns alle zu einer Besprechung." sagte Nathan.
"Noch was. Dieses Mädchen. Tina Bryant. Triff sie nicht mehr. Wenn SOUL euch beide zusammen sieht, ist sie auch in Gefahr. Auch wenn sie nichts weiß, wird SOUL sie vernichten."

Kapitel 13 - Das Konzert:

Nathan, Jakob und Julian hatten sich auf der Nightmare eingefunden. Sie standen in einem der engen Räume um einen Tisch auf dem Julian einen Holoprojektor plaziert hatte. Der Projektor zeigte schematische Aufteilungen der "Ethernal Darkness" und der Werft. Es war schwierig die Übersicht zu behalten bei der gewaltigen Fülle an Decks und Sektionen, aber glücklicher Weiße hatte Julian die wichtigen Bereiche rot markiert, so dass sie aus den Blautönen herraus gehoben waren.
"Ich denke der Plan ist einfach. Wir werden dafür Sorgen, dass sie denken, dass das Schiff einen Maschinen-Test macht. In Wirklichkeit stehlen wir es jedoch einfach." sagte Julian.
"Wie kommen wir in das Schiff rein? Ich dachte es würde schwer bewacht werden." warf Nathan ein.
"Nicht zur Wachablösung. Da stehen lediglich 2 Wachen am Hauptzugang, der Rest ist versiegelt. Aber die 2 Wachen können wir überwältigen."
"Und wie viel Zeit haben wir um den Rest dann umzusetzen?" fragte Jakob.
"5 vieleicht 8 Minuten."
"Das ist viel zu knapp." sagte Nathan.
"Aber zu schaffen." antwortete Julian.
"Und die beiden Wachen sind auch ein Risikofaktor."
"Also stellt sich vor allem immer noch die Frage wie wir in das Schiff kommen." sagte Jakob nachdenklich.
"Ähhh. Tschuldigung. Ich weiß, dass wir hier nichts verloren haben, aber wir könnten da vielleicht behilflich sein." sagte Thomas als er und Jackson den Raum betraten.
"RAUS HIER!!!" schrie Jakob direkt.
"Nein. Ich will wissen wie sie meinen uns helfen zu können." sagte Nathan.
"Wir sind Werftarbeiter. Wir haben freien Zugang auf alle Sektionen." gab Jackson als Antwort.
"Wie kommt dass den?" fragte Julian verwirrt.
"Naja. Wir Freischaffenden sind kostengünstiger als die Festangestellten. Deshalb sind wir auch meist um längen beliebter. Aber da es viel zu kompliziert wäre für jedes Schiff alles genau zu registrieren und es den Eigentümern oder in dem Fall den Wachen mitzuteilen, reicht eine Lizenz von uns einfach."
"Ist doch echt krass oder?" warf Thomas ein.
"Das rettet uns auf jeden Fall den Arsch." antwortete Nathan. "Jakob hat mir schon das Meiste über euch gesagt. Und wenn ihr das wirklich tun könnt, dann seit ihr definitiv dabei und fliegt mit uns mit. Aber seit euch darüber im klaren, dass ihr ab dem Punkt Kriminelle seit und verfolgt werdet wie Kriminelle und das von so ziemlich jedem."
"Ich habe lange drüber nachgedacht und für mich steht fest, dass ich in dem System nicht mehr leben will." antwortete Jackson.
"Außerdem ist es verdammt cool ein echter Ganster zu sein." setzte Thomas mit viel Ironie und Sarkasmus nach.
"Oder ein echter Pirat." sagte nun Jackson und die beiden begannen zusammen ein Piratenlied zu singen. Jakob schlug sich mit der flachen Hand ins Gesicht und Julian musste sich das lachen verkneifen.
"Nathan. Du willst uns doch nicht wirklich diese verdammten, irren Trottel aufhalsen oder?" fragte Jakob nun, aber Nathan schien ihn völlig zu ignorieren. Er hatte seine Entscheidung längst getroffen. Außerdem fand er Piratenlieder genauso klasse wie die beiden.
"Zeig ihnen die Baupläne, Jakob." sagte er völlig ernst. Jakob war zunächst verwirrt, da ihm jeder Zusammenhang zu dem fehlte, was er selbst zuvor gesagt hatte, aber er führte Nathans Anweißung aus und gab die Pläne für sein Incubus-Upgrade in den Holoprojektor ein, so dass dieser nun eine Vorher-Nachher-Ansicht auf den Transformer zeigte.
"Ist das dieses Super-Geheime Massenvernichtungsteil, wegen dem nach euch gesucht wird? Voll Krass." stellte Thomas fest.
"Definitiv. Und wir sollen daran rumschrauben?" fragte Jackson.
"Könnt ihr das denn?" warf Jakob ein.
"Überhaupt kein Ding." antwortete Jackson.
"Alter, ich hab schon an PAIN-Mechs rumgebastelt, da hatte ich noch Windeln an." setzte Thomas noch schnell nach.
"Du hattest bis zu deinem 12ten Geburtstag Windeln an." sagte Jackson ironisch.
"Da kann ich aber nichts dafür."
"Ich weiß. Ich weiß."
"Gut, also, wenn ihr das könnt, dann fangt bitte direkt an. Ich hätte das Upgrade gerne schon, wenn wir das Schiff klauen." sagte Nathan kurz bevor sein PDA piepste. "Also dann, entschuldigt mich mal eben."
"Wo willst du hin?" warf Jakob ein.
"Ich hoffe nicht zu dieser Tina Bryant auf das Konzert. Dadrüber hatten wir doch schon gesprochen." setzte Julian nach.
"Und ich habs ihr VERsprochen. Also." sagte Nathan bevor er den Raum verließ. Jackson und Thomas sahen sich nur verwirrt an. Es war für die beiden unglaublich, dass überhaupt die Möglichkeit bestand, dass Nathan Tina Bryant persönlich kannte.

Der Tag war gekommen. Der Tag des Konzerts. Der Tag an dem Tina nun endlich wieder vor Leuten aus den Regierungsgebieten stand. Sie war sich sicher, dass die Konzerthalle mal wieder völlig überladen war. Überladen mit Fans ihrer Künstlerischen Arbeit auf dem Musikalischen Sektor und auch mit Verehrern ihrer Person. Sie mochte es zwar verehrt zu werden, aber sie wartete dennoch lieber auf den Richtigen. Ob Nathan wohl sein Versprechen hielt und kommen würde? Ein seltsamer Gedanke, der ihr durch den Kopf ging, als sie ihr schwarzes Bühnen-Kleid anlegte und sich vorbereitete. Genau in diesem Moment brach die Tür auf. Ein ganzer Schwarm an Männern in schwarzer Panzeruniform mit Plasma-Gewehren betrat Tinas Unterkunft und richtete die Plasma-Gewehre auf sie. Dann packten 2 der Männer sie am Arm und rissen sie draußen, wo sie sie unsanft auf die Straße schleuderten. Tina begann sich umzusehen. Die Männer hatten die gesamte Band und alle Helfer auf die Straße geschleppt. Als sie sich nun die unbekannten schwarzen Gestallten ein wenig genauer ansah, konnte sie feststellen, dass auf ihren Bauchpanzern in weißen Buchstaben "S.O.U.L." stand. Jetzt wusste sie zwar, dass es lediglich die Regierung war, die sie überfallen gelassen hatte, aber sie verstand es nicht. Sie wusste nicht was sie schlimmes getan hatte. Einer dieser Männer ging durch die Reihen der Band und zeigte ihnen etwas auf dem PDA. Tina wusste nur nicht genau was. Erst als der Mann zu ihr kam und sie die Aufnahmen von ihr und Nathan auf der Straße, wie sich unterhielten, sah war ihr klar um was es denen ging.
"Sind sie das auf diesem Bild oder nicht?" fragte der Mann sie.
"Ja das bin ich. Aber er hat mir nichts gesagt was ihnen hätte helfen können."
"Das reicht mir aus. Festnehmen."
"WAS? Was ist denn der Anklagepunkt?"
"Hochverrat an der Menschheit."
"WAS? Aber. Mein Konzert, ich trete gleich auf."
"Ihr Konzert wurde gerade abgesagt, Mrs. Bryant."
"Was machen wir mit den anderen?" fragte nun einer der übrigen Männer.
"Es gibt keine anderen." antwortete der Anführer. "Macht mit ihnen was ihr wollt, hauptsache, sie sind hinterher Mundtot."
Das war scheinbar das Zeichen für die Männer, dass sie ihre Waffen ausrichten sollten. Alle Mitglieder von Tinas Crew brachen in sichtbare Panik aus. Jeder von ihnen schwitzte vor Angst. Einer der beiden Gitarristen der Band war es nun, der panisch aufsprang und einen der SOUL-Soldaten versuchte anzugreifen. Bevor er jedoch auch nur in die Nähe kam feuerte der Soldat mit seiner Plasma-Waffe. Das Projektil drang in seinen Körper ein und ließ ihn einfach zerplatzen. Dabei entleerten sich einige Organe und Blut über die nächsten Anwesenden. Selbst Tina bekam noch ein paar Spritzer Blut ab. Der Anführer der Truppe machte sich derzeitig wieder auf den Weg und überließ die Gefangenen dem guten oder bösen Willen seiner Männer. Diese erschossen erbahmungslos jedes männliche Mitglied. Der gesamte Straßenzug färbte sich rot, durch die unzähligen Blutspritzer und überall lagen Reste von Menschen herrum als die ersten Soldaten sich die wehrlosen Mädchen hinter Gebäude zogen.

Obwohl sich Daniel zuerst noch fragte, weshalb er das alles überhaupt mitmachte, fand er tatsächlich Gefallen an dem Landurlaub. Die 4 hatten ihre Raumanzüge ausgezogen und trugen nun normale zivile Kleidung. Zunächst waren sie mit Katharina in diversen Einkaufszentren gewesen, später machte Drake Daniel mit Videospielen vertraut und als letztes trank Daniel sein erstes Alkoholisches Getränk. Nachdem er eine Weile die Mission im Kopf hatte und viel zu ernsthaft an die Sache ran gegangen war, fand auch er in diese gelöste, humorvolle Athmosphäre rein, welche Drake und Katharina versuchten aufrecht zu erhalten und begann in einer Situation sogar zu lachen. Etwas, was keiner der anderen 3 jemals zuvor gesehen hatte. Nun waren sie auf dem Rückweg zu den Transporterplattformen. Und dieser Weg führte sie direkt an einem Massaker vorbei. Laute Schmerzens- und Panikschreie ertönten die Straße. Dazu konnte Daniel sehen, wie ein Plasma-Projektil in einen Mann einschlug und ihn zerfetzte. Dann sah er was die Soldaten von SOUL angerichtet hatten. Schnell rannte er in die Richtung ungeachtet den Rufen seiner Leute.
"Shit. Der hört nicht." sagte Drake und die 3 folgten Daniel.
"Was soll das hier?!?!" schrie Daniel die Soldaten an und hielt ein PDA hoch auf dem er seine Dienst-Akte zeigte.
"Befehl unseres Kommandanten." antwortete einer von ihnen.
"Seit wann ist das Vergewaltigen und direkte Hinrichten von Gefangenen ein legitimer Befehl?" fragte Kujiro verwirrt.
"Was ist ihr Auftrag?" warf Daniel wutentbrannt ein.
"Die Festnahme dieser Frau und das unter allen Umständen und mit allen Mitteln."
"Stoppen sie das oder ich sage ihnen das wird ein Nachspiel für sie alle haben!!!" schrie Daniel und die Soldaten begannen geschlossen zu lachen. Sie wussten genau weshalb. Es war noch nie vorgekommen, dass ein SOUL-Mitglied für solche Taten zur Verantwortung gezogen wurde. Zeitgleich konnte Daniel die Schreie einer Frau und anschließend das Feuern einer Plasma-Waffe, sowie Matschige, plätschernde Geräusche hören, wie sie nur beim Zerfetzen von lebenden Körpern entstanden. Er war längst zu spät gekommen.
"Hauen wir hier ab." sagte der nun befehlshabende Soldat und seine Leute versammelten sich um ihn. Erst jetzt fiehl ihnen, sowie auch Daniel, Katharina, Kujiro und Drake auf, dass Tina verschwunden und geflüchtet war.
"DAS ist alles ihre Schuld Mr. Corner." sagte der befehlshabende Soldat. "Es sieht ganz so aus, als hätte das ganze vor allem für sie ein Nachspiel. Wenn wir sie nicht wieder finden, werde ich sie vor ein Kriegsgericht stellen."
"Ja, sicher. Mein Vater ist Abgeordneter. Der wird das nicht zulassen." sagte Daniel lachend und das obwohl er wusste, dass sein Vater ihm nicht helfen würde und auch Drake, Kujiro und Katharina wussten das. Letztere war es auch, die ihre Hand auf Daniels Schulter legte und ihn aufforderte zu verschwinden, was sie letzten Endes auch taten. Dieser Vorfall hatte Daniels gesamtes Weltbild erschüttert und den anderen schien es genauso zu gehen. War das System etwa doch nicht so gut, wie sie dachten?

Tina rannte so schnell sie konnte. Sie hatte Angst. Angst vor der Polizei der Regierung. Das war doch völlig paradox. SOUL sollte doch eigendlich der Freund und Helfer in der Not sein. Stattdessen richteten sie solche Massaker an und verängstigten die Leute. Und so rannte sie weiter, so schnell und so lange sie ihre Beine trugen. Sie stoppte kurz um zu verschnaufen. Panisch sah sie nach hinten ob ihr jemand gefolgt war. Als sie sich nun um 90 Grad drehte griffen 2 Hände von hinten nach ihr. Eine davon packte sie am Bauch und eine andere drückte sich auf ihren Mund, so dass es ihr unmöglich war zu schreien. Die Unbekannte Person zog sie schnell in eine dunkle Gasse, wo der Unbekannte sie mit dem Rücken an die Wand drückte. Tina erkannte an der Körperpanzerung, dass es sich um einen der Soldaten von SOUL handeln musste. Das wars, damit war sie gefasst.
"Wenn du nicht schreist, egal was ich gleich mit dir mache, werde ich dich gehen lassen." sagte der Soldat und Tina nickte lediglich mit dem Kopf. Der Soldat nahm die Hand von ihrem Mund weg. Nun wäre für Tina der richtige Moment gewesen um nach Hilfe zu schreien. Aber ausgerechnet jetzt, wo sie sie am dringensten bräuchte, fehlte ihr die Stimme. Sie hatte Panik vor dem Soldaten, denn sie erahnte was ihr bevor stand. "Hab keine Angst. Ich werde dir nicht weh tun." sagte der Soldat in einem beinahe krankhaft zärtlichen Tonfall, wärend er mit der Hand über ihre Wange fuhr. "Ich bin doch dein größter Fan." setzte er nach und fuhr langsam zu ihrem Bauch herrunter. Das alles führte jedoch nur dazu, dass Tina noch mehr Angst bekam und nun am ganzen Körper zitterte.
"Das geht doch nicht, das könnt ihr nicht machen." murmelte sie leise vor sich hin.
"Ich bin Leutnant bei SOUL. Geht nicht, gibt´s nicht." antwortete der Soldat nun authoritär und entfernte seinen Helm. Zeitgleich warf er Tina zu Boden, so dass sie nun auf dem Bauch lag. Es gab für sie keine Möglichkeit mit Handfesseln einen vollausgebildeten Soldaten abzuwehren und wärend dieser nun die letzten Vorbereitungen traf, begann Tina langsam ihr Schicksal zu akzeptieren. Plötzlich schrie der Soldat einmal laut auf vor Schmerz. Jemand hatte ihm mit einem Stein auf den Kopf gehauen. Er blutete, wenn auch nur leicht. Dieser jemand, der den Schlag ausgeführt hatte, war Nathan, mit einigen sehr geschickten Bewegungen nahm er dem Soldaten sein Plasma-Gewehr und das PDA zur Kommunikation ab. Wärend er letzteres einfach auf dem Boden zertrat, richtete er die Plasma-Waffe auf den Soldaten. Dieser sah sich nun mit seiner eigenen Waffe konfrontiert. Nun war er es der sichtbar in Panik ausbrach.
"Legen sie die Waffe sofort weg! Das ist ein Befehl!" schrie der Soldat.
"Tut mir ja leid, aber das geht nicht." sagte Nathan völlig ruhig.
"Aber. Ich bin ein Leutnant bei SOUL. Geht nicht, gibt´s nicht."
"Dann hab ich Neuigkeiten. Geht nicht, gibt´s doch, Arschloch." sagte Nathan und feuerte die Waffe ab. Bereits als das Projektil den Panzer des Soldaten durchdrang und langsam auf den Bauch traf schrie er laut auf vor Schmerzen. Nachdem es komplett in den Soldaten eingedrungen war, begann das Plasma-Projektil sich auszudehnen und zerfetzte den Soldaten. Eine Explosion aus Blut, schleuderte Gliedmaßen, Knochen, Gedärme, Innereien und andere Flüssigkeiten weg und bespritzte den gesamten näheren Bereich der Gasse. Nun hängte Nathan sich das Gewehr um und wandte sich Tina zu. Sie stand immer noch unter einem schweren Schock. Kein Wunder nach dem was sie mitgemacht hatte. Nathan zerstörte ihre Fesseln und hob sie auf seine Arme.
"Woher hast du das alles gewusst?" fragte sie.
"Naja. Die Absage von deinem Konzert kam mir komisch vor, also bin ich nachsehen gegangen." antwortete Nathan. "Ruh dich aus. Ich bringe dich wohin, wo du sicher bist." setzte er noch an und trug Tina zur nächsten Transporterplattform und von dort auf die Nightmare.

Noch bevor irgendjemand ein Wort mit ihm hatte sprechen können war Daniel in sein Quartier verschwunden, nachdem der Personen-Transporter ihn und die anderen von Kagaru zurück auf die Fallen gebracht hatte. Er wurde diese Bilder nicht los. Diese Bilder von zerfetzenden Zivilisten und Soldaten, die sich an den Mädchen der Zivilisten bedienten. Und das alles auch noch in den eigenen Reihen. Er konnte das nicht einfach hinnehmen. Aber es konnte auch nichts tun. Er war machtlos. Wutentbrannt schlug er mit der Faust gegen seinen Türrahmen und dann zerstörte er mit beiden Händen eine Konsole. Der laute Krach führte dazu, dass Katharina schnell und ohne zu fragen das Quartier betrat. Schockiert starrte auf den einsam in der Mitte des Raumes stehenden, ihr mit dem Rücken zugewandten Daniel, an dessen Händen aus allen möglichen Schnittwunden Blut tropfte und auf die zerstörte Konsole hinter ihm. Es schien Daniel völlig egal zu sein, dass seine Hände verletzt waren. Stattdessen fiehl er unter Tränen auf die Knie. Erst jetzt traute Katharina sich ihm näher zu kommen. Zärtlich legte sie eine Hand auf seine Schulter und versuchte sich seine Verletzungen anzusehen. Daniel selbst starrte auf seine blutigen Hände.
"Sieh mich an. Sieh uns lächerliche Menschen an. Bluten tun wir so schnell." sagte er.
"Es ist kein Wunder, wenn du mit den Händen eine Konsole zerschlägst."
"Ich will diese Bilder endlich los werden. Wie soll ich die Menschen in diesem Staat vor Verbrechern beschützen, wenn die wahre Gefahr durch Verbrecher in den eigenen Reihen ausgeht?"
"Auf jeden Fall bringt es nichts, sich selbst zu verletzen!" schrie nun auch Katharina unter Tränen. "Wir alle würden diese Bilder gerne los werden. Aber das können wir nur wenn wir gemeinsam dagegen ankämpfen." fügte sie noch hinzu und umarmte Daniel. Zunächst noch verwirrt, begann Daniel die Umarmung zu erwiedern. Es schien sie beide zu stärken und ihnen die Kraft zu geben, die sie brauchten um zurecht zu kommen.
"Ich werde mich um die Verbrecher kümmern. Mit solchen wie Nathan fange ich an und mit solchen wie diesen Soldaten höre ich auf. Ich werde sie alle auslöschen. Das ist ein Versprechen." sagte Daniel und nach guten 5min. lösten die beiden ihre Umarmung.
"Komm. Ich bringe dich auf die Krankenstation."

Jackson und Thomas hatten wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Das musste nun sogar Jakob zugeben. Sie hatten wirklich 100%ig das umgesetzt, was Jakob auch in seinen Plan geschrieben hatte. Und auch Nathan staunte nicht schlecht als er seinen Mech wieder sah. Die gesamte Maschine war nun mit einer Rüstung versehen worden, die zwar alles etwas wuchtiger erscheinen ließ, aber dennoch ergonomisch geformt war. Selbst die Flügel hatten einige Rüstungsteile erhalten. Die Rüstung selbst war ebenfalls schwarz und einige relativ kleine Stachel- oder Schwertförmige Ausläufer gingen von ihr nach oben aus. Im Zentrum war etwas eingelassen, was wirkte wie eine nun verschlossene runde Öffnung, genau dort wo sich sonst ein roter Kristall befand. Was man dem Mech nicht ansah, war die Transform-Technologie des Wiederstands, aus der die Rüstung bestand. Die einzellnen Teile konnten sich zu Waffensystemen Transformieren, ähnlich wie bei den PAIN-Mechs.
"Ich bin tatsächlich beeindruckt." sagte Nathan.
"Das kannst du auch sein, Mann." warf Thomas ein.
"Es war echt ne menge Arbeit." sagte Jackson.
"Dann hätte ich das noch was zu tun." unterbrach Nathan sie und drückte einem von ihnen das Plasma-Gewehr in die Hand. "Ich brauche so schnell wie´s geht noch 5 von denen. Am besten Repliziert."
"Geht klar, Boss." sagte Thomas und verschwand mit der Waffe.
"Wie geht es Tina?" fragte Jackson so lange.
"Etwas besser. Sie ist fertig und muss sich mit der neuen Situation erst anfreunden."
"Sie ist jetzt eine gejagte des Systems, genau wie wir." sagte Julian, der gerade reingekommen war.
"Deshalb wird sie wahrscheinlich auch mit uns kommen."
"Ich weiß ja nicht. Mit einer Frau auf der Flucht? Das kann nicht gut gehen." sagte nun Jakob, als er den Raum betrat.
"Außerdem ist es letzten Endes alles ihre Entscheidung." sagte Julian abschließend, bevor sie sich wieder der Vorbereitung des großen Diebstals widmeten.

Es war ein kleinerer Schock für Tina als sie den Raum verließ in dem Nathan sie untergebracht hatte, und ihn direkt vor der Tür vorfand. Aber das war halb so schlimm, denn bei ihm wusste sie genau, dass er ihr nichts tun würde.
"Es tut mir leid." sagte Nathan relativ leise.
"Was tut dir leid?"
"Dass du in diese ganze Sache reingezogen wurdest, obwohl du gar nichts damit zu tun hast."
"Es gibt nichts wofür du dich entschuldigen musst. Ich bin mir sicher, dass du nichts dafür kannst. Du kannst nichts für das was die von SOUL tun."
"Aber ich bin trozdem dafür verantwortlich, dass dein altes Leben wie du es kanntest einfach zerstört wurde."
"Bist du nur hier um mir das zu sagen?"
"Nein. Ich bin hier um dir anzubieten mit uns mit zu kommen."
"Ist das denn für die anderen in Ordnung?"
"Die anderen sind völlig egal. Du bist jetzt eine gejagte dieses Systems. Genau wie wir. Und deshalb würde mir viel daran liegen, wenn ich dich mitnehmen und auf dich aufpassen könnte. Aber es ist deine Entscheidung. Wenn du es lieber alleine versuchen willst, dann steht dir das frei."
"Nathan. Du machst dir ja richtige Sorgen um mich." stellte Tina überrascht fest.
"Tut man das nicht so unter Freunden?" warf Nathan ein und eine Zeitlang war es völlig still. Dann umarmte Tina Nathan kurz.
"Ich würde mich freuen, wenn du auf mich aufpassen könntest." sagte sie abschließend.
"Gut. Dann werd ich das jetzt den anderen sagen und dir später erklären, was wir weiter planen."

Kapitel 14 - Burning Paradise:

Da saßen sie nun zu sechst und taten das was sie sonst auch taten. Versuchen zu feiern und sich von allem was geschehen war und noch geschehen konnte abzulenken. Alle tranken unmengen Alkohol, wärend Drake und Kujiro in diversen Video-Spielen ihre Kräfte maßen. Shiro und Aimi hatten sich, nach mehrfacher Aufforderung, auf einen Platz der Sitzgruppe in Drakes relativ groß ausgefallenen Quartier der Fallen gesetzt. Eigendlich war dies der Standard für Mech-Piloten auf dem Schiff, lediglich Daniel hatte ein Quartier, dass der niederen Besatzung entsprach. Mehr brauchte er auch nicht. Er hatte sich einen Platz in der näheren Runde genommen.
"Shiro, Aimi. Weshalb wolltet ihr eigendlich unbedingt dabei sein? Unser zusammen sein ist euch doch sonst auch egal." warf nun Drake mit einer gewissen Verwirrung ein.
"Wir wollten lediglich ein wenig mehr über den Vorfall wissen." antwortete Shiro.
"Und ein wenig menschliches Verhalten beobachten." fügte Aimi hinzu.
"Das klingt ja fast so, als wärt ihr keine Menschen." stellte Kujiro fest.
"Das sind wir in dem Sinne auch nicht."
"Das verstehe wer will." sagte Drake und wandte sich wieder dem Video-Spiel und dem Starkbier zu. Dann starteten sie noch eine Runde des alten Rennspiels. Und wenig später schrie Drake ein "ARG!" aus, als Kujiro zum wiederholten Male seinen Renngleiter in die Mauer gerammt hatte, was wiederrum ein Anlass für die beiden und Daniel war, zu lachen.
"Daniel. Warum zockst du nicht auch ne Runde mit?" fragte Drake nun.
"Würd ich ja gerne, geht aber schlecht." antwortete er und deutete auf seine recht starre Bandage an der linken Hand. Drake zuckte kurz mit den Schultern und starrtete einen weiteren Versuch. Katharina war in der Zeit kurz verschwunden gewesen. Nun kam sie zurück und setzte sich rechts neben Daniel.
"Hat eigendlich irgendwer bei der Tech-Einführung aufgepasst?" fragte dieser nun um sich von der für ihn peinlichen Situation abzulenken. "Ich weiß bis heute nicht was dieses Pyro-Driver-Dingens ist."
"Der Pyrokinetische Driver?" fragte Shiro nun. "Zunächstmal ist Pyrokinese, sowas wie Telekinese, aber eben so stark, dass sie sich zusätzlich in Form von Feuer sichtbar materialisiert und auch ähnliche Eigenschaften hat."
"Müsste das Feuer nicht in sich zusammen fallen, wenn es ins All kommt?"
"Es ist kein Feuer in dem Sinne, es ist materialisierte Telekinese auf Subatomarer Ebene. Deshalb erlischt es im All auch nicht."
"Das ist mir alles zu kompliziert. Hauptsache, die Waffe funktioniert, wenn ich sie brauche." sagte nun Drake und gerade dachte er, dass er Kujiro besiegt hätte, da tauchte dieser plötzlich wieder im Spiel auf und besiegte Drake doch noch. "Verdammt. Wie machst du das?"
"Können. Reinstes Können."
Wärend die beiden darüber disskutierten, nahm Katharina Daniels rechte Hand, die Hand die wieder ausreichend verheilt war. Daniel lief direkt rot an, als er ihre sanfte, zarte Hand in seiner relativ rauhen, von Verletzungen und körperlicher Arbeit geprägten Hand fühlte. Er wusste nicht ob es an dem vielen Bier lag, dass Drake ihm aufgedrängt hatte, aber es war ein schönes Gefühl für ihn. Shiro und Aimi beobachteten besonders diese beiden aufmerksam. Und das machte Daniel noch verlegener. Plötzlich blitze es draußen im All. Mehrere sehr gewaltige Sprungtore öffneten sich. Herraus kamen PAIN-Schiffe. Es dauerte kaum 2 Sekunden, da wurde der Bereitschaftsalarm aktiviert und Verstärkung gerufen.
"Verdammt. Was geht hier vor?" warf Daniel ein.
"PAIN greift einen neutralen Planeten an." antwortete Kujiro.
"Das ist doch unlogisch."
"Außer es geschiet etwas auf Kagaru, wovon keiner von uns etwas weiß."

Der Bug bestand aus einem lang gezogenen Keilgebilde. Dahinter war eine etwas dünnere Hecksektion, die hinten Rund endete. In der Mitte war das Heck gespalten. Außerdem waren an beiden Seiten des Hecks Trapezförmige Flügel angebracht, die wirkten, als würden sie die Keilform des Bugs weiterführen. In der Mitte des Schiffes war eine etwas höher und tiefer gebaute Mittelsektion, innerhalb welcher sich außerdem oben die Brücke, sowie unten das Andocktor für die größeren Schiffe befand. Am Ende dieser Mittelsektion befanden sich außerdem die Triebwerke. Der Bug war ebenfalls in 2 kleinere Spitzen aufgeteilt. Außerdem hatte das Schiff an diversen Stellen verglichen kleine nach vorne gerichtete Stachelartige Ausläufer, die beiden größten an den Enden beider "Flügel". Insgesamt war das Schiff sehr lang und breit, aber nur wenig in die Höhe gebaut. Die Farbe war eher ein dunkles grau mit einigen komplett schwarzen Stellen. Beleuchtet wurde das Schiff mit hellem blauem Licht. So präsentierte sich die Ethernal Darkness, das wohl stärkste bisher bekannte Schiff in der Flotte von SOUL. Aber selbst, wenn man das wusste, war es dennoch langweilig es zu bewachen. Zumindest dachten das die beiden Soldaten, die zu diesem Job abkommandiert waren. Zumindest stimmte die Bezahlung irgendwo.
"Hey, Leute." sagte Thomas und hielt den Wachen seine Lizenz vors Gesicht.
"Was wollt ihr jetzt noch in dem Schiff?"
"Wir haben vergessen eine Elektro-Leitung anzuschweißen. Das müssen wir dringend noch machen, sonst gibts ein schönes Feuerwerk beim ersten Maschinentest." sagte Jackson. Verwirrt sahen die Wachmänner sich an. Dann gaben sie schnell, fast panisch den Weg frei. Jackson und Thomas betraten das Schiff und nahmen sich kurz Zeit zum lachen, nachdem sie an Bord waren.
"Alter, wie dämlich kann man eigendlich sein?"
"Es weiß doch jedes Kind, dass die Elektroleitungen gar keinen Strom führen, wenn sie nicht fest und verbunden sind ."
Nachdem sich die beiden nun beruhigt hatten, gingen sie weiter in Richtung der Brücke. Diese hatte legiglich 3 Sitzplätze an Konsolen. Und diese Konsolen wiederrum bestanden aus lediglich 2 PADs. Ähnlich den Kontrollen eines PAIN-Mechs. Kaum hatten Jackson und Thomes die Brücke betreten und die Hauptenergie hochgefahren, färbte sich das blaue Licht rot und ein Alarm signal wurde aktiviert.
"Ist das der Eindringlingsalarm?" fragte Thomas.
"Nein schlimmer." antwortete Jackson lediglich und zog sein Kom-Gerät. "Nathan, hier ist der Feindalarm aktiv. Was ist hier los? Was bedeutet das jetzt?"
"Das bedeutet, dass ihr jetzt noch viel schneller arbeiten müsst als vorher." sagte Nathan über Kom und Jackson machte sich direkt an die Arbeit die Codes für die Steuersysteme mit einem Algorithmus von Jakob zu knacken. Thomas versuchte sich derweil an den Kampfsystemen. Eine Explosion ereignete sich draußen und schüttelte das gesamte Schiff einmal durch.
"Ich habs!" rief Jackson und setzte sich auf den Platz des Steuermanns. Wenig später aktivierten sich die Triebwerke der Ethernal Darkness und das Schiff bewegte sich langsam vorwärts. Es war ganz klar, dass das Schiff nur sehr langsam beschleunigte. Aber nun war es ohnehin längst zu spät um sie zu Stoppen. Das konnten nur noch die Schiffe da draußen.
"Shit! Ich hab hier alleine 40 Schiffe von PAIN, eins von SOUL. Dazu tausende Mechs und 10 große Anti-Schiffs-Geräte." sagte Jackson, der auch an die Sensorik verkabelt war. "Und auf dem Langstreckensensor kann ich die 60 Schiffe Verstärkung für SOUL sehen. Thomas. Beeil dich."
"Ey! Ich tu hier mein Bestes, Alter!"
Wärend die Ethernal Darkness sich langsam aber sicher auf das Schlachtfeld zubewegte, bereits erste Schüsse am gewaltigen Titanen vorbei fegten und Thomas daran verzweifelte die Kampfsysteme zu aktivieren tauchten plötzlich die beiden Wachen vom Eingang auf und richteten ihre Waffen aus. Bereits das Geräusch einer aufladenten Plasma-Pistole brachte die beiden Werftarbeiter dazu ihre Hände zu heben. Nun hatten sie ein weitaus größeres Problem als ihnen recht war.

Nun startete auch die Nightmare aus der gewaltigen Station, welche sich jedoch auf der anderen Seite des Planeten befand, was bedeutete, dass sie zuerst ganz Kagaru umfliegen mussten um bei der Ethernal Darkness an zukommen. Dennoch wagten sie es.
"Alles klar und jetzt. Vollgas." gab Nathan durch die Kom-Anlage an Julian durch, der zusammen mit Jakob und Tina im Cockpit saß.
"Verstanden." sagte Julian und führte den Befehl aus. Schlagartig beschleunigte das Schiff auf die Maximalgeschwindigkeit und darüber hinaus, so lange bis sie fast das 10-Fache der zugelassenen Geschwindigkeit erreicht hatten. Möglich war dies durch Jakob und Thomas, welche zusammen die Sperren entfernt hatten.
"Ich hoffe sie kommen so lange zurecht, bis wir da sind." murmelte Tina.
"Ich würde mir mehr Sorgen um uns machen. Ich meine, die sitzen in einem Übermodernen Riesenkriegsschiff und wir nur in einer kleinen, rostigen Blechdose mit Triebwerken. Wer hat wohl die höheren Überlebenschancen?" antwortete Jakob panisch.
Auf der anderen Seite des Planeten traf nun die Verstärkung von SOUL ein. 60 Schiffe beinahe aller Größen. Und kaum 5 Minuten später starteten die ersten Jäger-Staffeln und stießen vor. Das alles musste schnell geschehen, bevor es die von PAIN machen konnten. Aber auch die Truppen des Wiederstandes hatten sehr bald Jäger als Antwort geschickt. Im Orbit von Kagaru brach das reinste Chaos aus. Schnell wurden so viele Leute wie möglich von den Stationen auf die Oberfläche evakuiert. Und das nicht ohne Grund. Denn nun begann ein Artillerie-Feuer der Schiffe von PAIN. Gewaltige Energie-Projektile in nahezu allen Farben jagten von einer Seite auf die andere und gingen meistens ins Leere. Ein gewaltiges Graviton-Projektil schlug in eine der Kolonieen ein und riss einen ganzen Teil davon ab. Die Athmosphäre strömte aus und riss Gebäudeteile, Menschen, Fahrzeuge und Teile der Künstlichen Landschaft mit sich, bevor sich ein Kraftfeld aktivierte und den Schaden so gut wie noch möglich eindämmte. Innerhalb dieses Chaos galt es nun für die Jäger zu manövrieren. Einer der Vampires verfehlte sein Ziel und traf stattdessen einen herrenlosen Gleiter, der nun durch das All schwebte und brachte ihn zur Explosion. Wenig später krachte der Jäger jedoch in ein Metall-Schrapnel und explodierte. Nun rückten die Titanen, Dreadnoughts und Kriegsschiffe vor und versuchten den Mechs und kleineren Schiffen Deckung zu geben, das Feuer auf sich zu ziehen.

"Hände hoch!"
"KEINE BEWEGUNG!" schrieen die beiden Wachmänner, wärend sie weiter ihre Waffen auf Thomas und Jackson richteten.
"Öhm. Ich weiß ja nicht ob ihrs auch wisst. Aber da draußen fackelt gerade euer Paradies ab und wenn wir da mit dem Schiff reingeraten und mein Kollege hier es nicht hinbekommt die Kampfsysteme zu aktivieren, dann sind wir alle Toast. Ihr auch." sagte letzterer.
"SCHNAUTZE UND HÄNDE HOCH!"
"O.K. O.K. Chill mal, Alter." sagte Jackson und ging langsam auf den Soldaten zu. Wärend dessen verfehlte ein Vaporator die Ethernal Darkness nur sehr knapp. Stattdessen wurde die Werft getroffen und eine Verstrebung verabschiedete sich mit einer großen Explosion. Jackson nutzte nun die erst beste Gelegenheit um die Waffe des Soldaten zu packen und nach oben zu drücken. Schockiert von Jacksons gewaltiger Körperkraft griff dieser nun nach einem Messer und stach direkt zu. Jackson packte den Arm des Mannes und drückte so fest zu, dass er das Messer einfach fallen ließ. Zeitgleich feuerte nun der andere Soldat auf Jackson, traf jedoch nur seinen eigenen Mann, den Jackson schnell in die Schusslinie gezogen hatte. Der Oberkörper des Mannes zerfetzte und verteilte sich mit unter auch über Jackson. Der nahm nun relativ wütend die Waffe des gerade verstorbenen Soldaten und feuerte auf den anderen Wächter, der ein ähnliches Schicksal erlitt wie sein Kollege zuvor. Thomas sah sich traumatisiert um.
"Glotz nich so blöde. Mach lieber die Kampfsysteme klar!" rief Jackson ihm zu und setzte sich wieder an seinen Platz. Thomas begann direkt mit der Umsetzung dieser Order. Aber es war hoffnunglos. Der Algorithmus von Jakob schien nicht füt die Kampfsysteme zu funktionieren. Thomas forschte weiter und selbst er verstand es nun.
"Ich glaube, das bringt überhaupt nichts." sagte er. "Diese Pisser haben die Kampfsysteme mit nem anderen Algorithmus gesichert als den Rest. Das Ding von Jakob bringt nix."
"Dann versuch den Code selbst zu knacken."
"Ich? Alter, ich versteh nix von Mathe. Das klappt noch viel weniger!"
"Wenn du´s nicht in 15min. geschafft hast, sind wir beide Tod!"

Es dauerte nicht lange, da waren auch die Mechs an Bord der Fallen bereit. Das Schiff selbst wich gerade einem Tachyon-Projektil und einem Ionen-Strahl aus. Zeitgleich fuhren an beiden Seiten 2 große Waffensysteme aus, Photonen-Kanonen. Die Waffen schlugen in 2 Fregatten des Wiederstandes ein und zerfetzten sie einfach. Die ersten Mechs starteten bereits, als sich Shiro zum Rest gesellte.
"Das hat ja gedauert." sagte Kujiro.
"Was daran liegt, dass sich unser Auftrag geändert hat. Unser Ziel ist nach wie vor der der Incubus."
"Dann haben sie ihn gefunden?" warf Drake ein.
"Genau das. Er bewegt sich genau auf diese Schlacht zu."
"Na dann mal los." sagte Kujiro und sprang ohne weitere Umwege in seinen Dracula-Transformer. Aimi nahm nach wie vor den Dragonforce, mit dem sie sich nun schon aus kannte, Drake den 2ten Dracula-Transformer und Shiro nahm sich den Torchbearer. Daniel und Katharina blieben zurück.
"Meinst du nicht, dass du den nehmen solltest?" fragte sie vorsichtig und deutete auf den Ghostdragon.
"Nein. Den solltest du nehmen. Ich bleibe lieber bei der Maschine die ich all die Jahre kenne." antwortete Daniel und sah zu seinem Aeon. Katharina konnte nur schwer ihren Blick von Daniel nehmen. Und er bemerkte das.
"Daniel. Ich müsste dir vor dem Start noch was sagen. Aber ich weiß nicht wie." sagte sie nun. "Ich weiß, dass das hier vielleicht auch für dich nicht einfach wird, aber."
In genau diesem Moment unterbrach ein Torpedo-Einschlag sie. Das Schiff wurde einmal komplett durchgeschüttelt. Es war kaum möglich das Gleichgewicht zu halten.
"Heb dir das lieber auf bis wir wieder da sind." sagte Daniel und stürmte zu seinem Mech. Katharina seufzte kurz und ging dann ebenfalls zu ihrem Mech. Sie hoffte nur, dass sie noch Gelegenheit bekam, Daniel ihre Gefühle zu gestehen, dass sie beide heil zurück kamen. Das waren die Hauptgedanken, als sie mit dem Rest der Staffel startete.

Wärend die gewaltigen Vaporator-Geschosse in die Schilde der 4 rießigen Titanen krachten, luden die Dreadnoughts dahinter gewaltige Energie-Kugeln mit ihren Energy-Drivern auf und feuerten sie vor allem auf kleinere Schiffe, wie Kreuzer. Die Titanen bereiteten ihre mächtigsten Waffen vor. Die Transphasen-Kanonen. Wärend dessen waren die ersten Mechs in Schussweite. Die Mantis, Wraith, Dragonforce, Cerberus und wenigen Torchbearer-Mechs eröffneten ohne weitere Umschweife das Feueraufeinander, wärend die Aeons der Regierung und die Lichs und Scissors weiter vorwärts stürmten. Einer der Aeon-Piloten aktivierte ohne umschweife sein Energie-Buster-Schwert und zersägte den anfliegenden Scissors in der Mitte, bevor er den Puls-Werfern eines Mantis auswich und mit der im Schwert integrierten Plasma-Gattling Gegenfeuer gab. Ein anderer Aeon-Pilot hatte nicht so viel Glück und wurde von der Graviton-Kanone eines Mantis getroffen. Die gewaltige Gravitations-Kraft ließ den Mech einfach implodieren und zerquetschte den Piloten zwichen den Cockpitwänden. Aber auch eine Reihe weiter hinten war man nicht sicher. Einer der Dragonforces feuerte mit der Photonen-Kanone auf einen Wraith und traf den Reaktor. Der Mech hinterließ eine gewaltige Explosion, die sogar noch den Nebenmann mitriss. Nun griffen auch Jäger in diese gigantische Schlacht ein. Einer der Vampires feuerte direkt mit Raketen auf einen Lich und trennte den rechten Arm ab. Der Pilot reagierte schockiert und bemerkte dabei nicht die Energie-Strahlen aus dem Energy-Driver eines Cerberus. Der Mech wurde am Cockpit einmal durchschlagen. der Pilot ebenfalls. Er blutete noch lange aus, bevor endlich ein 2ter Strahl den Reaktor des Mechs traf und ihn zur Explosion brachte. Die mächtigen Kriegsschiffe von SOUL kämpften derweil mit einem anderen Problem. Den näher kommenden Anti-Schiffs-Mechs. Es waren 10 vom Typ Scarab. Ein Anti-Schiffsmech bis zur Titanengröße und das obwohl der Scarab selbst gerade einmal halb so groß war wie ein Titan. Zumindest in dieser Reißeform. Grundsätzlich hatte der Scarab eine flache, breite Form, weniger eine Hohe. An einem Oval-Bereich, an dem die lange Seite, die Front bildete gingen 3 Stachelartige Ausläufer nach hinten aus, wobei der mittlere länger war als die anderen beiden. In der Mitte befand sich außerdem eine Öffnung, die an ein Maul errinnerte und an den Seiten schien das Oval noch um 2 Sichelförmige Gebilde erweitert zu sein. Am großen Stachelausläufer waren 4 X-Förmige angeordnete Segel-Ausläufer angebracht, welche der Maschine etwas Insektoides gaben. Und die Öffnung an der Front wurde durch 2 weitere Ausläufer geschützte, welche auf den ersten Blick an die Hörner eines Scarabäus errinnerten, womit auch klar war, woher der Mech seinen Namen hatte. Die Farbe dieser Höllenmaschine war ein glänzendes Schwarz. Panisch gab einer der Dreadnought-Kapitäne den Befehl auf einen der Scarabs zu feuern. Die gewaltigen Photonen-Kanonen richten sich aus, die Projektile schlugen in ihr Ziel ein. Aber es war zwecklos. Die Maschine aktivierte einen gelbfarbenen Partikel-Schutzschirm, welcher die Energie der Dreadnoughtwaffen einfach in die Umgebung reflektierte. Somit traf ein Strahl aus Photonen eine Handelsstation und störte die Stützbauten für die künstliche Gravitation, so dass die Station unter ihrer eigenen Schwerkraft zusammenbrach und in brennenden Einzellteilen zunächst über das Schlachtfeld in Richtung der Planeten-Oberfläche stürzte. Dabei rissen unzählige Teile der Station auch Mechs und Jäger mit welche beim Eintritt in die Athmosphäre miteinander verschmolzen. Die Piloten erlitten die höllenartigsten Qualen, die nur möglich waren, wärend sie mit weit über 5000 Grad verbrannten. Langsam aber sicher kamen sich die Schiffe immer näher und es wurde immer schwieriger eine klare Front-Linie zu erkennen. Nun begann die wahre Schlacht.

Mit gewaltiger Geschwindigkeit näherte sich die Nightmare der Schlacht, welche bereits in vollem Gange war. Die Fronten waren mittlerweile völlig verschwommen. Das war zu erkennen und auch die Ethernal Darkness, welche immer mehr zwichen diese sehr unklaren Fronten driftete war kaum zu übersehen. Sie befand sich jedoch auf der anderen Seite der Schlacht und so war es unmöglich das Schiff zu erreichen ohne dieses Schlachtchaos durchqueren zu müssen.
"O.K. Nathan, wir stecken hier in ner Sackgasse." sagte Julian durch die Kom.
"Öffnet den Container. Es wird Zeit für einen kleinen Test."
"Und was jetzt?" warf Jakob panisch ein.
"Na was glaubst du wohl?" antwortete Julian ironisch.
"NEIN!" schrie Jakob nun noch viel panischer und bekam nur ein ruhiges "Doch" von Julian zurück und das immer wieder, wärend sich der Frachtcontainer öffnete und der Incubus langsam herraus segelte. 5 Sekunden später aktivierte sich die Energie des Mechs und Nathan aktivierte die Transformation zum Jäger. In dieser Form rasten die beiden Fahrzeuge nun Seite an Seite auf das Inferno zu. Und tatsächlich griffen bereits nach wenigen Metern die ersten Jäger frontal an. Julian wich nach unten aus und steuerte nun auf eine Fregatte der Regierung zu. Nun setzten sich 3 Jäger der Gremlin-Klasse hinter die Nightmare. Bevor sie jedoch feuern konnten, startete Nathan die Bat-Drohnen und schoss den Flügel von einem der Jäger ab. Der Pilot verlor die Kontrolle und krachte in eines seiner Staffelmitglieder. Der letzte Jäger krachte bei einem Ausweichmanöver in ein Trümmerteil einer PAIN-Fregatte. Julian wich nun einem Plasma-Projektil nach oben aus und Nathan einer Energie-Gattling zur Seite, bevor die beiden ihre Fahrzeuge hoch rissen und kaum einen Meter am Rumpf der Fregatte entlang flogen. Wärend sie das taten schlugen der ganzen Länge nach Quanten-Torpedos in das Schiff ein und hinterließen gewaltige Krater. Die Fregatte explodierte und brach in 2 Teile, die nun auch noch schräg voneinander wegdrifteten, genau auf die Nightmare und den Incubus zu. Nur sehr knapp entkamen sie ihrem sicheren Ende. Aber damit war es noch lange nicht vorbei, denn nun kam erst der Kern der Schlacht. Nathan begann plötzlich zu beschleunigen.
"Ich gehe den Weg frei räumen." sagte er durch die Kom.
"Na klasse!" schrie Jakob nun noch viel panischer als zuvor.
"SCHNAUTZE DA HINTEN!" schrie Julian zurück und wich einem Plasma-Strahl und einer gewaltigen Energie-Kugel aus, bevor einer der PAIN-Titanen mit einem Flakfeuer begann.

Mittlerweile war es nicht mehr weit für die Ethernal Darkness bis zur Schlacht. Und Thomas saß immer noch ratlos vor der Konsole der Kampfsysteme und versuchte den Code zu knacken.
"Ich gebs auf Alter." sagte Thomas deprimiert.
"Das tust du nicht! Wenn du´s schon nicht so hinbekommst, dann versuch irgendwelche Worte."
Und so saß Thomas nun da und versuchte Worte wie "Hirsch", "123456789" oder "Bahnhof" als Passwort einzugeben. Eben das was ihm gerade in den Sinn kam. Aber das war genauso sinnlos, wie sich mit der Mathematik dahinter befassen zu wollen, da Thomas davon einfach nichts verstand. Ein weiteres Quanten-Projektil verfehlte nun die Brücke nur sehr knapp und es war nur eine Frage der Zeit bis die ersten Mechs darauf aufmerksam wurden. Und dieser Zeitpunkt ließ nicht lange auf sich warten, als plötzlich ein Mech vom Typ Lich vor der Brücke erschien und seine Waffen ausrichtete. Schockiert sahen die beiden Werftarbeiter auf. Sie waren nun schon so weit gekommen, aber es war alles sinnlos gewesen. Die grüne Strahlen-Kanone des Mechs leuchtete auf und deutete bereits an, was nun bevor stand. Plötzlich schlugen jedoch Projektile eines Puls-Werfers in den Mech ein und brachten in zur Explosion. Wenig später tauchte der Incubus vor dem Brückenfenster auf. Die Arm-Panzerungen waren zu je 2 Puls-Werfern transformiert worden und transformierten sich nun wieder zurück. Das Schauspiel zog die Aufmerksamkeit von 2 Cerberus-Mechs von SOUL auf sich, die sich direkt auf Nathan und seinen Incubus stürzten. Dieser Griff über Kreuz nach den beiden Busterschwertern und zerteilte die beiden Feinde in der Mitte, noch wärend er die Schwerter eigendlich nur zog.
"Ich hab euch diese Möglichkeit jetzt gegeben. Nutzt sie gefälligst." murmelte Nathan, wohl wissend, dass seine Kom-Anlage abgeschaltet war. Und mit dem Mut der Verzweiflung gab er nun noch weitere Worte ein. Aber es funktionierte wieder nicht. Thomas schlug wutentbrannt auf die Konsole und gab anschließend das Wort "Arschloch" ein. Das Rote "Denied"-Zeichen (eng. für "Verweigert") wechselte kurz auf ein grünes "Granted"-Zeichen (eng. für "Gewährt") und anschließend eröffnete sich Thomas die gesamte Kontrolle über alle Kampfsysteme. Noch bevor Jackson etwas sagen konnte, aktivierte Thomas die Haupt-Schilde des Schiffes. Genau rechtzeitig, bevor ein Tachyon-Projektil in den Bereich der Brücke einschlug, aber keinen Schaden hinterließ.
"Au, Mann. Was für ein Glück." sagte Jackson erleichtert. "Was war das Codewort?"
"Willst du nicht wissen. Glaub mir." sagte Thomas und legte nun seine Hände auf die PADs, welche für die Kampfsysteme gedacht waren. Wenig später eröffnete die Ethernal Darkness das Feuer und Nathan stieß mit dem Incubus nach vorne, wo er mit den Puls-Werfern einen weiteren Lich zerstörte, die gerade versuchte seinen Incubus mit dem Rotor anzugreifen.
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Child of Bodom
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Re: [RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Jan 2014, 00:05

Kapitel 15 - Forcefield:

SOUL hatte für den Moment die definitive Oberhand über diese Schlacht. Kein Wunder, wenn man bedachte, dass sie weit in der Überzahl waren. Allerdings eine Gefahr gab es immer noch und das waren die Scarabs. Raven-Bomber und Crow-Korvetten starteten, wärend sich die Jäger zurück zogen und eine Eskorte für diese bildeten. Mehrere Staffeln flogen durch das gewaltige Chaos und die Piloten hofften möglichst bald in Schussweite zu kommen. In genau diesem Moment schlug ein Quanten-Projektil in eine Künstliche Kolonie und zerteilte die gewaltige Station in 2 Teile. Der weit größere Teil der Station verfiehl der Schwerkraft des Planeten und stürzte in Richtung Boden. Der zwar kleinere, aber immer noch Schlachtschiffgroße Teil schwebte auf das Schlachtfeld, wo es als eine Art Wand gegen die gewaltigen Waffen der Groß-Kampf-Schiffe diente. Als eine Transphasen-Kanone eines SOUL-Titans jedoch mitten in die Mitte des Teils einschlug, zerbrach es in unzählige Einzellteile, welche sich weiter über das Schlachtfeld verteilten. Dabei trafen sie mitunter einige Gremlin-Jäger, aber auch Bomber und Jäger von SOUL. Ein ganz besonders großes, sprizes Fragment durchschlug sogar eine Crow und brachte sie zur Explosion. Die erste Bomberstaffel war nun in Reichweite und feuerte umgehend die Torpedos ab. Erst jetzt tauchten PAIN-Jägerstaffeln auf und feuerten. Es schien beinahe so als wollte man dass die Scarabs angegriffen wurden. Denn in genau diesem Moment baute sich ein gewaltiger kugelförmiger Partikel-Schutz um die gewaltigen Anti-Schiffs-Mechs auf. Die Photonen-Torpedos schlugen ein und hinterließen gewaltige Explosionen, aber keinen Schaden. Wenig später fuhr eine auf einem Schlangenartigen Mechanischen Arm montierte Kanone aus dem Frontbereich aus. Die Abdeckung öffnete sich und die Wafffe wurde abgefeuert. Ein gewaltiger Strahl, der fast ein Drittel so größer war wie der Scarab selbst. Alles was dem Strahl in die Quere kam wurde einfach in seine Atome gespalten. Es gab keine Chance dieser Waffe zu entkommen. Das ganze Gipfelte, als der Strahl in einen Dreadnought einschlug und das Schiff ohne weiteres zur Explosion brachte. Das war die Macht des Kalamirs, der so ziemlich stärksten Waffe im Wiederstandsarsenal. Und nicht ohne Grund wurde sie von allen die bescheid wussten gefürchtet. Nachdem der Weg nun frei geräumt war starteten Brawler-Bomber und rasten durch die Überreste der SOUL-Schiffe und Mechs auf die andere Seite um die Titanen angreifen zu können und es sah nicht aus, als würde ihnen dabei etwas anderes außer dem Flakfeuer der SOUL-Schiffe im Wege stehen.

Die Ethernal Darkness fuhr einen großen 3-Fachen Waffenturm auf der Oberseite des Schiffes aus und feuerte die Waffen ab. Es handelte sich um einen 3-Fachen Photonen-Strahler. Die gewaltigen rot-weißen Strahlen durchschlugen ohne weitere Probleme einen Kreuzer von PAIN und rissen dabei noch den einen oder anderen Jäger mit, der zu spät ausgewichen war. Wärend alle dem versuchte Jackson das Schiff aus der Frontlinie zu manövrieren. Immer wieder leuchteten die gewaltigen Schilde des Schiffes auf, wärend Waffenfeuer darauf schlug und abprallte, wie ein Gummiball an einer Mauer. Thomas versuchte so lange noch weitere Waffensysteme dazu zu bekommen und Gegenfeuer zu geben. Nathan stürmte in der Zeit vor und feuerte mit Raketen auf einen Mantis, der zum Mech transformierte un mit den Puls-Kanonen versuchte alle zu zerstören. Wärend der Mantis beschäftigt war wich Nathan der Säure-Kanone eines Wraith aus und blockte den Rotor eines Lichs mit dem Buster-Schwert. Bevor dieser nun mit dem Energie-Schwert zuschlagen konnte transformierte Nathan den anderen Arm seines Mechs zu den Puls-Werfern und feuerte direkt auf das Cockpit. Er konnte durch ein Kom-Fenster richtig sehen wie der Pilot langsam zermatscht wurde, bevor der Mech explodierte. Nachdem das erledigt war wich Nathan wieder nach oben aus und entkam so dem Radiation-Turret des Wraiths, von vorher. Nathan hatte genug von dem und baute eine Energie-Kugel über den Energy-Driver auf, die er auf den Fernkampf-Mech von PAIN losließ. Die Kugel schlug ein und beschädigte alle Steuersysteme, so dass der Mech in das Waffenfeuer einer Fregatte schwebte und dort entgültig zerfetzt wurde. Die übrigen PAIN-Mechs zogen sich plötzlich zurück, als ein Plasma-Strahl durch ihre Reihen fegte und sie knapp verfehlte.
"Jetzt haben wir dich, Nathan Tate." tönte Drakes Stimme durch die Kom-Anlage.
"Was wollt ihr komischen Vögel denn wieder?" warf Nathan ein und wich 2 weiteren Plasma-Strahlen von Drakes Dracula-Transformer aus, bevor er mit den Puls-Werfern feuerte. Zeitgleich dazu aktivierte Shiro den Pyro-Driver seines Torchbearers und baute eine Feuerkugel zwichen den Händen des Mechs auf, die er auf Nathan losließ. Schockiert wich dieser zur Seite. War das gerade ein Feuerball gewesen? Oder hatte er nur halluziniert? Wenig später folgte jedoch ein weiterer Feuerball, dem Nathan nach oben auswich, direkt gefolgt von einem Ionen-Strahl von Katharinas Ghostdragon, dem Nathan zur Seite auswich. Wärend Nathans Verwirrung weiter zunahm rasten Drake, Kujiro und Daniel mit ihren Mechs auf den Incubus zu und zogen ihre Busterschwerter. Nathan wich schnell zurück und feuerte die Photonen-Kanone ab. Die 3 lösten ihre Formation auf und stürmten nun von verschiedenen Seiten auf den Incubus. Drake kam von Links, Kujiro von Rechts, Daniel direkt von Vorne. Kujiro und Drake blockte Nathan mit seinen Eigenen Busterschwertern ab und schob sie nach hinten. Und auch Daniel schaffte es nicht an den Schwertern von Nathan vorbei. Schlagartig wich er nach oben und machte Shiro den Weg frei, der nun einen ganzen Feuerstrahl auf den Incubus abfeuerte und einen Volltreffer landete.
"Yeah! Das war´s!" rief Drake voller Freude.

Die Nightmare befand sich immer noch mitten in dem gewaltigen Chaos der Schlacht. Es war bereits mehrmals ein Wunder, dass sie noch am Leben waren. Und wieder verfehlte sie ein Quanten-Projektil von einem PAIN-Dreadnought nur knapp. Julian korrigierte den Kurs einmal und wich plötzlich einer Frontal anfliegenden Jägerstaffel nach unten aus. Vampire-Jäger, die gerade auf dem Weg waren dire Brawler-Bomber abzufangen. Wärend dessen entging ihm jedoch, dass sich ein SOUL-Kreuzer über ihnen in Position gebracht hatte und mit allen Seiten-Waffen auf den Dreadnought darunter feuerte. Julian riss das Steuer schlagartig um und entkam den unzähligen Raketen und Energetischen Projektilen, welche nun stattdessen auf die Schilde des Dreadnoughts trafen und sie zusammen brechen ließen. Zeitgleich tauchte eine Staffel Crows und eine Staffel Ravens auf, welche ihre Waffen auf das Heck des Dreadnoughts feuerten. Mehrere Explosionen überzogen das Schiff und rissen die Antriebssektion aus dem Rest. Dieses Schiffsteil segelte nun schnell auf die Nightmare zu. Nachdem Julian es bemerkt hatte riss er das Steuer ein weiteres mal um, aber dieses mal nach unten, so dass die Nightmare nun genau auf den Planeten zu hielt. Wärend das Antriebssegment des PAIN-Dreadnoughts gegen ein kleineres SOUL-Schiff krachte galt es nun für Julian die Kontrolle wieder zu erhalten. Und das war gewiss nicht einfach. Die Gravitation des Planeten riss das Schiff beinahe schon an sich. Gerade als sowohl Jakob als auch Tina panisch aufschrieen begann die Nightmare zu drehen und sich wieder nach oben, also vom Planeten weg zu bewegen. In der Zeit verfehlte einer der PAIN-Titanen mit dem Kalamir sein Ziel und traf stattdessen die Werft, in der die Ethernal Darkness gebaut worden war. Die Station brach ähnlich wie die Handelsstation zuvor in sich zusammen und stürzte auf den Planeten und damit genau in die Flugbahn der Nightmare. Wärend Julian nach einem Weg durch die engen Trümmerteile suchte, griffen auch noch 2 Vampire-Jäger an, die das Schiff scheinbar erkannt hatten. Julian wich dem Waffenfeuer zur Seite aus und flog durch eine enge Öffnung zwichen den Trümmern. Der erste Jäger verfehlte die Öffnung und krachte gegen die Werftreste. Der 2te Jäger nahm einen anderen Weg zwichen den Trümmern durch und nahm die Nightmare wieder unter Feuer. Es war nun nicht mehr weit bis zur Ethernal Darkness. Plötzlich schob sich jedoch ein Kreuzer von PAIN in den Weg und nahm eine Korvette von SOUL unter Feuer. Die vielen Strahlen verfehlten dabei die Nightmare nur knapp und zerissen die Korvette ohne erbahmen. Zusätzlich dazu wurde der Jäger hinter der Nightmare getroffen und krachte gegen den Kreuzer, wärend die Nightmare nach oben auswich und mit ca. 2m Abstand an dem Kreuzer entlang flog.

Was zuvor noch Freude war, wandelte sich schnell in einen Schock um. Der Pyrokinetische Strahl von Shiro traf den Incubus zwar, aber er teilte sich lediglich in der Mitte und hinterließ keinen Schaden. Möglich war das durch die Energie-Flügel, die Nathan nach vorne umgeklappt hatte um sich zu schützen. Shiro beendete seinen Angriff und zog sich zurück.
"Ihr checkt das nicht, oder? Ich gebe euch den Mech nicht. Ich lasse euch das Gleichgewicht nicht stören." sagte Nathan.
"Und genau deshalb wirst du wie alle, die sich gegen unser demokratisches System stellen, zur Hölle fahren!" schrie Drake zurück und startete mit Kujiro einen Sturm-Angriff. Dabei feuerte er selbst die Plasma- und Photonen-Kanonen ab und überließ Kujiro die Erfassung mit den Raketen. Nathan wich nach hinten zurück und anschließend zur Seite aus, wärend ihm die Raketen weiter folgten. Nachdem er das erledigt hatte startete Nathan die Klingen-Drohen und ließ sie auf die Raketen feuern. Mehrere Explosionen umhüllten den Incubus und richteten ein weiteres mal keinen Schaden an. Drake und Kujiro hatten in der Zeit in den Jägermodus transformiert und stürmten auf die Explosionen zu, wo sie wieder zum Mech transformierten und mit ihren Busterschwertern zuschlugen. Drake schug niedrig zu, Kujiro hoch. Nathan seiner Seits wich kurz nach hinten und stürmte dann mit seinen eigenen Busterschwertern vor. Dabei trennte er beide Schwertarme der Dracula-Mechs ab und jagte ihnen jeweils einen Energie-Ball entgegen, der explodierte und die gesamte Panzerung der Mechs einfach wie ein Stück Glas zerbrach. Plötzlich begannen Shiro und Aimi mit einem Plasma-Feuer, was Nathan zum zurück weichen zwang. Seinem Gegenfeuer mit Energie-Kugeln wichen die beiden ohne weitere Probleme aus. Plötzlich tauchte Daniel von oben herrab und schlug mit den Schwertern zu. Schockiert blockte Nathan mit den beiden Energie-Klingen am Arm.
"Diesen Stil, den hast du von mir." stelle er fest.
"Cat, Jetzt! SOFORT!" schrie Daniel durch die Kom-Anlange. Und Katharina wusste direkt was sie zu tun hatte. Aber sie wusste nicht ob sie das wirklich tun sollte. In jedem Falle würde das Daniels Mech kampfunfähig machen und wenn Nathans Mech dagegen imun war, würde das Daniel in Gefahr bringen. Dennoch begann sie die Drohnen ihres Ghostdragons zu starten, welche das waren, was unwissende für die Rippen der Maschine gehalten hätten. Die Drohnen begannen sich um Nathans Incubus und Daniels Aeon zu formieren und schlagartig, bevor Nathan verstanden hatte was vor sich ging, hatten die Drohnen ein Kugelförmiges gelbfarbenes Kraftfeld um beide Mechs aufgebaut. Und das schien sogar noch perfekt und absolut undurchdringlich.
"Jetzt sind wir in meiner Reichweite." sagte Daniel und begab sich mit dem Aeon auf die andere Seite des Bereiches. "Nathan Tate. Du bist ein Feind der demokratischen Ordnung und als ein solcher werde ich dich nun bestrafen."

Mittlerweile hatte Jackson es geschaft einen Weg aus der Schlacht zu finden. Aber da die Ethernal Darkness nur sehr langsam auf Geschwindigkeit kam, würde es sicherlich noch eine ganze Weile dauern, bis es soweit war. In der Zwichenzeit richtete Thomas die Photonen-Strahler auf einen Titan von SOUL und nahm in unter Feuer. Wieder fuhren 3 dieser rot-weißen Strahlen über das feindliche Schiff, aber die Schilde hielten den größten Teil der Feuerkraft zurück. Nun feuerte der Titan zurück. Und das mit einer Unmenge an Raketen und Torpedos. Tausende kleine Waffentürme fuhren an der Seite der Ethernal Darkness aus, wie es die Waffen von PAIN-Schiffen taten und nahmen die Raketen automatisch unter Feuer. Aber es genügte nicht um das Schiff zu schützen. Unzählige Raketen schlugen in die Schilde und schüttelten das gesamte Schiff durch. Zeitgleich ging nun ein Kreuzer auf Kollisionskurs mit der Ethernal Darkness und feuerte mit Energie-Kugeln aus dem Energy-Driver. Da er sich innerhalb der Schilde des gewaltigen Titans fand rissen diese Schüsse kleine Löcher in die Panzerung und brachten den Photonen-Strahler zur Explosion. Thomas drückte eine weitere Taste und aktivierte kleinere Waffentürme, die sich als Plasma-Kanonen herraus stellten und nahm den Kreuzer damit unter Feuer. Bereits nach 4 Einschlagen zerbrach das Schiff in 2 Teile und schwebte als Wrack über das Schlachtfeld.
"Ich weiß nicht ob ich das hier noch lange mitmachen kann." sagte Thomas. In dem Moment sah er nach draußen, genau dorthin wo gerade einer der Scarabs seine gewaltigen Klauen ausfuhr. Diese waren groß genug um einen ganzen Titan zu umschließen und genau das war was auch geschah. Dann zerbrach der Sacarab das gigantische Schiff einfach so mit einem Ruck und schleuderte beide Stücke zur Seite, wo sie zur Gefahr für andere Schiffe wurden. Nun griffen Brawler-Bomber mit Graviton-Torpedos an und es war fraglich ob die automatische Flak ausreichen würde um sie alle abzufangen. Dazu richteten alle 10 Scarabs die Kalamirs und Radiation-Turrets auf die Ethernal Darkness.
"Du Jackson, ich glaube, die wollen uns nicht SOUL." stellte Thomas nun fest.
"Schön, dass du es auch schon kapiert hast."
Jackson gab vollen Schub zur Seite und versuchte den Scarabs die Frontseite zu zudrehen, ein möglich kleines Ziel abzugeben. Dennoch war es fast unmöglich, aus den Scarabs zu entkommen.

Nathan sah sich um, suchte nach einem Weg zu flüchten, nach einer Schwäche im Kraftfeld, aber es schien nicht so, als gäbe es eine. Trozdem musste er irgendwie dort raus kommen. Daniel wartete derzeit darauf, dass Katharina endlich tat was ihr Aufgetragen war. Das Kraftfeld war nur der erste Schritt des Plans. Der 2te Schritt musste immer noch ausgeführt werden. Was hielt sie davon ab diesen Schritt zu machen? Wovor hatte sie Angst? Mittlerweile hatte Nathan verstanden, dass er nur entkommen konnte indem er eine der Drohnen zerstörte. Schnell begann er den Kopfpanzer zur Quanten-Kanone zu Transformieren und das blau-weiße Energie-Projektil aufzuladen. Bevor er jedoch feuern konnte, sah er Daniel auf sich zukommen. Die Schwerschläge von ihm blockte Nathan mit den beiden Buster-Schwertern. Dann stießen sie sich beide wieder voneinander ab und schlugen wieder zu. Und Katharina rätselte weiter, ob sie wirklich den 2ten Schritt des Plans einleiten sollte. Und wenn es schief ging? Sie wollte Daniel doch unbedingt noch was sagen. Sie schrie einmal und aktivierte dann die 2te Phases des Plans, welche das Betriebsystem aller Mechs und Fahrzeuge in dem Kraftfeld löschen sollte. Bei Nathan begann plötzlich die Beleuchtung im Cockpit auszusetzen und seine Sicht verzerrte. Und bei Daniel sah es ähnlich aus.
"Was geht hier vor?" frage Nathan über die Kom.
"Bald wird dein Mech unbrauchbar sein. Und dann ist ein weiterer Feind der Demokratie beseitigt." antwortete Daniel und stürmte ein weiteres mal mit den Buster-Schwertern auf den Incubus zu.
"Welche Demokratie? In einem korrupten System wie dem euren, gibt es keine Demokratie!" sagte Nathan als er die Schläge abblockte und Daniel nach hinten schob. Zeitgleich begann Nathan das linke Busterschwert in seine Fragmente aufzuspalten und es Daniel entgegen zu schicken. Obwohl der es schaffte 3 von 4 Teilen auszuweichen, trennte das 4rte Teil den rechten Arm seines Aeon ab. Wärend all das geschah griffen die Klingen-Drohnen von Nathan eine der Drohnen des Ghostdragons an und zerstörten sie. Das Kraftfeld brach zusammen und Nathan war wieder frei.
"Unmöglich!" schrie Kujiro aus und selbst Shiro konnte nicht bestreiten, dass er schockiert davon war.Nathan rief seine Drohnen zurück und wich wenig später den Energie- und Feuerkugeln von Shiro und Aimi nach oben aus. Wärend sie weiter feuerten lud Nathan die gewaltige Kanone im Zentrum seines Mechs auf. Die Prisma-Kanone. Ein schwarz-roter Energiestrahl um den herrum sich violette Blitze entluden, raste auf den Ghostdragon zu. Katharina geriet in Panik. So sehr, dass sie nicht mehr wusste, wie sie jetzt reagieren sollte. In ihrer Panik traf sie eine Taste auf den Kontrollen, die bewirkte, dass 8 weitere, kleinere Drohnen einen Energie-Schild um den ungewöhnlichen Mech errichteten, welcher die Prisma-Kanone abblockte.
"Kujiro. Angriff!" rief Drake und die beiden griffen ohne Umwege mit ihren Photonen-Kanonen an. Nathan wich nach vorne-unten aus und zog wieder die Buster-Schwerter. Kujiro hatte in der Zeit seine Waffen zu 100% auf Nathan ausgerichtet und wartete auf den richtigen Moment. Gerade als er jeoch abdrücken wollte schob sich Daniel in seine Schussbahn und schlug mit dem noch übrigen Energie-Buster-Schwert zu. Das zwang Nathan zum Ausweichen nach oben, von wo aus er seine Klingen-Drohnen wieder startete und sie auf Kujiros und Drakes Mechs losließ. Die Strahlen durchsiebten Arme und Beine der Mechs und trennten sie fein säuberlich ab. Daniel schrie schockiert auf und es war Shiro, der in dieser Situation die Ruhe bewahrte und einen Rückzug vorschlug. Nathan sah ihnen kurz nach, bevor er 2 Strahlen-Kanonen eines Scissors auswich und ihm auffiehl in welcher schweren Lage die Ethernal Darkness war. Er hatte eigendlich überhaupt keine Zeit sich mit Daniel und seinem Team zu befassen, oder mit PAIN-Mechs.

Kapitel 16 - Jumpdrive - Sprungantrieb:

Die Nightmare raste an der langen Seite des PAIN-Kreuzers entlang welcher gerade von einem Dreadnought von SOUL unter beschuss genommen wurde. Nachdem eine Unmenge an Plasma-Strahlen die Schilde des Kreuzers zum Zusammenbruch gebracht hatten, rissen Unmengen an Raketen und Photonen-Torpedos Löcher in den Kreuzer. Explosionen bildeten sich rund um die Nightmare, welche nun nach oben flog und der Explosion des Kreuzers nur knapp entkam. Die Flak des SOUL-Dreadnoughts nahm den Transporter nun automatisch unter Feuer. Mit einer Waaghalsigen Schraube wich Julian den unzähigen kleinen Energie-Projektilen aus und tauchte nach unten ab als einer der Titanen von PAIN den Dreadnought mit den Vaporatoren, Kalamirs, Radiation-Turrets und Graviton-Waffen unter Feuer nahm. Nun befanden sie sich wieder auf direktem Kurs zur Ethernal Darkness und es schien nicht als müssten sie diesen Kurs sobald nochmal korrigieren.
"Jackson, Thomas. Wir kommen jetzt gleich rein." sagte Julian eindringlich durch die Kom. Bevor Jackson und Thomas jedoch eine Rückantwort geben konnten schob sich die Fallen in den Weg der Nightmare, gefolgt von einem SOUL-Titan dahinter. Die Fallen feuerte direkt beide Photonen-Kanonen zusammen mit allen Raketen-Werfern ab. Julian drehte die Nightmare um 180 Grad und zog nach unten, so dass er den Schüssen der Fallen auswich, welche nun stattdessen denn Titan von PAIN trafen. Die Schilde blitzten kurz auf, bevor der Titan das Feuer erwiederte. Dieses mal wich die Fallen zur Seite aus und die Schüsse trafen den Titan von SOUL. Wärend die Nightmare nun wieder einen Kollisionskurs auf das gewaltige SOUL-Schiff gesetzt hatte, entlud sich ein gewaltiges Feuerwerk zwichen den beiden Titanen. Immer wieder verfehlten Waffen die Nightmare nur knapp. Insgesamt lief die Schlacht nicht besonders gut für SOUL. Spätestens nachdem die Mechs von PAIN ihre Drohnen gestartet hatten erwießen sich die von SOUL als unterlegen. Da konnte ihnen auch kein Energy-Driver mehr helfen. In der Zeit feuerten die Scarabs auf die Ethernal Darkness. Die 10 Strahlen der Kalamirs fegten über das Schlachtfeld. 9 davon verfehlten das Schiff jedoch und einer genügte nicht um die Schilde des Superschweren Titans zum Zusammenbrechen zu bringen. Und auch die Radiation-Turrets Die Gefahr war jedoch noch lange nicht gebannt. Wärend die gewaltige Hauptwaffe der Scarabs neu auflud richteten sie ihre Klauen auf die Ethernal Darkness und feuerten die Radiation-Turrets ab, die darin montiert waren. Immer wieder krachten die Feuerballartigen Gebilde in die Schilde des Titanen und brachten sie langsam aber sicher der Null entgegen. Jackson versuchte alles rauszuholen, was der Antrieb des Schiffes hergab, wärend Thomas nach einer geeigneten Gegenmaßnahme gegen die Scarabs suchte. Nun schlugen auch noch die Torpedos in die Schilde und brachten sie zum Zusammenbruch. Dazu war es nur noch eine Frage der Zeit bis die Titanen von SOUL auf die Idee kamen, die Ethernal Darkness anzugreifen.
"Wo bleiben die anderen?" warf Thomas ein.
"Die stecken zwichen den beiden Titanen fest!"

Die Fallen flog zwichen den unzähligen Kreuzern und Kampf-Schiffen entlang, immer knapp an den PAIN-Schiffen entlang um nicht ins Feuer zu geraten. Auf diesem Schiff zu landen war nicht einfach. Dennoch hatten Daniel und sein Team es geschaft. Alle verließen nach und nach ihre Mechs und Kujiro stürmte wutentbrannt auf Daniel zu.
"Du Vollidiot!" schrie er Daniel an. "Kannst du eigendlich noch was anderes als im Weg zu stehen?"
"Es war mir nicht bewusst, dass ich im Weg bin." verteidigte sich Daniel ohne großes Durchsetzungsvermögen.
"Wir hätten ihn haben können, wenn du nicht im Weg gewesen wärst, verdammte Scheiße nochmal!"
"Wie gesagt ich."
"Was du gewusst hast oder nicht ist mir scheißegal. Ein guter Mechpilot weiß wann er im Weg ist und wann nicht."
"Soll ich jetzt auch noch Gedanken lesen?"
"Willst du mich Provozieren, du kleiner Versager? Glaubst du wirklich, dass mir ein Versager, der nur im Weg steht, gewachsen ist?"
"Kujiro. Hör auf!" mischte sich nun Drake ein.
"Ich werde nicht aufhören! Daniel hat vielleicht die besten Werte am Simulator, aber in der Schlacht ist er nur ein im Weg stehender Versager!"
"Kujiro. Drake hat gerade was zu dir gesagt." mischte sich nun auch noch Shiro ein.
"Ich werde nicht damit aufhören, bevor dieser Versager nicht aus unserem Team aussteigt."
In genau diesem Moment schlug ein Quanten-Projektil in die Schilde des Schiffes und schüttelte es komplett durch. Die 6 hatten Probleme das Gleichgewicht zu halten. Und nun wurde ihnen allen auch wieder bewusst, dass da draußen noch eine Schlacht lief.
"Ich werde zusehen, wie ich anders behilflich sein kann." sagte Drake und verschwand. Kujiro sah Daniel noch einmal Hasserfüllt an und verschwand ebenfalls gefolgt von Shiro.
"Daniel. Egal was Kujiro gesagt hat, er." sagte nun Katharina.
"Nein. Er hat recht. Ich hab wie immer nur im Weg rumgestanden. Das kann ich eben am Besten." antwortete Daniel leise und kurz war es bis auf die Schlacht draußen völlig still. "Was wolltest du mir überhaupt sagen?"
"Ähhhhh. Nicht so wichtig." antwortete Katharina schnell und verlegen.
Die Fallen feuerte noch einmal die Photonen-Kanonen auf einen PAIN-Kreuzer, bevor sie nach oben aus der Umlaufbahn des Planeten und damit aus der Schlacht verschwand. Der Auftrag dieses Schiffes war immerhin nicht der Kampf gegen PAIN sondern gegen Nathan und sein Gefolge.

Die Nightmare wich einem Tachyon-Strahl aus und anschließend einer Plasma-Gattling des SOUL-Titans, der nun mit dem Energy-Driver eine Energie-Kugel auf den Titan von PAIN abfeuerte. Obwohl dieser Angriff ein Volltreffer war und ein nicht allzu kleines Loch in das Schiff riss, feuerte das PAIN-Schiff weiter und begann die Front in Richtung des SOUL-Schiffes zu drehen. Zeitgleich wurden Gremlin-Jäger auf die Nightmare aufmerksam und nahmen den Transporter unter Feuer. Julian ging mit der Nightmare ein weiteres mal auf direkten Kollisionskurs zum SOUL-Schiff und wich den Plasma-Gattlings des Titanen und Puls-Kanonen der Jäger aus. In genau diesem Moment griff eine Staffel Vampire-Jäger von oben an. Einige Schüsse streiften den Frachtcontainer und andere trennten den Flügel eines Gremlin-Jägers ab, der nun in einen anderen Jäger seiner Staffel krachte. Die anderen Jäger ließen von der Nightmare ab und widmeten sich denen von SOUL zu. Julian hielt jedoch trotz allem weiter auf den Titan zu.
"Das schaffen wir so nie!" schrie Jakob. Tina war der selben Meinung, aber traute sich nicht etwas zu sagen. Zu allem Überfluss waren es nun auch noch weitere Vampire-Jäger und eine Crow-Korvette, welche die Nightmare nun unter Feuer nahmen. Es war völlig unmöglich, das hier durchzustehen. Plötzlich begannen gewaltige Explosionen das Schiff von Innen herraus zu zerreißen und in 5 Teile zu sprengen. Verursacht wurde das durch Nathan, der mit der Prisma-Kanone den Reaktor des gewaltigen Titanen zerstört hatte. Nun landete er auf einem der gewaltigen Trümmerteile mit der Front in Richtung der Nightmare und sah zu, wie sie zusammen mit den Angreifern durch die Mitte flog. Dann drehte er sich plötzlich um und feuerte mit den Puls-Werfern auf die Jäger und setzte einen Energieball auf die Korvette nach. Keines der Schiffe hielt den Waffen des mächtigen Incubus stand. Und nun war der Weg zur Ethernal Darkness entgültig frei.
"Jackson, wir kommen jetzt rein! Mach die Tore auf!" schrie nun Nathan durch die Kom und flog neben der Nightmare her. Jackson reagierte nicht verbal auf die Order, aber in dem er die Hangartore öffnete. Mit wenigen Millimetern Spielraum erreichte die Nightmare den Hangar des Titanen und der Incubus folgte wenig später.
"Und jetzt den Sprungantrieb!" schrie Jakob panisch und Jackson begann hektisch die Aktivierungssequenz. Langsam bildete sich der Energiewirbel um den Titanen und bildete das Wurmloch. Dabei umschloss der Wirbel 2 Scarabs und riss sie in ihre Einzellteile bevor der Titan in das Wurmloch eintrat und verschwand. Wohin? Das wusste keiner. Lediglich derjenige, der den Sprung berechnet hatte und das war Jakob gewesen. Langsam aber sicher zogen sich alle SOUL-Schiffe aus der Schlacht zurück. Damit war nun der Weg auf den Planeten für PAIN frei und sehr bald wäre der Planet eingenommen. Wer sich die Sternenkarte ansah wusste, dass es von dort aus nur noch 10 Sprünge und damit 10 potenzielle Schlachten waren, bis zur Erde, dem Hauptquartier der Regierungskräfte.

Es war finster, eng und unbequem. So wie die Gefängnisse von PAIN eben waren. Und sie waren überbelegt und das obwohl es nur noch wenige gab, die überhaupt das Glück hatten in einem zu landen und nicht direkt hingerichtet zu werden, so wie der Pilot in seinem ehemaligen Team. Wie lange saß er nun jetzt eigendlich schon? Er wusste es nicht genau. Wahrscheinlich waren es nur einige Tage, aber Ray kam es vor, als würde bereits ein ganzes Jahr in diesem Bau verbringen. Und warum das alles? Weil er einem Mann die Treue geschworen hatte, der behauptete für den Kampf gegen das korrupte Regierungssystem zu stehen, aber in wahrheit nur ein einfacher, tyrannischer Diktator war. Was war nun besser? Eine korrupte Regierung oder ein Diktator? Egal was nun besser war, Ray hatte nicht die Absicht im PAIN-Gefängnis zu bleiben. Dieser Vorfall mit seinem untergebenen hatte ihm stark zu denken gegeben. Nun war Ray sich sicher, dass PAIN genauso schlecht war wie SOUL. Aber was war besser? Die Piraten? Die Banden, die Clans, die ebenfalls von tyrannischen Anführern kontrolliert wurden und noch brutaler waren als beide Systeme zusammen? Aber was gab es sonst noch? Die Antwort war ganz klar und lautete Nathan Tate. Nathan Tate war der einzige, der schaffte, völlig losgelöst von einer dieser 3 Gruppen zu existieren und zu überleben, egal mit welcher Gewalt sie kamen und er war, so viel bekam Ray von den Aufsehern her noch mit, als Wiederstandskämpfer gegen SOUL und PAIN zusammen aktiv geworden. Damit war es klar was Ray nun tun würde. Er schloss die Zellentür kurz und verließ seinen beengenden Raum und das so schnell wie möglich, denn es war gerade Schichtwechsel. Die Ideale Gelegenheit um aus dem Gefängnis auszubrechen. Seine Treue zu Ronald Pain hatte ihre Grenzen erreicht und er hoffte, dass es sehr vielen anderen ähnlich ergehen würde.

Wie hatte es nur soweit kommen können? Zuerst war sie Sklave bei Frost gewesen und dann trieb sie mit ihrem Mechwrack von einer Piratenstation zur nächsten, wo sie genauso unfrei war wie vorher auch. Sie war wirklich vom Pech verfolgt, dachte Helena sich, wärend sie sich in dem vom Aufbau her an eine Bar errinnernten Raum umsah. Überall saßen Piraten herrum und begutachteten die Zahlreich vorhandenen, attraktiven Frauen. Sie machte sich so klein wie sie konnte um möglichst nicht aufzufallen. Aber in ihrem tiefsten Inneren wusste sie, dass sie das früher oder später doch tat. Und so begann sie sich psychisch auf die ihr bevorstehende Aufgabe vorzubereiteten. Einer der unansehnlichsten Piraten stand auf und ging an die Theke. Wenig später verschwand er mit einer der Damen in einen anderen Raum. Was darin geschah wollte Helena gar nicht genau wissen, denn ihre spätere Aufgabe bereitete ihr schon genug sorgen. Ihr Job war es die ankommenden Piraten sexuell zu befriedigen. Sie war zu einer Hure gemacht worden.
"Helena. Los, du bist dran." sagte der große, extrem stark wirkende, aber in keiner Weiße attraktive Mann hinter der Theke in einem eindringlichen, agressiven Ton und deutete auf einen Piraten, der vor der Theke stand. Er war wohl zwichen 45 und 50 Jahren alt, konnte aber genauso gut noch älter sein. Auch wenn er ansehnlicher war, als der letzte Pirat, der mit einer der Frauen in einem Zimmer verschwunden war, war er immer noch nicht das, was Helena als ihren Traummann bezeichnen würde. Aber sie hatte nicht die Wahl. Sie konnte gerade einmal froh sein noch am Leben sein zu dürfen und so ging sie zu dem Kunden hin und nahm ihn an der Hand, zog ihn langsam aber sicher in das entsprechende Zimmer, wo sie ihrer Aufgabe nachging.

Die Ethernal Darkness fand sich außerhalb jeden Gebietes wieder. Mitten in einem Asteroidengürtel. An einem Ort an dem es sonst nichts gab, nur die Felsen und das Schiff. Hier waren sie eine Weile sicher, könnten allerdings auch nicht manövrieren, wenn diese Sicherheit nicht mehr gewehrleistet war. Jakob hatte also einmal mehr ganze Arbeit geleistet. Er war eben der Beste in der Naturwissenschaft. Noch etwas wackelig auf den Beinen verließ er als erstes die Nightmare, gefolgt von Tina und Julian. Nathan wartete bereits im fast völlig leeren Hangarraum.
"Wir sind doch noch am Leben oder?" warf Jakob verwirrt ein.
"Klar sind wir das. Und wenn ich mir den Pott so ansehe, dann werden wir das wohl noch ne ganze Weile bleiben." gab Nathan als Antwort und wieß sie dann an ihm zu folgen. Die Gänge waren wie erwartet hell erleuchtet und weit weniger düster als es das äußere Erscheinen des Schiffes vermuten ließ. Ihr erstes Ziel war die Brücke. Jackson und Thomas schienen dort bereits zu warten. Auch sie hatten sich erst jetzt die Zeit genommen das Innere des Schiffes genau zu betrachten. Es gab lediglich 3 Plätze mit Steuer-Konsolen, die im vorderen Bereich als Dreieck angeordnet waren. 2 davon waren vorne, einer weiter hinten. Die beiden vorderen Plätze waren für Steuerung und Kampfsysteme. Der mittlere Platz kontrollierte die stategischen und taktischen Systeme. Dahinter befanden sich 3 weitere Sitzplätze, jedoch ohne Konsolen. Alle Sitze errinnerten mehr an Luxussessel, als an Raumschiffsitzplätze. Damit bot die Brücke 6 Sitzplätze. Als wäre das Schiff für einen bestimmten Zweck gebaut worden und der erschloss sich aus der Zahl. Dieses Schiff sollte die Parlamentarier transportieren. Daher der hohe Aufwand es in den Kagaru-Werften und dann auch noch geheim zu bauen. Die Brücke besaß außerdem 2 Replikatoren und war komplett hell erleuchtet und machte eine angenehme Athmosphäre, troz der fortschrittlichen Technologie.
"Nicht übel." sagte Nathan.
"Ich werd mich mal im Maschinenraum umsehen." sagte Jakob.
"Und ich werd mich mal dem entschlüsseln der Spezifikationen widmen." sagte Julian.
"Nathan? Gehen wir uns die Quartiere ansehen?" warf Tina nun ein und Nathan nickte das ganze ab. Als die beiden verschwunden waren erwachten Thomas und Jackson wieder aus ihrer Starre.
"Ich glaubs immer noch nicht, dass Nathan wirklich Tina Bryant kennt." sagte Thomas.
"Das findest du unglaublich? Ich finds unglaublich, dass sie gerade direkt vor uns gestanden hat." antwortete Jackson.
Nathan und Tina fuhren mit dem Lift einige Decks tiefer und gingen um 2 Ecken bevor sie einige der Quartierräume fanden. Tina trat als erstes ein und konnte ihre Begeisterung kaum noch in Worten ausdrücken. Selbst sie und sie war bereits einiges gewohnt, war einen solchen Luxus nicht gewohnt. Und nicht nur, dass das Quartier luxuriös war, es war auch noch groß.
"Nimms mir nicht übel Nathan. Aber das ist schon was anderes als auf deinem rostigen Transporter." sagte sie voller Begeisterung. Nathan lächelte lediglich und ließ sie alleine. Nachdem er nun so viel mitgemacht hatte, fiehl es ihm schwer sich damit anzufreunden sicher zu sein und nicht am Rande jedes Existenzminimums leben zu müssen.

"WAS SOLL DAS HEIßEN? ENTKOMMEN?" schrie Michael Corner so laut auf, dass es der ganze Rest des Raumes hören konnte.
"Wir sind an ihnen dran, Vater. In 3 Tagen haben wir." sagte Daniel leise und wurde von seinem Vater lautstark unterbrochen.
"Wir liefern dir neue Mechs und den Incubus auf dem Silbertablett und du und dein Team von Versagern schaffen es nicht einen einzigen Mech zu beseitigen?"
"Sie haben den Mech verbessert, wärend wir auf der Jagd waren."
"Halt deine dämliche Fresse und spar dir deine Entschuldigungen für das Kriegsgericht auf." sagte Michael sehr zum Schock seines Sohnes. "Denn vor dem werden du, dein ganzes Team und, was viel schlimmer ist, ich landen."
"Wir brauchen nur noch 3 Tage."
"Du hast einen Tag."
"Das kann ich unmöglich schaffen."
"Daniel. Es war schon immer der Traum der Familie Corner, die Menschheit in eine neue noch ruhmreichere Era zu führen. Und nun, mit mir als Herren und dir als Werkzeug des Herren, können wir das zum ersten mal auch wirklich erreichen. Aber dazu brauchen wir diesen Prototypen zurück."
"Ich kann ihn aber nicht vor 3 Tagen zurück holen."
"Verstehe. Du willst mich also kläglich im Stich lassen. DU ELENDES STÜCK DRECK, WILLST DU DAS?" schrie Michael seinen Sohn an und brachte ihn an den Rande eines Tränenausbruchs. "Ich hätte niemals ein Kind kriegen dürfen. Wenn man sich auf andere verlässt und wenn es das eigene Blut ist, ist man verlassen. Mich fängt es langsam an vor meiner Entscheidung zu ekeln."
"2 Tage. Schneller schaff ichs nicht die Daten auszuwerten und eine neue Strategie aufzustellen." sagte Daniel tränenaufgelöst.
"Verstehe. Ich werde versuchen euch diese Zeit noch zu geben. Aber mehr ist wirklich nicht mehr möglich."
"Verstanden."
"Mach mich stolz, mein Sohn." sagte Michael abschließend bevor er die Kom-Verbindung trennte. Die ganze Zeit hatte Katharina außerhalb des Raumes das Gespräch mit gehört. Und jetzt wurde auch ihr alles klar. Daniel wurde vom eigenen Vater benutzt und ließ sich anscheinend auch noch gerne benutzen.
"Du kannst ruhig rein kommen. Dieser Raum ist für alle da." hörte sie plötzlich Daniel schluchzen. Noch etwas schockiert davon, dass er es wohl die ganze Zeit gewusst hatte tat sie ein und fand Daniel in einer Ecke sitzen. "Wie soll ich es schaffen in einem Tag einen neuen Plan aufzustellen, dass wir ihn am nächsten ausführen können? Das ist unmöglich."
"Dann lässt du dir die Zeit die du brauchst." sagte Katharina und versuchte Daniel zu beruhigen.
"Ich will aber nicht, dass ihr alle vor einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt werdet."
"Das ist eine leere Drohung von deinem Vater."
"Ich wäre froh wenn es wirklich so wäre. Ich meine du hast doch gesehen, wozu das Militär einfach so in der Lage ist oder?"

Kapitel 17 - Sicherheit:

"Das ist also unsere Ausgangslage. Wir haben die Ethernal Darkness, Kagaru und damit unsere größten Schiffswerften, sowie den mächtigsten Mech überhaupt verloren und den Wiederstand auf dem Vormarsch hier her." sagte Michael Corner auf einer Notfallsitzung des Parlaments.
"Ich finde es ist Zeit dafür, die Notfallrechte für den Kriegsfall einzusetzen." sagte nun Kane.
"Nein, soweit sind wir noch nicht." antwortete Kenji Yamamoto schnell, wohl wissend was das bedeuten würde.
"Außerdem wissen wir dann noch nicht, wer diese Rechte bekommen sollte."
"Ist doch ganz klar. Michael Corner."
"Michael ist zwar einer unserer besten Politiker hier, aber von Kriegsführung hat er keine Ahnung. Ich schlage da eher Kamov oder Kane vor."
"Nein. Kenji hat völlig recht. So weit sind wir noch nicht." warf nun Michael ein.
"Ich bin nicht dieser Meinung und ich beharre weiter darauf." antwortete Kane schnell.
"Soweit ich mich errinnere, hast du diese ganze Situation verursacht. Also kümmere du dich darum sie wieder zu bereinigen."
"Das wollte ich in jedem Falle gerade tun." antwortete Kane.
"Ach wirklich? Mit welchen Maßnahmen?" stellte John Hadden in den Raum.
"Ich habe vor mit der Walls of Chaos zu starten, die Fallen zu treffen und selbst mit dem Faceless, unserer neuesten Errungenschaft, den Kampf gegen Nathan Tate aufzunehmen."
"Das klingt interessant." sagte Michael mit einem großen Grinsen im Gesicht.
"Dennoch sollten wir uns weitere Schritte im Falle Not-Recht im Kriegsfall vorbehalten." sagte nun Kamov.
"Das werden wir. Aber es ist noch eine Weile hin, bis wir sie wirklich einsetzen. Bis dahin stellen wir eine schwere Defensiv-Linie in den Kalino-Gürtel und eine weitere auf Zorion."
"Ich stimme zu." antworteten alle Abgeordneten außer Kane. Aber das genügte um die Entscheidung zu besiegeln. Wutentbrannt verließ Kane den Raum, nachdem die Sitzung geschlossen war und schlug mit der Faust gegen eine Tür. Das Metall verbog sich und zerriss unter dem schieren Druck von Kanes Schlag. Schnell besann sich Kane wieder und sah sich schnell um, ob ihn auch niemand dabei gesehen hatte. Sein Plan war ohnehin schon gefährdet. Wenn ihn jemand dabei sehen würde, konnte er den Plan komplett vergessen. Michael Corner dagegen verließ den Saal mit einer gewissen Freude. Die anderen 5 vertrauten ihm auf jeden Fall mehr als sie Kane trauten und wenn Kane nun persönlich gegen Nathan Tate kämpfen würde, bestand sogar eine gewisse Chance ihn bald für immer los zu sein.

"Sollten wir nicht mal nach ihm sehen? Er ist schon seit über 6 Stunden da drinne." sagte nun Drake zu Kujiro, als die beiden an einem Datenverarbeitungsraum vorbei gingen. An genau dem Raum in dem Daniel an seinem neuen Plan arbeitete.
"Nein. Der Versager kann wegen mir machen was er will, so lange er mir beim nächsten Gefecht nicht wieder im Weg steht."
"Was wäre denn passiert wenn du gefeuert hättest? Der Sack wär trozdem ausgewichen oder hätte einen anderen Weg gefunden."
"Wahrscheinlich." mischte sich nun auch noch Katharina ein, die zufällig auch gerade in der Nähe war.
"Ja, wahrscheinlich." gestand Kujiro nun ein. "Es ist fast so als wüsste er immer was wir tun wollen."
"Er kämpft nicht mit dem Kopf, sondern ganz mit seinen Gefühlen. Rein Intuitiv und tut immer das Richtige." setzte Drake den Gedankengang fort.
"Das ist es doch!" schrie Katharina plötzlich auf. "Deshalb können wir ihn nicht besiegen. Wir verlassen uns zu sehr auf Strategie, Taktik und festgelegte Rollen. Und deshalb müssen wir einfach ohne jeden Plan in die nächste Schlacht fliegen."
"Nicht übel für ne Frau." stellte Drake nun fest.
"Ob das funktioniert?" stellte Kujiro den Plan in Frage. "Naja egal. Wenn nicht sind wir genauso vor dem Kriegsgericht."
"Ich geh schnell rein und sag Daniel bescheid." sagte Katharina schnell und betrat den Raum. Drake und Kujiro warteten so lange dort. Im Raum fand sie Daniel vor, wie sie ihn noch nie gesehen hatte. Nicht einmal in dem Moment in dem er mit der Hand versucht hatte eine Konsole zu zerstören. Er war verzweifelt und komplett fertig mit der Welt. Denn er hatte immer noch keinen Plan.
"Daniel?" traute sich Katharina nun zu fragen.
"Verschwinde. Ich muss arbeiten." sagte Daniel und widmete sich wieder seinen Plänen.
"Aber genau deshalb bin ich doch hier. Du kannst aufhören. Drake, Kujiro und ich haben den perfekten Plan. Und der ist ganz einfach keinen zu haben."
"Sehr witzig. Wenn ich bis morgen keinen Plan hab, dann sterben wir alle."
"Aber versteh doch. Dieser Nathan Tate kämpft mehr intuitiv und ist uns mit unseren Rollenvorstellungen und Taktiken deshalb überlegen."
Daniel unterbrach seine Arbeit kurz um darüber nachzudenken. Es stimmte schon und es war wahrscheinlich genau deshalb auch sinnvoll Planlos ins Gefecht zu fliegen. Trozdem widmete er sich wieder der Arbeit. "Einen Notfallplan zu haben schadet nicht." waren seine Worte dazu.
"Wieso tust du das? Wieso lässt du dich einfach von deinem Vater ausnutzen? Und wieso weißt du alle anderen Menschen zurück?" fragte nun Katharina in einem hörbar deprimierten Ton. "Auch diejenigen, die dich lieben."
"Weil ich es nicht verdiene mit anderen Menschen zusammen zu sein!" schrie Daniel unter Tränen aus und schlug mit der Faust auf seine Arbeitskonsole. "Du hast Kujiro doch gehört. Und er hat definitiv recht. Und weil ich ein Versager bin, der im Weg steht, verdiene ich es nicht. Und ich verdiene es auch nicht geliebt zu werden. Erst recht nicht von dir."
Auch Katharina brach nun in Tränen aus. Es tat ihr in der Seele weh mit anzusehen was Daniels Vater bereits angerichtet hatte. Es war an der Zeit für sie wirklich allen Mut zusammen zu nehmen. Noch bevor Daniel etwas sagen oder sich dagegen wehren konnte, küsste sie ihn. Der anfängliche Schock von Daniel darüber wurde mit fortlaufender Dauer immer mehr zu einem Wohlgefühl, so dass er sich irgendwann nicht einmal mehr dagegen wehren wollte.
"Bitte, tu das nicht. Ein so wunderschönes und nettes Mädchen verdient wirklich was besseres als mich." sagte Daniel nun leise.
"Ich will aber keinen anderen, angeblich besseren. Ich will dich." antwortete Katharina sehr, beinahe überfreundlich und begann zu lächeln. Daniel drückte 3 Tasten an der Konsole, welche ein Abschalten ohne Sicherung bewirkte und stand dann vom Sitzplatz dahinter auf. Er sah sie jedoch nur an. Ganze 5min. stand Daniel vor Katharina und sah sie nur an und das obwohl er sie Umarmen wollte und er genau wusste, dass sie ihm gerade durch den Kuss jede Erlaubnis dazu erteilt hatte. Wovor fürchtete er sich eigendlich? Er begann langsam und zögerlich seine Arme um ihren Rücken zu legen. Es folgte keine Abwehrende Reaktion, wie Daniel sie eigendlich grundsätzlich von Mädchen erwartete. Stattdessen legte sie ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn noch einmal.
"Hey, Katharina, was meinst." sagte Drake als er den Raum betrat, brach den Satz aber ab, verzog kurz das Gesicht, lief dann rot an und verschwand verlegen wieder, als er die beiden sah.
"Was ist denn nun? Was ist da drinne passiert?" fragte Kujiro als Drake wieder raus kam.
"Das was irgendwann zwangsweiße passieren musste." sagte Drake immer noch verlegen, aber irgendwie auch erfreut.

Langsam aber sicher flog die gewaltige Flotte, bestehend aus ganzen 34 Schiffen, 12 davon von der Größe eines Dreadnoughts, zur Station. Im Vergleich was man so von Regierung und Wiederstand her kannte, waren vor allem die Dreadnoughts komplett anders. Sie waren weit weniger lang gebaut. Eines dieser Schiffe war kaum ein Drittel so lang wie ein Dreadnought von SOUL oder PAIN. Es bestand aus einer Zylinerförmigen Hauptsektion, welche ebenfalls nur die Hälfte Durchmesser von dem hatte was SOUL oder PAIN-Schiffe auf diesem Gebiet hatten, an die 4 rundliche Flügel in der Form von einem halben Oval angebracht waren. Besonders die nach oben und unten ragenden Flügel waren gigantisch im Vergleich zum Rest des Schiffes. Die zur Seite ragenden Flügel waren gerade mal halb so lang, eher sogar ein Drittel so lang. Die Flügel leuchteten zur Spitze hin in einem leichten roten Schimmer und die Fenster im Schiff leuchteten blau. Diese Schiffe wurden als Vulcano-Klasse bezeichnet und waren einst der Stolz der Regierungsflotte. Dazu kamen die weit kleineren, aber im Design ähnlichen Kreuzer, denen lediglich der untere Flügel um vier Fünftel verkleinert war. Diese Schiffe trugen den Namen Firebird und stammten aus der selben Era wie die Vulcanos. Die Schiffe waren alle in einer Art dunkelrot gehalten, auf dem wiederrum von der Front zum Heck hin eine Flammenbemalung abgebracht war. Gewiss war das eigendlich unpraktisch für getarnte Angriffe, aber das war meist gar nicht der Stil von Firestorm und seinem Clan, dessen Erkennungszeichen diese Schiffe waren. Er selbst war mit 30 Jahren sehr Jung für einen Clananführer, aber bereits jetzt schon ein wahrer Riese von seinen Körpermaßen her. Sein gerade einmal 2 Jahre jüngerer Bruder, im Clan "Raining Ash" genannt, war das glatte Gegenteil davon und war meistens auf den Schutz seines Bruders angewiesen um in dieser Welt überhaupt überleben zu können. Diese beiden waren es nun, die zusammen mit den anderen Schiffskommandanten von Firestorm das Bordell betraten in dem Helena gefangen war. Diese versteckte sich schnell unter einem Tisch vor Angst, denn sie hatte es bereits einmal mit Firestorm und seinem Clan zu tun gehabt, als sie noch für Frost arbeitete. Dieser Junge war gefährlich, das wusste sie. Weit schlimmer war jedoch, dass ihr Zuhälter nicht zuließ, dass sie sich versteckte und sie in die Öffentlichkeit zurück zwang. Es war besonders Raining Ash der sich unter den Frauen umsah. Firestorm wirkte dagegen wenig interessiert.
"WOW! Diese blonde dort ist wirklich heiß." stellte er dann fest und Firestorm sah hin.
"Das ist Helena Dracous. Ehemals vom Frostclan." stellte dieser dann fest und schockierte seinen Bruder damit. Denn ihm war das nicht im geringsten aufgefallen. Aber da der Frostclan nun nicht mehr existierte war ihm das im wesentlichen egal, wenn er genau darüber nachdachte. Firestorm schien in der Zeit völlig in Gedanken versunken zu sein.
"Was denkst du gerade Bruder?"
"Ich denke drüber nach sie dem Kerl der den Laden hier besitzt ab zukaufen."
"Ob sich das wirklich lohnt?"
"Lohnen tut sich das ganze in jedem Fall. Ich denke sie kennt einige Geheimnisse über den Frostclan und darüber wo der vielleicht einige Materielle Reichtümer gebunkert hatte und wenn nicht, dann nutzt sie uns immer noch um unseren sexuellen Druck abzubauen und soweit ich weiß steht der Mannschaft sowieso gerade der Sinn nach Frischfleisch."
"Wie willst du diesen Kerl dazu bringen sie zu verkaufen?" warf Raining Ash ein und deutete auf den Bordellbesitzer.
"Damit." sagte Firestorm und nahm einen kleinen Krümel eines hellgrün leuchtenden Materials hervor. Kyrogam. Ein Material aus dem die Regierung Energie gewann oder es gleich als Reaktormaterial für die Mechs der neuesten Generation verwendete. Unter Piraten war es jedoch mehr als nur selten, denn Future Corp waren momentan die einzigen, die es überhaupt abbauen konnten. "Wenn ich ihm das hier anbiete wird er mir den ganzen Harem überlassen und seinen Laden dicht machen."
"Wenn der wüsste, dass wir von unserer letzten Plünderung den ganzen Laderaum von allen unseren Schiffen mit dem Zeugs voll haben." flüsterte Raining Ash und begann zu lachen.

