Kommentare und Kritiken zu Flippis Geschichten

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Flippi
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Kommentare und Kritiken zu Flippis Geschichten

Beitrag von Flippi » So 10. Jan 2016, 01:30

Hier ist das passende Thema für Kritiken. Nun, mal sehen, wie die Meinungen so sein werden. Grammatikfehler, Rechtschreibfehler und Logiklücken sind wahrscheinlich vorhanden :D .


Gruß Flippi
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Rainer Prem
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Re: Kommentare und Kritiken zu Flippis Geschichten

Beitrag von Rainer Prem » So 10. Jan 2016, 10:03

Hallo,
Flippi hat geschrieben:Hier ist das passende Thema für Kritiken. Nun, mal sehen, wie die Meinungen so sein werden. Grammatikfehler, Rechtschreibfehler und Logiklücken sind wahrscheinlich vorhanden :D .


Gruß Flippi
Gern gelesen. Wieso "RC18"? Die Geschichte ist doch komplett jugendfrei.

Mir persönlich gibt es zu wenige Konflikte zwischen diesen Piraten. Verschiedene Rassen, verschiedene Ziele, Gier nach Geld, da ist doch die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man zumindest mal die Fäuste/Tentakel fliegen lässt.

Rechtschreibung und Grammatik: Sieht alles gut aus, mit Ausnahme gelegentlicher Groß-/Kleinschreibungsfehler.

Es gibt eine Regel für das Schreiben von Dialogen, die dir wohl nicht bewusst ist.

"Ganzer Satz(jetzt kommt KEIN Punkt)", sagte (klein geschrieben) ...
"Frage?", fragte ...
"Ausruf!", rief ...

Also IMMER ein Komma nach dem schließenden Gänsefüßchen, wenn danach "sagte" oder ein ähnliches Verb steht. (Hinweis: Wenn du das Komma schreibst, dann versucht Word auch nicht, das nächste Wort groß zu schreiben)

Zum Storyaufbau: aktuelle Grundregel: Mitten ins Getümmel. Notwendige Hintergrundinformationen kann man in dem Moment einschieben, wo sie gebraucht werden.

Vorschlag: Fang mit dem Moment an, wo Marcus ein Bier bestellt. Barkeeper sind normalerweise gesprächige Leute, also darf der Teladi den Terraner durchaus ausfragen. Umgekehrt kann Marcus sich hier die notwendigen Informationen beschaffen, wie er Geld verdienen kann.

Ich habe das Spiel seit ein paar Monaten nicht mehr gespielt, aber mir kommt die Grammatik des Split zu kompliziert vor. Reden die nicht grundsätzlich im Infinitiv? Und der Paranide benutzt viel zu wenige herablassende Beleidigungen. Er sagt kein einziges Mal "Zweiauge" oder "Ungläubiger". Was dann wieder ein Grund für einen Streit gäbe.

Grüße
Rainer
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Flippi
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Re: Kommentare und Kritiken zu Flippis Geschichten

