[FB21] Life!

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Tom
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[FB21] Life!

Beitrag von Tom » So 11. Mai 2014, 12:05

Life!

Outing

Norbert Brown kam wie jeden Tag so um 16:00 Uhr von seiner Arbeit nach Hause. Noch ahnte er nicht, was sich im späteren Verlauf des Tages ereignen würde. Eigentlich war es durch seine strenge Erziehung undenkbar für ihn.

„Na, was war heute los ?“ fragte ihn Christa, seine Frau und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Nichts besonderes. Wie immer.“ Er grinste, zog sie an sich heran und gab ihr einen Zungenkuss, den sie erwiderte. Christa legte ihre beiden Arme um seinen Hals, während Norbert sie an ihrer Hüfte mit beiden Händen hielt. „Muss das hier sein ?“ Beide schraken auf und drehten sich der Stimme zu. Es waren John und Jane, ihre beiden sechzehn-jährigen Kinder. Um genau zu sein: zweieiige Zwillinge. Sie lehnten am hölzernen Türrahmen zwischen Wohnzimmer und Küche. „Ja, muss es.“ Lächelte ihre Mutter und machte sich ihr dunkelblondes Haar zurecht, während sich ihr Vater durch seine kurzen dunkelbraunen Haare fuhr. Christa ging an den Holz-Herd, um das schon verdampfende Wasser wegzustellen und alles für das Abendessen vorzubereiten. Norbert konnte es natürlich nicht abwarten und naschte vom Kartoffelsalat, was ihm sofort eine liebevolle Rüge seiner Frau anbrachte. Danach zog er sein seiden-braunes Jackett aus und hing ihn über den Essstuhl. John und Jane kotzte das Liebesgetue ihrer Eltern natürlich voll an. Ätzend, dachten beide gleichzeitig. Sie gingen zum Kühlschrank und holten nahmen sich jeweils eine eisgekühlte Cola heraus. Ein Außenstehender, der alle vier betrachten würde, würde wohl von der Ähnlichkeit verblüfft sein, die die Kinder mit den Eltern haben.

Christa wollte dem Hasen-Braten noch den letzten Schliff verpassen, verzog aber leicht das Gesicht, als sie eine Zutat nicht fand und meinte leicht verärgert: „Ich hab` doch glatt vergessen einige Gewürze zu kaufen.“ Norbert wollte schon etwas sagen, aber da klingelte sein Handy. „Johnson. … Natürlich, bin schon unterwegs.“ Norbert sah seine Frau an und lächelte leicht. „Der Chef. … Ich hab` was im Büro vergessen. Ich kann dich bis zum Supermarkt mitnehmen. Dauert eh nicht lange.“ „Gut. Ich hol nur schnell meine Jacke und mein Portmonee.“ Kaum fünf Minuten später fuhr auch schon ein schwarzes Sportcabriolet der orangen Sonne entgegen, die sich langsam anschickte unterzugehen. Jane und John sahen sich mit verstohlenen Blicken an, tranken ihre Flaschen leer und gingen an`s Werk. Beide wussten bis ihre Eltern in der Stadt waren, würde es ungefähr eine halbe Stunde dauern und der Rückweg würde auch noch mal so lange dauern. Bis ihr Vater bei seiner Firma war und sein Zeug geholt hatte, sowie ihre Mutter die Gewürze eingekauft hatte, würde ungefähr auch noch mal eine halbe Stunde dauern. Sie hatten also schätzungsweise eineinhalb Stunden Zeit und diese wollten sie auch nutzen.

„Ach verdammt.“ Entfuhr es Norbert, während er kurz vor der Auffahrt zur Bundesstrasse stand. „Was ?“ Wollte natürlich Christa wissen. „Ich hab` mein Jackett zu Hause liegen lassen und darin befindet sich die Sicherheitskarte für die Firma. Ohne sie kann ich nicht in`s Gebäude rein.“ „Oh. Dann kehr schnell um, noch ist Zeit.“ Gesagt, getan. Seit der Abfahrt war nicht ganz eine viertel Stunde vergangen. Da es langsam frisch wurde, drückte Norbert auf einen Knopf und das Dach schloss sich automatisch. Nachdem er den Wagen auf der Straße gehalten hatte, stieg er aus und ging schnellen Schrittes auf das Einfamilien-Haus zu. Christa wollte derweil im Auto warten. Als Norbert die Haustüre aufsperrte, die direkt in die Küche führte, konnte er sich nicht mehr bewegen und starrte mit großen Augen auf die Zwillinge. John lag nackt am Boden und Jane saß ebenfalls nackt direkt auf ihn. Sie waren gerade voll dabei wilden Sex zu haben !