Auf der Ethernal Darkness stellte sich langsam aber sicher eine gewisse Routine ein. Jeder übernahm eine Art Brückenschicht in der er auf Feinde aufpassen sollte. Den Rest der Zeit hatten die meisten einfach nur frei, besonders nachdem Jackson und Thomas mit den Reperatorbots alles wieder hergestellt hatten, gab für diese beiden nichts mehr weiter zu tun. Jakob tat das was er die meiste Zeit tat. Konstruktionspläne erstellen. Dieses mal für ganze Schiffe und Mechneubauten. Dabei nutzte er die neuesten Erkenntnisse aus der Schiffsdatenbank mit. Das einzige Problem dabei war jedoch, dass die Ethernal Darkness kein Mutterschiff war und daher auch keine Produktionsanlagen für ganze Schiffe besaß. Julian hatte noch ein paar Probleme mit dem "normalen Leben" aber daran würde er sich sicher bald gewöhnen. Nathan hatte in der Zwichenzeit seine Musikanlagen, die er von Frost hatte in sein Quartier gebracht und versuchte sich musikalisch weiter zu bilden. Bisher hatte er dazu ja kaum eine Möglichkeit mehr gehabt. Und so drehte er den Verstärker laut auf und begann ein wenig Powerakkorde auf seiner Gitarre zu hauen oder einfach den Schredderstil zu spielen. Er versuchte immer noch besser schneller und zeitgleich melodischer zu werden. Es war das plötzliche eintreten von Tina, dass ihn davon ablenkte.
"Nein, nein. Mach nur weiter. Ich wollte eigendlich noch ein wenig hören." sagte sie schnell.
"So lange du mir nichts bezahlen willst." antwortete Nathan.
"Ach stimmt ja. Du hast ja diesen Grundsatz, kein Geld für deine Musik zu nehmen."
"Den ich leider auf dieser Hetzjagt schon 2 mal gebrochen hab."
"Ich muss dir eins gestehen. Es gibt da was, was ich nie verstanden hab. Wieso hast du diesen Lebensweg gewählt?"
"Was meinst du?"
"Wieso hast du die Mittelschule geschmissen, die Militärakademie gleich dazu und bist lieber Lizenzlos mit diesem rostigen Frachter Transporte geflogen?"
"Ich hatte keine Wahl. In meiner Familie lief es zunehmend seltsamer ab. Mein Alter war schon immer ein Machtgieriges Arschloch gewesen und mein Bruder ist auch zunehmens komischer geworden, hat angefangen zu trainieren wie ein blöder und dann wie ich auch die Militär-Akademie geschmissen. Und mich hat der Kackhaufen da schon immer angekotzt noch bevor ich überhaupt gewusst hatte, wie korrupt das Scheißsystem wirklich ist. Diese ganze "ich hab mehr Lametter an der Uniform als du, also bin ich mehr Wert und hab mehr Rechte"-Getue dort hat mich angekotzt. Deshalb hab ich nach meinem Bruder auch aufgehört. Nur irgendwie haben wir das dem Alten beibringen müssen. Und als wir ihm das gesagt haben ist er erst so richtig ausgetickt, hat uns beiden die übelste Prügel unseres Lebens verpasst. Wärend ich mich in den Transporter, die Nightmare, zurück gezogen hab, hat mein Bruder seine Chance zum Machtaufstieg gesehen und den Alten umgenietet. Entgültig. Nicht dass er das nicht verdient hätte, aber nicht von mir oder meinem Bruder. Und als er dann die Firma alleine geerbt hat, war´s für mich auch mit ihm zu Ende. Ich hab meinen Namen in Nathan Tate geändert und bin meinen Weg gegangen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich mich von der Kacksippe weitgehenst gelöst hab."
"Und warum hast du nicht deine Fähigkeiten, als Musiker oder als Kämpfer eingesetzt um zu überleben? Ich hätte lieber dich damals in die Band aufgenommen, als irgendwen anders."
"Ich halte es für Unfair mich mit Fähigkeiten durchzuschummeln, die sonst keiner hat. Allerhöchstens wenn mein Leben bedroht ist, so wie jetzt, bin ich zu nem gewissen Maß bereit dazu."
"Nathan. Weißt du was? Du bist irgendwie viel zu gut für diese Welt." sagte Tina nun und umarmte ihn kurz. "Du hast immer auf mich aufgepasst wenn ich in Schwierigkeiten war. Sogar als wir noch ganz klein waren. Und jetzt passt du wieder auf mich auf."
"Nathan. Ich hab da einen einzigen PAIN-Mech auf dem Schirm. Ein Mantis. Willst du dir ihn erst ansehen oder soll ich ihn gleich abknallen?" unterbrach Thomas die beiden über das Schiffsinterne Kom-System.
"Ich komm mir das lieber ansehen." sagte Nathan und verließ mit Tina zusammen schnell das Quartier.

Die Fallen traf gerade die letzten Vorbereitungen für den Sprung in die Nähe der Ethernal Darkness, als sich neben dem Schiff plötzlich ein weiteres Sprungtor öffnete aus dem ein gewaltiger Dreadnought, die Walls of Chaos kam.Das Schiff bestand aus einer langen runden, fast zylindrischen Mittelsektion, an die ein nach vorne gebogenes, von einer scharfen Kante nach hinten immer dicker werdendes Halboval als Flügel, angebracht war. Diese Flügel endeten in 2 Spitzen, ähnlich die Front des Schiffes die sich kurz vor dem Ende in einen Halbkreis aufteilte und dort in 2 Spitzen endete. Das Schiff war komplett schwarz und hatte beinahe überall nach vorne oder nach hinten ragende Schwertförmige Ausläufer in unterschiedlicher Größe. Der Käpten der Fallen erschrak dabei so, dass er zuerst noch einen Befehl zum Ausweichmanöver gab. Von diesem Dreadnought aus startete nun ein vergleichsweiße kleiner Personentransporter zur Fallen. Zeitgleich wurde auf dem Schiff das Team rund um Daniel zusammen gerufen. Sie versammelten sich alle im Hangar, so dass sie alle noch die Landung des Transporters miterleben konnten.
"Verdammt, das ist Kane Willsons privater Transporter." stellte Kujiro fest.
"Was der wohl hier will?" warf Drake nun einfach in den Raum. Im tiefsten Inneren fürchteten sie alle sich vor dem was jetzt kommen würde. Besonders aber Katharina und Daniel, die sich an den Händen nahmen und versuchten sich durch die Nähe die Angst zu nehmen. Der Transporter landete und Kane stieg aus. Er ließ sich nicht lange Zeit damit auf das Team zu zukommen.
"Eure Mission ist beendet. Ich übernehme ab hier selbst." sagte er sehr zum Erstaunen des gesamten Trupps.
"Das ist doch irgendein Trick." sagte Daniel nun. "Wenn wir gehen, kommen wir vor´s Kriegsgericht."
"Außerdem hab ich nicht meine ganzen Nerven in das hier gesteckt, bin so weit gekommen, nur um jetzt die Mission abgenommen zu kriegen." setzte Kujiro nach.
"Hmmm. Ganz wie ihr wollt. Aber ich möchte das ganze selbst mit in die Hand nehmen indem ich das Gespräch zu Nathan suche." war Kanes wiederrum überraschende Antwort darauf.
"Nathan hört auf niemanden. Nicht einmal auf mich." sagte Daniel.
"Ich habe eine ganz andere Bindung zu Nathan wie sie auch nur einer von ihnen 6 hat. Und wenn nicht, dann können sie ihn immer noch vernichten, nachdem ich es versucht habe."

Der unbekannte Mantis-Mech-Pilot gab sich zum Erstaunen aller in Nathans Team als Ray zu erkennen und bat um eine Andockerlaubnis, die Nathan ihm letzten Endes gewährte, troz des großen Protestes von Jakob, der wusste, dass Ray einst geschickt worden war um Nathan zu töten. Sehr zu deren aller Erstaunen dockte Ray jedoch völlig friedlich an und verließ seinen Mech. Er ging nun direkt auf Nathan zu, mit einer Selbstsicherheit, die Jakob schon fast respektlos vorkam. Er war sich sicher, dass Ray gleich versuchen würde Nathan direkt, Angesicht zu Angesicht umzubringen. Aber auch das tat er nicht. Stattdessen reichte er Nathan die Hand und stellte sich als "Ray Diamon, ehemaliger Generalsanwärter, Mechpilot und Strategischer Planer von PAIN" vor. Nathan nahm dieses Freundschaftsangebot direkt an indem er Ray die Hand schüttelte.
"Nathan Tate. Und das sind Dr. Jakob Jakoby, unser Naturwissenschaftler, Mech- und Schiffskonstrukteur, Thomas Dorn und Jackson Jameston unsere beiden Ausführenden Werftarbeiter und bald auch Schiffspiloten, Julian Hawk unser Politik-Experte und scheinbar auch ein sehr guter Pilot für Schiffe. Und Tina Bryant, die ist eigendlich nur zufällig hier."
"Wissen sie Mr. Diamon, Sir, ich wurde mit Nathan gesehen und." warf Tina nun ein.
"Ich habe bereits davon gehört, Mrs. Bryant. Und es tut mir aufrrichtig leid, was mit ihnen geschehen ist, auch wenn weder ich noch PAIN daran beteiligt waren, bin ich mir sicher, dass es ihnen bei PAIN ähnlich ergangen wäre. Und dafür schäme ich mich, denn ich war ein Liebhaber ihrer Musik."
"Er quatscht zwar wie der letzte Schleimer, aber ich kann ihn irgendwie richtig gut leiden." sagte Jackson.
"Das werd ich ihm schon ausreiben." fügte Thomas schnell an und lachte.
"Außerdem brauchen wir dringend einen Strategischen Planer für das weitere Vorgehen und Mechpiloten sind auch knapp." warf Julian ein.
"Da siehst du´s Ray. Wir sind uns fast einstimmig einig und bei Jakob ist das ganz normal. Ich hab allerdings selbst eine Bedingung, bevor wir dich in unsere Familie der politisch Verfolgten aufnehmen." sagte nun Nathan.
"Und die wäre?"
"Lass den förmlichen Scheiß. Wir sind hier nicht das Militär und das letzte was wir wollen ist ihre Sprache und Ränge. Also. Jeder von uns hat nen Vornamen und "Guten Tag" als Gruß reicht vollkommen."
"Ich denke, dass ich das einrichten kann."
"Dann willkommen in unserer kleinen Familie." sagte Tina fröhlich und umarmte Ray kurz.
"Jakob, Thomas, Jackson. Ich weiß, dass es vor allem dir Jakob nicht gefallen wird, aber der Mantis ist so wie er jetzt da steht etwas schwach. Tut bitte was dagegen, dass er zumindest ein wenig mit dem Incubus mithalten kann." sagte Nathan und machte sich wieder auf den Weg, denn er hatte noch Unmengen an Dingen zu Planen und zu erledigen. Er dachte da konkret an einen neuen Besuch einer Piraten-Station oder Werft, damit er weitere Pläne von Jakob umsetzen konnte.

Kapitel 18 - Slavery:

Erschöpft betraten Thomas und Jackson die Brücke. Sie hatten die ganze Zeit an den neuen Teilen für den Mantis gearbeitet und versucht ihn aufzurüsten. Man konnte es ihnen ansehen. Nathan und Ray besprachen gerade den weiteren Plan. Immerhin war Ray ein Strategischer Planer und wusste wie es weiter gehen würde. Allerdings dauerte es nicht lange, da hatten sie sich entschieden eine Piratenbasis mit Werft anzusteuern. Und gerade einmal 5 Minuten später war auch klar welche Basis sie nehmen würden. Sie war weit am Rande aller bekannten Gebiete und daher auch eine der größten. Perfekt für eine Geheime Wiederstandsbewegung, die sich verstecken und etwas aufrüsten wollte. Da Jakob gerade erst an den Verbesserungen von Rays Mantis gearbeitet hatte, gab Nathan eben diesem den Auftrag den Sprung zu berechnen und wandte sich Thomas und Jackson zu.
"Alter. Ich hab sowas von keinen Bock mehr." sagte Thomas.
"Dafür ist der neue Mantis jetzt fertig." fügte Jackson noch hinzu. Nathan und Ray sahen kurz zueinander und folgten dann Jackson und Thomas in den Hangarraum. Dort stand der neue Mantis bereits. Der Mech hatte nun neben den Triebwerken in den Ausläufern auch die Energieflügel des Incubus, sowie eine ähnliche Rüstung. Und zusätzlich dazu ragen an der Schulterpanzerung jeweils 3 Stacheln zur Seite. Es war schwierig überhaupt den Mantis darin noch zu sehen.
"Ich präsentiere, den Undead." sagte Jakob, wärend Thomas mit dem Mund versuchte Trommelwirbel nachzuarmen.
"Den Untoten?" warf Ray verwirrt ein.
"Den Namen trägt dieser Mech weil er tatsächlich nur durch einen Reaktorbruch wirklich zu zerstören ist. Zumindest theoretisch. Weil im Moment fehlen noch Teile."
"Klingt interessant." warf Nathan ein. "Könnte der meinem neuen Incubus gefährlich werden? Also ich meine wegen dem ganzen Unsterblichkeitsding und so."
"Momentan noch nicht. Uns fehlt noch ein Energy-Driver. Den zu replizieren wird schwer. Aber dann könnte er das durchaus." antwortete Jackson an Jakobs Stelle. Wobei man Jakob ansah, dass Jackson sehr untertrieben hatte.
"Nicht schlecht Jungs. Ich bin beeindruckt." sagte Ray.
"Wann starten wir zur Piratenstation?" warf nun Jakob ein.
"Sobald Ray den Sprung berechnet hat." antwortete Nathan.
"Und das ist es, um was ich mich nun wieder kümmern gehe." sagte Ray und verschwand.
"Thomas, Jackson. Ihr habt grade das an einem Tag geschafft, was ein ganzes Team in einer Werft in mehreren machen würde. Macht mal langsam ne Pause."
"Die hab ich auch dringend nötig." sagte Jackson und machte einige Schritte, drehte sich dann aber verwundert nach Thomas um. "Was ist denn noch?"
"Nathan. Sag mal. Diese Tina Bryant. Meinst du, du kannst bei der ein gutes Wort für mich einlegen?" fragte dieser nun ungewohnt ernsthaft und Jackson schlug sich mit der Hand gegen den Kopf, wie Jakob es sonst tat.
"Thomas. Ich glaube, du bist eher nicht ihr Typ." antwortete Nathan und versuchte die Überraschung darüber zu verbergen.
"Naja. Danke, Mann. Nen versuch wars wert." sagte Thomas und ging zu Jackson.
"Was sollte das denn? Ich hab dir doch gesagt, du sollst nicht fragen."
"Wann hab ich jemals auf andere gehört?"
Es dauerte noch eine weitere Stunde, aber dann war es soweit und die Ethernal Darkness sprang aus dem Asteroidenfeld mit dem Ziel der Piratenstation. Es würde nicht mehr lange dauern bis zur Ankunft. Jakob schien sich richtig darauf zu freuen.

Es war wieder einer dieser Abende an denen sich das Team in einem Quartier versammelte. Vorzugsweiße in dem von Drake oder Kujiro. Dieses mal war es das Quartier von Drake, dass ähnlich aussah wie die meisten anderen Quartiere der Mechpiloten. Drake als Videospieler hatte jedoch Unmengen an Konsolen darin aufgestellt. Darunter auch Holographische Systeme. Und um eines dieser Systeme hatten sich alle 6 versammelt. Drake und Kujiro hatten alle ihre Alkoholreserven aufgetrieben. Immerhin war es unter Umständen, die sich keiner wirklich vorstellen wollte, der letzte mögliche Abend für so etwas. Shiro und Aimi hatten sich wie üblich auf 2 Gegenüberliegende Sitzplätze verteilt. Drake und Kujiro hatten einen Platz direkt an der Konsole, wo sie die ganze Zeit versuchten gegeneinander anzutreten. Daniel und Katharina hatten einen Platz zusammen auf einer Couch genommen, wo sie sich in den Armen hielten. Katharina hatte außerdem ihren Kopf bei Daniel auf die Schulter gelegt und Daniel wiederrum seinen Kopf auf ihren. Shiro und Aimi beobachteten das ganze sehr ausgiebig. Kujiro besiegte Drake zum wiederholten Male in seinem eigenen Spiel.
"Arg! Alter, wie machst du das?" warf Drake ein.
"Ich habs dir schon mal gesagt. Das ist alles Skill."
"Dann werd ich wohl jetzt meine Geheimwaffe ziehen müssen. Daniel. Komm her."
"Ich? Nein. Ich kann das doch nicht." antwortete Daniel verlegen und Katharina kicherte nur vor sich hin. "Außerdem wird mich mein Vater killen, wenn er rauskriegt, was ich hier mache."
"Er muss es ja auch nie erfahren. Wir halten dicht." antwortete Katharina nun.
"Dein Vater ist sich gar nicht bewusst wie sehr er dich wirklich braucht." sagte nun Aimi überraschend, aber in einem Grfühllosen Tonfall.
"Da hat sie echt mal ein wahres Wort gesprochen. Kurz vor dem Ende wird der Alte schon merken, wie wichtig du ihm wirklich bist." sagte Drake. "Aber was ist jetzt mit dem Spiel?"
"Los geh schon." forderte Katharina freundlich, schubste Daniel jedoch bestimmend zur Konsole hin.
"Ganz wie du willst." antwortete Daniel und löste sich aus ihrem Griff.
"Mach sie fertig." sagte sie und küsste Daniel kurz bevor er aufstand und zur Konsole ging.
"Du auch Shiro. Ich will sehen was du drauf hast." sagte nun Kujiro streng und provokant. Shiro sah kurz zu Aimi und kam dann ohne ein Wort ebenfalls dazu. Das Spiel begann und schnell waren Drake und Kujiro ausgeschieden. Das Finale fand nun zwichen Daniel und Shiro statt. Es wurde zu einer wahren Ausdauerfrage, die Shiro für sich entschied.
"Tja ja. Damit ist entschieden, wer der beste Gamer ist." sagte Kujiro. Und Daniel setzte sich wieder zu Katharina.
"Ihr hattet alle nur Glück." rief Drake und startete ein neues Spiel zwichen ihm und Kujiro.

Die Piraten staunten nicht schlecht als plötzlich nur wenige Kilometer entfernt, der rießige Titan in den Sektor sprang. Der Sicherheitsabstand war ausreichend kalkuliert worden und die Reiße hatte an sich nur wenige Stunden gedauert und das bei einer Entfernung für die Nathan mit der Nightmare Jahre gebraucht hätte. Der Sprungantrieb war eben doch etwas praktisches, genauso wie es praktisch war, die Banner von SOUL, die immer noch auf dem Schiff waren abzudecken und die ID-Nummer zu ändern, bevor man in den Sektor sprang. Auch wenn es eigenartig auf die Piraten wirkte, brach keine Massenpanik aus, denn nun waren sie sicher, dass es sich bei der Ethernal Darkness nicht um ein Schiff von SOUL handelte. Nun starteten Nathan, Tina, Ray und Jackson in der Nightmare zur Station. Das musste sein, denn die Ethernal Darkness war einfach viel zu groß um andocken zu können, auch an einem Außenplatz. Thomas und Julian wurden zum Aufpassen dort gelassen und Jakob weil er immer in Panik ausbrach, wenn er auf einer Piratenstation war. Nathan hatte jedoch alle seine Baupläne mitgenommen. Und so versuchten sie den Werftbesitzer zu finden. Was schon nicht einfach war, denn er befand sich nicht dort wo er sein sollte.
"Geschlossen wegen Kurzurlaub des Besitzers? Was soll denn der Mist?" schrie Tina aufgebracht.
"Das was da steht." sagte Nathan gleichgültig.
"Aber wo könnte der Besitzer einer Werftanlage in einer Piratenstation hingegangen sein?" warf nun Ray in den Raum.
"Wahrscheinlich im Bordell." antwortete Jackson. "Das wäre zumindest was ich hier als Pirat machen würde, wenn ich keinen Bock zu arbeiten hätte." fügte er noch schnell an, als die anderen 3 ihn ungläubig ansahen.
"Das hat doch was logisches." sagte Nathan und machte sich einfach auf den Weg. Die anderen beiden zuckten mit den Schultern und folgten ihm. Bereits von weitem konnten sie die gewaltige Menschenmenge um das erkennen was wohl das Bordell war.
"Hui. Da ist aber ne Menge los." sagte Jackson.
"Notgeiles Piratenpack." kommentierte Tina.
"Ich glaube nicht, dass die alle anstehen um reinzukommen." sagte Ray und deutete auf das Ende der Menge, wo jeweils 4 schwer bewaffnete Piraten eines der Mädchen wegbrachten und das sichtbar gegen ihren Willen. Wärend einige das einfach nur durch ihren Gesichtsausdruck zeigten, wehrten sich andere mit Händen und Füßen. Nathan ging schnell dorthin um etwas mehr sehen und verstehen zu können. Dabei sah er Firestorm und seinen Bruder Raining Ash, die beide die Mädchen musterten und in einer Liste abharkten. Und Diejenige, welche gerade vor den beiden stand kam Nathan verdächtig bekannt vor. Das war doch Helena. Schockiert trat Nathan einige Schritte zurück. Das war also mit ihr passiert, nachdem sie mit dem Mechwrack durch die Weiten des Weltalls gedriftet war. Und zu allem Überfluss hatte sie Nathan wenig später erkannt und sah ihn mit dem selben Rehartigen, hilfsbedürftigen Blick an wie damals.
"Nathan, Hilf mir, bitte!" rief sie nun auch noch. Jetzt war es Nathan unmöglich einfach weiter zu gehen und nichts zu tun. Wutentbrannt stürmte er auf Firestorm zu.
"Was soll das hier?" schrie er ihm ins Gesicht.
"Hau ab. Verpiss dich. Das ist nichts was dich angeht." sagte Raining Ash.
"Wenn es um Leute geht, die ich kenne, geht es mich was an."
"Hör mir mal zu. Entweder, du kratzt hier jetzt sofort die Kurve, oder ich knall dich eigenhändig." sagte nun Raining Ash und zog seine Waffe. Aber sein Bruder hielt ihm durch ein Handzeichen davon ab.
"Nathan Tate, nehme ich an. Deine Geschichte geht hier überall rum. Ich hielt sie für gelogen, aber jetzt weiß ich dass sie stimmt." sagte Firestorm ganz ruhig.
"Was soll das hier?" fragte Nathan nocheinmal.
"Ich verlade meinen Besitz auf meinem Schiff."
"DEINEN BESITZ?!?!?!" schrie nun Tina auf. "WAS DENKST DU DIR." wollte sie weiter sagen, aber nun war es Nathan, der sie unterbrach.
"Bei uns Piraten läuft das Leben etwas anders als in eurem Scheißsystem." war jedoch Firestorms Kommentar dazu.
"Was hast du bezahlt, dass sich jemand auf Menschenhandel eingelassen hat?" warf Nathan immer noch wütend ein und Firestorm nahm einen weiteren Krümel abc aus der Tasche.
"Du siehst also, das hier war ein völlig legitimer Tauschhandel. Ich kann also nichts für dich tun. Außer du willst deine Freundin freikaufen. Etwa im Tausch gegen diesen Mechprototypen von dem ich so viel gehört habe."
"Vergiss es."
"Dann willst du sie also doch in meinen Klauen lassen? Oder willst du sie gleich mit irgendeiner heldenhaften Aktion retten? Das würde ich dir allerdings nicht raten." sagte Firestorm und gab ein Handzeichen an seine Männer, so dass sehr bald 10 Gewehrläuft auf Nathan gerichtet waren. Schockiert sah er sich kurz um und dann wieder zu Firestorm. Dabei blickte Nathan jedoch direkt in den Lauf von dessen Handfeuerwaffe. "Also. Was willst du nun unternehmen Nathan Tate? Mir deine Technologie überlassen, Selbstmord begehen, oder mein Besitzrecht anerkennen?"
"Ich erkenne dein Besitzrecht an. Zumindest für´s erste." sagte Nathan und machte sich wieder auf den Weg. Helena sah ihm dabei kurz nach. Er ging so knapp an ihr vorbei wie er konnte und flüsterte ihr ein "Halte durch, ich hol dich da irgendwie raus" zu, bevor er mit seinen Leuten wieder nach dem Werftbesitzer suchte.
"Denkst du er meinte das ernst, dass er deine Besitzrechte anerkennt?" fragte Raining Ash nur verwirrt.
"Natürlich nicht, du hirnloser Chaot. Sag mal, hast du sie noch alle, mit der Waffe auf ihn zu zielen? Bei dem Kampf hätte unser Besitz beschädigt werden können."
"Vergib mir, Bruder." sagte Raining Ash unterwürfig. "Aber wie wird es jetzt weiter gehen?"
"Ich schätze er wird uns in einen Raumkampf verwickeln, wenn wir abfliegen. Aber was ist schon ein einziger Mech gegen unsere ganze Armada? Nichts. Ob nun neuer Prototyp oder nicht. Außerdem glaube ich nicht, dass Nathan Tate, ein einfacher Frachterpilot wirklich gut damit umgehen kann, egal wie lange er de Mech schon hat."
"Dann legst du es also auf einen Kampf mit ihm an?"
"Genau das. Ich meine. Was soll er denn sonst auffahren, was gefährlich sein könnte? Seinen rostigen Frachter, etwa?"

"Nathan, war das etwa dein ernst, dass du sein Besitzrecht anerkennst?" fragte Ray, wärend die Vier weiter nach dem Management für die Werft suchten.
"Ganz sicher nicht. Ich weiß zwar noch nicht wie, aber irgendwie werd ich Helena da raus holen."
"Das wirst du niemals schaffen. Gegen Firestorms Flotte kommen nicht einmal das Schiff und unsere beiden Mechs zusammen an."
"Wieso, was ist so toll an denen?"
"Diese Schiffe sind damals von Deca Inc. gebaut worden, die selbe Firma die auch den Pyrokinetischen Driver entwickelt hat. Und entsprechend sind diese Geräte auch auf diesen Schiffen und den zugehörigen Mechs verbaut worden. Ich muss es wissen, ich habe noch selbst gegen sie gekämpft."
"Wieso hat sich eine so mächtige Waffe nicht durchgesetzt?"
"Eine gute Frage Mrs. Bryant. Aber ich glaube es gab einige Unfälle mit der Hitzewirkung, dass sich die Schiffe und Mechs selbst geschmolzen haben und deshalb tragen heutige Regierungsschiffe Energy-Driver."
"Woher weißt du sowas? Ich dachte du wärst bei PAIN gewesen und nicht bei SOUL." warf Nathan nun ein.
"Auch unser Geheimdienst ist gut ausgeprägt. Und dazu ist die Schiffsdatenbank der Ethernal Darkness recht informativ." antwortete Ray sehr zu Nathans Überraschung. Tina sah in der Zeit zu Jackson rüber, der ungewöhnlich gesprochen hatte seit dem.
"Hey. Sag mal was."
"Ich bin grade davon überwältigt, was Nathan so an weiblichen Wesen, kennt." antwortete Jackson.
"Konzentriert euch mal. Wir müssen immer noch den Werftbesitzer finden." sagte Nathan und kollidierte mit einem Mann.
"Der Werftbesitzer bin ich." sagte der Mann."Was ist so wichtig, dass ihr nach mir sucht?"
"Ich brauche die Werft dringend für einen Schiffsbau. Kreuzerklasse, allerdings überdurchschnittlich groß für einen Kreuzer."
"Meine Werft ist momentan geschlossen. Und das könnte nur eine entsprechende Bezahlung ändern."
"Und wie viel ist das?"
"Mal sehen. 1.282.000 Credits. Darunter denke ich nicht einmal darüber nach."
"Das ist total übertauert." warf nun Tina ein.
"Aber annehmbar." setzte Nathan schnell nach.
"Verstehe. Dann sind wir also im Geschäft?"
"Unter einer kleinen Bedingung. Zahlung erst nach Fertigstellung."
Der Werftbesitzer dachte sichtbar nach. Er war sich sicher einen Fehler zu begehen, aber er willigte ein und schüttelte Nathan die Hand. Nathan seiner Seits drehte sich um und ging mit seinen Leuten zurück auf die Nightmare und mit der wiederrum zurück auf die Ethernal Darkness.

Mit sehr schwerwiegenden Gewaltmaßnahmen wurde Helena von 4 Piraten in Firestorms persönliche Räumlichkeiten gebracht und dort mit Metallriegeln an einem Stuhl gefesselt. Firestorm und Raining Ash hatten bereits gewartet.
"Also, kleine Helena Dracous. Mein idiotischer Bruder ist der Meinung, dass ich meine Zeit hier verschwende. Aber ich sehe das anders. Willst du wissen, warum ich den Laden leergekauft und dich mit gekauft habe? Nicht nur weil die Besatzung ihren Spaß braucht, sondern auch, weil ich denke, dass du Dinge über Frost und seine Verstecke weißt."
"Ich weiß nicht das geringste. Frost hat niemandem vertraut und ganz besonders mir nicht."
"Das macht auch nichts. Viel wichtiger ist auch dein Wissen über Nathan Tate, seine Technologie und seine Schwächen."
"Darüber weiß ich auch nichts. Nur, dass er diesen Mech hat. Aber mehr nicht."
Firestorm dachte einen Moment darüber nach, was sie gesagt hatte und drehte sich dazu von ihr weg. Als er sich wieder zu ihr drehte, nutzte er den Schwung um ihr mit dem Handrücken einen Schlag ins Gesicht zu verpassen. Raining Ash schreckte schockiert auf.
"Was tust du denn da?"
"Sie lügt uns doch an. Sie weiß etwas. Und das werde ich aus ihr raus prügeln."
"Das wirst du nicht tun."
Raining Ash sah zu Helena rüber. Sah in ihre Augen. Sie machte einfach einen viel zu unschludigen Eindruck um zu Lügen. Ganz besonders in einer solchen Lage.
"Verstehe. So ist das also, Bruder." sagte Firestorm ironisch.
"Und wenn schon. Du wirst ihr nichts mehr tun." antwortete Raining Ash sehr sicher und zog schlagartig wieder seine Waffe. Fast genauso Schlagartig hatte der 4-Mann-Trupp um Firestorm die Waffen gezogen und auf dessen Bruder gerichtet. Firestorm lachte ledigliich.
"Willst du etwa mich, deinen eigenen Bruder, verraten und erschießen für eine Hure und sogar dein eigenes Leben dafür dran geben?"
"Wenn es sein muss." antwortete Raining Ash lediglich kalt und bewegte langsam seinen Finger auf den Abzug seiner Waffe. Mit jedem Millimeter den er seinen Finger bewegte, begann seine Hand mehr zu zittern.
"Wer wird dich beschützen, wenn du Schwierigkeiten hast? Wer wird für dich Geschäfte abwickeln? Wer wird auf dich aufpassen, wenn du das tatsächlich tust? Überleg dir gut, ob das Leben einer Hure das alles wirklich wert ist." sagte Firestorm nun und mittlerweile zitterte Raining Ash so stark, dass er nicht einmal zielen konnte. Er ließ die Waffe fallen woraufhin einer der 4 Wächter sie ans andere Raumende kickte und 2 weitere packten Firestorms Bruder an beiden Schultern. "Ich wusste, dass du dich richtig entscheiden würdest." sagte dieser lediglich. "Allerdings sollte dir das hier eine Lehre sein."
"Das ist es. Wirklich." sagte Raining Ash unterwürfig.
"Oh, ja, da bin ich mir sicher." sagte Firestorm ironisch. "Achtet darauf, dass er es sich ansieht?"
"Sich was ansieht?"
"Wie ich mich mit dem Mädchen, dass du begehrt hast, wegen dem du mich verraten wolltest, vergnüge." war Firestorms schockierende Antwort. Langsam aber sicher ging er auf Helena zu und lachte, in gewisser Weiße in Vorfreude auf das was ihn jetzt erwartete.

Ray hatte direkt begonnen einen Angriffsplan zu entwickeln. Aber es war beinahe unmöglich eine Flotte aus 12 Dreadnoughts, 22 Kreuzern, über 100 Mechs und das alles noch mit Pyro-Driver zu besiegen, wenn man nur ein einziges Schiff und 2 Mechs zum 'Taktieren hatte, auch wenn diese Fahrzeuge hochentwickelte Prototypen waren. Dennoch konnte Ray mit Sicherheit sagen, dass er einen Plan hatte, auch wenn der noch ein paar Fehler hatte. In genau dem Moment betrat Nathan den Raum.
"Ray. Wie weit ist dein Plan?"
"So gut wie fertig. Aber zum ersten Mal kann ich nicht mit Sicherheit sagen, dass er funktionieren wird."
"Zeig ihn mir, ich entscheide dann."
"Gut. Also. Da wir nur 2 Schiffe und 2 Mechs haben ist das Sinnvollste in dem Falle, die Flotte in einen Hinterhalt zu locken. Ich habe es geschafft mir Zugriff auf seine Planungsdaten zu holen und kann daher mit Gewissheit sagen, dass sein nächstes Ziel das PAIN-Gebiet wird. Und der beste Ort für einen Hinterhalt ist hinter diesem Asteroiden-Gürtel. Dort lassen wir die Nightmare ein Minenfeld legen und setzten die Ethernal Darkness als Artillerie-Schiff ein. Mit etwas Glück können wir seine Flotte besiegen."
"Und Helena, wie kriegen wir sie da raus?"
"Einer von uns beiden wird in einem günstigen Moment dort landen und sie auf dem Weg rausholen müssen. Das ist unsicher, aber im Moment der einzige mir bekannte Weg überhaupt etwas zu tun."
"Der Plan ist gut, bis auf diese Schwäche und so lange die da ist, sag ich nein. So machen wir das nicht."
"Das ist alles was ich ausarbeiten kann. Ein wenig einfach würde es mit Sicherheit wenn wir den neuen Kreuzer bereits hätten. Aber den haben wir nicht."
Ohne ein weiteres Wort zu sagen verschwand Nathan wieder. Es war ein schmaler Grad zwichen Verschlimmbesserung und wirklich effektiver Hilfe. Aber er wollte in dem Moment nichts mehr als Helena zu helfen. Immerhin hatte er sie überhaupt in diese Lage gebracht. Einer Sache war er sich jedoch sicher. Rays momentaner Plan wäre ihr Ende. Aber was sollte er sonst tun?

Kapitel 19 - Brothers - Brüder:

Helena befand sich weiterhin in diesem eher an einen Kerker als eine Arrestzelle errinernten Bereich von Firestorms Schiff und war mit den Händen an die Wand gefesselt. Es war ihr unmöglich zu entkommen und bei dem was sie durch das Transporterfenster an Flotte gesehen hatte und was sie über Nathans Ausrüstung wusste, war es nur wie eins und eins zusammen zuzählen um darauf zu kommen, dass er selbst, wenn er käme, keinen Erfolg hätte. Nun öffnete sich ganz plötzlich die Zelle und Wachen brachten Helena zu Firestorms Quartier. Er schien bereits seit einer Weile zu warten und stand mit dem Rücken zu ihr an einem Fenster, in dem er seine Flotte sehen konnte. Ihre Arme waren wieder auf den Rücken gefesselt, so dass es Helena bereits klar war, was kommen würde.
"Lasst uns alleine und sperrt die Tür ab, wenn ihr geht." sagte Firestorm immer noch mit dem Rücken zu Helena und den Wachen. Diese gingen kaum eine Sekunde später und verriegelten die Tür, so wie es ihr Anführer befohlen hatte. Erst jetzt drehte Firestorm sich zu ihr. Er wirkte genauso kalt und rücksichtslos wie immer und das ohne ein einziges Wort gesagt zu haben. Langsam aber sicher, mit großen Schritten in langsamer Abfolge, kam er auf sie zu.
"So, jetzt sind wir alleine in einem Raum. Jetzt versuchen wir das alles noch einmal." sagte er.
"Was sollen wir nocheinmal versuchen?"
"Die Informationen, die ich will. Sag es mir."
"Ich weiß nichts."
"Verstehe." sagte Firestorm und ging eine Runde im Raum. "Dann muss ich anders an das ran kommen was ich will."
"Bei mir gibt es nichts zu holen."
"Weißt du. Du bist zwar eine Hure, aber ich weiß, dass du sicherlich noch einen guten Geschäftssinn hast. Also. Wenn du mir sagst, was ich wissen werde ich dich im Austausch zu einem Mitglied meines Clans machen, dich zur Kriegerin machen. Auf jeden Fall wärst du dann mehr als mein Sexuallobjekt."
"Woher auf einmal diese Verhandlungsbereitschaft?"
"Spielt das irgendeine Rolle? Sag mir nur was ich wissen will. Alles andere ist egal."
"Ich kann dir aber nicht helfen."
Firestorm ging eine weitere Runde durch den Raum. Man sah ihm an, wie er sich versuchte zusammen zu reißen und seine Fassung zu bewahren.
"Das war der größte Fehler, den du je gemacht hast. Denn ich werde an diese Technologie kommen und wenn ich Nathan Tate mit meinen eigenen Händen den Hals umdrehen muss. Und dann werde ich Clans vereinigen und gegen PAIN und SOUL kämpfen und siegen. Aber zuerst, werde ich dich alle 666 Höllenqualen erleiden lassen." sagte Firestorm nun und ging ein weiteres mal auf Helena zu. Dieses mal unterbrach ihn jedoch das Klingeln der Kom-Anlage.
"WAS IST?!?!" schrie er wutentbrannt durch die Anlage.
"Bruder, es gibt Probleme mit der Verladung unserer Besitztümer. Was soll ich machen?" sagte Raining Ash verwirrt.
"Ich komme auf die Brücke." antwortete Firestorm nun wieder ruhig, wohl wissend, dass Helena unmöglich flüchten konnte. Er rief die Wachen zurück und ließ sie wieder in das Verließ bringen, bevor er sich selbst auf den Weg machte.

So sehr Helena sich gewünscht hätte, dass es jetzt endlich vorbei wäre. Firestorm gab einfach nicht auf. Er versuchte immer wieder Informationen von ihr zu bekommen, die sie nicht hatte. Und wenn sie ihm das versuchte klar zu machen, schlug er sie oder tat andere Dinge mit ihr, zum Teil sogar in der Gegenwart seines Bruders, der das ganze nicht mehr mit ansehen konnte. 2 Tage vor dem geplanten Abflug betrat er Firestorms Quartierräume.
"Bruder, unsere neuen Besitztümer sind verladen. Der Bau des Phönix wird aber noch einige Zeit andauern, da die Werft eben erst wieder geöffnet hat." sagte er.
"Du bist doch nicht nur hier um mir das zu sagen, hab ich recht?"
"Ich werde nicht mehr länger zu sehen wie du so mit ihr umgehst. Mittlerweile solltest selbst du wissen, dass sie nichts weiß."
"Halts Maul." sagte Firestorm ruhig aber abweißend.
"So reagierst du immer wenn, man dich auf sie anspricht."
"Muss ich dir erst eine reinhauen?"
"Du willst sie für dich selbst, du hattest nie vor, sie mir zu überlassen, hab ich recht?"
"Weshalb sollte ich sie dir überlassen? Weshalb sollte ich dir etwas was mir gehört und was ich begehre überlassen? Damit du mich verrätst und mit der Waffe bedrohst?"
"Wir sind Brüder. Wir sind verdammt zum teilen."
"Ich teile doch. Ich beschütze dich in dieser brutalen Welt und passe auf, dass dir nichts passiert. Im Austausch dafür bin ich derjenige, der alles besitzt, der sagt, was gemacht wird und was nicht."
"Ich hab es satt, dass du mir immer wieder vorhälst was du alles für mich tust! Was tust du denn schon? Mich beschützen? Glaubst du das im ernst?"
"Halt dein dummes Maul!" schrie Firestorm seinen Bruder an.
"Sonst was? Tötest du mich?"
In genau dem Moment stürmte Firestorm auf Raining Ash zu und verpasste ihm 2 Schläge in den Bauch, gefolgt von einem Schlag ins Gesicht und einem Tritt dorthin. Raining Ash wurde von der ungeheuren Kraft seines Bruders mit dem Rücken an die Wand geschleudert und brach dort zusammen. Er hatte blutige Verletzungen im Mundbereich, zusammen mit einer Platzwunde an der Stirn. Dazu erbrach er nun noch einmal Blut auf den Boden. Aber das schien seinem Bruder nicht zu genügen. Firestorm kam schnellen Schrittes auf ihn zu und packte ihn mit seinen gewaltigen Händen am Genick und drückte ihn zu Boden.
"Siehst du das? Siehst du was du hier auf meinem Boden hinterlassen hast, du Arschloch? Siehst du es?"
"Das mach ich ganz sicher nicht sauber." murmelte Raining Ash so gut es ihm möglich war. Daraufhin schleuderte Firestorm ihn mit dem Rücken gegen die Wand rechts von den beiden, wo er wieder zusammen brach. Auch dieses mal packte Firestorm seinen Bruder am Genick und drückte ihn zu Boden. Allerdings jetzt zog er seine Handfeuerwaffe und drückte sie seinem Bruder an den Hinterkopf.
"Ewige Schmerzen, Tod, Verderben. Das würde dir alles blühen, wenn ich nicht wäre. Und jetzt wirst du mir den Respekt zollen, der mir gebührt. Und wenn ich auch nur eine weitere so freche Antwort höre, bring ich dich um. Qualvoller, als du es dir in deinen Schlimmsten Träumen je vorgestellt hast. Kapierst du das, oder bist du sogar dazu zu dumm?"
"Ich habe verstanden." quetschte Raining Ash raus. Sein Bruder ließ ihn los und Raining Ash schleppte sich langsam auf allen Vieren zur Tür.

Nathan ging nervös einige Runden in seinem Quartier. Bisher hatte er immer die Flotte von Firestorm beobachtet. Und seit einer guten Weile flogen keine Transporter mehr zu den Schiffen. Und dennoch waren sie noch da. Also wartete Firestorm auf etwas bestimmtes, was er bekommen sollte, aber noch nicht hatte. Er hoffte nur, dass das neue Schiff bald fertig wäre. Damit hätten sie eine um 3,68% höhere Chance die Flotte zu besiegen. Zumindest hatte Ray das ausgerechnet. Das schlimme war, dass es keinen anderen Weg gab, als den von Ray bereits gefundenen um die Flotte zu besiegen und Helena zu retten. Auch wenn Nathan das auf eine gewisse Weiße Angst machte. Er musste es jetzt durchziehen. Aber um die Falle effektiv vorbereiten zu können musste die Flotte bereits unterwegs sein.
"Nathan. Wir haben es geschaft. Das Schiff ist fertig." tönte Jacksons Stimme durch die Kom-Anlage.
"Jetzt schaff ich erstmal nix mehr. Damit das klar ist!" setzte Thomas schnell nach.
"Das müsst ihr auch nicht mehr. Ich werde euch Julian mit der Nightmare rüber fliegen und das Schiff mir das Schiff ansehen." sagte Nathan nachdem er einmal gelacht hatte. Dann machte er sich auf den Weg um Julian mit der Nightmare zur Station rüber zu fliegen. Bereits unterwegs konnten sie einen Blick auf den Kreuzer werfen. Er bestand aus einer Quader förmigen Hauptsektion, an der wiederrum die 4 Dreieckig geformten Seitensektionen angebracht waren. Dabei zeigte die Spitze grundsätzlich immer nach Vorne und überragte bei den vorderen beiden Ausläufern die Hauptsektion sogar noch. Die Ausläufer waren jedoch zur Seite hin abgerundet und in ihrer anordnung nicht waagerecht sondern eher an ein umgedrehtes "V"-errinnent. Dazu waren die Ausläufer an 4 Zylindrischen Gebilden befestigt, welche wiederrum an den Enden der Hauptsektion hingen. Die schwarze Färbung gab dem Schiff sogar auf eine gewisse Weiße etwas dämonisches, beängstigendes und das obwohl es sich lediglich um einen Superschweren Kreuzer handelte.
"Wow. Jakob und die Jungs haben mal wieder ganze Arbeit geleistet." sagte Julian. Nathan sagte nichts, was eher seiner Natur entsprach. Er hebte sich das Lob für die direkte Begegnung mit den Erbauern auf. Und dennoch war es schwierig für ihn den Blick von dem Schiff zu nehmen. So schwer, dass es sogar fast einen Unfall mit der Nightmare verursacht hätte. Trozdem ging alles gut und die beiden kamen im Werftbereich der Station an. Dort erwarteten sie bereits Thomas, Jackson und Jakob, sowie der Werftleiter.
"Ich stelle hiermit die "Rebellion" vor. Benannt nach genau dem was sie tun soll." sagte Jakob.
"Und was kann die so?" fragte Julian ohne weitere umschweife.
"Das solltest du lieber selbst in der Datenbank lesen. Aber das Teil ist durch die Wiederstandstechnologie darin ein einiges fliegendes Waffenlager und so gebaut, dass ein Mensch es effektiv fliegen kann." sagte Jackson.
"Dann dürfte unser Kampf tatsächlich zu gewinnen sein." sagte Nathan und der Werftlleiter räusperte sich kurz. "Oh entschuldigung." schreckte Nathan auf und überreichte ihm ein PDA mit den Kontodaten.
"Hey. Sag mal. Bist du irre dem deine Kontodaten zur Selbstbediehnung zu überlassen?" flüsterte Jakob Nathan zu.
"Wieso? Auf meinem Konto gibt es sowieso nichts zu holen. Und das wird der auch sehr bald merken." flüsterte Nathan zurück und gab dann den Befehl.zum Abflug. Plötzlich piepte sein Kom-Gerät.
"Nathan. Sieh nach draußen schnell!" schrie Tina über die Kom-Anlage. Und tatsächlich. Die Flotte von Firestorm setzte sich in Bewegung. Ab jetzt musste alles ganz schnell gehen.
"Jakob, Jackson, Thomas. Rein da." sagte Nathan und deutete auf die Nightmare, wärend Julian bereits die Rebellion betrat und seinen Platz dort einnahm.

Die Flotte von Firestorm hatte einen Kurs ins Wiederstandsgebiet gesetzt und hatte die höchste mögliche Geschwindigkeit erreicht. Damit würden sie das nächste Ziel sicherlich in kürzerer Zeit erreichen. Helena machte das alles Angst. Sie wusste nicht was sie erwarten würde. Aber einer Sache war sie sich sicher. Nathan würde nicht kommen um sie zu holen. Der Kerker in dem sie gefangen war öffnete sich. Jemand trat ein. Und es war entgegen ihrer Erwartungen nicht Firestorm, sondern viel mehr sein Bruder Raining Ash, der sie aufsuchte.
"Was willst du? Schickt Firestorm dich um mich zu ihm zu bringen?" fragte Helena deprimiert.
"Nein. Ich bin aus einem anderen Grund hier." antwortete Raining Ash zielstrebig.
"Dann tu dir keinen Zwang an." sagte nun Helena, die bereits etwas erwartete. Aber es machte ihr nichts mehr aus. Sie hatte sich an den Gedanken gewöhnt Sexualobjekt der Clananführer zu sein. Und auch wenn diese kurze Gelegenheit für Raining Ash verlockend war, so blieb er dennoch standhaft.
"Ich bin nicht deswegen hier."
"Weswegen dann?"
"Ich bin hier um dich rauszuholen."
Diese Antwort überraschte Helena. Aber sie versuchte sich mit Freudensprüngen zurück zuhalten. Immerhin war sie noch nicht draußen. Aber es war auf eine gewisse Weiße ein Silberstreif am schwarzen Horizont für sie.
"Also. Hör mir genau zu. Ich werde jetzt deine Fesseln öffnen. Und wenn ich das getan habe, kletterst du in den Lüftungsschacht über dir. Der wird nicht überwacht. Und in dem Schacht nimmst du die erste rechts und dann die 15te links. Damit kommst du in den Hangar in dem mein Bruder seine Privatmechs aufbewahrt. Nimm den vom Typ Lucifer und verpass ihm dieses Programm. Dann kannst du verschwinden und zu Nathan Tate gehen." sagte Raining Ash und gab Helena einen Datenkristall.
"Wieso tust du das? Gibt es da einen Harken?"
"Ich kann einfach nicht mehr mit ansehen wie er dich behandelt und wie du leidest. Es geht einfach nicht mehr." Raining Ash brach in Tränen aus und musste sich kurz hinsetzen und versuchte dagegen anzukämpfen. "Ich will einfach nur, dass du glücklich wirst. Verstanden? Mehr will ich nicht." schluchzte Raining Ash und richtete sich nun wieder auf um ihre Fesseln zu lösen. "Ich liebe dich. Seit dem Tag an dem ich in deine Augen gesehen habe, liebe ich dich." sagte Raining Ash nachdem er ihre Fesseln gelöst hatte. Bevor jedoch Helena antworten konnte hörten beide ein Klopfen und Raining Ash verschwand mit den Worten "Verschwinde jetzt!" aus dem Raum und tatsächlich quetschte Helena sich nun in den Lüftungsschacht und begann um ihr Leben zu kriechen, bevor man nach ihr zu suchen beginnen würde.

Es dauerte nicht lange, da waren sowohl die Nightmare, als auch die Rebellion an der Ethernal Darkness angedockt und das Schiff startete die Sprungsequenz. Beinahe Blitzartig erschien die Ethernal Darkness hinter dem Asteroidenfeld, dass direkt auf der vermuteten Strecke von Firestorms Flotte lag. Das Ideale Schlachtfeld für einen kleinen Trupp wie den von Nathan um gegen eine Flotte wie die von Firestorm anzutreten. Zuerst wurden nun jedoch Minen repliziert und auf die Nightmare anstelle des Incubus verladen. Jeder half dabei mit. Sogar Tina tat ihr bestes um beim Tragen der schweren Sprengkörper zu helfen. Dann starteten Nathan, Ray und Jackson in der Nightmare, wo sie begannen die Minen auszulegen und einen fortlaufenden Minenteppisch bildeten. Ray gab dabei die Position an, Jackson steuerte das Schiff und Nathan warf in seinem Raumanzug die Minen aus dem offnen Container. Als alle Minen ausgelegt waren, kehrte die Nightmare zur Ethernal Darkness zurück und wurde ein weiteres mal beladen. Außer Nathan, Jakob und Ray wusste jedoch niemand mit was.
"Damit ist nun alles für unser Gefecht vorbereitet." stellte Ray fest.
"Nicht ganz. Ich muss noch die Piloten und Aufgaben zuteilen." sagte Nathan nun.
"Bitte lass mich den neuen Kreuzer fliegen!" rief Jackson.
"Nein Jackson. Dich brauchen wir an den Kontrollen, der Ethernal Darkness. Jakob dich auch. Und Tina. Du wirst versuchen an den taktischen Kontrollen, die Übersicht zu behalten. Das wird schwer genug. Aber Ray brauche ich im Undead an meiner Seite."
"Und was mach ich?" warf Thomas ein.
"Für dich hab ich eine ganz besondere Aufgabe. Du wirst die Nightmare mit einem ganz besonderen Präsent steuern." sagte Ray.
"Ach ja? Was ist das für ein "Präsent"? Und was zum Teufel ist überhaupt ein Präsent?" fragte Thomas nun verwirrt. Tina begann zu lachen. Julian und Jackson standen kurz davor.

Es waren noch einige Stunden Flugzeit bis zu dem Regressio-Asteroiden-Gürtel. Firestorm stand auf der Brücke und sah sich die Übersicht über die kahlen, nutzlosen Felsen mitten im All an, versuchte etwas zu erkennen was ihm weiter helfen würde. Raining Ash betrat die Brücke.
"Bruder. Hast du es auch gesehen? Das gewaltige Schiff in der Nähe der Station?" fragte Firestorm. "Der einzige dem es gehören kann ist Nathan Tate."
"Soll das heißen, dass er jetzt doch eine Bedrohung für deine Flotte darstellt?"
"Längst nicht. Was sind schon ein Mech und ein Schiff und sei es noch so groß, gegen unsere Armada? Nichts. Und Nathan wird das auch wissen. Er wird uns eine Falle stellen. Und ich denke er wird den Regressio-Gürtel als Schlachtfeld wählen."
"Wie kommst du darauf?"
"Ist es nicht offensichtlich? Dieser Asteroiden-Gürtel bietet die besten Vorraussetzungen für Guerillia-Angriffe. Zuschlagen, verstecken und wieder zuschlagen. Das wird es sein womit wir rechnen dürfen. Außerdem denke ich, dass das ganze Asteroidenfeld vermint ist."
"Was sollen wir also jetzt machen? Großzügig außenrum fliegen?"
"Nein. Wir fliegen gerade wegs drauf zu. Startet Mechs und aktiviert alle Flaks. Wir werden auf Konfrontation mit ihm gehen und ihn vernichten."
"Ich glaube kaum, dass unsere Flotte in diesem Asteroidenfeld fähig ist koordiniert gegen Nathan Tate und seine Leute zu kämpfen."
"DANN WERDEN SIE EBEN UNKOORDINIERT KÄMPFEN!!!" schrie Firestorm seinen Bruder nun wieder an. "Und warum steht ihr Arschgeigen nur so blöde rum? Meine Befehle sind absolut und haben ausgeführt zu werden."
Schockiert sprangen alle Anwesenden auf der Brücke wieder auf ihre Posten und begannen mit der direkten Umsetzung von Firestorms Befehlen. Überall an den Schiffen fuhren Plasma- und Energie-Gattlings aus. Außerdem wurde der Pyro-Driver aktiviert, sowie die Schutzschilde. Die Vorbereitungen zur unmöglich noch zu verhindernten Schlacht waren damit getroffen.
"Raining Ash. Mein Bruder. Ich habe langsam ernste Zweifel daran ob du noch auf meiner Seite stehst, oder ob du nicht schon längst auf Nathan Tates Seite stehst und hier nur noch spionierst."
"Du fantasierst doch."
"Was hat er dir versprochen? Schutz? Geld? Diese Hure in der Arrestzelle? Meinen Clan? WAS HAT ER DIR VERSPROCHEN?!?!"
"Wie gesagt. Du fantasierst."
"Verstehe." sagte Firestorm nun wieder ganz friedlich. "Aber wenn du mich belogen hast und ich das rausfinde, dann ist mir egal, was der letzte Wille unserer Mutter war. Dann wirst du sterben. Verstanden?"

Alles war vorbereitet, so wie Ray es geplant hatte. Nathan hatte allen Grund stolz auf seine Leute zu sein. Wieder einmal hatten sie zu siebt geschafft was ganze Schiffsbesatzungen von hunderten in der selben Zeit erledigten. Es dauerte nach Rays Berechnungen jedoch noch eine Weile, bis zum Eintreffen von Firestorm und seinen Schiffen. Zeit genug für das Team sich noch einmal mit Dingen zu befassen, die sie sonst gerne taten. Jackson und Thomas hatten sich in den Hangar gesetzt und "hingen ab", wie sie es nannten.
"Ey. Warum machen wir das eigendlich alles, Alter?" warf nun Thomas ein. "Wegen ner Frau oder?"
"Ja, aber du hast nicht gesehen, was für eine Frau." antwortete Jackson.
"Lohnt sich´s wenigstens?"
"Glaub mir Thomas. Für die lohnt es sich wirklich zu sterben."
"Was meinst du? Werden wir sterben?"
"Ich wahrscheinlich nicht. Bei dir bin ich mir da nicht so sicher." sagte Jackson völlig ernst und schockierte Thomas damit. Dann begann er zu lachen und Thomas stimmte mit ein. Ein paar Decks höher und Sektionen weiter, saß Nathan in seinem Quartier und bereitete sich vor allem geistig auf seine Schlacht vor. Er hatte noch nie in diesem Stil gekämpft, nicht einmal in seiner Akademiezeit. Es machte ihm Angst. Zumal er auch nicht wusste, wie er es schaffen sollte die Flotte zu besiegen und Helena zu retten. Seine Tür klingelte und Tina trat ein. Man konnte ihr ansehen, dass sie besorgt, in einem panischen, krankhaften Sinne war.
"Nathan. Weißt du auch wirklich was du da tust?" fragte sie und Nathan schüttelte verneinend den Kopf.
"Ich hab wirklich nicht die geringste Ahnung was ich da tue. Aber ich muss es versuchen. Ich hab sie in diese Lage gebracht und ich werde sie wieder raus holen. Egal wie."
"Nathan. Ich weiß, dass du immerzu versuchst den Leuten zu helfen, aber es gibt einfach Menschen, denen du nicht helfen kannst."
"Ich weiß. Solche wie die Soldaten bei SOUL und PAIN oder diejenigen die diesem Firestorm treu untergeben sind. Die sind so dämlich im Hirn, denen kann man nicht mehr helfen."
"Ich meine nicht nur die."
"Für alle anderen kann man immer etwas tun. Du errinnerst dich, als wir auf Firestorm getroffen sind. Er hat mir angeboten Helena im Austausch gegen den Incubus freizulassen. Und ich habe langsam Zweifel ob es nicht der richtigere Weg gewesen wäre. Aber naja. Für große Reuhe ist es jetzt zu spät." sagte Nathan und richtete sich auf um zum Incubus zu gehen und zu starten.
"Nathan. Pass bitte auf dich auf." sagte Tina und umarmte Nathan noch einmal, bevor er den Raum verließ und im Hangar erschien. Julian und Ray waren ebenfalls dort erschienen. Es dauerte nicht lange, da waren Ray und Nathan in ihre Mechs, Julian in die Rebellion und Thomas in die Nightmare gestiegen und unterwegs auf ihre Positionen, die sie in der Schlacht einnehmen sollten.

Kapitel 20 - Minefield - Minenfeld:

Langsam aber sicher flog die gewaltige Flotte von Firestorm auf das Asteroidenfeld zu. Mittlerweile konnte man die kahlen, leeren Felsen bereits sehen. Und sie kamen näher. Unzählige Mechs vom Typ Lucifer starteten. Man sah den großen Mechgebilden, die durchaus mit einem Dämon ähnlichkeit im Design hatten, an dass sie nicht für Geschwindigkeit, sondern mehr auf Kampfstärke und viele Treffer auszuhalten. Die wuchtigen Arme und Beine der Maschine endeten in Klauen und der Kopf mit den beiden Hörnern, sowie die Flügel errinnerten an Dämonen. Langsam aber sicher nahm die Menge dieser Maschinen in den Formationen immer mehr zu. Wärend Firestorm das ganze gelassen hin nahm, begann Raining Ash zu schwitzen. Er war sich sicher, dass es sein Ende und das von vielen anderen Menschen des Clans war. Nun waren es noch wenige Hundert Meter bis zum Asteroidenfeld.
"Passt auf. Haltet die Augen offen. Es könnte vermint sein." sagte Firestorm, wärend sich die Formation löste und die Schiffe begannen sich einzelln einen Weg durch das Asteroidenfeld zu suchen. Es war dunkel und kalt. Zumindest kam es Raining Ash so vor. Bereits das erste Drittel des Asteroidenfeldes war durchquert und noch keine einzige Mine war angetroffen worden. Vielleicht hatte Firestorm sich ja doch geirrt? Langsam nahm die Aufmerksamkeit der Crews ab. Die meisten dachten sich, dass wenn es Minen in dem Feld gab, sie schon längst welche gefunden hätten. Einer der Fatalsten nur möglichen Fehler. Gerade als es keiner mehr wirklich erwartete aktivierten sich einige der Minen und bewegten sich mit Hilfe eines sehr starken Magneten auf die Schiffe zu. Mehrere Explosionen überzogen den anfliegenden Kreuzer, rissen Löcher in die Hülle und brachten ihn von Kurs ab. Der Firebird rammte mit dem rechten Flügel einen Asteroiden, wo zunächst der Flügel abriss und beides in die Flugbahn der nachfolgenden Kreuzer flog. Mechs wichen schnell von einer Seite zur Anderen. 2 waren nicht schnell genug und wurden von den Trümmern an weiteren Asteroiden zerquetscht. Mit der Kollision und dem Nachgeben des Metalls explodierte nun der Kreuzer entgültig. Schnell waren alle Flak-Waffen ausgefahren und der Pyrokinetische Driver aktiv. Ein einziger Regen aus Energie-, Plasma und Pyrokinetischen Projektilen ging in alle Richtungen aus. Einige davon zerstörten tatsächlich Minen, andere krachten nur einfach in Asteroiden und rissen Krater in die Felsbrocken.
"Beruhigt euch!" schrie Firestorm durch alle Kom-Kanäle. "Das ist kein Grund für Panik."
In genau diesem Moment krachte eine Reihe Photonen-Projektile gefolgt von Quanten-Projektilen in einen weiteren Kreuzer. Explosionen trennten den oberen Flügel ab und rissen einen großen Teil der rechten Seite vom Rest des Schiffes. Die Projektile, welche den Kreuzer verfehlten, schlugen zu einem gewissen Teil in das Führungs-Schiff von Firestorm ein, oder gingen ins leere. Artilleriefeuer von der Ethernal Darkness. Dessen war sich Firestorm völlig sicher. Als jedoch plötzlich hinter einem der vielen Asteroiden die Rebellion auftauchte und die Flotte mit 2 Vaporatoren unter Feuer nahm. Eines der Projektile traf einen der Kreuzer direkt am Reaktor und sprengte ihn so in tausende Stücke, das andere in die Schilde eines weiteren Vulcano-Dreadnoughts. Schnell wurden größere Feuerbälle mit Hilfe des Pyro-Drivers auf die Rebellion abgefeuert. Explosionen durchzogen das Asteroiden-Feld und zerrissen einige der Felsbrocken. In genau dieser Zeit tauchten nun der Incubus und der Undead hinter einem weiteren Asteroiden auf und nahmen die Mechs unter Feuer. Die meisten wichen zur Seite. 2 von ihnen bauten jedoch eine Feuerwand mit dem Pyro-Driver auf und stürmten nach vorne. Nathan war es, der beide Busterschwerter zog und von unten nach oben zuschlug, die beiden Lucifer-Mechs in der Mitte zerteilte. Ray ging wärend dessen weiter auf einen Kreuzer los und nahm ihn mit Quanten und Graviton-Kanone unter Feuer. Die Schilde hielten jedoch weiterhin. Nathan wich in der Zeit den Photonen-Kanonen von 3 weiteren Lucifers aus und startete die Klingen-Drohnen, welche mit den Strahlen-Kanonen feuerten und Arme und Beine der Lucifers zerstörten, bevor sie die Reaktoren zerstörten. Ray zog sich in der Zeit zurück und wich einer Feuerkugel eines Lucifers aus und feuerte mit den Puls-Werfern. Eines der Projektile traf und zerfetzte das Bein des Mechs. Zeitgleich mit Rays verschwinden tauchte die Rebellion wieder auf und feuerte mit dem Kalamir auf den bereits angeschlagenen Kreuzer. Der Strahl umhüllte das Schiff einfach so lange bis sich eine Explosion ereignete. Dann verschwanden sowohl Nathan als auch Julian mit der Rebellion wieder im Asteroidenfeld und ein gewaltiger roter Energie-Strahl fegte über das Schlachtfeld. Die Chaos-Kanone der Ethernal Darkness. Durch einen Zufall konnten die Kreuzer und auch die Dreadnoughts ausweichen und schadenfrei davon kommen.
"Außerhalb des Feldes, neben uns, vor uns und sogar zwichen uns. Meister Firestorm. Sie sind einfach überall!" sagte einer seiner Brückenoffziere, wärend die Schiffe wieder mit Flak-Waffen in alle möglichen Richtungen feuerten.
"Ihr elenden Idioten! Merkt ihr denn nicht, dass sie versuchen uns vom Wesentlichen abzulenken? Alle Schiffe rücken umgehend vor! Macht diesen Titan ungefährlich und bringt ihn mir dann."

Die Kreuzer begannen ihre Bewegung zu beschleunigen. Und auch die Dreadnoughts wurden schneller. Die bisher noch halbwegs erkennbare Formation teilte sich nun komplett auf und viele Einzellne Schiffe stürmten aus dem Asteroidenfeld auf die Ethernal Darkness zu. Nathan bekam das ganze schockiert mit, wärend er versuchte mit dem Busterschwert auf einen der Kreuzer loszugehen und von einem der Lucifers mit einer Artr Feuerschwert abgehalten wurde. Nathan stieß sich nach hinten ab und wich einem Feuerball des Lucifers nach oben aus, wo er mit einer Energiekugel einen Gegenschlag ausführte und dann wieder auf den Lucifer-Mech zustürmte. Nathans Feind blockte das Busterschwert ein weiteres mal ab und zog ein weiteres Feuerschwert dazu. Nathan seiner Seits wich dem Kreuzförmigen Schlag nach hinten aus und die Kopfpanzerung transformierte sich zur Quanten-Kanone mit der Nathan feuerte. Der Lucifer-Mech wurde direkt in der Mitte getroffen und explodierte. Kaum war dieser Feind besiegt taucht bereits die nächste Gruppe auf und nahm den Incubus mit einer Reihe an kleinen Feuerbällen unter Feuer. Nathan blockte die Angriffe mit den Energie-Flügeln und wich den Plasma-Kanonen nach oben aus, wo er wieder hinter einem Asteroiden verschwand. Wärend dessen erreichten die Firebird-Kreuzer die Ethernal Darkness und nahm das Schiff mit allen möglichen Waffen unter Feuer. Die Schilde blitzen beinahe kontinuierlich auf. Schnell versuchte Jackson, der die Waffenkontrolle hatte, die kleinen schnell Waffentürme auszufahren. Gerade als einer der Quanten-Strahler ausgefahren war, tauchte einer der Lucifer-Mechs auf und sägte den Turm in Stücke, bevor der erste Schuss abgegeben werden konnte. Woanders konnte tatsächlich einer der Plasma-Türme einen Kreuzer unter Feuer nehmen, verfehlte jedoch sein Ziel.
"So wird das nichts!" schrie Jakob zum Schweißnassen Jackson, der weiter versuchte einen der Kreuzer zu treffen. "WIR WERDEN STERBEN!" schrie er nun auf.
"HALT DIE KLAPPE UND FLIEG WEITER!" schrie Jackson zurück und feuerte mit einem Torpedo-Werfer auf einen der Kreuzer, verfehlte jedoch ein weiteres mal sein Ziel. Gerade erschien einer der Kreuzer genau vor dem Cockpit und bereitete einen Feuerball vor. Schockiert schrie nun Tina auf, die sich die ganze Zeit auf die Übersicht konzentriert hatte. Plötzlich schlug ein Gravitonen-Projektil ein und zerquetschte den Firebird auf die Hälfte seiner Größe, bevor der Kreuzer explodierte. Die Rebellion hatte eingegriffen und den Kreuzer vernichtet. Nun tauchte auch noch Nathan mit dem Incubus auf und feuerte die Prisma-Kanone ab. Nachdem er den ersten Lucifer-Mech getroffen hatte riss er seinen Mech nach oben und fegte über 3 weitere Mechs und traf auch noch die Schilde von einem der Kreuzer. Dieser nahm nun den Incubus mit den Energie- und Plasma-Gattlings unter Feuer. Zeitgleich gingen 2 Lucifer-Mechs auf den Incubus los und feuerten mit ihren Photonen-Kanonen. Nathan änderte seine Flugbahn nach oben und startete die Klingen-Drohnen ein weiteres mal, woraufhin diese beiden Mechs ein ähnliches Schicksal erlitten als die beiden zuvor, die von den Klingendrohnen angriffen wurden. Zeitgleich nahm nun Julian den Firebird-Kreuzer unter Feuer und zerstörte ihn, zusammen mit der Ethernal Darkness. Ray widmete sich in der Zeit den anrückenden Dreadnoughts und deren Mech-Unterstützung. Gerade zerstörte er einen weiteren Lucifer mit den Puls-Werfern, da griff ihn einer davon im Nah-Kampf mit seinem gewaltigen gebogenen Feuerschwert an. Ray seiner Seits zog schnell sein Energie-Schwert und blockte den Angriff, bevor er mit den Strahlen-Kanonen feuerte. Der Lucifer-Pilot wich nach hinten und baute eine Feuerkugel zwichen den Händen auf, die er Ray und dem Undead entgegen jagte. Beim Abfeuern stellte sich der Angriff als gewaltiger Feuerstrahl herraus. Ray wich nach oben aus und nutzte anschließend die Energie-Flügel um sich vor einer Reihe Micro-Raketen von einem weiteren Lucifer zu schützen, wärend der erste wieder mit den Feuerschwertern auf Ray und seinen Undead zustürmte.

Firestorm sah sich das ganze wutentbrannt an. Es war ihm unverständlich wie seine Leute solche Probleme haben konnten.
"Bruder. Wir sollten uns zurück ziehen, so lange wir noch können und der größte Teil unserer Schiffe noch Einsatzfähig ist." warf Raining Ash panisch und angsterfüllt ein.
"Niemals! Ich habe noch nie eine Schlacht aufgegeben und ich habe immer gewonnen."
"Für alles gibt es ein erstes Mal."
"HALT DEIN MAUL!" schrie Firestorm und verpasste seinem Bruder einen weiteren Faustschlag ins Gesicht. "Ich gebe die Befehle. Wenn dir das nicht passt wirst du mich töten müssen."
In genau diesem Moment begann die Ethernal Darkness die Dreadnoughts unter Feuer zu nehmen. Unzählige Energie-Projektile unterschiedlicher Farben, fegten durch das Asteroidenfeld, dicht gefolgt von Torpedos. Eine Reihe Projektile fegte die Schilde von einem der Dreadnoughts weg, woraufhin die Torpedos ihn mit vielen Explosionen überziehen und Löcher hinein reißen konnten. Das Schiff brach in mehrere Teile, die nun ein Hinderniss für die anderen Dreadnoughts waren. Wenig später feuerte die Rebellion in die Dreadnoughttruppen und traf das Hauptschiff von Firestorm mit einem Vaporator.
"Zielt auf den Kreuzer." sagte Firestorm hektisch. "NA LOS! IRGENDJEMAND SOLL FEUERN!!!"
Innerhalb von kaum einer Sekunde begannen die Dreadnoughts die Rebellion mit Feuerbällen aus dem Pyro-Driver und Photonen- und Plasma-Kanonen unter Feuer zu nehmen. Rays Mech wurde bereits von den Flak-Waffen unter Feuer genommen, so dass ihm nun nur noch der Rückzug blieb. Wärend dessen wich er einer Energie-Gattling aus und feuerte mit den Graviton-Kanonen auf einen weiteren Lucifer.

Nathan stürmte nun gerade auf einen weiteren Kreuzer zu um ihn mit dem Buster-Schwert anzugreifen, als sich ihm plötzlich 5 weitere Lucifers in weg stellten. Nathan startete ohne weitere Umwege die Klingen und Bat-Drohnen. Wärend 3 der 5 Mechs sofort getroffen wurden und explodierten wichen die anderen beiden zur Seite-oben aus und jagten Nathan 2 Feuer-Kugeln entgegen. Nathan wich nach hinten aus und feuerte mit den Puls-Werfern, wärend er die Drohnen sammelte und sie auf einen der beiden Feinde kontzentrierte. Wärend dieser den unzähligen Strahlen auswich, griff der andere direkt mit den Feuerschwertern im Nah-Kampf an und zwang Nathan zu weiteren Ausweichmanövern nach hinten und dann nach oben, wo er den Incubus mit den beiden Photonen-Kanonen und dann mit den Micro- und normalen Raketen unter Feuer nahm. Wärend Nathan den Photonen--Strahlen nach hinten und zur Seite auswich, sah er sich gezwungen die Raketen mit den Energie-Flügeln zu blocken. Der andere Lucifer-Pilot hatte sich in der Zeit aus dem Kreuzfeuer der Drohnen befreit und nahm sie mit Feuerbällen unter Feuer. Obwohl Nathan schnell genug war um die Drohnen ausweichen zu lassen zerstörte der Lucifer noch 2 Bat-Drohnen und anschließend mit einer Pyrokinetischen Schockwelle 4 Klingen-Drohnen, wärend Nathan sie alle zurück rief. Zeitgleich griff der andere Mech mit dem Feuerschwert an, was Nathan mit einer der Energie-Klingen an den Armen seines Incubus abblockte. Er hatte es hierbei defintiv nicht mit dem üblichen Kanonenfutter zu tun, für das er einen Großteil der Piraten nun seit einer Weile hielt. Diese beiden Piloten waren stark und definitiv besser als er. Das stellte er fest, als einer der Lucifer-Mechs mit den Feuer-Schwertern von oben nach unten zuschlug und Nathan zu einem weiteren Block zwang, wärend der andere ihn mit Feuerstrahlen angriff und immer wieder zum Ausweichen nach oben oder nach hinten zwang. Dennoch gab Nathan nicht auf, denn er hatte die Macht des Incubus und etwas zu verlieren. Als Nathan nun begann eine Energie-Kugel mit dem Energy-Driver aufzubauen stürmten beide Lucifers auf ihn zu. Eiiner davon bereitete seine Photonen-Kanone vor. Und dieser war es, der plötzlich von mehreren Strahlen-Kanonen am Cockpit durchschlagen wurde. Der Pilot zerriss einfach und spitzte gegen die Innenwände seines Mechs, bevor dieser explodierte. Ray war es nun, der Nathan zu Hilfe kam. Nun war noch einer der beiden Lucifer-Mechs übrig und wurde von Nathan in diesem kurzen Moment der Schwäche mit dem Buster-Schwert von unten nach oben zersägt.
"Danke Mann." sagte Nathan durch die Kom-Anlage ohne weitere nennenswerte Reaktion von Ray. Der wusste bereirs, dass diese Schlacht noch lange nicht gewonnen war, jetzt nachdem sie ihren wichtigsten Vorteil, die Deckung durch das Asteroidenfeld, los waren.

Immer wieder wurde der Vulcano-Dreadnought durchgeschüttelt in dem Helena sich immer noch befand. Was ging da draußen vor? Etwa eine Schlacht? Hatte Nathan etwa wirklich sein Wort gehalten und war er nun wirklich unterwegs um ihr zu helfen. Jetzt musste sie dringend irgendwie mit helfen. Sie wusste nicht wie lange sie in diesem engen Lüftungsschacht schon war und wie lange sie noch kriechen musste um ihr ziel zu erreichen. Außerdem war sie sich nicht mehr sicher ob Raining Ash die 14te oder die 16te oder gar die 17te links gesagt hatte. Sie war sich nicht einmal mehr sicher ob sie überhaupt nach links sollte und nicht nach rechts oder überhaupt einfach gerade aus. Mittlerweile hatte sie die 15te Abzweigung nach links erreicht. Sollte sie die nehmen? Sie war einfach zu verwirrt dazu. Aber ewig nur geradeaus gehen war sicherlich genauso falsch. Und so entschied sie sich nach links zu gehen und tatsächlich. Dieser Weg führte sie in einen relativ kleinen Hangarraum, der zu allem Überfluss noch unbewacht war. Schnell trat sie das Gitter weg und sprang nach unten. Endlich war sie aus diesem engen Schacht raus gekommen. Gerade wollte sie sich kurz ausstrecken, als das Schiff ein weiteres mal durchgeschüttelt wurde. Das errinnerte sie daran was sie eigendlich tun wollte. Und so stieg sie schnell in den Lucifer-Mech und gab den Datenkristall, den sie von Raining Ash hatte ein. Unzählige Schriftzeichen erschienen auf den Anzeigen und verschwanden wieder. Man konnte beinahe mitverfolgen wie das Programm des Mechs verändert wurde. Als alle Signale auf Grün waren, startete Helena den Mech.
"Meister Firestorm. Unauthorisierter Mechstart aus ihrem persönlichen Hangar."
"WAS? Welcher Mech?" schrie Firestorm auf, bekam aber keine Antwort. "DU! Du hast was damit zu tun!" schrie er nun seinen Bruder an.
"Wie gesagt. Du fantasierst."
"Reiz mich nicht!"
"Sehr hohe Waffenenergiewerte am Titanen." rief einer der anderen Brückenoffiziere. Und kurz darauf fegte der Strahl der gewaltigen Prisma-Kanone der Ethernal Darkness durch die Reihen von Firestorms Flotte, richtete allerdings keinen Schaden an.

Die Rebellion flog nur wenige Meter an der Ethernal Darkness entlang. Es war der einzige Weg für Julian um nicht durch Geschützfeuer der Dreadnoughts zerfetzt zu werden auch wenn das eine zusätzliche Belastung für die Ethernal Darkness bedeutete. Seine Schilde waren mittlerweile nämlich nur noch bei 26%. Plötzlich flog ihm ein Firebird-Kreuzer von oben in den Weg und nahm ihn mit einer Feuerkugel und Photonen-Kanonen unter Feuer. Julian iss das Steuer zur Seite und entkam den Strahlen. Der Kreuzer feuerte jedoch direkt darauf noch die Micro- sowie normalen Raketen ab. EIn gewaltiger Schwarm verfolgte die Rebellion und auch das automatische Flakfeuer konnte nicht verhindern, dass die Raketen in das Schiff einschlugen und Explosionen Löcher in die Hülle rissen. Eine der Raketen traf eines der Antriebssegmente und eine weitere eine Hauptenergie-Leitung, so dass die Rebellion steuerlos gegen die Ethernal Darkness krachte. Nun begannen die Kreuzer auch die Darkness unter Feuer zu nehmen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der gewaltige Titan gegen den kleinen, schnellen Kreuzern unterliegen würde. Doch dann war es soweit. Die Dreadnoughts hatten alle das Asteroidenfeld verlassen.
"Thomas! Jetzt!" schrie Jakob durch die Kom-Anlage und auf Kommando tauchte die Nightmare hinter einem der letzten Asteroiden auf und raste von hinten auf die Dreadnoughts zu.
"Ach wie niedlich. Soll mir diese Rostlaube etwa gefährlich werden? Was soll sie bezwecken? Dass wir uns tot lachen?" sagte Firestorm ironisch, als das Schiff auf seinem Radar auftauchte. "Nehmt es unter Feuer!"
Alle hinteren Flak-Waffen nahmen die Nightmare unter Feuer und Thomas wich direkt ohne weitere Umschweife einer Plasma-Kanone und 3 Energie-Gattlings durch eine Fassrolle aus und hielt seinen Kollisionskurs zu den Dreadnoughts weiter. Kurz vorher öffnete er die Frachtcontainer und ein gewaltiger Schwall aus Raketen fiehl herraus. Es waren Hunderte, wenn nicht sogar eher Tausende.
"Die sind für euch, ihr Piraten-Wichser." sagte Thomas, zeigte seinen Mittelfinger, wohl wissend dass keiner die Geste sehen konnte und aktivierte die bisher noch inaktiven Raketen, welche sich plötzlich sehr schnell den Schiffen, des schockierten Firestorm nährten.
"Raketen im Anflug. Flak aktiviert." sagte einer der Brückenoffiziere von Firestorms Hauptschiff.
"NEIN! AUF KEINEN FALL!!! DAS SIND.!!!" schrie Firestorm und kam nicht mehr dazu das Wort Anti-Materie-Raketen zu sagen. Bereits als die erste Rakete von einer der Gattlings getroffen wurde, erzeugte sie eine gewaltige Explosion, deren Druckwelle ausreichte um den nächsten Dreadnought zu verbiegen und aus seiner Flugbahn zu schleudern. Es half alles nichts. Das Material brach und Trümmer des Schiffes krachten in ein anderes, des selben Typs, welches nun von 2 dieser Raketen getroffen und in einem gewaltigen Lichtblitz zerfetzt wurde. Ähnlich erging es den übrigen 4 Schiffen, die alle miteinander kollidierten. Dazwichen flog Thomas mit der Nightmare durch und entkam der Explosion nur knapp.
"WOHOO!" schrie er aus. Kein Wunder, denn er hatte gerade mit einem alten Transporter eine ganze Flotte Kriegsschiffe besiegt. Auch wenn sie schon etwas älter waren. Julian hatte es geschafft die Energiesysteme seines Kreuzers wieder in Gang zu bringen und war nun wieder voll Gefechtsbereit. Wenn man von einigen zerstörten Waffensystemen absah. Er sah auf seine Anzeigen. Von den zuvor 34 Schiffen, waren noch ein Dreadnought und 5 Kreuzer übrig. Von den hunderten Mechs waren nun nur noch 20 übrig. Allerdings waren die beiden Mechs das einzige was nun noch unbeschädigt war.

Auch das Schiff von Firestorm hatte einiges abbekommen. Der Raketen-Angriff der Nightmare hatte seine Schäden hinterlassen. Aber dennoch war das Schifff das einzige, dass überhaupt noch Kampffähig war. Firestorm richtete sich wieder auf und sah nach vorne. Da flog sie, die Nightmare und an Bord dieser Massenmörder, der gerade den Firestormclan auf Gründungsniveau zurück versetzt hatte.
"Vollen Schub vorwärts. Alle noch übrigen Waffen laden." sagte Firestorm und sein Befehl wurde ausgeführt.
"Das werdet ihr nicht machen." sagte nun Raining Ash, der eine Waffe gezogen hatte und sie Firestorm an den Kopf hielt. "Ich übernehme damit diesen Clan."
"So, tust du das? Und wie willst du ihn ohne mich leiten? Wie willst du ohne mich in dieser Welt etwas darstelllen?" sagte Firestorm und begann zu lachen.
"Halts Maul. Du hast mich all die Jahre nur ausgenutzt, mich schuften lassen und mir nichts zurück gegeben."
"Du bist eine Witzfigur. Niemand wird dich ernstnehmen. Der einzige Weg wie dieser Clan überhaupt etwas erreichen kann ist, wenn ich ihn führe."
"Ja. Sieh dir an, wohin du ihn geführt hast. In sein eigenes Ende. Ich werde das hier beenden, so lange noch einige von uns leben."
"Warum tust du´s dann nicht einfach? Du hast die Macht, mich jetzt und sofort abzuknallen. Na los. Tu es!"
"Das werde ich. Und ich hätte es schon lange tun sollen."
Die Vulcano war nun ganz nahe an der Nightmare. Der Pyro-Driver erzeugte eine Feuerkugel vor dem Schiff, groß genug um die Nightmare einzuschmelzen. Und als Thomas das auffiehl war er es der in Panik geriet. Sein Leben war so gut wie vorbei. In genau diesem Moment tauchte von oben die Rebellion herrab und feuerte mit beiden Vaporatoren mehrere Schüsse ab. Die gewaltigen gelb-blauen Quanten-Projektile rissen noch mehr Löcher in den Dreadnought, bevor dieser auch nur in der Lage war etwas zu unternehmen. Firestorm duckte sich schnell weg, als eines der Projektile direkt vor der Brücke einschlug und sämtliche Scheiben und Teile der Brücke zerfetzte. Fragmente regneten in die Überreste der Brücke und spießten die Überlebenden auf. Darunter auch Firestorms Bruder, der von einem rießigen Fragment am Bauch durchschlagen und an das hintere Raumende geheftet wurde. Sein Blut hinterließ eine Spuhr von dem Ort, an dem er zuvor gestanden hatte zur Wand, welche zusätzlich mit der roten Flüssigkeit bespritzt wurde. Als würde das alles nicht genügen rasten weitere Fragmente auf ihn zu und zerfetzten ihn bis zur Unkenntlichkeit und verteilten ihn in kleinen Fetzen im Raum. Als alles vorrüber war richtete Firestorm sich auf. Er war noch am Leben. Und das war das einzige was zählte. Er sah nach draußen. Wenn er schon den Titanen nicht bekommen sollte, dann sollte Nathan Tate ihn ebenfalls nicht bekommen. Die Schlacht war nicht verloren. Nicht bei dem was er in seinem Hangar noch stehen hatte. Er sah noch einmal nach hinten, wo sich die Überreste seines Bruders befanden.
"Schade auch. Ich hatte gedacht, dass du deine Lektion nachdem ich mir deine Freundin genommen hatte, gelernt hast. Man richtet keine Waffe auf mich, schon gar nicht wenn man mit mir Verwand ist." sagte er nur abwertend und machte sich dann auf den Weg in den Hangar, was er einfach konnte, da die Zugänge zur Brücke in deren hinterem Bereich lagen. Er musste sich beeilen. Zumindest so lange noch ein kleiner Rest seines Clans übrig war.
"Firestorm hier. Bereitet den Phönix zum Start vor. Schickt mir außerdem Comet als Eskorte runter, wenn er noch lebt." sagte er über ein kleines Kom-Gerät. Zumindest Rache konnte er nun noch nehmen. Und das konnte niemand mehr verhindern.
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Re: [RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Jan 2014, 00:06

Kapitel 21 - Phönix aus der Asche:

Nathan wich einen weiteren Feuerball aus und jagte seinem Gegner einen Energieball entgegen, der den Mech genau im Zentrum traf und zur Explosion brachte. Ray zersägte derzeit einen weiteren Lucifer-Mech in der Mitte und feuerte mit den Strahlen-Kanonen auf einen weiteren, dessen Ende ein ähnliches war, wie das des Mechs, den Nathan zuvor zerstört hatte. Nun war es außerdem Ray, der seine Drohnen startete und sie auf einen Lucifer sandte, der gerade mit den Photonen-Kanonen auf Nathan feuerte. Die vielen Strahlen-Kanonen aus allen Richtungen waren zu viel für den Piloten, so dass auch er sich mit einer Explosion aus dem Leben verabschiedete. Nathan hatte in der Zeit 2 andere Mechs unter Feuer genommen und sie mit den Puls-Werfern und Raketen zerstört. Zusammen mit denen, welche von den Flaks der Ethernal Darkness unter Feuer genommen wurden, so wie dem schnellen Ende der 5 übrigen angeschlagenen und nun führungslosen Kreuzer, bedeutete es ein schnelles Ende der Schlacht. Nun war nur noch der Überrest eines unsteuerbaren Dreadnoughts übrig. Und eben diesem wollte sich Julian mit der Rebellion gerade annehmen, als ein weiterer Feind erschien. Ein fregattengroßes Vogelartiges, aber dennoch metallisches, mechanisches Gebilde startete so eben aus dem Hangar des Dreadnoughtwracks, in begleitung von 2 weiteren Lucifer-Mechs. Und nicht ohne Grund trug der rot-gelbe Stahlvogel den Namen Phönix. Ray schreckte schockiert auf, denn er wusste genau um was es sich handelte. Julian als Neuling auf diesem Gebiet jedoch nicht und so feuerte er zunächst einfach auf den Dreadnoughtrest und zerstörte ihn, bevor er sich dem Phönix direkt widmete und mit allen Haupt und Neben-Waffen, die er noch zur Verfügung hatte, feuerte. Aber nicht einmal die schweren Vaporatoren schiennen den Phönix zu beschädigen, der sich einfach in einer Feuerkugel schützte und 6 Waffentürme ausfuhr. Diese stellten sich als Plasma-Kanonen herraus. Ein Schuss war ein Treffer und so kam es, dass sehr bald die beiden vorderen Ausläuder der Rebellion abrissen und Julian ohne jede Kontrolle in einen Trümmer driftete. Das Schiff verbog sich dabei weiter und einige Explosionen überzogen die bisher verschonte Hauptsektion. Ein äußérst schockierender Anblick für Nathan und sein Team. Auch wenn sie es nicht genau sagen konnten, so schien es unmöglich, dass Julian das überlebt haben konnte. Firestorm öffnete einen Kom-Kanal und begann in erster Linie einmal zu lachen.
"Das war der Erste. Fehlen nur noch ein Kriegsschiff, eine Rostlaube, 2 Mechs und ein Verräter." sagte er und richtete seine Waffen auf einen der Asteroiden aus. Mehrere Explosionen sprengten den Felsen in Stücke und zeigten einen weiteren dort versteckten Mech. Einen weiteren vom Typ Lucifer. Bereits auf den ersten Blick stellte Nathan fest, dass die ID-Nummer dieser Einheit anders war, als die der anderen Mechs aus Firestorms Clan. Und als sich das Kom-Fenster öffnete und er Helena darin sah wusste Nathan auch weshalb. Schnell gab sie vollen Schub und versuchte auf die Seite von Nathan und Ray zu fliegen, wo sie es für sicher hielt, aber einer von Firestorms Plasma-Strahlen versperrte ihr den Weg und zwang sie dazu, nach hinten zurück zu weichen.
"Was glaubst du wo du hingehst? Ich werds dir sagen! DIREKT IN DIE HÖLLE!" schrie Firestorm durch die Kom-Anlage.
"Nicht so lange ich noch hier bin!" schrie Nathan zurück und gab mit seinem Incubus vollen Schub. Ray folgte ihm und wurde wenig später von einem der beiden Lucifers, die den Phönix eskortierten unter Feuer genommen. Für Nathan sah es ähnlich aus. Aber er wich dem Feuerballregen lediglich zur Seite aus und durchtrennte seinen Gegner mit den Energieklingen.
"Deine Zeit ist abgelaufen!" schrie er Firestorm entgegen, als er seine Busterschwerter zog und weiter beschleunigte.
"Dann komm doch her." antwortete Firestorm als er mit Energie-Gattlings und Raketen feuerte und Nathan so zu einem Ausweichmanöver nach hinten-oben und aus der Nah-Kampfreichweite zwang. "Es ist mir egal was für einen hochentwickelten Prototypen du fliegst. Du hast nicht die geringste Chance gegen meinen Phönix."

Ray wich seinem Gegner zur Seite aus und zog eines der Energie-Schwerter. Zeitgleich dazu zog der Lucifer-Pilot sein Feuer-Schwert und schlug ebenfalls zu. Die beiden Schläge blockierten sich gegenseitig.
"Alle Feinde unseres großen Führers sollen im Abgrund landen." sagte der Pilot des Lucifer-Mechs. Ein mittelgroßer Mann mit kurzen schwarzen Haaren, der sich selbst unter dem Namen "Comet" hielt. Als er diesen Satz gesagt hatte schob er den Undead nach hinten und feuerte mit der Photonen-Kanone. Ray wich den Schüssen nach oben aus und feuerte mit den Puls-Werfern, traf aber nur auf eine Feuerwand, die der Lucifer in der Lage war mit dem Pyro-Driver zu erschaffen. Kaum hatte Ray seinen Angriff abgebrochen raste plötzlich die rießige Feuerwand auf ihn zu und zwang ihn zum Ausweichen nach hinten-unten. Dort hatte sein Gegner ihn bereits erwartet. Mit beiden Feuerschwertern schlug er Kreuzförmig zu und schob Ray, der tatsächlich mit den Energie-Schwertern dagegen hielt gegen einen Asteroiden.
"Niemand stellt sich gegen meinen Meister Firestorm." sagte Comet, als er nach hinten wich und eine Feuerkugel aufbaute.
"Danke. Aber ich bin gerade erst einem Diktator entkommen." sagte Ray als er mit vollem Schub nach oben auswich und die Feuerkugel in den Asteroiden krachte. "Ich brauche keinen Neuen!" rief Ray als er mit den Puls-Werfern weiter feuerte und mit den Strahlen-Kanonen nach setzte, wärend der Lucifer-Mech das ganze mit einer weiteren Feuerwand abblockte. Auch die Quanten-Kanone konnte der Feuerwand nicht schaden, die Comet nun wieder auf den Undead schleuderte. Ray wich nun nach oben aus und startete die Drohnen mit den Strahlen-Waffen. Ein einziges Strahlen-Gewitter regnete auf Comets Lucifer, der durch kleine seitwärts und auf und ab Bewegungen auswich. Als die Drohnen ihn umstellt hatten kugelte Comet den Mech kurz zusammen. Beim strecken aller metallischen Gliedmaßen des Mechs ging eine Pyrokinetische Schockwelle in alle Richtungen aus, welche die Drohnen alle einfach einschmolz. Ray konnte lediglich nach hinten weichen um nicht auch von der Schockwelle getroffen zu werden. Zeitgleich dazu stürmte Comet nun wieder mit den Feuerschwertern auf Ray und führte mehrere Schläge hintereinander aus, denen Ray nach hinten auswich, bevor ihn das beinahe niemals endente Plasma-Kanonen-Feuer nach oben und dann nach rechts zwang. Comet war definitiv einer der besten Piloten des Firestormclans und sich immer seiner Lage bewusst. Dazu kamen seine beinahe niemals endenten Angriffsketten, gegen die Ray ersteinmal eine Gegenstrategie erfinden musste. Alles andere wäre völlig sinnlos und würde sehr bald im Ende von Ray enden.

Wärend Ray mit Comet kämpfte, versuchte Nathan weiterhin in die Nähe des Phönix zu kommen indem er verzweifelt versuchte in einer Spirale um den großen mechanischen Vogel zu fliegen. Dabei feuerte Firestorm weiter mit Energie-Gattlings und Plasma-Kanonen, wärend ihn sein Kurs immer weiter zur Ethernal Darknes führte. Nathan stellte fest, dass seine Umkreisung nichts brachte und zog sich nach hinten zurück, wo er mit den Puls-Werfern zunächst auf einige Raketen feuerte und dann auf den Phönix direkt. Die Puls-Werfer waren jedoch zu schwach um den Schilden dieses metallischen Monsters schaden zu können und so feuerte Nathan wenig später mit den Tachyon-Blastern. Aber der Phönix schützte sich lediglich wieder mit der Feuerkugel.
"Wieso tust das? Wieso beschützt du eine Hure wie sie?" fragte Firestorm und feuerte wieder mit den Plasma-Kanonen auf Nathans Incubus, wärend er die Front seines Phönix in die gleiche Richtung drehte.
"Weil sie nur durch meine Schuld an ein Arschloch wie dich geraten konnte!" sagte Nathan wärend er sämtliche Panzerteile seine Mechs zu den entsprechenden Waffensystemen und feuerte sie alle ab. Wärend er das tat startete er alle Klingen und Bat-Drohnen und sante sie auf den Phönix. Dieser begann sich jedoch wieder mit der Feuerkugel zu umgeben und lud dann einen gewaltigen Feuerball im Maul des Vogelkopfs auf. Die Front der Maschine zeigte dabei nicht zu Nathan, sondern viel mehr zum Schiff. Und damit wurde es Nathan ganz plötzlich klar. Firestorm begann lediglich zu lachen.
"Du hast mir meinen Clan genommen. Jetzt werde ich dir ALLES nehmen." sagte er. Schockiert gab Nathan vollen Schub und versuchte zum Hauptschiff zu kommen, kam jedoch nicht sehr weit, denn die Plasma-Kanonen und Energie-Gattlings des Phönix zwangen ihn zum Ausweichen nach hinten und anschließend zur Seite. Nathan wich weiter zurück und lud die Prisma-Kanone auf. Wärend dessen blockte er eine weitere Energie-Gattling mit den Energie-Flügeln und feuerte den gewaltigen Strahl nur wenig später ab. Die Prisma-Kanone prallte jedoch nur wieder an der Feuerkugel ab. Der Strahl durchschlug 4 Schiffstrümmer und vernichtete sie vollständig. Nun feuerte Firestorm seinen Feuerstrahl ab. Die Ethernal Darkness wurde einmal in der Mitte durchschlagen und je länger der Strahl Kontakt mit dem Schiff hatte, umso mehr Metall schmolz an den Seiten weg. Es dauerte ganze 5 Sekunden in denen alle lediglich schockiert waren, bis Firestorm den Strahl abschalten musste.
"Du kannst nichts beschützen. Nicht deine kleinen Helfer und auch nicht diese Hure in meinem gestohlenen Mech." sagte Firestorm und nahm nun wieder Nathan mit Energie-Gattlings und Raketen unter Feuer. Nathan wich nach oben aus und feuerte mit kleinen Energie-Projektilen aus seinem Energy-Driver um die Raketen zu zerstören.
"Das sagt mir ausgerechnet derjenige, der seinen ganzen Clan verloren hat!" sagte Nathan und ließ seine Drohnen einen weiteren Angriff starten. Wärend einige vom Flak-Feuer des Phönix zerrissen wurden, konnten andere einige dieser Waffen zerstören und Nathan so den Weg für einen Nah-Kampfangriff frei machen. Mit beiden Buster-Schwertern stürmte er auf den Phönix los. Firestorm begann seinen Kreuzer auf den Kopf zu drehen. 2 Vogelartige metallische Füße fuhren an der Unterseite aus und umhüllten sich plötzlich mit Feuer. Als Nathan zuschlug packte einer davon das Busterschwert und krallte sich darin fest. Langsam aber sicher begann es zu schmelzen.
"Du glaubst nicht ernsthaft, dass du mich besiegen kannst?" sagte Firestorm, wärend eine Plasma-Kanone auf der Unterseite ausfuhr und sich auf den Incubus ausrichtete. Nathan blieb nichts weiter übrig als sein Busterschwert aufzugeben und nach hinten oben auszuweichen, als die Kanone feuerte. "Ich bin der Herr der Flammen!" schrie Firestorm, als er nun die Front des Phönix wieder auf Nathans Mech richtete und mit unzähligen Feuerbällen aus dem Vogel-Kopf feuerte. Nathan wurde völlig zumzingelt von ihnen und konnte sich nur mit den Energieflügeln schützen. Jedoch nicht sehr flächendeckend, so dass der Incubus einen Treffer an der rechten Schulter-Panzerung abbekam und sie abstoßen musste. Ähnlich lief es beim linken Arm und dem Kopf-Panzer. Wobei letzterer in einer Explosion verging. Mit den nun noch übrigen Puls-Werfern nahm Nathan den Phönix wieder unter Feuer. Aber es war Zwecklos. Diese Waffen waren zu schwach um Schaden zu hinterlassen. Und nun feuerte Firestorm auch noch mit den beiden Photonen-Kanonen, wovon eine direkt auf die Energie-Flügel traf und sie beide einfach abtrennte. "DIE GANZE WELT SOLL BRENNEN!" schrie Firestorm und gab vollen Schub. Wärend dessen umhüllten sich die Flügel des Phönix mit Flammen und wurden damit zu einer gefährlichen Feuerklingen-Waffe. Es war unmöglich für Nathan dem zu entkommen. Völlig unmöglich.

Es dauerte eine Weile bis sich Jakob, Jackson und Tina an Bord der Ethernal Darkness von diesem Schock wieder erholt hatten, nachdem der Angriff vorbei war. Tina war die erste, die wieder aus dem Fenster sah, wärend Jakob immer noch Sätze wie "Wir sind alle tot" winselte. Sie konnte sehen, wie Nathan gegen dieses Monstrum einer Maschine kämpfte. Und das alles um Leute die ihm wichtig waren zu beschützen. Was sie auch sehen konnte, war dass er in Bedrängnis geriet.
"Leute. Seht mal nach draußen." sagte sie und Jackson tat das direkt. "Wir müssen Nathan irgendwie helfen."
"Wenn ich nur wüsste wie. Dieser Treffer hat unsere Zielsysteme beschädigt. Ich kann nichts tun." antwortete Jackson nachdem er wieder an seinem Platz saß.
"Irgendwas müssen wir doch tun können!" rief Tina und Jackson schüttelte nur den Kopf. Dann sah er zu Jakob, der langsam wieder zu Sinnen kam und seine Panik überstand.
"Hey. Jakob. Was können wir jetzt noch machen um Nathan da draußen zu helfen?" fragte er.
"Wenn das Zielsystem zerstört ist, müssten wir alles Manuell steuern. Dummer Weiße geht das auf diesem Schiff nicht so einfach wie auf den alten SOUL-Schiffen. Ich kann dir höchstens die Kontrolle über einen Waffenturm zur selben Zeit geben."
"Das reicht vollkommen. Den da nehm ich." sagte Jackson und deutete auf einen Photonen-Turm auf der Oberseite der Ethernal Darkness, direkt vor der Brücke.

Schlagartig gab Nathan vollen Schub nach oben um dem Angriff auszuweichen. Tatsächlich schaffte er es dem Flügel zu entkommen. Dieser durchtrennte nun anstatt dem Incubus einen Asteroiden. Wutentbrannt nahm Firestorm den Incubus wieder mit den Plasma-Kanonen und Energie-Gattlings unter Feuer. Obwohl Nathan sich alle Mühe beim Ausweichen gab konnte er nicht verhindern, dass der rechte Arm des Incubus abgetrennt wurde und die Explosion weitere Schäden an dem Mech hinterließ. Und nun startete Firestorm einen weiteren dieser Angriffe mit den Flügeln. Und dieses mal sah es nicht aus als könnte Nathan ausweichen. Das musste er jedoch auch nicht. Ein Photonen-Strahl schoss zwichen den beiden Feinden ins Leere und Zwang Firestorm zum Abbruch.
"WAS?" schrie er schockiert auf und erblickte die Ethernal Darkness, die mit einem letzten Waffenturm versuchte Nathan zu decken. Eine der Plasma-Kanonen richtete sich aus und zerstörte den Waffenturm des gewaltigen Titanen, so dass das Schiff nun wieder wehrlos war. "So und jetzt bist du." sagte Firestorm, als er sich wieder Nathan zuwenden wollte und schockiert feststellte, dass er nicht mehr da war. Panisch sah sich Firestorm um, so lange bis er nach oben sah und den Incubus auf sich zukommen sah. Es war längst zu spät für Flak-Waffen oder Raketen und so konnte Nathan unbehelligt das Busterschwert ziehen und einen vertikalen Schlag auf den Phönix ausführen, der einen gewaltigen Riss in der Hülle hinter ließ, gefolgt von einem horizontalen Schlag, den Nathan einmal über die gesamte Länge des Phönix ausführte und den rechten Flügel dabei abtrennte. Explosionen überzogen den mechanischen Vogel. Firestorm brachte gerade noch ein "Lächerlich" herraus bevor der Phönix mit einer gewaltigen Schockwelle zerfetzte. Helena wagte sich nun endlich hinter dem Asteroiden vor, hinter dem sie sich für die gesamte Kampfdauer versteckt hatte und war auf dem Weg zu Nathan und der Ethernal Darkness. Ersterer tat sich noch schwer daran zu glauben, was er so eben erreicht hatte. Er hatte Firestorms Flotte und den Clanboss selbst besiegt und gleichzeitig Helena aus seinen Fängen befreit.
"Helena, VORSICHT!" schrie er plötzlich und ein Plasma-Strahl verfehlte ihren Lucifer nur sehr knapp. Sehr zum Erstaunen aller kam dieser Strahl von den Trümmern des Phönix. Ein zusätzliches Kom-Fenster öffnete sich, dass Firestorm zeigte, wie er lachte.
"Glaubt ihr wirklich dass es so einfach ist?" sagte er und ein weiterer Mech erhob sich aus den Überresten. Er war ähnlich groß wie die Lucifers und definitiv auf Angriffstärke und Panzerung ausgelegt. Allerdings unterschied sich dieser Mech dadurch, dass er weitaus weniger Massive Gliedmaßen hatte, als die Lucifers und daher auch zu schnelleren Bewegungen in der Lage war. Insgesamt war das Vogelartige Design beibehalten worden, was man am Vogelartigen Kopf im Zentrum, dem kleineren Vogelkopf und den Vogelartigen Flügeln merkte. Zudem waren die Füße denen ähnlich, die der mechanische Vogel zuvor gehabt hatte und auch die Hände dieses Mechs ähnelten eher Klauen. Und so stieg der rot-gelbe Mech weiter von den Trümmern weg, wärend Firestorm nicht mehr aufhören konnte zu lachen.
"Ich verstehe das nicht! Du hast ihn doch zerstört!" sagte Helena zu Nathan.
"Das hier ist der wahre Phönix. Das andere war nur ein gewaltiger Außenbau mit Erweiterungsteilen dafür. Hast du´s jetzt gecheckt, du elendes Hurenweib? Ich komme mit dem brennenden Herzen eines Kriegers und mein Feuer nimmt alles in Besitz was ihm nicht schon gehört. Und sollte ich jemals besiegt werden, erstehe ich wie der Phönix aus der Asche wieder auf!!!" schrie nun Firestorm wärend ihm Zentrum seiner Mech-Einheit ein gewaltiger Feuerball auflud, den er Nathan als Feuerstrahl entgegen jagte, wärend er zeitgleich ein noch gewaltigeres Feuer--Buster-Schwert zog, als es die Lucifers je hatten und nachdem er den Feuerstrahl abgefeuert hatte, auf Helenas Lucifer losging.

