Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Hier ein Platz für (allgemeine) Diskussionen die in kein spezifisches Forum passen.
Benutzeravatar
Lilly
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 09:18

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Lilly » Di 15. Dez 2015, 10:29

Hallo

Alles keine schlechten Ideen, aber ich werde doch nur die Einleitung ändern. Und auch wenn ich mich voller Ideen Donnerstag gerne sofort daran gesetzt hätte, musste ich leider erst mal für eine Klausur lernen und diese schreiben. Auch wenn mir das ganze die ganze Zeit im Kopf rumspukt.
Ich hab irgendwann mal eine sehr sonderbare Geschichte Angefangen, da war die Hauptfigur Pilotin eines (zivilen) Kurierbootes. Aber da geht es thematisch um etwas ganz anderes, das nur am Rande.
Momentan hab ich mit dem neuen Anfang erst einzelne Szenen, von daher dauert es vielleicht ein bisschen, bis ich wieder was poste.
Viele Grüße
Lilly
Das Leben ist komplex; es hat einen reale und eine imaginäre Komponente

Katiras und M'Tre'Tachos Lied
Na, Neugierig? ~~~

Benutzeravatar
Rainer Prem
Missionar
Missionar
Beiträge: 158
Registriert: Mi 28. Okt 2015, 07:37
Wohnort: Wiesbaden
Kontaktdaten:

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Rainer Prem » Sa 26. Dez 2015, 18:08

Hallo,

Daumen hoch. Das ist ein um Klassen besserer Anfang. Die Geschichte beginnt mich zu interessieren. Schreib weiter!

Grüße
Rainer

PS: Bei Gelegenheit noch mal auf Groß-/Kleinschreibung checken, vor allem die Anreden, und es sind ein paar unglückliche Formulierungen drin, aber erst einmal weiterschreiben.
Bild

Benutzeravatar
Lilly
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 09:18

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Lilly » Di 19. Jan 2016, 15:18

Uhi, und ich dachte schon jetzt werde ich völlig in der Luft zerrissen. Ich hab im Moment ein Bisschen Uni Stress, in genau einem Monat fangen die Klausuren an. Ich hab zwar schon ein ganzes End weitergeschrieben, aber ganz unbearbeitet will ich das auch nicht posten.
Viele Grüße
Lilly
Das Leben ist komplex; es hat einen reale und eine imaginäre Komponente

Katiras und M'Tre'Tachos Lied
Na, Neugierig? ~~~

Benutzeravatar
Rainer Prem
Missionar
Missionar
Beiträge: 158
Registriert: Mi 28. Okt 2015, 07:37
Wohnort: Wiesbaden
Kontaktdaten:

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Rainer Prem » Mi 3. Feb 2016, 07:21

Hallo, (betrifft Banning Station Kapitel 2)

Die Dialoge sind flott geschrieben; auch die Tatsache, dass Menschen, die eng zusammenarbeiten, sich ohne Rücksicht auf Rangunterschiede als Freunde verhalten, gefällt mir sehr.

Punkt 1: Bitte auf Groß-/Kleinschreibung achten. In deinem Fall hast du eine ganze Reihe von Worten groß geschrieben, die weder Nomen noch Namen sind. (z.B. Genau). Bitte auch Zahlen wie 13 ausschreiben; auch dreitausend kann man flüssiger lesen als die Zahl.

Punkt 2: Die Einstellung "Ich mache, was ich will" innerhalb einer militärischen Organisation ist tödlich. Ein jegliches Team kann nur funktionieren, wenn Leute sich an Regeln handeln. Und wenn du als Autor das schon als "kindisch" beschreibst, hast du das Problem ja schon selbst bemerkt.