Beitrag von Flippi » So 10. Jan 2016, 10:45

Gern gelesen. Wieso "RC18"? Die Geschichte ist doch komplett jugendfrei.
Nun, sicher ist sicher :) . Ich hatte ja noch einiges vor, um wollte mehr uf der sicheren Seite sein.
Mir persönlich gibt es zu wenige Konflikte zwischen diesen Piraten. Verschiedene Rassen, verschiedene Ziele, Gier nach Geld, da ist doch die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man zumindest mal die Fäuste/Tentakel fliegen lässt.
Nun, im ersten Kapitel kam da noch nicht viel. Die Truppe ist schon seit einiger Zeit zusammen, bis auf den Terraner. Konflikte gibt es hauptsächlich zwischen ihren Rivalen, oder wenn einer der Mitglieder wiedermal die Behörden auf sie aufmerksam macht.
Also IMMER ein Komma nach dem schließenden Gänsefüßchen, wenn danach "sagte" oder ein ähnliches Verb steht. (Hinweis: Wenn du das Komma schreibst, dann versucht Word auch nicht, das nächste Wort groß zu schreiben)
Vielen Dank, ich werd das bei Zeiten umsetzen.
Vorschlag: Fang mit dem Moment an, wo Marcus ein Bier bestellt. Barkeeper sind normalerweise gesprächige Leute, also darf der Teladi den Terraner durchaus ausfragen. Umgekehrt kann Marcus sich hier die notwendigen Informationen beschaffen, wie er Geld verdienen kann.
Hhmm... Klingt durchaus vernünftig.
Ich habe das Spiel seit ein paar Monaten nicht mehr gespielt, aber mir kommt die Grammatik des Split zu kompliziert vor. Reden die nicht grundsätzlich im Infinitiv?
Ich gehe nicht gänzlich nach den Spielen vor. Split benutzen oft die dritte Person bei ihren Sätzen (so zumindest meiner Erinnerung nach in den Büchern).
Und der Paranide benutzt viel zu wenige herablassende Beleidigungen. Er sagt kein einziges Mal "Zweiauge" oder "Ungläubiger". Was dann wieder ein Grund für einen Streit gäbe.
Das ist Absicht. Paraniden sind wegen ihrer Religion so drauf. Da allerdings die Paraniden "Ketzer" und "Unreine"aus ihren Reihen entfernen, müssen solche Gestalten außerhalb des Imperiums leben. Diese werden unter anderem Piraten. Es macht keinen SInn, wenn ein Ausgestossener (gewissermaßen alle paranidischen Piraten) etwas von "Ungläubige" oder "Zweiaugen" faselt, obwohl er selbst in den Augen seiner Brüder ein solcher "Ungläubiger" ist. Bei manchen Paraniden kommt noch hinzu, dass eines ihrer Augen (oder mehr) erblindet ist. Dies führt automatisch zum Verlust der Akzeptanz innerhalb des paranidischen Imperiums, da ihre Religion auf den drei Augen basiert.

Es kommt außerdem noch hinzu, dass die Piratenbande schon seit Jahren zusammen arbeitet. Der Terraner ergänzt nur die Truppe, wird aber seine Problemchen mit den jeweiligen Mitgliedern haben. Hauptaugenmerk der Konflikte sind allerdings eigentlich rivalisierende Piraten, Polizei, Militärs und alles andere, was das X Universum seinen Raumpiloten an den Kopf wirft.


Gruß Flippi, der die Kritik dankend annimmt :D .
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Child of Bodom
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Re: Kommentare und Kritiken zu Flippis Geschichten

Beitrag von Child of Bodom » So 17. Jan 2016, 14:06

So, für diese Massen an Text hab ich Ruhe gebraucht, die jetzt endlich mal hatte. Grundsätzlich gleich mein klassischer erster Satz: Ich sehe in der Geschichte eine Menge Potential. Geschichten über Raumpiraten gefallen mir grundsätzlich immer und diese hier scheinen etwas völlig besonderes zu sein.

Kommen wir nun mal zum kritischen Teil. Der beginnt zuerst mal mit einer Kleinigkeit: Soweit ich weiß bleibt man in einer Zeitform und wechselt nicht zwischen Gegenwart und Vergangenheitsform hin und her. Du hast dir zwar die Vergangenheitsform ausgesucht, aber du springst immer wieder in die Gegenwart zurück. Bsp. finden sich hierfür über den ganzen Text, wenn du ein spezielles möchtest kann ich auch nach einem suchen. ^^

Dann muss ich Rainer zustimmen. Die Rassen hast du ein wenig daneben getroffen. Nur die Teladi passen gut, die sind aber irgendwie auch nicht so besonders schwierig. Für das Atypische Verhalten des Paraniden müsste es außerdem noch einen anderen Grund geben als den genannten. Generell ist der mir einfach für nen Paraniden nicht Arrogant genug. Die Split-Gramatik ist auch ein wenig daneben. An einer Stelle im Text heißt es: "Die Kreaturen werden brennen!", richtige Split-Gramatik wäre meiner Meinung nach aber gewesen: "Die Kreaturen brennen werden!" oder wegen mir auch "Brennen werden die Kreaturen!" auf jeden Fall ist das so nicht verdreht genug für einen Split. Außerdem sollte der Paranide auch "Die Kreaturen" zu Menschen sagen. Das würde seinen Arroganz-Level ein wenig auf Paranidisches Niveau heben. Außer das ist alles Absicht und eine Erklärung aus seiner Vergangenheit dafür folgt noch. ^^