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Re: [EX16] Life!

Beitrag von Tom » So 11. Mai 2014, 12:05

Shocking

Melanie Johnson wartete schon ungeduldig auf ihren Freund, in der gemeinsamen Wohnung. Doch das was heute passieren wird, konnte sie sich nicht in ihren schlimmsten Alpträumen vorstellen.

Chris kam an diesem Tag ziemlich spät nach Hause, es war bereits dunkel draußen. An der Art und Weise, wie er schon mit seinem Auto heranfuhr und dann die Treppe hinauf zur Wohnung ging, erkannte sie schon, dass er nicht gerade gute Laune hatte. Sie stand im Türrahmen des Wohnzimmers, als er hereinkam und die Tür hinter sich zuschlug. Ohne auf sie zu achten ging er den dunklen kahlen Flur hinunter und bog dann links in die Küche ein. Dort krachte es, als er seine Arbeitsmappe auf den hölzernen Tisch wuchtete. Besorgt ging Melanie zu ihm und fragte was vorgefallen sei. Ohne ein Wort entblößte er seinen Oberkörper und ging auf die Schublade zu, wo das Besteck aufbewahrt wurde. Er holte ein scharfes, glattes Silbermesser heraus und sagte zu seiner Freundin: „Ich denke, die Welt ist ohne mich besser dran.“ Er setzte sich das Messer an die Pulsschlagader des linken Arms. Erschrocken über diese Worte konnte Melanie zuerst nichts sagen, schrie aber dann will auf. „Du kannst doch nicht …“ Natürlich konnte er. Das einzige was ihn noch am Leben erhielt, war Melanie, doch irgendwie konnte er das in dieser Situation nicht realisieren. „Tu das bitte nicht ! Ich liebe dich doch !“ „Ach, tust du das wirklich ?“ Chris war irgendwie von Sinnen. „Mach doch die Augen auf !“ „Alle haben mich enttäuscht ! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis du das auch tust.“ „Wie ? Sag das noch einmal und ich platze vor Wut ! … Dich enttäuschen ? Denk doch mal positiv, manchmal wurdest du enttäuscht, aber überwiegt nicht das Schöne ? Du hast doch sicher viel erlebt, was dir Freude gemacht hat und wenn`s mal bergab geht, dann ist es halt so, aber es geht auch wieder hinauf. Braucht nur seine Zeit !“ „Wenn du meinst …“ Melanie hoffte darauf, dass Chris das Messer weglegen würde, doch das tat er nicht. Er spielte damit. Was allemal besser war, als das er sich es an die Pulsadern hielt. „Ach komm schon, Chris … lass dich nicht so hängen. Willst mir erzählen, was passiert ist ?“ „Nicht wirklich.“ „Mach ja nichts unüberlegtes, ja ?“ Melanies Gesicht wirkte äußerst besorgt. „Das könnte ich nicht verkraften. Pass verdammt noch mal auf dich auf ! Du bist so beliebt bei deinen Mitmenschen und hast einen sehr guten Charakter. Gib dich bitte nicht auf !“ „Wer soll mich schon mögen ?“ „Ich. Deine Kollegen. Unsere Familien. Deine Freunde.“ „Kann schon sein.“ „Nicht >kann schon sein<. Gib`s zu, du bist beliebt.“ „Nein.“ „Doch … Wieso willst du es dir nicht eingestehen ?“ Ohne Melanie auch nur eines Blickes zu würdigen setze Chris das Messer wieder an die Pulsschlagader. „NEIN !!!“ schrie Melanie auf, wollte allerdings nichts machen, da sie zu große Angst davor hatte, dass sich ihr Freund was antun würde. „Verdammt noch mal - mach das ja nicht. Ich brauche dich und viele andere auch. Wenn du das machst, dann folg ich dir. Verdammt noch mal … sag doch was ! Nein bitte nicht.“ Melanie fing an zu weinen. „Komm schon - bitte.“ Sie sah, dass er das Messer langsam zu sich zog. Die Haut wurde etwas rötlicher und dann kam schon das erste Blut zum Vorschein. „Bring dich bitte nicht um !!! TU VERDAMMT NOCH MAL DAS MESSER WEG !!! “ „Mir ist schlecht.“ Sagte Chris, aber was er damit meinte, blieb Melanie verschlossen. „Idiot! Was denkst du dir eigentlich ? Uns alle so im stich zu lassen ? Am meisten dich selbst. Du flüchtest in den Tod … findest du nicht, dass das feige ist ? Vor dem Leben davon zu laufen ? Leg das Messer weg !“ Chris schmiss das Messer in das Waschbecken und umarmte Melanie. Einem Nervenzusammenbruch nahe, klappte er zusammen und fing in ihren Armen an zu weinen.