Punkt 3: Es ist zwar eine gute Stelle, um etwas über "Banning Station" zu schreiben, und dein Infodump ist auch nicht wirklich lang, aaaber ... a) Überlege dir bei jedem kleinsten bisschen Information, ob sie jetzt und hier für das Verständnis notwendig ist. Z.B. Eine Erwähnung von Wurmlöchern ist irrelevant, weil "Spaceman's Rift" ja gar keines ist. Oder die "New Helsinki Spalte" mit einem zweiten Namen und einer Begründung. Relevant? Nein? Rauslassen. b) auch der Infodump muss in der Vergangenheit beschrieben werden. Eine Gegenwartsform gibt es in einer Geschichte nur, wenn alles im Präsens geschrieben ist. c) Die Beschreibung der militärischen Auseinandersetzungen ist mir zu kompliziert. Zumal mir der Unterschied zwischen "Avgarianern" und Menschen nicht klar und "Grossmann-Spezies" so sperrig ist, dass du selbst sie ein paarmal falsch geschrieben hast. Versuche auch hier nach dem Grundsatz "was MUSS der Leser jetzt wissen, um die Reaktionen der Charaktere zu verstehen" zu schreiben.

Grüße
Rainer
Bild

Benutzeravatar
Child of Bodom
angesehener Forianer
angesehener Forianer
Beiträge: 685
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 20:53

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Child of Bodom » Mi 3. Feb 2016, 13:51

So zu aller erst einmal eine Frage: Ist das absicht, dass sich der erste Teil wiederholt oder konntest du nur einfach den Post nicht mehr editieren und der 2te erste Teil sollte ursprünglich ein Ersatz sein?

Dann hat mir Rainer schon folgendes abgenommen:
Punkt 1: Bitte auf Groß-/Kleinschreibung achten. In deinem Fall hast du eine ganze Reihe von Worten groß geschrieben, die weder Nomen noch Namen sind. (z.B. Genau)
Punkt 3: Es ist zwar eine gute Stelle, um etwas über "Banning Station" zu schreiben, und dein Infodump ist auch nicht wirklich lang, aaaber ... a) Überlege dir bei jedem kleinsten bisschen Information, ob sie jetzt und hier für das Verständnis notwendig ist. Z.B. Eine Erwähnung von Wurmlöchern ist irrelevant, weil "Spaceman's Rift" ja gar keines ist. Oder die "New Helsinki Spalte" mit einem zweiten Namen und einer Begründung. Relevant? Nein? Rauslassen. b) auch der Infodump muss in der Vergangenheit beschrieben werden. Eine Gegenwartsform gibt es in einer Geschichte nur, wenn alles im Präsens geschrieben ist. c) Die Beschreibung der militärischen Auseinandersetzungen ist mir zu kompliziert. Zumal mir der Unterschied zwischen "Avgarianern" und Menschen nicht klar und "Grossmann-Spezies" so sperrig ist, dass du selbst sie ein paarmal falsch geschrieben hast. Versuche auch hier nach dem Grundsatz "was MUSS der Leser jetzt wissen, um die Reaktionen der Charaktere zu verstehen" zu schreiben.
Allerdings bei dem Teil "was muss der Leser jetzt wissen" wiederspreche ich doch recht stark. Es handelt sich grundsätzlich um Info, die hier an dieser Stelle gut unter gebracht ist und einen endlich mal in die Welt einführt. Mir missfällt da eher die Art des Infodumps. Ein Einbau in einen Dialog wäre etwas geschickter gewesen als das.
Punkt 2: Die Einstellung "Ich mache, was ich will" innerhalb einer militärischen Organisation ist tödlich. Ein jegliches Team kann nur funktionieren, wenn Leute sich an Regeln handeln. Und wenn du als Autor das schon als "kindisch" beschreibst, hast du das Problem ja schon selbst bemerkt.
Da muss ich ganz klar wiedersprechen, da du scheinbar davon ausgehst, dass die Befehlshirachie immer funktioniert und nie jemand quer treibt.