Ray wich einem weiteren Angriff von Comet nach oben-hinten aus und feuerte mit der Graviton-Kanone, der dieses mal Comet auswich. Es dauerte nicht lange, da feuerte Comet mit den Photonen-Kanonen und zwang Ray zu einem weiteren Ausweichmanöver. Ray seiner Seits feuerte nun mit den Puls-Kanonen und setzte mit den Strahlen-Kanonen nach, aber er verfehlte ein weiteres mal sein Ziel. Noch nie hatte er es mit so einem guten Piloten zu tun gehabt, wie Comet einer war. Und der sorgte wenig später für einen weiteren Schock, als er mit den Micro-Raketen feuerte. Ray war mit der Menge völlig überfordert und wurde mehrmals getroffen. Die gesamte Panzerung seines Undeads wurde abgerissen, so dass er nun, bis auf die Energie-Flügel wieder mit einem Mantis kämpfte.
"Ergib dich meinem Meister und diene ihm, dann werde ich dein Leben verschonen." sagte Comet.
"Vergiss es." antwortete Ray, als er die großen Drohnen startete und Comet mit Tachyon-Strahlen unter Feuer nahm. Comet seiner Seits wich nach oben weg und nahm die Drohnen mit Feuerbällen unter Feuer, zerstörte sie dadurch nacheinander. Ray hatte wärend dessen sein Energie-Schwert gezogen und schlug damit zu, traf jedoch nur wieder auf eines von Comets Feuerschwertern. Dieser baute nun einen kleinen Feuerball in der anderen Hand auf und jagte ihn auf den Undead. Eine kleinere Explosion überzog den Mech und schleuderte ihn nach hinten weg. Comet folgte Ray weiter und schlug nun von oben nach unten mit dem Flammenschwert zu, wobei er den rechten Arm des Undead abtrennte. Den darauf folgenden Schlag blockte Ray knapp mit dem Energie-Schwert, bevor er den Photonen-Kanonen nach oben auswich und mit der Graviton-Kanone zurück feuerte.
"Mach dich bereit vor den letzten Meister überhaupt zu treten." sagte Comet, als er zur Seite auswich und ein letztes mal mit dem Feuerschwert ausholte. Dieses mal würde er direkt das Cockpit des Undeads treffen. Plötzlich schrie er laut auf vor Schmerzen. Sein Blut verteilte sich im gesamten Cockpit. Ray hatte vorher das Cockpit des Lucifers mit der Energieklinge durchstochen. "Heil dem Feuersturm, Heil meinem ewigen Meister" murmelte Comet vor sich hin, bevor er in Flammen aufging und eines qualvollen Todes starb bevor sein Mech explodierte.

Helena wich dem horizontalen Schlag von Fiirestorm nach oben aus und begann verzweifelt die Kontroll-Konsolen nach Waffensystemen abzusuchen. Firestorm feuerte in der Zeit einen weiteren Plasma-Strahl auf ihren Lucifer und setzte mit einem Feuerball nach. Helena wich ihnen beiden aus.
"Stirb endlich Schlampe, Stirb!" sagte Firestorm und begann zu lachen. Zeitgleich feuerte er einen weiteren Feuerball der den linken Arm des Lucifers traf und ihn mit einer Explosion abtrennte. Helena verlor die Kontrolle über den Mech und krachte in einen Dreadnought-Trümmer. In der Zeit hatte Nathan es geschafft seine Prisma-Kanone erneut aufzuladen und feuerte sie direkt auf Firestorm, der völlig ruhig blieb und einen weiteren Feuerstrahl auf den Energie-Strahl der Prisma-Kanone feuerte. Eine gewaltige Explosion bildete sich die Nathans Incubus nach hinten schleuderte, aber den Phönix dank der schützenden Feuerkugel nicht im geringsten beeinflusste. So kam es, dass Firestorm unbehelligt davon mit den Photonen-Kanonen auf Nathan feuern und ihn zum Ausweichen nach oben zwingen konnte. Nathan seiner Seits baute nun eine Energie-Kugel über den Energy-Driver auf und jagte sie dem Phönix entgegen, der nach unten auswich und mit Micro-Raketen feuerte. Das offensichtliche Aus für Nathan. Plötzlich feuerte jemand mit einer Puls-Kanone auf die Raketen und zerstörte sie. Ray war zur Hilfe gekommen und ließ sich nicht lange Zeit. Er feuerte direkt die Graviton-Kanone ab. Firestorm wich jedoch zur Seite aus und jagte einen kleineren Feuerstrahl auf Ray.
"Auch zu Zweit seit ihr nichts als dumme kleine Maden." sagte Firestorm, als er einen weiteren Feuerstrahl mit dem Pyro-Driver vorbereitete. und ihn auf Ray abfeuerte. Dieser begann zusammen mit Nathan direkt auf den Phönix zu zurasen und wich dem Strahl zur Seite aus. Anschließend nahm er den Phönix mit seinen Strahlen-Kanonen unter Feuer, traf aber nur auf die Feuerkugel. Nathan war nun nahe genug um mit dem Buster-Schwert zuschlagen zu können, traf aber nur auf das Schwert von Firestorm. Nun griff Ray mit einem Schwert an, traf jedoch nur auf ein weiteres Feuerschwert, dass nun dem entsprach, was die Lucifers verwendeten.
"Wieso habt ihr nicht einfach mein Besitzrecht anerkennen können?" fragte Firestorm wütend, wärend sich um den rechten Fuß seines Mechs Flammen bildeten und er damit zutrat, direkt in das Zentrum des Incubus. Dabei zerstörte er außerdem noch die Prisma-Kanone und schleuderte den Incubus ebenfalls in ein Trümmerteil. Das nun frei gewordene Busterschwert nutzte Firestorm für einen horizontalen Schlag auf Rays Undead. Ray seiner Seits wich schnell zurück und entkam den Schlägen. "Es hätte uns allen so viel Ärger ersparen können." setzte Firestorm nach, als er mit unzähligen Energie-Bällen aus dem Zentrum seines Phönix feuerte. Ray schützte sich schnell mit den Energie-Flügeln, als plötzlich mehrere Raketen auf ihn abgefeuert wurden, die ihn auch von hinten trafen und beide Beine und den übrigen Arm seines Mechs weg sprengten. Kontrolllos driftete der Undead nun gegen einen Asteroiden. Gerade als er Ray mit den Photonen-Kanonen den Rest geben wollte, tauchte Nathan auf und schlug mit dem Buster-Schwert zu. Firestorm blockte den Schlag einfach mit seinem eigenen Busterschwert ab.
"Niemand hat ein Recht, eine andere Person zu besitzen." sagte Nathan, wärend er vollen Schub gab und versuchte den Phönix nach hinten weg zu schieben. Aber es schien ihm nicht möglich zu sein.
"Schwache Menschen sind es nicht Wert überhaupt irgendwelche Rechte zu haben." antwortete Firestorm als er schlagartig das andere Feuerschwert zog und horizontal versuchte das Cockpit des Incubus zu zertrennen. Nathan wich nach oben aus, so dass der Schlag stattdessen die Beine des Incubus abtrennte. "Das gibt mir das Recht sie zu besitzen." setzte Firestorm noch nach, als er mit unzähligen Feuerbällen und Energie- sowie Plasma-Gattlings auf Nathan feuerte, der seitlich auswich. "Das Recht des Stärkeren. Das Ursprünglichste der Naturgesetze. Mit mir an der Spitze würde es zum Grundprinzip der Geselltschaftlichen Ordnung!" sagte Firestorm, als er mit dwen Photonen-Kanonen feuerte. Plötzlich explodierte das Heck seines Mechs. Helena hatte mit dem Feuerschwert ihres Lucifers zugeschagen und einen gewaltigen Spalt hinterlassen.
"Und genau deshalb will ich niemals in einer Welt mit dir an der Spitze leben." sagte Nathan als er auf den Phönix zuraste und ihn durchstach. Dabei traf er sowohl das Cockpit, als auch den Pyro-Driver im Zentrum. Das Busterschwert ragte sogar noch einige Meter aus dem Mech hinaus, so dass Helena nach oben ausweichen musste um nicht von Nathans Angriff getroffen zu werden. Firestorm schrie nun ebenfalls vor Schmerzen auf. Sein gesamter linker Körperbereich war vom Rest abgetrennt worden und sein Blut verteilte sich im gesamten Cockpit.
"Wenn ich sterbe, werdet ihr mit mir sterben. Und mit dir fange ich an." sagte er schwach und der Arm seines Mechs bewegte sich auf das Cockpit des Incubus zu. Langsam aber sicher begann er es zu zerquetschen. Nathan konnte richtig sehen wie die Wände immer näher kamen. Es gab keinen Weg zu entkommen. "Ich hab gewonnen. Ich hab dich besiegt." murmelte Firestorm bevor er starb und mit dem rechten Arm auf den Kopf kam, der die Pyrokinetischen Klauen aktivierte. Langsam aber sicher begann sich der Phönix in Flammen einzuhüllen und sich selbst einzuschmelzen. Der Reaktor brach und der Mech verging in einer gewaltigen Explosion, die man von der Ethernal Darkness noch sehen konnte. Helena brach in Tränen aus. Nathan, Julian und Ray hatten gerade ihr Leben für ihre Freiheit gegeben.
"Warum weinst du denn? Du bist jetzt frei." sagte plötzlich eine ihr bekannte Stimme, die zu Nathan gehörte. Die Explosion hatte lediglich einige weitere Teile seines Mechs aufgelöst, aber nichts bedeutendes mehr erwischt. Auch die Reste von Rays Mech begannen sich wieder zu bewegen, was zeigte, dass er ebenfalls noch am Leben war. Und als sie ein kratziges Signal empfing in dem sich jemand als Julian vorstellte und um Hilfe bat, war sie sich sicher, dass auch er am Leben war.
"Nichts. Ich bin einfach nur glücklich. Zum ersten mal." war ihre Antwort darauf.

Kapitel 22 - Relationship:

Es war ruhig geworden um das Regressio-Asteroiden-Feld. Wer es nicht wusste, würde niemals erahnen, welche explosive Schlacht sich dort abgespielt hatte. Langsam aber sicher wurde die Rebellion in den Hangar geschleppt, bzw. das was von dem Schiff noch übrig war. Zeitgleich widmeten sich Thomas und Jackson den Außenarbeiten an der Ethernal Darkness. In Raumanzügen versuchten sie Metall irgendwie so zu verschweißen, dass es auf der Hülle genau passte um das Loch zu flicken.
"So´n Käse auch. Wieso hast du´s nicht hinbekommen, das Schiff Schadenfrei zu halten?" fragte Thomas relativ aufgebracht.
"Ich hab an den Waffen gesessen. Geflogen ist Jakob."
"Dann hättest du besser fliegen sollen. Dieser Jakob hat doch nix drauf auf dem Sektor. Ich meine, guck mich an alter. Ich hab den rostigen Transporter durch die Schlacht geflogen und er hatte keinen Kratzer. Wenn wir geflogen wären, müssten wir jetzt nicht ein ganzes Loch reparieren und ersetzen."
"Reg dich ab, Mann. Wenigstens hat sich das ganze gelohnt."
"Gelohnt?" fragte Thomas verwirrt.
"Du willst mir doch nicht erzählen, dass sie nicht heiß ist. Was erzähl ich da überhaupt? Heiß? Absolut unglaublich, trifft es eher."
"Was ist absolut unglaublich?" konnten die beiden plötzlich Helena fragen hören und wenig später stieg sie mit ihrem Raumanzug nach oben in das Blickfeld der beiden. Jackson lief rot an und bekam einen größeren Schweißausbruch.
"Weißt du, es ist nur, wie Nathan diesen Mech da geschlagen hat. Das war absolut unglaublich." sagte Thomas und stieß Jackson an, der schnell ein "Ähhh, Ja" zum besten gab.
"Ja, das war es wirklich." sagte Helena und wirkte dabei geistesabwesend.
"Was machst du überhaupt hier draußen?" fragte Jackson nun nachdem er sich wieder gefangen hatte.
"Ich dachte mir, wenn ich schon dran schuld bin, dass ihr so hart arbeiten müsst, dann kann ich euch wenigstens dabei helfen."
"Auf keinen Fall. Das ist zu gefährlich." sagte Jackson.
"Jop. Du könntest verloren gehen, oder SOUL könnte plötzlich angreifen. Und ich glaube, wenn dir was passieren würde, könnte Jackson sich das niemals verzeihen." sagte Thomas und zeigte mit dem Daumen auf Jackson sehr zu dessen Schock. Helena begann zu lachen.
"Wenn das so ist, dann geh ich lieber wieder." sagte sie und verschwand wieder. Jackson versuchte sich mit dem Arm den Schweiß von der Stirn zu wischen, stellte dann aber wieder fest, dass er einen Helm auf hatte.
"Das war aber knapp."
"Was war knapp?"
"Mann, es ist noch zu früh für´n Liebesgeständnis. Ich kenn sie doch bisher nur flüchtig."
"Je früher sie Wind davon kriegt umso besser für dich."
"Nein, Mann. Lass das. Ich kümmer mich selbst dadrum. Und jetzt lass und weiter arbeiten. Nathan tritt uns kräftig in den Arsch, wenn das nicht fertig wird."

Mittlerweile trainierten sie sehr regelmäßig am Simulator. Daniel ließ Katharina gegen sich antreten. Sagte ihr wie sie kämpfen sollte und versuchte sie im Mechkampf zu schulen. Und tatsächlich wurde sie mit der Zeit immer besser und Daniel fiehl es immer schwerer sie zu besiegen. Mittlerweile war ein weiterer Mittag vorrüber und die beiden am Ende ihrer Kräfte. Und so verließen sie beide die Simulatoren.
"Ich glaube kaum, dass das irgendwas bringt." sagte Katharina niedergeschlagen.
"Das ist doch Quatsch. Ich besiege dich zwar immer wieder, aber das fällt mir jedes mal schwerer."
"Wirklich?"
"Ich würde dich niemals anlügen." sagte Daniel und bewirkte einen wahren Freudenausbruch bei Katharina, so dass sie ihm um den Hals fiehl und ihn küsste. Auch als Drake, Kujiro, Shiro und Aimi dazu kamen, hörte sie damit nicht auf.
"Und wie macht sie sich?" fragte Drake als die beiden fertig waren.
"Schon viel besser als vorher." antwortete Daniel. "Zumindest, fällt es mir jedes mal schwerer sie zu schlagen."
"Wirklich? Das will ich sehen." sagte Drake in seinem typischen, frech provozierenden, aber auch scherzhaften Ton.
"Und ich ebenfalls." meldete sich plötzlich Shiro zu Wort.
"Und ich wette, dass sie es mit euch beiden aufnimmt." sagte Daniel und sah zu Katharina.
"Ich glaube nicht, dass ich." versuchte sie Daniel zu erklären.
"Vertrau mir, du kannst sie beide schlagen. Da bin ich mir sicher." unterbrach er sie. Noch etwas verunsichert stieg Katharina in den Simulator. Shiro und Drake folgten nur wenig später. Der Kampf startete und es dauerte kaum 5 Sekunden, da hatten die virtuellen Mechs von Drake und Shiro bereits erste Schäden. Insgesamt dauerte das Gefecht kaum zehn Minuten, dann war es zu Ende und Katharina hatte die beiden Männer geschlagen. Und das sogar mit Abstand, ohne allzu große Schwierigkeiten. Ähnlich wie Kujiro damals mit dem sie nun wahrscheinlich von den Fähigkeiten her gleich zog. Die beiden Verlierer stiegen aus dem Simulator.
"Da kommt wohl eine Menge Training auf mich zu." stellte Drake fest. Er nahm es ganz locker auf nun der schlechteste Pilot des Teams zu sein. Shiro nahm das ganz nicht einmal halb so gelassen auf. Er brach wenig später zusammen und murmelte immer Sätze wie "Ich verstehe das nicht" und "Ich kann unmöglich von einem Mädchen besiegt worden sein" vor sich hin. Daniel hatte sich genau vor dem Simulator plaziert, so dass Katharina ihm entgegen sprang und zum 2ten Mal um den Hals fiehl. Sie lachte, freute sich, diesen Level erreicht zu haben und war Daniel wahrscheinlich auf ewig dankbar, dass er ihr das ernöglicht hatte.
"Wer hätte gedacht, dass sich so viel ändern würde, sobald die beiden zusammen kommen." sagte Drake in einem halben Selbstgespräch.
"Was meinst du?" warf Kujiro verwirrt ein.
"Sieh dir Daniel doch mal an. Mit so viel Selbstbewusstsein, war der vorher nicht gesegnet und Katharina hätte früher nicht mal mich besiegen können. Und jetzt könnte sie sogar dir gefährlich werden."
"Ja, das ist wohl wahr." antwortete Kujiro desinteressiert.
"Brücke an Mech-Team." riss sie ein Durchruf aus ihrer Freude. "Wir haben einen kleineren Transporter auf den Sensoren, der sich als Transporter des Abgeordneten Michael Corner zu erkennen geben hat. Bereiten sie die Ankunft vor."

Wärend Thomas und Jackson weiter an den Reperaturen arbeiteten, waren Nathan, Ray, Julian und Tina froh endlich etwas Erholungszeit zu haben. Und die verbrachten sie, wie sie ihre Zeit meistens verbrachten. Ray und Julian in ihren Quartieren beim Schlafen oder nachdenken über Pläne und Strategieen und Nathan und Tina entweder zusammen oder getrennt bei der Musik. Helena rannte wärend dessen oft einfach orientierungslos durch das Schiff und versuchte immer wieder an Nathan ranzukommen, traf ihn dabei aber meistens nur mit Tina zusammen an und versteckte sich dann hinter der nächsten Ecke. Und das war gerade der Bereich in dem Thomas arbeitete, so dass er in einem unachtsamen Moment mit ihr kollidierte.
"Tschuldigung." sagte er schnell und half ihr dann auf. "Was machst du hier eigendlich?"
"Ich. Ähm. Ich hab mich nur verlaufen." antworte Helena schnell und verlegen. Sie hoffte nur, dass er ihr das glaubte und nicht um die Ecke sehen würde. Aber genau das tat er. "Sie verstehen sich wirklich gut. Nathan und Tina." murmelte Helena und setzte sich auf den Boden, versuchte sich so klein zu machen, wie sie konnte. "Ich meine, immer wenn ich Nathan sehe ist Tina nicht weit. Und sie bringen sich Gegenseitig zum Lachen und überhaupt. Und dazu ist sie noch DIE Tina Bryant. Wie soll ich überhaupt gegen sie ankommen?" sagte sie weiter und begann mit jedem Wort hörbar in Tränen auszubrechen.
"Naja, ist schon klar, dass die 2 sich verstehen, immerhin kennen sie sich seit der Grundschule." versuchte Thomas die Situation irgendwie zu relativiern, auch für sich selbst. Denn sein Augenmerk lag auf Tina. Außerdem überforderte ihn die Situation gerade völlig.
"Das macht es nicht gerade besser." schluchzte Helena und machte sich noch kleiner.
"Hör mir mal zu. Ich bin auch ziemlich angepisst, dass die beiden sich gut verstehen, aber jetzt im Moment zählt sowieso erstmal das überleben. Das ist wichtiger. Außerdem will niemand so ne Emotussi, die Kerle stalkt und sich in die Ecke setzt und heult." sagte Thomas nun sehr entschlossen und ernst, was bei ihm ungewohnt war. "Wenn wir mal von manch einem hier absehen." setzte er dann ironisch nach.
"Aber was soll ich tun?"
"Such dir was zu tun. Ich glaube Jackson brauchte noch Hilfe beim Batteriewechsel."
"Batteriewechsel?" fragte Helena verwirrt.
"So nennen wirs wenn wir zerschossene Energiespeicher in Schiffen wechseln."
"Ach so." sagte nun Helena und begann zu kichern. Sie wusste nicht warum, aber sie fand die Bezeichnung "Batteriewechsel" lustig. Wahrscheinlich weil er der Begriff, zwar veraltet aber zutreffend war. Dann richtete sie sich auf und machte sich auf den Weg.

Jakob arbeitete in der Zeit bereits an etwas neuem. Auch wenn er als Pilot eine ziemliche Niete war, so war er immer noch der einzige Naturwissenschaftler und Technikexperte und der einzige der die Fahrzeuge sinnvoll verbessern konnte. Er begann nun mit der Analyse des Pyro-Drivers am Lucifer und begann einige Theoretische Ansätze für neue Waffensysteme auf diesem basierend zu entwickeln. Aber sie waren noch lange nicht ausgereift genug um sie bauen zu können. Nebenbei ging er die Pläne von Thomas durch, in denen er Aufrüstungen für die Nightmare geschaffen hatte. In erster Linie hatten die zur Folge, dass die Nightmare kein Frachtzug mehr war, sondern ein richtiger Transporter mit Komprimierungstechnik im Frachtraum. Das würde bedeuten, dass mehr Laderaum vorhanden wäre, beispielsweiße für mehr Minen und Raketen in einer Schlacht wie der letzten. Zudem sollte das Schiff 2 Plasma-Triebwerke und ein Photonen-Triebwerk bekommen, was endlich den Geschwindigkeitsnachteil ausgleichen würde, sowie neue Nevigationssysteme und endlich ein paar kleine Waffentürme gegen Jäger, so dass die Nightmare wenigstens nicht mehr 100%ig schutzlos wäre. Der Plan war tatsächlich gut, aber hing an einer Stelle. Der Material-Aufwand. Für ein wenig mehr bekam man sogar ein komplett neues Schiff und das war es was Jakob nun am Plan modifizierte, so dass er ein komplett neues Schiff erschaffen hatte in das er mehrere IDs einprogrammieren würde, so dass sie jederzeit wieder in die Gebiete von SOUL oder PAIN damit fliegen konnten. Und dank der extremen Geschwindkeit, wären nur noch Jäger, Transformer oder Mechprototypen von Future Corp. in der Lage das Schiff nocheinmal einzuholen. Nun stellte sich jedoch ein neues Problem. Wie sollte er das Schiff bauen lassen? Es gab auf der Ethernal Darkness immer noch keine Produktionseinrichtungen und selbst wenn es die gäbe hätten andere Dinge, wie die Reperaturen an der Rebellion, den Mechs und der Darkness selbst, einfach Vorrang. Zumindest hatten die ganzen Schäden am Undead einen Vorteill. Sie konnten die Verbesserung dieses mal Richtig durchführen, nicht so halbherzig wie vorher und auch den Energy-Driver einbauen. Somit widmete sich Jekob wieder dem Pyro-Driver und dessen Analyse. Plötzlich stürmte Thomas die Tür rein. Jakob schrie erschrocken auf.
"ALTER, ich hab DIE Idee." schrie er voller Freude.
"Die Idee wozu? Etwa wie man MICH AM BESTEN ZU TODE ERSCHRECKT?!?!?!"
"Nein, Mann. Ich brauch aber den Mech mit dem Pyro-Driver dafür. Der kann das Metall besser schmelzen und formen als wir mit unseren komischen Kleinwerkzeugen. Der macht uns das Leben um einiges einfacher und die Reperaturzeiten kürzer."

Es dauerte nicht lange, da hatten sich alle 6 Piloten im Hangar der Fallen versammelt und sahen wie das Schiff von Michael Corner ankam. Wieder suchte Katharina schnell Daniels Nähe. Sie hatte keine Angst vor einer Schlacht und der Konfrontation mit dem Incubus, dafür viel mehr davor mit einem Vorgesetzten konfrontiert zu werden. Als Daniel das auffiehl legte er seinen Arm um sie und versuchte sie so gut zu beruhigen wie er in seiner Lage konnte, denn auch er fürchtete sich davor auf seinen Vater zu treffen. Die Tür öffnete sich und Michael stieg als erster aus, direkt gefolgt von Kirk Black und Tao Zi Fai.
"Meine Herren. Ich hatte eigendlich erwartet Kane Willson hier anzutreffen. Wo ist er?" fragte Michael plötzlich in einem unerwartet ruhigen Tonfall und das obwohl er Katharina und Aimi in seiner Ansprache ausgelassen hatte.
"Tut uns ja leid, aber da haben sie sich wohl im Schiff geirrt. Der Chef von Future Corp ressidiert ein Schiff nebenan." sagte Drake so höflich, dass es nur als Ironie aufgefasst werden konnte und Michael begann die Piloten der Reihe nach zu mustern. Seine durch Drake angeregte Abneigung gegen sie nahm dadurch nur noch weiter zu.
"Daniel. Komm mit, ich muss mich mit dir unterhalten." sagte Michael eindringlich und scheinbar mit stark zurück gehaltener Agression.
"Ich habe keine Geheimnisse vor meinem Team." war lediglich Daniels Antwort. Plötzlich stieß Katharina ihm mit dem Ellenbogen in die Seite und deutete leicht auf 2 Wachen, die den Transporter ebenfalls verlassen hatten. Und so kam es, dass Daniel seinem Vater in einen Nebenraum folgte. Direkt als die Tür abgeschlossen war, schlug dieser ihm mit der Faust einmal ins Gesicht.
"Du elendes Stück Scheiße. Bevor ich gelandet war wollte ich dich noch fragen, aber jetzt nachdem ich das hier gesehen habe ist mir völlig klar, weshalb der Auftrag noch nicht ausgeführt worden ist."
"Ach wirklich? Und was meinst du zu wissen?"
"Ich habe dich zur Welt bringen lassen, damit du mich unterstützt. Und wenn du das tun würdest, anstatt alle diese Schlampen auf dem ganzen Schiff flachzulegen, solche wie deine kleine Freundin, dann könnten wir alle schon längstens viel weiter sein. Weniger Vögeln, mehr Arbeiten."
"Du fantasierst dir doch was zusammen. Es liegt ganz einfach daran, dass Kane jetzt die Verfügungsgewalt hier hat. Alle Beschwerden gehen an ihn."
Komisch. So loyal bist du doch sonst nicht. Ich kann nicht mehr zulassen, dass du so weiter machst. Ansonsten wird der Plan der Familie Corner niemals umgesetzt sein."
"Vielleicht ist dieser Plan aber nicht mein Plan."
"Dann hätte ich dich besser zusammen mit deiner Mutter abgeschlachtet, als dich zur Welt kommen zu lassen und dich großzuziehen."
"Pech für dich. Ich hab mir auch nicht ausgesucht zu leben. Aber wenn mich schon keiner gefragt hat ob ich leben will, dann gestallte ich es mir wenigstens so wie ich es für Angenehm empfinde."
"WAS DU ALS ANGENEHM ZU EMPFINDEN HAST UND WAS NICHT, ENTSCHEIDE ALLEINE ICH, DU VERDAMMTES STÜCK VERRÄTER-SCHEIßE!!!!" schrie Michael nun seinen Sohn an und holte zu einem Faustschlag aus.
"Das würde ich nicht tun."
"WIE BITTE?"
"Du schlägst mich nie wieder. Und wenn doch wirst du Konsequenzen tragen."
"Drohst du mir etwa? Drohst du mir etwa, du Wurm? Du drohst deinem eigenen Vater? Na warte!" schrie nun Michael und führte seinen Schlag aus. Daniel wich mit dem Kopf zur Seite aus und packte mit seinem Arm den seines Vaters. Dann schlug er mit dem anderen Arm seinem Vater in den Bauch und anschließend mit der Handfläche in sein Gesicht und zwar so fest, dass Michael mit einem kräftigen Ruck auf den Rücken geschleudert wurde. Seine Nase war gebrochen. Blut lief in Ströhmen herraus, außerdem wirkte es für ein paar Sekunden als müsste Michael sich übergeben.
"Sag nicht hinter her, dass ich dich nicht gewarnt hätte. Aber du wirst sowieso tun was du willst, das hast du immer getan." sagte Daniel so ruhig, wie er sonst niemals war. Wärend dessen richtete sich Michael wieder auf.
"Du willst also wirklich kämpfen. Von mir aus. Aber sei dir über eins im klaren. DAS WAR NUR EIN GLÜCKSTREFFER!!!!" schrie Michael auf als er ein weiteres mal nach Daniel schlug. Wieder packte Daniel den Arm seines Vaters und führte dieses mal einen seitlichen Tritt auf seinen Kopf aus, der ihn wieder zu Boden brachte.
"Gibs besser auf, so lange du noch nicht aussiehst wie ein Untoter. Weil das wirst du, wenn ich mit dir fertig bin. Ich habe eine 10 Jahre lange, kontinuierliche Militär und Kampfausbildung hinter mir. Und was hast du? Nichts, nur überdimensionale Maße."
"Ich bring dich um. ICH BRING DICH UM, DU KLEINES STÜCK DRECK!!!" schrie nun Michael Corner als er nach einem Metallstab griff und plötzlich damit nach Daniel schlug. Daniel wich mehreren Schlägen nach hinten aus und packte die Stange in einem günstigen Moment. Als er sie seinem Vater entriss, griff dieser nach einer Abdeckung mit der er Daniel einen Schlag ins Gesicht verpasste. Dieses mal war es Daniel der zu Boden fiehl und eine Platzwunde am Kopf ansetzte. Bevor sein Vater jedoch etwas sagen oder tun konnte rollte Daniel nach hinten und das so geschickt, dass er seinem Vater noch einen Tritt in den Bauch dabei mitgab. Nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte rammte er Michael mit dem Kopf gegen die Wand und schleuderte ihn dann mit dem Bauch auf den Boden. Dann zog Daniel seine Dienstwaffe und hielt sie seinem Vater an den Kopf.
"Also. Wir haben jetzt 2 Möglichkeiten. Ich knall dich hier und jetzt ab und lasse es so aussehen wie einen Selbstmord, oder du verpisst dich hier und lässt mich mein Leben in Ruhe leben und meine Aufträge in Ruhe ausführen. Suchs dir aus. Die Wahl überlasse ich dir."
"Das wirst du noch bereuhen, ich bringe dich vor ein Militärgericht und lasse dich hinrichten, du Bastard!"
"Versuchs doch. Die Beweiße aufzutreiben wird schwer. Außerdem kenne ich auch für dich 20 Gründe dich hinrichten zu lassen. Und die kann ich beweißen. Also, hau jetzt ab und komm nie wieder." sagte Daniel bevor er den Raum verließ. Als er den Hangar wieder betrat konnte man Katharina die Erleichterung im Gesicht ansehen. Die beiden umarmten sich und Katharina begann mit der Hand durch sein Gesicht zu streichen.
"Oh Gott. Du bist verletzt." stellte sie erst jetzt schockiert fest und begann mit einem Stück Stoff vorsichtig das Blut abzutupfen.
"Das ist nichts. Nur ein Kratzer." antworte Daniel so ruhig wie die ganze Zeit.
"Das hast du damals mit deinen Händen auch gesagt." gab wiederum Katharina zum Besten, wärend sie sich ähnlich wie damals um Daniels Verletzung kümmerte.
"Was ist da drinne eigendlich abgegangen?" fragte Drake.
"Ich hab uns allen Ruhe erkämpft."

Jackson begann nun damit die Energiespeichersysteme des Schiffes zu ersetzen. Es machte ihm Angst. In der Werft wurde alle Systeme dafür abgeschaltet. Das konnten sie sich allerdings mitten im All als von allen Verfolgte "Schwerverbrecher" nicht leisten, deshalb gab es nur eine Möglichkeit. Und die war, die Speicher mit Aktiver Hauptenergie auszuwechseln. Das allerdings war Lebensgefährlich. Langsam aber sicher tastete Jackson sich zu seinem Ziel vor und setzte gerade zu einer Leitungstrennung an, als er von Helena unterbrochen wurde und panisch sein Werkzeug fallen ließ.
"Hey, Jackson." sagte sie.
"Shit, ey. Hast du mich erschreckt. Was machst du eigendlich hier?"
"Thomas sagte, dass du Hilfe dabei bräuchtest."
"Typisch für Thomas." sagte Jackson und schüttelte nur den Kopf.
"Dann brauchst du also keine Hilfe?"
"Die Arbeit muss ich selbst machen. Die ist gefährlich. Allerdings, kannst du trozdem hier bleiben."
"Wirklich?"
"Jop. Wenn ich dann sterbe, dann wenigstens in den Armen von einem schönen Mädchen."
Helena versuchte sich gerade noch zu entscheiden, ob sie das als Kompliment, oder als schockierend werten sollte. Jackson kam ihr dabei jedoch dazwichen und begann zu lachen. Dann hob er sein Werkzeug auf und ging wieder seiner Arbeit nach. Tatsächlich war dieser Tag wohl einer der schönsten für ihn. Helenas Anwesenheit gab ihm den nötigen Motivationsschub um so schnell, effektiv und sicher zu arbeiten wie es nur ging. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Energiespeicher getestet und ersetzt und ganz ohne Komplkationen. Dazwichen unterhielten die beiden sich ein wenig und Jackson war auf eine gewisse Weiße froh, auch einmal jemand anderen als den leicht verrückten Thomas in seiner Nähe zu haben. Und nun erfuhr er einiges über sie, wie zum Beispiel ihre schwere Vergangenheit und jetzt konnte er auch verstehen, wieso Nathan einen ganzen Kleinkrieg geführt hatte um sie zu retten, selbst wenn er sich nur wenig zu ihr hingezogen fühlte. Nachdem Jackson nun die letzte Energieleitung angeklemmt und seine Werkzeuge zusammen geräumt hatte, entschied er sich endlich den Mut zusammen zu nehmen und Helena um etwas mehr als dieses kurze Zusammensein bei der Arbeit zu bitten. Als er jedoch etwas sagen wollte, war sie verschwunden. Nathan war einmal ohne Tina um die Ecke gebogen und Helena hatte direkt diese Gelegenheit genutzt.
"Nicht so stürmisch. Ich wollte eigendlich zu Jackson." sagte Nathan lediglich.
"Hier drüben!" rief Jackson ihm zu und Nathan kam die Schritte zu ihm. "Was gibts so wichtiges?"
"Ich hab gehört, dass die Energiespeicher wieder in Ordnung sind. Deshalb wird es wohl am besten sein, wenn ich den Rest Thomas überlasse und dich an die Mechreperaturen schicke."
"Geht klar, Mann." sagte Jackson nahm seinen Werkzeugkoffer und machte sich auf den Weg.
"Nathan ich würde gerne." begann Helena zu sagen und kam nicht mehr dazu ihren Satz zu beenden.
"Keine Zeit. Ich muss noch mit Jakob über seine neuesten Pläne disskutieren und dann treff ich Tina. Also, viel Spaß noch." unterbrach Nathan sie und machte sich nun seiner Seits auf den Weg. Jackson hatte das alles mitgehört und als er sich umdrehte, konnte er sehen, wie Helena darunter litt. Es war Jackson unverständlich wie Nathan ihr sowas antun konnte, vor allem nachdem er solche Mühe damit hatte sie aus den ganzen Piratenclans zu befreihen.

"Dieses elende Stück Dreck. Der wird sich noch umsehen, was ich kann und was nicht." murmelte Michael Corner auf dem Flug von der Fallen zur Walls of Chaos. Seine Verletzungen waren weitgehenst versorgt worden, so dass es nicht mehr ganz so danach aussah, als wäre er in eine Schlägerei verwickelt gwesen. Als sein Schiff landete, konnte Michael Kane bereits im Hangar sehen.
"Ich heiße sie willkommen an Bord meines Schiffes." sagte Kane, als Michael und der SOUL sowie der AIR-Chef ausstiegen.
"Ich komme besser gleich zur Sache." antworte Michael Corner schnell. "Wieso ist der Auftrag noch nicht ausgeführt? Wieso haben wir anstatt den Incubus zurück zu bekommen, einen ganzen Titanen an Nathan Tate verloren und wieso machen sie hier gemütlich Kaffee-Kränzchen wärend diese Schwerverbrecher und Massenmörder längst verschwunden sein könnten?"
"Weil ich mir Siegessicher bin." antwortete Kane relativ ruhig und besonnen.
"Wie kommen sie darauf Mr. Willson? Bisher haben sie und ihre Ideen oder Erfindungenen nichts besonders bewirkt." sagte Tao Zi Fai.
"Ich habe den hier." sagte Kane und deutete auf ein eingepacktes Bündel, dass jedoch in seinen Umrissen sehr stark an einen Mech errinnerte. "Der Faceless ist unsere neueste Erfindung. Er verfügt über eine völlig neue völlig neue Waffe. Einen neuartigen Driver."
"Wurde dieser neuartige Driver schon einmal getestet?" warf nun Kirk Black ein.
"Im Gefecht noch nicht, aber in Zahlreichen Versuchen, Simulationen und im Testlabor. Ich vertraue auf meine Wissenschaftler und darauf, dass sie in der Lage sind eine zuverlässige Waffe zu bauen."
"Ich aber nicht." sagte Michael Corner energisch.
"Das ist nicht ihr Problem Mr. Corner. Sondern ganz alleine meins. Ich bin derjenige, der das Risiko eines Systemversagens trägt und werde sterben, wenn dem so ist." sagte Kane und brachte Michael damit völlig aus dem Konzept. "Außerdem arbeitet unser Labor an vielen neuen Waffen von solcher Stärke, dass die Regierung ohne weitere Probleme in der Lage sein sollte die Seperatisten alleine mit den ersten Prototypen zu unterwerfen. Gerätschaften wie der Bruticus oder der Unicron werden Rebellen das fürchten lehren. Wo wir gerade dabei sind. Wie verläuft der Krieg?"
"Die PAIN-Truppen versammeln sich und bereiten einen Angriff auf unsere Barrieren vor. Wärend sie das tun, werden wir einen Gegenangriff direkt auf den Hauptplaneten durchführen." sagte der SOUL-Chef.
"Wenn der erflogreich ist, brauchen wir ihre ganzen Spiielzeuge nicht mehr. Dann geht ihre Firna daran Bankrott" fügte Michael Corner noch an.
"Ganz wie sie meinen. Aber ich glaube kaum, dass der Wiederstand so dumm wäre sie Hauptwelt schutzlos zurück zu lassen." sagte Kane. "Ich bin mir sicher, dass ihr Plan fehlschlägt und deshalb mache ich mir über Bankrott nur wenig sorgen."
"Dann wäre da noch etwas." warf nun Tao ein. "Ich habe aus zuverlässigen Quellen etwas über anstehende Verräter auf der Fallen gehört. Deshalb habe ich AIR-Argenten zur observation eingeschleußt. Ich dachte nur, dass sie das wissen sollten, Mr. Willson."

Kapitel 23 - Preperation - Vorbereitung:

Dank der Idee von Thomas den Pyro-Driver zur Reperatur einzusetzen dauerte es weit weniger lang als ursprünglich gedacht die gewaltigen Schäden an der Ethernal Darkness zu reparieren. Auch die zerstörten Waffentürme konnten so schnell ersetzt werden. Thomas war wirklich froh das endlich hinter sich zu haben. Auch wenn der nächste Horror nicht lange auf sich warten ließ. Thomas war nur noch am Überlegen. Sollte er Jackson bei der Reperatur des Incubus helfen oder sich an die Reperaturen des weit schwerer beschädigten Undead wagen? Jakob war es letztendlich, der ihm die Entscheidung abnahm indem er mit einem fertig replizierten Energy-Driver für den Undead in den Raum kam. Der einzige der sich nun noch darum kümmern konnte war Thomas. Ein wenig niedergeschlagen machte er sich an die Arbeit. In der Zwichenzeit betraten Nathan, Ray und Tina den Raum.
"Wie geht´s voran?" fragte Nathan in die Runde.
"Naja. Ich muss noch den Arm und die Beine an deinem Incubus wieder dran bauen, aber dann ist er wieder ganz gut fit, würde ich sagen." antwortete Jackson.
"Der Undead hier kann allerdings noch eine gute Weile dauern." warf Thomas nun ein. "Ich muss wirklich fast alles ersetzen und neu dran bauen und den Energy-Driver gleich noch mit dazu. Das wird in dieser Woche wohl nichts mehr."
"Und die Rebellion?" setzte Ray nun nach.
"Nicht vor den nächsten 3 Wochen." sagte Jakob.
"Das dauert viel zu lange." stellte Nathan fest.
"Sorry, Alter. Ich kann auch nix dafür, dass wir nur 2 Leute sind." sagte Thomas auf eine gewisse Weiße provokant.
"Nathan. Wie wäre es, wenn wir damit schon anfangen unter Anleitung von Jakob?" warf plötzlich Tina ein.
"Das sollte eigendlich theoretisch möglich sein." antwortete Jakob an Nathans Stelle.
"Dann machen wir das so. Also. Sag mir welches Bruchstück wo hin muss."
Damit begannen die Arbeiten. Zunächst galt es an der Rebellion die abgerissenen Frontausläufer wieder anzuschweißen. Alleine das gestaltete sich als sehr schwer. Aber mit ein wenig Hilfe von Ray an der kranartigen Hebemechanik, ein wenig konstruktiver Kritik von Thomas und Jackson und ein wenig Assistenz von Tina, konnte selbst Nathan innerhalb kürzerer Zeit brauchbare Ergebnisse erzielen. Wenig später kam auch noch Helena als Hilfe hinzu und so baute sich der Kreuzer fast von selbst zusammen.
"Tina. Da ist so eine Spalte, die zu klein für meine Wurstfinger ist." rief Nathan plötzlich und Tina riss sich direkt von dem was sie gerade getan hatte los. Die Spalte befand sich an der Unterseite des Ausläufers.
"Da komm ich auch nicht ran, ich bin zu klein." stellte Tina fest, als Nathan ihr das Werkzeug in die Hand drückte und sie an den Oberschenkeln nach oben hob. Dabei näherten sich seine Hände gefährlich nahe ihrem Hintern, aber das störte Tina scheinbar nicht, die ihre Arbeit beendete. Dann ließ Nathan sie wieder runter. "Ich hätte auch einfach ne Leiter oder sowas holen können." lachte sie.
"So gings schneller und einfacher." antwortete Nathan scherzhaft, als er sich wieder einem weiteren System widmete und es reparierte. Die Aktion davor hatte die Aufmerksamkeit von Thomas und Helena erregt. Ersterer sah nur einmal kurz ein wenig Hasserfüllt zu Nathan und widmete sich dann wieder dem Undead. Helena suchte sich eine Arbeit an der Oberseite des Schiffes. Unglücklicher Weiße tat Tina nach 5 Minuten genau das Selbe.
"Nathan ist wirklich warnsinn." sagte Tina.
"Wie?" warf Helena verwirrt ein.
"Naja, er hat einen Fuhrpark voller Massenvernichtungswaffen und schafft es trozdem nicht der Macht zu verfallen. Er hilft mit sie zu Reparieren, wenn was dran kommt und beharrt nicht darauf irgendwie einen Rang höher zu sein. Aber so ist Nathan seit ich ihn kenne. Ein guter Mensch eben."
"Wahrscheinlich sogar noch mehr als das."
"Wahrscheinlich. Wer würde sich schon als kleiner Grundschüler alleine mit einer Schlägerbande mit einem Durchschnittsalter von 16 anlegen, oder einen SOUL-Soldaten erschießen, nur um ein Mädchen zu beschützen, oder so etwas tun, wie er für dich getan hat, und das ohne jede Gegenleistung?" sagte Tina, als sie plötzlich ein schwacher Blitz aus ihren Gedanken riss und sie das Werkzeug fallen ließ. Für Helena war damit eins klar. Sie hatte keine Chance gegen Tina. Sie wusste einfach alles über Nathan, wie er war und was hatte sie Nathan zu bieten, außer körperlichen Vorzügen, die TIna sogar noch um Welten übertraf? Deprimiert entschied sie sich die Arbeit an der Rebellion für´s Erste zu beenden und in ihr Quartier zu verschwinden.
"Was hat sie denn?" fragte Nathan nur verwirrt und der Rest der Anwesenden schüttelte nur den Kopf darüber.

Es war der gewaltigste Großangriff, der wahrscheinlich jemals durchgeführt wurde. Mit 220 Schiffen und weiteren 100 Anti-Schiffs-Mechs hatte PAIN wirklich alle Register gezogen um die Regierung zerschlagen zu können. Noch herrschte relativ großes Chaos. Jäger flogen von einer Seite auf die andere, und Frachter versorgten die gewaltigen Mutterschiffe mit Ressourcen. Besonders fiehlen jedoch die gewaltigen Avatars auf, die Titanen von PAIN. Sie waren eher in die Länge gebaut und bestanden hinten aus mehreren übereinander plazierten, rundlichen Fragmenten, die immer dünner wurden je weiter man nach Vorne ging. An der Unterseite des Schiffes waren die Fragmente breiter als oben und in der Mitte waren sie weniger lang als an den Außenbereichen. Nach ungefähr zwei drittel nahm das Schiff eher die Form eines abgeschnittenen und nach oben und unten leicht ovalen Kegels an. An den Seiten waren jeweils 3 runde Metall-Scheiben in das Schiff eingearbeitet, deren Sinn sich nicht direkt erschließen ließ. Das ganze Schiff war außerdem von rundlichen segel- oder schwertartigen Ausläufern überzogen. Die Grundfarbe war ein recht dunkles grau, dass jedoch ein wenig grün schimmerte und von grünen Fenstern erhellt wurde. Das mächtigste Schiff von PAIN präsentierte sich bereits jetzt schon furchteinflößend und das ohne, dass man wusste welche Waffensysteme vorhanden waren. Nicht ganz so Bösartig wirkten dagegen die Necromancer, die bereits erwähnten Mutterschiffe. Das ebenfalls gigantische Schiff war ein längliches rundliches Gebilde, dass an der Front etwas weiter nach unten gebaut war als hinten. Alles war Rund und das Schiff zeigte kaum eine Ecke. Nur an den Triebwerken, welche wie üblich hinten und, eher unüblich, im Frontbereich, der nach unten ragte, angebracht waren, konnte man Ecken erkennen. Das Schiff hatte keine Ausläufer, wie die anderen Schiffe und war in einem recht hellen Grau gehalten, an dem einige grüne Stellen waren. An den Seiten des Frontbereich waren außerdem einige metallisch schimmernte Kreise. Ebenfalls dabei waren Fregatten der Arachnian-Klasse. Kleine Schiffe, die in erster Linie aus 3 Rund nach vorne gebogenen Flachen Quadern bestanden um die herrum einige rundliche Gebilde angebracht waren. Daraus und aus 8 relativ kleinen am Heck angebrachten Segelausläufern bestand das Schiff. Die schwarz-grau-dunkel-blaue Färbung und das eigenartige Farbmuster, sowie die vielen Stachelausläufer an der Front gaben dem Schiff ein eigenartiges Insektoides Aussehen. Im Zwichenraum, zwichen den 3-Front-Ausläufern schien sich eine größere Waffe zu befinden. Zumindest deutete das gelbe Licht dazwichen darauf hin. Die Fregatten kreisten meist um ein etwas größeres Schiff. Den Kreuzer der Banshee-Klasse. Eine Schiffsklasse mit einer hohen Front, die nach hinten hin immer kleiner wurde und mit 2 Seiten-Flügeln abschloss. Das Schiff hatte einen Ähnlichen Aufbau, was die Rundlichen Bauelemente anging, wie der Titan. endete aber nach unten hin mit einem Eckigen Schwertausläufer. Die Farbe war ebenfalls der des Titanen ähnlich und auch die Fenster schimmerten grün. Als nächstes kamen in der größenfolge die Schiffe der Blackfire-Klasse, zu denen auch die "Darkthrone" gehörte. Weiter hinten in der Schlachtaufstellung, zusammen mit den Mutterschiffen fand man die Träger der Bone-Klasse. Diese Schiffe fiehlen völlig aus dem typischen Design des Wiederstandes herraus. Sie waren weniger rundlich und vollkommen Flach gebaut. Einer langen und nur sehr wenig breiten Hauptsektion folgten 2 lange dreieckige Ausläufer, die weit über das Schiff herraus ragten. In der Mitte umschloss ein Kreisförmiges Gebilde die Hauptsektion, welche zum Schluss noch in 2 völlig geraden Flügelgebilden endete. die jedoch nicht länger waren als der Kreis davor breit. Auch hier war die Grundfarbe ein dunkles Grau, dass von grünen Fenstern zum Schimmern gebracht wurde. Abschließend folgten die Kriegsschiffe der Ressurection-Klasse und die Dreadnoughts der Demon-Klasse. Erstere waren den Fregatten der Arachnian-Klasse relativ ähnlich. Allerdings ragten die Frontausläufer weiter nach vorne und sie endeten in 3 ähnlich angeordneten Dreicken, die ebenfalls an der Front einen Zwichenraum bildeten, in dem sich dem roten schimmer nach eine Waffe befinden musste. Dazu waren die Schiffe mit weiteren rundlichen Aufbauten am Heck weiter in Breite und Höhe gebaut, welche in roten Segeln horizontal zum Rumpf endeten. Die Farbe dieser Schiffe waren mehrere Grauabstufungen, so gemustert, dass sie das Schiff wiederum Insektoid wirken ließen. Im Vergleich zu den Arachnians bei denen das Heck mit den Triebwerken abschloss, teilte sich das Heck der Ressurection-Klasse wiederum in 3 Ausläufer an denen die Tirebwerke befestigt waren. Zu guter letzt fand man in der Flotte die Dreadnoughts der Demon-Klasse. Gewaltige Schiffe, die in ihrer Formgebung an einen etwas verzerrten Totenschädel errinnerten. Neben der erhöhten Länge des Gebildes, so dass es nun vor allem Lang war, ragten Maul und Zähne nun nach unten. 2 Grüne Augengebilde leuchteten mitten in dem Gebilde und überall herhellten das hellgraue Schiff grüne Fenster. Ein noch relativ neuartiges aber bereits mehrfach bewährtes Design der PAIN-Truppen. Durch die gewaltige Flotte schossen immer wieder Jäger und Bomber, die taktisch sinnvoll neu zugeteilt wurden. Takeru Isamu war sich sicher, dass es noch niemal in der Geschichte einen derartigen großangriff gegeben hatte. Hiroki Katsumi und Takuya Tsuyoshi sahen das ein wenig anders, unterstützten den General jedoch nach besten Kräften. Immerhin musste die Flotte stark genug sein um eine ganze Blockade durchbrechen zu können. Die 3 Generäle hatten sich gerade auf der Brücke eines einzigen Schiffes versammelt. In wenigen Sekunden sollte eine Sitzung mit Ronal Pain beginnen, auch wenn sie selbst noch nicht ganz verstanden wie das möglich sein sollte. Vor den Dreien erschien ein Hologram von Ronald Pain, dass zu ihnen zu sprechen begann.
"Wie ist der Status der Flotte?" fragte Ronald Pain.
"Alle Schiffe sind versammelt. Das wird der gewaltigste Großangriff der Geschichte."
"Oder die größte Pleite, die größte Verschwendung von Militärressourcen der Gesichte."
"Ich warte nur noch auf ihre Befugnis den Angriff auszuführen."
"Du hast volle Befugnis." sagte Ronald Pain und Takeru bedankte sich durch eine Verbeugung.
"Ich habe einen weit größeren Teil der Flotte zum Schutz der Heimatwelten abkommandiert. Ich rechne mit einem Gegenangriff, wärend wir uns mit ihren Blockaden schlagen." sagte Hiroki und Takuya stimmte zu.
"Nicht wenn wir ihre Heimat zuerst übernehmen." warf Takeru wutentbrannt ein.
"Ich bin der selben Meinung wie Hiroki und Takuya." sagte Ronald Pain. "Wir führen den Plan genauso aus wie er im Moment ist. Das ist mein letztes Wort dazu."
"Jawohl, mein Führer." antworteten die 3 Generäle bevor das Hologramm wieder verschwand. Damit war der Angriff entgültig beschlossen. Und es gab kein zurück mehr.

Nicht nur die Flotte von PAIN versammelte alle ihre Schiffe. Auch SOUL fuhr alles auf was sie momentan frei hatten. Bisher waren es 260 Schiffe. Und es sollten noch mehr werden. Über 400 Schiffe waren für diesen Angriff auf "Calladria", die Heimatwelt des Wiederstandes, vorgesehen. Momentan bestand die Flotte größten Teils aus Dreadnoughts der Zombie-Klasse, die selben Schiffe, zu der auch die Kaskadia gehört hatte, und Fregatten der Grim-Klasse. Recht kleine Schiffe, die aus einem vorne runden Kegel-Gebilde bestand von dem aus ein großer Flügel nach unten ging, an dem sich die Triebwerke in Form von kleineren dieser Kegelgebilde befanden. Zur Seite gingen außerdem 2 kleine Stummelflügel, die ebenfalls in einem Stachelausläufer endeten. Das Schiff hatte eine schwarze Farbe mit blauen Fenstern und an der Seite stand in weißen Druckbuchstaben "S.O.U.L.", so wie bei allen ihren Schiffen. Nach Fünf weiteren Minuten trafen weitere Schiffe ein. Hauptsächlich Kreuzer der Hydra-Klasse und Schlachtschiffe. Die Hydra-Kreuzer waren ebenfalls relativ klein und eher lang und hoch, weniger breit. Sie sahen im wesentlichen aus, als wären mehrere Metallplatten unterschiedlicher Größe übereinander gestapelt worden. An der Seite gingen 2 Schwertartige Ausläufer nach vorne und 8 relativ kleine Fledermaus-Flügel aus Metall am Heck. Die Schlachtschiffe der Draco-Klasse waren dagegen genau das was man auch vom Namen her erwartete. Drachen aus schwarzem Metall, nur ohne Beine und Schwanz, sowie mit blau leuchtenden Fenstern. Kaum war dieser Teil der Flotte ein getroffen traf auch schon der nächste ein. Dieser bestand aus den Kriegsschiffen, sowie dem auffälligsten Schiffstyp den SOUL hatte. Den Titanen der Chaos-Klasse. Diese waren rießig, vor allem lang und zylinderförmig gebaut. Wer hinsah konnte 2 Teile an dem Schiff erkennen. Einmal das Schiff selbst und dann die rießige Haupt-Waffe an der Front, die ebenfalls Zylindrisch war und vorne in unzähligen Stachel und Schwertausläufern endete. Außerdem ragten Schwertausläufer aus dem ganzen Schiff, die erst zur Seite und dann nach vorne oder nach hinten liefen. Das Schiff war ebenfalls schwarz und mit blauen Fenstern. Auf der Seite war das neue Wappen der Regierung angebracht, von einem schwarzen Löwen mit roten Augen auf blauem Grund, der eine Schlange tötet. Dabei geitzte man auch nicht mit Gewalttätigkeit im Bild, dass definitiv eine symbolische Bedeutung hatte. Nicht ganz so spektakulär wirkten dagegen die Kriegsschiffe der Skelleton-Klasse. Ein ebenfalls langes Schiff, an dem 4 Dreieckige Ausläufer an 2 rund abschließenden Zylindern der Front angebracht waren . Diese Zylinder wurden zu einer einzigen Ovalzylindrischen Hauptsektion, die den Abschluss des Schiffes bildete. Vom Heck gingen 3 Sichelförmige Flügel fast bis ganz nach vorne. Kleine Stachelausläufer ragten beinahe durchgehend aus dem Schiff und gaben ihm seine furchteregende Optik. Wärend die Schiffe sich in sinnvollen Formationen anordneten tauchte der letzte Teil auf. Der Teil der Flotte, der hinter der Schlacht blieb. Träger der Phantoma-Klasse, bei denen es sich um ein langes Quaderförmiges Schiff handelte. Daran waren 2 Flügel angebracht, die Schräg nach unten ragten und an denen unterschiedlich lange Schwert- und Stachelausläufer angebracht waren. Auch an der Front fand man diese Ausläufer. Zu guter letzt vertreten waren die Mutterschiffe der Keeper-Klasse. Im Wesentlichen waren diese Schiffe den Trägern ähnlich in der Form, nur um längen größer. Insgesamt brachte es die Flotte von SOUL nun auf 412 Großkampfschiffe. Insgesamt wohl auf über 10.000 Fahrzeuge.
"Wenn das nicht ausreicht um Calladria zu übernehmen, dann fress ich meine Shorts." sagte Kirk Black selbstsicher, als er die Flotte an Bord seines Schiffes begutachtete.
"Ich wäre mir da nicht so sicher. Wir haben Berichte dass." sagte Tao Zi Fai, der ebenfalls auf der Brücke war.
"Bitte lass mir wenigstens diesen einen einzigen Moment." unterbrach das SOUL-Chef ihn.
"Ich bin immer noch der Meinung, dass ich einfach meine besten Annihilator schicken sollte um Ronald Pain töten zu lassen. Das würde uns allen viel Arbeit sparen und Leben tatsächlich retten."
"Das kannst du ja trozdem tun. Wenn sie Versagen, dann wird meine Flotte sicherlich Siegreich sein."
"Ich bevorzuge den umgekehrten Weg. Erst die Flotte und dann die Mörder. Das erhöht meine Erfolgschance."
"Sofern ich nicht vor dir Erfolg haben werde."

Mittlerweile war eine weitere Woche vergangen. Und der Undead war immer noch nicht vollständig wieder hergestellt. Dafür allerdings der Incubus. Nathan verstand zwar nicht weshalb, aber Jackson leistete noch mehr als sonst. Thomas verstand es dafür umso besser und es war besorgniserregend für ihn. Er war sich sicher, dass Helena irgendwann das Ende seines besten Freundes wäre. Kaum hatte Jackson seine Arbeit am Incubus erledigt machte er sich schon an die Arbeit an der mittlerweile zu einem Viertel fertigen Rebellion, löste alle anderen ab, die daran arbeiteten. Und mittlerweile begann sich selbst Jakob um Jackson zu sorgen. Aber das war ihm egal. Er arbeitete durch, wie eine Maschine und das obwohl er mehr Probleme mit der Reperatur bekam als alle erwartet hatten.
"ARG! SCHEIßTEIL!" schrie er, als ein Stromstoß von der Energieleitung seine Hand traf. Schockiert ließ Jackson sein Werkzeug fallen und das auch noch mitten in eine noch nicht zu geschweiße Aushöhlung. "Na klasse. Jetzt kann ich gleich nochmal anfangen."
"Oder du könntest mal ne Pause machen, Alter!" rief Thomas ihm von unten her zu.
"Keine Zeit für Pausen." sagte Jackson wärend er verzweifelt versuchte sein Werkzeug wieder zu bekommen.
"Jackson. Ich weiß, dass dich die Lage hier ziemlich anpisst, aber keine Frau ist es wert, dass du dich so dermaßen wegschaffst." sagte Thomas und stellte sich hinter Jackson, der es endlich geschafft hatte sein Werkzeug wieder zu bekommen.
"Zeig mir deine Hände." sagte Thomas plötzlich ernsthaft und eindringlich.
"Wieso? Was soll der Käse?"
"Zeig jetzt her, du Volldepp!"
"Ist ja schon gut." antwortete Jackson genervt und hielt Thomas die Hände hin. Es war ein Rätsel wie Jackson damit noch arbeiten konnte. Es war alles voll mit Brandverletzungen oder Schnitten und Thomas war sich nicht mal sicher, ob nicht noch mehr dran war, als er so oberflächlich sehen konnte.
"Alter, Jackson. Geh in dein Quartier und kümmer dich da drum."
"Und die Energieleitungen?"
"Die haben bis morgen Zeit. Das werden sie müssen."
"Ich will aber nicht in mein Quartier."
"Ist mir egal. Du gehst da jetzt hin."
"LASS MICH DOCH EINFACH IN RUHE!!!" schrie Jackson plötzlich und schockierte Thomas damit. Dann brach er unter Tränen zusammen. "Scheiße, verdammt. Versteh mich doch. Ich muss hiermit irgendwie zurecht kommen."
"Mit was genau?"
"Mir allem hier. Mit unserer Lebenssituation und mit dem was wir hier machen. Verdammt, Thomas, ich hab langsam große Zweifel. Und dazu kommt noch das Ding mit Helena. Es ist eine Sache, wenn sie kein Interesse an mir hat. Was mich wirklich fertig macht ist Nathans Gleichgültigkeit ihr gegenüber. Der einzige Weg wie ich damit jemals fertig werden kann ist die Arbeit. Fuck, Mann, wenn ich so ne Ultra Postapokalyptische Massenvernichtungswaffe besitzen und fliegen würde, dann würde sie jetzt auf mich stehen und nicht auf einen Kerl, dem das vollkommen egal ist."
"Jackson. Soll ich dir was sagen? Ich versteh dich. Ich zweifle auch langsam ein wenig an dem was wir hier machen. Und mich pisst das mit Nathan und Tina an. Wir haben also wieder was gemeinsam. Nur ich verstümmle mich nicht bei der Arbeit."
"Ja, aber was sollen wir machen?"
"Auf jeden Fall ist es falsch so lange zu arbeiten bis die Hände so verrissen sind, dass du gar nichts mehr machen kannst."

Das Team rund um Daniel Corner hatte sich in einem Besprechungsraum der Fallen eingefunden. Das beudetete sicherlich, dass es nicht mehr lange wäre bis der nächste Sprung käme und sie gegen die Ethernal Darkness und Nathan kämpfen sollten. Daniel war dieses mal fest entschlossen zu siegen. Mittlerweile war das Team komplett eingetroffen und Drake war der erste der sich auf einen der Plätze um den runden Tisch setzte. Der Rest folgte nur wenig später. Und auch Kane, der letzte auf den sie noch gewartet hatten, traf nun ein."
"Willkommen. Also. Der Plan ist der folgende." sagte Kane.
"Ich dachte, dass der Plan fertig wäre." unterbrach Drake ihn.
"Stimmt eigendlich. Ich dachte auch, dass wir zu siebt da hin fliegen, sie versuchen mit Nathan zu quatschen und wir ihn dann abknallen, weil er ihnen sowieso nicht zuhört." setzte Kujiro nach.
"Wir?" fragte Kane verwirrt. "Nein. Von "wir" war niemals die Rede. Ich werde mich Nathan alleine stellen. Für euch 6 habe ich eine andere Aufgabe.
"Und die wäre?" fragte Daniel ruhig und versuchte seine Ruhe auf den Rest des Team zu überstrahlen.
"Ihr werdet zusammen mit den Schiffen die Ethernal Darkness angreifen. Das ist eure neue Aufgabe."
"Und sie und Nathan? Denken sie, dass sie gegen ihn ankommen?" warf Katharina schnell ein.
"Ich war zu meinen Militärzeiten einer der besten Soldaten und ich verfüge über einen noch neueren, stärkeren Mechtyp als mein Gegner. Ich glaube nicht, dass er ein allzu Großes Problem für mich darstellen wird."
"Statistisch gesehen und von dem was wir bereits von Nathan Tate´s Flugfähigkeiten gesehen haben ausgehend ist es unwahrscheinlich, dass ausgerechnet sie ihn besiegen können." warf Shiro schnell ein.
"Statistisch gesehen hätte ich die Zerstörung meines Aeon nicht überleben können." antwortete Drake auf Shiros Äußerung.
"Sie sind der Ranghöhere hier und unsere Fahrzeuge sind ihr Besitz. Sie entscheiden was wir tun und was sie tun. Deswegen folgen wir ihren Anweißung. Wir wollen nur wissen, ob sie sich auch wirklich sicher sind mit dem was sie tun." sagte Daniel.
"Ich bin mir noch sicherer als ihr 6 jemals verstehen könntet."
"Damit ist der Plan so festgelegt."
"Gut. Wir starten in 5 Minuten zum Angriff." sagte Kane als er den Raum und wenig später auch das Schiff verließ. Wenig später gingen auch Shiro und Aimi aus dem Raum, wohl in den Hangar um die Mechs durchchecken zu lassen. Drake, Kujiro, Daniel und Katharina blieben zurück.
"Kane scheint ja zu wissen was er tut." sagte Drake mit einer gewissen Ironie.
"Aber weißt du es auch Daniel?" fragte Katharina schnell und legte ihre Hand auf seine.
"Wenn Kane derjenige ist der ich denke, dann hat es wahrscheinlich von Anfang an keinen besseren für diese Aufgabe gegeben."
"Und was ist mit uns? Du weißt doch noch wie das Schiff ausgesehen hat. Wie gigantisch es war." sagte Kujiro.
"Das Ding hat mehr Waffen als wir alle mit den Schiffen zusammen. Das ist doch Selbstmord." setzte Drake noch nach.
"Ich weiß, dass es danach aussieht, aber dem ist nicht so. Da bin ich mir sicher."
"Wie kommst du darauf? Wieso bist du dir da so sicher?" fragte Katharina.
"Wegen euch. Weil ich weiß, was ihr alles drauf habt. Wir können Nathan und seine Technologie schlagen. Da bin ich mir sicher."
Mit diesen Abschließenden Worten verließen auch sie den Raum und warteten auf den Sprung. Die beiden Schiffe begannen in wenigen Sekunden eines der Wurmlöcher zu öffnen und verschwanden darin.

Thomas entschied sich den Energy-Driver noch nicht einzubauen und lieber noch ein paar Panzerungsteile neu anschrauben zu müssen, wenn er das nachholen wollte, als Jackson alleine an der Rebellion arbeiten zu lassen. Zusammen zeigten sie sich stark und bauten das Schiff in Rekordzeit wieder zusammen. Sie hofften nur, dass die Schiffe dieses mal etwas länger halten würden, als die ganze letzte Zeit. Völlig fertig betraten sie die Brücke der Ethernal Darkness und ließen sich in einen der Stühle dort fallen.
"Bin ich fertig, Alter." sagte Thomas.
"Wie weit seit ihr gekommen?" warf Jakob schnell ein.
"Die Rebellion ist wieder so wie vorher. Den Energy-Driver muss Thomas noch in den Undead bauen. Aber das ist nichts weiter schlimmes mehr." sagte Jackson.
"Wie lange wird das dauern?" fragte Nathan.
"Ich würde sagen so 2 bis 3 Stunden. Aber das machen wir erst morgen." sagte Thomas.
"Wohin fliegen wir eigendlich?" fragte Jackson verwirrt.
"Wir fliegen nach Rakarion." sagte Julian.
"Ist das nicht ein Planet von PAIN?"
"Aber einer der Planeten, die sich friedlich haben einnehmen lassen und jetzt eben einfach zu PAIN gehören. Ich denke nicht, dass uns dort allzuviel passieren wird." sagte Ray.
"Wenn Ray recht hat können wir dort eine Zeit lang vor SOUL und selbst PAIN untertauchen und unter Piraten müssen wir auch nicht mehr." sagte Nathan.
"Worüber ich wirklich froh bin." sagte Jakob. Wenige Sekunden nachdem er das gesagt hatte aktivierte sich ein recht leises Alarm-Signal. "Was war das?" warf er dann panisch ein und Jackson sprang direkt an die Konsole.
"Ein Wurmloch öffnet sich. Nein, eher sogar Zwei. 2 Schiffe mit Sprungantrieb kommen gerade in unsere Nähe."
"Und zu wem gehören die?" fragte Nathan.
"Keine Ahnung, Mann. Das große Schiff hab ich noch nie gesehen. Das andere, da bin ich mir nicht sicher. Ich glaube es hat in der Schlacht von SOUL und PAIN über Kagaru mitgemischt. Aber ich weiß nicht auf welcher Seite."
"Ist doch völlig egal. Notfallstationen. Jackson rüber an die Kampfsysteme. Julian du fliegst das Schiff. Thomas und Ray. Ihr beiden kommt mit mir." befahl Nathan blitzschnell.
"Und was ist mit uns?" warf Tina schnell ein und deutete auf sich und Helena.
"Ihr bleibt einfach nur am Leben. Das gilt für euch alle, ist das klar?"

Kapitel 24 - Der Plan der Willsons:

Daniel und sein Team hatten sich direkt nach dem Sprung im Hangar eingefunden. Sie warteten nur noch auf einen Startbefehl des Kapitäns. Der allerdings schien es zubevorzugen erst einmal noch einen Anflug zu starten. Man konnte Drake und Kujiro ansehen, wie das Warten sie langsam Nervös machte. Plötzlich schaltete sich das Alarmsignal um, was so viel wie eine Starterlaubnis bedeutete.
"Na endlich." sagte Kujiro bevor er in seinen Mech sprang.
"Zerballern wir einen Titan." sagte Drake und auch er sprang in seinen Mech. Shiro und Aimi stiegen Kommentarlos in ihre Maschinen. Daniel und Katharina nahmen sich noch einen Moment mehr Zeit.
"Denkst du wirklich, dass ich gut genug bin um mitzuhalten?" fragte sie.
"Wir haben doch trainiert. Vertrau mir, wir können das schaffen. Zum ersten Mal können wir das hier wirklich schaffen."
"Wenn du meinst. Dann pass auf dich auf da draußen."
"Du auch." sagte Daniel und die beiden küssten sich. Dann gingen sie auseinander und starteten ihre Maschinen. Wenig später reihten sie sich in die Formation ein. Auch Kane startete mit seinem Faceless. Einer Maschine, die ein viertel Höher war als der Incubus und mindestens doppelt so breit. Dennoch zeigte das Design eine hohe Ergonomie bei der Formgebung. Die Maschine hatte 2 gewaltige Klingen seitlich an den Schultern, die nach unten ragten, sowie 4 jeweils vorne und hinten, die ebenfalls nach unten ragten. Dazu kamen die beiden identischen Klingen noch einmal auf dem Rücken, sowie 2 noch größere Klingen an beiden Armen und 12 kleinere Klingen über den gesamten Mech verteilt und 8 Stacheln auf einem relativ kleinen Backpack, von welchem wiederrum die dämonisch wirkenden Energie-Flügel ausgingen. Besagte Klingen waren je nach größe ein bis zwei mal gewellt bevor sie einfach in einer Schräge endeten. Die Beine des Mechs endeten in 2 Krallen und der relativ runde Kopf war mit 2 hornartig nach oben geformten Klingen versehen. Dazu machte der fast völlig schwarze Mech seinem Namen alle Ehre, denn er hatte tatsächlich nicht das geringste Anzeichen eines Gesichts. Wer genau hinsah konnte außerdem 2 Stäbe und 2 Gattlingartige Waffen in externen Waffenbefestigungen auf dem Backpack erkennen. Wenig später öffnete sich ein Kom-Fenster in dem Kane zu sehen war.
"Also, der Plan ist klar hoffe ich. Nathan ist ganz alleine mein Gegner." sagte Kane noch bevor er das Fenster wieder schloss und vorraus flog und damit das Team rund um Daniel verwirrte.
"Daniel du hast uns immer noch nicht gesagt, für wen du diesen Kane hälst." warf Drake plötzlich ein.
"Ich hab eine Weile gebraucht um ihn zu erkennen. Aber einer der besten Militärpiloten überhaupt und der Nachname sowie auch seine Art und ein wenig auch wie er aussieht haben mich darauf gebracht. Allerdings hieß er damals nicht Kane und theoretisch müsste er viel älter aussehen als er es jetzt tut." referierte Daniel.
"Komm zum Punkt, Mann." warf Kujiro ein. "Wer ist Kane Willson jetzt eigendlich?"

"Nathan. Die Schiffe setzen direkten Kurs auf uns und aktvieren die Schilde." gab Julian durch, wärend Thomas, Ray und Nathan unterwegs in den Hangar waren.
"Woher hast du gewusst, dass es Feinde sind?" fragte Thomas verwirrt.
"Denk mal logisch. Beinahe alle sind für uns Feinde. Wir sind Gejagte, Ausgestoßene." sagte Nathan als sie den Raum erreichten in dem die Ausrüstung stand. Schnell sprangen alle in ihre zugeteilten Fahrzeuge. Nathan, der auf alle Schutzmaßnahmen verzichtete, startete vor den anderen beiden. Er war fest der Meinung, dass er sich keine Zeit dafür nehmen konnte. Ray war der 2te der startete. Er bekam gerade noch mit wie Nathans Incubus von einem schattenartigen, undefinierbaren Objekt gerammt und ins Asteroidenfeld geschleppt wurde. Dann nahm der Ghostdragon Ray mit Partikel-Bällen unter Feuer, die Ray mit den Energie-Flügeln abblockte. Zeitgleich dazu fuhren an der Fallen die beiden Photonen-Kanonen aus mit der das Schiff ohne weitere Umschweife auf die Ethernal Darkness feuerte. Ray nahm in der Zeit Kujios und Drakes Transformer mit Puls-Kanonen unter Feuer und zwang sie zum Ausweichen und Auflösen ihrer Formation.
"Was ist da los?" warf Kujiro ein, als er dem ihm gewidmeten Radiation-Turret auswich und mit beiden Plasma-Kanonen feuerte.
"Sie haben um einen weiteren Mech und einen Kreuzer aufgerüstet, wärend wir uns mit Strategie befasst haben." stellte Shiro fest, bevor er mit dem Pyro-Driver einen Feuerball aufbaute und ihn der Rebellion entgegen jagte. Thomas wich mit einer Rolle zur Seite aus und nahm die Fallen mit den Vaporatoren unter Feuer, wärend diese bereits die Torpedo-Rampen auflud. Zeitgleich dazu aktivierte Jackson auf der Ethernal Darkness die Plasma-Waffen und feuerte ebenfalls auf die Fallen, traf jedoch bisher nur auf die Schilde, wärend das Schiff langsam abdrehte. Dieses abdrehen bewirkte jedoch nur, dass der Weg für die Wall of Chaos frei gemacht wurde, welche direkt eine gewaltige Rundlich geformte Waffe an der Front austransfomierte.
"Au Shit." schrie Julian auf als er das Steuer des Titanen umriss und dem beinahe durchsichtigen, nur durch ein paar Lichtspiegelungen zu erkennenden Strahl entkam. Stattdessen traf der Strahl auf einige Asteroiden und zerriss sie alle ohne jede Explosion zu Staub.
"Was war das?" fragte Jackson verwirrt.
"Das war die Macht der Transphasen-Kanone. Der stärksten Waffe, die wir von der Regierung jemals entwickelt haben. Sie zerquetscht jedes bekannte Material alleine durch den Einsatz von Rauumverschiebung und der dadurch entstehenden Kräfte zu Staub. Und man kann sich nicht davor schützen mit keinem Energieschild, da auch sie im Raum verschoben werden." sagte Jakob leise, als hätte es gerade aufgeben.
"Ist mir egal was die Waffe tut. Fang lieber an nach einem Schutz zu suchen!" rief Julian.
"Alle Festhalten!" schrie nun Jackson dazwichen als die Wall of Chaos mit beiden Gravitonen-Kanonen feuerte. Die gewaltigen schwarzen Löcher bildeten sich kurz und eine Zeitlang klang es so als würde das Material der Ethernal Darkness den gewaltigen Kräften nicht stand halten, bevor sich beide Schwarze Löcher mit Lichtblitzen aus dem Universum verabschiedeten und weitere Kraft auf die Schilde ausübten. Das Schiff hielt den Waffen dennoch stand. Allerdings waren die Schilde auf 95% gefallen. Und das mit nur einer Waffe.

Nathan wurde mit dem Incubus mehrere Meter von der Schlacht entfernt von dem Schattenartigen Gebilde in einen Asteroiden gerammt. Der Schatten zog sich daraufhin einige Meter zurück. Und nun konnte Nathan auch erkennen, dass es sich nicht um einen Schatten sondern um einen Mech handelte. Ein Kom-Fenster öffnete sich bei Nathan und zeigte jemanden mit dem er ganz und gar nichht gerechnet hätte. Kane. Aber was machte der hier?
"Es ist lange her, dass wir uns gesehen haben, Bruder." sagte Kane.
"Wie du siehst hatte ich keine Zeit um dir eine Postkarte zu schreiben. Ich war mitten im Umzugsstress." antwortete Nathan ironisch. "Was willst du hier?"
"Was ist will? Ist das nicht klar? Ich will das was mir gehört."
"Ach wirklich? Reicht dir dein rießiges Firmenimperium nicht aus? Musst du auch noch die Sachen von anderen für dich beanspruchen?"
"Nathan. Ich habe einen Weg gefunden ihn zu verwirklichen. Den Plan, den Traum, den wir hatten als wir kleine Kinder waren."
"Du. hast. einen Weg gefunden eine Welt ohne Konflikte, ohne Krieg zu erschaffen?" fragte Nathan nun verwirrt. Stimmte das etwa wirklich und Kane wusste tatsächlich wie man allen Kriegen, dem größten Problem mit dem die Menschheit seit dem was sie die Civilisation nannten kämpften, ein Ende setzen konnte?
"Das habe ich. Aber um ihn verwirklichen zu können brauche ich erst die nötigen Mittel. Und der Mech-Prototyp den du da fliegst ist eines davon. Also gib ihn mir."
"Auf keinen Fall. Du hast deinen Eigenen."
"Aber ich brauche deinen genauso, wie ich den Rest meiner Firma brauche. Es ist nötig um mein Ziel zu erreichen." sagte Kane eindringlich und eine Zeit lang war es ruhig. "Errinnerst du dich nicht mehr? Der Plan, der Geistesblitz, dass der Krieg immer wieder dem Konflikt entspringt, war deiner. Also ist es in gewisser Weiße auch dein Plan, Nathan. Also. Ich bitte dich noch ein aller letztes Mal. Übergib mir diesen Mech. Ich bin jetzt auch Abgeordneter und habe gute Kontakte zu den SOUL und AIR-Chefs. Ich kann es einrichten, dass der ganze Vorfall offiziell niemals stattgefunden hat. Sowohl du als auch deine Leute werden ein gutes Leben haben und gut bezahlt im Betriebsrat meiner Firma sitzen können. Ihr werdet ein Leben haben, wie ihr es euch niemals zuvor erträumt habt. Ich werde mich um dich und deine Freunde kümmern. Immerhin bist du mein Bruder."
"So gut wie das auch klingt. Ich will deinen Allmosen nicht. Du hast sie umgebracht. Die ganze Familie, alle umgebracht. Selbst diejenigen, die es verdient hatten weiter zu leben. Und deshalb werde ich dir den Incubus nicht geben." sagte Nathan nun entschlossen.
"Das ist bedauerlichlich. Dann lässt du mir keine Wahl." sagte Kane vollkommen ruhig, wärend in der Hand seines Mechs eine eigenartige Energiekugel in einer Schwarz-violett-rot-Abstufung entstand. Es war unmöglich zu entscheiden ob es sich dabei um Energie, Flüssigkeit oder Feuer in diesen Farben handelte. Zusätzlich dazu begann nun auch noch Blitze in den selben Farben um die Kugel aufzuzucken, was die Einordnung noch problematischer machte. "Erstaunlich, diese Chaos-Energie. Nicht wahr? Überaus mächtig. Aber nur schwer zu kontrollieren." sagte Kane und schleuderte die Chaos-Kugel auf den Incubus. Nathan wich nach oben aus, so dass die Kugel sich zunächst wie eine Flüssigkeit zusammen zog und den Asteroiden großflächig bedeckte und dann explodierte, den Felsen in mehrere Stücke sprengte. Nathan hatte Glück er war rechtzeitig ausgewichen. Aber das würde ihn auf die Dauer nicht ewig vor diesen Angriffen retten.
"Was hast du nur getan, Kane?" fragte er schockiert als er sich den Faceless ansah.
"Was ich getan habe? Ich habe mich dem einzigen, der höher steht als ich ein gutes Stück näher gebracht. Wenn ich erst für jedes Element in der Natur einen Driver besitze, dann bin ich Gott." antwortete Kane als er einen Chaos-Energiestrahl auf den Incubus abfeuerte, der nach Nathans Ausweichen die Eigenschaften einer Flüssigkeit annahm. Plötzlich schossen unzählige kleine "Arme" aus dem großen Gebilde und versuchten den Incubus zu packen. Nathan nahm sie mit den Puls-Werfern unter Feuer oder zersägte sie mit dem Buster-Schwert, bevor das ganze Gebilde in einer Explosion verging.

Ray wich weiterem Partikel-Feuer des Ghostdragons aus und nahm den Torchbearer von Shiro mit den Puls-Werfern unter Feuer. Der wiederrum wich schnell nach oben-links aus und nahm dann einen direkten Kollisionskurs auf den Undead. In der Zeit war jedoch schon Daniel in der Nähe des Undeads angekommen und schlug mit dem Buster-Schwert seines Aeons zu, traf dabei aber nur auf das Energie-Schwert von Ray. Der wiederrum wich direkt nach hinten zurück und entkam einem Partikelstrahl des Ghostdragons, sowie einer Energie-Kugel des Dragonforce, bevor er mit dem Energieschwert einen Schlag von Shiro mit den Pyrokinetischen Krallen des Torchbearers abblocken musste. Zeitgleich tauchten nun Kujiro und Drake mit ihren Dracula-Transformern auf und nahmen Ray mit den Photonen-Kanonen unter Feuer, zwangen ihn so zum Ausweichen nach oben. Zeitgleich war Daniel nach oben geflogen und nun stürmte er ein weiteres mal mit dem Busterschwert auf den Undead zu. Dieses mal unterbrach ihn jedoch ein Flak-Feuer von der Ethernal Darkness, dass ihn zum Ausweichen zwang. Ähnlich erging es nun auch Kujiro und Drake, die beide das selbe versucht hatten. Shiro allerdings, vom Flakfeuer bisher nicht beeinträchtigt nahm den Undead weiter mit Feuerbällen unter Feuer und zwang ihn zu einem Ausweichmanöver. Nun folgte auch noch Aimi, die mit ihren Dragonforce gleich 3 Energie-Kugeln aufgebaut hatte und sie auf Ray abfeuerte. Es gab für Ray nicht die geringste Chance eines Gegenangriffes. Auch das Unterstützungsfeuer der Ethernal Darkness konnte daran nichts ändern. Thomas nahm in der Zeit die Walls of Chaos unter Feuer. Als er in der Nähe war feuerte er ohne weitere Umschweife das Kalamir ab. Der gewaltige Energiestrahl traf auf die Schilde des Dreadnoughts und verformte sie sichtbar. Aber das genügte nicht um sie zu brechen. Vor allem, da Thomas nicht die Zeit hatte den nächsten Schlag auszuführen. Die Walls of Chaos nahm ihn mit Photonen-Kanonen und Vaporatoren unter Feuer. Und obwohl Thomas durch gewagte Manöver auswich trafen einige Schüsse. Die Fallen nahm derzeit weiter die Ethernal Darkness uunter Feuer. Die roten Strahlen der Photonen-Kanonen schlugen weiter in die Schilde ein, wärend die Fallen den Torpedo-Schlag vorbereitete. Zeitgleich transformierte sich die Transphasen-Kanone um und feuerte nun eine sehr kontinuierliche Plasma-Ladung auf den Superschweren Titan.
"Alle Mann festhalten. Das tut bestimmt weh." sagte Jackson und klammerte sich an seine Konsole. Julian tat das selbe und Jakob verkroch sich schnell panisch unter seiner. Tina und Helena verstanden es zu spät und wurden von den Einschlägen des "Plasma-Sturms" vollkommen überrascht. Eine Energieleitung über ihnen explodierte und sprühte funken, wärend das Schiff immer weiter durchgeschüttelt wurde. So lange bis das Feindfeuer endete. Tina richtete sich als erste wieder auf. Helena als nächstes. Sie hatte sich bei ihrem Sturz ein wenig den rechten Arm angekratzt, nicht sonderlich schlimm, aber ausreichend, dass es Jackson auffiehl.
"Jetzt reichts mir." sagte er und sah zu Jakob, der sich ein 2tes Mal erschrak. "Jakob. Diese Waffen von dem Dreadnought. Können wir die auch haben?"
"Den Plasma-Sturm nicht. Aber ich glaube die Transphasen-Kanone sollte möglich sein."
"Gut. Julian geh auf Kollisionskurs." sagte Jackson wärend er alle Primären Waffentürme mit den Stärksten Waffen aktivierte, die möglich waren, sowie die Sekundär-Waffen-Türme aktivierte.
"Was hast du vor?" fragte Tina verwirrt.
"Entweder uns alle umbringen, oder uns den Arsch retten."

Durch die Explosion wich plötzlich Nathan mit dem Incubus zurück, wärend er mit dem Puls-Werfer hinein feuerte. Kane wich jedoch nach oben aus und stürmte schlagartig auf Nathan zu. Er begann einen der beiden Stäbe zu ziehen, der sich als Energie-Sense herraus stellte. Nathan blockte mit dem Busterschwert und verharrte in dieser Position.
"Gib es auf Nathan. Du kannst mich nicht besiegen. Das könntest du nicht einmal, wenn wir den selben Mech hätten." sagte Kane, wärend eine der beiden großen Klingen am Arm nach vorne klappte und er Seitlich damit zuschlug. Nathan wich ganz knapp nach hinten und dann nach oben aus, als Kane über die Klinge Blitze in rot-violett-schwarzer Färbung auf den Incubus abfeuerte. Nathan seiner Seits nahm Kane ein weiteres mal mit den Puls-Werfern unter Feuer, zwang ihn zum Ausweichen zur Seite, bevor er die Prisma-Kanone abfeuerte. Am Faceless begannen jedoch plötzlich die Klingen, die an Schultern und Rücken nach unten ragten rot zu leuchten und eine Chaos-Energie-Kugel bildete sich um den Mech, die den Strahl der Prisma-Kanone einfach ablenkte. Kane nahm den Incubus wieder mit einem der Blitze unter Feuer. Nathan richtete schnell das Busterschwert in die selbe Richtung und feuerte einen Blitz mit dem Energy-Driver darauf. Die beiden Blitze verursachten eine größere Explosion, die Kane nutzte um schnell und unerkannt auf den Incubus zuzurasen und ihn mit den beiden Armklingen anzugreifen. Nathan blockte 4 Schläge, bevor Kane mit dem Arm seines Mechs den Kopf des Incubus packte und ihn mit dem Schwung einer Drehung in den nächsten Asteroiden schleuderte.
"Wieso. Wieso kannst du es mir nicht einmal einfach machen? Schon damals als ich den Alten umbringen wollte hast du es mir nur noch schwerer gemacht." sagte Kane wärend er in der Hand des Faceless eine weitere noch recht kleine Chaos-Energy-Kugel aufbaute und sie auf den Incubus abfeuerte. Nathan wich schnell nach oben aus. Die Chaos-Energie-Kugel schlug in den Asteroiden ein und zerfetzte ihn mit einer gewaltigen Explosion, die man nicht erwartete bei der geringen Projektil-Größe. Nathan musste sich sogar mit den Energie-Flügeln davor schützen. Dabei war ihm Kanes weitere Vorgehen entfallen und so kam es das Kane ihn mit einem Sensen-Schlag völlig überraschte. Er schaffte es gerade noch nach oben auszuweichen und die Armklinge des Faceless mit dem Busterschwert zu blocken.
"Niemand hat es verdient zu sterben, selbst unser Alter nicht. Und das habe ich im Vergleich zu dir erkannt." sagte Nathan als er einen weiteren Klingenschlag abblockte.
"Schwachsinn. Er war es doch, der uns immer gepredigt hatte, dass die Schwachen verrecken können. Umso gerechter ist es, dass er durch meine Hand, die Hand eines damals Schwachen verreckt ist." sagte Kane als er Nathan nach hinten schob und eine der beiden Gattling-Waffen zog, mit der er Feuerbälle auf Nathan losließ, der hinter einen Asteroiden floh. Es handelte sich also um Pyrokinetische Gattlings. Und nicht nur das. Dieser Chaos-Driver war viel zu stark. Nathan konnte gegen eine solche Waffe nichts ausrichten. Und mit Kane am Steuer erst recht nicht. Immerhin war Kane ihm immer überlegen gewesen, in ihrer Militärzeit. Und das zeigte sich einmal mehr als plötzlich der Asteroid der Nathan bisher als Deckung gediehnt hatte Risse ansetzte und auf einmal Stacheln aus Chaos-Energie von innen herraus schossen. Nathan hatte es nur sehr knapp geschaft auszuweichen. Hektisch begann er mit Raketen und Tachyon-Blastern auf den Faceless zu feuern, der ihnen einfach zur Seite auswich und weitere Schläge mit Klingen und Sense ausführte. Nathan wich weiter nach hinten aus und feuerte mit Quanten- und Photonen-Kanone. Die beiden Projektile schlugen trafen ihr Ziel und hinterließen 2 gewaltige Explosionen. Ein Volltreffer dachte Nathan sich, so lange bis die Explosionen zu Ende waren und der sich Faceless ohne jeden Schaden offenbarte. Möglich war dies durch die Chaos-Schilde, die Nathan bereits einmal gesehen hatte.
"Falls du vor hattest mich zu schlagen und dann zu deinen Freunden zu verschwinden, dann solltest du langsam auch mal anfangen so zu kämpfen." sagte Kane und die Armklinge auf der rechten Seite klappte nach Vorne. Dann begann sich die Klinge mit Chaos-Energie zu umhüllen, die als Kane damit zuschlug, in Form einer Energie-Sichel auf den Incubus zuraste. Nathan wich nach oben aus und anschließend dem selben Angriff zur Seite. Beide Energie-Sicheln zersägten einen Asteroiden in genau dem Winkel in dem sie auf ihn auftrafen. Nathan wich weiter nach hinten zurück und startete die Klingen-Drohnen, wärend er den Faceless weiter mit seinen Ionen-Strahlern und Tachyon-Blastern unter Feuer nahm.Kane seiner Seits wich nach oben aus, so dass die erste Klingen-Drohne mit einem weiteren Asteroiden kollidierte und explodierte. Die anderen Drohnen nahmen den Faceless mit den Strahlen-Kanonen unter Feuer, der sich ein weiteres mal mit den Chaos-Schilden schützte. Nathan seiner Seits gab nun vollen Schub und schlug mit dem ersten Busterschwert zu, traf jedoch nur auf die Klinge des Faceless. Dieser begann nun über den beiden Hörnern einen Chaos-Energieball zu bilden und feuerte ihn auf den Incubus, der sich wiederrum mit den Energie-Flügeln schützte. Anschließend drehte Nathan den Incubus einmal schnell im Kreis und nutzte dabei die Drehung für einen Rundumschlag mit den Buster-Schwertern. Kane wich jedoch nach hinten aus und zerstörte eine weitere Klingen-Drohne mit einem Blitzangriff, bevor er die 8 Stacheln an seinem Mech einsetzte. Diese stellten sich plötzlich ebenfalls als Drohnen herraus, welche nun den Incubus anflogen. Dazu klappten nun alle mittelgroßén Klingen vor und dienten als Chaos-Strahlen-Kanonen. Nathan gab jedoch weiter nicht auf, wich zur Seite und nahm die Drohnen des Faceless unter Feuer. Aber es schien fast so als würden sie seinem Feuer ausweichen. Etwas was Nathan niemals geschaft hatte.

Julian hielt weiter den Kurs, den Jackson ihm vorgeben hatte. Es war verrückt. Einfach nur verrückt. Aber genau deshalb konnte es auch funktionieren. Der Plan zeigte bereits erste Erfolge. Die Fallen hatte sich zu nahe an die Ethernal Darkness gewagt und musste nun ausweichen um nicht mit einem Ausläufer oder einem Waffenturm zu kollidieren. Der Torpedo-Angriff musste daher warten. Wärend dessen nahm die Walls of Chaos das gewaltige Schiff mit Photonen und Quanten-Kanonen unter Feuer. Jackson tat das selbe. Ein gewaltiges Vielfarbiges Feuerwerk aus Waffenfeuer entlud sich zwichen den Schiffen und alle Schilde liefen auf völliger Volllast.
"Noch nicht. Noch nicht." mumelte Jackson vor sich hin, wärend er unter Schweißausbrüchen versuchte so viel Schaden wie möglich zu verteilen. "Aber JETZT!" schrie er laut auf und feuerte die gewaltige Transphasen-Kanone auf die Walls of Chaos ab. Die Raumverzerrungen zogen sich über das gesamte Schiff und hätten beinahe die Rebellion mitgerissen. Nachdem das Feuer beendet war, riss Julian das Steuer um und wich dem Dreadnought aus. Zeitgleich sah man nur noch etwas explodieren. "Ruht in der Hölle, ihr Penner." sagte Jackson und zeigte dem Bildschirm auf dem ein Bild der Explosion zu sehen war den Mittelfinger. Die Anfängliche gute Laune verflog jedoch schlagartig wieder als sich zeigte, dass das Schiff völlig unbeschadet geblieben war. Es war von seltsamen weiß-türkisen Energieflügeln, die an einen Vogel, gar an einen Engel errinnerten in ihrer Erscheinung, umschlossen und somit auch geschützt. Als sich die Flügel entfalteten und dann wieder auflösten war es völlig offensichtlich. Schockiert sahen die Mitglieder sich das Schiff an, dass keinen einzigen Kratzer davon getragen hatte. Thomas hatte in der Zeit einen Vaporator-Angriff auf die Fallen gestartet, die nun stattdessen mit den Torpedos auf die Rebellion anstatt die Ethernal Darkness feuerte. Wärend Thomas mit seinen Vaporatoren nur geringfügigen Schaden an den Schilden der Fallen anrichtete, rissen die Photonen-Torpedos gewaltige Löcher in die Rebellion. Die Hälfte der Sekundär-Waffen fiehl aus und der rechte Vaporator wurde zerfetzt. Ray hatte ebenfalls mit Feinden zu kämpfen, die er nicht besiegen konnte. Er wich gerade einer weiteren Feuerkugel von Shiro aus und blockte einen weiteren Schwertschlag von Kujiro, bevor Daniel ihn zum Ausweichen nach oben zwang. Nun bot sich ihm tatsächlich ein Zeitfenster von einer Sekunde, dass Ray direkt zum Start seiner Drohnen benutzte, bevor er wieder von Katharina mit dem Ghostdragon angegriffen wurde. Nun ließ er die großen Drohnen mit den Tachyon-Blastern Shiro und Aimi unter Feuer nehmen, wärend alle kleineren Drohnen auf den Ghostdragon los gehen sollten. Kujiro und Drake gingen derweil ein weiteres mal Zeitgleich auf den Undead los und schlugen mit ihren gewaltigen Busterschwertern zu. Ray wich nach hinten und nahm sie beide mit Puls-Werfern unter Feuer. Dabei traf er den rechten Arm und das linke Bein von Drakes Transformer. Direkt darauf folgte ein Angriff mit den Radiation-Turrets, dem Kujiro schnell nach unten auswich und dann ein Angriff mit den Säure-Kanonen. Die Säure traf mitten auf die beiden Armgelenke des Transformers, sowie die Cockpitabdeckung und brachte sie zum schmelzen. Daniel war derweil völlig überfordert mit seiner Situation. Überall brauchte man seine Hilfe. Shiro und Aimi, die an Rays Drohnen verzweifelten, ähnlich auch Katharina, die sich lediglich vor den Strahlen-Kanonen mit den Energieflügeln schützen konnte. Drake und Kujiro standen zwar nicht unter Feuer, waren aber trozdem in einer schweren Lage mit ihren beschädigten Mechs.
"Jetzt weiß ich wer diesen Mech steuert." sagte Kujiro plötzlich. "Das ist Ray Diamon, der Schattenkrieger."
"Schattenkrieger?" fragte Drake verwirrt.
"Den Namen hat er wegen seiner Taktik, mit der er die Feindliche Flotte wie ein Schatten verschlingt und dann vernichtet."
"Mir ist egal, wer diesen Mech steuert. ER IST UNS IM WEG!" schrie Daniel nun und nahm den Undead mit dem Energie-Driver unter Feuer.

Die Drohnen nahmen nun auch Nathan unter Feuer. Die dünnen Strahlen aus Chaos-Energie waren nur schwer überhaupt wahr zunehmen. Dennoch schaffte Nathan es ihnen allen auszuweichen und die Drohnen wieder mit Puls-Werfern unter Feuer zu nehmen, wärend er zeitgleich den Faceless mit den Klingen-Drohnen unter Feuer nahm. Kane baute jedoch seinen Chaos-Schild auf und entfesselte eine gewaltige Schockwelle nachdem alle Strahlen abgewehrt waren. Die Schockwelle vernichtete alle Drohnen in der Nähe und auch einige Asteroiden blieben davon nicht verschont. Zeitgleich dazu aktivierte Kane die beiden Armklingen und lud sie mit Chaos-Energie. Nathan seiner Seits stürmte direkt auf den Faceless zu und wich den beiden Chaos-Energie-Wellen aus, bevor er mit dem Busterschwert zuschlug.
"Gibs auf Nathan. Egal was du tust. Du kannst es nicht mit mir aufnehmen." sagte Kane, als er den Incubus nach hinten schob und mit den mittelgroßen Klingen ein einziges Feuerwerk aus Chaos-Energie-Blitzen auf Nathan los ließ, der nach oben und zur Seite auswich, wo er es ein weiteres mal wagte Kane mit den Busterschwertern anzugreifen. Kane blockte den Angriff mit den Klingen und wich plötzlich einem Tritt von Nathan nach hinten aus. Ein Tritt mit einer Energie-Klinge. Es handelte sich dabei nur um wenige Milimeter, die den Faceless und damit Kane vom sicheren Ende getrennt hatten. Dennoch wirkte Kane kalt wie ein Eisberg.
"Wie war das Kane? Ich kann es nicht mit dir aufnehmen?" fragte Nathan sarkastisch.
"Kannst du auch nicht. Du bist viel zu langsam." antwortete Kane als sich die Drohnen des Faceless plötzlich um den Incubus versammelten und ihn unter Feuer nahmen. Nathan startete schlagartig die Bat-Drohnen und jagte sie in die Schusslinien der Drohnen des Faceless, wo sie explodierten und blockte einen Klingenschlag von Kane ab, bevor der einen Tritt auf das Cockpit des Incubus ausführte und ihn in den nächsten Asteroiden schleuderte.
"Ich hatte dir ein gutes Leben angeboten. Ein Leben in Ruhe und in Frieden. Und du lehnst es ab." sagte Kane wärend sich die Drohnen um seinen Mech formierten und sich über dem Cockpit eine Art Kanone austransformierte. Eine gewaltige Chaos-Energie-Kugel bildete sich dort, die von den Drohnen umflogen und damit auch stabilisiert wurde. "Jetzt kannst du wegen mir zur Hölle fahren." waren Kanes Worte bevor er die Waffe, einen gewaltigen Strahl aus Chaos-Energie auf Nathan und den Incubus abfeuerte. Der Strahl hatte beinahe den 4-Fachen Durchmesser als der Incubus hoch war. Es war fast unmöglich dem lebend zu entkommen.

Kapitel 25 - Die Flucht:

Ray wich mehrmals zur Seite aus und feuerte mit seinen Puls-Werfern auf Daniels Aeon. Der wiederrum wich nach oben weg und stürzte mit beiden Buster-Schwertern von oben auf den Undead herrab. Ray zog schnell beide Energie-Schwerter und blockte die von Daniel, bevor er 2 der Drohnen die den Ghostdragon in der Verteidigung hielten auf Daniel sandte.
"Wir müssen ihm helfen." stellte Kujiro fest.
"NEIN! Zieht euch zurück." schrie Daniel schnell wärend er zur Seite und dann nach unten auswich und nur knapp von den Strahlen-Kanonen verfehlt wurde. Die Energie-Klingen der Buster-Schwerter fuhren ein und Daniel verwendete die Plasma-Gattlings darin um die Drohnen unter Feuer zu nehmen.
"Los komm." sagte Drake wärend er seine Mechreste in einen halben Jäger transformierte und sich zur Fallen zurück zog. Kujiro schlug wutentbrannt gegen seine Steuerung und tat es dann Drake gleich. Daniel landete derweil 2 Volltreffer auf die beiden Drohnen, welche in kleineren Explosionen vergingen und stürmte auf den Undead mit den Buster-Schwertern zu. Shiro landete derweil 2 Treffer auf die großen Drohnen, gefolgt von Aimi, die ebenfalls einen Treffer auf eine Drohne landete. Dann stürmten auch sie auf Rays Mech zu. Ray seiner Seits blockte die beiden Buster-Schwerter von Daniel und wich einer Energie-Kugel von Aimi nach oben aus, gefolgt von einem Schlag von Shiro mit einer Pyrokinetischen Klinge, auf den Ray wiederrum einen Schlag mit dem Energie-Schwert ausführte, wärend er den Rest des Mechs in Aimis Richtung drehte und mit den Radiation-Turrets und der Quanten-Kanone unter Feuer nahm. Wärend Aimi es noch schaffte den Radiatiion-Turrets auszuweichen landete die Quanten-Kanone einen direkten Volltreffer. Gliedmaßen und wichtige Teile des Mechs wurden einfach abgerissen, wärend der Mech gegen einen der Asteroiden geschleudert wurde. Das Komfenster schloss sich einfach, sehr zum Schock von Shiro. Und er hatte nicht einmal wirklich eine Ahnung was ihn daran schockierte. Aber das war ihm egal. Wutentbrannt wich er einem Schwertschlag von Ray nach hinten aus, wärend er eine Feuerkugel mit dem Pyro-Driver auflud und sie dem Undead entgegen jagte. Wärend Ray die Kugel mit den Energie-Flügeln abblockte sandte er die übrigen 3 großen Drohnen auf den Torchbearer, der sie mit mehreren kleinen Feuerbällen zerstörte, noch bevor sie ihn erreichen konnten. Durch die Explosion der Feuerkugel flog nun, sehr zu Shiros Überraschung, eines der Energie-Schwerter von Ray, der es wie einen Boomerang verwendete und so den rechten Arm des Torchbearers abtrennte.
"ARG!" schrie Shiro auf wärend sein Mech von einer Explosion zur Seite geschleudert wurde. Daniel nahm nun den Undead wieder mit den Plasma-Gattlings unter Feuer und zwang ihn zum Ausweichen zur Seite. Wärend dessen begab sich Shiro zu den Überresten von Aimis Dragonforce. Ohne ein weiteres Wort zu sagen nahm er diese mit und zog sich zurück. Daniel wich derweil den Puls-Kanonen und einigen Strahlen-Angriffen von Ray aus, wärend er einen Energieball auflud und ihn Ray entgegen jagte.
Thomas kämpfte mit seinen Steuerkontrollen. Er hatte nur noch beschränkten Antrieb und in wie fern er nun noch mit der Fallen mithalten könnte wäre fraglich. Diese nahm die Rebellion weiter mit den Photonen-Kanonen unter Feuer. Thomas verschwand in das Asteroidenfeld, wärend ihn die Waffensysteme knapp verfehlten. Im Schutz eines Asteroiden angekommen, öffnete er eine der Abdeckungen im Cockpit.
"So, ihr Arschgeigen. Mal sehen was euch dazu noch einfällt." sagte er und begann einige Kabelverbindungen zu verändern. Wärend die Fallen sich wieder in eine gute Angriffsposition begab, transformierte die Hauptwaffe der Rebellion zum Kalamir und auch die Hauptwaffe der Fallen änderte sich zu einer gewaltigen Pyrokinetischen Gattling, welche direkt darauf zu rotieren begann. Gerade als die Fallen einen Millimeter hinter dem Asteroiden hervor kam, begab sich Thomas aus seinem Versteck und ging auf einen direkten Kollisions-Kurs. Selbst wenn man die Gesichter der Besatzung nicht sah erkannte man die Panik die sie haben mussten im Stil ihres Ausweichmanövers. Die Fallen rollte um 90 Grad nach links, genau wie die Rebellion und zog dann mit der Oberseite wenige Millimeter an der Oberseite der Rebellion vorbei. Thomas nutzte diesen kurzen Moment um mit dem Energy-Driver mehrere Energie-Kugeln in die Schilde zu jagen. Als die beiden Schiffe aneinander vorbei waren ließ Thomas die Rebellion weiter nach hinten driften und drehte das Schiff um. Nachdem er die Fallen anvisiert hatte feuert er das Kalamir ab. Der gewaltige Strahl traf das Heck der Fallen und riss die Hälfte aller Antriebssegmente ab, zerstörte mit unter auch den Sprungantrieb des Kreuzers. Thomas hielt seinen Sieg bereits für sicher, als die Fallen plötzlich ein Raketenfeuer startete. Mehere Raketen schlugen in die Rebellion, teilweiße direkt vor und hinter das Cockpit. Die Hauptenergie-Leitungen wurden dabei völlig zerstört, so dass nun Antrieb, Waffen, Schilde und auch sonst nichts mehr funktionierte. Thomas trieb nun Schutzlos durch das Weltall.