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Re: [EX16] Life!

Beitrag von Tom » So 11. Mai 2014, 12:05

Man & Woman

Ism Al-Tabari war geil. Er brauchte es – unbedingt und seine Lebensgefährtin, Kunya Al-Maswardi, sollte es ihm besorgen. Doch wie immer wollte Kunya ein romantisch-erotisches Vorspiel haben.

Ism gab seiner Lebensgefährtin einen langen Zungenkuss und massierte ihr gleichzeitig den Rücken. Kunya hingegen massierte ihrem Lebensgefährten den Oberkörper. Beide blickten sich gegenseitig in ihre braunen Augen und lächelten. Als der Blick von Ism auf die Brüste von Kunya ging wuschelte sie ihm durch seine lange schwarzen Haare, was er ebenfalls bei ihr tat. Dann legte Kunya ihre beiden Arme um Ism`s Schulter und küsste ihn zärtlich, was dieser augenscheinlich genoss. Langsam drückte er sie an sich heran und beide wurden langsam heiß. Als Ism über ihren Körper fuhr fing Kunya an wie eine Katze zu schnurren. Während er ihre Brüste massierte, massierte sie ihm die Schultern. Worauf er ihr einen Kuss an den Hals gab und ihr in den Nacken hauchte. Eine wohlige Gänsehaut durchfuhr Kunya und sie kuschelte sich an ihren Labensgefährten. Beide zogen sich dann gegenseitig die Oberbekleidung aus und drückten ihre Körper aneinander. Ism streichelte über die Wange von Kunya und fuhr mit seinem rechten Zeigefinger über ihre Lippen. Sie erwiderte das, indem sie ihr Hände an seinen Po legte und ihn streichelte. Langsam küsste sich Ism von Kunya`s Hals hinunter zu ihren Brüsten und leckte ihre Nippel mit seiner Zunge, die daraufhin schnell hart wurden. Kunya warf ihre langen dunkelbraunen Haare in ihren Rücken und ließ sich das gefallen. Sie riss ihre Augen weit auf, als er sich langsam über ihren Bauchnabel zu ihrer Vagina runter küsste. Mit sehr erotischen Gefühlen verbunden zogen sie sich gegenseitig aus. In ihrer nackten Prachtheit begann Ism Kunya`s Vagina zu küssen und lecken. Ihr entrann ein leises Stöhnen und presste seinen Kopf in ihre Intimzone, was sie sehr erregte. Mit seinen Händen hielt er ihren Hintern und massierte ihn. Langsam feucht werdend fuhr Kunya mit ihrer Zunge über Ism`s Körper hinunter zu seinem Penis. Zuerst massierte sie ihn nur mit beiden Händen, dann begann sie vorsichtig mit ihrer Zunge an seiner Eichel zu lecken. Schließlich überwand sie sich und nahm seinen Penis in den Mund. Ihm einen blasend fing nun er an zu stöhnen und hielt ihren Kopf fest. Beide legten sich nun auf den nachtblauen Teppichboden und gingen in die Position 69. Während sie ihm einen blies, leckte er ihre Vagina. Ihre Körper gegeneinander reibend spürten beide, wie der Körper des anderen immer heißer wurde. Mit lautem Stöhnen wollte Kunya den Penis ihres Lebensgefährten in sich spüren. Als hätte er gerade darauf gewartet steckte er ihr seine geballte Männlichkeit in ihren engen Hintern. Sie schrie auf, dass das das falsche Loch sei, doch grinsend überhörte Ism das. Laut stöhnend griff Kunya um sich, bis sie den Hintern ihres Lebensgefährten erwischt hatte. Irgendwie gefiel es ihr doch, denn sie presste sich förmlich gegen Ism. Sie schrie schon, als ihr Lebensgefährte seinen rechten Zeigefinger in ihre Vagina schob und anfing sie an ihrem G-Punkt zu fingern. Mit seiner linken Hand massierte er ihre Brüste und küsste sie in den Nacken. Als beiden langsam die Puste ausging, zog Ism seinen Penis aus ihrem Po und etwas Sperma lief heraus. Sich auf den Rücken legend hob Ism Kunya an ihrer Talje hoch. Sie nahm seinen Penis in die Hand und führte ihn langsam in ihre Vagina hinein. Wild reitend stöhnten beide das ganze Haus zusammen. Da passierte was passieren musste – beide kamen sie endgültig und hatten ihre Höhepunkte. Doch anstatt aufzuhören wippten beide weiter. Die Intimflüssigkeiten beider floss aus ihnen heraus, als sie sich trennten. Schwer atmend gaben sie sich gegenseitig einen Zungenkuss und massierten sich an ganzen Körper weiter. Keiner von beiden wollte dem anderen die Gelegenheit geben sich auszuruhen.