Ansonsten bin ich jetzt schon possitiv überrascht. Ich hatte als ich "Military" in einem von Rainers Kommentaren gelesen habe, ist mir zuerst mal ein wenig das Gesicht runter gefallen und auch die Lust vergangen überhaupt zu beginnen. Ich hatte mir das ganze weitaus strenger und geordneter vorgestellt wie in Battlestar Galactica oder Stargate SG1 und weniger wie Star Trek oder Babylon 5. Sowieso errinnert mich dieser Anfang stark an den der 2ten Staffel von B5 und ich bin ja doch recht gespannt darauf wie sich diese Raum-Station, am Rande einer Sigularität durch die fremde Völker kommen, darstellt und hoffe darauf, dass wir nicht nur den klassischen "Menschenähnlichen Alien" bekommen, so wie du es leider schon angedeutet hast.
Sowieso freut es mich insgesamt sehr, dass das Forum doch auch ohne mich als perma-Author klar kommt und nicht einfach ausstirbt. ^^
Meister der Action-Szenen
Bild

Benutzeravatar
Rainer Prem
Missionar
Missionar
Beiträge: 158
Registriert: Mi 28. Okt 2015, 07:37
Wohnort: Wiesbaden
Kontaktdaten:

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Rainer Prem » Do 4. Feb 2016, 05:48

Hallo,

wichtige Information locker und leicht in einen Dialog einzubauen, ist natürlich der Königsweg, funktioniert aber nicht immer. In dem Falle braucht es immer mindestens eine Figur, die vom Wissensstand her hinter den anderen hinterherhinkt, sonst sind wir bei "As you know, Bob" Schema. Eine solche Figur muss dann auch sinnvoll eingeführt werden, damit sie nicht aufgepfropft wirkt.

Ein Autor, der sich im richtigen Zeitpunkt an den Leser wendet und wichtige Informationen weitergibt, kann auch und manchmal besser funktionieren. Schau dir mal David Weber in den frühen Harrington-Büchern an, bevor die Anzahl gleichzeitig abgefeuerter Raketen die Hundertergrenze übersteigt.

Grüße
Rainer
Bild

Benutzeravatar
Child of Bodom
angesehener Forianer
angesehener Forianer
Beiträge: 685
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 20:53

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Child of Bodom » Do 4. Feb 2016, 16:31

wichtige Information locker und leicht in einen Dialog einzubauen, ist natürlich der Königsweg, funktioniert aber nicht immer. In dem Falle braucht es immer mindestens eine Figur, die vom Wissensstand her hinter den anderen hinterherhinkt, sonst sind wir bei "As you know, Bob" Schema. Eine solche Figur muss dann auch sinnvoll eingeführt werden, damit sie nicht aufgepfropft wirkt.

Ein Autor, der sich im richtigen Zeitpunkt an den Leser wendet und wichtige Informationen weitergibt, kann auch und manchmal besser funktionieren. Schau dir mal David Weber in den frühen Harrington-Büchern an, bevor die Anzahl gleichzeitig abgefeuerter Raketen die Hundertergrenze übersteigt.
Wenn man so früh in der Geschichte ist, kann auch dein sog. "as you know, Bob"-Schema ganz gut funktionieren. Nicht alle können sich auch immer an alles errinnern und es gibt Charaktäre die an bestimmten Themen (wie Geschichte in diesem Falle) mehr und weniger interessiert sind. Wenn man es schlau anstellt funktioniert sogar das, will ich damit sagen. Was auch immer möglich ist, ist einfach die Info wieder zu geben, die der Charakter, aus dessen sicht gerade geschrieben wird, aktuell verfügbar hat. Aber einen Extra-Abschnitt zu schreiben in dem man sich als Author an den Leser wendet ist für mich der aller schlechteste Weg von allen, da man so praktisch für einen kurzen Moment völlig aus der Geschichte gerissen wird, oder besser gesagt sich mal wieder gezwungener Maßen klar machen muss, dass man ja nur eine Geschichte ließt.