Deine Actionszenen sind grundsätzlich gut aufgebaut für den Anfang und für den möglicher Weiße ersten Schreibversuch. (Ist er das überhaupt?) Dennoch hätte gerade ich ein paar Vorschläge die du implenentieren kannst, insbesondere wenn du dich ohnehin nicht an das Game halten willst. Zu allererst mal kannst du Dinge in deinen Actionszenen verbauen, die im Game gar nicht vorkommen. Etwa ein Schadensmodell für die Raumschiffe. Du musst hier nicht mit Prozentzahlen für Schilde und Hülle arbeiten, nur weil es das Game so vor gibt. Das schränkt dich ansonsten selbst ein. Auch ignoriert bei den Games werden völlig die G-Kräfte die auf den Piloten eines Raumjägers wirken müssen, wenn der da mit kA wie schnell durchs All fegt und vor allem Kurven fliegt, sich dreht und rotiert und was weiß ich nicht alles tut. Auch ein klein wenig hilfreich dürfte es sein, wenn nicht jeder verdammte Schuss auch immer ein Treffer ist. Deine Charaktäre sind keine Computer, sie schießen daneben und machen Fehler. Meine Fresse nicht mal ein Computer trifft jeden Schuss auf bewegte Ziele.

Generell ist es vielleicht hilfreich, wenn man beim Schreiben von Actionszenen in seinem Gehirn ein Strategie-Spiel spielt bei dem man alle Fraktionen übernimmt. Das gilt sowohl für kleine Gefechte mit wenigen Teilnehmern, als auch für gigantische Massenschlachten wie sie meist bei mir statt finden. Ansätze davon findet man ja schon bei dir, aber irgendwie wird die Strategie des Feindes absolut nicht klar. Ich verstehe nicht wie genau er agiert, es scheint als würden einfach nur ein paar Schiffe rein geworfen damit wir eine Actionszene geliefert bekommen. Daraus kann sich niemals wirklich das Gefühl richtiger Gefahr entwickeln, da man sich sicher ist, dass die Charaktäre einen Weg finden. Nein, du musst den Feind strategisch richtig schlau agieren lassen, so dass sie richtig in bedrängnis geraten und dann überlegst du dir etwas, wie sie da wieder raus kommen und am besten etwas worauf dein Leser niemals kommen würde. ^^

Außerdem fällt mir bei all dem Text, den ich jetzt schon dazu abgesondert habe noch ein genereller Punkt ein, der nicht nur deine Actionszenen betrifft. Es fehlen absolut alle Details. Ein Bsp: Wenn der Paranide auf einem Auge blind ist, wieso steht das nirgens? Irgendetwas würde man ihm davon sicherlich anmerken und wenn es nur der eigenartige leere Blick seines dritten Auges ist. Überhaupt weiß ich nur vom Boronen ein wenig wie er aussieht und ein wenig von Frank, den ich gerade eben erst als den Besoffenen an der Bar ganz am Anfang identifiert hab. Auch das könnte vielleicht ein ganz klein wenig besser herraus kommen, aber vielleicht war die Masse an Text und Info auch nur zu viel auf einmal um mir das in dem Moment zu behalten. Und dann ist da das Paraniden-Schiff, dass scheinbar im Game absolut nirgens vorkommt. Wie sieht es aus, außer dass es 170m lang ist? Paranidisch ist leider keine für einen Schriftsteller ausreichende Antwort.

So, nachdem ich mich jetzt mal wieder ordentlich über den Text ausgelassen hab möchte ich nochmal erwähnen, dass das hier ein wirklich guter erster Versuch ist. Ich weiß nicht ob meine ersten Versuche damit mit halten konnten. Auch das Konzept, eine Geschichte über eine Piratenbande liegt mir sehr und auch wie sie sich in die Welt einfügt, gerade politisch. Diesen Teil finde ich ja schon extrem genial und er offenbart das wahre Potential der Geschichte. Ich hoffe ich bekomme mehr davon. ^^
Mir persönlich gibt es zu wenige Konflikte zwischen diesen Piraten. Verschiedene Rassen, verschiedene Ziele, Gier nach Geld, da ist doch die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man zumindest mal die Fäuste/Tentakel fliegen lässt.
Dem muss ich ganz klar wiedersprechen!!!!! Das würde ganz und gar überhaupt nicht in das passen, was wir sonst so über dieses Piraten-Leben erfahren haben. Das ist ja bekanntlich viel organisierter als man es bei Piraten meinen würde. Und ich weiß sowieso nicht was der Grund für diese Kritik ist. Schließlich ist der Storytreibende Faktor ein Konflikt 2er Piratenbanden.
Zum Storyaufbau: aktuelle Grundregel: Mitten ins Getümmel. Notwendige Hintergrundinformationen kann man in dem Moment einschieben, wo sie gebraucht werden.