Noch bevor der Strahl abgefeuert worden war, hatte Nathan den vollen Schub nach oben gegeben. So schaffte er es um wenige Milimeter diesem Angriff von Kane zu entkommen. Der gewaltige Chaosstrahl fegte stattdessen eine beinahe unzählbare Menge Asteroiden weg und hinterließ eine gewaltige Explosion an der Stelle, an der die Reichweite der Waffe endete. Nathan sah schockiert nach hinten. Das hätte genauso gut er gewesen sein können.
"Siehst du es nun ein, dass es überhaupt keinen Sinn macht, sich gegen mich zu stellen?" sagte Kane wärend er sich mit seinem Faceless hinter dem Incubus plazierte und die Klinge der Energie-Sense drohend vor der Cockpit hielt.
"Du klingst fast wie diesebilligen Bösewichte aus alten Filmen." stellte Nathan fest.
"Du verstehst es immer noch nicht. Du hast verloren. Es gibt keinen Ausweg mehr.Das ist eine Schachmattsituation." sagte Kane und eine Weile sagte keiner etwas. "Nathan. Ich versuche doch nur eine Welt ohne Konflikte, ohne Kriege, ohne Korruption und ohne Elend zu erschaffen. Ich versuche deine Ideale umzusetzen. Wie kannst du mich da nur bekämpfen?"
"Die Menschheit ist für meine Ideale noch nicht bereit."
"Und wenn schon. Dann müssen wir sie eben zwingen bereit zu sein."
"Und aus genau dem Grund bekämpfe ich dich, Kane." sagte Nathan als er Energie-Klingen an den Beinen aufbaute und einen Tritt auf die Sense ausführte, gefolgt von einem Rundum-Schlag mit den Buster-Schwertern, was Kane zum Ausweichen nach hinten zwang. Dieser begann mit den Mittleren Klingen Chaos-Blitze auf den Incubus zu feuern. Nathan wiederrum wich zur Seite aus und feuerte mit den Puls-Kanonen. Immer wieder kreisten die beiden umeinander und nahmen sich unter Feuer, nachdem sie mit den Nah-Kampfwaffen zugeschlagen hatten. Plötzlich verließ Kane jedoch dieses Muster und wich einem Horizontalen Schlag von Nathan nach unten aus, wo er die Sensen verstaute und die Pyrokinetischen Gattlings nahm um den Incubus damit unter Feuer zu nehmen. Es ging zu schnell für Nathan, der gerade selbst mit den Puls-Werfern feuern wollte. 4 der kleinen Feuerbälle trafen die Schnellfeuer-Waffen, schmolzen sie vom Arm des Incubus ab und brachten sie zur Explosion. Nathan wich schnell zurück und nahm den Faceless mit den Tachyon-Blastern unter Feuer, traf jedoch wieder nur auf die Chaos-Schilde. Nachdem er kurz hinter einem Asteroiden verschwunden gewesen war, änderte Nathan seinen Kurs und stürmte nun direkt auf Kane und den Faceless zu, traf mit seinem Busterschwert jedoch nur auf dessen Armklingen. Kaum eine Sekunde danach hatten sich die Drohnen des Faceless um den Incubus aufgestellt, bereit ihn unter Feuer zu nehmen.
"Du wirst Unvorsichtig." sagte Kane.
"Du auch." gab Nathan als Antwort, als er die Prisma-Kanone auflud und abfeuerte. Kane war jedoch weit schneller und wich nach oben aus, wo er zwichen den Händen seines Mechs 2 Chaos-Energie-Bälle aufbaute und sie dem Incubus entgegen jagte. Nathan wich einmal links, einmal rechts aus und spaltete die Buster-Schwerter in die einzellnen Klingen-Drohnen, welche direkt den Faceless mit den Strahlen-Kanonen unter Feuer nahmen.
"Ein netter Trick Nathan. Aber jetzt bist du Schutzlos." sagte Kane als er mit den Armklingen seines Mechs Chaos-Energie-Blitze auf den Incubus abfeuerte und den Strahlen-Kanonen der Drohnen auswich. Nathan schützte sich mit den Energie-Flügeln und feuerte mit der Photonen- und Quanten-Kanone auf den Faceless, der sich mit hoher Geschwindigkeit näherte und zu einem Klingen-Schlag ausholte. Kane traf jedoch nur auf eine Energie-Klinge, die nun aus den Griffen der Busterschwerter kam. Wärend dessen nahmen die Drohnen des Faceless die Drohnen des Incubus unter Feuer. Mehrere Explosionen durchzogen das Asteroidenfeld.
"Du kannst mir die Flügel stutzen Kane, aber du wirst mich nicht zum Absturz bringen." sagte Nathan nun äußerst angestrengt. Dieser ganze Kampf kostete ihn mehr Kraft als erwartet. Schweiß lief ihm über das Gesicht und sein ganzer Rücken war nass. Kane schien sich dagegen nicht einmal anstrengen zu müssen.
"Ach wirklich? Guck dich doch mal an. Du gibst zwar alles. Aber alles ist manchmal eben nicht gut genug." sagte Kane so ruhig wie immer.
"Halt einfach die Klappe." sagte Nathan als er den Faceless nach hinten weg schob und eine Energie-Kugel mit dem Energy-Driver auf Kane abfeuerte. Kane seiner Seits feuerte eine Chaos-Energie-Kugel dagegen. Als die beiden Schüsse aufeinander trafen bildete sich eine weitere gewatige Explosion, der beide nach hinten auswichen. Dann stürmten sie beide schräg nach oben aufeinander zu, wo wieder das Energie-Schwert von Nathan auf die Sense von Kane.

"Das können wir doch nicht machen!" schrie plötzlich Tina auf.
"Es ist die einzige Möglichkeit wie wir das überstehen können." sagte Julian.
"Weniger Quatschen mehr fliegen!" schrie Jackson ihm zu als die Walls of Chaos die beiden Pyrokinetischen Gattlings aktivierte und nun mit rießigen Feuerbällen in hoher Feuerrate auf die Ethernal Darkness feuerte.
"Was wird aus Nathan, aus Thomas und aus Ray?" warf Tina ein.
"Die werden es schon irgendwie rechtzeitig zu uns schaffen." sagte Julian, wärend er den gewaltigen Titan langsam zur Seite rollte um die gringste mögliche Treffer-Fläche zu bieten und das obwohl diese Fläche durchaus noch gewaltig war. Feuerbälle schlugen in die Seite ein und schmolzen Waffen-Türme einfach zu Metallklumpen. Nun begann die Walls of Chaos zusätzlich mit einem Photonen-Kanonen-Feuer und traf die Unterseite der Ethernal Darkness. Explosionen rissen einige große Krater in das Schiff und schüttelten es einmal kräftig durch.
"Wieso schützen uns die Schilde nicht mehr?" rief Jackson.
"Weil sie gerade mal noch bei 20% sind." antwortete Jakob. "ARRRRG!!! WIR WERDEN ALLE STERBEN!!!" setzte er nach.
"Haut dem mal bitte jemand eine rein?" warf nun Jackson in den Raum.
"Aber er hat recht. Wenn das so weiter geht, werden wir alle sterben." antwortete Julian.
"Aber einfach abhauen können wir auch nicht. Vor allem so lange Nathan, Thomas und Ray noch da draußen sind. Helena. Sag auch mal was dazu." sagte Tina nun.
"Ich?" fragte Helena verwirrt, darüber, dass sich jemand für ihre Meinung interessierte. Gerade als sie etwas sagen wollte trafen mehrere Plasma-Projektile auf die Oberseite des Schiffes und rissen auch dort einige Löcher in die Hülle. Eines davon schlug sogar vor der Brücke ein und die Explosion umschloss sie kurzzeitig vollig. Sowohl Helena als auch Tina schrien erschrocken auf und Jakobs Panik steigerte sich weiter.
"Gut, versuchen wir zu verschwinden. Ich werde so lange sehen, dass ich den anderen irgendwie bescheid sage." sagte nun Tina und ging schnell zu einer Kom-Anlage.
Ray wich derweil 2 horizontalen Schwertschlägen von Daniel aus und blockte einen Vertikalen mit seinem Energie-Schwert bevor er 8 der 14 Drohnen vom Ghostdragon zum Aeon von Daniel sandte und ihn so von beinahe allen Seiten mit Strahlen-Kanonen unter Feuer nahm.Daniel zersägte 2 Drohnen im Vobeifliegen mit dem Buster-Schwert und feuerte auf die anderen dann mit den Plasma-Gattlings oder Energie-Bällen. Immer wieder flammten Explosionen der Drohnen um den Aeon auf wärend Daniel den grünen Strahlen immer weiter nach oben auswich. Derweil sah Katharina wieder eine Chance die Defensive zu verlassen. Sie startete ebenfalls Drohnen und ließ sie noch einmal in kleinere Drohnen aufteilen, welche die Drohnen des Undead mit Energie-Gattlings unter Feuer nahmen und sie entgültig zerstörten. Ray wollte nun gerade mit der Graviton-Kanone auf den Aeon feuern, als der Undead von einem größeren Partikel-Projektil an der rechten Seite getroffen wurde. Der Arm des Undead riss vollig ab und die Panzerung die den Mech vom regulären Mantis des Wiederstandes unterschied setzte mehrere Brüche an. Zusätzlich dazu stürmte nun auch noch Daniel mit dem Busterschwert auf Ray zu und die Drohnen des Ghostdragons formierten sich um ihn. Ray hatte definitiv mehr Probleme als ihm recht war. Jetzt brauchte er mehr denn je eine Strategie, wenn er das durchstehen wollte.

Kane stieß Nathan mit der Sense zurück und wich seiner Photonen-Kanone und den Ionen-Strahlern zur Seite aus, wo er mit einer Reihe Chaos-Strahlen dagegen hielt. Nathan seiner Seits wich nach oben aus und fiehl dann auf den Faceless zu. Das Energieschwert des Incubus und die Armklinge des Faceless trafen aufeinander. Die andere Klinge lud Kane wieder mit der Chaos Energie auf und jagte Nathan eine Reihe schneidenter Energie-Wellen entgegen, bevor er die Drohnen aussandte. Nathan wich weiter nach oben weg und nahm die Drohnen mit den Tachyon-Blastern unter Feuer, landete aber keinen einzigen Treffer. Kane zog die Drohnen nun zurück und feuerte einen Chaos-Blitz mit einer der großen Klinge ab, gefolgt von einem Chaos-Strahl, der ähnlich wie der Erste plötzlich die Eigenschaften einer Flüssigkeit annahm und sich nach allen Seiten mit Ausläufern ausbreitete, bevor die Masse explodierte. Dieses mal konnte Nathan sich nicht mehr rechtzeitig davor retten. Die gesamte Panzerung wurde von der Druckwelle zu Scherben zerbrochen und damit auch alle übrigen Waffen zerstört. Nun formierten sich auch die Drohnen um Nathans Mech und nahmen ihn unter Feuer. Der rechte Arm des Incubus wurde durchschlagen und verging in einer Explosion, welche zusätzlich einen Großteil der Seite des Kopfes und des Torsos abriss. Der Incubus krachte kurz gegen einen Asteroiden, aber Nathan verschwand schnell von dort, da er einem kleinen Chaos-Energie-Ball vom Kopf des Faceless ausweichen musste.
"Damit bist du fertig." sagte Kane ruhig als er beide Energie-Sensen zu einer ganz besonders großen zusammen fügte. Der Stab war nun beinahe doppelt so groß wie der Faceless und die sichelförmige Energie-Klinge war beinnahe doppelt so breit wie der Mech. Kane holte zu einem Schlag aus und gab vollen Vorwärtsschub. Nathan tat es ihm gleich. Sense und Schwert trafen aufeinander, wobei sich eine kleinere Schockwelle bildete.
"So und jetzt wirst du." sagte Kane als er den Arm des Faceless auf den Incubus richtete und versuchte einen weiteren Chaos-Energie-Angriff zu starteten. Es geschah jedoch nichts.
"Ist dein Spielzeug etwa kaputt gegangen?" fragte Nathan sarkastisch und Kane zog sich schnell zurück bevor Nathan aus der Situation einen Vorteil ziehen konnte.
"Wir sehen uns noch, Nathan. Da kannst du dir sicher sein." sagte Kane so ruhig wie immer, als er die Pyrokinetischen Gattlings nahm und ein Sperrfeuer abgab, was es Nathan unmöglich machte Kane jetzt noch zu folgen. Nathan atmete einmal tief durch und erst jetzt fiehl ihm wirklich auf wie anstrengend dieser Kampf wirklich für ihn gewesen war. Nicht nur, dass Kane ein warnsiinniger Pilot mit einem noch stärkeren Mechprototypen war, er war auch noch sein Bruder. Nathan war sich nicht sicher ob er Kane wirklich etwas antun konnte und zeitgleich war er sich sicher, dass diese familiären Emotionen einseitig waren.
"Nathan. Du musst schnell zu uns kommen, wir werden gleich springen." riss ihn plötzlich Tina über die Kom aus den Gedanken.
"Was ist mit den anderen?"
"Ray weiß bescheid. Thomas hab ich nicht erreichen können."
"Ich werde ihn holen gehen." sagte Nathan als er das Kom-Fenster schloss, bevor Tina protestieren konnte und sich mit vollem Schub auf den Weg zu Thomas´ letzter bekannter Position machte.

Ray blockte einen weiteren Schlag von Daniel ab und wich dann den unzähligen Plasma-Kanonen der Drohnen und des Ghostdragons selbst aus. Er verstand das nicht. Diese beiden Mechs bildeten nun eine perfekte Einheit, als würden sie von einer einzigen Person gesteuert. Schnell zog er sich aus der Waffenreichweite der beiden Mechs mit Hilfe des Jägermodus zurück.
"Er entkommt uns!" rief Katharina.
"Das wird er nicht. Er hat gar nicht den Willen zu entkommen. Er will das Schiff vor uns beschützen." antwortete Daniel.
"Dann kommt er also auch wieder zurück." stellte Katharina fest und atmete tief durch. Sie wollte auf keinen Fall einen Fehler machen.
"Keine Panik. Du machst das gut." sagte Daniel nun ruhig, so ruhig, dass diese Ruhe auf Katharina über ging. "Wenn er gleich nochmal angreift, hat er verloren." setzte Daniel nach und kaum eine Minute später griff Ray tatsächlich an und feuerte mit Puls- und Strahlen-Kanonen auf den Aeon. Bevor die Schüsse jedoch treffen konnte warf sich Katharina mit dem Ghostdragon schützend dazwichen und blockte das ganze mit den Energie-Flügeln. Wärend Ray nun immer näher kam feuerte sie mit der Partikel-Kanone und einigen Energiebällen aus dem Energy-Driver, verfehlte Rays Undead jedoch um Längen. Als Ray nun mit dem Energie-Schwert auf den Ghostdragon losgehen wollte tauchte Daniel mit dem Aeon in der Schlaglinie auf und blockte den Schlag mit einem Buster-Schwert. Als Ray zurück wich um den beiden Ionen-Strahlen des Ghostdragons auszuweichen führte Daniel noch einen vertikalen Schlag aus, der die Cockpitpanzerung des Undeads fast vollständig abriss und nun den Blick auf Ray frei gab.
"Warum greift er nicht weiter an?" fragte Katharina verwirrt.
"Ich hab keine Ahnung."
Auch Daniel und Katharina griffen nicht weiter an. Sie wussten, dass es genauso weiter gehen würde, wenn sie nun den ersten Zug machen würden. Der Undead transformierte plötzlich zum Jäger und ging auf Kollisionskurs zu den beiden. Anstatt jedoch anzugreifen raste er nur mit äußerst hoher Geschwindigkeit an den Beiden vorbei zur Ethernal Darkness.
Auf dem Titan wurden derweil alle Vorbereitungen zum Sprung getroffen. Jakob rechnete um sein Leben, wärend Helena die Energiespeicher überprüfte. Julian versuchte derweil irgendwie so wenig Feuer wie möglich auf sich zu ziehen und Jackson versuchte verzweifelt Schäden an der Walls of Chaos zu hinterlassen. Nicht einmal die doppelte Prisma-Kanone war stark genug diese eigenartigen, energetischen Engelsflügel dieses Dreadnoughts zu durchdringen. Und als würde das nicht ausreichen feuerte nun die Walls of Chaos mit den Vaporatoren. Ein weiteres mal wurde die Ethernal Darkness mit Explosionen überzogen. Auf der Brücke fiehl ein Träger von der Decke und verfehlte Jackson an der Waffenkontrolle nur knapp. Funken sprühten außerdem von der Konsole an der sich Jakob plaziert hatte, bevor sie einfach ausfiehl.
"Der Sprungantrieb ist zerstört!" rief Julian.
"Das hätte ich ja überhaupt nicht selbst gewusst." sagte Jakob sarkastisch und sah sich schnell panisch um.
"Was machen wir jetzt?" fragte Jackson.
"Ungefähr 5 Millionen Killometer von hier ist ein Nebel. Bestehend aus Unmengen an Substanzen deren Namen ich nicht mal aussprechen kann. Der sollte uns eigendlich eine Weile verstecken." antwortete Julian.
"5 Millionen Kilometer? Das schaffen wir niemals! VORHER TÖTEN SIE UNS!!!" schrie Jakob nun wieder panisch.
"Das ist die einzige Möglichkeit die wir haben." sagte Jackson nun wärend Ray die Brücke betrat.
"Der Dreadnought dreht gerade ab und steuert auf den Kreuzer zu." sagte er und Julian bestätigte es noch.
"Versuchen wir das beste aus dem Antrieb raus zuholen, bevor sie den nächsten Angriffsflug starten." war lediglich Jacksons Reaktion wärend er die Energieverteilung verschob.

Thomas war verwundert, dass die Fallen nicht weiter angriff. Theoretisch musste er schon längst tot sein. Aber das war er nicht. Er trieb immer noch mit der Rebellion ziellos umher. Durch das Seitenfenster konnte Thomas sehen weshalb. Drake und Kujiro kamen gerade an und Shiro und Aimi waren nicht allzuweit entfernt. Dieses kurze Zeitfenster musste Thomas irgendwie nutzen. Er begann die Kabelverbindungen umzustecken und schaffte es so zumindest ein Minimum an Energie zu erhalten.
"Thomas. Verstehst du mich?" konnte er nun Nathan über die Kom-Anlage hören.
"Ich bin hier, Alter."
"Thomas, wir haben entschieden zu flüchten. Deshalb komm jetzt da raus und steig bei mir in den Mech ein."
"Nein, Mann. Auf keinen Fall. Ich krieg das hier irgendwie wieder hin." sagte Thomas wärend er 2 Kabel miteinander verband und ein weiteres einfach abgesteckt ließ. Dadurch schaffte er es den Antrieb kurz zu schließen und das Schiff wieder in Bewegung zu setzen. "Nathan. Gib mir Feuerschutz." sagte Thomas wärend er die Steuerung wieder besetzte und die Rebellion langsam hinter einen Asteroiden flog. Nathan folgte ihm dabei. Gerade landete Shiro mit den Resten von Aimis Mech zusammen auf der Fallen und Daniel schien mit Katharina zusammen zurück kehren zu wollen. Das erweiterte das Zeitfenster und sowohl Thomas als auch Nathan erreichten die Ethernal Darkness, welche bereits beschleunigte, ohne weitere Probleme. Langsam aber sicher bekam das Schiff eine erhöhte Geschwindigkeit und nahm Kurs auf den Nebel. Nathan und Thomas betraten derweil die Brücke.
"Verfolgen sie uns?" warf Nathan gleich als erstes ein.
"Sieht nicht so aus." antwortete Julian.
"Die haben genug damit zu tun eigene Probleme zu lösen. Darauf ein dickes fettes Buja." rief Thomas freudig aus.
"Nein. Die wissen eher ganz genau, dass wir ihnen nicht einfach davon fliegen können." sagte Nathan und Ray nickte zustimmend.
"Irgendwann werden wir uns ihnen stellen müssen. Selbst wenn wir es ohne weiteres in den Nebel schaffen und uns dort verstecken können." fügte er noch hinzu.
"O.K. Ray. Du übernimmst Jacksons Position. Jackson, Thomas, Jakob und wegen mir auch Tina und Helena. Ihr kümmert euch dringend um die Mechreperaturen. Die haben absoluten Vorrang. Auch der Lucifer, den Helena vom Firestorm-Clan mitgenommen hat, wird repariert. Danach kommt unser Sprungantrieb. Die Rebellion bleibt ersteinmal so im Hangar." sagte Nathan und alle gaben ein "Verstanden" von sich und machten sich an die Arbeit. Die Zeit war troz allem knapp. Keiner wusste wie schnell diese beiden feindlichen Schiffe wirklich waren und wann sie wieder angreifen würden.

Kapitel 26 - Doubts - Zweifel:

Daniel und Katharina verließen direkt nach der Ankunft auf der Fallen ihre Mechs und fiehlen sich zunächst einmal erleichtert in die Arme. Kujiro und Drake halfen derweilen dem völlig aufgelösten Shiro das Cockpit der Dragonforce-Überreste zu öffnen. Es war das erste mal, dass sie eine so emotionale Reaktion bei Shiro sahen und das gab ihnen allen einige Rätsel auf. Erst als die Abdeckung des Cockpits vom Dragonforce abgerissen war und Aimi unbeschadet ausstieg schien Shiros Zustand der Emotionslosigkeit zurück zu kehren.
"Wer hat mich zurück gebracht?" fragte sie so kalt wie immer und Drake und Kujiro zeigten ohne ein Wort zu sagen mit dem Zeigefinger auf Shiro. "Du hättest mich zurück lassen und nicht wegen mir die Mission gefährden sollen." sagte sie und machte sich auf den Weg aus dem Hangar. Aimis Reaktion schockierte vor allem Drake, Katharina und Daniel. Kujiro schien das ganze kalt gelassen zu haben.
"O.K. Um das nochmal klar zu stellen, Shiro. Du rettest ihr das Leben und ihre Reaktion darauf ist DAS?" warf Drake nach einer Weile ein.
"Sie hat nur die Wahrheit gesagt. Anstatt sie zum Schiff zu bringen hätte ich besser den Titanen angreifen sollen." antwortete Shiro so sachlich wie er die meiste Zeit war.
"Aber, fühlst du denn gar nichts dabei?" warf nun auch noch Katharina ein.
"Ich existiere nicht um zu fühlen. Gefühle sind Balast bei meinen Aufgaben." sagte Shiro bevor er sich ebenfalls aus dem Hangar begab.
"O.K." sagte Drake, der nun entgültig verwirrt war. "Diese Ausbildungen bei denen müssen ja echt hart gewesen sein."
"Shiro verschweigt was. Und das garantiert schon seit einigen Jahren." sagte Kujiro.
"Ob es was schlimmes ist?" warf Katharina ein. "Daniel sag auch mal was dazu."
"Was?" schrak Daniel auf. Er war mit seinen Gedanken ganz woanders gewesen. Bei Nathan, dem Incubus und diesem Titanen und wie die Mission weiter verlaufen würde. Aber es war eigendlich vollkommen klar. Sie würden den Titanen verfolgen und hätten sogar noch einen Vorteil. Nicht nur darin, dass sie 2 Schiffe hatten, sondern auch einen Zahlenmäßigen Vorteil, denn sie hatten im letzten Gefecht bei weitem nicht alles eingesetzt. Ob das von Kane so vorherberechnet war? Die Schiffe setzten sich langsam in Bewegung, das konnte man vom Hangar aus sehen. Damit sollte also eine größere Verfolgungsjagt beginnen. Zeitgleich mit dem Start der Fallen und der Walls of Chaos, startete von letzterer ein kleinerer Personen-Transporter. Wer genau hinsah konnte das Future Corp.-Banner darauf sehen. Es handelte sich also um den privaten Transporter von Kane. Direkt nach der Landung verließ er den Transporter, sah sich kurz um und ging dann auf Daniel, Drake, Kujiro und Katharina zu.
"Sir, wir. Wir möchten uns für unser Versagen entschuldigen." sagte Katharina schnell bevor Kane etwas sagen konnte.
"Welches Versagen? Wir haben ihnen schwere Schäden zugefügt und selbst nur wenige bekommen. Ich würde das eher als Erfolg bezeichnen. Dummer Weiße kann ich den Triumph nicht selbst miterleben. Der Rat ruft mich zu einer Sitzung. Ich lasse den Faceless überprüfen und dann zur Fallen zur Benutzung überstellen. Die Walls of Chaos wird auch weiterhin den Kampfeinsatz unterstützen."
"Verstanden." sagten die 4 fast zeitgleich und Kane stieg wieder in seinen Transporter.
"Na, Klasse. Jetzt haben wir noch so´n Hightechteil, dass keiner benutzen will." stellte Drake nach einiger Zeit fest.
"Wieso? Ich würde es benutzen." warf Katharina ein.
"Ich denke eher, dass der Mech an Aimi geht. Die hat gerade keinen." sagte Kujiro.
"Ich würde ihr meinen überlassen." sagte nun Katharina und sah fragend zu Daniel.
"Guck mich bloß nicht so an. Da müsst ihr euch untereinander einigen."

Nathan war in seinem Quartier verschwunden. Es ging ihm mittlerweile alles so richtig auf die Nerven. Jackson und Thomas, die ihre Arbeiten nicht wirklich ernst nahmen und dümmliche Witze machten, wärend da draußen 2 Schiffe mit voller Feuerkraft waren, die sie verfolgten und jeder Zeit einholen konnten. Wenige Minuten zuvor hatte es einen kleineren Streit darüber gegeben. Er hasste es Kommandant von etwas zu sein. Er hasste die ganze Situation. Die Türklingel riss Nathan aus seinen Gedanken. Tina betrat den Raum und trug ein PDA mit sich.
"Willst du mir auch noch sagen, dass ich am Anfang dieser ganzen Kacke viel besser drauf war? Oder doch noch was anderes?" fragte Nathan immer noch wutentbrannt.
"Ich hab hier von Jackson die Berichte von den Schäden am Schiff." sagte Tina ein wenig verängstigt und reichte Nathan das PDA:.
"Waffenzielvorrichtungen zerstört, Langstreckensensorik zerstört, Photonen-Türme zerstört. Alles zerstört. Funktioniert überhaupt noch was auf diesem Schiff?"
"Jackson hat das seperat unten aufgelistet."
"O.K. Wir haben 2 Kalamir, eine Graviton-Kanone, einen Vaporator und eine Prisma-Kanone, dazu noch 2 Quantum-Beam-Generatoren, 5 Protonen-Strahler und eine einzige Photonen-Kanone, sowie 25 Torpedo-Werfer und ungefähr 100 Flak-Waffen. Und damit sollen wir wirklich so locker gegen diese beiden Schiffe ankommen, wie Jackson gemeint hat?"
"Nathan, du musst Jackson und Thomas auch verstehen. Sie folgen dir, sie tun ihr Bestes und um das weiter tun zu können ist es nicht so sinnvoll sie dauernt an den Ernst der Lage zu errinnern."
"Wenn man so leichtsinnig an die Sachen ran geht wie die beiden, dann machen sie Fehler und die können mich, oder Ray, da draußen das Leben kosten. Kapierst du das? Wenn man in einer Lage ist wie wir, dann kann man keine dummen Witze machen, davon dass man sie sich nicht leisten kann, ganz zu schweigen."
"Jackson und Thomas hatten tatsächlich recht. Die Zeiten in denen du Probleme einfach mit einem sarkastischen Satz beiseite geschoben hast, sind wohl seit langem vorbei. Was ist aus dir nur geworden, Nathan?" waren Tinas letzte Worte, bevor sie das Quartier verließ.
"EIN ERWACHSENER MANN, NICHT SO EIN KLEINKIND WIE DIESE BEIDEN!" schrie Nathan ihr noch nach und es war davon auszugehen, dass Tina es noch gehört hatte.

Nachdem festgelegt war, wer den Faceless steuern würde und wer den Ghostdragon, fanden sich Drake, Kujiro, Daniel und Katharina wieder zusammen in einem der Quartiere ein. Weder Shiro noch Aimi ließen sich zu dem Treffen sehen. Was auch immer mit diesen beiden los war, es musste schnell erledigt werden. Alles andere wäre irgendwann vielleicht Lebensgefährlich.
"Was hat Aimi eigendlich gesagt, als du ihr das mit der Mechverteilung erklärt hast?" fragte Drake.
"Mach doch was du willst. Mehr nicht." antwortete Katharina.
"Dann steht jetzt also fest, dass du im nächsten Gefecht den Faceless steuerst und sie den Ghostdragon?"
"Ich denke schon." sagte Katnarina und eine Weile war es ruhig. "Was das alles wohl zu bedeuten hat?"
"Besonders gesprächig war Aimi noch nie. Und Shiro auch nicht." stellte Kujiro fest.
"Aber sie sind sich noch nie aus dem Weg gegangen." warf nun Daniel plötzlich ein. Darauf ging dann niemand mehr ein. Sie wussten nicht womit, denn es war alles gesagt.
"Wir sollten uns wirklich weniger Gedanken über alles mögliche machen. Dafür werden wir nicht bezahlt." sagte nun Drake.
"Da hast du wohl recht." lachte Katharina.
"Ja. Wir sind Soldaten von SOUL:. Wir werden nicht zum Denken, sondern zum Kämpfen bezahlt." versuchte nun Kujiro noch anzufügen und die vorher noch lustige Athmosphäre verflog wieder.
"Leute. Geht´s nur mir hier so, oder haben langsam irgendwie wirklich echte Zweifel an dem was wir hier machen?" warf nun Drake ein.
"Nicht nur dir. Das geht wirklich nicht nur dir so. Glaub mir." sagte Kujiro.
"Wie machen wir jetzt weiter? Meutern wir? Oder gehen wir einfach? Ich weiß auf jeden Fall nicht ob ich nochmal da raus kann." fragte Katharina, wärend sie hilflos zu Daniel sah.
"Seid ihr alle verrückt? Ihr zweifelt das beste System, dass die Menschheit geschaffen hat an und wollt es Verraten. Aber ich glaube weiter daran, das System wird sich selbst regulieren." sagte Daniel eindringlich. "Ich hab geschworen das System unter Einsatz meines Lebens zu schützen und das werde ich tun. Sei es gegen Nathan Tate, PAIN, Piraten oder andere Verbrecher, denn das System zu schützen heißt die Menschen darin schützen. Und genau das ist es wofür SOUL steht." sagte Daniel nun und versuchte die anderen mitzureißen mit seiner Begeisterung. Aber es schien nicht so recht zu funktionieren. Als ihm das klar wurde entschied sich Daniel zu gehen. Er wusste nicht was schlimmer war. Dass nun seine besten Freunde, seine einzigen Freunde am System zweifelten und damit gar nicht seine Freunde waren, oder dass er selbst seine Zweifel hatte.

Troz einiger Probleme, die Nathan mit Thomas und Jackson hatte, liefen die Reperaturen gut. Tatsächlich schafften es Jackson, Thomas und Jakob ohne weitere Probleme den Incubus zu reparieren und den Undead sowohl zu reparieren, als auch mit dem Energy-Driver nachzurüsten. Es fehlte nur noch der Lucifer, der noch keine Reperaturen erhalten hatte. Sehr bald begannen sie sich nebenbei auch um die Reperaturen des Sprungantriebes zu kümmern. Sobald der funktionierte, hatten sie diese Flucht gewonnen und auch nur so lange musste sie der Raumnebel verstecken. Ray begann sich um eine Kampftaktik für den Ernstfall zu kümmern und Nathan entschuldigte sich endlich bei Thomas und Jackson, die einmal mehr warnwitziges in kürzester Zeit zu leisten. Das war es was diese beiden Auszeichnete. Und jeden einzellnen zeichnete eine andere Fähigkeit aus. Helena begann sich jedoch zu fragen, welche das bei ihr war. Lange Zeit wurde ihr von Frost eingeredet, dass es der Kampf, später dann die Musik war, dann kam dieser Bordellbesitzer der ihr etwas anderes eingeredet hatte und jetzt sollte sich wohl beides als Falsch herraus stellen. Und alles nur dank Tina. Der Gedanke daran machte sie fertig, so dass sie noch unterwegs in den Hangar in Tränen ausbrach, sich mit dem Rücken an eine Wand setzte und so klein machte wie sie konnte. Was tat sie überhaupt hier? Niemand brauchte sie doch wirklich.
"Ist irgendwas nicht in Ordnung?" konnte Helena ausgerechnet Tina fragen hören. Helena entschied sich Tina einfach zu ignorieren. Vielleicht würde sie dann einfach verschwinden. "Komm schon, sprich mit mir. Ich weiß, dass du schon seit langem irgendein Problem hast."
"Du willst wissen, was mein Problem ist? Das kann ich dir sagen. DU BIST ES!" schluchzte Helena der daraufhin völlig schockierten Tina entgegen. "Du bist immer so perfekt, scheinst alles zu können. Wenn du in der Nähe bist komm ich mir einfach so nutzlos vor. Ich meine, du kannst singen, Sachen problemlos mit den anderen Reparieren und dazu siehst du auch noch um welten besser aus als ich. Ich meine, wie soll ich gegen jemanden wie dich überhaupt ankommen? Das geht nicht."
"Das ist doch quatsch. Es gibt sicherlich Dinge, die du um längen besser kannst als ich. Ich meine. Setz mich mal in eins von diesen Dingern. Ich wüsste nicht einmal was ich machen soll und meinen Flugschein für Gleiter der Klasse A hab ich bis heute nicht hinbekommen. Und du kannst damit sogar noch kämpfen und das sogar noch genauso gut wie die Jungs. Nathan hat mir da so einiges über dich und deine warnwitzigen Flugmanöver erzählt, ich habs nur nicht verstanden." sagte Tina und brachte Helena damit sogar zum lachen. "Und diese Sache mit dem Aussehen, das ist doch alles relativ. Vergiss es doch."
"Warum das alles, was willst du?"
"Ich will nur deine beste Freundin sein. Du weißt schon, diejenige, die mit dir über alles quatscht, was mit den Kerlen nicht geht."
"Und du meinst, das könnte mit mir hinhauen?"
"Warum sollte es das denn nicht? Weil du bisher immer so verschwiegen warst? Das kann ich dir austreiben, da bin ich mir sicher. Und jetzt komm schon. Nathan macht uns einen Kopf kürzer, wenn wir nicht bald auftauchen." sagte Tina und reichte Helena zum Aufstehen die Hand.

Daniel lag diese Nacht wach im Bett. Zu viele Gedanken schwirrten ihm durch den Kopf, über das System, über Nathan und über ihn selbst. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass neben ihm, in seinen Armen Katharina lag, der es ähnlich erging und ihn so einfach wach hielt. Aber wahrscheinlich lag es doch eher daran, dass sich Daniel wirklich fragte was er da tat. Er kämpfte gegen seinen ehemals besten Freund. Und wieso? Wegen einem Stück Technologie, dass in den Händen von PAIN gefährlich werden konnte? War es nicht in den Händen von SOUL genauso gefährlich? War es nicht in den Händen von Nathan genauso gefährlich? Auch nicht gefiehl ihm die Tatsache, dass sein Team sich ebenfalls immer mehr mit diesen neuen Vernichtungswaffen ausrüstete. Es machte Daniel Sorgen und er konnte daher auch Nathans Standpunkt sehr gut verstehen, der aus genau diesem Grund die Technologie nur über seine Leiche zurück geben wollte.
"Daniel? Was denkst du grade?"
"Wenn ich verschwinden wollte, zu Nathan und seinen Leuten wechseln wollte, würdest du dann mit mir kommen?"
"Ich würde überall mit dir hingehen."
"Auch wenn wir für den Rest unseres Lebens auf einem Schiff leben müssten, immer in Angst, bald von SOUL oder PAIN getötet zu werden?"
"Wie gesagt, würde ich überall mit dir hingehen. Wirklich überall, sogar in den Tod. Und ich denke Drake und Kujiro genauso."
"Und wenn ich von dir verlangen würde das nächste Gefecht zu kämpfen?"
"Dann würde ich das genauso tun. Daniel, ich vertraue dir. Egal was du entscheidest, ich bin mir sicher, dass es das Richtige ist."
"Das macht es mir nicht unbedingt einfacher zu entscheiden. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Was ist wenn ich dieses Vertrauen enttäusche und mich falsch entscheide?"
"Das wirst du nicht. Das weiß ich." sagte Katharina als sie noch näher zu Daniel rückte und ihn küsste. "Ich liebe dich."
"Ich liebe dich auch." sagte Daniel und die beiden küssten sich ein weiteres mal.

"Auf Grund der wachsenden Bedrohung durch die PAIN-Truppen, die zunehmende Organisation der Piraten-Clans und der aktuellen Lage was die verlorene Technologie betrifft, haben wir uns entschieden alle Rechte des Kriegsfalls auf Michael Corner zu übertragen." sagte John Hadden als er Michael Corner die Hand schüttelte. Der Rest der Anwesenden klatschte kräftig in die Hände. Lediglich einer schloss sich aus dieser Mitte aus. Und das war Kane Willson. Sein Plan lief in keiner Weiße wie er es wollte. Diese Rechte hätten ihm übertragen werden sollen und nicht Michael Corner.
"Ich bedanke mich bei meinen Mitabgeordneten und dem Volk für dieses Vertrauen und verspreche hiermit feierlich die mir hier verliehenen grenzenlosen Rechte wieder abzutreten sobald die Situation unter Kontrolle gebracht wurde." begann Michael Corner den selbstverständlich staatlich manipulierten Medien zu sagen, die es wohl auch genauso berichten würden. Kane hatte das Gefühl sich übergeben zu müssen, bei dem was Michael Corner sagte und damit die Menschheit anlog. Er musste den Raum verlassen. Und überhaupt. Was kümmerte ihn Michael Corner? Wen kümmerte das Parlament? Er hatte weitaus bessere, mächtigere Werkzeuge, dachte Kane sich als sein Transporter in seinem Hauptquartier ankam. Direkt nachdem er sein Schiff verlassen hatte, begab er sich in die untersten Stockwerke des Gebäudes. Es war dunkel dort unten und die Tatsache, dass nicht einmal mehr der schimmer eines metallischen Materials ein wenig strahlte, deutete lediglich auf einen einzigen gigantischen Raum hin. Das hier war das große Geheimlabor von Future Corp. Der Ort an dem Waffen entwickelt wurden, von denen nur Kane, Kirk Black, Tao Zi Fai, Michael Corner und Kamov Kowalski, sowie die dort arbeitenden Wissenschaftler. Das Licht ging langsam an und erhellte den Raum zumindest so weit, dass man sich orientieren konnte.
"Ohhh. M. M. M. Mr. Willson, Meister. W. W. W. Womit ka. ka. kann ich ihnen dienen?" stotterte eine der dort arbeitenden Gestalten. Und nun war auch klar, weshalb keiner von ihnen Kane und seinen Plänen auch nur im geringsten gefährlich werden konnten. Sie waren in ihrem Labor eingesperrt und konnten es nicht verlassen. Sie bekamen ihr essen und trinken dort, gingen dort auf die Toilette und schliefen sogar dort. Und sie arbeiteten. Sie arbeiteten mit allem Warnsinn, dem sie nun verfallen waren an den stärksten Waffensystemen, die es jemals gab, immer in der Hoffnung, dass sie eines Tages wieder gehen durften.
"Die Arbeiten an den neuen Waffen. Wie verlaufen sie?" fragte Kane.
"Gut. G. G. Gut. Wirklich. Aber w. w. w. wir haben da ein ganz kleines Problem. Es ist unmöglich alle 4 Driver aufeinander abzustimmen. Davon über 100 aufeinander abzustimmen ga. ga. ganz zu schweigen."
"Das heißt die Arbeiten am Unicron und meinem Archdemon werden noch eine ganze Weile andauern?"
"Nun ja, Meister. Der Archdemon wurde als Gegenstück zum Incubus entwickelt und war niemals gedacht um etwas anderes als einen Double-Driver aufzunehmen und auch nicht um Kernheitheit für ein Combo-Drive zu sein." sagte nun ein weiterer Wissenschaftler.
"Z. Z. Zumal wir immer noch Probleme mit dem Uplink haben."
"Ansonsten wäre der Bruticus schon seit 3 Monaten einsatzbereit, aber es gelingt uns einfach nicht eine Steuerung zu erschaffen, die ein Mensch alleine bedienen kann. Das wird wahrscheinlich noch eine Woche länger dauern."
"Ich verstehe." sagte Kane als er den Raum verließ und die Tür verrigelte. "Gebt ihnen die ganze Woche nichts mehr zu essen. Wenn sie spätestens dann nicht fertig sind, die nächste Woche auch noch." sagte er dann zu einem seiner Mitarbeiter, als er wieder nach oben in sein Büro ging und sich um die Geschäfte seiner Firma kümmerte.

Daniel und Katharina wurden vom schiffsweiten Alarm aufgeweckt. Daniel sprang direkt auf und machte sich bereit für den Start. Katharina streckte sich kurz und sagte dann "Nicht schon wieder" bevor sie letzten Endes doch das selbe tat wie Daniel. Beide gingen dann zusammen in den Hangar. Unterwegs trafen sie dann auf Drake und Kujiro, die ohne ein weiteres Wort zu sagen mit ihnen rannten. Das ganze Schiff bereitete sich für das Gefecht vor. Überall rannte Personal durch die Gänge um noch schnell die letzten Abstimmungen für das Gefecht zu beenden. Selbst im Hangar brach dieses Chaos aus. Shiro und Aimi schienen in mitten dessen bereits gewartet zu haben. Als sie den Rest der Staffel sahen, stiegen sie ohne ein Wort zu sagen in ihren Maschinen.
"Und was machen wir?" fragte Drake nun verwirrt.
"Wir gehen raus und kämpfen. Wir beide zu mindest." sagte Daniel entschlossen.
"Was auch immer." sagte Kujiro als er in seinen reparierten Dracula-Transformer stieg.
"Ich hoffe du weißt auch was du da tust. Einen Freund zu töten ist eine heikle Sache." sagte Drake als auch er in seinen Mech stieg.
"Daniel. Müssen wir wirklich raus und kämpfen?" fragte Katharina, wärend sie Daniels Hand immer fester hielt. "Willst du wirklich einen Freund töten? Denkst du nicht es gibt einen besseren Weg?"
"Die Möglichkeit mit ihm zu sprechen hat nicht geholfen. In 3-facher Ausführung. Jetzt ist ihn zu töten die letzte Möglichkeit dem für uns und für den Rest des Volks ein Ende zu machen." antwortete Daniel ihr, wärend sie langsam immer kräftiger in Tränen ausbrach. "Was ist mit dir?"
"Ich bin mir nur sicher, dass wenn wir jetzt in diese Maschinen steigen, ich dich nie mehr wieder sehen werde."
"Nathan ist zu sehr geschwächt um uns gefährlich werden zu können. Und wenn er erst beseitigt ist, werden wir beide bei SOUL aufhören und auf Paradise auf einer Insel leben. Das ist ein Versprechen und dazu gehört auch, dass wir uns wieder sehen." sagte Daniel wärend er Katharina umarmte und versuchte ihr das Gefühl von Sicherheit zu geben.
"Ist das dein ernst oder sagst du das nur so?"
"Sowas würde ich nie einfach daher sagen." sagte Daniel und Katharina küsste ihn schnell.
"Ich liebe dich." sagte sie bevor sie langsam immer weiter auseinander gingen und letzten Endes in ihre Mechs stiegen. Katharina brauchte eine Weile bis sie ruhig genug war, aber sie aktivierte letzten Endes die Energie-Systeme ihres Mechs und folgte den anderen ins All. In das hoffentlich bald letzte Gefecht.

Nach einer längeren Reperaturzeit am Lucifer betraten die letzten fehlenden Leute rund um Nathan die Brücke, so dass sie alle sehr bald dort versammelt waren. Das Schiff befand sich nun in der Nähe des Nebels, so dass man ihn bereits auf einem Bildschirm sehen konnte. Er hatte eine Farbe in fast allen weiß-blau Abstufungen, die man sich vorstellte. Und für Nathan und seine Leute war es ein Hoffnungsschimmer am dunklen, ewigen Horizont des Weltalls.
"Das ist es also. Unser Versteck." sagte Ray.
"Es ist auf eine gewisse Art Wunderschön." stellte Tina fest.
"Das ist wahr." fügte Helena an.
"Tzs. Frauen." kommentierte Thomas das ganze. Wärend dessen sahen Julian und Nathan nur schockiert auf den Raum-Nebel.
"Was ist denn mit euch beiden? Ihr guckt als hättet ihr nen Geist gesehen." warf Jackson plötzlich ein. Julian erhöhte den Vergrößerungsgrad mit dem der Nebel auf dem Bildschirm zu sehen war. Und jetzt konnten sie es alle sehen.
"Das ist kein Nebel. Das ist ein Eisfeld umhüllt von einer seltsamen Gaswolke." stellte Nathan fest und damit sank die Stimmung von allen anderen ab. Jakob begann sogar wieder zu schwitzen.
"Was machen wir jetzt?" versuchte er so gefühlsneutral wie möglich zu fragen.
"Das Schiff trozdem irgendwie da rein fliegen. Irgendwie wird das schon gehen." sagte Nathan.
"Aber da sind Eisklumpen, die locker 5 bis 10 mal so groß wie unser Schiff sind und es locker zwichen sich zerquetschen." warf Jakob nun hörbar in Panik ein.
"Aber genau deshalb können wir darin auch manövrieren." sagte Jackson und wenige Sekunden danach ging der Alarm los.
"SIE HABEN UNS GEFUNDEN! JETZT STERBEN WIR ALLE!!!" schrie Jakob auf.
"Ray und Jackson. Ihr werdet an meiner Seite in den Mechs kämpfen." sagte Nathan schnell.
"Und ich? Ich kann auch kämpfen." warf Helena schnell ein.
"Nein. Denn du wirst mit Tina in der Nightmare in dieses Eisfeld flüchten. Sie sind nicht hinter meinem Transporter her, sondern viel mehr nach diesem Schiff und dem Incubus. Sie werden euch in Ruhe lassen."
"Dann werden wir uns also selbst als Köder anbieten?" fragte Jackson verwirrt.
"Genau so ist es. Wenn wir intelligent handeln und alles gut aufeinander abstimmen können wir ihnen in den Nebel entkommen." antwortete Ray an Nathans Stelle.
"Noch 10min. bis sie eintreffen." sagte Julian und Nathan, Jackson und Ray, sowie auch Tina und Helena machten sich auf den Weg in die gewaltigen Hangar-Räume der Ethernal Darkness.
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Child of Bodom
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Re: [RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Jan 2014, 00:07

Kapitel 27 - Into the Dust:

Ray und Jackson setzten sich ohne weitere Umwege in ihre Mechs und starteten. Auch Helena ging direkt dem nach was Nathan festgelegt hatte. Tina wartete jedoch noch ein wenig mit dem Einsteigen. Genauso Nathan, der sich scheinbar noch nicht ganz sicher war.
"Nathan, was machst du da unten, Alter? In 5min. sind sie da!" tönte Thomas´ Stimme über die Kom und riss Nathan damit aus den Gedanken.
"Tina. Sag Helena sie soll darauf warten, dass bis Ray oder ich ihr sagen dass sie starten soll."
"Nathan ernsthaft jetzt. Meinst du, dass wir das überleben können?"
"Ihr beiden auf jeden Fall. Hinter euch sind sie nicht her. Deswegen tut was ich euch sage und verschwindet mit der Nightmare in dem Nebel dort. Dann wird euch nichts weiter passieren."
"Und was ist mit dem Rest? Was ist mit dir?"
"Spielt keine Rolle. Ihr seid nur ungünstiger Weiße in alles rein geraten. Wir sind alle selbst schuld dass wir hier sind."
"Es spielt sehr wohl eine Rolle. Nathan. Errinnerst du dich daran, dass mir keiner je gut genug war und ich immer auf den Richtigen gewartet habe? Ich glaube ich habe ihn nach so langer Zeit gefunden." sagte Tina und küsste Nathan schnell. Nach einem kurzen Überraschungsmoment legten sie beide dabei auch die Arme umeinander. "Also bitte. Es ist doch wichtig, dass vor allem du zu mir zurück kommst." fügte sie schnell an, nachdem sie beide wieder auseinander gegangen waren.
"Das werde ich." sagte Nathan als er sich in den Incubus begab. Bevor er jedoch einstieg und startete blickte er noch einmal zu Tina zurück, die Nathan bis zum Ende nach sah. Dann stieg auch sie in die Nightmare und schloss die Schleuse. Jetzt musste sie nur noch auf Nathans Zeichen warten.
"Was war da draußen noch?" fragte Helena verwirrt.
"Ist jetzt erstmal egal. Nathan hat gesagt, wir sollen hier warten, bis er uns ein Zeichen gibt."
Gerade wollte Helena noch einmal nachfragen, als das Schiff von den Einschlägen einer größeren Waffe durchgeschüttelt wurde. Damit hatte die Schlacht begonnen.

"Mann, Wo hast du so lange gesteckt?" fragte Jackson.
"Ich hatte noch was zu erledigen." antwortete Nathan als er bereits einem Energie-Strahl aus einem Energy-Driver zur Seite auswich. Und dann konnte er sie bereits kommen sehen. Die Mechstaffel rund um Daniel, zusammen mit Kane oder zumindest seinem Mech im Verband. Und genau dieser Mech war es nun, der den Incubus weiter unter Feuer nahm. Zeitgleich eröffneten auch die Fallen und die Walls of Chaos mit Photonen-Kanonen das Feuer. Die roten Energie-Projektile schlugen in die Schilde der Ethernal Darkness und brachten sie eine Weile zum Aufblitzen. Einige Schüsse verfehlten die Mechs dabei nur sehr knapp.
"Verteidigt das Schiff. So lange wie es geht." rief Nathan durch die Kom-Anlage, als er mit den Puls-Werfern auf Daniels Aeon feuerte und weiteren Chaos-Strahlen des Faceless nach oben auswich. Ray nahm sich derweilen Shiro und Aimi an, und nahm die Mech direkt mit Strahlen-Kanonen unter Feuer, traf jedoch nur auf Energie-Flügel des Ghostdragons, der Shiro im Torchbearer damit genug schutz gab um eine gewaltige Feuerkugel abgeben zu können. Ray wich direkt nach oben aus und dann zur Seite bevor er eine der Feuerkugeln mit einer Energie-Kugel aus dem Energy-Driver zerstörte und eine größere Explosion verursachte. Wärend diese alles erhellte stürmte Ray mit dem Energie-Schwert auf den Ghostdragon zu und versuchte den gewaltigen Mech von oben nach unten mit dem Schwert zu zerteilen, traf dabei jedoch nur auf Feuerkilngen mit denen Shiro dazwichen gegangen war. Dann blockte er die darauf folgenden beiden Schläge von Shiro und wich 2 weiteren nach hinten aus. Bevor Ray jedoch feuern konnte griffen ihn schon der Ghostdragon mit einem Partikel-Strahl und der Torchbearer mit einem Feuerstrahl an. Ray wich zur Seite aus und feuerte mit der Graviton-Kanone, verfehlte den Ghostdragon jedoch um Längen, der ihn nun wieder mit den Ionen-Strahlern angriff, wärend Shiro mit dem Torchbearer wieder auf ihn zuraste.
Jackson nahm wärend dessen die beiden Dracula-Transformer mit den Gattling-Waffen unter Feuer. Kujiro wich dabei schnell zur Seite und feuerte mit der Plasma-Kanone, wärend Drake seinen Kollisions-Kurs hielt und sich für einen Schwertschlag bereit machte. Schlagartig zog Jackson das Feuerschwert nach dem Ausweichen und blockte das Buster-Schwert von Drake damit ab. Dann stieß er sich nach hinten ab und nahm Drake mit den Photonen-Kanonen unter Feuer, wärend er einen Feuerstrahl auf Kujiro los ließ. Dieser wich jedoch zur Seite und schlug mit dem Buster-Schwert zu. Jackson wich nach unten weg und nutzte diesen Moment um die beiden mit den Energie- und Plasma-Gattlings unter Feuer zu nehmen.
"Kujiro. Angriffsformation 4." gab Drake schnell durch und Kujiro nickte. Dann wichen beide schnell zurück und transformierten ihre Maschinen zu Jägern, mit denen sie sehr zielgenau um einander kreisten und auf Jacksons Lucifer zuhielten. Dabei feuerten sie mehrmals ihre Plasma-Kanonen ab.
"Nicht mit mir." sagte Jaclson als er eine Feuerwand zum Schutz aufbaute und seiner Seits mit Plasma-Kanonen und Raketen, die Formation zerschlug. Nachdem sie beiden sich jedoch aufgeteilt hatten transformierten sie ihre Maschinen wieder zu Mechs und stürmten nun zeitgleich mit ihren Energie-Buster-Schwertern auf Jackson und den Lucifer zu.

Nathan wich den Plasma-Gattlings von Daniel nach oben aus und gab mit den Puls-Werfern Gegenfeuer. Wärend Daniel zur Seite auswich nahm Katharina ihn wieder mit einer kleinen Chaos-Energie-Kugel unter Feuer, die den Incubus jedoch um wenige Millimeter verfehlte. Nathan baute nun eine Energie-Kugel auf, feuerte sie letzten Endes aber lieber auf Daniel, der seiner Seits mit einer Energie-Kugel datauf feuerte und eine größere Explosion verursachte. Diese Zeit hatte Katharina genutzt um mit der Sense zu zuschlagen. Nathan wich schnell nach hinten aus und feuerte mit den Raketen, bevor er mit einem seiner Buster-Schwerter eins von Daniel abblockte. Katharina blockte wärend dessen die Raketen mit den Chaos-Schilden ab und jagte eine weitere Chaos-Energie-Kugel auf den Incubus. Nathan und Daniel wichen in Gegensätzliche Richtungen aus und schlugen dann wieder mit ihren Schwertern zu. Wenige Sekunden später stieß Katharina mit der großen Klinge des Faceless in den Nah-Kampf dazu. Nathan blockte den Schlag jedoch mit dem anderen Buster-Schwert und wich nach oben weg, wo er die Prisma-Kanone auflud und sie auf den Faceless abfeuerte. Katharina aktivierte schnell und panisch die Chaos-Schilde und spaltete so den Strahl auf, so dass er Daniels Aeon nur um Milimeter verfehlte.
"Ruhig. Nicht durchdrehen." sagte Daniel als er sich wieder Nathan zuwand.
"Das sagst du so einfach bei diesem Gegner." antwortete Katharina immer noch panisch, als sie die mittleren Klingen nach vorne klappte und mit Chaos-Blitzen auf den Incubus feuerte. Nathan wich mehrmals zur Seite aus und bewegte sich im schnellen Zick-Zack auf den Faceless zu, wo er mit dem Buster-Schwert zuschlug, aber nur ein weiteres mal auf das von Daniel traf. Dann stieß er sich schnell vom Aeon ab und feuerte mit Photonen und Quanten-Kanone, sowie den Puls-Werfern. Katharina schützte sich ein weiteres mal mit den Chaos-Schilden und Daniel wich zur Seite, wo er mit den Plasma-Gattlings feuerte und somit auch Nathan zwang zur Seite auszuweichen.
"Wenn das so weiter geht, klappt das niemals mit dem richtigen Timing." stellte Nathan verärgert fest, bevor Katharina ihn wieder mit Chaos-Energie-Bällen unter Feuer nahm und mit einer Ladung Chaos-Blitze nachsetzte. "Helena. Starte die Nightmare. Am besten Sofort." rief Nathan als er einem Schwertschlag von Daniel zur Seite auswich und einen weiteren mit dem eigenen Schwert abblockte.
"Du gehst mir auf die Nerven." sagte Nathan als er sich vom Aeon von Daniel abstieß und die Prisma-Kanone abfeuerte. Daniel der gerade seine Schwerter für einen Schlag gekreuzt hatte, wurde von dem gewaltigen Strahl einfach nach hinten weg geschoben. Dabei schützten ihn seine Buster-Schwerter von der zerstörerischen Wirkung des Strahls. Nathan feuerte nun die Quanten-Kanone auf den Faceless und setzte mit weiteren Raketen nach. Katharina baute schnell die Chaos-Schilde auf um sich zu schützen und startete dann die Drohnen mit denen sie direkt, noch wärend sie im Anflug waren den Incubus unter Feuer nahm. Innerhalb einer Sekunde hatte Nathan alle Klingen-Drohnen gestartet und nahm sowohl die Stachel-Drohnen des Faceless als auch den Mech selbst damit unter Feuer, wärend er mit allem was der Incubus an Schubleistung hergab darauf zu hielt und mit einem Busterschwert zuschlug. Katharina schaffte es nur sehr knapp das Schwert mit einer der beiden Klingen zu blocken und krachte durch die ernorme Schubleistung des Incubus gegen die Walls of Chaos.
"Was sagst du jetzt Kane?" sagte Nathan noch wärend sich das Kom-Fenster öffnete und er wenig später schockiert feststellte, dass sich in der Mech-Einheit nicht Kane befand. "Ein Mädchen?" warf er schockiert ein, bevor Daniel mit dem Aeon direkt daneben landete und mit dem Buster-Schwert zuschlug. Nathan stieß sich schnell von der Hülle ab und wich anschließend den Energiebällen aus Daniels Energy-Driver zur Seite aus, bis er auf der anderen Seite des Schiffes verschwunden war.

Nach und nach begannen die Schilde der Ethernal Darkness zu versagen. Eines der Photonen-Projektile der Fallen schlug direkt in das Schiff selbst sein und riss ein weiteres Loch in die Hülle. Wärend dessen begann die Walls of Chaos damit die Transphasen-Kanone bereit zu machen, wärend sie die Fallen hinter der Ethernal Darkness Stellung nahm und die Antriebe unter Feuer nahm. Julian wich schnell zur Seite und Thomas griff die Fallen mit allen noch übrigen Waffentürmen an. Tatsächlich schaffte er es, dass einige der Schüsse durch kamen und Spaltete damit die Hauptsektion des Schiffes einmal in der Mitte. Helena startete mit der Nightmare. Genau im selben Moment in dem die Walls of Chaos mit der Transphasen-Kanone feuerte und die Ethernal Darkness an der Oberseite streifte. Die Nightmare wurde dabei ebenfalls nur sehr knapp verfehlt. Thomas richtete schnell die Vaporatoren auf den Dreadnought, aber dieser war weitaus schnell und feuerte mit den Plasma-Kanonen auf die Türme und zerstörte sie. Helena sah sich dadurch gezwungen einem der Plasma-Projektile nach unten auszuweichen. Julian wendete die Ethernal Darkness einmal und schnitt so die SOUL-Mechs von den Resten der Fallen ab. Helena nahm wärend dessen einen Kurs unter dem Titanen entlang, wo nichts weiter geschehen konnte. Zumindest für´s Erste.
Ray blockte den nächsten Klauen-Schlag von Shiro und stach mit einem der Energie-Schwerter zu, bevor er mit der Quanten-Kanone feuerte, den Torchbearer aber um Längen verfehlte. Aimi feuerte nun mit allen Plasma-Kanonen die ihr Ghostdragon her gab und startete alle Drohnen, wärend Ray sich weiter mit Shiro und dessen Feuerbällen befasste. Nachdem er einigen davon ausgewichen war feuerte Ray mit den Radiation-Turrets. Shiro wich ein weiteres mal nach oben aus und feuerte mit der Plasma-Kanone, welche Ray wiederrum mit den Energie-Flügeln abblockte. Plötzlich sah Ray sich jedoch von den Drohnen des Ghostdragons umzingelt, welche wenig später auch zu Feuern begannen. Ray wich nach oben aus und konnte so von allen Plasma-Strahlen verfehlt werden. Wärend die Drohnen ihm weiter folgten startete Ray seine eigenen Drohnen und nahm damit die des Ghostdragons unter Feuer, wärend er einem Partikel-Strahl von genau diesem nach unten auswich und mit den Puls- und Strahlen-Kanonen den Torchbearer unter Feuer nahm. Mehrere Explosionen erhellten das All als sich die vielen Drohnen gegenseitig vernichteten. Durch den Rauch stießen jedoch noch 2 Drohnen mit Tachyon-Blastern von Ray, mit denen er ohne umschweife den Ghostdragon unter Feuer nahm. Dieser begann sich mit den Energie-Flügeln zu schützen. Ray sah darin seine Chance und stürmte auf den Ghostdragon mit den Energie-Schwertern zu. Bevor Aimi auch nur in Ansätzen hätte reagieren können sägte Ray mit 2 Schlägen die Flügel des gewaltigen Ghostdragon ab, bevor er einmal in das Cockpit stach und mit dem Schwung seines Antriebes den oben Teil des Mechs in der Mitte zersägte. Plötzlich tauchte Shiro hinter dem Undead auf und schlug mit 2 Energie-Schwertern zu. Obwohl Ray sich schnell umdrehte genügte es nicht um die Schläge zu blocken, so dass beide Arme seines Mechs abgetrennt wurden. Zusätzlich dazu feuerte Shiro noch einen Feuerstrahl auf den Undead, der diesen einmal völlig umschloss und an den explodierenden Überresten des Ghostdragons vorbei schleuderte, wo er in die Reste der Fallen krachte. Es war ünmöglich, selbst für Ray dies zu überleben und selbst wenn, war sein Mech völlig zerstört. Was sollte er also noch damit machen?
Jackson wich beiden Schlägen von Kujiro und Drake nach hinten aus und feuerte einen Flammenstrahl auf Kujiro, der zur Seite auswich. Damit schien Jackson jedoch schon gerechnet zu haben, als er mit Microraketen auf Kujiro feuerte. Dieser wich schnell nach hinten und feuerte mit der Photonen-Kanone, wodurch er alle Raketen zerstörte. Drake feuerte ebenfalls mit der Photonen-Kanone, die Jackson mit einer Flammenwand abblockte. Als Drake nun mit dem Buster-Schwert zuschlug und auf das Flammenschwert von Jacksons Lucifer traf, zog Jackson das 2te Schwert dazu und sägte den Schwertarm des Draculas ab. Sehr zum Schock von Drake der sich schnell zurück zog. Kujiro war es nun der angriff und auch er erlitt dieses Schicksal auf eine ähnliche Weiße und wich zurück. Nachdem sie sich neu formiert hatten griffen sie plötzlich mit Raketen an, die Jackson mit einer Reihe Feuerbällen zerstörte. Jackson kämpfte sehr sicher, so wie er es selten getan hatte. Er hatte ein Ziel, eine Person die er beschützen wollte und niemand, auch nicht die beiden ziellosen Gestalten vor ihm würden ihn jetzt noch aufhalten können. Verstärkt wurde dieser Wille noch weiter, als die Nightmare an diesen 3 Mechs vorbei zog. Nun bestand das letzte wirklich gefährliche Hindernis darin an den beiden Mechs vorbei zu kommen die gegen Nathan kämpften.

"Ist alles in Ordnung mit dir? Hat er dir was getan?" fragte Daniel schnell über die Kom wärend Katharina den Faceless wieder aufrichtete.
"Nein. Aber er hätte mit etwas tun können in diesem Moment." antwortete Katharina und die beiden kehrten ins freie All zurück.
"Ich hab Nathan schon wieder unterschätzt. Er steht seinem Bruder in nur sehr wenig nach und er kennt meine Bewegungen. Aber genau das können wir zu unserm Vorrteil nutzen." sagte Daniel wärend er den Incubus auf einem Gravidar weiter verfolgte.
"Daniel. Ich glaube er hat mich kurz im Kom-Fenster gesehen."
"Umso besser. Wieder etwas, was wir gut gegen ihn verwenden können."
Nathan hielt sich weiter so gut er konnte unter der Walls of Chaos, in der Höhle des Löwen, versteckt. Ein Mädchen, in einem hochentwickelten Mech-Prototypen. Das ganze schockierte ihn sehr. Aber nun musste er seine Gedanken neu ordnen. Er durfte auf so etwas gerade jetzt keine Rücksicht nehmen. Er musste jetzt zum ersten mal gegen seine Prinzipien verstoßen zumal er bereits die Nightmare auf den Sensoren hatte und ihren Durchflug gewährleisten musste. Langsam aber sicher bewegte er sich ebenfalls auf das Ende des Schiffes zu, wo er direkt den Plasma-Gattlings von Daniel zur Seite auswich und mit dem Energy-Driver einen Energie-Ball auf den Faceless abfeuerte. Katharina schützte sich ein weiteres mal mit den Chaos-Schilden und begann einen Chaos-Strahl aufzuladen, wärend Daniel mit dem Buster-Schwert zuschlug. Nathan blockte das Schwert von Daniel mit seinem eigenen und wich wie Daniel nach hinten zurück als der Chaos-Strahl an den beiden Mechs vorbei fegte und in einer gewaltigen Explosion verging. Durch die schlechte Sicht hatte Nathan nun alle Mühe die Energie-Sense des Faceless überhaupt wahr zu nehmen, aber er schaffte es nach hinten zurück zu weichen und einen 2ten Schlag kreuzförmig zu blocken. Plötzlich tauchte zusätzlich dazu jedoch der Aeon hinter dem Incubus auf und schlug mit den Buster-Schwertern zu. Nathan wich schnell zur Seite und feuerte mit den Puls-Werfern auf den Aeon. Daniel war nicht in der Lage rechtzeitig auszuweichen. Katharina schob sich jedoch mit aktiven Chaos-Schilden zwichen den Angriff und blockte ihn auf diesem Weg ab, bevor sie zwichen den Hörnern ihres Faceless einen Chaos-Energiestrahl auf den Incubus abfeuerte. Nathan wich nach unten und feuerte mit den Tachyon-Blastern und Ionen-Strahlern, bevor er die Klingen-Drohnen wieder startete. Noch wärend sich die Drohnen formierten, nahmen Daniel sie mit den Plasma-Gattlings und Katharina mit den beiden Pyro-Kinetischen Gattlings unter Feuer. Keine Drohne überstand dieses Sperrfeuer und selbst Nathan musste den Incubus mit den Energieflügeln schützen. Wärend er das tat lud Nathan jedoch die Prisma-Kanone auf und feuerte sie ab sobald er die Defensiv-Stellung verlassen hatte. Daniel wich schnell zur Seite und wärend Katharina ein Sperrfeuer aus Chaos-Strahlen auf den Incubus abgab griff Daniel von oben mit einem der Buster-Schwerter an. Nathan wich diesem Schwert zur Seite aus und packte mit dem Arm des Incubus den Arm des Aeon um ihn mit einer Energie-Klinge fein säuberlich abzutrennen. Zeitgleich startete Nathan die Bat-Drohnen und sandte sie dem Faceless entgegen. Katharina war sichtbar machtlos gegen das niemals endente Puls- und Strahlen-Kanonen-Feuer der Drohnen und feuerte mehr oder weniger unkontrolliert um sich, wenn sie die Gelegenheit ergab. Dabei raste einer der Strahlen direkt auf die Nightmare zu. Es war unmöglich mit dem Transporter auszuweichen. Helena sah lediglich schockiert ihrem Ende entgegen. Tina sprang schnell vor Helena und stieß sie auf die andere Seite des Cockpits, bevor sie selbst hinterher sprang. Der Strahl fegte genau über die linke Seite der Zugmaschine und hinterließ dort eine Explosion. Helena befand sich auf der anderen Seite des Schiffes und wurde verfehlt, wenn auch nur sehr knapp. Tina hatte es jedoch nur zur Hälfte dorthin geschaft. Und das war alles was von ihr übrig war. In der Schwerelosigkeit des Weltalls schwebten langsam aber sicher immer mehr rote flüssige Blutbälle aus ihren Überresten ins All, zusammen mit einigen zermatschten Überresten ihrer anderen Körperhälfte. Wer genau hinsah konnte die Reste sogar in Fleisch und Knochsplitter unterscheiden. Nathan sah lediglich schockiert zur Nightmare ohne genau zu wissen was geschehen war, wärend die Drohnen auf Automatischen Befehl zum Incubus zurück kehrten.
"Was ist los? Warum macht er nichts mehr?" fragte Katharina überrascht.
"Ist doch egal. Hauptsache wir können einen Vorteil daraus ziehen!"
Daniel plazierte seinen Aeon so vor den Incubus, dass er ohne Probleme mit dem Busterschwert das Cockpit horizontal zersägen konnte. Katharina platzierte sich auf der anderen Seite und hielt dort ebenfalls die Sense an das Cockpit sowie eine der großen Armklingen des Faceless in den Reaktorbereich. Damit war Nathans kleine Eskapade zu Ende. Zumindest gab es keinen Ausweg mehr.
"Nathan. Ich bitte dich damit zum aller letzten mal den Incubus zu verlassen. Du hast dafür 5 Sekunden Zeit, bevor wir den Mech mit dir zusammen zestören." sagte Daniel nun über das Kom-System.

Das Wrack des Undead trieb immer noch langsam durch das All. Ray war ebenfalls noch am Leben. Wenn er auch nicht genau wusste wie und wie lange noch. Er fühlte seinen rechten Arm nicht mehr und der linke fühlte sich erstaunlich warm an, was nur daran liegen konnte, dass er Blutüberströhmt war. Ray versuchte außerdem die Beine zu bewegen, aber dazu war er auch nicht mehr in der Lage. Wahrscheinlich eine Lähmung seines Unterleibs, mit etwas Pech sogar chronisch. Die ganz normalen Kriegsverletzungen eben, wenn man denn das Glück hatte überhaupt lebend aus einem solchen Gefecht zu kommen. Ray konnte ein Alarmsignal hören. Der Feindalarm und als er sich umsah konnte er Shiro mit seinem Torchbearer sehen. Der würde Ray nun den Rest geben, auch wenn er bereits wehrlos war. Immerhin hatte Ray einen seiner Mitkämpfer getötet. Shiro kam immer näher und er konnte eine gewisse Freude und Erleichterung darüber nicht leugnen. Nicht nur, dass er den Auftrag ausführte. Er würde Aimi nun rächen und ihre und seine Ehre wieder herstellen. Das war es was Shiro durch den Kopf ging als er mit den Feuerkrallen zu einem Schlag ausholte.
"Was ist das?" fragte er plötzlich verwirrt. Die unzähligen Trümmerteile des Undeads begannen sich neu zu formieren und den ursprünglichen Mech zumindest ansatzweiße nachzubilden. Die einzellnen Teile wurden dabei durch Energie miteinander verbunden, so dass nun ein neuer, wenn auch schwer beschädigt wirkender Mech, der anstelle von Armen mit Energie verbundene Trümmer-Tentakel hatte, vor dem Torchbearer erschien. Es war auf eine gewisse Weiße ein bedrohlicher Anblick.
"Undead Zombie-Mode?" las Ray von einer Anzeige in seinem Sichtfeld ab. "Jackson und Thomas hatten also tatsächlich recht mit der Unsterblichkeit dieses Mechs. Und ich dachte sie würden übertreiben." fügte er mit einem Lächeln an, bevor er mit unzähligen kleinen, blauen, zielverfolgenden Strahlen aus dem Energy-Driver auf den Torchbearer feuerte. Dieser wich schnell nach oben und ließ eine Reihe Feuer-Kugeln los. Plötzlich bildete sich um den Undead jedoch eine blaue Energie-Kugel, welche die Feuerkugeln und deren Explosionen ohne weitere Probleme vom Mech fern hielt. Als nun Shiro mit Energie-Schwertern auf den Undead losging, blockte Ray sie beide mit den Armen und vor dem Kopf seines Mechs bildete sich eine Energie-Kugel, die er nun aus nächster Nähe auf Shiros Torchbearer los ließ. Die Frontpanzerung zerbrach einfach, wärend der Mech selbst einfach ins All geschleudert wurde.
Jackson wich einem Energie-Strahl aus und blockte anschließend Sperr-Feuer aus kleinen Projektilen des Energy-Drivers mit der Flammenwand ab, bevor er mit den Photonen-Kanonen feuerte. Drake und Kujiro trennten sich ein weiteres mal und nahmen den Lucifer nun mit den Plasma-Kanonen unter Feuer, aber Jackson wich einfach durch einen Bogen nach rechts aus und feuerte mit einer Flammenkugel auf Drake. Die Kugel schmolz und zerstörte den oberen Teil seines Mechs völlig und machte ihn Kampfunfähig. Kujiro wich anschließend den Gattling-Waffen von Jackson zur Seite aus, bevor er sich mit den Überresten von Drakes Mech zurück zog.
"Jackson hier. Ich habe meine Feinde besiegt und greife nun ihr Haupt-Schiff an."
"Verstanden. Ich werde dich dabei unterstützen." antwortete überraschend Ray, als er mit seinem Undead neben Jackson herab tauchte und ihn dadurch kurzzeitig verwirrte. Dann gaben sie beide vollen Schub und stürmten auf die Walls of Chaos, die wenig später mit einem Flak-Feuer aus Energie-Gattlings und Ähnlichen Projektilen aus dem Energy-Driver begann. Dabei trafen sie den Lucifer an der Schulter und sprengten den Arm ab, so dass Jackson nur noch einen "ARG!"-Laut von sich geben konnte, bevor auch sein Mech ziellos durch das All trieb. Ray brach jedoch weiter durch das Flak-Feuer und feuerte einen gewaltigen Energie-Strahl aus nächster Nähe auf den Schildgenerator, welcher mit einer großeren Explosion aus dem Rest des Schiffes brach. Thomas hatte die Gelegenheit schnell verstanden und feuerte schnell mit allen Torpedos, so lange bis die Energie-Systeme der Walls of Chaos getroffen wurden.

Helena saß in genau der Ecke der Nightmare in der Jakob immer gesessen hatte und sah auf Tinas Überreste. Sie hatte ihr Leben gegeben um das von Helena zu retten. Alleine der Gedanke daran ließ Helena in Tränen ausbrechen. Es war ihre Aufgabe gewesen bei der Rettung des Lebens eines anderen zu sterben, aber nicht die von Tina. Wieso musste Tina sterben und Helena weiter leben? Daniel zählte langsam von 5 Abwärts. Und immer noch zeigte Nathan keine Reaktion außer langsam immer lauter "Wieso?" zu murmeln.
"Wieso? Wieso hast du das getan?" fragte er letzten Endes als Daniel bei 1 mit dem zählen war. "Wieso hast du einen harmlosen Transporter ohne Waffen angegriffen? Nur weil er von meinem Schiff kam?"
"Es ist und war niemals dein Schiff. Es gehört der Surveillance Organisation for Unity and Liberty und der Mech den du fliegt gehört Future Corp." gab Daniel als Antwort.
"UND DAS IST ES WERT EINFACH HARMLOSE LEUTE UMZUBRINGEN?!?!" schrie Nathan nun in die Kom-Anlage. Er begann die Situation zu Analysieren. Theoretisch eine Schachmattsituation. Er war am Ende.
"Es war ein Unfall." schluchzte Katharina in die Kom.
"HALT EINFACH DIE FRESSE!" schrie Nathan, als er mit dem Busterschwert nach hinten zustach und den Faceless dadurch einmal auf der rechten Seite des Cockpits durchschlug. Katharina wurde dabei nur sehr knapp verfehlt. Bevor Daniel Reagieren konnte feuerte Nathan nun mit der Photonen-Kanone und zwang ihn zu einem Ausweichmanöver. Dann stürmte er wieder auf den Faceless zu, wo Katharina eine Chaos-Energie-Kugel zwichen den Händen des Mechs aufbaute. Bevor sie feuern konnte befand sich der Incubus direkt vor ihr und stach mit einer der Energie-Klingen zu. Die Chaos-Energie explodierte in den Händen des Mechs und riss die gesamten Arme des Mechs ab, reichte sogar bis in das Cockpit hinein. Katharina schrie kurz auf bevor die Kom-Verbindung zusammen brach. Daniel blieb weit weniger Zeit um schockiert zu reagieren, denn er stand direkt wieder unter Puls-Werfer-Feuer von Nathan.
"Nathan. Rückzug." sagte Ray plötzlich durch die Kom-Anlage.
"NEIN! Erst beißen die hier alle ins Gras!"
"Dafür haben wir keine Zeit."
"Ist mir egal."
"Nathan, einen besseren Zeitpunkt werden wir nicht bekommen!" rief nun Jackson, wärend er sich mit dem Lucifer vor den Incubus plazierte und ein weiteres Angreifen unmöglich machte. Ray kümmerte sich derweil darum die Reste der Nightmare zur Ethernal Darkness zu bringen und auch Daniel bevorzugte es sich um die Überreste des Faceless zu kümmern, anstatt diese Chance für einen Angriff zu nutzen. Die Ethernal Darkness begann zu beschleunigen und einen Kurs auf den Nebel zu setzen. Und nach einer Weile kehrten auch Nathan und Jackson zurück. Sie waren ein weiteres mal entkommen, aber zu welchem Preis? War es das alles wirklich Wert gewesen?

Kapitel 28 - Confrontation:

Es dauerte nicht lange bis alle 6 Mechs auf der Walls of Chaos, welche momentan auf Notenergie lief, waren. Daniel sprang direkt aus seinem Aeon und stürmte zu den Resten des Faceless, die er mitgebracht hatte. Fast hektisch kletterte er bis zum Cockpit nach oben wo er die Reste der Cockpitplatten mit der bloßen Hand abriss.
"Katharina. Halt durch!" schrie er wärend bereits ein Medizinisches Team im Hangar erschienen war. Sowohl Katharina als auch Aimi wurden aus ihren Mechs geholt und auf tragen gelegt, sowie mit einigen Geräten analysiert. Aimi hatte einige Brüche und Verbrennungen, nichts was die Medizin des siebten Jahrtausends nicht im Stande war wieder zu regenerieren. Bei Katharina sah das alles nicht so einfach aus. Einige Stellen ihres Körpers waren schon schwarz gebrannt und der zuständige Arzt begann sich zu fragen, welcher Knochen überhaupt noch heil an ihr war. Dazu hatte sie direkten körperlichen Kontakt mit Chaos-Energie gehabt. Alleine deshalb war es für die Ärzte ein einziges Wunder, dass sie noch am Leben war.
"Was ist denn jetzt? WIRD SIE WIEDER ODER WAS IST?" schrie Daniel den Arzt an.
"Kann den mal jemand wegbringen?" fragte der lediglich in einem kalten Tonfall und sowohl Drake als auch Kujiro reagierten darauf und zogen Daniel nach hinten weg. Er wehrte sich dagegen. Mit allen Mitteln, die er hatte, aber letzten Endes sah er nur noch wie das Medizinische Team beide auf die Krankenstation brachte. Nun stieg auch Shiro aus seinen Mechüberresten. Die Kleidung um seinen linken Arm war fast völlig abgerissen und Blut lief daran entlang. Er ließ ihn auch einfach nur nach unten hängen, dazu taumelte er nur. Als Gehen konnte man das nicht mehr bezeichnen. Das führte dazu, dass auch zu ihm sehr bald ein Arzt kam. Shiro lehnte jedoch sichtbar ab, bevor er aus dem Hangar verschwand. Mittlerweile war die Energie der Walls of Chaos wieder vollständig hergestelllt und Such- und Bergungstrupps flogen zur Fallen, wo sie nach und nach verwertbare Teile mit nahmen. Darunter auch einen ganzen Mechcontainer in dem sich der Enforcer, die Maschine, die Daniel schon seit längerer Zeit steuern sollte befand. Hätte er das schon länger getan, wären nun alle seine Probleme gelöst. Auch wenn Daniel nicht wusste wie das möglich war, so schienen Kane Willsons Pläne tatsächlich perfekt und schwächenfrei zu sein. Er hatte seit einer ganzen Stunde den Hangar nicht mehr verlassen. Er war geistig abwesend, völlig abwesend. Und troz dieser Abwesenheit konnte er jemanden seinen Namen rufen hören. Es war Drake.
"Daniel. Mann, was machst du immer noch hier? Ich such dich schon überall."
"Komm zum Punkt."
"Der Arzt will dich sprechen."
Noch bevor Drake seinen Satz wirklich beendet hatte stürmte Daniel aus dem Hangar herraus. Ersterer zuckte nur mit den Schultern und schüttelte den Kopf, bevor auch er sich wieder aus dem Hangar begab.

Langsam aber sicher verschwand die Ethernal Darkness im Nebel. So lange bis das Schiff völlig darin verschwunden war. Ab jetzt gab es nur noch Kurzstreckensensoren, Kameras, Bildschirme und die normalen Augen um sich zu orientieren. Und selbst denen konnte man hier nicht mehr trauen. Julian steuerte den Titanen sicher, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht durch einige Zwichenräume der gewaltigen Eisbrocken, die sich mitten in dem Nebel befanden. Gelegendlich zuckte ein Blitz in der Wolke auf, jedoch weit entfernt vom Schiff. Julian plazierte die Ethernal Darkness zwichen den Quaderförmigen Ausläufern von einem recht bewegungslosen Eisbrocken und schaltete alle Systeme ab. Dann richtete er sich kurz auf.
"So. Ich denke hier sollten wir einen Moment sicher sein." sagte er. Das nahm Thomas direkt als Anlass in den Hangar zu stürmen.
Wärend dessen verließ Nathan im Hangar den Incubus. Er hatte es eilig und fand nicht einmal mehr die Zeit sich irgendwo festzuhalten, so dass er einfach absprang. Helena kniete bereits Tränenaufgelöst neben dem was der Chaos-Strahl von Tina übrig gelassen hatte und auch die Tatsache, dass sich eine Blutlache immer weiter zu ihr ausbreitete, ignorierte Helena völlig. Als Nathan dazu kam verstärkte das Helenas Tränenausbruch nur noch weiter.
"Vergib mir." piepste sie, als Nathan ebenfalls auf die Knie fiehl. Er konnte scheinbar immer noch nicht vestehen das er da auf die Leiche von Tina blickte, die nur noch aus einer Hälfte bestand und aus der das Blut stromweiße zusammen mit Hirn und anderen Inneren Organen lief. Thomas, der gerade an der Hangartür ankam, bevorzugte es nicht einzutreten und sich lieber einen Beutel für seinen Mageninhalt zu replizieren und es war ein einziges Wunder, dass keiner der anderen so etwas brauchte. Nathan versuchte hörbar seinen Tränenausbruch zu unterdrücken. Er wollte auf keinen Fall Schwäche zeigen, selbst in dieser Situation. Und dennoch. Welchen Sinn hatte sein ganzes Wirken, wenn nun die einzige Person für die er das alles durchstand nun tot war? Langsam schaffte er es sich von diesem Anblick zu lösen und sah zu Helena. Dann richtete er sich auf und stürmte auf sie zu.
"DU! Das alles ist deine Schuld!" schrie er sie an, als er sie nach hinten stieß und rückwärts zu Fall brachte. "Ich hätte dich niemals mitnehmen dürfen. Du bist." schrie er weiter bevor Jackson seine beiden Arme packte und sich mit Nathan zusamm umdrehte, so dass er nun zwichen Nathan und Helena stand. "Was fällt dir ein? Ich nehme dich mit und du."
"Halt die Klappe und sperr mal schön die Lauscher auf. Ich kann verstehen, dass dir Tina viel bedeutet hat und ich kann verstehen, dass du jetzt fertig mit der Welt bist, aber Helena kann nichts dafür. Und selbst wenn sie was dafür könnte, würde ich nicht zulassen, dass du ihr was tust. Kapiert? Ich liebe sie und werde sie beschützen, wenns sein muss auch vor dir." sagte Jackson wärend Helena sich panisch an sein Bein klammerte.
"Nathan, das alles bringt dir Tina auch nicht mehr zurück." warf Ray, der größten Teils noch froh war, alle seine Körperteile wieder bewegen und fühlen zu können, nun auch noch ein.
"Ihr habt wohl recht. Helena. Vergib du mir, bitte. Du kannst auch nichts dafür. Der einzige der was dafür kann ist Daniel." sagte Nathan nun wieder viel ruhiger, aber dennoch hörbar hasserfüllt. "Jackson. Wie schnell könnt ihr den Incubus wieder in stand setzen?"
"Da er dieses mal nicht ganz so viel abbekommen hat, sollte das relativ schnell gehen. Eine vielleicht 2 Stunden."
"Gut. In 4 Stunden werde ich starten. Und ich will nicht dass mir jemand von euch folgt. Ihr werdet weiter in diesem Eisfeld versteckt bleiben und erst wenn Schilde und Sprungantrieb wieder bereit sind den Nebel verlassen. Wartet dabei nicht auf mich. Wenn ich bis dahin nicht zurück bin, dann haben sie mich erwischt." sagte Nathan nun bevor er langsam den Hangar verließ. Helena weinte sich schon die ganze Zeit an Jacksons Bein aus, aber dessen Aufmerksamkeit hatte die ganze Zeit Nathan gegolten. Langsam kniete er sich jetzt zu ihr mit einem Bein auf den Boden und hielt ihr die Hand hin um ihr auf die Beine zu helfen. Helena nahm sie nicht. Stattdessen umarmte sie Jackson und weinte sich an seiner Schulter aus. Jackson legte ebenfalls seine rießigen Arme um sie und versuchte sie zu beruhigen, auch wenn er das für unmöglich hielt. Immerhin hatte sie Tinas Ableben direkt mit ansehen müssen und das würde sie sicherlich noch eine Weile verfolgen. Beim Gedanken daran liefen selbst Jackson eine Tränen aus den Augen.
"Komm schon. Ich bring dich in dein Quartier." sagte er dann und trug Helena auf seinen Armen aus dem Hangar. Auf dem ganzen Weg war es völlig ruhig. Nur das Schluchzen von Helena brach diese Stille. "So, da wären wir." sagte Jackson als er Helena vor ihrem Quartier absetzte und wieder gehen wollte.
"Warte. Geh nicht. Lass mich nicht alleine." warf Helena ein und starte dann schockiert auf Jacksons linke Hand, die einen leichten Kratzer auf der Rückseite hatte, aus dem jedoch einiges Blut lief. "Oh nein, du bist ja verletzt."
"Ist nur ein Kratzer. Tut nicht mal weh. Ich hab schon mit viel schlimmerem gearbeitet."
"Gehst du jetzt wieder an die Arbeit?"
"Werde ich wohl müssen. Besser ich hab das alles schon erledigt, wenn Nathan starten will. Aber ich kann nachher nochmal kommen. Also, wenn du willst."
"Sicher. Das würde mich sehr freuen." sagte Helena, bevor sie in ihrem Quartier verschwand und auch wenn gerade jemand gestorben war und es auf die Kosten eines Lebens ging, konnte Jackson dennoch von sich behaupten, dass es ihm gut ging. Gerade weil das Eis zwichen ihm und Helena nun scheinbar gebrochen war.

Schlagartig öffnete sich die Tür der Krankenstation auf der Wall of Chaos und Daniel stürmte herrein. Er sah sich mit einer Panik dort um, die man selten bei ihm erlebte, suchte nach Katharina oder nach dem Arzt, der sie behandelte.
"Mr. Daniel Corner. Ich muss dringend mit ihnen sprechen." sprach ihn plötzlich jemand von der Seite an. Es war der Arzt.
"Fangen sie an."
"Katharina Valentine hat unzählige Verletzungen und Verbrennungen erlitten. Ich könnte jetzt mit einer Unmenge an Fachbegriffen um mich werfen die sie nicht verstehen, deshalb beschränke ich mich auf das was sie verstehen."
"Jajajaja. Was ist denn jetzt?"
"Fast jeder ihrer Wirbel ist gebrochen und das Rückenmark ist ab dem Bauch durchtrennt. Die Brüche, Verbrennungen und Inneren Verletzungen sind nicht das Problem. Die kann ich theoretisch regenerieren. Es ist viel mehr das Rückenmark und die Tatsache, dass sie Kontakt mit der Chaos-Energie hatte. Letzteres hat einfach zur Folge, dass ich nicht weiß wie die Standardbehandlungen wirken werden. Es könnte sein, dass sie bereits daran sterben wird. Und selbst wenn ich das hinbekomme, wird sie für den Rest ihres Lebens gelähmt sein."
"Und das bedeutet?" fragte Daniel nun schockiert nach.
"Dass es eigendlich völlig zwecklos ist weiter zu machen."
"Nicht ganz." warf nun plötzlich Kujiro ein, der 3 Konsolen weiter gestanden hatte, aber Daniel nicht aufgefallen war. "Es gibt eine Möglichkeit. Und die ist ihr ein künstliches Rückenmark einzusetzen."
"In ihrem Zustand würde dieser Eingriff wahrscheinlich zum direkten Tod führen. Ich weigere mich das zu tun."
"Diese Entscheidung hat alleine Daniel zu treffen." sagte Kujiro und alle starrten zu ihm. Diese Erwartungshaltung war erschlagend für Daniel und das obwohl er so etwas eigendlich von seinem Vater gewohnt war.
"Wie lange hätte sie noch, wenn sie den Eingriff nicht durchführen?" fragte er nun nach einiger Zeit der völligen Stille.
"Schwer zu sagen. Aber ich schätze nicht mehr als 5 Monate."
"Dann tun sie´s."
"WAS?????"
"Ich will dass sie den Eingriff durchführen. So schwer ist das nicht zu verstehen." sagte Daniel abschließend bevor er sich langsam auf den Weg zur Tür machte. Dabei kam ihm Drake entgegen.
"Was ist denn jetzt, wie siehts aus?" fragte der ähnlich hektisch.
"Sie werden eine gefährliche Operation an ihr versuchen. Danach wissen wir mehr." antwortete Daniel unerwartet ruhig. "Drake. Ich möchte dass du mir da draußen sagst, wie es ausgegangen ist."
"Was soll der Käse denn heißen? Wo willst du hin?"
"Meine unerledigten Dinge zu Ende bringen. Ich gehe auf die Jagt nach Nathan Tate."
"Daniel, die Schlacht ist vorbei und wir haben verloren. Es macht absolut keinen Sinn, wenn du jetzt da raus gehst um ihn zu töten. Außerdem wäre das noch ein sinnloses Opfer dieser Regierung."
"Drake. Es gibt nur noch diesen Weg wie ich jemals damit fertig werden kann. Das Universum ist einfach zu klein für ihn und mich. Ab jetzt heißt es entweder Nathan oder ich."
"Lass mich wenigstens mit kommen."
"Es gibt keine Mechs mehr mit denen du das könntest. Und außerdem ist das etwas, was ich alleine tun muss. Das ist meine letzte Prüfung. Hierbei entscheidet sich ob ich für ein glückliches Leben mit Katharina würdig bin." sagte Daniel abschließend bevor er einfach weiter den Gang entlang ging.
"DU HAST SIE DOCH NICHT MEHR ALLE!" schrie Drake ihm noch nach.

Nathan war gerade unterwegs in sein Quartier als er plötzlich Thomas vor sich fand. Er sah auf den Boden, nicht zu Nathan. Die Arme hingen nach unten, wenn man ihm auch ansah, dass die Muskeln angespannt waren.
"Wieso, Nathan?" fragte er leise.
"Wieso was?"
"Wieso hast du es nicht fertig gebracht Tina zu beschützen?"
"WAS?!?!"
"Tina hat dich gewählt. Und du lässt sie elend in deinem alten rostigen Schrotthaufen da krepieren!!!"
"WAS?!?!?!?!"
"SAG NOCH EINMAL "WAS", DU ELENDES STÜCK SCHEIßE, SONST."
"Sonst was? Tötest du mich? DU?!?!" sagte Nathan ironisch und sorgte dafür dass Thomas auf ihn zustürmte und ihm einen Schlag direkt ins Gesicht verpasste, gefolgt von einem Tritt gegen das rechte Knie. Nathan für den das alles zu überraschend kam brach vor Thomas zusammen, der nun eine Waffe zog und sie Nathan an den Hinterkopf hielt.
"Tina hätte mich wählen sollen. Nicht einen Schwächling wie dich. Dann könnte. Dann könnte."
Thomas versuchte sich hörbar die Tränen zurück zu halten. Aber es war ihm nicht möglich.
"DANN KÖNNTE SIE JETZT NOCH LEBEN!!!" schrie er aus und drückte die Waffe direkt auf Nathans Hinterkopf. "FAHR ZUR HÖLLE!!!" schrie er zum 2ten Mal und versuchte den Abzug seiner Waffe zu drücken. Aber er konnte es nicht. Es war wie eine Sperre in seinem Kopf und diese Sperre nutzte Nathan nun um Thomas die Waffe aus der Hand zu schlagen und die ganze Situation umzudrehen. Im Vergleich zu Thomas ließ Nathan jedoch schnell von ihm ab, richtete sich auf und reichte Thomas die Hand.
"Ich kann diese Reaktion verstehen, aber glaub mir, weder ich noch du sind daran schuld. Der einzige der Schuld daran ist, ist Daniel. Daniel Corner. Und glaub mir, der wird diesen Tag nicht mehr überleben." sagte Nathan wärend er Thomas wieder auf die Beine half. "Vorrausgesetzt du hilfst mir dabei indem du den Incubus wieder in Stand setzt."
"Das werde ich." sagte Thomas noch bevor er sich auf den Weg in den Hangar machte.

"Das ist einfach verrückt. Sind sie sicher, dass sie einen ungetesteten Prototypen in ein Gefecht steuern wollen?" fragte einer der Techniker auf der Walls of Chaos verwirrt und schockiert zugleich.
"Ich hab mir das alles gut überlegt. Das können sie mir glauben." sagte Daniel, wärend hinter ihm der Enforcer aus dem Container abgeladen wurde. Die Plane wurde entfernt und gab den Blick auf den Mech frei. Auch wenn er groß war und den Incubus übertraf, war weniger in die Breite gebaut als andere Mechs es waren. Das Gebilde ähnelte einem Menschen sehr, auch wenn die typischen Insectoiden Designmerkmale, wie die sehr dünnen Gliedmaßen und die äußerst ergonomische Form immer noch vorhanden waren. Am Rücken gingen 4 Spitz zulaufenden Stangen in X-Form nach hinten und an beiden Schultern, sowie an beiden Hüften des Mechs waren Schwertgriffe zu sehen, ähnlich denen der Energie-Buster-Schwerter von Daniels Aeon. Auf dem Rücken des Mechs, zwichen den 4 Stangen-Ausläufern befanden sich 2 Metall-Stäbe, die an die Sensen des Faceless errinnerten. An den Unterarmen waren außerdem 2 eigenartige, kegelförmige Gebilde angebracht und wer genau hinsah konnte außerdem die Einkerbungen in der tiefschwarzen Panzerung erkennen in denen wohl die Energielinien verliefen, die man vom Incubus her kannte. Auf dem Torso stand außerdem wie üblich in weißen Buchstaben "S.O.U.L.".
"Das ist also der Enforcer." stellte Daniel fest.
"Also. Laut den Daten hat der Enforcer einen."
"Danke. Ich brauche keine Einführung. Alles was ich wissen will und muss, erfahre ich wenn ich versuche ihn zu steuern."
"Aber das ist gefährlich, die Schubkraft ist." versuchte der Techniker noch zu sagen, aber Daniel saß bereits in dem Cockpit seiner neuen Maschine. Rote Energieljnien erhellten die Maschine. Zeitgleich breiteten sich die 4 Heckausläufer nach allen Seiten aus und wenig später begannen unterschiedlich lange Klingengebilde aus Energie an den beiden Ausläufern auf der rechten Seite und aus Feuer auf der linken Seite aus eben diesen herraus zu ragen. Sie erweckten den Eindruck von 4 gewaltigen Flügeln in einem ungewöhnlichen Design, dass oben an Fledermäuse oder Flugechsen und unten an Vögel errinnerte. Man konnte dabei beinahe schon von dämonisch und engelsartig sprechen. Das Cockpit schloss sich und einen kurzen Moment blitzten die roten dreieckigen Augen in dem tetraetrisch, aber dennoch abgerundet geformten Kopf der Maschine auf, bevor er sich in die Luft erhob und schlagartig aus dem Hangar beschleunigte.
"Da geht er also hin. Ich hoffe nur, dass er mit der Maschine umgehen kann." sagte der Techniker noch bevor er sich wieder seinen Reperaturen widmete.
"Hey, sag mal. Ist sein Start überhaupt vom Käpten authorisiert?" fragte plötzlich einer der anderen und schockierte den Techniker damit völlig, denn genau das hatte er gar nicht gefragt.

Die Arbeiten dauerten gerade einmal eine ganze Stunde, dann war der Incubus wieder völlig gefechtsbereit. Und das obwohl Nathan ihnen 4 Stunden Zeit gegeben hatte. Verantwortlich dafür war Thomas, der selten so motiviert an etwas gearbeitet hatte wie an dieser Reperatur, aber auch Jackson hatte dieses gewisse Bedürfnis mit der Arbeit fertig zu werden, damit er sich anderem widmen konnte. Nathan betrat den Hangar, nachdem ihn die Nachricht erreicht hatte. Selten war er so stolz auf sein Technikerteam wie heute. Thomas und Jackson hatten einmal mehr ganze Arbeit geleistet.
"Und was meinst du?" fragte Jackson.
"Ist ne Weile her, dass dieser Mech so gut in Schuss war." stellte Nathan fest als er sich auf den Weg zu dem Incubus machte. Dabei ging er genau zwichen Jackson und Thomas durch, welchem er im vorbei gehen lobend auf die Schulter klopfte.
"Willst du nicht lieber warten bis alle da sind?" warf Jackson nun noch schnell ein.
"Nein. Dann könnte noch einer auf die Idee kommen, mich begleiten zu wollen. Und das hier ist etwas, was ich ganz alleine tun muss." antwortete Nathan, wärend er sich ins Cockpit begab. Langsam schloss es sich und die Energie fuhr hoch, bevor Nathan mit vollem Schub aus dem Hangar raste.
"Haben wir uns richtig entschieden ihn gehen zu lassen?" fragte Jackson noch etwas verwirrt.
"Ich bin dessen sicher. Nathan wird Tina für uns beide rächen und trozdem zurück kommen." antwortete Thomas.
"Was machst du jetzt in der nächsten Zeit?"
"Den Sprungantrieb reparieren. Was sonst?"
"Brauchst du mich da so unbedingt?"
"Geh schon, Mann. Geh zu ihr. Ich komm irgendwie klar. Und ich bin der Letzte, der dir Steine in den Weg wirft."
"Danke, Mann." sagte Jackson noch schnell, bevor er sich genauso schnell aus dem Hangar begab.

Tatsächlich hatte der Techniker recht gehabt. Der Enforcer war schwerer zu kontrollieren als alle Mechs die Daniel jemals zu vor gesteuert hatte. Die Schubkraft war wahnsinnig. Damit könnte er Schwertschlägen ausweichen, selbst wenn sie aus nächster Nähe und unvorbereitet kämen. Von der Tatsache, dass Nathans Schusswaffen nun völlig nutzlos waren einmal ganz zu schweigen. Daniel fühlte sich in diesem Mech fast wie Gott oder wie Satan, so ganz sicher war er sich darüber noch nicht. Im Endeffekt war ihm das auch egal. Das einzige was zählte war sein Sieg über Nathan. Selbst wenn es auch sein Leben kosten würde. Falls Katharina den Eingriff nicht überstehen würde, wäre ihm das ohnehin egal. Troz allem konnte Daniel nicht verhindern, dass ihm einige Tränen über das Gesicht liefen bei dem Gedanken daran. Es war nun mittlerweile nicht mehr weit bis zum Nebel. Ab dann war diese Suche eine reine Glücksache. Wobei Daniel sich sicher war, dass ein Titan dieser Ausmaße auch in einem solchen Raumnebel nicht allzu schwer zu finden wäre. So kurz vorher fiehl Daniel nun auf, dass er nichts wirkliches über die offensiven und defensiven Fähigkeiten seiner Maschine wusste. Aber eigendlich war ihm das auch egal. Die Maschine war mit einem Driversystem und Buster-Schwertern ausgerüstet. Das war alles was er direkt wissen musste. Plötzlich kam etwas aus dem Nebel. Eine Maschine, ein Mech. Genauer gesagt, der Incubus. Der Mech, den Daniel die ganze Zeit gejagt hatte. Einige Meter davor stoppte Daniel ab. Und auch Nathan ließ sich Zeit damit einen ersten Schritt zu tun. Er war überrascht von der Maschine, die er da vor sich sah. Identifizierte sie jedoch an hand der weißen Aufschrift direkt als Feind. Eventuell sogar als Daniel und als sich auf beiden Seiten Kom-Fenster öffneten, war Nathan sich entgültig sicher. Beide hatten sie einen Blick, der Willensstärke und Hass in seiner reinsten Form zeigte. Dieser Kampf würde gewiss nicht einfach. Ganz und gar nicht und das für keinen von beiden. Das letzte Zusammentreffen war nun gekommen. Entgültig. Dessen waren sich sowohl Nathan, als auch Daniel sicher.