Generell bin ich, von dem was ich darüber weiß (was zugegebener Maßen nicht genug ist um sich wirklich ein Urteil erlauben zu können, meine Infos stammen praktisch alle aus dritter Hand) überhaupt kein Anhänger von Honor Harrington-Büchern, da ich finde dass sie pro Militarismus sind ums mal so auszudrücken und ich bin dagegen. Sie stimmen also politisch überhaupt nicht mit mir überein, weswegen ich mir so ein Buch niemals kaufen würde. Ich bin für kostloses Testlesen allerdings immer offen, nur Geld bezahle ich für Militärpropaganda nicht.

Wieso sich Leute an solchen Info-Stellen immer so schwer tun verstehe ich meistens gar nicht. Bei mir funktioniert das verbreiten von Hintergrund-Infos immer ganz automatisch in Dialogen und über den Story-Ablauf selbst (Etwa indem wirklich wichtige Info allen, auch den Charaktären verschwiegen und erst später aufgedeckt wird). Info-Dumps hatte ich noch nie nötig, genauso ein Wenden an den Leser. Den Mangel an Informationen kann man schließlich auch bewusst zur Erzeugung von Spannung verwenden und genau dann funktioniert es eigendlich am besten, nur man sollte genau wissen welche Info man wie lange für sich behält und wann der passende Zeitpunkt ist um sie einzuwerfen.
Meister der Action-Szenen
Bild

Benutzeravatar
Lilly
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 09:18

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Lilly » Fr 5. Feb 2016, 07:51

So meine lieben Leute, ich würde diese Diskussion gerne an diesem Punkt beenden.

Zu dem ein oder anderen Punkt möchte ich gerne was sagen, das erste das mir da in den Sinn kommt sind die menschenähnlichen Aliens. Große Schwachstelle in vielen bestehenden Science-Fiction, glaub mir, ich habe durchaus vor, meine Aliens alles andere als Menschenähnlich zu machen. Gerade Kommunikation fällt immer viel zu leicht.

So, nun zu dem Infodumping. Sicherlich ist es eleganter, ein Gespräch zu schreiben, das war auch erst an dieser Stelle angedacht, kam mir dann aber ein wenig lächerlich vor. Es mag durchaus Leute im Universum geben, die die Geschichte nicht kennen, bei den Charakteren die bis jetzt vorgekommen sind, ist das aber definitiv nicht der Fall, da es sie irgendwo alle betrifft. Langsam habe ich das Gefühl, dass ich der einzige bin, der diese Abschnitte ganz gerne liest. Ich hab kein Problem damit, mal vier oder fünf Seiten über Geschichte oder andere Hintergrundinfos zu lesen, ich finde das gibt einer Geschichte tiefe. Aber da das im Allgemeinen auf recht viel Ablehnung stößt, will ich es nicht so weit treiben. Dafür mag ich Weber übrigens sehr, bevor er angefangen hat sich immer mehr unwarscheinlichste Politische Ereignisse auszudenken, um den Krieg in die Länge zu ziehen. Da war dann irgendwann ein Punkt wo ich mir dachte, ihm fällt nichts mehr ein als sie ewig gegeneinader kämpfen zu lassen.

Meine Geschichte läuft zwar unter Military SF, versuche dir aber vorzustellen, dass sie von einem Europäischen Mädchen geschrieben wird. Nein, das wird kein Anti-Mil-SF, aber ich sehe einige Schwachstellen in vielen Büchern - unmenschlich harte Charactere allem voran, die scheinbar Seelen und Nerven aus Titan haben. Katira ist kein besonders militärischer Mensch, das werdet ihr noch sehen. Und auch in manch anderer Hinsicht ist mein Staat nicht besonders amerikanisch. (Sorry, das könnte nach Stereotypen klingen, aber ich glaube man versteht ganz gut, was ich meine)
Das Leben ist komplex; es hat einen reale und eine imaginäre Komponente

Katiras und M'Tre'Tachos Lied
Na, Neugierig? ~~~

Benutzeravatar
Child of Bodom
angesehener Forianer
angesehener Forianer
Beiträge: 685
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 20:53