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Das ist zwar wahr, aber nichts schlimmes. Die meisten guten Geschichten schmeißen dich mitten ins Getümmel und erklären dir erst später was überhaupt vor sich geht. Darin dürfte auch hier die Fazination der Geschichte gelegen haben. Dein Vorschlag würde der Geschichte A die Faszination rauben und B zur Informationswiederholung führen, was wirklich nur in schlechten Geschichten passiert. Ich denke er wird es jetzt so machen, dass sich die Charaktäre jetzt im Verlauf der Story besser kennen lernen und mehr voneinander erfahren, auch einige Details aus der Vergangenheit. Es gibt also keinen Grund die Hintergründe ganz am Anfang aufzuklären, wenn man sie zur Charakter-Entwicklung benutzt.
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Re: Kommentare und Kritiken zu Flippis Geschichten

Beitrag von Flippi » So 17. Jan 2016, 15:32

Erstmal danke für die ausfürhliche Kritik :) . Ich werd hier aber noch ein paar Punkte klären :D .
Kommen wir nun mal zum kritischen Teil. Der beginnt zuerst mal mit einer Kleinigkeit: Soweit ich weiß bleibt man in einer Zeitform und wechselt nicht zwischen Gegenwart und Vergangenheitsform hin und her. Du hast dir zwar die Vergangenheitsform ausgesucht, aber du springst immer wieder in die Gegenwart zurück. Bsp. finden sich hierfür über den ganzen Text, wenn du ein spezielles möchtest kann ich auch nach einem suchen. ^^
Ja, das ist wohl ein typischer Anfängerfehler, nehme ich mal an. Eine Zeitform festzulegen ist schwierig, vor allem, wenn man einige Teile von vorher editiert. Ich hab mehrmals Punkte in der Geschichte abgeändert.
Dann muss ich Rainer zustimmen. Die Rassen hast du ein wenig daneben getroffen. Nur die Teladi passen gut, die sind aber irgendwie auch nicht so besonders schwierig. Für das Atypische Verhalten des Paraniden müsste es außerdem noch einen anderen Grund geben als den genannten. Generell ist der mir einfach für nen Paraniden nicht Arrogant genug. Die Split-Gramatik ist auch ein wenig daneben. An einer Stelle im Text heißt es: "Die Kreaturen werden brennen!", richtige Split-Gramatik wäre meiner Meinung nach aber gewesen: "Die Kreaturen brennen werden!" oder wegen mir auch "Brennen werden die Kreaturen!" auf jeden Fall ist das so nicht verdreht genug für einen Split. Außerdem sollte der Paranide auch "Die Kreaturen" zu Menschen sagen. Das würde seinen Arroganz-Level ein wenig auf Paranidisches Niveau heben. Außer das ist alles Absicht und eine Erklärung aus seiner Vergangenheit dafür folgt noch. ^^
Ich wollte weg von den Stereotypen, den Klichees. Mir persönlich sind die Rassen in den Spielen ein wenig zu flach. Hippie Boronen, Krieger Split, Arrogante Paraniden, all das sind Sachen, die mir einfach zu uninteressant waren. Ich will ja, vor allem bei den Piraten, eine Gegendarstellung der Rassen erzielen, die diesen ein wenig mehr Tiefe und Charakter verleiht. Und natürlich gibt es Gründe, dass ein Paranidischer Pirat seine Arroganz im Zaum hält. Man lebt bei Piraten nämlich nicht so lange, wenn man sich zu viele Feinde macht. Aber ich werde natürlich etwas mehr auf die Völkerspezifischen Verhaltensmuster achten :) . Die Split Grammatik empfinde ich vor allem bei längeren Sätzen schwierig, schließlich soll der Leser ja schon verstehen, was der Split will oder meint. Ich hab mich aber bisher mit Split Dialogen sehr zurückgehalten.
Deine Actionszenen sind grundsätzlich gut aufgebaut für den Anfang und für den möglicher Weiße ersten Schreibversuch. (Ist er das überhaupt?)
Ja, das ist mein allererster Versuch.
Dennoch hätte gerade ich ein paar Vorschläge die du implenentieren kannst, insbesondere wenn du dich ohnehin nicht an das Game halten willst. Zu allererst mal kannst du Dinge in deinen Actionszenen verbauen, die im Game gar nicht vorkommen. Etwa ein Schadensmodell für die Raumschiffe. Du musst hier nicht mit Prozentzahlen für Schilde und Hülle arbeiten, nur weil es das Game so vor gibt. Das schränkt dich ansonsten selbst ein. Auch ignoriert bei den Games werden völlig die G-Kräfte die auf den Piloten eines Raumjägers wirken müssen, wenn der da mit kA wie schnell durchs All fegt und vor allem Kurven fliegt, sich dreht und rotiert und was weiß ich nicht alles tut. Auch ein klein wenig hilfreich dürfte es sein, wenn nicht jeder verdammte Schuss auch immer ein Treffer ist. Deine Charaktäre sind keine Computer, sie schießen daneben und machen Fehler. Meine Fresse nicht mal ein Computer trifft jeden Schuss auf bewegte Ziele.