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Re: [EX16] Life!

Beitrag von Tom » So 11. Mai 2014, 12:05

Woman & Woman

Akemi Ren und Ai Bijin wollten es, schon den ganzen Tag über dachten sie an den jeweils anderen. Die beiden einundzwanzig-jährigen Frauen lebten seit ihrer Volljährigkeit zusammen und hassten lange Vorspiele.

Akemi und Ai verschlangen ihre Zungen im Mund des anderen ineinander, während sie ihre nackten Körper gegeneinander rieben. Ohne auch nur eine Sekunde lang sich vom anderen zu lösen glitten ihre Finger in die Intimzone des anderen und fingen and dort zu reiben. Die Finger der anderen Hand drangen langsam in den Po des anderen ein. Beide presste sie ihre Brüste gegeneinander, dass ihnen heiß wurde. Akemi legte sich auf das liebesrote Bett und sah zu, wie Ai einen Vibrator nahm. Die Beine spreizend fühlte sie, wie der Vibrator in ihre Vagina eindrang und dann seine Arbeit aufnahm. Sie legte die Beine um Ai und massierte deren Brüste, während diese es ihr besorgte. Einen zweiten Vibrator nehmend steckte Akemi ihn in den Po von Ai, die daraufhin die Nippel von Akemi anknabberte. Ihre beiden Körper wallten unter den Gefühlen auf. Sich hingebend legten sie sich auf den jeweils anderen und leckten sich gegenseitig die Vagina. Als sie richtig feucht waren und ihre Clitoris anfing steif zu werden, spreizten beide ihre Beine und führten ihre Vaginas aneinander. Lautes Stöhnen und Schreien durchhallte die ganze Wohnung und wilde Blicke trafen einander. Ihre Körper verbiegend küssten sie sich. Sie pressten ihre Brüste gegeneinander und wurden am ganzen Körper ganz nass. Ihre Hände fuhren zum Po und der Vagina des jeweils anderen und massierten sich gegenseitig. Angewidert an Männer denkend drückte sie sich gegenseitig die Vagina an den Po; versuchend ihre Clitoris in den anderen zu bringen. Kommend tranken Akemi und Ai die Intimflüssigkeit des jeweils anderen.

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Re: [EX16] Life!

Beitrag von Tom » So 11. Mai 2014, 12:06

Psycho

Branko Yurasha hatte sich nichts zu Schulden kommen lassen. Er hatte seine privaten Ziele immer der Firma untergeordnet, doch das wurde zum Schluss mit den Füssen getreten. Er war arbeitslos geworden. Fünfzig lange Jahre hat er sich an die Regeln gehalten … und nun ? Nun würden sie es bereuen !