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Child of Bodom » Fr 5. Feb 2016, 08:25

So, nun zu dem Infodumping. Sicherlich ist es eleganter, ein Gespräch zu schreiben, das war auch erst an dieser Stelle angedacht, kam mir dann aber ein wenig lächerlich vor. Es mag durchaus Leute im Universum geben, die die Geschichte nicht kennen, bei den Charakteren die bis jetzt vorgekommen sind, ist das aber definitiv nicht der Fall, da es sie irgendwo alle betrifft. Langsam habe ich das Gefühl, dass ich der einzige bin, der diese Abschnitte ganz gerne liest. Ich hab kein Problem damit, mal vier oder fünf Seiten über Geschichte oder andere Hintergrundinfos zu lesen, ich finde das gibt einer Geschichte tiefe. Aber da das im Allgemeinen auf recht viel Ablehnung stößt, will ich es nicht so weit treiben. Dafür mag ich Weber übrigens sehr, bevor er angefangen hat sich immer mehr unwarscheinlichste Politische Ereignisse auszudenken, um den Krieg in die Länge zu ziehen. Da war dann irgendwann ein Punkt wo ich mir dachte, ihm fällt nichts mehr ein als sie ewig gegeneinader kämpfen zu lassen.
Ein solcher Abschnitt über Hintergründe und Vergangenheit des Universe kann schon auch in Ordnung sein, aber nur wenn er auch ganz am Anfang (also noch lange vor der ersten Szene, in dem Falle die im Büro) vor kommt. Alles andere ist völlig deplatziert. Sicher lesen wir hier ein Buch, aber überleg dir einfach mal es würde in einem Film plötzlich eine Texteinblendung auf schwarzem Bildschirm über die Hintergründe der Welt geben (und das nicht am Anfang, sondern mitten drin). Das wäre doch genauso daneben.
Meine Geschichte läuft zwar unter Military SF, versuche dir aber vorzustellen, dass sie von einem Europäischen Mädchen geschrieben wird. Nein, das wird kein Anti-Mil-SF, aber ich sehe einige Schwachstellen in vielen Büchern - unmenschlich harte Charactere allem voran, die scheinbar Seelen und Nerven aus Titan haben. Katira ist kein besonders militärischer Mensch, das werdet ihr noch sehen. Und auch in manch anderer Hinsicht ist mein Staat nicht besonders amerikanisch. (Sorry, das könnte nach Stereotypen klingen, aber ich glaube man versteht ganz gut, was ich meine)
Wie schon gesagt, überrascht mich genau das sehr possitiv daran. Keiner erwartet von Military-SF, dass es plötzlich Anti-Militärisch ist, das tut ja noch nicht mal Star Trek oder Babylon 5. Allerdings schätze ich dieses "Sir, Jawohl, Sir."-Arschgekrieche, dass etwa in BSG sehr beliebt ist überhaupt nicht. Daher gefällt mir die Ankündigung es etwas zu lockern sehr. Genauso gefallen mir deine Ankündigungen über die Aliens und ich bin ja doch recht gespannt, was genau du dir da ausdenken wirst. ^^
Meister der Action-Szenen
Bild

Benutzeravatar
Tom
Gründer
Gründer
Beiträge: 1945
Registriert: Fr 17. Jan 2014, 19:39
Wohnort: Bavaria
Kontaktdaten:

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Tom » Fr 5. Feb 2016, 08:36

Irgendwas musst du richtig machen, bei den ganzen Kommentaren. ^^ Ich bekomm keine solche Diskussion. XD

Ich glaub, ich muss auch mal deine Story ganz lesen. Dann bekommst du von mir auch eine Meinung. :D

Ich hasse Perfektion.
Sie bietet keinen Platz für Kreation.