Ich hab mich mit den Actionszenen bisher nur wenig beschäftigt. Dies war ja eigentlich nur der Anfang der Story, da wollte ich nicht zu tief in Details gehen.
Generell ist es vielleicht hilfreich, wenn man beim Schreiben von Actionszenen in seinem Gehirn ein Strategie-Spiel spielt bei dem man alle Fraktionen übernimmt. Das gilt sowohl für kleine Gefechte mit wenigen Teilnehmern, als auch für gigantische Massenschlachten wie sie meist bei mir statt finden. Ansätze davon findet man ja schon bei dir, aber irgendwie wird die Strategie des Feindes absolut nicht klar. Ich verstehe nicht wie genau er agiert, es scheint als würden einfach nur ein paar Schiffe rein geworfen damit wir eine Actionszene geliefert bekommen. Daraus kann sich niemals wirklich das Gefühl richtiger Gefahr entwickeln, da man sich sicher ist, dass die Charaktäre einen Weg finden. Nein, du musst den Feind strategisch richtig schlau agieren lassen, so dass sie richtig in bedrängnis geraten und dann überlegst du dir etwas, wie sie da wieder raus kommen und am besten etwas worauf dein Leser niemals kommen würde. ^^
Wie gesagt, ich wollte bisher nicht zu viele Details verwenden. Der Grund für die schlechte Strategie der anderen Piraten ist folgendes. Die Johnson Bande hat 3 Kernmitglieder (hab die ja namentlich vorgestellt). Zusätzlich gibts natürlich hier und da ein paar bisher nicht genannte Mitglieder, aber der Rest sind schlicht unerfahrene Piraten, die für wenig Geld sich der Bande angeschlossen haben. Kanonenfutter, wenn man so will (zumindest zu großen Teilen).
Ein Bsp: Wenn der Paranide auf einem Auge blind ist, wieso steht das nirgens?
Nun, der Paranide ist auf keinem Auge blind. Er hat andere Gründe, die ihn zum Leben als Pirat verdammt haben.
Irgendetwas würde man ihm davon sicherlich anmerken und wenn es nur der eigenartige leere Blick seines dritten Auges ist. Überhaupt weiß ich nur vom Boronen ein wenig wie er aussieht und ein wenig von Frank, den ich gerade eben erst als den Besoffenen an der Bar ganz am Anfang identifiert hab. Auch das könnte vielleicht ein ganz klein wenig besser herraus kommen, aber vielleicht war die Masse an Text und Info auch nur zu viel auf einmal um mir das in dem Moment zu behalten. Und dann ist da das Paraniden-Schiff, dass scheinbar im Game absolut nirgens vorkommt. Wie sieht es aus, außer dass es 170m lang ist? Paranidisch ist leider keine für einen Schriftsteller ausreichende Antwort.
Nun, es stimmt, das ich die Besatzung bisher nur wenig beschrieben habe, das fehlt tatsächlich. Ich schieb das mal auf meinen Editier Wahn :) . Was das Schiff angeht, so dachte ich, dass ich es als Hyperion Klasse Schiff mal benannt habe. Sollte ich das vergessen haben, dann entschuldige ich mich :shock: . Das Schiff ist eine Hyperion, wie man sie vom Spiel her kennt. Die Größe hab ich mehr oder weniger aus dem Spiel, bzw. aus dem Gedächtnis übernommen (hab das Ding mal abgemessen und grob abgeschätzt). Wie esagt, ich hab schon öfter in der Geschichte etwas geändert, da kann es durchaus sein, dass wichtige Dinge versehentlich dem Rotstift zum Opfer gefallen sind.
Auch das Konzept, eine Geschichte über eine Piratenbande liegt mir sehr und auch wie sie sich in die Welt einfügt, gerade politisch. Diesen Teil finde ich ja schon extrem genial und er offenbart das wahre Potential der Geschichte. Ich hoffe ich bekomme mehr davon. ^^
Mir ging es darum, dem Universum mehr Tiefe zu verleihen. Die Konflikte zwischen den Völkern sind ja nicht nur Frieden oder Krieg. Da fehlt einfach das unsichtbare, verdeckte. Piraten sind da ein Mittel zum Zweck, wie auch Söldner oder Kopfgeldjäger. Der Tiefgang, den andere Sci Fi Universen an den Tag legen, fehlt mit persönlich in der X Reihe. Die Spiele sind nunmal allesamt Weltraumsimulationen, da fällt sowas leider zu oft unter den Tisch.