Branko Yurasha, 65 Jahre alt, fuhr mit seinem über vierzig Jahre alten Skôda die stark beschädigte Landstraße hinunter und der Wind wehte durch sein lichter werdendes kurzes graues Haar. Heute würde er seinen Vorgesetzten die Meinung sagen. Er hatte es sich schon oft vorgenommen, doch erst heute hatte er seinen ganzen Mut zusammen genommen. Er bog langsam in den Parkplatz seiner Firma ein und stellte seinen Wagen direkt vor den Eingang. Es war zwar Verboten, aber das interessierte ihn nicht. Er sah nach oben und die verspiegelten Fenster blendeten ihn, da die Mittagssonne auf sie herunter brannte. In der Eingangshalle sprang ihm auch schon das Firmenlogo entgegen: Спирт-Syndikat. Branko wusste, dass seine ehemaligen Vorgesetzten um diese Zeit gemeinsam in einem Konferenzraum speisten. Durch einen Wink des Schicksals war niemand auf dem Weg bis zu besagten Raum anzutreffen; nicht einmal die Sekretärin, die normalerweise hier jeden pingelig überprüfte. Wahrscheinlich war sie Kaffee holen gegangen. Er klopfte, wie es die Anstandsregeln geboten, zwei Mal an der Türe. Woraufhin er hinein gebeten wurde. Zuerst waren sich die Männer nicht gewahr, wer da eingetreten war, da der Raum von Sonnenblenden verdunkelt wurde. Doch als sie es erkannten, wurden sie verbal barsch und forderten Branko auf zu gehen. Doch dieser wollte erst gehen, wenn er das Geld bekommen würde, was sie ihm für die fünfzig Jahre Arbeit schuldig waren.

„Verschwinden sie ! Sie haben hier nichts mehr zu suchen.“ Doch Branko Yurasha hatte nicht vor zu verschwinden. Als einer der zehn Männer aufstand und handgreiflich wurde, zog Branko eine Pistole hinter seinem Rücken hervor und hielt sie dem Mann an die Schläfe. „Nehmen sie ihre stinkreichen Griffel von mir.“ Die Männer wollten fliehen, doch Branko verschloss die einzige Türe, die aus dem Sitzungsraum hinaus führte. „Hinknien ! Alle !“ Sie knieten. Ihr Kopf an den metallenen Tisch gelehnt und in ihren Rücken die bequemen Bürostühle. „Dann lassen sie uns mal reden.“ Forderte Branko seine ehemaligen Vorgesetzten auf. Schlagartig wich aus ihren Gesichtern die Arroganz und machte der puren Angst platz. Branko wurde alles zugestanden, doch das befriedigte ihn nicht. Nein, er wollte mehr. Er wollte Rache ! Er umkreiste einmal den Konferenztisch und hielt willkürlich einen die Waffe an den Hinterkopf. „BUM !“ sagte er mit etwas kräftiger Stimme. Es hörte sich natürlich nicht wie ein Schuss an, doch der Schock trat ein. Einer viel ihn Ohnmacht und derjenige, der die Waffe an seinem Hinterkopf spürte, machte sich in die Hose. Lachend, als hätte man ihm einen Witz erzählt, ging er hinaus und verschwand.

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Re: [EX16] Life!

Beitrag von Tom » So 11. Mai 2014, 12:06

Love is ...

Ein knutschendes Pärchen Erwachsener mit Regenschirm. Und da noch eins. Und dort saß eins auf einer Bank. Eklig.

Klaus versuchte ein wenig schneller durch den verregneten Stadtpark zu gehen. Es fiel ihm schwer, all die glücklich vergebenen Menschen zu ignorieren, aber er hatte keine andere Wahl. Niemals würde er ihnen ihr Glück gönnen. Nicht in einer Million Jahre ! Er dachte an Miriam. Er hasste sie. Er hasste sie dafür, dass er sie liebte. Diese Schlampe. Miriam und Klaus gingen schon seit zwei Jahren in dieselbe Klasse. Niemand hätte das vorausgesehen, aber es passierte: Letztes Jahr verliebte er sich in sie. Und er war naiv gewesen. Er verließ den Stadtpark und bog in die Hauptstraße ein. Bis nach Hause würde er noch etwa zehn Minuten benötigen. All die Autos, die vorbeifuhren und all die Menschen, die, alle ihrem glücklichen Leben nachgehend, vorbeigingen. Er hasste sie. Die vom Regen nassen Motorhauben glänzten. Er dachte nach. Selbstmord ist eine der häufigsten Todesursachen in diesem Land. Wie verwunderlich... Was fehlte diesen Menschen bloß ? Hatten sie nicht alles, was sie sich wünschten ? Wenn jemand unglücklich war, dann war er es. Ja, er war tatsächlich naiv gewesen. Liebe ist schrecklich. Sie macht blind. Kaum empfand Klaus etwas für Miriam, versetzte er seinem Verstand praktisch selbst den Todesstoß - er konnte die Augen nicht mehr von ihr lassen. Er hatte aufgehört zu leben, sie war alles was ihm noch wichtig war. Aber damit sollte Schluss sein. Er stand vor der Haustür. Schloss sie auf. Zog drinnen seine Regenjacke aus. Ließ alles stehen und liegen und schloss sich in seinem Zimmer ein.