Bild


Benutzeravatar
Lilly
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 09:18

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Lilly » Fr 5. Feb 2016, 09:25

Tom hat geschrieben:Irgendwas musst du richtig machen, bei den ganzen Kommentaren. ^^ Ich bekomm keine solche Diskussion. XD

Ich glaub, ich muss auch mal deine Story ganz lesen. Dann bekommst du von mir auch eine Meinung. :D
Du musst einfach mehr falsch machen, dann zerreißen sie sich die Mäuler ganz von alleine. Nein, spaß!

Sind ja nur die letzten zwei oder drei Posts, da ich den ganzen Anfang einmal komplett über den Haufen geschmissen hatte.

Child of Bodom hat geschrieben:
Wie schon gesagt, überrascht mich genau das sehr possitiv daran. Keiner erwartet von Military-SF, dass es plötzlich Anti-Militärisch ist, das tut ja noch nicht mal Star Trek oder Babylon 5. Allerdings schätze ich dieses "Sir, Jawohl, Sir."-Arschgekrieche, dass etwa in BSG sehr beliebt ist überhaupt nicht. Daher gefällt mir die Ankündigung es etwas zu lockern sehr. Genauso gefallen mir deine Ankündigungen über die Aliens und ich bin ja doch recht gespannt, was genau du dir da ausdenken wirst. ^^
Na ja, eine Frage die ich mir auch gestellt habe, ist warum sich so etwas wie das Militär nicht auch weiterhin entwickeln soll. Wenn man überlegt, wie es vor sechshundert Jahren war, dann sieht man ja durch aus Entwicklungen, nicht nur in Technischer Sicht. Natürlich werden gewisse Elemente wie die Autoritäre Struktur bleiben, aber an anderen Stellen können durchaus Änderungen stattfinden. In sechshundert Jahren kann die Menschheit eine Menge Dinge ausprobiert haben.
Das Leben ist komplex; es hat einen reale und eine imaginäre Komponente

Katiras und M'Tre'Tachos Lied
Na, Neugierig? ~~~

Benutzeravatar
Child of Bodom
angesehener Forianer
angesehener Forianer
Beiträge: 685
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 20:53

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Child of Bodom » Fr 5. Feb 2016, 12:32

Tom hat geschrieben:Irgendwas musst du richtig machen, bei den ganzen Kommentaren. ^^ Ich bekomm keine solche Diskussion. XD
Ich schätze es liegt an 2 Dingen:
1: Die Massen von Text sind nicht so krass wie etwa bei mir, was wahrscheinlich auf viele Leute abschreckend wirken dürfte. Gut diese hier ist noch ganz am Anfang und was noch nicht ist, kann ja in der Hinsicht noch werden, allerdings ist es definitiv ein Punkt, der Leute bestimmt abschreckt.
2: Das Szenario und ich denke da haben wir beide (Ich und Tom) sehr viel gemeinsam. Wir lieben beide ausgefallene Szenarien, und Welten die Elemente von Stilrichtungen zeigen, die man normal nicht in der entsprechenden Stilrichtung hat. Die meisten Menschen lieben aber eben ihren Einheitsbrei und verachten ungewöhnliche Kombinationen. Das musste ich leider immer und immer wieder feststellen, sowohl im Film/Buchbereich, als auch im Musikbereich (alle meine Freunde lieben diesen KIZ- und Alligatoah-Scheiß, für mich ist es einfach nur Einheitsscheiß, so als Bsp.), als auch in allen anderen Lebensbereichen.
Ich denke alleine diese beiden Punkte kosten uns beide unglaublich viele Leser, was mich ja jetzt letzten endes auch zum Ausstieg gebracht hat und auch, dass man von dir keine Projekte mehr sieht wundert mich in anbetracht der Situation nur sehr wenig. Auf der anderen Seite stimmt die Aussage, wer viel falsch macht wird auch viel kritisiert schon ein wenig. Bei einer guten Story ohne größere Macken wird eben einfach selten mehr als ein "Gut so, ich will mehr" kommen. Manch einer schmückt es noch ein wenig aus und fügt an was ihm so gut gefallen hat, der andere verzichtet darauf, die Essenz des Kommentars bleibt aber doch immer die selbe.