Im übrigen war diese Geschichte mal als DPON Vorschlag hier im Forum vorgesehen. Was die nöchsten Kapitel angeht, da hab ich noch viel Arbeit vor mir. Und ich muss ja noch die Fehler aus dem ersten noch bereinigen, bzw. im nächsten Kapitel miteinbeziehen.


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Child of Bodom
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Re: Kommentare und Kritiken zu Flippis Geschichten

Beitrag von Child of Bodom » Fr 22. Jan 2016, 21:12

Was die nöchsten Kapitel angeht, da hab ich noch viel Arbeit vor mir. Und ich muss ja noch die Fehler aus dem ersten noch bereinigen, bzw. im nächsten Kapitel miteinbeziehen.
Du solltest weniger an vorhandenem rum editieren. Das tue ich z.B. gar nicht (was eventuell auch ein Fehler sein könnte in Sinne von zu wenig Nachbearbeitung), Rechtschreibung korrigiert mir mein Open Office (Linux) während des Schreibens und ansonsten wüsste ich persönlich nicht, weshalb man dauernt editieren müsste. Also lass das vlt. mal ein wenig. Hör nicht ganz auf, aber reiß dich ein wenig zusammen. Meist verschlimmert man die Sache noch als das man sie verbessert. Sicher gerät dann mal ein verdrehter Satz rein, oder ein Wort fehlt wo, aber die erste Formulierung für die man sich entscheidet ist meist die Beste. Ich weiß das, weil mir schon öfter Dateien während des Schreibens abgestürzt sind und dann alles weg war was ich hatte. So gut wie beim ersten Mal hab ichs beim 2ten meist nicht mehr hinbekommen.
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Re: Kommentare und Kritiken zu Flippis Geschichten

Beitrag von Flippi » Fr 22. Jan 2016, 21:47

Du solltest weniger an vorhandenem rum editieren. Das tue ich z.B. gar nicht (was eventuell auch ein Fehler sein könnte in Sinne von zu wenig Nachbearbeitung), Rechtschreibung korrigiert mir mein Open Office (Linux) während des Schreibens und ansonsten wüsste ich persönlich nicht, weshalb man dauernt editieren müsste. Also lass das vlt. mal ein wenig. Hör nicht ganz auf, aber reiß dich ein wenig zusammen. Meist verschlimmert man die Sache noch als das man sie verbessert. Sicher gerät dann mal ein verdrehter Satz rein, oder ein Wort fehlt wo, aber die erste Formulierung für die man sich entscheidet ist meist die Beste. Ich weiß das, weil mir schon öfter Dateien während des Schreibens abgestürzt sind und dann alles weg war was ich hatte. So gut wie beim ersten Mal hab ichs beim 2ten meist nicht mehr hinbekommen.
Bei mir hat es weniger mit Rechtschreibung, bzw. dem formulieren von Sätzen zu tun, sondern viel mehr mit Details in der Geschichte, den Charakteren und deren Verlauf. Ich hatte hier und da was abgeändert, weil mir z.b. der eine oder andere Charakter nicht ganz gefiel, bzw. ich am logischen Verlauf der Geschichte arbeiten musste.

Ich hab mir allerdings mal Notizen zu meiner Story gemacht. Zumindest was die Zukunft angeht, sowie die kommenden und vorhandenen Charaktere. Ich werd noch die verschiedenen Handlungsorte in die Notizen einführen und dann die Geschichte weiter schreiben. Ich selber nutze zum schreiben meiner Geschichte Open Office, wobei der bei meinen Namen immer anschlägt (kennt er halt nicht). Hier und da kann es auch mal vorkommen, dass Fehler in der Rechtschreibung durchsickern (ich schreibe meistens abends, bzw. Nachts).


Gruß Flippi
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