Kapitel 29 - Hatred:

"Wie lange ist es nun schon her, dass wir beide uns alleine Gegenüberstanden? Ein Jahr? 2 Jahre?" fragte Daniel.
"Es sind genau 8 Jahre."
"So viel Zeit ist vergangen und du hast immer noch deine Einstellung zu dem was wir von SOUL tun nicht geändert, selbst wenn es das Leben einer jungen Frau und meins gleich dazu zerstört."
"Zumindest seid ihr beide noch am Leben."
"Die Frage ist nur wie lange noch. Und aus genau dem Grund, werde ich das tun, was ich schon bei unserer ersten Begegnung hätte tun sollen. Ich werde dich töten."
"Bevor du das versuchst, will ich dass du weißt, wen DU getötet hast, als du zugelassen hast, dass mein Transporter beschossen wird. Sie war für uns alle eine emotionale Stütze, hat einfach nur ihre Musik leben wollen und hätte es zu vielem bringen können. Klingelt da bei dir was? Ich hoffe es, denn die Person, die du auf dem Gewissen hast ist Tina!"
"Katharina hatte es noch gesagt, bevor du sie zu dem gemacht hast, was sie jetzt ist. Es war ein Unfall."
"HALT´S MAUL!" schrie Nathan plötzlich wärend er die Armpanzerung zu den Puls-Werfern transformierte und sie auf den Enforcer richtete.
"HALT DU´S DOCH!" schrie Daniel noch zurück bevor Nathan zu Feuern begann. Und erst jetzt wich Daniel zur Seite und das mit einer Geschwindigkeit, die so hoch war, dass es Nathan kurzzeitig schockierte. Dann gab Daniel vollen Vorwärtsschub und raste mit dem Enforcer direkt auf den Incubus zu. Als er in Schlagweite war zog Daniel eine der 4 Nah-Kampf-Waffen, welche zu einem Energie-Buster-Schwert wurde und schlug schlagartig von unten nach oben zu. Nathan wich um wenige Milimeter nach hinten und blockte den darauf folgenden Schlag von oben nach unten mit einer Energie-Klinge am Arm ab, dann stießen sich beide wieder ab und Nathan nahm den Enforcer wieder mit den Puls-Werfern unter Feuer. Daniel wich ein weiteres mal zur Seite und baute in dem anderen Arm einen Feuerball auf, der sich als ganzer Feuerstrahl herraus stellte. Nathan wich nach unten und ging direkt auf den Enforcer mit seinem eigenen Buster-Schwert los. Daniel stürmte ebenfalls mit vollem Schub auf Nathan los. Als die beiden Schwerter aufeinander trafen bildete sich kurz ein heller Lichtblitz und auch als die beiden sich abstießen und das ganze noch einmal versuchten, endete das ganze mit dem zusammentreffen beider Schwerter und einem kurzen Lichtblitz.
"Sieh dich an Nathan. Du stehst mir alleine gegenüber und hast nicht die geringste Chance. Bald ist die Rache mein!" schrie Daniel als er kurz zurück wich, sein Schwert verstaute und den Incubus dann mit vollem Schub rammte. Dabei beschleunigte er beide Mechs extremst, so dass sie sehr bald beide in den Nebel rasten. Sehr plötzlich und durch den blauen Raumnebel kaum zu erkennen krachte etwas in einen der enormen Eisbrocken. Es handelte sich dabei um den Incubus und den Enforcer, wobei der Incubus zuerst mit dem Eis kollidierte. Ein kleinerer Krater entstand an dieser Stelle und Risse zogen sich durch den gesamten näheren Bereich des kilometergroßen Eis-Fragments. Daniel stieß sich schnell nach hinten ab und begann dort in einer der Hände eine gewaltige Energie-Kugel aufzubauen, die in einem nocheinmal doppelt so großen Energie-Strahl endete. Nathan richtete den Incubus schnell auf und wich nach oben. Der Strahl traf stattdessen den Eisblock und sprengte ihn in mehrere kleinere Fragmente, die zusätzlich in Rotation und Bewegung versetzt waren und nun mit anderen Eisbrocken in der Umgebung kollidierten. Herraus ragende Teil splitterten einfach ab und spießten andere Eisfragmente in der Umgebung auf. In mitten dessen führten Daniel und Nathan einen Nahkampf mit ihren beiden Busterschwertern, so lange bis Nathan sich entschied zurück zu weichen und Daniel ein weiteres mal mit den Puls-Werfern unter Feuer nahm. Dieser wich nach oben und feuerte aus jedem der 5 Finger der Mechanischen Hand seines Enforcers einen mittelgroßen Energie-Strahl. Sowohl die Puls-Kanonen, als auch die Strahlen verfehlten ihr Ziel und schlugen in weitere Eis-Fragmente ein, welche daraufhin wieder in noch kleinere Stücke zersplitterten. Nathan zog nun schnell wieder sein Busterschwert und schlug von links nach rechts damit zu, aber Daniel war mit dem Enforcer einfach zu schnell, so dass er ohne weitere Probleme nach hinten ausweichen konnte, wo er in einer Hand eine Energie-Kugel und in der anderen eine Feuerkugel aufbaute.
"Die Macht der Energie und der Pyrokinese. in meinen Händen." murmelte Daniel noch bevor er beides als Strahlen auf den Incubus abfeuerte. Nathan wich schnell nach hinten und dann nach unten aus, wo er sich versuchte hinter einem Eisbrocken zu verstecken. Die beiden Strahlen trafen in der Mitte aufeinander und verbanden sich zu etwas, dass aussah wie blaue Flammen und diese waren es auch, die die größte der 3 Explosionen hinter ließen. Jetzt hatte Daniel sie verstanden. Die Hauptfähigkeit seines Mechs bestand darin Energetische und Pyrokinetische Angriffe zu einem zu verbinden und sowohl die eine, als auch die andere Wirkung damit zu erzielen. Nun, nachdem Daniel das wusste, war Nathan verloren. Dessen war Daniel sich zumindest sicher.

Es hatte eine Weile gedauert, bis die Vorbereitungen getroffen waren, aber letzten Endes wurde Katharina in einen Bereich für Operationen transportiert. Dabei mussten sie sowohl vorsichtig als auch schnell sein. Vorsichtig, da sie ein zu grobes Vorgehen weiter verletzen konnte und schnell, da man nicht wusste, wie lange sie das troz aller Lebenserhaltenden Maßnahmen noch aushalten konnte. Man legte sie auf dem Bauch ab, da der Operationsbereich im Rücken lag. Ganze 5 Chirurgen arbeiteten an diesem hochkomplizierten Eingriff und jeder davon ließ sich von 2 Helfern unterstützen. Und so begann der Hauptarzt den Rückenbereich zu öffnen. Alleine das überstieg den Grad dessen was Drake ertragen konnte. Es war einfach zu spannend für ihn und außerdem stand er nur im Weg rum, weshalb er sich entschied die Krankenstation zu verlassen und draußen zu warten. Selbst einem Menschen seines Kalibers waren nun alle Scherze vergangen und das obwohl er es sonst schaffte über den Tod von hunderten Soldaten in einer großen Schlacht noch zu lachen. Aber meistens kannte er keinen einzigen davon und dann nur flüchtig. Dies war das erste Mal, dass es jemanden von seinem Team direkt getroffen hatte. Das nahm ihn mit. Mehr als Drake jemals zugeben wollte. Und wofür war das alles geschehen? Um ein System zu schützen in dem das eigene Volk abgeschlachtet wurde. Drake hatte einen Entschluss gefasst. Wenn das alles vorrüber wäre würde er bei SOUL aufhören. Egal was er dann tun würde, bei SOUL würde er nicht mehr arbeiten. Dessen war er sich nun mehr als nur sicher.

Nathan hielt sich immer noch hinter einem Eisfragment versteckt. Was war das gerade eben gewesen? Blaue Pyrokinese? So etwas hatte Nathan noch nie zuvor gesehen. Pyrokinese und Energie, die sich verband und die Wirkung potenzierte. Das machte Daniel nicht ungefährlicher. Nathan hatte jedoch sein Ziel immer noch klar vor Augen. Das Ende von Daniel war für ihn die höchste momentane Pflicht und aus genau dem Grund verließ Nathan sehr bald sein Versteck und nahm den Enforcer direkt mit der Photonen- und der Quanten-Kanone unter Feuer. Daniel wich jedoch schnell zur Seite und ließ einen weiteren Feuerstrahl auf den Incubus los, bevor der wie zuvor auch eine Feuer und eine Energie-Kugel zusammen führte. Das ganze verband sich wie erwartet zu etwas, was wie eine blaue Feuerkugel aussah und ohne weitere Umwege feuerte Daniel das ganze ab. Obwohl Nathan zur Seite wich begann ein geringer Teil der Oberfläche des Incubus zu schmelzen, so viel Hitze strahlte das Gebilde ab. Und als es in den Eiskristall hinter den beiden Einschlug, zeriss es ihn vollständig. Die unzähligen kleinen Splitter regneten in alle Richtungen, so dass Nathan ihnen sogar ausweichen musste. Zeitgleich dazu zog Daniel einen der beiden Stäbe auf dem Rücken des Enforcers und setzte ihn wie eine Energie-Sense ein. Nathan wich nach oben aus und blockte dort einen Schwertschlag von Daniel mit seinem eigenen Schwert.
"Wieso hast du Tina getötet? Sie hatte dir doch nichts getan!" sagte Nathan durch die Kom, wärend er die Sense mit dem anderen Schwert abblockte.
"Zum 3ten Mal. Es war ein Unfall!" sagte Daniel als er zurück wich und ein Feuer aus vielen kleinen Energie-Projektilen auf Nathan los ließ. Nathan schützte sich mit den Energie-Flügeln und feuerte mit den Tachyon-Blastern, bevor er die Klingen-Drohnen startete.
"Ich weiß. ABER EIN UNFALL DEN DU VERSCHULDET HAST!!!" schrie Nathan ihm plötzlich entgegen als die Drohnen hinter dem Eis auftauchten und den Enforcer mit Strahlen-Kanonen unter Feuer nahmen, denen Daniel mehrfach zur Seite und nach oben auswich. "Tina hatte niemals etwas bösartiges im Sinn. Sie wollte nicht einmal wirklich mit uns mit. Das System hat sie dazu gezwungen. Sie wollte nur ihre Musik machen und war darin talentiert. SIE HATTE ES NICHT VERDIENT ZU STERBEN!!!" schrie Nathan bevor er mit dem Schwert zuschlug, aber nur auf das von Daniel traf.
"Und was ist mit Katharina? Sie hat auch nicht verdient was sie bekommen hat." sagte Daniel als er nach hinten wich.
"Sie war bei SOUL. Alleine deshalb ist sie selbst schuld daran." antwortete Nathan ihm, als sie beide einen weiteren Angriff starteten und sich ihre Schwertschläge gegenseitig blockierten.
"Sie war niemals für das Schlachtfeld geeignet. Dafür war sie einfach eine viel zu liebenswerte Person und jetzt, wird sie sterben, durch deine Schuld."
"Lass mich mit deiner elenden Polizei-Schlampe in Ruhe!" schrie Nathan, als er sich zurück zog und die Drohnen einen weiteren Angriff starten ließ. Dieses mal schützte Daniel sich jedoch mit einer Energie-Kugel um den Mech.
"ICH WERDE DICH TÖTEN!!!" schrie er als sich die Energie-Kugel wie eine Schockwelle weiter ausbreitete und die Klingen-Drohnen vernichtete. "ICH BRING DICH UM, NATHAN!!!" setzte er noch nach wärend er ähnlich wie Kane zuvor beim Faceless beide Stabwaffen zu einer einzigen rießigen Energie-Sense kombinierte und damit auf Nathan zustürmte.
"UND ICH WERDE DICH TÖTEN!!!" schrie nun Nathan als auch er mit beiden Buster-Schwertern auf Daniel zustürmte. Eine weitere gewaltige Schockwelle bildete sich als die Waffen aufeinander trafen, welche weitere Eisbrocken in der Umgebung einfach zu verglichen winzigen Fragmenten zerfetzte.

Jacksons letztes Zusammentreffen mit einem Mädchen in einer solchen Form war nun schon einige Monate her. Das lag vor allem daran, dass er sich alleine mit 5 anderen Kerlen und gerade einmal Helena auf einem superschweren Titan aufhielt. Umso aufgeregter war er darüber, denn er wusste nicht wann er das nächste mal ein anderes Mädchen antreffen würde. Er war sogar so aufgeregt, dass er gegen die Tür klopfte anstatt die Türklingel zu benutzen, wie es normale Menschen taten. Niemand öffnete und das machte Jackson sorgen, so dass er nach 3 weiteren Versuchen die Klingen zu verwenden einen echten Klopf- und Klingelterror begann, so lange bis Helena die Tür öffnete.
"Was ist denn mit dir los? Hast du etwa wieder geweint?" fragte Jackson direkt als er Helena ins Gesicht sehen konnte, denn man konnte es ihr ansehen. Direkt darauf begann Helena ein weiteres mal in Tränen auszubrechen. Sie versuchte noch dagegen anzukämpfen, aber als Jackson sie umarmte und sie zu sich zog, vergas sie das einfach. "Ist schon in Ordnung. Nur weil ich fast ein Drittel größer und breiter bin, musst du nicht irgendwas beweißen. Hey, ruhig. Ganz ruhig. Du bist hier sicher, ich passe auf dich auf."
"Ich schon. Aber Tina nicht. Eigendlich war ich in der Schusslinie und sie ist gestorben um mich zu retten. Ich bin daran Schuld. Dabei wäre es besser andersrum gewesen. Ich hätte bei ihrer Rettung sterben sollen."
Jackson schreckte bei dieser Aussage auf. Dann packte er sie an den Schultern und hielt sie vor sich, so das er ihr direkt in die Augen sehen konnte, wenn er so eindringlich wie möglich mit ihr sprach.
"So darfst du auf keinen Fall je wieder denken."
"Aber alles was ich kann, konnte Tina 1000 mal besser als ich."
"Das ist völlig egal. Du bist ein Mensch. Sei stolz darauf. Du bist es genauso wert hier zu sein und zu leben wie Ich, Thomas, Jakob, Ray, Julian, Nathan und genauso wert wie Tina es war. Und sie wusste das. Deswegen hat sie dich gerettet, deswegen nimm dieses letzte Geschenk von ihr noch an und lebe." Jackson war sich sicher, dass er alles mit jedem Wort nur noch schlimmer machte und diese Vermutung bestätigte sich für ihn als Helena ein weiteres mal in Tränen ausbrach. Aber was sie von ihm dachte, war jetzt völlig egal. "Versprichst du mir nie wieder sowas zu denken?" fragte er nun so freundlich er konnte, wärend er so sanft es seine Arbeiterhände zuließen über ihre Wange strich und ihre Tränen aus dem Gesicht wischte. Helenas schnelles, hektisches nicken sollte ihm für´s erste als Antwort reichen. Dann drehte Jackson sich zur Tür um.
"Wo willst du hin?"
"Dir ein paar Tage oder Wochen Zeit geben. Du bist noch nicht bereit. Und bis du es bist, werde ich auf dich warten."

Nathan wich einem weiteren Schwertschlag von Daniel aus und startete die Bat-Drohnen. Daniel seiner Seits ließ einige Pyro-Energie-Bälle auf den Incubus los, wärend er dem Puls-Kanonen-Feuer der Drohnen zur Seite auswich und 2 der beiden Schwerter zog, von denen eines zum Energie- und eines zum Feuerschwert wurde. Damit blockte Daniel die darauf folgenden Schwertschläge von Nathan. Dann ließ er die Schwerter plötzlich los und richtete die Handfläche seines Enforcers auf den Kopf des Incubus, wo er einen Feuerball aufbaute und versuchte ihn aus nächster Nähe abzufeuern. Nathan ließ jedoch ebenfalls seine Schwerter einfach los und bog mit dem Arm des Incubus den des Enforcers nach oben, so dass der Feuerball wiederum nur in einen Eisbrocken einschlug. Wärend Daniel den anderen Arm des Incubus packte um ihn zu demobilisieren formierte Nathan die Bat-Drohnen um den Enforcer. Als er jedoch angreifen wollte gab Daniel vollen Schub und beide Mechs krachten durch die enorme Beschleunigung durch ganze 4 Eis-Brocken, drehten sich mehrmals um die eigene Achse und blieben dann an einem weiteren Eis-Fragment hängen. Der Incubus schlug dabei mit dem Heck als erster ein. Der Enforcer packte mit einem Arm den Torsopanzer des Incubus und riss ihn mit aller Kraft einfach ab, wärend er mit der anderen Hand nach einem der beiden Stäbe griff und eine Energetische Spitze ausfuhr, so dass die ganze Waffe zu einem Speer wurde. Wieder einmal war es eine Schachmatt-Situation für Nathan. Jetzt war er ganz der Gnade von Daniel ausgeliefert, der nun nur noch den Speer durch das Cockpit rammen musste. Plötzlich meldete sich jedoch bei Daniel ein Annährungsalarm. Ein weiteres, wenn auch kleineres Eisfragment bewegte sich auf das zu auf dem die beiden kämpften und drohte beide Mechs zwichen sich zu zerquetschen. Bevor das geschehen konnte startete Daniel nach oben. Nathan dagegen wich nach unten aus. Beide schafften es dem schweren Schicksal zu entkommen, bevor das kleinere Eisfragment mit dem größeren kolidierte und sie beide zersplitterten. Wärend Daniel sich mit einer Energie-Kugel vor den teils schnellen, spitzen Bruchstücken schützen konnte, musste Nathan ihnen allen einzelln ausweichen und wurde dabei von einem stumpfen Bruchstück direkt am Cockpit getroffen und nach hinten geschleudert. Nicht nur, dass die Panzerung verbogen wurde und Nathan ein gutes Stück entgegen kam, der Incubus drohte gegen einen weiteren Eisbrocken zu krachen und dort zerquetscht zu werden. Nathan baute schnell eine Energie-Klinge am Arm des Incubus auf und zersägte das Eis vor sich, bevor er seinen Mech abfing. Wenige Milimeter vor einer Kollision. Dabei war ihm Daniel entgangen, der nun über dem Incubus mit der gewaltigen herabstürzte und dabei zuschlug. Nathan wich so weit zurück wie es noch möglich war und krachte in das Eis, vemied aber so, dass die Sense ihn selbst traf. Der vordere Teil des Incubus wurde jedoch um einen recht tiefen, vertikalen Spalt von Kopf bis Beinansatz erweitert. Die Cockpitpanzerung wurde dabei völlig abgerissen, so dass Nathan selbst nun völlig frei zugänglich für weitere Angriffe war. Bevor Daniel jedoch ein weiteres mal zuschlagen konnte zertrennte Nathan mit 2 Energie-Klingen die Sense und die Bat-Drohnen formierten sich um den Enforcer. Die anfänglich erwartete Schachmattsituation für Daniel wendete sich jedoch schnell wieder, als er mit einem Pyro-Energetischen Flak-Feuer um sich schoss und die Drohnen vernichtete bevor sie Feuern konnten. Dann zog er schnell eine weitere Nah-Kampf-Waffe, welche sich als Pyroenergetisches Buster-Schwert herrausstellte und schlug von oben nach unten zu, womit der den rechten Arm des Incubus abtrennte. Als er nun einen weiteren Energieball auf den Incubus aus nächster Nähe abfeuern wollte, sah er sich mit einer weiteren Eiskugel hinter sich konfrontiert, so dass Daniel sehr bald nach oben auswich und Nathan völlig seinem Schicksal überließ als die beiden Eis-Gebilde miteinander kollidierten und Nathan, sowie seinen Mech eigendlich zwichen sich zerquetscht haben mussten. Daniel begann zu lachen. Er hatte so eben Nathan besiegt. Entgültig. Zumindest dachte er das. Nathan war ähnlich wie letztes mal nach unten ausgewichen anstatt nach oben. Er begann die Schäden an seinem Mech zu überprüfen. Die Prisma-, sowie die Quanten- und Photonen-Kanonen waren zerstört, die kleinen Drohnen waren zerstört, ein Arm fehlte völlig, was den Verlust von 2 Puls-Werfern bedeutete und das Cockpit war nach vorne hin offen. Ab jetzt musste Nathan mehr denn je aufpassen was er tat. Daniel sah wärend dessen auf sein Gravidar und stellte es auf optische Sensoren um, da alles andere im Nebel gestört wurde. Der Optische Sensor zeigte ihm ca. 5 Objekte die er als Mech identifizierte und 2 die er als die Ethernal Darkness identifizierte. Verursacht durch die vielen Reflektionen des Lichtes an den Eisbrocken. Und auch wenn Daniel so keine Positonen feststellen konnte, erkannte er dennoch, dass Nathan noch am Leben war.
"Ich dachte du wolltest mich töten Nathan. DANN KOMM HER DU FEIGES STÜCK DRECK!!!" schrie er durch die Kom wärend er sich auf die Suche machte.

Es war nun schon mindestens 2 Stunden her, dass Drake etwas von Katharinas Operation gehört hatte. Das konnte nichts gutes bedeuten. Und obwohl es beinahe ewig zu dauern schien, blieb Drake vor dem Operationsraum der Krankenstation sitzen. Er kämpffte sich durch, gegen alle Panikzustände und Bedürfnisse zu Verschwinden. Plötzlich öffnete sich die Tür. Es war der leitende Arzt.
"Und was ist jetzt?" fragte Drake schnell und hektisch.
"Sie ist völlig außer Lebensgefahr. Unsere Behandlungen verliefen besser als ich erwartet hatte. Seit einer Stunde ist ihr Rückenmark in Ordnung und seit gerade eben sind die anderen Verletzungen regeneriert. Noch ca. 10min. dann können wir sie aus ihrem Comatösen Zustand erwecken. Dann wird sie ganz die Alte sein."
Beinahe außer sich vor Freude stürmte Drake zur nächsten Kommunikationsanlage und versuchte Daniel zu erreichen. Es war ihm jedoch nicht möglich. Außer Störgeräuschen bekam er keine Rückmeldungen und selbst eine Rekalibrierung schien völlig nutzlos. In der Zeit machte der Arzt seine Ankündigungen war und weckte Katharina auf. Noch etwas verwiirrt und schockiert begann sie sich um zusehen. Sie suchte nach Daniel, aber fand ihn nicht nur Drake war da und der trat in genau dem Moment wutentbrannt gegen die Kom-Konsole und brach dann in Tränen aus.
"Drake was ist los? Und wo steckt Daniel?" fragte Katharina ihn.
"Daniel? Der ist da draußen und versucht gerade seinen alten Freund zu töten!" brachte Drake noch raus, sehr zu Katharinas Schock, denn genau das war es was nicht wollte und niemals gewollt hätte. "Ich hab ihn versucht zu erreichen, aber wenn er in dem Raumnebel ist und dort kämpft, ist es unmöglich zu ihm durch zukommen. Aber es gibt eine Lößung." stellte Drake nun viel ruhiger als vorher fest. "Doc. Was meinen sie? Kann ich sie mitnehmen?"
"Ich weiß ja nicht so recht, sie ist gerade erst."
"Es geht ihr um Leben und Tod!!!" schrie er den Arzt an, der lediglich schockiert nickte. Ohne Katharina, die gerade die nötigste Kleidung trug um nicht nackt durch das Schiff zu rennen, Zeit für irgendetwas zu geben nahm Drake sie mit in den Hangar, wo er ohne zu fragen mit ihr einen der beschädigten Mechs nahm und startete. Nun zählten Sekunden um entweder Daniels Leben oder das von Nathan zu retten, vorrausgesetzt es wäre nicht schon längst zu spät.

"Flucht wird dir auch nichts helfen, Nathan. Ich werde nach dir suchen und dich dann töten, genauso wie du es mit Katharina getan hast." sagte Daniel wärend er weiter durch das Eisfeld flog und sich umsah. Nathan hatte sich derweilen einen sicheren Platz gesucht, wo er er über seine weitere Taktik nachdenken konnte. Er sah sich um und überlegte wie er die Umgebung als Schutz nutzen konnte. Aber eines musste selbst Nathan sich nun eingestehen. Die Chancen standen wirklich nicht gut. Und dennoch. Daniel hatte Tina sterben lassen und das würde er ihm niemals vergeben.
"Ich hab dir schon mal gesagt, dass du mich mit deiner dämlichen Schlampe in Ruhe lassen sollst." sagte Nathan nun über die Kom, wärend auch er sich aus seiner Deckung begab.
"So hast du es immer gemacht, wenn dir die Argumente ausgegangen sind. Man solle dich in Ruhe lassen, ansonsten würdest du Gewalt gebrauchen. Und aus genau dem Grund ist dieses System richtig. Es verurteilt Leute wie dich!"
"Und übt regelmäßig Gewalt an Unschuldigen aus!"
"Nur weil deine genauso kriminelle Freundin krepiert ist, ist das kein Grund das System zu verteufeln."
"Sie war auch deine Freundin. Zumindest hat sie sich immer um dich gekümmert, wenn es dir dreckig ging, wegen deinem Alten."
"Und dann ist sie einfach verschwunden als ich sie gebraucht habe und nur um Musik zu machen. Genau wie du einfach verschwunden bist. Katharina war der einzige Mensch dem ich wirklich etwas bedeutete und du hast sie einfach umgebracht. Deshalb muss ich das selbe mit dir machen, sonst kann ich nicht mehr ruhig schlafen. Nie mehr in meinem Leben." sagte Daniel wärend er um eine Ecke bog und direkt auf Nathan traf. "Da bist du ja. Aber nicht mehr lang." fügte er nun an und feuerte eine Energie-Kugel auf den Incubus. Nathan wich nach oben aus und raste an der Oberfläche des Eisbrockens entlang, wo er mit den übrigen Puls-Werfern feuerte. Daniel schützte sich jedoch einfach mit der Energie-Kugel und jagte Nathan nun einen Feuerstrahl, der von blauen Blitzen umrundet wurde entgegen, verfehlte jedoch sein Ziel. Plötzlich stoppte Nathan einfach und baute Energieklingen an beiden Beinen des Incubus, sowie am Arm auf mit denen er mehrfach nach dem Enforcer schlug. Daniel wich schnell nach hinten und blockte die Klinge am Arm mit einem der beiden Buster-Schwerter ab. Nathan nutzte jedoch diese Möglichkeit um die beiden Schwerter mit den Klingen an den Beinen zu zersägen. Daniel baute nun einen weiteren Pyroenergetischen Ball auf.
"ICH WERDE DICH TÖTEN NATHAN!!!" schrie er wieder als er feuerte. Nathan wich jedoch schnell zur Seite und schlug mit einer Energie-Klinge am Bein des Incubus zu, als plötzlich an den beiden Kegelgebilden an den Armen des Enforcers Pyroenergetische Klingen in 4 Richtungen ausfuhren. Zeitgleich begannen die Kegel zu rotieren. Damit war es Daniel nicht nur möglich die Klinge abzublocken sondern auch noch das Bein des Incubus abzutrennen. Als er mit dem anderen Rotor zuschlug wich Nathan nach hinten. Daniel folgte ihm und rammte ihn durch weitere Eisklumpen in die selbe Richtung zurück aus der die Beiden in den Nebel geflogen waren.

Mittlerweile waren Drake und Katharina nicht mehr weit vom Nebel entfernt. Drake versuchte immer noch Daniel zu erreichen, obwohl er genau wusste, dass er das nur konnte, wenn sie ebenfalls im Nebel wären. Umso schockierter waren sie beide als plötzlich der Enforcer und der Incubus aus dem Nebel schossen. Die Energie-Flügel des Incubus waren mittlerweile durch die vielen Kollisionen mit Eisbrocken abgerissen. Es war Nathan unmöglich das ganze noch zu seinen Gunsten zu entscheiden. Das war ihm klar als Daniel nach hinten zurück wich und aus dem Kampfrotor eine einzige Energie-Klinge wurde.
"Scheint so, als würde ich am Ende doch bekommen was ich wollte." sagte Daniel wärend er zu einem Stich ausholte.
"Ich werde Tina nicht hängen lassen. ICH BRING DICH UM!!!" schrie Nathan als auch er zu einem Stich mit der Energieklinge ausholte. Fast syncron schrieen sie beide als sie den schnellsten möglichen Schub gaben und aufeinander zurasten. Es trennten sie nur noch wenige Meter. Dann konnte Daniel sie hören. Er konnte Katharina durch die Kom-Anlage schreien hören und auch kurz durch das Kom-Fenster sehen. Sie war am Leben, sie hatte das unmögliche geschafft. Damit war das alles vollkommen sinnlos. Es gab keinen einzigen realen Grund mehr für ihn Nathan zu töten. Gerade einmal 2 Meter vorher brach Daniel glücklich wie wahrscheinlich in seinem ganzen Leben noch nicht seinen Angriff ab und sah zum Kom-Fenster. Plötzlich durchschlug blaue Energie das Cockpit und auch Daniel selbst am Bauch. Blut spritze gegen die hintere Cockpitwand und beschmierte sie fast vollständig, als Daniel vor Schmerzen aufschrie. Nathan hatte seinen Angriff nicht wie Daniel beendet. Er hatte ihn ausgeführt, sehr zu Drakes und Katharinas Schock hatte Nathan den Angriff durchgeführt. Zunächst brach Daniel in Tränen aus, dann Katharina und Drake. Der Schmerz war nur von kurzer Dauer. Seine Sicht verschwamm langsam und troz allem kam da langsam dieses Glücksgefühl in Daniel auf.
"Es war ein Unfall. Es war alles nur ein Unfall." sagte er schwach über die Kom-Leitung zu Nathan, der das ganze nur abnickte, bevor Daniel die Verbindung trennte.
"DANIEL, GEH NICHT; BLEIB BEI MIR!!!" schrie Katharina unter Tränen noch bevor Daniel etwas sagen konnte.
"Ich liebe dich." murmelte Daniel einfach als letztes bevor er die Augen schloss und sich dem Tod hingab. Nathan riss die Energie-Klinge nun nach oben und zerteile den Enforcer genau am Reaktor. Er konnte nicht zulassen, dass es stärkere Mechmodelle als seines außerhalb seines Teams gab. Mehrere kleinere Explosionen zerrissen den Enforcer langsam, bevor sich 2 Schockwellen bildeten und eine letzte gewaltige Kugelförmige Explosion die letzten Reste des Mechs vernichtete. Katharina schrie mehrfach unter Tränen "NEIN!" aus, bevor sie immer leiser "Das ist nicht wahr" murmelte. Drake erkannte jedoch den ernst ihrer Situation und zog sich troz Katharinas lautstarkem Protest zurück. Nathan lachte. Er lachte wie er noch nie in seinem Leben gelacht hatte und das obwohl er auf den Boden des Cockpits sah. Es war kein verstandloses Lachen. Es war ein freudiges Lachen.
"Tina. Ich hab´s geschafft. Ich hab ihn umgebracht, nur für dich." sagte er als er lächelnd den Kopf hob und sein Gesicht im Licht zeigte. Er war entspannt wie schon seit langem nicht mehr. Er begann wieder zu lachen, wärend ihm Tränen aus den Augen liefen.

Kapitel 30 - Flucht nach Rakarion:

Michael Corner befand sich gerade in seinem Büroraum um sich die Strategieen für den Angriff auf Calladria durchzusehen, als ihn die Nachricht über den Tod von Daniel auf dem Bildschirm erreichte. Er verstand es nicht. Es gab nur noch 2 Dinge für ihn zu erledigen. Und das war den Wiederstand zu besiegen, sowie die Piraten, dann hätte er das Ziel, dass er all die Jahre erreichen wollte endlich erreicht. Und dennoch nahm ihn diese Nachricht soweit mit, dass ihm das alles vollkommen egal war. Wie sollte er ohne Daniel zurecht kommen? Wie sollte er ohne Daniel in der Exekutive seine Macht auch tatsächlich ausüben? Im wesentlichen war sein ganzer Plan, der Plan der ganzen Familie Corner für immer zerstört. Genau in diesem Moment betrat Kane den Raum. In erster Linie um die Bestätigung des Angriffes abzuholen. Aber anstatt einer Unterschrift unter den Plänen fand er einen völlig fertigen Michael Corner vor, der weinte, trauerte und nicht wirklich verstand aus welchem Grund.
"Was ist denn hier passiert?" fragte Kane völlig sachlich und sah auf den Bildschirm auf dem die Nachricht noch zu finden war.
"Er hat es tatsächlich getan. Dieses elende Stück Scheiße hat meinen Sohn, das Kernstück meiner Zukunftspläne ermordet. Ich hatte immer angenommen, dass Daniel über allen Schwierigkeiten stehen würde und alle Feinde unseres Systems, auch diesen Nathan Tate, vernichten könne. Aber das konnte er nicht. Stattdessen hat Nathan Tate meinen Sohn ermordet. UND SIE HABEN IHM DIE MÖGLICHKEITEN DAZU GEBEN!!!"
"Für das was andere innerhalb meiner Firma tun, kann ich nichts. Nathan hat das alles schon lange geplant und er hat es geschafft meinen besten Wissenschaftler zu korrumpieren."
"Das ist wohl wahr." murmelte Michael Corner einsichtig. "Er hat das geplant, wie ein echter Krimineller. Aber damit kann ich mich jetzt nicht befassen. Ich muss mich um PAIN kümmern."
"Nathan Tate hat ihren Sohn ermordet." sagte Kane als er sich plötzlich hinter Michael stellte und wärend er sprach von einer auf die andere Seite ging. "Wollen sie sich nicht dafür rächen? Wollen sie ihn nicht alle Qualen der Hölle durchleiden lassen? Ist es nicht das was sie wollen?"
"Nichts würde ich lieber tun."
"Dann tun sie´s. Sie sind momentan der mächtigste Mann im Universum. Veranlassen sie einen Angriff mit allen Schiffen auf die Ethernal Darkness. Vernichten sie Nathan Tate und sein gesamtes Gefolge."
"Das würde unsere Verteidigung gegen die Truppen von PAIN zu sehr schwächen. Das kann ich nicht machen." sagte Michael Corner, der sichtbar immer mehr an der Frage verzweifelte.
"Aber ich kann ihnen einen Weg ermöglichen das zu tun was sie wollen und dennoch die Verteidigung aufrecht zu erhalten. Ich werde ihnen meinen neuesten Mech-Prototypen geben."
"Das hat doch sicher alles einen Harken. Was verlangen sie dafür?"
"Nichts weiter. Nur die Kriegsrechte, die sie bekommen haben."
"Das kann ich nicht machen."
"Was nutzen ihnen diese Rechte denn noch? Ihre Pläne sind nicht mehr umsetzbar und das ganze wird sie überfordern. Konzentrieren sie sich lieber auf wichtigere Dinge und machen sie Platz für jemanden, der nicht überfordert ist. Denken sie an ihre Rache. Denken sie daran, wie sie Nathan Tate die Eingeweide eigenhändig ausreißen werden und ihn so lange Quälen bis er in der Hölle landet und auf einer Ebene gequält wird die sie nicht einmal verstehen können. Fühlt sich dieser Gedanke nicht wahnsinnig gut an?"
"Jaaaaaa."
"Dann nehmen sie dieses Angebot an. Nehmen sie es an. Eine bessere Chance werden sie nicht bekommen."
"Ich nehme an." sagte Michael Corner so entschlossen wie noch niemals zuvor.
"Gut. Ich erwarte in spätestens 3 Tagen ihren Rücktritt und ihr erscheinen in den Prototyp-Lagern meiner Firma." sagte Kane noch bevor er lächelnd den Raum verließ und sich auf den Weg zurück zu seiner Firma machte. Tatsächlich war sein dümmlicher kleiner Bruder doch noch zu etwas nutze. Bald konnte Kane seinen Plan umsetzen. Bald konnte er eine bessere Welt ohne Konflikte und Kriege erschaffen in der alles besser wäre.

Nach einer guten Weile erreichte Nathan endlich wieder den Hangar der Ethernal Darkness. Auch wenn es im ersten Moment schockierend war den Incubus in diesem Zustand zu sehen, waren alle anderen erfreut Nathan wieder zu sehen. Und das obwohl man ihm immer noch ansehen konnte, dass er Tränen vergossen hatte.
"Erzähl mal. Was ist da draußen abgegangen?" warf Jackson ein.
"Ich hab ihn umgebracht. Das Schwein, dass Tina auf dem Gewissen hat wird auf ewig in der Hölle schmoren." gab Nathan als Antwort und schockierte damit die anderen, denn das war so ganz und gar nicht sein Stil. "Jackon, Thomas und Jakob. Wie lange werden die Reperaturen noch dauern?"
"Ich fürchte dass wir weit länger brauchen werden als wir Zeit haben." gab Jakob als Antwort.
"Ist der Sprungantrieb repariert?"
"Das hab ich grade erledigt." antwortete Thomas stolz.
"Gut, dann wirst du Jakob den Sprung zu unserem ursprünglichen Ziel berechnen. Und zwar vom ersten Punkt unterhalb des Nebels. Sag Julian, dass er Kurs darauf nehmen soll. Dannach will ich, dass du am Incubus weiter arbeitest."
"Wieso das? Ist irgendwas passiert?"
"Daniel hat einen neuartigen Mech gesteuert, der dem Incubus weit überlegen war. Hätte er nicht den Angriff aus unerklärlichen Gründen abgebrochen, wäre ich jetzt an seiner Stelle krepiert. Das heißt also es gibt Mechs die unseren überlegen sind. Und genau das darf nicht sein, wenn wir demnächst gegen sie vorgehen."
"Was soll das heißen?" fragte Ray überrascht von dieser Aussage.
"Wir werden in der nächsten Zeit, direkt nachdem unsere Ausrüstung wieder hergestellt und erweitert ist, aktiv gegen SOUL und PAIN vorgehen. Kane hatte recht. Die Menschheit ist zwar für meine Ideale von Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit noch nicht bereit, aber dann müssen wir sie ihnen aufzwingen und eine Zeit lang aufrecht erhalten. Dann werden sie selbst erkennen, wie dumm sie waren, sich dagegen gestellt zu haben." waren Nathans letzte Worte bevor er sich auf den Weg in sein Quartier machte. Bevor er die Hangartore passierte begann er zu lachen, in einem Stil wie es Leute tun würden, die in Nervenkliniken behandelt wurden.
"Irgendwie ist ihm das nicht gut bekommen." warf Ray ein.
"Nicht gut bekommen? Ich würde eher sagen, dass er gerade dabei ist völlig durchzuknallen." fügte Jackson schnell an.
"Hatte er nicht Daniel gesagt? Und dass der seinen Angriff abgebrochen hatte und er nur so überhaupt hat überleben können?" stellte Jakob nun zum Schock aller anderen fest.
"Er hat seinen ehemals besten Freund im Hass getötet." stellte Helena fest und brach dabei in Tränen aus.
"Kein Wunder, dass er sich seltsam benimmt." fügte Ray an.
"Ach quatsch. Das ist Nathan. Der schreibt nen Metalsong drüber und morgen lacht er drüber. Oder etwa nicht?" sagte Thomas voller Reue. Er sah sich verantwortlich für das alles. Er hatte das alles nur durch seine Reperaturarbeiten erst ermöglicht. Was hatte er bloß getan? Er hatte ein Monster von unvergleichlichen Ausmaßen erschaffen. Eine 4erte Macht in diesem Universum, die es nach und nach mit Finsternis erfüllen und ins Chaos stürzen würde. Schlimmer als es ein System wie SOUL oder PAIN jemals konnte.

Die Stimmung war äußerst bedrückt auf der Walls of Chaos. Beinahe jeder schien um Daniels Verlust zu trauern, selbst Leute die nichts mit ihm zu tun hatten. "Er war wirklich ein netter Junge, und hätte ins Parlament, nicht auf das Schlachtfeld gehört." war der Satz, der sich bei den übrigen 5 Team-Mitgliedern am meisten eingebrannt hatte.
"Und was tun wir jetzt?" fragte Kujiro Drake, als die beiden sich zufällig in einem Gang begegneten.
"Vollkommen egal. Aber hier bleib ich nicht mehr. SOUL und Future Corp haben das alles zu verantworten."
"Aber wo sollen wir dann hin? Zu PAIN etwa, die auch nicht besser sind? Oder meinst du ernsthaft, wir sollen zu."
"Genau das meine ich."
"Vergiss nicht, dass wir gegen ihn gekämpft haben. Ich glaube eher, dass er uns aus dem Weltall ballert oder hinrichtet wenn wir bei ihm auf dem Schiff auftauchen."
"Alles besser als in einer Gefängniszelle von SOUL zu verrotten. Ich werde auf jeden Fall dorthin gehen. Und das am besten so schnell wie möglich. Ich werde Shiro und Aimi bescheid geben und fragen ob sie uns folgen."
"Sollten wir wirklich die beiden mit einbeziehen?"
"Wieso nicht?"
"Wir wissen nichts über sie. Nur dass sie emotionslose Killermaschinen sind."
"Dann ist es für sie an der Zeit zu erkennen, dass das Leben aus mehr als dem Dienst für SOUL besteht. Ich werde sie auf jeden Fall benachrichtigen."
"Was ist mit Katharina?"
"Die werde ich einfach mit nehmen. Ob sie will oder nicht."
"Ob das so eine gute Idee ist, sie zu." sagte Kujiro als er plötzlich sehr schockiert aus dem Fenster sah und bereits erkannte dass die erste Spitze der Ethernal Darkness aus dem Nebel ragte. "Sieht nicht so aus als hätten wir allzu lange Zeit, wenn wir verschwinden wollten."
"O.K. Treib du uns ein Gefährt auf. Ich werde den anderen bescheid sagen. In 15min. sehen wir uns im Hangar. Wenn ich nicht komme oder noch einer von uns 5 fehlt startest du einfach. Wer dann dabei ist, ist dabei und wer nicht da ist, bleibt zurück." sagte Drake bevor er in die Richtung in die er ursprünglich wollte weiter rannte. Er hatte keine Zeit um Shiro und Aimi direkt abzuholen. Also zog er schnell sein PDA und baute eine Konferenzschaltung mit den beiden auf. Ohne ihre Antworten abzuwarten begann Drake zu sprechen.
"Shiro, Aimi. Wir 3 haben entschieden zum Feind überzulaufen. Und geben euch die Möglichkeit uns zu folgen. So schnell wie möglich im Hangar. Wer dann dabei ist, ist dabei und wer nicht da ist, bleibt zurück." rief er schnell ins PDA bevor er die Verbindung trennte und an Katharinas Quartier klingelte. Da sie nicht antwortete oder die Türen öffnete, begann Drake den Mechanismus kurz zu schließen. Das ganze hatte weitaus mehr Zeit in Anspruch genommen als Drake geplant hatte. Nun blieben ihm nur noch 7 weitere Minuten. Er sah sich schnell und hektisch um. Suchte nach ihr. Hatte sie etwa das Quartier verlassen? In dem Falle hätte er ein weit größeres Problem, als angenommen. Er sah sich weiter um, in jedem Bereich der Unterkunft und er fand sie. Sie saß Tränenaufgelöst in einer Ecke und versuchte sich so klein wie möglich zu machen. Sie sah zu Drake auf, der sich schnell wieder auf sein Zeitlimit besann.
"Du musst mitkommen schnell."
"Mitkommen? Wohin?"
"Frag nicht so blöde und komm einfach."
"Du gehst zu Nathan Tate. Hab ich recht?"
"Und wenn schon, komm jetzt."
"NEIN! Ich werde nicht zu demjenigen gehen, der Daniel getötet hat! NIEMALS!!!"
"Willst du lieber in einer Gefängniszelle leben? Oder öffentlich von SOUL hingerichtet werden?"
"Alles besser als dorthin zu gehen."
"Schön." sagte Drake entschlossen und zog seine Dienstwaffe. "Du kommst mit mir, ansonsten."
"Ansonsten tötest du mich? Tu´s doch. Nichts wäre mir lieber."
"Halt jetzt die Klappe und komm mit." sagte Drake abschließend als er sie am Arm packte und mit nahm.

Kujiro platzierte sich am Steuer eines relativ kleinen Bergungsschiffes. Der einzige Fahrzeugtyp, der nicht beschädigt von der Schlacht zuvor war. Noch 3min. bis zur Deadline und es war immer noch niemand im Hangar erschienen. Weder Shiro und Aimi noch Drake und Katharina. Kujiro begann die Vorbereitungen für den Start zu treffen und starte bei einer Minute die Triebwerke. Plötzlich erschien Drake zusammen mit Katharina. Er zog sie gewaltsam am Arm hinter sich her und bedrohte sie zeitgleich mit der Waffe. Erleichtert öffnete Kujiro die Zugänge seines Schiffes und wartete darauf, dass die beiden einstiegen. Plötzlich erschien jedoch auf der anderen Seite des Hangars ein gewaltiges Sicherheitsteam von mindestens 2 Männern mit schweren Waffen.
"STEHNBLEIBEN!!!" schrie einer von ihnen.
"Fickt euch meinetwegen selbst ins Knie!" schrie Drake zurück wärend er sich mit Katharina zusammen hinter einem Stapel Metall-Kisten versteckte, kurz bevor das Plasma-Feuer der Wachen begann. Es gab nun keine Möglichkeit mehr zum Fluchtschiff zu kommen. Dafür war das Sperrfeuer einfach zu gewaltig. Fast genauso plötzlich wie die Wachen am anderen Eingang erschienen waren, ließen sich nun Shiro und Aimi von der Decke genau über dem Sicherheitstrupp fallen, wo sie mit Energetisch wirkenden Schwertern zuschlugen und bereits jeweils 5 der 20 Wächter in der Mitte zerteilten und Drake nutzte schnell diese Möglichkeit um mit seiner Energiepistole einen Schuss auf einen weiteren dieser Wächter abzugeben und dessen Kopf einfach zu zerfetzen. Zeitgleich durchstach Shiro einen der Wächter mit seiner Schwertwaffe, bevor er 2 der unzähligen Schuss-Waffen der Wachen aufhob und beinahe im Alleingang die restlichen Wachen tötete. Dabei verteilten sich alle Möglichen Körperteile der Sicherheitsmänner über den gesamten Bereich direkt vor dem Eingangstor. Shiro und Aimi verstauten ihre Waffen und machten sich auf den Weg zum Transporter, als wäre gerade nicht das geringste geschehen, wärend Drake und Kujiro sich noch versuchten wieder aus ihrem Erstaunen zu besinnen. Katharina nutzte dabei die Gelegenheit um sich von Drake loszureißen und zu flüchten.
"WAS TUST DU DA?!?" schrie Drake ihr nach, als es ihm aufgefallen war.
"Ich hatte es dir gesagt. Ich werde nicht mit kommen." sagte sie noch bevor sie den Hangarbereich verließ, wo sie von 2 weiteren Wächtern abgefangen und abtransportiert wurde. Zeitgleich betrat auf der anderen Seite ein noch größerer Sicherheitstrupp den Raum. Wärend Drake schockiert reagierte, zeigten Shiro und Aimi überhaupt keine Reaktionen.
"Keine Sorge. Der Bereich ist vermint." sagte Shiro noch bevor eine gewaltige Explosion, die aus dem Bodenbereich kam, die Wachen zerriss und die 3 nun ungestöhrt an Bord gehen und starten konnten, wärend Blut und teils von der Explosionshitze verbrannte Organe und Körperteile auf den Boden platschten. Schlagartig verschwand das Bergungsschiff aus Hangar und Reichweite der Walls of Chaos.

Um sich nicht unnütz vor zu kommen, begann Jackson sich um die Reperaturen am Undead zu kümmern, wenn es schon sonst niemand tat. Immerhin war für diesen Mech keine Aufrüstung geplant. Thomas folgte ihm nur wenig später. Wärend dessen setzte sich das Schiff in Bewegung und verließ den Nebel so wie Nathan es gesagt hatte. Wärend Julian das Schiff durch die Irrwege des Eisfeldes manövrierte, wie es nur wenige besser könnten, betrat Nathan die Brücke. Neben Julian befanden sich noch Jakob auf der Brücke, der immer noch den Sprung berechnete, sowie Ray, der die Kammpffsysteme für den Notfall besetzte.
"Wie lange wird es noch dauern?" fragte er.
"Ich schätze noch 15 Minuten." antwortete Jakob an Julians Stelle, der angestrengt darauf hoffte, dass keiner der Eisbrocken im letzten Moment das Schiff streifen würde. Plötzlich schreckte er auf.
"Nathan. Da kommt ein Bergungschiff von dem Dreadnought." sagte er schnell.
"Es sendet eine freundschaftliche Grußbotschaft." fügte Ray an bevor Nathan eine Order geben konnte. "Sie wollen andocken, bevor wir springen und mit uns sprechen."
"Es sind 4 Personen auf engstem Raum an Bord." sagte Julian.
"Das scheint kein Trick zu sein. Da wollen wirklich welche zu uns über laufen." stellte Jakob fest.
"Sagt Jackson und Thomas, dass sie den Hangar auf Ankünfte vorbereiten und sich bewaffnen sollen. Ich bin schon auf dem Weg. Für euch 3 gilt immer noch das selbe wie vorher auch. Wir springen sobald es die Berechnungen zulassen." sagte Nathan, bevor er die Brücke verließ. Jakob widmete sich direkt wieder seinen Berechnungen, wärend Ray sich versuchte in das IGN, das InterGalaktische Nachrichten-Netz zu hacken und sich über die Lage zwichen SOUL und PAIN zu informieren.

"Da ich mich auf Grund meiner momentanen persönlichen Situation nicht in der Lage sehe, das Amt zu erfüllen nutze ich den Artikel 88 der Kriegsrechte um sie auf eine Person meiner Wahl zu übertragen. Und diese Person ist Kane Willson. Ich selbst trete hiermit von diesem Amt zurück, der Rat hat bereits zugestimmt, daher wird die Übertragung mit der Ankündigung und Veröffentlichung wirksam." konnte man überall Michael Corner in den IGN sagen hören, wärend er selbst bereits auf dem Weg zu Future Corp war um Kanes Teil der Vereinbarung einzulösen. Kane erwartete ihn in einem der letzten Stockwerke, dort wo Geheimwaffen versteckt gehalten wurden.
"Mr. Corner. Ich habe sie bereits erwartet." sagte Kane so ruhig wie meistens.
"Haben sie was ich will?"
"Gewiss doch. Gleich durch diese Tür." sagte Kane und deutete auf eine gewaltige Tür, welche die beiden wie Ameisen aussehen ließ. Die Tür führte zu einem noch viel größeren Raum, der jedoch finster war und es unmöglich machte zu erkennnen, was genau sich darin befand. Kane führte Michael auf eine Metallbrücke in deren Mitte sie stehen blieben. Dann gab er ein Handzeichen und eine Reihe Scheinwerfer begann auf einen gewaltigen Mech zu leuchten, der mindestens 10 mal so groß zu sein schien wie ein Mech es normaler Weiße war.
"Ist das der Bruticus?" fragte Michael Corner verwirrt.
"Er ist unser neustes Mech-Modell und sollte in der Lage sein es ohne Probleme mit ganzen Flotten aufzunehmen. Genau das richtige, wenn sie gegen Nathan Tate kämpfen wollen." sagte Kane.
"Und sie überlassen ihn mir einfach so?"
"Sie haben ihren Teil der Abmachung bereits eingehalten, Mr. Corner. Das war alles was ich wollte. Außerdem ist es in meinem Interesse, wenn sie die Feinde meiner neuen Ordnung ausschalten und mir so die lästige Drecksarbeit abnehmen. Wenn sie mich nun entschuldigen. Ich habe mich um Kriegsführung und wichtige andere Staatsgeschäfte zu kümmern." sagte Kane als er den Raum verließ. Michael musterte den Bruticus noch einmal genau. Dann begann er zu lachen. Nicht mehr lange und er könnte sich an Nathan Tate und dessen ganzer kriminellen Vereinigung rächen. Nicht mehr lange.

Das Schiff von Drake, Kujiro, Shiro und Aimi befand sich bereits im Hangar als Nathan eintraf. Als die Eingänge sich öffneten fiehlen die 4 Nathan direkt vor die Füße. Ein äußerst bizarrer Anblick für alle Außenstehenden, selbst wenn man bizarres gewohnt war.
"Ein noch kleineres Schiff hast du nicht nehmen können?" fragte Drake Kujiro, der in dem Haufen ganz unten lang und das Gewicht der anderen 3 tragen musste.
"Das war das einzige dass möglich war." antwortete der ruhig. "Könntet ihr jetzt bitte alle von mir runter gehen?" fragte er dann und die 3 begannen sich aufzurichten und Nathan gegenüber zu treten, der das ganze bisher völlig kommentarlos hingenommen hatte. Er wusste auch ganz genau weshalb. Diese 4 Piloten waren die selben, die zuvor mit Daniel zusammen versucht hatten hin zu töten.
"Was wollt ihr hier? Einen Sabotageakt verüben? Ein direktes Mann gegen Mann-Duell gegen mich oder was?"
"Nein in keiner Weiße." sagte Kujiro.
"Wir sind hier um uns dieser Wiederstandsgruppe gegen das System anzuschließen." warf Drake schnell ein.
"Wir sind lediglich Flüchtlinge."
"Flüchtlinge mit sehr starken Waffensystemen." gab nun Shiro zum Besten. "Es gibt nur einen Grund für Flüchtlinge so etwas auf zufahren. Und der ist ein direkter offener Kampf mit den Truppen von SOUL."
"Und selbst wenn es so wäre. Ihr habt mich ein paar Tage vorher noch versucht zu killen. Ich werde euch ganz sicher nicht bei mir aufnehmen. Quetscht euch in eure Blechdose zurück und verschwindet. Ich kann euch nicht vertrauen. Ihr seit von SOUL, ihr könntet genauso gut Spitzel sein, oder persönliche Racheakte gegen mich starten. Haut ab."
"Das ist die eine Sichtweiße. Die andere ist allerdings, dass unsere Wiederstandsaktion scheitern wird ohne noch ein paar qualifizierte Piloten und neues Material." warf nun Ray ein, der mit einem PDA in der Hand das Schiff betrat. "Kujiro Shinji. Gilt als eins der Vielversprechensten Wunderkinder des Militärs. Es gibt eigendlich im Kampf nichts was er nicht gegen den Feind benutzen kann und das auf einem Level den selbst einige Generäle niemals erreicht haben. Shiro Agaki und Aimi Edo. Ein gefürchtetes Assasinen-Duo, dass jedoch auch im Mech-Kampf immer in perfekter zusammenarbeit agiert. Und zu guter letzt haben wir da noch Drake Ryan. In den Slumms von Crematoria aufgewachsen, weiß er neben seinen über dem Durchschnitt liegenden Fähigkeiten im Mech-Kampf noch einiges über das Knacken von Verriegelungen und den Diebstahl."
"Moment. In den Slums von Crematoria sind wir beide auch aufgewachsen." warf Thomas ein und Jackson nickte es ab.
"Jeder von uns hat irgendein Nebentalent, dass euch weiter helfen kann. Es wär einfach wahnsinnig uns wieder weg zu schicken." sagte nun Kujiro.
"Ich hab da allerdings immer noch eine Frage. Warum seit ihr hier? Ich habe viele eurer Leute getötet und Daniel macht da keine Ausnahme." warf Nathan noch schnell ein.
"Kannst du damit mal aufhören? Wir sind hier weil wir das System anzweifeln. Wir haben gesehen wie sie nur schon mit Verdächtigen umgehen. Und das können wir nicht einfach so hin nehmen. Wir sind bereit gegen das System anzukämpfen und jeder, der es mit seinem Leben beschützt hat es nicht anders verdient als dieses Leben zu verlieren. Egal wer es ist." sagte Drake und die anderen 3 nickten lediglich dazu. Bevor Nathan etwas sagen konnte ging ein Alarmsignal los.
"Verdammt, das hatte ich fast befürchtet." sagte Ray. "Sie werden uns nicht einfach so verschwinden lassen."

Sehr plötzlich und hektisch erschienen Nathan und Ray wieder auf der Brücke. Dort konnten sie die Walls of Chaos bereits sehen. Das Schiff nahm direkten Kollisionskurs auf die Ethernal Darkness und es würde sicher nicht mehr lange dauern bis sie in Waffenreichweite wären. Jakob begann immer hektischer und panischer an seinen Berechnungen zu arbeiten und das mit jeder Sekunde die verging.
"Ray. Aktivier die Kampfsysteme."
"Das ist aber nicht mehr viel."
"Egal. Alles was wir noch haben."
Ein paar Türme fuhren aus. Puls-Kanonen und die eine oder andere Plasma-Kanone. Mehr war nicht mehr übrig von den mittlerweile unzähligen Kämpfen, die sie mit der Ethernal Darkness schon geführt hatten. Die Walls of Chaos begann ebenfalls Waffen auszufahren und bereit zu machen und wenn sie erst in Feuerreichweite waren, gab es keinen Weg mehr zu entkommen, selbst mit einem Titan dieser Größe nicht.
"Julian, JETZT!!!" schrie der mittlerweile Schweißnasse Jakob plötzlich und Julian aktivierte schlagartig den Sprungantrieb. Der Wirbel, der das Wurmloch erschuf bildete sich langsam, wärend die Walls of Chaos das Feuer eröffnete. Kurz bevor die Waffen einschlagen konnten, verschwand der gewaltige Titan im Wurmloch, welches wenig später in sich kollabierte und damit die Flucht entgültig besiegelte. Das Schiff war weg, einfach verschwunden und das für alle Sensoren der Walls of Chaos. Die Mission war gescheitert. Entgültig gescheitert. Umso größer die Freude der Besatzung der Ethernal Darkness, als das Schiff ein paar Millionen Kilometer von Rakarion entfernt wieder erschien. Auf keinem der Sensoren waren irgendwelche militärischen Schiffe zu sehen, sei es von SOUL oder von PAIN. Sie hatten es geschafft. Sie waren sicher. Nathan wünschte sich jedoch insgeheim, dass Tina das alles hätte sehen können, wärend sich Drake und Kujiro wünschten Katharina und Daniel noch dabei gehabt zu haben. Nun gab es jedoch mehr zu tun als jemals zuvor. 3 ganze Schiffe mussten repariert und eins davon aufgerüstet werden, sowie 3 Mechs reperariert und aufgerüstet und 4 weitere gebaut werden. Zu diesem Zweck hatte die Ethernal Darkness Kurs auf eine Werft genommen, die groß genug erschien um den Titan aufzunehmen. Und nur der Herr Gott im Himmel wusste welche Ideen Jakob, Thomas und Jackson noch bekommen würden um weitere Aufrüstungen oder Neubauten zu erschaffen.

Kapitel 31 - Peace und Friede:

Wie hatte es nur genau so weit kommen können? Welche Fehler wurden begangen, dass Daniel sterben musste, Drake, Kujiro, Aimi und Shiro überliefen und sie nun auch noch im Gefängnis landete. Wie lautete überhaupt die Anklage? Versagen? Nichterfüllung des Auftrages? Nichtverraten der Freunde? Mittäterschaft bei Systemflucht? Sie wusste es nicht. Sie wusste nicht einmal welche Strafe sie erwarten würde, oder auf welchem Schiff sie sich mittlerweile befand. Aber das war ihr alles egal. Sie hatte nur noch ein Ziel in ihrem Leben. Den Tod. Plötzllich betrat jemand den Raum, der in mehrere durch Kraftfelder gesicherte Zellen rund um einen kleineren, nur von einer Konsole besetzten Hauptraum, unterteilt war.
"Katharina Valentine. Das ist sie." sagte ein Wachmann, der die Person begleitete.
"Kraftfeld ausschalten." gab diese Person in einem beinahe emotionslosen, ruhigen Ton zum besten und betrat die Zelle als das Kraftfeld in sich kollabierte. Dabei konnte Katharina erkennen um wen es sich dabei handelte. Die Person war Kane Willson. Langsam näherte er sich ihr, wohl wissend, dass ihre Erwartung eine ganze andere war und hielt ihr seine Hand hin um ihr aufzuhelfen. Katharina sah ihn dabei nur verwirrt an und fragte sich, was Kane damit bezweckte.
"Mr. Willson. Was tun sie da? Diese Frau wird des Hochverrates beschuldigt." sagte der zweite Wächter, der Kane begleitete.
"Dessen ich sie hiermit, Kraft meines Amtes, begnadige."
"Aber das geht doch nicht. Das."
"Sagen sie bloß sie wollen mit mir disskutieren und meine Authorität anzweifeln."
"Nein, Sir!" rief der Wächter schnell aus, bevor er sich so gerade hinstellte wie er konnte. Er wusste genau welche Strafen man bekommen konnte, wenn man den Kriegsfallberechtigten anzweifelte. Katharina sah Kane immer noch verwirrt an und versuchte seine Hintergründe zu erfahren. Aber das war vollkommen unmöglich. Niemand außer Kane selbst konnte sein handeln wirklich verstehen.
"Was ist denn jetzt? Sagen sie bloß, sie wollen in dieser Zelle verroten, Mrs. Valentine." sagte Kane wieder im selben Tonfall wie zuvor. Nachdem Katharina noch eine Weile gestarrt hatte nahm sie Kanes Hand und richtete sich auf.
"Was haben sie mit mir vor?"
"Das werden sie noch früh genug sehen, Mrs." sagte Kane wärend die beiden die Gefängnisbereiche verließen.

Nach einer relativ kurzen Flugzeit war es endlich soweit und Julian brachte die Ethernal Darkness in das größte Raumdock, dass ihm mögich war und zugleich auch das größte in der Nähe von Rakarion war. Große Freude brach bei ihnen allen aus, denn jetzt hatten sie definitiv erstmal eine Zeit lang ihre Ruhe vor Kämpfen. Hofften sie zumindest, vor allem Jakob, denn er hatte weitaus größere Probleme als das Vergnügen, dem sich der Rest widmete. Die Ethernal Darkness war so schwer beschädigt, dass man genauso gut ein neues Schiff daraus bauen könnte und das brachte ihn auf eine Idee. Die bestand zwar nicht darin ein neues Schiff aus der Ethernal Darkness zu bauen, aber dafür daraus eine Art Upgrade für das Schiff zu bauen. Er hatte sich in der letzten Zeit sehr viel mit Pyrokinese und Pyro-Drivern beschäftigt, daher fiehl ihm dieser Einbau relativ leicht. Dazu war ihm schon seit langem eiine Idee gekommen, die bedeutender als alle zuvor war. Die Ethernal Darkness war darauf ausgelegt gewesen eine Besatzung von mehreren Tausend Mann zu haben. Aber sie waren gerade einmal 11 Leute, die daher so viel Platz wie das Schiff bot gar nicht brauchten. Daher begann Jakob daran zu Arbeiten eine Produktionsanlage, ähnlich denen der Mutterschiff-Klasse in der Ethernal Darkness unterzubringen. Nur das erwieß sich als schwerer als er erwartet hatte, denn sie schien einfach nicht zu passen, egal was er tat. Julian und Ray nutzten das ganze um eine gewisse Auszeit vom Krieg zu nehmen, teilweiße auch auf der Handelsstation, wärend Kujiro den Job von Ray übernahm und versuchte Informationen über die derzeitige Militärische und Wirtschaftliche Lage der Regierung und des Wiederstandes zu bekommen. Drake hatte sich zu Jackson und Thomas gesellt, wo er ihnen bei den Reperaturen des Undead half.
"Hey Drake. Reich mir mal das Werkzeug da." sagte Thomas als er auf einen Plasma-Brenner deutete und ihn von Drake bekam. "Also, du bist in den Slums von Crematoria aufgewachsen?"
"Jop. Ihr auch oder?"
"War echt hart da unten. Aber es hatte auch seine guten Seiten." antwortete Jackson an Thomas´ Stelle.
"Weißt du noch der alte Sack in seiner Luxus-Wohnung, der uns immer verjagt hat?" warf dieser dann ein.
"Oh ja. Wir haben ihm eines Nachts die Crematoria-Grashüpfer-Plage ins Haus geschickt. Und er ist total in Panik ausgebrochen und hat das Gesundheits-Amt alamiert." sagte Jackson.
"Ach ihr wart das mit der falschen Pandemie-Warnung?" warf Drake ein und alle 3 begannen zu lachen.
"Oder als wir ein wenig von diesem schwarzen Pulver mitgehen gelassen und es vor seinem Haus angezündet haben." setzte nun Thomas an und die 3 begannen wieder zu lachen.
"ALLE MANN IN DEN SCHÜTZENGRABEN!!!" immitierte Jackson das Opfer des Streiches bevor die 3 ein weiteres mal zu lachen begannen.
"Ihr seit echt herrlich durchgeknallt, genau wie ich." stellte Drake fest, bevor Jackson seine Arbeit beendete und sich den Kopf an einer Abdeckung anschlug, wärend er wieder auf den Hangarboden kletterte, was Anlass für eine weitere Runde des Gelächters war. Als Jackson sich dann umdrehte und auf den Weg machen wollte wäre er beinahe mit Helena zusammen gestoßen, die sich ohne, dass er es bemerkt hatte neben ihm platziert hatte.
"Was ist denn los? Du bist so ruhig, Jackson!" rief plötzlich Drake.
"Genau, Mann du bist wirklich ruhig." fügte Thomas noch an als er mit Drake zusammen am Mech nach unten kletterte. Dieser begann sofort Helena ausgiebig zu mustern.
"Ist das deine Freundin, von der du mir erzählt hast?" fragte er dann und sofort liefen sowohl Jackson als auch Helena rot an. "Echt guter Fang, ohne Witz jetzt, die ist wirklich."
"Drake, Thomas. Könntet ihr mir nen gefallen tun und mal nen Eimer Druckluft holen gehen?" begann Jackson verlegen zu fragen.
"Wie soll ich denn bitte." wollte Drake noch fragen als Thomas ihn aus dem Hangar zog. "In ernst jetzt, wie sollen wir denn einen EIMER Druckluft holen gehen?" fragte Drake nun Thomas.
"Das heißt, dass wir veschwinden sollen, damit er mit ihr alleine ist."
"Ach so. Und was machen wir so lange? Videospiele? Ich bin DER Meister in Gateway 4."
"Das ist ja echt mal krass, Mann. Ich auch."
"Mal sehen wer besser ist." sagte Drake noch bevor die beiden entgültig aus der Hörweite von Helena und Jackson verschwanden. Erstere begann nun zuerst ein wenig zu kichern und dann doch sehr beherzt zu lachen.
"Geht mal nen Eimer Druckluft holen." zitierte sie Jackson bevor sie weiter lachte.
"Was besseres ist mir nicht eingefallen."
"Macht ja nix, so lange es funktioniert hat."
"Weshalb bist du jetzt eigendlich hier?" begann Jackson nun freundlich zu fragen.
"Ich denke ich bin jetzt soweit, dass ich wieder nach draußen gehen kann und ich bin bereit für das was du wolltest, als du letztes mal da warst." antwortete sie und Jackson lief ein weiteres mal kurz rot an, da er damit nicht gerechnet hatte.
"Ähm. Warst du schon draußen? Also auf den Stationen?"
"Nein, du etwa?"
"Dann weiß ich ja jetzt, wo ich mit dir hin will." sagte Jackson wärend die beiden sich auf den Weg machten.

Shiro hatte sich in der Zwichenzeit in seinem neuen Quartier eingefunden. Das erste was er getan hatte war es nach seinen Wünschen neu einzurichten. Der Stil fiehl äußerst dunkel und leer aus. Lediglich ein niederer Tisch und ein Bett standen noch darin und für Licht sorgten von nun an mehrere Kerzen in deren Mitte sich Shiro in einer sichtbar anstrengenden Meditationshaltung platziert hatte. Bis auf eine Hose und seine Gesichtsmaske hatte er alle Kleidung abgelegt, so dass es nun möglich war seine unordentlichen, mittellangen schwarzen Haare zu sehen. Außerdem war sein Oberkörper von vielen Narben, wohl aus vielen direkten Kämpfen gezeichnet. Die Augen hielt Shiro bei dieser Mediationsübung geschlossen. Dabei schossen ihm unweigerlich einige Gedanken durch den Kopf. Einer davon war, dass er nun eigendlich frei war und tun konnte was er wollte und er daher auch auf diese Übung nicht mehr angewiesen war. Aber er hatte diese Übung gemacht seit er 12 Jahre alt war. Sich diese Jahre lange Erfahrung und Routine wieder abzugewöhnen würde schwierig. Jemand klingelte plötzlich an der Tür und diese Person stellte sich als Aimi herraus.
"Was gibt es?" fragte Shiro in seinem gewohnt sachlichen Ton.
"Wir müssen uns jetzt entscheiden was wir tun."
"Ich bin noch unentschlossen."
"Und für mich ist die Frage ganz klar."
"Du willst also unsere Freiheit gleich wieder wegwerfen? Ich weiß, dass er dir geholfen hat deine Anfälle zu kontrollieren, aber das alles ist das was er dir gegeben hat nicht wert."
"Das ist nur deine subjektive Ansicht. Objektiv muss man festhalten, dass dieser Mensch mehr für mich und mein Wohlergehen getan hat als jede andere Person davor und deshalb werde ich das tun, was er verlangt."
"Ich bleibe weiterhin unentschlossen und so lange wie ich das bin, wirst auch du nichts unternehmen, was mich vor vollendete Tatsachen stellen könnte." sagte Shiro abschließend und Aimi verschwand wieder. Shiro hasste es Entscheidungen treffen zu müssen. Besonders wenn sie etwas erforderten was er sich schon viele Jahre abgewöhnt hatte. Emotionen, denn sachlich und objektiv war diese Entscheidung unmöglich zu treffen. Es war nicht möglich. Shiro richtete sich auf und suchte seinen sehr spartanischen, auf deine Kleidung und Waffen beschränkten Besitz zusammen, bevor er sich ein paar Kampftechniken die er noch nicht beherrschte widmete. Das verlangte meist seine ganze Konzentration und ließ keine anderen Gedanken zu, womit er die bevor stehende Entscheidung weiter vor sich her schieben konnte.

Es hatte eine ganze Weile gedauert, aber Jakob kam endlich dazu Nathan zu sich zu rufen und ihm die neue Ausrüstung erklären zu können.
"Du hast mich gerufen?" fragte Nathan, als er eine Art Laborraum betrat in dem es vor allem eine Unmenge an Konsolen und einen größeren Holoprojektor in der Mitte gab.
"Das habe ich tatsächlich. Ich bin endlich mit den Verbesserungen am Schiff fertig." sagte Jakob und eine Holographische Ansicht der Ethernal Darkness erschien. "Ich gedenke dem Schiff Produktionsanlagen zu geben, dazu müssen gut ein Drittel der Heckquartiere entfernt werden, aber es wird sich sicherlich lohnen, zumal für für Upgrades und neue Maschinen dann nicht mehr dauernt in Werften müssen. Und da ich mich momentan ohnehin mit Pyrokinetischen Drivern und deren Syncronisierung mit den Energy-Drivern befasse denke ich daran das selbe in der Ethernal Darkness zu verbauen."
"Wieso befasst du dich mit der Syncronisierung der beiden Driver? Das war nicht was ich von dir wollte."
"Sieh dir das an." sagte Jakob als eine Ansicht des neuen Incubusupgrades erschien. "Errinnerst du dich an deinen letzten Feind, der sowohl die Pyrokinese als auch die Energy einsetzen und beides kombinieren konnte? Das war der Double-Driver, ein Pyrokinetischer und ein Energy-Driver syncronisiert. Der Incubus sollte ursprünglich auch so einen bekommen, aber die Zeit drängte und die Waffenforschungsabteilung hat versagt. Ich habs jetzt geschafft die beiden Driver zu syncronisieren und werde sie zusammen mit anderen neuen Waffen in den Incubus einbauen. Dann hab ich außerdem noch Upgrades für den Lucifer und einen Pyrokinetischen Driver für die Rebellion in Planung. Ach ja und das hier wird dir unter umständen besonders gefallen."
Nathan sah noch etwas verwirrt auf das neue Hologramm, dass die Nightmare wie sie war zeigte und dann das geplante Upgrade dafür. Aber er konnte nicht bestreiten, dass es ihm gefiehl, dass sie seinen Transporter aufrüsten wollten. "Sieht interessant aus." sagte er.
"Das Ding bekommt mehrere Codes einprogrammiert, damit wir uns wieder im PAIN und im SOUL-Gebiet ohne Panik aufhalten können. Der Container ist Sensor-Sicher, also können wir da drinnen auch die Mechs mitschmuggeln, wenn es nötig würde."
"Das ist sogar interessant. Am besten geben wir diese Info zu Ray weiter, damit er das für die Zukunfr in seine Taktiken einbauen kann, wenn wir sie direkt angreifen werden. Am besten ihr fangt direkt mit der Umsetzung an."
"Das ist genau das Problem. Jackson ist verschwunden und ohne den wird Thomas nicht allzuviel hinbekommen."

Jackson und Helena hatten nun das Schiff verlassen und gingen durch die Werftanlagen, wo sie nach einem Weg suchten die Werft zu verlassen. Es dauerte nicht allzu lange, dann hatte Jackson eine Teleporter-Plattform entdeckt, die optisch Baugleich mit der auf Kagaru war.
"Soll ich das wirklich machen?" warf Helena sichtbar etwas verängstigt ein. Denn sie hatte bisher immer nur unter Piraten gelebt, wo solche Technologie nicht einmal bekannt war.
"Das ist Sicher. Glaub mir. Auf Kagaru ist noch nie jemand dran gestorben." sagte Jackson als er sie an der Hand nahm und auf eine der Plattformen brachte. Innerhalb einer Sekunde waren die beiden nun von der Werft zur Handelsstation gebracht worden. Wärend Jackson so etwas schon gewohnt war, sah Helena sich noch sichtbar verwirrt um, bevor sie realisierte, dass sie auf der Handelstation war. Es war erstaunlich belebt für eine Handelsstation von PAIN, die sich eigendlich in den meisten Systemen eher auf Planwirtschaft als auf freien Handel verließen. Überall blitzen helle Werbehologramme auf und erhellten die gesamte Umgebung. Menschen gingen von einer Seite auf die andere und kamen oft mit Taschen oder zumindest mit einem Lächeln wieder zurück. Man konnte fast meinen man wäre auf einer der Kapitalistischen Welten der Regierung. Mit jeder Sekunde, die Helena sich umsah, stieg ihre Begeisterung auf ein neues Level, das konnte man ihr im Gesicht ansehen.
"Komm schon. Sehen wir uns etwas um." sagte Jackson und die beiden machten sich auf den Weg. Immer wieder betraten sie einen Laden, sahen sich dort um und gingen dann aber wegen Geldmangel wieder. Für beide schien es einer der schönsten Tage in ihrem ganzen Leben zu sein. Jacksons auf eine gewisse Art, verrücktes, beinahe durchgeknalltes Wesen färbte ein wenig auf Helena ab. In ca. 90% der Fälle konnte man den Worten von Jackson irgendwas sarkastisches, lustiges abgewinnen. Dazu kam noch dass Jackson auf eine gewisse Weiße einfach Sicherheit ausstrahlte. Vielleicht war das auch nur seine Größe und Breite, aber es half Helena trozdem dabei sich sicher zu fühlen. Mittlerweile waren sie der Meinung alles gesehen zu haben und gingen auf die Raum-Kolonie und begannen sich dort aufzuhalten. Der Tag verging beinahe wie im Flug und als es langsam Abend wurde, platzierten sich die beiden in einer Art Café.
"Du bist in den Slums von Crematoria aufgewachsen hab ich gehört." sagte Helena nach einiger Zeit der Ruhe.
"Hat Thomas mal wieder nicht dicht halten können?" stellte Jackson fest und Helena begann zu lachen.
"Erzähl mal wie war es da so?"
"Hart. Die Welt war in 3 Klassen Menschen aufgeteilt. Die Bonzen, die mit nem goldenen Löffel im Maul aufgewachsen waren, die Arbeiter und Soldaten, die sich für die Bonzen den Arsch aufgeschuftet haben und die 3te Klasse."
"Die 3 Klasse?"
"Leute die nicht gut genug waren um in der Fabrik oder der Schutzwache von einem der Bonzen zu arbeiten. Der Dreck, der Abschaum der Geselltschaft. Die Leute die am besten verrecken sollten und als wären wir auch so schon nicht arm genug kamen die Soldaten wieder und haben uns noch dazu ausgeraubt. Leute mitgenommen und als Sklaven gehalten und ähnliches. Wer sich wiedersetzt hat, hat bekanntschaft mit ihren Waffen gemacht. Thomas und ich waren Waißen-Kinder dieser 3ten Klasse."
"Und wie habt ihr dann überlebt?"
"Naja um auf Crematoria zu überleben muss man alle Regeln der Vernunft und des Anstands brechen, die nur möglich sind."
"Und das heißt?"
"Was man nicht hat, muss man von denen klauen die es haben. Wenn sie dich erwischen musst du sie loswerden, notfalls auch töten. Ich und Thomas wir hatten immer den Vorteil, dass wir zu Zweit waren. Andere haben sich alleine durchgekämpft. Aber lassen wir lieber diese düstere Geschichte. Was war mit dir, bevor wir dich bei Firestorm raus geholt haben?" sagte Jackson und Helena begann die selbe Geschichte über ihre Vergangenheit zu erzählen, die sie bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Nathan auch erzählt hatte. Über ihre Vergangenheit in der Prostitution schwieg sie lieber. Jackson machte dabei eine weitere Feststellung, die Helena schon gemacht hatte, als Jackson von seiner Vergangenheit erzählte. Und die war, dass sie beide viel mehr gemeinsam hatten, als man ihnen ansah.
"Was tust du eigendlich so, wenn du nicht gerade an Mechs baust oder Mädchen vor Piraten rettest?"
"Mal überlegen. Schlafen, Essen und solche Sachen." antwortete Jackson und brachte Helena wieder zum Lachen. Noch etwas schüchtern schob sie ihre Hand zu der von Jackson, der nun den 2ten Schritt tat und sie mit einer Hand nahm.
"HEY! Was zum Teufel tut ihr hier!" schrie plötzlich jemand der sich Nathan herraus stellte. "Wenn ihr so weiter macht, werden die Mechs und das Schiff niemals fertig!"

Katharina schien mit jeder Sekunde, in der sie Kane folgte verwirrter zu sein. Wo brachte er sie denn hin? Erst jetzt fiehl ihr Kratzer am Kopf und am Arm auf, die sie wohl bei einem Kampf mit einem der Wachmänner eine Stunde oder weniger zuvor davon getragen hatte. Der Weg endete in einem scheinbar privaten Raum von Kane. Katharina sah sich schnell um. Es schien alles in diesem Raum noch eine Qualitätsstufe höher zu sein, als man es als Elitesoldat von SOUL ohnehin schon gewohnt war. Die Einrichtung, die allgemeine Ausrüstung, der Platz, einfach alles.
"Ich hoffe die Wächter haben sie nicht zu hart ran genommen Mrs. Valentine." sagte Kane als er an einem Replikator ein paar Medizinische Gegenstände replizierte und sich dann selbst ihren Verletzungen annahm, wärend er sich mit ihr unterhielt.
"Was wollen sie jetzt genau von mir?"
"Ich will ihnen helfen das zu bekommen, was sie wollen, wenn sie mir im Austausch auch dabei helfen das zu bekommen was ich will. Ich habe vor sie selbst zu trainieren und sie dann zu meiner direkten Adjutantin zu machen. Damit bin ich der einzige Mensch der einen Rang über ihnen steht. Sie können also tun was sie wollen und wie sie es wollen, so lange es meinem Vorhaben dient."
"Und was hab ich dann genau davon?"
"Ich weiß genau was in ihnen vor geht. Sie haben jemanden verloren, der ihnen wichtig war. Mir ging es vor vielen Jahren ähnlich und ich wollte genau das selbe wie sie auch. Rache. Am besten so schmerzvoll wie möglich. Ich habe zwar bereits Michael Corner diese Möglichkeiten eröffnet, aber machen wir uns nichts vor. Michael Corner wird kläglich versagen. Auf ihn können sie also nicht hoffen."
"Und sie meinen, dass sie mich auf einen Level bringen können, der es mir ermöglicht gegen Nathan Tate zu gewinnen?"
"Ich bin der beste Mechpilot den es jemals gegeben hat. Wenn ich auch nur einen Teil dieses Wissens an sie vermitteln kann, woran ich nicht den geringsten Zweifel habe und ihnen einen unserer neuesten Mechs gebe, dann werden sie meinen dümmlichen kleinen Bruder ohne weitere Probleme besiegen." sagte Kane als er die Medizinische Ausrüstung wieder in den Replikator legte, wo sie wieder zu Energie wurde. Katharinas Verletzungen waren völlig verheilt und nun musste sie Kane eine Antwort geben. Kane stellte sie vor eine Entscheidung. Gefängnis, oder Gehilfin. Was gab es da überhaupt nachzudenken?
"Ich werde ihr Angebot annehmen, Mr. Willson." antwortete sie.

Es war mitten an einem Ort im All, der beinahe niemandem Bekannnt war, in mitten eines grün-gelben Nebels, den nur wenige überhaupt erreichten, da ihnen die Schiffe meist vorher wegkorrodierten. Die wenigen die ihn jedoch erreichen konnten, durften sich zurecht die Könige der Piraten nennen. In Mitten dieses Nebels befand sich eine gewaltige Station, gebaut aus 3 Raumkolonieen 3 Werften und einigen Kraftwerken. Sie bot genug Platz für ganze Flotten. Mehrere größere Piraten-Clans und vor allem deren Anführer hatten sich dort bereits eingefunden. Es fehlte nur noch einer, der größte von ihnen allen mit dem Mann, dem man als einzigem nachsagte, dass er fähig war die Clans zu vereinigen. Nachdem ein relativ kleiner Transporter gelandet war, betrat ein Mann mit vollkommen mittelmäßigen Körpermaßen den Raum. Dazu wirkte er unterernährt, aber im Vergleich zu den meisten anderen Piraten durchaus noch vorzeigbar. Mit einem Alter von 42 Jahren konnte man ihn durchaus zu den Veteranen des Raubens und Plünderns zählen und daher gab es kaum jemanden der ihn troz der wenig imposanten Erscheinung nicht respektierte. Er hörte auf den Rufnamen Apophis, einen Namen den er durchaus mit bedacht gewählt hatte. Und so trat er an den Tisch an dem sich die Clan-Oberhäupter versammelt hatten.
"Ich grüße euch, Mitpiraten." sagte er.
"Lass den Müll und komm zur Sache Apophis."
"Von mir aus. Ich habe euch zusammen rufen lassen um euch ein Angebot zu unterbreiten. Wie ihr wisst befinden sich der Wiederstand und jene Regierung, die unsere Eltern und damit auch uns so schändlich ausgestoßen und zu diesem elenden Dasein als Verbrecher gezwungen hatte, im direkten Krieg. Beide Seiten schwächen kontinuierlich ihre Verteidigung. Dies ist genau der Moment in dem wir unsere Streitigkeiten beilegen und zuschlagen müssen."
"Was haben wir davon? Sie werden sich schnell einigen und sich gegen uns verbünden."
"Bevor sie das könnten, haben wir längst die Regierung übernommen."
"Du meinst eher DU hast die Regierung übernommen, Apophis."
"Es ist nicht nur mein persönlicher Vorteil, denn auch ihr werdet in dieser Regierung vertreten sein."
"Und welche Garantie haben wir dafür, dass du uns nicht einfach rein legst?"
"Meine Flotte ist groß und technisch den euren weit überlegen, daran gibt es keinen Zweifel. Jedoch, wenn ich euch tatsächlich reinlegen sollte, seit ihr zusammen in der Lage mich zu entmachten, bevor ich die Macht überhaupt wirklich erlangen kann. Wie ich schon sagte. Die Chance besteht jetzt. Und es ist fraglich ob sich uns noch jemals eine bessere Chance bieten wird."

Kapitel 32 - Der Kalino-Gürtel:

Die Blockade des Kalino-Gürtels war mittlerweile aufgestellt. Dieses Asteroidenfeld war Zwangsweiße ein Weg für PAIN wenn sie den direkten Kurs zur Erde genommen hatten und selbst wenn sie den Gürtel passieren per Sprungantrieb hinter sich lassen würden, wüsste die Flotte von SOUL dies vorher und könnte sie einfach abfangen. Zwichen den Felsen waren Generatoren, die den Sprungantrieb stören sollten aufgestellt und diese wurden aktiviert, direkt nachdem das Kommando-Schiff, ein weiterer Titan der Chaos-Klasse zur Truppe gestoßen war. Die Blockade bestand aus etwas weniger Schiffen als das Gegenangriffs-Kommando, welches weit hinter den Frontlinien versteckt aufgestellt wurde. Die Größe dieser Flotte belief sich auf 354 Schiffe. Aber Kirk Black hoffte, dass das genügen würde um einen feindlichen Angriff zurück zu schlagen. Er betrat die 3 Stöckige Brücke seines Schiffes und plazierte sich an jenem Holoprojektor, der ihm die Übersicht über das Schlachtfeld zeigen sollte. Es dauerte nicht allzulange und unterhalb des Asteroiden-Gürtels öffneten sich unzählige Sprungtore, durch die sich die PAIN-Schiffe sammelten. Sehr zu Kirk Blacks Schock waren es insgesamt 220 Schiffe und weitere 100 Anti-Schiffs-Mechs.
"Schickt unser Ultimatum ab." sagte er und einer der noch recht jungen Brückenoffiziere tat genau das.
"Sir, sie haben unser Ultimatum abgelehnt."
Genau wie es zu erwarten war. Sie gingen in die strategisch beste ihnen mögliche Position und würden weiter vorstoßen. Aber genau aus diesem Grund waren die Schiffe von SOUL hier plaziert worden.
"Es geht also los." murnelte Kirk Black noch kurz. "Kampfsysteme aktivieren. Alle Jäger und Mechs starten. Direkten Abfangkurs auf die PAIN-Schiffe." rief er anschließend. Die Schiffe gaben direkt vollen Schub und flogen auf die Feinde zu. Wärend dessen fuhren aus den Türmen die entsprechenden Geschütze aus und Schilde blitzten kurz auf bei der Aktivierung. Plötzlich startete ein einziger Schwarm aus Jägern aus den Schiffen von PAIN, wärend diese ihren Kurs wechselten. Auch bei SOUL starten Jäger und Mechs, aber nicht im selben Maße wie es bei PAIN geschah. Es schien fast so als wären sie sich längst im klaren darüber gewesen, dass sie dieses Gefecht führen mussten.
"Direkter Sturmangriff!" schrie Kirk Black plötzlich als er sich mit der Unmenge an Gremlin-Jägern konfrontiert sah. Die Vampires flogen ihnen entgegen und nahmen sie beinahe todesmutig unter Feuer. Noch wärend die ersten Gremlins explodierten fegten die Strahlen der Kalamir-Geschütze einen Großteil der Vampires weg und trafen auf die Schilde der Titanen. "Energy-Driver auf Flak-Feuer einstellen. Raketen laden und ohne Kommando feuern!"
Es dauerte nicht lange bis ein einziges Inferno aus unzählbar vielen Raketen auf die Schiffe von PAIN los ging. Einige davon schlugen in Jäger ein und rissen sie mit sich. Andere wiederum schlugen in die PAIN-Schiffe, oder wurden von deren Flak-Waffen zerfetzt. Die Flotte begann die gesamte Feuerkraft auf einen Flottenteil von SOUl zu konzentrieren. Eine der Grim-Klasse-Fregatten wurde dort von Vaporatoren in Stücke gerissen. Mittlerweile waren die Gremlin-Jäger in Feuerreichweite und griffen an. SOUL reagierte sofort mit einem beinahe undurchlässigen Flak-Feuer darauf, wärend die Mechs weiter starteten. Einer der Gremlins wurde von einem Energie-Projektil an der Seite getroffen und krachte in einen Cerberus-Mech, der gerade gestartet war. Wärend dessen feuerte das Hauptschiff der SOUL-Flotte die Transphasen-Kanone ab und traf einen Dreadnought von PAIN, der stückweiße von der Verzerrungen verbogen und zerrissen wurde, so lange bis der Reaktor brach und das Schiff in einer gewaltigen Explosion verging. Wärend alle dem flog die Flotte von PAIN in Begleitung von Mechs weiter. Und obwohl Kirk Black schon bessere Situationen in einer Schlacht erlebt hatte, war er gewillt die Schiffe nicht weiter zu lassen. Der Kalino-Gürtel war das Ende der Frontlinie. Weiter würde sie sich auf keinen Fall ausbreiten.

Immer wieder sah sich Katharina die Aufzeichnung einer Kampf-Simulation von Kane in einem simulierten Faceless gegen einen Trupp Mantis- und Scissors-Transformer an. Direkt nach Simulationsbeginn startete Kane nach oben durch und wenig später blockte er die Waffen der PAIN-Mechs einfach mit den Chaos-Schilden ab. Direkt danach feuerte er Chaos-Strahlen und Blitze ab, mit denen er die Mantis-Mechs ohne weiteres zerstörte. Bevor die Scissors etwas tun konnten stürmte er dann mit der Energie-Sense auf sie zu und zerteilte sie alle mit einem Schlag. Und so funktionierte das in mehreren Simulationen mit unterschiedlichen, Kane völlig unbekannten Feindverhaltensmustern. Katharina kam einfach nicht dahinter wie Kane es schaffen konnte, dass bei ihm jeder Schuss ein Treffer war irgendeinen Trick musste es doch dabei geben. Simulierte Gefechte gegen ihn überlebte sie außerdem kaum eine Minute. Wenn diese unglaublichen Fähigkeiten in der Familie lagen, dann war es klar, dass keiner aus ihrem alten Team jemals eine Chance gegen Nathan Tate gehabt hatte. Sie verzweifelte an der Suche nach einer Lößung. Lag es daran, dass sie unkonzentriert war? Nein, das konnte sie ausschließen.
"Wie geht die Analyse vorran?" fragte Kane plötzlich.
"Ganz und gar nicht gut. Ich finde überhaupt nichts, was mir helfen würde."
"Ich kann ihnen sagen weshalb, Mrs. Valentine. Weil sie danach suchen. Die Wahrheit wird sich ihnen intuitiv erschließen. Sie denken einfach zu viel und versuchen ein taktisches Muster in einem Kampfverhalten zu finden, dass sich rein intuitiv der Situation anpasst."
"Aber was ist mit dieser beinahe unmöglichen Präzision?"
"Das ist auuch völlig intuitiv. Jeder Mensch kann das, wenn er sich nur auf seine Intuition verlassen würde. Ich werde es ihnen beweißen." sagte Kane als er Katharina in den Simulator brachte und sich selbst in den anderen setzte. "Lehren sie ihren Kopf und lassen sie ihren Körper handeln. Falls sie dennoch in Bedrängnis kommen sollten ist das wichtigste, dass sie die Ruhe bewahren. Ganz egal was passiert."
"Ich werde es versuchen."
"Nein. Hören sie auf es zu versuchen. Machen sie´s."
Die Simulation begann. Beide steuerten einen Faceless. Katharina begann bereits im Kopf eine Analyse vorzunehmen und versuchte sich klar zu machen welche Chancen sie nutzen musste. Dabei fiehl ihr auf, dass sie bereits schon wieder zu viel nachdachte. Kane wartete nicht lange und nahm sie ohne weiteres warten mit Chaos-Strahlen unter Feuer. Und dann geschah etwas womit Katharina nicht gerechnet hatte. Ohne wirklich zu wissen was sie da tat wich sie zuerst nach rechts und dann nach links aus, wärend sie zeitgleich auf Kane zustürmte und mit den beiden Armklingen kreutzförmig zuschlug. Kane wich nach hinten und feuerte Chaos-Blitze gefolgt von einem Chaos-Energie-Ball-Hagel, denen Katharina instinktiv nach oben auswich. Tatsächlich funktionierte das was Kane zu ihr gesagt hatte. Aber das war bereits wieder ein Gedanke zu viel, denn nun durchschlug einer Chaos-Strahlen das Cockpit und ein weiterer den Reaktor des Simulierten Mechs, so dass Kane auch diesen Simulierten Kampf gewonnen hatte. Katharina sah auf die Stoppuhr des Kampfes und die zeigte 3 Minuten und 30 Sekunden an. Das war länger als sie es jemals zuvor gegen Kane ausgehalten hatte.
"Steigen sie aus und denken sie den Rest des Tages am besten darüber nach was sie heute gelernt haben." sagte Kane und beide verließen die Simulatoren.

Wärend Jackson, Thomas und Jakob bereits an den Umsetzungen der Pläne arbeiten und sich dabei Hilfe von Drake, Kujiro und anderen Werftarbeitern holten um die Reperaturen überaupt jemals beenden zu können, fanden sich Nathan, Ray und Julian auf der Brücke ein. Sie hatten sich dort um den strategisch-taktischen Holoprojektor versammelt, der eine Überlicht über bestimmte Planeten gab.
"Das sind also die Kern-Punkte der Regierung von SOUL die besonders bedeutend für den sind, der die Regierung stürzen und übernehmen will." stellte Nathan fest.
"So ist es. Wolf 349, Zorion, Jerrakan, Odin, Baldur und die Erde selbst." fasste Julian zusammen.
"Und so wie diese Daten hier momentan aussehen konnen wir nicht einen davon einnehmen, selbst mit den von Jakob geplanten Verbesserungen an der Ausrüstung." stellte nun Ray fest, der die Strukturen der Planetaren Verteidiung und der Stellungen unten auf dem Planeten genau studierte.
"Ich hatte niemals behauptet, dass wir das könnten. Aber Nathan wollte einen Angriff starten."
"Das wäre der reinste Selbstmord. Selbst wenn wir eine davon übernehmen sollten, müssen wir mit Gegenangriffen rechnen. Ganz zu schweigen davon, dass diese Punkte auch für PAIN ein wichtiges Ziel wären." fügte Ray noch hinzu.
"Was genau ist das Problem an der Sache?" fragte Nathan.
"Das Problem ist nicht die Qualität sondern die Menge. Wir sind Zweieinhalb Schiffe, 3 Mechs und 10 Leute gegen mindestens 100 Schiffe, tausende Mechs und hunderttausende Leute. Eher sogar Millionen oder gar Milliarden, wenn uns das Volk nicht akzeptieren sollte."
"Und wenn wir unseren Angriff mit dem von PAIN zusammen ausführen?"
"Das würde die Zahlen eher noch verschlechtern. Wenn gleich ein 3-Way-War durchaus von Vorteil für uns wäre."
"Also egal wie wir es drehen und wenden, wir brauchen mehr Leute, seh ich das richtig?" warf Nathan ein.
"Die zu bekommen dürfte schwierig werden." sagte Ray ganz emotionsneutral und versuchte Nathan zu desillusionieren.
"Julian. Ich weiß dass der größte Teil der Menschen, die sich gegen SOUL stellen vernichtet wird, aber was passiert mit dem Teil der überlebt oder auf seinen Tod wartet?" fragte dieser nach einigen Minuten der Stille.
"Der wird in diversen Gefängnissen auf diesen Planeten und auf Gefängnisschiffen hier und hier festgehalten." antwortete Julian und gab die Daten in den Holoprojektor ein, so dass dieser schnell Übersichten der Gefängnisse zeigte. "Wieso fragst du? Was hast du vor?"

Einer der Cerberus-Mechs wich schnell den Puls-Kanonen eines Gremlin-Jägers aus und feuerte ihm dann mit den Plasma-Gattlings. Der rechte Flügel des Jägers riss ab, bevor das Fahrzeug völlig unkontrolliert in eine Corvette vom Typ Crow krachte. Eine Explosion zog sich einmal durch das fast 3mal so große Schiff, bevor es ebenfalls in seine Einzellteile zersprengt wurde. Der Cerberus wich derweil einer Drohne eines Mantis aus und stürmte auf diesen zu. Bevor er jedoch in Schlagweite seines Schwertes kam trafen ihn die Tachyon-Blaster eines Wraiths und rissen zunächst den Arm des Mechs ab, bevor der Reaktor getroffen wurde und der Mech ebenfalls Explodierte. Die Dragonforces nahmen nun die erste Angriffswelle Lichs von PAIN unter Feuer, wärend die Korvetten, Fregatten und Kreuzer von SOUL langsam aber sicher vorrückten. Einer der Chaos-Titanen feuerte derweil die Missile-Barrage ab. Unzählige Raketen und Torpedos wurden auf einmal abgefeuert und drohten die PAIN-Flotte innerhalb kürzester Zeit zu zerlegen. Plötzlich fegten unzählige Ionen-Strahlen einfach durch die Reihen und zerstörten alle Raketen. Unzählige sehr große Explosionen durchzogen die Frontlinie und schoben die kleineren Schiffe einfach nach hinten, wärend ihre Schilde den größeren Schaden abhielten. Plötzlich stießen einige der Grim-Klasse-Fregatten und Hydra-Klasse-Kreuzer von unten her nach oben und nahmen die PAIN-Truppen unter Feuer. Einer der Kreuzer feuerte mit Energie-Blitzen direkt auf eine Arachnian. Bereits nach 2 Treffern waren die Schilde gefallen und 5 Explosionen von weiteren Treffern rissen gewaltige Stücke aus dem Schiff, bevor es ein weiterer Blitz einmal in der Mitte durchschlug und genau dort mit einer Explosion in 2 Teile riss. Schlagartig tauchten Locust-Mechs zwichen den Kreuzern nach unten und nahmen die SOUL-Schiffe mit Radiation-Turrets und Vaporatoren unter Feuer. Einer der Kreuzer ging direkt nach 3 Treffern völlig in Flammen auf und driftete unkontrolliert auf die PAIN-Flotte zu, wo er mit einem der Locusts kollidierte. Beide Vehikel wurden von der Wucht des Zusammentreffens zusammen gedrückt, wärend mehrere kleinere Sekundär-Explosionen von innen herraus die Fahrzeuge entgültig zerrissen. Eine der Grims wich schlagartig einem Quantum-Beam-Generator eines Titanen aus und nahm einen der Demon-Dreadnoughts mit der Photonen-Kanone, sowie Energie-Bällen aus dem Energy-Driver unter Feuer. Ein Kreuzer schloss sich diesem Angriff an, so lange bis hinter diesem Kreuzer eine weitere Arachnian-Fregatte erschien und mit einem großen gewaltigen Feuerball einen Treffer direkt auf das Heck des Kreuzers traf. Das gesamte Antriebssegment wurde aus dem Kreuzer gerissen, der nun ohne jede Steuerung an dem Dreadnought von PAIN vorbei driftete und dort von mehreren Quanten-Projektilen getroffen wurde und in einem gewaltigen Feuerball verging. Wärend dessen stürmten Lichs die Mech-Verteidungslinie. Schnell stürmte einer der Aeons nach vorne und zersägte einen der PAIN-Mechs mit dem gewaltigen Energie-Buster-Schwert, bevor ein anderer Feind ihn mit einem Quanten-Strahler traf und zerstörte. Ein anderer Lich stürmte auf einen der Dragonforces zu und zersägte das Cockpit mit dem Kampf-Rotor. Blut bespritzte den gesamten Bereich des Mechs bevor der Reaktor brach. Wenig später nahm der selbe Lich einen weiteren Cerberus unter Puls-Kanonen-Feuer, der wiederum nach oben aus wich und mit den Plasma-Kanonen die beiden Arme abtrennte und den Lich anschließend mit seinem Energie-Schwert durchstach. Die Schlacht entwickelte sich immer mehr zu einem einzigen Chaos und, was viel schlimmer war, Kirk Black selbst konnte keine genaue Angabe mehr machen wer siegreich daraus hervor gehen würde.

Jackson zeigte sich einmal mehr als der härteste Arbeiter den Nathan jemals aufgenommen hatte. Vor allem an den Mechs arbeitete er beinahe ohne Unterbrechung, er nahm sogar sein Mittagessen bei der Arbeit zu sich. Zu ihm war durchgedrungen, dass Nathan in der nächsten Zeit einen direkten Angriff auf ein Gefängnis starten wollte. Das waren nicht mehr die harmlosen Versuche zu flüchten und unentdeckt zu bleiben. Das war ein direkter Krieg mit SOUL und deshalb konnte jeder noch so minimale Fehler in der Feineinstellung über Leben und Tod entscheiden. Das wusste Jackson und deshalb arbeitete er härter als jemals zuvor und das war bereits schwierig zu übertreffen. Langsam aber sicher nahm die Ethernal Darkness wieder die alte Form an. Zumindest die unzähligen Löcher und Risse in der Hülle waren bereits restaueriert, die Produktionsanlage war eingebaut. Nun ging es daran den Rest der Systeme zu ersetzen oder zu verbessern. Wärend sich Thomas darum kümmerte die Schilde wieder in Gang zu setzen arbeitete Jakob bereits an neuen Plänen für ein neues Schiff. Eine gewaltige Massenvernichtungswaffe, welche die Ethernal Darkness sogar noch übertreffen sollte. Dazu begann er sich die Pläne des Incubus noch einmal anzusehen. Und dabei fiehl ihm etwas auf. Ein Leistungsbegrenzer für den Reaktor. Weshalb der wohl dort eingebaut worden war? Den hatte er damals nicht vorgesehen gehabt. Und auf einmal fiehl Jakob auf, dass sie niemals die vollen Möglichkeiten des Incubus genutzt hatten, diesem Leistungsbegrenzer sei dank. Er war sich auch noch nicht sicher ob er die Begrenzung wirklich entfernen lassen sollte. Future Corp. hatte sicherlich einen Grund dafür, auch wenn er sich Jakob nicht logisch erschließen ließ. Er blieb lieber bei seinen bisherigen Upgradeplänen und widmete sich seinem neuen Projekt. Es dauerte 5 weitere Tage bis der erste Mech fertig war. Entgegen aller Erwartungen war es nicht der Incubus, sondern der Undead, ganz einfach weil er nur repariert und nicht aufgerüstet worden war. Jackson begann sich in Folge besonders intensiv um den Incubus zu kümmern. Aber immer wieder kamen ihm Schwierigkeiten dazwichen, wie etwa, dass Teile der neuen Rüstung nicht passten oder der Transformprozess nicht so funktionierte wie er sollte. Das brachte Jackson an den Rand der Verzweiflung. Er sprang von der Schulter des Mechs und entschied sich eine 5 Minuten-Pause einzulegen. Vielleicht würde ihm ja dann eine Lößung für das Problem einfallen. Er lehnte sich mit dem Rücken gegen den Mech und nahm sich seine Trinkflasche. Zunächst nahm er 2 Schlucke, dannach kippte er sich den restlichen Inhalt, welcher einfaches Wasser war, über den Kopf. Es war so wunderbar kühlend, so dass er sich am liebsten gleich noch eine Flasche Wasser übergekippt hätte. Er schwitzte am ganzen Körper, was wohl normal war, wenn man nur zum Schlafen eine Pause machte. Plötzlich hörte er jemanden kichern. Das konnte ja nur eine Person sein.
"Was gibts denn hier zu lachen?" fragte Jackson Helena, die gerade den Hangar betrat, mit einem gewissen Sarkasmus.
"Nichts, nur wie du dir plötzlich das Wasser übergekippt hast, das sah so lustig aus." antwortete sie ihm und kicherte dann weiter.
"Alter Werftarbeitertrick, wenn man in einer Athmosphäre arbeitet." fügte Jackson noch an, wärend er sich seine langen Haare notdürftig mit den Händen nach hinten schob.
"Wie geht deine Arbeit vorran?"
"Gar nicht gut. Ich glaub Jakob soll sich das nochmal ansehen. Die Hälfte der Teile passen nicht so wie sollen und wenn sie passen blockieren sie die Bewegungen."
"Heißt das dann, dass du jetzt erstmal frei hast?"
"Wohl eher nicht. Ich hab auch noch nen anderen Mech den ich aufrüsten muss."
"Schade." sagte Helena bevor sie Jackson schnell und kurz küsste und dabei schien ihr seine momentane Verfassung völlig egal zu sein. "Beeil dich. Denn jetzt warte ich auf dich." fügte sie noch schnell an, bevor sie verschwand. Jackson war noch fast eine ganze Minute wie paralisiert, bevor ihm ein "WOW" über die Lippen kam. Dann schüttelte er kurz den Kopf und besann sich wieder auf seine Arbeit. Er wollte Jakob benachrichtigen wegen der Pläne. Genau das war es was er gerade noch tun wollte.

Katharina wiederholte mehrmals eine Standardkampfsituation. Und so schwer es ihr fiehl das zu glauben, Kane hatte tatsächlich mit jedem einzellnen Wort, dass er über das Kämpfen gesagt hatte recht gehabt. Jeder Mensch konnte Kanes Stärke erreichen. Es war alles nur eine Frage der Meditationstechnik und des Reaktions- und Zieltrainings. Katharina dachte noch mehrmals darüber nach, bevor sie den Simulator verließ. Kane schien dort unerwartet bereits auf sie gewartet zu haben.
"Ich bin beeindruckt, das muss ich zugeben. Sie haben innerhalb kürzester Zeit das gelernt, wofür ich mit einigen Jahren Training gerechnet hätte." sagte er.
"Diese Intuition ist ne tolle Sache. Dieses den Körper den Verstand kontrollieren lassen." antwortete Katharina ihm sehr fröhlich für diese Umstände in denen sie sich immer noch befand. Wärend dessen kam sie Kane langsam entgegen, kam ihm dabei so nahe wie sie sonst eher Daniel gekommen war. Und die Tatsache, dass Kane das auch zuließ gab ihr den Mut einen Versuch zu starten und Kane zu küssen.
"Was sollte das denn?" fragte Kane in seinem typischen emotionslosen Tonfall.
"Ich setzte das um, was du mir beigebracht hast und lasse meinen Körper den Verstand kontrollieren."
Selbst wenn es nicht ganz das war, was Kane ihr vermitteln wollte, machte er es bereitwillig mit. Immerhin kämpfte er einen harten, geheimen Kampf gegen den Rest der Welt und wenn jemand das rausfände, wäre möglicherweiße jeder Moment sein letzter. Demnach wäre auch jede Möglichkeit eine Beziehung einzugehen möglicher Weiße seine letzte. Außerdem gab es da etwas, dass ihn und Katharina verband. Er konnte es sich selbst nicht erklären, aber es war weitaus mehr als nur ihre körperlichen Vorzüge. Und selbst wenn sie ihn verraten würde. Er befand sich immer noch in der stärkeren Position und konnte sie beseitigen. Wenn er gewusst hätte was in ihrem Kopf tatsächlich vor sich ging, hätte er sie direkt beseitigt. Denn sie sah darin eine einmalige Gelegenheit den mächtigsten Mann des Universums zu kontrollieren. Doch nun gaben sie sich zunächst einander den körperlichen Vorzügen des anderen hin.