Es sollte Schluss sein. Er setzte sich selbst eine Grenze - sein Inneres sollte aufhören, verliebt zu sein, oder es würde die Konsequenzen tragen. Sicher, es würde auch ihm im gleichen Maße schaden, aber - es gibt wichtigeres. Er fühlte sich ohnehin leer, letztendlich würde es keinen Unterschied machen... Miriam war das hübscheste Mädchen auf der Welt. Zumindest in seinen Augen. Aber wohl nicht nur in seinen. Schließlich klebten die Kerle an ihr wie Fliegen an einer Leiche. Und ihn, ihn hatte sie ebenfalls in ihren Bann gezogen. Er wollte es nicht länger akzeptieren. Er würde seinen messerscharfen Verstand von seinem animalischen Trieb trennen. So gut es geht, jedenfalls. Er fuhr den PC hoch und suchte einen Chat auf. "Kla-haus! Komm runter, Essen fassen !" Nicht schon wieder. Er stöhnte auf, tippte drei Buchstaben auf seiner Tastatur und machte sich auf den Weg in die Küche. "Ich habe keinen Hunger, Mutti !" "Setz dich hin und iss ! Du verträgst ohnehin noch ein paar zusätzliche Kilos." Alle Flüche der Welt gedanklich gegen seine Eltern schleudernd, setzte er sich und begann zu essen. Es schmeckte grässlich. Jeden Bissen musste er mit Widerwillen herunterbringen, er konnte und wollte es eigentlich nicht zulassen, seine körperliche Hülle auch noch zu stärken... Er hasste sich. Irgendwann wäre er auch Vater, und hätte ein eigenes Kind, das er quälen konnte. Er wusste nicht, wohin mit seinem Hass, aber irgendjemand würde bezahlen müssen, wenn auch sein eigener Sohn ... Er verschluckte sich. Nein, das war völlig ausgeschlossen. Sich auf eine Frau einlassen, was zweifelsohne dazugehörte, könnte er nicht tun. Um keinen Preis. Niemals würde er sich auf eine dieser niederen Kreaturen einlassen, die es wagten, ihm den Kopf zu verdrehen - oh nein. Es haben schon genug andere Leute geschafft, ohne Liebe auszukommen, dachte er, da würde es keinen großen Unterschied machen. Er war fertig mit essen, er fühlte sich vergiftet und aufs äußerste gequält, wie jedes Mal - und schleppte sich ins Bad zum Zähneputzen und anschließend auf sein Zimmer.