Und so richtig in der Kommentar-Box abgehn tuts eben erst seit Rainer Prem da ist, da er und ich eben doch sehr oft ganz anderer Meinung zu einem Thema sind, was ich allerdings jetzt mal als was possitives festhalten möchte. Gerade in der Kunst sind viele verschiedene Meinungen wichtig für den Künstler um sich entwickeln zu können. Mit immer nur einer Meinung würde die Entwicklung auch sehr Einseitig und vor allem aber nicht sehr eigenständig ablaufen, da man sich ja immer nur der einen Meinung dieser einen Person anpassen würde.
Na ja, eine Frage die ich mir auch gestellt habe, ist warum sich so etwas wie das Militär nicht auch weiterhin entwickeln soll. Wenn man überlegt, wie es vor sechshundert Jahren war, dann sieht man ja durch aus Entwicklungen, nicht nur in Technischer Sicht. Natürlich werden gewisse Elemente wie die Autoritäre Struktur bleiben, aber an anderen Stellen können durchaus Änderungen stattfinden. In sechshundert Jahren kann die Menschheit eine Menge Dinge ausprobiert haben.
Da ich die Meinung leider nicht wirklich teile, wüsste ich gerne in wie fern sich deiner Meinung nach das Militär in den letzten 600 Jahren entwickelt haben sollte. Mir fallen da leider nur technische Weiterentwicklungen oder solche die daraus resultieren ein. Sozial ist das wenn man mich fragt immer noch der selbe rückständische Haufen der es vor 600 Jahren auch schon war. Umso besser dass du dir um so etwas Gedanken machst und es in deine Geschichte einfließen lässt, denn ich finde für eine soziale Weiterentwicklung beim Militär wirds im allgemeinen auch verdammt nochmal Zeit. ^^
Meister der Action-Szenen
Bild

Benutzeravatar
Rainer Prem
Missionar
Missionar
Beiträge: 158
Registriert: Mi 28. Okt 2015, 07:37
Wohnort: Wiesbaden
Kontaktdaten:

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Rainer Prem » Fr 5. Feb 2016, 17:14

Hallo,
Child of Bodom hat geschrieben:
Da ich die Meinung leider nicht wirklich teile, wüsste ich gerne in wie fern sich deiner Meinung nach das Militär in den letzten 600 Jahren entwickelt haben sollte. Mir fallen da leider nur technische Weiterentwicklungen oder solche die daraus resultieren ein. Sozial ist das wenn man mich fragt immer noch der selbe rückständische Haufen der es vor 600 Jahren auch schon war. Umso besser dass du dir um so etwas Gedanken machst und es in deine Geschichte einfließen lässt, denn ich finde für eine soziale Weiterentwicklung beim Militär wirds im allgemeinen auch verdammt nochmal Zeit. ^^
Ob das jetzt ein Hauptmann und seine Kompanie, eine Kapitänin und ihre Crew auf einem Frachter oder ein Werkstattmeister und seine Azubis sind; ohne ein Stück "Autorität" kann so etwas nicht funktionieren. Und da hat sich schon sehr viel auch beim Militär getan.

Während im Mittelalter die hohe Geburt einen (natürlich nur männlichen) Adligen automatisch zum Befehlshaber machte, war schon in der Frühen Neuzeit (Dreißigjähriger Krieg und so) Können und Menschenführung oft wichtiger als ein Titel. Die bekanntesten Militäranführer der letzten Jahrhunderte waren die mit einem hohen Charisma und der Fähigkeit ihre Leute zu begeistern.

Das leider beste Beispiel dafür sind die glücklicherweise nur zwölf und nicht tausend Jahre des Dritten Reiches.