Der Angriffs-Trupp aus Fregatten und Kreuzern nahm weiter die Titanen von PAIN unter Feuer. Immer wieder blitzen deren Schilde auf und wurden einfach nicht Schwächer. Die in einer V-Formation fliegenden Fregatten rasten an einem der Avatars entlang, vermieden damit das Feindfeuer und feuerten immer und immer wieder mit Plasma-Kanonen, Energie-Kugeln uns Torpedos. Aber alle Waffen prallten am Titanen ab. Als sie den Schutz des Giganten verloren hatten nahmen die Dreadnoughts sie unter Feuer. Eine der 3 Fregatten wurde direkt von einer Quanten-Kanone beiseite gefegt. Die anderen beiden anderen wichen zur Seite, jede dabei in eine andere Richtung. Dabei feuerten sie kontinuierlich weiter. Plötzlich stieß ein Locust von unterhalb nach oben und sägte die Fregatte mit einer Klaue in 2 Teile. Die Übrige Fregatte wich einem Dreadnought von der von der Seite kam nach oben aus und krachte dabei in einen Kreuzer. Beide Schiffe deformieren und zerbrachen einfach unter dem Druck dieses Aufpralls. Das war der letzte Rest des Angriffstrupps gewesen. Die Schlacht lief insgesamt nicht gut für SOUL. Obwohl sie geringfügig in der Anzahl überlegen waren, schienen die PAIN-Schiffe und Mechs einfach absolut unbesiegbar zu sein. Besonders diese Titanen der Avatar-Klasse. Es schien egal zu sein wie viele Schüsse man auf einen davon abgab, die Schilde schienen es einfach abprallen zu lassen. Mittlerweile belief sich die Stärke der SOUL-Flotte auf 210 Schiffe, wärend die PAIN-Flotte immer noch bei 310 Schiffen war.
"Deaktiviert die Sprungstöhreinheiten, danach springen wir zum Treffpunkt Delta 4. Wir ziehn uns zurück." sagte Kirk Black hörbar schweren Herzens. Plötzlich öffneten sich überall zwichen der Schlacht Sprungtore, durch welche die Schiffe von SOUL verschwanden. Der SOUL-Chef hielt es für die beste Entscheidung zu verschwinden so lange es sich bei seiner Truppe definitiv noch um eine Flotte handelte. Diese konnte man dann zur nächsten Blockade hinzufügen und dort vielleicht den Sieg davon tragen. Am Treffpunkt angekommen begann eine Schiffszählung. Es waren jedoch von den 210 Schiffen nur 180 zurück gekehrt. Was mit dem Rest geschehen war konnte niemand so genau sagen. Vielleicht hatten die Berechnungen fehler und sie waren am Falschen Punkt angekommen, vielleicht waren sie aber auch zerstört worden. Jetzt musste er das aber zunächst einmal irgendwie dem Kriegsberechtigten Kane Willson, Tao Zi Fai und dem Parlament erklären. Er wusste selbst nicht genau wie er das machen sollte, aber er musste es irgendwie versuchen.
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Child of Bodom
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Re: [RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Jan 2014, 00:07

Kapitel 33 - Jailbreak - Gefängnisausbruch:

Sie waren gewaltig. Das musste man Jakob, Jackson und Thomas lassen. Die neuen Upgrades für den Incubus und den Lucifer machten bereits vom Ansehen her einen beängstigend starken Eindruck. Nathan sah sich zu aller erst den Incubus an. Die vorher schwer und massiv wirkende Rüstung war durch eine nicht ganz so massive und etwas ergonomischere ersetzt. Dennoch wurde eine gewisse düsternis in der optischen Gestaltung bewahrt, die besonders durch die vielen Stachel- und Schwert-Ausläufer, die meist auch noch nach oben ragten, erzeugt wurde.Die Flügel verliefen nun nicht mehr Seitlich sondern viel mehr Diagonal nach oben. Außerdem war ein neues Flügelpaar hinzugefügt worden, dass Diagonal nach unten ragte, ähnlich wie es bei dem Enforcer gewesen war. Zusätzlich dazu waren auf den Schultern des Mechs nun 2 gewaltige Zylindrische Gebilde angebracht, bei denen sich Nathan nicht sicher war ob es sich um Triebwerke oder um Waffen handelte. Außerdem befanden sich 2 neue Schwerter in Halterungen im Beinansatzbereich, die nur noch halb so groß waren wie die Buster-Schwerter davor. Mit jeder Sekunde in der Nathan seine neue Maschine ansah nahm seine Begeisterung zu.
"Rein optisch habt ihr mal wieder einen guten Job gemacht." sagte er dann.
"Und Jakob hat noch einen drauf gesetzt und die Prisma-Kanone verstärkt, und viele andere Waffen neu gestaltet. Und dein Buster-Schwert kann sich jetzt übrigens ausklappen und größer werden." gab Thomas schnell zum besten.
"Tu du mal nicht so als würdest du die Technik verstehen." sagte Jakob mit einer gewissen hochnäsigkeit.
Nathan widmete sich derweil dem Lucifer, der sich optisch nur geringfügig verändert hatte. Die Massiven Metall-Flügel waren entfernt worden und wohl durch Energie-Flügel ersetzt. Außerdem war die Farbe nun schwarz und nicht mehr rot. Die Maschine war weiterhin schwer und wirkte unbeweglich. Nathan sah sich den Mech daher genauer an und verstand immer weniger was sie daran jetzt geändert hatten.
"Die wirklichen Verbesserungen sieht man erst wenn man die Energie aktiviert." sagte Jackson schnell.
"Ich dachte mir, man könnte doch versuchen eine Pyrokinetische Aura um das Vehikel zu erschaffen. Es hat tatsächlich mehr oder weniger funktioniert. Dazu hab ich Transform-Technologie verbaut, so dass sich jetzt Teile der Panzerung zu Waffen transformieren können, zusätzlich zu denen die der Mech ohnehin schon hatte." fügte Jakob schnell an.
"O.K. Lassen wir den ganzen Technik-Krams und sag mir einfach nur, welcher dir Stärker geraten ist." sagte Nathan, der immer noch nichts verstanden hatte.
"Wenn wir uns rein auf die Schlagkraft der Waffen konzentrieren würde ich sagen der Lucifer." sagte Jackson anstelle von Jakob.
"Falsch. Die neue Prisma-Kanone sollte das theoretisch alles wieder ausgleichen." warf dieser dann schnell noch ein.
"Das werden wir wohl demnächst auch praktisch sehen." sagte Nathan.
"Yeah, Mann. Epic Mech-Battle." warf Thomas ein und Jakob schlug sich nur wieder mit der Hand gegen den Kopf, wärend Jackson darüber sehr ausgiebig lachen musste. Nathan ließ es einfach nur kalt, denn er hatte nun nicht mehr viel zu lachen. Er wandte sich nun völlig sachlich dem nächsten Upgrade, dem der Nightmare zu. Mit großen Augen starrte er seinen alten rostigen Frachter an, denn er war kaum mehr wieder zu erkennen. An den Frachtcontainer in dem er vor langem den Incubus gefunden hatte, war ein weiterer angebracht worden um den Frachtraum zu verdoppelen. Diese waren dann wiederrum an das Heck der alten Nightmare angeschweißt worden. Und das war auch alles was von dem alten Schiff übrig war. Denn um diesen Rahmen war ein komplett neuer Bug aufgebaut worden, der nun schräg nach oben reichte und in der Cockpit-Kanzel endete. Dieser Aufbau zog sich oben über den Frachtcontainer und befestigte ihn zusätzlich indem er ihn hinten umschloss und dann in einem Photonen-Triebwerk endete. Und trozdem war es immer noch möglich weitere Frachtcontainer an das Schiff zu koppeln. An diesem Aufbau gingen im hinteren Teil 2 mittlere Flügel gerade zur Seite, welche wiederrum in 2 Plasma-Trebwerken endeten, die ungefähr jeweils ein Drittel so groß waren wie das Schiff mittlerweile selbst. Jeweils oben und unten waren 2 Geschütztürme, scheinbar mit Gattling-Waffen angebracht. Selbst daran hatten die 3 Gedacht. Alles blitzte und glänzte ungewohnt metallisch, selbst die Teile, die sie wiederverwendet hatten. Immer von unten her nach oben zog sich eine Art Feuerbemalung über das ganze Schiff und auf der Cockpit-Kanzel stand in einer dunkelblauen Schrift ein durchgestrichendes Nightmare.
"Thomas wollte sie vorher noch "Anti-Nightmare" nennen." sagte Jackson und schüttelte den Kopf.
"Mann, das sollte bedeuten, dass es jetzt kein Albtraum mehr ist sie zu fliegen. Alter. So schwer ist das nicht zu verstehen." verteidigte sich Thomas schnell.
"Ich glaube das hier gefällt mir besser." sagte Nathan wieder völlig sachlich wärend er sich weiter umsah. Der Undead und die Rebellion waren nun ebenfalls wieder repariert worden und letztere war nun ebenfalls mit einem Pyro-Driver nachgerüstet worden. Damit war nun alles bereit für die Weiterführung seiner Pläne.
"Also dann. Schaffen wir diesen Koloss wieder aus dem Raumdock, damit Jakob weiter basteln kann."

Langsam verließ die Ethernal Darkness das Raumdock und räumte damit Jakob den Platz für sein neuestes Projekt mit dessen Bau umgehend begonnen wurde. Wärend dessen wurden die 3 Mechs in die Nightmare verladen. Der Container wirkte von Innen um längen größer als von Außen, so dass die 3 Mechs ohne Probleme hinein passten. Es wäre sogar noch Platz für einige weitere im Container gewesen. Möglich wurde das durch Raumkomprimierungstechnologie, eine Entwicklung, die bisher nur in rießigen Großraum-Frachtern verwendet wurde. Jakob hatte es tatsächlich geschafft diese Technik auch auf einen kleinen Standard-Frachter anzuwenden, etwas woran viele Zeitgenössische Wissenschaftler und Unternehmen gescheitert waren. Nathan hatte sich für die Folgende Mission ein Team aus Ray, Kujiro, Jackson, Drake und Shiro zusammen stellt. Eben die Leute die er brauchte um den Ausbruch durchzuführen. Aimi, Julian, Thomas und Helena ließ er zurück. Irgendjemand musste auf das Schiff und auf Jakob aufpassen. Nach und nach stiegen alle in die Nightmare ein, nachdem sie an den zurück bleibenden vorbei gingen. Shiro hielt dabei für kurze Zeit einen Blickkontakt mit Aimi, bevor er in der Nightmare verschwand und Jackson blieb vor Helena stehen.
"Du machst dir ja wenig Sorgen." stellte Jackson sarkastisch fest, bevor Helena ihn schnell küsste.
"Das liegt einfach daran, dass ich dir vertraue." antwortete sie ihm und beide küssten sich noch einmal, bevor sie langsam außeinander gingen. Nachdem alle an Bord waren startete Nathan die Triebwerke seines neuen Frachters.
"UND DASS IHR JA NICHT MIT LEEREN HÄNDEN ZURÜCK KOMMT!!!" schrie Thomas ihnen noch scherzhaft nach, bevor die Nightmare den Hangar verließ. Diese Geschwindigkeit war wahnsinn. So schnell war Nathan es gar nicht gewohnt mit einem Fahrzeug dieser Größe zu fliegen. Er wäre mehrmals fast mit dem übrigen Zivilen Flugverkehr kollidiert und wenn er derartige Geschwindigkeiten nicht vom Incubus her gewöhnt wäre, hätte er nicht einmal mehr die Kontrolle über sein Schiff.
"Soll ich lieber fliegen?" fragte Kujiro sarkastisch.
"Tu nicht so als ob du das besser könntest." gab Drake als Antwort und die beiden, sowie auch Jackson begannen zu lachen.
"Das ist immer noch mein Schiff und ich kann es deshalb auch fliegen. Ganz egal wie ich das anstelle." murmelte Nathan wärend er mit der höchsten ihm zu kontrollierenden Geschwindigkeit auf das Gebiet von SOUL steuerte.

Kane fand sich im Bett in seinen privaten Räumlichkeiten wieder. Neben ihm, in seinen Armen lag Katharina, die immer noch tiefsten Tiefschlaf hielt. Eine leichte ungewollte Bewegung riss sie aus ihrem Schlaf. Sie streckte sich einmal kurz, gähnte, murmelte dann ein leises "Guten Morgen", rieb sich die Augen, stand auf und verschwand in einem Badezimmer. Kane seiner Seits blieb noch liegen. Er hatte ein paar anstrengende Tage hinter sich. Selbst er brauchte einmal eine kurze Pause. Plötzlich piepste sein Kommunikator.
"Mr. Willson, ich hab hier Mr. Black in der Leitung." sagte ein Kom-Offizier des Parlaments.
"Stellen sie durch." antwortete Kane wärend Katharina aus dem Badezimmer kam und singend ihre Kleidung anlegte.
"Mr. Willson. Die Truppen von PAIN haben die Blockade von Kalino einfach durchbrochen." rief Kirk Black panisch.
"Das war bereits zu erwarten."
"Was? Sie wussten es die ganze Zeit?"
"Diese Blockade ist nicht auf meinen Mist sondern auf die des restlichen Parlaments gewachsen. Ich wusste von Anfang an, dass sie scheitern würde. Ziehen sie sich nach Zorion zurück. Ich werde ihnen Verstärkung schicken." sagte Kane so ruhig wie er meistens war bevor er die Verbindung trennte und seine Aufmerksamkeit wieder Katharina zuwandt. Sie schien so glücklich zu sein, wie es schon seit einigen Wochen nicht mehr gewesen war, wärend sie ihre letzten Kleidungsstücke anlegte. Ihr gesamter Stil schien in dieser einen Woche düsterer geworden zu sein und das ohne, dass sie ihre Haarfarbe oder etwas anderes geändert hätte. Kane richtete sich auf und zog damit dann Katharinas Aufmerksamkeit auf sich.
"Guten Morgen." sagte sie nun völlig wach, legte ihre Arme um Kane und küsste ihn mehrmals.
"Meinst du, dass du bereit bist?" fragte Kane sehr zu ihrer Verwirrung.
"Ich denke schon. Bereit wofür?"
"Dafür mir zu zeigen, dass das ganze Training nicht völlig umsonst war."
"Was soll das jetzt genau bedeuten?"
"Ich werde dich zur Verteidigung von Zorion schicken. Das ist dann der Moment an dem du dich beweißen kannst, wenn du hier effektiv kämpfst, wirst du auch effektiv gegen Nathan Tate kämpfen und ihn besiegen können." sagte Kane und legte seine Hand auf ihre Wange. "Ich hatte dir die Rache versprochen. Und bald ist der Moment dafür gekommen. Meine bezaubernte Schülerin, hab nur noch ein klein wenig Gedult, dann wird sich dir die Möglichkeit eröffnen." sagte Kane und sah ihr tief in die Augen. Augen die ein Feuer in sich trugen wie er es schon lange nicht mehr gesehen hatte. Dann lächelte Katharina.
"Ich vertraue dir, das hab ich immer getan." antwortete sie, bevor sie sich an seinen Hals hing und Kane weiter küsste.
"Ich werde dich mit den neuen Mechs auf ein Schiff schicken, dass du schon gut kennst. Der Transport wird in ein paar Tagen bereit sein." sagte Kane leise als sie beiden kurz auseinander gingen um Luft zu holen. Katharina lächelte darauf nur voller Vorfreude auf den bevorstehenden Kampf bevor die beiden sich weiter küssten.

Dieser Job war einfach nutzlos. Tagein tagaus saß man lediglich mit seinen Kollegen an den Kontrollen und wartete darauf, dass irgendeiner unerlaubt seinen Bereich verließ, damit man die automatischen Geschütze starten konnte um ihn hinrichten zu lassen. Das anschließende blutbeschmieren und mit sonstigen Körperteil und -flüssigkeiten bedecken der Wände war das aufregenste was einem in diesem Job passierte. Nicht mal selbst sauber machen musste man. So sahen es die meisten Wärter in dem größten Gefängnis von SOUL in dem alle "minderschweren Fälle" aufbewahrt wurden. Dann kam die Wachablösung. "Endlich Feierabend" dachte die vorherige Schicht sich, als sie sich von den Konsolen erhob und die Dienstwaffen nahm. Plötzlich geschah etwas womit niemand gerechnet hatte. Unzählige Explosionen erschütterten das Gebäude. Schnell stürmte einer der Wächter an eine Anzeige.
"Die Automatischen Geschütze rund um die Anlage sind vollständig zerstört!" rief er noch bevor eine Explosion die Wand hinter den 12 weg riss. Einer wurde von einem Kugelförmigen Bruchstück direkt am Kopf getroffen, so dass dieser einfach zerplatzte. Der Inhalt verteilte sich über seine Kollegen. Ähnliches geschah als ein scharfkantiges Stück der Wand den Kopf eines anderen Wächters einfach spaltete und einer von ihnen im Bauch von einem Stück Wand getroffen wurde, dass mindestens 4 mal so groß war wie er selbst und an der Wand dahinter einfach zermatscht wurde. Die restlichen 9 Wächter waren zum ersten mal schockiert, denn nun war ihnen einmal mehr vor Augen geführt worden, dass sie nicht so unbesiegbar waren, wie es immer den Anschein gemacht hatte. Durch diese Wand stürmten nun Shiro, Kujiro und Jackson, wärend Drake die Nightmare steuerte und mit den Geschütztürmen ein deckendes Speerfeuer gab. Ray und Nathan hielten derweil in ihren Mechs die Stellung um eventuellen Nachschub abfangen zu können.
"Ich leih mir das mal." sagte Jackson als er eines der beiden Energie-Schwerter von Shiro nahm und einen der immer noch schockierten Wachmänner schnell in der Mitte zersägte. Genau so schnell wie Jackson zugeschlagen hatte war er nach hinten gewichen um den Blutspritzern auszuweichen, welche die gesamte Wand hinter dem bedeckten was einmal ein Wärter gewesen war. Anschließend nahm er das Plasma-Gewehr, dass er auf dem Rücken trug und feuerte direkt auf die übrigen 8, welche sich hinter ihrer Konsole versteckt hielten. Kujiro bezog auf der anderen Seite Stellung und tat das selbe.
"Das sind nur zwei, wo ist der dritte?" fragte nun einer von ihnen und in genau diesem Moment ließ sich Shiro von der Decke an der er unbemerkt vorgekrochen war, fallen. Noch im Flug zog er das 2te Energie-Schwert und trennte einem Wärter den Kopf ab, bevor er, wie Jackson zuvor einen weiteren in der Mitte zerteilte und einen dritten am Bauch durchstach, bevor die übrigen überhaupt verstanden hatten was vor sich ging. Die übrigen 5 sprangen schnell auf und zielten auf Shiro. Allerdings nutzten nun Jackson und Kujiro die Gelegenheit um mit ihren Waffen zu feuern und 2 der 5 auf ähnliche Weiße zu töten, wie diese es meist bei ihren Übergriffen taten. Shiro, der sein Schwert fallen gelassen hatte, zog nun schlagartig 2 Messer-Waffen und trennte den beiden Wärtern, die ihm am nächsten waren mit 2 gezielten Schlägen die Kehlen durch, bevor der letzte von einem Energie-Schwert durch den Kopf getroffen wurde, dass Jackson geworfen hatte. Langsam aber sicher glitt das Schwert, von der Gravitation getrieben durch den Mann und sägte ihn fast von selbst in 2 Hälften. Der gesamte Bereich war nun voll mit Blut und Leichenteilen und auch Shiro konnte nicht von sich behaupten völlig sauber geblieben zu sein. Er nahm sein Energie-Schwert vom Boden und verstaute es mit dem anderen zusammen wieder auf dem Rücken. Dabei sah er Jackson an in seinem typischen nichts aussagenden Blick, den Jackson jedoch als Hass deutete.
"Hey chill mal mann. Ich hab gesagt ich gebs dir zurück und jetzt hast du´s wieder." sagte er schlichtend.
"Ich hege keinen Gräul gegen dich. Ich war nur beeindruckt von diesem letzten Schachzug." antwortete Shiro.
"Hey, Leute! Habt ihr nicht was vergessen?" warf Kujiro nun ein als er an die Konsole trat und die beiden taten das selbe. In windeseile waren die Kraftfelder um die einzellnen Zellen ausgeschaltet.
"So Leute. Ich weiß nicht ob ihrs wisst, aber wir sind hier um euch rauszuholen. Also, wer seine seine Freiheit zurück will, der soll uns folgen." sagte Jackson über die Sprechanlage und beinahe schlagartig stürmten die Häftlinge aus den Zellen. Drake hatte derweil die Nightmare direkt vor der gebrochenen Wand gelandet und den Frachtcontainer geöffnet. Alle Gefangenen stürmten den Frachter förmlich bevor Kujiro, Jackson und Shiro ebenfalls einstiegen. Der Container schloss sich und die Nightmare erhob sich, eskortiert von Nathan und Ray in den Mechs ins All. Im All angekommen landeten Nathan und Ray die beiden Mechs im 2ten Frachtcontainer und Drake aktivierte eine neue Schiffs-ID, bevor er vollen Schub gab und einen Kurs zur Nightmare zurück setzte. Insgesamt hatten sie nun ganze 60 neue Leute dazu gewonnen. Darunter gleichermaßen Männer und Frauen, große, starke Leute aber auch kleinere schwächere. Und auch bei den nächsten Ausbrüchen, die sie starteten erhielten sie ähnliche Ergebnisse.

Er hatte kaum Zeit sich um den Krieg selbst zu kümmern. Die Innenpolitik nahm ihn völlig in Beschlag. Zuerst eine Hungersnot in einem der Randsysteme, dann ein Problem auf einer Forschungsstation und zu guter letzt brach noch eine Mine im Zentrum der Ressourcengewinnung zusammen. Das alles musste irgendwie neu geregelt und ausgeglichen werden. Und dafür fand Ronald Pain nun unzählige PDAs vor sich, die er alle durchgehen und gegebenen Falls unterschreiben musste. Entsprechend gereitzt war er schon, als der Kommunikator piepste.
"WAS IST?" schrie er hinein.
"Verzeihung, ich scheine sie in einem ungünstigen Moment kontaktiert zu haben." sagte Takeru schnell.
"Da ist jetzt ohnehin unterbrochen bin, kannst du mir auch sagen, was du willst."
"Unsere Flotte hat eine Blockade am Kalino-Gürtel durchbrochen und hält nun direkten Kurs auf Zorion."
"Endlich eine gute Nachricht."
"Es gibt nur ein Problem dabei. Die Defensive von Zorion zu brechen wird schwer und Scouts melden, dass bereits Verstärkung von SOUL unterwegs ist. Wir brauchen also mehr Schiffe."
"Ich werde 2 weitere Divisionen abkommandieren und zu deiner Verfügung schicken. Ich erwarte ansonsten einen vollen Erfolg."
"Ja, mein Führer." sagte Takeru als er die Verbindung trennte. Es war tatsächlich eine gute Nachricht. Takeru war mit seiner Angriffsstrategie bereits weiter gekommen als einer der anderen beiden Generäle oder auch Ronald Pain selbst es jemals erwartet hätten. Vielleicht konnte der Angriff wirklich erfolgreich sein. Dann hätte er endlich sein Ziel erreicht, der Herr über die bekannten Welten zu sein.

Nachdem nun sämtliche auf Planeten liegenden Gefängnisse durch Nathan und seine Leute geräumt waren, waren nun die Gefängnisschiffe dran. Und in diese hinein zu kommen würde weitaus schwieriger. Aber auch hier hatte Ray bereits einen Plan. Nachdem sie einen der Versorgungsfrachter angegriffen hatten, übernahmen sie dessen ID und flogen mit dieser auf das Gefängnisschiff zu. Langsam und mit den vorschriftsmäßigen Geschwindigkeiten manövrierte Nathan sein Schiff in den Hangarbereich des weitaus größeren beinahe Kriegschiffgroßen Gebildes und platzierte es dort. Genau in dem Moment in dem der Hangarbereich wieder verriegelt wurde, öffnete Nathan den Container und der vergleichsweiße kleine 40 Mann Sturmtrupp stürmte herraus. An vorderster Front dabei kämpften hier besonders Ray und Jackson, die mit perfekter Genauigkeit die 4 Wachen auf einem erhöhten Platz unter Feuer nahmen. Blut und andere Körperflüssigkeiten und Teile spritzen gegen die Wände, als die Plasma-Ladungen auf die Männer trafen und sie einfach zerrissen. Der Rest des Trupps stürmte schnell durch die Türen, bevor sich weitere Sonderkommandos dort platzieren konnten. Nun fingen diese Sonderkommandos sie mitten im Gang ab und ein niemals enden zu scheinendes Plasma-Feuer zwang den Trupp der Eindringlinge in eine Deckung. Zwei davon waren darauf nicht vorbereitet und erlitten ein ähnliches Schicksal wie die Wächter von SOUL zuvor.
"Wo steckt eigendlich Shiro schon wieder?" warf Jackson ein, als er sich mit der einen Hälfte der Leute so eng wie möglich an die Wand quetschte. Ray erging es auf der anderen Seite ähnlich. Und kaum hatte Jackson seinen Satzbeendet fiehl über den Wächtern eine Luftschachtabdeckung zu Boden so dass aus dem Lüftungschacht selbst wiederum eine größere Menge Plasma-Granaten fiehlen. Gewaltige, blau-weiße Explosionen umhüllten die Wärter, welche wenig später in den gleichen Farben brennend und unter Schmerzensschreien umher rannten, so lange bis sie einfach tot umfiehlen und ihre Überreste nur noch aus Asche bestanden. Shiro sprang nun aus seinem Versteck und gab ein Handzeichen, dass der Rest des Trupps die Deckung sicher verlassen konnte. Jackson gab ein Signal an einen Teil des Trupps, der den Maschinen-Raum sichern sollte und eines an einen anderen Teil des Trupps, der zu den Gefangenen gehen und sie mit Waffen versorgen sollte, sobald Jackson, Ray und Shiro die Kraftfelder abgeschaltet hätten.
"Folgt mir. Ich weiß wo es zur Brücke geht." sagte er dann bevor er in schnellem Tempo vorraus ging.
"Was ist, wenn uns jemand folgt?" fragte Jackson schnell.
"Der gesamte Bereich ist vermint." antwortete Shiro sachlich wie immer und Jackson brachte nur noch ein "O.K." raus. Nicht allzu lange und sie fanden sich auf der Brücke des Gefängnis-Schiffes wieder. Die Offiziere zogen jedoch schnell Energie-Pistolen und nahmen den Trupp unter Feuer. Jackson nahm schnell eine Deckung hinter einer Konsole, wo Ray ihm folgte und begann seiner Seits mit einem Ziellosen Sperrfeuer, welches alleine genügte um einen der Offiziere zu zerfetzen.Shiro hatte sich derweilen wieder an die Decke plaziert und war unbemerkt hinter die Feindliche Linie gekommen, wo er sich wieder nach fallen ließ und 2 seiner Messer in den Kopf von 2 der Wachen rammte. Blut spritze aus den Köpfen der Männer wie aus Springbrunnen und bedeckte Shiro, bevor sie einfach tot umfiehlen. Shiro duckte sich schnell unter einem weiteren Schuss einer Energie-Pistole weg bevor er die beiden Waffen der eben getöteten Männer nahm und beidhändig mit einer nahezu perfekten Präzision Kopfschüsse an die noch übrigen Männer verteilte. Der Kopf eines Menschen war nicht gedacht solchen Projektilen stand zu halten, so dass er durch den Druck des Aufpralls zusammen mit dem Hirn darin einfach zerplatzte. Lediglich einen der Männer ließen sie leben. Denjenigen, der den Eindruck des Ranghöchsten Offiziers an Bord hinterließ. Das erkannten sie an seiner feigen Art, mit der er sich einfach versteckte und wimmernt seinen Kopf mit den Händen bedeckte. Nun betrat Nathan langsam und mit den Armen auf dem Rücken verschränkt den Raum, wärend Ray die Sicherheitseinrichtungen des Schiffes deaktivierte. Auf den Bildschirmen beobachtete Nathan wie die Gefangenen ihre Zellen verließen und mit Waffen ausgerüstet wurden und das obwohl die Anzeigen durch das ganze Blut und die Körperteile darauf fast nicht mehr zu erkennen waren. Insgesamt war der gesamte Raum mit Leichenteilen belegt.
"Naja rot anstreichen braucht man das hier jetzt auf jeden Fall nicht mehr." sagte Jackson sarkastisch wärend er sich umsah. Shiro zog derweil den Kapitän dieses Schiffes aus seinem Versteck hervor.
"Bitte, tun sie mir nichts." wimmerte er wärend er in Tränen ausbrach und sich sichtbar gerade in die Hose gepinkelt hatte.
"Sagen sie ihren Männern, dass sie sich ergeben sollen. NA LOS DOCH!!!" schrie Nathan ihn an.
"Hi. Hi. Hier spricht der Käpten. Wir ergeben uns, da. da. das ist ein Be. Befehl." stotterte der Mann panisch durch die Kom-Anlage und auf allen Überwachungsbildern konnte man sehen wie der Befehl ausgeführt wurde.
"Sie haben mir und meinen Leuten gerade Unmengen an Arbeit erspart. Vielen Dank auch." sagte Nathan als er plötzlich sein Plasma-Gewehr vom Rücken nahm und auf den Kapitän feuerte. Der Mann brachte gerade noch einen Schrei raus, bevor das Projektil seinen Bauch traf und dort, kleiner als für Plasma-Gewehre üblich, explodierte. Dabei riss es beinahe alle inneren Organe aus dem Mann und schleuderte sie durch den Raum. Gedärme, Magen, Leber, Niere und Unmengen an Blut verteilten sich in einem 180 Grad-Radius vor dem Mann und bedeckten die letzten noch nicht mit Leichenteilen überdeckten Flächen des Raumes. Der nun völlig leere Rest des Körpers klappte einfach in sich zusammen.
"Was zum Teufel machst du da!?!?" schrie Jackson Nathan an. Der drehte sich lediglich zu Jackson um und sprach zu ihm in einem völlig normalen Tonfall. Aber sein Blick war anders, nicht mehr so unantastbar und zeitgleich freundlich wie man es kannte. Eher der Hass in seiner reinsten Form. Alles was noch fehlte war, dass ihm Adern im Gesicht hervor traten.
"Jackson, Ray, Shiro. An die Steuersysteme. Fliegt diesen Schrotthaufen hier weg." sagte er, als plötzlich einer der anderen aus dem Sturmtrupp zu ihm kam.
"Nathan, was machen wir mit den Überlebenden?"
"Es gibt keine Überlebenden." antwortete Nathan und sah zu dem schockierten Mann rüber. "Wieso der Blick? Hast du was nicht verstanden?" fragte er dann in einem beinahe krankhaft freundlichen Tonfall.
"Alles verstanden. Wirklich." antwortete der Mann und verließ die Brücke. Wenig später begannen die Hinrichtungen. Über 100 Personen von SOUL wurden einfach mit Plasma-Gewehren umgebracht, die wenigen Matschigen Überreste, die von ihnen damit noch blieben einfach ignoriert. Nathan hatte ohnehin bereits seine Pläne mit den Gefängnis-Schiffen und da störten Leichenreste und Blut überall nicht weiter. Langsam bewegte sich das Schiff in das Gebiet von PAIN, nach Rakarion, wo es zum Bau des neuen Titanen verwendet werden sollte. Weitere Schiffe diesen Typs sollten bald folgen und Nathan ließ dabei mit einer ungeahnten, alles andere weit übertreffenden Grausamkeit vorgehen.

Langsam aber sicher verbreitete sich die Nachricht vom großen Apophis-Aufstand in den Sektoren der Piraten. Immer mehr Schiffe versammelten sich. Einige gehörten zu bereits bekannten Schiffsklassen, wie denen die Firestorm oder Frost verwendet hatten, andere, und das war die Mehrheit, waren jedoch einfach aus Schrottteilen zusammengeschraubt und sahen entsprechend Instabil und wenig belastbar aus. Ähnlich sah es auf dem Mech-Sektor aus und auch einige Jägerstaffeln waren zu finden. Und dennoch hatte die Flotte bereits eine unerwartet hohe Größe erreicht und es wurden immer noch mehr. Apophis ließ nicht locker, bis er alle Piraten und Clans vereint unter seinem Banner hatte, auch wenn das bedeutete den einen oder anderen Clan-Anführer hinterrücks zu beseitigen. Das geschah jedoch selten. Die meisten wussten weshalb sie Apophis folgten. Unter seiner Führung hätten sie eine Chance, denn er hatte seine eigene Technologie entwickelt und verwendete längst nicht mehr die der anderen beiden Fraktionen. Dadurch hatten sie sicherlich die Möglichkeit ihre Feinde auf dem falschen Fuß zu treffen und zu überraschen. Voller Vorfreude auf die Schlacht ginge Apophis auf der Brücke seines Hauptschiffes auf und ab.
"Apophis, stimmt etwas nicht?" fragte einer seiner Untergebenen.
"Wie viele Schiffe sind es mittlerweile?"
"Momentan verfügen wir über 1500 Technisch brauchbare Schiffe und 4000 Schiffe, die wahrscheinlich direkt beim ersten Treffer in sich zusammen brechen werden. Wir erwarten allerdings noch die Flotten von Snakebite und Reunion."
"Setzt einen Kurs auf Zorion sobald sie eingetroffen sind."
"Verstanden." sagte der Untergebene und gab die Order an den Mann am Steuer weiter. Jetzt würde es nicht mehr lange Dauern und Apophis wäre in der Lage sich bei SOUL für alles zu rächen was sie ihm angetan hatten. Jetzt würde er sie mit genau der Technologie vernichten, die sie zuvor als Unrentabel bezeichnet hatten.

Der Tag von Katharinas Abflug war nun gekommen. Einer der Future Corp.-Personen-Transporter, von der selben Luxuriös ausgestatteten Art wie Kane sie für sich selbst verwendete stand im Hangar des gewaltigen Hauptgebäudes. Außerdem hatte sich eine größere Eskorte von SOUL aufgestellt. Alle standen völlig grade und bewegungslos da auch noch als Kane und Katharina Hand in Hand den Hangar betraten.
"Meinst du wirklich, dass ich bereit bin für das was mich erwartet?" fragte sie als die beiden plötzlich vor der Tür des Transporters stoppten.
"Das werden wir herraus finden in der folgenden Schlacht. Allerdings würde ich dich niemals dorthin schicken, wenn ich nicht mit einem Sieg rechnen würde." antwortete Kane ihr so ruhig und analytisch wie er meistens war, als plötzlich ein weiterer Soldat den Hangar betrat. Seine Abzeichen qualifizierten ihn als einen der Adjutanten der Parlamentarier und Generäle.
"Mr. Willson, Sir. Allle unsere Gefängnisse sind leer. Alle Wärter tot und immer wurde ein nicht identifizierbares Frachtschiff mit einer Feuerbemalung gesehen, allerdings mit korrekter Codierung."
"Wurde dieses Schiff genauer untersucht?"
"Nein, Sir. Da der Code zum Zeitpunkt des überprüfens korrekt war und die Taten noch nicht bekannnt, sah niemand einen Sinn darin."
"Nathan." stellte Kane mit einem Lächeln fest, was alleine schon selten für ihn war, wärend der Adjutant sich zu den anderen Soldaten reihte. "Mein kleiner Bruder benutzt also endlich sein Gehirn und tut das, was ich in seiner Lage getan hätte."
"Die Tatsache, dass er bald eine ganze Armee hat, scheint dir nur wenig Angst zu machen." stellte Katharina fest erstaunt fest.
"Natürlich nicht. Michael Corner wird sich darum kümmern, dessen bin ich mir sicher."
"Aber du sagtest doch, dass er mit Sicherheit versagen würde."
"Ich sagte dass er versagen würde Nathan zu besiegen. Aber selbst dann kann er immer noch zu etwas nutze sein. Und jetzt solltest du starten. Die große Schlacht erwartet dich. Konzentriere dich ganz darauf und schieb alle Gedanken und Sorgen zur Seite." sagte Kane und Katharina nickte das ganze ab, bevor sie Kane noch einmal küsste und dann in den Transporter stieg. Langsam erhob sich das Vehikel ins All, wo es Katharina auf ein Schiff brachte, dass sie tatsächlich gut kannte. Es handelte sich um eine reparierte und leicht aufgerüstete Fallen. Das Schiff mit dem sie vor einiger Zeit noch mit Kujiro, Drake, Aimi, Shiro und mit Daniel hinter Nathan her gejagt war. Er war ein Verbrecher. Er und seine ganzes Fußvolk ebenso. Auch Drake und Kujiro, die ihr die ganze Zeit Freundschaft vorgespielt hatten, waren nun zur Gegenseite, zur falschen Seite übergelaufen und mussten daher genauso vernichtet werden wie der ganze Rest. Nun käme bald der Moment an dem sie bewieß, dass die würdig war gegen sie alle anzutreten und ihre Rache zu erhalten.

Kapitel 34 - Die Schlacht um Zorion:

Es war nun soweit, dass sie alle Leute zusammen hatten. Alle Gefängnisse und Gefängnisschiffe von SOUL waren geleert worden und die Leute von dort nun auf der Ethernal Darkness untergebracht und im Hangar des gewaltigen Titanen versammelt. Es waren über 500 Leute, Männer wie Frauen und wirklich aus allen Teilen des Universums zusammen gewürfelt. Aber eines hatten sie alle gemeinsam. Sie waren alle Verfolgte des Systems. Vor diese Menschenmenge trat nun Nathan. Sein Blick war emotions- und ausdruckslos, seine Arme hinten auf dem Rücken verschränkt. Hinter ihm standen alle die Leute, die er schon vorher dabei hatte. Ray, Julian, Jakob, Thomas, Shiro, Drake, Aimi, Kujiro, Jackson und auch Helena standen dort in einer Reihe aufgestellt. Letztere beide nahmen sich dabei fest an den Händen und versuchten sich dabei Kraft zu geben, denn dies war auf eine gewisse Weiße ein aufregender Moment in dem sich vieles über den weiteren Verbleib von allen Entscheiden sollte.
"Bürger aus den Gebieten der Regierung, die ihr genau wie auch ich politisch verfolgt werdet." sprach er die Menschenmenge an. "Die Gründe für eure Inhaftigerung mögen verschieden sein, eure Rassenzugehörigkeiten, eure Herkunftsorte mögen verschieden sein, aber letzten Endes seit ihr alle Verfolgte des Systems. Und genau das selbe gilt für mich und die wenigen Leute, die zusammen mit mir in diesem Schiff durch das Universum reißen und immer und jede Sekunde um ihre Leben fürchten müssen. Und wir haben genug davon in Angst und Schrecken zu leben. Wir wollen unsere Leben zurück haben. Um das zu erreichen benötigen wir eure Hilfe, denn dazu müssen wir SOUL direkt angreifen und übernehmen, sowie PAIN entgültig vernichten, so dass sie uns nie wieder gefährlich werden können. Dannach muss das System reformiert werden und zu einer wahren Demokratie umgebaut werden. Keine korrupten Scheinparlamente, keine Großkapitalisten mehr in den Parlamenten und keine Abgeordneten die einfach so über den Bürger diktieren und mit ihren Armeen aus brutalen willenlosen Killern auf diejenigen die Wiederstand leisten, einschlagen können. Das sind die Ziele die ich verfolge. Ich erschaffe euch ein Utopia, wie es vor tausenden Jahren das letzte Mal existiert hat. Eine Welt in der alle Menschen zu ihrem Erhalt arbeiten und nicht um die Macht zu erringen. Wenn ihr das auch wollt, dann schließt euch mir an. Seit meine Mitstreiter in diesem Kampf um das Schicksal dieser Welt. Seid ihr dafür bereit?"
Nachdem Nathan seinen Vortrag beendet hatte begannen die Personen im Hangar in einen einzigen Jubel auszubrechen. Nathan hatte es also geschafft. Er hatte eine kleine Armee aufgestellt, die hoffentlich reichen sollte um die wichtigen Kernpunkte der Regierung einzunehmen. Danach hätte man zusätzlich noch die Armee von SOUL und den Geheimdienst von AIR zur Verfügung. Genug Personal und Material um selbst die mächtigen Waffen von PAIN vernichten zu können. Und je mehr Leute sich darüber wirklich bewusst wurden, umso stärker wuchs die allgemeine Euphorie. Jackson und Helena atmeten tief durch, hielten sich aber mit weiteren Freudenausbrüchen noch zurück, auch wenn sie Grund dafür hatten, denn es hätte vorhin alles mögliche passieren können.
"Gut. Dann werden wir uns jetzt darum kümmern, wer welche Fähigkeiten besitzt und werden eure Aufgaben entsprechend zuteilen." sagte Nathan abschließend bevor Ray die Leute bat sich einzelln in mehreren Reihen aufzustellen. Wärend Ray das alles organisierte, ließen Jackson und Helena ihren Freudenausbrüchen völlig freien Lauf. Aber allzulange konnten sie das auch nicht, denn nun kam eine Menge Arbeit auf sie alle zu, wenn sie das alles organisieren wollten. Es gab jedoch nicht nur erfreute Menschen. Einige wenige erkannten ein Gefahrenpotenzial in dieser Armee, für ihr Leben.

Eine relativ große Flotte von SOUL hatte sich im Orbit von Zorion versammelt. Obwohl sie gewaltig war, war sie immer noch nicht komplett. Die letzten Teile der Verteidigung trafen zusammen mit der Fallen ein. Nun brachte es die Flotte von SOUL auf 400 Schiffe, davon gehörten alleine 40 zur Chaos-Klasse. Katharina betrat die Brücke ihres neu zugeteilten Schiffes. Zum ersten Mal sah sie wie die Brücke der Fallen aussah, denn diese zu betreten war nur den Führungsoffizieren gestattet und genau das war sie ja jetzt. Noch etwas unsicher nahm sie im Sessel des Kapitäns platz und sah auf das Hologramm der Schlachtaufstellung. Die schien so weit in Ordnung zu sein.
"Startet alle Jäger und Mechs. Lasst meine persönliche Staffel bereit machen." sagte sie.
"Aber es ist noch gar niemand feindliches zu sehen."
"Das wird noch kommen. Und dann müssen wir bereit sein."
Noch wärend die Befehle von Katharina ausgeführt wurden, tauchten plötzlich die Schiffe von PAIN auf. Es erwieß sich als völlig richtig bereits im vorraus derartige Vorbereitungen getroffen zu haben. Und so kam es, dass Takeru nicht schlecht staunte als plötzlich Unmengen an Vampire-Jägern auf seine Armee zurasten, gefolgt von Aeon- und Cerberus-Mechs, wärend in der 2ten Reihe Dragonforce und Torchbearers kamen. Die PAIN-Flotte wurde völlig unvorbereitet getroffen.
"AUSWEICHMANÖVER!!! VOLLES FLAKFEUER!!!" schrie er plötzlich zu seinen Leuten und die Schiffe wichen zur Seite als die Jäger völlig chaotisch das Feuer eröffneten. Zeitgleich eröffneten die PAIN-Schiffe ein gewaltiges Flak-Feuer. Einer der Vampire-Jäger wurde direkt davon getroffen und krachte brennend in eine Fregatte, bevor eine weitere Jägerstaffel mit Raketen feuerte und die Fregatte in einem gewaltigen Feuerball verging. Ähnlich endete ein Kreuzer, dessen Brücke von einem Jäger durchschlagen wurde. Wärend das Schiff langsam in Flammen auf ging driftete es auf ein Schlachtschiff zu und kollidierte mit ihm. Gewaltige Explosionen rissen beide Schiffe in Stücke. Die Trümmerteile regneten auf die anderen Schiff in der Nähe, richteten aber keinen Schaden mehr an, da nun mittlerweile die Schilde hoch gefahren waren. Doch nun sahen sich die PAIN-Truppen mit den Mechs konfrontiert, die auf sie zukamen. Noch wärend die teils sehr schweren Mech-Waffen in die Schilde schlugen starteten Mechs und Jäger von PAIN und stürmten einzelln vor um die beinahe unmögliche Übermacht von SOUL abzufangen. Deren Schiffe gaben derweil vollen Schub und aktivierten die Waffen, wärend sich die Jäger zurück zogen und Bomber sowie Korvetten starteten. Katharina war sich sicher, dass Kane mit ihren Leistungen zufrieden sein würde.
"Konzentriert das Feuer auf den vordersten Avatar." sagte sie und auf ihr Kommando ging ein einziges Feuerwerk auf die PAIN-Truppen los. Die Fallen selbst feuerte mit den Photonen-Kanonen und wich dann nach unten aus um einem Titan der Chaos-Klasse den Weg für die Missile-Barrage, eine Waffe, welche eine Unmenge an unterschiedlichen Raketen und Torpedos mit einer hohen Feuerrate feuerte, frei machte. Der Avatar wehrte sich mit Kalamirs, die er auf die Chaos-Klasse und die Fallen feuerte, verfehlte letztere jedoch um längen und die Schilde der Titanen der Chaos-Klasse waren stark genug um mehreren Treffern der Kalamirs stand zu halten. Bevor der Avatar die nächsten Ladungen abfeuern konnte, schlugen die unzähligen Raketen in seine Schilde und überzogen sie mit unschiedlichen Explosionen. Wärend dessen hatte der Titan der Chaos-Klasse seine Photonen-Kanonen vorbereitet und feuerte sie alle auf den Avatar. Wärend zunächst nur einfache Löcher in das Schiff rissen, brachen überall an dem gewaltigen Metallmonster Brände aus, bevor es in 2 Teile zerriss und in einem gewaltigen hellen Blitz aus Licht verging. Großer Jubel brach in den Reihen von SOUL aus und Katharina schlug stolz und selbstsicher die Beine übereinander. Sie hatte so eben den ersten Abschuss eines Avatars erzielt. Und sie war sich sicher, das noch viele weitere folgen sollten in dieser gewaltigen Schlacht.

Es hatte eine gute Weile gedauert die ganzen neuen Besatzungsmitglieder zu sortieren und ihnen eine Arbeit die zu ihnen passte zuzuteilen, aber nachdem es erledigt war, wurde das Leben für die Gründer der Bewegung um Längen einfacher. Nathan konnte sich wieder dem Gitarre spielen und Gesang widmen, wärend Drake und Kujiro nun feierliche Zusammenkünfte mit Thomas, Jackson und Helena machen konnten, genauso wie sie es zuvor mit Daniel und Katharina getan hatten. So kam es oft vor, dass die 5 sich in Drakes Quartier trafen, eine Menge Alkoholische Getränke konsumierten und sich Drake, Kujiro und Thomas versuchten in Videospielen gegenseitig zu besiegen, wärend Jackson und Helena auf einer Couch platz genommen hatten. Jackson saß dabei zu den anderen gerichtet, wärend Helena sich über die ganze Länge des Sofas gelegt hatte und ihren Kopf bei Jackson auf die Beine gelegt hatte. Jackson hatte seinen rechten Arm über sie gelegt und sie hielt bei aller gemütlicher Lage und sicherem Gefühl durch seinen Arm immer noch seine Hand.
"Ich mach dich alle, Mann." sagte Thomas zu Kujiro, als er gerade einen sehr effektiven Schachzug getan hatte.
"In deinen Träumen vielleicht." antwortete Kujiro, als er durch einen guten Trick zurück ins Spiel kam. Und Thomas ein weiteres mal besiegte.
"Wie zum Geier macht er das?" fragte Thomas niedergeschlagen.
"Das versuch ich auch noch rauszufinden." antwortete Drake.
"Wenn ich spielen würde, wäre Kujiro ganz schnell weg." sagte Jackson leise.
"Dann geh doch." antwortete Helena ihm.
"Nein. Ich bleibe lieber bei dir."
"Ich liebe dich. Du bist ein wirklich wunderbarer Mensch." sagte Helena und strich Jackson mit ihrer weichen Hand über das Gesicht.
"Und du bist wunderschön." antwortete Jackson und Helena richtete sich kurz auf um ihn zu küssen.
"Alter Jackson. Hör auf rumzuknutschen und beweg deinen Arsch hier her." rief Thomas nachdem er zum wiederholten Male von Kujiro besiegt wurde. Jackson lächelte Helena nur kurz an und sie erwiederte sein Lächeln, woraufhin die beiden sich weiter küssten und Thomas einfach ignorierten, der wiederrum nur mit den Schultern zuckte und den Kopf schüttelte.
"Was ist jetzt? Noch ne Runde oder was?" fragte Drake.
"Wenn Nathan wüsste was wir hier tun, würde er uns alle erschießen lassen glaub ich." stellte Thomas nun sehr ernst fest.
"Aber zum Glück weiß er es nicht." antwortete Kujiro und startete das nächste Spiel.

Langsam aber sicher vermischten sich die unzähligen Schiffstypen und ein einziges großes Chaos entstand. Ab jetzt verlief die Schlacht nach dem Schiffs-Klasse gegen Schiffs-Klasse-System. So auch bei der Fallen, die dem Fireball-Geschütz einer Arachnian zur Seite auswich und zeitgleich eine Korvette von PAIN mit den Plasma-Kanonen unter Feuer nahm. Das kleine Schiff konnte dem nicht stand halten und brach in Stücke. Zeitgleich raste die Fallen an der Fregatte von PAIN vorbei und nahm nun einen Kreuzer mit beiden Photonen-Kanonen unter Feuer. Plötzlich schob sich ein Avatar in die Schussbahn und Zwang das Schiff zum schnellen Ausweichmanöver nach unten. Zeitgleich tauchte nun neben dem Avatar ein SOUL-Dreadnought auf und feuerte mit allen Waffen die das Schiff zu bieten hatte. Pyrokinetische Projektile krachten längs an der Hülle in den Avatar und rissen Teile aus dem Schiff, wärend die Fallen in die selbe Richtung floh.
"Ordert mein persönliches Mech-Team in den Hangar. Ich werde starten. Mr. Black soll das Kommando über die Flotte übernehmen." sagte Katharina bevor sie aufsprang und die Brücke der Fallen verließ. Der nächste Ranghöhere Offizier übernahm das Schiff, welches gerade mit einer Rolle dem Waffenfeuer eines Dreadnoughts von SOUL auswich und mit den Plasma-Gattlings eine Mech-Staffel unter Feuer nahm, die viel zu nahe kam. Kaum 5 Minuten später startete Katharina mit ihrer Staffel welche aus 5 Massenproduzierten Faceless-Mechs bestand. Sie selbst steuerte einen modifizierten Faceless, der nun einen Backpack mit 4 weiteren großen Klingen und weitaus mehr Stacheldrohnen, sowie neue externe Handwaffen trug. Direkt nach dem Start musste sich die gesamte Staffel mit Chaos-Schilden gegen eingehendes Feindfeuer von anderen Mechs verteidigen. Dann stürmte Katharina vor und zog eine der beiden Stabwaffen, welche sich als die übliche Sense herraus stellte und zerteilte mit einem Schlag von unten nach oben einen Lich von PAIN in der Mitte, bevor sie sich schlagartig zur Seite drehte und unzählige kleine Energie-Projektile auf einen Trupp Wraiths abfeuerte. Die PAIN-Mechs schützten sich zwar mit ihren Schilden, aber es entgingen ihnen dabei die anderen 5 Teammitglieder, welche genauso plötzlich mit ihren Sensen zuschlugen und die Wraiths einfach vernichteten.
"Das war gut. Immer weiter." gab Katharina durch die Kom durch als sie direkt vor stürmte und einen Chaos-Blitz auf eine der Arachnians abgab. Der rote Blitz durchschlug das Schiff einfach als würde es nur aus Papier bestehen und traf den Reaktor, woraufhin die Fregatte in einer gewaltigen Explosion verging. Plötzlich griff ein Trupp Mantis-Mechs an, und nahm sie und ihre Team-Mitglieder mit Strahlen-Kanonen und Puls-Kanonen unter Feuer. Katharina wich blitzartig nach oben und feuerte einen Pyro-Energetischen Strahl auf einen der Mantis-Mechs ab. Wärend der damit beschäftigt war auszuweichen, schlug Katharina mit der Kampf-Klinge zu, was der Pilot des Mantis aber mit seinem Energie-Schwert zu blocken verstand. Zeitgleich zu dem Kampf der beiden Mech griff etwas weiter unten ein Locoust einen Kreuzer von SOUL mit seinen gewaltigen Klauen und rammte ihn in einen Dreadnought. Beide Schiffe verbogen unter dem gewaltigen Druck dieses Zusammenpralls und explodierten langsam aber sicher von innen herraus. Wenig später schob sich ein Titan der Chaos-Klasse dazwichen und griff einen Demon-Klasse-Dreadought an. Dieser feuerte gerade seine schweren Kalamirs auf ein Schiff der Draco-Klasse und wich dann nach unten um einem Scarab-Mech den Weg zu räumen. Der gewaltige Mech packte den Titan mit seinen Klauen und zerbrach ihn mit einem kräftigen Ruck in der Mitte, bevor er sein Kalamir abfeuerte und die Überreste vaporisierte, aber auch eine Fregatte dahinter traf und einfach beseite fegte. Katharina wich derweilen einem Schwertschlag des Mantis zur Seite aus und schützte sich mit Chaos-Schilden vor seinen Drohnen, die sie alle mit einer Energie-Schockwelle zur Seite fegte. Nun war es ein leichtes den Mantis mit der Armklinge zu durchstechen. Der schockierte Pilot bemerkte kaum, wie die Klinge seinen Körper durchstieß und sich sein Blut im Cockpit und über ihn selbst verteilte. Dann riss Katharina die Klinge nach oben und zerteilte den Reaktor, welcher wenig später explodierte. Dann richtete sie alle Klingen nach vorne und feuerte eine Reihe Feuer-, Energie- und Chaos-Strahlen auf einen Dreadnought, bevor sie einer Quanten-Kanone nach hinten ausweichen musste, wo gerade ein brennender Dreadnought von SOUL mit einem Avatar von PAIN kollidierte. Der Avatar begann sich um den Dreadnought zu biegen und brach dann in mehrere Stücke, bevor der Dreadnought explodierte. Insgesamt konnte man festlegen, dass SOUL dieses mal um längen besser mit den Truppen von PAIN zurecht kam. Lediglich die gewaltigen Anti-Schiffs-Mechs bereiteten SOUL noch einige Probleme. Aber auch das änderte sich als plötzlich eine Bomber-Staffel mit Transphasen Torpedos auf einen Scarab feuerte und mehrere kleine verteilte Raum-Verzerrungen das rießige Vehikel in Stücke rissen.

"Sag mir wo ihr euch befindet und ich werde den Bevollmächtigten um eine Flotte bitten." konnte Shiro plötzlich Tao´s Stimme sagen hören, als er auf dem Weg zu seinem Quartier war. Schnell griff er nach einem seiner Messer und bewegte sich leise zur Tür, wo er das weitere Gespräch versuchte zu belauschen.
"Unsere Position ist Rakarion in den PAIN-Gebieten." konnte Shiro nun Aimi sagen hören und das schockierte ihn. Aimi, der Mensch den er nun seit über 20 Jahren kannte, hinterging ihn auf diese Weiße. Wieso war ihre Treue zu Tao ihr so wichtig?
"Ich werde dir so schnell wie möglich Verstärkung schicken. So lange wirst du dich nicht wegbewegen und die Maske weiter aufrecht erhalten. Wann du Nathan töten sollst, werde ich dir dann mitteilen."
"Ich habe verstanden." sagte Aimi als die beiden die Kom-Verbindung trennten. "Du kannst rein kommen Shiro." sagte sie dann und schockierte Shiro dann ein weiteres mal. Sie wusste also die ganze Zeit, dass er da war.
"Wieso hast du das getan?" fragte Shiro als er den Raum betrat.
"Das weißt du genau."
"Verstehe. Deine Treue zu Tao ist also so gewaltig, dass du alles für ihn wegwirfst."
"Er hat mehr für mich getan als jeder andere Mensch zuvor und deshalb werde ich ihm bis in den Tod folgen."
"Das wirst du nicht. Dafür werde ich sorgen indem ich dich jetzt fest nehme."
"Bist du dir sicher, dass du zu Nathan stehen willst? Ich dachte du wärst wegen mir damals zu AIR gegangen."
"Das ist korrekt. Aber ich bin nicht mehr bereit Tao länger zu folgen."
"Dann wirst du dich nun entscheiden müssen. Deine Freiheit und mein Tod, oder unser beider Leben und ewige Treue für Tao." sagte Aimi nun abschließend als auch sie eine Messerwaffe zog. "Entscheide dich für eins, denn eine Zwichenlößung wird es nicht geben."
"Das habe ich längst." sagte Shiro bevor Aimi das Messer auf ihn schleuderte. Schlagartig zog Shiro sein Schwert und schlug das Messer damit zur Seite, bevor er blitzartig auf Aimi zustürmte und sie mit einem gezielten Schlag am Bein verletzte und ihr anschließend einen schweren Schlag auf den Kopf verpasste.
"Vergib mir, meine alte Freundin." sagte Shiro bevor Aimi bewusstlos hinter ihm zusammen brach. Dann nahm Shiro seinen Kommunikator und benachrichtigte die anderen über das was hier vor sich gegangen war.

Katharina nutzte die erste beste Möglichkeit um mit ihrem Faceless nach unten zu stoßen und sich mit einem Scarab anzulegen. Der hatte gerade einen weiteren Dreadnought zerbrochen und nutzte die Teile als Wurfgeschosse gegen sie, bevor er mit einem gewaltigen Flak-Feuer aus Puls-Werfern und Strahlen-Kanonen. Unzähligen Strahlen hämmerten in die Chaos-Schilde des Faceless, wärend dieser weiter auf den Scarab zuraste und sich an die Hülle heftete. Dort angekommen schlug Katharina mehrmals mit den Arm-Klingen zu und riss einige Teile der Panzerung ab, bevor sie den Arm des Faceless in genau dieses Loch rammte und einen Stoß aus Chaos-Energie abgab. Wenig später schossen unzählige Stacheln durch den Scarab und durchlöcherten den gewaltigen Anti-Schiffs-Mech von innen herraus. Katharina wich nun schnell nach hinten und baute einen kleinen Feuerball in der Hand ihres Faceless auf, den sie auf die eigenartige Masse feuerte, die zuvor die Chaos-Energie gewesen war. Man konnte richtig verfolgen wie die Masse nach und nach in Flammen aufging, bevor die Reste des Scarabs in einer gewaltigen Explosion vergingen. Und wieder brach ein großer Jubel in den Reihen von SOUL aus, denn Scarababschüsse waren normaler Weiße ähnlich selten, wie es Abschüsse von Avatars waren. Nun geschah jedoch etwas womit keine der beiden Fraktionen gerechnet hatte. Mehrere Sprungportale öffneten sich. Hunderte, wenn nicht sogar Tausende. Herraus kamen die vielen Schiffe der vereinigen Piraten-Clans. Allen vorran die vollig unbekannten Schiffe des Apophis-Clans. Es dauerte nicht lange bis die Schiffe ziellos das Feuer auf die restliche Schlacht eröffneten und sich ein einziger Sturm aus Feuerbällen und Verwüstung durch die Armeen von SOUL und PAIN zog, wärend die Mechs der Piraten-Clans weiter vorrückten. Wer hätte das erwarten können, dachte sich Katharina als sie mit ihren Truppen schnell abzog und in einem Sprungportal verschwand. Sie hatte ein weiteres mal versagt. Jetzt würde sie sich niemals als würdig erweißen gegen Nathan Tate anzutreten. Wärend dessen nahm die Freude von Apohis beinahe jede Sekunde zu. Die erste Fraktion war nun ausgeschieden und das was nun von PAIN übrig war, waren nur einige wenige klägliche Überreste. Plötzlich wandten sich alle Avatars den Piraten zu, wärend sich an ihren Seiten 8 Strahlen von violett-gelb-blauer Farbe entluden und die Piraten-Schiffe einfach zerstörten. Es handelte sich dabei um die Waffen die als Materie-Strom bezeichnet wurde. Takeru hatte glück gehabt, denn er wollte sie zuvor gegen SOUL einsetzen und hatte sie vorbereiten lassen. So hatte Apophis keine andere Wahl als sich direkt zurück zu ziehen und PAIN auch diesen Planeten zu überlassen, denn seine Ressourcen waren weit begrenzter als es die seiner Feinde waren.

Es war ein schockierendes Bild für Aimi als sie wieder erwachte. Sie war an einen Stuhl gefesselt worden und um sie herrum standen Nathan, Ray, Shiro und Jakob.
"Endlich wach? Das war ja wohl zeit." stellte Nathan wutentbrannt fest.
"Was willst du von mir?"
"Was ich will? Informationen. Was hast du Tao Zi Fai gesagt?"
"Das würd ich dir niemals sagen."
"Na los. Sag es mir." sagte Nathan nun in einem äußerst aggressiven Ton wärend er im Halbkreis um sie herrum ging. "Weißt du, ich dachte mir eigendlich, dass du zusammen mit Shiro eine Bereicherung wärst. Aber nichts warst du gewesen. DU BIST WERTLOS! EIN WERTLOS STÜCK SCHEIßE, WEITER NICHTS!!!" schrie er sie nun an und das schien unerwartet etwas in ihr auszulösen. Schlagartig riss sie ihre Augen auf und setzte einen Blick an, der mehr als nur panisch wirkte. Nur ihre Maskierung verhinderte ein wirkliches erkennen ihrer Emotionen.
"DAS NICHT NICHT WAHR!!!" schrie sie zurück wärend sie verzweifelt versuchte mit ihrer reinen Körperkraft die Fesseln zu durchbrechen. Dabei fügte sie sich einige leicht blutende Verletzungen an den Armen zu. Als sie feststellte, dass ihr das nicht möglich war, brach sie in Tränen aus und murmelte einfach nur immer wieder "Das ist nicht wahr." vor sich hin.
"Jakob. Gib mir das Plasma-Gewehr." sagte Nathan und hielt seinen Arm wartetend zur Seite. Jakob reagierte noch einen kurzen Moment schockiert, gab Nathan aber letzten Endes was er wollte. Shiro sah mit an wie Nathan sie als Ziel anvisierte und jetzt schien es auch Aimi aufgefallen zu sein, was Nathan mit ihr vorhatte, so dass sie nun panisch zu schreien begann, ihn dabei um ihr Leben anflehte und immer wieder "Bitte, ich will nicht sterben" schrie.
"Das hättest du dir vor deinem Verrat überlegen müssen." sagte Nathan als er den Finger bewegte und langsam den Abzug zurück schob. Bevor er jedoch feuern konnte packte Shiro das Gewehr und riss es nach oben, so dass das Plasma-Projektil in die Decke einschlug. Dann zog er sein Energie-Schwert und zersägte das Plasma-Gewehr in der Mitte, bevor er seine Waffen einfach wieder verstaute und sich der völlig fertigen Aimi zu wandte. "Shiro. Du also auch?" warf Nathan ein.
"Nein. Ich beschütze sie nur vor dir. Wäre ich ein Verräter würdest du schon längst nicht mehr leben." war Shiros analytische Antwort darauf, als er Aimis Fesseln löste und sie auf seine Arme nahm.
"Sie hat uns alle verraten."
"Sie hatte einen guten Grund dafür. Einen den jemand wie du niemals verstehen würde." sagte Shiro wärend er die immer noch weinende Aimi aus dem Raum trug. Nathan begann zu lachen. Das ganze Geschehen hatte ohnehin keinen Einfluss auf ihn und sein weiteres vorhaben. Wenn Shiro dieses Weib, von dem er nicht einmal wusste wie sie aussah, wollte, dann konnte er es von Nathan aus haben.

Kapitel 35 - Brachiale Gewalt:

"Kane, ich hab versagt. Eine Art Piratenvereinigung hat dazwichen gefunkt und PAIN hat Zorion eingenommen. Und dafür hab ich fast 200 Schiffe zerstören lassen. Ich bin nicht würdig gegen Nathan anzutreten, ich kann ja nicht mal." schluchzte Katharina bei einer privaten Verbindung mit Kane, in die Kom-Anlage.
"Auszeit, ganz ruhig." unterbrach Kane sie schnell. "Ich hab die Schlacht mitverfolgt und weiß deshalb ziemlich genau was passiert ist. Und noch was. Ich hatte nie mit einem Sieg gerechnet. Das ganze sollte dich nur zur Höchstleistung motivieren."
"Dann bin ich nicht unwürdig?"
"Du bist bereit für diesen Kampf. Komm zurück. Dann werde ich dir sagen, wo Nathan zu finden ist."
"Und woher weißt du das so genau?"
"Tao Zi Fai hat von einem seiner Argenten dort den Hinweiß bekommen. Also komm zuerst mal zurück."
"Ich bin schon unterwegs." sagte sie und trennte die Verbindung. Dann wischte sie sich die Tränen aus den Augen und betrat die Brücke wieder, wo sie einen Kurs zurück zur Erde setzen ließ. Selten hatte sie sich so sehr auf etwas gefreut wie auf diesen Moment der Rache und bald wäre es soweit.

Die Arbeiten am neuen Schiff verliefen besser als jeder im Team gedacht hatte und auch die Tatsache, dass sie hier immer noch versteckt waren und sie immer noch nicht von PAIN-Truppen gestört worden waren, machte ihnen allen großen Mut für den weiteren Verlauf der Pläne. Neben dem neuen Titanen wurde nun auch die Rebellion mit den Produktions-Anlagen der Ethernal Darkness in größeren Mengen produziert. Zeitgleich begann nun Jakob mit den Planungen für die neuen Mechs. Er hatte bereits erste Konzepte, die er als "Reaper" betittelte. Ray begann sich mit den neuen Begebenheiten auf taktischer Ebene außeinander zu setzen und erste Taktiken für eine Invasion auf Baldur zu entwickeln. Wärend alle dem brachte Shiro, die immer emotional immer noch völlig fertige Aimi in ihr Quartier. Nachdem er sie zur Tür rein getragen hatte, legte er sie auf eines der Sofas und machte sich wieder auf den Weg.
"Shiro. Töte mich. Bitte." sagte Aimi plötzlich leise und packte Shiro am Arm.
"Das werde ich nicht tun."
"Ich kann mit diesen Gefühlen nicht leben. Es geht nicht. Sie schwächen mich und machen mich nutzlos."
"Hast du das etwa von Tao? Vergiss alles was er jemals zu dir gesagt hat."
"Das kann ich aber nicht." sagte Aimi und brach wieder in Tränen aus. "Töte mich, bitte, ich will nicht wertlos sein."
"Vorhin in diesem Verhörraum, da wolltest du leben."
"Das war ein furchtbarer Irrtum. Shiro, ich hab dich die ganzen 18 Jahre niemals um etwas gebeten. Bitte, dieses eine einzige mal."
"Auf keinen Fall." sagte Shiro nun bestimmend und umarmte Aimi, so wie er es bei Jackson und Helena, oder bei Daniel und Katharina immer gesehen hatte. "Die Emotionen gehören zum Menschsein dazu, damit musst du leben und auch ich werde bald damit leben müssen."
"Aber es ist so schwer."
"Genau aus dem Grund will ich dich bei mir haben, dann muss das keiner von uns beiden alleine durchstehen."
Aimi fiehl erst jetzt auf, wie ruhig sie geworden war. Kam das von Shiros Nähe? Von seinen Worten? Was war es was es ihr ermöglichte diesen emotionalen Zusammenbruch in diesem Maße zu kontrollieren? War es eine Kombination aus beidem? Und was war es was sie jetzt im Moment fühlte? Sie konnte es nicht ein ordnen, da ihr das Gefühl noch fremder war als die Trauer, Angst und Depressionen.
"Ist das was ich hier empfinde Glück?" fragte sie. "Sind das die Emotionen die Menschen "Glücklich" machen?"
"Ich weiß es nicht. Aber ich bin mir sicher, dass wir es noch sehr bald herraus finden." antwortete Shiro ihr. Auch er bekam mit jeder Sekunde die sie in diesem Raum waren mehr Emotionen, die er nicht wirklich einordnen konnte. Wärend sie sich weiter im Arm hielten, begann Shiro nun ihre Stoffmaskierung, mit der sie ihr Gesicht versteckte, zu entfernen.
"Was tust du da?"
"Ich habe dein Gesicht zum letzten mal gesehen als du 5 Jahre alt warst. Und du meins, als ich 6 Jahre alt war."
"Das ist wahr. Wir haben zum letzten mal das Gesicht des anderen Gesehen bevor wir vor 18 Jahren zu AIR gegangen sind." stellte Aimi nun fest und begann auch die Maskierung von Shiro zu entfernen. Als die Momente gekommen waren atmeten sie beide nochmal tief durch. Aimi war die erste, wenig später folgte Shiro. Beide schienen nur wenige japanische Gesichtsmerkmale haben und das obwohl sie eigendlich zu 100% von welchen abstammten. Sie sahen viel mehr Europäisch aus und vor allem für 23 und 24 Jahre, die sie nun alt waren, wirkten sie beide noch sehr jung.
"Etwas so wunderschönes sollte man nicht verstecken." sagte Shiro nun, wärend er noch etwas zögerlich mit seiner Hand über ihr Gesicht strich. Ihre Haut fühlte sich so sanft und weich an. Plötzlich brachte ein Kom-Signal die beiden raus und zwang sie wieder zur Sachlichkeit.
"Shiro. Wir starten in den nächsten Stunden. Komm auf die Brücke." gab Nathan durch.
"Bin schon unterwegs." sagte Shiro nun sachlich wie immer und bedeckte sein Gesicht wieder bevor er das Quartier verließ und auf die Brücke ging.

Es dauerte nicht sehr lange, bis die Ethernal Darkness bereit war und das System verließ. Man hatte Jakob mit einer Minimalbesatzung dort gelassen, so dass er in Ruhe an dem Schiff arbeiten konnte. Vorher hatte er jedoch noch etwas fertig gestellt. Die Reaper-Mechs. Diese waren weit größer als es die meisten Mechs waren und das nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Breite. Dennoch wirkte der Reaper nur wenig massiv und eher ergonomisch. Die Füße waren 6 Zehige Klauen und die rechte Hand eine 5 Fingerige Klaue. Allerdings die linke Hand des Mechs war eine kegelförmige Waffenplattform. Auf dem Rücken hatte der Mech außerdem 14 Stachelförmige Ausläufer, die fast Fächerförmig angeordnet waren, wobei die 8, die zur Seite ragten an die Knochen in einem großen Flügel errinnerten. Der Kopf war mit 2 Hörnern besetzt und errinnerte mehr an einen Dämon, so wie es der ganze Mech eigendlich tat. Die Farbe war ein blau-schwarz, allerdings leuchtete der Mech an sehr vielen Stellen einfach in allen rot-gelben Abstufungen, die man sich nur vorstellen konnte. Mit diesen neuen Waffen im Hangar startete die Ethernal Darkness nun ihren Angriffsflug auf Baldur.
"Bist du dir sicher, dass wir das richtige tun?" fragte Julian Ray, da sich gerade beide auf der Brücke befanden.
"Der Kampf gegen SOUL hat höchste nur mögliche Priorität. Erst danach können wir uns PAIN wirklich widmen."
"Ja, aber tun wir wirklich das Richtige? Sollten wir das System sich nicht lieber selbst vernichten lassen?"
Julian hatte kaum seine Frage beendet als ein Feindalarm sich von selbst aktivierte. Schlagartig riss Julian das Steuer zur Seite und entkam nur sehr knapp einem weiß-blau-violetten Strahl, der fast so groß war wie ein Dreadnought. Das ganze Schiff wurde einmal durchgeschüttelt als der Strahl nur wenige Zentimeter an der Brücke vorbei fegte.
"WAS IST HIER LOS?" schrie Nathan als er plötzlich die Brücke betrat.
"Wir werden angegriffen." antwortete Julian ihm.
"Und von wem?"
"Das kann ich nicht genau sagen. Er ist weit außerhalb unserer Reichweite für einen genauen Scan."
"Ich hab ihn." sagte Ray und aktivierte den Haupt-Bildschirm.
"Ist das ein Mech oder ein Kreuzer?" warf Jackson ein als er auf die Brücke kam und das Bild des Feindes sah.
"Ist doch vollkommen egal. Ruft Shiro und Aimi für die Kontrollen hier. Ray, Jackson ihr kommt mit mir. Lasst außerdem Drake und Kujiro in den Hangar rufen. Julian. Lass uns Artillerie-Feuer geben, versuch unseren Start irgendwie zu verdecken." sagte Nathan und noch bevor Julian ihm antworten konnte waren er, Ray und Jackson schon wieder verschwunden.

Da war es, das Schiff von jenem Menschen, der Daniel getötet hatte. Alleine bei seinem Anblick begann Michael Corner zu lachen, denn er wusste ganz genau, dass er seine Feinden weit überlegen war. Der Bruticus war die am weitesten entwickelte Maschine, die jemals in den Diensten von SOUL gestanden hatte. Es handelte sich dabei um einen kreuzergroßen Mech mit einem sehr massiven Bau. Arme waren beinahe so dick gebaut wie der Torso selbst und die Beine wurden zu den Füßen hin immer dicker und massiver. Die Schultern bestanden aus 2 einzigen gewaltigen Stacheln und auch an den Handgelenken ragten Stacheln über den Unterarm der Maschine. Obwohl er komplett einheitlich wirkte, konnte man dennoch erkennen, dass dieser Mech aus verschienen, einzelln konstruierten Teilen zusammengebaut war. Wer außerdem genau hinsah konnte einen großen Backpack erkennen, der vor allem aus Raketen-Werfern bestand. Die Ethernal Darkness begann zu Feuern und setzte dabei die beiden Prisma-Kanonen und die unzähligen Raketen-Werfer die das Schiff besaß ein. Zunächst überzogen unzählige kleine Explosionen den Bruticus, dann schlugen die beiden großen Strahlen der Prisma-Kanonen ein und hinterließen eine weitere gewaltige Explosion, die jedoch immer noch keinen Schaden hinterließ. Nachdem die Explosionen zu Ende waren, konnte man auch erkennen weshalb. Der gewaltige Mech war mit den "Wings of Ethernity" ausgerüstet. Das machte sämtliche Waffen der Ethernal Darkness vollkommen nutzlos. Lachend ließ Michael Corner den rechten Arm des Mechs heben und auf den Titanen richten, wo sich eine gewaltige Kugel aus Chaos- und normaler Energie, sowie Pyrokinese aufbaute, die er abfeuerte. Julian riss plötzlich das Steuer um und versuchte zur Seite zu entkommen, konnte aber nicht verhindern, dass die Waffe den rechten Flügel des Titanen streifte. Zeitgleich dazu starteten Nathan und Ray in ihren Mechs, sowie Jackson im Lucifer und Drake und Kujiro in jeweils einem der beiden Reapers. Sie waren durch den Titanen Sichtgeschützt und bereiteten sich für einen schnellen Überraschungsangriff vor. Da sie nicht wussten ob der Pilot der rießigen Maschine die Gespräche mithören konnte, hielten sie Funkstille und verständigten sich indem sie die Mechs Handzeichen geben ließen. Dann stürmten Nathan, Ray und Jackson nach unten und Drake und Kujiro nach oben. Direkt als sie den Schutz des Titanen verließen begann der Bruticus mit einem gewaltigen Feuer aus unzähligen Puls-Werfern und Plasma-Gattlings. Die Gruppe von Nathan, Ray und Jackson trennte sich schnell und wich schnell nach 3 unterschiedlichen Richtungen aus. Zeitgleich nahmen Drake und Kujiro den Bruticus mit ihren Puls-Werfern und Strahlen-Kanonen unter Feuer. Aber es schien fast so als würden die Strahlen an der Panzerung des gigantischen Mechs abprallen.
"Sollte mich das jetzt etwa schockieren, ihr kleinen Maden?" rief Michael Corner durch die Kom und begann zu Lachen. Zeitgleich transformierte ein Teil der Schultern seines Brucitus zu 2 Gattling-Waffen mit denen er plötzlich Projektile in der selben Farbe abfeuerte wie auch die Haupt-Waffe des Mechs hatte. Positronen-Gattlings. Nun trennen sich auch Drake und Kujiro auf wärend sie mit den Kalamirs feuerten, aber immer noch den selben Effekt erzielten den sie auch mit den Puls und Strahlen-Waffen erzielt hatten. Wärend dessen begann Ray seine Gravitonen-Kanone vorzubereiten, kam jedoch nicht dazu sie einzusetzen, denn der Bruticus startete plötzlich 20 Drohnen von seinen Beinen aus, die alle den Undead unter Feuer nahmen und Ray zum Ausweichen nach hinten zwangen. Jackson feuerte derweilen schnell seine Photonen-Kanonen nacheinander auf den Bruticus ab, bevor er einem roten, dünnen Energie-Strahl, dem Iridium-Beam nach oben auswich und dort sah, wie seine Waffen lediglich auf gewaltige Chaos-Schilde trafen. Nathan starrte wärend dessen lediglich schockiert auf das Kom-Fenster. Er kannte den Mann, der diesen Mech steuerte.
"Hast du mich endlich erkannt? Ja, ich bin Michael Corner, Vater von Daniel Corner. Und ich bin hier um EUCH ALLE ZU VERNICHTEN!!!"

Drake und Kujiro hatten sich aus der Reichweite des Bruticus zurück gezogen und neu formiert. Wärend sie einen erneuten Sturmangriff starteten und vollen Schub gaben, nahm der Bruticus sie mit Plasma- und Tachyon-Kanonen unter Feuer, was sie zum Ausweichen nach oben zwang und ihren Angriff stoppte.
"Nicht mehr lange und die Rache wird mein sein!" lachte Michael Corner durch die Kom, wärend er die Hände seines Mechs nach vorne richtete und eine weitere Kugel aus Chaos- und normaler Energie, sowie Pyrokinese aufbaute. Sein Ziel dieses mal war jedoch nicht die Ethernal Darkness, sondern der Incubus. Schlagartig erwachte Nathan aus diesem Schockzustand und wich nach oben aus, bevor ihn die Kugel treffen konnte.
"Rache, darum geht es dir also." stellte er fest. "Dann werde ich mit dir jetzt genau das selbe machen, wie mit allen anderen Rachegeistern auch." setzte er noch an und stürmte auf den Bruticus zu, wo er zunächst mehreren Puls-Werfern auswich und dann die Prisma-Kanone abfeuerte. Nun sah sich Micheal Corner mit einem Fregatten-großen Hochenergie-Strahl konfrontiert, der sich schnell auf deinen Bruticus zubewegte.
"Was du kannst, kann ich schon lange." sagte er unbedeindruckt bevor er selbst mit einer genauso starken Prisma-Kanone dagegen hielt und beide Strahlen in gewaltigen Explosionen vergingen. Durch diese Explosion sichtgeschützt stürmte nun Nathan mit seinen Buster-Schwertern. Bevor er jedoch zuschlagen konnte trennten sich 2 der kleineren Rüstungsteile des Bruticus vom Rest der Maschine ab und transformierten plötzlich zu Mechs, die Nathans Buster-Schwerter mit eigenen Energie-Schwertern abblockten. Zeitgleich starteten vom Bruticus 20 weitere Drohnen, die Drake und Kujiro angriffen, bevor sie mit ihren Main-Guns feuern konnten. Schlagartig wich Kujiro nach unten machte dabei eine Rolle und nahm 3 der ihm gewidmeten Drohnen mit den Puls-Werfern unter Feuer. Zeitgleich hatte Ray es geschafft die ihm gewidmeten Drohnen zu vernichten und feuerte nun mit einer Kombination aus Graviton- und Quanten-Kanone, traf aber wie Jackson auch nur auf die Chaos-Schilde.
"Ergebt euch mir und ich werde euch schnell sterben lassen." bot Michael Corner nun an.
"Vergiss es." antwortete Nathan, als er den ersten Mech nach hinten weg stieß und mit Puls-Werfern auf beide Feinde feuerte.
"Genau, Mann. Fick dich selbst ins Knie." setzte Drake noch nach bevor er einmal mit der Strahlen-Kanone rund um sich feuerte und alle ihm gewidmeten Drohnen zerstörte.
"Wieso macht ihr es euch so schwer? Eure ganze Rebellion ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt!" rief Michael Corner bevor er 4 weitere Rüstungsteile vom Bruticus abtrennte, zu Mechs transformieren ließ und sie mit Energie-Schwertern auf Ray und Jackson losgehen ließ. Beide wichen schnell nach hinten und zogen ihre eigenen Schwerter um die Schläge von jeweils einem der Feindmechs blocken zu können. Wärend dessen nahmen Drake und Kujiro den Bruticus mit den unzähligen Strahlen-Waffen in ihrem Backpack unter Feuer, trafen aber nur ein weiteres mal auf Chaos-Schilde. "Ich hatte bereits mit einer Reform unserer Regierung begonnen und Kane Willson wird sie nun an meiner Stelle beenden. Ihr könnt es nicht aufhalten." sagte Michael als er die gewaltige Positronen-Kanone auf die Ethernal Darkness abfeuerte und die Front des Schiffes traf. Ein kleinerer Teil davon wurde von der Schlagkraft dieser Waffe einfach abgerissen.
"Was erzählst du da eigendlich? Kane ist Chef von seiner Firma." sagte Nathan als er einen der beiden Mechs mit dem Buster-Schwert zerteilte und mit dem Double-Driver einen Pyro-Energetischen Strahl auf den anderen Feind abfeuerte, der jedoch zur Seite wich und mit Photonen-Kanonen feuerte, bevor er auf den Incubus zustürmte.
"Du verstehst die Menschen eben nicht, Nathan Tate." sagte Michael als der Mech mit den Energie-Schwertern zuschlug und Nathan nach hinten wich. "Sie streben immer nach noch mehr Macht." setzte er nach wärend Nathan seinen Gegner in der Mitte zerteilte und dann plötzlich die Prisma-Kanone ein weiteres mal auf den großten Bruticus feuerte, aber auch nur auf eine Energie-Kugel traf. Plötzlich ging ein blaues eigenartiges Elektrisches Feld vom Bruticus aus. Die EMP-Welle. Drake und Kujiro hatten es schnell verstanden und wichen schnell nach hinten. Ray und Jackson ebenfalls. Nathan wurde jedoch direkt davon getroffen.
"ARG! SCHEIßE!" schrie er als alle Systeme des Incubus für ca. 5 Sekunden ausfiehlen. In dieser Zeit trennte Michael Corner alle Rüstungsteile vom Bruticus ab und ließ sie zu Mechs transformieren. Darunter 4 der normal Großen, gegen die sie die ganze Zeit gekämpft hatten und 4 weitaus größere, die mit ihren großen Kanonen und Waffensystemen eher an Artillerie-Mechs errinnerten.
"IHR NERVT MICH LANGSAM!!!" schrie Michael Corner als er alle 8 Mechs ins Gefecht gegen Drake, Kujiro, Ray und Jackson sandte, wärend der Incubus immer noch ohne Energie durch das All trieb.

Ray wich einer Graviton-Kanone eines Artillerie-Mechs aus und blockte den Schwertschlag eines normal großen Mechs ab. Wärend dessen nahmen Drake und Kujiro 2 der Artillerie-Mechs mit ihren Strahlen-Waffen im Backpack unter Feuer, verfehlten sie jedoch um längen. Plötzlich feuerten die Artillerie-Mechs mit 2 gewaltigen voilett-blau-gelben Strahlen, den Materie-Strömen. Jackson wurde knapp verfehlt wärend er die Schwerter eines Standard-Mechs mit seinen eigenen abblockte und seinen Gegner mit einer Energie-Klinge im Fuß durchstach. Noch wärend dieser Mech explodierte wandte Jackson sich einem der 4 Artillerie-Mechs zu und feuerte die Beam-Helix ab. 4 gewaltige violettfarbene Energiestrahlen, die einen Pfeil als Spitze hatten und umeinander rotierten rasten nun auf den Feind zu und durchschlugen ihn. Drake wich derweil einem weiteren Materie-Strom aus und schlug horizontal mit der Sense zu wodurch er die beiden ihm zugewanden Standard-Mechs aufeinmal in der Mitte zerteilte. Dann feuerte er das Kalamir auf einer der Artillerie-Mechs und traf ihn mitten am Reaktor, so dass auch dieser Feind plötzlich in einer Explosion verging. Kujiro wich dem Radiation-Turret beider Standard-Mechs nach hinten aus und fand sich dann wenige Meter hinter einem weiteren Artillerie-Mech. Er wartete nicht lang und stürmte direkt mit der Sense auf seinen Feind zu und zerteilte ihn in der Mitte, bevor er noch im Angriffsflug seine Maschine umdrehte und mit allen Puls- und Strahlen-Kanonen feuerte, die sein Reaper besaß. Beide Standard-Mech vergingen wenig später in einer gewaltigen Explosion. Und auch Ray war mittlerweile mit seinen Feinden fertig und Nathans Incubus hatte wieder Energie, so dass er den Energie-Kugeln des Bruticus ohne weitere Probleme zur Seite ausweichen konnte.
"So viel zu deiner Rache." sagte Kuijro ironisch, als er den Backpack zu einer gewaltigen Waffe transformierte. Plötzlich feuerte der Bruticus jedoch mit den Iridium-Beams und traf dabei den Reaper von Kujiro. Die Waffe wurde zerstört und damit auch der gesamte Backpack, sowie die Arme und der Torso-Panzer des Mechs, wärend die Explosion ihn in die tiefen des Weltalls schleuderte. Splitter von diesen Teilen hatten das Cockpit durchschlagen und die Verbindung zu dem Mech war völlig abgebrochen. Michael Corner begann zu lachen.
"Ihr seit tatsächlich noch naiver und kindischer als ich gedacht hatte." stellte er fest. "Euch zu besiegen wird selbst für mich zu einfach."
"Sei dir da mal nicht zu sicher, Matschbirne." sagte Jackson, wärend Drake verzweifelt versuchte den Kontakt mit Kujiro nochmal herzustellen. Wärend dessen trennte sich nun der gesamte Bruticus in 5 kleinere Teile auf, die sich alle zu Mechs transformierten. Die 4 kleineren gingen auf Nathan, Ray, Drake und Jackson los, wärend sich der größere Mech aus dem Kampf raus hielt.
"Ich habe die ganze Zeit schon, nur mit euch gespielt. Welchen Grund hab ich also, mir meines Sieges, jetzt nachdem ich ernsthaft kämpfe, nicht sicher zu sein?" warf Michael Corner ein, wärend die 4 Mechs mit Pyroenergetischen Kugeln feuerten und alle 4 zum Ausweichen zwangen. Nathan erwiederte mit einem Pyroenergetischen Strahl, verfehlte die 4 Mechs jedoch um längen. Wärend dessen hatte Drake sich einen von ihnen aus gewählt und nahm ihn mit allen Strahlen-Waffen die sein Reaper hergab unter Feuer. Aber der Kernmech baute einen Pyroenergetischen Schutzschild auf.
"Die sind weitaus stärker als die letzten." stellte Drake fest und brachte Michael Corner zum Lachen, sein Lachen klang längst nicht mehr das wie das eines normalen Menschen. Es war das eines Sadisten, eines Menschen, der sich am Leiden von anderen befreite und hatte einfach einen bösartigen Klang.
"Du hast sie doch echt nicht mehr alle." warf Nathan ein als mit dem Buster-Schwert das Schwert eines Bruticus-Kernmechs abblockte und einem Sensen-Schlag nach hinten auswich, wo er mit beiden Radiation-Turrets feuerte, aber sein Ziel um längen verfehlte. Drake wich in der Zeit einem Quantum-Beam-Generator aus und feuerte mit seinem eigenen auf den Mech, der nun mit beiden Schwertern auf den Reaper zugestürmt kam. Drake blockte einen Schlag mit der Sense ab, konnte den anderen aber nicht mehr verhindern und verlor beide Beine seines Reapers. Und als würde das nicht genügen gab der Kern-Mech nun noch einen Energie-Stoß aus nächster Nähe auf den Reaper ab, so dass die Panzerung zersplitterte wie eine Glasscheibe und Drake ein ähnliches Schicksal erlitt wie Kujiro vor ihm. Das ganze lenkte Ray soweit ab, dass er es zwar noch schaffte die Schwerter des Feindes vor sich abzublocken. aber ihm entfiehlen die Drohnen, die ein anderer gegen ihn einsetze. Mehrere Strahlen schlugen in den Undead ein und zerfetzten alle Gliedmaßen und große Teile der Panzerung. Die nun wieder völlig einsatzlosen Kern-Mechs nahmen sich jeweils zusätzlich Jackson und Nathan vor, so dass es jeder nun mit 2 dieser Kern-Mechs zu tun hatte.
"3 Idioten weg, bleibt nur noch einer und dann kommt der Moment den ich besonders genießen werde." lachte Michael Corner wieder in seinem vollkommen bösartigen Tonfall.
"Mit der Familie Corner bin ich fertig, das war so und wird auch so bleiben." sagte Nathan als er einen der Kernmechs des Bruticus mit einem Aufwärtsschlag seines Buster-Schwerts in der Mitte zerteilte und den anderen am Reaktor mit dem anderen Schwert durchstach. Jackson wich derweil einem Partikelstrahl nach oben aus und jagte einem der beiden Mechs beide Kalamirs und die Graviton-Kanone entgegen, so dass die Gravitation im Inneren der Graviton-Kugel seinen Feind zerquetschte. Wärend dessen war der andere von hinten aufgetaucht und versuchte den Lucifer mit der Sense in 2 Hälften zu zerschlagen. Bevor der Kernmech das jedoch konnte, hatte Nathan die Prisma-Kanone auf die Entfernung abgefeuert. Der rote Energie-Strahl fegte einfach über den Kern-Mech hinweg und vaporisierte ihn.
"14 Schrotthaufen entsorgt, fehlt nur noch einer." sagte Jackson und wandete sich dem Hauptbereich des Bruticus zu. Der war jedoch einfach verschwunden. Noch bevor Jackson etwas sagen konnte, tauchte Michael Corner in eben jenem Hauptteil des Bruticus nach unten und durchstach den Lucifer im Cockpitbereich mit einem gewaltigen Busterschwert, größer als es die des Incubus jemals sein konnten. Jacksons gesamter rechter Körperbereich wurde zusammen mit einem Teil seines Schädels entfernt und das Blut verteilte sich im gesamten Cockpit, was ihn sofort tötete und ihm nicht einmal die Gelegenheit zu Schreien gab. Die Kom-Anlage fiehl aus, so dass Nathan das Glück hatte nicht mitansehen zu müssen wie sich Hirn und andere Körperteile in dem Mech verteilten. Dennoch ermöglichte seine Fantasie ihm ohne weiteres nachzuvollziehen was darin geschehen war. Michael Corner begann ein weiteres mal zu lachen, als er das Schwert aus dem Lucifer riss.
"Jetzt sind wir endlich ganz alleine. Nur noch ich und der Mörder meines Sohnes." sagte er, wärend Nathan versuchte seine Fassung zu bewahren.
"Wieso? Jackson hatte nichts mit dem was zwichen uns war zu tun." warf Nathan ein.
"Er war mir im Weg. Genau wie mein Sohn dir im Weg war, du Verbrecher! Er war dir und deinen Plänen zur Machtübernahme im Weg und deshalb hat er sterben müssen." sagte Michael als er das andere Schwert ebenfalls zog und mit vollem Schub auf den Incubus zustürmte.
"Das ist nicht wahr!!! Er hat versucht mich zu töten!!!" schrie Nathan, wärend beide Schläge des Bruticus abblockte und sich nach hinten abstieß wo Michael ihm 4 Partikel-Strahlen nach feuerte, denen Nathan nach oben auswich und mit Puls-Werfern Gegenfeuer gab.
"Er hat versucht einen Verbrecher zu töten." sagte Michael als er einen Chaos-Schild um seinen Bruticus aufbaute und anschließend mit den Positronen-Gattlings um sich feuerte und versuchte den Incubus, der um ihn kreiste zu Treffen. Nathan nutzte dieses Zeitfenster dass er nun hatte um die Armpanzer zu transformieren und feuerte mit den Quanten-Kanonen auf Michael Corner, der nach oben auswich und eine weitere Kugel aus allen 3 Energieen, die sein Driver kontrollierte erschuf. Nathan baute schnell einen Energieball in der Hand des Incubus auf und feuerte sie dem Bruticus entgegen. Beide Angriffe trafen aufeinander und verursachten eine gewaltige, helle Explosion, die für beide als Sichtschutz für einen Nah-Kampfangriff dienen sollte. Ein Kräftemessen entstand als alle 4 Schwerter aufeinander trafen.

Ray sah sich kurz um. Er war noch am Leben. Er wusste nicht genau wie, aber er war noch am Leben. Sein Undead allerdings sah alles andere als noch am Leben aus.Ray wusste jedoch genau, dass er immer noch weiter machen konnte. Er sah sich weiter um und sah den Kampf von Nathan mit dem letzten Teil des Bruticus. Jetzt war alles klar für ihn. Er wusste nun was er zu tun hatte. Und wärend sich die Trümmer des Undead sammelten lief der Kampf von Nathan und Michael Corner weiter. Beide maßen immer noch ihre Kräfte, wärend sich blaue Blitze von ihren Schwertern entluden.
"Jetzt wirst du verrecken, wie ein Verbrecher." sagte Michael Corner, als er den Incubus nach hinten stieß und sich vor dem Bruticus eine violette Energie-Kugel mit schwarzen Bereichen bildete. Eine Anti-Materie-Gravitonen-Waffe. Der Maelstrom, den der Wiederstand erfunden hatte. Aber sonst wurde diese Waffe nur auf Titanen eingesetzt und sie war eigendlich viel zu groß um auf einem Mech montiert zu sein. Nathan hatte jedoch keine Zeit sich damit zu befassen, denn nun raste der gewaltige Strahl auf ihn zu und er musste irgendwie entkommen. Aber das war völlig unmöglich. Es gab nur noch einen Weg das ganze zu überstehen. Nathan begann alle Energie die er zur Verfügung hatte in den Driver zu leiten und baute einen gewaltigen pyroenergetischen Schutzschild auf, gerade rechtzeitig bevor der Strahl seinen Incubus traf. Blitze zuckten inmitten dieses Lichtspektakels um ihn herrum auf, wärend die Gravitonen seinen Mech durchschüttelten. Nathan schrie auf. Ein Fehler in dem Schild und das ganze wäre sein Ende. Der Strahl brach zusammen. Nathan hatte überlebt. Aber es gab ein weiteres Problem mit dem er nicht gerechnet hatte. Er hatte alle Reserven in diesen Schild gelegt und nun würde es eine Weile dauern bevor er wieder Energie hätte. Genug Zeit für Michael Corner, der einfach nur lachte.
"Hast du dich ein wenig verrechnet, du kleines Stück Scheiße?" fragte er, wohl wissend, dass Nathan ihn überhaupt nicht hören konnte.
"Ich würde eher sagen, dass du das Stück Scheiße bist." sagte Ray plötzlich und Michael Corner begann sich umzusehen. Er war von Fragmenten des Undeads umzingelt, die alle in der Lage waren Energie-Strahlen abzufeuern. Als sie das jedoch taten baute Michael einen weiteren Chaos-Schild um seinen Bruticus auf, den er anschließend wie eine Schockwelle erweiterte und die Fragmente zerstörte. Wärend dessen stürmte Ray von oben auf den Bruticus und schlug mit einem Energie-Schwert zu. Michael blockte plötzlich den Schlag mit einem der Buster-Schwerter und durchstach den Undead dann einmal mit dem anderen. Ray schrie einmal auf. Er war definitiv von dem Schwert getroffen worden. Nun richtete Michael Corner den freien Arm des Bruticus auf den Undead und baute einen weiteren Ball aus allen Energieen, die der Tripple-Driver kontrollierte auf.
"Du hättest dich aus dieser Sache raushalten und fliehen sollen." sagte er wärend des Aufladeprozesses. Plötzlich aktivierte sich ein weiterer Feindalarm und Michael sah schockiert nach hinten, wo Nathan nun ein weiteres mal mit seinen Buster-Schwertern auf den Bruticus zustürmte. Michael richtete den Arm mit der Energie-Kugel auf den Incubus aus und Nathan schrie auf als er mit dem Buster-Schwert zustach und dabei sowohl das Cockpit, als auch die Kugel durchschlug. Ray nutzte diesen kurzen Moment um zu verschwinden und auch Nathan verschwand schnell aus dem Explosionsradius der Waffe, wo er begann die Prisma-Kanone aufzuladen.
"Meine Rache. Meine wunderbare Rache!" schrie Michael Corner noch bevor die Kugel aus allen 3 Energieformen explodierte und einen Großteil der Panzerung und des Cockpits aus dem Bruticus ausriss. Nun feuerte Nathan noch die Prisma-Kanone, welche die Überreste des Bruticus nach hinten weg schob, wo der Mech in einer gewaltigen Explosion verging. Nathan atmete mehrmals tief durch. Dieser Kampf hatte alle seine Kräfte verbraucht. Und er hätte es niemals ohne die Hilfe der anderen geschafft, die sich nun auch nach und nach wieder meldeten. Weder Drake, noch Kujiro oder Ray hatten wirklich lebensgefährliche Verletzungen. Ihre waren lediglich schmerzhaft und unansehnlich, aber nicht wirklich gefährlich. Nathan rief sich ein Bergungsteam aus der Ethernal Darkness und flog zu den Überresten des Lucifers.
"Jackson. Kannst du mich verstehen? Jackson? Kannst du mich verstehen?" wiederholte Nathan einige Male, bevor er mit der Hand des Incubus, die Cockpitabdeckung abriss. Bereits da kamen ihm die unansehnlichen Überreste von Jackson entgegen und nun war entgültig klar, dass es für ihn zu Ende war.

Die Bergung verlief schnell. Sehr bald waren alle Mechs wieder in den Hangarbereichen und ihre verletzten Piloten verließen die Cockpits. Fast genauso schnell war ein Team aus Notfallmedizinern bei ihnen und kümmerte sich um die Verletzungen. Es war definitiv wie Nathan es gedacht hatte. Keiner von den 3 hatte wirklich schwere Verletzungen und obwohl es einen gewissen Grund zur Freude gab, wog der Tod von Jackson weit schwerer als der Sieg über Michael Corner. Jackson hätte nicht sterben müssen, wenn nicht dieser elende Irre seine Rache nehmen wollte. Und wieder einmal wurde Nathan eines klar. Und das war, dass man die Menschen zwingen musste seine Ideale anzunehmen. Nur dann konnte die Welt sich ändern und in einen natürlichen Gleichgewichtszustand überführt werden. Nur dann konnte die Welt sich einigen. Nun hatte Nathan allerdings weitaus andere Probleme. Er musste sich überlegen wie er das ganze Thomas und Helena klar machen sollte. Um Thomas würde Drake sich kümmern, das hatten sie beide festgelegt. Um Helena musste Nathan sich wohl oder übel selbst kümmern. Er suchte bereits nach den richtigen Worten, obwohl er genau wusste, dass die Ethernal Darkness noch eine Weile zurück nach Rakarion brauchen würde. Außerdem warf ihn dieser Vorfall taktisch um Lichtjahre zurück. Jackson als Mechaniker zu ersetzen würde schwierig und auch als Pilot gehörte Jackson zu einer gewissen Oberklasse. Dazu kamen die vielen Reperaturen, die Zeit kosteten und ob Thomas in der Lage wäre zu arbeiten, wäre sicherlich auch noch die Frage. Jackson fehlte an jeder Ecke. Sei es als Arbeiter, als Kämpfer, als guter Freund, oder als der Kerl, der Thomas Anlässe für lustige Sprüche geliefert und so die Stimmung aufgebessert hat.

Kapitel 36 - Birth of an Empire:

Es war ein längerer Flug gewesen. Aber die Ethernal Darkness erreichte Rakarion sehr bald. Schneller als Drake und Nathan lieb war. Nachdem die Ethernal Darkness in einem Raumdock untergebracht worden war, machte Drake sich schnell auf die Suche nach Thomas und Nathan auf die Suche nach Helena. Sie hofften nur, dass beide es irgendwie überstehen würden. Drake fand Thomas genau dort, wo Jakob es ihm zuvor gesagt hatte. Bei der Arbeit an dem neuen Titanen.
"Jo, Mann. Wieso dieser Verband um den Arm und wo steckt eigendlich Jackson?" fragte er voller Lebensfreude. Sogar so lebendfreudig, dass Drake direkt ein Problem damit bekam, ihm zu sagen, was er ihm sagen musste. "Was ist los? Wieso der Depriblick?" fragte Thomas nun weiter und langsam aber sicher stellte er fest, dass Drake ihm keine guten Nachrichten zu überbringen hatte.
"Ich kann das nicht." murmelte Drake.
"Du kannst was nicht?"
"Nicht so wichtig."
"Ich will jetzt wissen was abgeht. Und wo steckt Jackson jetzt?"
"Jackson ist tot. Das geht ab." schrie Drake nun förmlich aus sich raus und setzte sich völlig fertig mit allem mit dem Rücken gegen die nächste Wand. "Jackson ist gestorben als er versucht hat uns alle zu retten." fügte Drake nun in einem leiseren Ton hinzu bevor er sich nun traute Thomas ins Gesicht zu sehen. Seine ganze Lebensfreude war völlig verflogen und sein Blick war auf einen einzigen Schockzustand umgewechselt. Er bewegte sich nicht, keinen Millimeter. Es fiehl ihm auch nicht auf, dass er sein Werkzeug fallen ließ. Er hatte schon direkt nach "Jackson ist tot" nicht mehr hingehört und daher konnten auch Drakes darauf folgtende relativierende Bemerkungen nichts mehr an seinem Zustand än ändern. Das Leben schien ihn aus tiefstem Herzen zu hassen. Anders konnte Thomas es sich nicht erklären, dass es ihm zu erst die Person nahm, die er liebte und dann seinen besten Freund. Wie sollte er sich überhaupt ohne Jackson in der Welt zurecht finden? Jackson war es, der ihn beschützte und der ihm immer wieder bei allem wichtigen geholfen hatte. Ohne Jackson, war er doch nur ein einfacher Idiot, der nichts wirklich hinbekam und nicht in der Lage war irgendetwas zu bewirken. Was hatte jemand wie er schon für eine Existenzgrundlage, was hatte er schon für ein Recht zu existieren? Allerhöchstens eine Lebensaufgabe für jemand anderen zu bilden. Aber dieser andere war nun nicht mehr da und damit auch Thomas´ Existenzrecht abgelaufen.
"Drake. Ich würde jetzt gerne irgendwo alleine sein." sagte er, nachdem er überhaupt wieder in der Lage war etwas zu sagen. Drake selbst brauchte nun eine Weile um diesen Satz wahrnehmen zu können. Aber nachdem er es verstanden hatte, richtete er sich ohne ein weiteres Wort auf und machte sich auf den Weg. Alles was Drake nun noch blieb war die Hoffnung, dass Thomas es überstehen würde. Aber sie war gering, denn immerhin waren Thomas und Jackson schon die besten Freunde gewesen seit sie kleine Kinder waren. Und dennoch hoffte er weiter und versuchte selbst gegen alle Zustände der Depression anzukämpfen.