Am nächsten Tag in der Schule, fühlte Klaus sich so voller Hass wie lange nicht mehr, Hass gegen Miriam, gegen sich selbst, und gegen alle, die ihn kannten. Die Unterrichtsstunden konnte er gerade noch so überstehen, auf seinem Einzelplatz in der letzten Reihe. Es war ihm egal, wie sie ihn nannten, Streber, Außenseiter, Freak oder was auch immer. Er wusste nur, dass er ihnen insgeheim den Tod wünschte, wenn nicht noch schlimmeres. In der ersten großen Pause, die er wie alle anderen Pausen auch gelangweilt überstehen musste, sah er sie wie jeden Tag - Miriam, diese Schlange, zusammen mit ihren Freundinnen, die sich ein Rudel Tiere benahmen, ständig am Tratschen und am Austauschen von den neuesten Gerüchten. Er bemühte sich, ziemlich ungerührt vorbeizumarschieren, als Miriam aus heiterem Himmel das Wort ergriff. "Schaut mal, wen haben wir denn da ! Der Freak ! Komm her, ich will dir was sagen !" Er kämpfte mit sich selbst. Er verabscheute es, in ihrer Nähe zu sein. Aber noch mehr hasste er es, jemanden kampflos gewinnen zu lassen. Vor allem nicht diese Huren ... "Was ist los ?" fragte er laut - mit einem Hass in der Stimme, wie die Mädchen nie von ihm gehört hatten. Es stellte sich heraus, dass sie Neuigkeiten für ihn hatte. "Ich wollte, dass du es weißt - ich habe einen Freund gefunden." Klaus blieb regungslos, aber ein wenig rührte es ihn doch - was nicht hieß, dass er dieses Gefühl nicht zu unterdrücken wusste. "Tut mir Leid, dass ich dich enttäuschen muss, du Freak, aber ich kann leider nicht mit dir zusammen sein." Die Mädchen fielen allesamt in schallendes Gelächter, er spürte die Wut in sich hoch kommen... "Halt deine Fresse ! Ich hab genug von dir, du dumme Hure !" Er wandte sich zum gehen, nicht ohne vorher noch auf den Boden vor ihr zu spucken. "Komm zurück, wir haben uns doch gerade so schön unterhalten !" Als er nicht reagierte, fuhr sie schwereres Geschütz auf: "Ach, geh doch nach Hause und heul ! Geh es doch mit deiner Mutter treiben !" Er wusste nicht, wieso. Warum er sich davon beeindrucken ließ. Er bekam nur noch mit, wie er sich umdrehte und wie vom Teufel gejagt auf sie zulief. Für diesen Augenblick geschockt, rührten sich die Mädchen nicht vom Fleck, aber es wusste ohnehin genau, wem er an den Hals springen wollte ! Er stand vor ihr und packte in sekundenschnelle zu. Sie wehrte sich mit allen Mitteln, doch trotz seiner körperlichen Schwäche behielt er ihren Hals fest in seinen Händen. Diese Hure. Nur noch daran interessiert, ihr möglichst große Schmerzen zuzufügen, ließ er ein wenig locker. Schließlich sollte sie nicht das Bewusstsein verlieren, bevor er sich gerächt hätte. Er schmiss sie zu Boden. Sie hockte da, griff sich an den Hals und röchelte. Mit lautem Geschrei liefen die anderen Mädchen davon. Auf dem Schulhof war weit und breit niemand zu sehen, und bis sie Hilfe geholt hatten, war es eh zu spät. Er trat nach ihr. Er trat ihr mit aller Kraft in die Rippen. Er genoss ihre Schmerzensschreie. Und wieder. Und wieder. Und noch einmal. Sie lag am Boden, brachte keinen Laut heraus, stockte nur noch. Sie krümmte sich und zuckte vor Schmerzen. Er lächelte. Sie flehte ihn an und bat um Entschuldigung, aber dazu war es reichlich zu spät ... Er bückte sich zu ihr hinab, fasste sie an ihre Schläfen und schleuderte ihren Kopf mit aller Kraft gegen den gepflasterten Boden. Ihr entfuhr ein spitzer Schrei, der allerdings nach dem zweiten Stoß verstummte. Er ließ von ihr ab und stand auf. Unter ihren Kopf sickerte eine rote Flüssigkeit hervor ... Er trat wieder nach ihr. Mal traf er ihren Kopf, mal ihre Magengegend. Ihm war es egal. Diese Schlange hat noch lange nicht genug gezahlt ! Ein lauter Schrei durchfuhr Klaus, es kam von hinter ihm. Etwa dreißig Meter entfernt, am gegenüberliegenden Eingang des Gebäudes, stürmte jemand auf ihn zu. "DU SCHWEIN !!!" Bevor er auch nur einen klaren Gedanken fassen konnte, rannte er, doch er kam nicht weit. Er wurde nicht verfolgt, der athletisch gebaute junge Mann, der ihn verfolgte, beugte sich über die am Boden liegende Gestalt. Nicht für alles Geld der Welt würde er sich ihm jetzt nähern. Er wurde ihm blitzartig klar, dass dieser Mann, der anfing, Tränen über das Gesicht der Misshandelten zu vergießen, deren Freund war. Klaus drehte sich um. Ein paar hundert Meter hinter der Ausfahrt zum Schulgelände befand sich eine Brücke, unter der einige Gleise verliefen. Vermutlich würde er noch rechtzeitig dort sein, bevor man ihn aufhalten könnte ... Also rannte er, der Freak, los; lachte und fühlte sich endlich glücklich, wenn auch beim Gedanken daran, dieser traurigen Welt zu entfliehen. Er rannte und rannte und rannte und die Brücke kam immer näher. Und er lachte.

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