Zu meiner Zeit bei der Bundeswehr (1976) waren schon militärische Rituale auf fast 0 reduziert. Ich hatte nie Probleme, mit meinem jeweiligen Vorgesetzten darüber zu reden, was während des normalen Dienstes vernünftigerweise als nächstes zu tun war. Da gab es extrem wenig "Maul halten und machen", was ja gemeinhin mit dem Militär assoziiert wird.

Andererseits war ich glücklicherweise nie im Kriegseinsatz, doch in so einer Situation NICHT das zu tun, was einem befohlen wird, ist schlichtweg Selbstmord und möglicherweise Mord an Kameraden.

Grüße
Rainer
Bild

Benutzeravatar
Child of Bodom
angesehener Forianer
angesehener Forianer
Beiträge: 685
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 20:53

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Child of Bodom » Di 1. Mär 2016, 09:23

Ob das jetzt ein Hauptmann und seine Kompanie, eine Kapitänin und ihre Crew auf einem Frachter oder ein Werkstattmeister und seine Azubis sind; ohne ein Stück "Autorität" kann so etwas nicht funktionieren.
Verwechle bitte niemals Authorität mit Respekt. Und du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass so etwas ohne Respekt nicht funktionieren kann. Natürlich sollte der Azubi Respekt vor dem Wissen und dem Können seines Werkstattmeisters haben damit die Beziehung funktioniert, aber eben auch nur wenn er wirklich überlegenes Wissen und Können hat und nicht nur einen Titel. Da sind wir nämlich am Punkt, denn Authorität (oder auch Respekt/(Ehr)furcht vor einem Titel) ist für mich reinster Faschismus.

Denn der eigendliche Grund weshalb ich hier nochmal poste ist der, dass ich mir ein meiner Phase der Langeweile in der Firma die Geschichte "Drive like that" gegeben habe. Und ich muss überraschender Weiße sagen, dass sie mir gar nicht schlecht gefallen hat. Ich hatte bloß ein Problem die doch sehr ähnlichen Namen der beiden Hauptcharaktäre auseinander zu halten, zumal sich der Nickname der Frau nicht richtig aus irgendwas herleiten ließ. Ansonsten fällt mir eigendlich nicht viel über den Inhalt zu motzen ein, außer dass er unfertig ist und mich tatsächlich weitaus mehr interessiert als Banning Station. Gelegentlich schleichen sich Formulierungsfehler und die klassischen Zeitfehler immer wieder ein, aber da kann man großzügig drüber weg lesen. ^^ Ansonsten ja, ich schlage ernsthaft vor lieber dieses Werk zu vollenden als sich dem neuen Projekt Banning Station zu widmen nur weil das Sci-Fi ist und vlt. besser ins Forum passt. Das hat mich bekanntlich auch noch nie ernsthaft gejuckt. :mrgreen:
Meister der Action-Szenen
Bild

Benutzeravatar
Lilly
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: Sa 18. Jan 2014, 09:18

Re: Kommentare und Kritiken zu Lillys Geschichten

Beitrag von Lilly » Mi 9. Mär 2016, 08:50

Na ja, vom Genre her ist Drive like That einfach mal etwas föllig anderes. wobei es mich wundert, dass ausgerechnet du gefallen an der Geschichte gefunden hast. Sie ist so ... harmlos. Im moment schreibe ich weder am einen noch am andern, aber in zwei Wochen ist meine Klausurenphase rum und ich hab wieder Zeit für beides. In Banning - was ich übrigens ganz und gar nicht wie angedeutet für das Forum schreibe - hab ich einen ziemlichen Hänger im Moment, der etwas ausgedehnte Recherche benötigt, für die die Zeit nicht reicht zurzeit. Drive habe ich auch weitergeschrieben, hier aber erst einmal nicht mer gepostet gehabt, da ich den Eindruck hatte das es keinen interessiert. Ich kann gerne den ersten Teil zu ende posten.
Das Leben ist komplex; es hat einen reale und eine imaginäre Komponente

Katiras und M'Tre'Tachos Lied
Na, Neugierig? ~~~

Antworten