Nach einer Weile hatte Nathan auch raus gefunden wo Helena sich befand. Sie war in ihrem Quartier. Es war eine schwere Aufgabe die ihm nun bevor stand. Etwas wovor er sich mehr fürchtete als vor finalen Konfrontationen mit SOUL und PAIN. Überhaupt gab es nicht mehr viel, was Nathan schockieren konnte seit er Daniel getötet und diese Phase seines Lebens abgeschlossen hatte. Er atmete noch einmal tief durch bevor er sich entschied, an der Tür zu klingeln und wenig später einzutreten. Helena war gerade dabei sich ihre Haare herzurichten und sich allgemein für das Wiedersehen mit Jackson herraus zuputzen. Auch ihr konnte man die Freude ansehen, die der Gedanke an Jackson hervorrief.
"Oh, du bist es Nathan." stellte sie plötzlich fest. "Was ist los?"
"Ich muss ernsthaft mit dir sprechen."
"Ich bin immer ernsthaft. Naja, meistens."
"Lass den Scheiß. Es ist wirklich ne ernsthafte Sache. Es geht um Jackson."
"Was hat er denn wieder angestellt?"
"Er ist tot! Das hat er angestellt."
Genau in dem Moment in dem Nathan diesen einen Satz gesagt hatte, schien auch für Helena die Welt zusammen zu brechen. Das was sie gerade in der Hand hielt ließ sie fallen und ihre gesamte Freude war durch den Schockzustand sofort verflogen.
"Nein. Das ist nur ein dummer Witz von euch beiden. oder? Das ist nur ein Witz, das ist nicht wahr." murmelte sie.
"Nichts würde ich mir mehr wünschen als das."
"Das glaub ich euch nicht. Das glaub ich euch einfach nicht." begann sie nun zu schluchzen, bevor sie entgültig in Tränen ausbrach. "Wieso Nathan? Wieso? GIB MIR JACKSON ZURÜCK!!!" schrie sie, wärend sie Nathan mehrmals mit den Fäusten auf den Brustkorb schlug. Sie hatte nur noch wenig Kraft, so das es Nathan nicht allzugroße Schmerzen bereitete. Nach 5 Sekunden sackte Helena in sich zusammen, fiehl vor Nathan auf die Knie.
"Jackson starb weil er an das alles hier geglaubt hat. Und weil er uns alle beschützen wollte." sagte Nathan wärend auch er mit einem Bein auf dem Boden kniete und seine Arme um Helena legte, so wie er es damals bei ihrem zweiten Zusammentreffen getan hatte. "Sein Opfer war nicht umsonst, denn es war um eine bessere Welt zu erschaffen. Eine Welt in der die Menschen zum Wohle aller leben und arbeiten."
"Nathan. Töte mich." murmelte Helena nach einer kurzen Pause. "Diese bessere Welt wirst du niemals erschaffen können, wenn ich hier bin. Ich ziehe Katastrophen magisch an und jeder der mit mir zu tun hat wird irgendwann sterben. So war es mit meinen Eltern, so war es mit Frost, mit Raining Ash und Firestorm, mit Tina und nun auch mit Jackson. Und du wirst der nächste sein. Deswegen, töte mich, Nathan. Bitte, bevor du der nächste bist."
"Ich werd dich nicht umbringen. Vergiss es."
"Dann werde ich von hier verschwinden. Ich hab kein Recht hier zu sein. Ich hab nicht mal ein Recht zu leben."
"Das werde ich auch zu verhindern wissen. Ich werde die neue Welt erschaffen. Und du wirst es miterleben. Notfalls aus einer unserer Zellen." sagte Nathan bevor er sich wieder aufrichtete. "Verstehst du das?"
"Ich will doch nur das Beste für alle hier. Für die Menschheit" schluchzte Helena, wärend ihr weiter Tränen aus den Augen auf den Fußboden tropften.
"Dann bleib am Leben bis die große Transformation beendet ist. Dann wirst du auch dein Glück finden." sagte Nathan zum Abschluss bevor er das Quartier verließ. "Achte ein wenig auf sie und pass aus dem Hintergrund auf sie auf." sagte er dann zum ersten besten Sicherheits-Mann den er antraf.

Michael Corner hatte also versagt. Genau wie Kane es erwartet hatte. Die Nachricht über den Verlust des Bruticus erreichte ihn genau in dem Moment in dem er sein Quartier im Future Corp-Hauptkomplex verlassen wollte um auf der Walls of Chaos auf Katharinas Rückkehr zu warten. Neben dieser für Kane sehr emotionsneutralen Nachricht, gab es jedoch auch noch gute Nachrichten. Die Wissenschaftler hatten den Unicron fertig gestellt und als Nebenprodukt ihrer Forschungen 2 weitere Mech-Typen angefertigt, die sie speziell auf die Anführer von AIR und SOUL zusammen geschnitten hatten. All das war bereits beendet und da nun bekannt war wie man mehrere Driver miteinander syncronisieren konnte, würde auch der Bau des Archdemons nicht mehr lange dauern. Das alles ging Kane durch den Kopf als er in seinen Personen-Transporter stieg. Es dauerte nicht lange und das Vehikel startete aus dem Hangar und erhob sich ins All. Dabei flog es an einem Future Corp-Raumdock ganz dicht vorbei. Ein neues Raumdock, in dem Kane gerade ein neues Schiff, einen superschweren Titanen bauen ließ. Ein Schiff mit genug Feuerkraft um es mit 2 Schiffen der selben Klasse von PAIN aufzunehmen. Aber bis zu deren Fertigstellung sollte es noch eine Weile dauern. Bis dahin war die Walls of Chaos das stärkste Schiff, dass er zur Verfügung hatte und auf genau dieses hielt gerade sein Transporter zu. Der Andockprozess war kaum abgeschlossen als die Fallen im Orbit erschien. Und kaum 2 Sekunden nachdem Kane die Brücke betreten hatte, war Katharinas Transporter unterwegs. Wärend Kane auf die Ankunft wartete, nahm er im Stuhl des Kommandanten platz und sah sich auf einem PDA die Daten der anderen Abgeordneten an. Sie waren nun die letzten die Kane irgendwie Überzeugen musste. Zu früheren Zeiten hätte Geld gewirkt. Aber nun würde es selbst damit schwierig. Er sah sich gerade die Akten über Kamov an. Nach einer kurzen Denkpause wusste Kane was er tun musste um ihn zu überzeugen. Nun fehlten noch 4 weitere Abgeordnete die es zu überzeugen galt. Kirk Black und Tao Zi Fai folgten ihm ja bereits bedingungslos. Wärend er weiter nachdachte betrat Katharina den Raum und riss Kane plötzlich aus seinen Gedanken.
"Hey." grüßte sie Kane, küsste ihn kurz und setzte sich dann auf seine Beine. "Wie laufen deine Geschäfte und Pläne?"
"Ich hab bereits alles was ich zum Sieg über Ronald Pain brauche. Es fehlt nur der Rückhalt im restlichen Volk. Und die Vernichtung von Nathan Tate und seiner Rebellion."
"Du hattest mir versprochen, dass ich letzteres selbst tun darf, wenn ich würdig bin, errinnerst du dich?"
"Ich habe nur auf den richtigen Moment gewartet. Und der ist nun nachdem Michael Corner versagt hat gekommen. Jetzt sind sie geschwächt genug, dass du und meine Leute sie beseitigen können."
"Wo sind sie?" fragte Katharina und man merkte ihr an wie sie immer unruhiger wurde.
"Nur die Ruhe meine bezaubernte Schülerin. Ich werde dir schon früh genug mitteilen was du wissen willst."
"Nun. Vielleicht kann ich den Prozess ein klein wenig beschleunigen." sagte Katharina und küsste Kane mehrmals. Schon längst hatten die beiden die Aufmerksamkeit der anderen Brückenoffiziere auf sich gezogen, aber für den Moment interessierte das keinen von beiden. Dann hob Kane sie plötzlich auf seine Arme und trug sie von der Brücke.
"Nathan und seine Rebellion sind im Orbit um Rakarion. Ich werde dir die Walls of Chaos zusätzlich zur Seite stellen, sowie einen Titanen, 2 Schlachtschiffe und 5 Fregatten."
"Wieso hast du mir das jetzt gesagt?"
"Weil ich bereits die Gewissheit habe zu bekommen was ich will." antwortete Kane ihr, bevor er sie küsste und mit ihr in seinem Quartier verschwand.

Auch wenn man es ihnen nicht ansah waren auch Shiro und Aimi schwer getroffen, von Jacksons plötzlichem Tod. An wem sollten die beiden sich nun noch orientieren, wenn es sich um das Entdecken von Emotionen handelte? Das alles war nun erst einmal egal, denn Jakob hatte sie beide in den Hangar der Ethernal Darkness gebeten wo er ihnen etwas zeigen wollte. Sicherlich die beiden neuen Mechs, die er in der letzten Zeit konstruiert und gebaut hatte. Shiro holte Aimi an ihrem Quartier ab, bevor sie sich beide ohne ein Wort zu sagen auf den Weg machten. Aimi sah zu Shiro nach oben und dann auf seine Hand. Wie gerne würde sie die jetzt nehmen, so wie sie es bei vielen anderen glücklichen Paaren gesehen hatte. Shiro erging es ähnlich und unter ihren Maskierungen waren sie beide so rot angelaufen, wie es sonst nur wenige Menschen waren. Sie sehnten sich definitiv nach der Nähe des anderen, schienen sich aber nicht so recht zu trauen sich das ganze einzugestehen und ihren Gefühlen eine Chance zu geben und selbst wenn, durfte es niemals jemand erfahren. Mittlerweile waren sie beide im Hangarbereich angekommen, wo ihre neuen Mechs neben den Wracks der anderen standen. Sie sahen dem Enforcer, dem Mech den Daniel in seinen letzten Stunden gesteuert hatte sehr ähnlich. Nicht nur dass der gesamte Aufbau wenig Massiv und weit mehr auf Ergonomie und gute Beweglichkeit ausgelegt war, der Mech verfügte sogar nur über verglichen kleine Energie-Flügel. Die Farbe war ein schwarz und eine Stellen waren eher grau, aber auch immer noch sehr dunkel. Der Kopf hatte 3 Hörner und errinnerte an einen Dämon. Man sah der Maschine an, dass sie speziell auf den Stil der beiden ausgelegt war, den sie auch im direkten Kampf wählten, anders als die Maschinen, die sie bei SOUL vorgesetzt bekommen hatten.
"Und was meint ihr?" fragte Jakob, als er sich dazu stellte.
"Ein durchaus effizientes Design." sagte Shiro so analytisch wie er auch sonst immer war.
"Mechs, die unserem Kampfstil durchaus gerecht werden könnten." fügte Aimi noch hinzu.
"Das werden sie sicherlich. Ich hab das ganze mit allen Waffen versehen, die eures Gleichen auch im direkten Kampf benutzen würden, sie so verbessert, dass sie auch noch im direkten Kampf taugen und dazu noch ein Tarnsystem und verbesserte Sensoren dazu genommen." sagte Jakob stolz auf seine Arbeit.
"Ich denke, damit sollten wir in der Lage sein ausreichend effizient kämpfen zu können." sagte Shiro, bevor er sich mechanisch wieder auf den Weg machte. Wieder einmal wurde Shiro mit einer Emotion konfrontiert die er einfach nicht verstand, weshalb er dem ganzen lieber schnell aus dem Weg ging. Normaler weiße hätte er die Situation einfach ignoriert, egal was man daraufhin von ihm denken würde.

Kane war nun wieder auf dem Weg zurück zur Oberfläche. Mit äußerst hoher Geschwindigkeit bewegte sich sein Personentransporter durch die Wolken auf das Hauptgebäude der Regierung zu, wo er eine Ratssitzung einberufen hatte und das obwohl er das mittlerweile in Kriegsfragen nicht mehr nötig hatte. Aber es gab noch einiges zu erledigen. Wie abgesprochen fand sich Kamov im Hangar ein, als der Transporter ankam.
"Was ist so wichtig, dass sie mich stören?" fragte Kamov Kane noch wärend er ausstieg.
"Ich brauche ihre Unterstützung."
"Sie haben alle Rechte die sie brauchen um den Krieg zu gewinnen."
"Ich spreche ja auch nicht von Berechtigungen. Ich spreche von ihren Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld."
"Ich habe schon lange keine Rechte mehr Militärische Vehikel zu verwenden oder Militärisch tätig zu werden."
"Und wollen sie die nicht wieder haben? Haben sie nicht diesen Wunsch in ihrem tiefsten Inneren noch einmal in einer Schlacht mitzuwirken?"
"Ich habe nicht das Recht."
"Würde es sich nicht unglaublich gut anfühlen in einer Waffe von ungeahnten Ausmaßen gegen PAIN anzutreten und diese Schweine endlich zum Teufel zu jagen? Ich kann ihnen diese Möglichkeit bieten. Ich werde ihnen die Kontrolle über den Unicron, eine Waffe, die in der Lage sein sollte ganze Planeten von PAIN zu vernichten, überlassen."
"Wa. Was verlangen sie dafür?" fragte Kamov wärend er sich den Sabber zurück halten musste.
"Ihre Unterstützung in einer kleinen innenpolitischen Sache. Und zwar, dass sie umgehend zurück treten." antwortete Kane. Kamov nickte das ganze lediglich ab.
"Wenn ich das ganze jetzt unterschreibe, wann darf ich dann in die Schlacht ziehen?" war Kamovs letzte Frage dazu. Und Kane gab ihm als Antwort lediglich "Wenn es soweit ist." aber das genügte Kamov völlig. Er war einfach paralisiert von der Möglichkeit wieder töten und morden zu dürfen, dass ihm alles andere egal war. Kane machte sich derweilen auf den Weg in den Parlamentsraum, wo sich alle übrigen Abgeordneten versammelt hatten. Nun galt es nur noch 4 weitere Dummschwätzer von seiner Sache zu überzeugen. Aber Kane hatte sie alle eingehend studiert und wusste genau wo er ansetzen musste.
"Meine Herren Abgeordneten. Ich spare mir sämtliche Formalitäten, denn das was ich zu sagen habe ist von großer Bedeutung." sagte Kane als er die Mitte des Raumes erreicht hatte.
"Und was ist so wichtig?" fragte einer von ihnen.
"Ihre gesamten Maßnahmen die sie gegen PAIN eingesetzt haben, haben versagt. Und PAIN wird hier her kommen und den Krieg in unser Regierungszentrum tragen."
"Tun sie was dagegen! Dafür sind sie bevollmächtigt."
"Das werde ich auch. Unter einer Bedingung. Jeder von ihnen wird augenblicklich zurück treten. Ansonsten werde ich nichts unternehmen und PAIN hier einfach einmarschieren lassen."
"Aber das würde sie zum einzigen übrigen Angeordneten und Alleinherrscher machen."
"So ist das Leben. Aber keine Sorge. Sie alle werden von der Reform profitieren und künftig meine Berater sein und im selben Luxus leben wie sie es die ganze Zeit getan haben." sagte Kane abschließend und die 4 übrigen Abgeordneten begannen sich zu beraten.
"Da sie und bereits die Konsequenzen erläutert haben, werden wir annehmen." sagte nun John Hadden und alle 4 begannen ihre Austrittserklärungen zu formulieren. Alle taten dies mit einer gewissen Freude. Bis auf einen und das war Kenji Yamamoto. Ihm sah man das Unglück im Gesicht an, aber er tat was er tun musste um die unzähligen Leben zu retten, die Kane einfach sterben lassen würde.

Die Arbeiten an dem neuen Schiff machten troz der Tatsache dass Thomas nun ausfiehl sehr schnell Fortschritte. Wäre Jackson noch am Leben, könnte das Schiff wohl schon fertig sein, dachte Jakob sich als er sich den Reperaturen an den Mechs widmete. Nicht sehr lange und die Reperaturen an allen Maschinen waren beendet. Nun fehlte nur noch das neue Schiff.
"HEY, KOMMT MAL ALLE GANZ SCHNELL HER!!!" schrie plötzlich Drake, als er das Raumdock betrat und die Arbeiter zu einem Bildschirm brachte. Er selbst ging schnell auf die Brücke der Ethernal Darkness, wo die anderen ebenfalls genau das selbe verfolgten. Selbst Thomas sah es sich in einem Quartier an. Zu sehen war Kane, der eine Rede hielt.
"Meine Mitbürger. Ich habe so eben die traurige Nachricht erhalten, dass alle übrigen Mitglieder unseres Parlaments zurück getreten sind. Sie fühlten sich mit der Situation überfordert und wollten Platz für Andere machen. Aber soweit wird es nicht kommen. Denn hiermit übernehme ich alle Regierungsfunktionen dieses Staates. Seien sie Innenpolitischer oder Außernpolitischer Natur. Und deshalb werde ich direkt mit meinen ersten Maßnahmen beginnen. Future Corp. wird staatlicher Hauptlieferant für Waffensysteme und Schiffe. Alle übrigen Konzerne, welche sich auf diesem Sektor betätigen, werden mit sofortiger Wirkung verstaatlicht und Future Corp. hinzugefügt. Zusätzlich hierzu werden ab sofort die Future Squads, die sich aus den Kriegern, welche bei Future Corp. angestellt waren, zusammen setzt, gegründet und SOUL übergeordnet sein. Außerdem werden alle Schiffe von SOUL, sofern sie nicht schon darüber verfügen, mit Pyrokinetischen Drivern aufgerüstet werden, sowie die neu entwickelten Vehikel von Future Corp. in Massenproduktion gegeben. Außerdem werden Blockaden rund um Tyr und die Erde errichtet, sowie der bereits vorbereitete Gegenschlag verstärkt und ausgeführt. Lasst uns gemeinsam diese Landesverräter, die unter dem Deckmantel des gerechten Wiederstandes gegen uns vorgehen ihren gerechten Strafen zuführen. Lasst uns gemeinsam ein Utopia für alle wirklichen, gerechten Menschen erschaffen. Lasst uns eine Welt erschaffen in der keine Konflikte mehr möglich sind. Dies ist die Geburt des großen Universalen Imperiums."
Mit Abschluss von Kanes Rede brach die Menge, die sich um ihn versammelt hatte in große Massenhysterie aus. Kein Wunder, denn Kane hatte ihnen das Utopia, das große Paradies versprochen. Aber Nathan wusste, dass Kane der letzte wäre, der ihnen genau das geben würde.
"Dieser Bastard." gab Drake um besten.
"Sei lieber ruhig. Immerhin geht es hier um Nathans Bruder." warf Kujiro schnell und ernst ein.
"Nein, ist schon in Ordnung. Immerhin hat er euch beide und die beiden von AIR ausgenutzt und jetzt nutzt er die ganze Welt aus. Das ist nicht wie ich eine gewaltfreie Welt erschaffen wollte." sagte nun Nathan.
"Wie wird es jetzt weiter gehen?" warf Ray ein.
"Wir müssen uns Kane holen. So schnell wie wir können. Dann haben wir zumindest eine geringe Chance auf einen Erfolg. Jakob. Wie lange brauchen wir noch mit der Blaze Luminous?"
"Dem neuen Titan meinst du? Ich hoffe nicht länger als eine Woche."
"Beschleunige das. Ist mir egal wie und wenn ihr die Arbeiter mit den Waffen bedroht."
"Nathan, ist mit dir auch alles in Ordnung?" warf nun Julian schockiert ein.
"Mit mir ist alles in Ordnung. Es ist die Welt die krank ist. Und wenn wir Kane nicht bald aufhalten sind wir ohnehin alle dem Tode geweiht. Wenn er erst PAIN besiegt hat können wir nichts mehr gegen ihn unternehmen."

Wie lange hatte er sein Quartier nun schon nicht mehr verlassen? Einen Tag? Zwei Tage? Einen Monat? Thomas hatte es nicht einmal mehr wirklich mitbekommen und es war auch völlig sinnlos sich darüber Gedanken zu machen. Es war irgendwie alles sinnlos ohne Jackson. Wie hätte er wohl gewollt, dass es weiter geht? Thomas begann seinen Gedanken zu Ende zu denken. Was hätte Jackson wohl für diesen Fall gewollt? Wahrscheinlich, dass Thomas sich um Helena kümmern und eben genau das Gegenteil von dem tun sollte, was er tat. Aber es war so unglaublich schwierig. Thomas hatte sich definitiv verändert. Ohne Jackson hatte sein gesamtes Wesen keinen Sinn. Der ganze Sarkasmus, die ganze Ironie, ohne Jackson stand er genau als das dar, was er in Wahrheit auch war. Ein Trottel aus den Slums von Crematoria. Es war so unglaublich schwer nun noch einmal die Kraft zu finden sich aufzurrichten und das Quartier wieder zu verlassen. Und dennoch erreichte der Gedanke an Jackson und seinen möglichen letzten Willen, dass Thomas die nötige Kraft fand und sich aus dem Quartiier begab. Er war wackelig auf den Beinen und sein Blick entsprach dem, den man sich bei einem Zombie vorstellte. Er war eigendlich gar nicht wirklich anwesend. Lediglich sein Körper war es. Daher waren Thomas auch die Blicke der Anderen, die ihm auf dem Gang begegneten vollkommen gleichgültig. Er bekam es nicht einmal wirklich mit. Lediglich als er die Tür zu Helenas Quartier erreichte und sie öffnete riss ihn der Anblick von Helena per Schock aus seinem abwesenden Zustand.
"ICH BRAUCH HIER UNTEN SCHNELL IRGENDNEN ARZT!!!" schrie Thomas plötzlich durch die Kom-Kanäle. Er wusste nicht wie lange sie schon so auf dem Boden, mit dem Rücken an die Wand gelehnt saß und wie viel Blut sie schon verloren hatte. Und überhaupt. Welcher Arsch hatte ihr überhaupt ein Messer in die Hand gegeben? Lange würde sie nicht mehr leben, wenn Thomas nicht schnell einen Weg finden würde ihre Verletzungen zu versorgen.
"Bitte. Lass mich gehen." murmelte Helena geschwächt, wärend sie versuchte Thomas von sich fern zu halten. Aber da sie geschwächt und Thomas ohnehin der Stärkere war konnte sie das nicht verhindern.
"Wenn ich nicht sterbe, wirst du´s auch nicht!" sagte Thomas bestimmend und in genau diesem Moment trat ein medizinisches Team in den Raum, dass Helena abtransportierte. Es war zum Glück noch nicht zu spät gewesen. So lange sie noch bei Bewusstsein war, war es noch nicht zu spät. Thomas war froh rechtzeitig da gewesen zu sein um sie zu retten. Sollte das etwa sein neuer Lebenszweck sein? Leute vor sich selbst zu beschützen. Oder etwa im Allgemeinen andere Leute zu beschützen, so wie Jackson es immer getan hatte?

Kapitel 37 - Revenge - Rache:

"Ihr müsst das nicht verstehen." sagte Apophis so ruhig er konnte auf der momentanen Versammlung aller Clans.
"Wir haben diesem Bündnis zugestimmt, jetzt wollen wir aber auch Ergebnisse sehen."
"Wir wollen endlich einen Sieg oder diese Allianz ist zum Scheitern verurteilt."
"Ihr werdet verstehen müssen, dass ein solcher Prozess wie wir ihn anstreben Zeit braucht. Wir haben nicht die selben Ressourcen wie SOUL und PAIN sie haben. Wir können nicht einfach mal eben alles was wir haben in die Schlacht werfen. Und wir müssen uns rechtzeitig zurück ziehen." sagte Apophis.
"Ich denke nicht, dass es etwas damit zu tun hat. Ich denke eher es hängt damit zusammen dass Apophis einfach nur ein Versager ist, genauso wie er damals als Wissenschaftler bei Future Corp versagt hat."
"Wie war das?" fragte Apophis nun leise aber aggressiv.
"Du hast mich schon verstanden. Du hast als Wissenschaftler bei Future Corp. versagt und du hast auch sonst versagt. Immer wieder. Was anderes kannst du einfach nicht und deshalb wird auch diese Allianz versagen."
"Traust du dich mir das nochmal zu sagen?" sagte Apophis als er seine Handfeuerwaffe auf den Clan-Anführer richtete. Zeitgleich dazu zogen alle anderen versammelten Clanoberhäupter ihre Waffen und richteten sie aufeinander. Dabei war eine klare Teilung zwichen denen die treu zu Apophis standen und denen die es nicht taten zu erkennen.
"Du bist ein elender, beschissener Versager Apophis. Und wenn du mich tötest, wirst du selbst auch sterben." sagte sein Gegenüber und Apophis lächelte nur darüber.
"Ich denke ich lasse es drauf an kommen." sagte er bevor er abdrückte. Der Clan-Anführer schaffte es gerade noch ein langgezogenes "Nein" auszuschreien bevor die Kugel seinen Kopf an der Stirn traf und einen Überdruck auf den Schädel und das Gehirn ausübte, so dass beides wie ein Stück Obst einfach zerfetzte und sich die Stücke des Schädels und des Gehirns, zusammen mit einer roten Mischung aus Blut und Hirnflüssigkeit über alle Leute in der Nähe verteilten. Sogar ein Auge spritzte einem anderen Clan-Anführer in die Haare und verfing sich dort. Der Schockzustand über die Tatsache, dass Apophis das gerade wirklich getan hatte hielt die anderen Clan-Anführer davon ab zu feuern.
"So, hat sonst noch jemand das Bedürfnis mich und meine Fähigkeiten anzuzweifeln?" fragte Apophis nun in die Runde und keiner meldete sich. "DANN WERFT EURE WAFFEN WEG, IHR SCHEIßHAUFEN, NA LOS!!!" schrie er dann und alle Anwesenden warfen ihre Waffen weg. "Gut. Und jetzt werden wir einen Angriff vorbereiten. Und zwar auf Baldur."

Es hatte lange gedauert bis zu diesem Moment. Aber es war soweit. Die Arbeiten an der Blaze Luminous waren beendet. Jakob hatte zusammen mit dem neuen Team ein einziges Wunderwerk der Kriegstechnik erschaffen. Das Schiff war sehr lang und sowohl breit als auch hoch. Man konnte es in 2 Sektionen einteilen. Die Hauptsektion war ein Oval förmiger Zylinder, der ganz leicht wie ein umgedrehtes V gebogen war und vorne mit einer vertikalen Keilform, hinten spitz endete. An dieser Hauptsektion schloss sich eine weitere Sektion, die wie ein relativ rund gehaltener Würfel wirkte an, welche mit jeweils 2 Verstrebungen an der Seite und eine große flache Verbindung an der Oberseite, an der Hauptsektion befestigt war. An den 4 Seitenbefestigungen waren sichtbar die 4 Haupt-Triebwerke befestigt, welche an den großen Runden Einlässen vorne und Auslässen hinten zu erkennen waren und dem Verlauf der Verstrebungen folgten. In der Mitte der Hauptsektion ragte ein größerer rundlicher, an eine Brücke erinnernter Ausläufer nach oben und von der oberen Befestigung ragte ein weiterer Ausläufer nach oben, der die Form eines relativ flach wirkenden, abgeschnittenen Kegels hatte, aber dennoch größer war als der Ausläufer in der Mitte der Hauptsektion. Beide Ausläufer waren über 2 verglichen dünne gebogene Rohrartige, aber mit Fenstern versehene Gebilde miteinander verbunden. An der Seite des Bugbereiches ragten 2 ebenfallls recht große, flache, zylindrische Ausläufer zur Seite. Die Hauptform des Schiffes hatte etwas von einer Echse und das obwohl sie vollständig mechanisch war. Nun gingen vom Hinteren Ausläufer 8 der Sichelartigen Flügel, wie sie auch die Kriegsschiffe von SOUL hatten, nach vorne und darüber hinaus. Dazu ragten Schwertausläufer wie die der Chaos-Klasse-Titanen von SOUL aus dem gesamten Schiff. Das Schiff war schwarz und die beinahe überall zu findenten Fenster hatten eine weiße oder eine weiß-blaue Farbe. Man sah der Blaze Luminous an, dass es sich um eine niemals zu unterschätzende Vernichtungsmaschine handelte. Und auch Nathan konnte das erkennen, als er durch das Schiff ging um es zu begutachten. Jakob und sein Team hatten auch bei der Gestalltung der Innenräume eine gute Arbeit geleistet. Anders als der dunkle Stil des Schiffes es vermuten ließ waren die Räume in einer angenehmen Helligkeit beleuchtet und wirkten durch holographische Anzeigen und Bedienelemente sogar noch höher entwickelt als die Schiffe und Mechs von PAIN taten. Nathan zeigte sich definitiv zufrieden und mit jeder Sekunde, die er sich umsah steigerte sich diese Zufriedenheit weiter. Nun betrat er die Brücke. Anders als bei der Ethernal Darkness, die sich auf einen relativ kleinen Raum mit 3 Kontrollen und ein paar Sitzplätzen für andere Hochrangige Personen beschränkte, war die Brücke der Blaze Luminous weitaus größer. 3 Stockwerke mit insgesamt 24 Plätzen bildeten den recht gewaltigen Bereich der Kommandanten. Die unterste Ebene umfasste ca. 12 Plätze und war für die niederen Funktionen, wie Wissenschaftliche Systeme und Technische Überwachung zuständig. In der Ebene darüber waren 8 Plätze, die sich mit den Hauptsensoren, sowie den Kampf- und Steuersystemen befassten. Die letzte Ebene war die Kommando-Ebene, in welcher die 3 Hochrangigsten Personen auf der Brücke ihren Platz hatten. Sie hatten dort sowohl die strategischen Holographischen Projektoren, sowie die Möglichkeiten das Schiff über Psychokinetische Steuersysteme zu übernehmen, ähnlich wie es bei der Ethernal Darkness standard war. Dahinter befand sich ein letzter Sitzplatz, der eher an einen Thron errinnerte als an den Sitzplatz eines Kommandanten. Links und Rechts davon befanden sich 2 weitere Holographische Projektoren und von der Decke konnten 2 weitere einfache Bildschirme herrunter klappen. Nicht, dass nicht jeder einzellne Platz auf dieser Brücke ansprechend wirkte, aber dieser Platz übertraf sie alle. Insgesamt hatte Jakob sich auf alte Werte bei dem Aufbau der Brücke berufen. Viele Leute kontrollierten das Schiff. Auch wenn er die Möglichkeit der Steuerung durch die Psyche weniger auch gegeben hatte. Die Kontrollen waren zum größten Teil Holographisch und damit ebenfalls auf dem neuesten Stand der Technik.
"Und was sagst du?" fragte Jakob stolz auf sein Werk.
"Wer auch immer die Ethernal Darkness gebaut hat, hätte sich mal besser bei dir Rat in Designfragen geholt. Jetzt muss das Schiff nur noch nach außen so stark sein, wie es auch wirkt."
"Oh, das wird es, da bin ich mir sicher."
"Wann kann das Schiff starten?"
"Sobald es alle nötigen Leute an Bord hat und die lässt Julian schon einen nach dem anderen rüber bringen."
"Alles klar. Wenn wir dann also soweit sind werden wir." brachte Nathan noch raus, bevor ihn ein Kom-Ruf unterbrach.
"Nathan. Ich hab hier 10 Schiffe von SOUL mit Kurs auf uns auf den Sensoren. Eines davon ist ein Titan." sagte Ray relativ hektisch für seine Zwecke.
"Ruf sofort Julian auf die Brücke und triff mich im Hangar." sagte Nathan. "Jakob. Du wirst den Start vornehmen, sobald die Transfere abgeschlossen sind und uns unterstützen. Du kennst das Schiff besser als jeder andere. Du wirst das schaffen." setzte er dann noch schnell nach bevor er die Brücke verließ. Er wusste, dass die Situation ohne die Blaze Luminous mehr als Finster aussah. Auch wenn die Reapers repariert waren, Drake und Kujiro waren immer noch zu stark angeschlagen um sie zu steuern. Dazu fehlte Jackson um den Lucifer zu übernehmen. Es gab für Nathan nur die Möglichkeit Shiro und Aimi mit ihren Phantoms in die Schlacht zu werfen und zu hoffen, dass sie ihn nicht hintergehen würden.

Es dauerte nicht allzu lange, da war Nathan im Hangar der Ethernal Darkness angekommen. Ray, sowie Shiro und Aimi hatten sich dort ebenfalls versammelt. Die Mechs waren bereit und mussten nur noch gestartet werden.
"Alles klar. Ich denke ihr kennt die Lage. Aber wenn wir gut kämpfen können wir das ganze durchstehen bis die Blaze Luminous startet." sagte Nathan und die 3 nickten das ganze ab bevor sie in ihre Mechs stiegen.
"Nathan. Lass mich auch starten." sagte Thomas, der gerade den Hangar betreten hatte.
"WAS? Auf keinen Fall. Du hast keine Erfahrung mit den Dingern."
"Aber ich habe Erfahrung im Nahkampf und mit Schusswaffen. Das reicht völlig."
"Du wirst trozdem nicht starten. Ich kanns mir nicht leisten noch einen Techexperten zu verlieren."
"Ich werde hier nicht einfach warten. Ich will die Menschen hier beschützen, genauso wie."
"Genauso wie was?"
"Genauso wie Jackson es immer getan hat."
Ungefähr 5 Sekunden schwiegen die beiden sich an. Nathan begann über dieses Argument nachzudenken. Und eins war ihm klar. Egal was er nun sagen würde, Thomas würde trozdem starten.
"Wenn´s wirklich das ist was du willst." sagte Nathan dann, bevor er sich in den Incubus begab. Thomas atmete einmal tief durch. Zum einen war er erleichtert über Nathans Entscheidung, zum anderen Aufgeregt über das was ihm jetzt bevor stand. Letzten Endes stieg auch er in einen der Mechs, den Lucifer, den Mech den sein bester Freund vor seinem Ende gesteuert hatte und startete, noch nicht wissend was auf ihn zukommen würde.

Langsam aber sicher bewegte sich die Flotte von SOUL auf Rakarion zu. Es gab keine Sektor-Wachen und lediglich die Werften und Raumdocks, sowie die anderen Stationen im Orbit, die das Team rund um Nathan als Deckung verwenden konnte. Von allen Schiffen von SOUL starteten Jäger und Mech-Staffeln, darunter auch Katharinas Faceless-Team. Nachdem sich Nathan, Thomas, Ray, Shiro und Aimi als Front vor die Ethernal Darkness plaziert hatten, starteten 4 Schiffe von Rebellion-Typ. Das waren die einzigen, für die es für den Moment Piloten gab, die sie fliegen konnten. Insgesamt sah die Situation weit mehr als finster für Nathan und seine Leute aus und das wussten sie. Katharina schien sich dessen ebenfalls bewusst zu sein. Sie war sich ihres Sieges sicher.
"Alle Fahrzeuge haben Feuerbefehl. Zerstört sie alle, alles was euch in die Quere kommt. Außer dem Mech des Anführers. Den werde ich ganz persönlich auslöschen." sagte sie bevor sie und das Faceless-Team vollen Schub gaben. Zeitgleich taten die Jäger das selbe und nahmen die 5 Mechs unter Feuer. Wärend Nathan, Ray und Thomas mit den Drivern Schilde aufbauten, verschwanden die beiden Phantoms lediglich ohne jede Spuhr. Zeitgleich begann Nathan mit den Puls-Werfern auf die Jäger zu feuern und traf einen von ihnen am Flügel, so dass er die Kontrolle verlor und mit seinem Nebenmann kollidierte. Beide Jäger explodierten kurz vor den 3 Mechs in einem gewaltigen Feuerball. Zeitgleich begannen die Schiffe von SOUL die Ethernal Darkness unter Feuer zu nehmen, die sich schützend vor dem Raumdock mit der Blaze Luminous befand und dort als Schutz für das gerade neu gebaute Schiff diente. Zeitgleich fuhren die Photonen und Quantenkanonen der Darkness aus und nahmen die Fregatten mit den gewaltigen Projektilen unter Feuer. Noch bevor die Projektile in der Lage gewesen wären überhaupt zu treffen, wichen die Fregatten zur Seite, wo sie mit dem Energy-Driver Energie-Kugeln aufbauten und in die Schilde der Ethernal Darkness jagten. Zeitgleich waren die Schiffe vom Rebellion-Typ nun in Reichweite und nahmen die Chaos-Klasse-Titanen, sowie den Future Corp.-Dreadnought mit Vaporatoren und dem Kalamir unter Feuer. Immer wieder blitzen die Schilde der gewaltigen SOUL-Schiffe auf, so lange bis die Fallen hinter der Walls of Chaos hervor kam und mit den beiden Photonen-Kanonen auf eine der Rebellions feuerte und an dem Schiff vorbei raste, bevor die Walls of Chaos und der Titan mit unzähligen Torpedos darauf feuerten und Feuerballartige Explosionen die Rebellion einfach auseinander rissen. Zeitgleich griffen mehrere Staffeln Jäger und Mechs die nun noch übrigen 4 Rebellions an, wärend weitere Staffeln auf die Ethernal Darkness zustürmten. Plötzlich tauchte hinter einem der Cerberus-Mechs einer der beiden Phantoms auf und rammte ihnen eines der Schwerter durch das Cockpit und riss es nach oben aus dem Mech, so dass der Reaktor brach. Als die anderen Staffelmitglieder dies bemerkt hatten war es längst zu spät und der Phantom war wieder verschwunden. Zeitgleich startete Ray alle Drohnen und ließ sie mit den Strahlen-Kanonen ein beinahe undurchdringliches Netz aus grünen Energie-Strahlen feuern, welches die feindlichen Jäger überraschte, so dass ein großteil von ihnen in das Netz flog und zersägt wurde. Alle die das Netz durchbrachen nahm Ray mit den Puls-Werfern seines Undeads unter Feuer. Was von den Jägern dann noch übrig war zog sich zurück. Kaum eine Sekunde später sah sich Ray mit der Plasma-Gattling eines Dracula-Transformers konfrontiert und wich nach oben aus. Der Transformer seiner Seits wich nach oben und transfomierte vom Jäger, zum Mech-Modus, wo er mit dem Buster-Schwert auf Rays Undead einschlug. Ray zog schnell eines seiner eigenen Energieschwerter und blockte den Schlag bevor sich der Torsobereich öffnete und die Graviton-Kanone frei gab. Der gewaltige schwarz-violette Ball umschloss den Transformer und zerquetschte ihn in seiner Mitte. Ray hatte dies kaum erledigt als plötzlich ein Strahl aus Chaos-Energie ihn nur um wenige Zentimeter verfehlte. Wohl wissend was das bedeutete wich Ray schnell zur Seite und entkam sehr knapp den unzähligen Tentakeln, die sich gebildet hatten, nachdem der Strahl in eine Art flüssige Form übergegangen war, bevor er den Klingen-Schlag von einem der 4 Faceless abblockte.
"Alles Heil unserem neuen Imperator." sagte der Pilot bevor er Ray zurück stieß und mit Chaos-Blitzen unter Feuer nahm.

Nathan wich derweilen dem Schwertschlag eines Aeon zur Seite aus, bevor er den Kopf des Mechs mit dem Arm des Incubus packte und zerquetschte. Zeitgleich zog er eines der beiden Busterschwerter und zerschlug den Aeon in der Mitte. Noch wärend der Aeon explodierte musste Nathan plötzlich einem Chaos-Blitz ausweichen und wenig später folgten weitere Chaos-Strahlen, die alle aus Katharinas Faceless stammten. Nathan wich nach allen Seiten und richtete die Puls-Werfer auf Katharinas Faceless.
"Stirb endlich, Nathan Tate!" schrie Katharina als sie nach oben auswich und zwichen den Händen ihrer Maschine eine Kugel aus den 3 Energiearten, die ihr Faceless kontrollierte aufbaute und sie Nathan entgegen jagte. Nathan wich zur Seite, und in diesem Moment wandelte sich die Kugel in einen Strahl um und folgte Nathan zur Seite, wo er nur mit viel Glück ein weiteres mal nach unten ausweichen und direkt darauf einen Klingenschlag von Katharina mit dem Buster-Schwert abblocken konnte.
"Ach. Du schon wieder." stellte Nathan desinteressiert fest als er nach hinten wich und einem horizontalen Schlag der anderen Arm-Klinge entkam. Dort richtete nun Nathan die beiden Schwerter auf den Faceless und feuerte mit 2 Energiebällen von denen sich Blitze entluden. 2 Explosionen überzogen den Faceles, der sich in diesem Moment bereits mit Chaos-Schilden schützte. Direkt darauf stürmten beide Mechs einweiteres mal aufeinander zu. Dabei hoben sich beide Schläge auf.
"Du hast Daniel getötet und dafür wirst du nun nach so langer Zeit bezahlen." sagte Katharina, als sie eine der mittelgroßen Klingen direkt auf den Incubus richtete und mit einem Feuerball feuerte. Nathan wich schnell nach hinten und schützte sich mit einer Energiekugel.
"Daniel war mir im Weg. Er hatte es verdient zu sterben." sagte Nathan bevor er die Prisma-Kanone auflud und schlagartig abfeuerte. Katharina wich ihrer Seits nach oben und entkam dem gewaltigen Strahl, wenn auch nur knapp, wo sie nun mit einem gewaltigen Chaos-Energie-Strahl zurück feuerte, der sich nachdem Nathan ausgewichen war zur roten Flüssigkeit umwandelte und sich nach allen Seiten ausbreitete, bevor Katharina mit einem Feuerball dafür sorgte, dass das gewaltige Explosive Gebilde in sich zusammen brach und in einem gewaltigen Lichtblitz explodierte. Beide hatten sich ein weiteres mal mit Energie-Kugel-Schilden geschützt und stürmten wieder aufeinander wo sie 4 Schwert-Schläge aufeinannder ausführten und dann auseinander gingen.
"Daniel war der einzige Mensch, den ich je geliebt habe. UND DU HAST IHN MIR GENOMMEN!!!" schrie Katharina nun wieder als sie alle Klingen nach vorne klappte und mit Strahlen aus Energie, Chaos-Energie und Pyrokinese in schneller Rate auf den Incubus feuerte.
"Und wenn schon. Viele andere Menschen verlieren durch dich und deines Gleichen tagtäglich ihre ganzen Familien, andere werden von euch verkrüppelt und wieder andere einfach zu Tode gefoltert." antwortete Nathan ihr, als er einem Feuerstrahl auswich und die Stachel- und Klingen-Drohnen startete, welche wenig später den Faceless mit Strahlen-Kanonen von allen Seiten unter Feuer nahmen. Katharina verstand es dieses mal jedoch die Ruhe zu bewahren und das ganze lediglich mit den Chaos-Schilden abzublocken. Wärend dessen transformierte Nathan die Armpanzer seines Incubus und jagte Katharina die Quanten-Kanonen und Protonen-Emitter entgegen. Sie hielt es weiter aus und wartete, denn sie wusste genau, dass Nathan das nicht ewig konnte. Direkt nach dem 3ten Angriff aller Waffen ließ sie die Chaos-Schilde kollabieren und wich zuerst zur Seite, dann nach oben den Strahlen-Kanonen aus, bevor sie eine weitere Kugel aus allen 3 Energieen aufbaute. Wärend dessen baute Nathan zwichen den beiden Buster-Schwertern eine Pyroenergetische Kugel auf und jagte sie der Kugel des Faceless entgegen. Beide Angriffe trafen aufeinander und verursachten eine weitere gewaltige Explosion, die sie beide ein Stück auseinander zwang.
"Ich habe nicht so lange hierrauf hin gearbeitet um dann einfach beim Versuch zu sterben. ICH WERDE DICH AUSLÖSCHEN!!!" schrie Katharina als sie ein weiteres mal vollen Schub gab und mit beiden Arm-Klingen zuschlug.

Shiro durchtrennte einen weiteren Cerberus mit dem Schwert in der Mitte und Aimi baute eine Energie-Kugel auf, die sie nach dem enttarnen auf einen Aeon abfeuerte. Als sie sich beide das nächste mal enttarnten wurden sie von 2 Faceless angegriffen, von denen jeder einen Blitz auf einen Phantom abfeuerte. Shiro wich nach rechts, Aimi nach links aus und beide nahmen einen der beiden Faceless mit Tachyon-Blastern unter Feuer. Die beiden Faceless bauten Chaos-Schilde auf und stürmten auf die beiden zu. Shiro nahm schnell eine der Kunaiartigen Waffen und warf sie auf einen der beiden Faceless, der zur Seite auswich und mit einer der Arm-Klingen zuschlug, was Shiro mit einem der Schwerter abblockte. Plötzlich erschien das Kunai wie eine Drohne neben dem Faceless und feuerte mit einer Strahlen-Kanone. Der Pilot des Faceless reagierte für einen kurzen Moment schockiert und wich nach oben wo er einen weiteren Strahl mit den Chaos-Schilden abblockte. Insgesamt waren alle Mechs durch einen Faceless oder andere Feinde blockiert, so dass nun die Ethernal Darkness und die 4 übrigen Schiffe der Rebellion-Klasse mit allen übrigen Schiffen alleine fertig werden mussten. Genau in diesem Moment starteten einige Bomber der Raven-Klasse, sowie Korvetten der Crow-Klasse mit Kurs auf die Ethernal Darkness, wärend die Mechstaffeln auf die Rebellion-Klasse-Schiffe zustürmten. Immer wieder durchbrach eine Staffel das Flakfeuer und scheiterte wenig später an den Schilden der Kreuzer. Plötzlich tauchten die Fregatten von SOUL hinter dem Titanen ab und nahmen einen weiteren Rebellion-Kreuzer unter Feuer. Zeitgleich erschien die Fallen wieder und nahm den Kreuzer mit Photonen-Kanonen unter Feuer, so dass auch diese Rebellion bald in Flammen aufging und unkontrolliert durch das Waffenfeuer segelte. Zeitgleich bereitete der Titan seine 4 Haupt-Waffen und die Pyrokinetischen Waffen vor, wärend er mit allen nach vorne gerichteten Klingen-Ausläufern blaue Energieblitze auf die Ethernal Darkness feuerte. Das Schiff versuchte sich mit einem Schuss aus den Prisma-Kanonen zur Wehr zu setzen, aber die Schilde des Titanen der Chaos-Klasse waren einfach zu stark. Die Korvetten und Bomber drehten ab und nahmen plötzlich einen direkten Kurs auf das Raumdock in dem sich immer noch die Blaze Luminous befand. Wärend dessen feuerte der Titan von SOUL seine Plasma-Sturm-Waffe ab, was bedeutete, dass sehr bald eine Plasmawolke die Ethernal Darkness umschloss und die Schilde kontinuierlich angriff. Ab jetzt war das Ende der Ethernal Darkness beinahe sicher. Besonders als sich nun auch noch die Walls of Chaos in eine gute Feuerposition begab und ebenfalls die Transphasen-Kanone vorbeitete. Einen Angriff von 2 Transphasen-Kanonen konnte selbst ein Schiff wie dieses nicht mehr überstehen. Auf er Blaze Luminous wurden derweilen schnell alle Plätze besetzt. Es war chaotisch direkt in ein Gefecht zu starten und die Chancen auf diese Weiße Erfolg zu haben, schienen relativ gering zu sein. Jakob stellte sich schnell an das vordere Ende der Kommando-Plattform und ließ dort einen der Holoprojektoren eine Übersicht der Schlacht zeigen. Er brach alleine beim Anblick in Panik aus. Und noch viel panischer wurde er als er bemerkte, dass Korvetten und Bomber bereits auf dem Weg waren. Dennoch atmete er einmal tief durch und wischte den Schweiß aus dem Gesicht.
"Los, alle Mann auf die Gefechtsstationen. Antrieb und Kampfsysteme, besonders die Schilde aktivieren. Vollen Schub nach vorne, Flak-Waffen und Energy-Driver bereit halten." befahl er dann bevor das gewaltige Schiff sich in Bewegung setzte und langsam aber sicher aus dem Dock beschleunigte. Die Bomber und Korvetten waren schnell. Und genau deshalb würde das hier nicht funktionieren. Dessen war Jakob sich sicher.

Nathan blockte den Klingen-Schlag von Katharina mit dem Buster-Schwert ab, bevor er vollen Rückwärtsschub gab und die beiden Kanonen auf den Schultern nach vorne klappte. Wenig später feuerte er mehrere Graviton-Projektile auf Katharinas Faceless, so dass sie nach oben ausweichen musste. Dort angekommen führte sie die 4 großen Klingen des Backpacks vor dem Mech zusammen und baute dort eine Pyroenergetische Kugel auf, die sich später als die Vorstufe eines gewaltigen Strahls herraus stellte. Nathan reagierte nun zum ersten Mal in dem gesamten Kampf schockiert. Schnell transformierte er die Kanonen zurück und nutzte sie als Booster um schneller nach oben zu kommen und dem Strahl ausweichen zu können. Noch einmal schockierter reagierte er jedoch als er plötzlich den Faceless hinter seinem Incubus fand und Katharina mit einer Energie-Sense von unten nach oben zuschlug. Nathan wich gerade noch nach hinten, konnte aber nicht mehr verhindern, dass die Sense die vordere Hälfte der rechten Schulter-Kanone abtrennte.
"VERRECK ENDLICH!!!" schrie Katharina als sie ein weiteres mal mit vollem Schub auf den Incubus zustürmte und die Sense in ein Busterschwert transformierte. Nathan zog schnell sein eigenes Buster-Schwert und schlug das von Katharina zur Seite. Aber das alles stellte sich als sinnlos herraus als Katharina ihrer Seits eine weitere dieser Multifuntionalen Nah-Kampf-Waffen zog und sie zu einem Energie-Speer wurde. Mit einem lauten Kampfschrei stach sie genau in die Richtung des Cockpits des Incubus und Nathan hatte keine Möglichkeit mehr dem auszuweichen. Plötzlich brach sie ihren Angriff ab und wich nach hinten, bevor eine Photonen-Kanone den Faceless treffen konnte. Die Waffe war von Thomas abgefeuert worden, der nun mit dem Lucifer von oben herrab stürzte und dabei mit dem Schwert vertikal zuschlug. Ein weiteres mal sah Katharina sich gezwungen nach hinten zu weichen, bevor sie einen horizontalen Schwertschlag mit der Armklinge abblockte.
"Verschwinde Nathan. Ich kümmer mich hier drum." sagte Thomas und Nathan lächelte lediglich, bevor er verschwand.
"Was hast du dich einzumischen, du elender Verräter an unserer Geseltschaft?" warf Katharina ein, als sie den Lucifer nach hinten stieß und mit mehreren Chaos-Blitzen feuerte.
"Ich beschütze die letzten Menschen die mir etwas bedeuten. Das ist meine Aufgabe und das solltest du ganz besonders verstehen." sagte Thomas bevor er mit beiden Kalamirs feuerte und Katharina dazu zwang sich mit Chaos-Schilden zu schützen, bevor er ein weiteres mal mit den Schwertern auf ihren Faceless zustürmte. Sie war auf einmal völlig still geworden und blockte lediglich instinktiv die beiden Schwertschläge ab. Hatte dieser Thomas Dorn, den sie bisher nur aus Dateien kannte recht? Sollte sie das verstehen? Und wieso verstand sie es dann nicht?
"GEH MIR AUS DEM WEG!!!" schrie sie als sie sich nach hinten abstieß und ein Inferno aus Bällen aller 3 möglichen Arten auf Thomas und den Lucifer los ließ. Thomas wich dabei lediglich den Chaos- und normalen Energiebällen aus. Die Feuerbälle wurden von der Pyrokinetischen Aura seines Mechs abgefangen. "VERSCHWINDE!!!" setzte sie noch an, als sie eine gewaltige Kugel aus allen 3 Energieen aufbaute und sie Thomas entgegen jagte, der lediglich zur Seite wich und mit Puls-Werfern feuerte. Dabei traf er die 4 großen Klingen, die Katharinas Faceless auf dem Backpack hatte und riss sie mit einer Explosion einfach ab.
"Du bist einfach nur eine Gefangene. Eine Gefangene deiner eigenen Rache!" rief er ihr entgegen als er von unten nach oben mit den Schwertern zuschlug und dabei den rechten Arm des Faceless abtrennte. Katharina schlug nun ihrer Seits reflexartig mit der Armklinge des anderen Arms zu und trennte Thomas´ Lucifer ebenfalls den rechten Arm ab, bevor sie alle Mittleren Klingen nach vorne richtete.
"Ja ich bin Gefangene. Aber das Gefühl, dass ich empfinde ist Liebe!" rief sie nun Thomas entgegen, als sie mit unzähligen Chaos-Strahlen auf den Lucifer feuerte und zunächst die Auslässe für die Pyrokinetische Aura zerstörte und danach Stück für Stück die Rüstung. "VERECKE! STIRB ENDLICH!!!" schrie sie weiter als sie den noch übrigen Arm des Faceless nach vorne richtete und eine weitere Kugel aus den 3 Energieen aufbaute. Thomas wich schnell einem Chaos-Strahl aus, der auf das Cockpit gerichtet war und stürmte dann nach vorne wo die Chaos-Strahlen den Lucifer weiter zerlegten und nun Beine und Kopf des Mechs abtrennten. Dann stach er mit dem Schwert zu, wärend Katharina mit der Kugel zuschlug. Das Schwert von Thomas traf auf die Kugel aus den 3 Energieen und eine gewaltige Explosion umhüllte beide Maschinen, bevor sie beide seitlich in die selbe Richtung weggeschleudert wurden.

Die Blaze Luminous hatte so eben das Raumdock verlassen und flog nun völlig frei. Schlagartig wurden die Schilde aktiviert und der Kurs auf die Schlacht gesetzt. Bevor man diese jedoch erreichen konnte hatte man einen ganzen Schwarm aus Bombern und Korvetten vor sich. Jakob musste sich jetzt zusammen nehmen. Mehr denn je. Er war nun ein Kommandant und genauso musste er sich verhalten. Wenig später öffneten sich beide runden Ausläufer an den vorderen Seitenbereichen und 2 gewaltige Kanonen-Türme fuhren langsam aus. Langsam ludten sich die Waffen auf und ein gelber Schimmer bildete sich im Lauf. Kaum eine Sekunde später sagen die Piloten der kleinen SOUL-Schiffe 2 gigantische, gelb-weiß-schwarze Energiestrahlen um die herrum sich Blitze entluden auf sich zurasen und noch bevor sie auch nur in Ansätzen reagieren konnten überrollten sie Strahlen sie einfach. Unzählige kleine Explosionen durchzogen das All und hinterließen nichts als kleine Trümmer. Aber damit nicht genug. Die beiden Strahlen fegten von unten an der Walls of Chaos und dem Titanen vorbei und zerstörten die beiden Transphasen-Kanonen, bevor die beiden Schiffe sie auf die Ethernal Darkness abfeuern konnten. Die gesamte Besatzung aller Schiffe von SOUL reagierte aüßerst schockiert als sich die Blaze Luminous von unten in den Weg zwichen ihnen und der Ethernal Darkness schob und so einen Großteil der Raketen und Torpedos abfing, die der Titan der Chaos-Klasse zuvor abgefeuert hatte.
"Sagt Nathan und allen anderen da draußen, dass sie uns aus dem Weg gehen sollen." sagte Jakob und keine 2 Sekunden später zogen sich alle Schiffe der Rebellion-Klasse, sowie Nathan, Ray, Shiro und Aimi zurück. Wärend dessen begann die Blaze Luminous im oberen Bereich der Front eine Waffe aufzuladen, die sich als ein weißer und ein schwarzer Energie-Strahl, die jedoch beide ein wenig an Blitze errinnerten, herrausstellte. Der weiße Strahl hielt dabei auf den Titanen der Chaos-Klasse, der schwarze auf die Walls of Chaos zu, die sich bereits mit den Wings of Ethernity schützte. Jakob begann zum ersten mal in einem Gefecht zu lächeln, als der schwarze Stahl auf die Energetischen Engelsflügel der Walls of Chaos traf und sie einfach zum zerfall brachte, bevor er durch den Dreadought selbst schlug und dort den Reaktor traf. Der Titan der Chaos-Klasse konnte nicht mehr das geringste unternehmen als er frontal einmal von dem weißen Strahl durchschlagen wurde. Beide Schiffe begannen zunächst langsam aber sicher von innen herraus zu explodieren, bevor 2 gewaltige Lichtblitze, gefolgt von jeweils 4 unterschiedlich gefärbten Schockwellen den Weltraum erhellten. Die Explosion rissen einen großteil der Mechs von SOUL in Stücke und auch die Faceless-Staffel erlitt dieses Schicksal. Direkt darauf begann die Blaze Luminous mit unzähligen Raketen und Torpedos zu feuern und traf in erster Linie die Fregatten. Feuerbälle rissen die Hüllen der Schiffe in Stücke bevor auch sie in einem hell leuchtenden Blitz vergingen. Der Kommandant der Fallen hatte sich bei alle dem jedoch als schlauer erwießen und hatte sich zurück gezogen, bereits nachdem die Blaze Luminous den ersten Schuss abgefeuert hatte. Mit der Zerstörung des SOUL-Titanen war auch die Plasma-Wolke um die Ethernal Darkness zusammen gebrochen. Gerade rechtzeitig, denn das Schiff hatte einige Schäden und Hüllenbrüche angesetzt. Die 3 Rebellions, sowie auch Ray, Shiro und Aimi landeten auf der Ethernal Darkness, wärend Nathan es bevorzugte direkt auf der Blaze Luminous zu landen und die Brücke zu betreten. Dieses Schiff war wahrhaftig die Verkörperung seiner Pläne.
"Du hast einmal mehr eine wirklich gute Arbeit geleistet. Und dieses mal konntest du sogar kommandieren ohne in Panik auszubrechen." sagte Nathan als er die Brücke endlich erreicht hatte.
"Glaub mir, das war nicht einfach. Beides." sagte Jakob. "Ich hab mir die Ethernal Darkness mal angesehen. Nichts was wir nicht alle zusammen unterwegs erledigen könnten. Also ich, Thomas und das Mechaniker-Team. Da fällt mir ein. Wo steckt Thomas eigendlich?"
Diese Frage riss Nathan wieder aus seiner Anfangseuphorie, denn sie war berechtigt. Wo steclte Thomas? Das letzte mal hatte Nathan ihn gesehen als er ihn im Gefecht gegen den Faceless dieses Mädchens abgelöst hatte.
"Ich brauche sofort eine Inventur der Ausrüstung und der Leute die im Gefecht waren." sagte Nathan dann schockiert. "Wir müssen Thomas schnell finden." Nathan begann nun zum ersten mal panisch zu reagieren. Ohne Thomas gab es niemanden mehr, der Upgrades vornehmen oder einfach nur gut genug mit der Produktionsanlage umgehen konnte. Er wäre geliefert ohne Thomas. Sie alle wären das. Aber vielleicht trieb er sich einfach nur auf der Ethernal Darkness rum. Zumindest versuchte Nathan sich die Sache damit zu beschönigen.

Kapitel 38 - Gestrandet:

Nachdem das allgemeine Chaos beendet und die Inventur und Personenzählung vorgenommen worden war, stellte sich sehr bald herraus, dass Thomas nicht unter den Leuten war. Der Lucifer war ebenfalls nicht im Bestand zu finden. Insgesamt ließ das nur einen Schluss zu. Thomas war in dieser Schlacht umgekommen. Getötet von diesem eigenartigen Racheengel. Und bereits auf den ersten Blick zeigten sich die Folgen, denn die Reperatur-Teams waren ohne Thomas, der ein Fachmann war, völlig aufgeschmissen. Nichts ging mehr vorran, weil niemand mehr da war, den man fragen konnte, wenn man etwas nicht verstand. Nathan sah sich ebenfalls überfordert und zusätzlich zu alle dem wurde er wenig später von Drake gerufen. Drake war der jenige, der sich einfach nicht mit den Tatsachen abfinden konnte und wollte und immer noch nach Thomas suchte, obwohl der Fall völlig klar war.
"Was wolltest du mir zeigen?" warf Nathan ein als er den Analyseraum der Blaze Luminous betrat. "Mach´s bitte kurz, ich werd dauernt mit Fragen bombardiert."
"Schon klar. Siehst du das?" fragte Drake dann und aktivierte einen Holoprojektor, der die Schlacht zeigte.
"Das ist die Schlacht, die wir geführt haben."
"Fällt dir bei dieser Szene, die hier in einer Dauerschleife läuft nichts auf? Gut, dann zeig ichs dir." sagte Drake als er die Vergrößerung aktivierte und nun einen bestimmten Teil der Schlacht zeigte. Dann richtete er seinen Finger auf eine bestimmte Stelle. "Hier. Siehst du das?"
"Das sind Thomas und die komische Tussi und eine Explosion."
"Und dann treiben die Wracks einfach ab."
"Aber das würde ja heißen, dass Thomas immer noch irgendwo da draußen ist."
"Das ist was ich denke. Ich hab auch schon diverse Planeten ausgesucht, die nach der Flugbahn zu urteilen der Zeit die wir hier schon rum sitzen, in Frage kommen."
"Ich gebs an Jakob weiter. Du und Kujiro machen die Nightmare startbereit. Wenn Thomas noch irgendwo da draußen ist, werden wir ihn finden."

Thomas fand sich in einem völlig zerstörten Mechcockpit mit dem Rücken auf den Boden gerichtet und mit stärkeren Kopfschmerzen wieder. Er hatte noch ein paar Probleme sich an das Vergangene zu errinnern. Er konnte sich jedoch an die Explosion und seinen Sieg errinnern. Aber wo war er nun genau? Thomas krabbelte aus dem verbogenen Cockpit herraus und musste zu aller erst sein Gesicht mit den Händen schützen. Diese Helligkeit einer Sonne war einfach im ersten Moment zu viel für ihn. Erst nach und nach begann sich das Licht zu umrissen zu formen und ihm einen Blick auf die Umgebung zu ermöglichen. Thomas war auf einem Planeten abgestürzt, der offensichtlich eine Sauerstoffatmosphäre und eine dichte beinahe tropische Vegetation besaß. Ob es hier gefährliche Raubtiere gab? Sehr wahrscheinlich, dachte Thomas sich als er sich wieder seinem Mech zuwandte, der wirklich nur noch aus dem Torso bestand. Es gab keine Hauptenergie mehr und selbst dann, das wusste selbst jemand wie Thomas, würde er es niemals ohne Fremde Hilfe von diesem Planeten schaffen. Er war nun definitiv gestrandet. Nun ja, nicht ganz. Es gab immer noch das Notfallequipment, dass im Cockpit verstaut war und neben einem Peil-Sender, wirklich alles enthielt was Thomas oder jemand anderes zum Überleben brauchte. Man konnte fast sagen, dass Thomas ein halbes Quartier dabei hatte. Nachdem er es aufgebaut hatte, begann Thomas sich ein wenig umzusehen und begann sich durch die dichte Bewaldung zu kämpfen bis er einen Hügel fand, hoch genug um ihm möglicher Weiße eine Übersicht über das Gelände zu geben. Auch wenn sie Aussicht fantastisch war, blieb Thomas nicht die Zeit sich damit allzu lange zu befassen. Er begann nach Wasserquellen zu suchen und versuchte sich einen Überblick über die örtliche Fauna zu machen. Er musste einfach sicher sein, dass ihn am nächsten Tag nicht eine 20m hohe Killerechse aufwecken würde. Plötzlich konnte er Schritte hören. Nicht wie die eines Tieres. Eher wie die eines Menschen.
"Willst du mich wirklich abstechen?" fragte Thomas als er sich umdrehte und Katharina mit einem Kampf-Messer hinter sich sah. Sie schien zu wissen wo es eine Wasserquelle gab. Zumindest deuteten ihre nassen Haare darauf hin, dass sie nicht das Glück gehabt hatte wie Thomas auf dem Land abzustürzen.
"Halts Maul." sagte sie wutentbrannt, als sie dazu noch eine Energie-Pistole zog und auf Thomas richtete. "Schade. Dich mit dem Messer zu Massakrieren hätte mir wirklich viel mehr Spaß gemacht. Naja, hat nicht sein sollen."
"Benutz doch mal dein Hirn. Wir sind hier in einer Pattsituation. Wir sitzen hier beide fest und müssen darauf warten, dass uns jemand abholt." sagte Thomas bevor Katharina ihn unterbrach.
"Erzähl mir nichts vom Hirn, du elendes Stück Crematoria-Dreck. Du hast doch noch nie eine Schule von innen gesehen."
"Typisch für Soldaten, dass sie dich beleidigen, wenn ihnen die Argumente ausgehen." sagte nun Thomas wärend er langsam einen Schritt nach dem anderen tat und auf Katharina zuging.
"HALT´S MAUL!!! UND BLEIB DA STEHN!!!" schrie sie ihn an, aber Thomas blieb nicht stehen, er wusste nun genau, dass sie nicht halb so brutal war, wie es andere Soldaten von SOUL waren. Ein anderer hätte ihn wahrscheinlich schon längst getötet und ausgeraubt.
"Was macht jemand wie du in der Armee von SOUL?"
"WAS ICH DA TUE? RACHE AN LEUTEN WIE DIR NEHMEN!!!"
"Rache? Du kannst ja nicht mal mich erschießen."
"HALT´S MAUL!!!" schrie Katharina nun wieder und drückte Thomas, der ihr nun ganz nahe war direkt die Waffe an den Kopf. "Nur, dass du´s weißt. Ich hab so viele Verbrecher getötet, dass ich sie nicht mal mehr zählen kann. Und du bist der nächste. Fahr zur Hölle." sagte sie dann, bevor sie den Abzug drückte. Thomas hatte dabei jedoch ohne, dass sie es gemerkt hatte die PIstole gepackt und zur Seite geschoben, so dass der Schuss ihn verfehlte. Dann bog er ihren Arm nach oben und packte den anderen Arm als Katharina versuchte ihm das Messer durch den Bauch zu rammen. Körperlich war sie Thomas definitiv nicht gewachsen und das merkte Katharina sehr schnell. Aber spätestens als Thomas ihr beide Waffen aus der Hand riss, war ihr klar, dass sie im direkten Kampf nichts gegen ihn ausrichten konnte. Um weiteren Angriffen von ihr vorzubeugen trat Thomas 2 Schritte zurück und richtete nun seiner Seits die Waffe auf sie.
"So und jetzt schön vorwärts Marsch, wie sie beim Militär immer sagen. Du kommst jetzt mit mir." sagte er dann.

Es hatte seine Zeit gedauert, aber Jakob hatte die Nightmare mit einem verbesserten Sensor nachgerüstet, der es ermöglichte die Signale eines Mechs auch über höhere Entfernungen zu erkennen. Das Schiff selbst hatte nun eine mehrfache Kennung, die es eigendlich Tarnen sollte. Ansonsten war das Schiff bereit zum Start. Drake und Kujiro warteten nur noch auf Nathan.
"Startet das Schiff. Ich werde nicht mit kommen." sagte er schnell, als er den Hangar betrat.
"Wieso das denn?" warf Kujiro ein.
"Ich muss mit Jakob zusammen Rede und Antwort stehen und darauf achten, dass die Reperaturen irgendwie laufen."
"Oh, verstehe." sagte Drake. "Dann viel Erfolg dabei." setzte er mit einem gewissen Sarkasmus nach.
"Nein. Ich wünsche euch viel Erfolg und Jakob genauso." sagte Nathan hörbar unglücklich und verließ den Hangar wieder, wärend Drake und Kujiro in das Schiff stiegen und starteten. Nach einigen Kilometern aktivierte Drake einen Autopilot und lehnte sich entspannt zurück.
"So, damit hätten wir den Kurs eingegeben und sind unterwegs." sagte er und Kujiro reagierte nur mit einem "Jop" darauf. "Hey, Mann, wieso so schweigsam? Das bist du doch sonst nicht, Alter."
"Naja, ich achte eben lieber auf die Anzeigen."
"Da fällt mir ein, dass du der einzige hier bist von dem ich zwar fast alles aus der Gegenwart, aber so gut wie gar nichts aus der Vergangenheit weiß." stellte Drake nun fest, oder er tat zumindest so als ob er es gerade festgestellt hatte.
"Meine Vergangenheit ist eine deprimierende und langatmige Geschichte."
"Whatever, Mann. Wir werden hier noch ein paar Stunden fliegen und schlimmer als die von Jakob, Nathan oder Ray kann´s auch nicht sein. Komm schon, Mann. Ich kenn dich seit wir auf der Kaskadia unterwegs waren und du hälst das geheim, als wärst du ein Massenmörder."

Thomas hatte sie in seine Notfallunterkunft gebracht, wo sie sich still in eine Ecke gesetzt hatte, wärend Thomas sich um Dinge wie die Energieversorgung seines momentanen Heims kümmerte. Katharina bewegte sich keinen Millimeter, blieb an der selben Stelle sitzen und sagte nicht einen einzigen Satz wärend Thomas arbeitete.
"Willst du mich nicht langsam mal fesseln?" fragte sie dann als Thomas fertig war.
"Was würde das bringen? Du bewegst dich auch so keinen Milimeter."
"Was dir das bringen würde? Sicherheit."
"Sicherheit gibt es nie im Leben. Das hab ich 2 mal erfahren dürfen." sagte Thomas wärend er an den Replikator trat und 2 Essensrationen herraus nahm. "Hier nimm das." sagte er und hielt Katharina eine der beiden Essensrationen hin.
"Ich und Essen annehmen von einem Verbrecher?"
"Ich denke, wenn du länger hier bist, wirst du feststellen, dass ich auch nur ein Mensch bin wie viele andere auch. Und jetzt nimm und iss das, bevor´s wieder kalt ist."
Katharina sah verwirrt zu Thomas nach oben. Dann nahm sie ihm den Teller ab.
"Wirst du mich töten, wenn ich mich zum Essen aufrichte?" fragte sie dann.
"Auch wenn das viele von uns denken mögen und es vielleicht auf manchen in unserem Team zutreffen mag, bin ICH kein Schlächter. Ich baue Sachen auf und bewahre sie und beschütze so die Menschen die mir wichtig sind." antwortete Thomas ihr als er sich an den Tisch im Raum setzte. Dann deutete er mit der Hand auf einen Sitzplatz am anderen Ende des Tisches. Noch etwas unsicher kam Katharina nun aus der Ecke hervor und setzte sich dorthin. Dann begann Thomas zu essen und Katharina tat es ihm nach und nach gleich, auch wenn sie immer darauf achtete was Thomas tat. Schließlich wusste sie nicht genau ob er nicht jeder Zeit eine Waffe ziehen und sie erschießen würde.
"So, es ist Zeit ein paar Regeln klar zu machen." sagte Thomas als er fertig war. "Du hast hier die volle Bewegungsfreiheit, du kannst gehen wohin zu willst. Allerdings behalte ich alles, was du an Werkzeugen als Waffen gegen mich einsetzen könntest unter verschluss und werde es dir nur unter meiner Aufsicht überlassen."
"Willst du mich zur Sklavin umerziehen?"
"Nein. Es geht mir um meine körperliche Unversehrtheit dabei."
Tatsächlich schien das System von Thomas gut zu funktionieren. Zumindest so lange Thomas wach war. Nachts wenn er schlief, bestand durchaus die Gefahr für ihn, dass Katharina ihm die Waffen, die er ihr zuvor abgenommen hatte, wiederum stehlen könnte. Und die Verlockung war definitiv gewaltig. Dennoch verzichtete sie darauf und zog es vor irgendwie mit der Situation zurecht zu kommen. Bald würde ein Rettungsteam von ihren Leuten kommen und sie vor diesem Thomas Dorn retten. Dessen war sie sich ganz sicher. Kane würde sicherlich nichts unversucht lassen um sie zu finden und zurück zu holen. Immerhin war sie ja "seine bezaubernte 'Schülerin", wie er sie nannte.

"Mr. Willson. Endlich erreichen wir sie." sagte der momentane Kommandant der Fallen als er Kanes Gesicht auf dem Bildschirm vor sich sah. "Die Fallen befindet sich im Orbit des Planeten Gamma 4 im System 452. Und wir haben dort Reste des Faceless, sowie eines Feindmechs gefunden. Auf der Oberfläche befinden sich definitiv 2 Lebenszeichen. Erbitten weitere Anweißungen."
"Bombardieren sie die Oberfläche." sagte Kane völlig ohne jedes wirkliches Interesse an der Situation.
"Aber Mr. Willson. Ihre Freundin ist doch dort unten." stellte der Kommandant schockiert fest.
"Sie ist nicht meine Freundin. Und jetzt führen sie ihren Befehl aus." sagte Kane als er die Verbindung unterbrach. Noch etwas Überrascht von der Situation gab der Kommandant den Befehl weiter. Es dauerte keine 2 Minuten bis die Fallen mit der Bombardierung durch Plasma-Kanonen begann. Die Einschläge und Explosionen rissen sowohl Katharina als auch Thomas aus ihrem Schlaf. Karharina war die erste, die aus dem Haus stürmte. Thomas folgte nur wenig später. Schockiert sah sie auf die Landschaft, die von den einschlagenden Plasma-Projektilen nach und nach zerstört wurde. Und nicht nur das. Die Projektile kamen immer näher und drohten sie beide auszulöschen.
"Los komm! Wir müssen hier weg!" rief Thomas als er Katharina an den Schultern packte und dann am Arm hinter sich herzog. Eines der Einschlagenden Plasma-Projektile traf die Notfallunterkunft und die Explosion verteilte die Bruchstücke in der gesamten Landschaft. Katharina sah sich kurz um und wurde dann von Thomas weiter gezogen. Immer weiter kämpfte er sich durch die Vegetation, wärend Plasma-Explosionen neben und hinter den beiden ganze Teile des Bodens ausrissen und wegschleuderten.
"Schnell, da rein!" rief Thomas und deutete auf eine Höhle in einem Berg, bevor er Katharina vorschickte und selbst schnell eintrat. Katharina setzte sich schnell in eine Ecke und machte sich so klein wie es ihr möglich war, wärend die Plasma-Ladungen in den Berg einschlugen und dort ganze Teile ausrissen, welche sich dann als einziger Geröllhaufen vor dem Ein- und Ausgang plazierten und ihn versperrten. Die Explosionen stoppten schlagartig und das Plasma-Feuer startete auch nicht mehr wieder. Nachdem dies eindeutig war begann Thomas sich um Licht und Wärne zu kümmern indem er aus allem Brennbaren was er in der Höhle fand ein Feuer machte.
"Was war das?" fragte er dann.
"Ein Orbitales Bombardement. Eine alte Taktik von unseren Truppen und nur von denen eingesetzt." antwortete ihm Katharina.
"So viel zur Hilfe von deinen Leuten."
"Aber. Kane muss doch nach mir suchen lassen, oder etwa nicht?"
"Siehs endlich ein. Den interessiert nur sein Machtübergriff. Du bist ihm echt scheißegal." sagte Thomas und Katharina brach in Tränen aus. Ihr gesamtes Weltbild wurde in diesem Moment zerstört. Sie hatte sich getäuscht in allen und allem.
"Töte mich. Bitte." murmelte sie.
"Ich hab dir schon mal gesagt, dass ich kein Schlächter bin." antwortete Thomas wärend er sich in die Ecke auf der anderen Seite setzte. "Das Leben ist schon hart irgendwie. Wir alle haben irgendwie ein Päckchen Scheiße mit uns rumzutragen. Ich hab in diesen Kämpfen 2 Personen verloren die mir wichtig waren. Darunter einen Freund, der mir schon wie mein großer Bruder geworden war."
"Wer war die andere Person?"
"Ein Mädchen für das ich irgendwie was übrig hatte. Naja, war schon komisch irgendwie. Das ganze hatte sowieso nie auf Gegenseitigkeit beruht. Jemand anders hat sie abbekommen kurz vor ihrem Ende, an dem dieser Daniel Corner schuld ist."
"Daniel war mein Freund und er konnte nichts dafür. Ich war es, ich hab in meiner Panik um mich gefeuert."
"Wie jetzt? Freund wie fester Freund oder was?"
"Er war der einzige Mensch den ich jemals geliebt habe. Und Nathan Tate hat ihn mir genommen."
"Genauso, wie du ihm den Menschen genommen hast, den er geliebt hat."
"Irgendwie führt Rache nur zu noch mehr Rache." stellte Katharina plötzlich fest und Thomas nickte das ganze ab.
"Thomas Dorn." stellte er sich dann plötzlich vor.
"Katharina Valentine." antwortete sie ihm und beide reichten sich damit die Hände. "Wie lange werden wir hier drinne bleiben können?"
"Keine Ahnung. So lange der Sauerstoff ausreicht und wir Nachts nicht erfrieren. Wenn wir die Nacht überleben schätze ich noch einen halben Tag." antwortete Thomas ihr sehr zu ihrem missfallen. Eine Zeit lang war es dann völlig still. Beide starrten sie auf das Feuer in der Mitte, dass auch den räumlichen Abstand zwichen den beiden darstellte.
"Ich kann nirgendwo mehr hin." stellte Katharina dann deprimiert fest. "Egal wohin ich gehe, man wird mich hinrichten."
"Nicht überall." sagte Thomas und Katharina sah zu ihm. "Komm mit zu uns. Du bist jetzt genauso eine Ausgestoßene des Systems wie die anderen auf unseren Schiffen auch."
"Meinst du wirklich, dass das geht nach allem was ich getan habe?"
"Shiro, Aimi, Drake und Kujiro sind alle auch dabei. Ich denke nicht, dass irgendetwas dagegen spricht. Und selbst wenn Nathan etwas dummes versucht, werde ich auf dich aufpassen."
"Ich. Ich danke dir." schluchzte Katharina. Danach begann sie sich ein wenig über Persönliches auszutauschen. Dinge wie ihre Vorlieben und Vergangenheiten bevor das alles angefangen hatte. Dabei stellten sie beide fest, dass sie den jeweiligen Menschen, die sie verloren hatten durchaus ähnlich waren. Thomas war lediglich etwas lustiger als Daniel und auf eine gewisse Weiße durchgeknallt. Katharina passte dagegen ziemlich genau auf Tina, sie sah ihr sogar ähnlich. Und wärend die beiden sich unterhielten wurde es draußen Nacht und die Temperatur kühlte schnell ab. Katharina sackte immer mehr in sich zusammen. Versuchte sich mit ihrem eigenen Körper aufzuwärmen. Thomas legte seine Jacke ab und richtete sich auf. Dann trat er langsam zu ihr rüber und legte ihr die Jacke über die Schultern.
"Und du?" fragte sie ihn dann.
"Ich werd schon irgendwie zurecht kommen." antwortete Thomas ruhig. Als er sich wieder von ihr entfernen wollte packte sie ihn an der Hand und hielt ihn bei sich, zwang ihn auf diese Weiße sich sehr bald hinzusetzen. "Was soll das denn?" fragte er verwirrt.
"Ich hab ne bessere Idee." antwortete Katharina ihm, bevor sie sich mit dem Rücken an Thomas schmiegte und seine Arme um sich legte. Auf diese Weiße wärmten sie sich gegenseitig durch die Nähe und bei Thomas kam noch dazu, dass er nicht sehr oft ein so schönes Mädchen in den Armen hielt, was bei ihm zusätzlich für Wärme sorgte.
"Und wie ist das?" fragte Katharina als sie ihren Kopf zu ihm gedreht hatte.
"Auf jeden Fall hält es warm." antwortete Thomas ihr verlegen, bevor sie ihn küsste. Und das tat sie zum ersten mal seit langem wieder mit der selben Liebe und Leidenschaft wie sie es das letzte mal bei Daniel getan hatte. Jetzt galt es nur noch zu hoffen, dass Thomas´ Leute die beiden finden und retten würden, bevor sie an Luftmangel sterben würden.

Mittlerweile war es wieder dunkel in der Höhle. Das Feuer war aus gegangen und das Geröll lag immer noch im Weg. Sowohl Thomas als auch Katharina hatten die Hoffnung auf Rettung bereits aufgegeben und warteten lediglich auf ihren Tod. Plötzlich krachte es jedoch und die Gesteinsbrocken, die den Ausgang blockierten zerfiehlen in kleinere und rollten so weit voneinander, dass ein kleiner Durchgangsbereich geöffnet wurde. Durch diese Öffnung trat nun Drake. In der Höhle fand er Thomas liegen. Und neben ihm, in seinen Armen lag Katharina.
"Komm ich irgendwie in nem schlechten Moment?" fragte er dann mit einer gewissen Ironie, wohl wissend, dass die beiden wohl nicht mehr allzu lange in der Höhle überleben konnten.
"Schon irgendwie." antwortete Thomas als er sich aufrichtete und nach draußen ging, wo er sich zuerst einmal ausstreckte. Drake sah derweil zu Katharina, die ihn lediglich die ganze Zeit verlegen anlächelte und dann mit "Hi, Drake" grüßte.
"Jetzt echt mal. Wir schuften uns hier den Arsch ab um dich zu finden und du vergnügst dich mit ner Frau." sagte Kujiro als er die Nightmare verließ.
"Hat sich eben einfach so ergeben." antwortete Thomas ihm verlegen und kratzte sich am Hinterkopf.
"Was auch immer, Mann. Du musst mitkommen. Ohne dich bricht auf der Ethernal Darkness das große Chaos aus." warf Drake ein.
"Ich gehe nicht ohne Katharina." antwortete Thomas dann eindringlich.
"Mach doch was du willst." sagte Drake dann nachdem er Katharina noch einmal recht hasserfüllt angesehen hatte.
"Das tu ich sowieso." sagte Thomas und dann rief Kujiro nach Drake. Er sollte dabei helfen die Mech-Reste zu bergen. "Komm schon." sagte Thomas dann zu Katharina und steckte bittend seinen Arm zu ihr aus.
"Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist." antwortete sie ihm, eingeschüchtert durch den Blick von Drake.
"Hast du ne bessere?" warf Thomas dann ein und Katharina dachte einen Moment nach. Dann trat sie einige Schritte vor und nahm Thomas´ Hand, bevor sie beide in die Nightmare stiegen. Wärend dessen kümmerten sich Drake und Kujiro weiter um die Mech-Bergung. Drake hatte eine Art Fangstrahl von der Nightmare auf die Reste des Lucifers gerichtet und zog ihn so in den Laderaum der Nightmare.
"Den da sollten wir auch mitnehmen." sagte Kujiro und deutete auf das Zeichen eines Signals auf seinem PDA, welches wohl den Faceless bezeichnete.
"Was hälst du davon, dass Katharina jetzt doch zu uns kommt?" fragte Drake nach einer Weile, wärend sie zusammen schon einmal den Fangstrahl neu einstellten.
"Keine Ahnung. Es wird sich zeigen, ob das wirklich ihr ernst war oder ob sie Thomas und uns alle nur für diesen Kane Willson infiltrieren soll." antwortete Kujiro als er die letzten Einstellungen an dem Fangstrahl vornahm und dann mit Drake die Nightmare betrat. Langsam hob sich das Schiff in die Luft und schwebte dann bis zu einem Fluss wo Kujiro den Fangstrahl aktivierte und den Rest des Faceless ebenfalls aus dem Wasser, in den Laderaum zog. Dann schlossen sich alle Türen und das Schiff erhob sich ins All.

Drake hatte nicht übertrieben. Auf beiden Schiffen war das reinste Chaos ausgebrochen. Nathan und Jakob waren völlig überlastet mit den Fragen der anderen Team-Mitglieder. Meist waren es einfache Fragen, wie "Was bewirkt diese Taste?" oder "Wie wechsle ich die Batterie meines PDAs aus?". Und das war meist zu viel für Jakob und Nathan. Beide fragten sich immer mehr wie Thomas und früher auch Jackson das ausgehalten hatten. Und dann kam der Lichtblick. Die Nightmare kehrte zurück. Sowohl Nathan als auch Jakob stürmten förmlich in den Hangar und sahen das Schiff ankommen. Zuerst stiegen Drake und Kujiro aus und dann zur Freude aller auch Thomas. Die Freude verflog bei Nathan allerdings ganz schnell wieder als er sah wen Thomas an der Hand hinter sich her zog.
"Du hast es also zurück geschafft." sagte Ray, der ebenfalls da war.
"Jap und ich bin froh wieder hier zu sein." sagte Thomas, der nun tatsächlich wieder die reinste Lebensfreude ausstrahlte.
"Was fällt dir eigendlich ein?" fragte Nathan nun hörbar wutentbrannt. "Was fällt dir ein dieses Stück Mist von SOUL zu uns zu bringen, dass zuvor versucht hat uns alle zu töten?"
"Sie ist eine Ausgestoßene. Wie wir auch."
"Schwachsinn. Zuerst war sie Daniels Schlampe und nachdem das nicht hingehauen hat, ist zu Kane gegangen. Ray, deine Waffe. Gib sie mir." sagte Nathan dann wieder ruhig und da Ray nicht reagierte, nahm Nathan sich einfach von ihm was er wollte. Dann richtete er das Plasma-Gewehr auf Katharina. Noch wärend Nathan das Tat plazierte Thomas sich vor ihr.
"Das wirst du nicht tun. Nur über noch eine Leiche. Über meine Leiche." sagte er. "Und ich weiß, dass du auf mich angewießen bist."
"Schwachsinn. Frustrierte Werftarbeiter findet man fast überall."
"Dann kannst du´s ja ohne schlechtes Gewissen tun."
"Geh mir aus dem Weg." rief Nathan dann nach einer Weile der Bedenkzeit. Aber Thomas bewegte sich nicht. "Drake, Kujiro, Ray, Jakob. Irgendwer soll mir diesen Idioten aus dem Schussfeld schaffen." setzte er dann nach, aber keine der genannten Personen reagierte auf die Anweißung. Katharina klammerte sich wärend dessen an Thomas. Sie hatte Angst, dass jemand tatsächlich die Anweißung ausführen würde. Bei SOUL hätte sich längst jemand dafür gefunden.
"Seit der Sache mit Tina bist du völlig neben der Spur Nathan. Vielleicht fällt dir das langsam mal auf." sagte Thomas dann.
"Halts Maul. Oder ich schwör dir ich lass mich lieber von den anderen nerven als dich weiter leben zu lassen." schrie Nathan ihn an.
"Genau das mein ich. Du bist Aggressiv, drohst und lässt hinrichten. Die Leute von SOUL können auch nichts dafür, genauso wenig Daniel. Und auch Katharina hier konnte dafür nichts. Es war alles ganz einfach nur ein Unfall." sagte Thomas weiter und Nathan nahm den Gewehrlauf und schlug ihn einmal mit aller Kraft Thomas gegen den Kopf. Katharina schrie einmal schockiert auf und auch der Rest der Mannschaft sah schockiert zu den Beiden. Thomas hatte eine blutige Verletzung am Kopf, aber es schien ihn nicht weiter zu interessieren.
"Ich entscheide alleine was es war, denn ich hatte eine weit nähere Beziehung zu Tina als du sie dir in deinen Träumen je erreicht hättest. Und jetzt geh mir aus dem Weg und lass mich diesen Abfall in meinem Hangar beseitigen. Und wenn du nicht gehst, werden dich die anderen hier zwingen. NA LOS! TUT ENDLICH WAS!!!"
"Nein, lasst es. Nathan weiß nicht was er macht."
"Überlegt doch mal, wer hat euch aus eurer schlechten Situation als Verfolgte und aus dem Gefängnis geholt und zu sich genommen? Wer hat das hier alles aufgebaut? Wem verdankt ihr das alles? Und jetzt schafft mir Thomas aus dem Schussfeld."
Wutentbrannt schleuderte Nathan das Gewehr in die Ecke, als niemand seinen Befehl ausführen wollte. Dann packte er Thomas am Hals.
"Das wird dir noch leid tun." sagte er dann und schleuderte ihn nach hinten, bevor er den Hangar verließ. "Ich sehe ihr alle habt entschieden. Fein. Dann bleibt diese Hure eben da. Aber wenn sie uns alle hintergeht, wenn sie dich nur ausnutzt, Thomas, dann heult mir alle nicht hinterher die Ohren voll." sagte er im gehen.
"Da mach ich mir keine großen Sorgen drüber." murmelte Thomas, der nun vor Erleichterung in sich zusammen sackte.
"Du bist verletzt." stellte Katharina noch schockierter fest, als sie ohnehin schon war. "Wieso hast du das alles auf dich genommen?" fragte sie dann Tränen aufgelöst, wärend sie, genau wie sie damals bei Daniel getan hatte, mit einer Art Tuch die Verletzung abtupfte.
"Weil ich es versprochen hatte, erinnerst du dich?"
"Das war ich doch gar nicht Wert. Das war ich wirklich nicht wert."
"Das ist nicht wahr. Und genau dadurch beweißt du das. Ich für meinen Teil würde sogar für dich sterben. Und ich denke für das Team hier werden deine Kampfkünste eine weitere Bereicherung sein. Dessen bin ich mir sicher." sagte Thomas noch bevor Katharina ihm um den Hals fiehl, ihn so fest umarmte wie sie konnte und sich an seiner Schulter ausweinte. Tränen der Erleichterung und der Freude und jedem Skeptiker der in diesem Moment dabei war, verging diese Skepsis bei diesem Bild. Nun war es völlig klar, dass sie alles völlig ernst gemeint hatte.

Troz Nathans beinahe bösartigen Verhaltens Katharina gegenüber begann sie sich schnell in der Welt dieses kleinen aber nicht zu unterschätzenden Wiederstandes zurecht zu finden. Ähnlich wie Drake damals begann auch sie sich zu fragen, weshalb sie nicht schon viel früher übergelaufen war. Keine Strengen Militärordnungen, sei es in Kleidungsfragen, sei es im Lebensstil, im Umgang miteinander oder in den Arbeitszuteilungen. Dazu stellte sich Thomas einmal mehr als ein wunderbarer Mensch raus, der sie troz allen Wiederständen manch anderer, immer wieder mit zu seinen Reperaturarbeiten nahm und so zwangsinvolvierte. Dank Thomas verliefen nun die Reperaturen an der Ethernal Darkness beinahe schlagartig und auch die Rebellion-Massenproduktionen wurden schnell wieder aufgenommen und verliefen gut. Dazu begann sich Jakob nun einigen Verbesserungen zu widmen, denn der mitgebrachte Chaos-Driver und dann auch noch mit den anderen Syncronisiert, war eine interessante Errungenschaft für ihn. Sehr bald hatte er Pläne zur Aufrüstung aller Mechs mit diesen Waffensystemen, sowie neue Pläne für die Reste des Faceless, sowie neue Pläne für den Incubus. Als wäre das nicht schon genug an neuer Technologie, beschrieb Katharina ihm dann noch die Waffen, die Apophis auf seinen Schiffen und Mechs eingesetzt hatte. Jakob erkannte sie schnell als "Dark-Matter-Technologie" und entwickelte ausgehend von der Theorie schnell das "Dark-Matter-Geschütz", welches er auch wenig später in die beiden Reapers verbaute. Sowohl Thomas als auch Katharina waren zum ersten Mal seit dem Verlust der Menschen die ihnen wichtig waren wieder glücklich. Es gab für Thomas und auch für Drake nur noch ein einziges Problem. Und das war Helena. Seit ihrem Selbstmordversuch, seit ihrer Entlassung von der Krankenstation, hatte man sie kaum noch gesehen. Sie war einfach in ihren Quartierräumen verschwunden. Thomas hatte jedoch noch vor seiner Strandung vorgesorgt und alle spitzen Gegenstände aus dem Quartier entfernt. Wärend alle dem setzten die beiden Schiffe einen Kurs auf Baldur. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis Nathan sich und seine Gruppierung entgültig überall bekannt machen würde. Dessen war er sich sicher. Nicht mehr lange und die neuen Waffen würden sich bewehren. Tod allen Feinden seiner Revolution, dachte er sich als er zu lachen begann.

Katharina hatte also versagt. Alleine beim Gedanken daran musste Kane sich einen Wutausbruch zurück halten, denn sie war auf eine gewisse Weiße viel versprechend für seine Pläne gewesen. Dennoch hatte er ihr Versagen bereits lange vorher erahnen können. Was auch immer, dachte Kane sich. Zumindest hatte er eine Weile seinen Spaß mit ihr gehabt. Etwas, was ihm schon lange nicht mehr vergönnt gewesen war. Er begann sich die Blockade die er um Tyr errichtet hatte zu betrachten. Es wäre sicherlich unmöglich, selbst für PAIN dort hindurch zu brechen. In der Schlacht von Baldur würde er sich noch einmal in Sicherheit glauben lassen und dann mit der mittlerweile über 1000 Schiffe umfassenden Armee eines der PAIN-Macht und Industrie-Zentren angreifen. Der Plan war perfekt und selbst ein kleiner dümmlicher Haufen aus bunt zusammen gewürfelten Piraten-Clans konnte dort nicht mehr hinein funken. Die waren bereits längst im Abwehr und Angriffsplan berücksichtigt. Plötzlich klingelte es an Kanes Tür und 2 Männer, Kirk Black und Tao Zi Fai, betraten den Raum. Auf Kanes Anweißungen nahmen sie Platz.
"Sie haben uns rufen lassen. Aus welchem Grund?" warf Tao schnell ein und kam direkt und ohne zu zögern auf den Punkt.
"Aus zweierlei Gründen. Der erste ist, dass ich ihnen beiden neue Ausrüstung überlassen werde. Darunter den Kreuzer Fallen und den Titan Burning Revenge. Zusätzlich dazu möchte ich, dass sie beide 2 meiner neuesten Prototypen übernehmen. Den Slayer und den Darklord. Ich denke der Slayer ist besonders auf ihre Vorlieben zugeschnitten Mr. Fai und der Darklord auf ihre Vorlieben Mr. Black."
"Dann ist es also unser Ziel Baldur zu halten?" warf Kirk Black schnell und verwirrt ein.
"Nein. Aber ich bin mir sicher, dass mein dümmlicher Bruder dort auftauchen wird. Ihre Aufgabe ist es ihn, seine eventuellen Handlanger und alles was sie sonst noch von ihm finden zu vernichten. PAIN und die Piraten sind absolute Nebensache." sagte Kane so ruhig wie immer, sehr zur Freude von Kirk und Tao. Beide begannen zu lächeln. Es wurde langsam Zeit, dass sich 2 Elite-Krieger mit diesem Problem befassen würden. Außerdem gab es nun eine Menge Verräter zu eliminieren. Etwas worauf sich der SOUL und der AIR-Chef gleichermaßen zu freuen schienen. "Haben sie das verstanden?" fragte Kane noch nach.
"Ja, Sir." antwortete Kirk Black und Tao stimmte ihm zu.
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Child of Bodom
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Re: [RC18][SCI-FI/fantasy) Crimson Space - Rising Chaos

Beitrag von Child of Bodom » So 19. Jan 2014, 00:08

Kapitel 39 - Die Schlacht um Baldur Teil 1:

Shiro und Aimi fanden sich in Aimis Quartier wieder. Sie lagen nebeneinander, in die selbe Richtung gerichtet auf dem Bett und Shiro hielt Aimi in seinen Armen. Noch nie hatte einer von beiden solche Emotionen und Gefühle verspührt, als in den letzten Stunden. Es war ungefähr so als wäre die Welt perfekt und als könnte keinem von beiden jemals etwas geschehen so lange sie nur zusammen waren. Alle beide hatten ihre Maskierung abgelegt, so dass sie einander sehen und ihr Glück einander zeigen konnten. Beide waren so entspannt wie sie es viele Jahre nicht mehr, vielleicht sogar noch nie waren. Plötzlich riss sie ein Funkspruch von Tao, der verschlüsselt auf Aimis PDA einging aus ihrem glücklichen Zustand. Aimi streckte ihren Arm nach dem PDA aus. Beide wussten sie, dass wenn sie wieder zurück wollten, dies ihre letzte Möglichkeit dazu wäre. Die Situation war verlockend. Nicht weil Tao ihnen etwas besonders tolles zu bieten hatte, sondern eher, weil sie beide ein wenig Angst vor dem was kommen würde hatten.
"Willst du das wirklich tun?" fragte Shiro als Aimi das PDA zu sich zog.
"Nein." antwortete sie ihm als sie das PDA mit aller Kraft gegen die Wand schleuderte, wo es zerbrach. "Ich will nie wieder zurück. Egal was noch kommt, ich will nie wieder zu Tao zurück."
"Dann musst du das auch nicht."
"Bist du dir da wirklich sicher?"
"Ich werde dafür Sorge tragen, dass du nicht mehr zu ihm zurück musst."
"Meinst du wirklich, dass Mörder wie wir solche Gefühle haben dürfen?" fragte Aimi auf eine gewisse Weiße rhethorisch, wärend sie sich umdrehte und Shiro nun ansah. Keiner von beiden sagte etwas dazu und nach einer Weile strich Aimi Shiro mit ihrer sanften, weichen Hand durch das Gesicht. Nein, diese Emotionen waren kein Verbrechen. Sie zu leugnen, dagegen anzukämpfen und andere zu zwingen es genauso zu tun, das war das wahre Verbrechen. Dessen waren sie sich nun entgültig bewusst und noch bewusster wurden sich die beiden dessen, als Aimi das tat was sie oft bei anderen gesehen hatte und Shiro küsste.

Julian hatte Jakob mitgeteilt, dass ihm langsam aber sicher die Zeit ausging und dass er nicht genug Zeit haben würde allen Mechs ein Upgrade zu erfinden. Zum ersten mal in all den Jahren musste Jakob sich auf das nötigste beschränken. Und in diesem Falle war das der Einbau eines Chaos-Drivers in alle Mechs und Schiffe. Thomas begann sich nebenher auch noch dem Mech-Bau zu widmen und die geplanten Aufrüstungen für den Faceless und den Lucifer umzusetzen. Sein Ziel war es, dass sowohl er als auch Katharina zum nächsten Gefecht in der Lage wären an den nächsten Gefechten mitzuwirken. Und dafür vernachlässigte er sogar den Einbau der Chaos-Driver in die Schiffe und auch die beiden Phantoms waren noch nicht fertig, wie es gesagt war. Ray begann wärend alle dem den Angriff zu planen. Er rechnete mit ca. 280 Schiffen pro Seite. Was eine Gesamtzahl von mindestens 560 Feind-Schiffen und noch weitausmehr Feindmechs und Jäger ergab. Sie hatten dagegen nur 2 besonders große Schiffe und ca 50 weitere Kreuzer, die zwar stark waren, aber immer noch in der Unterzahl. Dazu kamen noch 6 bis 8 Mechs. Eine wirklich schwache Summe, wenn man alles zusammen zählte. Aber sie hatten immer noch den Vorteil der Hinterlist auf ihrer Seite. Ray studierte jedes Staubpartikelchen der Umgebung genau und suchte nach Dingen die man zum Kampf als Deckung oder als Sichtschutz verwenden konnte. Und er fand sowohl das, als auch etwas womit er niemal gerechnet hätte.
"Kyrogam-Nebel? Klär mich auf, Mann." sagte Drake als er sich mit Kujiro, Julian und Nathan bei Ray einfand.
"Kyrogam. Das grünleuchtende Material, dass wir für die Reaktoren verwendet wird." sagte Ray.
"Ich check trozdem nicht, was du uns sagen willst." sagte Drake deprimiert.
"Kyrogam ist hochgradig aggressiv und explosiv. Noch mehr wenn es so fein gestreut ist wie dieses hier. Oder was meinst du wohl weshalb ein Reaktorbruch immer so ein wunderbares Spektakel ist?" warf nun Kujiro ein.
"Und wenn wir genug davon einsammeln, können wir das Kyrogam in Sprengköpfe packen und in die Massen feuern." führte Nathan nun Rays Gedanken in Worte aus.
"Ich müsste mich mal mit Jakob besprechen, aber es ist gut möglich, dass diese Dinger ähnlich effektiv sein werden, wie Anti-Materie-Torpedos." fügte Ray noch schnell an.
"Wie viel Zeit wird uns der Umweg kosten?" fragte Nathan nun Julian.
"Nicht lange. Es liegt quasi auf dem Weg. Und den anderen Nebel, der uns eine Weile verstecken soll, erreichen wir so sogar noch leichter. Also schätze ich, dass und der Umweg vielleicht 2 oder 3 Tage mit dem Einsammeln kostet."
"Gut, dann machen wir das so. Drake und Kujiro. Ihr werdet das Kyrogam mit der Nightmare einsammeln."

Nur wenige Kilometer von Baldur entfernt öffneten sich 2 weitere Sprungtore. Aus einem davon kam die Fallen. Aus dem anderen kam jedoch ein gewaltiger Titan. Die Grundform des Schiffes war rundlich, wie eine Zigarre, aus der sich ab und an einige Rundungen ausbeulten. Besonders an dem Schiff war jedoch, dass es aussah als würde es lediglich aus recht kleinen Klingen bestehen und tatsächlich überdeckten weit über 50.000 unterschiedlich große und unterschiedlich geformte Klingen den Hauptrumpf des Schiffes. Nach vorne ragten 14 besonders lange und sichelförmige Klingen in einer runden Anordnung, so dass sie vorne wieder zusammen liefen. Das Schiff wirkte düster und gefährlich und trug nicht ohne Grund den Namen "Dark Burning Revenge". Langsam aber sicher stießen beide Schiffe zur Restflotte hinzu und bereits dort sorgte der Titan für eine gewisse Panik in den Reihen der Besatzungen.
"Die Macht des neuen Imperiums in meinen Händen." murmelte Kirk Black.
"Was hast du gesagt?" fragte Tao plötzlich und Kirk drehte sich zu ihm um.
"Nichts von Bedeutung. Ist die Blockade aufgestellt?"
"Es scheint so." sagte Tao als die beiden den Hangar betraten in dem sich ihre beiden neuen Mechs befanden. "Denkst du, dass diese Maschinen ausreichen um diese Verräter zu vernichten?"
"Wieso das Misstrauen? Welches Interesse sollte der Imperator an einem Scheitern haben?"
"Wir könnten genauso gut Bauernopfer sein."
"Wenn dem so ist müssen wir das akzeptieren. Es ist unsere Aufgabe zu tun, was der Imperator uns befiehlt. Und wenn sein Befehl lautet zu sterben." sagte Kirk abschließend als er seinen Darklord noch einmal begutachtete. Der Mech war ziemlich groß, ungefähr genauso groß wie die Reapers es in Nathans Team waren. Auch die Statur war ähnlich und auch hier stand die Ergonomie beim Design im Vordergrund. Dazu hatte der Mech 9 Flügel, die aufklappten und dann die Triebwerke darstellten und nur mit Energie-Verbindungen am Rücken des Mechs angebracht waren. Die Füße des Mechs hatten keine besonders Form, sie sollten lediglich ihren Zweck erfüllen und die Hände hatten eine leichte Klauenform. Zusätzlich ragten aus der gesamten Maschine Schwertausläufer nach oben. Den schwarzen Mech erhellten lediglich einige Blaue vertikal verlaufende Energielinien. Ähnlich wie der Faceless hatte auch dieser Mech einen Backpack aus dem gewaltige Klingen nach unten ragten und mittlere Klingen die um die Schultern herrum montiert waren. Der Slayer daneben passte in seiner Optik weit besser zur Dark Burning Revenge. Auch er wirkte wie aus unzähligen, unterschiedlich großen, sichelförmigen Klingen zusammen gebaut. Auch bei diesem Mech stand die Ergonomie direkt im Vordergrund, das war auf den ersten Blick schon zu erkennen. Dazu gingen jeweils 2 unterschiedlich große, aber dennoch lange dieser Sichelförmige Klingen X-Förmig zur Seite und bildeten die Flügel. Der Kopf errinnerte optisch an einen Samurai-Helm. Wenn man die Maschinen immer länger ansah war man sich doch recht bald sicher, dass man es ohne Probleme mit den Zielen aufnehmen konnte.

Thomas war fertig damit die neuen Panzerungsteile für den neuen Faceless zu bauen und stand nun kurz davor das letzte Teil am Mech anzubringen. Es war troz der Hilfe eines Fangstrahls ein echter Nervenjob. Entweder ging alles gut oder es funktionierte überhaupt nicht. Tatsächlich hatte Thomas glück. Das letzte Teil der Panzerung ließ sich ohne weitere Probleme auf die Halterung bringen und musste nun nur noch festgeschweißt werden. Und genau dabei unterbrach ihn plötzlich Katharina als sie seinen Namen rief. Thomas schreckte kurz auf und kletterte dann vom Mech.
"Was schreist du denn so rum? Ich bin doch hier." sagte er in einem Tonfall wie man ihn früher eher von Nathan her kannte.
"Ich wollte dich einfach mal wieder sehen. Du bastelst nur noch und bist kaum noch bei mir." sagte Katharina als sie seine Hand nahm und mit der anderen Hannd über seinen Bauch strich.
"Naja, ich baue das hier für dich. Das wird dein neuer Mech werden. Wenn du den im kommenden Gefecht steuerst, wirst du hier sicherlich von allen anerkannt werden." sagte Thomas als er seine um sie legte und sie küsste. Dann seufzte Katharina tief.
"Naja, ich kann dir sowieso nicht lange böse sein." sagte sie dann. "Sehen wir mal was du da gebaut hast." setzte sie dann nach und wandte sich dem neuen Mech zu. Und tatsächlich konnte man bereits auf den ersten Blick erkennen, dass es sich bei diesem Mech um ein wahres Qualitätsprodukt handelte. Die Grundform, die auf eine ungewöhnliche Größe und Breite hinaus lief war beibehalten worden. Ebenso die massiven Füße und das Klauendesign und das obwohl die Klauen nun aus 4 kreuzförmig angeordneten "Zehen" bestanden. Am Fußansatz befand sich jeweils ein Totenschädel, sowie nun auch in der Mitte der Maschine einer. Auf den Schultern waren Zusätzlich 2 gewaltige Kanonen angebracht, deren 4-Facher Lauf ebenfalls mit 2 Totenschädeln geschützt. Darüber befanden sich 2 weitere Kanonen, die jedoch nur relativ kurz und eher hoch und dünn waren. Dazu ragten aus den Schultern außerdem noch Gebilde, die Optisch an Raketen-Werfer errinnerten. Am Backpack waren weiterhin die 4 Klingen angebracht und die 8 Klingen an der Schulter blieben ebenfalls erhalten. Insgesamt war der Mech nun mit vielen eigenartigen Zeichen versehen. Um diesen Grundkern herrum war die Rüstung aufgebaut, die den Mech noch einmal vergrößerte und ihn noch massiver wirken ließ als er es ohnehin tat. Besonders sie Schulterpanzer waren gewaltig und zusammen mit den beiden Armpanzerungen und den Beinpanzern, ließen sie den Kopf des Mechs beinahe zu klein wirken. Insgesamt war die Maschine schwarz, aber überall waren mehrere rot leuchtende Energielinien zu erkennen. Thomas hatte sich wirklich sehr viel Mühe beim Bau gegeben. Fast so als wollte er ein Kunstwerk erschaffen und weniger eine Waffe.
"Im Vergleich zu den anderen Mechs hier ist die Panzerung nicht fest angebaut. Das heißt, du wirst sie abstoßen können, wenn du mehr Geschwindigkeit brauchst." erklärte Thomas. "Das war übrigens meine Idee." setzte er dann scherzhaft nach.
"Jaja." antwortete Katharina ihm genauso scherzhaft, da sie beide wussten, dass das niemals Thomas´ Idee gewesen sein konnte. "Auf jeden Fall sieht der Mech nach guter Arbeit aus. Ich verstehe ja, was du damit bezweckst und dass du das alles für mich tust. Aber bitte lass mich nicht mehr einfach alleine, wenn du dem Bastelfieber verfällst. O.K.?" fügte sie dann noch an, wobei ihr Ton mit jedem Wort, dass sie sagte sogar noch freundlicher wurde, als er ohnehin war.
"Alles was du willst, meine Schöne." sagte Thomas und Katharina küsste ihn ein weiteres mal. "Wofür war der denn?"
"Der war für dieses wunderbare Kompliment."
"Krieg ich noch einen?" fragte Thomas nun wieder scherzhaft und Katharina kicherte kurz, bevor sie Thomas weiter küsste und fast nicht mehr von ihm abließ. Er hatte bereits so viel für sie getan, wie sie ihm niemals mehr zurück geben konnte. Und was das ganze noch verschlimmerte war, dass Thomas nicht einmal eine Gegenleistung zu verlangen schien. Sie bekam ein immer schlechteres Gewissen je länger sie darüber nach dachte und brach bei in Tränen aus.
"Vergib mir bitte. Ich hätte dich mehrmals fast getötet. Vergib mir." schluchzte sie, wärend sie Thomas wieder so fest umarmte, wie sie konnte und sich an seiner Schulter ausweinte.
"Das ist nichts wofür du mich um Verzeihung bitten musst. Das hab ich schon längst."
"Aber es ist dadurch nicht besser. Ich leide darunter, dass ich solche Menschen wie euch und vor allem dich fast getötet hätte."
"Dann solltest du dir langsam selbst verzeihen." sagte Thomas als er sich aus ihrer Umarmung löste und sie eindringlich ansah. "Komm schon. Es ist doch alles in Ordnung." sagte er und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht. "Du weißt, dass ich es nicht mag, wenn du weinst." setzte er dann scherzhaft nach und tatsächlich konnte er ihr auf diese Weiße ein kurzes Lachen gefolgt von einem andauernten, verlegenenen, man konnte fast sagen, niedlichen Lächeln entlocken.

Die Arbeiten am Nebel begannen noch wärend sich die beiden Schiffe im Anflug befanden. Drake und Kujiro hatten selten so hart gearbeitet und auch der Rest hängte sich in die Arbeit. Man wusste genau was nin anstand und dass eine einzige nicht erledigte Arbeit über ihr aller Leben entscheiden konnte. Dazu gab es natürlich auch immer noch das Problem, dass 2 Titanen dieser Größe nicht unbedingt sichtgeschützt waren, wenn sie sich im freien All bewegten. Immer und zu jeder Zeit bestand eine Gefahr entdeckt und angegriffen zu werden. Ray allerdings war sich sicher, dass niemand sich um 2 Titanen irgendwo weit von Baldur entfernt kümmern würde, sofern man sie überhaupt wahrnahm. Auch Thomas arbeitete Effektiver als er es jemals zuvor getan hatte und stellte in kürzester Zeit den Mech für Katharina, der von Jakob in den Plänen als "Akuma" bezeichnet wurde. Und nicht nur das. MIt Katharinas Hilfe schaffte er es sogar seinen eigenen Mech, den Lucifer wiederherzustellen und auf die nächste Stufe zu verbessern und Chaos-Driver in die meisten anderen Maschinen einzubauen. Lediglich die Ethernal Darkness, der Undead, die beiden Phantoms und einer der beiden Reapers hatten noch keinen erhalten. Es war Drake, der Thomas anwieß erstmal eine Pause zu machen, denn er arbeitete wirklich überdurchschnittlich hart und versuchte das was er früher zusammen mit Jackson gemacht hatte alleine in der selben Zeit zu schaffen, was einfach völlig unmöglich war. Dennoch nahm er den Rat von Drake an und gönnte sich eine kurze Freizeit mit Katharina. Jakob arbeitete derweil an den neuen Kyrogam-Waffen. Er begann 2 Versionen zu bauen, da sie beide Vor- und Nachteile hatten. Als sie einen gewissen Vorrat an diesen Sprengkörpern hatten, setzten beide Schiffe wieder einen neuen Kurs auf einen rot-blauen Nebel, der sie vor den Sensoren der SOUL und PAIN-Schiffe schützen sollte. Bisher lief das ganze ohne weitere Schwierigkeiten ab, was Nathan sehr wunderte. So einfach konnte es doch gar nicht sein. Dafür hatte er in der Vergangenheit viel zu negative Erfahrungen mit so etwas gemacht. Die große Schlacht würde bald beginnen. Dessen waren sich alle an Bord beider Schiffe sicher und sie alle hofften nur, dass sie es lebend überstehen würden. Alle waren angespannt und einige hatten gewiss große Angst vor dem was bald geschehen würde. Lediglich eine Person sah dem Gleichgültig entgegen. Dabei handelte es sich um Helena. Sie hatte ihr Quartier seit mehreren Wochen nicht mehr verlassen, hatte sogar eine Raumschlacht darin verbracht und es war ihr egal ob sie das überleben oder sehr bald sterben würde. Eigendlich sehnte sie sich sogar immer noch nach dem Tod. Zum einen weil sie genau wusste, dass jeder der sich mit ihr abgab bald sterben würde und zum anderen weil sie sich nach Jackson sehnte. Er hatte es zumindest geschafft sie eine Zeit lang über diese Gewissheit hinweg zu täuschen. In jedem Falle, die bevorstehende Schlacht war ihr völlig egal. Am besten würde ein Torpedo in ihr Quartier einschlagen, dann hätte sie es schnell hinter sich.

"Da kommen sie." sagte Tao kurz bevor die Schiffe von PAIN über hunderte Sprungtore erschienen. Die gewaltigen Anti-Schiffs-Mechs folgten nur wenig später. Noch wärend der Anflugphase beider Truppenverbände starteten die Jäger und stürmten vor. Es war als würden 2 gewaltige Insekten-Schwärme aufeinander treffen. Ein einziges Chaos war ausgebrochen. Wärend dessen aktivierten die Schiffe ihre Kampfsysteme. Schilde blitzten kurz auf um das hochfahren zu signalisieren und an den Pain-Schiff fuhren unterschiedlich große Halbkugeln aus, aus denen sich die vielen unzähligen Waffensysteme transformierten.
"Zielt auf ihre Titanen. Volles Feu." sagte Takeru und unterbrach seinen Satz, als plötzlich die Dracos mit Feuerbällen und -Strahlen schossen. Einer davon schlug direkt in eine Fregatte neben Takeru´s Hauptschiff ein und zerfetzte sie mit einem Schuss. Ähnliches geschah mit anderen kleineren Schiffen, die von diesen Feuerstrahlen getroffen wurden. "AUSWEICHMANÖVER! TEILT DIE FLOTTE AUF!!!" schrie Takeru plötzlich und die Flotte teilte sich in 4 Gruppen auf, von denen jeweils 2 vertikal und 2 horizontal auswichen. Wenig später begann das Gegenfeuer der PAIN-Truppen. Darunter die gewaltigen Graviton-Kanonen. Eines der violett-schwarzen Projektile schlug direkt in eine Draco ein und zerquetschte das Schiff und die darin untergebrachten Personen einfach. Zeitgleich begannen die Chaos-Klasse-Titanen mit einem gewaltigen Inferno aus Feuerstrahlen und blauen Energie-Blitzen und die Mech-Truppen stürmten aufeinander zu. Ein Trupp Lichs nahm dabei die Aufgabe auf sich einen Locust zu eskortierten und nahm direkt einen Trupp Aeons unter Feuer, der schnell zur Seite wich und dann mit Energie-Kugeln feuerte. Die Lichs aktivierten die Partikel-Schilde und blockten die Angriffe ab, wärend die Aeons mit den Schwertern zuschlugen. Einer der Lichs wurde dabei in der Mitte zerteilt. Ein anderer wich aus und schlug mit dem Rotor zu, der nun seiner Seits den Aeon zerteilte. Wärend dessen erreichte der Locust sein Ziel und packte eine Fregatte von SOUL mit den Klauen und zerbrach sie einfach in der Mitte, wärend er mit dem Radiation-Turret auf einen Kreuzer feuerte und ihn einfach zur Seite fegte. Plötzlich tauchten 5 Jäger auf dem Schlachtfeld auf und nahmen die Lichs unter Feuer. Der Überraschungseffekt genügte um die Mechs einfach vernichten zu können. Zeitgleich tauchten 2 Korvetten der Crow-Klasse nach unten ab und nahmen den Locust mit den Photonen-Kanonen und Torpedos unter Feuer, so dass der Anti-Schiffs-Mech nach und nach von den Explosionen zerissen wurde. An einer anderen Stelle stürmten 2 Fregatten von PAIN nach vorne, wo sie mit den Fireball-Geschützen ein Kriegsschiff angriffen und zunächst 2 der 3 Sichel-Flügel abtrennten, bevor eine Ressurection mit dem Kalamir feuerte welches die Skelleton einmal durchschlug und die wichtigsten Energie-Systeme vernichtete, so dass das Schiff nun Steuerlos durch das All driftete, bevor ein Kreuzer von PAIN mit den Ionen-Kanonen darauf feuerte und das Schiff in einer gewaltigen Explosion verging. Die Fregatten-Truppe raste derweil an dem wrack des Schiffes vorbei und auf einen Dreadnought der Zombie-Klasse zu. Bevor sie ihn jedoch erreichen konnten schob sich ihnen ein Chaos-Klasse-Titan in den Weg und zwang sie zu einem Ausweichmanöver nach oben, wo sie bereits von der Fallen erwartet wurden, welche nun mit den Photonen-Kanonen feuerte. Die roten Projektile zerissen die kleinen Fregatten als wärend sie einfach aus Papier, wärend die Fallen zwichen den beiden Explosionen hindurch und an der Hülle des Titanen entlang raste und einen Energie-Ball mit dem Energy-Driver an der Front auflud, den sie wenig später auf einen weiteren Locust abfeuerte. Selbst die Schilde konnten den gewaltigen Mech nicht schützen, so dass auch diese Maschine nach einigen weiteren Sekundär-Explosionen in einem gewaltigen Knall verging.
"Wir können sie schlagen, das weiß ich." murmelte Takeru vor sich hin, wärend er versuchte sich einen neuen Plan auszudenken. Aber da gab es nur noch eine Möglichkeit. Er musste eine seiner stärksten Waffen einsetzen. Nur so bestand die Chance auf einen Sieg.

"Nathan es ist soweit." platzte Julian in Nathans Quartierraum auf der Blaze Luminous. Wie auf Kommando sprang Nathan auf und stürmte auf die Brücke. Die Rebellions waren alle besetzt und alle Posten bereits in Alarmbereitschaft. Sowohl auf der Blaze Luminous als auch auf der Ethernal Darkness. Nathan trat auf die Kommandoebene und stellte sich an einen Platz an dem man ihn gut sehen konnte.
"Ich weiß, was vielen hier durch den Kopf gehen wird. Ich weiß, dass viele Angst vor dem haben was uns nun bevor steht. Und ich weiß, dass viele der Meinung sind, dass wir in dem folgenden Gefecht sterben werden. Viele sind der Meinung, dass wir einfach verschwinden sollten. Aber wohin? Nein, der einzige Weg in ein gutes Leben führt über diese Schlacht. Lasst uns gemeinsam kämpfen, für eine bessere Welt." sprach Nathan über alle Kom-Kanäle und löste mit dieser Rede eine Masseneuphorie unter seinen Leuten aus. Selbst Kane hätte es kaum besser machen können. Alle schrieen laut auf und jubelten. Wärend dessen aktivierten die Schiffe ihre Antriebe und stießen aus dem Nebel, nahmen Kurs auf die beiden Feindflotten. Noch wärend sich der vergleichsweiße kleine Haufen den gewaltigen Feindesmassen näherte aktivierten sich die Kampfsysteme. Schilde blitzen kurz auf und Waffen-Türme, sowie auch starre Hauptwaffen transformierten. An den beiden runden Ausläufern der Blaze Luminous fuhren die beiden Nova-Strahler aus. Zeitgleich ludten die Rebellion-Klasse-Schiffe ihre Antriebe auf und bereiteten einen schnellen Antriebsstoß vor. Nathan schloss kurz die Augen. Das war der Zeitpunkt, der große Moment, an dem sich alles was er, Jakob, Thomas und Jackson aufgebaut hatten. Dies war der Moment an dem sich die Ausgestoßenen aller Fraktionen rächen sollten. Nun öffnete er die Augen wieder.
"Volles Waffenfeuer." sagte er und auf sein Kommando begannen alle Schiffe ihre Haupt-Waffen zu feuern. Zuerst feuerten die Rebellions ihre Vaporatoren, gefolgt von den Plasma-Kanonen. Dann wichen sie in alle Richtungen aus und räumten den Weg für die Blaze Luminous, welche wenig später die Nova-Strahler in die Feindes-Gruppen jagte. Das Schlachtfeld wurde von gewaltigen Explosionen überzogen, so lange bis die beiden Strahlen auf die Schilde eines Avatars krachten. Diieser Angriff schien ein Schockmoment für SOUL und für PAIN gewesen zu sein. Zumindest im ersten Moment. Denn nun drehten einige Fregatten und Kreuzer beider Fraktionen zur Seite ab und nahmen die Rebellions unter Feuer. Zwei davon wichen mit einer Rolle nach unten, wo sie ein Fireball-Geschütz verfehlte, welches nun stattdessen in die Blaze Luminous krachte. Dann rasten die Schiffe weiter ins Herzen der gewaltigen Raumschlacht.
"Es ist soweit." sagte Jakob und Nathan begann zu lächeln. Dann begann die Blaze Luminous die Twilight Flame einzusetzen. Die beiden gewaltigen blitzartigen Strahlen rasten auf einen weiteren Avatar zu, wo sie sich zu einem gewaltigen monochromen Strahl vermischten und den Titan einfach in der Mitte durchschlugen. Zeitgleich stürmte eine der Rebellions die Schlacht und raste dort zwichen einem Zombie und einem Avatar hindurch, wo sie mit den Vaporatoren eine Draco-Klasse unter Feuer nahm. Mit einem gewaltigen Feuerball riss der Frontbereich des Schiffes ab und krachte gegen ein Skelleton-Kriegsschiff, wärend die Rebellion an den beiden Schiffen vorbei raste. Zeitgleich feuerte nun die Ethernal Darkness mit der Prisma-Kanone. Der ebenfalls gewaltige Energiestrahl riss 2 Fregatten von SOUL einen Kreuzer von PAIN und einen Dreadnought in den Tod, bevor er an die Schilde einer Chhaos-Klasse krachte.
"Leitet Phase 2 ein und startet die Mechs." sagte Nathan wärend er sich aus dem Komandantensessel erhob und auf den Weg in den kleinen Hangar der Blaze Luminous machte. Jakob übernahm derweilen alle Komandantenaufgaben auf der Brücke.

Alle anderen Mech-Piloten von Nathan und seinem Team befanden sich schon längst im Hangarbereich und warteten auf den Startbefehl. Die Freude hielt sich jedoch stark in Grenzen als er endlich kam. Dennoch stellten sich alle Piloten nach dem Befehl im Kreis auf und Ray hielt sein PDA in die Mitte, wo es ein stark vereinfachtes Hologramm der Schlacht zeigte.
"Also. Ich hoffe ich muss euch nicht erklären, dass unsere Feinde uns zahlenmäßig weit überlegen sind. Allerdings bekämpfen sie sich untereinander und ihre Technologie ist der unseren schätzungsweiße stark unterlegen. Deshalb genügt es, wenn wir 2 Mechs zum Schutz der Darkness und der Luminous abstellen. Ich denke das werdet ihr beiden sein." sagte Ray dann und deutete auf Katharina und Thomas.
"Aber ich kann an der vordersten Front kämpfen." warf Katharina schnell ein, bevor Thomas ihr ein Handzeichen gab, dass ihr sagte, dass sie es darauf beruhen lassen sollte.
"Gut. Dann starten wir." sagte Ray als er sich auf den Weg zu seinem Undead machte.
"Auf in den Krieg." sagte Kujiro als er und Drake in die neuen Reapers stiegen, die sich Optisch nicht sonderlich verändert hatten.
"Shiro. Wie stehen unsere Chancen das zu überleben?" fragte Aimi, als sie Shiro beim Einsteigen in seinen Mech abfing.
"Nicht besonders hoch." antwortete Shiro. "Allerdings sollten Assasinen wie wir das mittlerweile gewohnt sein. Mach dir nicht zu viele Sorgen, ich passe auf dich auf." setzte er dann nach und strich Aimi über die Wange bevor er in seinen Phantom stieg. Aimi tat das selbe. Thomas sah den beiden verwirrt zu und auch Katharina konnte eine gewisse Verwirrung nicht leugnen. Sie war lediglich entrüstet darüber, dass sie in dieser Schlacht nicht ganz vorne kämpfen durfte.
"Ich weiß, dass dich das ganz schön ankotzt, aber glaub mir. Es ist besser." sagte Thomas als er ihren Gesichtsausdruck sah. "Viele Leute hier vertrauen dir noch nicht so sehr wie ich. Außerdem."
"Außerdem was?"
"Außerdem ist es hinten immer noch etwas sicherer und ich hab nicht so viele Jahre auf meine Traumfrau gewartet um sie mir dann durch SOUL und PAIN wieder zu verlieren."
"Macht das bei dieser Übermacht denn überhaupt einen Unterschied?"
"Das hoffe ich zumindest." sagte Thomas als er zu seiner neuen Maschine sah, die mit dem Namen Satanica bezeichnet wurde. Sie sah im Wesentlichen immer noch aus wie ein Mech vom Typ Lucifer, er war lediglich vom Grundaufbau weitaus ergonomischer und weniger massiv. Anstelle der gebückten Haltung des standard Lucifers, bewegte sich der Satanica völlig aufrecht und offenbarte wie gewaltig die Maschine tatsächlich von ihren Ausmaßen her war. Der rundliche Kopf des normalen Lucifers wurde außerdem durch einen lang gezogenen Kopf, ähnlich dem eines Büffels ersetzt, wobei die Hörner erhalten blieben. Der Mech hatte nun außerdem keine wirklich sichtbaren Flügel mehr. Lediglich optische Ansätze davon. Die Rüstung, die man für diesen Mech gebaut hatte war dem Design des Akumas nachempfunden. Sehr viele Reliefs von Dämonisch wirkenden Zeichnungen zierten sie und in der Mitte befand sich ein gewaltiger Toten-Schädel. Zudem waren nun auf den Schultern 2 ähnliche Kanonen wie die großen Hauptkanonen des Akumas angebracht, die wie die des Incubus in 2 Triebwerkauslässen endeten. Der Insgesamt schwarze Mech wurde jedoch von vielen gelb-orange-rot leuchtenden Stellen erhellt und war daher nur wenig getarnt.
"Das hoffe ich auch. Ich hab auch nicht vor noch einen so wundervollen Freund zu verlieren." sagte nun Katharina bevor sie Thomas kurz küsste und sie dann beide in ihre Mechs stiegen. Schnell war die Energie hochgefahren und alle Mechs starteten. Noch wärend des Starts klappten alle 6 Flügelansätze des Satanica zur Seite und stellten sich als 4 gewaltige, beinahe nocheinmal mechgroße Flügel im Fledermausartigen Design herraus, wärend sich dazwichen 2 ähnlich große vogelartige Flügel befanden. Insgesamt war der Satanica schon durch seine Optik furchterregend und Thomas hoffte, dass es genügen würde um die Feinde von sich fern zu halten. Schnell nahmen er und Katharina defensive Positionen links und rechts neben der Blaze Luminous ein, wärend der Rest des Teams nach vorne stürmte und sich unterwegs mit Nathan traf.

Die Dark Burning Revenge bewegte sich nur sehr langsam über das Schlachtfeld. Immer und immer wieder blitzen die Schilde des Titanen auf als kleinere Projektile in sie einschlugen, aber nicht den geringsten Schaden hinterließen. Und nun wurden auch einige Fregatten und Kreuzer auf das Schiff aufmerksam und gingen auf einen Abfangkurs, so dass die Revenge nun 3 Fregatten und einen Kreuzer gegen sich hatte. Plötzlich begann sich eine der kleineren Klingen sich in die Richtung der Feinde auszurichten und vor der Klinge baute sich ein blauer Energieball auf, der sich wenig später schwarz-violett färbte und dann als Strahl auf die Schiffe gefeuert wurde. Ein gewaltiger Gravitonen-Strahl jagte auf die Schiffe zu und zerquetschte sie einfach zu 4 kleinen Schrottwürfeln, bevor diese wiederrum in gewaltigen Explosionen vergingen. Dies war die Macht des Quad-Drivers. Das Schiff hatte einen ganz bestimmten Kurs gesetzt und der führte es direkt zur Blaze Luminous und der Ethernal Darkness. Wärend dessen startete Kirk Black mit dem Darklord, wärend an anderer Stelle Tao mit dem Slayer von der Fallen startete. Ihre Hauptziele waren nun erschienen und es war an der Zeit diese alte Rechnung zu begleichen. Nathan wich derweil einer Quanten-Kanone aus und feuerte eine Pyro-Energetische Kugel in eine Staffel Dragonforces. Wärend 2 von 5 Mechs von der Explosion mitgerissen wurden wichen die übrigen 3 nach verschiedenen Richtungen aus, wo die den Incubus mit Energie-Bällen unter Feuer nahmen. Nathan baute nun eine Energie-Kugel um seinen Mech auf und feuerte mit den Puls-Werfern womit er einen weiteren Dragonforce mehrmals im Zentrum traf und zur Explosion brachte, bevor er Zwichen beiden Schwertern eine rote Chaos-Energie-Kugel aufbaute und sie auf einen Mantis jagte, der gerade von hinten kam und mit einem Energie-Schwert zuschlug. Der Rest des Mantis-Trupps nahm nun sowohl den Incubus als auch die beiden übrigen Dragonforces unter Feuer. Plötzlich erschien Shiro mit seinem Phantom hinter den Mantis und durchstach 2 von ihnen mit dem Schwert, wärend die anderen beiden die Dragonforces mit Strahlen-Kanonen zerstörten. Derweil hatte Nathan die Arm-Panzer transformiert und jagte den beiden Mantis die Quanten-Kanonen entgegen und zerstörte sie so ohne Probleme beide. An anderer Stelle jagte Ray mit dem Energie-Driver eine Energie-Kugel auf einen Aeon, bevor ihn ein Wraith mit Radiation-Turrets unter Feuer nahm. Ray wich nach oben und feuerte dem Wraith den Vaporator entgegen. Die Quanten-Wolke, die dieses Projektil hinterließ traf auf den Außenpanzer des Wraith, was zu einer Explosion und der Zerstörung des PAIN-Mechs führte. Anschließend blockte Ray den Schwertschlag eines Cerberus mit einem eigenen Schwert ab und wich dem Flak-Feuer einer Arachnian-Klasse-Fregatte aus, welche stattdessen den Cerberus zerfetzte. Von unten her tauchte plötzlich ein Scarab auf, der die Fregatte mit einem Radiation-Turret unter Feuer nahm und den Heckbereich ohne weitere Probleme vom Rest des Schiffes abschmolz. Auch Ray wäre beinahe Opfer dieses Angriffes geworden und schaffte es gerade noch so zur Seite zu weichen, wärend er weiterhin versuchte Abstand vom Scarab zu gewinnen. Durch das eingreifen von Nathan und seinem Team war ein einziges Chaos ausgebrochen. Keiner konnte mehr vorhersagen was wann geschah.

Kapitel 40 - Die Schlacht um Baldur Teil 2:

Die Schlacht lief zu gunsten von PAIN, wie es erwartet wurde. Und das troz dem Eingreifen von Nathan und seiner kleinen Flotte. Immer mehr begannen sich die Flotten zu vermischen und ein immer größeres Chaos brach aus. Einer der Avatare war nun in einer guten Schussposition und feuerte die Materie-Strom-Waffen auf einen Chaos-Klasse-Titanen ab. Die gelb-violetten-Strahlen krachten immer wieder in die Hülle des gewaltigen Schiffes, wärend es sich mit Raketen in unmengen zur Wehr setzte. Zeitgleich stürmten jedoch Jäger und Bomber von PAIN vor. Wärend die Jäger sich auf das zerstören der Raketen und Torpedos konzentrierten stürmten die Bomber vor. Ein einziges Flak-Feuer ging plötzlich von der Chaos-Klasse aus. Eine der Bomberstaffeln verging einfach in Feuerbällen, bevor die Piloten überhaupt verstanden hatten was vor sich ging. In einer anderen Staffel traf ein Plasma-Projektil den Außenflügel des Bombers, so dass dieser die Kontrolle verlor und brennend in eine Rebellion-Klasse krachte, die plötzlich zwichen den Titanen hindurchraste und wärend dessen einen gewaltigen Energie-Ball aus allen Energieen aufbaute, der sich als Strahl herraus stellte als das Schiff ihn auf einen Dreadnought von PAIN feuerte. Nachdem der Strahl in das Schiff eingeschlagen war schossen plötzlich Feuersäulen aus dem gesamten Schiff, bevor es in einer hellen weiß, gelben Explosion mit 2 Schockwellen verging. Das Schiff der Rebellion-Klasse musste jedoch wenig später einem Feuerstrahl der Chaos-Klasse mit einer halben Rolle nach unten ausweichen. Es folgten jedoch 2 weitere Schiffe der Rebellion-Klasse, die nun hinter dem Avatar hervor schossen und auf einen Scarab zuhielten, der Kurs auf die Chaos-Klasse hielt. Zeitgleich lud der Avatar nun vorne, genau in der Mitte seine gewaltige Hauptwaffe, den Maelstrom auf. Die beiden Rebellions teilten sich auf und rasten je eine links und eine rechts an der Chaos-Klasse vorbei wärend das Schiff von dem heterogenen, voilett-schwarzen Strahl durchschlagen wurde. Langsam aber sicher flammten immer mehr Feuerbälle am Titan entlang auf, bevor eine gewaltige Explosion das Schiff in der Mitte zerriss und die beiden Rebellions beinahe ebenfalls mit sich gerissen hätte. Der Scarab feuerte nun mit den Radiation-Turrets auf die beiden Kreuzer die zur Seite wichen, wärend er die Drohnen startete und die beiden Schiffe zusätzlich mit Graviton- und Quanten-Kanonen unter Feuer nahm. Eine der beiden Rebellions wurde direkt am Cockpit getroffen und kachte mit vollem Schub gegen eine Ressurection, wo sie ebenfalls in einem großen Feuerball verging und das Kriegschiff von PAIN in 2 Teile sprengte. Die 2te Rebellion nahm derweil den Scarab mit Vaporatoren unter Feuer und zerstörte die rechte Klaue des Anti-Schiffs-Mechs im Vorbei rasen bevor ein kontrollloser Dreadnought der Zombie-Klasse von oben in die Rebellion krachte und das Schiff durch den Zusammenprall in mehrere Teile zersplitterte. Der Scarab wandte sich nun dem nächsten Kriegsschiff von SOUL zu, dass von Kreuzern beschützt wurde. Es dauerte nicht lange bis die Kreuzer auf den Scarab zustürmten und ihn mit Energie-Bällen, die sie zwichen den beiden Klingenausläufern aufbauten, bombardierten. Einer der Kreuzer fand dabei jedoch plötzlich eine der großen Drohnen in der Flugbahn und kolldierte damit. Die Brücke und alle Leute die sich darin befanden wurden bei diesem Zusammenprall einfach zerquetscht, bevor der Reaktor überlud und das Schiff zusammen mit der Drohne in einem Lichtblitz verging. Noch wärend die übrigen Drohnen sich den anderen Kreuzern widmeten lud das Kriegsschiff eine größere Energie-Kugel auf jagte sie dem Scarab entgegen, der lediglich mit dem Kalamir dagegen feuerte und die Energie-Kugel zusammen mit dem ganzen Schiff einfach weg fegte. Plötzlich fegte jedoch der Nova-Strahler der Blaze Luminous ein weiters mal über das Schlachtfeld und riss den gesamten linken Teil des Scarabs ab und durchschlug einen Demon-Dreadnought in der Mitte, welcher wenig später in einer größeren Explosion verging. Zusätzlich zu den Kreuzern, die sich langsam den beiden Hauptschiffen von Nathans Team widmeten, stürmten unzählige Mech-Staffeln die beiden Schiffe. Die Blaze Luminous begann ebenfalls einen Strahl aus allen 3 Energieen abzufeuern und wendte sich dabei sogar um 30 Grad, so dass der bei dem Titanen weitaus gewaltigere Strahl einen großteil der anstürmtenden Mech-Staffeln vernichtete. Die nun noch übrigen Feinde wurden von Thomas und Katharina zurück gehalten. Letztere Transformierte beide Hände ihres Mechs zu großen Klauen, die anstelle des üblichen Rots, grün leuchteten und feuerte den "Green Spark", einen grün-türkis-blauen Energie-Strahl um den sich gelbe Blitze entluden, ab. Alleine diese Waffe genügte um eine ganze Mantis-Staffel und eine weitere Aeon-Staffel zu vernichten. Derweil klappte Thomas alle 6 Flügel des Satanicas nach vorne und breitete sie dann anschließend wieder aus. Daraufhin jagten 4 Pyroenergetische Strahlen auf die Feinde zu, welche 2 Dragonforce-Trupps vernichteten. Dabei war Thomas jedoch entgangen, dass sich ein Aeon aus seiner Truppe gelöst hatte und nun von oben auf seinen Mech herrab stürzte. Schlagartig war Thomas nach hinten gewichen und zerteilte den Aeon mit einem der Schwerter in der Mitte. Katharina packte derweil einen Cerberus mit der Klaue und drückte zu, so dass der zentrale Bereich des Mechs zerquetscht wurde. Den Rest ihres Gegners schleuderte Katharina dann einem Scissors entgegen, was beide Mechs zur Explosion brachte. In genau dem Moment stürzte ein 4er-Trupp Aeons mit den Buster-Schwertern nach unten. Plötzlich schossen 4 weitere Hände an mechanischen Tentakeln befestigt aus den Schulter-Panzern und transformierten ebenfalls zu Klauen, welche die Aeons packten und als Wurfgeschosse gegen einen Trupps Wraiths einsetzten.
"Waren das alle?" fragte Thomas als er einen weiteren Aeon in der Mitte zerteilte und sich wieder der eigendlichen Schlacht zuwandte.
"Ich würde nicht drauf wetten." antwortete Katharina ihm als eine weitere Welle Mechs von SOUL auf die beiden zukam.

Nathan wich einem Fireballgeschütz zur Seite aus und blockte anschließend den Schlag eines Scissors ab, wärend ein weiterer Transformer im Jägermodus auf seinen Incubus zustürmte und versuchte den Incubus mit der Energie-Schere zu packen. Nathan packte beide Arme des Scissors vor sich und hielt ihn direkt vor sich. Als der andere Scissors ganz nahe war, wich er schnell mit Hilfe der beiden Booster nach oben aus, so dass der eine Scissors nun den anderen mit der Schere zerteilte. Diese dadurch gestiftete Verwirrung nutzte Nathan um mit den Photonen-Kanonen zu feuern und den noch übrigen Transformer zu zerstören. Dabei war ihm jedoch der Aeon hinter sich entgangen, der sich mit dem Energie-Schwert auf den Incubus stürzte. Nathan schaffte es gerade noch mit dem Arm des Incubus den des Aeon zu packen. Die gewaltige unkontrollierte Kinetische Energie dieses Zusammenstoßes führte dazu dass beide Mechs nach hinten wegschleudert wurden und in die Hülle eines Zombie-Dreadnoughts krachten. Nathan richtete seinen Incubus schnell auf und ließ einen Energie-Strahl auf den Aeon los, bevor dieser Mech sich ebenfalls aufrichten konnte. Dann baute er einen recht kleinen, roten Chaos-Ball auf und schlug ihn mitten in die Hülle des Schiffes. Direkt darauf schossen rote energetische Stacheln nach allen Richtungen aus dem Schiff und Nathan wich ebenfalls schnell zurück, bevor dass Schiff in 5 Schockwellen und einem gewaltigen rot-gelben Lichtblitz explodierte. Die Blaze Luminous feuerte derweil einen gewaltigen gelben Energieball mit 4 orange-roten, spiralförmigen Schweifen in die Masse, wo es in einen Avatar einschlug und eine gewaltige Kugelförmige Schockwelle in den selben Farben verursachte, welche einzellne Platten aus dem Schiff riss, bevor sie in einer Explosion verging und weitere unkontrollierte Schäden am Schiff hinterließ. Die Hadron-Kanonen erwießen sich als effektive Waffen. Plötzlich krachte jedoch ein gewaltiges Graviton-Projektil in die Schilde gefolgt von mehreren blauen Energie- und Feuer-Bällen. Verantwortlich dafür war die Dark Burning Revenge und bereits auf den ersten Blick stand fest, dass dieses Schiff gefährlich war. Und direkt darauf begann das Schiff eine Chaos-Energie-Kugel auf die Blaze Luminous zu feuern, die sich an den Schilden Stachelförmig wie eine Flüssigkeit ausbreitete und direkt beim ersten kontakt mit der Hülle des Titanen eine gewaltige Explosion hinterließ, die schockierend große Schäden an dem Schiff verursachte. Die Blaze Luminous begann mit allen Sekundär-Waffen zu feuern, wärend sie die Masse-Geschütze in die Richtung der Revenge richtete und versuchte das vergleichsweiße schnelle Schiff damit anzuvisieren. Die gewaltigen metallischen Projektile verfehlten das Ziel und krachten stattdessen in einen Demon-Dreadnought, der nach 3 Treffern von ihnen herraus explodierte. Die Trümmer krachten gegen einen Avatar und brachen die Bugsektion des Titanen ab, so dass das Schiff alle seine Hauptwaffen los war. Zeitgleich zerschlug einer der Trümmer eine Arachnian und ein weiterer verfehlte eine Rebellion nur sehr knapp. Zeitgleich dazu wendete die Revenge und feuerte gewaltige blaue Energie-Blitze in die Schilde der Blaze Lumimous, welche nun die Transphasen-Kanonen ausrichtete und seinen Gegner mit den beiden, kaum zu erkennenden Strahlen unter Feuer nahm. Die Kanonen trafen jedoch nur auf die Wings of Ethernity-Schilde und auch weitere Plasma-Projektile konnten dem gewaltigen Schiff nichts anhaben. Derweilen öffneten sich, ohne dass es jemand auch nur bemerkt hätte tausende weitere Sprungtore aus denen weitere Schiffe kamen, die weder zu SOUL, noch zu PAIN oder Nathans Team gehörten.
"Hier spricht Apophis von den vereinten Piraten-Clans. Beenden sie diese Schlacht und überlassen sie uns den Planeten, andern Falls müssen wir uns in ihre Probleme einmischen." sagte der, wärend er noch versuchte die Situation zu analysieren. Er konnte 3 Parteien in dieser Schlacht erkennen und alle bekämpften sich gleichberechtigt.
"Scheer dich zum Teufel, Apophis." tönte es von der Seite von PAIN über die Kom-Anlage und "Keine Gnade für Schwerverbrecher!" von der Seite von SOUL. Apophis hatte jedoch längst damit gerechnet und gab den Angriffsbefehl, wärend er selbst sich auf den Weg in den Hangar machte und in einem der Anubis-Mechs selbst startete.

Drake wich dem Schwertschlag eines Aeon nach oben aus und nahm den Mech mit dem Dark-Matter-Geschütz unter Feuer. Der nich gerade kleine einfach nur schwarze Strahl schlug direkt in den Aeon ein und vernichtete ihn. Wärend das Geschütz wieder auflud richtete Drake nun den linken Arm seines Reapers auf einen Trupp Dragonforces und nahm sie alle mit Strahlen-Kanonen und Puls-Werfern unter Feuer. Jeder Schuss bedeutete einen Treffer und alle Dragonforces explodierten einfach. Kujiro hatte sich in der Zeit ein weitaus größeres Ziel gesucht. Er stürmte direkt auf einen Banshee-Kreuzer von PAIN zu. Plötzlich fing ihn ein Mantis, noch wärend er dem Waffenfeuer auswich, ab und rammte ihn im Jägermodus, schleuderte Kujiro mit dem Reaper so nach hinten. Kujiro seiner Seits nahm schnell die Sense und zerteilte den Mantis in der Mitte, so dass er den Reaper ganz knapp vor der Kollision mit einer Draco-Klasse bewahren konnte. Noch plötzlicher musste Kujiro dann jedoch einem Radiation-Turret eines Locusts ausweichen. der sich wenig später das Schlachtschiff packte und es mit den gewaltigen Klauen einfach zerriss. Damit war für Kujiro klar, dass er gar nicht das Ziel des Radiation-Turrets gewesen war. Kujiro blieb jedoch nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn nun stürzte ein Trupp aus 2 Mantis und 2 Wraiths auf ihn herrab und nahm ihn mit Puls-Werfern und Strahlen-Kanonen unter Feuer, wärend die Mantis mit ihren Energie-Schwertern auf ihn und seinen Reaper herrab stürzten. Kujiro blockte schnell 2 der Schwerter eines Mantis mit der Sense ab, bevor er die Waffenplattform auf den anderen Mantis richtete und mit den Puls-Werfern feuerte. Das Cockpit wurde mehrmals durchschlagen und einer der Schüsse traf letzten Endes sogar den Reaktor, so dass auch dieser Mech bald explodierte. Die Wraiths nahmen derweilen den Reaper von mit Ionen-Strahlern unter Feuer und zwangen Kujiro so zu schnellen Ausweichmanövern nach hinten und zur Seite.Plötzlich begann einer der Wraiths in der Mitte zu schmelzen, bevor er explodierte. Drake hatte einen davon mit der Sense zerteilt und feuerte nun eine Energie-Kugel aus dem Energy-Driver auf den anderen, der nach oben auswich und dort von Drake mit dem Dark-Matter-Geschütz zerstört wurde. Kujiro hatte derweil einen weiteren Schlag des übrigen Mantis abgeblockt und richtete alle Ausläufer seines Backpacks nach vorne, so dass unzählige Strahlen unterschiedlichen Typs und Farbe den PAIN-Mech ohne Probleme vaporisierten.
"Alles klar, Mann?" fragte Drake über die Kom-Anlage und Kujiro nickte nur. Dann wich er plötzlich einem Feuerstrahl zur Seite aus. Der kam nicht von einem Torchbearer oder einem der Schiffe. Viel mehr kam der Strahl von einem Mech den weder Drake noch Kujiro je zuvor gesehen hatten. Der Anblick der Maschine war im ersten Moment schockierend und dieser Schock sollte auch dann noch anhalten als plötzlich im Komfenster von Drake und Kujiro eine Person erschien, die jedem SOUL-Soldaten bekannt war. Kirk Black.
"Interessant, dass ich euch ausgerechnet hier finde." sagte er. "Zu Schade, dass ich euch im Namen von SOUL und des Imperators auf der Stelle exekutieren muss."
"Na dann versuchs doch." sagte Drake provokant wie immer als er seinen Reaper kampfbereit machte. Kujiro schien diese Begeisterung jedoch nicht zu teilen. Er hatte lediglich einen schockierten Blick aufgesetzt und zwar so wie Drake ihn noch nie zuvor bei Kujiro gesehen hatte.
"Du solltest dir lieber ein Beispiel an ihm nehmen, mein hitziger, kleiner Freund." sagte Kirk. "Er kennt die Macht von SOUL, er weiß wozu ich und meine Leute im Stande sind."
"Wirst du wohl die Backen halten?" rief Drake als er mit den Quantum-Beam-Generatoren der Waffenplattform feuerte und als diese ihr Ziel verfehlten setzte er mit den Strahlen-Kanonen und Puls-Werfern nach. Alles prallte jedoch einfach an den Chaos-Schilden des Darklords ab, der nun mit mehreren Chaos-Blitzen auf Drake feuerte, der sich seinerseits mit einer Pyroenergetischen Kugel schützte, und dann auf den Reaper zustürmte. Drake konnte die beiden Schwertschläge nur Notdürftig mit seiner Sense abblocken und bekam dabei einen Tritt des Darklords gegen den Kopf seines Reapers ab. Dennoch gab er nicht auf und jagte seinem Gegner die Vaporatoren, gefolgt von einem einzigen Inferno aus Photonen-; Quanten- und Protonen-Projektilen entgegen. Kirk Black wich nach oben und blockte ungünstig fliegende Projektile mit einer Energie-Kugel, wärend er die beiden Schwerter mit Chaos-Energie auflud. Nachdem Drake seinen Angriff zwangsweiße beenden musste, schlug Kirk einmal horizontal und einmal vetikal aus der Entfernung zu, woraufhin sich 2 gewaltige Chaos-Energie-Sicheln bildeten, denen Drake weder ausweichen, noch anders entkommen konnte.

Schlagartig begann der Sturm von Apophis´ Truppen. Mechs in beinahe allen Formen und Farben stürmten in die Schlacht und die Schiffe der anderen Clans folgten ihnen. Lediglich die Schiffe von Apophis selbst hielten sich im Hintergrund. Bereits auf den ersten Blick sah man nun, dass diese Schiffe sich an einer alten Mythologie, aus der auch der Name "Apophis" stammte orientiert hatten. Die Fregatten der Osiris-Klasse waren in erster Linie typische Zylindrische Gebilde, an deren Heck jedoch relativ große sechseckige Panels angebracht in X-Form waren, die auch zugleich die Triebwerke darstellten. Aus der Front des grün-gräulichen Schiffes ragten 4 lange Stacheln und die vielen weiteren "Verziehrungen" das Schiffes verstärkten den Eindruck weiter. Ähnlich sah es bei den Schlachtschiffen der Horus-Klasse aus. Der lange Rumpf hatte von vorne betrachtet eine umgedrehte Ei-Form über der sich am Heck wiederrum die gewaltigen nach vorne-unten ragenden Flügel befanden. Auch hier sorgte die Tatsache, dass das Schiff wirkte wie aus mehreren Teilen zusammen geschoben, für eine Optik, die an einen Vogel aus der Ägyptischen Mythologie errinnerte. Wiederrum ähnlich sah es mit den Titanen der Ra-Klasse aus. Sie sagen den Horus-Klasse-Schiffen ähnlich, nur dass die Hauptsektion vorne nach unten wie ein Schnabel abknickte. Dazu verliefen unten ebenfalls Flügel, die nach vorne-oben ragten und sich in der Mitte mit den von oben kommenden Flügeln zu einem gerade nach vorne gerichteten Paar vereinigten. Dieses Schiff unterschied außerdem, dass es eine völlig goldene Farbe hatte und die Finsternis des Alls einfach überstrahlte. Ähnliche Inspirationen gab es auch beim Anubis-Mech, der definitiv am gleichnamigen Ägyptischen Gott orientiert war. Das Design war ungewohnt ergonomisch für einen Piraten-Mech und 2 rotfarbene Energie-Flügel ziehrten den ansonsten völlig schwarzen Mech. Die Klauen an Füßen und Beinen, sowie der Kopf des Mechs waren, wie es nicht anders zu erwarten war, einem Hund nachempfunden. Außerdem ragten aus beiden Beinen, sowie aus beiden Unterarmen je 2 Stachelartige Klingen nach oben. Sie alle hielten sich zurück wärend die ersten Mechs in die Schlacht flogen. Ein 5er Trupp Gunstars ging dabei auf einen Aeon los, der schnell die Buster-Schwerter zog und 2 der Gunstars im Vorbeiflug in der Mitte zerteilte. Direkt darauf feuerten 2 der Gunstars mit ihren Strahlen-Kanonen, wärend 2 weitere mit Raketen nach setzten. Gerade als der Aeon Energie-Schilde aufgebaut hatte griff ein Messiah mit dem Schwert von hinten an und zersägte den Aeon. Zeitgleich startete er die Drohnen und sandte sie auf einen Mantis, der seiner Seits Drohnen startete und die Federdrohnen des Messiahs zerstörte. Wärend dieser den Protonen-Emitter im Torso auflud gaben ihm die 4 Gunstars mit Strahlen-Kanonen Feuerschutz. Der Mantis stürmte jedoch schnell nach vorne und zerstörte einen der Gunstars mit seinen eigenen Strahlen-Kanonen, bevor er einen weiteren mit den Puls-Kanonen zerstörte. Die beiden übrigen Gunstars strümten mit den Schwertern nach vorne und schlugen zu. Als jedoch die Metall-Schwerter auf die Energie-Schwerter des Mantis trafen, wurden sie an genau dieser Stelle fein säuberlich auseinander gesägt. Plötzlich wichen jedoch die beiden Gunstars zur Seite und gaben dem Messiah das Schussfeld für seinen Protonen-Emitter frei. Das gelbleuchtende Projektil traf genau auf den Reaktor-Bereich und zerriss den Mech so ohne weitere Probleme. Das erste Schiff, eines der Cryostasis-Klasse begann nun mit einen Protonen-Strahl zu feuern und traf direkt auf eine Draco-Klasse. Das Schiff wurde von dem Strahl einfach durchschlagen und zerbrach mit einer gewaltigen Explosion in 2 Teile. Die Coldblades, die den Träger begleiteten stürmten weiter nach vorne und feuerten mit ihren Protonen-Emittern auf einen Dreadnought von PAIN als ein weiterer plötzlich mit 2 gewaltigen Grünen Strahlen, den schweren Kalamirs aus dem feuerte was aussah wie die Augen und die Kreuzer,, sowie den dazugehörigen Träger einfach vaporisierten. Wenig später wurde genau dieser Dreadnought von einem Chaos-Klasse Titan von SOUL mit der Missile-Barrage angegriffen. Unzählige Raketen und Torpedos krachten in den Dreadnought und zerstörten die Antriebs-Systeme, so dass das Schiff nun Kontrolllos in ein Schiff der Vulcano-Klasse krachte. Beide Schiffe verabschiedeten sich mit einem großen Knall aus dem Universum, wärend die Trümmer in ein Piraten-Schiff einschlugen, dass wirkte wie aus Schrottteilen zusammen gebaut. Bereits nach dem ersten Einschlag zerbrach das Schiff in mehrere Teile, bevor ein weiterer Trümmer in genau den Teil des Schiffes einschlug in dem sich der Reaktor befand, so dass ein weiteres mal eine gewaltige Explosoin das Schlachtfeld erhellte. Erst jetzt stürmten auch die Mechs und Schiffe die offensichtlich zu Apophis und seinem Clan gehörten nach vorne. Apophis selbst war der erste der den Arm seines Anubis nach vorne richtete und davor eine völlig schwarze, energieartige Kugel aufbaute. Als er sie auf einen feindlichen Aeon richtete stieß ihn die Kugel nach hinten und riss ihn langsam auseinander, bevor die Kugel mit einer Explosion kollabierte. Dies war die Macht von Apophis´ Dark-Matter-Driver-Technologie. Aber damit nicht genug. Als ein Mantis auf seinen Anubis zustürmte klappten an Armen und Beinen einige kleine Kanonen aus, die sich als giftgrüne Zielsuchende Strahlen herraus stellten. Kyrogam-Strahler. Nicht nur der Mantis, der eigendlich Ziel des Angriffs war wurde vernichtet, auch umliegende Mechs wurden von einen bis 2 Strahlen durchschlagen und vergingen in vergleichsweiße gewaltigen Explosionen.

Shiro enttarnte sich hinter einem Aeon und durchstach ihn einmal mit dem Schwert, bevor er einem nach unten stoßenden Kreuzer der Grim-Klasse zur Seite auswich und sich dann wieder tarnte bevor eine Rebellion mit den Vaporatoren von der Seite feuerte und mit Plasma-Kanonen nachsetzte und den Kreuzer zerstörte. Aimi raste derweilen über die Hülle eines PAIN-Dreadnoughts in die gerade unzählige Plasma-Projektile von einem Chaos-Klasse Titan einschlugen enttarnte ihren Phantom dann kurz und sägte einen Scissors in 2 Teile, bevor sie Kurs auf den Titan nahm wärend der Kreuzer hinter ihr in mehreren Feuerbällen und Schockwellen verging. Nachdem sie einen Dragonforce mit dem Schwert durchstochen hatte wich sie plötzlich einem Energie-Diskus nach oben aus, welcher stattdessen einen Riss in der Hülle des Titanen hinterließ. Wieder wich sie zur Seite und entkam so wieder ganz knapp einer vertikalen Chaos-Energie-Welle die aus dem nichts zu kommen schien. Plötzlich gab ihr Feind sich ihr zu erkennen. Und das sowohl durch das Abschalten der Tarnvorrichtung, als auch über das öffnen eines Komfensters. Der Mech stellte sich als der Slayer herraus und der Pilot sehr zu Aimis Schock als Tao Zi Fai.
"Was ist mit dir? Bist du so erfreut mich wieder zu sehen, dass es dir die Sprache verschlagen hat?" fragte Tao zwar ohne bemerkbare Emotionen, aber alleine die Frage zu stellen grenzte an Sarkasmus.
"Verschwinde. Ich bin mit dir fertig." sagte Aimi ängstlich und richtete das Schwert ihres Phantoms auf den Slayer.
"Ach, kleine Aimi. Ist das wirklich was du willst? Willst du mich wirklich verraten, für diese nutzlosen Emotionen?" fragte Tao, als Aimi plötzlich auf ihn zustürmte und mit dem Schwert zuschlug. Tao blockte mit einer Arm-Klinge und wich nach hinten, wo er mehrere Energie-Disken auf den Phantom schleuderte. Aimi aktivierte schnell die Tarnsysteme ihres Mechs und wich nach oben aus, so dass die Angriffe wieder in den Titan schlugen. Tao wendete seinen Slayer plötzlich und blockte einen weiteren Schwertschlag von Aimi ab, bevor er mit einem Quanten-Strahl auf ihren Mech feuerte, der sie, obwohl sie sich mit den Energie-Flügeln schützte in einen Kreuzer schleuderte. Wärend Tao nun mit einer Ausgefahrenen Klinge auf ihren Phantom zustümte feuerte ein Avatar mit dem Maelstrom und vernichtete den Chaos-Klasse Titan, der die ganze Zeit die Ausgangsbasis für den Kampf der beiden gebildet hatte. Als Tao zustach aktivierte Aimi ein weiteres mal die Tarnung und war verschwunden als die Klinge durch das Metall des Kreuzers schlug.
"Du kannst mir nicht entkommen. Auch mit diesem Tarnsystem nicht." sagte Tao durch die Kom-Anlage, und blockte plötzlich einen weiteren Schwertschlag von Aimi, der von hinten kam, ab.
"Wer hat gesagt, dass ich dir entkommen will?" fragte sie als sie den Slayer nach hinten stieß.
"Es wäre das Taktisch Intellegenteste gewesen." sagte Tao als er eine Chaos-Energie-Welle auf den Phantom los ließ und mit mehreren Feuerbällen feuerte. "Aber du bist eben schwach, von Emotionen geleitet." setze er nach als Aimi allen Angriffen auswich und mit einem gewaltigen Pyro-Chaos-Ball zurück schlug. Tao wich nach oben aus und stürzte mit der Klinge nach unten, wo Aimi den Angriff mit ihrem Schwert abfing. ".genau wie deine Eltern, bevor sie elend verreckt sind." beendete Tao seinen Satz und ließ von Aimi ab. "Du bist wertlos, ein kleines Stück Scheiße in dem Zustand in dem du momentan bist."
Diese Worte lösten etwas in Aimi aus. Eine weitere Emotion. War das etwa Hass? Und wenn, Hass worauf? Es war ihr im wesentlichen auch egal als sie schreiend mit einem Pyroenergetisch aufgeladenen Schwert auf Tao zustürmte. Der Slayer hatte jedoch plötzlich 5 Kunaiartige Waffen in einer Hand und schleuderte sie auf den Phantom. Aimi schlug die Messerartigen Waffen mit einem 2ten Schwert zur Seite und stürmte weiter auf den Slayer zu, der bereits nach hinten wich. Dann wich sie wiederrum 3 Chaos-Energie-Wellen zur Seite aus, bevor sie endlich dazu kam einen Schlag von unten nach oben mit dem Aufgeladenen Schwert auszuführen. Tao blockte jedoch den Schlag einfach ohne größere Probleme ab.
"Genau das meine ich." sagte er dann und Aimi stellte schockiert fest, dass die Kunai, genau wie bei ihrem Phantom auch, nach dem Werfen wie Drohnen funktionierten. Drohnen, die sie längst umrundet hatten und sie nun von allen Seiten mit Strahlen-Kanonen unter Feuer nahmen. das rechte Bein, sowie auch der linke Arm ihres Mechs wurde abgetrennt, bevor Tao mit einem Photonen-Strahl feuerte und Aimi mit dem Phantom in den Kreuzer schleuderte. "Sieh dich an kleine Aimi. Du kannst mir nicht einmal einen Kratzer zufügen, wenn du so Emotional bist. Du bist schwach. Aber ich kann dir helfen und dich ein weiteres mal von diesem Leiden der Emotionen erlösen. Alles was du tun musst, ist zu mir zurück kommen." sagte Tao wärend er mit seinem Slayer langsam vor die Einschlagstelle schwebte.

"Nathan, das können wir unmöglich gewinnen." sagte Ray durch die Kom, wärend er dem Protonen-Strahl einer Cryostasis zur Seite auswich, der nun stattdessen einen Banshee einschlug. Nathan feuerte derweilen beide Graviton-Kanonen auf eine Fregatte und brachte die Schilde dazu zu kollabieren, so dass die Rebellion in der Nähe nur noch mit Plasma-Kanonen darauf feuerte und das Schiff so zerstörte.
"Wir müssen. Wir haben keine andere Wahl." sagte er dann bevor er sich mit Energieschilden vor einem Protonen-Emitter eines Messiahs schützte und mit den Busterschwertern einen Fenrir zerteilte, der von hinten angriff. Plötzlich tauchte eine Staffel Dragonforces zusammen mit einem Torchbearer auf, die den Messiah unter Feuer nahmen und zerstörten. Zeitglich ließ der Torchbearer eine Feuerkugel auf den Undead los und stürmte darauf zu. Als Ray nach oben auswich nutzte der Pilot des Torchbearers seine Chance und schlug mit den Pyrokinetischen Klauen zu, was Ray mit 2 Energie-Schwertern blockte. Nathan seiner Seits verwendete Chaos-Schilde um sich vor den unzähligen Energie-Projektilen der Dragonforces zu schützen und wollte gerade einen Gegenschlag ausführten als ein schwarzer Strahl, der bereits kaum zu erkennen war und von einem Anubis stammte und die Dragonforces einfach wegfegte und zur Explosion brachte. Dann stürmte der Anubis auf den Incubus mit einer Speer-Waffe zu, die Nathan schnell mit dem Busterschwert nach oben schlug und mit der Quanten-Kanone am anderen Arm feuerte. Der Anubis wich schnell nach oben und ließ mehrere kleine schwarze Projektile um die sich schwarze Blitze entluden von den 8 Klingen ab. Nathan baute eine Energie-Kugel auf und schützte sich bevor die Projektile ihn erreichten. Zeitgleich transfomierte er den Torsopanzer und ließ ein einziges Feuerwerk aus Photonen-Projektilen auf den Anubis los, der nach unten wich und mit einem Energieschwert zu einem Schlag aus holte. Nathan zog schnell das 2te Busterschwert und durchstach das Cockpit des Anubis und feuerte mit den Puls-Werfern, so dass der Anubis sehr bald explodierte. Ray blockte einen weiteren Schlag des Torchbearers mit den Energie-Schwertern und wich einem weiteren Feuerball nach oben aus, wo er die Drohen startete und mit der Graviton-Kanone feuerte. Das gewaltige schwarz-violette Projektil verfehlte zwar den Torchbearer aber die Drohnen nahmen ihn mit unzähligen Strahlen aus allen Richtungen unter Feuer die den Mech mehrmals durchschlugen und zur Explosion brachten.

Kapitel 41 - Die Schlacht um Baldur Teil 3:

Die Schiffe der Piraten-Clans sorgten für weiteres Chaos als sie in die Schlacht eingriffen. Besonders die Schiffe von Apophis und seinem Clan erwießen sich als Massenvernichtungswaffen. Einer der Ra-Klasse-Titanen baute plötzlich eine Schwarze Kugel an der Front auf, von der aus sich schwarze Blitze in die Umgebung entluden und feuerte sie auf einen Zombie-Klasse-Dreadnought. Das SOUL-Schiff wurde direkt an der Front durchschlagen und verging in einer gewaltigen Explosion, als die Dark-Matter-Kugel das Zentrum erreicht hatte. Plötzlich näherte sich dem Ra-Klasse-Titanen ein anderer Titan von SOUL und nahm das Schiff mit unzähligen blauen Blitzen und Feuerstrahlen unter Feuer. Es schien jedoch in keiner Weiße so, als hätte einer dieser Angriffe auch nur den geringsten Schaden hinterlassen. Auch die gewaltigen Photonen-Kanonen der Chaos-Klasse erwießen sich als völlig nutzlos gegen diese eigenartige goldene Panzerung. Plötzlich griff auch noch ein Avatar in das Geschehen ein und feuerte den Maelstrom auf den Chaos-Klasse-Titanen ab, wärend er mit den Materie-Strom-Waffen auf die Ra-Klasse feuerte. Das Schiff drehte sich plötzlich um 90 Grad und führte ein Wendemanöver durch, wärend es mit unzähligen grünen Strahlen-Waffen an der Unterseite feuerte und die obere Hecksektion des Avatars durchlöcherte. Zeitgleich verging die Chaos-Klasse in einer gewaltigen Explosion, die wiederrum die Ra-Klasse nur sehr knapp verfehlte. Das gewaltige Schiff wendete nun wieder in die andere Richtung und nahm den Avatar nun mit 2 gewaltigen weiß-gelb-orangen Strahlen, die als Solar-Strahlen bezeichnet wurden unter Feuer. Schockiert ließ der Kommandant des Avatars ausweichen, aber er schaffte es nicht mehr rechtzeitig, bevor die beiden Strahlen sein Schiff vorne und hinten durchschlugen und vernichteten. An anderer Stelle griff eine Osiris-Klasse eine Arachnian-Fregatte von PAIN an und feuerte ebenfalls einen Dark-Matter-Ball darauf, der das Schiff einfach zersprengte. Plötzlich erschien in der Flugbahn der kleinen Fregatte ein Kriegs-Schiff von SOUL, das bereits eine Energie-Kugel zwichen den Flügeln auflud. Genauso plötzlich tauchte jedoch hinter der Osiris-Klasse ein Schiff der Horus-Klasse von oben herab, dass direkt darauf auch schon mit mehreren tiefblauen Strahlen, den Partikel-Beschleunigern, feuerte und den Energie-Ball der Skelleton-Klasse zur Explosion brachte, welcher wiederum die halbe Front des Schiffes abriss. Die beiden Schiffe des Apophis-Clans stürmten weiter vor, wärend sie dem Feindfeuer immer wieder zur Seite auswichen. Weitere Schiffe anderer Clans schlossen sich ihnen an. Plötzlich tauchte eine Demon-Klasse von unten her auf und eine Zombie-Klasse von oben her. Beide Schiffe nahmen sich gegenseitig unter Feuer und dazwichen befanden sich die Piraten-Schiffe. Eines der aus Schrottteilen zusammengebauten Schiffe bekam direkt einen Treffer einer Photonen-Kanone ab und brach in sich zusammen. Eine Coldblade bekam einen Treffer einer Tachyon-Kanone ab und verging in einer vergleichsweiße großen Explosion, wärend das Schlachtschiff der Horus-Klasse und die Fregatte der Osiris-Klasse zur Seite auswichen. Ein Titan der Ra-Klasse hatte nun außerdem die Blaze Luminous, die Ethernal Darkness und die Dark Burning Revenge gefunden und direkten Kurs auf die 3 Schiffe genommen. Die Dark Burning Revenge hatte derweilen mit 2 gewaltigen Feuerkugeln auf die Ethernal Darkness gefeuert und nahm nun die Blaze Luminuos mit einem einzigen Hagel aus Photonen-Projektilen unter Feuer. Schnell fuhren an der Blaze Luminous 4 Waffentürme aus, die sich als Prisma-Kanonen herraus stellten. Die Revenge war jedoch zu schnell um sie mit diesen Waffen treffen zu können und wärend das Schiff auswich und wendete begann es eine gewaltige Pyro-Energetische Kugel zwichen den Front-Klingen aufzubauen. Auch die Blaze Luminous begann nun mit einem Wende-Manöver wärend das Schiff weiter mit allen Terziär-Waffen auf die Revenge feuerte. Plötzlich waren die Schiffe auf einem direkten Kollisionskurs zueinander. Die Revenge feuerte ihre Waffen als erstes ab. Gewaltige Explosionen ließen die Schilde der Luminous beinahe im Dauerbetrieb arbeiten und es dauerte nicht lange, bis der Schutz nicht mehr Flächendeckend war und erst Energie-Blitze direkt in das Schiff schlugen, wo sie langsam aber sicher kleinere Löcher hinein rissen. Plötzlich feuerte die Blaze Luminous jedoch mit blau-weißen Patikel-Bällen, die einen kleinen Schweif aus eben diesen Partikeln hinter sich her zogen. Ionen-Discharger. Als die 4 Ionen-Bälle in die Revenge einschlugen überluden sie sämtliche Defensiven Systeme und damit auch die Driver, welche immer noch die Haupt-Waffen des Schiffes gebildet hatten. Zeitgleich aktivierte das Schiff die Hadron-Waffen, sowie die Nova-Strahler und feuerte sie alle auf diesen einen Titan. Die Wucht dieser gewaltigen Waffen riss das gewaltige Feindschiff einfach in Stücke, egal wie Bedrohlich und Gefährlich es zuvor gewirkt hatte. Jakob atmete erleichtert tief durch.
"Ladet alle Torpedo und Raketen-Plattformen mit unseren neuen Waffensystemen und gebt allen Verbündeten bescheid." befahl er dann.

Aimi war einfach überfordert mit der ganzen Situation. Was sollte sie denn nun machen? Im wesentlichen wünschte sie sich doch nichts weiter als von ihrem Leiden erlöst zu werden. Und Tao war immer noch der einzige der es konnte.
"So ist es richtig. Leide. Leide und finde den richtigen Weg zu mir zurück." sagte Tao als sich plötzlich hinter seinem Slayer ein weiterer Phantom enttarnte und mit dem Schwert zuschlug. Der Slayer stellte sich jedoch sehr schnell als Hologramm herraus und Shiro drehte seinen Mech schnell um, wohl wissend, dass sehr bald ein Klingen-Schlag des echten Slayers folgte. "Sieh mal an. Da ist der andere verlorene Zeitgenosse." sagte Tao desinteressiert.
"Was auch immer." sagte Shiro genauso desinteressiert als er den Slayer nach hinten stieß und mit einer Reihe Energie-Strahlen feuerte. Tao wich weiter nach hinten und aktivierte das Tarnsystem, bevor einer der Strahlen treffen konnte. "Aimi. Verschwinde. Flig zurück zur Basis."
"Und was ist mit dir?" warf Aimi noch verängstigt ein.
"Ich bin hier noch nicht fertig." sagte Shiro als er seinen Phantom nach oben bewegte. Aimi aktivierte derweilen die Triebwerke und versuchte so schnell sie konnte zu verschwinden. Plötzlich erschien jedoch der Slayer hinter ihr und schlug mit einer seiner Klingen zu. Genauso plötzlich erschien nun Shiro hinter dem Slayer und zerteilte ihn einmal mit dem Schwert. Aber auch dieser Slayer stellte sich als Hologramm herraus. Der richtige Slayer erschien einige Meter auf einem Schlachtschiff von Pain und nahm den Phantom von Shiro mit mehreren Energie-Sicheln unter Feuer. Shiro seiner Seits wich zur Seite und stürmte auf Tao zu, der den Schwertschlag wieder mit einer Klinge blockte und lediglich in das Kom-Fenster lächelte.
"Du hast Fortschritte gemacht, mein alter Schüler." sagte Tao als er den Phantom nach hinten stieß und mehrere Quanten-Strahlen abfeuerte. Shiro wich nach oben und ließ einen Feuerball auf den Slayer los, der nach hinten wich und dann mit höchster Geschwindigkeit auf den Phantom zustürmte. Beide schlugen mit ihren Klingen zu, aber die Schläge hoben sich gegenseitig auf. "Du warst eben schon immer der Vielversprechenste von ihnen allen." sagte Tao als er mit einer 2ten Klinge Vertikal zuschlug. Shiro wich nach hinten und plazierte sich auf einem Kreuzer von SOUL. Tao folgte ihm jedoch dorthin und stach mit einer mit Chaos- und Pyrokinetischer Energie aufgeladenen Klinge zu. Shiro wich schnell nach hinten, so dass der Angriff den Kreuzer traf. Die Energieen entluden sich in den Kreuzer und brachten ihn langsam zur Explosion, so dass Shiro zusätzlich nach oben ausweichen musste und 2 weitere Klingen-Schläge von Tao abblockte, bevor sie beide auf einem PAIN-Dreadnought landeten.
"Du hättest niemals den Fehler machen dürfen Aimi anzugreifen. Jetzt wirst du dafür bezahlen." sagte Shiro mit einem wütenden Unterton.
"Ich tue mit meinen Untergebenen was ich will, besonders wenn sie mich hintergehen." antwortete Tao ruhig wärend er die Klingen mit Energie auflud. "Und Aimi hat für mich keine Bedeutung. Sie war nur ein netter Zusatz neben dem eigendlichen Gewinn." fügte er hinzu, als er eine Reihe Energiestrahlen auf den Phantom abfeuerte. Shiro baute eine Pyroenergetische Kugel zum Schutz auf, wärend er eines der beiden Schwerter nach vorne richtete.
"Dann hast du ihr also nur geholfen, sie zu diesem Monster gemacht, dass sie vorher war, weil du mich wolltest?" fragte Shiro nun noch wütender, wärend Tao zu lachen begann.
"Was hattest du denn gedacht? Dass ich mir wirklich ein so schwaches Weib in die Eliteeinheit hole? Ich brauchte einen guten Grund um dich zu bekommen, und die kleine Aimi war der beste nur mögliche Grund. Siehst du nun was Emotionen bewirken, wie sie das Urteilsvermögen beeinträchtigen?" sagte er wärend er den Slayer wieder in eine brauchbare Kampfausgangsstellung begab.
"Und was ist mit dir? Du predigst das Abschaffen der Emotionen und bist selbst emotionaler als wir alle es jemals wieder werden können." sahte Shiro als auch er seinen Phantom in eine gute Ausgangsposition für den Kampf begab.
"Sehr clever." lachte Tao. "Nur leider ohne Erfolg." setzte er dann nach als er plötzlich eine gewaltige Quanten-Sichel auf den Phantom abfeuerte. Das Gebilde jagte nur knapp an Shiro und dem Phantom vorbei und krachte stattdessen in ein Schlachtschiff von PAIN, welches in der Mitte feinsäuberlich zersägt wurde und dann explodierte. Shiro stürmte derweilen mit den beiden Schwertern nach vorne und schlug zu, was Tao jedoch mit 2 der Klingen des Slayers abblockte und einen Tritt auf den Phantom ausführte, aus dem ein weiterer Energie-Diskus resultierte, der Shiro ein weiteres mal verfehlte. Wärend er sich vom bisherigen Schlachtfeld wegbewegte feuerte er eine Pyroenergetische Kugel auf den Slayer und jagte ihm 5 der Kunai-Waffen und 2 der großen Shuriken-Waffen entgegen. Tao seiner Seits baute eine Energie-Kugel um seinen Mech auf und wich nach oben und wich so in erster Linie den Shuriken aus. Dann baute er Chaos-Schilde auf und schützte sich so vor den Strahlen-Kanonen der Kunai, wärend er sie mit einem Hagel aus Energie-Projektilen zerstörte. Zeitgleich wich er den Plasma-Kanonen der großen Shuriken aus und baute eine Quanten-Kugel um seinen Mech auf um die Photonen-Kanonen und Tachyon-Blaster des Phantoms abzublocken.
"Deine Zeit ist vorbei, Shiro." sagte Tao als er die Shuriken mit einem Feuerstrahl zerstörte und den Slayer kurz tarnte. "Die Emotionen machen dich schwach. Und genau deshalb bist du mit völlig chancenlos ausgeliefert." setzte er nach als er die Tarnung genau vor dem Phantom abschaltete und mit beiden Klingen zustach. Shiro schaffte es wie durch ein Wunder die Klingen mit den Schwertern zur Seite zu lenken, konnte aber nicht mehr verhindern, dass Tao einen Energiestoß aus nächster Nähe auf seinen Mech abfeuerte. Verzweifelt versuchte Shiro seinen Phantom noch abzufangen, aber letzten Endes krachte er trozdem in einen PAIN-Kreuzer.
"Du hättest sie zu mir zurück kehren lassen sollen. Dann hätte ich sie wohl am Leben gelassen. So werde ich jetzt zuerst dich, dann sie töten und ich werde es langsam tun, mit einer Freude, wie sie ein kleines Kind hat, wenn es einem Insekt die Beine ausreißt." lachte Tao wärend sein Slayer vor Shiro erschien.

Apophis wich einem weiteren Mantis zur Seite aus und rammte den Speer durch den Reaktorbereich, bevor er den Speer nach vorne richtete und eine rießige schwarze Kugel vor der Spitze aufbaute, die er auf einen SOUL-Kreuzer feuerte und das Schiff ohne größere Probleme zur Explosion brachte. Plötzlich stürmte ein Trupp Aeons von oben auf seinen Anubis herrab, wurde aber von den Strahlenkanonen von 3 Scissors durchschlagen, welche wiederrum von der Kyrogam-Kanone, einem gewaltigen giftgrünen Strahl, eines anderen Anubis einfach vaporisiert wurden. Der Sieg war für Apophis und seine Clans einfach sicher. Plötzlich fegte ein blau-weißer Energiestrahl um den kleinere rote Energiestrahlen rotierten an Apophis vorbei und trafen die Vulcano-Klasse hinter ihm. Das Schiff wurde einfach durchschlagen und verging in einer gewaltigen Explosion. Ähnlich erging es einer Horus-Klasse, die von der selben Waffe getroffen wurde. Apophis begann sich umzusehen und sah ihn, den neuen Mech-Prototypen. Er war groß für einen Mech, aber dennoch ergonomisch und schien als würde er aus einem Stück bestehen. Die Füße des Mechs waren im wesentlichen das einzige was wirklich groß und klobig zu sein schien. Die Hände hatten extrem lange klingenartige Finger, so dass man die Hände für Klauen halten konnte. Der Mech wirkte allgemein als hätte man ihn in eine rundliche Rüstung eingegossen und im genauen Kontrast stand der gewaltige Backpack, der nicht fast nur so groß war wie der ganze Mech selbst, sondern auch noch wirkte wie aus mehreren Teilen zusammen gebaut. Der Kopf des Mechs wirkte ebenfalls wie ein Gesichtsloses Rüstungsteil und hatte an der Seite 2 nach oben gebogene Hörner. Insgesamt kein Design, dass von SOUL stammen konnte. Und da der Mech keine Driver zu haben schien war für Apophis klar, dass es sich bei diesem Mech, dessen Bezeichnung "Stinger" lautete um das einzige handeln musste, was PAIN momentan vor dem Untergang rettete. Apophis ließ sich nicht allzulange Zeit und stürmte auf den Stinger zu. Als er jedoch mit dem Speer zustach, packte sein Gegner die Waffe und zertrennte sie mit einer Energie-Klinge.
"Du hättest besser verschwinden sollen, als wir es dir angeboten hatten." sagte Takeru, der wohl der Pilot des Stingers zu sein schien.
"Und ihr hättet uns den Planeten überlassen sollen, als wir es euch angeboten haben." antwortete Apophis als er eine Reihe kleiner schwarzer Projektile auf den Stinger feuerte und eine gewaltige orangene Kugel in der rechten Hand des Anubis aufbaute. Takeru baute einen Partikel-Schild auf und blockte die Projektile und wich der orangenen Kugel, dem Powerflamer, nach oben aus, wo er ein weiteres mal die selben Waffen abfeuerte, wie zuvor auf die Schiffe. Die Strahlen des Tarion, wie sie die Waffe nannten, trafen jedoch nur auf eine schwarze Schild-Kugel, bevor Apophis mit den Kyrogam-Strahlern feuerte und mit 2 Energie-Schwertern auf den Stinger zustürmte. Dieser aktivierte ein weiteres mal die Partikel-Schilde und transformierte beide Arme zu gewaltigen Klingengebilden mit denen er die Energie-Schwerter abblockte.
"Leute wie ihr dürfen niemals in den Besitz von Regierungsgewalt kommen." sagte Takeru als er den Anubis nach hinten schob und mit beiden Armen nacheinander zuschlug, wobei sie sich bei jedem Schlag um mindestens das doppelte verlängerten und nach Ende des Schlages wieder einfuhren. Alles was Apophis unternehmen konnte, war immer wieder die Schlägen abzublocken. "Wenn ihr das jemals tut, wird das Universum im Chaos versinken."
"Und was ist mit Leuten wie euch? Was ist mit eurem hochgepriesenen Führer? Es ist genauso Chaotisch." antwortete Apophis als er vollen Rückwärtsschub gab und mit unzähligen kleinen giftgrünen Projektilen feuerte. Den Kyrogam-Impulses. Takeru aktivierte ein weiteres mal die Partikel-Schilde, wärend der Backpack sich vor dem eigendlichen Mech zu einer gewaltigen Kanone transformierte. Als die Waffe abgefeuert wurde stellte sie sich als ein einziger gewaltiger rot-orangener, heterogener Energie-Strahl herraus um den mittelgroße grün-gelbe und kleine blaue Strahlen spiralförmig rotierten. Das Azeron war definitiv die bisher stärkste in Aktion gezeigte Waffe, die PAIN zur Verfügung stand und Apophis wusste, dass er schnell eine gute Idee brauchte um das lebend zu überstehen.

Drake sah sich weiterhin mit einer Chaos-Energiewelle konfrontiert, die er nicht abblocken konnte und auch nicht entkommen konnte. Damit war es nun wohl zu Ende. Plötzlich schob sich Kujiro mit seinem Mech von unten her in den Angriff und blockierte ihn indem er Schilde aus allen 3 Energieen aufbaute. Dann feuerte er alle Waffen, die seine Waffenplattform hergab auf den Darklord und zwang ihn so dazu sich mit einer Chaos-Energie-Kugel zu schützen.
"Hau ab und halt dich aus meinem Leben raus." sagte Kujiro hörtbar wütend.
"Ich habe dich geschaffen und deshalb gehörst du mir." sagte Kirk Black als er die Chaos-Schilde zu einer Chaos-Schockwelle erweiterte und mit unzähligen Chaos-Blitzen auf die beiden Reapers feuerte. "Du warst einst einer meiner Vielversprechensten Schüler. Du hast Befehle noch einfach ausgeführt. JETZT BIST DU NUR NOCH DRECK!!!" setzte Kirk nach als er einen Gravitonen-Ball auf Kujiro abfeuerte der schnell nach oben auswich. Der Gravitonen-Ball schlug stattdessen in eines der vielen undefinierbaren Piraten-Schiffe ein und zerquetschte es zu einem Schrottwürfel.
"Kujiro. Kombinations-Modus." rief Drake plötzlich.
"Wenn ich die Kontrolle habe." antwortete Kujiro und steuerte seinen Reaper über den von Drake. Dann begannen sich zunächst alle Teile des Backpacks zu lösen, wärend sich die beiden Mechs in jeweils 2 Teile eines doppelt so großen Mechs umtransformierten, die dann zusammengefügt wurden. Die Drohnen fügten sich derweilen ebenfalls zusammen und bildeten eine Art mechanischen Umhang für diesen kombinierten Mech, der nun tatsächlich von seiner Optik her an einen mechanischen Sensenmann errinnerte. Kirk Black schien das alles nicht im geringsten zu schockierten oder zu interessieren. Er blieb weiter an der ein und selben stellte stehen wärend der gewaltige kombinierte Reaper mit der Sense auf ihn zustürmte. Bereits beim ersten Schlag wich Krik nach hinten, wo er die Arme seines Darklords nach vorne richtete und einen gewaltigen Feuerstrahl auf den Reaper los ließ. Plötzlich aktivierte sich jedoch ein Chaos-Schild, groß genug um den gesamten Mech zu schützen und wärend die Schilde aufrecht erhalten blieben richtete der Reaper den noch freien Arm nach vorne aus und jagte dem Darklord eine Reihe blauer Energie-Blitze entgegen. Kirk Black schützte sich ein weiteres mal mit Chaos-Schilden und wich einer Feuerkugel nach hinten aus.
"So, genug gespielt." sagte er dann wärend die Flügel seines Mechs nach vorne klappten. Bevor Kujiro oder Drake verstanden hatten was vor sich ging startete bereits das Inferno aus allen nur möglichen Unterschiedlichen Angriffen die einem Mech wie dem Darklord möglich waren. Darunter alle möglichen Energie und Partikel-Projektile, -Strahlen und Blitze. Alles was die beiden tun konnten war alle Energie in die Driver zu leiten und Kugelschilde aus allen 2 Energiearten aufzubauen um sich zu schützen. Plötzlich brach Kirk seinen Angriff ab und stürmte stattdessen auf den Kombinierten Mech mit den Schwertern zu, wo er zu aller erst vertikal und dann einmal horizontal zuschlug. Mehrere Explosionen überzogen den Combined Reaper, bevor der Mech mit schwereren Schäden kontrolllos in das Wrack eines Kreuzer von SOUL krachte.
"Arg! Scheiße!" schrie Drake.
"Funktioniert noch irgendwas bei dir?" warf Kujiro schnell ein. Aber bevor Drake eine Antwort geben konnte tauchte der Darklord von oben herrab. Kirk Black lachte in die Kom-Anlage. Kein Wunder, bei seiner Überlegenheit.
"Was ist los mit dir, Kujiro? Du warst einmal mein bester Schüler und jetzt das? Ich sehe schon, ich hatte meine Zeit auf dich verschwendet. Vom ersten Moment an. Und deshalb werde ich nun im Namen des Universalen Imperiums euch beiden die Todesstrafe auferlegen. Lang lebe der Imperator." sagte er, bevor er eine Speerwaffe zog dessen Klinge sich plötzlich mit Energie durchsetzte und auf das 4 Fache der ursprünglichen Größe anwuchs. Dann stach Kirk zu, direkt in Richtung der Reaktor-Kammer des oberen Reapers. Es gab nun definitiv keinen Weg mehr das ganze zu überleben. Höchstens durch ein Wunder. Plötzlich brach Kirk seinen Angriff ab und wich einem Quanten-Projektil, sowie einem Puls-Werfer-Feuer nach oben aus, bevor er mit dem Speer das Buster-Schwert von Nathans Incubus abblockte und einem horizontalen Schlag nach hinten auswich, wo er auf einem weiteren Kreuzerwrack landete.
"Nicht so lange ich noch am Leben bin." sagte Nathan ruhig wärend er das Buster-Schwert des Incubus auf den Darklord richtete.

Katharina richtete direkt beide Klauen ihres Akumas auf den ersten Aeon-Trupp und feuerte mit beiden Green Sparks. Die gewaltigen Strahlen rissen alle Mechs in Stücke. Zeitgleich baute Thomas 2 Energie-Kugeln in beiden Händen seines Satanicas auf und rammte sie den ersten beiden Cerberus-Mechs ins Cockpit als diese sich näherten. Dann schloss er die beiden oberen Flügel und breitete sie schlagartig wieder aus, was dazu führte, dass plötzlich 2 Feuerstrahlen aus den Flügeln schossen und 2 weitere Cerberus-Mechs zerstörten. Katharina wich derweilen dem Buster-Schwert eines weiteren Aeon nach hinten aus, bevor sie nach oben stieß und gerade noch einer Energie-Kugel von einem Dragonforce entkam. Zeitgleich dazu richtete sie eine der beiden Klauen aus und feuerte mit mehreren Hadron-Strahlern auf die beiden Mechs, die sie zuvor angegriffen hatten. Wärend dessen transformierte der Rückenpanzer zu einer gewaltigen Kanone, welche am Zentrum des Akumas anngebracht wurde.
"Was hast du vor?" warf Thomas verwirrt ein.
"Sieh zu und lerne." antwortete Katharina ihm, wärend die Waffe auflud. Genau in diesem Moment wurde ein Torchbearer auf dieses Aufladen aufmerksam und nahm direkten Kurs auf den Akuma. Thomas reagierte schlagartig und transformierte die Schulterpanzer seines Mechs zu 2 Gattlingartigen Waffen. Die beiden Läufe begannen zu rotieren, wärend der Torchbearer bereits Pyrokinetische Krallen aufbaute. Plötzlich durchschlugen ihn mehrere rote Strahlen nacheinander und in sehr schneller Abfolge, so dass der Mech explodierte bevor er den Akuma erreichen konnte.
"Wie war das noch mit dem lernen?" fragte Thomas scherzhaft. Katharina gab keine Antwort darauf und feuerte lieber umgehend die Kanone ab, welche sich sehr bald als eine "Twilight Flame" herraus stellte. Die selbe gewaltige Waffe, wie sie die Blaze Luminous auch hatte, wenn auch in einer kleineren Form. Die beiden Strahlen fegten über alle Anstürmten Mechstaffeln von SOUL und auch einige Mechs von PAIN blieben nicht davon verschont, bevor sie sich aufteilten und ein Schlachtschiff der Draco-Klasse, sowie eine Arachnian-Fregatte einfach frontal genau in der Mitte durchschlugen. Thomas staunte nicht schlecht und es folgte nur ein Pfeifen als die beiden Schiffe in gewaltigen Lichtschauspielen explodierten. Katharina wollte gerade etwas sagen als sie plötzlich einer Dark-Matter-Kugel eines Anubis nach hinten auswich und den Speer mit einer Energie-Klinge abblockte. Als sie jedoch mit der Klaue zupacken wollte wich der Anubis nach hinten und baute eine weitere Dark-Matter-Kugel auf, vor der sich Katharina dieses mal mit einem Chaos-Schild schützte, bevor er mit einem schwarzen Strahl nachsetzte. Auch davor schützte der Chaos-Schild. Das Problematische an den Dark-Matter-Angriffen war jedoch vor allen, dass sie in der ewigen Schwärze des Weltalls nur sehr schwer auszumachen waren. Thomas wollte ihr gerade zu Hilfe eilen als ein Lucifer von oben mit einem Feuerschwert nach unten stürzte. Thomas wich nach hinten und blockte einen horizontalen Schlag mit seinem eigenen Schwert ab, bevor der Lucifer nach hinten wich und mit den Photonen-Kanonen feuerte.Thomas wich nun seiner Seits nach hinten und schützte sich mit Chaos-Schilden bevor er die Arme zu 2 relativ großen vielläufigen Waffen transformierte und den Lucifer damit unter Feuer nahm. Es handelte sich dabei um 2 kleine Versionen der "Main-Guns" wie sie die Reapers im Torso verbaut hatten, so dass nun Photonen-, Quanten- und Protonen-Projektile auf den Lucifer regneten und ihn zwangen sich mit einer Feuermauer zu verteidigen. Diese Gelegenheit nutzte Thomas um mit einem der Schwerter nach vorne zu stürmen und den Lucifer vertikal zu zerteilen. Plötzlich musste er jedoch einem weiteren Angriff, dieses mal von den Protonen-Emittern von 3 Messiahs und einem Fenrir, die von oben kamen, nach hinten ausweichen. Katharina wich derweilen einem weiteren Dark-Matter-Angriff des Anubis nach oben aus, wärend sie langsam die Rüstung von ihrem Akuma wegtransformierte und die eigendliche Form des Mechs zeigte. Die Rüstung nahm die Form eines sehr verziehrten Würfels an, der am Rücken des Akumas angebracht war. Wenig später blockte sie dem Schlag des Speers des Anubis mit der Hand ihres Akumas ab, wärend sich die 3 Totenschädelgebilde aufluden und sie als Pyro-Graviton-Waffen herrausstellten als sie abgefeuert wurden, welche die Form von brennenden Totenschädeln annahmen. Daher auch der Name der Waffe, "Flaming Skull". Beim Aufschlag bildeten sich 3 gewaltige Explosionen, die den Anubis einfach ohne weitere Probleme zerrissen und den unwissenden Thomas im ersten Moment schockierten. Zumindest so lange bis der Akuma unten aus der Explosion schoss und die Feinde mit denen Thomas gerade kämpfte mit Chaos-Blitzen unter Feuer nahm so einen nach dem anderen zerstörte.
"Erschreck mich nie wieder so!" schrie Thomas aus. Als er wieder zur eigendlichen Schlacht sah und feststellte, dass den beiden noch viel Arbeit bevor stand. Zumindest blieb die Blaze Luminous durch die Arbeit der beiden einiger Maßen von Mech-Angriffen verschont. Ähnliches galt auch für die Ethernal Darkness.

Nathan wich in genau diesem Moment einem gewaltigen Energie-Strahl nach oben aus, der nun stattdessen das Kreuzerwrack hinter dem Incubus zerfetzte. Dann feuerte er mit den Puls-Werfern auf den Darklord, wärend er seitlich um den Feindmech kreiste. Kirk schützte sich mit weiteren Chaos-Schilden und jagte Nathan eine Feuerkugel entgegen. Als Nathan sie jedoch mit einem Pyroenergetischen Schild abblockte zeigte sich, dass Kirk eine Graviton-Kugel mit Pyrokinetischen Flammen umhüllt hatte, was Nathan in weitere Schwierigkeiten brachte. Schnell versuchte er nach oben auszuweichen, konnte aber nicht mehr verhintern, dass der unter Teil des Beins des Incubus von der Graviton-Kugel getroffen und einfach abgerissen wurde. Wärend Nathan noch schockiert war stürmte Kirk nach vorne und holte zu 2 Schwertschlägen aus. Nathan führte schnell beide Buster-Schwerter zusammen und schleuderte 2 Pyroenergetische Kugeln, die er zwichen ihnen aufgebaut hatte auf den Darklord. Kirk baute für einen kurzen Moment Chaos-Schilde auf und schützte sich so, bevor er mit beiden Schwertern vertikal zuschlug. Nathan hielt schnell sein Buster-Schwert dazwichen und wich weiter nach hinten, so lange bis er mit dem einen noch übrigen Bein des Incubus hinten auf ein Schlachtschiffwrack traf und nun den Halt nutzte um den Darklord nach hinten wegzuschleudern.
"Es wird dir eine Lehre sein mich bei den Angelegenheiten mit meinen Besitztümern zu stöhren." sagte Kirk als er die vielen kleinen Klingenausläufer abtrennte. Jede einzellne davon stellte sich als eine Drohne herraus und wärend Kirk die Handfläche seines Mechs nach oben richtete, formierten sie die Drohnen darüber, wo sie scheinbar den Aufladevorgang der heterogenen Kugel aus allen 5 Driver-Elementen, die der Darklord zur gleichen Zeit einsetzen konnte, kontrollierten.
"Menschen gehören niemandem. Sie haben selbst zu entscheiden welcher Seite sie sich anschließen." sagte Nathan, wärend er nach oben wich und die Prisma-Kanone auflud.
"Was mir gehört entscheide alleine ich. DENN ICH HABE DIE MACHT DAZU!!!" schrie Kirk als er mit der Kugel, welche nun einen Radius hatte, welcher der Größe seines Mechs entsprach, feuerte. Nathan wich weiter nach oben und dann nach links. Es fehlte nicht viel bevor ihn die Kugel getroffen hätte. Aber sie verfehlte den Incubus und krachte stattdessen in einen Dreadnought von PAIN, wo sie zunächst das Schiff schlagartig zusammen quetschte und dann in einem gewaltigen Lichtblitz explodieren ließ.
"Träum weiter." sagte Nathan als er die Prisma-Kanone abfeuerte. Der gewaltige rote Strahl fegte einfach über den Darklord hinweg und riss ein Kreuzerwrack mit einer größeren Explosion in kleine Stücke. Einen solchen Treffer konnten selbst die Mechs von Kanes Firma nicht überstehen dachte Nathan sich, bevor er Kirks Stimme in die Kom-Anlage lachen hörte. Schockiert sah er genauer hin und stellte fest, dass der Darklord nicht den geringsten Schaden davon getragen hatte. Er hatte sich mit einer Defensiv-Maßnahme geschützt, die bereits unter dem Namen "Wings of Ethernity" bekannt war.
"Diese lächerlichen Spielzeugkanonen sind nichts gegen das was ich auffahren kann." lachte Kirk weiter, wärend sich die Flügel öffnen und der Darklord sehr plötzlich mit dem Speer auf den Incubus zustürmte. "Und jetzt geh mir aus dem Weg." sagte Kirk als er zustach und dabei auf das Cockpit des Incubus zielte. Nathan schlug den Speer plötzlich mit seinem Busterschwert zur Seite und stach mit dem anderen zu, was Kirk dazu zwang schnell nach hinten aus der Reichweite zu flüchten. Zeitgleich baute er eine Chaos-Energie-Kugel auf und jagte sie dem Incubus entgegen. Nathan seiner Seits wich nach oben aus und richtete die beiden Schulter-Kanonen des Incubus aus und verwendete sie als Graviton-Kanonen. "Du willst es einfach nicht lernen oder?" sagte Kirk als er die Graviton-Projektile mit 2 eigenen kollabieren ließ und schlagartig auf den Incubus zustürmte.
"Dass du ein Arrogantes Stück Scheiße bist?" warf Nathan dann ein als er den Speer abblockte und weiter nach hinten wich. "Das weiß ich seit unser Kampf begonnen hat." sagte Nathan als er einen Chaos-Energie-Ball auf den Darklord abfeuerte, der sich wiederrum mit den "Wings of Ethernity" schützte und alle Drohnen wieder startete. Dieses mal erfüllten sie jedoch die Aufgaben normaler Drohnen und griffen den Incubus direkt mit Energie-Blitzen oder Feuerstrahlen an. Nathan schützte sich schnell mit Chaos-Schilden und feuerte die Prisma-Kanone ab bevor sich die Drohnenformation aufteilen konnte und vernichtete sie alle mit einem Schuss. Dabei war ihm jedoch der Darklord selbst entgangen, der diese Chance nutzte und nach vorme stürmte, wo er mit einem der beiden Schwerter von unten nach oben zuschlug und zeitgleich mit dem Speer zustach.

Kapitel 42 - Die Schlacht um Baldur Teil 4:

Shiro verstand es nicht. Woher kamen diese Kräfte, die er soeben mobilisiert hatte? Waren sie durch Taos Worte freigesetzt worden? Er hasste ihn. Er hasste Tao aus tiefstem Herzen für alles was er Aimi angetan hatte, nur um ihn als Schüler zu bekommen. Von allen Qualen die Shiro und Aimi bei seinem Training durchstehen mussten ganz zu schweigen. Shiro wusste noch gut, wie Tao die damals noch sehr kleine Aimi gezwungen hatte durch Feuer zu gehen, oder als er sie zwang als sie gerade dabei war ein paar Freunde zu finden, eben diese Freunde zu töten.
"Ich werde eine Menge Spaß haben mit Aimi." fügte Tao noch an, wärend er an beiden Armen seines Mechs 2 Klingen ausfuhr und sie mit Chaos-Energie auflud. Dann stach er lachend zu. Shiro packte die Arme des Slayers und schob das Fahrzeug schnell nach hinten weg, bevor er dann schnell nach oben wich und einer schneidenten Chaos-Energiewelle entkam, wenn auch nur sehr knapp. Die gewaltige Energiewelle zersägte das PAIN-Schiff ohne weitere Probleme und auch eins von SOUL, dass sich dahinter befand. Dann aktivierte Shiro schnell die Tarnung und deaktivierte sie hinter dem Slayer wieder, der das Schwert einfach mit einer Klinge abblockte und horizontal zuschlug, womit er dem Phantom beide Beine abtrennte. Shiro wich schnell nach hinten.
"Ich werde nicht zulassen dass du Aimi etwas tust!" schrie Shiro plötzlich als er 2 Pyroenergetische Strahlen auf den Slayer abfeuerte und einen von dessen Schlägen mit den Schwertern abblockte. Tao wich plötzlich nach hinten und schlug von unten nach oben zu, wodurch er den linken Arm des Phantoms abtrennte. Shiro wich ein weiteres mal nach hinten, wo er plötzlich eines der anderen großen Shuriken zog. Langsam bildeten sich blaue pyroenergetische Flammen um die Waffe. Als er sie jedoch einsetzen wollte war der Slayer verschwunden. Als Shiro den Phantom umdrehte enttarnte sich der Slayer plötzlich genau dahinter und Tao stach mit einer der Klingen zu. Dabei traf er einmal genau durch das Cockpit. Shiro schrie einmal laut auf vor Schmerzen, wärend Blut an die hintere, vordere und linke Cockpit-Wand spritzte.
"Du willst die kleine Aimi schützen? Du kannst dich nicht einmal selbst beschützen." lachte Tao durch die Kom-Anlage. Shiro kämpfte weiter gegen die Schmerzen an. So wie es sich anfühlte, hatte er wahrscheinlich nicht mehr allzu lange zu leben. Und Tao würde nun dafür sorgen, dass Shiro mit seiner Vermutung recht haben würde. Dieser setzte gerade die Klinge an den Reaktor-Bereich des Phantoms. Shiro kam es vor als würde das alles in Zeitlupe geschehen. "Du warst ein guter Schüler Shiro, aber die Emotionen haben dich zerstört. Emotionen für ein schwächliches, kleines Mädchen. Sie dir an was sie erreicht hat als sie bei mir war und jetzt sie dir an was du aus ihr gemacht hast. Und jetzt sag mir mit vollem ernst ob du die Kleine tatsächlich besser gebrauchen kannst als ich?" sprach Tao nun völlig ruhig, da er sich seines Sieges sicher war.
"Gebrauchen?" warf Shiro schockiert, wenn auch schwach ein.
"Im Namen des Imperators werde ich nun mit sofortiger Wirkung das Todesurteil ausführen." sagte Tao wärend er den letzten Schlag vorbereitete. Shiro hatte sich längst mit dem Ende abgefunden. Aber er wollte nicht einfach so gehen. Er konnte nicht zulassen, dass Tao bei Aimi weiter machen würde. Er dachte an sie. Wie sie damals gewesen war, als kleines Kind, lange bevor sie AIR beigetreten war. Er dachte ein weiteres mal an alle Qualen, die Tao ihr zugefügt hatte. An ihre Gesichtsausdrücke als sie durch das Feuer gehen musste und an die Tränen als er sie zwang ihre Freunde zu töten. Shiro öffnete sie Augen wieder und führte beinahe aus Reflex einen Schlag mit dem immer noch pyroenergetisch aufgeladenen Shuriken nach hinten aus. Tao sah sich gezwungen den Angriff abzubrechen und nach hinten auszuweichen.
"Du wirst Aimi keine Schmerzen zufügen. Egal auf welche Art. Das wirst du nicht mehr können, so lange ich sie beschütze." sagte Shiro wärend er einigen Quantenstrahlen zur Seite auswich.
"Netter Versuch Shiro. Aber du kannst das Schicksal nicht aufhalten." lachte Tao als plötzlich der gesamte Slayer blau leuchtete und in alle Richtungen mit Energie-Sicheln feuerte. Shiro stürmte weiter vor, wärend er immer wieder nach links, rechts und vertikal auswich.
"Ich werde Aimi beschützen." sprach Shiro weiter als er ausholte um das Shuriken zu werfen. "Denn es ist ein Versprechen." sagte er weiter wärend das Shuriken nun direkt auf den Slayer zu flog und sich dabei so schnell drehte, dass man es für eine Kreissäge halten könnte. Alles was Tao noch herraus brachte war ein "Oh" bevor die Waffe vertikal in den Slayer einschlug. Plötzlich riss die Cockpitfront auf und das Shuriken drang langsam aber sicher wie ein Sägeblatt weiter ins Innere vor. Tao schrie noch einen Angstschrei aus, bevor er langsam und unter weiteren Schmerzensschreien von den Klingen vertikal zersägt wurde. Blut bespritzte dabei das gesamte Cockpit, Hirnmasse quoll vorne aus dem Schädel und Gedärme schwebten durch den Raum bevor endlich die Pyroenergetische Aufladung des Shurikens zum Tragen kam und es zusammen mit dem Mech zur Explosion brachte. Shiro genoss den Anblick noch und aktivierte dann das Tarnsystem wieder um sich in Ruhe seiner Verletzung zu widmen. Es handelte sich offensichtlich nur um einen Stich mitten durch die Schulter. Das genügte jedoch völlig um Shiro schwere Schmerzen zu verursachen. Das Cockpit hatte sich ebenfalls durch automatisch freigesetzte Dichtungsmittel wieder selbst repariert um eine Dekomprimierung zu verhindern. Schnell riss Shiro sich die Stoffmaskierung aus dem Gesicht und nutzte sie um sich das Blut zur Verletzung abzuschnüren. Es war noch ein langer Weg zurück zur Basis, aber er war sich sicher, dass er das schaffen konnte. Irgendwie.

Jakob wartete immer noch auf das Laden der neuen Raketen-Waffen. Wärend dessen feuerte die Ethernal Darkness mit beiden Prisma-Kanonen und traf dabei einen Avatar genau am Reaktor, so dass der Titan in mehreren Feuerbällen und Schockwellen verging. Plötzlich tauchte eine Ra-Klasse von oben herrab und griff die Ethernal Darkness mit mehreren Power-Flamern an, so dass unzählige gewaltige Kugel-Projektile in die Schilde der Darkness einschlugen und sie dauerhaft zum Aufblitzen brachten. Die Darkness begann mit Energie- und Feuer-Bällen Gegenfeuer zu geben, aber es schien lediglich an der seltsamen goldenen Paanzerung des Feind-Schiffes abzuprallen. Plötzlich begann das besagte Feinschiff mit schwarzen Blitzen aus den Flügelspitzen zu feuern, welche die Darkness ohne weitere Probleme durchschlugen und 2 gewaltige Löcher in das flache Schiff rissen. In diesem Moment schlugen plötzlich mehrere Hadron-Projektile von der Blaze Luminous in die Ra-Klasse ein, richten aber ebenfalls keinen Schaden an. Der Titan vom Apophis-Clan nahm weiter die Ethernal Darkness nun mit Kyrogam-Strahlern und ähnlichen Strahlen aus Dunkler Materie unter Feuer. Immer wieder rissen die Strahlen ganze Teile aus der Darkness. Das Schiff war völlig chancenlos gegen die Ra-Klasse des Apophis-Piratenclans. Wärend dieser gerade einen weiteren Angriff vorbereitete, fuhren an der Blaze Luminous 2 gewaltige Kanonen an der Ober- und Unterseite aus, die sich als Transphasenkanonen herrausstellten. Die farblosen Strahlen, die ebenso schwer wahrzunehmen waren wie die Dark-Matter-Waffen des Apophis-Clans, fegten einfach über die Ra-Klasse hinweg und zerrissen das Schiff ohne weitere Probleme. Plötzlich schlug jedoch ein Plasma-Projektil direkt neben die Brücke der Ethernal Darkness ein und drohte sie vom Rest des Schiffes zu trennen. Die Schilde des Titanen waren am Ende. Kein Wunder, denn sie waren nur ein Viertel so stark wie die der Blaze Luminous. Wenn jetzt die richtige Waffe treffen würde, wäre das auch das Ende der Ethernal Darkness und damit der Ausgangsbasis für den gesamten Guerillia-Wiederstand. Jakob sah sich die weitere Schlachtsituation an. SOUL wurde vernichtend geschlagen, aber auch die Schiffe die er selbst konstruiert hatte, konnten den PAIN-Titanen nicht gefährlich werden, von denen des Apophis-Clans ganz zu schweigen. Es gab nur noch einen sinnvollen Befehl, den Jakob nun erteilen konnte.
"Nachricht an alle Verbündeten. Wir ziehen uns zurück. Bereitet den letzten Schlag vor um unseren Rückzug zu decken." sagte Jakob erstaunlich ruhig für seine Zwecke, wärend die Ethernal Darkness bereits eine Wende ausführte und sich von der Schlacht entfernte.

Wie durch ein wunder bemerkte Nathan gerade noch rechtzeitig die Angriffe von Kirk und schaffte es so mit Hilfe der beiden Triebwerke nach oben auszuweichen. Dort richtete er die beiden Kanonen dann auf den Darklord und feuerte sie als Vaporatoren ab. Ein weiteres mal schützte sich Kirk Black mit Chaos-Schilden, bevor er mit einer pyroenergetischen Kugel auf den Incubus feuerte. Nathan wich zwar zur Seite aus, aber konnte nicht verhindern, dass der linke Arm seines Mechs getroffen wurde. Schnell trennte er das Rüstungsteil ab und ließ es einfach explodieren, bevor er mit allen Puls-Werfern feuerte. In der Bewegung baute Kirk eine Energiekugel zum Schutz auf und schlug mit dem Schwert vertikal nach oben zu. Nathan wicb schnell nach hinten und blockte anschließend Speer und Schwert mit seinen eigenen Busterschwertern ab.
"Sieh es ein, Nathan Tate. Dieser Mech ist aus der selben Technologie gebaut wie dein eigener. Nur viel weiter entwickelt. Du wirst mich niemals besiegen können." sagte Kirk als er den Incubus nach hinten stieß und mit einem Gravitonen-Ball feuerte. Als dieser sein Ziel verfehlte setzte Kirk mit einem Feuerstrahl nach.
"Kein Mech ist unzerstörbar. Auch deiner nicht." sagte Nathan als er einem Energie-Strahl auswich und dann mit beiden Buster-Schwertern zuschlug, aber nur auf Speer und Schwert des Darklords traf. Dann stieß er den Darklord nach hinten und bereitete einen Angriff aus allen 3 Energieen des Tripple-Drivers vor, aber Kirk sah darin seine Chance und schlug mit dem Schwert zu, wodurch er den rechten Arm des Incubus mitsamt Schwert abtrennte. Nathan seiner Seits wich schnell nach hinten und entkam der Explosion seines Energieballs nur sehr knapp. Durch die Explosion stürmte nun Kirk Black, der ein weiteres mal mit dem Speer zustach. Nathan blockte mit dem Buster-Schwert und feuerte die beiden Kanonen auf den Schultern als Graviton-Kanonen ab.
"Du lernst es niemals oder? Der Imperator hat mich mit einem unzerstörbaren Mech ausgestattet." lachte Kirk als er die Wings of Ethernity verwendete um sich zu schützen und anschließend das selbe Inferno aus allen 5 Driver-Elementen auf den Incubus los ließ, dass er auch auf Kujiro und Drake losgelassen hatte. Nathan schützte sich mit Schilden aus allen 3 Driverelementen die ihm möglich waren. Dennoch war die Belastung gewaltig und es war fraglich ob sein Incubus dem lange stand halten konnte. Plötzlich stoppte der Hagel und anstelle dessen stürmte der Darklord nun wieder nach